Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist kein Glücksspiel Glücksspielsucht zum Thema in den Medien und der Öffentlichkeit machen

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1 Fachtagung Ansätze und Chancen zur Prävention von Glücksspielsucht, Hamburg, 11. November 2010 Workshop Glücksspielsucht zum Thema in den Medien und der Öffentlichkeit machen Siegmar Eligehausen

2 Eligehausen Kommunikation Unternehmenskommunikation Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Krisen-PR Medienkommunikation in der Gesundheitswirtschaft

3 Die Agentur Die Agentur Eligehausen Kommunikation, gegründet 2005, ist Spezialist für professionelle Unternehmenskommunikation in der Gesundheitsbranche Zu den Kunden gehören Unikliniken, Krankenhausunternehmen, einzelne kleinere und größere Krankenhäuser und Spezialkliniken, Gesundheitsdienstleister, Medien und Verlage Professionelles Management muss professionell kommunizieren wir unterstützen Sie dabei!

4 Siegmar Eligehausen Inhaber der Agentur Eligehausen Kommunikation: Siegmar Eligehausen (59), Journalist Mehr als 25 Jahre Erfahrung im Gesundheitsbereich Journalist und Redakteur u.a. Axel-Springer-Verlag Pressesprecher der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft (HKG) Pressesprecher der LBK Hamburg GmbH /Asklepios Kliniken Hamburg GmbH Referent und Moderator von Veranstaltungen, Kongressen und Seminaren, Autor von Beiträgen zu Kommunikationsthemen in der Gesundheitsbranche, Lehrbeauftragter Veranstalter des KommGe des Kommunikationskongresses der Gesundheitswirtschaft

5 Was wir anbieten Entwicklung, Strukturierung und Unterstützung professioneller Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Unternehmenskommunikation) Kommunikation von und in Kooperationsprojekten, Fusionen und Veränderungsprozessen Krisen-PR, Installierung von PR-Krisenplänen Medien- und Kommunikationsberatung sowie Coaching für Führungskräfte Erarbeitung und Realisierung von modularen Kommunikationskonzepten Umfeld-Vernetzung, Medienkooperationen

6 Unsere Überzeugung Gesundheitsanbieter und Unternehmen der Gesundheitsbranche müssen ihre Kommunikation verbessern, wollen sie im Wettbewerb bestehen! Geplante Veränderungsprozesse und betriebliche Modernisierungen bedürfen der Mitarbeiter-, Umfeld- und Medienkommunikation! Unternehmensstrategien können erfolgreich offen und offensiv kommuniziert werden! Führungskräfte sind die Gesichter ihrer Unternehmen, dafür benötigen Sie das Einmaleins erfolgreicher Medienkommunikation! Jede Krise fängt einmal klein an effiziente Krisen-PR ist nicht geheimnisvoll! Erfolgreiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wartet nicht ab, sondern agiert, handelt nach Regeln und bedarf der Netzwerke!

7 Eine Auswahl unserer Kunden MKK - Mühlenkreiskliniken

8 Kontakt Eligehausen Kommunikation Brook Hamburg Mitarbeiterinnen: Sibylle Kramer Gabriele Mauritz Tel: Fax

9 Fachtagung Ansätze und Chancen zur Prävention von Glücksspielsucht, Hamburg, 11. November 2010 Workshop Glücksspielsucht zum Thema in den Medien und der Öffentlichkeit machen Siegmar Eligehausen

10 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist kein Glücksspiel Glücksspielsucht zum Thema in den Medien und der Öffentlichkeit machen Das möchte ich von Ihnen wissen: Name, Einrichtung, Funktion, Aufgaben Haben Sie bereits Erfahrungen mit Presse- und Öffentlichkeitsarbeit? Wer macht PÖ bei Ihnen? Wo wollen Ihre Einrichtung und Sie hin? Welche Erwartungen haben Sie an diesen Nachmittag? Mein Angebot an Sie: Sie erhalten einen Einblick, was Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist und kennen maßgebliche Prozesse und Regeln, nach denen sie funktioniert. Sie entwickeln Ideen, Suchtthemen sowie Ihre Einrichtung besser in die Öffentlichkeit, an Klienten (Angehörige) und Medien zu bringen

