5. ÖPNV Innovationskongreß

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1 5. ÖPNV Innovationskongreß Flexibel Tarife Anwendungsmöglichkeiten, Nutzen und Hindernisse Freiburg, 23. Februar 2011 Dr. Torsten Gründel Fraunhofer-Institut Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI, Dresden Tel. +49 (0) 351 / Fraunhofer IVI / Gründel 1

2 Agenda ALLFA-Ticket Bsp. für System Stufe 3 VDV-KA mit elektronischem Tarif Exkurs: Tarifliche Grundentscheidungen Mit Technik ist alles möglich? Wie CICO, BIBO & Co. mit den Unschärfen heutiger Tarife umgehen können (oder auch nicht). HandyTicket Deutschland Bsp. für Elektron. Fahrschein (EFS) mit flexibler Produktkonfiguration Exkurs: Anrechnung der Nutzungshistorie Bestpreis ( und alles wird gut? ) Schlußfolgerungen Fraunhofer IVI / Gründel 2

3 Anwendungsbeispiel 1 ALLFA-Ticket Bsp. für System mit automatischer Fahrpreisermittlung gemäß Stufe 3 VDV-KA (Pilotversuch 2005) mit elektronischem Tarif Fraunhofer IVI / Gründel 3

4 ALLFA Ticket Pilotversuch Dresden Automatische Anwesenheitserfassung im Fahrzeug (Be-In/Be-Out = BIBO) Fahren ohne Bedienhandlungen möglich! intermobil Automatische Fahrpreisermittlung + innovativer elektronischer Tarif Fahren ohne Tarifkenntnisse möglich! ALLFA-Tickets Karte & Handy (Siemens AG) Fraunhofer IVI / Gründel 4

5 ALLFA Tarifparameter Qualität (z.b. Expreßbus) Marketing (z.b. Sonderpreis) gegeben durch Fahrzeug Fahrgasttyp(en) (z.b. Kind, Anzahl) gegeben durch Fahrgast Komfort (z.b. 1./2. Klasse) Rabatt (z.b. gem. Nutzungshistorie) Entfernung (Streckenabschnitt zw. Tarifhaltestellen) inkl. Ort, Richtung Beförderung Tag und Zeitlage (z.b. Di bis Fr, HVZ) Festbetrag pro Fahrt (pauschal pro Einstieg) Fraunhofer IVI / Gründel 5

6 Entfernung: Tarifeinheiten je Streckenabschitt min 1 TE (Tarifeinheiten im ALLFA-Pilot) 1 (Zahlenwerte fiktiv) Bsp: Kurzstrecke Stadtverkehr (Tarifangebot ohne Grundpreis): 12 TE á 5 Cent/TE = 0,60 EUR Leistungsbetrag 0,50 EUR Festbetrag 1,10 EUR Fahrtenpreis Haltestellenabfolge, z.b. Fahrplanaushang Streckennetzplan Preis je nach Kundenwunsch überschlagsweise oder exakt ermittelbar Tarif in Papierform kommunizierbar Fraunhofer IVI / Gründel 6

7 Flexible Festlegung der Tarifeinheiten Bepreisung alternativer Linienverläufe gleich oder unterschiedlich differenzierte Preisgestaltung möglich Fraunhofer IVI / Gründel 7

8 ALLFA Fahrpreiskomponenten Grundpreis nutzungsunabhängig (z.b. pro Monat, Jahr) ggf. optional + Festbetrag Fahrtenpreis je Fahrt + Leistungsbetrag nutzungsabhängig, ggf. optional Konzept bekannt aus vielen Branchen Kombination optionaler Bausteine zu Tarifangeboten Fraunhofer IVI / Gründel 8

9 Struktur des ALLFA-Tarifs für Seltennutzer: Tarifangebot A für Gelegenheitsnutzer: Tarifangebot B Grundpreis + Fahrtenpreis (je Fahrt) Grundpreis + Fahrtenpreis (je Fahrt) Festbetrag + Leistungsbetrag Festbetrag + Leistungsbetrag Tarifangebote C1 und C2 für Häufignutzer: Grundpreis + Fahrtenpreis (je Fahrt) Tarifangebot C1 = 0 Festbetrag + Leistungsbetrag Tarifangebot C3 Grundpreis + Fahrtenpreis (je Fahrt) Tarifangebot C2 = 0 = 0 Das Bild kann nicht angezeigt werden. Dieser Computer verfügt möglicherweise über zu wenig Arbeitsspeicher, um das Bild zu öffnen, oder das Bild ist beschädigt. Starten Sie den Computer neu, und öffnen Sie dann erneut die Datei. Wenn Pauschalgebiet, z.b. Dresden Festbetrag + Leistungsbetrag Verbundgebiet Fraunhofer IVI / Gründel 9

