WIRTSCHAFTSMAGAZIN DER IHK ZU COBURG

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1 Unsere Wirtschaft WIRTSCHAFTSMAGAZIN DER IHK ZU COBURG AUSGABE 4/2010 Region S. 5-7 IHK nach neuester Qualitätsnorm zertifiziert recht S. 32 Bundesarbeitsgericht nimmt Pausen von Sonderzuschlägen aus international S. 34 IHK-Signaturkarte spart Zeit und Geld Handel in der Region: Handlungsdruck wächst

2 2 tagesseminare Tagesseminare April und Mai 2010 april und 13. April Die Sekretärin / Der Sekretär das professionelle Sekretariat 21. und 22. April Erfolgreiche Preisverhandlung Profiwerkzeuge der Einkäufer 22. und 23. April Sicher führen in Produktionsbetrieben Teil april Datenschutzbeauftragte in Unternehmen 26. april Automatisiertes Mahnwesen und Zwangsvollsteckung 28. bis 30. April Basiswissen Lohn- und Gehaltsabrechnung (Kompaktseminar) mit allen Änderungen für das Jahr 2010 mai mai Auftreten Wirkung erzielen: Training zur Stärkung der Persönlichkeit 17. mai Frauen in Führungspositionen 20. mai Mit Auszubildenden richtig kommunizieren Seminarreihe Arbeitsrecht 20. april Aktuelles Kündigungsschutzrecht Seminarreihe EDV/ Internet (Unterrichtszeit: 18:00 Uhr bis 21:15 Uhr) 3. und 5. MAI Word-Bausteine: Erstellen von Dokumentationen Auskünfte und detailliertes Informationsmaterial: IHK zu Coburg, Coburg, Schloßplatz 5, Telefon , -24, -25, Fax , U nsere W ir t s chaf t 4/ 2010

3 editorial 3 Friedrich Herdan, Präsident der IHK zu Coburg Mehr Kaufkraft in die Innenstädte bekommen Liebe IHK-Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren, ein Drittel unserer insgesamt IHK-zugehörigen Unternehmen sind Handelsunternehmen. Somit stellt der Handel ein Schwergewicht der Wirtschaft in unserem IHK-Bezirk dar. Deshalb haben wir in dieser Ausgabe unserer IHK-Zeitschrift der Bedeutung dieses Wirtschaftszweigs entsprechend Rechnung getragen, indem wir in vielen Rubriken handelsbezogene Themen aufgreifen. Der Handel insbesondere der Facheinzelhandel hat sich im vergangenen Krisenjahr vergleichsweise robust erwiesen bundesweit nicht anders als in unserer Region. Doch die erfreulich stabilen Handelsumsätze dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Konsum- und Investitionsfreudigkeit der privaten Haushalte maßgeblich von der Stabilität der Beschäftigung im Konsumentenbereich abhängt, die mit Auslaufen der Kurzarbeit zur Jahresmitte auf eine harte Probe gestellt wird. Tiefere Spuren als die gegenwärtige Wirtschaftsflaute hat jedoch der nunmehr 15 Jahre andauernde Strukturwandel im Handel unserer Region hinterlassen. Zahlreiche traditionelle Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe in der Coburger Innenstadt und in unseren vier Kreisstädten sind diesem strukturellen Umbruch zum Opfer gefallen. Innenstadtfeindliche Maßnahmen wie die Ausweitung verkehrsfreier Zonen in den Stadtkernen und die Verlagerung innenstadtrelevanter Sortimente auf die grüne Wiese haben ebenfalls ihren Beitrag zu dieser Negativentwicklung geliefert. Vor diesem Hintergrund und in Anbetracht schwindender Besucherfrequenzen in den Zentrumslagen muss in den Rathäusern mehr und mehr die Erkenntnis reifen, dass Maßnahmen zur Belebung der Innenstädte künftig zu den wichtigen Aufgaben von Städten und Kommunen zählen sollten. In unserem IHK Bezirk zeichnen sich erfreulicherweise überall dort, wo bereits in städtebauliche und infrastrukturelle Maßnahmen investiert wurde, erste Erfolge ab. (siehe dazu Beiträge über Bad Rodach, S. 12; Neustadt, S. 13; Rödental, S.13; Seßlach, S.14) Auch im regionalen Oberzentrum Coburg sind Schlüsselaufgaben wie die Neugestaltung des Marktplatzes und Theaterplatzes als Bus- Rendezvous-Platz gut gelöst worden. Mit Beginn der Sanierungsarbeiten in der Ketschenvorstadt wurde jüngst ein weiteres wichtiges städtebauliches Vorhaben gestartet, das für die Zukunft der Coburger Innenstadt jedoch ebenso hohe Risiken beinhaltet, wie es Chancen eröffnet. Sicherlich wird das nach Süden an den Marktplatz angrenzende Gebiet nach Abschluss der Bauarbeiten in rund 10 Jahren als Wohn- und Handelsareal deutlich attraktiver sein. Dieser Zugewinn wäre jedoch teuer erkauft, würden sich dadurch nur die innerstädtischen Handelsschwerpunkte verlagern. Es darf nicht passieren, dass Geschäfte aus dem Steinweg oder der Mohrenstraße abwandern und in die neugestaltete Ketschenvorstadt ziehen. Eine weitere Verödung des Steinwegs und des Bereichs Mohrenstraße wären die Folge. Einer derartigen Entwicklung muss rechtzeitig durch geeignete Maßnahmen entgegengewirkt werden. Von schicksalhafter Bedeutung für die nachhaltige Belebung der Coburger Innenstadt ist es, dass parallel zur Entwicklung in der Ketschenvorstadt auch der Steinweg und die offene Frage des Postareals zeitnah (!) städtebaulich angegangen werden. Einerseits gilt es die Gefahr von Handelsverlagerungen zu bannen. Mit gleicher Intensität muss drohenden Umsatzeinbrüchen bei Baustellenanliegern in der Ketschenvorstadt durch clevere Initiativen begegnet werden. Nach Erfahrungen in anderen Städten und ähnlichen Projekten können Umsätze vorübergehend um bis zu 70 Prozent einbrechen. Das darf bei uns nicht sein! Wie erfolgreich gegengesteuert werden und wie aus vermeintlicher Not sogar eine Tugend erwachsen kann, zeigen erfolgreiche Vorbilder auch in unserer Region wie z.b. das abgeschlossene Sanierungsvorhaben Marktplatzumbau in Bad Rodach. Auf meinen Antrag im Coburger Stadtrat wurde auch für die Ketschenvorstadt ein Baustellenmarketing eingerichtet. Erfreulicherweise sind die ersten Aktionen bereits angelaufen. Erfreulicherweise hat die Stadt Coburg auch den Appell der IHK aufgenommen, die innerstädtischen Einzelhandelsgeschäfte insgesamt aktiver und wirkungsvoller zu unterstützen. Citymanagement und Stadtmarketing wurden personell verstärkt und lassen derzeit gute Ansätze erkennen. Das Engagement von dieser Seite allein wird jedoch nicht ausreichen, um Ungemach abzuwenden. Erforderlich sind gemeinsame Aktivitäten aller Betroffenen, in die sich auch die IHK gerne mit Rat und Tat einbringen wird. Die IHK zu Coburg versteht es als verpflichtende Aufgabe, sich für die Interessen des Handels in den Städten und Gemeinden der gesamten Region einzusetzen. Gegenüber den Entscheidungsträgern in der Kommunalpolitik sind wir gerne das Sprachrohr der Wirtschaft noch lieber allerdings aktiver Partner. Überall, wo Politik ernsthaft bereit ist, innerstädtische Funktionen zu stärken, kann sie mit unserer Unterstützung rechnen. Ihr Friedrich Herdan U nsere W ir t s c h a f t 4/ 2010

