Nutzniessung und Wohnrecht

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Nutzniessung und Wohnrecht"

Transkript

1 Zivilrecht Gegenstand Bewegliche Sachen Grundstücke Rechte Vermögen Nur Gebäude oder Gebäudeteiile [ZGB Art. 745 Abs. 1] [ZGB Art. 776 Abs. 1] Bestellung Dauer Untergang Verantwortlichkeit (Haftung) Bewegliche Sachen: Übertragung auf den Nutzniessungsberechtigten [einfacher Vertrag / mündlich / empfohlen: schriftlich]] Grundstücke: Öffentliche Urkunde über die Begründung einer Dienstbarkeit. Eintragung im Grundbuch [ZGB Art. 746 u. 731 u. 657] Endigung mit dem Tod des Berchtigten Maximale Dauer = 100 Jahre Untergang des Gegenstandes Löschung des Grundbucheintrages Zeitablauf, Verzicht, Tod = Anspruch des Eigentümers auf Löschung des Grundbucheintrages [ZGB Art. 748] Gesetzliche Nutzniessung: Wegfall des Grundes [ZGB Art. 748 Abs. 3] Keine Verpflichtung zur Herstellung eines untergegangenen Nutzniessungsobjektes Nutzniessung besteht weiter auf einem allfälligen Ersatzgut Nutzniesser haftet für schuldhaften Untergang und Minderwert der Sache (ohne Minderwert, der durch ordnungsgemässen Gebrauch eingetreten ist) Grundstücke: Öffentliche Urkunde über die Begründung einer Dienstbarkeit. Eintragung im Grundbuch [ZGB Art. 776 Abs. 3 / 746 u. 731 u. 657] Endigung mit dem Tod des Berchtigten Maximale Dauer = 100 Jahre Untergang des Gegenstandes Löschung des Grundbucheintrages Zeitablauf, Verzicht, Tod = Anspruch des Eigentümers auf Löschung des Grundbucheintrages [ZGB Art. 748] Berechtigter haftet für schuldhaften Untergang und Minderwert der Sache (ohne Minderwert, der durch ordnungsgemässen Gebrauch eingetreten ist) 1 / 6

2 Verwendungen [Rückgabe des Objektes] Ersatzanspruch des Eigentümers wegen Veränderung oder Wertverminderung [ZGB Art. 752] Recht auf Rückleistung von Investitionen, zu denen der Nutzniesser nicht verpflichtet war [ZGB Art. 753 Abs. 1], mit denen der Eigentümer einverstanden war. Pflicht, den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen [ZGB Art. 753 Abs. 2] Ersatzanspruch des Eigentümers wegen Veränderung oder Wertverminderung [ZGB Art. 752] Recht auf Rückleistung von Investitionen, zu denen der Berechtigte nicht verpflichtet war [ZGB Art. 753 Abs. 1], mit denen der Eigentümer einverstanden war. Pflicht, den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen [ZGB Art. 753 Abs. 2] Verjährung nach einem Jahr seit der Rückleistung der Sache [ZGB Art. 754] Verjährung nach einem Jahr seit der Rückleistung der Sache [ZGB Art. 754] Nutzungsrecht Kostentragungspflicht Recht auf vollen Genuss des Gegenstandes [ZGB Art. 745 Abs. 2] Recht auf Selbstnutzung Recht auf Fremderträge [Miete, Zinse, Erträge usw.] [ZGB Art ] Pflicht zur Verwaltung [ZGB Art. 755 Abs. 2] Recht in einem Gebäude oder in einem Teile Wohnung zu nehmen [ZGB Art. 776] Recht auf Selbstnutzung Keine Nutzung der natürlichen Früchte Familienangehörige und Hausgenossen dürfen aufgenommen werden, soweit keine Beschränkung vereinbart [ZGB Art. 777 Abs. 2] Wo nichts anderes geregelt ist, gelten die Bestimmungen über die Nutzniessung [ZGB Art. 776 Abs. 3] Pflicht zur Verwaltung ZGB Art. 755 Abs. 2] Ausbesserungen, Erneuerungen, die zum gewöhnlichen Unterhalt gehören [ZGB Art. 764] Versicherungen Gebühren Ausbesserungen, Erneuerungen, die zum gewöhnlichen Unterhalt gehören [ZGB Art. 764] 2 / 6

3 Gewöhnlicher Unterhalt und Betriebskosten [ZGB Art. 765] Unterhaltskosten, wenn nur Mitbenutzungsrecht vereinbart [ZGB Art. 778 Abs. 2] Gewöhnlicher Unterhalt und Betriebskosten [ZGB Art. 778 Abs. 1] bei ausschliesslichem Zinszahlungspflichten Zinse für die auf dem Nutzniessungsobjekt lastenden Kapitalschulden [ZGB Art. 766] Hypothekarzinsen Übertragbarkeit Übertragbar, wenn nicht als höchst persönliches Recht ausgestaltet [ZGB Art. 758] Unübertragbar und unvererblich [ZGB Art. 776 Abs. 2] Recht auf Sicherstellung bei Nachweis einer Gefährdung [ZGB Art. 760 Abs. 1] Recht auf Sicherstellung bei Nachweis einer Gefährdung [ZGB Art. 760 Abs. 1] Sicherstellung Recht auf Sicherstellung bei verbrauchbaren Sachen oder Wertpapieren [ZGB Art. 760 Abs. 2] Kein Sicherstellungsanspruch bei einem geschenkten Objekt [ZGB Art. 761] Kein Sicherstellungsanspruch bei einem geschenkten Objekt [ZGB Art. 761] Versicherungspflicht Pflicht, das Nutzniessungsobjekt gegen Feuer und andere Gefahren zu versichern [ZGB Art. 767] Veränderungen am Objekt Keine Veränderung an der wirtschaftlichen Bestimmung eines Grundstückes Keine Umgestaltung oder Veränderung des Objektes Bei Forderungen und Wertpapieren; Verfügungen und Kündigungen nur gemeinsam Keine Veränderung an der wirtschaftlichen Bestimmung eines Grundstückes Keine Umgestaltung oder Veränderung des Objektes 3 / 6

4 Steuern Staatssteuer BL Eigenmietwert Nutzniesser/in zu 100% sberechtigte/r zu 100% Fremdmieterträge Nutzniesser/in zu 100% [Eigentümer/in] Steuerkatasterwert./. Hypothekarschulden [Vermögenssteuer] Nutzniesser/in Eigentümer/in Unterhaltskosten Eigentümer/in soweit Nutzniesser/in soweit Eigentümer/in soweit Hypothekarzinsen Eigentümer/in soweit Nutzniesser/in soweit Eigentümer/in soweit sberechtigte/r soweit sberechtigte/r soweit Direkte Bundessteuer Eigenmietwert Nutzniesser/in zu 100% sberechtigte/r zu 100% Fremdmieterträge Nutzniesser/in zu 100% [Eigentümer/in] Unterhaltskosten Hypothekarzinsen Eigentümer/in soweit Eigentümer/in soweit Nutzniesser/in soweit Nutzniesser/in soweit Eigentümer/in soweit Eigentümer/in soweit sberechtigte/r soweit sberechtigte/r soweit Keine Vermögenssteuer 4 / 6

