Ihr Versicherungsausweis

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1 Wichtiges Dokument! Gehört mit der Bestätigung auf die Reise. Ihr Versicherungsausweis Wichtige Informationen Versicherer: Versicherer der Reiseversicherungen (VB-ERV /TUI 2012 und VB-ERV/EK 2011T) ist die Europäische Reiseversicherung AG; Sitz der Gesellschaft: München (HRB 42000). Vorsitzender des Aufsichtsrates: Dr. Clemens Muth; Vorstand: Richard Bader (Vorsitzender), Torsten Haase. Ust-IdNr. DE Versicherer der Reiserechtsschutz-Versicherung (VB- DAS 2011T) ist die D.A.S. Deutscher Automobil Schutz Allgemeine Rechtsschutz-Versicherungs-AG; Sitz der Gesellschaft: München (HRB 41053). Vorsitzender des Aufsichtsrates: Christian Diedrich; Vorstand: Rainer Tögel (Sprecher), Udo Hau, Rainer Huber. Ust-IdNr. DE Ladungsfähige Anschrift für die Reiseversicherung: Europäische Reiseversicherung AG, Rosenheimer Straße 116, München Ladungsfähige Anschrift für die Reiserechtsschutz- Versicherung: D.A.S. Deutscher Automobil Schutz Allgemeine Rechtsschutz-Versicherungs-AG, Thomas-Dehler-Straße 2, München Aufsichtsbehörde: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Graurheindorfer Straße 108, Bonn Versicherungsschutz: Der Versicherungsschutz beruht auf einem Versicherungsvertrag, den die TUI Deutschland GmbH als Versicherungsnehmer mit der Europäische Reiseversicherung AG und der D.A.S. Deutscher Automobil Schutz Allgemeine Rechtsschutz-Versicherungs-AG abgeschlossen hat und in den die Reiseteilnehmer als versicherte Personen einbezogen werden. Versicherungsschutz besteht für die jeweils versicherte Reise der in der Versicherungsbestätigung namentlich genannten Personen und den dokumentierten Leistungsbeschreibungen, sofern der Preis für den Versicherungsschutz bezahlt wurde. Den versicherten Personen steht im Leistungsfall die Ausübung der von dem Versicherungsschutz umfassten Rechte gegenüber den Versicherern direkt zu. Versicherungsbedingungen: Für alle Reiseversicherungen gelten die VB-ERV / TUI 2012 bzw. die VB-ERV/ EK 2011T. Für die Reiserechtsschutz-Versicherung gelten die VB-DAS 2011T. Auf die jeweils gültigen Versicherungsbedingungen wird in der Bestätigung / Rechnung verwiesen. Auf diese ist, soweit zulässig, deutsches Recht anwendbar. Höhe und Fälligkeit der Versicherungsleistung: Der Umfang der Versicherungsleistung richtet sich nach der vereinbarten Versicherungssumme und dem jeweiligen Schaden sowie, soweit vereinbart, der Selbstbeteiligung und ggf. bestehender Unterversicherung. Ist die Leistungspflicht dem Grunde und der Höhe nach festgestellt, erfolgt die Auszahlung der Entschädigung binnen zwei Wochen. Beginn des Versicherungsschutzes (gilt nicht für die Jahres-Versicherungen): Der Versicherungsschutz beginnt grundsätzlich mit dessen Buchung, in der Stornokosten-Versicherung frühestens mit Buchung der Reise, in der Incoming-Kranken-Versicherung für Gäste aus dem Ausland frühestens mit der Einreise in das erste Gastland und in allen anderen Reiseversicherungen mit Antritt der Reise. Beginn des Versicherungsschutzes (bei Jahres-Versicherungen): Der Versicherungsschutz beginnt in der Stornokosten-Versicherung mit Buchung der Reise, frühestens mit vereinbartem Beginn des gebuchten Versicherungsschutzes um 12 Uhr mittags. In den übrigen Versicherungssparten beginnt der Versicherungsschutz mit Antritt der Reise, frühestens zum vereinbarten Beginn des gebuchten Versicherungsschutzes um 12 Uhr mittags. Ende des Versicherungsschutzes (gilt nicht für Jahres-Versicherungen): Der Versicherungsschutz endet in der Stornokosten-Versicherung mit Antritt der Reise, für den Verspätungsschutz während der Hinreise mit Ende der Hinreise, in der Incoming-Kranken-Versicherung für Gäste aus dem Ausland mit Ablauf des versicherten Zeitraums, spätestens mit Verlassen der Gastländer, und in den übrigen Reiseversicherungen mit Ablauf des versicherten Zeitraums, spätestens mit Beendigung der versicherten Reise. Ende des Versicherungsschutzes (bei Jahres-Versicherungen): Der Versicherungsschutz endet in der Stornokosten-Versicherung mit Antritt der Reise, für den Verspätungsschutz während der Hinreise mit Ende der Hinreise und in den übrigen Versicherungssparten mit Beendigung der Reise. Spätestens aber endet der Versicherungsschutz mit dem vereinbarten Ende des gebuchten Versicherungsschutzes um 12 Uhr mittags. Endet das Versicherungsjahr vor oder während einer versicherten Reise, besteht der Versicherungsschutz nur fort, wenn dieser nicht gekündigt oder nach Ablauf einer ggf. vereinbarten Höchstversicherungsdauer neu gebucht wurde. Inländischer Gerichtsstand: Gerichtsstand für Klagen gegen den Versicherer ist München. Sprache / Willenserklärungen: Die Vertragsbestimmungen und weitere Informationen werden in deutscher Sprache mitgeteilt; die Kommunikation mit der versicherten Person erfolgt ebenfalls in Deutsch. Willenserklärungen bedürfen der Textform (z. B. Brief, ). Mündliche Vereinbarungen sind unwirksam. Bundesdatenschutzgesetz (BDSG): Wir informieren Sie hiermit, dass im Schadensfall Daten gespeichert und ggf. an die in Frage kommenden Verbände der Versicherungswirtschaft und die betreffenden (Rück-) Versicherer sowie an Ärzte und Hilfsorganisationen zur Durchführung von Hilfeleistungen übermittelt werden, soweit dies zur ordnungsgemäßen Durchführung der vertraglichen Beziehungen erforderlich ist. Die Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes zur Datenübermittlung bleiben unberührt. Die Anschrift der jeweiligen Datenempfänger wird auf Wunsch mitgeteilt. Europäische Reiseversicherung AG D.A.S. Deutscher Automobil Schutz Allgemeine Rechtsschutz-Versicherungs-AG Bader Haase Tögel Hau (0412) Stand Juni 2011 Kontakt Wenn Sie Fragen zu Versicherungsleistungen haben, rufen Sie an oder mailen Sie uns! Info-Nummer: Tel. +49 (0) (Mo. Fr. von 7 21 Uhr, Sa. von 9 16 Uhr) Internet: Anschrift: Europäische Reiseversicherung AG Rosenheimer Straße 116, München Vielen Dank für Ihre Buchung! Wir wünschen Ihnen einen sorglosen Urlaub! Die ERV Deutschlands führender Reiseversicherer Medizinische Stornoberatung Unser kostenloser Service in der Stornokosten- Versicherung: Im Krankheitsfall oder bei einem Unfall können Sie sich vor Ihrer Reise mit erfahrenen Reisemedizinern beraten. Ihr Vorteil: Unsere Reisemediziner besprechen mit Ihnen, ob bis zum Abreisetermin die Chance besteht, dass Sie die Reise antreten können. Falls Sie entgegen der Einschätzung des Reisemediziners doch nicht reisen können, übernehmen wir selbstverständlich evtl. höhere Stornokosten aufgrund der späteren Stornierung. Bitte informieren Sie uns bei Eintritt einer Krankheit oder eines Unfalls unverzüglich. Das dafür vorgesehene Formular finden Sie im Internet unter oder Sie rufen uns an unter +49 (0) Innerhalb von 48 Stunden setzt sich unser Reisemediziner mit Ihnen in Verbindung. Kompetente Hilfe bei Krankheit, Unfall oder anderen Notfällen! Ein Notfall kennt keinen Feierabend! Unsere Notrufzentrale steht Ihnen 24 Stunden täglich an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung. Notruf-Nummer Nur für Notfälle! +49 (0) Allgemeine Fragen und Anfragen zum Medizinischen Beratungsservice können unter dieser Nummer leider nicht beantwortet werden!

2 Die wichtigsten Leistungen im Überblick A Stornokosten-Versicherung unterstützt bei Krankheit oder Unfall vor der Reise durch die Medizinische Stornoberatung, weitere Informationen finden Sie auf Seite 1. erstattet die vertraglichen Stornokosten oder die Mehrkosten der verspäteten Hinreise, die Umbuchungskosten bei Umbuchung der Reise und die Reisevermittlungsentgelte z. B. wegen unerwarteter schwerer Erkrankung und schwerer Unfallverletzung, Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund betriebsbedingter Kündigung oder der Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses. erstattet bei Verspätung öffentlicher Verkehrsmittel die Mehrkosten der Hinreise bis zu 1.500,, die Aufwendungen für Verpflegung und Unterkunft bis zu 150,. je Versicherungsfall 20 % des erstattungsfähigen Schadens, mindestens 25, je Person. B Reiseabbruch-Versicherung leistet u. a. Entschädigung für ausgefallene Reiseleistungen bzw. entstandene Mehrkosten bei vorzeitiger Beendigung der Reise oder unfreiwillig verlängertem Aufenthalt, z. B. aufgrund von unerwarteter schwerer Erkrankung, Elementarereignissen. erstattet bei Verspätung öffentlicher Verkehrsmittel die Mehrkosten der Rückreise bis zu 1.500,, die Aufwendungen für Verpflegung und Unterkunft bis zu 150,. je Versicherungsfall 20 % des erstattungsfähigen Schadens, mindestens 25, je Person. C Reisekranken-Versicherung erstattet die Kosten u. a. für den Krankentransport zur ambulanten Erstversorgung oder stationären Behandlung im Krankenhaus, im Ausland medizinisch notwendige Heilbehandlungen, den medizinisch sinnvollen Krankenrücktransport, die Bestattung im Ausland oder die Überführung. Als Ausland gilt nicht Deutschland und nicht das Land, in dem die versicherte Person einen ständigen Wohnsitz hat. erbringt durch die Notrufzentrale im 24Stunden- Service Beistandsleistungen bei medizinischen Notfällen, z. B. Organisation des Krankenbesuchs eines der versicherten Person nahe stehenden Menschen, Kostenvorschuss bis zu , gegenüber dem Krankenhaus, Rückholung von Kindern. bei Heilbehandlungen im Ausland 100, je Versicherungsfall. D RundumSorglos-Service erbringt durch die Notrufzentrale im 24Stunden-Service Beistandsleistungen bei nicht medizinischen Notfällen, z. B. Hilfe bei Verlust von Reisezahlungsmitteln und -dokumenten, Organisation einer außerplanmäßigen Rückreise aufgrund von z. B. Tod, schwerer Unfallverletzung oder unerwarteter schwerer Erkrankung. Ohne Selbstbeteiligung. E Reisegepäck-Versicherung ersetzt die notwendigen Reparaturkosten bzw. den Zeitwert des Reisegepäcks bei Beschädigung oder Abhandenkommen, z. B. durch Diebstahl. erstattet für notwendige Ersatzkäufe bei verspätet ausgeliefertem Reisegepäck bis zu 250, pro Person bzw. bis zu 500, pro Familie. 100, je Versicherungsfall. F Reiseunfall-Versicherung bietet Versicherungsschutz bei Unfällen während der Reise, die zu einer dauernden Invalidität oder zum Tod führen. Ohne Selbstbeteiligung. G Reisehaftpflicht-Versicherung bietet Versicherungsschutz für Haftpflichtrisiken für Personen- und Sachschäden während der Reise. bei Sachschäden 150, je Versicherungsfall. H Incoming-Kranken-Versicherung für Gäste aus dem Ausland erstattet u. a. die Kosten für den Krankentransport zur ambulanten Erstversorgung oder stationären Behandlung im Krankenhaus, im Gastland medizinisch notwendige Heilbehandlungen, den medizinisch sinnvollen Krankenrücktransport an den Wohnort im Heimatland. erbringt durch die Notrufzentrale im 24Stunden-Service Beistandsleistungen bei medizinischen Notfällen, z. B. Organisation des Krankenbesuchs eines der versicherten Person nahe stehenden Menschen Kostenvorschuss bis zu , gegenüber dem Krankenhaus Rückholung von Kindern. bei Heilbehandlungen im Gastland 100, je Versicherungsfall. I Luftfahrtunfall-Versicherung bietet Versicherungsschutz bei Unfällen, die die versicherte Person als Fluggast eines Luftfahrtunternehmens in ursächlichem Zusammenhang mit dem Betrieb des Luftfahrzeugs erleidet. Ohne Selbstbeteiligung. J Sportgeräte-Versicherung ersetzt die notwendigen Reparaturkosten bzw. den Zeitwert der Sportgeräte bei Beschädigung oder Abhandenkommen z. B. durch Diebstahl. erstattet Mietkosten für Sportgeräte, wenn die eigenen wegen Beschädigung, Abhandenkommen oder wegen Verspätung als aufgegebenes Reisegepäck nicht genutzt werden können. 100, je Versicherungsfall. K Stornokosten-Versicherung für Schülerreisen erstattet in Ergänzung zur Reiserücktritts-Versicherung (Teil A) die Stornokosten, wenn eine Schülerreise aufgrund unerwarteter schwerer Erkrankung oder schwerer Unfallverletzung einer Begleitperson nicht stattfinden kann. Ohne Selbstbeteiligung. L Haus und Anreise plus organisiert u. a. den sofortigen Austausch des Haustürschlosses bei Entwendung des Wohnungsschlüssels und der Ausweispapiere während der Reise und übernimmt hierfür die Kosten bis zu 500,. erstattet z. B. nicht in Anspruch genommene Reiseleistungen und die zusätzlichen Kosten für einen Mietwagen bei Panne oder Unfall des eigenen Kraftfahrzeugs jeweils bis zu 1.000,. Ohne Selbstbeteiligung. Versicherer der Reiseversicherungen (VB-ERV / TUI 2012 und VB-ERV / EK 2011T): Europäische Reiseversicherung AG, Rosenheimer Straße 116, München Reiserechtsschutz-Versicherung übernimmt die Kosten anwaltlicher Beratung und der rechtlichen Durchsetzung von Ansprüchen, z. B. aufgrund eines Autounfalls gegenüber dem Reiseveranstalter. Der telefonische Anwaltsservice steht rund um die Uhr zur Verfügung. 100, je Versicherungsfall. Dieser entfällt bei Erledigung des Reiserechtschutzfalls mit einer Erstberatung. Versicherer der Reiserechtsschutz-Versicherung (VB-DAS 2011T): D.A.S. Deutscher Automobil Schutz Allgemeine Rechtsschutz-Versicherungs-AG, Thomas-Dehler-Straße 2, München Definitionen / Hinweise Familie (gilt nicht für Jahres-Versicherungen): Maximal zwei Erwachsene und mindestens ein mitreisendes Kind bis einschließlich 25 Jahre, unabhängig vom Verwandtschaftsverhältnis. Reisepreis ist der Gesamtreisepreis der Familie / Reiseteilnehmer. Objekt: Objekte wie Ferienwohnungen, Wohnmobile, Mietwagen, Haus boote, gecharterte Yachten sowie Autoreisezüge und Fähren werden zum Gesamtreisepreis mit dem Tarif für Familien / Objekt(e) versichert. Bei kombinierten Rei sen ist der Tarif für Familien / Objekt(e) zu wählen, wenn der Preisanteil für das Objekt mehr als 50 % des Gesamtreisepreises ausmacht (z. B. Reise 5 Personen Flug und dazu Ferienwohnung, Flugpreis pro Person 150,, d. h. gesamt 750, ; Preis Ferienwohnung 800, ). Ist der Preisanteil des Objektes nicht ermittelbar, so ist der Tarif für Familien / Objekt(e) zu wählen, wenn der Objekt anteil mehr als 50 % der Gesamtreisedauer ausmacht (z. B. Pauschalreise Flug und Ferienwohnung). Europa: Europa, Mittelmeer-Anliegerstaaten, Kanarische Inseln, Azoren, Madeira, Spitz bergen Gastland: Als Gastland gelten alle Staaten der Europäischen Union sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz. Als Gastland gilt nicht das Land, in dem die versicherte Person ihren ständigen Wohnsitz hat. Lehrer-Ausfall-Risiko: Es besteht Versicherungsschutz für alle versicherten Personen bei Stornierung der kompletten Reise wegen Ausfall der Aufsicht führenden Person (Lehrer bzw. Begleitperson) aus versichertem Grund. Bei Jahres-Versicherungen: Versicherte Reisen: Versichert sind alle Reisen (inklusive Tagesreisen) weltweit bis zu jeweils 45 Tagen innerhalb des Landes, in dem die versicherte Person einen ständigen Wohnsitz hat, jedoch nur, wenn die Entfernung zwischen Wohnort bzw. Arbeitsstätte und Zielort mehr als 50 Kilometer beträgt. Bei Reisen mit einer Dauer von mehr als 45 Tagen besteht Versicherungsschutz nur für die ersten 45 Tage. Hauptberufliche Außendiensttätigkeit sowie Gänge und Fahrten zwischen dem ständigen Wohnsitz und der Arbeitsstätte sind nicht versichert. In der Reiserechtsschutz-Versicherung gelten Tagesreisen innerhalb Deutschlands (bis zu 24 Stunden, ohne Übernachtung) nicht als Reise. Familie / Paar: Maximal zwei Erwachsene in häuslicher Ge-meinschaft sowie ggf. deren Kind(er) bis einschließlich 25 Jahre. Reisepreis ist der Gesamtreisepreis der Familie / des Paares. Für allein reisende versicherte Personen gelten maximal die Versicherungssummen der jeweiligen Tarife für Einzelpersonen. 2

3 Laufzeit des Versicherungsschutzes: Die Laufzeit des Versicherungsschutzes beträgt ein Jahr. Der Versicherungsschutz verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn er nicht spätestens einen Monat vor dem Ablauf des jeweiligen Versicherungsjahres schriftlich gekündigt wird. Kündigungen richten Sie bitte schriftlich inkl. Unterschrift der versicherten Person an: Altersgrenzen: Sofern eine Altersgrenze erreicht wird, besteht der Versicherungsschutz unverändert bis zum Ablauf des Versicherungsjahres fort. Mit Beginn des neuen Versicherungsjahres führen wir Ihren Versicherungsschutz in dem dann für Sie passenden Tarif weiter. Vor Umstellung auf einen anderen Tarif werden wir Sie rechtzeitig informieren. Möchten Sie den Versicherungsschutz im neuen Tarif nicht fortsetzen, können Sie diesen kündigen VERS (4U)im Hause der TUI Deutschland Karl-Wiechert-Allee Hannover oder per Fax: Wichtige Hinweise für den Schadensfall Was ist bei jedem Schadensfall zu tun? Schaden möglichst gering halten und unverzüglich anzeigen. (Sofern die Notrufzentrale nicht eingeschaltet wurde) Schadensmeldungen bitte unverzüglich an: Europäische Reiseversicherung AG Leistungsabteilung Postfach München Geeignete Nachweise im Original vorlegen. Nachfolgend die einzureichenden Unterlagen für die häufigsten Versicherungsfälle. Grundsätzlich einzureichen sind: Versicherungsnachweis (z.b. VERS[4U]-Bestätigung) Buchungsbestätigung des Reiseveranstalters A Stornierung / verspäteter Reiseantritt: Zusätzlich einzureichen sind: Stornokostenrechnung des Reiseveranstalters Nachweis zum Rücktrittsgrund, z. B. Attest bei Krankheit B Reiseabbruch: Zusätzlich einzureichen sind je nach Schadensfall: Datum des Reiseabbruchs (tatsächliches Rückreisedatum) Nachweis über die Höhe der nicht in Anspruch genommenen Reiseleistungen (ohne Rückreisekosten) Nachweis über die Mehrkosten der Rückreise Nachweis über die Mehrkosten des verlängerten Aufenthalts Bescheinigung des Reiseveranstalters, ob und in welcher Höhe eine Erstattung erfolgt(e) Nachweis über den Grund des Reiseabbruchs bzw. des verlängerten Aufenthalts C Reisekranken-Versicherung: Zusätzlich einzureichen sind: Angabe der Diagnose Rechnungsoriginale oder Zweitschriften mit Erstattungsstempel eines anderen Leistungsträgers Behandlungsbericht Anschrift und Mitgliedsnummer der Krankenkasse der erkrankten / versicherten Person E Reisegepäck: Zusätzlich allgemein einzureichen sind: Kaufquittungen der beschädigten oder abhanden gekommenen Sachen im Original Kostenvoranschlag / Rechnung der Reparatur; falls Reparatur nicht möglich, Bescheinigung über den Zeitwert Quittung amtlicher Gebühren für die Wiederbeschaffung der Ausweispapiere Bei mitgeführtem Reisegepäck: Polizeiprotokoll bei strafbarer Handlung ausführliche Schilderung des Schadenshergangs Bei aufgegebenem Reisegepäck: Schadensprotokoll des Beförderungsunternehmens Originalbelege über Ersatzkäufe bei Lieferfristüberschreitung bei Verlust endgültige Bestätigung des Beförderungsunternehmens das Ticket mit den Gepäckaufklebern des Beförderungsunternehmens Fragen zur Schadensabwicklung beantworten wir gerne Mo. Fr. von 7 bis 21 Uhr, Sa. von 9 bis 16 Uhr unter +49 (0) Ergänzende Informationen finden Sie im Internet unter Versicherungsbedingungen für Reiseversicherungen der Europäische Reiseversicherung AG (VB-ERV/TUI 2012) Die nachstehenden Regelungen unter Artikel 1 13 und das gglossar gelten für alle Reiseversicherungen der Europäische Reiseversicherung AG (im Folgenden kurz ERV genannt). Der jeweils gebuchte Versiche-rungsschutz ist in den nachfolgenden Teilen A L geregelt. Allgemeine Bestimmungen Artikel 1 Versicherte Reise 1. Versicherungen für eine ReiseVersicherungsschutz besteht für die jeweils versicherte Reise. 