4 4 inhalt Unsere Wirtschaft WIRTSCHAFTSMAGAZIN DER IHK ZU COBURG Impressum Verleger und Herausgeber Industrie- und Handelskammer zu Coburg Coburg Schloßplatz 5. Telefon (09561) Fax (09561) (Standortpolitik, Zentrale Dienste, Recht, Ausbildung) und (09561) (Weiterbildung, Starthilfe und Unternehmensförderung, Innovation und Umwelt, International) Postfach Coburg. Internet: Leitung und Verantwortung für den Inhalt Hauptgeschäftsführer Gerold Gebhard Redaktion Natalie Riedel Fotos (soweit nicht anderw. ausgewiesen) Hagen Lehmann, Coburg (21), Henning Rosenbusch, Coburg (5), IHK zu Coburg Erscheinungsweise 10- mal jährlich (Doppelausgaben Januar/Februar und August/September) Bezugspreis Kostenlos für IHK-Zugehörige, im Übrigen 18,40 Euro pro Jahr. Der Bezug der IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen der grundsätzlichen Beitragspflicht als Mitglied der IHK. Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag von 7.30 bis Uhr Freitag: von 7.30 bis Uhr und weitere Termine nach persönlicher Vereinbarung Anzeigenmarketing und Herstellung w e b e r - kommunikation Öffentlichkeitsarbeit und Mediengestaltung Heckenweg Neustadt b. Coburg Telefon (09568) Fax (09568) Internet: Bankverbindung: VR-Bank Coburg eg (BLZ ) Kto.-Nr Druck DCT GmbH. Nicolaus-Zech-Str. 64a Coburg Telefon (09561) Geschäftsführer Siegmar Schnabel will die Qualität der IHK-Services weiter verbessern. 6 Region 03 Editorial 05 IHK verpflichtet sich zu kontinuierlicher Verbesserung 11 Boutiqueninhaberin sieht Coburger Steinweg in Imageschieflage 12 Rodacher Handel sieht im Tourismus den Wachstumsmotor für alle 13 Lob für Neustadts Maßnahmen zur Belebung der Innenstadt 17 Dr. Bernhard Kapp erinnert Coburg an ungelöste Aufgaben schwerpunktthema 20 Handel ist ein Schwergewicht der regionalen Wirtschaft STANDORT 22 Freistaat Bayern fordert heimische Nachwuchsdesigner heraus Annette Kolb und Michael Böhm arbeiten für einen Stimmungswandel in Coburg. 10 Aus- und Weiterbildung 24 Gestreckte Abschlussprüfung im Einzelhandel in der Testphase tourismus 26 Intelligentes Energiemanagement lohnt sich im Beherbergungsgewerbe innovation und umwelt 27 Abfallnachweisverfahren jetzt elektronisch Starthilfe / unternehmensförderung 28 Positive Trendwende bei den Gewerbeanmeldungen in der Region recht 31 Bundesfinanzministerium gibt Tipps für neue Dienstreiseabrechnungen Mit Verfasser-Namen bzw. Initialen gezeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Nachdruck von Beiträgen und Nachrichten nur mit vorheriger Zustimmung des Herausgebers. Beiträge unserer Zeitschrift, in denen Erzeugnisse von Firmen besprochen werden, dienen der Information der Leser, um sie über die Neuheiten auf diesem Gebiet aufzuklären. Eine Garantieerklärung für Produkte und Firmen ist damit nicht verbunden. Für den Anzeigenteil wird keine Haftung übernommen. wirtschaftsjunioren 23 Weitere Mitglieder für eine starke Gemeinschaft gesucht international 34 Digitale Signatur neuer Service der IHK zu Coburg Titelbild Der Durchgangsverkehr tut den Einhandelsgeschäften am Marktplatz von Bad Rodach keinen Abbruch. Sie freuen sich darüber, dass ihre Umsätze durch die mehrmonatigen Bauarbeiten an der Neugestaltung dieses Areals kaum beeinträchtigt wurden und führen das auch auf einfallsreiches Baustellen-Marketing zurück (S. 12). U nsere W ir t s chaf t 4/ 2010

5 REGION 5 Über die Urkunde für das zertifizierte QM-System der IHK freuen sich (von links): Präsident Friedrich Herdan, Bereichsleiterin Standortpolitik Patricia Leistner-Wolf, Geschäftsführer Siegmar Schnabel, Hauptgeschäftsführer Gerold Gebhard und Unternehmensberater Dr.-Ing. Günther W. Diekhöner (Die Denkfabrik, Bremen). Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert IHK verpflichtet sich zu kontinuierlicher Verbesserung Die IHK zu Coburg erfüllt seit Anfang des Jahres die anspruchsvollen Kriterien der internationalen und allgemein anerkannten Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001:2008. Nach nur einem knappen Jahr Vorbereitungszeit, in welcher alle qualitätsrelevanten Prozesse analysiert und ein Verfahren zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung installiert wurden, konnte im Januar das Zertifizierungs- Audit durch den Germanischen Lloyd mit Sitz in Hamburg erfolgreich durchlaufen werden. Damit ist die IHK zu Coburg eine der ersten IHKs bundesweit, die nach der neuen Norm 9001:2008 zertifiziert ist. Mit Einführung des Qualitätsmanagementsystems verpflichten wir uns zu einer kontinuierlichen Verbesserung unserer Tätigkeiten, so Präsident Friedrich Herdan. Dies bedeutet, dass alle Prozesse im Haus regelmäßig überprüft und deren Ergebnisse ständig optimiert und Schwachstellen beseitigt werden. Damit wollen wir die Qualität der Service- und Beratungsleistungen für unsere Mitgliedsunternehmen weiter steigern und die Kundenzufriedenheit erhöhen. Mit Stolz haben wir kürzlich das Zertifikat entgegengenommen. Mehr noch freut uns aber das erfolgreiche Abschneiden im Zertifizierungsaudit. Unseren Mitarbeitern wurde eine hohe Kundenorientierung sowie Motivation und Kenntnis bei der Umsetzung des Qualitätsmanagementsystems bescheinigt. Die Ausbildung von einem Mitarbeiter aus jedem Geschäftsbereich zu einem internen Auditor hat dabei maßgeblich zum Erfolg beigetragen, so Hauptgeschäftsführer Gerold Gebhard. Das Qualitätsmanagementsystem gilt für die Durchführung von IHK-Dienstleistungen sowie lückenlos für die Geschäftsprozesse aller IHK- Fachbereiche. Insbesondere wurde Wert auf die Arbeit in der Aus- und Fortbildung gelegt. Der Bereich Weiterbildung wurde zusätzlich nach der Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung (AZWV) zertifiziert. Außerdem umfasst das System auch organisatorische Aspekte, wie Kommunikation und Planungskompetenz, das Management von Ressourcen, die Qualifizierung und Weiterentwicklung der Mitarbeiter sowie die Realisierung von Qualitätszielen. Mit der Einführung eines zertifizierten Qualitätsmanagementsystems setzt die IHK zu Coburg den Erneuerungsprozess zur Qualitätsverbesserung im Kundeninteresse erfolgreich fort. Ziel ist es, den Kundennutzen bei gleichzeitig optimierter Prozess- und vor allem Kostenstruktur zu maximieren. So wurden in den letzten Monaten die Aufbau- und Ablauforganisation durch die Bremer Unternehmensberatung DD Die Denkfabrik überprüft und verschiedene Verbesserungsmaßnahmen umgesetzt. Durch die Neugestaltung des Empfangsbereichs und der Büro- und Besprechungsräume im Erdgeschoss wird den Mitgliedsbetrieben ein Plus an Service durch mehr Individualität, bessere Orientierung durch transparentere Strukturen und optimierte Arbeitsabläufe angeboten. Mit der Einführung eines Dokumentenmanagementsystems werden verschiedene Verwaltungsabläufe vereinfacht, die Reaktionszeiten verkürzt und die Beratungsqualität erhöht. Nur wenn wir erstklassige Leistung und Service in einem modernen Arbeitsumfeld anbieten, können wir den Ansprüchen unserer Mitgliedsbetriebe an eine moderne Dienstleistungsorganisation gerecht werden und die ständig steigenden Aufgaben erfolgreich und effizient erfüllen, betont Präsident Herdan. U nsere W ir t s c h a f t 4/ 2010