5 Steuern bei Errichtung Grundstückgewinnsteuer Kantonales Recht Bei Abtretung eines Grundstückes gegen Einräumung eines Nutzniessungsrechtes Keine Kantonales Recht Bei Abtretung eines Grundstückes gegen Einräumung eines es Keine Grundstückgewinn Grundstückgewinn Bsp. BL Veräusserungserlös Hypothek kapitalisierter Nutzniessungswert evt. zusätzliche Kaufpreisleistungen - Steuerliche Gestehungskosten indexiert Kaufpreis od. Verkehrswert vor 20 Jahren Wertvermehrende Investitionen der letzten 20 Jahre] Verkaufskosten [Gebühren] Veräusserungserlös kapitalisierter swert evt. zusätzliche Leistungen - Steuerliche Gestehungskosten indexiert Kaufpreis od. Verkehrswert vor 20 Jahren Wertvermehrende Investitionen der letzten 20 Jahre] Verkaufskosten [Gebühren] = Steuerbarer Grundstückgewinn = Steuerbarer Grundstückgewinn Steueraufschubstatbestände StG BL 73, insbesondere.. lit. a. Erbvorbezug, Erbgang, Schenkung Übertragung unter Ehegatten im Zusammenhang mit dem Güterrecht lit. b. bei periodisch wiederkehrenden Leistungen (Baurecht / Nutzniessung)... 5 / 6

6 Handänderungssteuer Kantonales Recht Kantonales Recht Kantonales Recht Kantonales Recht Bsp. BL lit. d. Steuerbefreiungstatbestände StG BL 82, insbesondere;.. lit. b. Erbgang lit. c. Schenkungen, soweit hierauf Schenkungssteuer erhoben wird Übertragungen unter Eltern und Kindern oder Pflegekindern, Stiefeltern und Stiefkindern, Schwiegereltern und Schwiegerkindern, Grosseltern und Grosskindern, Ehegatten.. 6 / 6

EL-rechtliche Beurteilung von Wohnrecht und Nutzniessung

EL-rechtliche Beurteilung von Wohnrecht und Nutzniessung Fachtagung vom 15. April 2010 EL-rechtliche Beurteilung von Wohnrecht und Nutzniessung Zeitungsartikel im April 2009: Lohnt es sich, die eigene Liegenschaft zu Lebzeiten den Kindern zu überschreiben? Ja,

Mehr

Wie mache ich mein Haus fit fürs Alter? Steuer-, güter- und erbrechtliche Aspekte. Martin Keller

Wie mache ich mein Haus fit fürs Alter? Steuer-, güter- und erbrechtliche Aspekte. Martin Keller Wie mache ich mein Haus fit fürs Alter? Steuer-, güter- und erbrechtliche Aspekte Martin Keller 1 Ihr Wunsch: So lange wie möglich im eigenen Haus, in der eigenen Wohnung wohnen! 1. Aktuell 2. Steuerrechtliche

Mehr

Besteuerung von getrennt lebenden und geschiedenen Ehegatten mit Liegenschaften

Besteuerung von getrennt lebenden und geschiedenen Ehegatten mit Liegenschaften Finanzdepartement Steuerverwaltung Bahnhofstrasse 15 Postfach 1232 6431 Schwyz Telefon 041 819 23 45 Merkblatt Besteuerung von getrennt lebenden und geschiedenen Ehegatten mit Liegenschaften 1. Allgemeines

Mehr

Steuern sparen mit Immobilien (privates selbst bewohntes Wohneigentum) Luc Riggenbach lic. iur., Dipl. Steuerexperte Alltax AG Treuhandgesellschaft 4056 Basel, Saint-Louis-Strasse 31 Tel. 061 327 37 37,

Mehr

Steuerklassen und Steuerfreibeträge nach Erbschaftssteuer- und Schenkungssteuergesetz

Steuerklassen und Steuerfreibeträge nach Erbschaftssteuer- und Schenkungssteuergesetz Steuerklassen und Steuerfreibeträge nach Erbschaftssteuer- und Schenkungssteuergesetz Stand: ab Steuerreform 2009 Das Erbschaftssteuer- und Schenkungssteuergesetz (ErbStG) kennt folgende Begrifflichkeiten:

Mehr

Übertragung privater Liegenschaften

Übertragung privater Liegenschaften Übertragung privater Liegenschaften Erben und Schenken ohne Steuer geht das? Notar Dr. Hansjörg Brunner Notar Dr. Hansjörg Brunner Vererben oder Schenken? Vermögenserhalt in der Familie Vorsorgevollmacht

Mehr

Steuertipps Erben und Vererben. Inhalt

Steuertipps Erben und Vererben. Inhalt Steuertipps Erben und Vererben Inhalt 1. Nachlass planen 2. Liegenschaften: Standort 3. Liegenschaften: Preis oder Wert für Übertragung 4. Liegenschaften: Wechsel Besteuerungskanton 5. Liegenschaften im

Mehr

Wohneigentumserwerb. Entscheidungshilfe

Wohneigentumserwerb. Entscheidungshilfe Wohneigentumserwerb Entscheidungshilfe Wichtige Fragen die zu klären sind: Welche Art von wählen wir? Erbrechtlicher sübertrag? Wie finanzieren wir das? Das sformen Rechtliche Auswirkungen Steuerliche

Mehr

Gemeinde Samnaun. Stand 31. August 2008. Seite 1 von 8

Gemeinde Samnaun. Stand 31. August 2008. Seite 1 von 8 Gemeinde Samnaun Steuergesetz der Gemeinde Samnaun Stand 31. August 2008 Seite 1 von 8 Steuergesetz der Gemeinde Samnaun Steuergesetz der Gemeinde Samnaun I. Allgemeine Bestimmungen Art. 1 1 Die Gemeinde

Mehr

Ehe- und Erbrecht was geschieht mit meiner Praxis im Trennungsresp.