10 Struktur des ALLFA-Tarifs Fraunhofer IVI / Gründel 10

11 Möglichkeiten der Ertragskraftsteigerung Ausschöpfung von Ertragspotentialen differenzierte Tarifangebote (Grundpreis, Stadt/Regional u.a.) stärkerer Leistungsbezug (TE) besonders im Regionalverkehr feinstufige Tarifanpassungen leichter umsetzbar stabile und erweiterte Kundenbindung Vertragsangebote auch für Gelegenheitsnutzer Nutzungsintensivierung durch Rabatt- & Bonusmodelle Senkung von Zugangshemmnissen: Kundengewinnung Minimierung notwendiger Tarifkenntnisse; Preistransparenz (keine Zonen, Preisstufen, Grenzraum-/Umstiegsregelung u.ä.) Fahren im gesamten Verbund - keine Anschlußfahrausweise individuelle Auswahl des Tarifangebots; aber auch Standardangebot wahrnehmbarer Preis je Fahrt sinkt für Gelegenheitsnutzer öffentlichkeitswirksame Sonderpreise (z.b. an Wochenenden) Fraunhofer IVI / Gründel 11

12 Exkurs: Tarifliche Grundentscheidungen Mit Technik ist alles möglich? Wie CICO, BIBO & Co. mit den Unschärfen heutiger Tarife umgehen können (oder auch nicht). Fraunhofer IVI / Gründel 12

13 ALLFA Fahrpreiskomponenten Grundpreis + Fahrtenpreis je Fahrt * nutzungsunabhängig (z.b. pro Monat, Jahr) ggf. optional Kombination optionaler Bausteine zu Tarifangeboten Kunde wählt Tarifangebot; ggf. voreingestelltes Standardangebot bekannt aus vielen Branchen Festbetrag + Leistungsbetrag nutzungsabhängig, ggf. optional * Einsteig bis Ausstieg im selben Fahrzeug Fraunhofer IVI / Gründel 13

14 Ausgangsdaten für die Fahrpreisermittlung Fahrt = Einstieg in ein Fahrzeug bis zum nächstfolgenden Ausstieg Fahrtenkette = Abfolge unmittelbar aufeinanderfolgender Fahrten, die preislich verknüpft sind (in eng begrenztem Zeitfenster) einzelne Fahrtenkette mehrere Fahrtenketten Fahrten(ketten) aggregiert nach Periode einzelne Fahrt mehrere Fahrten? Fahrten(ketten) aggregiert nach Umstieg z.b. BIBO z.b. CICO ohne Umstiegserkennung schattiert: mögliche Ausgangsdaten für Fahrpreisermittlung grün/fett: mögliche Bezugsmengen für Entgelt Fraunhofer IVI / Gründel 14

15 Umstiegsproblematik Bsp.: Fahrschein berechtigt zur Benutzung sämtlicher Verkehrsmittel im Verbund, die auf direktem Weg Start/Ziel verbinden. Ausnahmen: - gleich lange oder kürzere Reisezeit, - reduzierte Anzahl von Umsteigevorgängen oder - unmittelbar zeitlich nächste Fahrmöglichkeit (z.b. bei Zubringerfunktion) Kundensicht: umfassende Tarifkenntnisse wären erforderlich Systemsicht: komplizierter Algorithmus (heute oft Ermessensfrage: Rund-/Rückwege) Integration elektronischer Fahrplan Vollständigkeit bzgl. Fahrten riesige Datenmenge Fraunhofer IVI / Gründel 15

16 Alternativen zur Umstiegserkennung keine preisliche Abhängigkeit einzelner Fahrten von anderen Fahrten Bsp. ALLFA Tarif: Fraunhofer IVI / Gründel 16

