Mobile Kommunikation in der ambulanten häuslichen Pflege

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1 Universität Freiburg Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaft Lehrstuhl für Information Systems Mobile Kommunikation in der ambulanten häuslichen Pflege Hausarbeit Im Rahmen des Seminars: Mobile Business Unter der Leitung von Prof. Dr. Henrik Stormer Vorgelegt von Yuliya Kosyakova Matrikelnummer: Naklicka Elzbieta Matrikelnummer: Fribourg, den 19. Januar 2007

2 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis...2 Abbildungsverzeichnis...2 Glossar Einleitung Historische Entwicklung der Mobilfunknetze Mobile Technologien in ambulanter häuslicher Pflege Fahrtkostenreduktion Dokumentationsaufwand Problematik Empirisches Beispiel Beecare Ausblick Schlussfolgerungen...19 Literaturverzeichnis...21 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1. Die verschiedenen Generationen an Mobilfunknetzen...6 Abbildung 2. Kommunikationsabläufe...11 Abbildung 3. Kommunikationsprozess...13 Abbildung 4. Der medienbruchfreie Kommunikationsablauf...16 Abbildung 5. Entwicklung im Mobilfunk

3 Glossar AMPS - Advanced Mobile Phone Service ist ein bereits etwas älterer analoger amerikanischer Mobilfunkstandard, der ursprünglich vom amerikanischen Telekom-Monopolisten AT&T entwickelt wurde. Bluetooth bietet eine drahtlose Schnittstelle, über die sowohl mobile Kleingeräte wie Mobiltelefone und PDA's als auch Computer und Peripheriegeräte miteinander kommunizieren können. E-Health - nicht nur eine technische Entwicklung, sondern auch eine (besondere) Denkweise, Einstellung und Verpflichtung zu vernetztem und globalem Denken, um die Gesundheitsversorgung durch den Gebrauch von Informations- und Kommunikationstechnologie zu verbessern. GPS - Ein Global Positioning System, auch Globales Positionssystem (GPS) ist jedes satellitengestützte Navigationssystem. GPS-Maus ist ein Empfangsgerät für Positionsdaten des Global Positioning System, welches vornehmlich zum Anschluss an mobile Endgeräte wie PDA's und Mobiltelefone konzipiert ist. IP-Adresse Eine Internet-Protocol-Adresse ist eine Nummer, die die Adressierung von Rechnern und anderen Geräten in einem IP-Netzwerk erlaubt. ISDN - Integrated Services Digital Network (ISDN) ist ein internationaler Standard für ein digitales Telekommunikationsnetz. Java ist eine objektorientierte Programmiersprache und als solche ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Sun Microsystems. Mobilfunk ist die Sammelbezeichnung für den Betrieb von beweglichen Funkgeräten. Darunter fallen vor allem tragbare Telefone, (Mobiltelefone, siehe auch: Mobilfunknetz) und in Fahrzeuge eingebaute Wechselsprechgeräte (z. B. Taxifunk). PDA (Personal Digital Assistant) ist ein kleiner tragbarer Computer, der meist mit einem schnell startenden Betriebssystem ausgestattet ist und neben vielen anderen Programmen hauptsächlich für die persönliche Kalender-, Adress- und Aufgabenverwaltung benutzt wird. SIM-Karte (Subscriber Identity Module) ist eine Chipkarte, die in ein Mobiltelefon eingesteckt wird und zur Identifikation des Nutzers im Netz dient. TACS - TCP/IP WAP - WLAN Total Access Communication System ist ein Standard für analogen Mobilfunk. TACS ist die europäische Version von AMPS. bezeichnet zunächst zwei Protokolle: Das Transmission Control Protocol (TCP) und das Internet Protocol (IP). TCP/IP ist die Standardmethode zur systemübergreifenden Datenkommunikation. Sie ermöglicht das Verbinden unterschiedlicher Betriebssysteme und Netzwerkkomponenten. Das Wireless Application Protocol bezeichnet eine Sammlung von Technologien und Protokollen, deren Zielsetzung es ist, Internetinhalte für die langsamere Übertragungsrate und die längeren Antwortzeiten im Mobilfunk sowie für die kleinen Displays der Mobiltelefone verfügbar zu machen. (Wireless Local Area Network, WLAN, Kabelloses Lokales Netzwerk) bezeichnet ein drahtloses lokales Funknetz. 3