Ehe- und Erbrecht was geschieht mit meiner Praxis im Trennungsresp. Ehe- und Erbrecht was geschieht mit meiner Praxis im Trennungsresp. Todesfall? Referent: Leodegar Kaufmann Dr. oec. HSG, Partner Inspecta Treuhand AG St. Gallen Folie 1 Vorstellung Referent Ausbildung

Mehr

13.09.11 Start-Gründungszentrum Wohneigentumsfinanzierung

13.09.11 Start-Gründungszentrum Wohneigentumsfinanzierung 13.09.11 Start-Gründungszentrum Wohneigentumsfinanzierung Was Sie erwartet Seite 2 Was können wir uns leisten? Beispiel Anlagekosten / Kaufpreis CHF 600 000.- Bruttoeinkommen pro Jahr CHF 88 000.- Eigenmittel

Mehr

Zuordnung der während der Ehe aufgelaufenen Zinsen auf dem Erbschaftsvermögen:

Zuordnung der während der Ehe aufgelaufenen Zinsen auf dem Erbschaftsvermögen: Bewertungsblatt Bachelorprüfung im Privatrecht vom 6. Juni 008 Matrikelnummer: Frage : Güterrechtliche Auseinandersetzung für das im Eigentum des Ehemannes stehende Grundstück in Konolfingen Allgemeine

Mehr

Nutzniessung und Rente

Nutzniessung und Rente Nutzniessung und Rente SIK Güter- und Erbrecht RA Dr. iur. Alexandra Zeiter Fachanwältin SAV Erbrecht Sticher Strazzer Zeiter Rechtsanwälte, Zürich alexandra.zeiter@sszlaw.ch www.sszlaw.ch Inhaltsverzeichnis

Mehr

Erbschaft- und Schenkungsteuer

Erbschaft- und Schenkungsteuer Erbschaft- und Schenkungsteuer Entwickelt von: Verlag für Deutsche www.vds-verlag.de A WoltersKluver Company 1 2 a) Die Steuerklasse des Erwerbers 1. Ehegatte Steuerklasse I 2. Kinder und Stiefkinder 3.

Mehr

1. Übersicht 2. 2. Nutzniessung 3 2.1 Einräumung einer Nutzniessung 3 2.2 Ausübung der Nutzniessung 4 2.3 Beendigung / Übertragung der Nutzniessung 5

1. Übersicht 2. 2. Nutzniessung 3 2.1 Einräumung einer Nutzniessung 3 2.2 Ausübung der Nutzniessung 4 2.3 Beendigung / Übertragung der Nutzniessung 5 Merkblatt des kantonalen Steueramtes über die steuerliche Behandlung von Nutzniessungen, Wohnrechten, Dienstbarkeiten, Grundlasten und vorgemerkten persönlichen Rechten (vom 29. April 2013) Zusammenstellung

Mehr

Immobilien und Steuern

Immobilien und Steuern Immobilien und Steuern Branko Balaban dipl. Steuerexperte lic. iur. Rechtsanwalt Partner BDO AG Erich Ettlin dipl. Steuerexperte dipl. Wirtschaftsprüfer Partner BDO AG Inhaltsübersicht 1. Erwerb 1.1. Handänderungssteuer

Mehr

Studienbrief ABSICHERUNG VON DARLEHEN DURCH GRUNDPFANDRECHTE BERND SCHMIDT. 7. Auflage. Stand: März 2016

Studienbrief ABSICHERUNG VON DARLEHEN DURCH GRUNDPFANDRECHTE BERND SCHMIDT. 7. Auflage. Stand: März 2016 Stand: März 2016 Studienbrief ABSICHERUNG VON DARLEHEN DURCH GRUNDPFANDRECHTE BERND SCHMIDT 7. Auflage vdppfandbriefakademie GmbH Georgenstraße 22 10117 Berlin Das Werk einschließlich aller seiner Teile

Mehr

Hypotheken Immobilienfinanzierung. Ein und derselbe Partner für Ihre Hypothek, Ihre individuelle Vorsorge und Ihre Gebäudeversicherung

Hypotheken Immobilienfinanzierung. Ein und derselbe Partner für Ihre Hypothek, Ihre individuelle Vorsorge und Ihre Gebäudeversicherung Hypotheken Immobilienfinanzierung Ein und derselbe Partner für Ihre Hypothek, Ihre individuelle Vorsorge und Ihre Gebäudeversicherung Eine attraktive finanzielle Unterstützung nach Mass Sind Sie schon

Mehr

www.haeusermann.ch STOCKWERKEIGENTUM - ERNEUERUNGSFONDS

www.haeusermann.ch STOCKWERKEIGENTUM - ERNEUERUNGSFONDS www.haeusermann.ch STOCKWERKEIGENTUM - ERNEUERUNGSFONDS STOCKWERKEIGENTUM ERNEUERUNGSFONDS www.haeusermann.ch Seite 2 INHALTSÜBERSICHT 1. Gebäudesanierungen bei Stockwerkeigentum 2. Grundlegendes zum Stockwerkeigentum

Mehr

Schriftliche Vordiplomprüfung Betriebsökonomie/Wirtschaftsinformatik FH Serie C LÖSUNGEN

Schriftliche Vordiplomprüfung Betriebsökonomie/Wirtschaftsinformatik FH Serie C LÖSUNGEN Schriftliche Vordiplomprüfung Betriebsökonomie/Wirtschaftsinformatik FH Serie C LÖSUNGEN Fach: Zeit: Wirtschaftsrecht 180 Minuten Punkte: 100 Hinweise - Schreiben Sie auf jedes Blatt Ihren Namen und beschriften

Mehr

Ehe. Begründung. Auflösung. Eheschliessung. Verlobung. Eheschliessung. Tod Verschollen -erklärung. Eheungültigkeit. Vorbereitungsverfahren.

Ehe. Begründung. Auflösung. Eheschliessung. Verlobung. Eheschliessung. Tod Verschollen -erklärung. Eheungültigkeit. Vorbereitungsverfahren. Ehe Begründung Auflösung Eheschliessung durch Gesuch durch Urteil Verlobung Art. 90 ZGB Tod Verschollen -erklärung Eheungültigkeit Eheschliessung Vorbereitungsverfahren / Trauung Art. 38 Abs. 3 ZGB Art.

Mehr

Steuerliche Fragen bei der Testamentsgestaltung. Vortrag von WP/StB Matthias Witt

Steuerliche Fragen bei der Testamentsgestaltung. Vortrag von WP/StB Matthias Witt Steuerliche Fragen bei der Testamentsgestaltung Vortrag von WP/StB Matthias Witt Erwerb von Todes wegen Der Erbschaftsteuer unterliegt der Erwerb von Todes wegen, wenn der Erblasser zum Zeitpunkt des Todes

Mehr

Nichteheliche Lebensgemeinschaft Versorgungslücken und erbrechtliche Risiken vermeiden

Nichteheliche Lebensgemeinschaft Versorgungslücken und erbrechtliche Risiken vermeiden Nichteheliche Lebensgemeinschaft Versorgungslücken und erbrechtliche Risiken vermeiden Hans-Oskar Jülicher Fachanwalt für Erbrecht Testamentsvollstrecker Ostpromenade 1, 52525 Heinsberg Telefon: 02452

Mehr

Rechte und Pflichten beim Hauskauf

Rechte und Pflichten beim Hauskauf Rechtsanwälte Schultz und Carstens Schwachhauser Heerstraße 5328211 Bremen Telefon 0421/343302 Telefax 0421/343305 E-Mail bremen@schultz-carstens.de Internet www.schultz-carstens.de Rechte und Pflichten

Mehr

StB 20 Nr. 2. Trennung und Scheidung. A. Einkommens- und Vermögenssteuern. 1. Grundsatz der Familienbesteuerung

