So bleibt der Nachwuchs fit

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1 I n f o r m a t i o n e n für Personalbüro und Arbeitgeber. ausgabe Januar 2014 P r o f i l. d A S F I R M E N K U N D E N M A G A Z I N d e r I K K c l a s s i c. g e s u n d h e i t v o n a z u b i s f ö r d e r n So bleibt der Nachwuchs fit Seite 04 inklusive beilage Wichtige Daten und Fakten 2014 B e t r i e b s w i r t s c h a f t Ins Netz gegangen: Schutz vor Cbercrime 06 A r b e i t s r e c h t Mutterschutz: anders arbeiten mit Babbauch 08 g e s u n d h e i t Betriebsreportage: kräftige Muskeln für den Knochenjob 10

2 A k t u e l l e s v o r w o r t A k t u e l l e s ausgabe JANuar 2014 B O T S C H A F T E R D E S H A N D W E R K S Wahl zu Miss und Mister Handwerk läuft z Neue Stars fürs deutsche Handwerk: Auf der Internationalen Handwerksmesse in München vom 12. bis 18. März 2014 werden nicht nur wieder wegweisende Lösungen, Techniken und Trends für das Handwerk vorgestellt, sondern auch zum vierten Mal Miss und Mister Handwerk gewählt. Für die Kandidaten läuft das Casting bereits auf Hochtouren bis zur großen Wahl auf der Internationalen Handwerksmesse im März 2014 gilt es nach erfolgreichem Fotoshooting a k t u e l l e s Botschafter des Handwerks: Wahl zu Miss und Mister Handwerk läuft 03 Google Places und Co.: Und, wie haben Sie s gefunden? 03 G e s u n d h e i t Gesundheit von Azubis fördern: So bleibt der Nachwuchs fit 04 b e t r i e b s w i r t s c h a f t & -f ü h r u n g Ins Netz gegangen: Schutz vor Cbercrime 06 INQUA: Test zur Personalführung 13 a r b e i t s r e c h t & S t e u e r n Mutterschutz: Anders arbeiten mit Babbauch 08 Wer zahlt, wenn s kracht: Dienstliche Nutzung des privaten PKW 09 Gesetzliche Unfallversicherung: Noch mehr dicke Luft für Raucher 09 Familienpflegezeit: Doppelbelastung von Beruf und Pflege verringern 12 S o z i a l v e r s i c h e r u n g Künstlersozialversicherung die große Unbekannte: Unwissenheit schützt nicht 15 i k k - L e i s t u n g e n Gesundheitsmanagement vor Ort: Kräftige Muskeln für den Knochenjob 10 Betriebliche Gesundheitsförderung: Weniger Stress für kleine Betriebe 14 IKK Classic interaktiv: Erfolgreicher Start der Online-Seminare 14 Impressum 15 Liebe leserinnen und leser, z auch wenn sie diesmal in die Winterzeit fällt: Jede anbrechende Legislaturperiode umgibt ein Hauch von politischem Frühling. Die Assoziation zum Frühjahrsputz liegt da nicht fern. Jetzt ist die Zeit, alte Zöpfe abzuschneiden und Raum für neue Ideen zu schaffen. Nicht nur die sprichwörtlichen Grausamkeiten soll man am Anfang begehen, auch für mutige Initiativen ist in diesen Tagen die Stunde gekommen. So markiert ein entschlossener Schlussstrich unter Fehler der Vergangenheit einen frischen Auftakt für jeden Neubeginn. Beispiele für überfällige Korrekturen liegen auf der Hand: Seit Langem fordern Handwerk und Mittelstand, die leidige Vorfälligkeit der Beiträge zur Sozialversicherung abzuschaffen. Vor acht Jahren in Zeiten klammer Sozialkassen eingeführt, hat der politisch vorverlegte Zahlungszeitpunkt heute keine wirkliche Berechtigung mehr auf die vorzeitige Liquiditätsbeschaffung ist die Sozialversicherung dank aktueller Überschüsse nicht angewiesen. Die Betriebe können heute von dieser Belastung und einer erheblichen Abrechnungsbürokratie befreit werden, indem die Politik zur alten Regelung zurückkehrt. Entstaubt gehört auch der Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen. Das Transfer sstem rund um den Gesundheitsfonds ist alles andere als transparent, zudem anfällig für Manipulationen und setzt falsche Anreize. Der gegenwärtige Ausgleichsmechanismus lähmt den Wettbewerb und wirkt in wichtigen Bereichen als Innovationsbremse. Statt aktivitäten der Kassen für mehr Prävention zu fördern, bewirkt der Finanzausgleich das gegenteil: Nicht die Vermeidung von Krankheiten, sondern ihr kosten günstiges Management führt heute zu maximalen finanziellen Zuweisungen. Es ist wirtschaftlich nicht selten lohnender, Krankheiten geschickt zu verwalten, als ihrer Entstehung entschlossen entgegenzuwirken. Wegen dieser Fehlanreize sind die Ausgaben der gesetzlichen Kassen für Primärprävention in den letzten Jahren stetig gesunken ein Unding angesichts der Herausforderungen einer alternden Gesellschaft. Der Finanzausgleich zwischen den Kassen muss wieder zum notwendigen Maß zurückfinden. Volkskrankheiten, die durch Prävention vermeidbar sind, sollten deutlich weniger berücksichtigt werden, damit innovative Kassen einen Anreiz haben, in Prävention zu investieren. Die Politik hat aktuell eine gute Chance, verstaubte Verhältnisse kräftig durchzulüften und damit neue Kräfte freizusetzen. Hoffen wir, dass sie die Chance erkennt. Ihr Gerd Ludwig, Vorstandsvorsitzender der IKK classic nun noch bis zum 10. März 2014 beim Online-Voting auf zu punkten. Das dürfte den zwölf weiblichen und männlichen Finalisten aus dem gesamten Bundesgebiet leichtfallen: Denn gesucht werden Handwerkerinnen und Handwerker, die ihren Beruf mit Leidenschaft ausüben, gern im Rampenlicht stehen und die Vielfalt des Handwerks einer großen Öffentlichkeit präsentieren wollen. In der Jur sitzen neben Vertretern des Deutschen Handwerksblatts, des ZDH*, der IKK classic als Krankenkasse des Handwerks, der Signal Iduna Gruppe und Sage Software auch die amtierenden Titelgewinner 2013 die Dachdeckergesellin Sonja Theisen aus Weimar Nesselbrunn und der Fleischermeister Matthias Weiland aus Doberlug-Kirchhain. G O O G L E P L A C E S U N D C O. Und, wie haben Sie s gefunden? z Ob Bäcker, Bauklempner oder Blumenhändler viele kleine Betriebe oder Einzelunternehmer glauben, es geht nicht mehr ohne professionellen Internetauftritt. Und setzen sich damit unter Druck. Unnötigerweise: Denn nicht für jeden Betriebstp ist eine eigene Website mit allen Services, Leistungen und Produkten sinnvoll. Zu teuer, zu zeitaufwendig, zu pflegeintensiv. Anstatt sich auf einer gesichtslosen oder veralteten Website darzustellen, weil die nötigen Geld- und Zeitressourcen fehlen, gibt es eine einfache und kostenlose Alternative für eine Präsenz im Netz: die digitale Visitenkarte. Viele Internetprovider bieten Webvisitenkarten in Form von statischen, minimalistischen Webseiten an, die für die Kontaktaufnahme durch Kunden voll und ganz ihren Zweck erfüllen. Die Erstellung wird von sogenannten Design- Assistenten übernommen. Webvisitenkarten sind entweder kostenlos oder für wenige Cent im Monat zu haben. Denkt man beim Internetdienst Google bisher nur an die weltgrößte Suchmaschine, wird mit Google Places ein weiterer Dienst angeboten, quasi ein kostenloses lokales Onlinebranchenbuch. Noch ein letzter Tipp von Powerfrau Sonja: Habt keine Angst, euch zu präsentieren! Bleibt euch selbst treu das wollen die Leute sehen. Habt Spaß dabei, aber denkt daran, dieser Titel bedeutet auch Verantwortung. *Zentralverband des deutschen Handwerks Jetzt für Ihren Favoriten abstimmen: Wer sich bei Google Places darstellt, gibt potenziellen Kunden vorab wichtige Informationen über sein Unternehmen: Adresse, Öffnungszeiten, Anfahrt, Kontaktmöglichkeiten und Fotos. Das Firmenprofil lässt sich über jeden Internetanschluss kostenlos und ohne Programmierkenntnisse pflegen und verwalten. Durch das Feedback in Form von Erfahrungsberichten und Bewertungen tritt man über Google Places auch in den Kundendialog. Die Erweiterung um eine Google+ Seite ermöglicht zusätzlich wichtige Neuigkeiten und Firmen- Updates. Für Berufsgruppen, die vorrangig über Empfehlungen arbeiten und schnell erreichbar sein müssen, genügt oft sogar die Nutzung von Social Media wie Twitter oder Facebook. An der digitalen Zukunft geht für keinen Betrieb der Weg vorbei. Es gibt jedoch Alternativen zur eigenen Website. Man muss nur die richtigen Maßnahmen und die geeignete Plattform dafür finden. Mehr im Netz: Sonja Theisen, Dachdeckergesellin und Miss Handwerk