4 1. Einleitung Aufgrund der zunehmend alternden Bevölkerung wächst auch die Zahl der Patienten mit chronischen Krankheiten, die eine ständige Behandlung bedürfen. Laut der Daten der VDAK 1 haben sich im Jahr 2003 ungefähr zwei Drittel der Leistungsempfänger für die ambulante, häusliche Pflege entschieden. Eine schnellere Entwicklung der IT-Technologien brachte viele neue innovative Lösungen im Gesundheitssektor mit sich, die die Qualität des Gesundheitswesens und die Lebensqualität verbessern können. Solche Lösungen für die häusliche Pflege ermöglichen es viele Krankheiten früher zu erkennen und häusliche Selbstbehandlungen durchzuführen, was zu einer Senkung der Krankenhausaufenthalte und Arztbesuche führt. Die Pflegedienstmitarbeiter sollen viele Patienten zur unterschiedlichen Zeit und Ort behandeln können und sind mit immens hohem Dokumentationsaufwand konfrontiert. So z.b. hatte früher eine Krankenschwester nach jedem Patientenbesuch mit einer Fülle von Papier zu kämpfen, bzw. auf vielen verschiedenen Formblättern zu dokumentierten, wie sie den Patienten versorgt hatte. Laut der Daten der Gesundheitsberichterstattung des Bundes 2 besass die Ausgaben für Erörterung, Planung und Koordination der ambulanten Versorge den Platz 2 im Jahr 2004, bzw. betrugen sie 5,3% von der Umsatzstärksten ärztlichen Leistungen des Gesamtleistungsbedarfs, wobei die Betreuung einer Schwangeren nur auf dem Platz 20 stand, bzw. 0,7% hoch war. 3 Der Einsatz der modernen mobilen Technologien reduziert den Aufwand und hält die Kosten in Grenzen. Die Innovationen im Telekommunikationsbereich wie z.b. GPRS (General Packet Radio Service) und UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) lassen einerseits größere Datenmengen wie Bilder, Videos oder wichtige Daten von Patienten übertragen. Zum anderen kann der Mitarbeiter Always-Online-Verbindungen haben um die Daten ohne neue Einwahl übermitteln zu können. Diese gehen weiter über ein Mobilfunk-Netz an den Rechner eines Arztes, einer Notaufnahme oder eines Service-Zentrums. Ziel dieser Arbeit ist es, den Einsatz der modernen Technologien im Gesundheitssektor darzustellen, die den Pflegeprozess bei den Patienten unterstützen und optimieren. Es wird auch gezeigt, wie dank der innovativen Lösungen die verschiedenen angefallenen Kosten gesenkt werden können. Diese Arbeit setzt sich aus 5 Kapiteln zusammen, die kurz umrissen werden. 1 Verband der Angestellten-Krankenkassen e. V. (VdAK) 2 Die Gesundheitsberichterstattung des Bundes ist eine gemeinsame Aufgabe des Robert Koch-Instituts, des Statistischen Bundesamtes, Bundesministerium für Gesundheit. 3 Gesundheitsberichterstattung des Bundes

5 Zunächst wird die historische Entwicklung der Mobilfunk-Netze kurz dargestellt, wobei die wichtigste Vor- und Nachteile des jeweiligen Systems dargelegt werden. Sodann werden im dritten und wichtigsten Kapitel die verschiedenen mobilen Technologieneinsätze in ambulanter häuslicher Pflege erörtert. Es wird anfangs die Anwendung des Global System for Mobile und Global Position System für die Reduktion der Fahrkosten kurz erwähnt. Weiterhin werden die Lösungen, die den Pflegeprozess sowie Pflegeplanung erleichtern, umrissen, wobei beschränken wir uns auf die wichtigsten Aspekte. Danach wird die mit den neuesten Technologien gebundene Problematik und gleichfalls die möglichen Vorschläge dargestellt. Am Ende des dritten Kapitels wird ein empirisches Beispiel Beecare als möglicher Vorschlag vorgestellt. Im vorletzten Kapitel wird ein Ausblick auf weitere zukunftsträchtige Innovationen und Vorschläge dargestellt. Abschließend soll ein Fazit mit Blick auf die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit erfolgen. 5

6 2. Historische Entwicklung der Mobilfunknetze Der erste Mobilanruf wurde im Jahr 1958 in Deutschland durchgeführt 4. Seit dieser Zeit und bis heute erlebte die Entwicklung des Mobilfunks und der Mobilkommunikation viele technische Phasen, die man auch als Generationen bezeichnet. Abbildung 1 zeigt die wichtigsten Merkmale der verschiedenen Phasen, die im Weiteren erläutert werden. Abbildung 1. Die verschiedenen Generationen an Mobilfunknetzen Quelle: IT Wissen 2006 Die erste Generation ( 1G ) umfasste ein Konglomerat verschiedener damaliger Standards, bzw. AMPS und TACS 5. Die ersten Mobilfunktelefone waren sog. Autotelefone und eine Funkzelle hatte ungefähr die Grösse von 30 km. In den 90en wurde in Europa das NMT System mit Netzfrequenz 900 MHz entwickelt und es konnten nur Telefonate mit einer realen Datenrate von 2,4 kbit/s getätigt werden. Das Global System for Mobile Communications (GSM) wurde im Gegensatz zu den analogen Netzen von Anfang an als ein durchgängiges digitales, europäisches Mobilfunksystem, das nicht an den Landesgrenzen endet, geplant. 6 Ab 1995 war es möglich, neben dem Telefonieren auch 4 Wiki IT Wissen 2006 (1) 6 Siegmund