6 6 REGION Interview: IHK-Qualitätsmanagement-Beauftragter Siegmar Schnabel zum Nutzen des QM-Systems Die Mitglieder profitieren! Wie wichtig der IHK zu Coburg die kontinuierliche Verbesserung ihrer Leistung ist, dokumentiert sich darin, dass ein Geschäftsführer zum Qualitätsmanagement-Beauftragten ernannt wurde. Im Interview erläutert Siegmar Schnabel, warum er die größten Gewinner des neuen Systems bei den Kunden der IHK sieht. Unsere Wirtschaft: Herr Schnabel, wozu hat die IHK zu Coburg ein Qualitätsmanagementsystem gebraucht? DD Die Denkfabrik: Neue Maßstäbe für IHKs gesetzt Für die Zertifizierung der IHK zu Coburg nach der internationalen Norm ISO 9001:2008 wurden alle Prozesse analysiert und transparent strukturiert. Alle bei der Einführung des QM-Systems identifizierten Optimierungspotenziale wurden dabei konsequent ausgeschöpft und führten zu einer nachhaltigen Veränderung der Arbeitsprozesse. Eindeutige Kommunikationswege, Zielvereinbarungen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und professionelles Projektmanagement sind jetzt die Eckpfeiler für eine ressourcenschonende Organisation aller Kammerprojekte. Eine von der Denkfabrik im März 2010 durchgeführte Stärken-/Schwächen-Analyse attestiert Siegmar Schnabel, Geschäftsführer und in Personalunion auch Qualitätsmanagementbeauftragter der IHK zu Coburg, dass er durch sein Engagement beim Aufbau des QM-Systems neue Maßstäbe im Qualitätsmanagement der deutschen Industrie- und Handelskammern gesetzt hat. Coburg ist damit Vorbild für alle zukünftig zu zertifizierenden Kammern. Die von uns im Rahmen des Projekts ausgebildeten internen Auditoren garantieren, dass das heute erreichte hohe Niveau auch in der Zukunft gehalten wird. Dr.-Ing. Günther W. Diekhöner, Geschäftsführender Gesellschafter, DD Die Denkfabrik, Forschungs- und Entwicklungs GmbH, Bremen Siegmar Schnabel: Oberstes Ziel ist es, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Dazu muss die IHK wie jedes andere Dienstleistungsunternehmen über die Kundenanforderungen Bescheid wissen. Zwar haben wir diese prinzipiell auch in der Vergangenheit gekannt, z. B. aufgrund zahlreicher Feedback-Gespräche oder Befragungen. Mit dem QM haben wir geeignete Instrumentarien eingeführt, diese strukturiert zu erfassen, zu bewerten und notwendige Maßnahmen zu ergreifen, um die Schwerpunkte der IHK-Arbeit noch stärker an den Kundenbedürfnissen auszurichten. UW: Die IHK hat doch überwiegend hoheitliche Aufgaben zu erbringen. Wo haben Sie denn da überhaupt Handlungsspielraum? Schnabel: Zunächst möchte ich festhalten, dass gerade bei den hoheitlichen Aufgaben ein hoher Qualitätsmaßstab anzulegen ist. So ist es wichtig, dass Aufgaben wie das Bescheinigungswesen im Außenhandel oder Stellungnahmen zu Handelsregistereintragungen schnell, korrekt und kundenfreundlich ausgeübt werden. Laufen Dinge einmal schief, werden die Fehler systematisch erfasst und Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet und der Erfolg der Maßnahmen kontrolliert. So können Fehler künftig vermieden werden. Betrachtet man den Bereich der Interessenvertretung und Serviceleistungen, so gibt der gesetzliche Rahmen den IHKs Gestaltungsspielraum, den wir gezielt im Kundeninteresse ausfüllen. UW: Warum haben Sie gerade eine Zertifizierung nach dem Standard ISO 9001:2008 gewählt? Schnabel: Es handelt es sich dabei um eine weit verbreitete und allgemein anerkannte internationale Norm zum Aufbau von Qualitätsmanagementsystemen, die eine hohe Akzeptanz auch bei unseren Mitgliedsunternehmen besitzt. Dies soll zudem zeigen, dass eine IHK nach vergleichbaren Grundsätzen arbeitet wie ein Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Zwar hat die IHK keine Gewinnerzielungsabsicht, muss aber genauso sparsam und wirtschaftlich mit ihren Ressourcen umgehen wie ein Unternehmen. Wesentlicher ist aber der prozessorientierte Ansatz für die Entwicklung, Verwirklichung und Verbesserung der Wirksamkeit eines Qualitätsmanagementsystems. So werden nicht einzelne Einheiten der Organisation isoliert betrachtet. Das Zusammenspiel einzelner Tätigkeiten in der gesamten Wertschöpfungskette steht im Mittelpunkt. Erste Verbesserungen bereits in der Einführungsphase erzielt UW: Wo sehen Sie die positiven Effekte seit Einführung des Systems? Schnabel: Gerade während der Einführungsphase haben unsere Mitarbeiter, unterstützt durch Die Denkfabrik, ihre gesamten Tätigkeiten analysiert und beschrieben. Allein dadurch haben sich die Mitarbeiter mit ihrer Arbeit kritisch auseinandergesetzt, Optimierungspotenzial festgestellt und umgesetzt. Die Handlungsabläufe sind jetzt transparent dargestellt und bieten, z. B. im Vertretungsfall, eine hervorragende Arbeitsgrundlage. UW: und wie profitieren die Mitgliedsunternehmen der IHK davon? Schnabel: Durch ein Beschwerdemanagement beispielsweise werden Schwachstellen in der Ablauforganisation schneller aufgedeckt und durch einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess geschlossen. Die Tätigkeiten orientieren sich noch stärker an den Kundenanforderungen. Der Qualitäts- und Servicegedanke wird bei den Mitarbeitern weiter ausgebaut. U nsere W ir t s chaf t 4/ 2010

7 REGION 7 Doch Qualitätsmanagement ist mehr. Durch die Vorgabe von Qualitätszielen und ein einheitliches Leitbild identifizieren sich unsere Mitarbeiter stärker mit den Aufgaben unserer IHK. Es schärft das Bewusstsein dafür, dass jeder mit seiner Arbeit maßgeblich zur Qualität und damit zum Erfolg der IHK beiträgt. Durch eine an den Kundenbedürfnissenen ausgerichtete Personalentwicklung und Kommunikationsstrategie werden wir die an uns herangetragenen Anforderungen noch besser erfüllen können. UW: Sind das nicht Dinge, die für eine Institution ohnehin selbstverständlich sein sollten? Schnabel: Das ist richtig. Aber das systematische Herangehen und der umfassende Ansatz stellen ein hervorragendes Instrumentarium dar, dass es sich bei Qualität, kontinuierliche Verbesserung im Kundeninteresse nicht um Worthülsen oder reine Willensbekundungen handelt, sondern der Qualitätsgedanke auch tatsächlich gelebt, also umgesetzt wird. Geschäftsführer Siegmar Schnabel ist in Personalunion jetzt auch Beauftragter für das Qualitätsmanagement der IHK zu Coburg. Er verspricht: Wir werden dieses System leben! Wir beraten, entwickeln, trainieren seit über 30 Jahren. Inhabergeführt, kreativ, erfahren - Die Denkfabrik Gruppe Forschung und Entwicklung Technologieberatung und Training Managementberatung Medien + Kommunikation» Die Zusammenarbeit mit der Denkfabrik begann 2008 und umfasste mehrere Projekte zur Optimierung unserer Prozesse. Im Ergebnis sind unsere Erwartungen in jeder Hinsicht voll erfüllt. «Friedrich Herdan, Präsident der IHK zu Coburg Eine Auswahl unserer Klienten: Ihr Ansprechpartner: Dr.-Ing. Günther W. Diekhöner DD Die Denkfabrik Gruppe Hochschulring Bremen Tel U nsere W ir t s c h a f t 4/ 2010

8 8 REGION IHK-Präsident Friedrich Herdan (links) und Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl (rechts) sprachen sich bei der Verleihung des IHK-Preises für eine weitere Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Hochschule Coburg und regionaler Wirtschaft aus. IHK zeichnet zum 32. Mal herausragende Hochschul-Abschlussarbeiten aus Preise für Zukunftsmacher Im Rahmen einer Feierstunde in der IHK zu Coburg wurden vier Absolventen der Hochschule Coburg mit dem IHK-Preis ausgezeichnet. Der Preis wurde in diesem Jahr bereits zum 32. Mal an Absolventen aus unterschiedlichen Fachbereichen für ihre hervorragenden Abschlussarbeiten verliehen. Bei der Würdigung der Preisträger ging IHK- Präsident Friedrich Herdan detailliert auf die Kernaspekte der Arbeiten ein und begründete deren Preiswürdigkeit aus Sicht der Jury. Einer der Preise ging an Beate Finkelnburg für ihre Diplomarbeit 100 Jahre Zukunft Wanderausstellung zum 100-jährigen Bestehen des Unternehmens BROSE in Coburg. Die Arbeit wurde im Studiengang Innenarchitektur an der Fakultät Design erstellt. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Kintzinger. Der zweite IHK- Preis wurde an Daniel Claus Hohner für seine Abschlussarbeit zum Thema Alkoholprävention unter Einbeziehung neurobiologischer Faktoren, erstellt an der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit, verliehen. Betreuer der Arbeit war Prof. Reiners-Kröncke. Der dritte IHK-Preis ging an Christoph Pabst für seine Diplomarbeit Ausbildung des Metalliceffects bei Lackapplikationen mit Hochrotationszerstäubern. Die Arbeit wurde in Kooperation mit der BASF Coatings AG durchgeführt und von Prof. Springer aus dem Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften betreut. Als vierter Preisträger wurde Stefan Theimer für seine Masterarbeit Flexibel adaptierbarer Dauerprüfautomat für Fahrzeug-Türen und Klappen mit permanentem Funktionszustands-Monitoring ausgezeichnet. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Schwarz an der Fakultät Elektrotechnik und Informatik. Präsident Herdan hob in seiner Laudatio die Qualität und den hohen Innovationscharakter der eingereichten Arbeiten hervor. Er wies darauf hin, dass Innovationen in einer modernen Gesellschaft das Fundament für wirtschaftlichen Erfolg und zukunftsfähige Arbeitsplätze seien. Um künftig im weltweiten Wettbewerb bestehen zu können, so Herdan, seien im Innovationsprozess die Hochschulen und KMU-Betriebe Schlüsselakteure. Durch ihre Kooperation müsse es im Know-how-Transfer gelingen, Forschungsergebnisse schnell in die Praxis zu bringen. Herdan würdigte die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Coburg und der regionalen Wirtschaft als herausragend. Auch der IHK- Preis sei ein Signal für die Bereitschaft der Hochschule, Forschungsaktivitäten verstärkt am Innovationsprozess und der Gestaltung des Wirtschaftsraums Coburg auszurichten. Der Dialog zwischen Ökonomie und Wissenschaft sei dennoch weiter auszubauen. Schon allein vor dem Hintergrund des steigenden Fachkräftebedarfs gebe es dazu kaum eine Alternative. Es müsse gemeinsame Hauptaufgabe werden, das an der Hochschule hervorgebrachte Humankapital künftig mehr an den Standort Coburg zu binden. Herausragende Abschlussarbeiten an der Hochschule Coburg würdigte die IHK zu Coburg auch in diesem Jahr mit Preisen. Im Bild (von links): IHK-Hauptgeschäftsführer Gerold Gebhard, Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl, die Preisträger Stefan Theimer, Daniel Claus Hohner und Christoph Pabst sowie IHK- Präsident Friedrich Herdan U nsere W ir t s chaf t 4/ 2010 Herdan forderte gleichsam Unternehmen und Wirtschaftsförderungen auf, sich in diesen Prozess einzubringen. Die Unternehmen, indem sie sich mit dem potentiellen akademischen Nachwuchs bekannt machen, mit der Hochschule kooperieren und sich offen zeigen für Innovationen; die Wirtschaftsförderungen, indem sie es als ihre vordringliche Aufgabe verstehen, die Attraktivität Coburgs als Wohn-, Lebens- und Hochschulstandort weiter auszubauen.