2. Jahres-Versicherungen a) Als Reise im Rahmen von Jahres-Versicherungen gelten alle Reisen (weltweit); innerhalb des Landes, in dem die gversicherte Person einen ständigen Wohnsitz hat, jedoch nur solche, bei denen die Entfernung zwischen dem Wohnort bzw. der Arbeitsstätte der gversicherten Person und dem Zielort mehr als 50 km beträgt. Hauptberufliche Außendiensttätigkeit sowie Gänge und Fahrten zwischen dem ständigen Wohnsitz und der Arbeitsstätte der gversicherten Person gelten nicht als Reise. b) Versicherungsschutz besteht für beliebig viele Reisen, die innerhalb des versicherten Zeitraums stattfinden. c) Im Rahmen der Stornokosten-Versicherung (Teil A) ist Voraussetzung für den Versicherungsschutz, dass die Reisen während des versicherten Zeitraums gebucht wurden. Für Reisen, die vor dem versicherten Zeitraum gebucht wurden, besteht Versicherungsschutz, wenn zwischen Beginn des Versicherungsschutzes und planmäßigem greiseantritt mindestens 30 Tage liegen. Für Reisebuchungen, bei denen zwischen Buchung und Reisebeginn weniger als 30 Tage liegen, besteht Versicherungsschutz, wenn dieser am Tag der Reisebuchung oder spätestens innerhalb der nächsten drei Werktage beginnt. d) Versicherungsschutz besteht je versicherter Reise für maximal 45 Tage. Bei einer längeren Reisedauer besteht Versicherungsschutz nur für die ersten 45 Tage der Reise. In der Stornokosten-Versicherung besteht Versicherungsschutz unabhängig von der Reisedauer. Artikel 2 Beginn und Ende des Versicherungsschutzes bei Versicherungen für eine Reise Der Versicherungsschutz a) ist für die gesamte Dauer der Reise zu buchen; b) beginnt in der Stornokosten-Versicherung (Teil A) mit der Buchung des Versicherungsschutzes, frühestens jedoch mit Buchung der Reise und endet mit dem gantritt der Reise. Für den Verspätungss chutz während der Hinreise (Teil A 5) endet der Versicherungsschutz mit Ende der Hinreise; c) beginnt in der Incoming-Kranken-Versicherung für Gäste aus dem Ausland (Teil H) mit dem vereinbarten Zeitpunkt, frühestens jedoch mit der Einreise in das erste ggastland und endet mit dem vereinbarten Zeitpunkt, spätestens aber mit Verlassen der ggastländer; d) beginnt in den übrigen Versicherungssparten mit dem vereinbarten Zeitpunkt, frühestens mit gantritt der Reise und endet mit dem vereinbarten Zeitpunkt, spätestens jedoch mit Beendigung der versicherten Reise; e) verlängert sich über den vereinbarten Zeitpunkt hinaus, wenn sich die planmäßige Beendigung der Reise aus Gründen verzögert, die die gversicherte Person nicht zu vertreten hat. Artikel 3 Beginn und Ende des Versicherungsschutzes bei Jahres-Versicherungen 1. Der Versicherungsschutz a) beginnt in der Stornokosten-Versicherung mit Buchung der Reise, frühestens mit vereinbartem Beginn des gebuchten Versicherungsschutzes, und endet mit dem gantritt der Reise, spätestens mit vereinbartem Ende des gebuchten Versicherungsschutzes. Für den Verspätungsschutz während der Hinreise (Teil A 5) endet der Versicherungsschutz mit Ende der Hinreise; b) beginnt in den übrigen Versicherungssparten mit dem vereinbarten Zeitpunkt, frühestens mit dem gantritt der Reise, und endet mit dem vereinbarten Zeitpunkt, spätestens jedoch mit Beendigung der versicherten Reise; c) verlängert sich darüber bzw. über die in Artikel 1 Nr. 2 d genannte Reisezeit hinaus, wenn sich die Beendigung einer Reise aus Gründen verzögert, die die gversicherte Person nicht zu vertreten hat. 2. Endet das gversicherungsjahr a) vor gantritt der versicherten Reise, besteht der Versicherungsschutz in der Stornokosten-Versicherung nur fort, wenn der Versicherungsschutz nicht gekündigt ist oder nach Ablauf einer ggf. vereinbarten Höchstversicherungsdauer neu gebucht wurde; b) während einer versicherten Reise, besteht der Versicherungsschutz nur fort, wenn dieser nicht gekündigt ist oder nach Ablauf einer ggf. vereinbarten Höchstversicherungsdauer neu gebucht wurde. Artikel 4 Laufzeit / Kündigung bei Jahres-Versicherungen Der Versicherungsschutz verlängert sich jeweils um ein Jahr, wenn er nicht spätestens einen Monat vor Ablauf gekündigt wird. Artikel 5 Ausschlüsse 1. Nicht versichert sind Schäden durch Krieg, Bürgerkrieg, kriegsähnliche Ereignisse, innere Unruhen, gpandemien, Kernenergie oder sonstige ionisierende Strahlung, Streik und andere Arbeitskampfmaßnahmen, Beschlagnahme und sonstige geingriffe von hoher Hand. 2. Schäden durch Krieg, Bürgerkrieg, kriegsähnliche Ereignisse oder innere Unruhe sind jedoch versichert, wenn die gversicherte Person während der versicherten Reise von einem dieser Ereignisse überrascht wird. Der Versicherungsschutz erlischt am Ende des 14. Tages nach Beginn des jeweiligen Ereignisses. Die Erweiterung gilt nicht bei Reisen in Staaten, auf deren Gebiet zur Zeit der Einreise der gversicherten Person bereits Krieg, Bürgerkrieg oder innere Unruhe herrscht oder kriegsähnliche Ereignisse bestehen bzw. für die zum Zeitpunkt der Einreise eine Reisewarnung des gauswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland existiert hat. Sie gilt auch nicht für die aktive Teilnahme am Krieg, Bürgerkrieg, an kriegsähnlichen Ereignissen oder inneren Unruhen sowie für Unfallfolgen bzw. Erkrankungen durch den Einsatz von ABC- Waffen. 3. Ausgeschlossen sind außerdem Schäden in Gebieten, für welche zum Zeitpunkt der Einreise der gversicherten Person eine Reisewarnung des gauswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland bestand (z. B. aufgrund von Terrorangriffen oder Naturkatastrophen). Artikel 6 Obliegenheiten nach Eintritt des Versicherungsfalles 1. Die gversicherte Person ist verpflichtet, a) alles zu vermeiden, was zu unnötigen Kosten führen könnte (Schadensminderungspflicht); b) den Schaden der ERV gunverzüglich anzuzeigen; c) der ERV jede zumutbare Untersuchung über Ursache und Höhe ihrer Leistungspflicht zu gestatten, jede sachdienliche Auskunft wahrheitsgemäß zu erteilen, Originalbelege einzureichen und ggf. die behandelnden Ärzte von ihrer Schweigepflicht zu entbinden, soweit die Kenntnis der Daten für die Beurteilung der Leistungspflicht oder des Leistungsumfangs erforderlich ist. 2. Wird eine dieser Obliegenheiten vorsätzlich verletzt, ist die ERV 3

4 Artikel 7 Zahlung der Entschädigung 1. Ist die Leistungspflicht der ERV dem Grunde und der Höhe nach festgestellt, erfolgt die Auszahlung der Entschädigung binnen zwei Wochen. 2. Von der gversicherten Person in fremder Währung aufgewandte Kosten werden dieser in Euro zum Wechselkurs des Tages erstattet, an dem diese Kosten von der gversicherten Person gezahlt wurden. Artikel 8 Ansprüche gegen Dritte 1. Ersatzansprüche gegen Dritte gehen im gesetzlichen Umfang bis zur Höhe der geleisteten Zahlung auf die ERV über. 2. Sofern erforderlich, ist die gversicherte Person verpflichtet, in diesem Umfang Ersatzansprüche an die ERV abzutreten. Artikel 9 Besondere Verwirkungsgründe Die ERV wird von der Verpflichtung zur Leistung frei, wenn die gversicherte Person die ERV nach Eintritt des Versicherungsfalles arglistig über Umstände zu täuschen versucht, die für den Grund oder die Höhe der Leistung von Bedeutung sind, oder aus Anlass des Versicherungsfalles, insbesondere in der Schadensanzeige, vorsätzlich oder arglistig unwahre Angaben macht, auch wenn hierdurch der ERV kein Nachteil entsteht. Bei Vorsatz bleibt die ERV insoweit zur Leistung verpflichtet, als die Verletzung keinen Einfluss auf der ERV gehabt hat. Artikel 10 Entschädigung aus anderen Versicherungen 1. Soweit im Versicherungsfall eine Entschädigung aus anderen Versicherungen beansprucht werden kann, gehen diese Leistungsverpflichtungen vor. Dies gilt auch dann, wenn in einem dieser Versicherungsverhältnisse ebenfalls eine nachrangige Haftung vereinbart ist. Die Ansprüche der gversicherten Person bleiben hiervon unberührt und unbeeinträchtigt. Meldet die gversicherte Person den Versicherungsfall der ERV, wird diese in Vorleistung treten und den Schadensfall bedingungsgemäß regulieren. 2. Vorstehendes gilt nicht für die Reiseunfall-Versicherung und die Luftfahrtunfall-Versicherung (Teile F und I). Artikel 11 Inländischer Gerichtsstand / anwendbares Recht 1. Gerichtsstand für Klagen gegen die ERV ist München. 2. Soweit gesetzlich zulässig, gilt deutsches Recht. Artikel 12 Verjährung 1. Ansprüche aus dem Versicherungsverhältnis verjähren innerhalb von drei Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der gversicherten Person bekannt war bzw. bekannt sein musste. 2. Hat die gversicherte Person ihren Anspruch bei der ERV angezeigt, ist die Verjährung so lange gehemmt, bis der gversicherten Person die Entscheidung der ERV zugegangen ist. Artikel 13 Anzeigen und Willenserklärungen Anzeigen und Willenserklärungen der gversicherten Person und der ERV bedürfen der Textform, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist. Reisevermittler sind zur Entgegennahme nicht bevollmächtigt. A Stornokosten-Versicherung 1. Die ERV berät die gversicherte Person vor Stornierung der Reise durch ihre Medizinische Stornoberatung. 2. Die ERV leistet Entschädigung a) bei Stornierung der Reise; b) bei verspätetem greiseantritt; c) bei Verspätung während der Hinreise; d) für Reisevermittlungsentgelte; e) für gumbuchungsgebühren. 2 Stornierung der Reise 1. Die ERV erstattet die gvertraglich geschuldeten Stornokosten bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme, sofern a) die gversicherte Person oder eine Risikoperson von einem der nachstehenden versicherten Ereignisse betroffen wird; b) bei Buchung des Versicherungsschutzes oder bei bestehender Jahres-Versicherung bei Buchung der versicherten Reise mit Eintritt dieses Ereignisses nicht zu rechnen war; c) die Stornierung aufgrund dieses Ereignisses erfolgte und d) der gversicherten Person die planmäßige Durchführung der Reise deshalb nicht zumutbar ist. 2. Versichertes Ereignis ist die unerwartete schwere Erkrankung. Als unerwartet gilt die Erkrankung, die nach Buchung des Versicherungsschutzes bzw. bei bestehender Jahres- Versicherung nach Buchung der Reise erstmals auftritt. Verschlechterungen bereits bestehender Erkrankungen gelten dann als unerwartet, wenn in den letzten sechs Monaten vor Versicherungsbuchung bzw. bei bestehender Jahres-Versicherung in den letzten sechs Monaten vor Buchung der Reise keine ärztliche Behandlung erfolgte; ausgenommen hiervon sind gkontrolluntersuchungen. 3. Versicherte Ereignisse sind außerdem a) Tod; b) schwere Unfallverletzung; c) unerwarteter Termin zur Spende von Organen und Geweben (Lebendspende) im Rahmen des Transplantationsgesetzes; d) Schwangerschaft; e) Impfunverträglichkeit; f) Bruch von Prothesen und Lockerung von implantierten Gelenken; g) Schaden am Eigentum durch Feuer, Wasserrohrbruch, gelementarereignisse oder Straftat eines Dritten, sofern der Schaden erheblich oder die Anwesenheit der gversicherten Person bzw. einer mitreisenden Risikoperson zur Schadensfeststellung erforderlich ist; h) Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung des garbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber. Wahlweise anstelle der Stornokosten erstattet die ERV den grestreisepreis bis zur Höhe der zum Zeitpunkt des Eintritts des versicherten Ereignisses gvertraglich geschuldeten Stornokosten. Das Wahlrecht ist gunverzüglich bei Meldung des Versicherungsfalles gegenüber der ERV auszuüben; i) Aufnahme eines garbeitsverhältnisses einschließlich garbeitsplatzwechsel; j) konjunkturbedingte Kurzarbeit, sofern die gversicherte Person für einen Zeitraum von mindestens drei aufeinanderfolgenden Monaten von konjunkturbedingter Kurzarbeit betroffen wird und sich der regelmäßige monatliche Brutto- Vergütungsanspruch der gversicherten Person aufgrund der Kurzarbeit um mindestens 35 % verringert; k) Wiederholung einer nicht bestandenen Prüfung an einer gschule / Universität, sofern der Termin für die Wiederholungsprüfung unerwartet in die versicherte Reisezeit fällt oder innerhalb von 14 Tagen nach planmäßigem Reiseende stattfinden soll; l) bei Schülerreisen: endgültiger Austritt aus dem Klassenverband vor Beginn der versicherten Reise, z. B. wegen Schulwechsels oder Nichtversetzung in die nächst höhere Klasse. 4. Risikopersonen sind a) die gangehörigen der gversicherten Person; b) gbetreuungspersonen; c) die Mitreisenden sowie deren gangehörige und gbetreuungspersonen, sofern nicht mehr als vier Personen und ggf. zwei weitere mitreisende minderjährige Kinder die Reise gemeinsam gebucht haben. Mitreisende gangehörige gelten immer als Risikopersonen. 3 Medizinische Stornoberatung 1. Sofern die gversicherte Person nach Buchung der Reise erkrankt oder Unfallverletzungen erleidet, berät die ERV durch ihre Medizinische Stornoberatung, ob und wann die versicherte Reise storniert werden sollte. 2. Stellt sich entgegen der Einschätzung der Medizinischen Stornoberatung heraus, dass die versicherte Reise doch nicht angetreten werden kann, gilt die Stornierung als gunverzüglich, wenn sie zu dem Zeitpunkt erfolgt, an welchem die Reiseunfähigkeit feststeht. 3. Storniert die gversicherte Person entgegen dem Rat der Medizinischen Stornoberatung die Reise zunächst nicht und wird die Reise später aufgrund dieser Erkrankung oder Unfallverletzungen doch nicht angetreten, erstattet die ERV die Stornokosten, die bei gunverzüglicher Stornierung angefallen wären. 4 Verspäteter greiseantritt 1. Die ERV erstattet bei verspätetem greiseantritt a) die nachgewiesenen Mehrkosten der Hinreise entsprechend der ursprünglich gebuchten Art und Qualität; b) die nicht genutzten greiseleistungen abzüglich der Hinreisekosten. 2. Voraussetzung hierfür ist, dass die gversicherte Person im Fall der Reisestornierung gemäß 2 Anspruch auf Versicherungsleistung gehabt hätte. 3. Die Erstattung gemäß Nr. 1 a) und b) erfolgt insgesamt bis zur Höhe der Stornokosten, die bei gunverzüglicher Stornierung der Reise angefallen wären, maximal jedoch bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme. 5 Verspätungsschutz während der Hinreise 1. Die ERV erstattet a) die Mehrkosten der Hinreise entsprechend der ursprünglich gebuchten Art und Qualität bis zu 1.500, je Versicherungsfall, wenn die gversicherte Person infolge der Verspätung eines göffentlichen Verkehrsmittels um mindestens zwei Stunden (hierbei wird auf die verspätete Ankunft am Zielort abgestellt) ein Anschlussverkehrsmittel versäumt und deshalb die Hinreise verspätet fortsetzen muss; b) die nachgewiesenen Kosten für notwendige und angemessene Aufwendungen (Verpflegung und Unterkunft) bis zu 150, je Versicherungsfall, wenn die Hinreise der gversicherten Person sich wegen einer Verspätung eines göffentlichen Verkehrsmittels um mindestens zwei Stunden verzögert. 2. Voraussetzung ist, dass das Anschlussverkehrsmittel mitversichert wurde. 6 Reisevermittlungsentgelte 1. Die ERV erstattet das dem Reisevermittler von der gversicherten Person geschuldete Vermittlungsentgelt bis maximal 100, je Person, sofern dieses bereits zum Zeitpunkt der Buchung der Reise vertraglich vereinbart, geschuldet und in Rechnung gestellt sowie bei der Höhe der gewählten Versicherungssumme berücksichtigt wurde. 2. Voraussetzung hierfür ist, dass die gversicherte Person einen Anspruch auf Ersatz der Stornokosten gemäß 2 hat. Nicht erstattet werden Entgelte, die dem Reisevermittler erst infolge der Stornierung der Reise geschuldet werden (z. B. Bearbeitungsgebühren für eine Reisestornierung). 7 Umbuchungsgebührenschutz Die ERV erstattet die entstehenden gumbuchungsgebühren der gversicherten Person bis zur Höhe der Stornokosten, die bei gunverzüglicher Stornierung der Reise angefallen wären, sofern die gversicherte Person Anspruch auf Erstattung der Stornokosten gehabt hätte. 8 Ausschlüsse Kein Versicherungsschutz besteht, a) sofern die Erkrankung eine psychische Reaktion auf ein Kriegsereignis, innere Unruhen, einen Terrorakt, ein Flugunglück oder auf die Befürchtung von Kriegsereignissen, inneren Unruhen oder Terrorakten ist; b) bei psychischen Erkrankungen sowie bei Suchterkrankungen; c) wenn der von der ERV beauftragte Vertrauensarzt (siehe 9 Nr. 3 c) die Reiseunfähigkeit nicht bestätigt; d) bei medizinischen Maßnahmen an nicht körpereigenen Organen und anderen Hilfsmitteln (z. B. Hörgeräten); e) für Vermittlungsentgelte, die dem Reisevermittler aufgrund der Stornierung der Reise geschuldet werden (z. B. Bearbeitungsgebühren für eine Reisestornierung); f) für die Gebühren zur Erteilung eines Visums; g) für Abschussprämien bei Jagdreisen. 9 Obliegenheiten nach Eintritt des Versicherungsfalles 1. Die gversicherte Person ist verpflichtet, nach Eintritt des versicherten Stornogrundes die Reise gunverzüglich zu stornieren, um die Stornokosten möglichst niedrig zu halten, sofern nicht die Medizinische Stornoberatung gemäß 3 eine andere Einschätzung abgibt. 2. Die gversicherte Person hat folgende Unterlagen bei der ERV einzureichen: a) Versicherungsnachweis (z. B. VERS [4U]-Bestätigung), Buchungsunterlagen sowie ggf. eine Stornokosten-Rechnung, eine Rechnung über Vermittlungsentgelte einschließlich des Zahlungsnachweises und das ausgefüllte Schadensformular; b) bei unerwarteter schwerer Erkrankung, schwerer Unfallverletzung, Schwangerschaft, Impfunverträglichkeit sowie Bruch von Prothesen und Lockerung von implantierten Gelenken ein ärztliches Attest; c) bei einem unerwarteten Termin zur Spende von Organen oder Geweben eine ärztliche Bestätigung über den Termin; d) bei Tod eine Sterbeurkunde; e) bei Schaden am Eigentum geeignete Nachweise (z. B. Polizeiprotokoll); f) bei Verlust des Arbeitsplatzes das Kündigungsschreiben des Arbeitgebers; g) bei Aufnahme eines garbeitsverhältnisses bzw. garbeitsplatzwechsel eine Kopie des neuen Arbeitsvertrages als Nachweis für das neue garbeitsverhältnis; h) bei Kurzarbeit eine Bestätigung des Arbeitgebers über die Dauer der Kurzarbeit und über das Maß der Verminderung des Vergütungsanspruchs; i) bei Wiederholung einer Prüfung bzw. endgültigem Austritt aus dem Klassenverband eine Bestätigung der gschule / Universität; j) im Falle der Stornierung einer Ferienwohnung, eines Mietwagens, eines Wohnmobils oder Wohnwagens sowie bei Bootscharter eine Bestätigung des Vermieters über die Nichtweitervermietbarkeit des Objekts; k) im Falle einer Verspätung eines göffentlichen Verkehrsmittels eine Bestätigung vom Beförderungsunternehmen über die Verspätung des göffentlichen Verkehrsmittels. 3. Die gversicherte Person ist zum Nachweis des versicherten Ereignisses auf Verlangen der ERV außerdem verpflichtet, a) eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung sowie ggf. ein fachärztliches Attest einzureichen; b) der ERV das Recht einzuräumen, die Frage der Reiseunfähigkeit infolge einer schweren Unfallverletzung oder einer unerwarteten schweren Erkrankung durch ein fachärztliches Gutachten überprüfen zu lassen; c) sich durch einen von der ERV beauftragten Vertrauensarzt untersuchen zu lassen. 4. Wird eine dieser Obliegenheiten vorsätzlich verletzt, ist die ERV von der Verpflichtung zur Leistung frei. Bei grob fahrlässiger 10 Selbstbeteiligung Bei Tarifen mit Selbstbeteiligung beträgt die von der gversicherten Person zu tragende Selbstbeteiligung je Versicherungsfall 20 % des erstattungsfähigen Schadens, mindestens jedoch 25, je Person. 11 Versicherungswert / Unterversicherung 1. Die Versicherungssumme pro versicherter Reise muss dem vollen vereinbarten Reisepreis einschließlich Vermittlungsentgelte (Versicherungswert) entsprechen. Kosten für darin nicht enthaltene Leistungen (z. B. für Zusatzprogramme) sind mitversichert, wenn sie bei der Höhe der Versicherungssumme berücksichtigt wurden. 2. Ist die Versicherungssumme bei Eintritt des Versicherungsfalles niedriger als der Versicherungswert (Unterversicherung), haftet die ERV nur nach dem Verhältnis der Versicherungssumme zum Versicherungswert abzüglich Selbstbeteiligung. B Reiseabbruch-Versicherung Die ERV leistet Entschädigung bei a) außerplanmäßiger Beendigung der Reise; b) nicht genutzten greiseleistungen bei Reiseunterbrechung; c) Verspätung während der Rückreise; d) verlängertem Aufenthalt; e) Unterbrechung der Rundreise; f) Feuer, Wasserrohrbruch oder gelementarereignissen während 4