7 weitere Features zu nutzen. GSM ist ein europäischer Standard für volldigitale Mobilfunknetze, der hauptsächlich für Telefonie aber auch für leitungsvermittelte und paketvermittelte Datenübertragung sowie Kurzmitteilungen (Short Messages) genutzt wird. Dieser Short Message Service erlaubt es den Benutzer, bis zu 160 Zeichen maximal zu übertragen. 7 Es ist der erste Standard der so genannten zweiten Generation ( 2G ) und ist der weltweit am meisten verbreitete Mobilfunk-Standard. GSM wurde mit dem Ziel geschaffen, ein mobiles Telefonsystem anzubieten, das Teilnehmern eine europaweite Mobilität erlaubte und mit ISDN oder herkömmlichen analogen Telefonnetzen kompatible Sprachdienste anbot. Der GSM-Standart erlaubt eine Übertragungsrate von 9,6 kbit/s. Mit der Einführung des ersten WAP-fähigen Handys wurde erstmals die Übertragung kleiner Internetseiten unter Verwendung des GSM-Standards möglich. Obwohl der GSM-Standart zu langsam für künftige mobile Anwendungen ist, kann seine weltweite Verbreitung als Vorteil gesehen werden. Es existieren später hinzugekommene Erweiterungen des Standards wie HSCSD 8, GPRS 9 EDGE 10, die zur schnelleren Datenübertragung dienen. und Seit Jahr 2000 wurde, wie oben erwähnt, GSM um den paketorientierten Dienst GPRS (General Packet Radio Service) erweitert, welche, werbewirksam, auch gerne als zwei komma fünfte Generation ( 2,5G ) bezeichnet wird. GPRS ist eine neue Nutzung der erweiterten und angepassten GSM-Infrastruktur, die, wie oben erwähnt, paketorientiert ist. Das heisst, die Daten werden beim Sender in einzelne Pakete umgewandelt, als solche übertragen und beim Empfänger wieder zusammengesetzt. Damit ist eine ständige Verbindung zum Internet möglich ( Always On ). Theoretisch ist eine Datenrate von 171,2 kbit/s möglich, praktisch ist aber die Rate durch die Fähigkeit des Mobilgerätes und der Netze begrenzt Siegmund High Speed Circuit Switched Data hat eine Übertragungsrate von 115,2 kbit/s. Für die Nutzung der HSCSD sind geringe Änderungen am bestehenden Netz und ein kompatibles Mobiltelefon seitens der Konsumenten erforderlich. Aber die Leitung wird bezahlt, auch wenn keine Daten fliessen. 9 GPRS erlaubt zum ersten Mal eine paketvermittelte Datenübertragung. Der tatsächliche Datendurchsatz hängt unter anderem von der Netzauslastung ab. GPRS erfordert beim Netzbetreiber allerdings innerhalb des Kernnetzes zusätzliche Komponenten (den GPRS Packet Core). 10 Mit Enhanced Data for GSM Evolution wurde durch eine neue Modulation (8PSK) eine Erhöhung der Datenrate ermöglicht bzw. 473,6 kbit/s. Einziger Wermuttropfen: umfangreiche Modifikationen sind nötig, die sowohl die Basisstationen als auch Endgeräte betreffen. EDGE wird auch als ein Zwischenschritt auf dem Weg hin zu UMTS genannt. 11 Heutzutage liegt die erreichbare Datenrate bis zu 55,6 kbit/s. 7

