Infrastrukturfinanzierung in Zeiten des Flüchtlingszustromes. Michael Tirpitz, amtierender Leiter der Stadtkämmerei der Stadt Leipzig

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Infrastrukturfinanzierung in Zeiten des Flüchtlingszustromes. Michael Tirpitz, amtierender Leiter der Stadtkämmerei der Stadt Leipzig"

Transkript

1 Infrastrukturfinanzierung in Zeiten des Flüchtlingszustromes Michael Tirpitz, amtierender Leiter der Stadtkämmerei der Stadt Leipzig 1

2 Rahmenbedingungen der Stadt Leipzig Finanzielle Situation der Stadt Leipzig Ausgewählte Maßnahmen im Zins- und Schuldenmanagement Fazit 2

3 Rahmenbedingungen 3

4 Vor welchen Herausforderungen steht die Stadt Leipzig? Wachsende Bevölkerung Steigende Geburtenzahlen Wachsende Anzahl v. Asylbewerbern Ausreichendens Angebot an Wohnraum Wegfall Solidarpakt II im Jahr 2019 Hohe Abhängigkeit der Stadt von Bund und Freistaat bei Zuweisungen Schwankungen bei den Gewerbesteuereinnahmen Sinkende Arbeitslosenzahlen aber noch zu viele Bedarfsempfänger 4

5 Einwohnerentwicklung in der Stadt Leipzig Die Zahl der Einwohner Leipzig wächst deutlich schneller als vorhergesagt Quelle: Amt für Statistik und Wahlen der Stadt Leipzig

6 Eigene Bevölkerungsprognose bis 2025 Stadt Leipzig Quelle: Amt für Statistik und Wahlen der Stadt Leipzig 6

7 Anzahl der zugewiesenen Flüchtlinge KW Jahr

8

9

10

11

12 Finanzielle Situation der Stadt Leipzig 12

13 Der Doppelhaushalt 2015/2016 Volumen gesamt ,5 Mrd. Euro ,5 Mrd. Euro Zum Vergleich: Freistaat Sachsen 2015/2016: Bundesrepublik Deutschland 2015: jeweils rund 17 Milliarden Euro 312 Milliarden Euro Quelle: Dezernat Finanzen der Stadt Leipzig 13

14 Entwicklung der ordentlichen Aufwendungen im Ergebnishaushalt Leipzigs Ausgaben wachsen doppelt so schnell, wie das Steueraufkommen steigt. Gegenüber 2012 haben sich die Volumen der (geplanten) Aufwendungen im ErgHH um rund 217 Mio. Euro erhöht. Angaben in Mrd. Euro Quelle: Dezernat Finanzen der Stadt Leipzig 14

15 Das Investitionsprogramm für 2015/2016 KP II Angaben in Mio. Euro Quelle: Dezernat Finanzen der Stadt Leipzig 15

16 Das Investitionsprogramm für 2015/2016 Prozentuale Verteilung der Finanzierung aus Eigenmitteln und Einnahmen Dritter (Fördermittel einschließlich investiver Schlüsselzuweisung aus dem FAG) % % 87 % 80 % % % 13 % 20 % Quelle: Dezernat Finanzen der Stadt Leipzig Hinweis: Die Eigenmittel werden überwiegend durch Kreditaufnahme finanziert und sind in absoluten Zahlen relativ konstant. 16

17 Entschuldung der Stadt Leipzig Leipzig strebt bis 2037 seine vollständige Entschuldung an. Angaben in Mio. Euro Quelle: Dezernat Finanzen der Stadt Leipzig 17

18 Ausgewählte Maßnahmen im Zins- und Schuldenmanagement 18

19 Rahmenbedingungen des Zins- und Schuldenmanagements Kernparameter des Kredit- und Derivatportfolios per : Schuldenstand: Umschuldungen: Kreditneuaufnahmen: 686,30 Mio. EUR 82,35 Mio. EUR 70,30 Mio. EUR Tilgungen: 53,50 Mio. EUR Zinsausgaben: 10,90 Mio. EUR Durchschnittszinssatz (volumengewichtet) 1,68% Pro-Kopf-Verschuldung: Quote fest/ variabel (Zielvorgabe 70%/max. 30%): Zinsderivate: EUR 74,2% fest 25,8% variabel 3 Payer Swaps 38,8 Mio. EUR = 5,65% des des Portfolios 19

20 Rahmenbedingungen des Zins- und Schuldenmanagements Zinsanpassungsvolumen per Swaps Kredite Neuaufnahme Jährliche Kreditermächtigung i.h.v. 25,3 Mio. EUR Umschuldungsvolumen p.a. max. 10% des Gesamtportfolios Lange Zinsbindungen bis zu 25 Jahre, meist durchfinanziert, daher Stark sinkendes Umschuldungsvolumen. 20

21 I. Beanspruchung des KfW-Asylprogramms KfW Asylprogramm mit 0% bei 10-jähriger Zinsbindung Beantragung nur für dauerhafte Unterkünfte über 2 Jahre möglich In Leipzig sind das Gros der Unterkünfte Container mit vom Stadtrat beschlossener Nutzungsdauer für zunächst zwei Jahre daher sind diese Maßnahmen nicht über das KfW-Programm finanzierbar 3 Maßnahmen (Sanierungen in Bestandsgebäuden) i.h.v. insgesamt 5,5 Mio. EUR in den HH-Jahren 2015 / 2016 sind erfolgreich beantragt und zugesagt worden Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus als auch der Kleinteiligkeit der KfW-Kredittranchen ist der gering nutzbare Vorteil aus dieser Finanzierung nicht zu erheblich 21

22 II. Platzierung von Schuldscheindarlehen Aufgrund der rückläufigen Renditen und dem anhaltend niedrigen Zinsniveau entsteht auf Investorenseite ein enormer Anlagedruck! Staatsanleihen bringen nicht mehr ausreichend Rendite, die Investoren weichen auf Länder und auch Kommunen aus! 22

23 II.Platzierung von Schuldscheindarlehen Bisherige Erfordernisse eines Schuldscheindarlehens (SSD): Endfällige Tilgungsstruktur Mandatierung einer oder mehrerer Banken vorab, die auf Investorensuche gehen. Beide Erfordernisse kann und will die Stadt Leipzig nicht erfüllen! Ratierliche Tilgung (vollständige Entschuldung bis 2037) Offenes Bieterverfahren im Rahmen einer Ausschreibung in Konkurrenz zum klassischen Kommunalkredit. Zwischenfazit: Bis vor 2 Jahren waren diese Erfordernisse zwingend. Es gab keinen Markt für ratierliche SSD. Zudem bestanden die Banken auf eine Mandatierung. Seinerzeit wurden indikative Vermittlungsprovisionen von einmalig 0,25% - 0,40% auf das Emissionsvolumen genannt. 23

24 II. Platzierung von Schuldscheindarlehen Änderung der Rahmenbedingungen ab ca. 2014, die Stadt Leipzig konnte ihre Erfordernisse für SSD durchsetzen. Ratierliche Tilgung (vollständige Entschuldung bis 2037) Offenes Bieterverfahren im Rahmen einer Ausschreibung in Konkurrenz zum klassischen Kommunalkredit. Schuldscheinemissionen: Termin Volumen Gläubiger Mai ,0 Mio. EUR dt. Versicherung, 4 Gesellschaften April ,5 Mio. EUR dt. Versicherung, 3 Gesellschaften Dezember ,0 Mio. EUR dt. Versicherung, 6 Gesellschaften Im Mai 2014 gelang der Stadt Leipzig als erste Kommune eine ratierliche SSD-Emission über ein offenes Bieterverfahren. Zinsvorteil gg. Kommunalkredit jeweils ca. 0,20%-Punkte! Vermittlungsprovision lediglich ca. 1 Basispunkt (statt BP)! die SSD sind allesamt über 20 bis 22 Jahre komplett durchfinanziert. der Anteil der SSD am Gesamtportfolio liegt bei ca. 13%. 24