5 der Reise. 2 gabbruch der Reise / außerplanmäßige Beendigung 1. Die ERV erstattet bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme den anteiligen Reisepreis für nicht genutzte greiseleistungen vor Ort, sofern die Reise vorzeitig abgebrochen wird. 2. Bei außerplanmäßiger Beendigung der Reise erstattet die ERV die zusätzlichen Kosten der Rückreise entsprechend der ursprünglich gebuchten Art und Qualität, sofern die Rückreise mitgebucht und mitversichert worden ist. 3. Voraussetzung für eine Leistung gemäß Nr. 1 und Nr. 2 ist, dass a) die gversicherte Person oder eine Risikoperson von einem der nachstehenden versicherten Ereignisse betroffen wird, b) bei gantritt der versicherten Reise mit Eintritt dieses Ereignisses nicht zu rechnen war, c) der gabbruch bzw. die außerplanmäßige Beendigung der Reise aufgrund dieses Ereignisses erfolgte und d) der gversicherten Person die planmäßige Durchführung bzw. Beendigung der Reise deshalb nicht zumutbar ist. 4. Versichertes Ereignis ist die unerwartete schwere Erkrankung. Als unerwartet gilt die Erkrankung, die nach gantritt der Reise erstmals auftritt. Verschlechterungen bereits bestehender Erkrankungen gelten dann als unerwartet, wenn in den letzten sechs Monaten vor gantritt der Reise keine ärztliche Behandlung erfolgte; ausgenommen hiervon sind gkontrolluntersuchungen. 5. Versicherte Ereignisse sind außerdem a) Tod; b) schwere Unfallverletzung; c) Schwangerschaft; d) Bruch von Prothesen und Lockerung von implantierten Gelenken; e) Schaden am Eigentum durch Feuer, Wasserrohrbruch, gelementarereignisse oder Straftat eines Dritten, sofern der Schaden erheblich oder die Anwesenheit der gversicherten Person bzw. einer mitreisenden Risikoperson zur Schadensfeststellung erforderlich ist. 6. Risikopersonen sind a) die gangehörigen der gversicherten Person; b) gbetreuungspersonen; c) die Mitreisenden sowie deren gangehörige und gbetreuungspersonen, sofern nicht mehr als vier Personen und ggf. zwei weitere mitreisende minderjährige Kinder die Reise gemeinsam gebucht haben. Mitreisende gangehörige gelten immer als Risikopersonen. 3 Nicht genutzte greiseleistungen bei Reiseunterbrechung Unterbricht die gversicherte Person die versicherte Reise, weil sie aufgrund unerwarteter schwerer Erkrankung oder schwerer Unfallverletzung stationär behandelt werden muss, erstattet die ERV den anteiligen Reisepreis für während dieser Zeit nicht genutzte greiseleistungen. 4 Verspätungsschutz während der Rückreise 1. Die ERV erstattet a) die Mehrkosten der Rückreise entsprechend der ursprünglich gebuchten Art und Qualität bis zu 1.500, je Versicherungsfall, wenn die gversicherte Person infolge der Verspätung eines göffentlichen Verkehrsmittels um mindestens zwei Stunden (hierbei wird auf die verspätete Ankunft am Zielort abgestellt) ein Anschlussverkehrsmittel versäumt und deshalb die Rückreise verspätet fortsetzen muss; b) die nachgewiesenen Kosten für notwendige und angemessene Aufwendungen (Verpflegung und Unterkunft) bis zu 150, je Versicherungsfall, wenn die Rückreise der gversicherten Person sich wegen einer Verspätung eines göffentlichen Verkehrsmittels um mindestens zwei Stunden verzögert. 2. Voraussetzung ist, dass das Anschlussverkehrsmittel mitversichert wurde. 5 Verlängerter Aufenthalt 1. Wird die gversicherte Person oder eine mitreisende Risikoperson aufgrund unerwarteter schwerer Erkrankung oder schwerer Unfallverletzung während der versicherten Reise reiseunfähig und kann sie deshalb die versicherte Reise nicht planmäßig beenden, erstattet die ERV je Versicherungsfall die nachgewiesenen zusätzlichen Kosten, die der gversicherten Person für die Unterkunft entstehen a) bis zu 1.500,, sofern eine mitreisende Risikoperson sich in stationärer Behandlung befindet oder b) bis zu 750,, sofern lediglich eine ambulante Behandlung der gversicherten Person oder einer mitreisenden Risikoperson erfolgt. 2. Voraussetzung hierfür ist, dass die Unterkunft mitgebucht und mitversichert wurde. Bei Erstattung der Kosten wird auf die ursprünglich gebuchte Qualität abgestellt. Nicht erstattet werden die Kosten für den stationären Aufenthalt. 6 Unterbrochene Rundreise Die ERV erstattet bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme die Nachreisekosten zum Wiederanschluss an die Reisegruppe, wenn die gversicherte Person oder eine mitreisende Risikoperson der gebuchten Rundreise wegen eines versicherten Ereignisses gemäß 2 Nr. 4 und Nr. 5 vorübergehend nicht folgen kann. Erstattet werden die Nachreisekosten maximal bis zum Wert der noch nicht genutzten greiseleistungen vor Ort. 7 Feuer, Wasserrohrbruch oder gelementarereignisse während der Reise 1. Kann die versicherte Reise wegen Feuer, Wasserrohrbruch oder eines gelementarereignisses am gurlaubsort nicht planmäßig beendet werden oder ist die Anwesenheit der gversicherten Person oder einer mitreisenden Risikoperson an ihrem Wohnort wegen eines dieser Ereignisse zwingend erforderlich, erstattet die ERV die Mehrkosten der außerplanmäßigen Rückreise und des verlängerten Aufenthaltes. 2. Voraussetzung hierfür ist, dass die Unterkunft bzw. die Rückreise mitgebucht und mitversichert wurden. Bei Erstattung der Kosten wird auf die ursprünglich gebuchte Art und Qualität abgestellt. 8 Ausschlüsse Kein Versicherungsschutz besteht, a) sofern die Erkrankung eine psychische Reaktion auf ein Kriegsereignis, innere Unruhen, einen Terrorakt, ein Flugunglück oder auf die Befürchtung von Kriegsereignissen, inneren Unruhen oder Terrorakten ist; b) bei psychischen Erkrankungen sowie bei Suchterkrankungen; c) bei medizinischen Maßnahmen an nicht körpereigenen Organen und anderen Hilfsmitteln (z. B. Hörgeräten); d) für die Gebühren zur Erteilung eines Visums; e) für Abschussprämien bei Jagdreisen. 9 Obliegenheiten nach Eintritt des Versicherungsfalles 1. Die gversicherte Person hat folgende Unterlagen bei der ERV einzureichen: a) Versicherungsnachweis (z. B. VERS [4U]-Bestätigung), Buchungsunterlagen und Rechnungen; b) bei unerwarteter schwerer Erkrankung, schwerer Unfallverletzung, Schwangerschaft sowie Bruch von Prothesen und Lockerung von implantierten Gelenken ein Attest eines Arztes am Aufenthaltsort; c) bei Tod eine Sterbeurkunde; d) bei Schaden am Eigentum und bei Feuer, Wasserrohrbruch oder gelementarereignissen während der Reise geeignete Nachweise (z. B. Polizeiprotokoll); e) im Falle einer Verspätung eines göffentlichen Verkehrsmittels eine Bestätigung vom Beförderungsunternehmen über die Verspätung des göffentlichen Verkehrsmittels. 2. Die gversicherte Person ist zum Nachweis des versicherten Ereig-nisses auf Verlangen der ERV außerdem verpflichtet, der ERV das Recht einzuräumen, die Frage der Reiseunfähigkeit infolge einer unerwarteten schweren Erkrankung oder einer schweren Unfallverletzung durch ein fachärztliches Gutachten überprüfen zu lassen. 3. Wird eine dieser Obliegenheiten vorsätzlich verletzt, ist die ERV 10 Selbstbeteiligung Bei Tarifen mit Selbstbeteiligung beträgt die von der gversicherten Person zu tragende Selbstbeteiligung je Versicherungsfall 20 % des erstattungsfähigen Schadens, mindestens jedoch 25, je Person. 11 Versicherungswert / Unterversicherung 1. Die Versicherungssumme pro versicherter Reise muss dem vollen vereinbarten Reisepreis einschließlich Vermittlungsentgelte (Versicherungswert) entsprechen. Kosten für darin nicht enthaltene Leistungen (z. B. für Zusatzprogramme) sind mitversichert, wenn sie bei der Höhe der Versicherungssumme berücksichtigt wurden. 2. Ist die Versicherungssumme bei Eintritt des Versicherungsfalles niedriger als der Versicherungswert (Unterversicherung), haftet die ERV nur nach dem Verhältnis der Versicherungssumme zum Versicherungswert abzüglich Selbstbeteiligung. C Reisekranken-Versicherung 1. Die ERV leistet Entschädigung bei auf der versicherten Reise akut eintretenden Krankheiten und Unfällen für die Kosten der a) Heilbehandlungen im gausland; b) Kranken- und Gepäcktransporte; c) Bestattung im gausland oder Überführung. 2. Die ERV erbringt außerdem durch ihre Notrufzentrale im 24Stunden-Service Beistandsleistungen in medizinischen Notfällen, die der gversicherten Person während der Reise zustoßen. 3. Abweichend von Artikel 5 Allgemeine Bestimmungen besteht im Rahmen der Reisekranken-Versicherung Versicherungsschutz bei gpandemien, es sei denn, dass zum Zeitpunkt der Einreise der gversicherten Person bereits eine Reisewarnung des gauswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland für das jeweilige Zielgebiet bestand. 2 Heilbehandlungen im gausland 1. Die ERV erstattet die Kosten der im gausland notwendigen Heilbehandlungen, die von Ärzten durchgeführt oder verordnet werden. Dazu gehören insbesondere a) stationäre Behandlungen im Krankenhaus einschließlich unaufschiebbarer Operationen; b) ambulante Heilbehandlungen; c) Arznei-, Heil- und Verbandsmittel; d) ärztliche Behandlung von Schwangerschaftskomplikationen, medizinisch bedingten Schwangerschaftsunterbrechungen sowie Fehl- und Frühgeburten bis einschließlich der 36. Schwangerschaftswoche; e) bei einer Frühgeburt bis einschließlich der 36. Schwangerschafts-woche die Kosten der im gausland notwendigen Heilbehandlun-gen des neugeborenen Kindes; f) schmerzstillende Zahnbehandlungen einschließlich Zahnfüllungen in einfacher Ausfertigung, Reparaturen von vorhandenem Zahnersatz und vorhandenen Zahnprothesen sowie unfallbedingter provisorischer Zahnersatz bzw. provisorische Zahnprothesen; g) Anschaffung von Herzschrittmachern und Prothesen, die aufgrund von Unfällen oder Erkrankungen, die während der Reise auftreten, erstmals notwendig werden, um die Transportfähigkeit der gversicherten Person zu gewährleisten; h) Hilfsmittel (z. B. Gehhilfen, Miete eines Rollstuhls), sofern sie aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit auf der versicherten Reise erstmals notwendig werden und der Behandlung der Unfall- bzw. Krankheitsfolgen dienen. 2. Sofern ein Krankenrücktransport bis zum Ende der versicherten Reise wegen Transportunfähigkeit der gversicherten Person nicht möglich ist, erstattet die ERV die Kosten der Heilbehandlung bis zum Tag der Transportfähigkeit. 3. Krankenhaustagegeld Die gversicherte Person erhält bei gmedizinisch notwendiger vollstationärer Heilbehandlung im gausland wahlweise anstelle von Kostenersatz für die stationäre Heilbehandlung ein Krankenhaustagegeld von 50, pro Tag, maximal für 30 Tage ab Beginn der stationären Behandlung. Das Wahlrecht ist gunverzüglich bei Beginn der stationären Behandlung gegenüber der ERV auszuüben. 4. Muss ein mitversichertes Kind bis einschließlich 12 Jahre stationär behandelt werden, erstattet die ERV die Kosten für die Unterbringung einer Begleitperson im Krankenhaus. 5. Telefonkosten Telefonkosten zur notwendigen Kontaktaufnahme mit der Notrufzentrale der ERV werden bis zu 25, je Versicherungsfall erstattet. 3 Kranken- und Gepäcktransporte 1. Die ERV organisiert und übernimmt die Kosten für a) den Krankenrücktransport der gversicherten Person mit medizinisch adäquaten Transportmitteln (einschließlich Ambulanzflugzeugen) an den Wohnort der gversicherten Person oder in das dem Wohnort der gversicherten Person nächstgelegene geeignete Krankenhaus, sobald er aufgrund einer auf der Reise akut eingetretenen Krankheit oder Unfallverletzung medizinisch sinnvoll und vertretbar ist; b) die Gepäckrückholung vom Aufenthaltsort an den Wohnort der gversicherten Person, sofern die gversicherte Person zurücktransportiert wurde oder verstorben ist. 2. Die ERV erstattet die Kosten für den gmedizinisch notwendigen Krankentransport im gausland zum stationären Aufenthalt oder zur ambulanten Erstversorgung ins Krankenhaus, der durch einen anerkannten Rettungsdienst durchgeführt wird. 4 Bestattung im gausland oder Überführung Stirbt die gversicherte Person auf der Reise, organisiert die ERV auf Wunsch der gangehörigen wahlweise a) die Bestattung im gausland und übernimmt die Bestattungskosten bis zur Höhe der Überführungskosten oder b) die Überführung der gversicherten Person an den vor greise-antritt bestehenden ständigen Wohnort und übernimmt die Überführungskosten. 5 Reisen in Deutschland Für Personen mit ständigem Wohnsitz in Deutschland besteht auf Reisen in Deutschland folgender Versicherungsschutz: a) Wird wegen einer während der Reise akut eingetretenen Krankheit oder Unfallverletzung eine vollstationäre Krankenhausbehandlung am Aufenthaltsort gmedizinisch notwendig, zahlt die ERV für diesen Krankenhausaufenthalt ein Tagegeld von 50, pro Tag, maximal für 30 Tage ab Beginn der stationären Behandlung. b) Die ERV organisiert und übernimmt die Kosten für den aufgrund einer auf der Reise akut eingetretenen Krankheit oder Unfallverletzung medizinisch sinnvollen und vertretbaren Krankenrücktransport an den Wohnort der gversicherten Person bzw. in das dem Wohnort nächstgelegene geeignete Krankenhaus. Im Todesfall der gversicherten Person organisiert die ERV die Überführung der gversicherten Person an den vor greiseantritt bestehenden ständigen Wohnort und übernimmt hierfür die Kosten. c) Die ERV organisiert und erstattet die Kosten für die Gepäckrückholung vom Aufenthaltsort an den Wohnort der gversicherten Person, sofern die gversicherte Person zurücktransportiert wurde oder verstorben ist. 6 Transferaufenthalte in Deutschland (gilt nicht bei Jahres-Versicherungen) Hat die gversicherte Person ihren ständigen Wohnsitz nicht in Deutschland und hält sie sich vorübergehend wegen eines Transferaufent-haltes zum Zweck der Weiterreise in das Zielland oder zurück in das gheimatland bis zu jeweils maximal 48 Stunden in Deutschland auf, erstattet die ERV im in den 2 und 4 genannten Umfang Heilbehandlungskosten, Kosten für Kranken- und Gepäcktransporte und Überführung. 7 Informations- und Beratungsservice 1. Information über ärztliche Versorgung Die ERV informiert auf Anfrage vor und während der Reise über die Möglichkeiten ärztlicher Versorgung der gversicherten Person. Soweit möglich, benennt sie einen Deutsch oder Englisch sprechenden Arzt. 2. Arzneimittel-Beratung Die ERV berät die gversicherte Person a) über Arzneimittel, die während der versicherten Reise notwendig werden; b) über Ersatzpräparate, wenn auf der Reise benötigte Arzneimittel abhanden kommen. 5