17 Alternativen zur Umstiegserkennung Maßnahmen der Tarifgestaltung im Standardangebot überwiegend Direktfahrer zu erwarten kein Festpreis bei Häufignutzern (C1..C3): > % Kunden spezielles Tarifangebot mit reduziertem Festpreis (B-Angebot); - ggf. Rabatt/Deckelung bei vielen Fahrten je Zeitraum (viele Umstiege) - ggf. Rabatt/Deckelung bei großer Entfernung je Zeitraum (anstelle fahrtübergreifender Preisdegression) Fraunhofer IVI / Gründel 17

18 Alternativen zur Umstiegserkennung falls im Produktivsystem Umstiegserkennung dennoch gefordert: Umstieg möglichst allein aus vorheriger Fahrt erkennbar einfacher Algorithmus, z.b. nach zulässigen Umstiegszeiten Fraunhofer IVI / Gründel 18

19 Möglichkeiten räumlicher Tarifstrukturen Ausgangsdaten des Erfassungssystems einzelne Fahrtenkette mehrere Fahrtenketten Fahrten(ketten) aggregiert nach Periode einzelne Fahrt mehrere Fahrten Fahrten(ketten) aggregiert nach Umstieg z.b. BIBO z.b. CICO ohne Umstiegserkennung Fraunhofer IVI / Gründel 19

20 Möglichkeiten räumlicher Tarifstrukturen einzelne Fahrt z.b. BIBO Ausgangsdaten des Erfassungssystems einzelne Fahrtenkette z.b. CICO ohne Umstiegserkennung Start/Ziel bekannt: - Haltestellenrelation (?) - Orts(Gebiets-)relation Start/Ziel bekannt: - s.o. Start/Ziel + Verlauf bekannt: - Teilstrecke - Gebiete (Zonen, Waben, Ringe )! Relationen: Umstiegserkennung oder große Anzahl n 2 /2 * * Hin-/Rückfahrt gleicher Preis; inkl. Rückfahrt zum Ausgangspunkt Fraunhofer IVI / Gründel 20

21 Reisezeitlage vs. Kulanzzeiten Bsp. HVZ 6:00 9:00 Uhr Fahrt über 2min 5:58 6:00 Uhr = NVZ = geringer Preis 6:00 6:02 Uhr = HVZ = hoher Preis 5:59 6:01 Uhr = HVZ = hoher Preis? Fahrt über 20min 5:41 6:01 Uhr = HVZ = hoher Preis? Kulanzregelungen erforderlich Ursache: empfundene Preisgerechtigkeit; aber auch Verspätungen abhängig von Fahrtdauer (und Richtung?) Bereitstellung Systemzeit hohe Genauigkeit und Zuverlässigkeit Synchronisierung systemweit (in allen Erfassungsgeräten) Fraunhofer IVI / Gründel 21

22 Soll-Ist-Problematik (Bsp. Linienweg) heute Abweichung i.d.r. preislich unkritisch, da oft innerhalb der räumlich-zeitlichen Gültigkeit der Fahrausweise preisrelevante Abweichungen (= unzureichender Fahrausweis) nur stichprobenhaft bei Fahrgastkontrolle feststellbar Ermessensentscheidung des Kontrollpersonals möglich (Kulanz) mit CICO / BIBO Abweichung u.u. unmittelbar preiswirksam (z.b. Entfernungsabhängigkeit; andere Start-/Ziel-Relation) alle Fahrten und damit alle tarifrelevanten Abweichungen werden systematisch erfaßt Würdigung im Einzelfall durch Kontrollpersonal entfällt Fraunhofer IVI / Gründel 22

23 Soll-Ist-Problematik (Bsp. Linienweg) alle erfaßten Fahrten keine/beabsichtigte Fahrzeugwechsel nicht beabsichtigte Fahrzeugwechsel Linienweg gemäß Fahrplan (ok) Linienweg nicht gem. Fahrplan geplant (evtl. ok) nicht geplant Nutzung Ersatzverkehr! Nutzung regulärer Fahrzeuge!! Fraunhofer IVI / Gründel 23

24 Soll-Ist-Problematik (Bsp. Linienweg) Lösungsstrategien Vermeidung Akzeptanz Pauschalpreise; z.b. Stadtgebiete, individuelle Korridore teilweise über (Gebiets-)Relationen ggf. Verzicht auf Zielangabe (?!) Korrektur Milderung Verringerung Abgleich mit RBL vor raumbezogener Preisermittlung (?!) Leistungspreise bei geplanten Umwegen durch Grundpreis, durch Konfiguration Festbetrag der Preisberechnung (?!) nur mögl. im Hintergrundsystem Fraunhofer IVI / Gründel 24

