Qualifizierung des Alternativenvergleichs als Mittel zur Beschleunigung und Akzeptanzsteigerung der Planung von Stromtrassen

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Qualifizierung des Alternativenvergleichs als Mittel zur Beschleunigung und Akzeptanzsteigerung der Planung von Stromtrassen"

Transkript

1 Qualifizierung des Alternativenvergleichs als Mittel zur Beschleunigung und Akzeptanzsteigerung der Planung von Stromtrassen Kurztitel: Alternativenvergleich im Rahmen des Netzausbaus vertreten durch: Projektteam bosch & partner Bosch & Partner GmbH, Berlin (Federführung) Forschungsgruppe Umweltpsychologie an der Universität des Saarlandes mit Außenstelle an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Technische Universität Ilmenau FG Elektrische Energieversorgung Institut für Energiewirtschaftsrecht an der Friedrich-Schiller-Universität Jena Dr. Wachter Büro für Umweltplanung, Hamburg

2 Qualifizierung des Alternativenvergleichs als Mittel zur Beschleunigung und Akzeptanzsteigerung der Planung von Stromtrassen Projektbericht

3 Auftraggeber: Vergabestelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Projektträger Jülich (PTJ) Energietechnologien Kraftwerkstechnik und CCS, Stromnetze und -verteilung (ERG 7) Villemombler Straße Bonn Forschungszentrum Jülich GmbH Jülich Auftragnehmer: Projektleitung: Bearbeiter/-innen: Bosch & Partner GmbH Dr.-Ing. Wolfgang Peters Dr.-Ing. Elke Weingarten Dipl.-Ing. Katrin Wulfert Dipl.-Geogr. Jörg Borkenhagen Kantstraße 63a Berlin Auftragnehmer: Bearbeiter/-in: Forschungsgruppe Umweltpsychologie (FG-UPSY), Prof. Dr. phil. habil. Petra Schweizer-Ries Dipl.-Psych. Irina Rau Dipl.-Psych. Jan Hildebrand Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Universitätsplatz Magdeburg Unterauftragnehmer: Bearbeiter: Technische Universität Ilmenau, FG Elektrische Energieversorgung, Prof. Dr.-Ing. Dirk Westermann Dr.-Ing. habil. Alexander Novitskiy TU Ilmenau Service GmbH Ehrenbergstr Ilmenau Unterauftragnehmer: Bearbeiter/-in: Institut für Energiewirtschaftsrecht an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Prof. Dr. Michael Lippert Susan Schwind, Markus Langer Carl-Zeiß-Straße Jena Unterauftragnehmer: Dr. Wachter Büro für Umweltplanung, Dr.-Ing. Thomas F. Wachter Wiesnerring 2c Hamburg unter Mitarbeit von M. Sc. Biologie Pascal Kinast Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Autoren/-innen.

4 Kontakt: Bosch & Partner GmbH Kantstraße 63a Berlin Ansprechpartner: Dr. Wolfgang Peters Tel.:

5 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Vorwort... 1 TEIL A EINFÜHRUNG ZUM FORSCHUNGS- UND ENTWICKLUNGSPROJEKT Ausgangslage und Hintergrund Ziel des F+E-Projekts Vorgehensweise und Berichtsstruktur TEIL B GRUNDLAGEN Rechtliche Grundlagen der Bundesfachplanung Funktionen der Planungsebene Bundesfachplanung Normativer Ausgangspunkt der Bundesfachplanung: Das Gesetz über den Bundesbedarfsplan Anwendungsbereich der Bundesfachplanung Inhalt der Bundesfachplanung Energierechtliche Leitziele des 1 EnWG Die Aufgaben der BNetzA in der Bundesfachplanung Strategische Umweltprüfung für die Bundesfachplanung Ermittlung, Beschreibung und Bewertung der Umweltauswirkungen Ermittlung, Beschreibung und Bewertung von Alternativen Ergebnis der SUP Ablauf der Bundesfachplanung Prüfungsschwerpunkte der Bundesfachplanung Entgegenstehen überwiegender öffentlicher und privater Belange Übereinstimmung mit den Erfordernissen der Raumordnung und Ab-stimmung mit anderen raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen Alternativen von Korridoren Rechtliche Vorgaben einer Alternativenprüfung Originäre Pflicht des Vorhabenträgers zur Identifikation von Alternativen Entwicklung von alternativen Vorschlägen durch die weiteren Beteiligten Rechtliche Kriterien einer Alternativenprüfung Technische Grundlagen Überblick zu Leitungstechnologien Umweltplanerische Grundlagen des Alternativenvergleichs Theoretische Anforderungen an den Alternativenvergleich Planungstheoretische Perspektive Seite I

6 Inhaltsverzeichnis Politische Perspektive Verfahrensperspektive Arten von Alternativen entsprechend der Verfahrensebene Alternativen auf der Ebene der Bedarfsplanung Alternativen auf der Ebene der Bundesfachplanung Alternativen auf der Ebene der Planfeststellung Bausteine des Alternativenvergleichs in der Bundesfachplanung Methodische Perspektive Methodische Ansätze zum Vergleich von Korridoren Nutzwertanalyse der 1. Generation Nutzwertanalyse der 2. Generation Hinweise für die Bundesfachplanung Fallbeispiele aus der Planungspraxis Hinweise zum Alternativenvergleich aus Interviews mit Raumordnungsbehörden Methodik der Interviews Auswertung der Interviews Ableitung der Umweltauswirkungen und Konflikte Umweltauswirkungen von Erdkabeln Umweltauswirkungen von Freileitungen Umweltauswirkungen von Konverterstationen Zwischenfazit Umweltauswirkungen und Konflikte Abzuleitende Grundstruktur des Alternativenvergleichs TEIL C METHODIK Relevante Belange für den Alternativenvergleich Grundstruktur Methodik Suchraumbewertung: Definition von Flächen- und Raumkategorien unterschiedlicher Wertigkeiten hinsichtlich ihres Konfliktrisikos Bewertung von Konfliktrisiken Analyse von Bündelungsoptionen Landschaftsschutzgebiete Abbildung unterschiedlicher Qualitäten in den Bundesländern Schutzabstände zu Flächen- und Raumkategorien Pufferung von Flächen mit Bezug zum Landschaftsbild Pufferung von Siedlungsflächen Abgrenzung der Grobkorridore Seite II

7 Inhaltsverzeichnis Grobkorridoranalyse nach ÜNB-Musterantrag Abgrenzung von Grobkorridoren im F+E-Projekt Riegelprüfung Engpassprüfung Abgrenzung geeigneter (alternativer) Korridore Differenzierung und Konkretisierung der Belange innerhalb der Grobkorridore Neubewertung der Flächen innerhalb der Grobkorridore Abgrenzung der Korridore (Alternativendefinition) Vergleichende Bewertung der alternativen Korridore Alternativenvergleich anhand der bewerteten Flächeneinheiten innerhalb der Korridore Ableitung von Barrieren und Riegeln Alternativenvergleich anhand qualitativer Konflikte Methodik der Kostenberechnung Konventionelle Kostenbewertung und ihre Bestandteile Technologiebedingte Wirkintensitäten der Anlagen unter dem Aspekt der Kostenbewertung Kostentechnische Betrachtung der Versorgungsunterbrechungen bzw. der nicht zeitgerecht gelieferten Energiemenge Kriterienkatalog zur Kostenbewertung im Rahmen eines Alternativenvergleichs Zwischenfazit: Kostenberechnung der Teilverkabelungsoption Sensitivitätsanalyse des Einflusses der methodischen Festlegungen auf das Ergebnis des Alternativenvergleichs Variationen bei der Bewertung des Suchraums und der Abgrenzung von Grobund Trassenkorridoren Variation der Konfliktrisikoklassen am Beispiel Wald Variation der Anzahl der Konfliktrisikoklassen Variation der Aggregationsregeln der Konfliktrisikoklassen Variation bei der Prüfung von Riegelsituationen Variation der Schutzabstände Variation der Siedlungsabstände Variation bei Flächen mit Bezug zum Landschaftsbild Variationen beim quantitativen Vergleich der Korridore Methodische Vorarbeiten des Vergleichs Streckenlänge und Flächenumfang des Korridorabschnitts Seite III

8 Inhaltsverzeichnis Flächenumfang des Korridorabschnitts unter Berücksichtigung der Konfliktrisiken Flächenumfang der überspannten Fläche unter Berücksichtigung der Konfliktrisiken Querungslänge unter Berücksichtigung der Konfliktrisiken Zwischenfazit Sensitivitätsanalyse Abzuleitende Hinweise für einen transparenten und nachvollziehbaren Alternativenvergleich auf der Ebene der Bundesfachplanung Abgrenzung der Grob- und Trassenkorridore Vergleich alternativer Korridore und Auswahl des Vorzugskorridors TEIL D FAZIT Bedeutung des Vorverfahrens Methodik-Konventionsbildung zur BFP QUELLENVERZEICHNIS Literatur Rechtsvorschriften in Deutschland und der EU Vorträge, Gespräche ANHANG A1 Technik A1.1 AC-Kabelleitungen A1.2 DC-Kabelleitungen A1.3 GIL Gasisolierte Leitungen A1.4 AC-Freileitungen A1.5 DC-Freileitungen A2 Umwelt A2.1 Konflikterfassung Landschaftsbild A2.2 Konflikterfassung Vogelkollision A2.3 Konflikterfassung Waldlebensraum A2.4 Konflikterfassung elektromagnetisches Feld (EMF) A2.5 Konflikterfassung Boden A2.6 Konflikterfassung Grundwasser A3 Methodik Seite IV

9 Abbildungsverzeichnis 0.1 Abbildungsverzeichnis Abb. 1: Planungs- und Zulassungsverfahren für Hoch- und Höchstspannungsleitungen nach EnWG und NABEG (WEINGARTEN et al. 2013, verändert)... 3 Abb. 2: Stellung der Bundesfachplanung und Bezug der Alternativenprüfung im Entscheidungsprozess... 6 Abb. 3: Themenfelder des Vorhabens Abb. 4: Fachliche Forschungsprojektstruktur und Zusammenhang der Arbeitspakete. 12 Abb. 5: Struktur Projektbericht Abb. 6: Einordnung verschiedener Stromarten und Übertragungssysteme (EFZN & OECOS 2012) Abb. 7: Qualitative Gegenüberstellung verschiedener Technologien zum Netzausbau und der relevanten Kosten Abb. 8: Gegenüberstellung verschiedener AC-Leitungstechnologien zum Netzausbau unter Berücksichtigung von einigen systemtechnischen Eigenschaften Abb. 9: DC-Dreileiter-System auf dem Hybridmast (AMPRION 2012) Abb. 10: Korridor mit zwei zweisystemigen Freileitungen (COOMBS 1916) Abb. 11: Leitungssituationen zur Ermittlung der zulässigen Abstände (LEV 1994) Abb. 12: Anforderungen an den Alternativenvergleich von Höchstspannungsleitungen 47 Abb. 13: Alternativenvergleich im Planungsprozess Abb. 14: Bestandteile einer Verfahrensanweisung (verändert nach WACHTER et al. 2002) Abb. 15: Ablauf des Alternativenvergleichs in der Bundesfachplanung Abb. 16: Überblick über die Aggregation und den Alternativenvergleich Abb. 17: Grundstruktur der Nutzwertanalyse Standardversion (HARTH 2006, in Anlehnung an BECHMANN 1978) Abb. 18: Grundstruktur der 2. Generation der Nutzwertanalyse (HARTH 2006, in Anlehnung an BECHMANN 1989) Abb. 19: Wirkungsgefüge Vorhaben Umwelt und Raumnutzungen Abb. 20: Wesentliche Konflikte und Prüfinstrumente Abb. 21: Belange für den Alternativenvergleich Abb. 22: Abgrenzung des Untersuchungsraums (BNETZA 2013) Abb. 23: Abgrenzung des Untersuchungsraums bei nicht festgelegtem Netzverknüpfungspunkt (BNETZA 2013, verändert) Abb. 24: Konfliktrisikoklassen Abb. 25: Umgang mit Bündelungsoptionen Abb. 26: LSG-Flächenanteile in den Bundesländern und Deutschland (in %, Stand 12/2012) Abb. 27: Digitale Sichtbarkeitsanalyse zur Planfeststellung Sichtbelastung durch geplante Freileitung (BUKSDRÜCKER et al. 2014, verändert) Abb. 28: Einsehbarkeitsanalyse Abb. 29: Riegelprüfung nach ÜNB-Musterantrag Abb. 30: Prüfung der technischen Realisierbarkeit Seite V