25 II. Platzierung von Schuldscheindarlehen Dokumentation: z.t. sehr schlank. Bei der letzten Emission konnte die Stadt Leipzig diese schlanke Dokumentation selbst vorgeben! Die Zahlstellenfunktion übernimmt die Stadt Leipzig selbst. Da allgemeine Versicherungen keine NV-Bescheinigungen erhalten, ist von der Zinszahlung Kapitalertragssteuer und Soli abzuführen. Durch die SSD werden neue Gläubiger/ Kontrahenten gewonnen. Bestehende Limite bei den Banken werden geschont. Fazit: SSD sind eine gute Beimischung für das Portfolio. Das Interesse der Investoren steigt ständig auch für kürzere Laufzeiten. Neben den Versicherungen werden zunehmend auch Pensionskassen, Krankenkassen und andere institutionelle Investoren auf dem Markt aktiv werden. 25

26 III. Auswirkung der Negativzinsen auf Payer Swaps Seit Frühjahr 2015 gibt es Negativzinsen am Geldmarkt! EZB Leitzins 1-Monats-Euribor 1-Monats-Euribor Seit 1999 letzte 12 Monate 26

27 III. Auswirkung der Negativzinsen auf Payer Swaps Durch das enorme Sinken der Zinssätze ist die Zinsbelastung für alle variablen Darlehen insgesamt erheblich gesunken. Bei den variablen Darlehen wird ein negativer Referenzzinssatz als 0,00% fixiert (erstmals für April 2015), so dass nur noch die Aufschläge als Zinsbelastung zu zahlen sind. Bei den Payer Swaps jedoch werden die negativen Referenzzinssätze weitergereicht! Die Zahlungen gleichen sich nicht mehr aus. Dies bedeutet eine Zinsmehrbelastung im Payer Swap in Höhe des Betrages des negativen 1-Monats-Euribor! 27

28 III. Auswirkung der Negativzinsen auf Payer Swaps Die Stadt Leipzig führte intensive Gespräche und Verhandlungen mit den Banken, sprich den Swapgegenparteien. Handlungsoptionen: Kein Handeln: Dies war bei 2 Swaps angebracht, da diese nach ca. 6 Monaten im September bzw. Oktober 2015 ausliefen. Für alle weiteren 3 bestehenden Swaps (Swaps I,II,III) kam aufgrund der Restlaufzeiten von 6, 9 und 20 Jahren und dem damit verbundenen Zinsrisikos ein Nichthandeln nicht in Betracht! Floors: Die Stadt Leipzig erhielt diverse Angebote für Floors. Diese kosteten je nach Laufzeit zwischen 0,25%-0,35% p.a.. Alternativ ist auch eine Laufzeitverlängerung etc. angeboten worden, um die Floorprämien zu bezahlen. Die Kosten der Floors hätten zum Teil den Vorteil der Swaps gegenüber der damaligen klassischen Festsatzkondition komplett aufgezehrt. 28

29 III. Auswirkung der Negativzinsen auf Payer Swaps ergriffene Handlungsoption: Swap und Grundgeschäft in eine Bank bringen: Es gab eine Bank, die sich zum Grundgedanken der ursprünglichen Zinssicherung bekannte. Sofern Swap als auch Grundgeschäft bei der Bank sind, werden die negativen Zinsen aus dem Grundgeschäft ausgezahlt, um die Belastung im Swap auszugleichen. Vorgehen bei Swap I: Swap I war schon bei Bank A. Das Grundgeschäft musste aber von Bank B zu Bank A umgeschuldet werden. Swap I musste dann noch an das neue Grundgeschäft auf Basis des 6-Monats-Euribor (statt 1-Monats-Euribor) angepasst werden. Aufgrund der höheren Refinanzierungskosten des Grundgeschäftes und der Anpassung des Derivats erhöhte sich der synthetische Festsatz um ca. 0,20%- Punkte. Dies ist weitaus günstiger als die entsprechenden Floors! 29

30 III. Auswirkung der Negativzinsen auf Payer Swaps Vorgehen bei Swap II und Swap III: Swap II und Swap III lagen beide bei Bank C. Bank C bot lediglich Floors zu den entsprechend hohen Preisen an. Auch eine Verrechnung im eigenen Hause war hier keine Option. Weder konnte Bank C das Grundgeschäft darstellen noch wäre eine Verrechnung mit dem Swap zum damaligen Zeitpunkt geschäftspolitisch gewollt. Aufgrund dieser Ausgangslage sind die Swaps an Bank A übertragen worden. Zudem wurden die Grundgeschäfte von Bank B zu Bank A umgeschuldet. Auch hier mussten die Swaps an das neue Grundgeschäft auf Basis des 6-Monats-Euribor (statt 1-Monats-Euribor) angepasst werden. Aufgrund der Abtretungskosten zwischen den Banken, der höheren Refinanzierungskosten des Grundgeschäftes und der Anpassung der Derivate erhöhte sich der synthetische Festsatz um ca. 0,20%- Punkte. Dies war weitaus günstiger als die entsprechenden Floors! 30

31 III. Auswirkung der Negativzinsen auf Payer Swaps Fazit: Negativzinsen waren nicht vorsehbar. Die ergriffenen Maßnahmen waren richtig und auch im Zeitpunkt sehr früh ergriffen worden. Je später die Umschuldung erfolgt wäre, um so teurer wäre die neue Zinssicherung geworden. Ex post betrachtet ist die Maßnahme bereits erfolgreich. Der Mehraufwand liegt bei ca. 0,20%-Prozentpunkten. Dafür ist die Stadt Leipzig gegen die Negativzinsen abgesichert. Der 1-Monats-Euribor liegt zwischenzeitlich bei unter -0,34%! Insofern war das Vorgehen richtig und erfolgreich! 31

32 IV. Ausblick für das Zins- und Schuldenmanagement Die Finanzierungsbedingungen bleiben weiterhin günstig Der Kontrahentenkreis bleibt groß bzw. wird durch weitere Akteure, wie Investoren auf dem SSD Markt, erweitert. Aktuell zeichnet sich keine Trendwende am Geld- und Kapitalmarkt ab. Die Negativzinsen werden die Marktteilnehmer noch einige Zeit begleiten. Banken haben mit den Negativzinsen stark zu kämpfen. Der Zinsüberschuss schmilzt und belastet das Gesamtergebnis. Es werden sicherlich bald einige Banken negative Zinsen erheben. Noch konnte die Stadt Leipzig Negativzinsen bei Tagesgeldanlagen vermeiden, jedoch sinken die Guthabenzinssätze rapide. Wie es auch kommt, es bleibt spannend! 32

33 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Stadtkämmerei Leipzig Tel.: Fax.:

Senatsverwaltung für Finanzen

Senatsverwaltung für Finanzen Senatsverwaltung für Finanzen 1 Senatsverwaltung für Finanzen, Klosterstraße 59, D-10179 Berlin (Postanschrift) An die Vorsitzende des Hauptausschusses des Abgeordnetenhauses von Berlin über den Präsidenten

Mehr

E2.6.2.1-1 Auf dem Markt wird ein Jahreszinssatz von 7,00% p.a. und ein Halbjahreszinssatz (183 Tage) von 6,50% p.a.quotiert.

