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1 Drucken aus der Anwendung Drucken aus der Anwendung Nicht jeder Großformatdruck benötigt die volle Funktionsvielfalt von PosterJet - häufig sind es Standarddrucke wie Flussdiagramme und Organigramme die keiner weiteren Bearbeitung durch PosterJet bedürfen. Hier kann es bequem sein, direkt aus der Anwendung zu drucken, ohne die Datei erst speichern und anschließend zu PosterJet wechseln zu müssen. Zu diesem Zweck bietet PosterJet Zugriff auf die wichtigsten RIP-Funktionen via sogenannter PPD-Dateien (PostScript Printer Description). Diese PPDs wählen Sie etwa aus Photoshop oder MS Project heraus aus wie einen Drucker und können über die erweiterten Druckoptionen auf PosterJet -Funktionen zugreifen. So skalieren Sie mit wenigen Klicks etwa ein Flussdiagramm auf Din-A-3 und senden den Druckauftrag an PosterJet. Dort wird es der Warteschlange hinzugefügt und "fügt" sich in die Vorgaben von PosterJet ein. So installieren Sie die PPD-Dateien auf dem Server So drucken Sie direkt aus einer Anwendung über PosterJet So bearbeiten Sie den Druckauftrag in der Anwendung So drucken Sie von Rechnern aus dem Netzwerk über PosterJet So installieren Sie die PPD-Dateien auf dem Server Bei Windows-Betriebssystemen geschieht dies durch Einrichten der Windows-Druckertreiber. Dazu greifen Sie auf den Windows-Assistenten für die Installation bzw. Einrichtung des Druckers zurück. Die Installation ist auf allen aktuellen Windows-Versionen sehr ähnlich, beispielhaft finden Sie hier die Installation unter Windows XP Professionell. Klicken Sie zunächst auf Start / Einstellungen / Drucker und Faxgeräte. Mit "Drucker Hinzufügen" starten Sie den Assistenten und wählen die Option "Lokaler Drucker" die automatische Suche nach Plug&Play-Druckern deaktivieren Sie.

2 Die nächste Abfrage nach dem Druckeranschluss schalten Sie auf den PosterJet Anschluss (PosterJet Port). Im Dialog "Druckersoftware installieren" wählen Sie über "Datenträger" die PosterJet CD aus. Im Verzeichnis PPD klicken Sie jeweils auf Ihr Betriebssystem und die gewünschte Sprache und kommen so zur Datei PosterJet.inf

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4 Den folgenden Dialog "Installation von Datenträger" bestätigen Sie und es erscheint eine Auswahlliste der verfügbaren Drucker. Hier wählen Sie das gewünschte Modell und bestätigen mit "Weiter".

5 Im nächsten Fenster können Sie einen Namen für den Drucker vergeben und in einigen Windows- Versionen festlegen, ob er als Standarddrucker fungieren soll. Hier empfiehlt es sich, den Großformatdrucker nur dann zum Systemstandard zu erheben, wenn der Rechner ausschließlich für PosterJet benutzt wird - ansonsten kann ein unbedachter Mausklick auf "Drucken" schnell zu Verschwendung von Material und Tinte führen.

6 Im nächsten Schritt legen Sie fest, ob der Drucker im Netzwerk freigegeben werden soll. Falls Sie planen von anderen Rechnern im Netzwerk aus Anwendungen zu drucken geben Sie einen Freigabenamen an. Falls Sie die Freigabe gewählt haben, folgt ein Dialog in dem Sie einen Standort des Druckers und einen erläuternden Kommentar eingeben können.

7 Zuletzt verneinen Sie noch den Ausdrucke einer Testseite und lassen den Assistenten mit "Fertig stellen" seine Arbeit machen. So drucken Sie aus der Anwendung Einmal installiert stehen die PPDs jeder Anwendung im System zur Verfügung. Es genügt, beim Drucken aus der Anwendung den entsprechenden PosterJet -Drucker auszuwählen, um den Druckauftrag an PosterJet zu übergeben. Hier reiht er sich in die Warteschlange ein und kann in vollem Umfang mit allen PosterJet -Funktionen weiter bearbeitet werden.