10 Abbildungsverzeichnis Abb. 31: Grobkorridorabgrenzung im F+E-Projekt (fiktives Fallbeispiel) Abb. 32: Habitatschutzrechtliche Riegelprüfung Abb. 33: Engpassprüfung Abb. 34: Fallbeispiel zur Veranschaulichung von Bewertungsparametern Abb. 35: Darstellung von Riegeln Abb. 36: Prinzipielle Zusammensetzung der Gesamtverluste in einer Leitung Abb. 37: Gesamte Leistungsverluste in einer Stromübertragungstrasse in Abhängigkeit von der Leitungsauslastung (nach NOVITSKIY et al. 2012) Abb. 38: Zollenkopf-Diagramm (jährlicher Ausfall der 1-systemigen 380-kV-Freileitung) Abb. 39: Zollenkopf-Diagramm (jährlicher Ausfall der 2-systemigen 380-kV-Freileitung) Abb. 40: Untersuchungsraum des Fallbeispiels Abb. 41: Konfliktrisiken innerhalb des Untersuchungsraums (Ellipse) Abb. 42: Darstellung der Konfliktrisiken mit unterschiedlicher Bewertung der Waldflächen Abb. 43: Flächenbewertung des Suchraumes entsprechend der Methodik des F+E- Projekts im Vergleich zum ÜNB-Musterantrag Abb. 44: Abgrenzung von Grobkorridoren entsprechend unterschiedlicher Methodikansätze Abb. 45: Flächenaggregation nach dem Maximal- und dem Mittelwertprinzip Abb. 46: Flächenaggregation nach dem Maximalwertprinzip und unter Berücksichtigung der Konfliktdichte Abb. 47: Riegelsituationen im nördlichen Untersuchungsraum Abb. 48: Detailausschnitt eines konfliktreichen Bereichs bei der Riegelprüfung Abb. 49: Riegelprüfung Abb. 50: Grobkorridorabgrenzung bei Freileitungen und bei zusätzlicher Teilverkabelungsoption Abb. 51: Berücksichtigung von Siedlungsabständen Abb. 52: Ableitung von Grob- und Trassenkorridoren mit und ohne Berücksichtigung von Siedlungsabständen Abb. 53: Berücksichtigung von Flächen mit Bezug zum Landschaftsbild Abb. 54: Ausgewählte Trassenkorridore Abb. 55: Vergleichbare Abschnitte innerhalb des Korridorstrangs Ost Abb. 56: Bewertungsobjekt: m breiter Korridor Abb. 57: Reale und konstruierte Konfliktrisiken im Untersuchungsraum des Fallbeispiels Abb. 58: Vergleich des Abschnitts O2 mit O3/O4 unter Berücksichtigung der Konfliktrisiken (in Konfliktpunkten) Abb. 59: Bewertungsobjekt: 70 m breite Trasse Abb. 60: Bewertungsobjekt: Linie Abb. 61: Typische Struktur einer 2-systemigen Kabeltrasse (AC-Kabelleitung, auch DC- Kabelleitung beim Systemaufbau mit einem dritten Leiter) Seite VI

11 Tabellenverzeichnis 0.2 Tabellenverzeichnis Tab. 1: Abstände D pp (DIN EN , 2013) Tab. 2: Schutzabstände (BGV A3, 2010) Tab. 3: Horizontalabstände x (LeV 1994) Tab. 4: Inhalte des Alternativenvergleichs auf den Planungsstufen zum Netzausbau. 56 Tab. 5: Strukturierung des Verfahrensablaufs der Bundesfachplanung (Regelverfahren) Tab. 6: Kriterien für Freileitung und Erdkabel beim Verfahren Ganderkesee-St. Hülfe (INTAC 2008) Tab. 7: Variantenvergleich für eine kombinierte Kabel-/Freileitungstrasse beim Verfahren Ganderkesee-St. Hülfe (INTAC 2008) Tab. 8: Bewertungsskala für die zusammenfassende Einschätzung (INTAC 2008) Tab. 9: Betriebsbedingte Wirkungen und Auswirkungen der Vorhabensvarianten Freileitung/Kabel beim Verfahren Krümmel-Görries (UMWELTPLAN 2008) Tab. 10: Bewertungsskala für den Variantenvergleich Krümel-Schwerin/Görris Tab. 11: Wesentliche Auswirkungen der Vorhabensvarianten auf das Schutzgut Boden beim Verfahren Krümmel-Görries (UMWELTPLAN 2008) Tab. 12: Schutzgutbezogene Zusammenfassung des Vergleichs der Auswirkungen beim Verfahren Krümmel-Görries (UMWELTPLAN 2008) Tab. 13: Vorhabenswirkungen auf das Schutzgut Mensch beim Verfahren Dörpen West- Niederrhein (ERM 2011a) Tab. 14: Erfasste Sachverhalte in Bezug auf das Schutzgut Mensch beim Verfahren Dörpen West-Niederrhein (ERM 2011a) Tab. 15: Einstufung der Schutzwürdigkeit und des Konfliktpotenzials für das Schutzgut Mensch beim Verfahren Dörpen West-Niederrhein (ERM 2011a) Tab. 16: Ermittlung des Konfliktrisikos beim ROV Dörpen West-Niederrhein (ERM 2011a) Tab. 17: Vergleich der Alternativen A1 bis A5 beim ROV Dörpen West-Niederrhein (ERM 2011a) Tab. 18: Variantenspezifisches Konfliktpotenzial (VKP) beim ROV Dörpen West- Niederrhein (ERM 2011a) Tab. 19: Eignungsstufen beim ROV Dörpen West-Niederrhein Tab. 20: Zusammenfassung des Alternativenvergleichs im Abschnitt A beim ROV Dörpen West-Niederrhein (ERM 2011a) Tab. 21: Fragebogen zu den Interviews mit Raumordnungsbehörden Tab. 22: Wirkfaktoren Freileitungen (380 kv, HDÜ)* Tab. 23: Wirkfaktoren Erdkabel (380 kv, HGÜ)* Tab. 24: Wirkfaktoren Konverterstation Tab. 25: Wirkungsmatrix für Erdkabel (PETERS et al. 2014a, verändert) Tab. 26: Wirkungsmatrix für Freileitungen (PETERS et al. 2014a, verändert) Tab. 27: Wirkungsmatrix für Konverterstationen (PETERS et al. 2014a, verändert) Tab. 28: Inhalte des Umweltberichts Seite VII

12 Tabellenverzeichnis Tab. 29: Von der Untersuchungsraumanalyse bis zur Korridorabgrenzung Arbeitsschritte Tab. 30: Definition und Kriterien der Raumwiderstandsklassen gemäß ÜNB- Musterantrag (50HERTZ et al. 2013) Tab. 31: Kriterien zur Abschätzung des Konfliktrisikos Tab. 32: Sechsstufige Bewertungsskala für die Klassifizierung des Konfliktrisikos Tab. 33: Einschätzung der Konfliktrisiken von Flächen- und Raumkategorien gegenüber Freileitungen (Auszug) Tab. 34: Zuordnung Flächen- und Raumkategorien zu Konfliktrisikoklassen Tab. 35: Bündelungsmöglichkeiten und -prioritäten (50HERTZ et al. 2013) Tab. 36: Orientierungswerte Untersuchungsraum für die 8-Unterlage (BNETZA 2012a) Tab. 37: Flächenangaben der KRK 6 und KRK 5 (Fallbeispiel, in ha) Tab. 38: Durchfahrungslänge (in m) durch KRK 6 und KRK 5 (Fallbeispiel) Tab. 39: Bedeutung der Bewertungsklasse für Riegel (BNetzA 2012c) Tab. 40: Riegel in den drei Korridoralternativen Tab. 41: Struktur der Investitionskosten/380-kV-Freileitung, 2 Systeme (SCHAU et al. 2006) Tab. 42: Struktur der Investitionskosten /380-kV-Kabelleitung, 7 Systeme (SCHAU et al. 2006) Tab. 43: Betriebskosten ohne die Nichtverfügbarkeitskosten, 380-kV-Freileitung, 2 Systeme Tab. 44: Betriebskosten ohne die Nichtverfügbarkeitskosten, 380-kV-Kabelleitung, 7 System Tab. 45: Betriebskosten ohne die Nichtverfügbarkeitskosten, 380-kV-Leitung (nach BRAKELMANN 2009) Tab. 46: Betriebskosten mit den Nichtverfügbarkeitskosten / 380-kV-Freileitung, 2 Systeme Tab. 47: Kriterienkatalog für die Beurteilung der betriebswirtschaftlichen Kosten für ein Projekt zum Leitungsbau Tab. 48: Variationen der methodischen Festlegungen Tab. 49: Unterschiede bei vier- und sechsstufiger Bewertung Tab. 50: Zuordnung wesentlicher Flächen- und Raumkategorien bei 4- bzw. 6-stufiger Bewertung Tab. 51: Verbindungslängen und angenommene Gesamtkosten der Korridorvarianten Tab. 52: Vergleich der Streckenlängen Tab. 53: Vergleich der überspannten Fläche des Abschnitts O2 mit O3/O4 unter Berücksichtigung der Konfliktrisiken (in Konfliktpunkten) Tab. 54: Vergleich der Querungslänge des Abschnitts O2 mit O3/O4 unter Berücksichtigung der Konfliktrisiken (in Konfliktpunkten) Tab. 55: Quantitative Methoden für den Alternativenvergleich und Vorrangentscheidung* Tab. 56: Akteure im Konventionsbildungsprozess (nicht abschließend) Seite VIII

13 Tabellenverzeichnis Tab. 57: Einschätzung der Konfliktrisiken von Flächen- und Raumkategorien gegenüber Freileitungen; Ebene: Suchraumanalyse Seite IX

14 Abkürzungsverzeichnis 0.3 Abkürzungsverzeichnis A AC AEWA AP ASB Ampere alternating current (Wechselstrom) African Eurasian Waterbird Agreement Arbeitspaket artenschutzrechtlicher Beitrag ATKIS-Basis-DLM Digitales Landschaftsmodel auf Basis eines amtlichen topografischkartografischen Informationssystems BAB BauGB BB BBodSchG BBP BBPlG BfN BFP BfS BGR B11 BImSchG BImSchV BMI BMU BMWi BNatSchG BNetzA BR-Drs. BT-Drs. BVerwG BY DC Bundesautobahn Baugesetzbuch Brandenburg Bundes-Bodenschutzgesetz Bundesbedarfsplan Bundesbedarfsplangesetz Bundesamt für Naturschutz Bundesfachplanung Bundesamt für Strahlenschutz Berufsgenossenschaftliche Regeln für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit B11 Bundes-Immissionsschutzgesetz Bundes-Immissionsschutzverordnung Bundesministerium des Innern Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Bundesnaturschutzgesetz Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen Bundesrat-Drucksache Bundestag-Drucksache Bundesverwaltungsgericht Bayern direct current (Gleichstrom) Seite X

15 Alternativenvergleich im Rahmen des Netzausbau Abkürzungsverzeichnis DENA Dpp EK EMF EMS-System EnLAG EnWG FACTS FFH-Gebiet FFH-VP FFH-RL FL F+E-Projekt ggf. GIL GIS G-KRK GNW HDÜ HE HGÜ HöS-Kabel HTLS Hz IARC IBA Deutsche Energieagentur innere Abstände zwischen unter Spannung stehenden Teilen untereinander Erdkabel elektromagnetische Felder Energiemanagementsystem Energieleitungsausbaugesetz Energiewirtschaftsgesetz Flexible AC Transmission System ein nach Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie geschütztes Gebiet Verträglichkeitsprüfung nach Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie Freileitung Forschungs- und Entwicklungsprojekt gegebenenfalls gasisolierte Übertragungsleitungen Geoinformationssystem Gesamt-Konfliktrisikoklasse Gesamtnutzwert Höchstspannungs-Drehstrom-Übertragung Hessen Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragung Höchstspannungskabel Hochtemperaturleiterseil Hertz International Agency for Research on Cancer Important Bird Area i. d. R. in der Regel i. V. m. in Verbindung mit KR KRK kv Konfliktrisiko Konfliktrisikoklasse Kilovolt Seite XI

16 Abkürzungsverzeichnis LeV LROP LRP LRT LSG μt max. min. Mio. MKRO MVA MW MWh NABEG NEP NI NW NWA NWA 1 NWA 2 PFV PlfZV ROG ROV RVP RVS RWK sap SH S-KRK SUP Leitungsverordnung Landes-Raumordnungsprogramm Niedersachsen Landschaftsrahmenplan Lebensraumtypen Landschaftsschutzgebiet Mikrotesla Maximum Minimum Millionen Ministerkonferenz für Raumordnung Megavoltampere Megawatt Megawattstunde Netzausbaubeschleunigungsgesetz Netzentwicklungsplan Niedersachsen Nordrhein-Westfalen Nutzwertanalyse Nutzwertanalyse der 1. Generation Nutzwertanalyse der 2. Generation Planfeststellungsverfahren Planfeststellungszuweisungsverordnung Raumordnungsgesetz Raumordnungsverfahren Raumverträglichkeitsprüfung Raumverträglichkeitsstudie Raumwiderstandsklasse spezielle artenschutzrechtliche Prüfung Schleswig-Holstein schutzgutbezogene Konfliktrisikoklasse Strategische Umweltprüfung Seite XII