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10 10 REGION Citymanagerin Annette Kolb und Stadtmarketing-Koordinator Michael Böhm sehen sich als Instrument für die Wünsche und Bedürfnisse zum Produkt Coburg. Oberzentrum Coburg: Wo die neuen Markenbeauftragten anpacken Auf der Suche nach neuen Konzepten für alle Citymanagerin und Stadtmarketing-Koordinator arbeiten Hand in Hand, damit Coburg als Oberzentrum der Region einladenden Markenglanz entfaltet. Annette Kolb und Michael Böhm erzählten der IHK, wie sie ihren Job angehen. Eine Citymanagerin und ein Koordinator für Stadtmarketing begleiten seit einigen Monaten mit ihren Diensten städtebauliche Maßnahmen, durch die Coburg als Wohn-, Arbeitsund Einkaufsstadt attraktiver, vor allem aber belebter werden soll. Zum Jahresende 2009 hat die Kommune ihre Kooperation mit der Werbegemeinschaft Zentrum Coburg beendet und das Citymanagement über ihre Wirtschaftsförderungsgesellschaft in eigene Regie genommen. Citymanagerin Annette Kolb soll Hand-in-Hand mit dem Koordinator Stadtmarketing, Michael Böhm, wirken, weil die Stadt das Aufgabenportfolio nicht auf die Interessen einer organisierten Gruppe von Einzelhändlern einengen will. Organisationen und Initiativen in der Stadt sollen in zielgerichtete Aktivitäten und Konzepte eingebunden, verzahnt und koordiniert werden. Bei Annette Kolb hat sich nach einjähriger Arbeit für Coburg der Eindruck verfestigt: die Stimmung im Oberzentrum ist schlechter als die Lage. Sie kenne wenige Städte mit so hoher Lebensqualität und einem so umfassenden Angebot und glaube, dass es den Einzelhändlern in vielen Städten schlechter geht als in Coburg. So steht die Herbeiführung eines Stimmungswandels ganz oben auf der Prioritätenliste des Duos mit dem Selbstverständnis, nur das Instrument der Wünsche und Bedürfnisse zum Produkt Coburg (Böhm) zu sein. Weniger philosophisch sind die Ansätze für Initiativen: Weil die Beteiligung an Events wie Coburg macht blau schwinde, sollen neue Veranstaltungsimpulse in der Innenstadt gesetzt werden. Man denke über fünf bis sechs neue Projekte nach, lässt Böhm durchblicken, die sich nach dem bereits gesetzten Thema Europastadt Coburg ausrichten. Deutlicher wird er nicht; man sei noch auf der Suche nach Konzepten für alle. Derzeit werden Wünsche, Anregungen und Ideen gesammelt sowie Bedürfnisse hinterfragt. Wenn es an die Umsetzung gehe, sei vorstellbar, 70 bis 80 Prozent des Sachkostenaufwands im Umlageverfahren zu finanzieren. Die Stadt werde den Rest zuschießen und trägt den vollen Personalkostenaufwand. Gefordert sehen sich Citymanagement und Stadtmarketing nach eigenen Angaben darin, mögliche Beeinträchtigungen des Einzelhandels aufgrund städtischer Baustellen abzumildern. Besonders im Blick: der Umbau der Ketschenvorstadt, das nach Süden an den Marktplatz angrenzende Stadtquartier. Auf rund zehn Jahre Bauzeit ist das Projekt veranschlagt - in dieser Zeit sollen anliegende Handelsgeschäfte möglichst nicht beeinträchtigt werden. Kolb und Böhm kündigen gezieltes Baustellen-Marketing an, das sie als kontinuierliche Maßnahmen beschreiben, die immer wieder auf das Gebiet aufmerksam machen. Sonderkonditionen für Inserate in lokalen Medien haben sie für betroffene Geschäfte schon vereinbart und einen Stammtisch eingerichtet, der unregelmäßig zusammen kommt, wenn es etwas Neues zu Planung, Baufortschritt und Auswirkungen auszutauschen gibt. Positive Stimmung wollen sie erzeugen. Wir schaffen die Rahmenbedingungen, dass eine Baustelle auch eine Attraktion wird, verspricht Böhm. U nsere W ir t s chaf t 4/ 2010

11 Boutiquen-Besitzerin sieht Potenzial im Coburger Steinweg Plädoyer für einen Imagewandel Mit dem Steinweg ist es für Gabriele Wabnitz wie mit dem Propheten im eigenen Land. Bei den Coburgern genießt er wenig Wertschätzung. Und das völlig zu Unrecht und aus nicht nachvollziehbaren Gründen, sagt die Inhaberin der Boutique Gabriele, die seit knapp einem Jahr ein Geschäft auf der vermeintlichen Partymeile betreibt. REGION 11 Zu allererst müsse doch einmal festgestellt werden, dass Ladenöffnungszeiten und Kneipenszene zwei Paar verschiedene Stiefel seien. Das zeigten die Reaktionen der vielen auswärtigen Kunden, die sich über die Vielfalt des Angebots im Steinweg freuten, unbelastet von einem Ruf, der so nicht stimmt. Coburg sollte sich vielmehr glücklich schätzen, so eine wundervolle Einkaufsstraße zu haben. Wo sonst in der Stadt gebe es so viele individuelle, von Inhabern geführte Einzelhandelsgeschäfte? Wo sonst werde der Kunde noch so fundiert beraten? Über diese Stärken des Steinwegs werde viel zu wenig gesprochen, meint Gabriele Wabnitz. Aus Sicht der Boutique-Inhaberin wird von Seiten der Stadt zu wenig unternommen, um den Steinweg ins rechte Licht zu rücken. Ob Verwaltung oder Stadtmarketing, bislang sei es bestenfalls bei Absichtserklärungen geblieben. Vergeblich warte die Geschäftswelt bis heute auf die Schaffung einer Verbindungsachse mit attraktiven Läden zwischen dem ehemaligen Schlick-Gebäude im Steinweg und dem Kaufhof unter Einbeziehung des Post-Areals. Schon am Spitaltor könnte und sollte der Steinweg gut präsentiert werden. Doch stattdessen sei mit dem Verschwinden der Hinweistafel im Tordurchgang ein Rückschritt zu verzeichnen gewesen. Eine Tafel, welche die bunte Einkaufswelt in Coburgs längstem Teil der Fußgängerzone zeige, wäre jedoch ebenso wünschenswert wie zumindest ein beleuchteter und damit einladender Torbogen. Im Steinweg selbst könnten die Leuchten heller strahlen. Zudem vermisst Gabriele Wabnitz Blumenschmuck. Von Seiten der Stadtverwaltung habe sie hören müssen, dass dies wenig Sinn mache, würden Blumenkästen doch früher oder später zum Ziel von Vandalismus. Für die engagierte Einzelhändlerin ist das ohnehin nur ein pauschales Vorurteil. Und außerdem seien Ideen gefragt. Blumenschmuck könnte zum Beispiel oben an den Straßenlaternen angebracht werden, wo er besser geschützt sei. Ganz allgemein wünscht sich Gabriele Wabnitz, und da sei sie sich mit ihren Mitstreitern im Steinweg ziemlich einig, dass die Einkaufsmeile stärker in den Fokus des Stadtmarketings rückt. Von dieser Seite erwarte ich einfach mehr Initiative. Dabei sollte doch sämtlichen Beteiligten, Händlern, Marketingleuten und allen politischen Parteien, vor allem eines am Herzen liegen: Ein stimmiges Gesamtkonzept für die Innenstadt, zu der zentral der Steinweg gehört. Mathias Mathes Nach Erfahrung von Gabriele Wabnitz fehlt den Einheimischen der Blick für die Stärken des Coburger Steinwegs ganz im Gegensatz zu auswärtigen Gästen. Filiale Nürnberg Tel. 0911/ Fax: 0911/ Verkauf Neu u. Gebraucht Service Miete Leasing Publikumsfrequenz im Coburger Steinweg am verkaufsoffenen Sonntag zur Automeile im März: Man muss sich nur was einfallen lassen! U nsere W ir t s c h a f t 4/ 2010