8 So bearbeiten Sie den Druckauftrag in der Anwendung Darüber hinaus bieten die PPDs auch Zugriff auf die grundlegenden PosterJet -Funktionen, so dass für viele Einstellungen keine weitere Bearbeitung in PosterJet mehr nötig ist. Dazu gehen sie bei der Druckerauswahl auf "Eigenschaften" und anschließend auf "Erweitert" und kommen so zu den "Erweiterten Optionen für DruckerXY by PosterJet ".

9 Hier können Sie neben den Druckertreiber-üblichen Einstellungen wie Papiergröße und Anzahl der Exemplare unter dem Punkt "Druckermerkmale" auch PosterJet -Funktionen ansteuern. Durch einen Klick auf den unterstrichenen Bereich eines Eintrags klappen Sie ein Dropdownmenü mit den jeweils möglichen Werten auf. Hier stellen sie etwa die Skalierung, den Einsatz des Schneidemessers oder Schnittmarke ein.

10 Bestätigen Sie Ihre Einstellungen und kehren somit zum "Drucken" Dialog zurück. Mit einem Klick auf "OK" übergeben Sie den Auftrag an PosterJet. Je nachdem, ob die Warteschlange aktiv ist oder nicht, wird der Auftrag umgehend berechnet und an den Drucker gesandt. Selbstverständlich können Sie den Auftrag auch noch in PosterJet öffnen und weitere Einstellungen wie etwa am Farbmanagement vornehmen. Allerdings sollte die Warteschlange in diesem Fall angehalten sein - ansonsten läuft der Druck bereits, bevor Sie zu PosterJet wechseln können. Bisweilen kommt es vor, dass eine Anwendung ähnliche Optionen enthält wie PosterJet. Vermeiden Sie in einem solchen Fall, beide Optionen zu nutzen - dies könnte zu unerwarteten Resultaten führen. Folgende Werte verwendet PosterJet automatisch, wenn ein Druckauftrag aus einer Anwendung gedruckt wird: Die Farbverarbeitung wird mit der sog. "Autocolor-Funktion" durchgeführt. In der Registerkarte "Farbe" des PosterJet Auftragsfensters werden die hinterlegten Standardwerte für das Farbmanagement übernommen. PosterJet wählt automatisch das korrekte ICC Ausgabeprofil, welches dem entsprechenden - gerade im PosterJet Server gewählten - Druckmedium entspricht. So drucken Sie von Rechnern aus dem Netzwerk über PosterJet Der direkte Druck aus der Anwendung ist auch im Netzwerk möglich - auch auf Rechnern auf denen kein PosterJet installiert ist, können Sie PPD-Dateien verwenden um PosterJet zu "füttern".

11 Dazu muss - zumindest unter Windows - der Drucker auf dem PosterJet-Rechner (Server) installiert und für den Netzwerkdruck freigegeben sein. Die Druckereigenschaften rufen Sie über das Menü Start auf, über Einstellungen - Drucker und dann durch Rechtsklicken auf das Druckersymbol. Auf dem PosterJet-losen Rechner von dem aus gedruckt werden soll, installieren Sie lediglich den PosterJet-Drucker als Netzwerkdrucker. Im folgenden finden Sie die Beschreibung für die Installation unter Windows XP Professional. Hier starten Sie den Drucker-Installations-Assistenten unter Start / Einstellungen / Drucker und Faxgeräte. Mit "Drucker Hinzufügen" starten Sie den Assistenten und wählen die Option "Netzwerkdrucker". Im nächsten Schritt suchen Sie den Drucker im Netzwerk. Markieren Sie das entsprechende Netz und lassen die verfügbaren Drucker auflisten. Anschließend wählen Sie den gewünschten Drucker mit dem Zusatz "by PosterJet " - hier ist es der "Canon W8200 by PosterJet ". Bestätigen sie mit "OK" und beenden den Assistenten mit "Fertig Stellen". Der PosterJet -"Drucker" ist nun auf dem Rechner installiert und steht allen Anwendungen zur Verfügung. Um aus der Anwendung zu drucken gehen Sie vor, wie im vorhergehenden Abschnitt beschrieben. Achten Sie beim Drucken über das Netzwerk besonders darauf, dass PosterJet auf dem "Server" gestartet sein muss damit es den Auftrag annehmen und in die Warteschlange legen kann.

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13 Copyright Eisfeld Datentechnik GmbH & Co. KG 2004

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