15. Informationstagung der Reha Rheinfelden. Pharmakotherapie des idiopathischen Parkinsonsyndroms

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "15. Informationstagung der Reha Rheinfelden. Pharmakotherapie des idiopathischen Parkinsonsyndroms"

Transkript

1 15. Informationstagung der Reha Rheinfelden Pharmakotherapie des idiopathischen Parkinsonsyndroms Dr. med. Florian von Raison, assoziierter Arzt, Neurologische Klinik, Universitätsspital (USB) Donnerstag,

2 Inhalt 1 2 Einführung M Parkinson Das dopaminerge System 3 Behandlungsprinzipien 4 Fragen und Antworten 2 Behandlung M Parkinson

3 M. Parkinson und Parkinson Syndrome 1. Idiopathisches Parkinson Sydrom (IPS, Parkinson-Krankheit, ca. 75 % aller PS), wird hinsichtlich der klinischen Symptome in folgende Verlaufsformen eingeteilt: akinetisch-rigider Typ Äquivalenz-Typ Tremordominanz-Typ 2. Genetische familäre Formen des PS (selten) 3. PS im Rahmen anderer neurodegenerativer Erkrankungen (atypische PS): Multisystematrophie (MSA) Demenz vom Lewy-Körper-Typ (DLK) progressive supranukleäre Blickparese (PSP) kortikobasale Degeneration (CBD) 4.symptomatische (sekundäre) PS: medikamenteninduziert: tumorbedingt posttraumatisch toxininduziert (z. B. durch Kohlenmonoxid, Mangan) entzündlich (AIDS-Enzephalopathie oder seltene Enzephalitiden) metabolisch (z. B. Morbus Wilson, Hypoparathyreoidismus) 75% 3 Behandlung M Parkinson

4 M. Parkinson Symptome Motorische Symptome Zittern (Tremor) Akinese (verlangsamte und verminderte Bewegung) Rigor (Muskelsteifigkeit) Störung der Gang- und Standstabilität Freezing Nicht Motorische Symptome Sensorische Störungen Schlafstörungen (REM) Tages-Schläfrigkeit Verlust des Riechvermögens Depressive Verstimmung Konzentration- und Gedächtnisstörungen Autonomes Nervensystem (e.g. Blasenentleerung, Orthostase, Obstipation) 4 Behandlung M Parkinson

5 M. Parkinson Geschichte der Medikamentösen Behandlung 1500 v Chr. : Indische Medizin Mucuna pruriens «juckbohne» 1817: James Parkinson London Darmspülung Aderlass 5 Behandlung M Parkinson

6 M. Parkinson Geschichte der medikamentösen Behandlung 1867: Jean Martin Charcot Paris Belladonna alkaloids Tollkirsche 1969: George Cotzias New York Erste Studie über längeren Gebrauch von L-dopa in Parkinson Patienten 6 Behandlung M Parkinson

7 M. Parkinson Behandlungs-Prinzipien Normale Bewegung Dopaminerge Nerfen Normales Dopamin Niveau Normal Langsame Bewegungen Unbehandelt Niedriges Dopamin Niveau M. Parkinson Bewegungen normalisiert L-dopa Behandlung Ersetzt fehlendes Dopamin M. Parkinson behandelt Bewegungen normalisiert Dopaminagonisten Behandlung Ersetzt fehlendes Dopamin M. Parkinson behandelt 7 Behandlung M Parkinson

8 Medikamentöse Behandlung des M. Parkinson (1/2) L-DOPA (mit Enzym-Hemmer) Stalevo (R) kombiniert L-dopa + COMT Dopaminagonisten Ropinirol, Pramipexol, Rotigotin (patch) Bromocriptin, Apomorphin, etc. COMT Inhibitoren Entacapone, Tolcapon (Zentral) MAO-B Inhibitoren Selegilin, Rasagilin Anticholinergika Biperiden Glutamatantagonisten Amantadin 8 Behandlung M Parkinson

9 Verlauf M. Parkinson Motorische Symptome L-dopa Plasma Spiegel Frühstadium Zunehmende Spätstadium Einschränkung Dyskinesien Optimal ON Rigidität, Akinesie OFF Stunden Stunden 9 Behandlung M Parkinson

10 Unerwünschte Nebenwirkungen der medikamentösen Parkinson Therapie Übersicht Substanz Motorisch Gastrointestinal Autonom Psychisch Andere L-dopa Non-ergot Dopaminagonisten Ergot Dopaminagonsiten Dyskinesien Dyskinesien Dyskinesien Übelkeit Erbrechen Übelkeit Erbrechen Obstipation Übelkeit Erbrechen Obstipation orthostatische Hypotension Vermehrtes Schwitzen Tachykardie orthostatische Hypotension orthostatische Hypotension Psychose Hypersexualität Psychose Verwirrtheit Psychose Verwirrtheit Dopaminerges Dysregulationssyndrom Punding Exzessive Tagesschläfrigkeit (Schlafattacken) Beinödeme Impulskontrollstörung Exzessive Tagesschläfrigkeit (Schlafattacken) Pleuropneumonale Fibrose Herzklappenfibrose Magenblutung Raynaud Phänomen Beinödeme Impulskontrollstörung Exzessive Tagesmüdigkeit (Schlafattacken) 10 Behandlung M Parkinson

11 Unerwünschte Nebenwirkungen der medikamentösen Parkinson Therapie Übersicht Substanz Motorisch Gastrointestinal Autonom Psychisch Andere COMT-Hemmer MAO.B Hemmer Selegilin /Rasagilin Amantadin Antichoniergika Dyskinesien Zunahme vorbestehender Dyskinesien Diarrhö Übelkeit Übelkeit (Selegilin) Übelkeit Erbrechen Obstipation Zunahme einer orthostatische Hypotension (Rasagilin) Mundtrockenheit Tachykardie Harnverhalt Erhöhung des Augeninnendrucks Psychose Verwirrtheit Selegilin : Psychose Verwirrtheit Hypersexualität Psychose Verwirrtheit Mnestische und kognitive Störungen Verwirrtheit Dunkle Färbung des Urins Tolcapon : Lebertoxizität Rasagilin : Kopfschmerzen Gewichtsabnahme Livedo Reticularis Knöchelödeme QT- Verlängerung (EKG) 11 Behandlung M Parkinson