StB 20 Nr. 2. Trennung und Scheidung. A. Einkommens- und Vermögenssteuern. 1. Grundsatz der Familienbesteuerung Trennung und Scheidung A. Einkommens- und Vermögenssteuern 1. Grundsatz der Familienbesteuerung Bei Heirat werden Ehepaare sowohl im Kanton St. Gallen als auch bei der direkten Bundessteuer bereits für

Mehr

DAS WOHNRECHT UND DIE NUTZNIESSUNG

DAS WOHNRECHT UND DIE NUTZNIESSUNG DAS WOHNRECHT Auszug aus dem Referat,Die Bewertung von Nutzungsrechten an Grundstucken" von Daniel Conca Anlasslieh des 10. Weiterbildungsseminars VAS in Lyss am 27. November 2003. Das Wohn recht Das Wohnrecht

Mehr

Grundzüge der Nachlassplanung

Grundzüge der Nachlassplanung Grundzüge der Nachlassplanung Dr. Holger Hoffmann Fachanwalt für Erbrecht Referent Herr Dr. Hoffmann ist Fachanwalt für Erbrecht und Partner der Kanzlei Menz und Partner Rechtsanwälte und Steuerberater

Mehr

Beleihung u. Belastung von Immobilien, TU Dresden Beleihung und Belastung von Immobilien

Beleihung u. Belastung von Immobilien, TU Dresden Beleihung und Belastung von Immobilien Beleihung und Belastung von Immobilien 1/16 Die Besicherung von Krediten an Grundstücken im Rahmen der Immobilienfinanzierung erfolgt in der Regel durch die Verpfändung des Grundstücks im Wege der Eintragung

Mehr

Vertragsmuster -Eigentumswohnung- Vertragsmuster -Eigentumswohnung - Dieses Vertragsmuster soll Ihnen eine Orientierung geben - 1 -

Vertragsmuster -Eigentumswohnung- Vertragsmuster -Eigentumswohnung - Dieses Vertragsmuster soll Ihnen eine Orientierung geben - 1 - - 1 - NOTAR (Name des Notars / Ort) Urkundenrolle Nr. 1234 / 4321 Verhandelt in Musterstadt am 93. Juli 0999 Vor mir Notar (Vor- und Nachname) ist/sind heute, im Notarbüro in 11111 Musterstadt, Musterstraße

Mehr

Liegenschaftskosten/Dumont-Praxis

Liegenschaftskosten/Dumont-Praxis Praxisfestlegung Steuerverwaltung Graubünden StG 35; 37 DBG 32; 34 1. EINLEITUNG Nach StG 35 I bzw. DBG 32 II können die Liegenschaftskosten als Gewinnungskosten abgezogen werden. Darunter fallen die Verwaltungskosten

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Innsbruck Senat 4 GZ. RV/0022-I/08 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des J, Adr, vertreten durch Rechtsanwalt, gegen den Bescheid des Finanzamtes Innsbruck

Mehr

Formular für die Übermittlung von Kaufvertragsangaben

Formular für die Übermittlung von Kaufvertragsangaben Georg Volz Rechtsanwalt, Notar und eidg. dipl. Steuerexperte Spitalgasse 4 - Postfach 543 CH-3000 Bern 7 Telefon +41 (0)31 311 22 61 Fax +41 (0)31 311 04 84 info@volzrecht.ch - www.volzrecht.ch Formular

Mehr

Erläuterungen zur Wohneigentumsförderung mit Mitteln der beruflichen Vorsorge

Erläuterungen zur Wohneigentumsförderung mit Mitteln der beruflichen Vorsorge Erläuterungen zur Wohneigentumsförderung mit Mitteln der beruflichen Vorsorge Das Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) erlaubt den aktiv Versicherten der

Mehr

Förderprogramm NAB. Roger Keller. Regionenleiter Aarau 10. September 2014

Förderprogramm NAB. Roger Keller. Regionenleiter Aarau 10. September 2014 Förderprogramm NAB Roger Keller Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung Regionenleiter Aarau 10. September 2014 Förderprogramme: Erfordern eine ganzheitliche Betrachtung Bank Bauherr! Förderprogramme

Mehr

Erben, Vererben und Verkaufen von Immobilien in Österreich. Dr. Johann Bründl öffentlicher Notar 5730-Mittersill

Erben, Vererben und Verkaufen von Immobilien in Österreich. Dr. Johann Bründl öffentlicher Notar 5730-Mittersill Erben, Vererben und Verkaufen von Immobilien in Österreich Dr. Johann Bründl öffentlicher Notar 5730-Mittersill Überblick Unterschiede zwischen Vererben und Verschenken Berufungsgründe für Erbrecht Liegenschaftsübergabe

Mehr

Wie gründe und führe ich eine GmbH / AG in Bulgarien Rechtliche Rahmenbedingungen für ausländische Investoren

Wie gründe und führe ich eine GmbH / AG in Bulgarien Rechtliche Rahmenbedingungen für ausländische Investoren Wie gründe und führe ich eine GmbH / AG in Bulgarien Rechtliche Rahmenbedingungen für ausländische Investoren Stand: März 2010 2 Wie gründe und führe ich eine GmbH / AG in Bulgarien Rechtliche Rahmenbedingungen

Mehr

Erbschafts- und Schenkungssteuer 2002

Erbschafts- und Schenkungssteuer 2002 Erbschafts- und Schenkungssteuer 2002 Merkmalsdefinitionen Stand: 01.10.2008 www.forschungsdatenzentrum.de EF01 Lieferart 1 = maschinell 2 = pers. / maschinell 3 = Auster 4 = personell EF02 Satzart 1 =

Mehr

Ortenauer Erbrechtstage

Ortenauer Erbrechtstage Übergabevertrag Testament Erbschaftssteuer Ortenauer Erbrechtstage Pflichtteilsanspruch Schenkung Das neue Erbrecht Das Neue Erbrecht Rechtsanwalt Markus Arendt Morstadt Arendt Anwaltspartnerschaft, Offenburg

Mehr

Schriftliche Prüfungsaufgaben

Schriftliche Prüfungsaufgaben Berufsprüfung Basiskompetenz 009 Schriftliche Prüfungsaufgaben Schweizerischer Verband der Immobilienwirtschaft SVIT Schweizerische Fachprüfungskommission der Immobilienwirtschaft Name, Vorname: Kandidaten-Nr.:

Mehr

Prof. Dr. iur. Roland Fankhauser. Erbrecht. 4 Pflichtteilsrecht (I.-IV.)