17 Alternativenvergleich im Rahmen des Netzausbau Abkürzungsverzeichnis TH TK TNW TöB TS Thüringen Trassenkorridor Teilnutzwert Träger öffentlicher Belange Treffsicherheit u. a. unter anderem Un ÜNB UP KRITIS Nennspannung in kv Übertragungsnetzbetreiber Umsetzungsplan zum Schutz Kritischer Infrastrukturen u. U. unter Umständen UVP UVS UVPG Umweltverträglichkeitsprüfung Umweltverträglichkeitsstudie Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung v. a. vor allem VPE VSG VS-RL WasgefStAnlV WHG vernetztes Polyethylen Vogelschutzgebiet Vogelschutz-Richtlinie Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen Wasserhaushaltsgesetz z. B. zum Beispiel Seite XIII

18 Abkürzungsverzeichnis Seite XIV

19 Vorwort Vorwort Das Forschungsvorhaben 'Qualifizierung des Alternativenvergleichs als Mittel zur Beschleunigung und Akzeptanzsteigerung' wurde von Juli 2012 bis Juli 2014 gefördert. Gleichwohl sind in den Projektbericht vereinzelt noch aktuelle Entwicklungen bis zum 1. Quartal 2015 eingeflossen. Die ersten Anträge auf Bundesfachplanung nach 6 Netzausbaubeschleunigungsgesetz und die Reaktionen in der Öffentlichkeit haben deutlich gemacht, dass viele der im Forschungsprojekt behandelten Fragestellungen von großer praktischer Bedeutung sind. Der hier vorliegende Bericht versteht sich in erster Linie als methodische Anregung für den Prozess der Korridorplanung und soll die zentralen Akteure der Bundesfachplanung in ihrem Wirken unterstützen. Aufgrund der Komplexität der bei der Korridorplanung zu berücksichtigenden Belange, der Unsicherheiten hinsichtlich der Wirkungszusammenhänge und der Unvollständigkeit der raumbezogenen Informationen können die raumbezogenen Restriktionen auf der abstrakten Planungsebene der Bundesfachplanung prinzipiell nicht wissenschaftlich exakt und abschließend bestimmt werden. Im vorliegenden Bericht werden daher zunächst nur methodische Vorschläge gemacht, die in einem breit angelegten Konventionsbildungsprozess mit den beteiligten Akteuren weiter qualifiziert und legitimiert werden müssen. Der vorliegende Projektbericht fokussiert schwerpunktmäßig auf die planungsmethodischen, wirtschaftlichen und technischen Aspekte des Alternativenvergleichs in der Bundesfachplanung. Die akzeptanzbezogenen Ergebnisse des Projekts sind in dem Bericht nur insofern integriert, als sie den planerischen Umgang mit dem Thema Landschaftsbild und elektromagnetische Felder betreffen. Weitergehende Ergebnisse zum Thema Akzeptanzsteigerung werden in einem gesonderten Bericht der Forschungsgruppe Umweltpsychologie dargestellt Seite 1

20 Teil A: Einführung zum F+E-Projekt Teil A EINFÜHRUNG ZUM FORSCHUNGS- UND ENTWICKLUNGS- PROJEKT 1 Ausgangslage und Hintergrund Der zügige Ausbau des Höchstspannungs-Übertragungsnetzes ( 220 Kilovolt (kv)) ist einer der zentralen Voraussetzungen für den Ausbau und die Integration der erneuerbaren Energien in Deutschland. Infolge der Unfälle in den japanischen Atomreaktoren in Fukushima im März 2011 hat die Bundesregierung den Ausstieg aus der Atomenergie bekräftigt sowie den Ausbau der erneuerbaren Energien und der Übertragungsnetze beschlossen. Seit Einführung der gesetzlich neu geregelten Netzausbauplanung durch das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) 1 und das Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG) 2 zum Ausbau des länderübergreifenden und grenzüberschreitenden Höchstspannungs-Übertragungsnetzes im Juli 2011 erfolgt die Planung entlang einer dreistufigen Planungs- und Zulassungshierarchie: 1. Annahmen zum Bedarf, Prüfung und Festlegung des Bedarfs durch Bedarfsplanung (Szenariorahmen, Netzentwicklungsplan und Bundesbedarfsplan gemäß 12a bis 12e EnWG), 2. Prüfung und Festsetzung von Trassenkorridoren, kurz: Korridore (Bundesfachplanung und Bundesnetzplan gemäß 4 bis 17 NABEG), 3. Prüfung und Festsetzung von Trassen (Planfeststellung und Planfeststellungsbeschluss gemäß 18 ff. und 24 NABEG). Der grün umrandete Rahmen in Abb. 1 stellt diesen Sachverhalt dar. 1 Energiewirtschaftsgesetz vom 7. Juli 2005 (BGBl. I S. 1970, 3621), zuletzt geändert durch G. v. 21. Juli 2014 (BGBl. I S. 1066). 2 Netzausbaubeschleunigungsgesetz Übertragungsnetz vom 28. Juli 2011 (BGBl. I S. 1690), zuletzt geändert durch G. v. 20. Dezember 2012 (BGBl. I S. 2730). Seite

21 Teil A: Einführung zum F+E-Projekt Abb. 1: Planungs- und Zulassungsverfahren für Hoch- und Höchstspannungsleitungen nach EnWG und NABEG (WEINGARTEN et al. 2013, verändert) Ziel der Bedarfsplanung ist es, den Bedarf an Neu- und Ausbaumaßnahmen für das gesamte Bundesgebiet mit einem zeitlichen Horizont von zehn Jahren verbindlich festzulegen. Dahingegen fokussieren die Bundesfachplanung (BFP) und die Planfeststellung auf einzelne Neuoder Ausbaumaßnahmen. Dabei wird zunächst im Rahmen der BFP ein Korridor bestimmt, bevor im anschließenden Planfeststellungsverfahren der konkrete Trassenverlauf innerhalb dieses Korridors festgelegt wird. Mit zunehmender räumlicher Konkretisierung der Planungen für die im Bedarf festgestellten Netzausbauprojekte wird aktuell die geringe Akzeptanz der potenziell betroffenen Bürger 3 und Gebietskörperschaften, wie Gemeinden, Landkreisen und Planungsregionen, zu einem stetig wachsenden Hemmnis für den Netzausbau. Wie dies in der von mittlerweile 20 Landkreisen und einer Planungsregion unterzeichneten 'Hamelner Erklärung' deutlich zum Ausdruck gebracht wird, spielen dabei nicht zuletzt methodische Fragen der Korridorfindung und die Forderung nach einer auf transparenten Kriterien beruhenden und damit nachvollziehbaren Auswahl eines Korridors eine zentrale Rolle (HARTLIK 2015). 3 Sofern personenbezogene Bezeichnungen zugunsten der Lesefreundlichkeit nur in ihrer maskulinen Form aufgeführt sind, beziehen sie sich auf Frauen und Männer in gleicher Weise Seite 3

22 Teil A: Einführung zum F+E-Projekt Wesentliche Aspekte in diesem Kontext sind die Alternativenprüfung und der Alternativenvergleich, mit denen der Nachweis geführt werden kann, dass unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Belange die optimale Lösung Ergebnis der Planung und des Verfahrens ist. Im komplexen Planungsprozess der BFP sind die zu erwartenden Konflikte verschiedener räumlicher und technischer Lösungen (Alternativen) mit allen relevanten Belangen (Erfordernisse der Raumordnung, technische Realisierbarkeit und Versorgungssicherheit, Kosten und Wirtschaftlichkeit sowie Umwelt- und Naturschutz) im Rahmen der Alternativenprüfung zu identifizieren und zu vergleichen und somit die seitens der zuständigen Behörde zu treffende Entscheidung qualifiziert vorzubereiten. Gelingt es dabei anhand einer transparenten Methodik den Nachweis zu führen, dass die Entscheidung auf die verträglichste Lösung unter Berücksichtigung aller zumutbaren und vernünftigen Konfliktvermeidungs- und -minderungsmaßnahmen fällt, kann dies das Vertrauen in die Planung stärken und den Widerstand gegenüber der Entscheidung mindern. Die Qualifizierung und Standardisierung der Methoden der Alternativenprüfung und des Alternativenvergleichs in der BFP sind daher ein zentraler Ansatzpunkt, um die Akzeptanz in der Bevölkerung gegenüber dem Neu- bzw. Ausbau einzelner Stromtrassen zu erhöhen und deren Planung und Realisierung gleichzeitig wie mit dem NABEG intendiert zu beschleunigen. Spannungsfeld des Forschungs- und Entwicklungsprojekts Die wesentlichen Voraussetzungen, die zugleich das Spannungsfeld des Forschungs- und Entwicklungsprojekts (F+E-Projekts) kennzeichnen, liegen darin, dass 1. bis dato noch kein Verfahren auf BFP durchgeführt wurde, 2. es keine feststehende Definition von 'Alternativen' im Kontext der BFP gibt, 3. auf keine einheitliche, anerkannte Methodik des Alternativenvergleichs zurückgegriffen werden kann und 4. der Netzausbau beschleunigt erfolgen und zugleich 5. dessen Akzeptanz gesteigert werden soll. Auf diese einzelnen Punkte wird im Folgenden überblickartig eingegangen. Zu 1: Bis dato wurde noch kein Verfahren auf BFP durchgeführt Im Zuge verschiedener Gesetzgebungsvorhaben zur Beförderung der Energiewende im Sommer 2011 hat der Gesetzgeber auch das Planungsrecht für Übertragungsnetze gravierend umgestaltet: Erstmals ist im EnWG eine staatlich organisierte und letztlich durch Bundesgesetz zu verantwortende Bedarfsplanung für Elektrizitätsnetze normiert worden ( 12a bis 12e EnWG). Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat einen Bundesbedarfsplan zu entwickeln ( 12e Abs. 1 EnWG), der vom Bundesgesetzgeber zu verabschieden ist und der für Seite

23 Teil A: Einführung zum F+E-Projekt die darin enthaltenen Vorhaben die energiewirtschaftliche Notwendigkeit und den vordringlichen Bedarf gesetzlich feststellt. Das erste Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG) 4 wurde am 23. Juli 2013 verabschiedet. Für die dort als länderübergreifend oder grenzüberschreitend gekennzeichneten 16 Höchstspannungsleitungen ist die Bundesfachplanung durchzuführen. Das Verfahren der BFP beginnt formell mit der Antragstellung des Übertragungsnetzbetreibers (ÜNB). Der Antrag muss regelmäßig einen Vorschlag für den beabsichtigten Verlauf des für die Ausbaumaßnahme erforderlichen Korridors sowie eine Darlegung der in Frage kommenden Alternativen sowie Erläuterungen zur Auswahl zwischen den in Frage kommenden Alternativen unter Berücksichtigung der erkennbaren Umweltauswirkungen und der zu bewältigenden raumordnerischen Konflikte enthalten ( 6 NABEG). Das bedeutet, die für die von der BNetzA durchzuführende Raumverträglichkeitsprüfung und Strategische Umweltprüfung erforderlichen Fachgutachten (Raumverträglichkeitsstudie (RVS), Umweltbericht, Artenschutzbeiträge etc.) sind Gegenstand des vom ÜNB eingereichten Antrags auf BFP. Sie dienen der Entscheidungsfindung der BNetzA. Innerhalb der Laufzeit des F+E-Projekts haben die ÜNB für keines dieser 16 Vorhaben einen Antrag auf BFP gestellt. Eine Praxis, wie der Alternativenvergleich durch die Gutachter der ÜNB durchgeführt wird oder welche Anforderungen die Genehmigungsbehörde (BNetzA) an den Alternativenvergleich stellt, besteht nicht. Dementsprechend besteht das Ziel des F+E- Projekts nicht darin, die bestehende Praxis des Alternativenvergleichs im Bereich der BFP zu untersuchen, sondern methodische und technische Bausteine des Alternativenvergleichs zu entwickeln, anhand derer die Beschleunigungspotenziale ausgeschöpft und zugleich die Akzeptanz gesteigert werden kann. Zu 2: Es gibt keine feststehende Definition von 'Alternativen' im Kontext der BFP Der Begriff 'Alternative' im Kontext der Bundesfachplanung ist unscharf konturiert. Im NABEG erfolgt die Eingrenzung auf etwaige ernsthaft in Betracht kommende Alternativen von Trassenkorridoren ( 5 Abs. 1 Satz 5 NABEG). Auch das Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) 5, das die Strategische Umweltprüfung (SUP) regelt, enthält eine Eingrenzung. Demnach sind im Umweltbericht als Fachgutachten für die SUP vernünftige Alternativen zu ermitteln, zu beschreiben und zu bewerten ( 14g UVPG). Dabei soll der 4 Bundesbedarfsplangesetz vom 23. Juli 2013 (BGBl. I S. 2543; 2014 I S. 148), zuletzt geändert durch G. v. 21. Juli 2014 (BGBl. I S. 1066). 5 Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung vom 24. Februar 2010 (BGBl. I S. 94), zuletzt geändert durch G. v. 25. Juli 2013 (BGBl. I S. 2749) Seite 5