E2.6.2.1-1 Auf dem Markt wird ein Jahreszinssatz von 7,00% p.a. und ein Halbjahreszinssatz (183 Tage) von 6,50% p.a.quotiert. 2.6.2.1 Forward Rate Agreement (FRA) E2.6.2.1-1 Auf dem Markt wird ein Jahreszinssatz von 7,00% p.a. und ein Halbjahreszinssatz (183 Tage) von 6,50% p.a.quotiert. Ermitteln Sie hieraus den impliziten Forwardsatz

Mehr

11.06.2013 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Bericht

11.06.2013 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Bericht DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Finanzen und Beteiligungen Öffentliche Berichtsvorlage Vorlagen-Nr.: Auskunft erteilt: Herr Deppe Ruf: 492 20 20 E-Mail: Deppe@stadt-muenster.de Datum: 22.04.2013 Betrifft

Mehr

FRW II /1. Finanzinvestitionen /1.3 Finanzinnovationen/1.3.1 Forward Rate Agreement (FRA)

FRW II /1. Finanzinvestitionen /1.3 Finanzinnovationen/1.3.1 Forward Rate Agreement (FRA) FRW II /1. Finanzinvestitionen /1.3 Finanzinnovationen/1.3.1 Forward Rate greement (FR) E1.3.1-1 uf dem Markt wird ein Jahreszinssatz von 7,00% p.a. und ein Halbjahreszinssatz (183 Tage) von 6,50% p.a.quotiert.

Mehr

Kommunale Verschuldung Ein- und Ausblick

Kommunale Verschuldung Ein- und Ausblick Kommunale Verschuldung Ein- und Ausblick 18.07.2013 Thomas Schaufler Markus Kaller Erste Group Bank AG Seite 1 Ein Rechenbeispiel zum aufwärmen Kreditsumme: 100.000,-- tilgend auf Null Laufzeit: 20 Jahre

Mehr

(24) Risikomanagement mit Swaps. Stefanie Kornek

(24) Risikomanagement mit Swaps. Stefanie Kornek (24) Risikomanagement mit Swaps Stefanie Kornek Inhaltsverzeichnis 1) Definition Swap 2) Formen des Swap 3) Zinsswap 3.1) Motive für Zinsswap 3.2) Beispiele für Zinsswap 4) Währungsswap 4.1) Motive für

Mehr

Betreff Entschuldungskonzeption des Leipziger Haushaltes für die Jahre 2017-2020. X Ablehnung zu BP 3 des Antrages

Betreff Entschuldungskonzeption des Leipziger Haushaltes für die Jahre 2017-2020. X Ablehnung zu BP 3 des Antrages Ratsversammlung Verwaltungsstandpunkt Nr. VI-A-01520-VSP-01 Status: öffentlich Beratungsfolge: Gremium Termin Zuständigkeit Fachausschuss Finanzen 14.12.2015 2. Lesung Verwaltungsausschuss 06.01.2016 Vorberatung

Mehr

Ziel: Entschuldung: Strategie zum Kredit- und Zinsmanagement

Ziel: Entschuldung: Strategie zum Kredit- und Zinsmanagement Ziel: Planungssicherheit und Optimierung der Schuldendienste unter den Bedingungen einer Entschuldungsstrategie bis zum Ende der Wahlperiode 2014 Entschuldung: 1. Entschuldungsziel: Halbierung des Fehlbetrages

Mehr

Zinsabsicherung richtig nutzen Praxisbeispiel Stadt Weiden i. d. OPf. 11. Deutscher Kämmerertag, Berlin 1. Oktober 2015

Zinsabsicherung richtig nutzen Praxisbeispiel Stadt Weiden i. d. OPf. 11. Deutscher Kämmerertag, Berlin 1. Oktober 2015 Zinsabsicherung richtig nutzen Praxisbeispiel Stadt Weiden i. d. OPf. 11. Deutscher Kämmerertag, Berlin 1. Oktober 2015 Verschuldungsanteil und Struktur der Kommunen Kommunaler Schuldenstand 2000-2014

Mehr

Aktives Zinsmanagement

Aktives Zinsmanagement Aktives Zinsmanagement 12.11.2009 Seite 1 Zusammen geht mehr DZ BANK Gruppe November 2009 Aktives Zinsmanagement Aktives Zinsmanagement 12.11.2009 Seite 2 Die vier Säulen der deutschen Bankenlandschaft

Mehr

Schuldenmanagement der Stadtgemeinde und des Landes Bremen

Schuldenmanagement der Stadtgemeinde und des Landes Bremen BREMISCHE BÜRGERSCHAFT Drucksache 18/909 Landtag 18. Wahlperiode 14.05.13 Antwort des Senats auf die Kleine Anfrage der Fraktion der CDU Schuldenmanagement der Stadtgemeinde und des Landes Bremen Antwort

Mehr

Aktives Zinsmanagement

Aktives Zinsmanagement Aktives Zinsmanagement durch den Einsatz von Zinsderivaten Inhalt Zinsstrukturkurve Cap, Floor, Collar Zinsswaps (Grundformen) Payer-Swap Receiver-Swap Doppelswap Zinswährungsswap (Cross-Currency-Swap)

Mehr

Finanzierungsmöglichkeiten für Gemeinden

Finanzierungsmöglichkeiten für Gemeinden Herzlich Willkommen Klagenfurt Schloss Krastowitz, 8.Feb.2005 Mag. Johannes Fries Finanzierungsmöglichkeiten für Gemeinden 1 Kommunalkredit Austria AG (KA) Bilanzsumme (31.12.2004): EUR 14.186 Mio. MitarbeiterInnen:

Mehr

Beginn der Verzinsung. Vorlaufzeit (meist maximal 6 Monate) Gesamtlaufzeit (selten über 24 Monate) Vergleich von Referenzzinssatz und Forward Rate

Beginn der Verzinsung. Vorlaufzeit (meist maximal 6 Monate) Gesamtlaufzeit (selten über 24 Monate) Vergleich von Referenzzinssatz und Forward Rate 2.6.2.1 Forward Rate Agreement (FRA) EinForward-Kontrakt istdie Vereinbarung zwischen zwei Kontraktparteien über die Lieferung und Zahlung eines bestimmten Gutes zu einem späteren Zeitpunkt (Termingeschäft).

Mehr

Es handelt sich i.d.r. um eigenständig handelbare Verträge, die dem Käufer das Recht zur Forderung von Ausgleichzahlungen einräumen, wenn

Es handelt sich i.d.r. um eigenständig handelbare Verträge, die dem Käufer das Recht zur Forderung von Ausgleichzahlungen einräumen, wenn Bei Zinsbegrenzungsverträgen werdenzinsoptionen angewandt. Es handelt sich i.d.r. um eigenständig handelbare Verträge, die dem Käufer das Recht zur Forderung von Ausgleichzahlungen einräumen, wenn ein

Mehr

anhand eines Musterportfolios

anhand eines Musterportfolios anhand eines Musterportfolios (Achtung: die in dieser Erläuterung verwendeten Kennzahlen stammen nicht aus dem soeben abgeschlossenen Finanzierungsvergleich!) Den Berechnungen liegen standardisierte Zinsentwicklungs-Szenarien

Mehr

Flexibilität in der Immobilienfinanzierung durch Finanzinnovationen am Beispiel von Zinsderivaten

Flexibilität in der Immobilienfinanzierung durch Finanzinnovationen am Beispiel von Zinsderivaten Seminar: Immobilienstandort Frankfurt Frankfurt, den 06. Dezember 2007 Flexibilität in der Immobilienfinanzierung durch Finanzinnovationen am Beispiel von Zinsderivaten von Martina Wieneke, Head of Capital

Mehr

01.04.2014 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Bericht

01.04.2014 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Bericht DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Finanzen und Beteiligungen Öffentliche Berichtsvorlage Vorlagen-Nr.: Auskunft erteilt: Herr Deppe Ruf: 492 20 20 E-Mail: Deppe@stadt-muenster.de Datum: 17.03.2014 Betrifft

Mehr

Forward Rate Agreements sind OTC-Produkte, werden meist telefonisch vereinbart.

