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1 K O L L E K T I V V E R T R A G 2014 DER OÖ. ORDENSSPITÄLER MIT ÖFFENTLICHKEITSRECHT

2 I N H A L T S V E R Z E I C H N I S Geltungsbereich 1. ABSCHNITT 1 Einstellung 2 Probemonat 3 Dienstverhältnisse auf bestimmte Zeit 4 Dienstzettel 5 Vordienstzeitenanrechnung, Stichtag 5a Vordienstzeitenanrechnung, Stichtag, für Dienstnehmer, deren Dienstverhältnis nach dem begonnen hat 6 Wirksamkeitsbeginn der Vordienstzeitanrechnung 7 Kündigungsfristen 8 Besonderer Kündigungsschutz 2. ABSCHNITT 9 Dienstplan 10 Durchrechnung 10a Zeitbonus 11 Überstunden 11a Mehrarbeitszuschlag 3. ABSCHNITT 12 Rufbereitschaft 13 Bereitschaft 14 Einbeziehung in den Geltungsbereich des Nachtschwerarbeitsgesetzes 4. ABSCHNITT 15 Entlohnung 16 Sonderzahlungen 17 Teilzeitbeschäftigung 18 Ferialaushilfen 19 Personalverpflegung 20 Anspruch bei Dienstverhinderung 21 Dienstjubiläum 22 Abfertigung 23 Entgeltfreie Zeiten 5. ABSCHNITT 24 Erholungsurlaub 25 Behindertenurlaub 26 Sonderfreizeit 2

3 27 Urlaubsantritt 28 Urlaubsentgelt 29 Erweiterte Karenz 29a Berufspause (Sabbatical) 29b Sterbebegleitung, Begleitung schwerstkranker Kinder, Pflegekarenz und Pflegeteilzeit. 6. ABSCHNITT 30 Reisekosten 31 Fahrtkostenzuschuss 32 Fahrtkostenentschädigung bei Rufbereitschaft 33 Dienstkleidung und Reinigung 7. ABSCHNITT 34 Verfall von Ansprüchen 35 Sprachliche Gleichbehandlung 36 Gültigkeitsdauer des Kollektivvertrages, Option Unterschriftenblatt ANHANG I Einreihungsschema I Entlohnungsschema I Katalog I ANHANG II Einstufungsschema II Angestellte Einstufungsschema II Arbeiter Entlohnungsschema II Angestellte Entlohnungsschema II Arbeiter Katalog II ANHANG III Einstufungsschema III Entlohnungsschema III Katalog III ANHANG IV Optionserklärung gem. 36 Abs 2 des Kollektivvertrages 2004 der OÖ. Ordensspitäler mit Öffentlichkeitsrecht 3

4 K O L L E K T I V V E R T R A G abgeschlossen zwischen Interessenvertretung von Ordensspitälern und konfessionellen Alten- und Pflegeheimen Österreichs, Freyung 6, 1010 Wien durch den bevollmächtigten Rechtsanwalt Dr. Eckhard Pitzl, Rudolfstraße 4, 4040 Linz einerseits und dem Österreichischen Gewerkschaftsbund Gewerkschaft VIDA Handelskai 348, 1020 Wien andererseits. G E L T U N G S B E R E I C H : Dieser Kollektivvertrag gilt 1. räumlich für den Bereich des Bundeslandes Oberösterreich 2. fachlich für folgende Krankenanstalten Oberösterreichs, deren Träger direkt oder indirekt römisch-katholische Orden oder Kongregationen sind: Konventhospital der Barmherzigen Brüder Linz A.ö. Krankenhaus der Elisabethinen Linz A.ö. Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul Linz Klinikum Wels - Grieskirchen Krankenhaus Sierning A.ö. Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul Ried A.ö. Krankenhaus St. Josef Braunau B & S Zentrallabor Barmherzige Brüder und Barmherzige Schwestern 3. persönlich für alle Dienstnehmer in den unter Ziffer 2 genannten Krankenanstalten (Angestellte und Arbeiter), ausgenommen Ärzte, akademisch graduierte Apothekenbedienstete und Personen, die selbst einem religiösen Orden oder einer Kongregation angehören. Der Kollektivvertrag gilt auch nicht für Praktikanten, das sind Personen, die während der Zeit, die für ein Praktikum im Rahmen ihrer Ausbildung vorgesehen ist, vorübergehend, höchstens aber für die Zeit ihrer Ausbildung, im Krankenhaus tätig sind. 4