12 Medikamentöse Behandlung des M. Parkinson (2/2) Therapie der Schlafstörungen Nächtliche Off-Phasen, frühmorgendliche Akinese: retardierte L-Dopa, Retard Dopaminagonist Durchschlafstörung, Insomnie: Mirtazapin, REM-Schlaf-Verhaltensstörung: Clonazepam Depressive Verstimmung Diverse Anti-depressiva Parkinson Psychose, Halluzinationen Adaptierung dopaminerge Medikation, u.u. Atypische Neuroleptika Parkinson Kognition, Demenz Actylcholinesterse inhibitor (Rivastigmin) Therapie der Obstipation Steigerung der Einnahme von Flüssigkeiten und Ballaststoffe. u..u Polyethylenglykol (Macrogol) Sialorrhö (Erhöhter Speichelfuss) Optimierung der dopaminergen Therapie, Anticholinergica wenn verträglich, lokale Injektionen von Botulinum- Toxin in die Speicheldrüsen Blasenfunktionstörung (Dranginkontinenz) Trospiumchlorid, Darifenacin, Solifenacin Störung männlicher Sexualfunktion Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil 12 Behandlung M Parkinson

Behandlung nicht-motorischer. Beschwerden

Behandlung nicht-motorischer. Beschwerden Düsseldorfer Patienten-Seminar Parkinson Behandlung nicht-motorischer Stefan Groiß Klinik für Neurologie Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Beschwerden 19.04.2008 Nicht-motorische Symptome Für die Lebensqualität

Mehr

Safinamid- ein neuer Wirkstoff- eine neue Option? REM-Schlafstörung, Halluzinationen und Wahn

Safinamid- ein neuer Wirkstoff- eine neue Option? REM-Schlafstörung, Halluzinationen und Wahn Safinamid- ein neuer Wirkstoff- eine neue Option? REM-Schlafstörung, Halluzinationen und Wahn Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt Dr. Michael Ohms, 17.02.2016 Safinamid (Xadago ): Ein neues Parkinsonmedikament

Mehr

Neurologische/ Neurogeriatrische Erkrankungen des höheren Lebensalters

Neurologische/ Neurogeriatrische Erkrankungen des höheren Lebensalters Neurologische/ Neurogeriatrische Erkrankungen des höheren Lebensalters J. Bufler Neurologische Klinik des ISK Wasserburg Präsentation, Stand November 2008, Martin Spuckti Seite 1 Vier Giganten der Geriatrie

Mehr

Seminar Praxis der Bewegungsstörungen. Therapie des Parkinson- Syndroms I: Wirkprinzipien und Frühstadium

Seminar Praxis der Bewegungsstörungen. Therapie des Parkinson- Syndroms I: Wirkprinzipien und Frühstadium Seminar Praxis der Bewegungsstörungen Therapie des Parkinson- Syndroms I: Wirkprinzipien und Frühstadium Parkinson: Synopsis Behandlungskonzept Medikamente Ergotherapie Physiotherapie Tiefe Hirnstimulation

Mehr

Kognitive Störung bei Parkinson: Warum wichtig für den Hausarzt

Kognitive Störung bei Parkinson: Warum wichtig für den Hausarzt Kognitive Störung bei Parkinson: Warum wichtig für den Hausarzt Stephan Bohlhalter Zentrum für Neurologie und Neurorehabilitation (ZNN) Luzerner Kantonsspital LUKS Frühlingszyklus, 15.3.2013 Parkinsonerkrankung

Mehr

Müdigkeit, Fahrtauglichkeit, Schmerz und Depression bei M. Parkinson

Müdigkeit, Fahrtauglichkeit, Schmerz und Depression bei M. Parkinson Müdigkeit, Fahrtauglichkeit, Schmerz und Depression bei M. Parkinson Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt Dr. Michael Ohms, 14.01.2015 Tagesmüdigkeit und Sekundenschlaf Sekundenschlaf tödliche Unfallursache

Mehr

Antiemetika in der Attackenbehandlung der Migräne

Antiemetika in der Attackenbehandlung der Migräne Antiemetika in der Attackenbehandlung der Migräne Substanz Dosis Wirkmechanismus NW/KI Metoclopramid Domperidon 10-20 mg po 20 mg supp 10 mg im/iv 20-30 mg po Antagonist an Dopamin (D2) rezeptoren EPMS,

Mehr

Geschichte. Epidemiologie. Pathologie. Pathogenese. Pathologie. James Parkinson ( ) Englischer Arzt und Paläontologe

Geschichte. Epidemiologie. Pathologie. Pathogenese. Pathologie. James Parkinson ( ) Englischer Arzt und Paläontologe 23.5.29 Geschichte James Parkinson (755 82) Englischer Arzt und Paläontologe An Essay on the Shaking Palsy (87) Parkinson'sche Erkranung wurde zuerst von dem französichen Neurologen Jean-Martin Charcot

Mehr

Wissenswertes über Anti-Parkinson-Medikamente

Wissenswertes über Anti-Parkinson-Medikamente Wissenswertes über Anti-Parkinson-Medikamente Dieses Informationsblatt beschreibt die Medikamente zur Behandlung von Parkinson- Symptomen und ihre Nebenwirkungen. Es soll Ihnen helfen, zu verstehen, warum

Mehr

Aktuelle Therapie der Parkinson Erkrankung

Aktuelle Therapie der Parkinson Erkrankung PD Dr. med. Georg Ebersbach Aktuelle Therapie der Parkinson Erkrankung Neurologisches Fachkrankenhaus für Bewegungsstörungen / Parkinson, Heilstätten Beelitz Einleitung Indikation Derzeit verfügbare Medikamente

Mehr

Parkinson-Syndrom Definition

Parkinson-Syndrom Definition Definition Symptomkomplex aus Hypo- oder Akinese Rigor und Ruhetremor. Ätiologie Zwei Hauptformen des Parkinson-Syndroms werden unterschieden: Beim Morbus Parkinson (idiopathisches Parkinson- Syndrom,

Mehr

Alkoholabhängigkeit. OÄ Dr. med. A. Kopf

Alkoholabhängigkeit. OÄ Dr. med. A. Kopf Alkoholabhängigkeit OÄ Dr. med. A. Kopf BRD: 5 % der Männer und 3 % der Frauen (1/3 der Patienten in psychiatrischen Krankenhäusern) ICD-10-Kriterien: Alkoholabhängigkeit 1. Toleranzentwicklung 2. Kontrollverlust

Mehr

Therapeutische Entscheidungen bei Patienten mit Parkinsonsyndrom

Therapeutische Entscheidungen bei Patienten mit Parkinsonsyndrom Zürich, 24. Januar 2008 Therapeutische Entscheidungen bei Patienten mit Parkinsonsyndrom Hans-Peter Ludin hans.p.ludin@hin.ch 1 Vorbemerkung Unser Konzept der Krankheit ist im Wandel begriffen: Der Dopaminmangel

Mehr

Weitere Broschüren. www.desitin.de. bei Morbus Parkinson. Dr. Ilona Csoti, Ärztliche Direktorin. Patienteninformation.