12 12 REGION Im Gespräch mit Lars-Jörg Otto, Vorsitzender der Rodacher Werbegemeinschaft: Bad Rodach lädt zum Bummeln ein! Schuhhändler Lars-Jörg Otto: Der Tourismus ist für den Rodacher Handel wichtigster Umsatzbringer. Die Geschäfte in Bad Rodach, so Lars-Jörg Otto, könnten noch besser laufen, würden die touristischen Potenziale noch weiter ausgebaut. Bad Rodach hat beste Voraussetzungen dafür. Die Einzelhändler in Bad Rodach sind mit der gegenwärtigen Geschäftslage weitestgehend zufrieden. Das ist das erfreuliche Ergebnis eines persönlichen Gesprächs von IHK-Bereichsleiterin Patricia Leistner-Wolf mit Lars-Jörg Otto, Rodacher Schuheinzelhändler und IHK-Vollversammlungsmitglied. Wir haben den Umbau des Marktplatzes besser weggesteckt als im Vorfeld befürchtet. Trotzdem, dass Wirtschaftsflaute und Marktplatzumbau in Bad Rodach zusammenkamen, liefen die Geschäfte während des Marktplatzumbaus besser als gedacht, so Lars-Jörg Otto als Fazit zum abgelaufenen Geschäftsjahr. Auch wenn Otto es nicht explizit zur Sprache brachte, so kann dieser glimpfliche Ausgang des fast halbjährigen Marktplatzumbaus auch auf das erfolgreiche Baustellenmarketing zurückgeführt werden, welches von der Bad Rodacher Werbegemeinschaft begleitend durchgeführt wurde. Dank zahlreicher öffentlichkeitswirksamer Aktionen rund um den Marktplatzumbau kamen die Rodacher Einzelhändler mit einem blauen Auge davon. Rodacher Händler und Kunden können sich heute gleichsam an dem neu gestalteten Markplatz erfreuen. Erfreulich ist auch, dass trotz der monatelangen Beeinträchtigungen die Handelslandschaft rund um den Marktplatz nahezu konstant geblieben ist. Zwar hat der Lebensmittelmarkt im letzten Jahr geschlossen, doch haben wir noch immer eine sehr gute Ausstattung an alteingesessenen Metzgereien und Bäckereien. Diese geringe Fluktuation ist neben der sehr niedrigen Leerstandsquote rund um den Marktplatz ein Indiz für die stabile Lage des Einzelhandels hier in Bad Rodach. Um diesen Status quo des Handels halten oder besser noch weiter ausbauen zu können, sind der Erhalt der Befahrbarkeit des Marktplatzes und der Fortbestand einer ausreichenden Anzahl an Parkmöglichkeiten zwingend notwendig, betont Otto. Ein wichtiges Standbein für den Rodacher Einzelhandel ist der hiesige Kur- und Bädertourismus. Bad Rodach ist seit 1999 anerkanntes und damit jüngstes Heilbad Bayerns. Die Tourismussaison dauert gegenwärtig allerdings nur rund ein halbes Jahr mit Schwerpunkt in den Sommermonaten. Bad Rodach muss künftig den Tourismus als weiteres wichtiges Standbein erkennen und ausbauen. Die Kleinstadt liegt eingebettet in einer abwechslungsreichen Naturlandschaft, die über eine Vielzahl wertvoller Kulturgüter verfügt. Der Kurort selbst hat neben der modernisierten Therme mit einer neu gestalteten Saunalandschaft auch eine ansprechende Hotel- und Gastronomieszene aufzuweisen. Würden die Verantwortlichen in der Region in Sachen Tourismus enger zusammenarbeiten, könnten das noch freie Potenzial gehoben und das Thema Medical Wellness zu einem zukunftsfähigen Standortfaktor nicht nur für Bad Rodach, sondern für den gesamten Wirtschaftsraum ausgebaut werden. Mit dem neuen Tourismuskonzept, das Stadt und Landkreis jüngst verabschiedet haben, wurde eine erfolgversprechende Grundlage für eine zukunftsweisende Tourismusarbeit gelegt. Auch der Rodacher Handel könnte davon profitieren, sagt Lars- Jörg Otto überzeugt. Zukunftsweisend für den Rodacher Einzelhandel werden auch die Erkenntnisse aus dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) sein. Vom Bad Rodacher ISEK erwartet sich Lars-Jörg Otto ein visionäres und verbindliches Handlungsinstrumentarium, welches gleichsam von Bürgerschaft, Wirtschaft und Stadtverwaltung mitgetragen wird. Gegenwärtig fehlt allerdings noch ein verwertbares Ergebnis. Nur wenn wir alle an einem Strang ziehen und ein gemeinsames Ziel vor Augen haben, können wir die Wirtschaft in Bad Rodach zukunftsfähig gestalten, so Lars-Jörg Otto abschließend. U nsere W ir t s chaf t 4/ 2010

13 REGION 13 Strukturwandel trifft Große Kreisstadt hart, dennoch: Neustadts Händler loben ihre Stadt Der Einzelhandel in Neustadt fühlt sich in schwierigen Zeiten von der Stadt gut unterstützt. So lobte die Werbegemeinschaft Neustadt, in der rund 50 Händler zusammengeschlossen sind, in ihrer Hauptversammlung im März die städtischen Investitionen in die Um- und Neugestaltung von Verkehrswegen und Plätzen. Die Attraktivität der Innenstadt sei in den letzten Jahren deutlich erhöht worden, sagte die Vorsitzende Pia Faber. Durch den Verzicht auf Parkgebühren, ausreichend viele Parkflächen in zentraler Lage und Kurzparkzonen direkt an vielen Geschäften haben Kunden in Neustadt sehr komfortable Einkaufsmöglichkeiten. kann, nutze die Stadt ebenso wie einige Firmen für Aufmerksamkeiten und Geschenke. Dies zeige bereits Auswirkungen in den mit diesem System generierten Umsätzen in Handel und Gastronomie. Die Werbegemeinschaft sieht es als vordringliche Aufgabe an, Zahl und Quote ihrer Mitglieder zu erhöhen sowie durch originelle Innenstadt-Events für Frequenz in der Innenstadt zu sorgen. Derzeit ist höchstens ein Viertel der lokalen Handelsgeschäfte in der Gemeinschaft Mitglied, die seit rund 18 Jahren aktiv ist. Neustadts Handel ist durch Kaufkraftrückgang in der einheimischen Bevölkerung aufgrund von Arbeitsplatzverlusten in der Industrie sowie durch die Magnetwirkung des Handelsangebots in Nachbarstädten derzeit negativ beeinträchtigt. Mithilfe der städtischen Wirt- Die Stadt gehe mit dem eigenen Einkauf beispielhaft voran und berücksichtige bevorzugt lokale Anbieter. Den vor einigen Jahren eingeführten NECI-Gutschein, einem über Regionalbanken vertriebenen Gutschein, der in allen schaftsförderung wird an Konzepten gearbeitet, die Innenstadt mehr zu G o l d b e c k _ C O B 9 3 _ 0 4. p d f S e i t e , 1 5 : 0 4 teilnehmenden Geschäften eingelöst werden beleben. Rödental: Segensreicher Anschluss an die Autobahn Für den Handel in der Stadt Rödental erweist sich der nahezu unmittelbare Autobahnanschluss großer Verkaufsflächen als nachhaltiger Segen. Selbst die großen Verkehrsbaustellen vor Oberwohlsbach und an der Nordumgehung (St 2202) beeinträchtigen die positive Umsatzentwicklung kaum. Das sagte Rödentals Bürgermeister Gerhard Preß. Auch die Frequentierung im Zentrum habe sich durch die Autobahn positiv entwickelt: Der Zubringerverkehr aus Neustadt und Sonneberg sorgt da im Moment für Belebung. Zusätzliche Kundschaft gewonnen Über den unmittelbaren Autobahnanschluss hocherfreut sind vor allem die anliegenden Rödentaler Händler, die dadurch neue Kunden aus Bad Staffelstein, Lichtenfels und Bamberg gewinnen konnten. Gewerbebau mit System: wirtschaftlich, schnell, energieeffizient konzipieren bauen betreuen. GOLDBECK Ost GmbH, Pfütschbergstraße Suhl, Tel /

14 14 REGION Seßlach mittelalterliche Stadt mit allen Vorzügen der Gegenwart Dynamik im Strukturwandel Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Seßlach war über Jahrhunderte hinweg von der Landwirtschaft und vom Handwerk geprägt. Die Bewältigung des Strukturwandels gehörte in der jüngeren Vergangenheit zu den wichtigsten Aufgaben der Kommune. In der Nachkriegszeit ermöglichten die vornehmlich mittelständischen Strukturen des Handels und des Handwerks sowie die damals nahe gelegene Zonengrenze kaum größere wirtschaftliche Entwicklungen. Das Gewerbe in Seßlach ist heute noch geprägt von zahlreichen kleinen und mittelständischen Betrieben. Inhabergeführte Unternehmen, mit Schwerpunkten im Handwerk oder handwerklich geprägten Industrien repräsentieren die innovative, zum Strukturwandel fähige Seßlacher Wirtschaft. Die zahlreichen in den vergangenen Jahren durchgeführten Stadtentwicklungsmaßnahmen wie Neubefestigung von Straßen, Gassen und Plätzen sowie die umfangreiche Sanierung denkmalgeschützter Häuser wirkte sich positiv auf den örtlichen Einzelhandel und die ansässigen Dienstleistungsbetriebe innerhalb des Sanierungsgebietes aus. Neue private Dienstleistungen wie eine Psychosoziale Praxis in der Salzfaktorei, die Altstadtpassage, die Raiffeisenbank, ein Schuh- und ein Kindermodenladen sowie ein Gourmetrestaurant beleben heute die Seßlacher Innenstadt. Die Integrationsmöglichkeiten für neue Geschäfte sind noch nicht erschöpft; der Erneuerungsprozess kann weitergehen. Ergebnis dieses städtischen Engagements ist, dass Seßlach eine der höchsten Dynamiken in der Gewerbestatistik des Landkreises Coburg aufweist. Der in der Gemeinde stark ausgeprägte Wirtschaftsfaktor Tourismus trägt zu einer ausgewogenen, wenig krisenanfälligen Wirtschaftsstruktur bei. Traditionen und 1200 Jahre Stadtgeschichte werden in Seßlach hochgehalten. Das attraktive Museum, das jährlich wiederkehrende Stadtfest oder die Kultur des Brauens im Kommunbrauhaus sind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Für den Bummel an Wochenenden bleibt die Altstadt autofrei Die Tore der Altstadt werden an den Wochenenden von Samstag, 14:00 Uhr bis Sonntag, 22:00 Uhr für Fahrzeuge geschlossen. Die Altstadt gehört dann, mit wenigen Ausnahmen, ganz den Besuchern und Fußgängern. Coburger Bündnis für Familien formell deklariert Weiter gemeinsam an den Zielen für Coburg die Familienstadt arbeiten und diese mit Leben füllen, das ist das Credo einer Deklaration, die von allen Partnern des lokalen Bündnisses für Familien unterzeichnet wurde. Generationsübergreifend von der Kinderphase bis ins hohe Alter soll das Thema Familienfreundlichkeit weiterhin zunehmend in den Mittelpunkt des politischen und gesellschaftlichen Interesses gerückt und kontinuierlich gemeinsam daran gearbeitet werden, die Lebensbedingungen von Familien in der Stadt Coburg zu verbessern. Dies ist auch ein wichtiger Impuls für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region, so IHK-Hauptgeschäftsführer Gerold Gebhard. Deshalb setzt sich die IHK zu Coburg bereits seit 2005, dem Gründungsjahr des Bündnisses, für eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels in der Region Coburg ist eine familienorientierte Politik für Unternehmen betriebswirtschaftlich sinnvoll. Das lokale Bündnis für Familien zählt inzwischen 29 Partner aus Wirtschafts, Politik, gemeinnützigen Organisationen und Institutionen. U nsere W ir t s chaf t 4/ 2010