3 G e s u n d h e i t G e s u n d h e i t G E S U N D H E I T V O N A Z U B I S F Ö R D E R N So bleibt der Nachwuchs fit z Von der Schule in den Beruf zu wechseln bringt ungewohnte phsische und pschische Belastungen für Jugendliche und junge Erwachsene mit sich. Wer für die neuen Herausforderungen nicht gewappnet ist, kann schnell unter körperlichen Beschwerden und Stress leiden. Es lohnt sich für Unternehmen, so früh wie möglich mit der Gesundheitsförderung zu beginnen, bevor sich negative Verhaltensmuster einschleifen. Allein im hessischen Kfz-Handwerk klagen bereits 57 Prozent der Auszubildenden über Rückenbeschwerden. Das förderte die Studie Azubifit im Handwerk des IGFF-Instituts und der IKK classic zutage. 42 Prozent der Befragten treiben keinen Sport als Ausgleich zur Arbeit. Es besteht Handlungsbedarf für Betriebe, ihren Nachwuchs für eine gesunde Lebensführung zu sensibilisieren und auf Risiken aufmerksam zu machen. Sitzen und Stehen will gelernt sein Während Jugendliche in der Schule vorwiegend gesessen haben, bringt der Einstieg ins Berufsleben neue körperliche Anforderungen mit sich. Langes Stehen am Arbeitsplatz oder schweres Heben sind für Azubis ungewohnt und sie empfinden es in den ersten Monaten häufig als sehr belastend. Ob im Betrieb, im Ausbildungszentrum oder in der Berufsschule wer ausbildet, kann neben fachlichen Kenntnissen auch Gesundheitsbewusstsein vermitteln, indem zum Beispiel auf ergonomische Körperhaltungen und Bewegungen geachtet wird. Anders als in der Schule ist Stillsitzen bei Schreibtischarbeit nicht angesagt. Das sogenannte dnamische Sitzen, bei dem die Sitzposition immer wieder verändert wird, kann das Verspannen des Nackens und des unteren Rückens verhindern. Auch das regelmäßige Aufstehen und Bewegen beugt Problemen vor. Langes Stehen kann zu Schmerzen in den Beinen und im Rücken führen, denn die Muskeln sind ständig angespannt und ein Hohlkreuz staucht die Wirbelgelenke ineinander. Ein Tipp zum Weitergeben an Azubis: Knie nicht durchdrücken, sondern immer leicht anwinkeln und die Füße in Schrittstellung. Die Mit Informationen und vor allem als Vor- Vormachen wirkt am besten richtigen Hebe- und Tragetechniken mit gebeugten Knien und geradem Rücken helfen Nachwuchs motivieren, sich gesundheitsbebilder können Vorgesetzte und Ausbilder den dabei, Rückenprobleme gar nicht erst entstehen zu lassen. Ergonomisch richtig sitzen, stehen und wusst zu verhalten: heben Abschalten bringt neue Energie Vorschriften zum Arbeitsschutz immer Sport stärkt die Muskulatur sowie das Herz- beachten Kreislauf-Sstem und ist gleichzeitig eine sehr Regelmäßige Pausen und ausreichend gute Möglichkeit, Stress abzubauen. Zeitdruck, Schlaf überfordernde Aufgaben oder Konflikte mit Gesunde Mahlzeiten in Ruhe genießen Kollegen führen auch bei jungen Mitarbeitern Sport treiben als Ausgleich zur Arbeit zu pschischen Belastungen, die als Dauerstress zu Magen-Darm-Beschwerden, Müdigkeit, Depressionen und Unzufriedenheit führen können. Von Anfang an sollten Azubis lernen, wie nehmen für Mahlzeiten im Aufenthaltsraum auch beim Mittagessen Vorbilder sein. Sich Zeit sie sich entspannen können, und wissen, was als und auch mal für einen Spaziergang an der frischen Luft trägt dazu bei, in den Pausen be- Ausgleich wirksam ist, um mit Stress besser umgehen zu können. wusst von der Arbeit abzuschalten. Die Basis bilden ausreichend langer Schlaf und ein vernünftiges Gestalten der Pausen. So Auf Sicherheit achten kommt der Körper mit Stresssituationen besser Berufsanfänger haben ein erhöhtes Unfallrisiko, denn sie sind noch unerfahren beim Be- zurecht. Statt zum Imbiss zu gehen oder hastig am Arbeitsplatz zu essen, können die Kollegen dienen von Maschinen und beim Benutzen von Gesundheitstage bei TOPAS z Engagierte Meisterbetriebe in mehreren Suchtprävention schärfen sollen. Die Kreishandwerkerschaft hessischen Regionen haben sich in der Arbeitsgemeinschaft TOPAS Top-Ausbildungsstelle zusammengeschlossen, um Jugendlichen eine besonders attraktive und zukunftsfähige Ausbildung anzubieten. Dazu gehören außer besonderen Gütekriterien für die Ausbildung auch branchenübergreifende Weiterbildungsveranstaltungen. Die IKK classic unterstützt die topas-gesundheitstage, die das Bewusstsein der Nachwuchshandwerker für Bewegung, Ernährung, Stressmanagement und Waldeck-Frankenberg lädt zu Beginn eines Ausbildungsjahres beispielsweise die neuen Azubis der TOPAS- Betriebe zu einem zweitägigen Wochenendseminar ein. Nach einem lockeren Kennenlernen am Freitagabend steht der Samstagvormittag ganz im Zeichen der Prävention durch die IKK classic. Im ersten Modul lernen die Teilnehmer, wie sie arbeitsbedingten Rückenbeschwerden vorbeugen können und welchen Beitrag Sport und Bewegung zur Gesundheit leis- Werkzeugen. Arbeitgeber müssen daher auf eine sorgfältige Einweisung und Aufsicht achten. Regelmäßige Pausen sorgen zudem dafür, dass keine Arbeitsunfälle durch mangelnde Konzentration passieren. Schutzkleidung wie Sicherheitsschuhe zu tragen und Schutzmittel zu benutzen ist unerlässlich, um die Gesundheit durch chemische Stoffe, Lärm oder extreme Temperaturen nicht zu gefährden. Betriebliches Gesundheitsmanagement Individuell zugeschnitten auf den Bedarf eines Unternehmens bietet die IKK classic Programme zur Prävention gegen körperliche und pschische Belastungen sowie zu gesunder Ernährung. Zum betrieblichen Gesundheitsmanagement gehören unter anderem auch spezielle Projekte für Auszubildende. Lassen Sie sich von den Gesundheitsmanagern der IKK classic vor Ort beraten. gesundheitsmanagement ten. Wie sich Alkohol, Rauchen und Drogen auf Körper und Psche auswirken und zu Sucht führen können, erfahren die Azubis im zweiten Modul. Bei einem TOPAS-Gesundheitstag der Kreishandwerkerschaft Wetterau stand der Rücken im Mittelpunkt eines Seminars der IKK classic. Neben Informationen zum Bücken, Heben und Tragen aus biomechanischer Sicht trainierten die Auszubildenden verschiedene Übungen sowohl zum Kräftigen als auch zum Entspannen der Muskulatur. 4 5

4 b e t r i e b s w i r t s c h a f t & - f ü h r u n g b e t r i e b s w i r t s c h a f t & - f ü h r u n g s c h u t z v o r C Y B E R C R I M E Ins Netz gegangen Kurz erklärt: Cbercrime Der englische Begriff ist inzwischen auch in Deutschland üblich geworden. Mit dem aus dem Griechischen stammenden Präfix Cber ist alles gemeint, was EDV, Computer und Internet umfasst. Crime ist das englische Wort für Verbrechen. Cbercrime umfasst also alle Straftaten, die mithilfe von EDV und Internet vorbereitet oder began - gen werden. Tricks für sichere Passwörter z Solange Menschen Handel treiben, gibt es auch Betrug. Wirtschaftskriminalität ist kein Phänomen des Internetzeitalters. Aber ebenso wie das Internet zahlreiche Geschäftsprozesse vereinfacht, so erleichtert es auch Kriminellen ihr Handwerk. Sei es Wirtschaftsspionage, Datendiebstahl oder Sabotage gegen die immer raffinierter werdenden Tricks der Internetkriminellen können und sollten Sie sich schützen. Viele Unternehmen besonders kleine und mittlere unterschätzen bisher die Gefahren der Internetkriminalität. In den letzten fünf Jahren hat sich laut Auskunft des BKA* die Zahl der Cbercrime-Fälle nahezu verdoppelt. Allerdings gibt es aufgrund der hohen Dunkelziffer keine zuverlässigen Zahlen zu diesem Thema. Und da das Medium Internet geradezu zu internationalen Taten einlädt, CYBERCRIME IM ENGEREN SINNE POLIZEILICHE KRIMINALSTATISTIK wird bei Weitem nicht jede Tat von der deutschen Statistik erfasst Fest steht: Es kann jeden treffen. Laut Branchenverband BITKOM bestätigen Prozent der Unternehmen und sogar über die Hälfte der Privatpersonen, bereits von Internetkriminalität betroffen Umfasst die Delikte: Computerbetrug, Betrug mit Zugangsberechtigungen zu Kommunikationsdiensten, Fälschung beweiserheblicher Daten, Täuschung im Rechtsverkehr bei Datenverarbeitung, Datenveränderung/Computersabotage sowie Ausspähen, Abfragen von Daten einschl. Vorbereitungshandlungen. Quelle: BKA gewesen zu sein. Aus Scham oder Angst vor Strafverfolgung gelangt nur ein kleiner Teil dieser Taten zur Anzeige. Auch die Furcht, den oder die dringend benötigten Computer womöglich für längere Zeit den Ermittlungsbehörden überlassen zu müssen, lässt besonders Privatpersonen und kleinere Unternehmen vor einer Anzeige zurückschrecken. Aufgeklärt wird ohnehin nur ein Bruchteil der Taten. Der Spezialisierungsvorsprung der Cber-Gangster ist für die Strafverfolgungsbehörden meist uneinholbar. Ständig neue Methoden Die Art der Cbercrime-Attacken ist einem stetigen Wandel unterworfen. Mit immer neuen Methoden und Technologien agieren internationale Netzwerke, schöpfen schnelle Gewinne ab und tauchen wieder unter. Unternehmen sollten besonders bei den folgenden Themen genau hinschauen: Urheberrechtsverletzungen durch Software-Piraterie sind besonders für IT-Unternehmen mit großen wirtschaftlichen Schäden verbunden. Auch die