Weitere Broschüren. www.desitin.de. bei Morbus Parkinson. Dr. Ilona Csoti, Ärztliche Direktorin. Patienteninformation. Weitere Broschüren ZUM THEMA ParKINSON Bei Desitin können Sie weitere Patientenbroschüren bestellen. Bitte kreuzen Sie das gewünschte Thema an: Nr. 1 Die Parkinson-Krankheit (213041) Nr. 2 Medikamenteninduzierte

Mehr

Die Parkinson-Krankheit

Die Parkinson-Krankheit Die Parkinson-Krankheit Grundlagen, Klinik, Therapie Bearbeitet von Manfred Gerlach, Heinz Reichmann, Peter Riederer Neuausgabe 2007. Buch. xxi, 453 S. Hardcover ISBN 978 3 211 48307 7 Format (B x L):

Mehr

Parkinson-Syndrome Parkinson-Syndrome Themen dieses Vortrags: 1.) Überblick über Parkinson-Syndrome 2.) Morbus Parkinson Pathophysiologie

Parkinson-Syndrome Parkinson-Syndrome Themen dieses Vortrags: 1.) Überblick über Parkinson-Syndrome 2.) Morbus Parkinson Pathophysiologie Parkinson-Syndrome Parkinson-Syndrome Themen dieses Vortrags: 1.) Überblick über Parkinson-Syndrome 2.) Morbus Parkinson - Pathophysiologie - Epidemiologie - Symptome - Diagnostik - Therapie 3.) Parkinson-plus

Mehr

Aktuelles Wissen nutzen. Morbus parkinson. 64. Jahrgang, September 2011

Aktuelles Wissen nutzen. Morbus parkinson. 64. Jahrgang, September 2011 64. Jahrgang, September 2011 Mitteilungsblatt der Ärztekammer Bremen und der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen Morbus parkinson Aktuelles Wissen nutzen 09 11 2 inhalt BREMER ÄRZTEJOURNAL 09 1 1 10 16

Mehr

Basalganglien: Pharmakotherapie des Morbus Parkinson. Morbus Parkinson. M. Parkinson: 1% der über 65-jährigen

Basalganglien: Pharmakotherapie des Morbus Parkinson. Morbus Parkinson. M. Parkinson: 1% der über 65-jährigen Pharmakotherapie des Morbus Parkinson M. Parkinson: 1% der über 65-jährigen 1817 Parkinson: Paralysis agitans 1960 Hornykiewicz: Dopaminmangel ( 80% symptomatisch) Einführung der L-DOPA-Therapie 1982 Californische

Mehr

Pathophysiologie. Klinik. Pathophysiologie. Medikamentöse Therapie. Medikamentöse Therapie

Pathophysiologie. Klinik. Pathophysiologie. Medikamentöse Therapie. Medikamentöse Therapie Neurologische Klinik Dülmen Pathophysiologie Therapiestandard bei M. Parkinson Neues aus Dülmen Pablo Pérez-González Neurotransmitter für die Übertragung von Infos zwischen den Nervenzellen verantwortlich

Mehr

Weitere Broschüren. www.desitin.de. bei Morbus Parkinson. Patienteninformation. Praxisstempel

Weitere Broschüren. www.desitin.de. bei Morbus Parkinson. Patienteninformation. Praxisstempel Weitere Broschüren ZUM THEMA ParKinson Bei Desitin können Sie weitere Patientenbroschüren bestellen. Bitte kreuzen Sie das gewünschte Thema an: Nr. 1 Die Parkinson-Krankheit (213041) Nr. 2 Medikamenteninduzierte

Mehr

Parkinson-Syndrom. Grundprinzipien der (medikamentösen) Therapie. Klinik für Neurologie und klinische Neurophysiologie - Oberarzt St.

Parkinson-Syndrom. Grundprinzipien der (medikamentösen) Therapie. Klinik für Neurologie und klinische Neurophysiologie - Oberarzt St. Parkinson-Syndrom Grundprinzipien der (medikamentösen) Therapie Parkinson-Syndrom Grundprinzipien der (medikamentösen) Therapie Parkinson-Syndrom: Das Parkinson-Syndrom (PS) ist ein syndromaler Oberbegriff

Mehr

BIG Training bei Patienten mit Parkinson-Erkrankung

BIG Training bei Patienten mit Parkinson-Erkrankung Aus der Klinik für Neurologie der Medizinischen Fakultät Charité Universitätsmedizin Berlin DISSERTATION BIG Training bei Patienten mit Parkinson-Erkrankung Ergebnisse des 4-Monats follow-up einer kontrollierten

Mehr

Idiopathischer Parkinson. Begriffserklärungen. Symptomatischer Parkinson MSA UND ANDERE FORMEN VON PARKINSON

Idiopathischer Parkinson. Begriffserklärungen. Symptomatischer Parkinson MSA UND ANDERE FORMEN VON PARKINSON BRENNPUNKT MSA UND ANDERE FORMEN VON PARKINSON Parkinson: Mehr als nur eine Krankheit Der Begriff Parkinsonsyndrom ist ein Oberbegriff für verschiedene Erkrankungen, welche durch die Leitsymptome Rigor,

Mehr

VERBRAUCHERINFORMATION. Parkinson

VERBRAUCHERINFORMATION. Parkinson VERBRAUCHERINFORMATION Was ist Parkinson? Parkinson Parkinson ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems. Sie ist vor allem durch eine Störung bzw. Beeinträchtigung der willkürlichen und unwillkürlichen

Mehr

Sicherheitsuntersuchungen Curriculum Entwicklungspsychopharmakologie im Kindes- und Jugendalter am 25.09.2010

Sicherheitsuntersuchungen Curriculum Entwicklungspsychopharmakologie im Kindes- und Jugendalter am 25.09.2010 Curriculum Entwicklungspsychopharmakologie im Kindes- und Jugendalter am 25.09.2010 Dr. med. A. Schneider (Ulm) Sicherheitsuntersuchungen Wozu? Empfehlungen Praktisches Vorgehen Sicherheitsuntersuchungen

Mehr

Morbus Parkinson - Wenn der Bote im Gehirn fehlt

Morbus Parkinson - Wenn der Bote im Gehirn fehlt - 1 - Morbus Parkinson - Wenn der Bote im Gehirn fehlt Morbus Parkinson ist eine der häufigsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems, noch vor den viel bekannteren wie Demenz oder Alzheimer. Parkinson

Mehr

Sicherheit durch Medikamente? Chancen und Gefahren

Sicherheit durch Medikamente? Chancen und Gefahren Sicherheit durch Medikamente? Chancen und Gefahren Dr. Alice Heidorn-Schübel Fachambulanz Gerontopsychiatrie II 20. Februar 2007 Psychische Erkrankungen im höheren Lebensalter Affektive Störungen: Depressionen

Mehr

Dopaminerge Substanzen und Impulskontrollstörungen

Dopaminerge Substanzen und Impulskontrollstörungen - 2 - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte BfArM Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn Pharmazeutische Unternehmer (s. Anlage) Nachrichtlich: Stufenplanbeteiligte Postanschrift: Kurt-Georg-Kiesinger-Allee

Mehr

Aus der Neurologischen Klinik des St. Josef-Hospitals Bochum -Universitätsklinikder Ruhr Universität Bochum Direktor: Prof. Dr. med. H.

