BDS Magazin für Unternehmer & Selbständige

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "BDS Magazin für Unternehmer & Selbständige"

Transkript

1 Ausgabe III/2012 3,70 Euro im freien Verkauf BDS Magazin für Unternehmer & Selbständige Was Bayerns Gemeinden attraktiv macht Bund der Selbständigen Gewerbeverband Bayern e.v. BDS - Schwanthalerstr München PVSt - DPAG - Entgelt bezahlt

2 Abrechnung Software Beratung Marketing editorial 1 Kooperationspartner des BDS Bayern und es ist anders, wie wo anders Liebe Leserinnen und Leser, Fakten und Gefühl lassen uns spüren, dass an dem jahrhundertealten Spruch doch etwas Wahres dran ist: extra Bavariam nulla vita est et si est vita non est ita, was frei übersetzt nichts anderes bedeutet als, dass es außerhalb Bayerns kein Leben gibt, und wenn doch, dann ein nicht so gutes. Sei es Strukturwandel oder Energiewende, für s ganze Land gesprochen kann man sagen, dass notwendige Veränderungen von den Entscheidungsträgern aller Ebenen etwas schneller und konsequenter als anderswo angepackt werden. Dabei tut sich eine deutlich geteilte Entwicklung auf: Wenn auf landespolitischer Ebene noch diskutiert wird, dann wird bereits vor Ort emsig umgesetzt. Über die Parteigren-zen hinweg, gemäß der Weisheit, dass Rom oder München weit seien, was nichts anderes bedeutet, als dass die Entscheidungsträger in den Kommunen Lösungen für die Menschen schaffen müssen und wollen. Bewährte Instrumente wie Genossenschaften und Vereine werden eingesetzt, dadurch die Menschen am Nutzen der Entwicklung unmittelbar beteiligt. Das ist eine sinnvolle und allzu menschliche Entscheidung wie Triebfeder. Und es sind die Mittelständler vor Ort, die die Umsetzung von Ideen vorantreiben. wortung den Kommunen übertragen wir stellen das neue LEP ausführlich in dieser Ausgabe dar. Das muss aber dann in aller Konsequenz für den selbständigen Mittelstand bedeuten, dass er sich noch intensiver in die Entscheidungsfindungen auf kommunaler und regionaler Ebene einbringt. Die Stärkung der regionalen Planungsverbände ist dabei ein Baustein, die regionalen Planungsbeiräte werden eine Renaissance erfahren. Mit dem, was wir schaffen und wie wir leben, leisten wir einen Beitrag zum Mythos Bayern, dass durch unser Handeln etwas mehr an Lebensqualität vermittelt wird als anderswo. Ich hoffe, dass die eine oder andere Anregung für Sie in dieser Ausgabe enthalten ist, damit es bei uns auch in Zukunft lebenswerter bleibt und der alte Spruch nicht an Glanz und Zugkraft verliert. Mehr unternehmen, weniger verwalten Factoring für Unternehmer und Selbstständige Die Staatsregierung möchte ja durch das neue Landesentwicklungsprogramm noch mehr Verant- Herzliche Grüße Ihr Markus Droth Stimmungstest des BDS-Bayern: 80 Prozent für Staatspleiten Wer als Unternehmer auf die Überholspur wechselt, wird viel zu oft von lästigen Verwaltungsaufgaben ausgebremst: Rechnungen schreiben, nachtelefonieren, mahnen, warten alles das kostet Zeit und Energie, die in Ihr Kerngeschäft sehr viel besser investiert sind. Setzen auch Sie auf die Factoring-Lösungen von opta data. Denn mit ihnen genießen Sie nicht nur eine gesteigerte Liquidität, sondern auch das gute Gefühl, dass Ihre Verwaltungsaufgaben bei uns in den allerbesten Händen sind. Weitere Vorteile auf: / (gebührenfrei) stimme voll zu stimme zu stimme weniger zu stimme nicht zu 12% 9,1% 29,3% 49,6% Lösungen, die verbinden. Man hätte eine Insolvenzordnung für Krisenländer schaffen und Staatspleiten in Kauf nehmen sollen.