Prof. Dr. iur. Roland Fankhauser. Erbrecht. 4 Pflichtteilsrecht (I.-IV.) Prof. Dr. iur. Roland Fankhauser Erbrecht 4 Pflichtteilsrecht (I.-IV.) I. Grundgedanke Das Gesetz geht davon aus, dass bei bestimmten qualifizierten formellen Naheverhältnissen die Verfügungsfreiheit des

Mehr

Informationsdokument. zum Erbbaurechtsmodell und zur Investition in Erbbaugrundstücke

Informationsdokument. zum Erbbaurechtsmodell und zur Investition in Erbbaugrundstücke Informationsdokument zum Erbbaurechtsmodell und zur Investition in Erbbaugrundstücke DGR Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbh Große Straße 41 22926 Ahrensburg Das Erbbaurechtmodell Allgemeines zum Erbbaurechtmodell

Mehr

Leiturteile und Postulate Entwicklungen im Familienrecht

Leiturteile und Postulate Entwicklungen im Familienrecht Leiturteile und Postulate Entwicklungen im Familienrecht Roland Fankhauser Alexandra Rumo-Jungo www.unifr.ch/zgb 14 Hinweise auf (alte und neue) Fallstricke 1. Konkludente Unterhaltsvereinbarung (Nr. 8)

Mehr

Musterverträge. Wichtiger Rechtshinweis

Musterverträge. Wichtiger Rechtshinweis Musterverträge Die gegenständlichen Miet und Kaufverträge wurden von der auf Immobilienrecht spezialisierten, renommierten Rechtsanwaltskanzlei Dr. Michael Brunner erstellt. Rechtsanwaltskanzlei Dr. Michael

Mehr

1 Einführung... 1. A Problemstellung... 1. B Gegenstand und Gang der Untersuchung... 4. 2 Allgemeiner Teil... 9

1 Einführung... 1. A Problemstellung... 1. B Gegenstand und Gang der Untersuchung... 4. 2 Allgemeiner Teil... 9 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung... 1 A Problemstellung... 1 B Gegenstand und Gang der Untersuchung... 4 2 Allgemeiner Teil... 9 A Grundlagen... 9 I. Funktionen von Haftung und Versicherung... 9 1. Funktionen

Mehr

Private Finanzplanung Subthema: Immobilien

Private Finanzplanung Subthema: Immobilien Prüfung / Lösung KMU-Finanzexperte Modul 10 Private Finanzplanung Subthema: Immobilien Prüfungsexperte: Otto Frei 1. Juli 2008 Prüfungsmodus Prüfungsdauer Punktemaximum: Erlaubte Hilfsmittel: schriftliche

Mehr

Erbschafts- und Schenkungssteuer Interkantonale Aspekte der Steuerplanung

Erbschafts- und Schenkungssteuer Interkantonale Aspekte der Steuerplanung Erbschafts- und Schenkungssteuer Interkantonale Aspekte der Steuerplanung I. Einleitung Die Erhebung von Erbschafts- und Schenkungssteuer steht einzig den Kantonen zu. Der Bund hat hiezu bislang keine

Mehr

Bereit für die Zukunft. In den eigenen vier Wänden. Schritt für Schritt den Traum vom Eigenheim realisieren.

Bereit für die Zukunft. In den eigenen vier Wänden. Schritt für Schritt den Traum vom Eigenheim realisieren. Bereit für die Zukunft. In den eigenen vier Wänden. Schritt für Schritt den Traum vom Eigenheim realisieren. Bereit für die Zukunft. Der Traum von den eigenen vier Wänden ist so alt wie die Menschheit

Mehr

Erfolgsrezept Kostenmiete

Erfolgsrezept Kostenmiete Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF Bundesamt für Wohnungswesen BWO Erfolgsrezept Kostenmiete 5. Forum der Schweizer Wohnbaugenossenschaften 27. September 2013 Cipriano

Mehr

über die Wohneigentumsförderung mit Mitteln der beruflichen Vorsorge für die Versicherten der Pensionskasse des Staatspersonals

über die Wohneigentumsförderung mit Mitteln der beruflichen Vorsorge für die Versicherten der Pensionskasse des Staatspersonals Reglement vom. September 0 über die Wohneigentumsförderung mit Mitteln der beruflichen Vorsorge für die Versicherten der Pensionskasse des Staatspersonals Der Vorstand der Pensionskasse des Staatspersonals

Mehr

Verhandelt. Ulrich Wilde

Verhandelt. Ulrich Wilde Urkundenrolle-Nr. /2013 1 Verhandelt zu Haren am Vor mir, dem unterzeichnenden Notar Ulrich Wilde mit dem Amtssitz in Haren (Ems) erschienen: 1) Herr, geb. am, 2) dessen Ehefrau, geb., geb. am, beide wohnhaft:,

Mehr

Steuerrekursgericht. Sitzung vom 28. Dezember 1994

Steuerrekursgericht. Sitzung vom 28. Dezember 1994 KANTON AARGAU Steuerrekursgericht K 4017 P 296 Sitzung vom 28. Dezember 1994 Mitwirkend: Präsident Müllhaupt, Rekursrichter Schirmer, Rekursrichter Baillod, Rekursrichter Vögeli, Rekursrichter Franck;

Mehr

KURZER ÜBERBLICK ÜBER DIE GRUNDSTÜCKGEWINNSTEUER

KURZER ÜBERBLICK ÜBER DIE GRUNDSTÜCKGEWINNSTEUER D Einzelne Steuern Grundstückgewinnsteuer KURZER ÜBERBLICK ÜBER DIE GRUNDSTÜCKGEWINNSTEUER ALLGEMEINES Grundstücke werden fast ausnahmslos mit Gewinn veräussert. Der Erlös aus dem Verkauf ist in der Regel

Mehr

Departement Volkswirtschaft und Inneres. Merkblatt. Abteilung Register und Personenstand. Stand: 22. Dezember 2011. Register-Schuldbrief

Departement Volkswirtschaft und Inneres. Merkblatt. Abteilung Register und Personenstand. Stand: 22. Dezember 2011. Register-Schuldbrief Departement Volkswirtschaft und Inneres Abteilung Register und Personenstand Stand: 22. Dezember 2011 Merkblatt Register-Schuldbrief Inhaltsübersicht 1. Ausgangslage... 1 2. Der Register-Schuldbrief: eine

Mehr

Steuerbarkeit von Renten und Kapitalleistungen

Steuerbarkeit von Renten und Kapitalleistungen Merkblatt des Kantonalen Steueramtes Nidwalden vom 08.04.2010 (Ersetzt Merkblatt vom 11. Juni 2008) Steuerbarkeit von Renten und Kapitalleistungen 1. Gesetzliche Grundlagen Art. 23 StG Bewegliches Vermögen

Mehr

Auftrag I. Auftragnehmer verpflichtet sich, Geschäfte eines anderen auf dessen Rechnung zu besorgen

Auftrag I. Auftragnehmer verpflichtet sich, Geschäfte eines anderen auf dessen Rechnung zu besorgen Auftrag I Auftragnehmer verpflichtet sich, Geschäfte eines anderen auf dessen Rechnung zu besorgen Rechtsgeschäfte oder Rechtshandlungen, nicht rein tatsächliche Verrichtungen Dann Werkvertrag oder Dienstvertrag

Mehr

Musterverträge. Wichtiger Rechtshinweis

Musterverträge. Wichtiger Rechtshinweis Musterverträge Die gegenständlichen Miet und Kaufverträge wurden von der auf Immobilienrecht spezialisierten, renommierten Rechtsanwaltskanzlei Dr. Michael Brunner erstellt. Rechtsanwaltskanzlei Dr. Michael