24 Teil A: Einführung zum F+E-Projekt Umweltbericht jedoch nur die Angaben enthalten, die mit zumutbarem Aufwand ermittelt werden können, und dabei den gegenwärtigen Wissensstand, die allgemein anerkannten Prüfungsmethoden sowie den Inhalt und Detaillierungsgrad des Plans (hier: der Bundesfachplanung) und dessen Stellung im Entscheidungsprozess berücksichtigen ( 14f UVPG). Letzteres ist in Bezug auf die Frage der Alternativendefinition insofern von Bedeutung, dass bereits auf vorgelagerter Planungsebene, der Bedarfsplanung, Alternativen geprüft und verglichen wurden, und im nachgelagerten Planfeststellungsverfahren ebenfalls Alternativen zu prüfen und zu vergleichen sind. Diesen Zusammenhang und worauf sich die ebenenspezifischen Alternativenprüfungen hierbei im Wesentlichen beziehen, verdeutlicht Abb. 2. Abb. 2: Stellung der Bundesfachplanung und Bezug der Alternativenprüfung im Entscheidungsprozess In Betracht kommende und vernünftige Alternativen sind generell solche, die rechtssicher sind und dem Stand der Technik entsprechen. Grundsätzlich zu unterscheiden sind technische und räumliche Eigenschaften der Alternativen. Eine abschließende Definition der rechtssicheren und dem Stand der Technik entsprechenden technischen und räumlichen Alternativen, die im Rahmen des Alternativenvergleichs in der Bundesfachplanung zu bewerten und miteinander zu vergleichen sind, existiert nicht. Die technischen Eigenschaften von Alternativen lassen sich auf der Ebene der BFP mindestens durch die Kategorien Freileitungen oder Erdkabel und Hochspannungsdrehstrom- oder -gleichstromübertragung (HDÜ und HGÜ) beschreiben. In Bezug auf technische Alternativen enthält das BBPlG nur eine Einschränkung bzgl. der Alternativendefinition: Bei HGÜ-Vorhaben dürfen Erdkabel nur auf technisch und wirtschaftlich effizienten Teilabschnitten errichtet und betrieben oder geändert werden, wenn Mindest- Seite

25 Teil A: Einführung zum F+E-Projekt abstände von 400 m zu Wohngebäuden, die im Geltungsbereich eines Bebauungsplans oder im unbeplanten Innenbereich nach 34 Baugesetzbuch (BauGB) 6 liegen, bzw. 200 m im Außenbereich nach 35 BauGB unterschritten sind ( 2 Abs. 2 BBPlG in Verbindung mit (i. V. m.) 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 oder 2 Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) 7 ). Das BBPlG sieht weiterhin vor, dass die HGÜ-Technologie bei den im Bundesbedarfsplan mit einem 'B' gekennzeichneten Vorhaben (Pilotprojekt für eine verlustarme Übertragung hoher Leistungen über große Entfernungen) zur Anwendung kommen kann ( 2 Abs. 2 BBPlG). Die HGÜ-Technologie ist hier als vernünftige Alternative zur HDÜ zu sehen. Für den HDÜ-Bereich sind im BBPlG keine Festlegungen getroffen. Es ist juristisch noch nicht geklärt, ob angesichts der Technologieoffenheit des NABEG eine Teilverkabelung bei HDÜ-Projekten möglich ist (s. WACHTER et al. 2014, 59; SCHALLER & HENRICH 2014, 369 f.). Neben den technischen Eigenschaften sind Alternativen durch ihre räumliche Verortung eines Vorhabens gekennzeichnet. Diese beziehen sich auf der Ebene der BFP auf verschiedene Korridoralternativen. Auch in Bezug auf diese räumlichen Eigenschaften der Alternativen ist nicht festgelegt, welche vernünftig sind. Die einzige direkte rechtliche Eingrenzung im Kontext der vernünftigen räumlichen Alternativen ist in der 26. Bundes-Immissionsschutzverordnung (26. BImSchV) 8 begründet, wonach HDÜ-Vorhaben, die in einer neuen Trasse errichtet werden, Gebäude oder Gebäudeteile nicht überspannen dürfen, die zum dauerhaften Aufenthalt von Menschen bestimmt sind (Überspannungsverbot nach 4 Abs BImSchV). Korridore durch Siedlungsbereiche zu führen ist nicht rechtskonform, sodass eine solche Führung keine vernünftige Alternative darstellt. Eine abschließende, abgestimmte und gerichtlich überprüfte Definition des Alternativenbegriffs liegt bis dato nicht vor. Zu 3: Es kann auf keine einheitliche, anerkannte Methodik des Alternativenvergleichs zurückgegriffen werden Eine einheitliche, differenzierte und breit anerkannte Methodik des Alternativenvergleichs bei der BFP liegt nicht vor, wenngleich die BNetzA einen ersten, frühen 'Leitfaden zur Bundesfachplanung' (BNETZA 2012a) und eine 'Mustergliederung für die Unterlagen zum Antrag auf Bundesfachplanung' (BNETZA 2012b) veröffentlicht hat. Beide Dokumente wurden bereits im August 2012 als Ergebnis einer ersten Methodenkonferenz veröffentlicht, an der Vertreter betroffener Bundes- und Landesbehörden sowie die ÜNB teilnahmen. 6 Baugesetzbuch vom 23. September 2004 (BGBl. I S. 2414), zuletzt geändert durch G. v. 20. November 2014 (BGBl. I S. 1748). 7 Gesetz zum Ausbau von Energieleitungen vom 21. August 2009 (BGBl. I S. 2870), zuletzt geändert durch G. v. 23. Juli 2013 (BGBl. I S. 2543). 8 Sechsundzwanzigste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über elektromagnetische Felder) vom 14. August 2013 (BGBl. I S. 3266) Seite 7

26 Teil A: Einführung zum F+E-Projekt Der Leitfaden skizziert die Methodik des Alternativenvergleichs sehr grob (BNETZA 2012a, 23) und der BNetzA ist bewusst, dass er zum Teil fortzuentwickeln ist. Auf den Erfahrungen aus der Planungspraxis basierend, sollen so sieht es die Einleitung des Leitfadens vor sowohl der Leitfaden als auch die Mustergliederung weiterentwickelt werden (BNETZA 2012a, 1). Bis dato (April 2015) ist dies vermutlich aufgrund der noch ausstehenden Praxis (s. zu 1) noch nicht erfolgt haben die vier ÜNB (50Hertz Transmission GmbH, Amprion GmbH, TenneT TSO GmbH und TransnetBW GmbH) ein gemeinsam entwickeltes Papier zur Grob- und Trassenkorridorfindung mit dem Titel 'Antrag auf Bundesfachplanung Musterantrag nach 6 NABEG' (ÜNB-Musterantrag) veröffentlicht (50HERTZ et al. 2013). Dort ist auch eine Methodik zur Abgrenzung räumlicher Alternativen aus der Sicht der ÜNB dargestellt, die jedoch umstritten ist. So gehen aktuell 20 Landkreise aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bayern sowie die Region Hannover gegen die Methodik der ÜNB in Bezug auf die Abgrenzung räumlicher Alternativen im Zusammenhang mit dem SuedLink-Vorhaben vor (u. a. LANDESHAUPTSTADT UND REGION HANNOVER 2014, o. S.; FAZ 2014, o. S.). Anhand welcher Kriterien, mit welcher Gewichtung der Kriterien und mit welcher Methodik (quantitativ oder qualitativ) der anschließende Vergleich der räumlichen Korridoralternativen erfolgen soll, wird in der Methodik des ÜNB-Musterantrags nicht explizit dargelegt. Damit sind ganz wesentliche methodische Aspekte weiterhin allein ins Ermessen der einzelnen ÜNB bzw. deren Gutachter gestellt. Zu 4 und 5: Der Netzausbau soll beschleunigt erfolgen und zugleich soll dessen Akzeptanz gesteigert werden Mit dem 'Energiepaket 2011' wurde neben der Novellierung des EnWG durch das NABEG ein neues Planungsinstrumentarium, die Bundesfachplanung, geschaffen. Das neue Planungsrecht zielt auf die Vereinfachung und Beschleunigung des Ausbaus des Übertragungsnetzes in Deutschland ab. Als 'one-stop-shop' wurden der BNetzA diesbezüglich umfangreiche neue Aufgaben zugewiesen: So wurde das von den einzelnen Bundesländern durchgeführte Raumordnungsverfahren (ROV) für einen Großteil der neu geplanten Höchstspannungsleitungen durch die BFP ersetzt. Die Bestimmung der Korridore wird konzentriert und ist als neuer Aufgabenbereich von der BNetzA durchzuführen. Dadurch soll vermieden werden, dass die als länderübergreifend oder grenzüberschreitend gekennzeichneten Vorhaben mehrere (Landes-)ROV mit zeitaufwändigen Abstimmungen der jeweils zuständigen Landesraumordnungsbehörden durchlaufen müssen. Dafür hat die BNetzA inzwischen intern neue Organisationsstrukturen und Arbeitsteams geschaffen, um die anstehenden Verfahren bewältigen zu können. Dadurch, dass die BFP im Gegensatz zum vormals erforderlichen ROV Bindungswirkung für das Planfeststellungsverfahren entfaltet, kommt der so genannten Abschichtung also der auf die jeweilige Planungs- oder Verfahrensebene zugeschnittenen Detaillierung der Behandlung der entscheidungsrelevanten Prüfinhalte große Bedeutung zu. Durch die Abschichtung kann einer Überladung der BFP mit umweltfachlichen Detailproblemen, die dort Seite

27 Teil A: Einführung zum F+E-Projekt nicht sachgerecht abzuarbeiten sind, vermieden werden, um die Beschleunigungsoptionen nutzen zu können. Hierfür muss geklärt werden, auf welcher Planungsebene die einzelnen Umweltauswirkungen wie detailliert geprüft und inwieweit Prüfungsgegenstände auf bestimmten Planungsebenen abschließend entschieden werden können. Erfahrungen hierzu liegen noch nicht vor. 2 Ziel des F+E-Projekts Mit dem Forschungsvorhaben wird den neuen rechtlichen und planungsfachlichen Anforderungen der Netzausbauplanung Rechnung getragen. Aufgabe des F+E-Projekts ist die Entwicklung einer planungsmethodisch konsistenten und rechtssicheren Bewertungskonzeption, die es ermöglicht, im Rahmen der BFP nach NABEG alternative Korridore innerhalb eines Suchraums zwischen zwei Netzverknüpfungspunkten (Ellipse) abzugrenzen und hinsichtlich ihrer Raum- und Umweltverträglichkeit zu bewerten und miteinander zu vergleichen. Zentrales Ziel des Vorhabens ist damit die Entwicklung einer Bewertungsmethodik, die dazu beiträgt, innerhalb des Suchraums alternative Korridore zu identifizieren und auf der Grundlage einer vergleichenden Bewertung den unter Berücksichtigung aller Belange 'besten' Korridor auszuwählen. Weil das Ergebnis der vergleichenden Bewertung ganz wesentlich von der Methodik und damit im Kern von der Auswahl der zu berücksichtigenden Kriterien, der Wahl der Vergleichsparameter und der Wertzuweisungen durch die planenden Akteure geprägt ist, ist es zunächst erforderlich, die Auswirkungen der methodischen Festlegungen auf das Bewertungsergebnis und damit auf die Auswahl des 'besten' Korridor aufzuzeigen. Diese Sensitivitätsanalysen sind Voraussetzung für eine transparente Diskussion über methodische Festlegungen und eine darauf aufbauende breite Abstimmung einer Methodenkonvention. Nur wenn zuvor eine breit abgestimmte und akzeptierte Methodenkonvention verabschiedet wird, auf deren Grundlage die Antragsunterlagen für die BFP zu erarbeiten und der Alternativenvergleich durchzuführen ist, kann die gewünschte Beschleunigung und Akzeptanzsteigerung der Planung tatsächlich erreicht werden. Voraussetzung für die öffentliche Akzeptanz des Ergebnisses der Alternativenprüfung und des Alternativenvergleichs ist also, dass ein möglichst breites Einvernehmen über die der Bewertung zugrundeliegenden Methoden und Maßstäbe besteht. Hierfür soll das F+E-Projekt die Diskussionsgrundlage schaffen und damit den unverzichtbaren Konventionsbildungsprozess vorbereiten Seite 9