8 Ein weiterer und wichtiger Vorteil ist, dass hier nur die real übermittelten Daten bezahlt werden müssen. Das heisst, dass die Nutzung nicht mehr nach Zeit sondern nach Datenvolumen abgerechnet wird. Somit bleibt man permanent online und solange keine Daten übertragen werden, zahlt man nichts. Bezogen auf die Realtime-Anwendungen (konstante Bitrate) ist aber GPRS nicht so vorteilhaft als z.b. HSCSD. Momentan befinden wir uns auf der Schwelle zu einer 3. Generation ( 3G ), der Standard UMTS (Universal Mobile Telecommunications System). Die wichtigsten Besonderheiten sind Datenübertragungsrate von bis zu 20 Mbit/s, Konferenzschaltungen mit low-quality-videos, Versand der Nachrichten mit Grafiken und formatiertem Text sowie Ausnutzung verschiedener Dienste (Applikationen). 12 Mit UMTS ist es möglich, eine größere Bandbreite als mit GSM-Standard und somit größere Übertragungsgeschwindigkeiten zu erreichen. Dadurch ist eine Vielzahl neuer Serviceleistungen mit hoher Informationskapazität und der Einsatz der neuen mobilen Anwendungen möglich, die der Flexibilität zugute kommen. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit die Dienstklasse mit Qualitätsgarantie einzuführen. So ist es möglich 3 Klassen zu unterscheiden, wobei für einen normalen Benutzer eine Datenrate von bis zu 144 kbit/s und für so genannte Business-klasse kann von bis zu 384 kbit/s zur Verfügung stehen. Die maximale Übertragungsgeschwindigkeiten 2 Mbit/s sind nur in ganz speziellen Bereichen verfügbar (z.b. E-Health). 13 Auch die Qualität des Mobilfunknetzes wird verbessert. So werden Gespräche weniger oft abgebrochen und die Sprachqualität bleibt immer konstant gut. Schliesslich ist bei der UMTS weltweite, nahtlose Netzabdeckung zu relativ niedrigeren Kosten möglich. 14 Neben den zahlreichen Vorteilen gibt es aber auch gewisse Nachteile: Es ist mit den hohen Lizenzkosten zu rechnen 15, Die Verfügbarkeit ist vom Standort abhängig (d.h. dieses Mobilfunknetz ist noch nicht ausreichend verbreitet). 12 Wiki Riemer Reichwald Somit werden die Kosten auf Konsumenten teilweise überwälzt 8

9 3. Mobile Technologien in ambulanter häuslicher Pflege Die Zuwachsrate der Kosten des Gesundheitswesens steigt stetig 16 und zudem viel schneller als das Wirtschaftswachstum. 17 Das heisst, dass diese Zunahme nicht mehr durch das Wirtschaftswachstum abgedeckt werden kann. Im internationalen Vergleich steht die Schweiz auf dem Platz zwei nach den Vereinigten Staaten in der Rangliste der OECD-Länder mit dem höchsten Anteil der Gesundheitskosten am BIP (Brutto Inlands Produkt). 18 Das gleiche berührt auch die Kosten im Bereich ambulanter häuslicher Pflege. Mit einer immer höheren Lebenserwartung wächst auch die Anzahl der Personen, die eine entsprechende Hilfe im Alter benötigen. Da heute immer weniger unterschiedliche Generationen zusammen wohnen, ist die Pflege durch die Familienmitglieder sehr selten möglich. Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen wird als Folge der demographischen Entwicklung in den nächsten Jahren weiter zunehmen 19. Folglich wird die Nachfrage nach ambulanter häuslicher Betreuung noch stärker steigen. Somit soll mit der Hilfe der neuesten innovativen Technologien eine Kosten senkende Lösung gefunden werden. Im vorliegenden Kapitel werden die Einsatzmöglichkeiten mobiler Geräte in der ambulanten häuslichen Pflege aufgezeigt und ein System zur mobilen Leistungserfassung vorgestellt Fahrtkostenreduktion R. Mahnke u.a haben in ihrem Working-Paper Mobile Kommunikation in der ambulanten häuslichen Pflege das Problem, das sich auf die Kosteneinsparungen im Bereich der Fahrkosten zur Behandlung bezieht, aufgezeigt. 20 Erstens, werden diese Kosten nicht mehr von der Krankenkasse übernommen 21, somit müssen die Pflegedienste den Gürtel enger schnallen. Zweitens, steigen auch die Benzinpreise, was zusätzliche Kosten verursacht. 22 Die Pflegedienstmitarbeiter müssen bei verschiedenen Patienten zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten ihre Arbeit leisten. Ausserdem müssen sie manchmal rasch auf die 16 So betrug der Gesundheitskostenteil am BIP im Jahr ,7 %, und ist im Jahr 2004 auf 11,6% gestiegen 17 Statistik Schweiz 2006 (1) 18 Statistik Schweiz 2006 (2) 19 So z.b. schätz das Statistische Bundesamt Deutschland mit einer Zunahme der Pflegebedürftigen bis 2010 um 20% und bis 2020 um sogar 40%. 20 Mahnke u.a Im Rahmen des Gesundheitsreform 2010 Deutschland 22 Laut der Daten der Statistik Schweiz 2006 (3) betrug der Preis für Bleifrei 95 (bzw. Bleifrei 98) im Jahr ,18 CHF/Liter (bzw. 1,23 CHF/Liter) und im Jahr 2006 ist dieser auf 1,64 CHF/Liter (bzw. 1,69 CHF/Liter) gestiegen. Ein Liter Diesel kostete im Jahr 1993 nur noch 1,24 CHF, selbiger kostet heute 1,74 CHF. 9