5 1. ABSCHNITT Beginn, Dauer und Ende des Dienstverhältnisses, Einstufungsschema. 1 Einstellung. Die Einstellung der Dienstnehmer erfolgt durch den Rechtsträger (Personalstelle) nach vorheriger Beratung mit dem Betriebsrat ( 99 ArbVG). 2 Probemonat. Während des ersten Monats kann das Dienstverhältnis von beiden Seiten jederzeit gelöst werden. 3 Dienstverhältnisse auf bestimmte Zeit. Ein Dienstverhältnis auf bestimmte Zeit ist schriftlich zu vereinbaren und darf nur einmal auf bestimmte Zeit mit Zustimmung des Betriebsrates verlängert werden. Eine zweite Verlängerung eines solchen Dienstverhältnisses ist nur auf unbestimmte Zeit zulässig. 4 Dienstzettel. Der Betriebsrat erhält eine Kopie des Dienstzettels bzw. des Dienstvertrages. 5 Vordienstzeitenanrechnung, Stichtag. 1. Für die Einstufung in das Gehaltsschema, die Vorrückungen im Gehaltsschema und die Berechnung des Urlaubsanspruchs ist der Vorrückungsstichtag maßgebend. 2. Bei Dienstverhältnissen, für welche Anhang I und III gelten, ist der Vorrückungsstichtag dadurch zu ermitteln, dass unter Ausschluss der vor der 5

6 Vollendung des 18. Lebensjahres liegenden Zeiten dem Tag des Beginns des Dienstverhältnisses bis zum Ausmaß von maximal 6 Jahren vorangestellt werden: a) Frühere Dienstzeiten bei einem anderen Dienstgeber, sofern die früheren Dienstzeiten mindestens je 6 Monate bei demselben Dienstgeber ununterbrochen gedauert haben; b) selbständige Erwerbstätigkeit, sofern sie mindestens je 6 Monate gedauert hat; c) bei diplomiertem Gesundheits- und Krankenpflegepersonal, Hebammen, medizinisch-technischem Personal, Pflegehelfern und Sanitätshilfsdiensten Dienstzeiten, die berufsspezifisch erbracht wurden, sowie Zeiten der Ausbildung zur Erlangung des Diploms, ausgenommen Zeiten des Besuchs von Pflichtschulen und mittleren oder höheren Schulen; d) bei Hebammen Zeiten der freien Praxis in diesem Beruf. 3. Nicht in Österreich erbrachte selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit ist nach dem vorstehenden Absatz 2 nur dann anzurechnen, wenn es sich um annähernd gleichwertige Tätigkeit wie die Verwendung im Krankenhaus handelt und wenn der Dienstnehmer nachweist, dass er, soweit an seinem Beschäftigungsort nicht Deutsch gesprochen wurde, die Landessprache dieses Beschäftigungsortes beherrscht. 4. Liegen bei Dienstnehmern der in Abs 2 lit c) genannten Dienstnehmergruppen Vordienstzeiten in Betrieben, die diesem Kollektivvertrag unterliegen in der Dauer von mindestens 6 Jahren vor, so werden nur jene Vordienstzeiten angerechnet, die in Betrieben, die diesem Kollektivvertrag unterliegen, zurückgelegt wurden, wobei die Anrechnung auch über die 6 Jahresgrenze hinaus erfolgt. 5. Schulzeiten ab vollendetem 18. Lebensjahr, soweit diese der Verwendung des Dienstnehmers im Krankenhaus zweckdienlich sind, können angerechnet werden. 6. Die Vorrückung findet an dem auf die Vollendung des zur Vorrückung erforderlichen Zeitraumes folgenden 1. Jänner oder 1. Juli statt (Vorrückungstermin). Die zur Vorrückung erforderliche Frist gilt auch dann als am Vorrückungstermin erfüllt, wenn sie vor dem Ablauf des dem Vorrückungstermin folgenden 31. März bzw. 30. September endet. 6

7 7. Bei Dienstverhältnissen, die vor dem begonnen haben, gilt der vor dem ermittelte Vorrückungsstichtag (Vordienstzeitenanrechnung) weiter, und zwar auch dann, wenn eine Optionserklärung gemäß 36 abgegeben wird. 5a Vordienstzeitenanrechnung, Stichtag, für Dienstnehmer, deren Dienstverhältnis nach dem begonnen hat. Abweichend vom 5 dieses Kollektivvertrages gilt für Dienstnehmer, deren Dienstverhältnis nach dem begonnen hat: 1. Für die Einstufung in das Gehaltsschema und die Vorrückungen im Gehaltsschema ist der Vorrückungsstichtag maßgebend. 2. Der Vorrückungsstichtag ist dadurch zu ermitteln, dass dem Tag des Beginns des Dienstverhältnisses frühere verwendungsspezifische selbständige oder unselbständige Tätigkeiten in einem Mitgliedsstaat des EWR oder in der Schweiz vorangestellt werden, sofern sie jeweils mindestens sechs Kalendermonate ununterbrochen gedauert haben. Die Anrechnung erfolgt bis zum Ausmaß von maximal 8 Jahren, sofern im Folgenden nichts anderes geregelt ist. 3. Bei diplomiertem Gesundheits- und Krankenpflegepersonal, Hebammen, medizinisch-technischem Personal, Pflegehelfern und Sanitätshilfsdiensten beträgt das Höchstausmaß der anrechenbaren Vordienstzeiten 8 Jahre. 4. Liegen verwendungsspezifische Vordienstzeiten von mindestens 8 Jahren in Betrieben vor, die diesem Kollektivvertrag unterliegen, so werden nur jene Vordienstzeiten angerechnet, die in Betrieben, die diesem Kollektivvertrag unterliegen, zurückgelegt wurden, wobei die Anrechnung auch über die Achtjahresgrenze hinaus erfolgt. 5. Bei diplomiertem Gesundheits- und Krankenpflegepersonal, Hebammen, medizinisch-technischem Personal, Pflegehelfern und Sanitätshilfsdiensten werden Zeiten der Ausbildung zur Erlangung der Berufsberechtigung, ausgenommen Zeiten des Besuchs von Pflichtschulen und mittleren oder höheren Schulen, wie Vordienstzeiten behandelt. 6. Schulzeiten ab vollendetem 18. Lebensjahr, soweit diese der Verwendung des Dienstnehmers im Krankenhaus zweckdienlich sind, können angerechnet werden. 7

