Übung Arbeitsmarktökonomik

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1 Übung Arbeitsmarktökonomik Universität zu Köln Ulf Rinne Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) Wintersemester 2008/2009 Handout #7 zur Übung am Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31 (Teil 1) T. Boeri und J. van Ours (2008): The Economics of Imperfect Labor Markets, Princeton University Press (Kapitel 8) Einführung Humankapital Definitionen und stilisierte Fakten Optimale Dauer der Schulbildung Grundmodell Fort- und Weiterbildungsaktivitäten Investitionen in allgemeines vs. spezifisches Humankapital Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31

2 Humankapital (1) Humankapital wird sehr allgemein als eine menschliche Produktionskapazität definiert Grundlagen der Humankapitaltheorie durch Gary S. Becker (1964) und Theodore W. Schultz (1978) Investitionen in Humankapital können verschiedene Formen annehmen, u.a.: schulische oder berufliche Ausbildung berufliche Weiterbildungsaktivitäten medizinische Versorgung Migration Diese Aktivitäten beeinflussen in unterschiedlich starkem Ausmaß das (zukünftige) Einkommens- und Konsumprofil einer Person Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31 Humankapital (2) Unterschied zwischen Humankapital und physischem Kapital: Eigentumsrechte Physisches Kapital kann verkauft werden, während Humankapital in Personen verkörpert ist Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen sich daher über die Nutzungsbedingungen einigen Unwort des Jahres 2004: Humankapital Begründung: Der Gebrauch dieses Wortes aus der Wirtschaftsfachsprache breitet sich zunehmend auch in nichtfachlichen Bereichen aus und fördert damit die primär ökonomische Bewertung aller denkbaren Lebensbezüge, wovon auch die aktuelle Politik immer mehr beeinflusst wird. Humankapital degradiert nicht nur Arbeitskräfte in Betrieben, sondern Menschen überhaupt zu nur noch ökonomisch interessanten Größen. Bereits 1998 hat die Jury Humankapital als Umschreibung für die Aufzucht von Kindern gerügt. Aktueller Anlass ist die Aufnahme des Begriffs in eine offizielle Erklärung der EU, die damit die Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie das Wissen, das in Personen verkörpert ist, definiert. Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31

3 Humankapital (3) Die zwei bedeutendsten Formen der Humankapitalinvestitionen sind: 1 Schulische/berufliche (Erst-)Ausbildung 2 Fort- und Weiterbildung ( Lebenslanges Lernen ) Gemeinsames Merkmal: Kosten werden (heute) in Kauf genommen, um erwartete zukünftige Erträge zu realisieren Während die schulische/berufliche Erstausbildung typischerweise vor dem Eintritt in das Erwerbsleben stattfindet, werden Fort- und Weiterbildungsaktivitäten in der Regel danach unternommen Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31 Humankapital (4) Marktunvollkommenheiten beeinflussen Investitionsentscheidung: 1 Unvollständige Kapitalmärkte schränken den Entscheidungsspielraum ein 2 Unterschiede zwischen der privaten Rendite der Investitionsentscheidung und der sozialen Rendite 3 Zeitlicher Abstand zwischen der Investitionsentscheidung und dem Ergebnis dieser Entscheidung 4 Holdup-Problem sowohl bei Investition des Arbeitgebers als auch des Arbeitnehmers (Fluktuationen auf dem Arbeitsmarkt, Drohpotential) Rechtfertigung für staatliche Eingriffe? Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31

4 Stilisierte Fakten (1) Quelle: Boeri und van Ours (2008) Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31 Stilisierte Fakten (2) Substantielle Unterschiede im Anteil der Bildungsausgaben: von 3.8 Prozent in der Türkei bis 7.4 Prozent in Irland Auch die durchschnittliche Zeit, die im Bildungssystem verbracht wird, variiert erheblich: von 8.1 bzw. 8.4 Jahren in Portugal bis 13.8 bzw Jahren in Norwegen und den USA Außerdem ist eine positive Korrelation zwischen den Ausgabenanteilen und der durchschnittlichen Zeit, die im Bildungssystem verbracht wird, zu beobachten Beim PISA Test in Mathematik schnitt Mexiko mit 80 Punkten am schlechtesten ab, während Finnland mit 113 Punkten die höchste Punktzahl erreicht hat (Skala: USA=100) Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31

5 Stilisierte Fakten (3) Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31 Stilisierte Fakten (4) Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31

6 Stilisierte Fakten (5) Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31 Stilisierte Fakten (6) Quelle: Boeri und van Ours (2008) Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31