Aus der Neurologischen Klinik des St. Josef-Hospitals Bochum -Universitätsklinikder Ruhr Universität Bochum Direktor: Prof. Dr. med. H. Aus der Neurologischen Klinik des St. Josef-Hospitals Bochum -Universitätsklinikder Ruhr Universität Bochum Direktor: Prof. Dr. med. H. Przuntek PARKINSON-SYNDROM UND MÖGLICHE PRÄDISPONIERENDE FAKTOREN

Mehr

Klinische Neurologie. Herausgegeben von Thomas Brandt, Reinhard Hohlfeld, Johannes Noth und Heinz Reichmann

Klinische Neurologie. Herausgegeben von Thomas Brandt, Reinhard Hohlfeld, Johannes Noth und Heinz Reichmann Klinische Neurologie Herausgegeben von Thomas Brandt, Reinhard Hohlfeld, Johannes Noth und Heinz Reichmann Johannes Schwarz Alexander Storch Parkinson-Syndrome Grundlagen, Diagnostik und Therapie Verlag

Mehr

Dopaminerge Substanzen und Impulskontrollstörungen

Dopaminerge Substanzen und Impulskontrollstörungen - 2 - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte BfArM Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn Pharmazeutische Unternehmer (s. Anlage) Nachrichtlich: Stufenplanbeteiligte Postanschrift: Kurt-Georg-Kiesinger-Allee

Mehr

Parkinson- Krankheit

Parkinson- Krankheit Parkinson- Krankheit 2/3 zeitgemäße Behandlung aktuelle Probleme notwendige neue Strategien M. Lang NeuroPoint Patientenakademie Gedächtnisambulanz Schlafdiagnostik Pfauengasse 8 89073 Ulm/Donau Telefon

Mehr

Degeneration viszero- und somatomotorischer Neurone presymptomatic phase symptomatic phase Locus coeruleus a b 1 2 dorsaler motor. Vaguskern presymptomatic phase symptomatic phase presymptomatic phase

Mehr

Sandoz, Stella-Klein-Löw-Weg 17, 1020 Wien, Telefon: +43 (0) 1/4869622, Fax: +43 (0) 1/4869622-33. Patienten-Information: Parkinson

Sandoz, Stella-Klein-Löw-Weg 17, 1020 Wien, Telefon: +43 (0) 1/4869622, Fax: +43 (0) 1/4869622-33. Patienten-Information: Parkinson Sandoz, Stella-Klein-Löw-Weg 7, 00 Wien, Telefon: +43 (0) /48696, Fax: +43 (0) /48696-33 Patienten-Information: Parkinson a Sandoz company a Sandoz company Impressum Inhalt Inhalt Vorwort...............................................

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 1 Einleitung Geschichtlicher Überblick Begriffsbestimmung... 5

Inhaltsverzeichnis. 1 Einleitung Geschichtlicher Überblick Begriffsbestimmung... 5 1 Einleitung................................................. 1 2 Geschichtlicher Überblick................................... 2 3 Begriffsbestimmung........................................ 5 4 Epidemiologie,

Mehr

Dr. Fornadi, sind Psychosen behandelbar oder können sie ein Dauerzustand bleiben?

Dr. Fornadi, sind Psychosen behandelbar oder können sie ein Dauerzustand bleiben? Inhalt 1. Aktuelles aus dem Expertenforum 2. Kann Parkinson vererbt werden? 3. Parkinson durch Lösungsmittel 4. Wechselwirkungen der Medikamente 1. Aktuelles aus dem Expertenforum Autor Karolin316 Nachricht

Mehr

DIE PARKINSON- KRANKHEIT. Wissenswertes zur Krankheit und ihrer Therapie mit hilfreichen Informationen für Betroffene und Angehörige

DIE PARKINSON- KRANKHEIT. Wissenswertes zur Krankheit und ihrer Therapie mit hilfreichen Informationen für Betroffene und Angehörige www.desitin.de DIE PARKINSON- KRANKHEIT Wissenswertes zur Krankheit und ihrer Therapie mit hilfreichen Informationen für Betroffene und Angehörige PRAXISSTEMPEL Patienteninformation 213041 Stand: Juli

Mehr

Zusammenfassung. www.desitin.de bei Morbus Parkinson. Prof. Dr. med. Wolfgang H. Jost. Patienteninformation

Zusammenfassung. www.desitin.de bei Morbus Parkinson. Prof. Dr. med. Wolfgang H. Jost. Patienteninformation Zusammenfassung Zusammenfassend sind Beschwerden im Magen- Darm-Bereich beim Parkinson-Syndrom sehr häufig und treten in vielfältiger Art in Erscheinung. Sie können in allen Krankheitsstadien auftreten

Mehr

Pharmakologische Behandlung von psychotischen Symptomen und Delirien im Alter

Pharmakologische Behandlung von psychotischen Symptomen und Delirien im Alter Pharmakologische Behandlung von psychotischen Symptomen und Delirien im Alter Frank Jessen Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Uniklinik Köln Deutsches Zentrum für neurodegenerative

Mehr

ANTIDEPRESSIVA. Monoaminhypothese der Depression

ANTIDEPRESSIVA. Monoaminhypothese der Depression Definition der Depression Depressive Episode ANTIDEPRESSIVA gedrückte Stimmung Verminderung von Antrieb und Aktivität verminderte Fähigkeit zu Freude, Interesse und Konzentration ausgeprägte Müdigkeit

Mehr

Tutorium Klinische Psychologie II. Schizophrenie Biologisch-medizinische Behandlungsmöglichkeiten

Tutorium Klinische Psychologie II. Schizophrenie Biologisch-medizinische Behandlungsmöglichkeiten Tutorium Klinische Psychologie II Biologisch-medizinische Behandlungsmöglichkeiten Biologisch-medizinische Behandlungsmöglichkeiten Anna Felnhofer anna.felnhofer@univie.ac.at Inhalt 1) Rückblick a) Lobotomie

Mehr

Fahrtauglichkeit bei Parkinson aus neurologischer Sicht dpv Steinfurt, 07.10.2015

Fahrtauglichkeit bei Parkinson aus neurologischer Sicht dpv Steinfurt, 07.10.2015 Fahrtauglichkeit bei Parkinson aus neurologischer Sicht dpv Steinfurt, 07.10.2015 Neurologische Klinik Christophorus Kliniken Dülmen Pablo Pérez González Franz-Hospital Dülmen Autofahren aus verschiedener

Mehr

Therapie des Morbus Parkinson

Therapie des Morbus Parkinson Therapie des Morbus Parkinson Fabio Baronti a, Toni Schmid b a Parkinson-Zentrum, Klinik Bethesda Tschugg b Hausarzt, Gampelen Quintessenz P Da es noch keine Medikamente mit klar bewiesener neuroprotektiver

Mehr

Menschen mit Demenz - Krankheitsbilder und Behandlungsoptionen

Menschen mit Demenz - Krankheitsbilder und Behandlungsoptionen 5. Fachveranstaltung der STGAG/PKM und des Spitex Verbandes Thurgau am 14.05.2013 Menschen mit Demenz - Krankheitsbilder und Behandlungsoptionen Dr. med. Jacques-Emmanuel Schaefer Demenz, eine Alterskrankheit...!?