25 Anwendungsbeispiel 2 HandyTicket Deutschland Bsp. für Elektronischen Fahrschein (EFS) mit flexibler Produktkonfiguration Fraunhofer IVI / Gründel 25

26 Interoperabler Fahrscheinverkauf per Mobiltelefon Praxiseinsatz seit Mai 2007, bundesweit interoperabel über 30 Unternehmen/Verbünde unter Federführung des VDV derzeit in 14 Nahverkehrsregionen verfügbar; laufende Integration weiterer Regionen Bild: HVV Fraunhofer IVI / Gründel 26

27 Persönlicher Ticket- & Auskunftsautomat bequem, mobil, bargeldlos einmal anmelden überall fahren - einheitliche Bedienung - unterschiedlichste Regionen & Tarife Preis- & Fahrplanauskünfte (z.t. Ticketkauf nach Verbindungsauskunft) einfache, sichere Abrechnung (Lastschrift, Kreditkarte, Guthabenkonto) individuelle Kundenpräferenzen (z.b. diverse Bestellwege, Ticketfavoriten) Parkscheine möglich Fraunhofer IVI / Gründel 27

28 Vorteile für Verkehrsunternehmen höhere Kundenzufriedenheit Gewinnung von Neukunden durch leichteren Zugang zum ÖPNV Kundenbindung Gelegenheitsnutzer Synergie: gemeinsame Systemnutzung (Kosten, Know-How, Support, Marketing ) Einfache Regionalisierung, z.b. Abbildung unterschiedlichster Tarife Imagegewinn durch Innovation Zukunft: Einsparung Vertriebskosten Fraunhofer IVI / Gründel 28

29 Erzeugung von HandyTickets Bestellung Ticket Bestellung Ticket Bestellung Bestellung Java SMS Rufnr. Web Anfrage Parameter Angebot Ticketvorlage Angebotssystem (Ticketserver) Softwarekomponente regionale Auskunftssysteme System 1 System n Ticket Bestellung Ticket Papier XHTML Produktdatenbank Produktmodule (Tarifdaten) Bestellung Ticket iphone Hintergrundsystem Generisches Datenmodell für Produktmodul, getrennt von Software! Fraunhofer IVI / Gründel 29

30 Flexible Produktkonfiguration Produkt- und Verkaufsparameter Nutzertyp, Zeitgültigkeit inkl. Kaufzeitpunkt, Gebietsgültigkeit inkl. Start-/Zieleingaben, Komfortklasse, Kulanzzeiten u.v.a.m. plus Werte(bereiche) Datums-/Zeitangaben, Tarifgebiets-/Ortslisten, Preisstufen u.v.a.m. Tarifhinweis wichtige Punkte aus Tarifbestimmungen Bezeichnung Tagesticket Solo, Einzelfahrschein, Nachtticket u.ä. Tarifprodukt im HandyTicket Deutschland leicht konfigurierbar, in Produktmodulen Preis(e) fest oder parameterabhängig Kontrolleurskurzcode Vertriebswege zulässige Bestell-/ Zustellkanäle bzw. deren Kombination Eingabetexte z.b. Synonyme, SMS-Syntaxvarianten Ausgabetexte z.b. portalspezifische, dynamische Tickettexte, Ausgabesynonyme Fraunhofer IVI / Gründel 30

31 Tarifliche Aspekte Effizienz & Kosteneinsparung leichte und kostengünstige Tarif-Updates, zukünftig auch direkt durch die Verkehrsunternehmen bzw. -verbünde im System Fraunhofer IVI / Gründel 31

32 Tarifupdate per Produktmodul Bestellung Ticket Bestellung Ticket Bestellung Bestellung Ticket Bestellung Ticket Bestellung Ticket Java SMS Rufnr. Web Papier XHTML iphone Anfrage Parameter Angebot Ticketvorlage Hintergrundsystem Generisches Datenmodell für Produktmodul Angebotssystem (Ticketserver) regionale Auskunftssysteme System 1 System n Produktdatenbank Softwarekomponente Produktmodule (Tarifdaten) PV Verbund oder Unternehmen Fraunhofer IVI / Gründel 32