Wirtschaftsspionage, z. B. bezüglich neuer Produktideen und -entwicklungen, stellt für innovative Unternehmen eine große Gefahr dar und wird durch die modernen Telekommunikationswege erleichtert. Mit dem Ausspähen von Daten bzw. Datendiebstahl erhalten Kriminelle Zugriff auf die digitale Identität von Personen oder Unternehmen. Auch sensible Geschäftsinformationen wie s, Personal-, Kunden-, Bankoder Vertragsdaten können betroffen sein. Um ihren guten Ruf als sicheres Unternehmen nicht aufs Spiel zu setzen, meiden viele Firmen den Kontakt zu Polizei und Staatsanwaltschaft. Die Fernsteuerung gekaperter Computer mithilfe sogenannter Botnetze erlaubt Unbefugten, Transaktionen in fremdem Namen auszuführen. Die erforderlichen Schadprogramme lädt sich der nichts ahnende Nutzer zusammen mit vermeintlich harmloser Software auf seinen Rechner. Immer häufiger finden sich auch Sabotage-Delikte sowie deren Androhung, teils verbunden mit der Erpressung hoher Geldsummen. Durch unsichtbar installierte Schadsoftware können Straftäter Websites oder -Postfächer lahmlegen oder so verändern, dass erhebliche wirtschaftliche Schäden daraus resultieren. Fast harmlos erscheinen dagegen schon Computerviren. Allerdings können auch sie großen Schaden anrichten, Informationen vernichten oder unbrauchbar machen oder die Reputation eines Unternehmens angreifen. Schutz nach innen und außen Einen hundertprozentigen Schutz gegen Cberkriminalität gibt es nicht. Es hilft aber, einige grundlegende Regeln zu befolgen. So lassen sich Gefahren eindämmen oder zumindest frühzeitig erkennen. Unterstützung von technischer Seite bieten Antivirenprogramme. Diese sollten mindestens einmal täglich automatisch nach Updates suchen und diese installieren. Die Programmierer solcher Virenscanner reagieren zumeist schnell auf bekannt werdende neue Bedrohungen. Ihre Arbeit nützt aber auch nur dem, der auch seine Software regelmäßig aktualisiert. Auch Firewalls und die sichere Verschlüsselung von drahtlosen Netzwerken (WLAN-Passwortschutz), des -Verkehrs und der Website bieten Schutz vor Zugriffen Unbefugter. Geburtstage, Kosenamen oder sehr kurze Passwörter sowie die Verwendung ein und desselben Kennworts für verschiedene Zwecke sind tabu. Außerdem müssen Kennwörter regelmäßig geändert werden. Mit diesen Methoden schafft man einen relativ sicheren Schutz gegen Angriffe von außerhalb auf die Rechner des Unternehmens. Mindestens ebenso wichtig ist jedoch die Absicherung nach innen. Denn manchmal sind es die eigenen Mitarbeiter oder ehemalige Kollegen, die die ihnen anvertrauten Informationen nutzen, um sich selbst zu bereichern oder dem Unternehmen zu schaden. Ein ausgefeiltes und differenziertes Berechtigungsmanagement bietet hier zwar auch keinen hundertprozentigen Schutz. Es hilft aber dabei, den Zugang der einzelnen Mitarbeiter wirklich auf das Nötigste zu begrenzen. So muss der Außendienstmitarbeiter keinen Zugriff auf Dienstpläne haben, und die Empfangsdame benötigt zwar die Terminlisten der Monteure, aber nicht die Umsatzzahlen. Zusätzlich sollten Unternehmen zum Thema Gesetze und Vorschriften verbindliche Regeln für alle Mitarbeiter aufstellen. Dazu gehören selbstverständlich auch die Konsequenzen, die sich aus einem Regelbruch ergeben. Und zu guter Letzt gilt auch im Geschäftsverkehr die alte Weisheit: Vertrauen ist gut Kontrolle ist besser! Wissenspool > IT-Sicherheit für KMU Wer dazu neigt, Passwörter zu vergessen, braucht Tricks. Die Geheimwörter auf dem Computer zu notieren oder aus lauter Verzweiflung für jeden Zweck dasselbe Kennwort zu verwenden, ist keine sinnvolle Lösung. Eine gute Eselsbrücke bietet der Satz-zu-Passwort- Trick: Man nehme einen Satz, den man sich gut merken kann und generiere aus den Anfangsbuchstaben der Wörter einschließlich Groß- und Kleinschreibung sowie Satzzeichen ein Kennwort. Beispiel: Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen! ergibt das Passwort WOh,inzfzS!. Oder: Kleine Kinder, kleine Sorgen. Große Kinder, große Sorgen! ergibt KK,kS. GK,gS! Noch sicherer ist es natürlich mit einem Satz, den man sich selber ausdenkt der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Wenn man in den Satz nun auch noch ein oder zwei Ziffern mischt, wird so ein Passwort nahezu unknackbar! Beispiel: Morgens esse ich gerne selbst gemachtes Müsli mit viel Obst und Joghurt, dazu 1 Tasse Kaffee. Daraus wird MeigsMmvOuJ,d1TK. *Bundeskriminalamt 6 7

5 a r b e i t s r e c h t & s t e u e r n A k t u e l l e s M U T T E R S C H U T Z Anders arbeiten mit Babbauch I K K C L A S S I C A K T U E L L Wichtige Fakten und Zahlen 2014 z Nicht nur für werdende Mütter ist die Schwangerschaft eine Zeit voller Veränderungen, sondern auch für Betriebe, die sich von der Arbeitsorganisation bis zur Buchhaltung darauf einstellen müssen. Im Mutterschutzgesetz und in der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz finden Unternehmen alle einzuhaltenden Vorschriften. Mitarbeiterinnen sollten ihrem Arbeitgeber so schnell wie möglich mitteilen, dass sie schwanger sind, damit alle Maßnahmen zum Schutz von Gesundheit und Leben von Mutter und Kind eingeleitet werden können. Das Unternehmen muss die Schwangerschaft dem Arbeitsschutzamt oder Gewerbeaufsichtsamt als zuständiger Aufsichtsbehörde umgehend melden, sonst droht ein Bußgeld. Mögliche Gefahren erkennen und vermeiden Das Mutterschutzgesetz schreibt vor, dass Schwangere keine schweren körperlichen Arbeiten ausführen dürfen und dass ein generelles Beschäftigungsverbot für Tätigkeiten gilt, bei denen sie schädlichen Einwirkungen von gesundheitsgefährdenden Stoffen oder Strahlen, von Staub, Gasen oder Dämpfen, von Hitze, Kälte oder Nässe, von Erschütterungen oder Lärm ausgesetzt sind. Das Unternehmen muss in einer Gefährdungsbeurteilung den Tätigkeitsbereich der Mitarbeiterin auf Risiken durch phsikalische Gefährdungen sowie chemische und biologische Arbeitsstoffe hin überprüfen und Schutzmaßnahmen bestimmen. Chemische Gefahren können zum Beispiel im Maler- und Lackiererhandwerk sowie in holzverarbeitenden Betrieben durch Stäube und lösemittelhaltige Farben bestehen oder bei Gebäudereinigerinnen durch Desinfektions- und Reinigungsmittel. Riskante Biostoffe sind unter anderem Pilze, Bakterien und Viren, die im Gartenbau und bei Reinigungsarbeiten im Gesundheitswesen auftreten können. In vielen Handwerksberufen können für Schwangere phsikalische Gefährdungen bestehen: Hitze in der Bäckerei, Lärm und Erschütterungen durch Maschinen, erhebliches Strecken oder Beugen bei Montagearbeiten, ständiges Stehen der Friseurin oder häufiges Bewegen von Lasten ohne Hilfsmittel. Erhöhte Unfallgefahren durch Ausgleiten, Fallen oder Abstürzen treten nicht nur generell auf Baustellen auf, sondern auch schon durch die Arbeit auf Leitern oder in Werkhallen mit feuchtem Fußboden. Ist es nicht möglich, die Arbeitsbedingungen entsprechend zu verändern, muss der Mitarbeiterin eine andere Tätigkeit übertragen werden. Neben den generellen Beschäftigungsverboten kann ein Arzt auch ein individuelles vollständiges oder teilweises Beschäftigungsverbot verhängen, wenn die Gesundheit von Mutter oder Kind durch die Arbeit gefährdet ist. Finanzieller Ausgleich für Fehlzeiten In ihrer Arbeitsplanung müssen Unternehmen die gesetzlichen Schutzfristen berücksichtigen: Sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung (bei medizinischen Frühoder Mehrlingsgeburten zwölf Wochen) dürfen Mütter nicht beschäftigt werden, wobei die Schwangere vor der Geburt auf Wunsch weiterarbeiten darf. Urlaubstage verfallen durch Beschäftigungsverbote und Schutzfristen nicht, sondern können anschließend von der Mitarbeiterin beansprucht werden. Darf eine Mitarbeiterin aufgrund eines Beschäftigungsverbots nicht tätig sein, erhält sie vom Arbeitgeber einen Mutterschutzlohn in Höhe ihres Durchschnittsverdienstes der letzten drei Monate vor der Schwangerschaft. Während der Schutzfristen bekommt sie von ihrer Krankenkasse ein Mutterschaftsgeld von bis zu 13 Euro täglich, das vom Arbeitgeber bezuschusst wird, um die Differenz zum bisherigen Nettolohn auszugleichen. Unternehmen können sich sowohl die Aufwendungen für den Mutterschutzlohn als auch für den Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld voll erstatten lassen. Dazu ist ein Antrag bei der Krankenkasse notwendig, bei der die Mitarbeiterin versichert ist. Die Erstattung finanziert sich durch die sogenannte U2-Umlage, in die alle