Mehr

Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Wohnort. ... (Art der Tätigkeit)

Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Wohnort. ... (Art der Tätigkeit) An das Finanzamt StNr. Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse zum Antrag auf außergerichtliche Einigung im Verbraucherinsolvenzverfahren nach 304, 305 Insolvenzordnung (InsO)

Mehr

Neuerungen bei der selbständigen Erwerbstätigkeit aufgrund der Unternehmenssteuerreform II

Neuerungen bei der selbständigen Erwerbstätigkeit aufgrund der Unternehmenssteuerreform II 090 Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer, Stempelabgaben Direkte Bundessteuer Bern, 6. Dezember 2009 Kreisschreiben

Mehr

Erben & Vererben - die optimale Vermögensnachfolge

Erben & Vererben - die optimale Vermögensnachfolge Erben & Vererben - die optimale Vermögensnachfolge Erbschaft Schenkung ( freigebige Zuwendung ) Schenkung auf den Todesfall (= Erwerb von Todes wegen) Zweck-Zuwendungen (auch Stiftungen) (z.b. Homepage-Affäre)

Mehr

Teil Fachwissen und Steuern:

Teil Fachwissen und Steuern: Prüfung Dipl. Finanzberater IAF Teil Fachwissen und Steuern: 1 Bewertung: 1. Welche drei Kategorien unterscheiden wir beim Umfang des Eigentums bei Immobilien: 3 Punkte Bestandteile Natürliche Früchte

Mehr

KANTON GRAUBÜNDEN GEMEINDE HALDENSTEIN

KANTON GRAUBÜNDEN GEMEINDE HALDENSTEIN KANTON GRAUBÜNDEN GEMEINDE HALDENSTEIN Steuergesetz GEMEINDE HALDENSTEIN Steuergesetz / Seite 1 I. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN Art. 1 Die Gemeinde Haldenstein erhebt folgende Steuern nach den Bestimmungen

Mehr

Raiffeisenbank Region Stans Raiffeisenbank Vierwaldstättersee-Süd Herzlich Willkommen zum Fachvortrag!

Raiffeisenbank Region Stans Raiffeisenbank Vierwaldstättersee-Süd Herzlich Willkommen zum Fachvortrag! Raiffeisenbank Region Stans Raiffeisenbank Vierwaldstättersee-Süd Herzlich Willkommen zum Fachvortrag! Seite 1 Finanzierung von Gebäudesanierungen / Umbauten Finanz-Apéro Anlagen für Frauen Seite 2 Zitat

Mehr

Das neue Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht Empfehlungen für die Gestaltung von Übertragungen und Testamenten

Das neue Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht Empfehlungen für die Gestaltung von Übertragungen und Testamenten Das neue Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht Empfehlungen für die Gestaltung von Übertragungen und Testamenten Dr. Reinhard Geck Kapp, Ebeling 1 & Partner A. Grundlagen im Überblick 1. Verhältnis von Erbschaft-

Mehr

4 Bewertungsgrundsätze (bei erbsteuerpflichtigen Nachlässen) 4. Bewertung des Vermögens 2

4 Bewertungsgrundsätze (bei erbsteuerpflichtigen Nachlässen) 4. Bewertung des Vermögens 2 Inhaltsverzeichnis 4. Bewertung des Vermögens 2 4.1 Pauschalabzug 2 4.1.1 Kriterien für die Gewährung von Pauschalabzügen 2 4.1.2 Diverse Guthaben 3 4.1.3 Laufende Schulden 3 4.1.4 Todesfall- und Erbgangskosten

Mehr

Durch Kapitalisierung periodischer Leistungen ermittelt man den Barwert. Er stellt den heutigen Gegenwert der künftigen, periodischen Leistungen dar.

Durch Kapitalisierung periodischer Leistungen ermittelt man den Barwert. Er stellt den heutigen Gegenwert der künftigen, periodischen Leistungen dar. Kapitalisierung periodischer Leistungen 1. Begriffe Durch Kapitalisierung periodischer Leistungen ermittelt man den Barwert. Er stellt den heutigen Gegenwert der künftigen, periodischen Leistungen dar.

Mehr

EINLEITUNG INS KREDITGESCHÄFT...

EINLEITUNG INS KREDITGESCHÄFT... Bank-BWL Schulaufgabe Kreditgeschäft Achtung: Sehr unvollständige Zusammenfassung! I. EINLEITUNG INS KREDITGESCHÄFT... 2 1. EINTEILUNGSGESICHTSPUNKTE FÜR KREDITE... 2 2. DER KREDITVERTRAG (INHALTE)...

Mehr

Kinder haften für ihre Eltern

Kinder haften für ihre Eltern Kinder haften für ihre Eltern Der Pflegefall und seine Folgen Referent: RA Peter Ehrensberger Fachanwalt für Arbeitsrecht Fachanwalt für Erbrecht Heimkosten Kosten für Unterbringung in Pflegeheim Kosten

Mehr

a. Grundlagen: Unterscheide Ehegattenunterhalt ( 1360 1361 und 1569 1586b) und Verwandtenunterhalt ( 1601 ff. BGB).

a. Grundlagen: Unterscheide Ehegattenunterhalt ( 1360 1361 und 1569 1586b) und Verwandtenunterhalt ( 1601 ff. BGB). 8. Eheliches Unterhaltsrecht a. Grundlagen: Unterscheide Ehegattenunterhalt ( 1360 1361 und 1569 1586b) und Verwandtenunterhalt ( 1601 ff. BGB). bb. Während intakter Ehe sind die Gatten einander zum Familienunterhalt

Mehr

Anlage zum Antrag vom: Blatt 1

Anlage zum Antrag vom: Blatt 1 Anlage zum Antrag vom: Blatt 1 Angaben zu finanziellen Leistungsfähigkeit des Betriebes ( 6 Abs. 2 Nr. 2 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes - AEG -, 2 der Eisenbahnunternehmer-Berufszugangsverordnung -

Mehr

Vereinbarkeit von Beruf und Pflege arbeitsrechtliche Bedingungen LH Kiel und IHK Kiel. 18. April 2013 Birgitt Becker Arbeitsgericht Kiel

Vereinbarkeit von Beruf und Pflege arbeitsrechtliche Bedingungen LH Kiel und IHK Kiel. 18. April 2013 Birgitt Becker Arbeitsgericht Kiel Vereinbarkeit von Beruf und Pflege arbeitsrechtliche Bedingungen LH Kiel und IHK Kiel 18. April 2013 Birgitt Becker Arbeitsgericht Kiel I. Pflegezeitgesetz v. 1.7.2008 1. Sinn und Zweck des Gesetzes Stärkung

Mehr

Eine Baufinanzierung dient dem Erwerb von Immobilien.