6 8 Beistandsleistungen bei Krankenhausaufenthalt Wird die gversicherte Person in einem Krankenhaus stationär behandelt, erbringt die ERV durch Ihre Notrufzentrale die nachstehenden Beistandsleistungen: a) Betreuung Die ERV stellt über einen von ihr beauftragten Arzt den Kontakt zu den behandelnden Krankenhausärzten sowie ggf. zum Hausarzt der gversicherten Person her und sorgt für die Übermittlung von Informationen zwischen den beteiligten Ärzten. Auf Wunsch informiert die ERV gangehörige der gversicherten Person. b) Krankenbesuch Dauert der Krankenhausaufenthalt voraussichtlich länger als fünf Tage, organisiert die ERV auf Wunsch die Reise einer der gversicherten Person nahe stehenden Person zum Ort des Krankenhaus-aufenthaltes und von dort zurück zum Wohnort. Die ERV übernimmt die Kosten des Beförderungsmittels. c) Kostenübernahmegarantie/Abrechnung Die ERV gibt gegenüber dem Krankenhaus eine Kostenübernahme-garantie bis zu , ab. Sie übernimmt namens und im Auftrag der gversicherten Person die Abrechnung mit den zuständigen Kostenträgern. Soweit die zuständigen Kostenträger die von der ERV gezahlten Beträge nicht übernehmen, sind sie von der gversicherten Person binnen eines Monats nach Rechnungsstellung an die ERV zurückzuzahlen. 9 Rückholung von Kindern Können mitreisende Kinder unter 16 Jahren wegen Tod, unerwarteter schwerer Erkrankung oder schwerer Unfallverletzung der gversicherten Person nicht mehr betreut werden, organisiert die ERV deren Rückreise zum Wohnort und übernimmt hierfür die Mehrkosten gegenüber der ursprünglich geplanten Rückreise. 10 Such-, Rettungs- und Bergungskosten Erleidet die gversicherte Person einen Unfall und muss sie deswegen gesucht, gerettet oder geborgen werden, erstattet die ERV hierfür die Kosten bis zu ,. 11 Ausschlüsse / Einschränkungen 1. Nicht versichert sind a) Heilbehandlungen, die ein Grund für den gantritt der Reise waren; b) Heilbehandlungen und andere ärztlich angeordnete Maßnahmen, bei denen der gversicherten Person bei greiseantritt bekannt war, dass sie bei planmäßiger Durchführung der Reise aus medizinischen Gründen stattfinden mussten (z. B. Dialysen); c) Verschlechterungen bereits bestehender Erkrankungen, soweit sie vor greiseantritt absehbar waren; d) Anschaffung und Reparatur von Sehhilfen und Hörgeräten; e) Anschaffung und Reparatur von Herzschrittmachern und Prothe-sen, es sei denn, dass die Anschaffung aufgrund von Unfällen oder Erkrankungen, die während der Reise auftreten, erstmals notwendig wird, um die Transportfähigkeit der gversicherten Person zu gewährleisten; f) auf Vorsatz beruhende Krankheiten und Verletzungen und deren Folgen (z.b. Verletzungen aufgrund der Teilnahme an Ring- und Boxkämpfen sowie Kampfsportarten jeglicher Art einschließlich der Vorbereitung dazu); g) Behandlungen von Alkohol-, Drogen- und anderen Suchtkrankheiten einschließlich Entzugs- und Entwöhnungsbehandlungen; h) Unfall- oder Krankheitskosten hervorgerufen durch Geistesoder Bewusstseinsstörungen, soweit diese auf Missbrauch von Alkohol, Drogen, Rausch- oder Betäubungsmitteln, Schlaftabletten oder sonstigen narkotischen Stoffen beruhen; i) Akupunktur, Fango und Massagen; j) Pflegebedürftigkeit oder Verwahrung; k) psychoanalytische und psychotherapeutische Behandlung sowie Hypnose; l) Behandlungen durch Ehegatten bzw. Lebenspartner, Eltern oder Kinder. Nachgewiesene Sachkosten werden tarifgemäß erstattet. 2. Übersteigt eine Heilbehandlung oder eine sonstige Maßnahme das gmedizinisch notwendige Maß, so kann die ERV ihre Leistung auf einen angemessenen Betrag herabsetzen. Die berechneten Honorare und Gebühren dürfen den in dem betreffenden Land als allgemein üblich und angemessen betrachteten Umfang nicht übersteigen. Anderen-falls kann die ERV die Erstattung auf die landesüblichen Sätze kürzen. 12 Obliegenheiten nach Eintritt des Versicherungsfalles 1. Die gversicherte Person bzw. im Todesfall deren Rechtsnachfolger ist verpflichtet, a) vor Beginn einer stationären Heilbehandlung, vor Durchführung von Krankenrücktransporten, Bestattungen im gausland, Überführungen im Todesfall sowie nach Eintritt von sonstigen Versicherungsfällen, für die Beistandsleistungen in Anspruch genommen werden können, gunverzüglich Kontakt zur Notrufzentrale der ERV aufzunehmen; b) der ERV die Rechnungsoriginale oder Zweitschriften mit einem Originalerstattungsstempel eines anderen Leistungsträgers über die gewährten Leistungen vorzulegen; diese werden Eigentum der ERV. 2. Wird eine dieser Obliegenheiten vorsätzlich verletzt, ist die ERV in dem Ver-hältnis zu kürzen, das der Schwere des Verschuldens 13 Selbstbeteiligung Bei Tarifen mit Selbstbeteiligung trägt die gversicherte Person bei Heilbehandlungskosten im gausland eine Selbstbeteiligung in Höhe von 100, je Versicherungsfall. 14 Entschädigung aus anderen Versicherungen Entsteht der gversicherten Person ein finanzieller Schaden aufgrund einer Kostenteilung der ERV mit einem anderen Versicherungsunternehmen, wird die ERV nach eigenem Ermessen auf die Beteiligung eines anderen Versicherungsunternehmens verzichten oder diesen Schaden ausgleichen. D RundumSorglos-Service Die ERV erbringt durch ihre Notrufzentrale im 24Stunden-Service Beistandsleistungen in den nachstehenden Notfällen, die der gversicherten Person während der Reise zustoßen. 2 Verlust von Reisezahlungsmitteln und Reisedokumenten 1. Reisezahlungsmittel Gerät die gversicherte Person aufgrund von Diebstahl, Raub oder sonstigem Abhandenkommen ihrer Reisezahlungsmittel in eine finanzielle Notlage, so stellt die ERV den Kontakt zur Hausbank her. a) Soweit erforderlich, hilft die ERV bei der Übermittlung des von der Hausbank zur Verfügung gestellten Betrages. b) Ist eine Kontaktaufnahme zur Hausbank nicht binnen 24 Stunden möglich, stellt die ERV der gversicherten Person ein Darlehen bis zu 500, zur Verfügung. Dieser Betrag ist binnen eines Monats nach Auszahlung an die ERV zurückzuzahlen. 2. Kredit-, EC- und Handykarten Bei Verlust von Kredit-, EC- und Handykarten hilft die ERV der gversicherten Person bei der Sperrung der Karten. Die ERV haftet jedoch nicht für den ordnungsgemäßen Vollzug der Sperrung und für die trotz Sperrung entstehenden Vermögensschäden. 3. Reisedokumente Bei Verlust von Reisedokumenten ist die ERV der gversicherten Person bei der Ersatzbeschaffung behilflich. 3 Reiseabbruch / verspätete Rückreise 1. Die ERV organisiert die Rückreise der gversicherten Person und streckt die Mehrkosten der Rückreise vor, wenn die gversicherte Person oder eine Risikoperson ihre Reise aus den folgenden Gründen nicht planmäßig beenden kann: unerwartete schwere Erkrankung, Tod, schwere Unfallverletzung, Schwangerschaft, Bruch von Prothesen und Lockerung von implantierten Gelenken, Schaden am Eigentum durch Feuer, Wasserrohrbruch, gelementarereignisse oder Straftat eines Dritten, sofern der Schaden erheblich oder die Anwesenheit der gversicherten Person bzw. einer mitreisenden Risi-koperson an ihrem Wohnort zur Schadensfeststellung erforderlich ist. 2. Risikopersonen sind a) die gangehörigen der gversicherten Person; b) gbetreuungspersonen; c) die Mitreisenden sowie deren gangehörige und gbetreuungspersonen, sofern nicht mehr als vier Personen und ggf. zwei weitere mitreisende minderjährige Kinder die Reise gemeinsam gebucht haben. Mitreisende gangehörige gelten immer als Risikopersonen. 3. Der von der ERV verauslagte Betrag ist binnen eines Monats nach Auszahlung an die ERV zurückzuzahlen. Besteht ein Anspruch gemäß Teil B dieser Versicherungsbedingungen, ist nur der Betrag zurückzuzahlen, der über diesen Anspruch hinausgeht. 4 Informationen und Sicherheitshinweise Auf Anfrage der gversicherten Person erteilt die ERV Auskunft über a) die nächstgelegene diplomatische Vertretung (Anschrift und telefonische Erreichbarkeit); b) Reisewarnungen und Sicherheitshinweise des gauswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland. 5 Strafverfolgungsmaßnahmen Wird die gversicherte Person mit Haft bedroht oder verhaftet, ist die ERV bei der Vermittlung eines Anwalts und eines Dolmetschers behilflich. Sie streckt Gerichts-, Anwalts- und Dolmetscherkosten bis zu insgesamt 2.500, sowie ggf. eine Strafkaution bis zu , vor. Die gversicherte Person hat die verauslagten Beträge spätestens einen Monat nach Auszahlung an die ERV zurückzuzahlen. 6 Psychologische Hilfestellung Gerät die gversicherte Person während der Reise in eine akute Notsituation, in der sie psychologischen Beistand benötigt, leistet die ERV telefonisch eine erste psychologische Hilfestellung. E Reisegepäck-Versicherung 1 Versichertes Reisegepäck Zum versicherten Reisegepäck zählen alle Sachen des persönlichen Reisebedarfs der gversicherten Person einschließlich gsportgeräte, Geschenke und Reiseandenken. 2 Gegenstand des Versicherungsschutzes 1. Mitgeführtes Reisegepäck Die ERV leistet Entschädigung, wenn mitgeführtes Reisegepäck während der Reise abhanden kommt oder beschädigt wird durch a) Straftat eines Dritten; b) Unfall eines Transportmittels; c) Feuer oder gelementarereignisse. 2. Aufgegebenes Reisegepäck Die ERV leistet Entschädigung, wenn aufgegebenes Reisegepäck abhanden kommt oder beschädigt wird, während es sich im Gewahrsam eines Beförderungsunternehmens, eines Beherbergungsbetriebes oder einer Gepäckaufbewahrung befindet. 3 Höhe der Entschädigung Im Versicherungsfall erstattet die ERV bis zur Höhe der Versicherungssumme für a) abhanden gekommene oder zerstörte Sachen den gzeitwert; b) beschädigte Sachen die notwendigen Reparaturkosten und ggf. eine verbleibende Wertminderung, höchstens jedoch den gzeitwert; c) Filme, Bild-, Ton- und Datenträger den Materialwert; d) amtliche Ausweise und Visa die amtlichen Gebühren der Wiederbeschaffung. 4 Verspätet ausgeliefertes Reisegepäck Die ERV erstattet die nachgewiesenen Aufwendungen für Ersatzkäufe, die zur Fortführung der Reise notwendig sind, bis zu 250, je Person bzw. 500, je Familie, wenn aufgegebenes Reisegepäck den Bestimmungsort wegen verzögerter Beförderung nicht am selben Tag wie die gversicherte Person erreicht. 5 Ausschlüsse / Einschränkungen 1. Nicht versichert sind a) Schäden durch Vergessen, Liegen-, Hängen-, Stehenlassen oder Verlieren; b) Brillen, Kontaktlinsen, Hörgeräte und Prothesen; c) Geld, Wertpapiere, Fahrkarten und Dokumente aller Art mit Ausnahme von amtlichen Ausweisen und Visa; d) Vermögensfolgeschäden. 2. Einschränkungen des Versicherungsschutzes a) Video- und Fotoapparate einschließlich Zubehör sind als aufgegebenes Reisegepäck nicht versichert. Als mitgeführtes Reisegepäck sind diese Gegenstände bis insgesamt 50 % der Versicherungssumme versichert; b) Schmucksachen und Kostbarkeiten sind nicht versichert. Versicherungsschutz bis insgesamt 50 % der Versicherungssumme besteht jedoch, wenn sie in einem ortsfesten, verschlossenen Behältnis (z. B. Safe) eingeschlossen oder im persönlichen Gewahrsam sicher verwahrt mitgeführt werden; c) EDV-Geräte und Software einschließlich des jeweiligen Zubehörs sind bis insgesamt 500, versichert; d) gsportgeräte einschließlich Zubehör sind insgesamt bis 25 % der Versicherungssumme versichert. Soweit sie sich in bestimmungsgemäßem Gebrauch befinden, sind sie nicht versichert; e) Geschenke und Reiseandenken sind insgesamt bis zu 10 % der Versicherungssumme versichert; f) Versicherungsschutz für Schäden am Reisegepäck während des Zeltens und Campings besteht nur auf offiziell eingerichteten Campingplätzen. 3. Reisegepäck im abgestellten Kraftfahrzeug Versicherungsschutz bei Diebstahl des Reisegepäcks während der versicherten Reise aus einem abgestellten Kraftfahrzeug und aus daran angebrachten, mit Verschluss gesicherten Behältnissen be-steht, wenn das Kraftfahrzeug bzw. die Behältnisse fest verschlossen sind und der Schaden zwischen 6.00 Uhr und Uhr eintritt. Bei Fahrtunterbrechungen, die nicht länger als jeweils zwei Stunden dauern, besteht jederzeit Versicherungsschutz. 6 Obliegenheiten nach Eintritt des Versicherungsfalles 1. Die gversicherte Person ist verpflichtet, a) Versicherungsnachweis (z. B. VERS [4U]-Bestätigung) und Buchungsunterlagen bei der ERV einzureichen; b) Schäden durch strafbare Handlungen gunverzüglich der nächstzuständigen oder nächsterreichbaren Polizeidienststelle unter Einreichung einer Liste aller in Verlust geratenen Sachen anzuzeigen und sich dies bestätigen zu lassen. Der ERV ist hierüber eine Bescheinigung einzureichen; c) Schäden an aufgegebenem Reisegepäck dem Beförderungsunternehmen, dem Beherbergungsbetrieb bzw. der Gepäckaufbewahrung gunverzüglich zu melden. Äußerlich nicht erkennbare Schäden sind nach der Entdeckung gunverzüglich und unter Einhaltung der jeweiligen Reklamationsfrist, spätestens innerhalb von sieben Tagen nach Aushändigung des Reisegepäckstücks, schriftlich anzuzeigen. Der ERV sind entsprechende Bescheinigungen vorzulegen; d) sich die Verspätung des Reisegepäcks vom Beförderungsunternehmen bestätigen zu lassen und der ERV hierüber eine Bescheinigung einzureichen. 2. Wird eine dieser Obliegenheiten vorsätzlich verletzt, ist die ERV 7 Selbstbeteiligung Bei Tarifen mit Selbstbeteiligung trägt die gversicherte Person eine Selbstbeteiligung in Höhe von 100, je Versicherungsfall. 8 Besondere Verwirkungsgründe Die ERV ist von der Verpflichtung zur Leistung frei, wenn die gversicherte Person den Versicherungsfall vorsätzlich herbeigeführt hat. Führt die gversicherte Person den Versicherungsfall grob fahrlässig herbei, so ist die ERV berechtigt, ihre Leistung in dem Verhältnis zu kürzen, das der Schwere des Verschuldens der gversicherten Person entspricht. 6

7 F Reiseunfall-Versicherung 1. Die ERV erbringt die nachfolgend aufgeführten Versicherungsleis-tungen bei Unfällen auf der versicherten Reise, die zum Tod oder zur dauernden Invalidität der gversicherten Person führen. 2. Ein Unfall liegt vor, wenn die gversicherte Person a) durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet; b) sich durch eine erhöhte Kraftanstrengung ein Gelenk verrenkt oder Muskeln, Sehnen, Bänder oder Kapseln zerrt oder zerreißt; c) bei rechtmäßiger Verteidigung oder bei Bemühungen zur Rettung von Menschenleben, Tieren oder Sachen Gesundheitsschäden erleidet. 2 Tod der gversicherten Person 1. Führt der Unfall innerhalb eines Jahres zum Tod der gversicherten Person, zahlt die ERV an die Erben die in der Versicherungsbestätigung vereinbarte Versicherungssumme. 2. Sobald der ERV die Unterlagen zugegangen sind, die als Nachweis über den Versicherungsfall aufgrund Todes der gversicherten Person beizubringen sind, erklärt sie innerhalb von einem Monat, ob und in welcher Höhe sie einen Anspruch anerkennt. 3. Erkennt die ERV den Anspruch an, so erfolgt die Auszahlung der Versicherungsleistung binnen zwei Wochen. 3 Leistung bei Invalidität 1. Voraussetzungen für die Leistung sind: a) Die gversicherte Person ist durch den Unfall auf Dauer in ihrer körperlichen oder geistigen Funktionsfähigkeit beeinträchtigt (Invalidität) und b) die Invalidität ist innerhalb eines Jahres nach dem Unfall eingetreten und spätestens innerhalb weiterer drei Monate von einem Arzt schriftlich festgestellt und bei der ERV geltend gemacht worden. 2. Kein Anspruch auf Invaliditätsleistung besteht, wenn die gversicherte Person unfallbedingt innerhalb eines Jahres nach dem Unfall stirbt. 3. Stirbt die gversicherte Person aus unfallfremder Ursache innerhalb eines Jahres nach dem Unfall oder gleichgültig, aus welcher Ursache später als ein Jahr nach dem Unfall und war ein Anspruch auf Invaliditätsleistung nach Nr. 1 entstanden, so ist nach dem Invaliditätsgrad zu leisten, mit dem aufgrund der zuletzt erhobenen ärztlichen Befunde zu rechnen gewesen wäre. 4. Die Invaliditätsleistung wird als Kapitalleistung aus der für den Versicherungsfall vereinbarten Summe gezahlt. 5. Grundlage der Berechnung der Leistung bilden die Versicherungssumme und der Grad der Invalidität. 6. Es gelten ausschließlich die folgenden Invaliditätsgrade bei Verlust oder Funktionsunfähigkeit: eines Armes Prozent eines Armes bis oberhalb des Ellenbogengelenks Prozent eines Armes unterhalb des Ellenbogengelenks Prozent einer Hand Prozent eines Daumens Prozent eines Zeigefingers Prozent eines anderen Fingers... 5 Prozent eines Beines über der Mitte des Oberschenkels. 70 Prozent eines Beines bis zur Mitte des Oberschenkels Prozent eines Beines bis unterhalb des Knies Prozent eines Beines bis zur Mitte des Unterschenkels Prozent eines Fußes Prozent einer großen Zehe... 5 Prozent einer anderen Zehe... 2 Prozent eines Auges Prozent des Gehörs auf einem Ohr Prozent des Geruchs Prozent des Geschmacks... 5 Prozent der Stimme Prozent 7. Bei Teilverlust oder teilweiser Funktionsbeeinträchtigung gilt der entsprechende Teil des jeweiligen Prozentsatzes. 8. Für nicht genannte Körperteile und Sinnesorgane bemisst sich der Invaliditätsgrad danach, inwieweit die normale körperliche oder geistige Funktionsfähigkeit beeinträchtigt ist. Dabei sind ausschließlich medizinische Gesichtspunkte zu berücksichtigen. 9. Sind mehrere Körperteile oder Sinnesorgane durch den Unfall beeinträchtigt, werden die nach den vorstehenden Bestimmungen ermittelten Invaliditätsgrade zusammengerechnet. Mehr als 100 Prozent werden jedoch nicht angenommen. 10. Waren betroffene Körperteile oder Sinnesorgane oder deren Funktionen bereits vor dem Unfall dauerhaft beeinträchtigt, wird der Invaliditätsgrad um die Vorinvalidität gemindert. Diese ist nach Nr. 6 zu bemessen. 4 Zahlung der Versicherungsleistung bei dauernder Invalidität 1. Vor Abschluss des Heilverfahrens kann eine Invaliditätsleistung innerhalb eines Jahres nach Eintritt des Unfalls nicht beansprucht werden. 2. Sobald der ERV die Unterlagen zugegangen sind, die über den Abschluss des für die Bemessung der Invalidität notwendigen Heilverfahrens beizubringen sind, wird sie innerhalb von drei Monaten erklären, ob und in welcher Höhe sie einen Anspruch anerkennt. 3. Erkennt die ERV den Anspruch an, so erfolgt die Auszahlung der Versicherungsleistung binnen zwei Wochen. 4. Die gversicherte Person und die ERV sind berechtigt, den Grad der Invalidität jährlich, längstens bis zu drei Jahren nach dem Unfallereignis, erneut ärztlich bemessen zu lassen. Dieses Recht muss seitens der ERV mit der Erklärung gemäß Nr. 2, seitens der gversicherten Person innerhalb eines Monats nach Zugang dieser Erklärung ausgeübt werden. Ergibt die endgültige Bemessung eine höhere Invaliditätsleistung, als sie die ERV bereits erbracht hat, so ist der Mehrbetrag mit 5 Prozent jährlich zu verzinsen. 5 Ausschlüsse / Einschränkungen Nicht unter den Versicherungsschutz fallen a) Unfälle durch Geistes- oder Bewusstseinsstörungen, Schlaganfälle, Krampfanfälle, die den ganzen Körper ergreifen, sowie durch krankhafte Störungen infolge psychischer Reaktionen; b) Unfälle durch alkohol- oder betäubungsmittelbedingte Bewusstseinsstörungen; c) Unfälle in ursächlichem Zusammenhang mit dem Betrieb eines Luftfahrzeuges. Versicherungsschutz besteht jedoch als Fluggast eines Luftfahrtunternehmens; d) Gesundheitsschädigungen durch Heilmaßnahmen, Strahlen und Infektionen, es sei denn, diese sind durch den Unfall bedingt; e) Unfälle bei der Ausübung von Extremsportarten (hierzu zählen insbesondere Rafting, Freeclimbing, Canyoning, Abseilaktionen und Höhlenbegehungen, Bergsteigen, Drachenfliegen, Gleitschirmfliegen, Fallschirmspringen), bei der Vorbereitung (Training) bzw. der Teilnahme an Box- oder Ringkämpfen, Kampfsportwettkämpfen jeglicher Art, Pferde- oder Radrennen sowie als Fahrer, Beifahrer oder Insasse eines Kraftfahrzeugs an Fahrtveranstaltungen einschließlich der dazugehörigen Übungsfahrten, bei denen es auf die Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten ankommt; f) Unfälle, die der gversicherten Person dabei zustoßen, dass sie vorsätzlich eine Straftat ausführt oder versucht; g) Unfälle aufgrund versuchten Suizids und dessen Folgen sowie aufgrund vollendeten Suizids. 