33 Tarifliche Aspekte Effizienz & Kosteneinsparung leichte und kostengünstige Tarif-Updates, demnächst auch direkt durch die Verkehrsunternehmen bzw. -verbünde im System flexible Produktanpassung derzeit über 500 Produkte aus 15 Tarifen, einfach erweiterbar; zeitlich/lokal begrenzte Sondertickets problemlos möglich, z.b. Aktions-Wochenenden, Karnevalsticket, Ferientickets u.ä. Kundenbindung (auch für Gelegenheitsnutzer!) z.b. 4er-Karte/Streifenkarte bzw. Bonusmodell VRS derzeit verfügbar; zukünftig denkbar: monatliche Grundpreise für Gelegenheitskunden (vgl. ALLFA), Rabatte/Gewinne o.ä. durch Auswertung Kaufhistorie günstigere Preiswahrnehmung Rechnung, wie bei Telefon, Strom, Auto... Fraunhofer IVI / Gründel 33

34 Exkurs: Anrechnung der Nutzungshistorie Bestpreis ( und alles wird gut? ) Fraunhofer IVI / Gründel 34

35 Bestpreis? Wirtschaftliche Gegenargumente Einbeziehung von Monatskarten? entspräche Abokarte mit ggf. vielen Frei- od. Billigmonaten direktes Unterlaufen der heutigen Abokarten! Einbeziehung von Tageskarten? Zielgruppe Gelegenheitsnutzer: fraglich, ob durch Bestpreis neue od. mehr Fahrten generiert werden Zielgruppe Touristen: fraglich, ob komplizierter Bestpreis eine Verbesserung darstellt dauerhafte Einnahmeverlust durch reine Mitnahmeeffekte = automatische Einnahmeminimierung zusätzliche Fahrten vorhandener Kunden führen seltener zu Mehreinnahmen = automatische Einnahmedeckelung Fraunhofer IVI / Gründel 35

36 Bestpreis? Tarifliche Gegenargumente komplexere Tarifkenntnisse; evtl. neue Ungerechtigkeiten Integration von unterschiedlichen Preisstufen, Kleingruppenkarten, Mitnahmeregelungen u.ä. heutiges Tarifwissen weiterhin erforderlich plus Kenntnis Bestpreisregelungen unvorteilhafte Preiswahrnehmung hohe veröffentlichte Preise, wahrer (geringerer) Preis wird ggf. erst durch (spätere) Anwendung der Bestpreisregelungen bekannt verschenkter Spielraum für wirklich innovative Bonusmodelle zusätzliche Fahrten sollten preiswerter sein (Anreiz zur Mehrnutzung), aber nicht kostenfrei! feinstufige Rabattsteuerung bei Bestpreis unmöglich Rabatthöhe bereits vordefinert durch normales Preisgefüge örtliche / zeitliche Eingrenzung kaum möglich Fraunhofer IVI / Gründel 36

37 Bestpreis? Technische Gegenargumente Auswertung von Fahrt- bzw. Fahrscheinhistorien erforderlich Preisberechnung im Fahrzeug: Speicherung auf Chipkarte bedingt Zusatzkosten; Bestpreisberechnung im Fahrzeug allenfalls rudimentär möglich Preisberechnung im Hintergrundsystem: Bestpreis erst bei vollständiger Historie möglich (vs. Nachlieferung von Daten, die nicht rechtzeitig aus den Fahrzeugen ausgelesen werden!) Umgang mit Quittungen und Belegen Preis für absolvierte Fahrten ändert sich ggf. im Nachhinein durch preisliche Zusammenfassung mit nachfolgenden Fahrten Algorithmus für verbundweite Bestpreisberechnung wird durch immer neue Erwartungshaltungen beliebig komplex werden Fraunhofer IVI / Gründel 37

38 Bestpreis? Alternative: Bestes Tarifangebot Grundsatz: ein eindeutiger, von vornherein feststehender Preis jedoch: auswählbare Tarifangebote gemäß individuellem Nutzungsverhalten zzgl. Rabatt & Bonus, gemäß - Nutzungsbereitschaft (z.b. Höhe Grundpreis vs. Fahrtenpreis) - Nutzungshäufigkeit (z.b. Fahrtenanzahl je Zeitraum) - Nutzungsumfang (z.b. Entfernung/Entgeltsumme je Zeitraum) - Nutzungsbedingungen (z.b. außerhalb HVZ) Fraunhofer IVI / Gründel 38