Mehr

Freiheitsbeschränkung durch Medikation. C. Miller

Freiheitsbeschränkung durch Medikation. C. Miller Freiheitsbeschränkung durch Medikation C. Miller Aufgabe des HeimAufG Schutz der persönlichen Freiheit von Menschen, die aufgrund des Alters, einer Behinderung oder einer Krankheit der Pflege oder Betreuung

Mehr

Prof. Dr. med. Reiner Thümler. Die Parkinson-Krankheit: Antworten auf die 172 häufigsten Fragen

Prof. Dr. med. Reiner Thümler. Die Parkinson-Krankheit: Antworten auf die 172 häufigsten Fragen Prof. Dr. med. Reiner Thümler Die Parkinson-Krankheit: Antworten auf die 172 häufigsten Fragen Hilfreiche Informationen für Betroffene und Angehörige TRIAS Vorwort Kapitel Grundlagen und mögliche Ursachen

Mehr

Die Parkinson Krankheit. Diagnostik und Therapie

Die Parkinson Krankheit. Diagnostik und Therapie Die Parkinson Krankheit Diagnostik und Therapie Was bedeutet eigentlich Parkinson? James Parkinson stellte bei seinen Patienten ein auffälliges Zittern der Hände fest und bezeichnete die Krankheit als

Mehr

Zusammenarbeit Die Praxis sieht aber oft anders aus...

Zusammenarbeit Die Praxis sieht aber oft anders aus... Multidisziplinäre Versorgung bei Parkinson Nicht-medizinische Versorgung Diätassistent Urologe Augenarzt Geriater Apotheker Neurochirurg Psychiater Ergotherapeut Hausarzt Dr. Maarten Nijkrake maarten.nijkrake@radboudumc.nl

Mehr

Morbus Parkinson. Parkinson und Probleme in der Partnerschaft. 09. Januar 2013

Morbus Parkinson. Parkinson und Probleme in der Partnerschaft. 09. Januar 2013 Morbus Parkinson Parkinson und Probleme in der Partnerschaft 09. Januar 2013 Referent: Dr. Christoph Aufenberg, Oberarzt der Klinik für Neurologie Herz-Jesu-Krankenhaus Münster-Hiltrup Westfalenstraße

Mehr

Richtlinien für die Behandlung des idiopathischen Parkinsonsyndroms

Richtlinien für die Behandlung des idiopathischen Parkinsonsyndroms Richtlinien für die Behandlung des idiopathischen Parkinsonsyndroms Arbeitsgruppe 1, 2 der Therapiekommission der Schweizerischen Neurologischen Gesellschaft (SNG) Neurologische Richtlinien Vor 5 Jahren

Mehr

Neben- und Wechselwirkungen der Parkinsonmedikamente

Neben- und Wechselwirkungen der Parkinsonmedikamente Neben- und Wechselwirkungen der Parkinsonmedikamente 3. Hiltruper Parkinson-Tag 18. Mai 2011 Dr. Christoph Aufenberg Klinik für Neurologie Herz-Jesu-Krankenhaus Münster-Hiltrup Referent: Dr. Christoph

Mehr

Tiefe Hirnstimulation - Wann ist eine Operation sinnvoll. Florian Hatz Ethan Taub

Tiefe Hirnstimulation - Wann ist eine Operation sinnvoll. Florian Hatz Ethan Taub Tiefe Hirnstimulation - Wann ist eine Operation sinnvoll Florian Hatz Ethan Taub Parkinson-Erkrankung Parkinson-Erkrankung Dopaminkonzentration Im Gehirn Therapie - Wirkung Dauer -> Dopaminkonzentration

Mehr

Parkinson-Medikamente

Parkinson-Medikamente Parkinson-Medikamente Allgemeine Anmerkung: Dieser Artikel ist gerade in Überarbeitung. Einige Medikamente werden nicht mehr verschrieben wie die Ergot-Gruppe der Dopamin-Agonisten. Weiters ist in den

Mehr

Neurologische Krankheitsbilder in der Palliative Care Univ.-Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Stefan Lorenzl, Dipl. Pall. Med. (Univ.

Neurologische Krankheitsbilder in der Palliative Care Univ.-Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Stefan Lorenzl, Dipl. Pall. Med. (Univ. Neurologische Krankheitsbilder in der Palliative Care Univ.-Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Stefan Lorenzl, Dipl. Pall. Med. (Univ. Cardiff) Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Salzburg und Krankenhaus

Mehr

Medikamentöse Therapie von Verhaltensstörungen. R.Helscher

Medikamentöse Therapie von Verhaltensstörungen. R.Helscher Medikamentöse Therapie von Verhaltensstörungen R.Helscher Determinanten des Verhaltens Soziales Umfeld (Angehörige etc.) Institutionales Umfeld (Team) Medikamentöses Management Umfeld Verhalten Medikation

Mehr

Herausforderungen in der ärztlichen Behandlung demenzkranker Menschen

Herausforderungen in der ärztlichen Behandlung demenzkranker Menschen Herausforderungen in der ärztlichen Behandlung demenzkranker Menschen Dr. Martine Grümmer Folie 1 Demenz Erworbenes Defizit der kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten -> Beeinträchtigung der

Mehr

Depression das vernachlässigte Problem. Imke Strohscheer Asklepios Klinik Barmbek Abt. Onkologie & Palliativmedizin

Depression das vernachlässigte Problem. Imke Strohscheer Asklepios Klinik Barmbek Abt. Onkologie & Palliativmedizin Depression das vernachlässigte Problem Imke Asklepios Klinik Barmbek Abt. Onkologie & Palliativmedizin Psychische Erkrankungen bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen Ø Prävalenz: 50% Anpassungsstörungen:

Mehr

PARKINSON-KRANKHEIT UND -SYNDROME

PARKINSON-KRANKHEIT UND -SYNDROME PARKINSON-KRANKHEIT UND -SYNDROME PROF. DR. ANDRES CEBALLOS-BAUMANN, NEUROLOGISCHES KRANKENHAUS MÜNCHEN Papst Johannes-Paul II. hat an dieser Krankheit bis zu seinem Tod gelitten, der Schauspieler Michael

Mehr

Tremor Diagnose und Therapie

Tremor Diagnose und Therapie Tremor Diagnose und Therapie Autor: Universitätsdozent Dr Willibald Gerschlager Neurologische Abteilung KH der Barmherzigen Brüder Große Mohrengasse 9 1020 Wien 1 Der Tremor stellt die häufigste Bewegungsstörung

Mehr

Morbus Parkinson. Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie. und Differentialdiagnosen. Agnes Flöel, Neurologie floeel@uni-muenster.