28 Teil A: Einführung zum F+E-Projekt 3 Vorgehensweise und Berichtsstruktur Ausgehend von der Zielsetzung des Vorhabens sind verschiedene Themenfelder von Bedeutung, die interdisziplinär bearbeitetet wurden (vgl. Abb. 3). Abb. 3: Themenfelder des Vorhabens Zugeschnitten auf diese Themenfelder bestand das Projektteam aus: Bosch & Partner GmbH, Berlin (Federführung), Forschungsgruppe Umweltpsychologie an der Universität des Saarlandes mit Außenstelle an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Technische Universität Ilmenau, Fachgebiet Elektrische Energieversorgung, Institut für Energiewirtschaftsrecht an der Friedrich Schiller Universität Jena Kompetenzzentrum für Technik, Wirtschaft, Recht e. V., Dr. Wachter, Büro für Umweltplanung, Hamburg. Die Bearbeitung der Themenfelder gliederte sich in drei zentrale Arbeitsphasen: Analyse, Entwicklung und Erprobung. Seite

29 Teil A: Einführung zum F+E-Projekt Diese drei Arbeitsphasen wurden jeweils auf die aus den Themenfeldern abgeleiteten inhaltlichen Arbeitspakete (AP) bezogen, die in enger wechselseitiger Abstimmung bearbeitet wurden: AP 1: Technische und ökonomische Anforderungen an die Gestaltung von Netztrassen AP 2: Analyse der Umweltauswirkungen der zu vergleichenden Alternativen AP 3: Rechtliche und verfahrensbezogene Vorgaben der Planung und Zulassung von Vorhaben im Bereich des Netzausbaus AP 4: Aufbereitung und Anpassung methodischer Ansätze zum Alternativenvergleich AP 5: Entwicklung von Ansätzen der Öffentlichkeitsbeteiligung beim Alternativenvergleich AP 6: Erprobung der entwickelten Ansätze zum Alternativenvergleich Die Arbeitspakete waren eng miteinander verknüpft (s. Abb. 4) und wurden in der Regel von mehreren Projektpartnern transdisziplinär bearbeitet Seite 11

30 Teil A: Einführung zum F+E-Projekt Abb. 4: Fachliche Forschungsprojektstruktur und Zusammenhang der Arbeitspakete Dieser Konzeption folgend gliedert sich der Projektbericht grob wie in Abb. 5 dargestellt. Seite

31 Teil A: Einführung zum F+E-Projekt Abb. 5: Struktur Projektbericht Nach dem in das F+E-Projekt einführenden Teil A werden in Teil B die rechtlichen Grundlagen der Bundesfachplanung, die technischen Grundlagen sowie die umweltplanerischen Grundlagen des Alternativenvergleichs behandelt. Die Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen der Bundesfachplanung bezieht sich u. a. auf den Inhalt der BFP (s. Teil B 1.4) und die Prüfungsschwerpunkte der BFP (s. Teil B 1.6) sowie auf die rechtlichen Vorgaben einer Alternativenprüfung (s. Teil B 1.7). Teil B 2 gibt einen Überblick über die wesentlichen Leitungstechnologien, die für die BFP von Relevanz sind. Darauf aufbauend wird im Teil B 3 auf die umweltplanerischen Grundlagen des Alternativenvergleichs abgestellt. Teil B 3.1 legt die Anforderungen an den Alternativenvergleich aus planungstheoretischer, politischer, verfahrensbezogener und methodischer Perspektive sowie methodische Ansätze zum Vergleich von Korridoren dar. Auf diesen abstrakten Anforderungen an den Alternativenvergleich aufbauend werden in den beiden darauffolgenden Kapiteln Praxiserfahrungen ausgewertet, die ebenfalls für die Konkretisierung der Anforderungen an den Alternativenvergleich genutzt werden. Hierbei handelt es sich zum einen um Telefoninterviews mit Behördenmitarbeitern, die bereits ROV von Höchstspannungsleitungen durchgeführt haben bzw. derzeit damit be Seite 13

32 Teil A: Einführung zum F+E-Projekt fasst sind (s. Teil B 3.2), sowie um die Zusammenstellung der Wirkfaktoren, der Umweltauswirkungen und der Konflikten von Freileitungen, Erdkabeln und Konverterstationen und der wesentlichen Konflikte (s. Teil B 3.3.). Auf dieser Grundlage wird in Teil B 3.4 die Grundstruktur des Alternativenvergleichs abgeleitet. In Teil C wird umfassend die Methodik des Alternativenvergleichs zur Ableitung eines Vorzugskorridors beleuchtet. Beim Alternativenvergleich der Bundesfachplanung sind nicht nur die Umweltbelange von Bedeutung, sondern auch die Belange der Raumordnung sowie weitere überwiegend öffentliche und private Belange. Diese rahmensetzenden Anforderungen haben wesentlichen Einfluss auf die Methodik, weshalb sie einleitend in Teil C 1 beschrieben werden. In Teil C 2 wird die Grundstruktur der Methodik anhand der Arbeitsschritte 'Definition von Flächen- und Raumkategorien unterschiedlicher Wertigkeiten' (s. Teil C 2.1), 'Abgrenzung der Grobkorridore' (s. Teil C 2.2), 'Ableitung geeigneter (alternativer) Korridore' (s. Teil C 2.3) sowie 'Vergleichende Bewertung der alternativen Korridore' (s. Teil C 2.4) dargelegt und basierend auf dem allgemeinen Kenntnisstand und der sich derzeit abzeichnenden Praxis der Bundesfachplanung analysiert. Weil auch die Belange der Wirtschaftlichkeit in der Entscheidung Berücksichtigung finden müssen, wird in Teil C 2.5 untersucht, wie der Kostenfaktor systematisch in den Alternativenvergleich einbezogen werden kann. Hierfür wird eine Methodik der Kostenberechnung entwickelt, die zwischen Freileitungen und Erdkabel differenziert und eine Gegenüberstellung erlaubt. Nachdem die Grundstruktur der Methodik des Alternativenvergleichs in Teil C 2 umfänglich beschrieben und allgemeine methodische Empfehlungen für die Vorgehensweise abgeleitet wurden, werden nachfolgend in Teil C 3 im Rahmen von Sensitivitätsanalysen die Auswirkungen methodischer Festlegungen auf das Ergebnis des Alternativenvergleichs die Ableitung eines Vorzugskorridors untersucht. Diese fokussieren auf Konstellationen bei der Abgrenzung der Grobkorridore (s. Teil C 3.1), wie etwa durch eine Variation der Anzahl der Konfliktrisikoklassen (s. Teil C 3.1.2), sowie auf Konstellationen beim Vergleich der Korridore (s. Teil C 3.2). Auf der Sensitivitätsanalyse aufbauend werden in Teil C 3.3 Hinweise für einen transparenten und nachvollziehbaren Alternativenvergleich auf der Ebene der Bundesfachplanung gegeben. Abschließend wird in Teil D ein Fazit gezogen, in dem insbesondere die Bedeutung der Vorplanungsphase, also der Planungsprozess des ÜNB vor Beginn des formellen Verfahrens, hervorgehoben (s. Teil D 1) und die große Bedeutung einer Methoden-Konvention auch unter Akzeptanz- Gesichtspunkten erläutert wird (s. Teil D 2). Seite

Die Strategische Umweltprüfung in der Bundesfachplanung Vorgehen und Beteiligungsmöglichkeiten

Die Strategische Umweltprüfung in der Bundesfachplanung Vorgehen und Beteiligungsmöglichkeiten bosch & partner planen beraten forschen Die Strategische Umweltprüfung in der Bundesfachplanung Vorgehen und Beteiligungsmöglichkeiten Büro Herne Kirchhofstr. 2c 44623 Herne Büro Hannover Lister Damm 1

Mehr

Aktueller rechtlicher Rahmen des Netzausbaus

Aktueller rechtlicher Rahmen des Netzausbaus Fachkonferenz Technische und wirtschaftliche Fragen zum Einsatz von Erdkabeln bei HGÜ-Infrastrukturvorhaben Aktueller rechtlicher Rahmen des Netzausbaus Rechtsanwalt Dr. Peter Durinke 1 Überblick Rechtsvorschriften

Mehr

Ausbau der Übertragungsnetze - Status quo

Ausbau der Übertragungsnetze - Status quo Ausbau der Übertragungsnetze - Status quo Dr. Deniz Erdem Bundesnetzagentur Referat Beteiligung / Abteilung Netzausbau 01.12.2014, Sächsisches Fachsymposium ENERGIE 2014 - Dresden www.bundesnetzagentur.de

Mehr

SuedLink. Konverter. Gleichstrom und Wechselstrom miteinander verbinden

SuedLink. Konverter. Gleichstrom und Wechselstrom miteinander verbinden SuedLink Konverter Gleichstrom und Wechselstrom miteinander verbinden Effiziente Stromübertragung über weite Strecken mittels HGÜ Unsere Stromnetze müssen ausgebaut werden, um die Herausforderungen der

Mehr

Mitreden beim Stromnetzausbau Ihre Meinung richtig einbringen

Mitreden beim Stromnetzausbau Ihre Meinung richtig einbringen Mitreden beim Stromnetzausbau Ihre Meinung richtig einbringen Überblick Das Verfahren zum Ausbau des deutschen Stromnetzes lässt sich in fünf Schritte unterteilen: Szenariorahmen, Netzentwicklungspläne

Mehr

Informationen zum Netzausbau Wissen, wo es lang geht!

Informationen zum Netzausbau Wissen, wo es lang geht! Informationen zum Netzausbau Wissen, wo es lang geht! Deutsche Netzlandschaft im Umbruch Die moderne Stromversorgung hat viel mit einer Kette gemeinsam. Das eine Ende bilden die Erzeuger, also die Kraftwerke.

Mehr

SuedLink. Die Hauptschlagader der Energiewende. Eine sichere Stromversorgung im Zeitalter der erneuerbaren Energien

SuedLink. Die Hauptschlagader der Energiewende. Eine sichere Stromversorgung im Zeitalter der erneuerbaren Energien SuedLink Die Hauptschlagader der Energiewende Eine sichere Stromversorgung im Zeitalter der erneuerbaren Energien Herausforderung Energiewende Nach den Plänen der Bundesregierung sollen die erneuerbaren

Mehr

Plan N Handlungsempfehlungen an die Politik Strom für Europa EIZ 10. Oktober 2011. Braunschweig

Plan N Handlungsempfehlungen an die Politik Strom für Europa EIZ 10. Oktober 2011. Braunschweig Handlungsempfehlungen an die Politik Strom für Europa EIZ 10. Oktober 2011 Braunschweig Das Stromnetz: der Energiewende? Herausforderungen Übertragungsnetz dena-netzstudie I, 2005: 850 km? dena-netzstudie

Mehr

Die Herausforderung an die Bundesnetzagentur die Energiewende zu meistern

Die Herausforderung an die Bundesnetzagentur die Energiewende zu meistern www.bundesnetzagentur.de Die Herausforderung an die Bundesnetzagentur die Energiewende zu meistern Dr. Gerrit Volk, Bundesnetzagentur Berlin, 03.12.2012 Agenda Ziele der Energiewende Beschleunigung des

Mehr

Referat zum Thema. Wie können Gefährdungspotenziale für Vögel und Fledermäuse im Rahmen der regionalen Raumordnungsplanung berücksichtigt werden?

Referat zum Thema. Wie können Gefährdungspotenziale für Vögel und Fledermäuse im Rahmen der regionalen Raumordnungsplanung berücksichtigt werden? Referat zum Thema Wie können Gefährdungspotenziale für Vögel und Fledermäuse im Rahmen der regionalen Raumordnungsplanung berücksichtigt werden? Vorgetragen von Dieter Gründonner Landschaftsplaner und

Mehr

PCI-Verfahrenshandbuch und One-Stop-Shop

PCI-Verfahrenshandbuch und One-Stop-Shop PCI-Verfahrenshandbuch und One-Stop-Shop Kim Paulus, Referatsleiter Beteiligung/Abteilung Netzausbau Workshop Netzausbau Die europäische PCI-Verordnung als Hilfe oder Hemmnis in Raesfeld, 29.10.2014 www.bundesnetzagentur.de

Mehr

Fehlentwicklungen verhindern. Welche Stromnetze braucht die Energiewende?