10 Änderungen reagieren können. Folglich entstand eine Notwendigkeit eine neue und effektive Lösung zu entwickeln. Im Weiteren wird ein Vorschlag, den Mahnke u.a in ihrer Arbeit Mobile Kommunikation in der ambulanter häusliche Pflege gemacht haben, erörtert. Das System bietet die Möglichkeit mobile Daten auszutauschen und den Standort einzelner Mitarbeiter zu bestimmen. Um dies zu ermöglichen, sind folgende Vorbedingungen umzusetzen. So muss der Wagen der Pflegekraft mit einer auf Front- oder Heckscheibe des Fahrzeuges fixierten GPS 23 -Maus ausgestattet sein. Diese GPS-Maus ist eine GPS-Antenne mit eingebautem GPS-Empfänger. Ausserdem muss ein mobiles Gerät über die Anschlussmöglichkeit (Kabel oder Bluetooth) einer GPS Maus verfügen. Auch muss ein GPS-Modul und Javaprogrammierung vorhanden sein, sowie eine spezielle Software installiert sein. Schliesslich wird die abgefragte Information über ein GSM-Modul durch ein GSM Terminal an das stationäre Informationssystem übermittelt. 24 Da dieses System mit GSM arbeitet, muss ein mobiles Gerät in GSM Netze arbeiten können und ein Computer 25 mit einem GSM Terminal, der eine SIM-Karte für Zugang ins Mobilfunknetz besitzt, ausgerüstet werden. 26 Die Kommunikation kommt via SMS an das stationäre System zustande. 27 Die Abbildung 2 veranschaulicht den ganzen Prozess. Ein Beispiel: Die Zentrale hat einen Notruf gekriegt und will jetzt den zu diesem Patient nächsten Pflegedienstmitarbeiter schicken. Durch Satelliten erfolgt die Standortbestimmung. Diese Daten werden mittels GPS-Maus durch Kabel oder Bluetooth an ein mobiles Gerät übermittelt, das seinerseits die Koordinaten weiter via SMS durch das GSM-Terminal an das stationäre Informationssystem bzw. Zentrale weiterleitet. Die Zentrale bearbeitet die erhaltene Information und schickt danach der entsprechenden Person die notwendigen Daten. 23 Global Positioning System 24 Mahnke u.a In diesem Beispiel wird darauf hingewiesen, dass ein Computer Windows als Standartsystem hat. 26 Mahnke u.a Abstractband ENI

11 Abbildung 2. Kommunikationsabläufe Quelle: Mahnke u.a Dieses System ist aber nicht optimal, da der Datenaustausch zwischen der Zentrale und dem mobilen Gerät nur via SMS geschieht. Ein SMS hat eine maximale Länge von 160 Zeichen und ist somit für eine Standortbestimmung geeignet. Eine höhere Datenübertragungsmenge, wie die gesamten Pflege- und Einsatzdaten, ist aber erstens lästig und zweitens mit hohem Aufwand verbunden. Das kann durch Einsatz der GPRS bzw. UMTS Mobilfunknetze reduziert werden. 28 Das wird im Weiteren näher erläutert Dokumentationsaufwand Ein Mitarbeiter des Pflegedienstes muss nicht nur den Patient pflegen, sondern auch sowohl den Zustand des Patienten als auch die erbrachten Leistungen dokumentieren. Wie schon erwähnt wurde, musste früher eine Krankenschwester nach jedem Patientenbesuch mit einer Fülle von Formularen auseinander setzen, bzw. auf vielen verschiedenen Formblättern dokumentieren, wie sie den Patienten versorgt hat. Nach dem letzten Patientenbesuch musste sie noch einmal in das Krankenhaus zurückkehren, um ihre Pflegelisten zu erstellen. Heute sind dieser Dokumentationsaufwand und Extratouren dank der mobilen Datenübertragung überflüssig geworden. Die raschere Abrechnung und die eingesparte Arbeitszeit sind einige Vorteile, die dank der modernen mobilen Technologien möglich sind. 28 Mahnke u.a