Arbeitgeber einzahlen. Im Mutterschutzgesetz, das in Betrieben mit mehr als drei weiblichen Beschäftigten ausgelegt oder ausgehängt werden muss, sind darüber hinaus das Kündigungsverbot, Ruhemöglichkeiten und Freistellungen für Vorsorgeuntersuchungen geregelt. > Suchbegriff Leitfaden Mutterschutz Auch 2014 müssen sich Unternehmen und Personalbüros wieder auf zahlreiche Änderungen einstellen. Anbei finden Sie wichtige Informationen für Arbeitgeber und eine Übersicht der Beitragssätze, Rechen größen und Fälligkeitstermine. Noch mehr Interessantes zu den Themen Sozialversicherung, Arbeitsrecht, Unternehmensführung und betriebliche Gesundheitsförderung finden Sie online unter V e r ä n d e r u n g e n z u m 1. J a n u a r Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen z Die Arbeitgebervertreter im Verwaltungsrat der IKK classic haben in ihrer Sitzung am 24. Oktober 2013 beschlossen, die Umlage- und Erstattungssätze in der Lohnausgleichskasse U1 bei Krankheit zum 1. Januar 2014 der wirtschaftlichen Entwicklung anzupassen. Trotz der bereits im Vorjahr vollzogenen Veränderungen sind die Ausgaben in der Lohnausgleichskasse U1 bei Krankheit weiter gestiegen. Ursache hierfür ist die anhaltend hohe Steigerungsrate bei den Arbeitsunfähigkeitsfällen mit gleichzeitiger Verlängerung der Arbeitsunfähigkeitszeiten. Besonders auffällig daran ist die defizitäre Entwicklung beim erhöhten Erstattungssatz von 80 %. Die IKK classic wird daher in diesem Jahr folgende Umlage- und Erstattungssätze anbieten: Allgemeiner Umlagesatz U1 von 2,6 % bei einem Erstattungssatz von 65 % und ermäßigter Umlagesatz U1 von 1,6 % bei einem Erstattungssatz von 50 % sowie U2 bei Mutterschaft von 0,35 % bei einem Erstattungssatz von 100 %. Damit entfällt der erhöhte Umlagesatz mit einem Erstattungssatz von 80 % ersatzlos und der allgemeine Umlagesatz ab 1. Januar 2014 wird um 0,2 Prozentpunkte erhöht. Sowohl der ermäßigte Umlagesatz als auch die U2 bei Mutterschaft bleiben im Vergleich zum Vorjahr stabil. Alle von diesen Änderungen betroffenen Arbeitgeber wurden bereits schriftlich hierüber informiert und gebeten, sich bis spätestens 31. Januar 2014 für einen im Jahr 2014 gültigen Umlage- und Erstattungssatz zu entscheiden. Selbstverständlich können auch alle anderen Arbeitgeber bis zu diesem Zeitpunkt neu wählen. Arbeitgeber, die sich für den ermäßigten oder allgemeinen Umlagesatz entschieden haben oder lediglich Umlagen zur U2 zahlen müssen, brauchen grundsätzlich nichts zu unternehmen. Wählen Arbeitgeber, die bisher Umlagen für den erhöhten Erstattungssatz von 80 % gezahlt haben, keinen neuen Umlagesatz, wird für diese der allgemeine Umlagesatz berücksichtigt. Durch eine frühzeitige Wahlerklärung lässt sich sicherstellen, dass der gewünschte Erstattungssatz bereits zum Jahresanfang berücksichtigt wird. Unstimmigkeiten bei späterer Prüfung der Beitragsnachweise und/oder Erstattungsanträge werden so vermieden. Wichtig! Sollten Sie einen Steuerberater mit Ihren Lohnabrechnungen beauftragt haben, informieren Sie diesen bitte über Ihre Wahl des Umlage- und Erstattungssatzes für das Jahr 2014, damit die richtigen Werte im Lohnabrechnungsprogramm berücksichtigt werden können. 8 9I

6 A k t u e l l e s A k t u e l l e s F r ü h e r e r A b g a b e t e r m i n Änderungen bei den Jahresmeldungen z Nach der Datenerfassungs- und Übermittlungsverordnung ( 10 DEÜV) waren Jahresmeldungen bisher für jeden am 31. Dezember eines Jahres versicherungspflichtig Beschäftigten mit der ersten folgenden Lohn- und Gehaltsabrechnung, spätes - tens bis zum 15. April des folgenden Jahres, zu erstatten. Grund für diesen Termin war die sogenannte Märzklausel. Durch sie möchte der Gesetzgeber verhindern, dass beispielsweise Weihnachtsgeld erst zu Beginn des neuen Jahres ausgezahlt wird. In diesem Fall wäre noch eine geringere anteilige Jahresbeitragsbemessungsgrenze maßgebend und nur ein kleinerer Anteil der Einmalzahlung beitragspflichtig. Einmalzahlungen, die in der Zeit vom 1. Januar bis 31. März gewährt werden, sind deshalb in der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung einheitlich dem letzten Entgeltabrechnungszeitraum des Vorjahres zuzuordnen. Dies gilt für folgende Fälle: der Arbeitnehmer war schon im Vorjahr bei demselben Arbeitgeber beschäftigt, die Sonderzuwendung hat zum Zeitpunkt der Auszahlung die anteilige Jahresbeitragsbemessungsgrenze bereits überschritten und kann deshalb nicht in vollem Umfang für die Beitragsberechnung berücksichtigt werden. z Bis zum sind Krankenversicherungsbeiträge für Zeiten vor dem 1. Januar 2009 nicht dem Gesundheitsfonds, sondern der jeweiligen Krankenkasse zuzurechnen. Beitragskorrekturen für Abrechnungszeiträume bis Dezember 2008 mussten die Arbeitgeber daher mit einem Korrektur-Beitragsnachweis übermitteln. Die zeitliche Rechnungsabgrenzung ist zum Jahresende ausgelaufen. Alle Beitragskorrekturen aus Vormonaten müssen deshalb künftig in den aktuellen Beitragsnachweis einfließen. Eine Verrechnung zu viel gezahlter Beiträge darf im laufenden Beitragsnachweis unverändert nur unter den maßgeblichen Bedingungen Bisher konnte diese Regelung ohne Meldemehraufwand bei der Erstellung der Jahresmeldungen angewandt werden. Ab 2014: Spätester Termin ist der 15. Februar Auslöser für die Vorverlegung des Termins ist die gesetzliche Unfallversicherung. Die zuständigen Berufsgenossenschaften erhalten bis Mitte Februar die manuellen Lohnnachweise zum Erstellen der Umlagebescheide. Der späteste Termin für die Abgabe der Jahresmeldung ist daher mit Wirkung vom 1. Januar 2014 an also schon für die Jahresmeldungen 2013 im Rahmen des Bundesunfallkassen-Neuordnungsgesetzes (BUK-NOG) vorverlegt worden. Dies ist erforderlich, damit zukünftig die Datenstelle der Deutschen Rentenversicherung allen Berufsgenossenschaften die Informationen zum Erstellen der Umlagebescheide aus dem Datenbaustein Unfallversicherung (DBUV) maschinell zur Verfügung stellen kann. Die Unternehmen brauchen dann ab 2016 keine manuellen Lohnnachweise per Vordruck mehr abzugeben. Die Märzklausel ist weiterhin anzuwenden Die Märzklausel muss unverändert angewendet werden. Wird zukünftig nach Abgabe der Jahresmeldung noch eine Einmalzahlung gewährt, die dem Vorjahr zuzuordnen ist, bestehen zwei Möglichkeiten: Das beitragspflichtige Entgelt wird mit einer Sondermeldung (Abgabegrund 54) übermittelt oder die bereits übermittelte Jahresmeldung wird storniert und mit dem saldierten Entgelt neu abgegeben. Wichtig! Für das Jahr 2014: Der 15. Februar fällt auf einen Samstag, deshalb ist spätester Abgabetermin der Jahresmeldungen 2013 der 17. Februar K r a n k e n v e r s i c h e r u n g s b e i t r ä g e v o r Korrektur-Beitragsnachweis entfällt der Gemeinsamen Grundsätze für die Verrechnung und Erstattung zu Unrecht gezahlter Beiträge erfolgen. Daneben besteht auch die Möglichkeit, einen übermittelten Beitragsnachweis zu stornieren (das Beitragssoll wird vollständig abgesetzt) und für denselben Zeitraum einen neuen Beitragsnachweis abzugeben. IKK-SERVICE. Die Gemeinsamen Grundsätze und weitere Informationen finden Sie auch unter A r b e i t g e b e r m ü s s e n p r ü f e n Krankenversicherungspflicht oder Krankenversicherungsfreiheit? z Arbeitgeber müssen zu Beginn einer Beschäftigung, zu Beginn eines jeden Kalenderjahres, bei Änderung der Entgelthöhe und bei Aufnahme weiterer Beschäftigungen prüfen, ob ein Arbeitnehmer versicherungspflichtig oder versicherungsfrei ist. Beschäftigte sind grundsätzlich per Gesetz krankenversicherungspflichtig. Arbeitnehmer, deren Jahresarbeitsentgelt voraussichtlich die Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigt, sind krankenversicherungsfrei. Es bedarf dafür weder eines Antrags noch einer ausdrücklichen Entscheidung einer Krankenkasse. Jahresarbeitsentgeltgrenze Die Jahresarbeitsentgeltgrenze oder auch Versicherungspflichtgrenze ist in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bundeseinheitlich festgelegt. Sie betrug im Jahr Euro (4.350 Euro monatlich) und wird im Jahr Euro (4.462,50 Euro) betragen. Für Arbeitnehmer, die bereits am wegen Überschreitens der Jahresarbeitsentgeltgrenze versicherungsfrei und privat krankenversichert waren, gilt eine besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze. Sie beträgt Euro für das Kalenderjahr Berechnung des regelmäßigen Jahresarbeitsentgelts Für die Beurteilung der Versicherungsfreiheit von Arbeitnehmern ist das