3 2 3 1 editorial und es ist anders, wie wo anders! 4 titel Bayern, Land der Initiativen 6 titel Im Gspräch mit dem Schweinfurter Oberbürgermeiester Sebastian Remele Erfolg verdankt sich der Konzentration aufs Wesentliche 8 titel Interview mit Wolfgang Wimmer, Geschäftsführer Ökomodell Achental e.v. Grasswurzel-Bewegungen werden immer wichtiger 10 titel Interview mit Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil Bayern Mittelstandsland Nummer eins 12 bds positionen Schneller, einfacher, eigenbestimmter oder Liberalisierung um (fast) jeden Preis? 16 bds positioinen Bayerns Selbständige: Euro Ja Fass ohne Boden nein 17 bds positionen Trotz Konjunkturwolken: Gute Stimmung im bayerischen Mittelstand Horst vor Angela: Bayerns Mittelständler benoten Politik kritisch 18 bds positionen Bürokratiemonster E-Bilanz: Erfolgreiche Intervention des BDS Bayern 19 bds positionen Staatliche Pflicht zur Altersvorsorge abgelehnt 20 bds leistungen Auch auf Facebook ist ein Impressum nötig 21 bds intern Arbeitskreis Steuern: Wir brauchen eine Axt im deutschen Steuerdschungel 22 bds intern BDS-AzubiAkademie gute Ideen setzen sich durch 24 bds intern Weichen neu stellen Neuwahlen zum Präsidium 25 bds intern Einladung zum Fachkongreß Internetmarketing am 7. November ratgeber Unisex bringt geschlechtsneutrale Tarife 27 bds tagungspartner Für jeden Anlass der richtige Ort 28 bds vor ort niederbayern Wirtschaftsstandort Landshut im Focus 30 bds vor ort unterfranken Für die Unternehmensnachfolge richtig aufgestellt! 32 bds vor ort oberpfalz BDS Lappersdorf enge Verbindung zur Gemeinde zahlt sich aus 34 bds vor ort schwaben BDS Unternehmertreff bei der RENK AG 36 bds vor ort oberbayern west Qualitätsatlas Garmisch-Partenkirchen Vorbild für andere Ortsverbände impressum Herausgeber Servicegesellschaft des Bundes der Selbständigen Gewerbeverband Bayern e.v. mbh vertreten durch den Geschäftsführer Markus Droth Schwanthalerstraße 110, München Handelsregister München HRB Steuernummer 143/179/90538 Finanzamt für Körperschaften Redaktion Markus Droth (v.i.s.pr.), Chefredaktion (md) Markus Droth (md), Dr. Axel Heise (ah), Peter Jordan (pj), Dimitrij Naumov (dn) Servicegesellschaft des Bundes der Selbständigen Gewerbeverband Bayern e.v. mbh Grafisches Konzept und Layout Cornelia Hauser, Raum für Gestaltung 38 bds vor ort oberbayern ost Vorbild Traunstein weiche Standortfaktoren zählen! 40 bds vor ort oberfranken Kongress mit Workshops zum Netzwerken 42 bds vor ort mittelfranken Minister Herrmann stellt sich den Fragen der mittelfränkischen Selbständigen 44 bds vor ort münchen BDS-AzubiAkademie München geht in die dritte Runde 46 bayerisches original Gustl Geith: Aufrührer und Antreiber für den Mittelstand 47 faß ohne boden 48 bds intern Ortsvorsitzendenkonferenzen: Der BDS auf dem Weg in die Zukunft Feierstimmung in der Münchner Schwanthalerstraße Anzeigen Markus Droth Bildmaterial istockphoto.com und BDS intern Auflage: , 4x jährlich Druck ADV SCHODER, Augsburger Druck- und Verlagshaus,