6 Obliegenheiten nach Eintritt des Versicherungsfalles 1. Die gversicherte Person ist verpflichtet, a) sich von den von der ERV beauftragten Ärzten untersuchen zu lassen. Die hierfür notwendigen Kosten trägt die ERV; b) die behandelnden oder begutachtenden Ärzte, andere Versicherer und Behörden zu ermächtigen, der ERV und den von ihr beauftragten Ärzten alle erforderlichen Auskünfte zu erteilen. 2. Wird eine dieser Obliegenheiten vorsätzlich verletzt, ist die ERV Verletzung der Obliegenheit ist die ERV berechtigt, ihre Leistung in dem Verhältnis zu kürzen, das der Schwere des Verschuldens der gversicherten Person entspricht. Die ERV bleibt insoweit zur Leistung verpflichtet, als die Verletzung keinen Einfluss auf die Feststellung oder den Umfang der Leistungsverpflichtung der ERV gehabt hat, es sei denn, dass die gversicherte Person arglis-tig gehandelt hat. G Reisehaftpflicht-Versicherung Die ERV schützt die gversicherte Person vor Haftpflichtrisiken während der versicherten Reise. Versicherungsschutz wird gewährt, sofern die gversicherte Person wegen eines Schadensereignisses, das den Tod, die Verletzung oder Gesundheitsschädigung von Menschen (Personenschaden) oder diebeschädigung oder Vernichtung von Sachen (Sachschaden) zur Folge hat, aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen privatrechtlichen Inhalts von einem Dritten auf Schadensersatz in Anspruch genommen wird. 2 Umfang des Versicherungsschutzes 1. Die Leistungspflicht der ERV umfasst die Prüfung der Haftpflichtfrage, die Abwehr unberechtigter Ansprüche sowie die Freistellung von berechtigten Ansprüchen Dritter, welche die gversicherte Person zu zahlen hätte. Die Freistellung setzt voraus, dass sie aufgrund eines von der ERV abgegebenen oder genehmigten Anerkenntnisses, eines von ihr geschlossenen oder genehmigten Vergleichs oder einer richterlichen Entscheidung zu zahlen ist. Erkennt die gversicherte Person den Anspruch ohne Genehmigung der ERV an, stellt die ERV die gversicherte Person insoweit von den Ansprüchen Dritter frei, als diese auch ohne das Anerkenntnis bestanden hätten. 2. Kommt es in einem Versicherungsfall zu einem Rechtsstreit mit dem Geschädigten oder dessen Rechtsnachfolger gegen die gversicherte Person, so führt die ERV den Rechtsstreit auf ihre Kosten im Namen der gversicherten Person. Die Aufwendungen der ERV für diese Kosten werden nicht als Leistungen auf die Deckungssumme angerechnet. Etwas anderes gilt, wenn Ansprüche vor Gerichten in den USA / Kanada geltend gemacht werden; in diesem Fall werden die Aufwendungen der ERV für die Kosten des Rechtsstreits auf die Deckungssumme angerechnet. 3. Übersteigen die Haftpflichtansprüche die Deckungssumme, so trägt die ERV die Kosten des Rechtsstreits nur im Verhältnis der Deckungssumme zur Gesamthöhe der Ansprüche, und zwar auch dann, wenn es sich um mehrere aus einem Schadensereignis entstehende Prozesse handelt. 4. Wird in einem Strafverfahren wegen eines versicherten Schadensereignisses, das einen unter den Versicherungsschutz fallenden Haftpflichtanspruch zur Folge haben kann, die Bestellung eines Verteidigers für die gversicherte Person von der ERV gewünscht oder genehmigt, so trägt die ERV die Kosten des Verteidigers. 5. Hat die gversicherte Person für eine aus einem Versicherungsfall geschuldete Rente kraft Gesetzes Sicherheit zu leisten oder ist ihr die Abwendung der Vollstreckung einer gerichtlichen Entscheidung durch Sicherheitsleistung oder Hinterlegung nachgelassen, bewirkt die ERV an ihrer Stelle die Sicherheitsleistung oder Hinterlegung. 6. Falls eine von der ERV verlangte Erledigung eines Haftpflichtanspruchs durch Anerkenntnis, Befriedigung oder Vergleich am Wider-stand der gversicherten Person scheitert, hat die ERV für den von der Weigerung an entstehenden Mehraufwand von Hauptsache, Zinsen und Kosten nicht aufzukommen. 3 Höhe der Leistungen 1. Die gesamte Entschädigungsleistung ist bei jedem Versicherungsfall auf die vereinbarte Deckungssumme begrenzt. 2. Mehrere zeitlich zusammenhängende Schäden aus derselben Ursache gelten als ein Schadensereignis. 4 Ausschlüsse 1. Die ERV haftet nicht, wenn die gversicherte Person vorsätzlich und widerrechtlich den Eintritt der Tatsache, für die sie dem Dritten verantwortlich ist, herbeigeführt hat. 2. Ausgeschlossen vom Versicherungsschutz ist die Haftpflicht a) für Ansprüche, soweit sie aufgrund eines Vertrages oder besonderer Zusagen über den Umfang der gesetzlichen Haftpflicht der gversicherten Person hinausgehen; b) für Ansprüche auf Gehalt, Ruhegehalt, Lohn oder sonstige festgesetzte Bezüge, Verpflegung, ärztliche Behandlung im Falle der Dienstbehinderung und Fürsorgeansprüche; c) der gversicherten Personen untereinander und ihrer gangehörigen; d) wegen der Übertragung einer Krankheit der gversicherten Person; e) für Gefahren, die im unmittelbaren Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit stehen, also z. B. Gefahren eines Betriebes, Berufes, Dienstes, Amtes (auch Ehrenamtes), einer verantwortlichen Beschäftigung in Vereinigungen aller Art oder einer ungewöhnlichen und gefährlichen Beschäftigung; f) für Gefahren, die im unmittelbaren Zusammenhang stehen mit der vorsätzlichen und widerrechtlichen Begehung einer Straftat; g) als Halter von Tieren; h) als Eigentümer, Besitzer, Halter oder Führer eines Kraft-, Luftoder motorisierten Wasserfahrzeuges wegen Schäden, die durch den Gebrauch des Fahrzeuges verursacht werden; i) für die Ausübung der Jagd und aus Schäden infolge der Ausübung von Extremsportarten (hierzu zählen insbesondere Rafting, Freeclimbing, Canyoning, Abseilaktionen und Höhlen-begehungen, Bergsteigen, Drachenfliegen, Gleitschirmfliegen, Fallschirmspringen) sowie aus Schäden infolge der Vorbereitung (Training) bzw. der Teilnahme an Pferde-, Rad- oder Kraftfahr-zeugrennen, Box- oder Ringkämpfen oder Kampfsportarten jeglicher Art; j) wegen Schäden an fremden Sachen, die die gversicherte Person gemietet, geliehen oder durch verbotene Eigenmacht erlangt hat oder die Gegenstand eines Verwahrungsvertrages sind. Eingeschlossen ist jedoch die Haftpflicht aus der Beschädigung der gemieteten Unterkunft, nicht jedoch des mitgemieteten Mobiliars; k) für Ansprüche auf Erfüllung von Verträgen, Nacherfüllung, aus Selbstvornahme, Rücktritt, Minderung, auf Schadensersatz statt der Leistung, auf Ersatz von Vermögensschäden wegen Verzögerung der Leistung oder wegen anderer an die Stelle der Erfüllung tretenden Ersatzleistungen. Dies gilt auch dann, wenn es sich hierbei um gesetzliche Ansprüche handelt. 5 Obliegenheiten und Verfahren nach Eintritt des Versicherungsfalles 1. Versicherungsfall ist das Schadensereignis, das Haftpflichtansprüche gegen die gversicherte Person zur Folge haben könnte. Schadensereignis ist das Ereignis, als dessen Folge die Schädigung des Dritten unmittelbar entstanden ist. Auf den Zeitpunkt der Schadensverursachung, die zum Schadensereignis geführt hat, kommt es nicht an. 2. Jeder Versicherungsfall ist der ERV innerhalb von einer Woche anzuzeigen. Wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, ein Strafbefehl oder ein Mahnbescheid erlassen, so hat die gversicherte Person der ERV gunverzüglich Anzeige zu erstatten, auch wenn sie den Versicherungsfall selbst bereits angezeigt hat. Macht der Geschä-digte seinen Anspruch gegenüber der gversicherten Person geltend, so ist diese zur Anzeige innerhalb einer Woche nach der Erhebung des Anspruchs verpflichtet. Wird gegen die gversicherte Person ein Anspruch gerichtlich geltend gemacht, die Prozesskostenhilfe beantragt oder wird ihr gerichtlich der Streit verkündet, so hat sie außerdem gunverzüglich Anzeige zu erstatten. Das Gleiche gilt im Falle eines Arrestes, einer einstweiligen Verfügung oder eines Beweissicherungsverfahrens. 3. Die gversicherte Person ist verpflichtet, unter Beachtung der Weisungen der ERV nach Möglichkeit für die Abwendung und Minderung des Schadens zu sorgen und alles zu tun, was zur Klarstellung des Schadensfalles dient, sofern ihr dabei nichts Unbilliges zugemutet wird. Die gversicherte Person hat die ERV bei der Abwehr des Schadens sowie bei der Schadensermittlung und -regulierung zu unterstützen, ihr ausführliche und wahrheitsgemäße Schadensberichte zu erstatten, alle Tatumstände, welche auf den Schadensfall Bezug haben, mitzuteilen und alle nach Ansicht der ERV für die Beurteilung des Schadensfalles erheblichen Schriftstücke einzusenden. 4. Kommt es zum Prozess über den Haftpflichtanspruch, so hat die gversicherte Person die Prozessführung der ERV zu überlassen, dem von der ERV bestellten oder bezeichneten Anwalt Vollmacht und alle von diesem oder der ERV für nötig erachteten Aufklärungen zu geben. Gegen Mahnbescheide oder Verfügungen von Verwaltungsbehörden auf Schadensersatz hat die gversicherte Person, ohne die Weisung der ERV abzuwarten, fristgemäß Widerspruch zu erheben oder die erforderlichen Rechtsbehelfe zu ergreifen. 5. Erkennt die gversicherte Person den Haftpflichtanspruch ganz, zum Teil oder vergleichsweise ohne vorherige Zustimmung der ERV an, bleibt die Prüfung der Haftpflichtfrage und die Freistellung der gversicherten Person durch die ERV hierdurch unberührt. 6. Wenn die gversicherte Person infolge veränderter Verhältnisse das Recht erlangt, die Aufhebung oder Minderung einer zu zahlenden Rente zu fordern, so ist die gversicherte Person verpflichtet, dieses Recht in ihrem Namen von der ERV ausüben zu lassen. Die Bestimm-ungen unter Nr. 3 bis 5 finden entsprechende Anwendung. 7

8 7. Die ERV gilt als bevollmächtigt, alle zur Beilegung oder Abwehr des Anspruchs ihr zweckmäßig erscheinenden Erklärungen im Namen der gversicherten Person abzugeben. 8. Wird eine dieser Obliegenheiten vorsätzlich verletzt, ist die ERV in dem Verhält-nis zu kürzen, das der Schwere des Verschuldens 6 Selbstbeteiligung Bei Tarifen mit Selbstbeteiligung trägt die gversicherte Person bei Sachschäden eine Selbstbeteiligung in Höhe von 150, je Versicherungsfall. H Incoming-Kranken-Versicherung für Gäste aus dem Ausland 1. Die ERV leistet bei während des gversicherten Aufenthaltes akut eintretenden Krankheiten und Unfällen Entschädigung für die Kosten der a) Heilbehandlungen im ggastland; b) Kranken- und Gepäcktransporte; c) Bestattung im ggastland oder Überführung. 2. Die ERV erbringt außerdem durch Ihre Notrufzentrale im 24Stunden-Service Beistandsleistungen in medizinischen Notfällen, die der gversicherten Person während des gversicherten Aufenthaltes zustoßen. 3. Abweichend von Artikel 5 Allgemeine Bestimmungen besteht im Rahmen der Incoming-Kranken-Versicherung für Gäste aus dem Ausland Versicherungsschutz bei gpandemien, es sei denn, dass zum Zeitpunkt der Einreise der gversicherten Person bereits eine Reisewarnung des gauswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland für das jeweilige Zielgebiet (ggastland) bestand. 2 Heilbehandlungen im ggastland 1. Die ERV erstattet die Kosten der im ggastland notwendigen Heilbehandlungen, die von Ärzten durchgeführt oder verordnet werden. Dazu gehören insbesondere a) stationäre Behandlungen im Krankenhaus einschließlich unaufschiebbare Operationen; b) ambulante Heilbehandlungen; c) Arznei-, Heil- und Verbandsmittel; d) ärztliche Behandlung von Schwangerschaftskomplikationen, medizinisch bedingten Schwangerschaftsunterbrechungen sowie Fehl- und Frühgeburten bis einschließlich der 36. Schwangerschaftswoche; e) bei einer Frühgeburt bis einschließlich der 36. Schwangerschaftswoche die Kosten der im ggastland notwendigen Heilbehandlung des neugeborenen Kindes; f) schmerzstillende Zahnbehandlungen einschließlich Zahnfüllungen in einfacher Ausfertigung, Reparaturen von vorhandenem Zahn-ersatz und vorhandenen Zahnprothesen sowie unfallbedingter provisorischer Zahnersatz bzw. provisorische Zahnprothesen; g) Anschaffung von Herzschrittmachern und Prothesen, die aufgrund von Erkrankungen oder Unfällen, die während des gversicherten Aufenthaltes auftreten, erstmals notwendig werden, um die Transportfähigkeit der gversicherten Person zu gewährleisten; h) Hilfsmittel (z. B. Gehhilfen, Miete eines Rollstuhls), sofern sie aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls während des gversicherten Aufenthaltes erstmals notwendig werden und der Behandlung der Unfall- bzw. Krankheitsfolgen dienen. 2. Behandlungskosten in Deutschland werden in Höhe der Gebührensätze erstattet, die die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) vorsieht. Honorarvereinbarungen werden von der ERV nicht anerkannt. 3. Sofern ein Krankenrücktransport an den Wohnort im gheimatland der gversicherten Person bis zum Ende des gversicherten Aufenthaltes wegen ärztlich nachgewiesener Transportunfähigkeit der gversicherten Person nicht möglich ist, erstattet die ERV die Kosten der Heilbehandlung bis zum Tag der Transportfähigkeit. 4. Muss ein mitversichertes Kind bis einschließlich 12 Jahre stationär behandelt werden, erstattet die ERV die Kosten für die Unterbringung einer Begleitperson im Krankenhaus. 3 Kranken- und Gepäcktransporte 1. Die ERV organisiert und übernimmt die Kosten für a) den Krankenrücktransport der gversicherten Person mit medizinisch adäquaten Transportmitten (einschließlich Ambulanzflügen) aus dem ggastland an den Wohnort im gheimatland der gversicherten Person bzw. in das dem Wohnort im gheimatland der gversicherten Person nächstgelegene geeignete Krankenhaus, sobald er aufgrund einer während des gversicherten Aufenthaltes akut eingetretenen Krankheit oder Verletzung medizinisch sinnvoll und vertretbar ist; b) die Gepäckrückholung aus dem ggastland an den Wohnort der gversicherten Person, sofern die gversicherte Person zurücktransportiert wurde oder verstorben ist. 2. Die ERV erstattet die Kosten für dengmedizinisch notwendigen Krankentransport im ggastland zum stationären Aufenthalt oder zur ambulanten Erstversorgung ins Krankenhaus, der durch einen anerkannten Rettungsdienst durchgeführt wird. 4 Bestattung im ggastland oder Überführung Stirbt die gversicherte Person auf der Reise während des gversicherten Aufenthaltes, organisiert die ERV auf Wunsch der gangehörigen wahlweise a) die Bestattung im ggastland und übernimmt die Bestattungskosten bis zur Höhe der Überführungskosten oder b) die Überführung der gversicherten Person an den vor greiseantritt bestehenden ständigen Wohnort im gheimatland und übernimmt die Überführungskosten. 5 Informations- und Beratungsservice 1. Informationen über ärztliche Versorgung Die ERV informiert auf Anfrage vor und während des gversicherten Aufenthaltes über die Möglichkeiten ärztlicher Versorgung der gversicherten Person im ggastland. Soweit möglich, benennt sie einen Englisch sprechenden Arzt. 2. Arzneimittel-Beratung Die ERV berät die gversicherte Person a) über Arzneimittel, die während des gversicherten Aufenthaltes notwendig werden; b) über Ersatzpräparate, wenn während des gversicherten Aufenthaltes benötigte Arzneimittel abhanden kommen. 6 Beistandsleistungen bei Krankenhausaufenthalt Wird die gversicherte Person in einem Krankenhaus im ggastland stationär behandelt, erbringt die ERV durch ihre Notrufzentrale die nachstehenden Beistandsleistungen: a) Betreuung Die ERV stellt über einen von ihr beauftragten Arzt den Kontakt zu den behandelnden Krankenhausärzten sowie ggf. zum Hausarzt der gversicherten Person her und sorgt für die Übermittlung von Informationen zwischen den beteiligten Ärzten. Auf Wunsch informiert die ERV gangehörige der gversicherten Person. b) Krankenbesuch Dauert der Krankenhausaufenthalt voraussichtlich länger als fünf Tage, organisiert die ERV auf Wunsch die Reise einer der gversicherten Person nahe stehenden Person zum Ort des Krankenhausaufenthaltes und von dort zurück zum Wohnort. Die ERV übernimmt die Kosten des Beförderungsmittels. c) Kostenübernahmegarantie / Abrechnung Die ERV gibt gegenüber dem Krankenhaus eine Kostenübernah-megarantie bis zu , ab. Sie übernimmt namens und im Auftrag der gversicherten Person die Abrechnung mit den zuständigen Kostenträgern. Soweit die zuständigen Kostenträger die von der ERV gezahlten Beträge nicht übernehmen, sind sie von der gversicherten Person binnen eines Monats nach Rechnungsstellung an die ERV zurückzuzahlen. 7 Rückholung von Kindern Können mitreisende Kinder unter 16 Jahren wegen Tod, unerwarteter schwerer Erkrankung oder schwerer Unfallverletzung der gversicherten Person nicht mehr betreut werden, organisiert die ERV deren Rückreise aus dem ggastland an den Wohnsitz im gheimatland und übernimmt hierfür die Mehrkosten gegenüber der ursprünglich geplanten Rückreise. 8 Such-, Rettungs- und Bergungskosten Erleidet die gversicherte Person einen Unfall und muss sie deswegen gesucht, gerettet oder geborgen werden, erstattet die ERV hierfür die Kosten bis zu ,. 9 Ausschlüsse / Einschränkungen 1. Nicht versichert sind a) Heilbehandlungen, die ein Grund für den gversicherten Aufenthalt im ggastland waren; b) Heilbehandlungen und andere ärztlich angeordnete Maßnahmen, bei denen der gversicherten Person bei greiseantritt bekannt war, dass sie bei planmäßiger Durchführung des gversicherten Aufenthaltes aus medizinischen Gründen stattfinden mussten (z. B. Dialysen); c) Heilbehandlungen von Erkrankungen, die bei greiseantritt bereits bestanden und bekannt waren, sowie Verschlechterungen bereits bestehender Erkrankungen, soweit sie vor greiseantritt absehbar waren; d) Anschaffung und Reparatur von Sehhilfen und Hörgeräten; e) Anschaffung und Reparatur von Herzschrittmachern und Prothesen, es sei denn, dass die Anschaffung aufgrund von Erkrankungen oder Unfällen, die während des gversicherten Aufenthaltes auftreten, erstmals notwendig wird, um die Transportfähigkeit der gversicherten Person zu gewährleisten; f) auf Vorsatz beruhende Krankheiten und Verletzungen und deren Folgen (z.b. Verletzungen aufgrund der Teilnahme an Ring- und Boxkämpfen sowie Kampfsportarten jeglicher Art einschließlich der Vorbereitung dazu); g) Behandlungen von Alkohol-, Drogen- und anderen Suchtkrankheiten einschließlich Entzugs- und Entwöhnungsbehandlungen; h) Unfall- oder Krankheitskosten, hervorgerufen durch Geistes- oder Bewusstseinsstörungen, soweit diese auf Missbrauch von Alkohol, Drogen, Rausch- oder Betäubungsmitteln, Schlaf-tabletten oder sonstigen narkotischen Stoffen beruhen; i) Kur-, Sanatoriums- und Wellness-Behandlungen sowie Akupunktur, Fango und Massagen; j) Pflegebedürftigkeit oder Verwahrung; k) psychoanalytische und psychotherapeutische Behandlung sowie Hypnose; l) Wahlleistungen wie z. B. Einbettzimmer oder Chefarztbehandlung; m) Behandlungen durch Ehegatten bzw. Lebenspartner, Eltern oder Kinder. Nachgewiesene Sachkosten werden tarifgemäß erstattet; n) Heilbehandlungen aufgrund versuchten Suizids und dessen Folgen einschließlich Krankenrücktransport sowie Überführung aufgrund vollendeten Suizids; o) Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen sowie nach der vollendeten 36. Schwangerschaftswoche die Behandlung von Schwangerschaftskomplikationen, medizinisch bedingten Schwangerschaftsunterbrechungen sowie Entbindungen und deren Folgen. Nicht medizinisch bedingte Schwangerschaftsunterbrechungen sind zu keinem Zeitpunkt versichert. 