Forward Rate Agreements sind OTC-Produkte, werden meist telefonisch vereinbart. 3.6 Derivate Finanzinstrumente / 3.6.2 Forward Rate Agreement EinForward-Kontrakt ist die Vereinbarung zwischen zwei Kontraktparteien über die Lieferung und Zahlung eines bestimmten Gutes zu einem späteren

Mehr

Schulden- und Zinsmanagement

Schulden- und Zinsmanagement Der Risiko Manager Schwere Theorie, aber einfache Praxis Schulden- und Zinsmanagement 30.04.2009 Vergifteter Finanz-Cocktail Schärfste ökonomische Kontraktion seit 60 Jahren Finanzmärkte ohne Kompass und

Mehr

Analyse des Budgetdienstes. Zusammenfassende Feststellungen

Analyse des Budgetdienstes. Zusammenfassende Feststellungen Analyse des Budgetdienstes Bericht gemäß 78 (5) BHG 2013 über das Eingehen, die Prolongierung und die Konvertierung von Finanzschulden und Währungstauschverträgen im Finanzjahr 2015 (92/BA) Zusammenfassende

Mehr

Stadtkämmerei. Telefon: 233-92122 Telefax: 233-26907. Hauptabteilung I/22. Schuldenmanagement; Quartalsbericht. Sitzungsvorlage 02-08 / V 10343

Stadtkämmerei. Telefon: 233-92122 Telefax: 233-26907. Hauptabteilung I/22. Schuldenmanagement; Quartalsbericht. Sitzungsvorlage 02-08 / V 10343 Telefon: 233-92122 Telefax: 233-26907 Stadtkämmerei Hauptabteilung I/22 Schuldenmanagement; Quartalsbericht Sitzungsvorlage 02-08 / V 10343 Anlage: Bericht II. Quartal 2007 Bekanntgabe im Finanzausschuss

Mehr

Interventionszins-Strategie

Interventionszins-Strategie Interventionszins-Strategie Ausgangssituation...1 Fazit...2 Zahlenbeispiel-Erläuterungen...2 Beispiel A: Portfolio ohne Sicherung...3 Beispiel B: Portfolio mit sofortiger Zinssicherung...4 Beispiel C:

Mehr

Stadtkämmerei KaStA 1.1 Treasury

Stadtkämmerei KaStA 1.1 Treasury Telefon: 0 233-92519 Telefax: 0 233-24948 Stadtkämmerei KaStA 1.1 Treasury Sondertilgungen 2013 Anlagen Sitzungsvorlage Nr. 08-14 / V 13855 Bekanntgabe im Finanzausschuss vom 18.02.2014 (SB) Öffentliche

Mehr

Schuldscheine und PPP

Schuldscheine und PPP Schuldscheine und PPP Arbeitskreissitzung Finanzierung des Bundesverbands Private Public Partnership e.v. Montag, den 22. April 2015 / 13:00-17:00 Herbert Smith Freehills Germany LLP, Neue Mainzer Straße

Mehr

1. welcher durchschnittliche Zinssatz in den Jahren 2006, 2007 und 2008 für die Kreditmarktschulden des Landes insgesamt zu zahlen war;

1. welcher durchschnittliche Zinssatz in den Jahren 2006, 2007 und 2008 für die Kreditmarktschulden des Landes insgesamt zu zahlen war; Landtag von Baden-Württemberg 15. Wahlperiode Drucksache 15 / 4024 12. 09. 2013 Antrag der Abg. Dr. Hans-Ulrich Rülke u. a. FDP/DVP und Stellungnahme des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Entwicklung

Mehr

Stadtkämmerei. Telefon: 0-233-92122 Telefax: 0-233-26907. Hauptabteilung I/22. Schuldenmanagement; Halbjahresbericht Bericht I.

Stadtkämmerei. Telefon: 0-233-92122 Telefax: 0-233-26907. Hauptabteilung I/22. Schuldenmanagement; Halbjahresbericht Bericht I. Telefon: 0-233-92122 Telefax: 0-233-26907 Stadtkämmerei Hauptabteilung I/22 Schuldenmanagement; Halbjahresbericht Bericht I. Halbjahr 2012 Sitzungsvorlage 08-14 / V 09575 Bekanntgabe in der Sitzung des

Mehr

Sicht- und Eingangsvermerk der Schriftführung öffentlich/nichtöffentlich nichtöffentlich gemäß. Rat 13. Dezember 2007

Sicht- und Eingangsvermerk der Schriftführung öffentlich/nichtöffentlich nichtöffentlich gemäß. Rat 13. Dezember 2007 Beschlussvorlage der Verwaltung - Vorblatt - Sicht- und Eingangsvermerk der Schriftführung öffentlich/nichtöffentlich nichtöffentlich gemäß öffentlich Bezeichnung der Vorlage Zins- und Schuldenmanagement

Mehr

Schuldenbericht 2004

Schuldenbericht 2004 Landeshauptstadt Dresden Schuldenbericht 24 Bericht zur Darlegung des Kreditportfolios der Landeshauptstadt Dresden Geschäftsbereich Finanzen und Liegenschaften Stadtkämmerei Impressum Herausgeber: Landeshauptstadt

Mehr

Finanzen. Gesamtausgaben steigen in Niedersachsen unterdurchschnittlich. Kräftiger Anstieg der Sachinvestitionen in Niedersachsen

Finanzen. Gesamtausgaben steigen in Niedersachsen unterdurchschnittlich. Kräftiger Anstieg der Sachinvestitionen in Niedersachsen Finanzen Gesamtausgaben steigen in unterdurchschnittlich Die bereinigten Gesamtausgaben haben in mit + 2,7 % langsamer zugenommen als in Deutschland insgesamt (+ 3,6 %). Die höchsten Zuwächse gab es in

Mehr

Ein Programm der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) in Kooperation mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Ein Programm der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) in Kooperation mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Förderziel Die ISB vergibt im Rahmen dieses Programmes zinsgünstige Kommunaldarlehen, mit welchen Investitionen zur Unterbringung von Flüchtlingen finanziert werden. Wer kann Anträge stellen? - Gebietskörperschaften

Mehr

Kommunale Finanzinstrumente Erfassung. Bewertung. Bewirtschaftung. Dr. Christian KOCH HYPO NOE Gruppe Bank AG

Kommunale Finanzinstrumente Erfassung. Bewertung. Bewirtschaftung. Dr. Christian KOCH HYPO NOE Gruppe Bank AG Kommunale Finanzinstrumente Erfassung. Bewertung. Bewirtschaftung Dr. Christian KOCH HYPO NOE Gruppe Bank AG Übersicht * Ausgangssituation Rahmenbedingungen * Finanzinstrumente in der Gemeinde - Erfassung

Mehr

für die Stadt Wunsiedel

für die Stadt Wunsiedel für die Stadt Wunsiedel 17.07.2013 Inhalt I. Kennzahlenspiegel II. Verschuldungsstruktur im Zeitablauf III. Szenarioanalysen zukünftiger Zinszahlungen IV. Optimierungsvorschlag V. Annahmen VI. Übersicht

Mehr

Investieren in Zeiten der Finanzmarktkrise. Finanzforum agra 2009 Leipzig, 25. April 2009