8 7. Die Vorrückung findet an dem auf die Vollendung des zur Vorrückung erforderlichen Zeitraumes folgenden 1. Jänner oder 1. Juli statt (Vorrückungstermin). Die zur Vorrückung erforderliche Frist gilt auch dann als am Vorrückungstag erfüllt, wenn sie vor dem Ablauf des dem Vorrückungstermin folgenden 31. März bzw. 30. September endet. 6 Wirksamkeitsbeginn der Vordienstzeitenanrechnung. Der Dienstnehmer hat nur dann und erst ab dem Zeitpunkt Anspruch auf Vordienstzeitenanrechnung, wenn er diese geltend macht und gleichzeitig durch entsprechende Nachweise glaubhaft macht. Die Dienstzeitenanrechnung wird ab dem der Antragstellung und Glaubhaftmachung folgenden Monatsersten wirksam, frühestens nach Ablauf des Probemonats. 7 Kündigungsfristen. 1. Das Dienstverhältnis von Dienstnehmern, die sich nicht im Angestelltenverhältnis befinden, kann nach dem Probemonat von beiden Seiten zum letzten Tag eines Kalendermonats unter Einhaltung folgender Kündigungsfristen gelöst werden: bis zum vollendeten 5. Dienstjahr 2 Wochen bis zum vollendeten 15. Dienstjahr 4 Wochen bis zum vollendeten 25. Dienstjahr 6 Wochen bei mehr als 25 Dienstjahren 12 Wochen 2. Bei Kündigung durch den Dienstgeber sind dem Dienstnehmer während der Kündigungsfrist auf sein Verlangen wöchentlich mindestens acht Arbeitsstunden ohne Schmälerung des Entgelts freizugeben. Bei teilzeitbeschäftigten Dienstnehmern besteht der Anspruch aliquot. 8 Besonderer Kündigungsschutz. Dienstnehmer mit mehr als fünfjähriger ununterbrochener Betriebszugehörigkeit in derselben Anstalt dürfen vom Dienstgeber in jenen Zeiträumen nicht gekündigt werden, 8

9 in denen sie Anspruch auf Fortzahlung des Krankengeldzuschusses aufgrund der Bestimmungen dieses Kollektivvertrages haben. 9

10 2. ABSCHNITT Arbeitszeit, Mehrdienstleistung. 9 Dienstplan. 1. Wechseldienst ist jene Form der Arbeitszeitgestaltung, bei der eine unregelmäßige Verteilung der Lage der täglichen und/oder wöchentlichen Normalarbeitszeit erforderlich ist, um zur Aufrechterhaltung des Betriebes eine regelmäßige Besetzung einer Arbeitsstelle zu gewährleisten. 2. Die Normalarbeitszeit beträgt für alle Dienstnehmer wöchentlich 40 Stunden. 3. Die Dienstplanerstellung (Lage und Ausmaß der täglichen und wöchentlichen Arbeitszeit) erfolgt schriftlich und unlöschbar jeweils für einen Monat im Vorhinein und ist sowohl dem Dienstnehmer als auch dem Betriebsrat zehn Tage vor Monatsbeginn kundzumachen. Bei Erstellung des Dienstplanes ist auf eine möglichst gleichmäßige Verteilung der Arbeitszeit Bedacht zu nehmen, Änderungen des Dienstplanes sind nur im Einvernehmen mit dem betroffenen Dienstnehmer zulässig; der Betriebsrat ist unverzüglich nach Monatsende vom Dienstgeber zu informieren. 4. In jeder Woche muss eine 36-stündige ununterbrochene Freizeit gesichert sein. Die Zeiträume zur Einnahme der Mahlzeiten werden in die Arbeitszeit nicht eingerechnet. Die Pause zur Einnahme der Mittagsmahlzeit muss mindestens eine halbe Stunde betragen. 5. Mangels abweichender Betriebsvereinbarung haben innerhalb von 4 Wochen 2 Wochenenden (Samstag/Sonntag) zur Gänze arbeitsfrei zu sein. Ist im Rahmen des Wechseldienstes zur Aufrechterhaltung des Krankenhausbetriebs aufgrund des Dienstplanes regelmäßig auch an Sonn- und Feiertagen Dienst zu leisten, so ist jener Kalendertag im Dienstplan zu kennzeichnen, der statt des Sonn- oder Feiertagsdienstes dienstfrei sein muss und der in der betreffenden Woche oder in der auf den Sonn- oder Feiertagsdienst folgenden Woche einzuplanen ist. Wird der Dienstnehmer an diesem Tag zur Arbeit herangezogen, so gebührt ein Zuschlag von 100 % bzw. ab der 9ten Stunde 200 % des Normalgrundstundenlohnes. 10