11 Kommunikation als Erfolgsfaktor - wie gelingt dies? gemeinsame Idee - Identität, Label, Marketing gemeinsame Strategie und Planung Rollen klären, wer ist Ansprechpartner für Kommunikation enge interne Vernetzung der Akteure enge externe Vernetzung mit den Medien und Umfeld präsent sein, sich anbieten, Kompetenz zeigen Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gehört auf die Tagesordnung von Partnerbesprechungen und Mitarbeiterrunden! Krisenkommunikation

12 Ziele und Zielgruppen definieren Ziele: professionelle Kompetenz zeigen Wir sind die Spezialisten! Darstellen der thematischen und gesellschaftlichen Relevanz Beispiele zeigen, Erfolge belegen Zielgruppen: Betroffene und ihre Angehörigen allgemeine Öffentlichkeit, Medien Fach-Kollegen und eigenes Haus

13 Das Internet wird immer wichtiger

14 Kommunikationsinstrumente im Überblick Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Medienkooperation Veranstaltungen Internet Fachkommunikation Fachspezifische Themen Management Themen Gesellschaftliche Themen Umfeld (Politik, Partner, Kassen) Kunden/ Partner-Newsletter Neujahrsempfang Fachtagungen, Kongresse Patienten/Klienten und Angehörige Patientenzeitung/information Tag der offenen Tür Broschüren, Flyer, Poster

15 Zielgruppenkommunikation intern und extern Mitarbeiter Ärzte und Spezialisten Krankenkassen Verbände Zielgruppenkommunikation Krankenhäuser Politik, Parteien Fachzeit schriften Medien regional/ überregional Gesundheits partner Patienten Gesundheits wirtschaft Öffentlichkeit

16 Sind Spielsuchtthemen für Medien relevant? wenig populär: Sie legen Finger in soziale und gesellschaftliche Wunden, problemorientiert, individualisiert, erhobener Zeigefinger Staat kassiert mit Medien kassieren über Werbung mit Schwieriger Grad zwischen Sucht und Spaß Themen nur wenig bekannt bei Journalisten, aufwändig zu bearbeiten nur wenige journalistische Experten Spielsuchtthemen im Wettbewerb der Anbieter (täglich 200 Faxe/Mails in den Redaktionen)

17 Fehler und Versäumnisse der Suchtexperten verstehen die Bedarfe und die Arbeitsweise der Medien nicht, kennen nicht den Gegenüber agieren als Experten, nicht professionell popularisierend schotten sich ab und reagieren mimosenhaft, wenn man sie nicht versteht, fühlen sich oft nicht verstanden sind sich für Boulevardmedien zu schade betrachten sich nicht als selbstbewusster Akteur, sondern als Opfer der Medien

18 Strukturelle Probleme der externen Kommunikation zumeist keine eigenen Kommunikationsexperten kein oder nur kleines Budget für Kommunikationsmaßnahmen Häufig angehängt an fremde Pressestellen Für diese ist Spielsucht nur eines unter vielen Themen Behördenpressestellen sind wenig aktiv, kreativ und experimentierfreudig

19 Was wollen die Medien? Es gibt nicht die Medien Pressekonferenzen sind out, Exklusivberichte sind in Fernsehen braucht Geschichten, Gesichter, Personen, Beispiele, um Themen zu transportieren und keine Pressekonferenzen oder Pressmitteilungen der Boulevard auch Journalisten müssen ihre Ressortleiter und Chefredakteure vom Thema überzeugen können, d.h. gezielt und gut vorbereitet Themen anbieten und an die Medienbedürfnisse anpassen Themen müssen Relevanz für Leser, Hörer und Zuschauer haben Ohne Zahlen, Daten, Fakten geht wenig, größere Geschichten gehen nur mit Menschen, die süchtig oder geheilt sind

20 Kommunikation mit Medien - Hamburg Hamburger Abendblatt Hamburger Morgenpost Bild-Hamburg Welt und Welt am Sonntag Ausgabe Nord TAZ die Tageszeitung 14 Wochenblätter Weitere Regionalzeitungen dpa Landesdienst Nord NDR Info (Hamburg), NDR 90,3, NDR 2, NDR Visite Radio ffn, Radio Hamburg u.a. ZDF, ARD, SAT 1, RTL Nord, Hamburg 1 Fernsehen