Eine Baufinanzierung dient dem Erwerb von Immobilien. Eine Baufinanzierung dient dem Erwerb von Immobilien. Damit ist sie eine Form der langfristigen Kapitalanlage und dient zugleich der kurzfristig beginnenden Nutzung von Wohneigentum. 2011 Wolters Kluwer

Mehr

Einzelne gesetzlich geregelte Verträge (Nominatverträge)

Einzelne gesetzlich geregelte Verträge (Nominatverträge) Einzelne gesetzlich geregelte Verträge (Nominatverträge) Uebereignungsverträge (Kauf; Schenkung) Gebrauchsüberlassungsverträge (Miete; Pacht; Leihe; Darlehen) Dienstleistungsverträge (Werkvertrag; Auftrag;

Mehr

Weiterbildungstagung 2013 Privatrechtliche Aspekte des landwirtschaftlichen Bodenrechts, insbesondere aus der Sicht des Notars

Weiterbildungstagung 2013 Privatrechtliche Aspekte des landwirtschaftlichen Bodenrechts, insbesondere aus der Sicht des Notars Weiterbildungstagung 2013 Privatrechtliche Aspekte des landwirtschaftlichen Bodenrechts, insbesondere aus der Sicht des Notars Martin Bichsel Notar und Anwalt Fachanwalt SAV Erbrecht 1 BGBB-Rechtsgeschäfte

Mehr

Hypotheken. Richtlinien für die Gewährung von grundpfandgesicherten Darlehen. Gültig ab 1. Juli 2015

Hypotheken. Richtlinien für die Gewährung von grundpfandgesicherten Darlehen. Gültig ab 1. Juli 2015 Hypotheken Richtlinien für die Gewährung von grundpfandgesicherten Darlehen Gültig ab 1. Juli 2015 Vorsorgestiftung VSAO Kollerweg 32 Postfach 389 CH-3006 Bern Telefon-Nr.: +41 31 350 46 00 Fax-Nr.: +41

Mehr

Erbrecht. Buch V BGB. Der Gesamtrechtsnachfolger erbt das Vermögen des Erblassers (positives & negatives Vermögen) 1967 BGB

Erbrecht. Buch V BGB. Der Gesamtrechtsnachfolger erbt das Vermögen des Erblassers (positives & negatives Vermögen) 1967 BGB Bewertung 10.11.2008 Gesamtrechtnachfolge 1922 BGB: Erbrecht Buch V BGB Der Gesamtrechtsnachfolger erbt das Vermögen des Erblassers (positives & negatives Vermögen) 1967 BGB auf eine Person auf mehrere

Mehr

2. Besteuerung laufender Unterhaltsbeiträge für den geschiedenen Ehegatten

2. Besteuerung laufender Unterhaltsbeiträge für den geschiedenen Ehegatten Unterhaltsleistungen an den geschiedenen Ehegatten und für Kinder 1. Allgemeines zum nachehelichen Unterhalt gemäss Art. 125 ZGB Die Scheidung (oder Ungültigerklärung) der Ehe löst nicht nur die persönliche

Mehr

FRAGEN & ANTWORTEN ZUM BAURECHT BEI DER ÖBf AG

FRAGEN & ANTWORTEN ZUM BAURECHT BEI DER ÖBf AG FRAGEN & ANTWORTEN ZUM BAURECHT BEI DER ÖBf AG 1 Wie ist diese Rechtsmaterie geregelt? Das Baurecht ist durch das Baurechtsgesetz 1912, Novelle 1990 geregelt. Durch die Novelle wurde allen Grundeigentümern

Mehr

1.1 Scheidung auf gemeinsames Begehren mit vollständiger oder teilweiser Einigung (Art. 111 und 112 ZGB)

1.1 Scheidung auf gemeinsames Begehren mit vollständiger oder teilweiser Einigung (Art. 111 und 112 ZGB) Scheidungsrecht Am 1. Januar 2000 trat das neue Scheidungsrecht in Kraft. Schwerpunkte der Gesetzesreform sind die Bestimmungen zur Scheidung auf gemeinsames Begehren, die Loslösung der finanziellen Folgen

Mehr

Wagenhausen. Reglement. über die Bodenpolitik. Etzwilen Kaltenbach Rheinklingen Wagenhausen

Wagenhausen. Reglement. über die Bodenpolitik. Etzwilen Kaltenbach Rheinklingen Wagenhausen Wagenhausen Etzwilen Kaltenbach Rheinklingen Wagenhausen Reglement über die Bodenpolitik Ausgabe 2003 Politische Gemeinde Wagenhausen 2 Reglement über die Bodenpolitik Die Politische Gemeinde Wagenhausen

Mehr

Dienst- und Amtswohnungsreglement der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde des Kantons Zug

Dienst- und Amtswohnungsreglement der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde des Kantons Zug Dienst- und Amtswohnungsreglement der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde des Kantons Zug Inhaltsverzeichnis 1. Grundsatz in Sachen Residenzpflicht Seite 3 2. Allgemeine mietrechtliche und abweichende

Mehr

Merkblatt zur Steuerbarkeit von Renten und Kapitalleistungen

Merkblatt zur Steuerbarkeit von Renten und Kapitalleistungen Page 1 of 9 Merkblatt des kantonalen Steueramtes zur Steuerbarkeit von und (vom 9. Dezember 2009) ZStB I Nr. 16/013 Zusammenstellung der Praxis zur Besteuerung der am häufigsten anfallenden und bei den

Mehr

Wohneigentumsförderung. gem. BVG Art. 30ff THEMA

Wohneigentumsförderung. gem. BVG Art. 30ff THEMA Sachthemen aus der Pensionskasse Coop Wohneigentumsförderung gem. BVG Art. 30ff und OR 331d/331e 1. Januar 2014 THEMA Wohneigentumsförderung gemäss Was ist unter Wohneigentumsförderung zu verstehen Mit

Mehr

Schenkung- und Erbschaftsteuer ab 01.01.2009

Schenkung- und Erbschaftsteuer ab 01.01.2009 Dr. Salfer & Kollegen Rechtsanwälte - Fachanwälte - Notar Dr. Andreas Salfer Notar, Fachanwalt für Erbrecht Thomas Hansel Fachanwalt für Arbeits- u. Verkehrsrecht Anke Buck Fachanwältin für Familienrecht

Mehr

Erläuterungen / Berechnungsmethode

Erläuterungen / Berechnungsmethode Steuererklärung für die Grundstückgewinnsteuer Erläuterungen / Berechnungsmethode Nach Vornahme der Handänderung an einem Grundstück oder eines der Handänderung gleichgestellten Rechtsgeschäftes (z.b.