15 REGION 15 Zufriedenheit nach der COME2010 in Coburg Kreativwirtschaft im Aufbruch Alfons Waglau wird nach fast 40-jährigem Wirken in Coburg bald keine Herren mehr schicker machen. Abschied von Alfons Herrenausstatter auf dem Rückzug Steinweg 14 ist in Coburg eine erste Adresse für Her renmode bald ist dies Vergangenheit, denn Ende April wechselt Alfons Waglau (Foto) mit 64 Jahren in den Ruhestand. Alfons Männermode gehörte zu einstmals zwölf Coburger Herrenausstattern, von denen dann nur noch vier bestehen. Der ge bürtige Westfale (Ems detten) Waglau wuchs in Kronach auf und erlernte hier den Be ruf des Einzelhandelskaufmanns zog er nach Coburg und arbeitete zehn Jahre lang bei Firma Kaspar, ehe er als Geschäftsführer zur Firma Leu wechselte eröffnete er am 31. Ja nuar sein eigenes Fachge schäft. Die Herrenmode-Branche ist im Umbruch. Insbesondere in Nebenlagen verschwinden die Fachgeschäfte. Die Umsätze der Branche sind seit Jahren stark unter Druck. Hauptursachen dafür sind der demografische Wandel, der Rückgang der Realeinkommen, veränderte Mode trends bei gleichzeitigem Vordringen neuer Anbieter wie Designer und Factory Outlets, Internethandel und große Fili alketten. Letztere betreiben oft das Produkt vom Design über die Fertigung in Nied rigstlohnländern bis zur La denkasse in Eigenregie und können sich aufgrund riesiger Handelsspannen hohe Mieten in Bestla gen leisten. So verdrängen sie den traditionellen Her renaus statter, der sein Sortiment von heimi schen Fabrikanten bezieht. Allein in den letzten zwei Jahren sind vier meiner deutschen Lieferanten vom Markt verschwunden, bedauert Alfons Waglau. Mit der COME2010 hat die Wirtschaftsförderungsgesellschaft mit ihrem Projekt Designwerkstatt die Kreativwirtschaft im Wirtschaftsraum Coburg etabliert ein mehr als positives Fazit. Wir haben 21 durch die Bank weg zufriedene Aussteller, sagt Karin Ellmer, Leiterin der Designwerkstatt und Initiatorin der Messe. Wir hatten an beiden Messetagen mehrere hundert Fachbesucher überwiegend Unternehmer sowie Fach- und Führungskräfte aus dem Coburger Wirtschaftsraum. Doch auch Vertreter der Kreativbranchen aus der gesamten Metropolregion Nürnberg zog es in die Designwerkstatt zur COME2010, der Coburger Messe der Kreativwirtschaft. Es gibt noch etwas, was Karin Ellmer besonders freut: Die Messe hat mir gezeigt, dass Profis am Werk waren und Coburg mit Recht behaupten kann, ein Aushängeschild in Sachen Kreativwirtschaft zu sein. Insgesamt gibt es in Stadt- und Landkreis Coburg über 400 Unternehmen und Freiberufler, die im Bereich Kreativwirtschaft tätig sind. Das sind über 30 Prozent. Coburg liegt damit hinter Erlangen und Frankfurt auf dem dritten Rang im bundesweiten Vergleich, wie gerade eine Studie des Max-Planck-Instituts in Jena gezeigt hat, sagt Stephan Horn, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Mit 1 Million Beschäftigter ist die Kreativwirtschaft ein bedeutender Wirtschaftszweig in Deutschland. Dazu zählen Anbieter, die mit technologischer, innovativer und wissenschaftlicher Kreativität Gewinne erzielen. Sie alle stoßen wesentliche Innovationen an und bringen Wirtschaft und Gesellschaft voran, sagt Karin Ellmer. Daher werde die Kreativwirtschaft in Coburg auch von der Wirtschaftsförderung gefördert. Mit dem Projekt Designwerkstatt will die Wifög ein günstiges und innovationsfreudiges Klima für die Firmen schaffen. Karin Ellmer organisiert die COME in Coburg. Patricia Leistner-Wolf von der Industrie- und Handelskammer zu Coburg sagte: Die Kreativität stelle als Ressource einen bedeutenden Faktor dar. Sie sei ein wichtiger Motor für den Strukturwandel, den die Region noch immer durchlaufe. Die IHK setze sich deshalb dafür ein, diesen oft eher kleineren Firmen den Zugang zu Fördermöglichkeiten noch besser zu öffnen. Bleibt nur die Frage, wie es weitergeht. Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt, Stephan Horn, hat einige Möglichkeiten bereits aufgezeigt: Internetportal für Kreative, ein Messestand bewirbt deutschlandweit die Coburger Kreativwirtschaft, etc. Eines steht jedoch fest: Es kann eine Neuauflage geben. Erste Nachfragen sind bereits vorhanden. Die Kreativität ist als Ressource ein bedeutender Faktor für das Zukunftspotenzial unseres Wirtschaftsraumes. Sie sei ein wichtiger Motor für den Strukturwandel, den die Region noch immer durchlaufe, betonte Patricia Leistner-Wolf in ihrer Grußadresse für die IHK zur COME in Coburg. U nsere W ir t s c h a f t 4/ 2010

16 16 REGION Getränkefachgroßhandel Sagasser festigt Marktposition Der Getränkefachhandel Sagasser-Vertriebs GmbH hat im abgelaufenen Geschäftsjahr seine Marktposition gefestigt. Die Investitionen in Fuhrpark und Büroerweiterungen wurden auf über eine Million Euro verdoppelt. Wie das Unternehmen mitteilte, seien die knapp 200 Arbeitsplätze in der Coburger Zentrale und den 55 Getränkefachmärkten in Nordbayern und Südthüringen weiterhin gesichert verzeichnete die Sagasser-Gruppe nach eigenen Angaben einen Anstieg der Verkaufserlöse um 8 Prozent auf 58 (VJ 54 Mio.) Mio. Euro. Die Ertragsentwicklung habe die grundsolide Basis nicht verlassen, hieß es. Freuen sich über ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr (von links): Michael, Thomas und Peter Sagasser, die Geschäftsführer der Sagasser Vertriebs-GmbH. Wachstumstreiber sei erneut der eigene Einzelhandel, der fast die Hälfte zum Gesamtumsatz beiträgt. Der Großhandel kann sich im schwierigen Marktumfeld von Gastronomie und freiem Getränkehandel besser behaupten als die Wettbewerber und seine Marktanteile steigern. Sehr erfreuliche Zuwächse erzielte Sagasser mit dem 2008 initiierten Geschäftsbereich Coburger Mehrweg Sortierzentrum, der unter dem Firmennamen JUSA als Dienstleister für Brauereien und Handel das Kreislaufsystem gegenüber den von den Discountern favorisierten Einwegsystem stärkt. Im März startete Sagasser mit seiner 15. Hausmesse in die Saison und ist auch aufgrund der hohen Anmeldungen von Getränkeherstellern (121 Aussteller) und Kunden sehr zuversichtlich, auch 2010 seine regionale Marktführerschaft ausbauen zu können. Wie sich ein Möbelhaus in Innenstadtlage im starken lokalen und regionalen Wettbewerb behauptet, macht Hubertus Hofmann in Rödental vor. Gerade hat er in die Vergrößerung seiner Küchenausstellung investiert. Traditionsreiches Möbelhaus vergrößert Küchenausstellung Möbel Hofmann punktet mit Marken und Spitzenservice Ein neues Küchenstudio mit 155 Küchen auf 2000 Quadratmetern, eine ständig ansteigende Anzahl an Mitarbeitern (aktuell 66, darunter vier Auszubildende). Trotz der heutzutage eher ungewöhnlichen Lage für ein Möbelhaus, hat es Inhaber Hubertus Hofmann im Zentrum Rödentals geschafft, sich eine herausragende Position im Segment qualitativ hochwertiges Wohnen der Region zu sichern: Wir konnten unsere alte Kundschaft binden und neue hinzugewinnen. Sein Erfolgsrezept ist kompetente Beratung durch geschultes Fachpersonal, sowie kurze Durchlauf- und Wartezeiten und natürlich die Umsetzung individueller Kundenwünsche, so Hofmann. So bietet das Rödentaler Möbelhaus jetzt auch exklusive Einbauküchen aus eigener Werkstatt als neuen Service an. Auf Wunsch können Kunden Elemente verschiedener Küchen aus dem Angebot zu ihrer individuellen Traumküche kombinieren. Möbelschreiner in der hauseigenen Werkstatt unter Leitung von Andreas Welsch verbinden sie zu harmonischen Einheiten, passen sie perfekt ins Heim ein und erfüllen auch außergewöhnliche Extrawünsche im Möbelbau. Etwas enttäuscht ist Hofmann hingegen von der Entwicklung des Stadtzentrums in Rödental. Diese hätten sich die Städtebauer des zu 95 Prozent geförderten Städteentwicklungsprogrammes ursprünglich sicher anders vorgestellt: Es ist ein von Wohnblöcken durchzogenes Grab für Einzelhändler geworden, urteilt Hofmann, der das Rödentaler Verbraucherzentrum eher in Oeslau-West ortet. Von dieser Entwicklung ließ sich der Unternehmer jedoch nicht abschrecken: Wir haben unsere Stärke, die Zugkraft im hochwertigen Wohnsegment, weiter ausgebaut. Schließlich hatte bereits sein Vorfahr Max Günzel 1856 das Leitbild seines Unternehmens darin beschrieben, Kunden mit Möbeln und Einrichtungsgegenständen aus eigener Fertigung zu versorgen. Die steigende Nachfrage nach Kücheneinrichtungen aller Art hat Hubertus Hofmann nun bewogen, dieses Angebotssegment entscheidend zu vergrößern. Auf völlig neuer Fläche im Erdgeschoss ist unter der Federführung der Küchenstudiodesignerin Anette Angermüller eine Küchenpräsentation der Extraklasse entstanden. Besondere Beleuchtungselemente, helle, aktuelle und frische Farben, moderne Fußböden in Verbindung mit den neuesten Materialien, wie Marmor, Granit, Edelstahl, Kunststoffe und exklusive Lacke zeichnen das Konzept aus. Beste Voraussetzungen also um die überregionale Bedeutung des Möbelhauses Hofmann mit Kundschaft aus Coburg, Kronach, Lichtenfels, sowie Südthüringen weiter auszubauen. U nsere W ir t s chaf t 4/ 2010