regelmäßige Jahresarbeitsentgelt zu berücksichtigen. Hierzu gehören alle dem Arbeitnehmer zufließenden Einnahmen im Sinne des 14 Abs. 1 SGB IV. Bezüge, die nicht mit hinreichender Sicherheit erwartet werden können (z. B. Urlaubsabgeltungen, Verbesserungsvorschlagsprämien, Belegschaftsrabatte, Jubiläumszuwendungen, Familienzuschläge), werden nicht angerechnet. Kurzformel zur Ermittlung Alle laufenden und einmaligen Einnahmen aus Beschäftigungen ohne Einnahmen, die nicht dem Arbeitsentgelt zuzuordnen sind ohne unregelmäßiges Entgelt ohne Familienzuschläge = regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt Vorausschauende Ermittlung Zur vorausschauenden Ermittlung des regelmäßigen Jahresarbeitsentgelts ist bei einem Arbeitnehmer das feste Monatsentgelt mit 12 zu multiplizieren. Auch bei auf weniger als ein Jahr befristeter Beschäftigung muss eine Umrechnung auf 12 Monate erfolgen (zu berücksichtigendes Jahresarbeitsentgelt einschließlich ggf. Einnahmen aus Mehrfachbeschäftigungen x 12 Monate). Neben dem laufenden Arbeitsentgelt werden auch Sonderzuwendungen (z. B. Urlaubs- und Weihnachtsgeld) angerechnet, die dem Arbeitnehmer mit hinreichender Sicherheit mindestens einmal jährlich zufließen. Lohn- und Gehaltserhöhungen sind auch wenn sie im Voraus vereinbart wurden erst von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, zu dem sie dem Arbeitnehmer zustehen. Bei schwankenden Bezügen muss das regelmäßige Jahresarbeitsentgelt durch Schätzung ermittelt werden. Erweist sich die Schätzung als nicht zutreffend, bleibt es für die Vergangenheit bei der aufgrund der Schätzung vorgenommenen versicherungsrechtlichen Beurteilung. Eine Korrektur ist nur für die Zukunft möglich. Ende der Versicherungspflicht Die Versicherungspflicht endet mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die JAE-Grenze überschritten wird. Zusätzlich ist zu beachten, ob auch die Grenze des nächsten Jahres überschritten wird. Endet die Versicherungspflicht, setzt sich die Versicherung mit dem Tag nach dem Ausscheiden aus der Versicherungspflicht als freiwillige Mitgliedschaft fort. Es sei denn, das Mitglied erklärt innerhalb von zwei Wochen nach Hinweis der Krankenkasse seinen Austritt. Dieser wird jedoch nur dann wirksam, wenn das Mitglied das Bestehen eines Anspruchs auf Absicherung im Krankheitsfall nachweist. Befreiung von der Krankenversicherungspflicht wegen Erhöhung der JAE-Grenze Wird die allgemeine oder besondere JAE-Grenze erhöht und tritt deshalb Versicherungspflicht ein, weil das JAE des Arbeitnehmers niedriger ist, kann der Arbeitnehmer die Befreiung von der Krankenversicherungspflicht beantragen. Auch in diesem Fall muss das Mitglied das Bestehen eines anderweitigen Anspruchs auf Absicherung im Krankheitsfall seiner Krankenkasse nachweisen. 10 II 11 III

7 A k t u e l l e s a r b e i t s r e c h t & s t e u e r n a u f e i n e n b l i c k Beitragssätze und Entgeltgrenzen der IKK classic d i e n s t l i c h e n u t z u n g d e s p r i v a t e n p k w Wer zahlt, wenn s kracht? BEITRAGSSÄTZE AB Krankenversicherung, allgemein 15,50 % davon Arbeitgeberanteil 7,30 % und Arbeitnehmeranteil 8,20 % Krankenversicherung, ermäßigt 14,90 % davon Arbeitgeberanteil 7,00 % und Arbeitnehmeranteil 7,90 % Pflegeversicherung 2,05 % Pflegeversicherung Kinderlose 2,30 % Rentenversicherung, allgemein 18,90 %* Arbeitslosenversicherung 3,00 % Insolvenzgeldumlage 0,15 % Beitragssatz Krankenversicherung für Versorgungsbezieher 15,50 % UMLAGESÄTZE DER IKK CLASSIC Bitte beachten: Neue Umlagesätze Erstattung für Erstattungssatz Umlagesatz Krankheitsaufwendungen (U1) allgemein 65 % 2,60 % auf Antrag (ermäßigt) 50 % 1,60 % Mutterschaftsaufwendungen (U2) 100 % 0,35 % RechengröSSen im Überblick Beitragsbemessungsgrenzen (BBG) jährlich monatlich Kranken- und Pflegeversicherung ,00 Euro 4.050,00 Euro Renten- und Arbeitslosenversicherung (West) ,00 Euro 5.950,00 Euro Renten- und Arbeitslosenversicherung (Ost) ,00 Euro 5.000,00 Euro Jahresarbeitsentgeltgrenzen (JAEG) Krankenversicherung (allgemein) jährlich ,00 Euro Krankenversicherung (Bestandsfälle PKV) jährlich ,00 Euro Beiträge für freiwillig versicherte Arbeitnehmer Krankenversicherung 627,75 Euro Pflegeversicherung 83,03 Euro Pflegeversicherung für Kinderlose 93,15 Euro Höchstzuschuss für freiwillig versicherte GKV-Mitglieder und PKV-Mitglieder KV mit Anspruch auf Krankengeld 295,65 Euro KV ohne Anspruch auf Krankengeld 283,50 Euro Pflegeversicherung (bundeseinheitlich außer Sachsen) 41,51 Euro Pflegeversicherung nur Bundesland Sachsen 21,26 Euro Geringfügigkeitsgrenze 450,00 Euro Gleitzonenfaktor 0,7605* Geringverdienergrenze 325,00 Euro Mindestzahlbetrag für die Beitragspflicht von Versorgungsbezügen in der KV und PV 138,25 Euro Fälligkeit 2014 Bei Teilnahme am Lastschriftverfahren wird empfohlen, den Beitragsnachweis rechtzeitig drei Arbeitstage vor Fälligkeit zu übertragen, um Beitragsschätzungen durch die IKK classic zu vermeiden. Monat Jan. Feb. Mrz. Apr. Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. 1 Nov. Dez. Fälligkeit Eingang Beitragnachweis bis ¹ der drittletzte Bankarbeitstag kann sich aufgrund nicht bundeseinheitlicher Feiertage unterscheiden und richtet sich nach dem Sitz der Krankenkasse. Juristischer Sitz der IKK classic ist Dresden. z Häufig werden Arbeitnehmer gebeten, ihren privaten Pkw für betriebliche Zwecke zu nutzen. Wer auf diese Art der Kooperation seiner Mitarbeiter angewiesen ist, sollte sich rechtzeitig vor Eintritt eines Schadens durch eine eindeutige Regelung vor Regressansprüchen schützen. Dies leistet beispielsweise eine schriftliche Vereinbarung, die auch die Höhe der Vergütung regelt. Geläufig sind zwei Arten der Vergütung: der Pauschalbetrag von 30 Cent pro gefahrenem Kilometer oder die steuerliche Absetzbarkeit der gefahrenen Kilometer als Werbungskosten. Als dienstlich veranlasste Fahrten gelten dabei alle Tätigkeiten des Mitarbeiters, die im Interesse und auf Veranlassung des Arbeitgebers durchgeführt werden. Dazu gehören auch Botenfahrten und Unternehmenstransporte, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht möglich wären. Allgemein müssen Dienstfahrten mit dem Privat-Pkw nicht unmittelbar zur beruflich ausgeübten Tätigkeit gehören. Bei all diesen Anlässen wird der Pkw des Mitarbeiters haftungstechnisch wie ein Firmenwagen behandelt. Nimmt das Fahrzeug bei einer dienstlich veranlassten Fahrt Schaden, z Für rauchende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird es eng in Deutschlands Büros und Betrieben. Wer während der Arbeit nicht auf Zigaretten verzichten mag, dem bleibt nur der Weg ins Freie oder in den Raucherraum. Doch der Gang in die Raucherpause ist mit zusätzlichen gesundheitlichen Risiken verbunden: Laut einem Urteil des Sozialgerichts Berlin beschreitet nämlich jeder haftet der Arbeitnehmer nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Mittlere Fahrlässigkeit kann zur Aufteilung des Schadens führen, leichte Fahrlässigkeit hingegen geht voll auf Kosten des Arbeitgebers. Eine Ausnahme bildet die Rückstufung und die damit verbundene Beitragserhöhung der Kfz-Versicherung hier haftet der Arbeitgeber nicht. Weitsichtige Arbeitgeber sorgen vor und klären mit ihren Mitarbeitern vorab die Modalitäten der beruflichen Nutzung des privaten Pkw und weisen auf den Haftungsausschluss im Versicherungsfall ausdrücklich hin. g e s e t z l i c h e u n f a l l v e r s i c h e r u n g Noch mehr dicke Luft für Raucher Arbeitnehmer den Weg zur Zigarette auf eigene Gefahr und ist dabei nicht unfallversichert. Grundsätzlich ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet, die von vielen heiß ersehnten Raucherpausen zu dulden. Im Gegensatz zum Gang auf die Toilette oder in die Teeküche ist Rauchen keine zulässige Arbeitsunterbrechung (OVG Münster). Wer also auf dem Weg zur oder von der Zigarette verunglückt, kann nicht auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung wie Heilbehandlung oder Verletztengeld hoffen. Anders als der Gang in die Kantine zur Nahrungsaufnahme dient Rauchen nicht der Erhaltung der Arbeitskraft und beruht auf einer freien privaten Entscheidung des rauchenden Arbeitnehmers. Arbeitgeber, die in Zukunft lästige Diskussionen vermeiden wollen, sollten ihre rauchenden Mitarbeiter auf diese Rechtslücke und besser noch auf geeignete Nichtraucherprogramme hinweisen. Die Gesundheitsmanager der IKK classic vor Ort beraten Sie gerne. DIREKTER KONTAKT: Das Gesundheitsmanagement erreichen Sie unter der kostenlosen Servicenummer oder per / * Stand bei Redaktionsschluss Redaktionsschluss IV 9