Fehlentwicklungen verhindern. Welche Stromnetze braucht die Energiewende? Fehlentwicklungen verhindern. Welche Stromnetze braucht die Energiewende? Jahrestreffen der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Solar-Initiativen. Hof, 26.1. 2013 Thorben Becker Netzausbau erforderlich? Der

Mehr

Netzausbau Konverter

Netzausbau Konverter Netzausbau Konverter Allgemeines über Konverter 2 Wenn von Konvertern die Rede ist, meinen die meisten damit Geräte zur Umwandlung von Dateien. Aber auch für die Stromübertragung werden Konverter benötigt

Mehr

Die Umsetzung des NABEG durch die Bundesnetzagentur

Die Umsetzung des NABEG durch die Bundesnetzagentur www.bundesnetzagentur.de Die Umsetzung des NABEG durch die Bundesnetzagentur Essener Gespräche zur Infrastruktur, 8. März 2012 Peter Stratmann Leiter Aufbaustab der NABEG-Abteilung in der Bundesnetzagentur

Mehr

Höchstspannungsleitung Osterath Philippsburg; Gleichstrom. Mai 2015 (Fassung Oktober 2015) The world s leading sustainability consultancy

Höchstspannungsleitung Osterath Philippsburg; Gleichstrom. Mai 2015 (Fassung Oktober 2015) The world s leading sustainability consultancy Höchstspannungsleitung Osterath Philippsburg; Gleichstrom Mai 2015 (Fassung Oktober 2015) The world s leading sustainability consultancy INHALT 1 EINFÜHRUNG 1-1 2 ERLÄUTERUNGEN ZUM VORHABEN 2-1 2.1 GESETZLICHE

Mehr

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.v. Am Köllnischen Park 1 10179 Berlin

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.v. Am Köllnischen Park 1 10179 Berlin Stellungnahme zum Arbeitsentwurf des Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG) vom 27. Mai 2011 und zum Entwurf des Energiewirtschaftsgesetzes EnWG vom 6. Juni 2011 Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland

Mehr

Planung und Genehmigung von Windkraftanlagen

Planung und Genehmigung von Windkraftanlagen Christian Stenneken Planung und Genehmigung von Windkraftanlagen Unter besonderer Beriicksichtigung Nordrhein-Westfalens PETER LANG Europàischer Verlag der Wissenschaften inhalt Teil I.: Einfiihrung 1

Mehr

Energiewende Gestaltung und Umsetzung in Rheinland-Pfalz

Energiewende Gestaltung und Umsetzung in Rheinland-Pfalz Tagung Netze und Speicher Rückgrat der Energiewende Energiewende Gestaltung und Umsetzung in Rheinland-Pfalz Staatsministerin Eveline Lemke Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung

Mehr

Netzausbau in Schleswig-Holstein die Westküsten-Leitung

Netzausbau in Schleswig-Holstein die Westküsten-Leitung die Westküsten-Leitung Martin Groll, TenneT TSO GmbH 07.11.2011, Regionalkonferenz Dithmarschen-Nord, Wöhrden Titel Datum TenneT Europas erster grenzüberschreitender Übertragungsnetzbetreiber eigentumsrechtlich

Mehr

Windkraft im Visier Akzeptanz der Windenergie. Landesplanung und Windkraft. Dr. Natalie Scheck Referat: Landesentwicklungsplan, Landesplanung

Windkraft im Visier Akzeptanz der Windenergie. Landesplanung und Windkraft. Dr. Natalie Scheck Referat: Landesentwicklungsplan, Landesplanung Windkraft im Visier Akzeptanz der Windenergie Landesplanung und Windkraft N Dr. Natalie Scheck Referat: Landesentwicklungsplan, Landesplanung Landesplanung und Windkraft System der räumlichen Planung Raumordnungsgesetz

Mehr

Stromnetzausbau Bewertung der Übertragungstechnologien aus Naturschutzsicht

Stromnetzausbau Bewertung der Übertragungstechnologien aus Naturschutzsicht Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen Stromnetzausbau Bewertung der Übertragungstechnologien aus Naturschutzsicht Friedhelm Igel Fachgebiete Naturschutz und Erneuerbare Energien 8. Master Class Course Conference

Mehr

Beschwerde wegen Verstoß gegen EU-Recht durch einen Mitgliedsstaat

Beschwerde wegen Verstoß gegen EU-Recht durch einen Mitgliedsstaat UVP-Gesellschaft e.v. An die Kommission der Europäischen Gemeinschaft z. Hd. des Generalsekretärs Rue de la Loi, 200 B-1049 Brüssel Berlin, 02. Mai 2013 Beschwerde wegen Verstoß gegen EU-Recht durch einen

Mehr

NEWSLETTER des Forum Netzintegration Erneuerbare Energien

NEWSLETTER des Forum Netzintegration Erneuerbare Energien NEWSLETTER des Forum Netzintegration Erneuerbare Energien Liebe Leserin, lieber Leser, Ausgabe 1/2012, 12. April 2012 das Thema Bürgerbeteiligung ist derzeit in aller Munde. Spätestens nach den Konflikten

Mehr

Versorgungssicherheit und Netzstabilität

Versorgungssicherheit und Netzstabilität www.bundesnetzagentur.de Versorgungssicherheit und Netzstabilität Dr. Jochen Patt Bundesnetzagentur 19.03.2012 Übersicht 1. Einleitung 2. Netzsituation 2011/2012 3. Netzsituation Anfang Februar 2012 4.

Mehr

Abschnitt 1 Allgemeine Vorschriften. 1 Anwendungsbereich. 2 Begriffsbestimmungen KNV-V. Ausfertigungsdatum: 28.04.2015. Vollzitat:

Abschnitt 1 Allgemeine Vorschriften. 1 Anwendungsbereich. 2 Begriffsbestimmungen KNV-V. Ausfertigungsdatum: 28.04.2015. Vollzitat: Verordnung über den Vergleich von Kosten und Nutzen der Kraft-Wärme-Kopplung und der Rückführung industrieller Abwärme bei der Wärme- und Kälteversorgung (KWK-Kosten- Nutzen-Vergleich-Verordnung - KNV-V)

Mehr

Energiewende: Landschaftsveränderungen und Akzeptanz in der Bevölkerung Chancen und Risiken aus Sicht des BfN

Energiewende: Landschaftsveränderungen und Akzeptanz in der Bevölkerung Chancen und Risiken aus Sicht des BfN Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen Energiewende: Landschaftsveränderungen und Akzeptanz in der Bevölkerung Chancen und Risiken aus Sicht des BfN Claudia Hildebrandt Bundesamt für Naturschutz Fachgebiet

Mehr

BESTGRID 50Hertz-Pilotprojekt

BESTGRID 50Hertz-Pilotprojekt BESTGRID 50Hertz-Pilotprojekt 380-kV-Freileitung Bertikow-Pasewalk Abschlussworkshop BESTGRID zum 50Hertz-Pilotprojekt Potsdam, 9.9.2015 Dr. Dirk Manthey Das 50Hertz-Pilotprojekt: 380-kV-Freileitung Bertikow-Pasewalk

Mehr

Flächennutzungsplan. der Verbandsgemeinde Trier-Land. Teilfortschreibung Windenergie. Verbandsgemeinde Trier-Land Landkreis Trier-Saarburg

Flächennutzungsplan. der Verbandsgemeinde Trier-Land. Teilfortschreibung Windenergie. Verbandsgemeinde Trier-Land Landkreis Trier-Saarburg Verbandsgemeinde Trier-Land Landkreis Trier-Saarburg Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde Trier-Land Teilfortschreibung Windenergie Ziele und Zwecke der Planung Stand: 25.03.2013, frühzeitige Beteiligung

Mehr

Qualitätsmanagement an beruflichen Schulen in Deutschland: Stand der Implementierung. Diplomarbeit

Qualitätsmanagement an beruflichen Schulen in Deutschland: Stand der Implementierung. Diplomarbeit Qualitätsmanagement an beruflichen Schulen in Deutschland: Stand der Implementierung Diplomarbeit vorgelegt an der Universität Mannheim Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik Prof. Dr. Hermann G. Ebner von

Mehr

Vorlesung "Deutsches und europäisches Energierecht"

Vorlesung Deutsches und europäisches Energierecht Professor Dr. Stefan Haack Vorlesung "Deutsches und europäisches Energierecht" im Rahmen der VIII. Summer School "International and European Law" Immanuel Kant Baltic Federal University (Kaliningrad) Vorlesungsmaterialien

Mehr

Strom für die Zukunft. 380-kV-Leitung von Dörpen West nach Niederrhein

Strom für die Zukunft. 380-kV-Leitung von Dörpen West nach Niederrhein Strom für die Zukunft 380-kV-Leitung von Dörpen West nach Niederrhein Windenergie, neue Kraftwerke und europäischer Stromhandel brauchen den zügigen Ausbau des Stromnetzes. Audorf Hamburg/Nord, 45 km Anschluss

Mehr

Informationsveranstaltung

Informationsveranstaltung gegen die Stromautobahn SuedLink Informationsveranstaltung 1 40 Min 45 bis 60 Min. Was ist SuedLink? Trassenverlauf, Sinngrund-Trasse Verfahren und Planungsstand NABEG (Netzausbaubeschleunigungsgesetz)

Mehr

I. Vorbemerkung Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat sich bereits intensiv mit dem Netzentwicklungsplänen

I. Vorbemerkung Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat sich bereits intensiv mit dem Netzentwicklungsplänen 27. Mai 2014 Vorläufige Stellungnahme der Landesregierung Nordrhein-Westfalen zum Entwurf des Netzentwicklungsplans Strom 2014 und Sensitivitätenbericht 2014 im Rahmen des Konsultationsverfahren der Übertragungsnetzbetreiber

Mehr

Planfeststellung für Höchstspannungsleitungen nach dem NABEG

Planfeststellung für Höchstspannungsleitungen nach dem NABEG Planfeststellung für Höchstspannungsleitungen nach dem NABEG Planfeststellung für Höchstspannungsleitungen nach dem NABEG Marco Naujoks 1. Einführung...281 2. Planfeststellungspflicht nach dem NABEG...283

Mehr

Netzentwicklungsplan 2013. erster Entwurf der übertragungsnetzbetreiber

Netzentwicklungsplan 2013. erster Entwurf der übertragungsnetzbetreiber Anhang Offshore- Netzentwicklungsplan 2013 erster Entwurf der übertragungsnetzbetreiber Offshore-NETZENTWICKLUNGSPLAN 2013 101 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Anhang 9 Anhang...............................................................

Mehr

1. Die Genehmigungsverfahren in Deutschland sind aufwendig und komplex, berücksichtigen vorgebrachte

1. Die Genehmigungsverfahren in Deutschland sind aufwendig und komplex, berücksichtigen vorgebrachte Thesen: 1. Die Genehmigungsverfahren in Deutschland sind aufwendig und komplex, berücksichtigen vorgebrachte Einwendungen und stellen sicher, dass die von der Planung ausgelösten Konflikte durch eine Abwägung

Mehr

Praxisbericht einer Planungsbehörde

Praxisbericht einer Planungsbehörde Aktuelle Fragen des Planungsrechts Ausbau der deutschen Übertragungsnetze Praxisbericht einer Planungsbehörde Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung

Mehr

Bürgerbeteiligung und Erdverkabelung beim Stromnetzausbau

Bürgerbeteiligung und Erdverkabelung beim Stromnetzausbau Deutscher Bundestag Drucksache 18/4760 18. Wahlperiode 28.04.2015 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Oliver Krischer, Dr. Julia Verlinden, Annalena Baerbock, weiterer Abgeordneter

Mehr

STFNP Windkraft Haar

STFNP Windkraft Haar 1. Verfahrensstand: STFNP Windkraft Haar Gemeinderatssitzung am 03.02.2015 Tischvorlage - Sachstandsbericht Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher

Mehr

Grüne Bürger-Netzgesellschaft

Grüne Bürger-Netzgesellschaft Grüne Bürger-Netzgesellschaft Dr. Martin Grundmann ARGE Netz Hintergrund Energiewende in Deutschland und sukzessive in Europa Dezentrale Energieerzeugung macht Übertragungsnetzausbau notwendig, insbesondere

Mehr

Windkraft und Leitungsbau Genehmigungsrechtliche Anforderungen und aktuelle rechtliche Entwicklungen

Windkraft und Leitungsbau Genehmigungsrechtliche Anforderungen und aktuelle rechtliche Entwicklungen Windkraft und Leitungsbau Genehmigungsrechtliche Anforderungen und aktuelle rechtliche Entwicklungen Dr. Wolf Friedrich Spieth, Berlin Konstanz, 14.7.2011 Low Carbon Team Low carbon energy team Paul Bowden

Mehr

Regierungsanhörung zur Erweiterung des Kraftwerks Staudinger in Großkrotzenburg (Main-Kinzig-Kreis) am 06. Juli 2007