Investieren in Zeiten der Finanzmarktkrise. Finanzforum agra 2009 Leipzig, 25. April 2009 Investieren in Zeiten der Finanzmarktkrise Finanzforum agra 2009 Leipzig, DZ BANK AG Dr. Danilo Stephan 1 Agenda 1 Vorstellung 2 Investieren in der Krise? 3 Aktives Zinsmanagement 2 Der genossenschaftliche

Mehr

Treasury/Volkswirtschaftliche. Treasury/VolkswirtschaftlicheAnalyse. 20. April 2010 / HuG Zinsfrühstück

Treasury/Volkswirtschaftliche. Treasury/VolkswirtschaftlicheAnalyse. 20. April 2010 / HuG Zinsfrühstück KonjunkturKonjunktur-und undfinanzmarkttrends Finanzmarkttrends2010 2010 Sind Sinddie dieturbulenzen Turbulenzenan anden denkapitalmärkten Kapitalmärktenüberstanden? überstanden? Dr. Dr.Martina MartinaSchweitzer,

Mehr

Schulden- und Zinsmanagement bei sächsischen Abwasserzweckverbänden als Grundlage eines optimierten Fremdkapitaleinsatzes

Schulden- und Zinsmanagement bei sächsischen Abwasserzweckverbänden als Grundlage eines optimierten Fremdkapitaleinsatzes Schulden- und Zinsmanagement bei sächsischen Abwasserzweckverbänden als Grundlage eines optimierten Fremdkapitaleinsatzes Regionalveranstaltungen in Chemnitz, Dresden und Leipzig 2008 Friedbert Damm Inspiration:

Mehr

LVR Doppelhaushalt 2015 / 2016

LVR Doppelhaushalt 2015 / 2016 LVR Doppelhaushalt 2015 / 2016 Zwischenbericht und Ausblick auf den Doppelhaushalt 2017 / 2018 Abteilung 21.10 Köln, Januar 2016 Haushaltswirtschaftliche Ziele Umlagesatzgestaltung unter Beachtung des

Mehr

Überlegungen zu den Auswirkungen der Finanzkrise

Überlegungen zu den Auswirkungen der Finanzkrise Überlegungen zu den Auswirkungen der Finanzkrise Vortrag anlässlich des DRZW-Seminars Die Finanz- und Wirtschaftskrise in Deutschland und Russland Dresden, 1. Oktober 2009 Prof. Dr. Peter Reichling Otto-von-Guericke-Universität

Mehr

Hintergrundinformation. zur Strategie der Stadt Wien zum Abbau der restlichen Schweizer-Franken-Verbindlichkeiten

Hintergrundinformation. zur Strategie der Stadt Wien zum Abbau der restlichen Schweizer-Franken-Verbindlichkeiten Hintergrundinformation zur Strategie der Stadt Wien zum Abbau der restlichen Schweizer-Franken-Verbindlichkeiten Hintergrund Fremdwährungskredite sind Kredite, die in einer anderen Währung in diesem Fall

Mehr

Immobilienfinanzierung - aber richtig

Immobilienfinanzierung - aber richtig Immobilienfinanzierung - aber richtig Langfristige Zinsfestschreibung oder variabel auf EURIBOR- Basis? Fremdwährungsdarlehen in Schweizer Franken oder japanischen YEN? LIBOR, CAP, SWAP und andere "böhmische

Mehr

Zinstauschgeschäfte - Absicherung, Kostenoptimierung oder reine Spekulation?

Zinstauschgeschäfte - Absicherung, Kostenoptimierung oder reine Spekulation? Zinstauschgeschäfte - Absicherung, Kostenoptimierung oder reine Spekulation? Mag. Florian Weihs, Bereichsleiter Treasury Im Rahmen der Innocom/Finanzbrunch 16.1.2013, Salzlager Hall 16.1.2013 Die aktuellen

Mehr

Paul Middendorf. Bürgermeisterseminar Steuerungsmöglichkeiten im Bereich der Kommunalfinanzen

Paul Middendorf. Bürgermeisterseminar Steuerungsmöglichkeiten im Bereich der Kommunalfinanzen Bürgermeisterseminar Steuerungsmöglichkeiten im Bereich der Kommunalfinanzen Finanzkrise der Kommunen Einnahmen stagnieren Ausgaben steigen Fehlbeträge nehmen zu Verschuldung steigt fehlender Haushaltsausgleich

Mehr

Nachhaltiges Planen und Wirtschaften unter Wachstumsbedingungen

Nachhaltiges Planen und Wirtschaften unter Wachstumsbedingungen Finanzreferat Nachhaltiges Planen und Wirtschaften unter Wachstumsbedingungen Harald Riedel, Mönchengladbach, 20. Oktober 2011 15.11.11 Finanzreferat Folie 1 Wissenswertes über Nürnberg Nürnberg als typische

Mehr

Stand: April 2014 SCHULDSCHEINDARLEHEN K-BOND

Stand: April 2014 SCHULDSCHEINDARLEHEN K-BOND Stand: April 2014 SCHULDSCHEINDARLEHEN K-BOND Ausgangslage Finanzierung Durch Umsetzung der Eigenkapitalanforderungen gemäß der Basel III Regularien: bieten immer weniger Banken langfristige Immobilienfinanzierungen

Mehr

Gegenüberstellung der Einnahmen des Verwaltungshaushaltes (in TEUR) Ist 2005 Ist 2006 Ist 2007 Ist 2008

Gegenüberstellung der Einnahmen des Verwaltungshaushaltes (in TEUR) Ist 2005 Ist 2006 Ist 2007 Ist 2008 Pressemitteilung Newsletter 5/10 03.02.10 Haushaltsplan Die Stadträte haben am Montag über den Haushalt für das Jahr entschieden. Im Verwaltungshaushalt befinden sich 20,5 Millionen, das sind knapp 240

Mehr

Aktives Zins- und Schuldenmanagement im kommunalen Bereich

Aktives Zins- und Schuldenmanagement im kommunalen Bereich Aktives Zins- und Schuldenmanagement im kommunalen Bereich Gründe für ein aktives Zins- und Schuldenmanagement 92 Abs. 2 HGO Gebot der sparsamen und wirtschaftlichen Haushaltsführung Erlass des Hess. Ministeriums

Mehr

Nov-10 Univ.-Prof. Dr. Christina Schaefer. Gliederungsüberblick. 1. Bedeutung öffentlicher Unternehmen für die Daseinsvorsorge

Nov-10 Univ.-Prof. Dr. Christina Schaefer. Gliederungsüberblick. 1. Bedeutung öffentlicher Unternehmen für die Daseinsvorsorge Innovatives Schulden- und Finanzmanagement in öffentlichen Unternehmen Univ.-Prof. Dr. Christina Schaefer Helmut-Schmidt Universität Hamburg Lehrstuhl für Verwaltungswissenschaft, insbesondere Steuerung

Mehr

Landesschulden 3. in Mio. DM 31.12.1997 31.12.1996 + _

Landesschulden 3. in Mio. DM 31.12.1997 31.12.1996 + _ Landesschulden 3 Die Schulden des Landes sind 1997 erneut um 2,1 Mrd. DM auf jetzt 55,5 Mrd. DM angewachsen. Die haushaltsmäßige Nettokreditaufnahme war um 65 höher als im Vorjahr. 1 Schuldenentwicklung

Mehr

Hochschule Rhein-Main. Sommersemester 2015

Hochschule Rhein-Main. Sommersemester 2015 Vorlesung Hochschule Rhein-Main Sommersemester 2015 Dr. Roland Stamm 27. April 2015 Diskontfaktoren: Legt man heute (in t) 1 Einheit bis T an, und erhält dafür in T insgesamt x zurück (mit Zinseszins,