11 6. Für die nicht im Wechseldienst tätigen Dienstnehmer ist die Dienstzeit so festzulegen, dass jede 2. Woche Freitag der wöchentliche Dienst endet. Die Normalarbeitszeit hat am Samstag spätestens um 12:00 Uhr zu enden. 7. Die tägliche Arbeitszeit ist dienstplanmäßig so einzuteilen, dass außer den gesetzlichen Ruhepausen höchstens eine Dienstzeitunterbrechung eingeplant ist. 8. Wird ein vollbeschäftigter Dienstnehmer für einen bestimmten Tag zum Dienst eingeteilt, so muss die Tagesarbeitszeit mindestens 4 Stunden betragen. Liegt sie darunter, so gelten jedenfalls 4 Stunden als geleistete Arbeitszeit. Dies gilt nicht für Bereitschaftsdienste. 8a. Bei Geltung eines Jahresdurchrechnungszeitraumes ist die Arbeitszeit innerhalb eines Durchrechnungszeitraumes möglichst so zu verteilen, dass die monatliche Sollarbeitszeit um nicht mehr als 20 Stunden überschritten oder unterschritten wird. Durch Betriebsvereinbarung kann für Dienstnehmer, die in Betriebskindergärten, Kinderbetreuungseinrichtungen oder Ausbildungseinrichtungen beschäftigt sind, Abweichendes geregelt werden. 8b. Wird bei Geltung eines Jahresdurchrechnungszeitraumes in einem Kalendermonat die Sollarbeitszeit um mehr als 20 Stunden unterschritten, so gelten die durch die Unterschreitung um mehr als 20 Stunden entfallenden Stunden als geleistete Arbeitszeit. Durch Betriebsvereinbarung kann für Dienstnehmer, die in Betriebskindergärten, Kinderbetreuungseinrichtungen oder Ausbildungseinrichtungen beschäftigt sind, Abweichendes geregelt werden. 9. Die Arbeitszeit jugendlicher Dienstnehmer, das sind solche, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, darf pro Arbeitstag 8 Stunden, pro Arbeitswoche 40 Stunden in der Regel nicht überschreiten. Allerdings darf mit Zustimmung des betroffenen jugendlichen Dienstnehmers die Arbeitszeit zur Erreichung einer längeren Wochenfreizeit so eingeteilt werden, dass sie in einer Woche bis zu 55 Stunden beträgt; jedoch darf die Gesamtarbeitszeit in zwei aufeinander folgenden Wochen 80 Stunden und die tägliche Arbeitszeit 9 Stunden nicht überschreiten. Ferner muss an jedem zweiten Wochenende eine zusammenhängende Freizeit von wenigstens 43 Stunden gewährt werden. 10. Die Diensteinteilung für das nicht im Wechseldienst tätige Personal ist so zu erstellen, dass der 24. Dezember arbeitsfrei und am 31. Dezember um 12:00 Uhr 11