2. Übersteigt eine Heilbehandlung oder eine sonstige Maßnahme das gmedizinisch notwendige Maß, so kann die ERV ihre Leistung auf einen angemessenen Betrag herabsetzen. Die berechneten Honorare und Gebühren dürfen den in dem betreffenden Land als allgemein üblich und angemessen betrachteten Umfang nicht übersteigen. Anderenfalls kann die Erstattung auf die landesüblichen Sätze gekürzt werden. 10 Obliegenheiten nach Eintritt des Versicherungsfalles 1. Die gversicherte Person bzw. im Todesfall deren Rechtsnachfolger ist verpflichtet, a) vor Beginn einer stationären Heilbehandlung, vor Durchführung von Krankenrücktransporten, Bestattungen im ggastland, Überführungen im Todesfall sowie nach Eintritt von Versicherungsfällen, für die Beistandsleistungen in Anspruch genommen werden können, gunverzüglich Kontakt zur Notrufzentrale der ERV aufzunehmen; b) der ERV die Rechnungsoriginale oder Zweitschriften mit einem Originalerstattungsstempel eines anderen Leistungsträgers über die gewährten Leistungen vorzulegen; diese werden Eigentum der ERV. 2. Wird eine dieser Obliegenheiten vorsätzlich verletzt, ist die ERV in dem Ver-hältnis zu kürzen, das der Schwere des Verschuldens 11 Selbstbeteiligung Bei Tarifen mit Selbstbeteiligung trägt die gversicherte Person bei Heilbehandlungskosten im ggastland eine Selbstbeteiligung in Höhe von 100, je Versicherungsfall. I Luftfahrtunfall-Versicherung Der Versicherungsschutz erstreckt sich nur auf Unfälle, die die gversicherte Person als Fluggast eines Luftfahrtunternehmens in ursächlichem Zusammenhang mit dem Betrieb des Luftfahrzeuges erleidet. 2 Geltung der Versicherungsbedingungen der Reiseunfall- Versicherung Es gelten im Übrigen die Versicherungsbedingungen der Reiseunfall-Versicherung (Teil F). J Sportgeräte-Versicherung 1 Versicherte Sachen Versichert sind die gsportgeräte der gversicherten Person. 2 Gegenstand des Versicherungsschutzes 1. Mitgeführte gsportgeräte Die ERV leistet Entschädigung, wenn mitgeführte gsportgeräte während der Reise abhanden kommen oder beschädigt werden durch a) Straftat eines Dritten; b) Unfall eines Transportmittels; c) Feuer oder gelementarereignisse. 2. Aufgegebene gsportgeräte Die ERV leistet Entschädigung, wenn aufgegebene gsportgeräte abhanden kommen oder beschädigt werden, während sie sich im Gewahrsam eines Beförderungsunternehmens, eines Beherbergungsbetriebes oder einer Gepäckaufbewahrung befinden. 3 Beschädigung während des bestimmungsgemäßen Gebrauchs einschließlich Skibruch 1. Die ERV leistet Entschädigung, wenn gsportgeräte während des bestimmungsgemäßen Gebrauchs einen Schaden erleiden, der zur vollständigen und dauerhaften Unbrauchbarkeit führt. 2. Voraussetzung ist, dass die gsportgeräte nicht älter als zwei Jahre sind. 4 Höhe der Entschädigung Im Versicherungsfall erstattet die ERV bis zur Höhe der Versicherungssumme für a) abhanden gekommene oder zerstörte gsportgeräte den gzeitwert; b) beschädigte gsportgeräte die notwendigen Reparaturkosten und ggf. eine verbleibende Wertminderung, höchstens jedoch den gzeitwert; c) Schäden an gsportgeräten, die während des bestimmungsgemäßen Gebrauchs entstehen und zur vollständigen und dauerhaften Unbrauchbarkeit führen, den gzeitwert. 5 Mietkosten für gsportgeräte Kann die gversicherte Person ihre gsportgeräte nicht nutzen, weil a) ein Versicherungsfall gemäß 2 oder 3 eingetreten ist; b) die gsportgeräte als aufgegebenes Reisegepäck ihren Bestimmungsort noch nicht erreicht haben, erstattet die ERV der gversicherten Person Mietkosten für gsportgeräte bis zu einer Höhe von insgesamt 25, pro Tag, maximal jedoch 500,. 8

9 6 Ausschlüsse / Einschränkungen 1. Nicht versichert sind a) Schäden durch Vergessen, Liegen-, Hängen-, Stehenlassen oder Verlieren; b) Schäden an motorisierten Kraft-, Luft- oder Wasserfahrzeugen; c) Schäden, für die ein Dritter vertraglich einzustehen hat als Hersteller, Verkäufer, aus Reparaturauftrag oder sonstigem vertraglichen Verhältnis. 2. Einschränkungen des Versicherungsschutzes Versicherungsschutz für Schäden an gsportgeräten während des Zeltens und Campings besteht nur auf offiziell eingerichteten Campingplätzen. 3. gsportgeräte im abgestellten Kraftfahrzeug Versicherungsschutz bei Diebstahl der gsportgeräte während der versicherten Reise aus einem abgestellten Kraftfahrzeug und aus daran angebrachten, mit Verschluss gesicherten Behältnissen besteht, wenn das Kraftfahrzeug bzw. die Behältnisse fest verschlossen sind und der Schaden zwischen 6.00 Uhr und Uhr eintritt. Bei Fahrtunterbrechungen, die nicht länger als jeweils zwei Stunden dauern, besteht jederzeit Versicherungsschutz. 7 Obliegenheiten nach Eintritt des Versicherungsfalles 1. Die gversicherte Person ist verpflichtet, a) Versicherungsnachweis (z. B. VERS [4U]-Bestätigung) und Buchungsunterlagen bei der ERV einzureichen; b) Schäden durch strafbare Handlungen gunverzüglich der nächstzuständigen oder nächsterreichbaren Polizeidienststelle unter Einreichung einer Liste aller in Verlust geratenen gsportgeräte anzuzeigen und sich dies bestätigen zu lassen. Der ERV ist hierüber eine Bescheinigung einzureichen; c) Schäden an aufgegebenen gsportgeräten dem Beförderungsunternehmen, dem Beherbergungsbetrieb bzw. der Gepäckaufbewahrung gunverzüglich zu melden. Äußerlich nicht erkennbare Schäden sind nach der Entdeckung gunverzüglich und unter Einhaltung der jeweiligen Reklamationsfrist, spätestens innerhalb von sieben Tagen nach Aushändigung des Reisegepäckstücks, schriftlich anzuzeigen. Der ERV sind entsprechende Bescheinigungen vorzulegen; d) bei Schäden an gsportgeräten, die während des bestimmungsgemäßen Gebrauchs entstanden sind, geeignete Nachweise einzuholen und diese mit der Originalkaufquittung der ERV einzureichen; e) sich die Verspätung der gsportgeräte vom Beförderungsunternehmen bestätigen zu lassen und der ERV hierüber eine Bescheinigung einzureichen. 2. Wird eine dieser Obliegenheiten vorsätzlich verletzt, ist die ERV 8 Selbstbeteiligung Bei Tarifen mit Selbstbeteiligung trägt die gversicherte Person eine Selbstbeteiligung in Höhe von 100, je Versicherungsfall. 9 Besondere Verwirkungsgründe Die ERV ist von der Verpflichtung zur Leistung frei, wenn die gversicherte Person den Versicherungsfall vorsätzlich herbeigeführt hat. Führt die gversicherte Person den Versicherungsfall grob fahrlässig herbei, so ist die ERV berechtigt, ihre Leistung in dem Verhältnis zu kürzen, das der Schwere des Verschuldens der gversicherten Person entspricht. K Stornokosten-Versicherung für Schülerreisen 1 Geltung der Versicherungsbedingungen der Stornokosten- Versicherung Es gelten die Versicherungsbedingungen der Stornokosten- Versicherung (Teil A). 2 Lehrer-Ausfall-Risiko 1. Ergänzend zu Teil A 2 ist im Rahmen der Stornokosten-Versicherung für Schülerreisen das Lehrer-Ausfall-Risiko versichert. 2. Kann eine der Begleitpersonen wegen eines in Teil A 2 Nr. 2 und Nr. 3 a) g) genannten versicherten Ereignisses die Reise nicht antreten und kann die komplette Reise nicht durchgeführt werden, weil hierdurch die vorgeschriebene Mindestanzahl an Begleitpersonen unterschritten wird, erstattet die ERV die Stornokosten der gversicherten Personen. 3. Kann die Reise wegen Ausfalls einer Begleitperson gemäß Nr. 2 nicht angetreten werden, ist die gversicherte Person verpflichtet, a) den Eintritt des versicherten Ereignisses durch die in Teil A 9 Nr. 2 a) e) genannten Unterlagen nachzuweisen und b) eine Bestätigung der gschule, aus der sich die Unterschreitung der vorgeschriebenen Mindestanzahl der Begleitpersonen ergibt, einzureichen. 4. Wird eine dieser Obliegenheiten vorsätzlich verletzt, ist die ERV von der Verpflichtung zur Leistung frei. Bei grob fahrlässiger in dem Ver-hältnis zu kürzen, das der Schwere des Verschuldens L Haus und Anreise plus 1. Die ERV erbringt durch ihre Notrufzentrale im 24Stunden-Service Beistandsleistungen und leistet Entschädigung bei a) versuchtem oder vollendetem Einbruch an der gversicherten Adresse; b) Entwendung des Schlüssels und der Ausweispapiere, während sich die gversicherte Person auf der versicherten Reise befindet. 2. Die ERV leistet außerdem Entschädigung für a) Verlust des Schlüssels für die Ferienwohnung bzw. das Hotelzimmer; b) vermehrte Rückreisekosten; c) nicht in Anspruch genommene greiseleistungen aufgrund von Autopanne bzw. Unfall; d) zusätzliche Kosten für Mietwagen. 3. Die ERV leistet für alle Versicherungsfälle gemäß Nr. 1 und 2, die während des versicherten Zeitraums eintreten, insgesamt maximal bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme. 2 Versuchter oder vollendeter Einbruch an der gversicherten Adresse 1. Ist aufgrund versuchten oder vollendeten Einbruchs an der gversicherten Adresse das Haus / die Wohnung der gversicherten Person nicht mehr verschließbar, organisiert die ERV einen Handwerker für die Verschließung des Hauses / der Wohnung und übernimmt hierfür die Kosten bis zu 500,. 2. Ist diese Absicherung nicht gunverzüglich möglich, organisiert die ERV einen Sicherheitsdienst zur Bewachung des Hauses / der Wohnung bis zum Ende der versicherten Reise und übernimmt hierfür die Kosten bis zu 500,. 3 Entwendung des Schlüssels und der Ausweispapiere Wird der Wohnungsschlüssel der gversicherten Person zusammen mit den Ausweispapieren durch Einbruchdiebstahl in der Ferienwohnung bzw. im Hotel oder durch Trickdiebstahl, Raub oder räuberische Erpressung entwendet, organisiert die ERV auf Wunsch der gversicherten Person den sofortigen Austausch des Haustürschlosses an der Eingangstür der gversicherten Adresse und übernimmt hierfür die Kosten bis insgesamt 500,. 4 Verlust des Schlüssels für die Ferienwohnung bzw. das Hotelzimmer Verliert die gversicherte Person den Schlüssel für die Ferienwohnung oder das Hotelzimmer, ersetzt die ERV den von der gversicherten Person als Schadensersatz geschuldeten Betrag bis maximal 500,. 5 Vermehrte Rückreisekosten Ist die Anwesenheit der gversicherten Person am Heimatort aufgrund versuchten oder vollendeten Einbruchs an der gversicherten Adresse zur Schadensfeststellung oder aus behördlichen Gründen zwingend erforderlich, erstattet die ERV die vermehrten Rückreisekosten bis max. 500,. 6 Nicht in Anspruch genommene greiseleistungen aufgrund Autopanne bzw. Unfall Wird das geigene Kraftfahrzeug der gversicherten Person unmittelbar vor gantritt einer gebuchten Reise aufgrund einer Autopanne bzw. eines Unfalls fahruntauglich und kann die gversicherte Person die gebuchte Reise deshalb nicht planmäßig antreten, erstattet die ERV der gversicherten Person die nachgewiesenen Kosten für nicht in Anspruch genommene greiseleistungen bis maximal 1.000,. 7 Zusätzliche Kosten für ein Mietfahrzeug aufgrund Autopanne bzw. Unfall Kann die gversicherte Person eine gebuchte Reise nicht antreten bzw. fortsetzen, weil das geigene Kraftfahrzeug unmittelbar vor greiseantritt bzw. während einer gebuchten Reise aufgrund einer Autopanne bzw. eines Unfalls fahruntauglich wird, erstattet die ERV der gversicherten Person die zusätzlichen Kosten für ein Mietfahrzeug bis zu insgesamt 1.000,. 8 Ausschlüsse Es besteht kein Versicherungsschutz für a) Ereignisse an Häusern/Wohnungen am Zweitwohnsitz der gversicherten Person; b) alle weitergehenden Sach-, Vermögens- und Folgeschäden; c) Notmaßnahmen an Gebäudeinstallationen oder anderen Gebäudeteilen, die nicht unter dem (alleinigen) Verfügungsrecht der gversicherten Person stehen (z. B. gemeinschaftliche Haus-eingangstüren in Mehrfamilienhäusern). 9 Obliegenheiten nach Eintritt des Versicherungsfalles 1. Die gversicherte Person ist verpflichtet, a) bei Eintritt eines Versicherungsfalles gemäß 1 Nr. 1 a) bzw. b) gunverzüglich mit der Notrufzentrale Kontakt aufzunehmen; b) den Versicherungsnachweis (z. B. VERS [4U]-Bestätigung) bei der ERV einzureichen; c) bei versuchtem oder vollendetem Einbruch an der gversicherten Adresse sowie bei Verlust des Schlüssels und der Ausweispapiere gunverzüglich der nächstzuständigen oder nächsterreichbaren Polizeidienststelle Anzeige zu erstatten, sich dies bestätigen zu lassen und der ERV hierüber eine Bescheinigung einzureichen sowie ihren Hauptwohnsitz durch eine Bescheinigung der Melde-behörde nachzuweisen; d) bei Verlust des Schlüssels für die Ferienwohnung bzw. das Hotelzimmer eine Bestätigung des Vermieters bzw. des Hoteliers über den Verlust sowie einen geeigneten Nachweis über den entstandenen Schaden bei der ERV einzureichen; e) bei vermehrten Rückreisekosten die Buchungsunterlagen der ursprünglich gebuchten sowie der neu gebuchten Rückreise einschließlich Rechnungen bei der ERV einzureichen; f) bei nicht in Anspruch genommenen greiseleistungen aufgrund von Autopanne bzw. Unfall des geigenen Kraftfahrzeugs die Buchungsbestätigung, einen Nachweis über die nicht in Anspruch genommenen greiseleistungen, einen geeigneten Nachweis über die Autopanne bzw. den Unfall mit Angabe des Zeitpunkts, an welchem der Schaden eingetreten ist, und über die Fahruntauglichkeit zum Zeitpunkt des greiseantritts bei der ERV einzureichen; g) bei zusätzlichen Kosten für ein Mietfahrzeug aufgrund Autopanne bzw. Unfall die Buchungsbestätigung über die gebuchte Reise, die Mietfahrzeugrechnung, einen geeigneten Nachweis über die Autopanne bzw. den Unfall mit Angabe des Zeitpunkts, an welchem der Schaden eingetreten ist, und über die Fahruntauglichkeit bei der ERV einzureichen. 2. Wird eine dieser Obliegenheiten vorsätzlich verletzt, ist die ERV 10 Besondere Verwirkungsgründe Die ERV ist von der Verpflichtung zur Leistung frei, wenn die gversicherte Person den Versicherungsfall vorsätzlich herbeigeführt hat. Führt die gversicherte Person den Versicherungsfall grob fahrlässig herbei, so ist die ERV berechtigt, ihre Leistung in dem Verhältnis zu kürzen, das der Schwere des Verschuldens der gversicherten Person entspricht. Glossar A Abbruch der Reise Eine Reise gilt als abgebrochen, wenn die gversicherte Person den Aufenthalt am Zielort endgültig beendet und nach Hause zurückreist. Angehörige Als Angehörige gelten der Ehe- bzw. Lebenspartner, der Lebensgefährte einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft, Kinder, Eltern, Adoptivkinder, Adoptiveltern, Pflegekinder, Pflegeeltern, Stiefkinder, Stiefeltern, Großeltern, Geschwister, Enkel, Tanten, Onkel, Nichten, Neffen, Schwiegereltern, Schwiegerkinder und Schwäger der gversicherten Person. Antritt der Reise / Reiseantritt Im Rahmen der Reiserücktritts-Versicherung und im Haus und Anreise plus gilt die Reise mit der Inanspruchnahme der ersten gebuchten greiseleistung als angetreten. Als Antritt der Reise gilt in der Reiserücktritts-Versicherung und im Haus und Anreise plus im Einzelnen: bei einer Flug-Reise: mit dem Check-in (bzw. beim Vorabend-Checkin mit der Sicherheitskontrolle des Reisenden am Reisetag) bei einer Schiffs-Reise: mit dem Einchecken auf dem Schiff bei einer Bus-Reise: mit dem Einsteigen in den Bus bei einer Bahn-Reise: mit dem Einsteigen in den Zug bei einer Auto-Reise: mit der Übernahme eines Mietwagens oder eines Wohnmobils, bei Anreise mit dem eigenen PKW mit dem Antritt der ersten gebuchten greiseleistung, z. B. mit Übernahme der gebuchten Ferienwohnung. Ist eine Transfer-Leistung (z. B. rail & fly) fester Bestandteil der Gesamtreise, beginnt die Reise mit dem Antritt des Transfers (Einstieg in das Transfer-Verkehrsmittel, z. B. Bahn). In allen übrigen Reiseversicherungen ist die Reise mit dem Verlassen der Wohnung angetreten. Arbeitsplatzwechsel Arbeitsplatzwechsel umfasst den Wechsel eines Arbeitnehmers von einem Arbeitgeber zum anderen unter Auflösung des bisherigen und Begründung eines neuen garbeitsverhältnisses. Die Versetzung innerhalb eines Unternehmens zählt nicht als Arbeitsplatzwechsel. Arbeitsverhältnis Arbeitsverhältnis bezeichnet das durch einen Arbeitsvertrag geregelte sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Vom Versicherungsschutz umfasst sind die sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse mit einer Wochenarbeitszeit von mindestens 15 Stunden, die zumindest auf eine Dauer von einem Jahr angelegt sind. Ausland Als Ausland gilt nicht Deutschland und nicht das Land, in dem die gversicherte Person einen ständigen Wohnsitz hat. Bei Jahres-Versicherungen: Als Ausland gilt nicht das Land, in dem die gversicherte Person einen ständigen Wohnsitz hat. Auswärtiges Amt Das Auswärtige Amt bildet zusammen mit den Auslandsvertretungen den Auswärtigen Dienst. Das Auswärtige Amt veröffentlicht umfangreiche Informationen zu allen Staaten der Welt (so z. B. auch Reise- und Sicherheitshinweise bzw. Reisewarnungen). Die Kontaktdaten lauten: Postanschrift Auswärtiges Amt, Berlin Telefonzentrale (24-Stunden-Service) Fax