12 Mobile kann viel Zeit ersparen, denn die Pflegedienstmitarbeiter müssen nicht mehr den weiten Weg in die Zentrale zurücklegen, und auch die nachträgliche manuelle Protokollierung ihrer Arbeit entfällt. Neben der Unterstützung der Pflegedokumentation sollte die Pflegeplanung in eine mobile Anwendung integriert werden. Somit können sie sich verstärkt auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren: die Patientenpflege. Der Pflegeprozess wird durch mehrere Personen durchgeführt, deshalb soll von jedem Beteiligten das Protokollierte gleich verstanden werden. Daraus folgt ein weiterer Vorteil der automatisierten standardisierten mobilen Pflegedokumentation. So wurde im Rahmen des Workshops Mobile Anwendungen im Gesundheitswesen 29 gezeigt, dass es oft zu Missverständnissen bezogen auf die Dokumentation zwischen Ärzten und Pflegepersonal kommt. Das Dokumentationsverhalten von Ärzten ist eher schlecht und es findet fast keine Kommunikation über dieses Thema statt. Auch muss angemerkt werden, dass die Pflegemitarbeiter oft nicht-deutschsprachig sind, was zu Missdeutungen führen kann. Somit ist eine mobile Datenerfassung in der ambulanten häuslichen Pflege von großer Bedeutung. Ein weiterer bedeutender Aspekt, der nahe betrachtet werden soll, ist die Pflegeplanung. Nach einer Patientendatenerfassung soll ein sinnvoller Pflegeplan erarbeitet werden. Mit der Hilfe von mobilen Geräten wird Papierkrieg und somit oft gemachte Fehler vermieden und ein individueller Pflegeplan für jeden Patient erstellt 30. Somit braucht die Pflegerkraft nicht zu den Papierakten zu greifen und kann sehr viel Zeit zugunsten des Patienten sparen. 31 Dank des mobilen Kommunikationssystems ist es möglich, kurzfristige Änderungen des Einsatzplans an das Außendienstpersonal zu senden. Ein rasches Reagieren auf unvorhersehbare Ereignisse und auf die daraus eintretenden Verzögerungen oder Ausfälle in der ambulanten Pflege ist damit gewährleistet. Somit kann alles oben Beschriebene eine effiziente Arbeit des Pflegepersonals fördern. Das alles bringt unschätzbaren Nutzen sowohl für Patienten, als auch Pflegedienste. 29 Rügge Mahnke u.a zeigte ein Desktop-System Pfisys, mit der alle notwendigen Patientendaten, erbrachten und zu erbringende Leistungen erfasst werden. Somit ist möglich gewesen, eine Pflegeprozessplanung mit exakten Zeitangaben zu erstellen. Mit Hilfe dieser Daten erfolgt Einsatzplanung, wobei die eingeplanten Patientendaten berücksichtigt werden. 31 Mahnke u.a

13 Nutzen für die Patienten: Mehr Zeit für pflegerische Arbeit, Höhere Flexibilität des medizinischen Personals, Erhöhte Qualität sowie Sicherheit seitens Pflegedienstmitarbeiter. Nutzen für die Pflegedienste: Elektronische Informationsübermittlung macht lange Wege überflüssig, Reduktion der Fehleranfälligkeit der manuellen Abrechnung, Höhere Effizienz und folglich Kosteneinsparungen, Sowie Einfachheit, Benutzerfreundlichkeit und Transparenz. Die gesamte mobile Kommunikation wird in Abbildung 3. verdeutlicht. Abbildung 3. Kommunikationsprozess Quelle: Eigene Darstellung Wie schon vorher im Kapitel 3.1. erwähnt wurde, wird der Standort einzelner Mitarbeiter auch in unseren neuen Kommunikationsprozess bestimmt. Dieser wird durch SMS an die Zentrale übermittelt. 13

14 Mit Hilfe der GPRS bzw. UMTS ist die Pflegekraft immer online und somit entfallen die langen Telefongespräche z.b. bezüglich der Änderungen, die aufgrund von unvorhersehbaren Ereignisse auftauchen, sowie die Datenübermittlung durch SMS, die nicht grössere Informationsübertragung zulässt. Hier werden auch alle allgemeinen Änderungen auf das mobile Gerät automatisch übertragen, somit braucht der Pfleger nicht mehr in die Zentrale für die Schnittstellen basierende Datensynchronisierung gehen. Um die Daten an das stationäre System zu transferieren, wird ein Terminal GPRS bzw. UMTS eingesetzt, der den Datenaustausch ermöglicht. Mit einer solchen Lösung kann das Problem, das Mahnke u.a gesehen hat 32, gelöst werden. Die Datenübertragung läuft permanent und kostengünstig Problematik Die neuen innovativen Lösungen können aber auch zu Schwierigkeiten führen. Erstens, bedürfen solche Innovationen einiger Vorbedingungen in Infrastruktur. So müssen eine einheitliche Plattform und eine elektronische Vernetzung aller Mitarbeiter vorhanden sein. Die neuen mobilen Lösungen müssen System unabhängige Kompatibilität aufweisen bzw. integrierbar sein, sowie vorhandene Information in digitale Form gebracht werden. 33 Es bedarf der Reorganisation in bestimmten Bereichen sowie der Einführung von neuen Software und vor allem Hardware. Diese Einführung kann zu Problemen in der Akzeptanz von neuer Technik bei Mitarbeiter führen. Um solche Hemmnisse zu umgehen, sind die Schulungen und Weiterbildung der Mitarbeiter von Nöten. Problematisch könnten die älteren Mitarbeiter sein, da sie sich meist im Umgang mit Computer schwer tun. Bei den Veranstaltungen Mobile Anwendungen im Gesundheitswesen wurde für sie Digital Pen als eine Lösung vorgeschlagen. Es wird wie auf einem normalen Papier geschrieben aber die Daten werden gleichzeitig elektronisch erfasst und für weitere Verarbeitung gespeichert. 32 GSM-Technik, bzw. gesamte Pflege- und Einsatzdatenaustausch durch SMS, haben zu hohe Kosten zur Folge. 33 Rügge