Morbus Parkinson. Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie. und Differentialdiagnosen. Agnes Flöel, Neurologie floeel@uni-muenster. Morbus Parkinson Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie und Differentialdiagnosen Agnes Flöel, Neurologie floeel@uni-muenster.de M. Parkinson - Epidemiologie Prävalenz: - 1 % der über 60jährigen -

Mehr

Merkblatt Psychotrope Substanzen

Merkblatt Psychotrope Substanzen Merkblatt Psychotrope Substanzen Pressekonferenz: 15. DPT 1. Amphetamine oder -derivate Methylphenidat (z. B. Medikinet, Ritalin, Concerta ) Zugelassen für: Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom

Mehr

Seminar Praxis der Bewegungsstörungen. Therapie des Parkinson- Syndroms II: Spätstadium und nichtmotorische

Seminar Praxis der Bewegungsstörungen. Therapie des Parkinson- Syndroms II: Spätstadium und nichtmotorische Seminar Praxis der Bewegungsstörungen Therapie des Parkinson- Syndroms II: Spätstadium und nichtmotorische Symptome IPS- Spätsyndrom Motorische Komplikationen Fluktuationen Dyskinesien Axiale Störungen

Mehr

Parkinson s Parkinson s Well-Being Map TM zur Unterstützung der Kommunikation beim Arztbesuch

Parkinson s Parkinson s Well-Being Map TM zur Unterstützung der Kommunikation beim Arztbesuch Parkinson s TM Supporting communication of my Parkinson s Parkinson s Well-Being Map wird unterstützt von: The Parkinson s Well-Being Map TM has been endorsed by: Developed Entwickelt in partnership in

Mehr

Psychosen. By Kevin und Oliver

Psychosen. By Kevin und Oliver Psychosen By Kevin und Oliver 9. Umgang Inhaltsverzeichnis 1. Definition Psychosen 2. Häufigkeit 3. Ursachen 4. Formen / Symptome 5. Phasen einer Psychose 6. Diagnosen 7. Medikamente 8. Therapie Definition

Mehr

Möglichkeiten und Schwierigkeiten im Umgang mit Psychopharmaka im Rahmen einer stationären Behandlung

Möglichkeiten und Schwierigkeiten im Umgang mit Psychopharmaka im Rahmen einer stationären Behandlung Möglichkeiten und Schwierigkeiten im Umgang mit Psychopharmaka im Rahmen einer stationären Behandlung Blick auf die Geschichte Rituale, Amulette und Beschwörungsformeln Mischungen von Heilpflanzen, Früchten

Mehr

LPE Landesverband www.psychiatrie-erfahrene-nrw.de Psychiatrie-Erfahrener NRW e.v.

LPE Landesverband www.psychiatrie-erfahrene-nrw.de Psychiatrie-Erfahrener NRW e.v. LPE Landesverband www.psychiatrie-erfahrene-nrw.de Psychiatrie-Erfahrener NRW e.v.... Ausgewählte Nebenwirkungen häufig verordneter atypischer Neuroleptika (1) bis (5) Quelle ist die Arzneimitteldatenbank

Mehr

Begutachtung von Kopfschmerz nach Schädelhirntrauma. Martin Tegenthoff Neurologische Universitätsklinik BG-Kliniken Bergmannsheil Bochum

Begutachtung von Kopfschmerz nach Schädelhirntrauma. Martin Tegenthoff Neurologische Universitätsklinik BG-Kliniken Bergmannsheil Bochum von Kopfschmerz nach Schädelhirntrauma Martin Tegenthoff Neurologische Universitätsklinik BG-Kliniken Bergmannsheil Bochum Schädel-Hirn etwa 200.000-280.000/Jahr 80% leicht 10% mittelschwer 10% schwer

Mehr

Schlafstörungen erkennen und bewältigen

Schlafstörungen erkennen und bewältigen Schlafstörungen erkennen und bewältigen Öffentlicher Vortrag 18. November 2010 Tracey Emin, 2002 Thomas C. Wetter Klinik für Affektive Erkrankungen und Allgemeinpsychiatrie ZH Ost Psychiatrische Universitätsklinik

Mehr

Alizaprid ist ein Wirkstoff zur Behandlung von Erbrechen (Antiemetikum).

Alizaprid ist ein Wirkstoff zur Behandlung von Erbrechen (Antiemetikum). Gebrauchsinformation: Information für Anwender Vergentan 50 mg/2 ml Injektionslösung Wirkstoff: Alizapridhydrochlorid Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung

Mehr

19.07.2013. Problemfelder beim geriatrischen Patienten mit M. Parkinson. Krankheitstrajektoren des M. Parkinson. Medikamentöse Therapie

19.07.2013. Problemfelder beim geriatrischen Patienten mit M. Parkinson. Krankheitstrajektoren des M. Parkinson. Medikamentöse Therapie CAMPUS GROSSHADERN CAMPUS INNENSTADT Problemfelder beim geriatrischen Patienten mit M. Parkinson M. Parkinson und Palliative Care medikamentöse Therapie Stefan Lorenzl Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin

Mehr

Abstracts. 2. Bremerhavener Neurologietag 09. September 2006. Multiple Sklerose und Morbus Parkinson. Orion Pharma GmbH

Abstracts. 2. Bremerhavener Neurologietag 09. September 2006. Multiple Sklerose und Morbus Parkinson. Orion Pharma GmbH Orion Pharma GmbH Abstracts 2. Bremerhavener Neurologietag 09. September 2006 Villa Schocken Wurster Straße 106 27580 Bremerhaven Telefon: 0471 806 1692 e mail: Bremerhaven.dmsg bremen@dmsg.de Bundesbeauftragte

Mehr

Richtlinien für die Behandlung des idiopathischen Parkinsonsyndroms

Richtlinien für die Behandlung des idiopathischen Parkinsonsyndroms Richtlinien für die Behandlung des idiopathischen Parkinsonsyndroms n Neurologische Richtlinien Arbeitsgruppe 1, 2 der Therapiekommission der Schweizerischen Neurologischen Gesellschaft (SNG) Vor 10 Jahren