Mehr

Niedrige Zinsen, geringe Wachstumsdynamik

Niedrige Zinsen, geringe Wachstumsdynamik MARKTKOMMENTAR Niedrige Zinsen, geringe Wachstumsdynamik Wirtschaft im Euroraum wird im nächsten Jahr wieder wachsen Wirksamkeit der EZB-Geldpolitik ist begrenzt Bundesanleihen im Sog von US-Treasuries

Mehr

1. Einleitung. 2. Investitionspaket Brücken in die Zukunft

1. Einleitung. 2. Investitionspaket Brücken in die Zukunft 1. Einleitung Am 26.10.2015 fand im Sächsischen Staatsministerium der Finanzen (SMF) ein Spitzengespräch mit den kommunalen Spitzenverbänden (SSG und SLKT) zu den Themenbereichen: Investitionspaket Brücken

Mehr

23. Finanzsymposium Mannheim

23. Finanzsymposium Mannheim 23. Finanzsymposium Mannheim Die Optimierung des Zinsaufwandes unter Berücksichtigung der Risikokennzahl Cashflow-at-Risk Jürgen Sedlmayr, Leiter Helaba Risk Advisory, Bereich Kapitalmärkte Mannheim, 19.

Mehr

Platzhalter für Bild, Bild auf Titelfolie hinter das Logo einsetzen. Finanzierungstheorie. Prof. Dr. Marc Gürtler

Platzhalter für Bild, Bild auf Titelfolie hinter das Logo einsetzen. Finanzierungstheorie. Prof. Dr. Marc Gürtler Platzhalter für ild, ild auf Titelfolie hinter das Logo einsetzen Finanzierungstheorie Prof. Dr. Marc Gürtler usgangssituation Vermögender Investor mit überschüssigen Mitteln Mittelloses Unternehmen mit

Mehr

Finanzmanagement als Beitrag zum Risikomanagement

Finanzmanagement als Beitrag zum Risikomanagement 3. Deutscher Kämmerertag - Frankfurt am Main, 12. September 2007 Finanzmanagement als Beitrag zum Risikomanagement Lars Martin Klieve, Stadtkämmerer der Stadt Gelsenkirchen Aktiva Saldo Passiva Saldo Stand

Mehr

EU Financial Transaction Tax

EU Financial Transaction Tax EU Financial Transaction Tax Zürich, 7. November 2013 Urs Kapalle, Leiter Finanzpolitik und Steuern, Mitglied der Direktion der Schweizerischen Bankiervereinigung Inhaltsverzeichnis 1. Hintergrund 2. Steuerbare

Mehr

Zins- und Rohstoffabsicherung

Zins- und Rohstoffabsicherung InternationalCenter und Derivate Markus Bergmann Zins- und Rohstoffabsicherung Sparkasse Landshut 25. i 2012 Ausgangslage Allgemeines Beispiel Sie benötigen für eine Investition 500.000,00 EUR. Die Finanzierung

Mehr

Klicken Sie, um das Titelformat. zu bearbeiten Analyse Ihres Schulden- und

Klicken Sie, um das Titelformat. zu bearbeiten Analyse Ihres Schulden- und Klicken Sie, um das Titelformat S - Kommunale Verschuldungsdiagnose zu bearbeiten Analyse Ihres Schulden- und Klicken Sie, um das Format des Untertitel-Masters zu bearbeiten. Derivate-Portfolios 17. Dezember

Mehr

Dortmund direkt Kommunalpolitisches Forum der SPD-Ratsfraktion

Dortmund direkt Kommunalpolitisches Forum der SPD-Ratsfraktion Vorstandsmitglied der Sparkasse Dortmund Geschäftsbereich Firmen- und Gewerbekunden Dortmund direkt Kommunalpolitisches Forum der SPD-Ratsfraktion Finanzierungsinstrumente für Kommunen Chancen und Risiken

Mehr

Seite 1. Feste oder schwankende Kreditrate. Eigenkapitalquote. MBVO Baufinanzierung Die richtige Tilgungsrate

Seite 1. Feste oder schwankende Kreditrate. Eigenkapitalquote. MBVO Baufinanzierung Die richtige Tilgungsrate Parameter Feste oder schwankende Kreditrate Abbildung 1: Entwicklung der Kreditrate bei Krediten mit festem Zinssatz und fester Annuität gegenüber Krediten mit regelmäßiger Anpassung des Zinssatzes Parameter

Mehr

KfW - Geschäftsbereich Kommunalbank. KfW Förderprogramme für Investitionen mit Bezug auf kommunale und gemeinnützige Krankenhäuser

KfW - Geschäftsbereich Kommunalbank. KfW Förderprogramme für Investitionen mit Bezug auf kommunale und gemeinnützige Krankenhäuser KfW - Geschäftsbereich Kommunalbank KfW Förderprogramme für Investitionen mit Bezug auf kommunale und gemeinnützige Krankenhäuser Bankdurchgeleitete Kreditvergabe für kommunale Unternehmen und gemeinnützige

Mehr

Stadtkämmerei Hauptabteilung I/2

Stadtkämmerei Hauptabteilung I/2 Telefon: 0 233-92519 Telefax: 0 233-24948 Stadtkämmerei Hauptabteilung I/2 Schuldenportfolio Antrag Nr. 08-14 / A 01558 der Stadtratsfraktion der FDP vom 12.05.2010 1 Anlage Sitzungsvorlage Nr. 08-14 /

Mehr

Zeitfenster des Glücks

Zeitfenster des Glücks Zeitfenster des Glücks Wellenreiter-Kolumne vom 23. April 2015 Im Bundes-Haushaltsplan 2015 sind 26,8 Milliarden Euro für Zinszahlungen veranschlagt. Nach einem Bericht der Welt soll schon jetzt klar sein,

Mehr

Prüfung der Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit

Prüfung der Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit Prüfung der Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit des Einsatzes derivativer Finanzinstrumente im Rahmen der Kredit- und Schuldenverwaltung Gliederung 1. Einleitung 2. Was leisten Finanzderivate

Mehr

Neue Finanzierungsmöglichkeiten und verbesserte Konditionen für Handwerksunternehmen

Neue Finanzierungsmöglichkeiten und verbesserte Konditionen für Handwerksunternehmen Neue Finanzierungsmöglichkeiten und verbesserte Konditionen für Handwerksunternehmen 04. Juni 2012 Referent: Karl Lehmann Bereichsleiter Vertriebsmanagement Agenda I. Einführung II. III. IV. Kreditfinanzierung

Mehr

2.2.3 Derivative Finanzinstrumente das Debt Management für Kommunen

2.2.3 Derivative Finanzinstrumente das Debt Management für Kommunen 2.2.3 Derivative Finanzinstrumente das Debt Management für n Aufgrund der zunehmenden Liberalisierung der internationalen Finanzmärkte seit Anfang der Achtzigerjahre drängt eine Vielzahl von innovativen

Mehr

Die Krise in der Eurozone Mythen, Fakten, Auswege

Die Krise in der Eurozone Mythen, Fakten, Auswege Die Krise in der Eurozone Mythen, Fakten, Auswege Seminar: Geld ist genug da? Möglichkeiten zur Finanzierung einer neuen Wirtschafts- und Sozialpolitik 17.9.211, DGB Region Niedersachsen-Mitte, Celle Florian

Mehr

Schuldenbericht der Landeshauptstadt Mainz

Schuldenbericht der Landeshauptstadt Mainz Schuldenbericht der Landeshauptstadt Mainz 2011 Vorwort des Finanzdezernenten Vor Ihnen liegt zum ersten Mal der Schuldenbericht der Landeshauptstadt Mainz, der in umfassender Form über das Schuldenportfolio

Mehr

Kommunalforum 11. März 2015. Michael Janßen Marco Eisenschmidt

Kommunalforum 11. März 2015. Michael Janßen Marco Eisenschmidt Kommunalforum 11. März 2015 Michael Janßen Marco Eisenschmidt Zinsprognose 2 Swap-Sätze aktuelle Zinsen (05.02.15) Zinsprognosevorschlag und Delta zur Altprognose Swapsätze (gg. 6M-Euribor) Tendersatz

Mehr

Das Budget 2009 Leider wieder mit dem Rücken an der Wand...