8 I K K - L e i s t u n g e n I K K - L e i s t u n g e n g e s u n d h e i t s m a n a g e m e n t v o r o r t Kräftige Muskeln I n t e r v i e w Wertschätzung der Mitarbeiter z Was hat Sie druck und Kommunikation. Fünf Mitarbeiter identifizierten mit Irene Kellermann in einer Arbeitssituationsanalse die hauptsächlichen Problembereiche und erarbeiteten Lösungsansätze. Sehr häufig waren die Baustellen vom Auftraggeber und Tiefbau ungenügend vorbereitet, sodass die Monteure unter völlig unergonomischen Bedingungen nachbessern mussten. Dabei ging Zeit verloren, die hinterher fehlte, um das erwartete Ergebnis zu erreichen. Dieser Stress machte sich unter anderem durch Rückenschmerzen und Magen-Darm-Probleme bemerkbar. Gespräche mit den Auftraggebern haben dazu geführt, dass die Baustellen jetzt besser organisiert sind: Nach einer Prozessanalse im Vorfeld wird festgelegt, welche Aufgaben der Kunde zu erfüllen hat und welche Arbeiten die Monteure von Kabeltechnik Struwe durchführen. Zusätzliche Arbeitsanweisungen soll der Kunde nicht den Monteuren vor Ort geben, sondern ausschließlich mit der Geschäftsführung absprechen. Aus der Arbeitssituationsanalse ergaben sich auch Vorschläge für die interne Kommunikation. Wird im gesamten Team mehr miteinander geredet, erhält jeder die gleichen Informationen. Zusätzlich werden Mitteilungen ans Schwarze Brett geheftet. Durch gemeinsame Absprachen von Geschäftsführung, Bauleitung und Monteuren ist Verlass auf Vereinbarungen, was zu einem besseren Betriebsklima führt. Regelmäßige vertrauliche Mitarbeitergespräche sorgen zudem dafür, Konflikte oder Disharmonien früher zu erkennen und auszuräumen. Auch gemeinsame Aktivitäten wie ein Grillfest mit den Familien der Mitarbeiter haben dazu beigetragen, das Wirgefühl zu stärken. Fortsetzung folgt Wie man mit Stress umgehen und ihn vermeiden kann, wird Kabeltechnik Struwe in diesem Jahr vertiefen. Als nächsten Schritt im betrieblichen Gesundheitsmanagement hat die Firma das Handlungsfeld pschosoziale Belastungen ausgewählt. In den Trainings zum Stressmanagement lernen die Mitarbeiter, stressauslösende Faktoren zu identifizieren. Sie erfahren, wie sie auf Stress besser reagieren und mit welchen Methoden sie ihn bewältigen können. Außerdem sollen die Rückentrainings wiederholt werden, um die theoretischen und praktischen Erkenntnisse aufzufrischen. Beim bereits geplanten Gesundheitstag mit der IKK classic können die Mitarbeiter an kurzen Workshops und Gesundheitschecks zu Lungenvolumen, Blutzucker- und Cholesterinwerten teilnehmen. für den Knochenjob z Zwischen riesigen Kabeltrommeln in einer Werkhalle liegen Gmnastikmatten aus, darauf Männer und eine Frau in Sportkleidung, die nach Ansage Muskelpartien anspannen und entspannen. Mancher spürt zum ersten Mal bewusst, wie viele Muskeln der menschliche Körper überhaupt hat. Was nach einem neuen Fitnesstrend im Industrieambiente klingt, ist eine Präventionsmaßnahme in einem Handwerksbetrieb. Muskelund Skeletterkrankungen vorzubeugen war für die Kabeltechnik Struwe GmbH der Ausgangspunkt, mit der IKK classic ein sstematisches betriebliches Gesundheitsmanagement einzuführen. Die Mitarbeiter des Unternehmens in Weinstadt-Endersbach haben einen echten Knochenjob: In engen Gräben verlegen und montieren sie bei jedem Wetter Kabel. Die dauerhaft gebückte Körperhaltung belastet Rücken und Knie enorm. Auch das Tragen und Ziehen der schweren Kabel ist körperlich anstrengend. In einem gemeinsam erstellten Maßnahmenplan legten Geschäftsführerin Pia Christina Struwe und IKK-Gesundheitsmanagerin Irene Kellermann daher das Handlungsfeld körperliche Belastungen reduzieren als erstes Thema des betrieblichen Gesundheitsmanagements fest. Ergonomisch richtig bewegen und arbeiten Zu Beginn der drei 90-minütigen Workshops steht das Vier-Säulen-Modell zur Rückengesundheit. Die Säulen Körperhaltung, Haltungswechsel, Muskelpflege und pschische Balance bilden zusammen die bio-pscho-soziale Rückengesundheit. Dann folgt ein Soll-Ist- Vergleich: Wie heben, ziehen, schieben und bücken sich die 18 Struwe-Mitarbeiter? Irene Kellermann erklärt, wodurch Schmerzen und Erkrankungen entstehen können, und zeigt anschließend, wie es ergonomisch richtig gemacht wird. Wir üben die neuen schonenden Bewegungsabläufe ein paar Mal und die Teilnehmer spüren, wie sich die Belastung des Rückens dadurch verringert, berichtet die IKK- Gesundheitsmanagerin. Ein leistungsfähiger Muskel braucht beund entlastende Bewegung und so stehen außerdem Übungen zum Kräftigen der gesamten Muskulatur auf dem Programm. Auch Muskeln, die bei der Arbeit nicht beansprucht werden, müssen trainiert werden. Für einen starken Rücken brauche ich als Gegenspieler auch kräftige Bauchmuskeln, betont Irene Kellermann. Durch die Arbeit mit ständig gebeugtem Rücken kommt es mit der Zeit zur Rundrückenhaltung. Die oberen Rückenmuskeln werden unterfordert, die Brustmuskulatur verkürzt sich. Hinten kräftigen, vorne dehnen schafft den nötigen Ausgleich, weiß Irene Kellermann und zeigt gleich, wie es geht. Übrigens: Kleine Dehn- und Lockerungsübungen lassen sich jederzeit auch auf der Baustelle ausführen. Das Ziel: praktische Lösungen Neben der körperlichen Beanspruchung ist der Abbau von Stressfaktoren ein Thema des Gesundheitsmanagements bei Kabeltechnik Struwe. Nicht nur das Arbeiten mit Spannungen von Volt belastet pschisch, sondern auch die Arbeitsorganisation mit Mehrarbeit, Termin- IKK Bonusprogramm Mit einem Bonus belohnt die IKK classic den Einstieg in ein betriebliches Gesundheitsmanagement. Nach dem Abschluss aller vereinbarten Maßnahmen erhalten Unternehmen 50 Euro* für jeden teilnehmenden Arbeitnehmer, der bei der IKK classic versichert ist. Zudem bekommen IKK-versicherte Mitarbeiter mit hundertprozentiger Teilnahme am Projekt als Belohnung 50 Euro. gesundheitsmanagement motiviert, am betrieblichen Gesundheitsmanagement der IKK classic teilzunehmen? Unsere Mitarbeiter haben einen hohen Altersdurchschnitt. Ich Pia Christina Struwe, möchte mich für geschäftsführende Gesellschafterin die Gesundheit der Kabeltechnik meiner Mitarbeiter Struwe GmbH stark machen, damit sie noch lange fit sind und für uns tätig sein können. Es hat für mich mit Anerkennung und Wertschätzung zu tun, wenn wir schauen, wie wir gerade auch unseren älteren Mitarbeitern die Arbeit gesundheitsgerecht erleichtern können. Wie haben Ihre Mitarbeiter auf die Workshops reagiert? Sie waren begeistert. Auf den Baustellen und auch nach der Arbeit wurde viel darüber geredet. Im Gegensatz zu großen Konzernen ist es in kleinen Handwerksbetrieben selten, dass Trainings zur Gesundheitsförderung angeboten werden. Viele Mitarbeiter tun jetzt auch selbst etwas und haben sich in einem Fitnessstudio oder zu Kursen angemeldet. Welche Erfahrungen haben Sie persönlich beim Training gemacht? Wie unseren Mitarbeitern haben auch mir die Übungen Defizite bei der Rückenmuskulatur aufgezeigt. Obwohl ich täglich zum Reiten gehe, wurde mir klar, dass meine Rückenmuskulatur lange nicht so stark ist, um mögliche Bandscheibenprobleme damit abfangen zu können. Was hat sich durch das Projekt in den Arbeitsabläufen bereits verändert? Unser Kran wird jetzt öfter benutzt, um zum Beispiel Kabeltrommeln zu bewegen. Wir haben neue Schachthaken angeschafft, durch deren Hebelwirkung es nicht mehr so stark belastend ist, Gullideckel anzuheben. Außerdem weisen sich die Mitarbeiter gegenseitig darauf hin, wenn jemand sich nicht rückenschonend bewegt. (*maximal Euro) 10 11