Mehr

Mein Parkinson Befindlichkeitsspiegel (Parkinson s Well-Being Map ) zur Unterstützung der Kommunikation beim Arztbesuch

Mein Parkinson Befindlichkeitsspiegel (Parkinson s Well-Being Map ) zur Unterstützung der Kommunikation beim Arztbesuch Parkinson s Well-Being Map wird unterstützt von: arkinson Selbsthilfe Österreich Dachverband Entwickelt in Partnerschaft mit UCB Pharma S.A. Alle Rechte vorbehalten UCB Alle durch oder gekennzeichneten

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Grundlagen. II Präparate VII

Inhaltsverzeichnis. Grundlagen. II Präparate VII VII Inhaltsverzeichnis I Grundlagen 1 Pharmakologische Grundlagen........ 3 1.1 Pharmaka......................... 4 1.1.1 Pharmakologisch wirksame Stoffe......... 4 1.1.2 Wirkstoffentwicklung.................

Mehr

Menschenrechte in der medikamentösen Therapie Umgang mit Psychopharmaka Wirkungen und Nebenwirkungen Indikationen hier: Neuroleptika

Menschenrechte in der medikamentösen Therapie Umgang mit Psychopharmaka Wirkungen und Nebenwirkungen Indikationen hier: Neuroleptika Menschenrechte in der medikamentösen Therapie Umgang mit Psychopharmaka Wirkungen und Nebenwirkungen Indikationen hier: Neuroleptika Volkmar Aderhold Institut für Sozialpsychiatrie an der Universität Greifswald

Mehr

Depression im Alter. Depression psychische Veränderungen besser verstehen

Depression im Alter. Depression psychische Veränderungen besser verstehen Depression im Alter Depression psychische Veränderungen besser verstehen 5.2.2015 Daniela Lutz Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH daniela_lutz@sunrise.ch Inhalt und Ablauf Depression Allgemeines

Mehr

Psychische Veränderungen und Erkrankungen im höheren Lebensalter

Psychische Veränderungen und Erkrankungen im höheren Lebensalter Psychische Veränderungen und Erkrankungen im höheren Lebensalter Bürgerforum Altenpflege am 09.11.2015 Dr. med. Irmgard Paikert-Schmid kbo Isar-Amper-Klinikum München Ost Psychische Störungen im Alter

Mehr

Pentiro 50 mg/12,5 mg/200 mg Filmtabletten 2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung Eine Filmtablette enthält 50 mg Levodopa, 12,5 mg

Pentiro 50 mg/12,5 mg/200 mg Filmtabletten 2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung Eine Filmtablette enthält 50 mg Levodopa, 12,5 mg Pentiro 50 mg/12,5 mg/200 mg Filmtabletten 2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung Eine Filmtablette enthält 50 mg Levodopa, 12,5 mg Carbidopa (als Monohydrat) und 200 mg Entacapon. Sonstiger Bestandteil

Mehr

Inhalt. A Grundlagen 1. 1 Grundlagen der Neuro- Psychosomatik 3. 1.1 Neuro-Psychosomatik: Geschichte und klinische Konzepte 3

Inhalt. A Grundlagen 1. 1 Grundlagen der Neuro- Psychosomatik 3. 1.1 Neuro-Psychosomatik: Geschichte und klinische Konzepte 3 Inhalt A Grundlagen 1 1 Grundlagen der Neuro- Psychosomatik 3 1.1 Neuro-Psychosomatik: Geschichte und klinische Konzepte 3 1.1.1 Das Feld der Neuro-Psychosomatik 3 1.1.2 Historische Wurzeln der Neuro-

Mehr

Tutorium Klinische Psychologie I. Psychopharamkotherapie

Tutorium Klinische Psychologie I. Psychopharamkotherapie Tutorium Klinische Psychologie I Psychopharamkotherapie Letzte Prüfungsinformationen 37 MC-Fragen (37 Punkte) davon: 8 Fragen aus dem Tutorium/ zusätzlichen Vorlesungsinhalten 1 Langfrage (3 Punkte) Bonussystemteilnahe:

Mehr

Stadt-Apotheke. Ratgeber Parkinson. Apotheker S.A.Baset Stadt-Apotheke Bargteheide Jersbeker Straße 12 22941 Bargteheide

Stadt-Apotheke. Ratgeber Parkinson. Apotheker S.A.Baset Stadt-Apotheke Bargteheide Jersbeker Straße 12 22941 Bargteheide Stadt-Apotheke Jersbeker Str. 12 22941 Bargteheide Tel: 04532 / 83 12 Fax: 04532 / 25 16 5 Apotheker S.A.Baset Stadt-Apotheke Bargteheide Jersbeker Straße 12 22941 Bargteheide Ratgeber Parkinson Was ist

Mehr

neurologisch Fachmagazin für Neurologie SUPPLEMENTUM 2/2013 Österreichische Parkinson Gesellschaft Leitlinien zur Behandlung der Parkinson-Krankheit

neurologisch Fachmagazin für Neurologie SUPPLEMENTUM 2/2013 Österreichische Parkinson Gesellschaft Leitlinien zur Behandlung der Parkinson-Krankheit P.b.b. 07Z037411M, Benachrichtigungspostamt 1070 Wien, ISSN 2223-0629 neurologisch Fachmagazin für Neurologie SUPPLEMENTUM 2/2013 Offizielles Organ der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie MedMedia

Mehr

Telemonitoring of patients with Parkinson s disease using inertia sensors

Telemonitoring of patients with Parkinson s disease using inertia sensors ehealth 2014 - Health Informatics meets ehealth TELEMONITORING VON PARKINSON PATIENTEN MIT HILFE VON INERTIALSENSOREN Telemonitoring of patients with Parkinson s disease using inertia sensors Neltje E.

Mehr

Fallvorstellung Periphere Neurologie. Sven Richter Medizinisches Zentrum Heilbad St. Moritz Facharzt Neurologie FMH

Fallvorstellung Periphere Neurologie. Sven Richter Medizinisches Zentrum Heilbad St. Moritz Facharzt Neurologie FMH Fallvorstellung Periphere Neurologie Sven Richter Medizinisches Zentrum Heilbad St. Moritz Facharzt Neurologie FMH Fallvorstellung Periphere Neurologie I Mann, 18 Jahre Am Morgen des 11. Juni 2011 erwacht

Mehr

PROLAKTINOM. Diana Ivan. Hyperprolaktinämie. 5. Süddeutscher Hypophysen- und Nebennierentag 09. April 2011. diana.ivan@endokrinologikum.