10 B Betreuungspersonen Betreuungspersonen sind diejenigen, die mitreisende oder nicht mitreisende minderjährige oder pflegebedürftige gangehörige der gversicherten Person betreuen (z. B. Au-pair). E Eigenes Kraftfahrzeug Als eigenes Kraftfahrzeug gelten alle nicht an Schienen gebundenen Landfahrzeuge, die durch Maschinenkraft bewegt werden (z. B. PKW, Motorrad) und auf die gversicherte Person zugelassen sind. Leasing-Fahrzeuge und Firmenfahrzeuge, die nicht auf die gversicherte Person zugelassen sind, ihr aber zur privaten Nutzung überlassen sind, gelten ebenfalls als eigene Kraftfahrzeuge. Eingriffe von hoher Hand Eingriffe von hoher Hand sind Maßnahmen der Staatsgewalt (z. B. Beschlagnahme des Zolls von exotischen Souvenirs oder Einreiseverweigerung aufgrund fehlender vorgeschriebener Einreisepapiere). Elementarereignisse Elementarereignisse sind: Explosion, Sturm, Hagel, Blitzschlag, Hochwasser, Überschwemmung, Lawinen, Vulkanausbruch, Erdbeben, Erdrutsch. G Gastland Als Gastland gelten alle Staaten der Europäischen Union sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz. Als Gastland gilt nicht das Land, in dem die gversicherte Person einen ständigen Wohnsitz hat. H Heimatland Heimatland ist das Land, in dem die gversicherte Person einen ständigen Wohnsitz hat bzw. vor Antritt des gversicherten Aufenthaltes zuletzt hatte. K Kontrolluntersuchungen Kontrolluntersuchungen sind regelmäßig durchgeführte medizinische Untersuchungen, die durchgeführt werden, um den Gesundheitszustand des Patienten festzustellen (z. B. Messung des Blutzuckerspiegels bei Diabeteserkrankung). Sie werden nicht aufgrund eines konkreten Anlasses durchgeführt und dienen nicht der Behandlung. M Medizinisch notwendig / Medizinisch notwendige Heilbehandlung 1. Behandlungen und diagnostische Verfahren sind nur versichert, wenn sie einen diagnostischen, kurativen und / oder palliativen Zweck haben, medizinisch notwendig und angemessen sind. Sie müssen von einem gesetzlich zugelassenen Arzt, Zahnarzt oder anderen Therapeuten erbracht werden. Ansprüche / Kosten werden nur bezahlt / erstattet, wenn die medizinische Diagnose und / oder die verschriebene Behandlung mit allgemein akzeptierten medizinischen Verfahren übereinstimmt. Nicht medizinisch notwendig sind insbesondere Behandlungen, die die gversicherte Person gegen ärztlichen Rat vornehmen lässt. 2. Medizinische Leistungen oder Versorgungen werden nur dann als medizinisch notwendig und angemessen erachtet, wenn a) sie erforderlich sind, um den Zustand, die Erkrankung oder Verletzung eines Patienten zu diagnostizieren oder zu behandeln; b) die Beschwerden, die Diagnose und Behandlung mit der zugrunde liegenden Erkrankung übereinstimmen; c) sie die angemessenste Art und Stufe der medizinischen Versorgung darstellen und d) sie nur über einen angemessenen Behandlungszeitraum hinweg erbracht werden. O Öffentliche Verkehrsmittel Öffentliche Verkehrsmittel sind alle für die öffentliche Personenbeförderung zugelassenen Luft-, Land- oder Wasserfahrzeuge. Nicht als öffentliche Verkehrsmittel gelten Transportmittel, die im Rahmen von Rundfahrten / Rundflügen verkehren, sowie Mietwagen, Taxis und Kreuzfahrtschiffe. P Pandemie Eine Pandemie liegt vor, wenn auf weiten Teilen eines Kontinents oder mehrerer Kontinente eine infektiöse Erkrankung ausbricht (z. B. Pest). R Reiseantritt / Antritt der Reise Siehe unter A Antritt der Reise. Reiseleistungen Als Reiseleistungen gelten beispielsweise die Buchung eines Fluges, einer Schiff-, Bus- oder Bahnfahrt, eines Bustransfers oder eines sonstigen Transportes zum gurlaubsort oder zurück bzw. vor Ort die Buchung eines Hotelzimmers, einer Ferienwohnung, eines Wohnmobils, eines Hausbootes oder das Chartern einer Yacht. Restreisepreis Restreisepreis ist der zum Zeitpunkt des Eintritts des versicherten Ereignisses in Rechnung gestellte Gesamtreisepreis der gebuchten und versicherten Reise abzüglich geschuldeter oder geleisteter Anzahlung. S Schule / Universität Schulen sind alle Bildungseinrichtungen, die dazu geeignet sind, die gesetzliche Schulpflicht zu erfüllen sowie jene Bildungseinrichtungen, die zum Qualifizierenden Hauptschulabschluss, zur Mittleren Reife, zur Allgemeinen Hochschulreife, zur Fachbezogenen Hochschulreife oder zu einem sonstigen nach den jeweiligen Landesgesetzen für schulische Bildung anerkannten Schulabschluss führen; ausbildungsbegleitende Schulen (Berufsschulen) und Schulen, in welchen nach einer bestimmten Berufspraxis ein weiterer von den Industrie- und Handelskammern oder den Handwerkskammern anerkannter Titel (z. B. Meistertitel) erworben werden kann. Universitäten sind alle Fachhochschulen und Universitäten, an denen ein akademischer Abschluss erworben werden kann. Sportgeräte Sportgeräte sind alle Gegenstände, die zum Ausüben einer Sportart benötigt werden (z. B. Golfschläger, Surfbrett, Mountainbikes etc.) einschließlich Zubehör. U Umbuchungsgebühren Unter Umbuchungsgebühren fallen die Gebühren, die ein Veranstalter der gversicherten Person in Rechnung stellt, weil sie beim selben Veranstalter ihre Reise hinsichtlich des Reiseziels bzw. des Reisetermins umgebucht hat. Unverzüglich Ohne schuldhaftes Zögern. Urlaubsort Als Urlaubsort gelten alle Orte einer Reise, die gebucht und versichert wurden. Sie sind als politische Gemeinde einschließlich eines Umkreises von 50 km zu verstehen. Davon umfasst sind alle Verbindungsstrecken zwischen den Urlaubsorten und zurück zum Heimatort. V Versicherte Adresse Versicherte Adresse ist das Haus/die Wohnung der gversicherten Person an ihrem Hauptwohnsitz. Versicherter Aufenthalt Versichert ist der vorübergehende Aufenthalt der gversicherten Person in den ggastländern. Versicherte Personen Versicherte Personen sind die in der Versicherungsdokumentation (z. B. Zahlungsbeleg, Versicherungsausweis) namentlich genannten Personen oder der dort beschriebene Personenkreis. Vertraglich geschuldete Stornokosten Vertraglich geschuldete Stornokosten sind die Kosten, die der Reisende dem Leistungsträger, der zur Erbringung der greiseleistung verpflichtet ist (z. B. Reiseveranstalter, Ferienwohnungsvermieter) bei Stornierung der Reise bzw. der greiseleistung schuldet. Nicht hiervon erfasst sind Kosten, die im Rahmen der Vermittlung von greiseleistungen anfallen (z. B. bei einem Vermittlungsvertrag mit einem Reisebüro). Z Zeitwert Der Zeitwert ist jener Betrag, der allgemein erforderlich ist, um neue Sachen gleicher Art und Güte anzuschaffen, abzüglich eines dem Zustand der versicherten Sache (Alter, Abnutzung, Gebrauch etc.) entsprechenden Betrages. Versicherungsbedingungen für die Versicherung von Eintrittskarten der Europäische Reiseversicherung AG (VB-ERV / EK 2011T) Die nachfolgenden Regelungen unter 1 10 und das gglossar gelten für die Versicherung von Eintrittskarten der Europäische Reiseversicherung AG (im Folgenden kurz ERV genannt). 1 Beginn und Ende des Versicherungsschutzes Der Versicherungsschutz a) beginnt mit dem Erwerb der Eintrittskarte, frühestens aber mit dem Abschluss der Versicherung; b) endet mit dem Einlass zu der jeweiligen Veranstaltung. 2 Gegenstand der Versicherung 1. Die ERV erstattet der gversicherten Person den Preis der Eintrittskarte einschließlich der Gebühren, sofern die gversicherte Person oder eine Risikoperson von einem der nachstehenden Ereignisse betroffen wird und ihr der Besuch der Veranstaltung deshalb nicht zumutbar ist: a) Tod; b) schwere Unfallverletzung; c) unerwartete schwere Erkrankung; d) unerwarteter Termin zur Spende von Organen und Geweben (Lebendspende) im Rahmen des Transplantationsgesetzes; e) Schwangerschaft; f) Schaden am Eigentum durch Feuer, Wasserrohrbruch, gelementarereignisse oder Straftat eines Dritten, sofern der Schaden erheblich oder die Anwesenheit der gversicherten Person bzw. einer die gversicherte Person begleitenden Risikoperson zur Aufklärung erforderlich ist; g) Umzug der gversicherten Person aufgrund der Aufnahme eines neuen garbeitsverhältnisses, sofern die Eintrittskarte vor Abschluss des neuen Arbeitsvertrages erworben wurde und die Entfernung zwischen Veranstaltungsort und neuem Wohnort mehr als 100 km beträgt. 2. Risikopersonen sind a) die gangehörigen der gversicherten Person; b) die Begleitpersonen, sofern maximal vier Personen und ggf. zwei weitere minderjährige Kinder die Eintrittskarten für eine Veranstaltung gemeinsam gekauft und versichert haben (versicherte Begleitpersonen); c) gbetreuungspersonen. 3 Ausschlüsse Kein Versicherungsschutz besteht a) wenn die Stornierung erfolgt, weil die Veranstaltung nicht stattfindet oder verschoben wird; b) für Erkrankungen, sofern sie eine psychische Reaktion auf einen Terrorakt, Tumult oder Ausschreitungen bzw. auf die Befürchtung von Terrorakten, Tumulten oder Ausschreitungen sind; c) bei psychischen Erkrankungen sowie bei Suchterkrankungen. 4 Obliegenheiten nach Eintritt des Versicherungsfalles 1. Die gversicherte Person ist verpflichtet, die Eintrittskarte im Original gunverzüglich bei der ERV einzureichen. 2. Die gversicherte Person hat außerdem folgende Unterlagen bei der ERV einzureichen: a) Versicherungsnachweis und Beleg über die Zahlung der Eintrittskarte; b) bei schwerer Unfallverletzung, unerwarteter schwerer Erkrankung und Schwangerschaft ein ärztliches Attest; c) bei einem unerwarteten Termin zur Spende von Organen oder Geweben eine ärztliche Bestätigung über den Termin; d) bei Tod eine Sterbeurkunde; e) bei Schaden am Eigentum oder Umzug geeignete Nachweise. 3. Die gversicherte Person hat der ERV darüber hinaus jede zumutbare Untersuchung über Ursache und Höhe ihrer Leistungspflicht zu gestatten, jede sachdienliche Auskunft wahrheitsgemäß zu erteilen, Originalbelege einzureichen und ggf. die behandelnden Ärzte von ihrer Schweigepflicht zu entbinden, soweit die Kenntnis der Daten für die Beurteilung der Leistungspflicht oder des Leistungsumfangs erforderlich ist. 4. Wird eine dieser Obliegenheiten vorsätzlich verletzt, ist die ERV 5 Zahlung der Entschädigung 1. Ist die Leistungspflicht der ERV dem Grunde und der Höhe nach festgestellt, erfolgt die Auszahlung der Entschädigung binnen zwei Wochen. 2. Von der gversicherten Person in fremder Währung aufgewandte Kosten werden dieser in Euro zum Wechselkurs des Tages erstattet, an dem diese Kosten von der gversicherten Person gezahlt wurden. 6 Ansprüche gegen Dritte 1. Ersatzansprüche gegen Dritte gehen im gesetzlichen Umfang bis zur Höhe der geleisteten Zahlung auf die ERV über. 2. Sofern erforderlich, ist die gversicherte Person verpflichtet, in diesem Umfang Ersatzansprüche an die ERV abzutreten. 7 Besondere Verwirkungsgründe Die ERV wird von der Verpflichtung zur Leistung frei, wenn die gversicherte Person die ERV nach Eintritt des Versicherungsfalles arglistig über Umstände zu täuschen versucht, die für den Grund oder die Höhe der Leistung von Bedeutung sind oder aus Anlass des Versicherungsfalles vorsätzlich oder arglistig unwahre Angaben macht, auch wenn hierdurch der ERV kein Nachteil entsteht. Bei Vorsatz bleibt die ERV insoweit zur Leistung verpflichtet, als die Verletzung keinen Einfluss auf die Feststellung oder den Umfang der Leistungsverpflichtung der ERV gehabt hat. 8 Entschädigung aus anderen Versicherunen Soweit im Versicherungsfall eine Entschädigung aus anderen Versicherungen beansprucht werden kann, gehen diese Leistungsverpflichtungen vor. Dies gilt auch dann, wenn in einem dieser Versicherungsverhältnisse ebenfalls eine nachrangige Haftung vereinbart ist. Die Ansprüche der gversicherten Person bleiben hiervon unberührt und unbeeinträchtigt. Meldet die gversicherte Person den Versicherungsfall der ERV, wird diese in Vorleistung treten und den Schadensfall bedingungsgemäß regulieren. 10

11 9 Inländischer Gerichtsstand / anwendbares Recht 1. Gerichtsstand für Klagen gegen die ERV ist München. 2. Soweit gesetzlich zulässig, gilt deutsches Recht. 10 Verjährung 1. Ansprüche aus dem Versicherungsverhältnis verjähren innerhalb von drei Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der gversicherten Person bekannt war bzw. bekannt sein musste. 2. Hat die gversicherte Person ihren Anspruch bei der ERV angezeigt, ist die Verjährung so lange gehemmt, bis der gversicherten Person die Entscheidung der ERV zugegangen ist. Glossar A Angehörige Als Angehörige gelten der Ehe- bzw. Lebenspartner, der Lebensgefährte einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft, Kinder, Eltern, Adoptivkinder, Adoptiveltern, Pflegekinder, Pflegeeltern, Stiefkinder, Stiefeltern, Großeltern, Geschwister, Enkel, Tanten, Onkel, Nichten, Neffen, Schwiegereltern, Schwiegerkinder und Schwäger der gversicherten Person. Arbeitsverhältnis Arbeitsverhältnis bezeichnet das durch einen Arbeitsvertrag geregelte sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Vom Versicherungsschutz umfasst sind die sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse mit einer Wochenarbeitszeit von mindestens 15 Stunden, die zumindest auf eine Dauer von einem Jahr angelegt sind. B Betreuungspersonen Betreuungspersonen sind diejenigen, die mitreisende oder nicht mitreisende minderjährige oder pflegebedürftige gangehörige der gversicherten Person betreuen (z. B. Au-pair). E Elementarereignisse Elementarereignisse sind: Explosion, Sturm, Hagel, Blitzschlag, Hochwasser, Überschwemmung, Lawinen, Vulkanausbruch, Erdbeben, Erdrutsch. U Unverzüglich Ohne schuldhaftes Zögern. V Versicherte Personen Versicherte Personen sind die in der Versicherungsdokumentation (z. B. Zahlungsbeleg, Versicherungsausweis) namentlich genannten Personen oder der dort beschriebene Personenkreis. Versicherungsbedingungen für die Reiserechtsschutz-Versicherung der D.A.S. Deutscher Automobil Schutz Allgemeine Rechtsschutz- Versicherungs-AG (VB-DAS 2011T) Die nachstehenden Regelungen unter Artikel 1 12, die Besonderen Bestimmungen und das gglossar gelten für Reiserechtsschutz- Versicherungen der D.A.S. Deutscher Automobil Schutz Allgemeine Rechtsschutz-Versicherungs-AG. Allgemeine Bestimmungen Artikel 1 Versicherte Reise 1. Versicherungsschutz in der Reiserechtsschutz-Versicherung besteht für die jeweils versicherte Reise. 2. Als Reise im Sinne dieser Versicherungsbedingungen gelten alle Reisen (weltweit), innerhalb des Landes, in dem die gversicherte Person einen ständigen Wohnsitz hat, jedoch nur solche, bei denen die Entfernung zwischen dem Wohnort bzw. der Arbeitsstätte der gversicherten Person und dem Zielort mehr als 50 km beträgt. Hauptberufliche Außendiensttätigkeit, Gänge und Fahrten zwischen dem ständigen Wohnsitz und der Arbeitsstätte der gversicherten Person sowie Tagesausflüge innerhalb Deutschlands (bis zu 24 Stunden, ohne Übernachtung) gelten nicht als Reise. 3. In der Jahres-Reiserechtsschutz-Versicherung besteht Versicherungsschutz für beliebig viele Reisen innerhalb des versicherten Zeitraums, je Reise jedoch längstens 45 Tage. Bei einer längeren Reisedauer besteht Versicherungsschutz nur für die ersten 45 Tage der Reise. Artikel 2 Beginn und Ende des Versicherungsschutzes 1. Der Versicherungsschutz a) beginnt mit dem vereinbarten Zeitpunkt, frühestens mit dem gantritt der Reise, und endet mit dem vereinbarten Zeitpunkt, spätestens jedoch mit Beendigung der versicherten Reise; b) verlängert sich über den vereinbarten Zeitpunkt hinaus, wenn sich die planmäßige Beendigung der Reise aus Gründen verzögert, die die gversicherte Person nicht zu vertreten hat. 2. Endet das Versicherungsjahr in der Jahres-Reiserechtsschutz- Versicherung während einer versicherten Reise, besteht der Versicherungsschutz nur fort, wenn die Versicherung nicht gekündigt ist oder nach Ablauf einer ggf. vereinbarten Höchstversicherungsdauer neu gebucht wurde. Artikel 3 Laufzeit / Kündigung bei Jahres-Versicherungen Die Versicherung verlängert sich jeweils um ein Jahr, wenn sie nicht spätestens einen Monat vor Ablauf durch die gversicherte Person oder die D.A.S. gekündigt wird. Artikel 4 Ausschlüsse 1. Nicht versichert sind Schäden durch Krieg, Bürgerkrieg, kriegsähnliche Ereignisse, innere Unruhen, gpandemien, Kernenergie oder sonstige ionisierende Strahlung, Streik und andere Arbeitskampfmaßnahmen, Beschlagnahme und sonstige geingriffe von hoher Hand sowie Schäden in Gebieten, für welche zum Zeitpunkt der Einreise der gversicherten Person eine Reisewarnung des gauswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland bestand. 2. Schäden durch Krieg, Bürgerkrieg, kriegsähnliche Ereignisse oder innere Unruhe sind jedoch versichert, wenn die gversicherte Person während der versicherten Reise von einem dieser Ereignisse überrascht wird. Der Versicherungsschutz erlischt am Ende des 14. Tages nach Beginn des jeweiligen Ereignisses. Die Erweiterung gilt nicht bei Reisen in Staaten, auf deren Gebiet zur Zeit der Einreise der gversicherten Person bereits Krieg, Bürgerkrieg oder innere Unruhe herrscht oder kriegsähnliche Ereignisse bestehen bzw. für die zum Zeitpunkt der Einreise eine Reisewarnung des gauswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland existiert hat. Sie gilt auch nicht für die aktive Teilnahme am Krieg, Bürgerkrieg, an kriegsähnlichen Ereignissen oder inneren Unruhen sowie für Unfallfolgen bzw. Erkrankungen durch den Einsatz von ABC-Waffen. 3. Nicht versichert sind Schäden im Zusammenhang mit Terrorangriffen, sofern das gauswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland vor gantritt der Reise eine Reisewarnung für das entsprechende Zielgebiet ausgesprochen hat. Artikel 5 Obliegenheiten nach Eintritt des Versicherungsfalles 1. Die gversicherte Person ist verpflichtet, a) alles zu vermeiden, was zu unnötigen Kosten führen könnte (Schadensminderungspflicht); b) den Schaden der D.A.S. gunverzüglich anzuzeigen; c) der D.A.S. jede zumutbare Untersuchung über Ursache und Höhe ihrer Leistungspflicht zu gestatten, jede sachdienliche Auskunft wahrheitsgemäß zu erteilen und Originalbelege einzureichen. 2. Wird eine dieser Obliegenheiten vorsätzlich verletzt, ist die D.A.S. Verletzung der Obliegenheit ist die D.A.S. berechtigt, ihre Leistung in dem Verhältnis zu kürzen, das der Schwere des Verschuldens der gversicherten Person entspricht. Die D.A.S. bleibt insoweit zur Leistung verpflichtet, als die Verletzung keinen Einfluss auf der D.A.S. gehabt hat, es sei denn, dass die gversicherte Person Artikel 6 Zahlung der Entschädigung 1. Ist die Leistungspflicht der D.A.S. dem Grunde und der Höhe nach festgestellt, erfolgt die Auszahlung der Entschädigung binnen zwei Wochen. 