12 Dienstschluss ist. Die allenfalls am 24. Dezember überhaupt oder am 31. Dezember nach 12:00 Uhr geleistete Dienstzeit ist durch bezahlte Ersatzruhezeit in der Stundenzahl abzugelten, die der Dienstnehmer am 24. Dezember überhaupt oder am 31. Dezember nach 12:00 Uhr geleistet hat, sofern nicht eine Betriebsvereinbarung eine andere Regelung vorsieht. 11. Die Diensteinteilung für den Wechseldienst ist so zu erstellen, dass jeder Dienstnehmer entweder am 24. Dezember ganztägig oder am 31. Dezember ab 12:00 Uhr dienstfrei ist. Jene Dienstnehmer, welche am 24. Dezember überhaupt oder am 31. Dezember ab 12:00 Uhr beschäftigt werden, erhalten bezahlte Ersatzfreizeit im Ausmaß jener Stunden, welche in den freizuhaltenden Zeiträumen Dienst geleistet wurden. Die Dienstleistungen in den freizuhaltenden Zeiträumen sind keine Überstundenleistungen im Sinne der Überstundenbestimmungen, sondern Dienstleistungen an einem betriebsbezogenen Ruhetag. Betriebsvereinbarungen, die andere Regelungen vorsehen, sind zulässig. 12. Ist aufgrund der Art der Beschäftigung (z.b. nur Nachtdienstleistung) die Gewährung von Ersatzruhezeit gem. Abs 10 und 11 nicht möglich, so erfolgt die Abgeltung durch Bezahlung der Ersatzruhezeit als Normalarbeitszeit. 10 Durchrechnung. 1. a) Die wöchentliche Normalarbeitszeit kann innerhalb eines Durchrechnungszeitraumes bis zu 4 Kalendermonaten unregelmäßig verteilt werden, wenn innerhalb dieses Durchrechnungszeitraumes die wöchentliche Arbeitszeit im Durchschnitt 40 Stunden pro Woche nicht überschreitet. Innerhalb des Durchrechungszeitraumes darf die Tagesarbeitszeit für Dienstnehmer, die dem KA-AZG unterliegen, 12 Stunden, bei Nachtdiensten im Ausnahmefall 13 Stunden, die wöchentliche Arbeitszeit höchstens 55 Stunden betragen. Für Dienstnehmer, die dem AZG unterliegen, darf die Tagesarbeitszeit 9 Stunden, die wöchentliche Arbeitszeit höchstens 48 Stunden betragen. Die Ermittlung der Sollarbeitszeit in einem Durchrechungszeitraum erfolgt, indem die Zahl der auf Montag bis Freitag fallenden Werktage mit 8 bzw. bei Teilzeitbeschäftigung aliquot vervielfacht wird. Durch Betriebsvereinbarung ist die Verlängerung der täglichen Normalarbeitszeit für Dienstnehmer, die dem AZG unterliegen, auf 10 Stunden zulässig. 12

13 b) Für Dienstnehmer, deren Dienstverhältnis nach dem begonnen hat, beträgt der Durchrechnungszeitraum abweichend von Z 1 lit a jedenfalls ein Jahr. Sofern durch Betriebsvereinbarung nichts Anderes bestimmt wird, deckt sich der Jahresdurchrechnungszeitraum mit dem Kalenderjahr. c) Durch Betriebsvereinbarung kann der Durchrechnungszeitraum von einem Jahr auch bei Dienstnehmern, deren Dienstverhältnis vor dem begonnen hat, und die in Betriebskindergärten, Kinderbetreuungseinrichtungen oder Ausbildungseinrichtungen beschäftigt sind, auf ein Jahr ausgedehnt werden. Die Verlängerung des Durchrechnungszeitraums ist auch rückwirkend zulässig. 2. Unterschreitet am Ende des Durchrechnungszeitraumes die tatsächlich geleistete Arbeitszeit die Sollarbeitszeit, so verfallen die Minusstunden, es sei denn, der Dienstnehmer ist mit einer Übertragung in den nächsten Durchrechnungszeitraum schriftlich einverstanden; der Betriebsrat ist vom Dienstgeber nach Ende des Durchrechungszeitraumes unverzüglich zu informieren; über Verlangen ist dem Betriebsrat im Einzelfall eine Kopie auszufolgen. 3. Endet das Dienstverhältnis durch unberechtigten vorzeitigen Austritt oder verschuldete Entlassung, so sind die Minusstunden bei der Endabrechnung abzuziehen, in den übrigen Beendigungsfällen nicht. 4. Urlaub, Krankenstand, Pflegefreistellung, gesetzliche oder kollektivvertragliche Dienstverhinderungsgründe ( 26 lit a und b), Ersatzruhe (für Feiertage und Wochenruhe) sind mit jener Arbeitszeit, die sich aus dem Dienstplan ergibt, zu bewerten. Ist der Dienstnehmer laut Dienstplan noch nicht oder nicht mehr eingeteilt (z.b. infolge langer Krankheit), so ist die wöchentliche Normalarbeitszeit von 40 Stunden bzw. bei kürzerer Dienstverhinderung oder Teilzeitbeschäftigung der aliquote Teil zugrunde zu legen. Kollektivvertragliche Sonderfreizeit gemäß 26 lit c bis n ist bei Vollbeschäftigten mit 8 Stunden pro Tag, bei Teilzeitbeschäftigten aliquot zu bewerten. Die so ermittelte Arbeitszeit ist dem Zeitkonto des Dienstnehmers zugrunde zu legen und gilt als tatsächlich geleistete Arbeit. 13