4 4 titel 5 Bayern, Land der Initiativen Bayern gehört zu den besonders prosperierenden und lebenswerten Regionen nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit. Die einzigartige Natur und geografische Lage, eine in weiten Teilen gut entwickelte Infrastruktur, Kulturlandschaften und ein günstiger Branchenmix sind eine wichtige Basis dafür. Doch viele Beispiele zeigen, dass das natürliche Kapital einer Region sich keinesfalls automatisch in hoher Lebensqualität und wirtschaftlichem Erfolg niederschlägt. In dieser UNUS-Ausgabe sind wir der Frage nachgegangen, was den Erfolg Bayerns tatsächlich ausmacht. Dafür haben wir keine Marktforschung betrieben, nicht in Parteiprogrammen geblättert und keine wissenschaftlichen Analysen in Auftrag gegeben. Wir haben stattdessen mit Menschen gesprochen, die an diesem Erfolg unmittelbar beteiligt sind. Viele bayerische Gemeinden und Regionen haben in den letzten Jahren Kunsthalle in Schweinfurt eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht. Sie haben trotz knapper Budgets, bürokratischer Hürden und fehlender struktureller Voraussetzungen Dinge bewegen und verändern können. Initiative ergreifen, Solidarität aufbauen, Begeisterung vermitteln so können Projekte umgesetzt werden, die noch vor wenigen Jahren undenkbar erschienen. Das ist es, was Bayerns Erfolg im Kern ausmacht. Initiative, Solidarität, Begeisterung sie alle brauchen eine mobilisierende und motivierende Vision. Gerade die Erfolgsbeispiele haben uns deutlich gezeigt, dass es nicht genug ist, einen Missstand beseitigen zu wollen. Bayerns Beste stellen sich immer die Frage: Wo wollen wir hin? Wo wollen wir in fünf, in zehn Jahren sein? Sie schaffen es, Menschen unter dem Dach dieser Vision zusammenzubringen und die Begeisterung lebendig zu halten und erzielen dabei herausragende Ergebnisse. Dabei setzen die innovativsten Gemeinden und Regionen immer seltener auf Initiativen von oben, sondern nehmen ihre Zukunft selbst in die Hand sie gründen Graswurzel-Bewegungen, die sich als überraschend effektiv erweisen. um auch die nächste Prüfung, den bevorstehenden Abzug der US-Armee, zu bestehen. Das zweite Beispiel ist die Region Achental. Bereits 1999 haben sich hier die Gemeinden Bergen, Grabenstätt, Grassau, Marquartstein, Reit im Winkl, Schleching, Staudach-Egerndach, Übersee und Unterwössen im Verein Ökomodell Achental e.v. zusammengeschlossen lange bevor ökologische Nachhaltigkeit zum Beststeller wurde. Unbürokratisch und über Landesgrenzen hinweg, wird in einem engen Schulterschluss zwischen Kommunalpolitik, Vereinen und lokaler Wirtschaft daran gearbeitet, die Vision einer in jeder Hinsicht nachhaltigen Region zu verwirklichen. Das inzwischen international bekannte Projekt ist Schweinfurter Rathaus Zwei solcher Erfolgsgeschichten stellen wir in diesem Heft vor. Es ist zum einen die Stadt Schweinfurt, die in den 90er Jahren von massiven Stellenstreichungen in der Großindustrie betroffen war und als Krisenregion Schlagzeilen machte. Heute gilt Schweinfurt als Paradebeispiel für gelungenen Strukturwandel und hat die Voraussetzungen geschaffen, nicht nur erstaunlich erfolgreich die heute mehr als 200 Mitglieder treiben den Wandel auch nach 13 Jahren mit ungebrochener Begeisterung voran. Schweinfurt und Achental sind nur zwei von vielen Hunderten kleinen und großen Initiativen in Bayern. Aber sie zeigen, was Bayerns langfristigen und nachhaltigen Erfolg im Kern ausmacht. In den kommenden Jahren werden die globalen Trends labile Weltwirtschaft, demografischer Wandel, Energiewende auch den Freistaat vor enorme Herausforderungen stellen. Um sie zu bewältigen, wird die Politik auf den bürgerlichen Unternehmergeist, der sich in diesen Initiativen zeigt, dringend angewiesen sein. Ihn zu fördern und zu erhalten, ist deshalb die zentrale gesellschaftspolitische Aufgabe der nächsten Jahre.