21 Fachmedien und weitere wichtige Printmedien KMI KlinikMarkt Inside f&w führen und wirtschaften Ku Gesundheitsmanagement kma Das Gesundheitswirtschaftsmagazin Das Krankenhaus Management & Krankenhaus Der Gelbe Dienst Die Gesundheitswirtschaft tägliche Newsletter per Mail von KMI, Bibliomed, Ärzte Zeitung u.a. Der Eppendorfer Arzt und Krankenhaus Regionales Ärzteblatt Deutsches Ärzteblatt Ärzte Zeitung (Tageszeitung) Der Kassenarzt Heilberufe Die Schwester Der Pfleger CareKonkret Regionale TV- und Rundfunksender Gesundheits-Bild Gesunde Medizin Gesund (HA) Apotheken-Umschau Versichertenzeitschriften der Krankenkassen

22 Klassische Instrumente der Kommunikation Pressemitteilung Pressekonferenz Medienkooperation Interviewanfragen beantworten Recherchehilfe für Journalisten

23 Themenarbeit Nicht alle Themen eignen sich für jedes Medium Presse- und Öffentlichkeitsarbeit braucht Gesichter und Akteure! Planung und Ökonomie der Themen ist wichtig!

24 Wann und welche Themen kommunizieren? strategische Themen (neue Zahlen, Daten, Fakten oder Studien, dann bilanzieren, rück- und ausblicken) anlassbezogene Themen (gesellschaftliche Debatte, aktuelle Meldungen, Erfolge, Bedrohungen) saisonale Themen (gibt es thematische Relevanzen für Jahreszeiten?) nationale und internationale Gesundheitstage schaffen Aufmerksamkeit (z.b. Sucht, Kinder, Männer, seelische Gesundheit)

25 Reichweite und Tiefenwirkung gegenüber Öffentlichkeit und Medien verbessern Gibt es einen Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit Sucht oder Spielsucht der Experten und Verantwortlichen in Norddeutschland? Gibt es spezielle Veranstaltungen oder Seminare für Medienvertreter? Gibt es gemeinsame Besuche von Redaktionen? Vorschlag prüfen!

26 Medienkooperationen ein probates Mittel Ratgeber Patientenzeitschriften Gesundheitsbzw. Medizinforen Zeitungsbeilagen Themenbezogene Kooperationen Welche Medien- Kooperationen? Telefonaktionen Serien zu speziellen Themen TV- und Rundfunk- Sendungen

27 Kleinere Medienkooperationen Gesundheitsseite der Schweriner Volkszeitung: Expertentipp Gesundheitstipps im Lokalradio 27

28 Kleinere Medienkooperationen Namensbeiträge von Medizinern Jahreszeitliche Themen Gesundheitstipps für Leser Zweiwöchentlich mit Logo und Foto Auflage Sonntags für Münster und Vororte Keine Kosten 28

29 Studien, Befragungen und Kooperationen liefern den Stoff Themen inszenieren Studien und Befragungen allein oder in Kooperationen durchführen Kooperationen mit Krankenkassen Kooperationen mit Hochschulen Kooperationen mit Schulen Kooperationen mit Betrieben Kooperationen mit Spezialkliniken

30 Merkblatt: Was können Sie für die interne und externe Kommunikation tun? Vorbemerkung Die Verantwortung für Unternehmenskommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Marketing liegt bei der Leitung Unternehmenskommunikation bzw. der verantwortlichen Führungskraft. Suchen Sie eine enge Zusammenarbeit und unterstützen Sie diese Aufgabe. Kommunikation ist eine Aufgabe für Führungskräfte. Erfolgreiche Kommunikation braucht stabile interne und externe Netzwerke. Haben Sie Fachleute und Themen? Haben Sie einen Plan? Haben Sie eine Website? Haben Sie eigene Publikationen? Nutzen Sie Fachzeitschriften und Medien?