Das Budget 2009 Leider wieder mit dem Rücken an der Wand... Das Budget 2009 Leider wieder mit dem Rücken an der Wand... 20.11.2008 Einschätzung der GRÜNEN Mödling zum vorliegenden Budgetentwurf der Stadtgemeinde Mödling Auch heuer wurde das Budget rechtzeitig bekannt

Mehr

Stellungnahme der Verwaltung zum Schuldenbericht 2011

Stellungnahme der Verwaltung zum Schuldenbericht 2011 Stellungnahme der Verwaltung zum Schuldenbericht 2011 Zu dem Tagesordnungspunkt war verabredet, dass die Anmerkungen der FDP-Fraktion den Ratsmitgliedern mit einer Stellungnahme der Verwaltung zur Kenntnis

Mehr

ÖPP-Grundlagenworkshop Erfahrungen bei der Einbindung von Förderinstrumenten für ÖPP-Projekte

ÖPP-Grundlagenworkshop Erfahrungen bei der Einbindung von Förderinstrumenten für ÖPP-Projekte Die Bank, die Ihre Sprache spricht. ÖPP-Grundlagenworkshop Erfahrungen bei der Einbindung von Förderinstrumenten für ÖPP-Projekte Finanzierung von ÖPP-Projekten Kommune günstige Konditionen Finanzierungssicherheit

Mehr

Hochschule Rhein-Main. Sommersemester 2015

Hochschule Rhein-Main. Sommersemester 2015 Vorlesung Hochschule Rhein-Main Sommersemester 2015 Dr. Roland Stamm 13. April 2015 Übersicht 1 Zinsen 1 Zinsberechnung 2 2 Darlehen und Wertpapiere 1 Qutotierung 2 Rendite 3 Lineare Zinsderivate 1 Futures

Mehr

Ministerium des Innern

Ministerium des Innern Ministerium des Innern Ministerium des Innern des Landes Brandenburg Postfach 601165 C 14411 Potsdam An alle Landräte und Oberbürgermeister Potsdam, 28. Januar 2000 im Land Brandenburg Gesch.Z.: II/2 (Bei

Mehr

Vorbericht zum I. Nachtragshaushaltsplan 2011

Vorbericht zum I. Nachtragshaushaltsplan 2011 Vorbericht Vorbericht zum I. Nachtragshaushaltsplan 2011 Die Ansätze für den Haushaltsplan 2011, der als Doppelhaushalt bereits im Juni 2010 beschlossen wurde, mussten bereits sehr früh im Jahr 2010 ermittelt

Mehr

Optimierung eines Kreditportfolios durch den gezielten Einsatz von Zinsderivaten

Optimierung eines Kreditportfolios durch den gezielten Einsatz von Zinsderivaten Fallbeispiel Zinsderivate Praxisfall : Optimierung eines Kreditportfolios durch den gezielten Einsatz von Zinsderivaten Sparkassenakademie 1 Die Situation Ihr Kunde, die Makrohedge GmbH, hat in der Hochzinsphase

Mehr

Österreichische Kreditkunden profitieren von attraktiven Zinskonditionen

Österreichische Kreditkunden profitieren von attraktiven Zinskonditionen Österreichische Kreditkunden profitieren von attraktiven Zinskonditionen Entwicklung der Kundenzinssätze in Österreich und im Euroraum bis März 03 Martin Bartmann Österreich zählt derzeit zu jenen Ländern

Mehr

DZ BANK AG Aktives Zinsmanagement

DZ BANK AG Aktives Zinsmanagement DZ BANK AG Aktives Zinsmanagement DZ BANK AG Aktives Zinsmanagement Zinsen, Währungen, Rohstoffe - Marktpreisrisiken professionell begegnen, Daniel Hellwig CGCN Inhalt 1 2 3 4 Allgemeine Überlegungen Produkte

Mehr

Trotz Bilanzkonsolidierung der Kreditinstitute geringfügiges Wachstum von Einlagen und Krediten von privaten Haushalten

Trotz Bilanzkonsolidierung der Kreditinstitute geringfügiges Wachstum von Einlagen und Krediten von privaten Haushalten Trotz Bilanzkonsolidierung der Kreditinstitute geringfügiges Wachstum von Einlagen und Krediten von privaten Haushalten Wesentliche Entwicklungen im inländischen Finanzwesen Jänner bis August Norbert Schuh

Mehr

Praxisarbeit im Rahmen des Lehrgangs Management für gemeinnützige Wohnbauträger. Zürich, 11. März 2014

Praxisarbeit im Rahmen des Lehrgangs Management für gemeinnützige Wohnbauträger. Zürich, 11. März 2014 Praxisarbeit im Rahmen des Lehrgangs Management für gemeinnützige Wohnbauträger Zürich, 11. März 2014 Vorzeitiger Ausstieg aus der Hypothek ohne Margen-Penalty und mit indirekter Rückzahlung Verfasser:

Mehr

Dienstanweisung für den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten im kommunalen Zins- und Schuldenmanagement beim Landkreis Ebersberg

Dienstanweisung für den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten im kommunalen Zins- und Schuldenmanagement beim Landkreis Ebersberg Dienstanweisung für den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten im kommunalen Zins- und Schuldenmanagement beim Landkreis Ebersberg ausgefertigt am 14.12.2015 Inhaltsverzeichnis Seite 1. Geltungsbereich.3

Mehr

kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Klimaschutzinitiative genannt werden.

kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Klimaschutzinitiative genannt werden. Finanzierungsmodelle Wie auch in anderen Bereichen ist die Förderlandschaft in Deutschland im Bereich der Straßenbeleuchtung ein vielschichtiges Konglomerat. Fördermittelprogramme und Finanzierungsmöglichkeiten

Mehr

Kredit- und Fremdwährungsgeschäfte des Landes Brandenburg und Brandenburger Kommunen in Schweizer Franken

Kredit- und Fremdwährungsgeschäfte des Landes Brandenburg und Brandenburger Kommunen in Schweizer Franken Landtag Brandenburg 6. Wahlperiode Drucksache 6/707 Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage 202 des Abgeordneten Steeven Bretz der CDU-Fraktion Drucksache 6/478 Kredit- und Fremdwährungsgeschäfte

Mehr

Finanzausschuss 04.12.2012 Etatberatungen 2013/2014

Finanzausschuss 04.12.2012 Etatberatungen 2013/2014 Finanzausschuss 04.12.2012 Etatberatungen 2013/2014 0 Eckdaten 2013-2016 Ergebnis 2011 Ansatz 2012 Ansatz 2013 Ansatz 2014 Planung 2015 Planung 2016 Ergebnishaushalt Ordentliche Erträge 388.458.183 411.119.777

Mehr

Kapitel 20 650 Schuldenverwaltung

Kapitel 20 650 Schuldenverwaltung Kapitel 20 650 106 Kapitel Ansatz Ansatz mehr (+) IST Titel weniger ( ) Funkt.- Zweckbestimmung 2015 2014 2015 2013 Kennziffer EUR EUR EUR TEUR 20 650 E i n n a h m e n Verwaltungseinnahmen 119 01 831

Mehr

Nur wer seine Risken kennt, kann sie auch steuern

Nur wer seine Risken kennt, kann sie auch steuern Nur wer seine Risken kennt, kann sie auch steuern 28.10.2010 Mag. Rainer Bacher / Kommunalkredit Austria ÖSTERREICHS BANK FÜR INFRASTRUKTUR Agenda 1) Wirtschaftliches Umfeld 2) Zinsabsicherung: Lösungen

Mehr

SS 2014 Torsten Schreiber

SS 2014 Torsten Schreiber SS 2014 Torsten Schreiber 221 Diese Lücken sollten nicht auch bei Ihnen vorhanden sein: Wird im Bereich der Rentenrechnung die zugehörige zu Beginn eines Jahres / einer Zeitperiode eingezahlt, so spricht

Mehr

Hypothek aufnehmen Das müssen Sie wissen!