7 Stilisierte Fakten (7) Für viele Länder fehlen Angaben zur Beteiligung an arbeitgeberfinanzierten Fort- und Weiterbildungsaktivitäten Angaben für ein Land variieren zum Teil erheblich, je nachdem, ob der Arbeitnehmer oder Arbeitsgeber befragt wurde z.b. Belgien: lt. Arbeitnehmer 13 Prozent, lt. Arbeitgeber 41 Prozent Erhebliche Unterschiede existieren zwischen den einzelnen Ländern hinsichtlich der Beteiligungsquote und der Intensität (jeweils lt. Angaben der Arbeitnehmer): Partizipation: 10 Prozent in Irland 45 Prozent in Norwegen Intensität: 8 Stunden in Italien 36 Stunden in Dänemark Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31 Optimale Dauer der Schulbildung (1) Annahmen des Grundmodells: 1 Bessere(Aus-)Bildung höhere Produktivität 2 Höhere Produktivität höherer Lohn 3 Die Wahl der individuellen (Aus-)Bildungsdauer ist von finanziellen Anreizen geleitet: Maximierung des (erwarteten) Lebenseinkommens Investitionsentscheidung: a) Kosten: direkte Kosten, entgangenes Einkommen b) Nutzen: höherer Lohn (und Beschäftigungswahrscheinlichkeit) Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31

8 Optimale Dauer der Schulbildung (1) Parameter des Grundmodells: s: Dauer der Schulbildung in Jahren T : Renteneintrittsalter w 0 : Lohnsatz ohne Schulbildung w s : Lohnsatz nach s Jahren Schulbildung C: Direkte Kosten der Schulbildung (pro Jahr) Annahme: w s > w 0 Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31 Optimale Dauer der Schulbildung (2) Quelle: Boeri und van Ours (2008) Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31

9 Optimale Dauer der Schulbildung (3) Wann wird ein Individuum eine Ausbildungsdauer von s + 1 Jahren einer Ausbildungsdauer von s Jahren vorziehen? Ausbildungsdauer s Jahre: Für T s Jahre erhält das Individuum einen Lohnsatz w s Ausbildungsdauer s + 1 Jahre: Für T (s + 1) Jahre erhält das Individuum einen Lohnsatz w s+1 > w s Jährliche Kosten der Ausbildung: c s Zinssatz: i Diskontierungsfaktor: δ = 1 1+i Vergleich der Gegenwartswerte des jeweiligen Einkommensstromes Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31 Optimale Dauer der Schulbildung (4) Gegenwartswert von s Jahren Schulbildung: GW s = T δ a w s = w s + a=0 T δ a w s a=1 Gegenwartswert von s + 1 Jahren Schulbildung: GW s+1 = c s + T δ a w s+1 a=1 Entscheidung für ein zusätzliches Schuljahr, falls GW s+1 > GW s Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31

10 Optimale Dauer der Schulbildung (5) GW s+1 > GW s : T δ a (w s+1 w s ) > w s + c s a=1 Mit c s 0 folgt: 1 und somit: w s+1 w s > w s 1 δ δ w s+1 > w s δ 1 Falls T groß ist, gilt näherungsweise: P T a=1 δa = δ 1 δ Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31 Optimale Dauer der Schulbildung (6) In logarithmierter Form gilt daher: ln(w s+1 ) > ln(w s ) ln(δ) = ln(w s ) + ln(1 + i) ln(w s ) + i und damit ln(w s+1 ) ln(w s ) > i Interpretation: Rendite eines weiteren Schuljahres: ln(w s+1 ) ln(w s ) r D.h., ein Individuum wird ein weiteres Jahr Schulbildung wählen, falls die Rendite dieser Humankapitalinvestition den Marktzinssatz übersteigt, also r > i Für die optimale Dauer der Schulbildung s gilt: r = i Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31

11 Optimale Dauer der Schulbildung (7) 1 Die Attraktivität eines bestimmten schulisches Ausbildungsniveaus steigt mit dem Zeitraum, in dem die Erträge realisiert werden Schulbildung findet zu Beginn des (Erwerbs-)Lebens statt Kürzere (erwartete) Erwerbsbiographien führen zu schlechterer Ausbildung 2 Entscheidungskriterium für die optimale Dauer: r = i r: Rendite eines weiteren Schuljahres (internal rate of return) i: Rendite auf dem Kapitalmarkt (external rate of return) Rendite eines weiteren Schuljahres abhängig von den individuellen Bildungsvoraussetzungen bzw. -fähigkeiten (abilities) Individuen mit besseren Voraussetzungen verbleiben länger im Schulsystem Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31 Fort- und Weiterbildungsaktivitäten (1) Wichtige Unterscheidung: 1 Allgemeines Humankapital: Steigert die Produktivität im gegebenen Unternehmen Steigert die Produktivität in anderen Unternehmen Beispiel: Internetführerschein, MS-Office Schulung 2 Spezifisches Humankapital: Steigert die Produktivität im gegebenen Unternehmen Steigert die Produktivität in anderen Unternehmen nicht Beispiel: Schulung an einer speziellen Maschine Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31