9 a r b e i t s r e c h t & s t e u e r n b e t r i e b s w i r t s c h a f t & - f ü h r u n g F A M I L I E N P F L E G E Z E I T Doppelbelastung von r i c h t i g e r U m g a n g m i t M i t a r b e i t e r n Test zur Personalführung Beruf und Pflege verringern z Vor allem Berufstätige der sogenannten Sandwich- Generation müssen sich häufig nicht nur um ihre Kinder, sondern auch um ihre pflegebedürftigen Eltern kümmern. Doch ein Vollzeitjob ist mit Vollzeitpflege schwer zu vereinbaren. Häufig sinkt die Arbeitsleistung oder die Mitarbeiter sehen sich gezwungen zu kündigen. Die Familienpflegezeit ermöglicht Unternehmen, ihre Fachkräfte durch reduzierte Arbeitszeiten mit gemilderten Gehaltseinbußen zu halten. Mit steigender Lebenserwartung nimmt die Zahl der Menschen zu, die im Alter gepflegt werden müssen. Laut Statistischem Bundesamt gab es Ende ,5 Millionen Pflegebedürftige, von denen 70 Prozent zu Hause versorgt wurden. Durch den demografischen Wandel wird sich zukünftig die Anzahl derer weiter erhöhen, die gleichzeitig erwerbstätig sind und einen Angehörigen versorgen. Arbeitnehmer, die in ihrem Beruf volle Leistung bringen und gleichzeitig der Pflege gerecht werden wollen, stoßen häufig an ihre Grenzen und scheitern an der körperlichen und emotionalen Belastung. Das hat für Unternehmen negative Folgen: Die Mitarbeiter arbeiten unkonzentrierter, sind weniger leistungsfähig und fehlen häufiger. Um der Doppelbelastung zu entgehen, sehen Beschäftigte häufig nur den Ausweg, ihren Beruf aufzugeben. Mit der Familienpflegezeit können Unternehmen dem Risiko einer geringeren Produktivität und dem Verlust von Fachkräften vorbeugen. Mitarbeiter können sich Zeit für die häusliche Pflege ihrer Angehörigen nehmen, sichern sich jedoch einen Großteil ihres Einkommens. Beide Seiten gewinnen durch dieses Instrument. Zuschuss zum Gehalt während der Pflege Für maximal zwei Jahre kann die wöchentliche Arbeitszeit auf bis zu 15 Stunden reduziert werden. Das Gehalt verringert sich nicht proportional, sondern der Arbeitgeber stockt die Zahlung etwa um die Hälfte der Kürzung auf. Wer seine Arbeitszeit zum Beispiel um 50 Prozent senkt, erhält 75 Prozent seines Gehalts. Bei Euro Monatsgehalt und einer Arbeitszeit von 40 Stunden pro Woche ergeben sich im ersten Rechenschritt somit Euro monatlich bei 20 Stunden wöchentlich. Die Hälfte der Differenz von Euro zahlt der Arbeitgeber dazu. Durch diese Aufstockung von 750 Euro erhält der Mitarbeiter während der Familienpflegezeit Euro pro Monat. Mit dem Aufstockungsbetrag tritt das Unternehmen in Vorleistung. Der Ausgleich dieses Gehaltsvorschusses erfolgt, wenn der Mitarbeiter nach der Pflegephase wieder Vollzeit arbeitet. In der sogenannten Nachpflegephase ist der Mitarbeiter mit seiner früheren Arbeitszeit tätig, erhält aber so lange das geringere Gehalt, bis der Vorschuss über das Zeitkonto abgegolten ist. Sozialversicherungsbeiträge auf Basis des geringeren Gehalts werden vom Unternehmen während der gesamten Dauer weitergezahlt. Zusammen mit Beiträgen der Pflegekasse der Rentenversicherung für die geleistete Pflege halten Beschäftigte ihre Rentenansprüche etwa auf dem vorherigen Niveau. Es besteht kein Rechtsanspruch darauf, Familienpflegezeit nehmen zu dürfen. Ist der Arbeitgeber mit dem Wunsch des Arbeitnehmers einverstanden, müssen beide eine schriftliche Vereinbarung treffen, die Folgendes enthält: Arbeitszeit vor, während und nach der Familienpflegezeit, Beginn und Dauer der Maßnahme sowie die Höhe des Aufstockungsbetrags. Der Mitarbeiter legt als Nachweis der Pflegebedürftigkeit des Angehörigen eine Bescheinigung der Pflegekasse, des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen oder der privaten Pflege-Pflichtversicherung vor. Finanzieren und Absichern der Aufstockung Der gezahlte Vorschuss während der Pflegephase soll Arbeitgeber nicht belasten. Auf Wunsch können Unternehmen beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) ein zinsloses Darlehen für die Entgeltaufstockung beantragen. Für die Dauer der Familienpflegezeit erhalten sie jeden Monat den Aufstockungsbetrag und zahlen ihn in der Nachpflegephase zurück. Das Prinzip der Familienpflegezeit ist die finanzielle Vor - leis tung des Arbeitgebers und der spätere Ausgleich durch den Arbeitnehmer. Um ein mögliches Ausfallrisiko der Rückzahlungen abzusichern, besteht die Pflicht, eine Familienpflegezeitversicherung abzuschließen. Sie springt ein, falls der Mitarbeiter in der Nachpflegephase berufsunfähig wird oder stirbt. Schließt der Arbeitnehmer die Versicherung ab, räumt er dem Arbeitgeber ein Bezugsrecht ein. Alternativ kann das Unternehmen die Aufnahme des Mitarbeiters in den Gruppenversicherungsvertrag des BAFzA beantragen. Die monatlichen Prämien in Höhe von knapp zwei Prozent des Aufstockungsbetrags zahlen der Arbeitnehmer, der Arbeitgeber oder beide in einem vereinbarten Verhältnis während der Pflege- und Nachpflegephase. Mitarbeitern innerhalb des gesamten Zeitraums zu kündigen, ist nur in Ausnahmefällen möglich, worüber die zuständige Landesbehörde für Arbeitsschutz entscheidet. Nur bei einer Kündigung aus verhaltensbedingten Gründen besteht der Anspruch auf Ausgleich des Gehaltsvorschusses fort, andernfalls erlischt er. Parallel zur Familienpflegezeit gilt weiterhin das 2008 in Kraft getretene Pflegezeitgesetz. Mitarbeiter haben danach das Recht, bis zu zehn Tage ihrem Arbeitsplatz fernzubleiben, um einen pflegebedürftigen Angehörigen zu versorgen. In Betrieben mit mindestens 15 Beschäftigten können sich Arbeitnehmer bis zu sechs Monate ganz oder teilweise freistellen lassen. Mehr im Netz: z Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) bietet einen Check an, mit dem kleine und mittlere Unternehmen die Qualität ihrer Personalführung und ihres Personalmanagements überprüfen und verbessern können. Unternehmerischer Erfolg hängt maßgeblich von den Beschäftigten ab. Eine strategische und mitarbeiterorientierte Personalführung wird angesichts des drohenden Fachkräftemangels immer bedeutender. Der INQA-Check Personalführung besteht aus elf Themenbausteinen: Personalplanung Personalentwicklung Personalgewinnung Motivierende Personalmaßnahmen Gutes Betriebsklima Interne Kommunikation als Führungsaufgabe Vielfalt unterschiedlicher Menschen einsetzen Arbeitgeberattraktivität Grundhaltung gegenüber den Beschäftigten Werte und Prinzipien klären und vermitteln Eigene Stärken und Schwächen kennen In jedem Baustein kann der Handlungsbedarf analsiert und anschließend ein Maßnahmenplan festgelegt werden. Der vollständige Check in der Online-Version oder mit der kostenlos verfügbaren Broschüre dauert ungefähr 60 bis 90 Minuten

10 I K K - L e i s t u n g e n S o z i a l v e r s i c h e r u n g P R Ä V E N T I O N S P R O J E K T B E F U N T Weniger Stress für kleine Betriebe z Stress, Überforderung, Burn-out: Seit Jahren steigen die Zahlen von Arbeitsunfähigkeit aufgrund pschischer Erkrankungen in mittelständischen Unternehmen. Lösungsansätze liefert das Präventionsprojekt BeFunt* vorgestellt von der IKK classic im November auf der Fachmesse A+A für Arbeitsschutz in Düsseldorf. In den vergangenen zehn Jahren hat die Zahl der Krankheitstage durch pschische Belastungen erheblich zugenommen: bei Männern um 42 Prozent, bei Frauen sogar um 63 Prozent. Aus verschiedenen Statistiken ist zudem bekannt, dass pschisch erkrankte Mitarbeiter mit bis zu 41 Ta- In einem Unternehmen aus dem Bereich Fensterbau stellte sich beispielsweise das Problem häufiger Auftragsüberschneidungen heraus, die zu erheblichem Termin- und Zeitdruck bei den Arbeitnehmern führten. Nachdem in offenen Gesprächen auf Unternehmer- und Mitarbeiterseite die Ursachen und Auswirkungen ermittelt wurden, konnten spezielle Einzelmaßnahmen verabschiedet werden. Zukünftig werden alle Aufträge mit Zeitreserven geplant. Zusätzlich erhalten die Vertriebsmitarbeiter Diensttelefone, um bei Verspätungen den Kunden benachrichtigen zu können, sowie Parkausweise, damit die Auslieferung auch in verkehrsreichen Innenstädten u n w i s s e n h e i t s c h ü t z t n i c h t Künstlersozialversicherung die große Unbekannte impressum h e r a u s g e b e r surma Agentur für Marketing und Kommunikation GmbH & Co. KG Wilhelm-Busch-Straße Hannover Internet: in Zusammenarbeit mit der IKK classic Tannenstraße 4 b Dresden Telefon: Internet: gen im Jahr sogar am längsten ausfallen. ohne Probleme abläuft. Anhand des Fallbeispiels ist zu erken- v e r l a g In dem Gemeinschaftsprojekt BeFunt hatten sich die IKK classic, das Forschungsinstitut A.U.G.E. und die Hochschule Niederrhein zum Ziel gesetzt, die Ursachen für Stress und Arbeitsüberlastung herauszufinden und Lösungen speziell für kleine Betriebe zu erarbeiten. nen, dass bereits mit geringem finanziellen Aufwand entscheidende Verbesserungen für die Mitarbeiter erzielt und Arbeitsabläufe effizienter gestaltet werden können. Sie haben Interesse am Thema und möchten beruflich stark belastete Mitarbeiter dabei unterstützen, pschisch ge- surma Agentur für Marketing und Kommunikation GmbH & Co. KG Wilhelm-Busch-Straße Hannover Internet: Unter der Projektleitung von Prof. Dr. Lutz Packebusch, dem Leiter des A.U.G.E.