31 PÖ gehört regelmäßig auf die Tagesordnung Setzen Sie das Thema Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation (Newsletter, Partner-Newsletter, Mitarbeiterzeitung, Themenvorschläge für Pressearbeit, Medienkooperationen, Flyer, Veranstaltungen, Kongresse usw.) auf die Tagesordnung Ihrer Teamsitzung einmal monatlich. Sie brauchen eine Kommunikationsstrategie für Ihre Abteilung intern und extern! Überlassen Sie wenig dem Zufall. Entwerfen Sie gemeinsam Umsetzungspläne. Beispielsweise Fachberichterstattung, Kongresse, Vorträge, Präsentation Ihrer Projekte, Neuigkeiten, Verbesserungen und Veränderungen, Innovationen, Jubiläen, Personalien und immer gern genommen: neueste Zahlen, Daten, Fakten.

32 Modulbaukasten bauen von anderen lernen Bauen Sie sich einen Modulbaukasten mit interessanten Themen. Themenfindung und aufbereitung sind das A und O. Prüfen Sie Ihre medienrelevanten Themen, inwieweit diese überregional verwertbar sein können z.b. in den Fachmedien. Lassen Sie sich von anderen Abteilungen inspirieren, lernen Sie von anderen Kollegen dazu. Es geht nicht darum, das Rad permanent neu zu erfinden. Manchmal ist die Kopie besser als das Original. Diskutieren Sie mit Kommunikationsschaffenden darüber! Machen Sie sie zum Beteiligten und Unterstützer ihrer Handlungen. Unternehmen Sie keine Alleingänge, sondern sprechen Sie sich in allen relevanten Fragen mit den Verantwortlichen ab.

33 Zeit- und Themenlisten erstellen Sie benötigen einen Umsetzungsplan für Ihre Kommunikationsvorhaben mit detaillierten Schrittfolgen sowie mit einer Zeitliste seien Sie aber nicht überehrgeizig. Sie legen zusammen mit Ihrem Team das Vorgehen fest. Hüten Sie sich davor, sich inflationär öffentlich anzubieten. Manchmal ist weniger mehr. Nur geplant muss es sein. Dies gilt auch für Ihre Publikationen - maximal ein Einzel-Porträt, darüber hinaus Gruppenfotos mit Mitarbeitern bzw. den Kooperationspartnern. Nur die wirklich wichtigen Themen sind Chefsache.

34 Jede Krise fängt klein an Achten Sie darauf, dass Ihre Mitarbeiter auch zum Zuge kommen! Verfassen Sie gemeinsam Artikel für Fachmedien. Unterstützen Sie interne Netzwerke von an Presse- und Öffentlichkeitsarbeit interessierten Führungskräften. Bei betrieblichen Zwischenfällen (Brände, betriebliche Störungen, Besonderheiten, Krisen, besondere Vorkommnisse) müssen Sie als Chef Ihres Bereiches Flagge zeigen, sich ggf. vor Ort kümmern und Präsenz zeigen, ohne in Aktionismus zu verfallen. Und Sie müssen sprachfähig sein. Unterstützen Sie aktiv das Krisenkommunikationsmanagement mit Frühwarnsystem Ihrer Abteilung. Erkennen Sie mögliche öffentlichkeitsrelevante Problemfelder frühzeitig.

35 PÖ ist vor allem Kontaktarbeit Als Führungskraft müssen Sie immer und überall Entscheidungs-, Handlungs- und Kommunikationsfähigkeit beweisen. Achten Sie auf gesellschaftliche Diskussionen, nationale und internationale Gesundheitstage: Ihre Chance gegenüber Medien! Helfen Sie Journalisten bei der Recherche, bieten Sie sich bzw. Netzwerkpartner als Experten an. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist Kontaktarbeit! Sie braucht Menschen und Netzwerke, Konzepte und Möglichkeiten. Greifen Sie zu!

36 Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

37 Themen und Aufhänger aus Ihrem Arbeitsalltag und Ihrem Berufsfeld Identifizieren, bearbeiten und inszenieren Sie 3-5 Themen, versuchen Sie es selbst: Entwerfen Sie jeweils eine Headline! Welches Thema eignet sich für welches Medium? Wie nutzen Sie die Themen? (Pressekonferenz, Mitteilung, Presse-Seminar, Exklusivangebot, Interview, Kampagnen, Kooperationen usw.) Struktur: Bilden Sie 2er- oder 3er-Gruppen (Zeit: 20 ) und stellen Ihre Ergebnisse vor

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