12 Fort- und Weiterbildungsaktivitäten (2) Zentrale Fragestellung: Wer trägt die Kosten von Fort- und Weiterbildungsaktivitäten? Traditionelle Sichtweise: Kosten von Investitionen in allgemeines Humankapital: Arbeitnehmer Kosten von Investitionen in spezifisches Humankapital: Arbeitgeber Probleme: Nur wenige Fähigkeiten können wirklich nur in einer bestimmten Firma eingesetzt werden Der Einsatz der meisten Fähigkeiten ist vielmehr auf eine bestimmte Branche beschränkt Obwohl die meisten Fort- und Weiterbildungsaktivitäten allgemeines Humankapital vermitteln, tragen die Arbeitgeber häufig die anfallenden Kosten dieser Maßnahmen Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31 Fort- und Weiterbildungsaktivitäten (3) Die Antwort auf die Frage, wer die Kosten von Investitionen in allgemeines Humankapital trägt, ist abhängig von der Wettbewerbssituation im Markt: 1 Vollständiger Wettbewerb: Arbeitnehmer erhalten die vollständige Rendite von Investitionen in allgemeines Humankapital und tragen auch die vollen Kosten (direkt oder durch einen geringeren Lohnsatz) Kreditmarktrestriktionen können zu Unterinvestitionen führen 2 Unvollständiger Wettbewerb: Unterinvestitionen wahrscheinlich Lohnkompression kann Unternehmen dazu veranlassen, die Kosten der Investionen in allgemeines Humankapital zu tragen Mögliche Gründe für Lohnkompression: Transaktionskosten aufgrund von zeit- und kostenintensiver Suche, asymmetrische Informationen Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31

13 Fort- und Weiterbildungsaktivitäten (4) Produktivität des Arbeitnehmers: v(τ) = v + v 0 (τ) mit v als Produktivität ohne allgemeines Training, v (τ) > 0 und v (τ) < 0 Lohnsatz des Arbeitnehmers: w(τ) = w + w 0 (τ) mit w als Lohnsatz ohne allgemeines Training, w (τ) > 0 und w (τ) < 0 Gewinn des Unternehmens: (τ) = v(τ) w(τ) und (τ) = v (τ) w (τ) Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31 Fort- und Weiterbildungsaktivitäten (5) Situation 1: Vollständiger Wettbewerb (τ = 0) 1 (0) = 0 und das Unternehmen profitiert nicht von einer Investition in das allgemeine Humankapital des Arbeitnehmers 2 Jedoch Anreiz für den Arbeitnehmer, in allgemeines Humankapital zu investieren, da der Lohnsatz w in τ steigt 3 Optimale Investition τ durch Maximierung der Differenz zwischen dem Lohnsatz w(τ) und den Kosten des Trainings c(τ): 2 max w(τ) c(τ) τ w (τ ) = c (τ ) 2 Es gilt: c (τ) > 0 und c (τ) < 0. Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31

14 Fort- und Weiterbildungsaktivitäten (6) Source: Boeri and van Ours (2008) Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31 Fort- und Weiterbildungsaktivitäten (7) Situation 2: Unvollständiger Wettbewerb (Lohnkompression) 1 Lohnkompression (z.b. aufgrund monopsonistischer Konkurrenz), d.h. (0) > 0: stärkerer Anstieg der Produktivität im Vergleich zum Lohnsatz 2 Nun Anreiz für den Arbeitgeber, in allgemeines Humankapital zu investieren, da dadurch der Gewinn erhöht werden kann 3 Optimale Investition τ f durch Maximierung der Differenz zwischen dem Gewinn (τ) und den Kosten des Trainings c(τ): max τ (τ) c(τ) (τ f ) = c (τ f ) Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31

15 Fort- und Weiterbildungsaktivitäten (8) Source: Boeri and van Ours (2008) Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31 Fort- und Weiterbildungsaktivitäten (9) Veranschaulichung in Excel: vgl. Datei training.xls Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31

16 Fort- und Weiterbildungsaktivitäten (10) Veranschaulichung in Excel: vgl. Datei training.xls Eine Investition in Weiterbildung ist für Individuen lohnenswert, falls die Kosten (direkte und indirekte) geringer sind als der Gegenwartswert der Weiterbildung Eine interessante Konstellation ergibt sich bei einer hohen Zeitpräferenzrate (Diskontrate): In diesem Fall erscheint Weiterbildung für Ältere lohnenswerter! Ulf Rinne (IZA) Übung Arbeitsmarktökonomik Wintersemester 2008/ / 31

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