5 6 titel 7 Erfolg verdankt sich der Konzentration aufs Wesentliche Schweinfurter Oberbürgermeister Sebastian Remele im Gespräch. Herr Oberbürgermeister, was schätzen Sie persönlich an Schweinfurt ganz besonders? An erster Stelle schätze ich die überaus große Dynamik, mit der sich der Industriestandort in den letzten Jahren entwickelt hat, und die Weitsicht, die die Verantwortlichen der Stadt und der ansässigen Unternehmen in den letzten Jahren bewiesen haben. Daneben imponiert mir die Fähigkeit der in Schweinfurt lebenden Menschen, schnell auf neue Entwicklungen zu reagieren und die Wandlung der Stadt zu einem wertvollen Lebensraum mit zu gestalten. So konnte die Stadt ihre ohnehin bereits vorhandene Vielfalt, sei es die gewerbliche, die kulturelle, die schulische oder die städtebauliche, und die Tatsache, dass diese Faktoren in einer gelungenen Symbiose nebeneinander existieren, zu einem Alleinstellungsmerkmal ausbauen. Während Schweinfurt sich als Bildungsstandort etabliert hat, gelang es der Architektur, einen Bogen zwischen Industrie und Altstadt, zwischen Mittelalter und Moderne zu spannen. Was ist Ihre Strategie, um die Attraktivität Schweinfurts als Standort und Lebensraum zu steigern und zu erhalten? Allen Strategien voran steht hier, die Chancen der Konversion, also die Umgestaltung der bislang noch bis zum Jahr 2014 von der US-Army genutzten Flächen, zu ergreifen. Wir haben die einzigartige Gelegenheit, in diesem Jahrzehnt 100 ha bald ehemaliger Militärfläche weiter zu entwickeln und neu zu erschließen. Leiten lassen werden wir uns dabei von den Drei W s, Wissen, Wirtschaft und Wohnen. Damit wollen wir unsere Infrastruktur weiter verbessern, den Bildungsstandort Schweinfurt stärken und attraktive neue Arbeits- und Wohnplätze sowie auch Lebensräume schaffen. Schweinfurt hat sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt. Was waren rückwirkend die wichtigsten Entscheidungen, die Meilensteine in diesem Prozess? Entscheidend war und ist, dass die größten Arbeitgeber der Stadt, die Industriebetriebe, allesamt in verantwortungsvolle Hände gelegt wurden und auf dem Weltmarkt eine herausragende Stellung als Zulieferunternehmen insbesondere der Automobilindustrie erworben haben. Zudem wurden wichtige Impulse für die Vitalität Schweinfurts gegeben, tätigte man doch umfangreiche Investitionen in ein Konferenzzentrum, die Erneuerung des Sportund Freizeitbades Silvana, Kunstmuseen, die Altstadtsanierung, das Einkaufszentrum Stadtgalerie und einen Neubau für die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, um nur einige Beispiele zu nennen. Was sind die größten Herausforderungen der nächsten Jahre, auch mit Blick auf Megatrends wie demografischer Wandel, ökologische Nachhaltigkeit oder unsichere globale Konjunktur? Zuallererst möchte ich betonen, dass es sich beim demographischen Wandel um ein Megathema handelt, welches sich allein im Rahmen der Kommunalpolitik kaum handhaben lässt. Nichtsdestotrotz unternimmt Schweinfurt bereits heute gute Ansätze, dem negativen Ruf der Thematik zu begegnen und mit innovativen Lösungsansätzen die in ihr verborgenen Chancen für unsere Stadt in den Fokus zu rücken. Das Ziel muss lauten, in der Konkurrenz der Kommunen für alle Altersstufen so attraktiv und zentral wie möglich zu sein. Hierbei ist Schweinfurt sehr gut aufgestellt. Zum einen sind wir bestrebt, unsere Einrichtungen der Alten- und Krankenpflege stets zu verbessern genannt seien an dieser Stelle der Neubau des Friederike-Schäfer- Heims, das Leopoldina-Krankenhaus und der Neubau des Gesundheitsparks. Zum anderen erfolgt ein ständiger Ausbau unserer Bildungseinrichtungen. Darüber hinaus bieten nicht nur die Stadt Schweinfurt und ihre Unternehmen selbst, sondern auch und vor allem die in Schweinfurt ansässigen Wirtschaftsbetriebe interessante und vielseitige Ausbildungsmöglichkeiten. Es wird uns also nicht nur gelingen, dem Alterungsprozess der Bevölkerung gerecht zu werden, sondern wir sind auch zuversichtlich, dass die Stadt mit dem hiesigen Bildungs- und Arbeitsplatzangebot für immer mehr junge Menschen attraktiv bleibt. In Bezug auf die ökologische Nachhaltigkeit verweise ich stets gerne auf die Vorbildfunktion unserer öffentlichen Gebäude. Bereits lange vor