-Instituts, wurden die Arbeitsprozesse von zehn IKK-versicherten Kleinbetrieben in Nordrhein- Westfalen mit 4 bis 45 Mitarbeitern nach möglichen Krankmachern durchleuchtet. * erhalt und Förderung pschischer Gesundheit besonders belasteter Berufs- und Funktionsgruppen in Klein- und Kleinstunternehmen sund zu bleiben? Dann wenden Sie sich an die Gesundheitsmanager der IKK classic. Die Projektergebnisse und Leitfäden finden Sie auf den BeFunt-Projektseiten im Internet. z Es gibt immer noch Unternehmen, die nicht genau wissen, was sich hinter der Künstlersozialversicherung (KSV) verbirgt, oder diese einfach ignorieren. In diesem Fall kann Unwissenheit teuer werden, denn gerade jetzt prüft die Künstlersozialkasse wieder verstärkt und besonders sorgfältig. Die KSV fungiert als gesetzliche Sozialversicherung für selbstständige und freiberufliche Ausgenommen sind Mehrwertsteuer und Aufwandsentschädigungen (Reise- und Bewirtungspauschalen). Die Höhe der Abgabe wird für jedes Jahr neu festgelegt. Für 2013 betrug der Steuersatz der KSV 4,1 Prozent. Für das Jahr 2014 ist bereits jetzt eine drastische Erhöhung auf 5,2 Prozent angekündigt. Wer sich bisher mit Glück den Stichproben der KSV entziehen konnte, wird spätestens bei V. i. s. d. p. Bert W. Grabe, surma Agentur für Marketing und Kommunikation GmbH & Co. KG r e d a k t i o n Maren Uhrbroock (surma), Kerstin Dickmeis (IKK classic, Köln), Jürgen Flabb (IKK classic) Künstler und Publizisten. Hierzu gehören u. a. Grafiker, Fotografen, Texter und Journalisten. einer Betriebsprüfung mit rückwirkenden Zahlungen konfrontiert. Auf Jahre gesehen kann d r u c k Frank Druck GmbH & Co. KG I K K c l a s s i c i n t e r a k t i v Erfolgreicher Start der Online-Seminare z Seit Jahren bietet die IKK classic ein bundesweites Downloads oder Installationen erforder- Versteuert werden muss die Verwertung der künstlerischen oder publizistischen Leistungen dieser Personen vom Auftraggeber, ungeachtet dessen, ob die beauftragten Künstler und Publizisten selbst Mitglied der Künstlersozialversicherung sind. das für ein Unternehmen richtig teuer werden. In der Diskussion ist die Künstlersozialversicherung immer wieder. Zuletzt wurde die lückenlose Kontrolle gemeinsam mit der 4-jährlichen Betriebsprüfung angestrebt. Dies hätte für alle Unternehmen und deren Steuerberater Industriestraße Preetz B i l d n a c h w e i s Gett Images, IKK classic, Masterfile, Thinkstock seminarprogramm, um Sie über relevante Änderungen im Bereich der Sozialversicherung zu informieren. Dabei setzen wir seit November 2013 auch auf das Internet und starteten mit dem ersten Online-Seminar Grundlagen der Sozialversicherung. Knapp 200 Teilnehmer waren bei der Premiere dabei und sofort begeistert von der neuen Präsentationsform. Was die Teilnehmer des Testseminars neben der inhaltlichen Qualität besonders überzeugt hat: Einfache Anmeldung: Nach der Anmeldung wurden die lich. Die Teilnehmer benötigten lediglich einen PC mit Internetzugang und Lautsprecher- bzw. Kopfhöreranschluss. Interaktion mit dem Referenten: Während des Seminars konnten Fragen im Online-Chat gestellt werden, die direkt im Anschluss an das Seminar ausführlich beantwortet wurden. Aufgrund dieser sehr guten Resonanz werden wir 2014 die Webinar-Reihe mit weiteren interessanten Themen Kompaktes Wissen interaktiv in ca. 90 Minuten Sie sparen Zeit und Die publizierenden und künstlerisch tätigen Versicherten tragen die Hälfte ihrer Beiträge zur Künstlersozialversicherung selbst, den Rest übernehmen der Bund und die Auftraggeber mit ihren Beiträgen. Bisher wurde die Künstlersozialabgabe durch Stichproben und nach freiwilliger Meldung ermittelt. Auftraggeber sind nicht nur Verlage, Werbeagenturen oder Hersteller von Bild- und Tonträgern, sondern auch Kleinunternehmer oder Mittelständler, die z. B. einen enormen Prüf- und Verwaltungsaufwand bedeutet, denn zusätzlich zur Lohnbuchhaltung hätte auch die Finanzbuchhaltung eingesehen werden müssen. Letztendlich haben sich die Koalitionsfraktionen dann doch gegen eine Ausweitung der Betriebsprüfung der Künstlersozialabgabepflicht bei Unternehmen entschieden. Der Bund der Steuerzahler hält die KSV sogar für verfassungswidrig und plädiert für ihre Abschaffung. Die Zukunft der Künstlersozialver- h i n w e i s Trotz sorgfältiger Bearbeitung kann keine Gewähr für die Richtigkeit des Inhalts übernommen werden. IKK profil erscheint viermal jährlich. Die von der IKK classic betreuten Betriebe erhalten IKK profil kostenlos. R e d a k t i o n s s c h l u s s Zugangsdaten und alle weiteren Informationen zum Ablauf fortsetzen Fachwissen schnell, topaktuell und standortun- Reisekosten. die Gestaltung von Visitenkarten und Logos sicherung bleibt also ungewiss. Doch zunächst bequem per zugesandt. abhängig. oder die Erstellung einer Homepage beauftra- sollte sie jeder Unternehmer weiterhin im Blick Einfache Terminspeicherung und Erinnerung: Der gen. Nur Leistungen juristischer Personen wie behalten und mit ihr rechnen. seminartermin konnte bequem in Outlook importiert werden. Kurz vor Seminarbeginn gab es eine automatische Erinnerung. Einfache Vorbereitung: Es waren keine komplizierten oder Mail an einer GmbH sind nicht KSV-pflichtig. Als Berechnungsgrundlage dienen neben dem Honorar auch sämtliche Nebenkosten, die bei der Erbringung der Leistung entstehen

11 I K K - S e r v i c e KONTAKT OHNE UMWEGE UNSER LEISTUNGSANGEBOT FÜR UNTERNEHMEN Profitieren Sie von unserem Know-how und nutzen Sie die vielfältigen Angebote Ihrer IKK classic, zum Beispiel: Wissen für Ihr Unternehmen IKK-Seminare bieten praxisnahe Informa tionen für alle Branchen und Betriebsgrößen. Die Themen sind auf die speziellen Bedürfnisse von Arbeitgebern, Führungskräften und Unternehmerfrauen ausgerichtet. Betriebliches Gesundheitsmanagement Mit der IKK classic wird betriebliches Gesundheitsmanagement so individuell wie Ihr Unternehmen. Analse der Gesundheitssituation in Ihrem Betrieb, Gesundheitstests vor Ort, Workshops und vieles mehr: Kombinieren Sie die Bausteine nach Ihren Bedürfnissen. Umlageversicherung Für kleinere und mittlere Unternehmen gibt es Ausgleichskassen, die Ihre Leistungen bei Arbeitsunfähigkeit und Mutterschaft auffangen. Nutzen Sie die Kompetenz Ihrer IKK classic und lassen Sie sich individuell beraten. Betriebliches Eingliederungsmanagement Berufstpische Belastungen, ein Unfall oder eine Erkrankung sind die häufigsten Ursachen, wenn ein Mitarbeiter lange Zeit ausfällt. Lassen Sie sich beraten, wie eine erfolgreiche Eingliederung in den Arbeitsalltag gelingt. WIR SIND FÜR SIE DA Seit Beginn des Jahres haben wir neue Öffnungszeiten. Über die Geschäftsstellen suche unter erfahren Sie, wann Ihre IKK vor Ort für Sie geöffnet hat. Ihr persönlicher Ansprechpartner Sie erreichen Ihren persönlichen Ansprechpartner unter der Ihnen bekannten Rufnummer oder über die kostenlose Firmenkundenhotline von 7 bis 22 Uhr. IKK-Ausbildungsbörse: Auf zur erfolgreichen Bewerbersuche Wer in die Zukunft seines Unternehmens investieren möchte, gibt jungen Leuten eine berufliche Chance in Form einer Ausbildung. Den richtigen Azubi finden dabei immer mehr Unternehmer bequem und zeitsparend per Internet. In der IKK-Ausbildungsbörse können Arbeitgeber einerseits kostenlos für ihre offenen Stellen werben und andererseits im Bewerberpool gezielt nach potenziellem Berufsnachwuchs in ihrer Region suchen. Die Ausbildungsbörse läuft über das Jugendportal der IKK classic und hat monatlich knapp Seitenaufrufe. Die IKK-Ausbildungsbörse finden Sie unter Mehr Informationen und Tipps zur erfolgreichen Bewerbersuche finden Sie in der Rubrik Berufsstart und Ausbildung unter Das ist neu in 2014: Per Brief oder Fax Mit der Geschäftsstellensuche unter haben Sie jederzeit die Post anschrift Ihrer IKK classic zur Hand. Oder nutzen Sie unser kostenfreies Firmenkundenfax News online Unter finden Sie aktuelle Informationen rund um die Krankenversicherung und betriebliches Gesundheitsmanagement, wissenswerte Entscheidungen aus den Bereichen Arbeits- und Sozialrecht, interessante Beiträge über Betriebsklima und Mitarbeiterführung. Der Online-Newsletter informiert Sie einmal im Monat über alle Neuigkeiten. Anmeldung unter Unser Firmenkundenmagazin IKK profil er scheint künftig zweimal im Jahr und wird dafür umfangreicher. Stets aktuell informiert sind Sie mit unserem Online- Newsletter. Jetzt abonnieren unter:

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