17 Dr. Bernhard Kapp Träger des Ehrenrings der Stadt Coburg Um Stadt Coburg verdient gemacht Zu den zahlreichen Auszeichnungen, mit denen Staat, Gesellschaft und Wirtschaft das unternehmerische Wirken, ehrenamtliche Engagement und Mäzenatentum von Dr. Bernhard Kapp würdigen, ist im März der Ehrenring der Stadt Coburg hinzugekommen. Bezeichnend für den inzwischen 89-jährigen Gründer der Coburger KAPP-Gruppe ist, dass er auch die festliche Verleihung in der Regimentsstube des Rathauses vor dem Coburger Stadtrat und den Medien dazu nutzte, sich für Coburg und die Region einzusetzen. In seiner Dankesrede stellte Dr. Kapp Forderungen nach O 2 _ Abesseren P R _ 1 Verkehrsanbindungen 4 0. p d f S e i des t e Coburger sie 0 3 heute. 1 0 auf, dem 0 9 Gebiet : 5 3der Schleiftechnologie weltweit eine Führungsrolle Wirtschaftsraumes in den Mittelpunkt. Sie sei- ein. en Voraussetzung für Unternehmensansiedlungen. Wenn eine Stadt wie Coburg leben will, dann muss sie Verkehr an sich ziehen, sagte Dr. Kapp. Für besonders wichtig halte er einen voll funktionsfähigen Verkehrslandeplatz sowie eine bessere Straßenanbindung nach Westen. Dr. Kapp ist gebürtiger Stuttgarter und startete seine Berufskarriere 1948 als Konstrukteur bei Waldrich in Coburg. Gerade einmal 29 Jahre alt, wurde er Gesellschafter und Geschäftsführer des Betriebs. Dieses Unternehmen führte er 27 Jahre lang zusammen mit seinem Schwager Otto Waldrich zur heutigen Weltgeltung. Daneben gründete Bernhard Kapp 1953 seine eigene Werkzeugmaschinenfabrik. Mit ihren 850 Beschäftigten, davon rund 600 in Coburg, nimmt REGION Oberbürgermeister Norbert Kastner steckt Dr. Bernhard Kapp den Ehrenring der Stadt Coburg an den Finger. Dr. Kapp ist durch die weltweiten Geschäfte der KAPP-Gruppe sowie sein langjähriges Wirken in einer Vielzahl hoher und höchster Ämter und Gremien von Wirtschaftsorganisationen und Aktiengesellschaften eine der international bekanntesten Persönlichkeiten der Coburger Wirtschaft. Er dankte den Mitarbeitern der KAPP Gruppe für ihren Beitrag zum Erfolg und seinem Sohn Martin für die erfolgreiche Weiterentwicklung der Geschäfte des Familienunternehmens. 17 UNGLAUBLICH GÜNSTIG MOBIL SURFEN UND UNBEGRENZT TELEFONIEREN 1 Die Flatrate-Sensation aus der œ Business Welt für günstige 29 im Monat 1 Für nur 5 zusätzlich gibt es das œ on Upgrade fürs Surfen mit dem Laptop 2 Dieses Angebot gilt exklusiv für Geschäftskunden 3 Jetzt bestellen unter (kostenlos) oder auf 1 Gilt für Geschäftskunden bei Abschluss eines œ Mobilfunkvertrages im Tarif œ on; Mindestvertragslaufzeit 24 Monate, Anschlusspreis 21,50 (entfällt bei Online-Buchung), mtl. Grundgebühr 29, Standard-Inlandsgespräche ins dt. Festnetz und in alle dt. Mobilfunknetze 0, /Min.; ausgenommen sind Rufumleitungen ins In- und Ausland, Konferenzverbindungen, Mehrwertdienste und Sonderrufnummern; Taktung 60/10. Die Datennutzung gilt nur für paketvermittelte Datennutzung innerhalb Deutschlands, einschließlich VoIP-Nutzung, nicht für sonstige Sprach- oder Videotelefoniedienste sowie Peer-to-peer-Verkehr. Die Datennutzung ist nur für Verbindungen, die manuell über die Hardware aufgebaut werden, zulässig. Eine Weiterveräußerung sowie unentgeltliche Überlassung des Dienstes an Dritte und die Nutzung zum Betrieb kommerzieller Dienste sind unzulässig. Ab einer Datennutzung von über 300 MB pro Kalendermonat (Taktung pro angefangene 10 KB) wird die Übertragungsgeschwindigkeit für den restlichen Monat auf max. 64 KBit/s für den Up- und Download gedrosselt. Die SIM-Karte ist in einem Endgerät ohne SIM-/Net-Lock nutzbar. Alle Preise zzgl. gesetzlicher MwSt. 2 Gilt für Geschäftskunden bei Abschluss eines œ Mobilfunkvertrages im Tarif œ on Upgrade, mtl. Grundgebühr 34. Sonstige Hinweise siehe Hinweistext 1. Ab einer Datennutzung von über 5 GB pro Kalendermonat (Taktung pro angefangene 10 KB) wird die Übertragungsgeschwindigkeit für den restlichen Monat auf max. 64 KBit/s für den Up- und Download gedrosselt. 3 UDer nsere Tarif œ on Wsteht ir t ausschließlich s c h a f t 4/ Unternehmern 2010 in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen Tätigkeit zur Verfügung. Bei Bestellung ist entweder der Handelsregisterauszug oder ein Nachweis der Selbstständigkeit vorzulegen.

18 18 REGION Woran liegt es, wenn Ausbildungsstellen unbesetzt bleiben? Wettbewerb um Azubis annehmen! Trotz starker Nachfrage jugendlicher Bewerber bleiben jedes Jahr zahlreiche Ausbildungsstellen unbesetzt. Der Anteil von Betrieben mit unbesetzten Ausbildungsplätzen schwankt zwischen 10 und 20 Prozent mit zum Teil steigender Tendenz. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat sich auf Ursachenforschung begeben und mehr als Betriebe befragt, wieso Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben. Nach den Ergebnissen der BIBB-Untersuchung hängt der Erfolg bei der Rekrutierung von Auszubildenden stark von den Initiativen der Betriebe ab. Der Zusammenhang zwischen frühzeitiger Planung und Rekrutierungserfolg ist auch im Ausbildungsbereich unverkennbar: Betriebe, die Schwierigkeiten haben, beginnen oft erst relativ spät, das heißt kurz vor Beginn des Ausbildungsjahres, mit der Suche nach Kandidaten. Das Misserfolgsrisiko ist umso niedriger, je mehr Vermittlungskanäle genutzt werden. Mitunter schrecken Betriebe mögliche Bewerber auch durch die Kommunikation sehr hoher Anforderungen ab. Erwartungsgemäß spielt die Attraktivität der Ausbildungsstellen oder Branchen jedoch die wichtigste Rolle. Etwa jeder siebte ausbildungsbereite Betrieb gibt an, dass er Ausbildungsstellen nicht besetzen konnte. Dabei haben vor allem kleinere und mittlere Betriebe Schwierigkeiten. Bei den Branchen sind das Verkehrs- und Nachrichtenwesen, das Gastgewerbe und die sonstigen Dienstleistungen wie zum Beispiel die Reini- a l aund r m_ Körperpflegebranche A P R _ poder d f die SEnt- e i tweitere e 1 Punkte 0 9. wären: eine 0, bessere 1 3 : Vernet- 1 3 F l y e rgungssorgungswirtschaft besonders betroffen. zung zwischen Schule und Wirtschaft, das Thomas Dippold, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, Coburg. Werben für weniger bekannte Berufe, die Unterstützung der Betriebe bei der Durchführung von Auswahlverfahren. Aber auch die nachhaltige Veränderung des Images bestimmter Berufe sowie eine attraktivere Gestaltung von Berufsinhalten und Verdienstmöglichkeiten könnten die Rekrutierung von Auszubildenden vieler Firmen in Zukunft erfolgreicher machen. Weitere Informationen: BIBB REPORT 10/09: Unbesetzte Ausbildungsplätze warum Betriebe erfolglos bleiben, kostenlos unter Druck deine Idee. Schnell. Gut. Günstig. BIN NOCH SOLO TEL.: Aufkleber DIN A6 67,12 * Sie haben auch eine Idee? Flyer DIN A6, 250g, 4/4-farbig 29,52 * Visitenkarten, 300g matt 39,27 * Briefbögen DIN A4, 90g, 4/0 farbig 38,56 * u.v.m. unter *inklusive MwSt. und Versand DIE Online-Druckerei Schnell. Gut. Günstig. U nsere W ir t s chaf t 4/ 2010 DIE Online-Druckerei