14 10a Zeitbonus. 1. Jeder Dienstnehmer erhält ab einen Zeitbonus von 1/48stel seiner monatlichen Sollarbeitszeit. Abweichend von der Sollarbeitszeitberechnung gemäß 10 Abs 1 sind für die Zeitbonusberechnung Feiertage, die auf Montag bis Freitag fallen, bei der Ermittlung der Zeitbonusbasis als Werktage zu zählen. Diese Feiertage mindern diesfalls die Zeitbonusbasis nicht. 2. Für den Zeitbonus ist ein eigenes Arbeitszeitkonto zu führen. Der Verbrauch des Zeitbonus ist zu vereinbaren. Der Verbrauch ist im Dienstplan mit der verbrauchten Stundenzahl zu kennzeichnen. 3. Unverbrauchter Zeitbonus ist am Ende des Durchrechnungszeitraums auf der Basis des Normalgrundstundenlohnes 1:1 entweder auszuzahlen oder in den nächsten Durchrechnungszeitraum zu übertragen. Die Übertragung ist nur auf Verlangen des Dienstnehmers und nur soweit zulässig als das unverbrauchte Zeitguthaben insgesamt das Ausmaß der dienstvertraglichen wöchentlichen Normalarbeitszeit des Dienstnehmers nicht überschreitet. 4. Der Zeitbonus entsteht mit Monatsbeginn. Bei Beendigung des Dienstverhältnisses ist der Zeitbonus auf der Basis des Normalgrundstundenlohnes 1:1 abzugelten. Endet das Dienstverhältnis vor dem Monatsende, so ist der Zeitbonus zu aliquotieren und ein Übergenuss rückzuverrechnen. 11 Überstunden. 1. Überstunden müssen schlüssig oder ausdrücklich angeordnet sein und liegen vor, wenn a) bei Dienstnehmern, die nicht dem KA-AZG unterliegen, die Tagesarbeitszeit von 9 Stunden bzw. im Falle einer Betriebsvereinbarung 10 Stunden oder die Wochenarbeitszeit von 48 Stunden oder b) bei Dienstnehmern, die dem KA-AZG unterliegen, die Tagesarbeitszeit von 12 Stunden oder die Wochenarbeitszeit von 55 Stunden oder c) bei Dienstnehmern mit einem Durchrechnungszeitraum von einem Jahr die Monatssollarbeitszeit für Vollbeschäftigte um mehr als 20 Stunden oder d) die für den Durchrechnungszeitraum für vollbeschäftigte Dienstnehmer ermittelte Sollarbeitszeit oder 14

15 e) bei Beendigung des Dienstverhältnisses während des Durch- rechungszeitraumes die aliquote Sollarbeitszeit überschritten ist. 1a. Durch Betriebsvereinbarung kann für Dienstnehmer, die in Betriebskindergärten, Kinderbetreuungseinrichtungen oder Ausbildungseinrichtungen beschäftigt sind, von Ziffer 1 lit c) abgewichen werden. 2. Bereits während des Durchrechnungszeitraumes anfallende Überstunden sind mit der Lohn- und Gehaltsabrechnung des auf den Überstundenanfall folgenden Monats auszuzahlen, sofern nicht Überstundenpauschalien bestehen. Überstunden, für deren Ermittlung der Durchrechnungszeitraum maßgeblich ist, sind mit der Lohn- und Gehaltsabrechnung des auf das Ende des Durchrechnungszeitraums folgenden Monats auszuzahlen. Die Übertragung in den nächsten Durchrechnungszeitraum inklusive der Überstundenzuschläge ist nur mit Zustimmung des Dienstnehmers zulässig; der Betriebsrat ist unverzüglich nach Beendigung des Durchrechnungszeitraumes vom Dienstgeber zu informieren. Abweichende Betriebsvereinbarungen sind zulässig. 3. Im Sinne eines geregelten Betriebes müssen Überstunden in notwendigen Fällen geleistet werden. Die Anordnung der Überstunden erfolgt durch die Anstaltsleitung oder deren Bevollmächtigte und Mitteilung an den Betriebsrat. 4. Die Vergütung von Überstundenleistungen erfolgt nach folgenden Bestimmungen: a) der Überstundenzuschlag beträgt für Überstunden bei Tag 50 % des Normalgrundstundenlohnes, für Überstunden bei Nacht (21:00 Uhr bis 06:00 Uhr) 100 % des Normalgrundstundenlohnes. Für Überstunden an Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen beträgt der Überstundenzuschlag 100 % des Normalgrundstundenlohnes, ab der 9. Stunde an diesem Tag 200 % des Normalgrundstundenlohnes. Die Berechnung des Normalgrundstunden-lohnes ist in den Anhängen zu diesem Kollektivvertrag geregelt. 15

16 b) Werden Überstunden im beiderseitigen Einvernehmen zwischen Anstaltsleitung und Dienstnehmer in Freizeit abgegolten, so ist der prozentuelle Zuschlag ebenfalls im Einvernehmen in Geld oder Freizeit (Zeitausgleich) abzugelten. c) Für Dienstnehmer im Wechseldienst gilt die Arbeit an Sonn- oder Feiertagen bei der Entgeltberechnung als Wochentagsarbeit. 11a Mehrarbeitszuschlag. 1. Haben teilzeitbeschäftigte Dienstnehmer nach dem AZG Anspruch auf Mehrarbeitszuschlag, so steht dieser mit der Maßgabe zu, dass a) der Durchrechnungszeitraum gemäß 10 als Zeitausgleichszeitraum gilt, b) der Mehrarbeitszuschlag 25 % des Normalgrundstundenlohnes beträgt, c) bei Geltung eines Jahresdurchrechnungszeitraums bei Überschreitung der individuellen Sollarbeitszeit um mehr als 20 Stunden im Kalendermonat ab der 21. Stunde Mehrarbeitszuschlag gebührt, sofern nicht für Dienstnehmer, die in Betriebskindergärten, Kinderbetreuungseinrichtungen oder Ausbildungseinrichtungen beschäftigt sind, Abweichendes geregelt wird. 2. Kein Mehrarbeitszuschlag gebührt, wenn die Mehrarbeit im Zusammenhang mit einer Altersteilzeitvereinbarung anfällt oder Überstundenarbeit vorliegt. 3. Dienstnehmer, die in Betriebskindergärten, Kinderbetreuungseinrichtungen, Ausbildungseinrichtungen und sonstigen Einrichtungen beschäftigt sind, deren Betrieb eine ungleichmäßige Verteilung der Jahresarbeitszeit vorsieht haben auch bei Geltung eines Jahresdurchrechnungszeitraums keinen Anspruch auf Mehrarbeitszuschlag gemäß Abs 1 lit c. 16