PROLAKTINOM. Diana Ivan. Hyperprolaktinämie. 5. Süddeutscher Hypophysen- und Nebennierentag 09. April 2011. diana.ivan@endokrinologikum. PROLAKTINOM Hyperprolaktinämie Diana Ivan 5. Süddeutscher Hypophysen- und Nebennierentag 09. April 2011 diana.ivan@endokrinologikum.com Anatomie der Hypophyse Chiasma opticum (Sehnervenkreuzung) Hypophyse

Mehr

Ohne Vertrag Gutes Klassenklima Qualifizierte Ausbildung

Ohne Vertrag Gutes Klassenklima Qualifizierte Ausbildung Heilpraktikerüberprüfung (beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie) - 13. Oktober 2010 1. Welche der folgenden Aussagen zu Angststörungen treffen zu? A Bei Phobien bezieht sich die Angst nicht auf

Mehr

Medikamente bei nicht motorischen Symptomen. M. Böddeker Zentrum für Neurologie und Neurorehabilitation Luzerner Kantonsspital LUKS

Medikamente bei nicht motorischen Symptomen. M. Böddeker Zentrum für Neurologie und Neurorehabilitation Luzerner Kantonsspital LUKS Medikamente bei nicht motorischen Symptomen M. Böddeker Zentrum für Neurologie und Neurorehabilitation Luzerner Kantonsspital LUKS Krankheitszeichen Nigrostriatale System Lewy-Pathologie Motorisch Bradykinese,

Mehr

Da Angst und Depression bei Parkinson-Patienten. und psychoedukative Maßnahmen.

Da Angst und Depression bei Parkinson-Patienten. und psychoedukative Maßnahmen. Matthias R. Lemke 1 Andres O. Ceballos-Baumann 2 Depression bei Parkinson-Patienten Diagnostische, pharmakologische und psychotherapeutische Aspekte Zusammenfassung Depressionen treten bei circa 40 bis

Mehr

SPECT- Bilder von präsynaptischen Dopamintransportern, die unter Verwendung der Radioliganden

SPECT- Bilder von präsynaptischen Dopamintransportern, die unter Verwendung der Radioliganden Seite 1 von 5 SPECT- Bilder von präsynaptischen Dopamintransportern, die unter Verwendung der Radioliganden 123 I-FP CIT erlangt wurden, können durch eine Reihe neuroaktiver Medikamente beeinträchtigt

Mehr

Die wichtigsten Formen der Demenz. B. Kopp

Die wichtigsten Formen der Demenz. B. Kopp Die wichtigsten Formen der Demenz B. Kopp Definition Syndromdefinition Demenz: Der Begriff Demenz bezeichnet ein klinisches Syndrom. ICD-10-Definition: Demenz (ICD-10-Code: F00-F03) ist ein Syndrom als

Mehr

Heilpraktikerschule K. Papadopoulos - Schmitt. Schriftliche Heilpraktikerüberprüfung am 21. März 2012 (beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie)

Heilpraktikerschule K. Papadopoulos - Schmitt. Schriftliche Heilpraktikerüberprüfung am 21. März 2012 (beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie) Schriftliche Heilpraktikerüberprüfung am 21. März 2012 (beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie) Gruppe A 1. Einfachauswahl Welche Aussage zur leichten Intelligenzminderung (nach ICD-10) trifft zu?

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN Memantin Genericon 5 mg, 10 mg, 15 mg, 20 mg Filmtabletten (Starterpackung) Wirkstoff: Memantinhydrochlorid Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig

Mehr

Therapie schizophrener Erkrankungen

Therapie schizophrener Erkrankungen Therapie schizophrener Erkrankungen Anti-Stigma-Aktion München und Bayerische Anti-Stigma-Aktion (BASTA) In Kooperation mit der World Psychiatric Association (WPA) 1 Therapie schizophrener Erkankungen

Mehr

Heilpraktikerprüfung Psychotherapie -13.10.2010

Heilpraktikerprüfung Psychotherapie -13.10.2010 Heilpraktikerprüfung Psychotherapie -13.10.2010 1 Mehrfachauswahl Welche der folgenden Aussagen zu Angststörungen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Bei Phobien bezieht sich die Angst nicht auf bestimmte

Mehr

Alzheimer-Demenz: Erkrankung mit vielen Gesichtern

Alzheimer-Demenz: Erkrankung mit vielen Gesichtern Alzheimer-Demenz: Erkrankung mit vielen Gesichtern Hamburg / Mainz (26. Juni 2007) - Der Verlauf der Alzheimer-Demenz ist nicht nur von kognitiven und funktionalen Beeinträchtigungen, sondern zunehmend

Mehr

Optimierung der Pharmakotherapie. durch ein erweitertes Medikationsmanagement. bei Patienten mit Morbus Parkinson. Inaugural-Dissertation

Optimierung der Pharmakotherapie. durch ein erweitertes Medikationsmanagement. bei Patienten mit Morbus Parkinson. Inaugural-Dissertation Optimierung der Pharmakotherapie durch ein erweitertes Medikationsmanagement bei Patienten mit Morbus Parkinson Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Naturwissenschaften im Fachbereich

Mehr

Nichtmotorische Symptome der Parkinson-Krankheit Regionalgruppe Kreis Steinfurt 14. März 2012

Nichtmotorische Symptome der Parkinson-Krankheit Regionalgruppe Kreis Steinfurt 14. März 2012 Nichtmotorische Symptome der Parkinson-Krankheit Regionalgruppe Kreis Steinfurt 14. März 2012 PD Dr. T. Warnecke Klinik und Poliklinik für Neurologie Universitätsklinikum Münster Motorische Hauptsymptome

Mehr

REM-Schlafverhaltensstörung RBD

REM-Schlafverhaltensstörung RBD RBD-Patiententag 20.07.2012 REM-Schlafverhaltensstörung RBD RBD Formen und diagnostische Probleme Prof. Dr. W. H. Oertel, Prof. Dr. G. Mayer, Prof. Dr. F. Rosenow, PD Dr. V. Ries, Dr. D. Vadasz Frau E.

Mehr

Fatique Restless legs - Gangstörung

Fatique Restless legs - Gangstörung Fatique Restless legs - Gangstörung MS-Tag 2012 MS-Zentrum Zertifikat der DMSG Prof. Dr. med. Helmut Buchner und klinische Neurophysiologie Recklinghausen Fatigue MS-Fatigue: vorzeitige allgemeine physische

Mehr

Schwindel aus psychiatrischer Sicht

Schwindel aus psychiatrischer Sicht U N I V E R S I TÄRE P S YCHIATRISCHE D I E N S TE B E R N ( U P D ) U n i ve r s i t ä t s k l i n k f ü r P s yc h i a t r i e und P s yc h o t h e r a p i e Schwindel aus psychiatrischer Sicht PD Dr.

Mehr