Regierungsanhörung zur Erweiterung des Kraftwerks Staudinger in Großkrotzenburg (Main-Kinzig-Kreis) am 06. Juli 2007 Professor Dr. Reinhard Hendler Hainburg, 6.7.2007 Universität Trier Regierungsanhörung zur Erweiterung des Kraftwerks Staudinger in Großkrotzenburg (Main-Kinzig-Kreis) am 06. Juli 2007 I. Hauptprobleme

Mehr

1. Kein Fortschritt in der Netzentwicklungsplanung grundlegender Wandel der Methodik erforderlich

1. Kein Fortschritt in der Netzentwicklungsplanung grundlegender Wandel der Methodik erforderlich Landesverband Bayern des Bundes für Umweltund Naturschutz Deutschland e.v. An die Bundesnetzagentur Netzentwicklungsplan Strom, Postfach 10 05 72, 10565 Berlin Email: konsultation@netzentwicklungsplan.de

Mehr

Aktualisierung der ISO/IEC 27001 (ISMS): Entstehung, Änderungsbedarf und Handlungsempfehlungen für Unternehmen

Aktualisierung der ISO/IEC 27001 (ISMS): Entstehung, Änderungsbedarf und Handlungsempfehlungen für Unternehmen Aktualisierung der ISO/IEC 27001 (ISMS): Entstehung, Änderungsbedarf und Handlungsempfehlungen für Unternehmen Bearbeitet von Stefan Beck 1. Auflage 2015. Taschenbuch. 148 S. Paperback ISBN 978 3 95934

Mehr

Inhalt. UVP- RL- Novelle. 1 Recht / Urteile 2 Methodik / Fallbeispiele 3 Ausblick / Neue Arbeitsfelder? Umweltprüfungen aktuelle Tendenzen

Inhalt. UVP- RL- Novelle. 1 Recht / Urteile 2 Methodik / Fallbeispiele 3 Ausblick / Neue Arbeitsfelder? Umweltprüfungen aktuelle Tendenzen UVP- RL- Novelle B. B. N. - AK LandschaDsplanung 11.4.2014, Uni Kassel Joachim Hartlik Inhalt 1 Recht / Urteile 2 Methodik / Fallbeispiele 3 Ausblick / Neue Arbeitsfelder? 1 1 Recht / Urteile 4 Begriffe

Mehr

Projektierungs-und Genehmigungsprozess bei Windenergie Onshore»

Projektierungs-und Genehmigungsprozess bei Windenergie Onshore» Projektierungs-und Genehmigungsprozess bei Windenergie Onshore» Typischer Projektverlauf eines Windenergieprojektes Flächensicherung Genehmigung Bau Betrieb 2 3 Jahre 0,5 1 Jahr 20 + 5 Jahre 2 Standortauswahl

Mehr

- Beschlusskammer 7 -

- Beschlusskammer 7 - Ohne Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse! - Beschlusskammer 7 - In dem Verwaltungsverfahren wegen: Widerruf der Zertifizierung Beschluss Az. BK7-15-091 der Gasunie Deutschland Transport Services GmbH, Pelikanplatz

Mehr

Beschreibende Darstellung

Beschreibende Darstellung 1. Änderung des Regionalen Raumordnungsprogramms 2010 für den Landkreis Emsland (Sachlicher Teilabschnitt Energie) Anmerkung für nachfolgenden Text: Fett gedruckt: Ziel der Raumordnung im Sinne von 3 Nr.

Mehr

Bürgerbeteiligung bei Stadtentwicklung, Klima und Energie

Bürgerbeteiligung bei Stadtentwicklung, Klima und Energie Bürgerbeteiligung bei Stadtentwicklung, Klima und Energie Konzeption, Beispiele und Entwicklungsperspektiven Prof. Dr. Rüdiger Kabst Justus-Liebig-Universität Gießen Dipl.-Kfm. Sascha Wagner Doktorand

Mehr

Governance-Prozesse für erneuerbare Energien

Governance-Prozesse für erneuerbare Energien Markus Hirschfeld, Bernhard Heidrich Die Bedeutung regionaler Governance-Prozesse für den Ausbau des Höchstspannungsnetzes URN: urn:nbn:de:0156-3793091 CC-Lizenz: BY-NC-ND 3.0 Deutschland S. 94 bis 113

Mehr

Genehmigung von Windenergieanlagen in der 12 sm Zone und in der AWZ

Genehmigung von Windenergieanlagen in der 12 sm Zone und in der AWZ Genehmigung von Windenergieanlagen in der 12 sm Zone und in der AWZ ( 2012 Privat) 1 Inhalt: Genehmigungszuständigkeiten Politische Zielsetzungen Rechtsrahmen Ausbau Offshore-WEA - Entwicklungen Genehmigungsarten

Mehr

Erdkabel und Freileitung

Erdkabel und Freileitung Erdkabel und Freileitung Dr.-Ing. Jürgen Wilms Netzkonzepte für die Energiewende Quelle: Amprion Merkmale der zu lösenden technischen Aufgabe: Transport großer elektrischer Leistungen (bis 3.000 MW pro

Mehr

Windkraft-Anlagendichte in Raumordnungsgebieten im Spiegel des Raumordnungsplan-Monitors

Windkraft-Anlagendichte in Raumordnungsgebieten im Spiegel des Raumordnungsplan-Monitors Windkraft-Anlagendichte in Raumordnungsgebieten im Spiegel des Raumordnungsplan-Monitors Dr. Brigitte Zaspel und Klaus Einig, BBSR Bundesregierung will Windenergie stark ausbauen Energiekonzept der Bundesregierung

Mehr

Windenergie in Thüringen - Planerische Überlegungen

Windenergie in Thüringen - Planerische Überlegungen Windenergie in Thüringen - Planerische Überlegungen Rolf Knebel Ref. 56 Naturschutzrecht, Landschaftsplanung, Landschaftspflege des TMLFUN Fledermausschutz an Windkraftanlagen Informationsveranstaltung

Mehr

Strahlenschutz beim Ausbau der Stromnetze. Verantwortung für Mensch und Umwelt

Strahlenschutz beim Ausbau der Stromnetze. Verantwortung für Mensch und Umwelt Strahlenschutz beim Ausbau der Stromnetze Verantwortung für Mensch und Umwelt Einführung Der Ausbau der erneuerbaren Energien erfordert den Neubau und die Ertüchtigung von Stromleitungen. Das Bundesamt

Mehr

1. Rechtsgrundlage. 2. Eckpunkte der Entscheidung

1. Rechtsgrundlage. 2. Eckpunkte der Entscheidung Tragende Gründe zum Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Verfahrensordnung (VerfO):Änderung im 5.Kapitel Anpassung der Regelungen zur frühen Nutzenbewertung an Gesetzesänderungen

Mehr

Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr Bremen, den 20.01.2014. - 21-2 - Tel. 361 10854 (Herr Viebrock-Heinken)

Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr Bremen, den 20.01.2014. - 21-2 - Tel. 361 10854 (Herr Viebrock-Heinken) Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr Bremen, den 20.01.2014-21-2 - Tel. 361 10854 (Herr Viebrock-Heinken) Vorlage Nr.: 18/340 (L) Vorlage für die Sitzung der Deputation für Umwelt, Bau, Verkehr, Stadtentwicklung

Mehr

Aktuelle Forschungsvorhaben und Projekte (Auswahl)

Aktuelle Forschungsvorhaben und Projekte (Auswahl) Workshop: Regionale Steuerungsmöglichkeiten bei Erneuerbaren Energien 18. 11. 20. 11. 2009, Insel Vilm Auftraggeber Durchführung Gesellschaft für Freilandökologie und Naturschutzplanung mbh Adolfplatz

Mehr

Das neue Energierecht

Das neue Energierecht NomosPraxis Prof. Dr. Felix Ekardt Dr. Florian Valentin Das neue Energierecht EEG-Reform Nachhaltigkeit Europäischer und internationaler Klimaschutz Nomos 1. Auflage 2015 Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden

Mehr

Fortschreibung der Regionalpläne in Oberfranken

Fortschreibung der Regionalpläne in Oberfranken Windkraft und Raumordnung Fortschreibung der Regionalpläne in Oberfranken Bereich (Behörde) Arial Regular 16pt Thomas Engel Regierung von Oberfranken Bad Alexandersbad, 09.04.2013 Inhalt 1. Steuerung der

Mehr

Energiewende, Netzausbau und Öffentlichkeitsbeteiligung Wie geht das zusammen?

Energiewende, Netzausbau und Öffentlichkeitsbeteiligung Wie geht das zusammen? Energiewende, Netzausbau und Öffentlichkeitsbeteiligung Wie geht das zusammen? Michael Zschiesche Die Energiewende der Bundesregierung fällt in eine Zeit, in der das Thema politische Partizipation im Zuge

Mehr

Naturverträglicher Ausbau der Windenergie an Land

Naturverträglicher Ausbau der Windenergie an Land Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen Naturverträglicher Ausbau der Windenergie an Land Kathrin Ammermann Leiterin des FG Naturschutz und erneuerbare Energien Bundesamt für Naturschutz, AS Leipzig Über

Mehr

TETRA-Digitalfunk für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben in Deutschland

TETRA-Digitalfunk für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben in Deutschland Deutscher Bundestag Drucksache 17/12586 17. Wahlperiode 01. 03. 2013 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Sabine Zimmermann, Sabine Stüber, Jan Korte, weiterer Abgeordneter

Mehr

Deutsche Gesellschaft für Agrarrecht Vereinigung für Agrar- und Umweltrecht e.v. 68. Agrarrecht-Seminar 30.09.2013-03.10.

Deutsche Gesellschaft für Agrarrecht Vereinigung für Agrar- und Umweltrecht e.v. 68. Agrarrecht-Seminar 30.09.2013-03.10. Deutsche Gesellschaft für Agrarrecht Vereinigung für Agrar- und Umweltrecht e.v. 68. Agrarrecht-Seminar 30.09.2013-03.10.2013 in Goslar Forum: Aktuelle Entwicklungen im landwirtschaftlichen Boden- und

Mehr

26. BImSchV - Verordnung über elektromagnetische Felder Vom 16. Dezember 1996

26. BImSchV - Verordnung über elektromagnetische Felder Vom 16. Dezember 1996 26. BImSchV - Verordnung über elektromagnetische Felder Vom 16. Dezember 1996 Auf Grund des 23 Abs. 1 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Mai 1990 (BGBl. I S.

Mehr

Interdisziplinäres Fernstudium Umweltwissenschaften - infernum. Mediation im öffentlichen Bereich (Teil 3)

Interdisziplinäres Fernstudium Umweltwissenschaften - infernum. Mediation im öffentlichen Bereich (Teil 3) Interdisziplinäres Fernstudium Umweltwissenschaften - infernum Mediation im öffentlichen Bereich (Teil 3) Interdisziplinäres Fernstudium Umweltwissenschaften - infernum Mediation im öffentlichen Bereich

Mehr

Anhörungsentwurf zur Fortschreibung des Kapitels Windkraft im Regionalplan Donau-Iller 5. Teilfortschreibung. Plansätze mit Karten

Anhörungsentwurf zur Fortschreibung des Kapitels Windkraft im Regionalplan Donau-Iller 5. Teilfortschreibung. Plansätze mit Karten Anhörungsentwurf zur Fortschreibung des Kapitels Windkraft im Regionalplan Donau-Iller 5. Teilfortschreibung Plansätze mit Karten Tel. 0731/176080 Stand: November 2013 5. Teilfortschreibung des Regionalplans

Mehr

Windenergie und Netzausbau im Planungsrecht

Windenergie und Netzausbau im Planungsrecht Zentralinstitut für Raumplanung an der Universität Münster Beiträge zum Raumplanungsrecht 246 Hans D. Jarass (Hg.) Windenergie und Netzausbau im Planungsrecht Symposium des Zentralinstituts für Raumplanung

Mehr

Mit der Energiewende Schritt halten eine Windstromleitung für die Region. Planung der 110-kV-Verbindung von Osburg nach Thalfang

Mit der Energiewende Schritt halten eine Windstromleitung für die Region. Planung der 110-kV-Verbindung von Osburg nach Thalfang Mit der Energiewende Schritt halten eine Windstromleitung für die Region Planung der 110-kV-Verbindung von Osburg nach Thalfang VORWORT 03 Sehr geehrte Damen und Herren, die Energiewende ist in den letzten

Mehr

Status der Netzanbindungen in der Nordsee

Status der Netzanbindungen in der Nordsee in der Nordsee Kieler Branchenfokus Windenergie Tim Meyerjürgens 4. Februar 2014 TenneT ÜNB in der deutschen Nordsee 12,7 GW Offshore Wind bis 2023 davon 11,0 GW in der Nordsee insgesamt über 40 GW in

Mehr

Management in gesetzlichen Krankenkassen

Management in gesetzlichen Krankenkassen Oliver Gapp Management in gesetzlichen Krankenkassen Eine theoretische und empirische Analyse Verlag Dr. Kovac Hamburg 2008 Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Abkürzungsverzeichnis

Mehr

Vermerk zur Reichweite der Einsichtnahme in Bebauungspläne nach HmbTG

Vermerk zur Reichweite der Einsichtnahme in Bebauungspläne nach HmbTG Vermerk zur Reichweite der Einsichtnahme in Bebauungspläne nach HmbTG Fallbeispiel: Ein Bezirksamt bereitet einen Bebauungsplan vor. Die Öffentlichkeit ist noch nicht beteiligt worden. Darf der Entwurf

Mehr

Deutscher Bundestag Drucksache 18/1310. Gesetzentwurf. 18. Wahlperiode 05.05.2014. der Bundesregierung

Deutscher Bundestag Drucksache 18/1310. Gesetzentwurf. 18. Wahlperiode 05.05.2014. der Bundesregierung Deutscher Bundestag Drucksache 18/1310 18. Wahlperiode 05.05.2014 Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Gesetzes zur Einführung einer Länderöffnungsklausel zur Vorgabe von Mindestabständen zwischen

Mehr

STELLUNGNAHME. zum Entwurf eines Erlass. Veröffentlichung von Antragsunterlagen im immissionsschutzrechtlichen. VwVfG NRW (Az.