Mehr

P E N S I O N S K A S S E N O V A R T I S 1. Reglement. über die Gewährung von. Hypothekardarlehen. an Versicherte und Rentner/innen in der Schweiz

P E N S I O N S K A S S E N O V A R T I S 1. Reglement. über die Gewährung von. Hypothekardarlehen. an Versicherte und Rentner/innen in der Schweiz P E N S I O N S K A S S E N O V A R T I S 1 Reglement über die Gewährung von Hypothekardarlehen an Versicherte und Rentner/innen in der Schweiz Stand 1. Januar 1998 2 Per 1.1.1998 wurde die Pensionskasse

Mehr

Inhaltsverzeichnis Mustersammlung Zivilrecht

Inhaltsverzeichnis Mustersammlung Zivilrecht Inhaltsverzeichnis sammlung Zivilrecht Kaufverträge Allgemeines zum Kaufvertrag Verschiedene Typen von Kaufverträgen Unternehmensbezogene Rechtsgeschäfte Leistungsstörung Gewährleistung Verzug Rügeobliegenheit

Mehr

Im Vorfeld unterstützen Sie aber auch gerne die Rechts- und Betriebsberater Ihrer Handwerkskammer Wiesbaden.

Im Vorfeld unterstützen Sie aber auch gerne die Rechts- und Betriebsberater Ihrer Handwerkskammer Wiesbaden. Pachtvertrag Hinweis Musterverträge sind grundsätzlich nur als Orientierungs- und Formulierungshilfe zu verstehen; sie sind auf den Regelfall zugeschnitten und können besondere Umstände des Einzelfalles

Mehr

Merkblatt. Grundsätze zur Verwendung der Mittel einer Stiftung

Merkblatt. Grundsätze zur Verwendung der Mittel einer Stiftung Merkblatt Grundsätze zur Verwendung der Mittel einer Stiftung A. Satzungsgemäße Verwendung Nach 55 AO dürfen die Mittel einer steuerbegünstigten Körperschaft nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet

Mehr

Examen: Güter- und Erbrecht 2. Session 2011

Examen: Güter- und Erbrecht 2. Session 2011 Examen: Güter- und Erbrecht 2. Session 2011 Prof. A. Rumo-Jungo Prüfungsdauer: 2 Std Bemerkungen : 1. Der vorliegende Prüfungsbogen enthält 5 Fälle mit Teilfragen und eine Beilage (Stauffer/Schätzle, Tafel

Mehr

Das PAGAMENO-Prinzip: Mieter werden Eigentümer!

Das PAGAMENO-Prinzip: Mieter werden Eigentümer! Das PAGAMENO-Prinzip: Mieter werden Eigentümer! 1 Das PAGAMENO-Prinzip: Wie Mieter Eigentümer werden. Das Problem wir haben zu hohe Wohnkosten. Im Vergleich mit dem benachbarten Ausland haben wir in der

Mehr

Verordnung über die Wohnbau- und Wohneigentumsförderung in der Stadt Bern (Fondsverordnung; FVBW)

Verordnung über die Wohnbau- und Wohneigentumsförderung in der Stadt Bern (Fondsverordnung; FVBW) 854.. Oktober 989 (Stand: 0.0.99) Verordnung über die Wohnbau- und Wohneigentumsförderung in der Stadt Bern (Fondsverordnung; FVBW) Der Gemeinderat der Stadt Bern, gestützt auf Artikel 7ff. des Reglementes

Mehr

Immobilien-Vermittlung-Kauf-Verkauf

Immobilien-Vermittlung-Kauf-Verkauf Immobilien-Vermittlung-Kauf-Verkauf Teil 1: Gesetzliche Pfandrechte Verfasst von: Antonio Federico Eidg. Dipl. Immobilien-Treuhänder MAS Real Estate Management MAS Corporate Finance CAS Immobilienbewerter

Mehr

Das Volk des Kantons Uri, gestützt auf Artikel 90 Absatz 1 der Kantonsverfassung 2, beschliesst:

Das Volk des Kantons Uri, gestützt auf Artikel 90 Absatz 1 der Kantonsverfassung 2, beschliesst: GESETZ über die Erbschafts- und Schenkungssteuer (ESchG) (vom 2. Juni 1991 1 ; Stand am 1. Januar 2007) Das Volk des Kantons Uri, gestützt auf Artikel 90 Absatz 1 der Kantonsverfassung 2, beschliesst:

Mehr

Die Notare Dr. Martin Kretzer & Dr. Matthias Raffel

Die Notare Dr. Martin Kretzer & Dr. Matthias Raffel Die Notare informieren Erbschaftsteuerreform Dr. Martin Kretzer & Dr. Matthias Raffel Großer Markt 28 66740 Saarlouis Telefon 06831/ 1334 und 94 98 06 Telefax 06831/ 4 31 80 2 Info-Brief zum Thema Erbschaftsteuerreform

Mehr

Gesuch um Eheschutzmassnahmen nach Art. 175 f. ZGB

Gesuch um Eheschutzmassnahmen nach Art. 175 f. ZGB KANTONSGERICHTSPRÄSIDIUM Gesuch um Eheschutzmassnahmen nach Art. 175 f. ZGB Gesuchstellende Partei Name: Vorname: Telefon (tagsüber erreichbar): Heimatort und Nationalität: Beruf und Arbeitsort: Dolmetscher/in

Mehr

Die Erbschaftssteuerreform 2008 - Überblick und Handlungsempfehlungen -

Die Erbschaftssteuerreform 2008 - Überblick und Handlungsempfehlungen - Die Erbschaftssteuerreform 2008 - Überblick und Handlungsempfehlungen - 1. Die neue Erbschaftssteuer Am 20.11.2007 hat die Bundesregierung den Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Erbschaftssteuer- und

Mehr

Professioneller Umgang mit Mietern und Handwerkern. Dr. iur. Marianne Schaub-Hristić

Professioneller Umgang mit Mietern und Handwerkern. Dr. iur. Marianne Schaub-Hristić Professioneller Umgang mit Mietern und Handwerkern Dr. iur. Marianne Schaub-Hristić Bestehendes MV Umbau ohne Mieter: Kündigung Ev. Schlichtungs- /Gerichtsverf. Rücksichtnahme Neues MV Mieterinfo Umbau

Mehr

Übungen im Haftpflichtrecht

Übungen im Haftpflichtrecht Übungen im Haftpflichtrecht Thema: Schaden BGE 132 III 359 ff. und 127 III 403 ff. Ahmet Kut ahmet.kut@walderwyss.com BGE 132 III 359 ff. Die schwangere A.X. vereinbart mit Arzt Dr. F. (Spital Y.), dass

Mehr

Vereinbarung über die Scheidungsfolgen 1

Vereinbarung über die Scheidungsfolgen 1 Vereinbarung über die Scheidungsfolgen 1 zwischen (Vorname, Name, Geburtsdatum, Strasse, PLZ, Ort) vertreten durch (Vorname, Name, Strasse, PLZ, Ort) und (Vorname, Name, Geburtsdatum, Strasse, PLZ, Ort)

Mehr

Merkblatt zur Stundung

Merkblatt zur Stundung Baden-Württemberg Finanzamt Karlsruhe-Durlach Merkblatt zur Stundung Was tun, wenn ich meine Steuern nicht bezahlen kann? Eventuell besteht für Sie die Möglichkeit einer Stundung. Durch einen Antrag auf

Mehr