Architektur UH/FH. Architektur (universitäre Hochschulen)

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1 UH/FH Die Architektinnen und Architekten haben kaum Mühe beim Berufseinstieg, wobei er den Fachhochschulabsolventen noch etwas leichter fällt als den Absolvent/innen universitärer Hochschulen. Darin mag sich die grössere Nähe der FH-Architektinnen und -Architekten zum operativ praktischen Geschäft widerspiegeln. Ob an universitären Hochschulen oder an Fachhochschulen ausgebildet, ob mit FH-Bachelor oder FH- mit Ausnahme der Bachelorabsolvent/innen der universitären Hochschulen unterscheiden sich die Beschäftigungssituationen der jungen Architekten insgesamt kaum. Fast alle arbeiten in einem -, Planungs- oder Ingenieurbüro und nur wenige sind teilzeitlich beschäftigt. Das Jahreseinkommen der Neuabsolventen der liegt jeweils deutlich unter dem Durchschnitt der Neuabsolventen insgesamt. (universitäre Hochschulen) Tabelle 1a: Kennzahlen der Stichprobe (in Prozent) Fach Bachelor (n=344) (n=326) Hochschule Università della Svizzera italiana EPF Lausanne ETH Zürich Geschlecht Männer Frauen Tabelle 2a: Kennzahlen betreffend übertritt (in Prozent) UH Übertritt ins studium Entwicklung des Arbeitsmarkts Im Vergleich zu vielen anderen Studiengängen bereitet relativ gut auf den Beruf vor, wodurch die absolventinnen und -absolventen weniger Mühe beim Berufseinstieg bekunden. In den vergangenen Jahrzehnten wurde verschiedentlich deutlich, dass in wirtschaftlich ungünstigen Zeiten die Schwierigkeiten für die Architekten schnell zunehmen können. Seit zehn Jahren ist ihre Beschäftigungssituation jedoch besser oder gleich gut wie für die universitären abgänger insgesamt. Nach dem abschluss widmen sich die jungen Architektinnen und Architekten vorab der Berufstätigkeit. Lediglich 5 Prozent beginnen eine Weiterbildung, kaum jemand nimmt ein Doktorat auf. In anderen Studienfächern bilden sich durchschnittlich 39 Prozent der Uni-Absolventen weiter. Die hier publizierte Auswertung stützt sich auf die Erhebung der Gesamtstudie: Bundesamt für Statistik BFS, Befragung der Hochschulabsolvent/innen, Abschlussjahrgang Mehr zur Befragung: www. graduates-stat.admin.ch

2 Tabelle 3a: Kennzahlen Erwerbssituation nach einem abschluss UH (in Prozent) erwerbstätig stellensuchend Stelle zugesichert Erwerbsverzicht ** * ** 5 UH Beschäftigungsbereiche Bis auf wenige Ausnahmen arbeiten alle Architektinnen und Architekten im privaten, gewinnorientierten Dienstleistungssektor. 88 Prozent bezeichnen sich als Ingenieurinnen bzw. Ingenieure oder als Architektinnen bzw. Architekten. Tabelle 4a: Beschäftigungsbereiche nach einem abschluss UH (in Prozent) UH Hochschule 2** 17 Schule 0 8 Rechtswesen 0 8 Information und Kultur 0 3 Gesundheitswesen 0 12 Pädagogische, Psychologische, Soziale Dienste 0 3 Land- und Forstwirtschaft 0 0,3 Industrie 2** 5 Energie- und Wasserversorgung 0 0,5 Private Dienstleistungen Öffentliche Verwaltung 1** 8 Kirchlicher Dienst 0 0,7 Verbände und Organisationen 0 3 Erwerbssituation nach Abschlussgrad Jene Bachelorabsolventinnen und -absolventen, die (noch) kein studium begonnen haben, absolvieren häufig ein Praktikum. Lediglich 12 Prozent erachten ein studium als unnötig und noch weniger geben an, genug vom Studieren zu haben. Die Uni-Bachelor-Architektinnen und die Uni-Bachelorabsolventen insgesamt unterscheiden sich in vielen Beschäftigungsindikatoren, wie Tabelle 5a aufzeigt. Aufgrund der geringen Stichprobengrösse dürfen die entsprechenden Zahlen allerdings nicht überinterpretiert werden. Bis zur ersten Anstellung reichen bei den Uni-absolvent/innen insgesamt durchschnittlich fünf Bewerbungen aus. -Architekten benötigen doppelt so viele. Dabei führen Spontanbewerbungen (40 Prozent) und persönliche Kontakte (29 Prozent) häufiger zum Erfolg als Stelleninserate im Internet (16 Prozent). Schwierigkeiten bei der Stellensuche führen die jungen Architektinnen und Architekten zumeist auf fehlende Berufserfahrung (66 Prozent) und die aktuelle Wirtschaftslage (55 Prozent) zurück.