15 3.4. Empirisches Beispiel Beecare 34 Im Rahmen unserer Arbeit möchten wir nun eine mögliche Lösung am Beispiel von Beecare vorstellen. Das Projekt Mobile Pflege und Hausnotruf wurde im Rahmen des Landesprogramms der Freien Hansestadt Bremen, Bremen in t.i.m.e., unter Beteiligung der Deutschen Telekom gemeinsam realisiert. Beecare ist ein Programm für mobilfunkfähiges PDA s auf Basis von PocketPC Windows Mobile. Es ermöglicht eine Zusammenarbeit mit der Pflegeinformationssoftware, den Pflegeprozess vor Ort mobil zu dokumentieren und in Echtzeit an die Zentrale zu übersenden. Durch GPRS bzw. UMTS Mobilfunkeinsatz ist die Dauer des Verbindungsaufbaus kostentechnisch unkritisch, denn nur übertragene Datenvolumen werden berechnet 35. Bei diesem Programm wird ein effizienter Ablauf der Geschäftsprozesse und optimierte Pflegedatenübermittlung durch Anwendung mobiler Geräte via UMTS erzielt. Als wichtigste Prozessschritte werden folgende aufgezählt 36 : Erfassung der Leistungen des Pflegepersonals vor Ort und sofortige direkte Datenübertragung in das zentrale Pflegeinformationssystem als Grundlage der Kassenund Gehaltsabrechnung; Dynamische Einsatz- und Tourenplanung mit mobiler Erfassung der Zeitabläufe vor Ort und die davon abhängigen datenbankbasierten Modifikationen der Gesamt- Tourenplanung; Direkte Einbindung Call Center- basierter Hausnotruf-Systeme; Zentrale Beschaffungsplattform für mobile Bestellmöglichkeiten mit Implementierung der Logistikkette Arzt-Rezept-Apotheke; Implementierung der digitalen Patientenakte incl. mobiler Vitaldatenerfassung. 34 Beecare Siehe im Kapitel 2 36 Beecare

16 Die Abbildung 4 erläutert, wie der ganze Pflegeprozess mit Einführung von Beecare Programm von statten geht. Abbildung 4. Der medienbruchfreie Kommunikationsablauf Quelle: Beecare 2003 Die Pflegeperson trägt die erbrachten Leistungen bei dem Patient in das mobile Gerät ein. Diese Daten werden sofort an die Zentrale via GPRS bzw. UMTS 37 geliefert, was für eine Arbeitszeitund Lohnabrechnung hilfreich genutzt werden kann. In der Zentrale kann zur jeder Zeit der Pflege- bzw. Routenplan korrigiert und weiter an die Pflegekraft geleitet werden, was einen effektiven und Nutzen steigenden Arbeitsprozess gewährleistet. Zusätzliche angebotene Leistung ist die Bestellung der Arzneimittel, die dem Patient bereitgestellt oder direkt geliefert werden. Bei diesem System wird auch eine digitale Patientenkarte mit mobiler Vitaldatenerfassung eingeführt, die im Rahmen unserer Arbeit nicht weiter diskutiert wird. 37 je nach Verfügbarkeit der Mobilfunktechnik 16

17 4. Ausblick Mit Systemen der vierten Generation verfügen die Benutzer über Bandbreiten von bis zu 1 gbit/s im Nahbereich und bis zu 100 mbit/s im Fernbereich und über eine verbesserte Leistungsfähigkeit. Zu den Mobilfunksystemen der 4. Generation gehören WLANs nach und Broadband Wireless Access (BWA) nach Abbildung 5. Entwicklung im Mobilfunk Quelle: Berndt H Abbildung 4 zeigt, dass die 4G der schnellste und breiteste Mobilfunkstandart im Vergleich zu anderen ist. Erster Vorteil des neuen Systems ist es, dass die Technologien für drahtlose Netzwerke kostenlos zur Verfügung stehen (im Gegensatz dazu müssen z.b. in Deutschland für UMTS hohe Lizenzgebühren bezahlt werden). Laut Martikainen soll Bluetooth als Basis der 4 Generation weltweit akzeptierter Standart sein. Das soll eine wirtschaftliche und leistungsfähige Kommunikation zwischen Endgerät und Infrastruktur auf lokaler Ebene bieten IT Wissen 2006 (2) 39 Cremer