39 Schlußfolgerungen Es ist ja noch etwas Zeit bis zur Stufe 3, oder? Fraunhofer IVI / Gründel 39

40 Schlußfolgerungen Stufe 2, EFS! automatisierte Kontrolle gleiche Tarifstrukturen! HandyTicket Stufe 3, Bsp. BIBO kompatible Tarifstrukturen! Fraunhofer IVI / Gründel 40

41 Umstiegsproblematik Wie kontrollieren? Bsp.: Fahrschein berechtigt zur Benutzung sämtlicher Verkehrsmittel im Verbund, die auf direktem Weg Start/Ziel verbinden. Ausnahmen: - gleich lange oder kürzere Reisezeit, - reduzierte Anzahl von Umsteigevorgängen oder - unmittelbar zeitlich nächste Fahrmöglichkeit (z.b. bei Zubringerfunktion) Fraunhofer IVI / Gründel 41

42 Schlußfolgerungen Papier-FS modifizierte Tarifbestimmungen! Stufe 2, EFS! automatisierte Kontrolle HandyTicket! automatisierte Kontrolle gleiche Tarifstrukturen! kompatible Tarifstrukturen! Stufe 3, Bsp. BIBO Fraunhofer IVI / Gründel 42

43 Schlußfolgerungen flexible Tarif-/Produktgestaltung: vielversprechend + machbar, z.b. neue, kundengruppenspezifische Tarifangebote Sonder-/Eventangebote (z.b. Karnevalsticket, Ferienticket) Kundenbindung, auch von Gelegenheitsnutzern Kunden-werben-Kunden -Programme in Verbindung mit passenden EFM-Systemen ab Stufe 2 Abhängigkeiten zwischen EFM-System und Tarif, insbes. bei Stufe 3 Systemen (autom. Fahrpreisermittlung), z.b. bei Problematik Umstiegserkennung Festlegung räumlicher Tarifstrukturen, Reisezeitlage/Kulanzzeiten Umgang mit Soll-Ist-Abweichungen Einbeziehung Nutzungshistorie ohne Bestpreis-Konzept Preisberechnung vorzugsweise im Hintergrundsystem ähnliche Anforderungen bei automatisierter Kontrolle EFS!! Fraunhofer IVI / Gründel 43

44 Schlußfolgerungen frühzeitige Weiterentwicklung bestehender Tarife hin zu einer konsistenten Zielvorstellung von EFM-System UND Tarif, z.b. Verzicht Rund-/Rückfahrtsregelung, auch für autom. Kontrolle EFS Migrationsstrategie für den schrittweisen Übergang / Parallelbetrieb von Stufe 2 / Stufe 3 Systemen mit KOMPATIBLEN Tarifen, z.b. gleiche tarifliche Raumstruktur für HandyTicket und BIBO als Beispiele dieses Vortrags, z.b. - Start-Haltestellen für Kurzstrecke - Start-Haltestelle/Gebiet für weitere Produkte plus Zielangabe durch Nutzereingabe (Handy) / Erfassung (BIBO) usw. Grundpreisangebote für Gelegenheitsnutzer Tarif + EFM-Systen = zwei Seiten derselben Medaille Flexibel Tarife sind kein fertiges Konzept, sondern umfassen viele Facetten aus tariflichen und technischen Abhängigkeiten Fraunhofer IVI / Gründel 44

45 5. ÖPNV Innovationskongreß Flexibel Tarife Anwendungsmöglichkeiten, Nutzen und Hindernisse Freiburg, 23. Februar 2011 Dr. Torsten Gründel Fraunhofer-Institut Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI, Dresden Tel. +49 (0) 351 / Fraunhofer IVI / Gründel 45

46 EFM-Grundverfahren Erfassungs-, Interaktions- verfahren Fahrpreisermittlungsverfahren Abrechnungsverfahren Zahlungsverfahren Fraunhofer IVI / Gründel 46

47 EFM-Grundverfahren CICO WIWO BIBO Fraunhofer IVI / Gründel 47

48 EFM-Grundverfahren Fraunhofer IVI / Gründel 48

49 HandyTickets Besonderheit Start -Angabe Start muß explizit erfaßt werden! Start Startort Startzeitpunkt Tarifgebiet (Tarifzone o.ä.) Ort Ort, Hst. Sofort Vorverkauf manuelle Eingabe bzw. Auswahl durch Nutzer Übernahme aus regionalem Auskunftssystem möglich (nach manueller Auswahl) falls tariflich erforderlich, Zielort analog Fraunhofer IVI / Gründel 49

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