Hypothek aufnehmen Das müssen Sie wissen! Hypothek aufnehmen Das müssen Sie wissen! Ein eigenes Haus mit Garten für viele Menschen ist das noch immer der klassische Lebenstraum. Eine Möglichkeit wenn auch bei weitem nicht die einzige um diesen

Mehr

Schulden des öffentlichen Gesamthaushaltes

Schulden des öffentlichen Gesamthaushaltes in Mrd. Euro 2.000 1.800 Schulden des öffentlichen Gesamthaushaltes In absoluten Zahlen, 1970 bis 2012* Schulden des öffentlichen Gesamthaushaltes In absoluten Zahlen, 1970 bis 2012* Kreditmarktschulden

Mehr

Finanzierungsbausteine - Welche Chancen ergeben sich für Wachstumsunternehmen? 24. November 2009

Finanzierungsbausteine - Welche Chancen ergeben sich für Wachstumsunternehmen? 24. November 2009 Finanzierungsbausteine - Welche Chancen ergeben sich für Wachstumsunternehmen? 24. November 2009 Dr. Tanja Zschach Global Banking / Firmenkunden Deutschland Marktgebiet Thüringen Disclaimer Hinweis in

Mehr

Infrakredit Breitband

Infrakredit Breitband Infrakredit Breitband Finanzierung des kommunalen Eigenanteils durch die LfA Infrastruktur Bayerisches Breitbandforum, 07.11.2013 Vortrag von Birgit Jakob 1 102/2013 Die LfA Förderbank Bayern im Überblick

Mehr

Analyse des Schulden- und Derivate-Portfolios im Rahmen des Kommunalen Zinssteuerungsvergleichs

Analyse des Schulden- und Derivate-Portfolios im Rahmen des Kommunalen Zinssteuerungsvergleichs Analyse des Schulden- und Derivate-Portfolios im Rahmen des Kommunalen Zinssteuerungsvergleichs Stadt XYZ 4. Mai 2010 Analyse des Schulden- & Derivate-Portfolios 4. Mai 2010 Seite 1 Einleitung Sehr geehrte

Mehr

Kapitel 20 650 Schuldenverwaltung

Kapitel 20 650 Schuldenverwaltung Kapitel 20 650 92 Kapitel Ansatz Ansatz mehr (+) IST Titel weniger ( ) Funkt.- Zweckbestimmung 2012 2011 2012 2010 Kennziffer EUR EUR EUR TEUR 20 650 E i n n a h m e n Verwaltungseinnahmen 119 01 920 Vermischte

Mehr

FAQ Häufig gestellte Fragen zum Förderprogramm Sachsen-Anhalt STARK II

FAQ Häufig gestellte Fragen zum Förderprogramm Sachsen-Anhalt STARK II FAQ Häufig gestellte Fragen zum Förderprogramm Sachsen-Anhalt STARK II Allgemeine Fragen zum Förderprogramm 1. Ab wann können Anträge gestellt werden? 2. Bis wann muss der Antrag bei der Investitionsbank

Mehr

Private Altersvorsorge und Betriebsrenten Kann der Kapitalmarkt wirklich helfen?

Private Altersvorsorge und Betriebsrenten Kann der Kapitalmarkt wirklich helfen? Private Altersvorsorge und Betriebsrenten Kann der Kapitalmarkt wirklich helfen? Reformbaustelle Rente zwischen demographischem Wandel und Finanzkrise Prof. Dr. Michael Heise, Allianz SE Public Policy

Mehr

Hauptstadt Messe. Fonds Finanz Maklerservice und DSL Bank. Ihr Partner in der Baufinanzierung. Frank Ikus, Abteilung VDV 16.09.

Hauptstadt Messe. Fonds Finanz Maklerservice und DSL Bank. Ihr Partner in der Baufinanzierung. Frank Ikus, Abteilung VDV 16.09. Hauptstadt Messe Fonds Finanz Maklerservice und DSL Bank Ihr Partner in der Baufinanzierung Frank Ikus, Abteilung VDV 16.09.2014 Agenda Die DSL Bank stellt sich vor Warum DSL Bank? Produkte Konditionen

Mehr

Für wen eigenen sich Schuldscheine und Anleihen. Bayrischer Kämmerertag Nürnberg, 24. Juli 2014

Für wen eigenen sich Schuldscheine und Anleihen. Bayrischer Kämmerertag Nürnberg, 24. Juli 2014 Für wen eigenen sich Schuldscheine und Anleihen Bayrischer Kämmerertag Nürnberg, 24. Juli 2014 S. 1 Wachstumschancen vs Verschuldung S. 2 Kommunale Kreditwürdigkeit Art. 77 GO BY = Kommunale Konkursunfähigkeit

Mehr

Stellungnahme für das Fachgespräch des Finanzausschusses des Bundestages zur Niedrigzinspolitik der EZB am 4. November 2015

Stellungnahme für das Fachgespräch des Finanzausschusses des Bundestages zur Niedrigzinspolitik der EZB am 4. November 2015 Bund der Versicherten e. V., 24558 Henstedt-Ulzburg Per E-Mail finanzausschuss@bundestag.de Deutscher Bundestag Vorsitzende des Finanzausschuss Ingrid Arndt-Brauer, MdB Henstedt-Ulzburg, den 27.10.2015

Mehr

Policenankauf mit Garantie. Genomat. Flexibel wie ein Dispo günstiger als ein Kredit

Policenankauf mit Garantie. Genomat. Flexibel wie ein Dispo günstiger als ein Kredit Genomat Flexibel wie ein Dispo günstiger als ein Kredit potentielle Kunden suchen Schutz vor Altersarmut und Finanzierungsgefahren sowie sichere Kapitalanlagen haben jedoch häufig nur limitierte Möglichkeiten

Mehr

Schuldenbericht Landeshauptstadt München

Schuldenbericht Landeshauptstadt München Schuldenbericht Landeshauptstadt München 2008 Schuldenbericht Landeshauptstadt München 2008 Vorwort Schuldenmanagement und Finanzmarktkrise Wir haben eine Finanzmarktkrise, seit dem Jahr 2007 als unmerklichen

Mehr

Verfahren zur Steuerung der Zinsänderungsrisiken, Strategie der Zinssicherung

Verfahren zur Steuerung der Zinsänderungsrisiken, Strategie der Zinssicherung Verfahren zur Steuerung der Zinsänderungsrisiken, Strategie der Zinssicherung Präsentation im Finanzausschuss des Landtags am 10. September 2015 I. Eckpunkte des neuen Verfahrens II. Auswirkungen der Strategie

Mehr