18 Anderer Vorteil ist die einfache Kombination verschiedener Funkdienste: lokaler WLAN- und Bluetooth-Netzwerke, aber auch Radio-, Fernseh- und Satellitenfunk-Systemen, die im Gegensatz zu UMTS bereits über jeweils passende Schnittstellen verfügen werden. Was man noch braucht ist ein mobiles Allzweckgerät, mit dem man zwischen den verschiedenen Netzen spazieren kann, ohne Verbindung neu aufbauen oder die IP-Adresse ändern zu müssen. 40 Diese Geräte können mit dem TCP/IP-Protokoll arbeiten, was einen Zutritt in die lokale und nationale, bzw. globale verfügbare Dienste im Internet erlaubt, und somit werden Sprache und Daten übertragen. 41 Im Bereich der Pflege werden die Technologien der 4 Generation von grosser Bedeutung sein. Mit Hilfe von Bildtelefonsystemen und problemloser hoher Datenübertragung ist es möglich, die häusliche Pflege durch die zentralen Einrichtungen zu realisieren. Auch weitere Dienstleistungen wie Fernbehandlungen mit Diagnosen und Therapievorschlägen ( virtuelles Altenheim ) sind nicht mehr unrealistisch. Dank der 4G-Technologien könnten die gesamten Kosten in allen medizinischen Bereichen noch drastischer reduziert werden. Trotz der innovativen, billigeren IT-Lösungen darf man nicht vergessen, dass ein persönlicher Kontakt zwischen Patient und Arzt bzw. Pflegedienst unerlässlich bleibt und bleiben soll. 40 Cremer Wendeln-Münchow

19 5. Schlussfolgerungen Die Hauptaufgabe dieser Arbeit war es, den Einsatz der modernen Technologien im Gesundheitssektor darzustellen. Diese Technologien sollten den Pflegeprozess bei den Patienten unterstützen und optimieren, sowie helfen, anfallende Kosten zu senken. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die mobile Healthcare uns die Möglichkeit eröffnet, wesentliche Veränderungen im Gesundheitswesensektor zu gestalten, die für alle Interessentengruppen von unschätzbarem Nutzen sind. So können gestiegene Effizienz, Fehlervermeidung und Zeitgewinn seitens der Anwender bzw. Pflegedienste genannt werden. Der Pflegeprozess gewinnt an Transparenz, ist einfach und benutzerfreundlich. Für Patient entstehen Vorteile, wie verbesserte Qualität der Behandlung, mehr Aufmerksamkeit und Zeit, sowie erhöhte Sicherheit. 42 Die Innovationen im Mobilen Sektor können sowohl die zu hohen Kosten im Gesundheitswesen wirksam bekämpfen, als auch die Qualität der Behandlung sowie die damit verbundene Patientenzufriedenheit steigern. Mit dem Einsatz der Mobilen Kommunikationssysteme wird Informationszugriff schneller und Zeit zugunsten des Pflegeprozesses gespart. Eine Digitalisierung der Dokumentation und der Einsatz mobiler Technologien wird auch die verfügbare Information von überall zugänglich machen. Das seinerseits reduziert einen wesentlichen Teil der heute per Telefon notwendiger Kommunikation. Allerdings sollte es nicht Ziel sein, die Kommunikation zwischen den Pflegekräften zu vermindern, da gerade im Bereich Pflege eine zwischenmenschliche Kommunikation viel wichtiger als technische Kommunikation ist. Aus langfristiger Sicht kann man mit hohen Kosteneinsparungen und erhöhter Effizienz rechnen. Jedoch tauchen weitere Kritikfragen bei der Analyse des Einsatzes von mobilen Geräten im Gesundheitswesen in der Einführungsphase auf: Wer trägt die durch die Implementierung der neuen Technologien verbundenen Kosten? Ob diese Kosten auf den Patienten überwälzt werden und mit welchen Kennzahlen zu rechnen ist? Fraglich ist, ob die vierte Generation ( 4G ) wirklich die Situation verwirklichen kann? 42 Luongo

20 Wenn ja, ist es fraglich, ob es mehr sinnvoll ist, jetzt keine Änderungen und somit verbundenen Aufwand vorzunehmen, sondern auf die 4G zu warten, die laut Martikainen noch vor der 3G in der ambulanten häusliche Pflege kommen soll? 43 Schliesslich, ist festzustellen, ob ein gewisser Teil der konservativen Nutzergruppen (wie die ambulanten Pflegedienste) Inakzeptanz für die Nutzung digitaler mobiler Multimediageräte ausüben wird? Eine detaillierte Untersuchung dieser Fragen ist unserer Meinung nach lohnend. 43 Wendeln-Münchow

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