19 - PR-Anzeige - Regionalbank veröffentlicht Bilanz-Eckdaten FLESSABANK in 2009 gewachsen REGION 19 Im Jahre 2009 konnte die FLESSABANK, Bankhaus Max Flessa KG, ihre Bilanzsumme um 2,6 % auf Mio. Euro steigern. Die gesamten Kundeneinlagen wuchsen um 9,1 % auf Mio. Euro. Dabei konnten insbesondere die Spareinlagen um 11,5 % auf 358 Mio. Euro zulegen. Das Kundenkreditgeschäft stieg um 3,9 % auf Mio. Euro. Allen erkennbaren Risiken wurde durch Risikovorsorge in vollem Umfang Rechnung getragen. Die Forderungen an Kreditinstitute belaufen sich auf 217 Mio. Euro (Vorjahr 196 Mio. Euro). Der konservativ gemanagte Wertpapierbestand der Liquiditätsreserve beträgt 496 Mio. Euro (Vorjahr 521 Mio. Euro). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 301 Mio. Euro (Vorjahr 379 Mio. Euro) dienen der Refinanzierung, zu einem gewichtigen Teil für Darlehen im Rahmen von Förderprogrammen. Der Zinsüberschuss beläuft sich auf 34,7 Mio. Euro. Der Überschuss aus dem Provisionsgeschäft beträgt 6,2 Mio. Euro, wobei der Schwerpunkt hier wiederum bei den Wertpapierprovisionen lag; eine Folge des hohen Interesses der Kunden an individueller und unabhängiger Beratung in soliden Wertpapier- Anlagen. Nach Aufstockung des Eigenkapitals um 5 Mio. Euro auf 58,5 Mio. Euro beträgt das Jahresergebnis 6,8 Mio. Euro. Die im Jahre 1924 gegründete FLESSABANK hat ihren Hauptsitz in Schweinfurt und betreibt 22 Niederlassungen in Bayern und Thüringen. Sie beschäftigte im Jahresschnitt (Vorjahr 432) Mitarbeiter, davon 35 Auszubildende. Für das Jahr 2010 rechnet die FLESSABANK mit einer verhalten positiven Entwicklung. Unabhängig und kompetent FLESSABANK Die Bank mit dem Plus an individueller Beratung Seit über 85 Jahren steht bei uns die Zufriedenheit unserer Kundinnen und Kunden im Mittelpunkt. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Als unabhängiges Bankhaus setzen wir auf eine persönliche, kompetente Beratung - ohne Vertriebsvorgaben und Verkaufsdruck. Kommen Sie einfach vorbei oder vereinbaren Sie einen Termin. Unsere Kundenberaterinnen und Kundenberater nehmen sich gerne Zeit, gemeinsam mit Ihnen die für Sie ideale Lösung zu erarbeiten. UnsereWirtschaft_03.indd :38:14 Mohrenstraße Coburg Telefon: Telefax: Internet: U nsere W ir t s c h a f t 4/ 2010

20 20 schwerpunktthema Funktionen und Bedeutung des Handels Schokohasen und Schleifmittel was hat das mit Handel zu tun? Jeder kommt fast täglich mit der Welt des Handels in Berührung, sei es beim Brötchenkauf, der Bestellung von Büromaterial oder beim Gang durch die Fußgängerzone. Hinter diesen alltäglichen Berührungspunkten steht ein großes, internationales System: Damit zum Beispiel Weintrauben aus Südafrika in der Obstabteilung des Supermarktes liegen oder zu Ostern genügend Schokohasen im Regal stehen, müssen zahlreiche Beschaffungs- und Logistikprozesse bewältigt werden. Weltweit ist der Handel damit einer der wichtigsten Wirtschaftszweige und einer der größten Arbeitgeber. Allein in Deutschland arbeiten fast vier Millionen Beschäftigte direkt für die Handelsbranche. Bei den IHKs sind gut eine Million Handelsunternehmen gemeldet ein Viertel aller gewerblichen Betriebe. Über zehn Prozent der Bruttowertschöpfung werden durch den Handel erwirtschaftet. SICHER HOCH 9001:2008 Mittlere-Motsch-Str Sonneberg Wagert steht als mittelständisches Familienunternehmen seit über 25 Jahren für maximale Kompetenz beim Höhenzugang. Tag für Tag arbeiten wir für die Sicherheit und das Vertrauen unserer Kunden. Überzeugen Sie sich selbst! MIEtHOtlInE: ( ) Arbeit im Background : der Groß- und Außenhandel Das Wirken der Großhändler ist für viele auf den ersten Blick nicht ersichtlich. Oft agieren sie als Mittler zwischen verschiedenen Herstellerbetrieben (Produktionsverbindungshandel): So werden zum Beispiel Schleifmittel für Gläser, Schlittenkufen, Parkett und viele andere Dinge über den Großhandel vom Hersteller zum Nutzer gebracht. Der Großhandel beliefert auch Unternehmen, die die eingekauften Waren direkt an den Konsumenten weiterverkaufen (Konsumptionsverbindungshandel). So bekommt der Schreiner das Holz für das neue Wohnzimmerregal und Gastronomen werden mit frischen Lebensmitteln und Getränken beliefert. Außerdem sorgt der Außenhandel im Export dafür, dass deutsche Produkte ihren Weg auf ausländische Absatzmärkte finden und Waren aus dem Ausland in inländischen Betrieben weiterbearbeitet werden können oder direkt zu Einzelhandel und Konsumenten gelangen. An vorderster Front : der Einzelhandel Oberflächlich scheint die Rolle der Einzelhändler ganz klar: Sie beschaffen Waren von anderen Marktteilnehmern, wie Textilproduzenten oder Landwirten, und verkaufen sie an ihre Kunden. Neben dieser zentralen Versorgung mit Gütern verfügt der Einzelhandel aber auch über eine gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung. Mit seinen Ein- und Verkaufswelten spiegelt er Wünsche und Bedürfnisse der Gesellschaft wider. Er muss Trends und Veränderungen im Konsumentenverhalten aufspüren, um die Kundenerwartungen bestmöglich zu erfüllen. Das heißt, dem Einzelhandel kommt eine wichtige Rolle bei der Auswahl der Produkte, Handel in Coburg Schwergewicht der Wirtschaft Ein Drittel (33,6%) aller rund kammerzugehörigen Unternehmen im Bezirk der IHK zu Coburg sind dem Wirtschaftszweig Handel, Handelsvermittlung und Reparatur zugeordnet. Im Regierungsbezirk Oberfranken waren im Jahr 2008 rund sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in diesem Wirtschaftszweig tätig. Der Einzelhandelsumsatz im Bezirk der IHK zu Coburg betrug zum Stichtag Millionen Euro, das ist eine Steigerung um 0,6% zum Vorjahr. Auf den Landkreis Coburg entfallen hierbei 356 Millionen Euro (Steigerung von + 4,7% zum Vorjahr), auf die Stadt Coburg entfallen 269 Millionen Euro, was einem Rückgang von 4,3% entspricht. Auch in der Ausbildung ist der Handel mit knapp 16% aller abgeschlossenen Ausbildungsverhältnisse der IHK zu Coburg (Stichtag ) ein Schwergewicht. ihrer Präsentation sowie der Beratung der Kunden zu. Das erfüllt die Branche in vielfältiger Form: Ambulanter Einzelhandel in Form von mobilen Verkaufsstellen oder Märkten sichert die Nahversorgung, Versandhandel ermöglicht Einkaufen on- und offline rund um die Uhr. Und der stationäre Einzelhandel sorgt für Shoppingerlebnisse und bietet persönliche Beratung. Schöner Schein oder existenziell für das Stadtsein? Die wirtschaftlich schwierige Lage 2009 hat auch den Handel nicht unberührt gelassen. Zwar war die turbulente Wirtschaftsentwicklung nicht Ursache für die großen Insolvenzen im Einzelhandel, wie zum Beispiel von Arcandor, aber sie hat diese Prozesse beschleunigt und zu einer intensiven Diskussion um die Auswirkungen von leerstehenden Warenhäu- U nsere W ir t s chaf t 4/ 2010

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