17 3. ABSCHNITT Bereitschaftsdienst. 12 Rufbereitschaft. Die Rufbereitschaft besteht darin, dass der Dienstnehmer sich außerhalb des Krankenhauses aufhält, über Telefon oder sonstige Rufeinrichtungen erreichbar ist und zum unmittelbaren Diensteinsatz gerufen werden kann. Diese Rufbereitschaft zählt nicht als Arbeitszeit und wird mit der Bereitschaftszulage abgegolten. Wird der Dienstnehmer zur Arbeitsleistung innerhalb der Rufbereitschaft gerufen, ist die Zeit vom Zeitpunkt des Rufes bis zur Rückkehr in seine Wohnung als Arbeitszeit zu vergüten. Demgemäß sind auch die Zeiten der Rufbereitschaft, soweit innerhalb derselben kein Abruf zur Arbeit erfolgt, nicht auf die tägliche oder wöchentliche Arbeitszeit anzurechnen. 13 Bereitschaft. Zeiten der Arbeitsbereitschaft, die der Dienstnehmer diensteinteilungsmäßig im Krankenhaus zu verbringen hat, werden, soweit effektiv Dienstleistungen erbracht werden, voll, soweit solche nicht erbracht werden, mit 50 % (ab %) des Normalgrundstundenlohnes, jedoch ohne Einbeziehung der Gefahrenzulage, vergütet. 14 Einbeziehung in den Geltungsbereich des Nachtschwerarbeitsgesetzes. Auf die diesem Kollektivvertrag unterliegenden Dienstnehmer findet das Nachtschwerarbeitsgesetz Anwendung, sofern für die betroffenen Dienstnehmer die dort genannten Voraussetzungen zutreffen. Gemäß Artikel V 2 Abs 2 BGBl. Nr. 473/92 (Nachtschwerarbeitsgesetz-Novelle 1992) werden darüber hinaus jene Dienstnehmer in den Geltungsbereich dieses Gesetzes einbezogen, welche in der Zeit zwischen 22 Uhr und 6 Uhr mindestens sechs Stunden in folgenden Abteilungen oder Stationen beschäftigt sind und während dieser Zeit unmittelbar Betreuungs- und Behandlungsarbeit für Patienten leisten, sofern nicht in diese Arbeitszeit regelmäßig und in erheblichem Ausmaß Arbeitsbereitschaft fällt: 17

18 Abteilungen/Stationen für Augenheilkunde, Chirurgie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten, Haut- und Geschlechtskrankheiten, Kinderheilkunde, Lungenkrankheiten, Strahlentherapie, Urologie, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Palliativmedizin, Akutgeriatrie, Remobilisation und Nachsorge, Psychosomatik. 18

19 4. ABSCHNITT Entlohnung. 15 Entgeltansprüche und Aufwendungsersätze. 1. Die Entgeltansprüche und Aufwendungsersätze sind in den Anhängen zu diesem Kollektivvertrag geregelt. Die Entgelte sind im Nachhinein am Monatsletzten, sofern es sich um variable Entgelte oder Aufwendungsersätze handelt, am Monatsletzten des Folgemonats auszuzahlen, sofern in diesem Kollektivvertrag nicht etwas anderes vorgesehen ist. 2. Bei einer Umreihung oder außerordentlichen Vorrückung bleibt der bisherige Zeitvorrückungstermin auch in der neuen Bezugsstufe gewahrt; die in der bisherigen Bezugsstufe zurückgelegte Zeit zählt auch in der neuen Bezugsstufe. 3. Wird das Dienstverhältnis durch den Tod des Dienstnehmers beendet, besteht der Entgeltanspruch bis zum Ende jenes Kalendermonats, in dem der Dienstnehmer verstorben ist. 4. Der Dienstnehmer ist berechtigt, den Dienstgeber anzuweisen, einen zwischen Dienstnehmer und Dienstgeber einvernehmlich festzulegenden Teil seines Bezuges an eine von Betriebsrat und Dienstgeber einvernehmlich zu bestimmende Pensionskasse oder sonstige Einrichtung zum Zwecke der Zukunftsvorsorge (z.b. Lebensversicherung, Krankenversicherung, Zusatzpension etc.) zu überweisen. Diese Anweisung ist kein Bezugsverzicht. 16 Sonderzahlungen. Allen Dienstnehmern gebühren jährlich ein Urlaubsgeld und eine Weihnachtsremuneration. Die Höhe dieser Sonderzahlungen ist in den Anhängen zu diesem Kollektivvertrag geregelt. Das Urlaubsgeld ist am 31. Mai und das Weihnachtsgeld am 30. November des laufenden Jahres fällig. 19