Fukushima hat die Stadt Schweinfurt strategisch und zielgerichtet ihre Gebäudesubstanz ökologisch saniert und erneuert, immerhin verfügen wir über die größte kommunale Wohnungsbaugesellschaft Unterfrankens. Allerdings stehen wir auch vor der Herausforderung, der Versorgungssicherheit für die hiesige Wirtschaft mehr Priorität beizumessen. Zwar wird der Energiebedarf der privaten Haushalte bereits heute zu einem hohen Anteil aus regenerativen Quellen, insbesondere einem Wasserkraftwerk, gedeckt, jedoch sind die Möglichkeiten unserer Stadtwerke GmbH als regionaler Energieerzeuger selbstverständlich begrenzt. Dass das Wohl und Wehe Schweinfurts in besonderem Maße durch die Betriebsergebnisse der Industrie bestimmt wird, hat jedoch nicht nur Herausforderungen in der regenerativen Energieversorgung zur Folge, vielmehr noch resultiert eine überaus hohe Abhängigkeit wie in keiner anderen Stadt von der globalen Konjunktur. Sinkt die weltweite Nachfrage insbesondere in der Automobilindustrie, kann dies die in Schweinfurt ansässigen Zulieferbetriebe und damit die Stadt empfindlich treffen. Deshalb liegt es an uns, alles kommunalpolitisch Machbare zu unternehmen, um weiterhin ein attraktiver Wirtschaftsstandort zu bleiben. Die Attraktivität einer Stadt zu steigern und zu erhalten ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die eine enge Zusammenarbeit vieler Akteure erfordert. Wie wirken in Schweinfurt Kommunalpolitik, Bürger, Verbände und die lokale Wirtschaft zusammen? Schweinfurt ist zwar landesplanerisch ein Oberzentrum, hat aber dennoch eine moderate Größe, in der die Kommunikation der Akteure nach dem Prinzip der kurzen Wege problemlos funktioniert. Kommunalpolitik, Bürgerverbände und lokale Wirtschaft ziehen an einem Strang, wenn es um die Bedürfnisse der Stadt geht. Als derzeit größte Herausforderung und zugleich bestes Beispiel im Bereich der Zusammenarbeit vieler Akteure in der Stadtentwicklung möchte ich erneut die Konversion nennen. Frühzeitig nach Bekanntwerden des Abzugs der Amerikaner wurde mit dem Konversionsbeirat ein Forum geschaffen, in dem Gewerkschaften, Wirtschaftsverbände und benachbarte Kommunen Stadtentwicklung diskutieren und aktiv zusammenarbeiten. Im Herbst 2013 soll darüber hinaus mittels einer sogenannten Zivilarena dem Bürger selbst die Möglichkeit der Partizipation gegeben werden. Ebracher Hof Hauptzollamt Was erwarten Sie von der Landespolitik? Ich würde mir zunächst einmal klare Vorgaben wünschen, wie genau die Energiewende in Bayern funktionieren soll und vor allem, welche Rolle die Kommunen dabei einnehmen werden. Für die Erfüllung der sich durch diese große Herausforderung stellenden Aufgaben erwarte ich zudem eine entsprechende Förderung seitens des Freistaats. In Bezug auf den demographischen Wandel wäre anstelle einer Förderung nach dem Gießkannenprinzip die sinnvolle Schwerpunktsetzung auch außerhalb der großen Ballungszentren wünschenswert. Wenn sich dazu dann noch eine kluge Einwanderungspolitik nach Bedarfslage gesellte, die dem Fachkräftemangel gerecht würde, wären wir schon sehr glücklich. Was können sich andere bayerische Gemeinden von Schweinfurt abschauen? Was ist Ihr Ratschlag? Ich bin überzeugt, dass Schweinfurt seinen Erfolg in besonderem Maße der steten Konzentration auf das Wesentliche verdankt Ziele im Auge zu behalten und uns nicht zu verzetteln, das ist unsere große Stärke. Entscheidend hierbei war und ist die aufrichtige Entschlossenheit der jeweils Verantwortlichen und der Bürger, Projekte der Stadtentwicklung durchzuführen. Nur mit der Unterstützung breiter Schichten der Politik und der Bevölkerung konnten die wichtigsten Infrastrukturentscheidungen in den letzten Jahren getroffen werden. Einer der wichtigsten Aspekte ist jedoch auch und vor allem das sehr gute Verhältnis der Stadt zur lokalen Wirtschaft und die Erkenntnis, dass hierzu auch weiche Standortfaktoren, insbesondere Kultur und Bildung, zählen. Stolz sind wir weiterhin auf unsere solide Wirtschaftsund Sparpolitik: Wir haben konsumtive Ausgaben vermieden und Schulden abgebaut, um nachhaltig investieren und wirtschaftlich handlungsfähig bleiben zu können. Herr Oberbürgermeister, wir danken Ihnen für dieses Gespräch! Das Interview führte Dimitrij Naumov.