3 Die Zufriedenheit mit den Anstellungsbedingungen variiert. Mit dem hohen Pensum sind 83 Prozent der -Architekten zufrieden, mit dem relativ tiefen Einkommen jedoch nur 27 Prozent. Tabelle 5a: Kennzahlen Berufseinstieg Absolvent/innen UH (in Prozent) Bachelor 1 (n=52) Bachelor UH (n=326) UH Anteil Stellensuchende 4** Schwierigkeiten bei der Stellensuche 21* Studium als gute Grundlage für den Berufseinstieg betrachtet Rückblickend betrachtet nochmals dasselbe Studium wählen Erwerbstätige: Jahresbruttoeinkommen 2 (in Franken) Mehrere Erwerbstätigkeiten werden ausgeübt 17* Berufliche Stellung Praktikant/in Kein inhaltlicher Bezug zwischen Studium und jetziger Tätigkeit 24* Hochschulabschluss für jetzige Tätigkeit verlangt? Nein Ja, im entsprechenden Fach Ja, auch in verwandten Fächern 12** Ja, aber ohne spezifische Fachrichtung 12** Aktuelle Tätigkeit wird angesehen als längerfristige Tätigkeit 14** zusätzliche Ausbildungsstation Gelegenheitsjob 24* Anteil Teilzeitbeschäftigte (Pensum < 90 Prozent) 31* Anteil befristet Angestellte Bezieht sich nur auf jene Bachelorabsolvent/innen, die im Befragungsjahr (noch) kein studium aufgenommen haben. 2 Als statistisches Mittel wurde der Median verwendet. Die Einkommen der teilzeitlich beschäftigten Personen wurden auf 100 Prozent hochgerechnet.

4 (Fachhochschulen) Tabelle 1b: Kennzahlen der Stichprobe (in Prozent) Fach Bachelor (n=311) (n=85) Hochschule Berner Fachhochschule 19 7* Fachhochschule Nordwestschweiz 7 16 Fachhochschule Zentralschweiz 18 11* Haute école spécialisée de Suisse occidentale Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana 7 Zürcher Fachhochschule Geschlecht Männer Frauen Tabelle 2b: Kennzahlen betreffend übertritt (in Prozent) FH Übertritt ins studium Entwicklung des Arbeitsmarkts Mit Ausnahme von 2003 präsentiert sich die Situation für die Bachelorabsolventinnen und -absolventen der an Fachhochschulen sehr günstig. Ein Jahr nach Studienabschluss sind sie nur vereinzelt auf Stellensuche. Nach dem Bachelorabschluss beginnen knapp 30 Prozent eine Weiterbildung doppelt so viele wie bei den FH-Bachelorabsolvent/innen insgesamt üblich. Tabelle 3b: Kennzahlen Erwerbssituation nach einem Bachelorabschluss FH (in Prozent) erwerbstätig stellensuchend Stelle zugesichert Erwerbsverzicht ** 1** * * 1** 8 FH

5 Beschäftigungsbereiche Die jungen Architektinnen und Architekten sind fast nur im privaten Dienstleistungssektor tätig. Darin unterscheiden sich die FH-Bachelorabsolvent/innen nicht von den Uni- absolventen und -absolventinnen. So bezeichnen sich die meisten FH-Abgänger/ innen (91 Prozent) als Architekt/innen oder als Ingenieur/innen (s. oben). Tabelle 4b: Beschäftigungsbereiche nach einem Bachelorabschluss FH (in Prozent) FH Hochschule 1** 3 Schule 1** 18 Rechtswesen 0 0,4 Information und Kultur 0 2 Gesundheitswesen 0 13 Pädagogische, Psychologische, Soziale Dienste 0 9 Land- und Forstwirtschaft 0 1 Industrie 5* 11 Energie- und Wasserversorgung 0 0,7 Private Dienstleistungen Öffentliche Verwaltung 0 7 Kirchlicher Dienst 0 0,3 Verbände und Organisationen 0 1 Erwerbssituation nach Abschlussgrad Im Durchschnitt reichen für Bachelorabsolventinnen und -absolventen der zwei Bewerbungen (FH insgesamt: fünf) aus, um zur ersten Stelle zu kommen. Dabei spielen persönliche Kontakte eine wichtige Rolle: Knapp 40 Prozent der Architektinnen und Architekten finden dank solchen eine Anstellung (FH-Bachelor : 12 Prozent). Mit dem Einkommen, das unter dem Fachhochschul-Durchschnitt liegt, sind nur 34 Prozent der jungen FH-Architektinnen und -Architekten zufrieden. Umgekehrt behagt fast 90 Prozent die Höhe ihres Pensums. Wer damit nicht zufrieden ist, möchte gerne weniger arbeiten. Wie alle absolventen der Fachhochschule haben auch -Architektinnen und -Architekten etwas mehr Schwierigkeiten, eine ihren Vorstellungen entsprechende Stelle zu finden, als die Bachelorabsolventen. In den meisten Beschäftigungsindikatoren unterscheiden sich Architekten und Architektinnen mit abschluss jedoch kaum von jenen mit Bachelorabschluss.

6 Tabelle 5b: Kennzahlen Berufseinstieg Absolvent/innen FH (in Prozent) Bachelor (n=311) Bachelor FH (n=85) FH Anteil Stellensuchende 3* 3 4** 4 Schwierigkeiten bei der Stellensuche Studium als gute Grundlage für den Berufseinstieg betrachtet Rückblickend betrachtet nochmals dasselbe Studium wählen Erwerbstätige: Jahresbruttoeinkommen 1 (in Franken) Mehrere Erwerbstätigkeiten werden ausgeübt * 29 Berufliche Stellung Praktikant/in 2** 3 2** 3 Kein inhaltlicher Bezug zwischen Studium und jetziger Tätigkeit 3* 10 4** 8 Hochschulabschluss für jetzige Tätigkeit verlangt? Nein ** 21 Ja, im entsprechenden Fach Ja, auch in verwandten Fächern ** 22 Ja, aber ohne spezifische Fachrichtung * 9 Aktuelle Tätigkeit wird angesehen als längerfristige Tätigkeit zusätzliche Ausbildungsstation Gelegenheitsjob 3* 6 3** 6 Anteil Teilzeitbeschäftigte (Pensum < 90 Prozent) Anteil befristet Angestellte 5* 16 5** 24 1 Als statistisches Mittel wurde der Median verwendet. Die Einkommen der teilzeitlich beschäftigten Personen wurden auf 100 Prozent hochgerechnet.

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