STELLUNGNAHME. zum Entwurf eines Erlass. Veröffentlichung von Antragsunterlagen im immissionsschutzrechtlichen. VwVfG NRW (Az. Die Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen e.v. (unternehmer nrw) ist der Zusammenschluss von 129 Verbänden mit 80.000 Betrieben und drei Millionen Beschäftigten. unternehmer nrw

Mehr

Netzausbau für Erneuerbare Energie. Mehr Energie. Mehr Wirtschaft. Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein

Netzausbau für Erneuerbare Energie. Mehr Energie. Mehr Wirtschaft. Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein Netzausbau für Erneuerbare Energie Mehr Energie. Mehr Wirtschaft. SCHLESWIG-HOLSTEIN Netzausbau im Dialog Im Frühsommer

Mehr

Humanressourcen als Basis des Projektmanagements in Unternehmen. Bachelorarbeit

Humanressourcen als Basis des Projektmanagements in Unternehmen. Bachelorarbeit Humanressourcen als Basis des Projektmanagements in Unternehmen Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B. Sc.) im Studiengang Wirtschaftsingenieur der Fakultät für Elektrotechnik

Mehr

Vereinbarung über die Planung und die Finanzierungsaufteilung zur ABS Grenze D/NL - Emmerich - Oberhausen Die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen

Mehr

These 1: Keine effiziente Energiewende ohne funktionierende Bund-Länder Koordination

These 1: Keine effiziente Energiewende ohne funktionierende Bund-Länder Koordination These 1: Keine effiziente Energiewende ohne funktionierende Bund-Länder Koordination, Leiter Fachgebiet Strategie und Politik, BDEW www.bdew.de Ausgangslage: Die Dreifaltigkeit der Rahmensetzung für die

Mehr

Steuerung von Windenergieanlagen unter Berücksichtigung aktueller Fragestellungen in der Praxis und der BauGB-Novelle 2011

Steuerung von Windenergieanlagen unter Berücksichtigung aktueller Fragestellungen in der Praxis und der BauGB-Novelle 2011 Steuerung von Windenergieanlagen unter Berücksichtigung aktueller Fragestellungen in der Praxis und der BauGB-Novelle 2011 Christian Brietzke Kommunale Umwelt-AktioN U.A.N. Projekt Repowering-InfoBörse

Mehr

Rechtsanwälte Günther

Rechtsanwälte Günther Rechtsanwälte Günther Partnerschaft Rechtsanwälte Günther Postfach 130473 20104 Hamburg Michael Günther * Hans-Gerd Heidel * 1 Dr. Ulrich Wollenteit * 2 Martin Hack LL.M. (Stockholm) * 2 Clara Goldmann

Mehr

Öffentliche Bekanntmachung VORBEMERKUNG. hier: Berichtigung der Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses

Öffentliche Bekanntmachung VORBEMERKUNG. hier: Berichtigung der Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses Öffentliche Bekanntmachung VORBEMERKUNG zur Bekanntmachung zum Inkrafttreten des Bebauungsplanes Rheinbach Nr. 57 Fachhochschule VI. Änderung unter Anwendung des 13 a Baugesetzbuch Beschleunigtes Verfahren

Mehr

19.12.2012. Kreishaus Siegburg. Gemeinde Hellenthal

19.12.2012. Kreishaus Siegburg. Gemeinde Hellenthal Informationsveranstaltung Windenergie für Städte und Gemeinden des Rhein-Siegkreises 19.12.2012 Kreishaus Siegburg Ausweisung von Vorranggebieten für Windkraftanlagen aus Sicht einer Kommune Gemeinde Hellenthal

Mehr

desdeutschenbruttoendenergieverbrauchsauserneuerbarenenergienbereitgestelltwerden.zudiesemzweckverpflichtetdierichtliniedeutschlandu.a.

desdeutschenbruttoendenergieverbrauchsauserneuerbarenenergienbereitgestelltwerden.zudiesemzweckverpflichtetdierichtliniedeutschlandu.a. Deutscher Bundestag Drucksache 17/3629 17. Wahlperiode 08. 11. 2010 Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie 2009/28/EG zur Förderung der Nutzung von Energie

Mehr

Daten und Fakten zur. Windkraft. Ergänzung 2006 zum Windreport der E.ON Netz GmbH

Daten und Fakten zur. Windkraft. Ergänzung 2006 zum Windreport der E.ON Netz GmbH 06-143_Windreport_D-korr 09.06.2006 11:24 Uhr Seite 1 Daten und Fakten zur Windkraft Ergänzung 2006 zum Windreport der E.ON Netz GmbH Inhalt 3 Installierte und eingespeiste Windkraftleistung im Jahr 2005

Mehr

Windenergie. Stand der Diskussion und

Windenergie. Stand der Diskussion und Windenergie aus Sicht des Naturschutzes Stand der Diskussion und Herausforderungen für den NABU Übersicht Energiewende Warum das Ganze? Wo wollen wir hin? Wo stehen wir? Warum Vorrang für Wind und Sonne?

Mehr

TenneT Newsletter. 380-kV-Leitung Stade - Landesbergen

TenneT Newsletter. 380-kV-Leitung Stade - Landesbergen TenneT Newsletter 380-kV-Leitung Stade - Landesbergen 1. Ausgabe 21.01.2015 2 Carolin Kürth Referentin für Bürgerbeteiligung Projekt Stade-Landesbergen Editorial Liebe Leserinnen und Leser, dies ist die

Mehr

Öffentliches Baurecht

Öffentliches Baurecht Öffentliches Baurecht Bauplanungsrecht mit seinen Bezügen zum Raumordnungsrecht, Bauordnungsrecht Dr. Werner Hoppe Universita'tsprofessor em. an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster Rechtsanwalt,

Mehr

3. Bürgerdialog. 9. April 2014, Dortmund

3. Bürgerdialog. 9. April 2014, Dortmund 3. Bürgerdialog 9. April 2014, Dortmund > Welche Arbeiten wurden seit August 2012 durchgeführt? > Welche konkreten Ergebnisse gibt es? > Wie geht es weiter? Operatives Assetmanagement 09.04.2014 SEITE

Mehr

Grundsätze zur Ausgestaltung von Qualitätsmanagementsystemen. im gesundheitlichen Verbraucherschutz formuliert.

Grundsätze zur Ausgestaltung von Qualitätsmanagementsystemen. im gesundheitlichen Verbraucherschutz formuliert. Grundsätze zur Ausgestaltung von Qualitätsmanagementsystemen im gesundheitlichen Verbraucherschutz 1 Vorwort Die in der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates über amtliche

Mehr

VerNetzen. Präsentation 12. BMBF-Forum für Nachhaltigkeit Melanie Degel. Netzwerk2_by_dagmar zechel_pixelio

VerNetzen. Präsentation 12. BMBF-Forum für Nachhaltigkeit Melanie Degel. Netzwerk2_by_dagmar zechel_pixelio VerNetzen Präsentation 12. BMBF-Forum für Nachhaltigkeit Melanie Degel Netzwerk2_by_dagmar zechel_pixelio 14.09.2015 1 Inhalt Projektziele und Hintergrund Vorgehensweise Zwischenergebnisse Ausblick Handlungsbedarf

Mehr

Kooperationsvereinbarung zwischen. der Bundesnetzagentur und dem Bundeskartellamt

Kooperationsvereinbarung zwischen. der Bundesnetzagentur und dem Bundeskartellamt Kooperationsvereinbarung zwischen der Bundesnetzagentur und dem Bundeskartellamt über die einvernehmliche Wahrnehmung der Aufgaben der Markttransparenzstelle für den Großhandel mit Strom und Gas Präambel

Mehr

Gutachten zur Evaluation der Vergabeverfahren nach der VOB/A

Gutachten zur Evaluation der Vergabeverfahren nach der VOB/A Werte schaffen durch Wissen--- Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung Gutachten zur Evaluation der Vergabeverfahren nach der VOB/A Abschlussbericht

Mehr

Vorwort... V Abkürzungsverzeichnis... XIII Verzeichnis der abgekürzt verwendeten Literatur... XVII

Vorwort... V Abkürzungsverzeichnis... XIII Verzeichnis der abgekürzt verwendeten Literatur... XVII Vorwort... V Abkürzungsverzeichnis............................... XIII Verzeichnis der abgekürzt verwendeten Literatur................. XVII 1. Teil: Grundlagen... 1 I. Begriffe, Bedeutung und Entwicklung....................

Mehr

TOP 3.2. Konverterstandorte und Anbindungsalternativen. The world s leading sustainability consultancy

TOP 3.2. Konverterstandorte und Anbindungsalternativen. The world s leading sustainability consultancy TOP 3.2 Konverterstandorte und Anbindungsalternativen 1 Technische Einführung 2 Technische Einführung 3 Technische Einführung 4 Technische Einführung 5 Technische Einführung 6 Findung Standortbereiche

Mehr

Windkraftplanung und Netzausbau in Nordfriesland

Windkraftplanung und Netzausbau in Nordfriesland Burkhard Jansen Kreis Nordfriesland Durch planerische Beteiligung mehr Akzeptanz schaffen Windkraftplanung und Netzausbau in Nordfriesland Forum am Mittwoch, dem 26.09.2012 anlässlich des 4. Kongresses

Mehr

- 1 - 1. Rechtliche Grundlagen und Zuständigkeiten der Kommunalprüfung

- 1 - 1. Rechtliche Grundlagen und Zuständigkeiten der Kommunalprüfung - 1 - Stand: März 2005 Kommunalprüfung 1. Rechtliche Grundlagen und Zuständigkeiten der Kommunalprüfung Neben der umfangreichen Prüfungstätigkeit im staatlichen Bereich der Landesverwaltung hat der Landesrechnungshof

Mehr

1. Änderung des Bebauungsplanes Sondergebiet Würzburg-Nord gemäß 13a BauGB - Versbach 20 a.1

1. Änderung des Bebauungsplanes Sondergebiet Würzburg-Nord gemäß 13a BauGB - Versbach 20 a.1 Rückermainstraße 2 97070 Würzburg 1. Änderung des Bebauungsplanes Sondergebiet Würzburg-Nord gemäß 13a BauGB - Versbach 20 a.1 Begründung gemäß 9 Abs. 8 BauGB Diese Begründung umfasst 9 Seiten und 1 Anlage

Mehr

Heike Pleß. Verlag Dr. Kovac. Untersucht am Modell eines Verteilernetzbetreibers Strom

Heike Pleß. Verlag Dr. Kovac. Untersucht am Modell eines Verteilernetzbetreibers Strom Heike Pleß Strategische Handlungsoptionen von Netzbetreibern vor dem Hintergrund der Anreizregulierung nach 21a EnWG für Unternehmen der Energiewirtschaft Untersucht am Modell eines Verteilernetzbetreibers

Mehr

Stromfluss unter der Erde. Einsatz von Erdkabeln beim Übertragungsnetzausbau

Stromfluss unter der Erde. Einsatz von Erdkabeln beim Übertragungsnetzausbau Stromfluss unter der Erde Einsatz von Erdkabeln beim Übertragungsnetzausbau Erdkabel eine sinnvolle Alternative Strommasten und Stromfreileitungen sind allgegenwärtige Bestandteile vieler Regionen. Während

Mehr

50 Hertz Daten und Fakten 2013

50 Hertz Daten und Fakten 2013 50 Hertz Daten und Fakten 2013 Stand: Juni 2014 50 Hertz Als Übertragungsnetzbetreiber im Zentrum Europas steht 50Hertz für die sichere Integration der erneuerbaren Energien, die Entwicklung des europäischen

Mehr