20 Beginnt oder endet ein Dienstverhältnis während eines Kalenderjahres, gebühren die Sonderzahlungen aliquot. Bei unberechtigtem vorzeitigen Austritt oder berechtigter Entlassung besteht kein Anspruch auf Sonderzahlungen. 17 Teilzeitbeschäftigung. 1. Für teilzeitbeschäftigte Dienstnehmer gelten alle in diesem Kollektivvertrag angeführten arbeitsrechtlichen Bestimmungen. 2. Entgelt und Zulagen gebühren aliquot im Verhältnis zu einer wöchentlichen Normalarbeitszeit von 40 Stunden. 3. Urlaubsansprüche gebühren teilzeitbeschäftigten Dienstnehmern im Verhältnis der durchschnittlichen Zahl ihrer Arbeitstage zur durchschnittlichen Zahl der Arbeitstage vollbeschäftigter Dienstnehmer mit gleicher Beschäftigung, wobei ein Bruchteil eines Arbeitstages auf einen vollen Arbeitstag aufgerundet wird. Das Prinzip der Aliquotierung ist auch beim Verbrauch des Urlaubes in gleicher Weise zu berücksichtigen 4. Nicht zu aliquotieren sind: 30 Reisekosten 32 Fahrtkostenentschädigungen bei Rufbereitschaft Katalog I o Artikel 2: Pkt. 2 Nachtdienstzulage Pkt. 3 Bereitschaftszulage Pkt. 6 Sonn- und Feiertagszulage Pkt. 7 Vertretungszulage (sofern der Vertreter 8 Stunden pro Vertretungstag zum Dienst eingeteilt ist, sonst im Verhältnis der eingeteilten Tagesarbeitszeit zu 8 Stunden) o Artikel 6: Fahrtkostenzuschuss und Eigenanteil o Artikel 7: Kilometergeld o Artikel 8: Vergütungssätze für Personalverpflegung Katalog II o Artikel 2: Pkt. 3 Nachtdienstzulage Pkt. 4 Bereitschaftszulage Pkt. 7 a) Vertretungszulage (sofern der Vertreter 8 Stunden pro Vertretungstag zum Dienst eingeteilt ist, sonst im Verhältnis der eingeteilten Tagesarbeitszeit zu 8 Stunden) Pkt. 12 Sonn- und Feiertagszulage 20

21 o Artikel 6: Fahrtkostenzuschuss und Eigenanteil o Artikel 7: Kilometergeld o Artikel 8: Vergütungssätze für Personalverpflegung Katalog III o Artikel 5: Fahrtkostenzuschuss und Eigenanteil o Artikel 6: Kilometergeld o Artikel 7: Vergütungssätze für Personalverpflegung 18 Ferialaushilfen. Ferialaushilfen sind Personen, deren Berufsausbildung noch nicht abgeschlossen ist und die während ihrer Ferienzeit vorübergehend, höchstens aber eine zusammenhängende Zeit von vier Monaten, im Krankenhaus tätig sind. Der Entgeltanspruch der Ferialaushilfen ist in den Anhängen zu diesem Kollektivvertrag geregelt. Die Vereinbarung niedrigerer Entschädigungssätze ist zulässig. 19 Personalverpflegung. Die Vergütungssätze für Personalverpflegung sind in den Anhängen zu diesem Kollektivvertrag geregelt. Im Falle rechtzeitiger Abmeldung darf der Vergütungssatz nicht verrechnet werden. Die Abmeldefrist ist in den Krankenanstalten jeweils festzulegen und kundzumachen. Erfolgt die Abmeldung nicht zeitgerecht, ist der Vergütungssatz zu leisten. 20 Anspruch bei Dienstverhinderung. 1. Dienstnehmer haben Anspruch auf Fortzahlung ihrer Bezüge bei Dienstverhinderung durch Krankheit oder Unfall, soweit sie diese Verhinderung nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt haben, und zwar, soweit es sich um Angestellte handelt nach den Bestimmungen des Angestelltengesetzes, soweit es sich um andere Dienstnehmer handelt, nach den Bestimmungen des Entgeltfortzahlungsgesetzes. Ergibt sich die Bemessung des fortzuzahlenden Entgelts nicht aus dem Dienstplan, so bemisst sich der Fortzahlungsanspruch nach dem durchschnittlichen Entgelt 21

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