2. Von der gversicherten Person in fremder Währung aufgewandte Kosten werden dieser in Euro zum Wechselkurs des Tages erstattet, an dem diese Kosten von der gversicherten Person gezahlt wurden. Artikel 7 Ansprüche gegen Dritte 1. Ersatzansprüche gegen Dritte gehen im gesetzlichen Umfang bis zur Höhe der geleisteten Zahlung auf die D.A.S. über. 2. Sofern erforderlich, ist die gversicherte Person verpflichtet, in diesem Umfang Ersatzansprüche an die D.A.S. abzutreten. Artikel 8 Besondere Verwirkungsgründe Die D.A.S. wird von der Verpflichtung zur Leistung frei, wenn die gversicherte Person die D.A.S nach Eintritt des Versicherungsfalles arglistig über Umstände zu täuschen versucht, die für den Grund oder die Höhe der Leistung von Bedeutung sind oder aus Anlass des Versicherungsfalles, insbesondere in der Schadensanzeige, vorsätzlich oder arglistig unwahre Angaben macht, auch wenn hierdurch der D.A.S. kein Nachteil entsteht. Bei Vorsatz bleibt die D.A.S. insoweit die Feststellung oder den Umfang der Leistungsverpflichtung der D.A.S. gehabt hat. Artikel 9 Entschädigung aus anderen Versicherungen Soweit im Versicherungsfall eine Entschädigung aus anderen Versicherungen beansprucht werden kann, gehen diese Leistungsverpflichtungen vor. Dies gilt auch dann, wenn in einem dieser Versicherungsverhältnisse ebenfalls eine nachrangige Haftung vereinbart ist. Die Ansprüche der gversicherten Person bleiben hiervon unberührt und unbeeinträchtigt. Meldet die gversicherte Person den Versicherungsfall der D.A.S. wird diese in Vorleistung treten und den Schadensfall bedingungsgemäß regulieren. Artikel 10 Inländischer Gerichtsstand / anwendbares Recht 1. Gerichtsstand für Klagen gegen die D.A.S. ist München. 2. Soweit gesetzlich zulässig, gilt deutsches Recht. Artikel 11 Verjährung 1. Ansprüche aus dem Versicherungsverhältnis verjähren innerhalb von drei Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der gversicherten Person bekannt war bzw. bekannt sein musste. 2. Hat die gversicherte Person ihren Anspruch bei der D.A.S. angezeigt, ist die Verjährung so lange gehemmt, bis der gversicherten Person die Entscheidung der D.A.S. zugegangen ist. Artikel 12 Anzeigen und Willenserklärungen Anzeigen und Willenserklärungen der gversicherten Person und der D.A.S. bedürfen der Textform, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist. Reisevermittler sind zur Entgegennahme nicht bevollmächtigt. Besondere Bestimmungen Reiserechtsschutz-Versicherung 1 Gegenstand der Versicherung Die D.A.S. erbringt die für die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen der gversicherten Person erforderlichen Leistungen im nachfolgend vereinbarten Umfang. 2 Umfang des Reiserechtsschutzes 1. Die Reiserechtsschutz-Versicherung umfasst neben dem in Nr. 2 geregelten verkehrsrechtlichen Bereich den a) Schadensersatz-Rechtsschutz für die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen, die während einer versicherten Reise entstehen, soweit diese nicht auch auf einer Vertragsverletzung beruhen; b) Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen aus schuldrechtlichen Verträgen über eine oder mehrere greiseleistungen; c) Strafrechtsschutz für die Verteidigung wegen des Vorwurfs eines Vergehens während einer versicherten Reise, dessen vorsätzliche wie auch fahrlässige Begehung strafbar ist, solange der gversicherten Person ein fahrlässiges Verhalten vorgeworfen wird. Wird der gversicherten Person dagegen vorgeworfen, ein solches Vergehen vorsätzlich begangen zu haben, besteht rückwirkend Reiserechtsschutz, wenn nicht rechtskräftig festgestellt wird, dass sie vorsätzlich gehandelt hat. Beim Vorwurf eines Verbrechens besteht kein Versicherungsschutz, ebenso wenig beim Vorwurf eines Vergehens, das nur vorsätzlich begangen werden kann (z. B. Diebstahl oder Betrug); d) Rechtsschutz für Opfer von Gewaltstraftaten für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen als Opfer einer der in 395 Absatz 1 StPO Ziffer 1 a (Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung), Ziffer 1 c (Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit), Ziffer 1 d (Straftaten gegen die persönliche Freiheit), Ziffer 2 (Straftaten gegen das Leben) genannten Straftaten auf einer versicherten Reise. Der Umfang des Rechtsschutzes für Opfer von Gewaltstraftaten umfasst aa) die Kosten der Nebenklage; bb) die Vergütung eines Rechtsanwaltes als Beistand des Opfers einer o. g. Straftat. Die Beistandsleistung kann sowohl im Ermittlungs- als auch im Nebenklageverfahren erfolgen; cc) die Wahrnehmung rechtlicher Interessen im Rahmen des sog. Täter-Opfer-Ausgleiches nach 46 a Ziffer 1 StGB; dd) die Wahrnehmung rechtlicher Interessen zur Geltendmachung von Ansprüchen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) und dem Opferentschädigungsgesetz (OEG), sofern die Gewaltstraftat einen dauerhaften Körperschaden zur Folge hat. 2. Die Reiserechtsschutz-Versicherung im verkehrsrechtlichen Bereich umfasst den a) Schadensersatz-Rechtsschutz für die Geltendmachung von gesetzlichen Ansprüchen aus dem Gebrauch von Selbstfahrervermietfahrzeugen (inkl. Anhänger) sowie eigenen Motorfahrzeugen zu Lande (inkl. Anhänger) während einer versicherten Reise; b) Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen aus schuldrechtlichen Verträgen über die Anmietung eines Motorfahrzeuges (inkl. Anhänger) für eine versicherte Reise; c) Strafrechtsschutz für die Verteidigung wegen des Vorwurfs eines verkehrsrechtlichen Vergehens während einer versicherten Reise. Wird rechtskräftig festgestellt, dass die gversicherte Person das Vergehen vorsätzlich begangen hat, ist sie verpflichtet, der D.A.S. die Kosten zu erstatten, die diese für die Verteidigung wegen des Vorwurfs eines vorsätzlichen Verhaltens getragen hatte; 11

12 d) Rechtsschutz für Opfer von Gewaltstraftaten für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen als Opfer einer der in 395 Absatz 1 StPO Ziffer 1 a (Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung), Ziffer 1 c (Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit), Ziffer 1 d (Straftaten gegen die persönliche Freiheit), Ziffer 2 (Straftaten gegen das Leben) genannten Straftaten auf einer versicherten Reise. Der Umfang des Rechtsschutzes für Opfer von Gewaltstraftaten umfasst aa) die Kosten der Nebenklage; bb) die Vergütung eines Rechtsanwaltes als Beistand des Opfers einer o. g. Straftat. Die Beistandsleistung kann sowohl im Ermittlungs- als auch im Nebenklageverfahren erfolgen; cc) die Wahrnehmung rechtlicher Interessen im Rahmen des sog. Täter-Opfer-Ausgleiches nach 46 a Ziffer 1 StGB; dd) die Wahrnehmung rechtlicher Interessen zur Geltendmachung von Ansprüchen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) und dem Opferentschädigungsgesetz (OEG), sofern die Gewaltstraftat einen dauerhaften Körperschaden zur Folge hat. 3. Der Reiserechtsschutz beinhaltet jeweils a) die erweiterte Telefonberatung. Diese umfasst die telefonische Erstberatung ohne Eintritt eines Reiserechtsschutzfalles durch eine von der D.A.S. vermittelte Anwaltskanzlei. Telefongebühren sowie Verbindungsentgelte werden nicht erstattet; b) den Reisedokumenten-Service. Dieser beinhaltet aa) das Dokumentendepot. Die D.A.S. bewahrt auf Wunsch Kopien von wichtigen Unterlagen und Dokumenten sicher auf, um im Notfall schnell Ersatz beschaffen zu können. Voraussetzung ist, dass die gversicherte Person die Kopien unter Angabe ihrer Versicherungsnummer rechtzeitig (mindestens 14 Tage) vor gantritt der Reise an die D.A.S. sendet; bb) den Service bei Verlust von Dokumenten im gausland. Bei Verlust eines für die Reise benötigten Dokumentes während einer Auslandsreise benennt die D.A.S. bei Bedarf Botschaften oder Konsulate und übernimmt die anfallenden Gebühren für im gausland erstellte Ersatzdokumente. 3 Ausschlüsse Kein Reiserechtsschutz besteht für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen 1. in ursächlichem Zusammenhang mit a) Nuklear- und genetischen Schäden, soweit diese nicht auf eine medizinische Behandlung zurückzuführen sind; b) dem Erwerb oder der Veräußerung von dinglichen Rechten oder Teilnutzungsrechten (Time-Sharing) an Grundstücken, Gebäuden oder Gebäudeteilen; c) der Wahrnehmung rechtlicher Interessen aus schuldrechtlichen Verträgen über Reiseversicherungen sowie aus dem Reiserechtsschutz-Versicherungsvertrag gegen die D.A.S. oder das für diese tätige Schadenabwicklungsunternehmen; 2. in Straf- und Verwaltungsverfahren wegen eines Halte- oder Parkverstoßes; 3. der gversicherten Personen untereinander; 4. soweit ein ursächlicher Zusammenhang mit einer von der gversicherten Person vorsätzlich begangenen Straftat besteht. Stellt sich ein solcher Zusammenhang im Nachhinein heraus, ist die gversicherte Person zur Rückzahlung der Leistungen verpflichtet, die die D.A.S. für sie erbracht hat. 4 Voraussetzungen für den Anspruch auf Reiserechtsschutz Anspruch auf Reiserechtsschutz besteht nach Eintritt eines Reiserechtsschutzfalles a) im Schadensersatz-Rechtsschutz gemäß 2 Nr. 1 a) und Nr. 2 a) von dem Schadensereignis an, das dem Anspruch zugrunde liegt; b) in allen anderen Fällen von dem Zeitpunkt an, in dem die gversicherte Person oder ein anderer einen Verstoß gegen Rechtspflichten oder Rechtsvorschriften begangen hat oder begangen haben soll. 5 Leistungsumfang 1. Die D.A.S. trägt a) bei Eintritt eines Reiserechtsschutzfalles im gausland die Vergütung eines für die gversicherte Person tätigen, am Ort des zuständigen Gerichtes ansässigen ausländischen oder eines in Deutschland zugelassenen Rechtsanwaltes. Im letzteren Fall trägt die D.A.S. die Vergütung bis zur Höhe der gesetzlichen Vergütung, die entstanden wäre, wenn das Gericht, an dessen Ort der Rechtsanwalt ansässig ist, zuständig wäre. Wohnt die gversicherte Person mehr als 100 km Luftlinie vom zuständigen Gericht entfernt und ist ein ausländischer Rechtsanwalt für die gversicherte Person tätig, trägt die D.A.S. weitere Kosten für einen im Landgerichtsbezirk der gversicherten Person ansässigen Rechtsanwalt bis zur Höhe der gesetzlichen Vergütung eines Rechtsanwaltes, der lediglich den Verkehr mit dem ausländischen Rechtsanwalt führt. Ist der Reiserechtsschutzfall durch einen Kraftfahrzeugunfall im europäischen gausland eingetreten und zunächst eine Regulierung vor dem Regulierungsbeauftragten in Deutschland bzw. vor der Einigungsstelle in Deutschland ergebnislos geblieben, sodass eine Rechtsverfolgung im gausland notwendig wird, trägt die D.A.S. auch eine entstandene Geschäftsgebühr des in Deutschland ansässigen Rechtsanwaltes; b) bei Eintritt des Reiserechtsschutzfalles in Deutschland die Vergütung eines für die gversicherte Person tätigen Rechtsanwaltes bis zur Höhe der gesetzlichen Vergütung eines am Ort des zuständigen Gerichtes ansässigen Rechtsanwaltes. Wohnt die gversicherte Person mehr als 100 km Luftlinie vom zuständigen Gericht entfernt und erfolgt eine gerichtliche Wahrnehmung ihrer Interessen, trägt die D.A.S. entweder weitere Kosten für einen im Landgerichtsbezirk der gversicherten Person ansässigen Rechtsanwalt oder Reisekosten des Anwalts zum Ort des zuständigen Gerichts jeweils bis zur Höhe der gesetzlichen Vergütung eines Rechtsanwaltes, der lediglich den Verkehr mit dem Prozessbevollmächtigten führt. Berechnet der Rechtsanwalt eine Gebühr für eine Beratung, trägt die D.A.S. die gesetzliche Vergütung bis zu einer Höhe von 250,. Die gesetzlichen Bestimmungen über die Anrechnung der Gebühr bleiben unberührt; c) die Gerichtskosten einschließlich der Entschädigung für Zeugen und Sachverständige, die vom Gericht herangezogen werden, sowie die Kosten des Gerichtsvollziehers; d) die übliche Vergütung aa) eines öffentlich bestellten technischen Sachverständigen oder einer rechtsfähigen technischen Sachverständigenorganisation in Fällen der Verteidigung in verkehrsrechtlichen Strafverfahren; bb) eines im gausland ansässigen Sachverständigen in Fällen der Geltendmachung von Ersatzansprüchen wegen der im gausland eingetretenen Beschädigung eines Motorfahrzeuges zu Lande sowie eines Anhängers; e) die Gebühren eines Schieds-, Schlichtungs- oder Mediationsverfahrens bis zur Höhe der Gebühren, die im Fall der Anrufung eines zuständigen staatlichen Gerichtes erster Instanz entstehen; f) die Reisekosten der gversicherten Person zu einem ausländischen Gericht, wenn ihr Erscheinen als Beschuldigte oder Partei vorgeschrieben und zur Vermeidung von Rechtsnachteilen erforderlich ist. Die Kosten werden bis zur Höhe der für Geschäftsreisen von deutschen Rechtsanwälten geltenden Sätze übernommen; g) die dem Gegner durch die Wahrnehmung seiner rechtlichen Interessen entstandenen Kosten, soweit die gversicherte Person zu deren Erstattung verpflichtet ist. 2. Die D.A.S. trägt nicht a) Kosten, die die gversicherte Person ohne Rechtspflicht übernommen hat; b) Kosten, die im Zusammenhang mit einer einverständlichen Erledigung entstanden sind, soweit sie nicht dem Verhältnis des von der gversicherten Person angestrebten Ergebnisses zum erzielten Ergebnis entsprechen, es sei denn, dass eine hiervon abweichende Kostenverteilung gesetzlich vorgeschrieben ist. Dabei ist ausschließlich auf das wirtschaftliche Ergebnis abzustellen; andere Überlegungen wie z. B. die Vermeidung einer Beweisaufnahme oder das offene Prozesskostenrisiko sind nicht zu berücksichtigen; c) Kosten, die aufgrund der vierten oder jeder weiteren Zwangsvollstreckungsmaßnahme je Vollstreckungstitel entstehen; d) Kosten aufgrund von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen, die später als fünf Jahre nach Rechtskraft des Vollstreckungstitels eingeleitet werden; e) Kosten für Strafvollstreckungsverfahren jeder Art nach Rechtskraft einer Geldstrafe oder -buße unter 250, ; f) Kosten, zu deren Übernahme ein anderer verpflichtet wäre, wenn der Reiserechtsschutz-Versicherungsvertrag nicht bestünde. 3. Die D.A.S. zahlt in jedem Reiserechtsschutzfall höchstens die jeweils vereinbarte Versicherungssumme. Zahlungen für mehrere gversicherte Personen aufgrund desselben Reiserechtsschutzfalles werden hierbei zusammengerechnet. Dies gilt auch für Zahlungen aufgrund mehrerer Reiserechtsschutzfälle, die zeitlich und ursächlich zusammenhängen. 4. Die D.A.S. sorgt für a) die Übersetzung der für die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen der gversicherten Person im gausland notwendigen schriftlichen Unterlagen und trägt die dabei anfallenden Kosten; b) die Zahlung eines zinslosen Darlehens bis zu , für eine Kaution, die gestellt werden muss, um die gversicherte Person einstweilen von Strafverfolgungsmaßnahmen zu verschonen. 5. Alle Bestimmungen, die den Rechtsanwalt betreffen, gelten entsprechend bei Wahrnehmung rechtlicher Interessen im gausland für dort ansässige rechts- und sachkundige Bevollmächtigte. 6 Stichentscheid 1. Lehnt die D.A.S. den Reiserechtsschutz ab, a) weil der durch die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen voraussichtlich entstehende Kostenaufwand unter Berücksichtigung der berechtigten Belange der Versichertenge meinschaft in einem groben Missverhältnis zum angestrebten Erfolg steht oder b) weil die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen keine hinreichende Aussicht auf Erfolg hat, ist dies der gversicherten Person gunverzüglich unter Angabe der Gründe schriftlich mitzuteilen. 2. Hat die D.A.S. ihre Leistungspflicht gemäß Nr. 1 verneint und stimmt die gversicherte Person der Auffassung der D.A.S. nicht zu, kann sie den für sie tätigen oder noch zu beauftragenden Rechtsanwalt auf Kosten der D.A.S. veranlassen, dieser gegenüber eine begründete Stellungnahme abzugeben, ob die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen in einem angemessenen Verhältnis zum angestrebten Erfolg steht und hinreichende Aussicht auf Erfolg verspricht. Die Entscheidung ist für beide Teile bindend, es sei denn, dass sie offenbar von der wirklichen Sach- und Rechtslage erheblich abweicht. 3. Die D.A.S. kann der gversicherten Person eine Frist von mindestens einem Monat setzen, binnen der die gversicherte Person den Rechtsanwalt vollständig und wahrheitsgemäß über die Sachlage zu unterrichten und die Beweismittel anzugeben hat, damit dieser die Stellungnahme gemäß Nr. 2 abgeben kann. Kommt die gversicherte Person dieser Verpflichtung nicht innerhalb der von der D.A.S. gesetzten Frist nach, entfällt der Versicherungsschutz. Die D.A.S. ist verpflichtet, die gversicherte Person ausdrücklich auf die mit dem Fristablauf verbundene Rechtsfolge hinzuweisen. 7 Selbstbeteiligung Bei Tarifen mit Selbstbeteiligung trägt die gversicherte Person eine Selbstbeteiligung in Höhe von 100, je Reiserechtsschutzfall. Die Selbstbeteiligung entfällt, sofern der Reiserechtsschutzfall mit einer Erstberatung erledigt ist. Glossar A Antritt der Reise / Reiseantritt In der Reiserechtsschutz-Versicherung gilt die Reise mit dem Verlassen der Wohnung als angetreten. Ausland Als Ausland gilt nicht das Land, in dem die gversicherte Person einen ständigen Wohnsitz hat. Auswärtiges Amt Das Auswärtige Amt bildet zusammen mit den Auslandsvertretungen den Auswärtigen Dienst. Das Auswärtige Amt veröffentlicht umfangreiche Informationen zu allen Staaten der Welt (so z. B. auch Reise und Sicherheitshinweise bzw. Reisewarnungen). Die Kontaktdaten lauten: Postanschrift Auswärtiges Amt, Berlin Telefonzentrale (24-Stunden-Service) Fax E Eingriffe von hoher Hand Eingriffe von hoher Hand sind Maßnahmen der Staatsgewalt (z. B. Beschlagnahme des Zolls von exotischen Souvenirs oder Einreiseverweigerung aufgrund fehlender vorgeschriebener Einreisepapiere). P Pandemie Eine Pandemie liegt vor, wenn auf weiten Teilen eines Kontinents oder mehrerer Kontinente eine infektiöse Erkrankung ausbricht (z. B. Pest). R Reiseantritt / Antritt der Reise Siehe unter A Antritt der Reise. Reiseleistungen Als Reiseleistungen gelten beispielsweise die Buchung eines Fluges, einer Schiff-, Bus- oder Bahnfahrt, eines Bustransfers oder eines sonstigen Transportes zum gurlaubsort oder zurück bzw. vor Ort die Buchung eines Hotelzimmers, einer Ferienwohnung, eines Wohnmobils, eines Hausbootes oder das Chartern einer Yacht. U Unverzüglich Ohne schuldhaftes Zögern. Urlaubsort Als Urlaubsort gelten alle Orte einer Reise, die gebucht und versichert wurden. Sie sind als politische Gemeinde einschließlich eines Umkreises von 50 km zu verstehen. Davon umfasst sind alle Verbindungsstrecken zwischen den Urlaubsorten und zurück zum Heimatort. V Versicherte Personen Versicherte Personen sind die in der Versicherungsdokumentation (z. B. Zahlungsbeleg, Versicherungsausweis) namentlich genannten Personen oder der dort beschriebene Personenkreis. Versicherungsjahr Das Versicherungsjahr beginnt mit dem vereinbarten Zeitpunkt und dauert 12 Monate (Zeitjahr). Beispiel: Beginn 12. Mai 2011, 12 Uhr mittags, Ende 12. Mai 2012, 12 Uhr mittags. 12

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