6 8 titel 9 Graswurzel-Bewegungen werden immer wichtiger Interview mit Wolfgang Wimmer, Geschäftsführer Ökomodell Achental e.v. Herr Wimmer, was macht für Sie persönlich das Achental so lebenswert? Was mich jeden Tag aufs Neue beeindruckt, ist die atemberaubende Natur- und Kulturlandschaft mit dem Chiemsee im Norden und den Chiemgauer-Alpen im Süden. Das Bergtal, das die Tiroler Achen auf ihrem kurzen Lauf in Jahrtausenden geformt hat, ist heute mehr denn je eine Region mit vielen Möglichkeiten: das starke Wir-Gefühl, die Tatkraft der Bewohner und die gemeinsamen Visionen unserer Bürger wecken beständig Lust auf neue Ideen. Die dicht gesäten Naturschutz- und Erholungsflächen und der hohe Freizeitwert tragen zu einem Gefühl des Angekommen-Seins bei. Der Verein Ökomodell Achental, zu dem mehrere Gemeinden gehören, hat sich zur Aufgabe gemacht, eine umweltverträgliche und zukunftsorientierte Entwick- lung der Region zu fördern. Was sind die Kernbereiche Ihrer Arbeit? Das Ökomodell strebt eine Entwicklung auf vier Säulen an: der Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft, die Sicherung der Landwirtschaft mit regionaler Vermarktung, die Förderung eines naturverträglichen Tourismus und Gewerbes, und die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien. Entscheidend für unseren Erfolg der letzten Jahre war und ist dabei die Zusammenarbeit zwischen den vielen lokalen Akteuren. Mittlerweile kann der Verein auf einen reichen Fundus an Ideen und Projekten zurückgreifen, die immer wieder neu belebt und erweitert werden. Zwischenzeitlich ist das Ökomodell auch eine Umsetzungsplattform für die interkommunale Zusammenarbeit auch außerhalb unserer Hauptaufgaben. Aus welcher Motivation heraus entstand der Verein? Was war die ursprüngliche Vision? Am Anfang stand das Leitbild, das Achental lebenswert zu erhalten. Dies spiegelt sich auch im Motto Erhalten Erleben Genießen wider. Neben der gewünschten Stärkung der Region und dem Einsatz für den Naturschutz war eine entscheidende Erkenntnis, dass nur die Region als Einheit erfolgreich sein kann. So wurde die Idee des kommunenund bürgerübergreifenden Vereins Ökomodell Achental e.v. geboren, die sich bis heute glänzend bewährt hat. Der Verein hat mittlerweile über 200 Mitglieder aus allen Bereichen; Über 100 Projekte wurden bereits erfolgreich umgesetzt. Wo gibt es die größten Umsetzungshürden? Ein Thema, das im relativ kleinen Achental stets präsent ist, ist das knappe Flächenangebot hier muss bei neuen Vorhaben auf einen Ausgleich zwischen allen Beteiligten geachtet werden. Durch intensive Diskussionen und Geduld bei der Umsetzung ist uns dies bisher aber fast immer gelungen. Wie profitieren das Achental und seine Gemeinden von Ihrer Arbeit? Konnten Sie bereits spürbare Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung und die Lebensqualität in der Region geben? Aber ja! Ein großer Gewinner ist sicherlich die Tourismuswirtschaft, die mit einer intakten Natur und einem umfangreichen Erholungsangebot das wir im Verein maßgeblich mitgestaltet haben werben kann. Zudem ist der allgemeine Trend zur Abwanderung der jungen Generation weg vom Land bei uns kaum spürbar im Gegenteil, die Einwohnerzahl des Achentals wächst sogar. Durch die regionale Energieversorgung, vor allem durch den Biomassehof Achental, konnten zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen und bestehende gestärkt werden. Insbesondere das Handwerk ist stark an der Versorgung des Achentals mit Bioenergie beteiligt. Nicht zuletzt erzeugen die zahlreichen gemeinsamen Erfolge auch ein starkes Wir-Gefühl in der Region, das Ansporn zu neuen Taten gibt. Die große Gefahr bei Projekten ist der langsame Tod nach und nach werden die Aktivitäten weniger und hören irgendwann ganz auf. Wie sorgen Sie dafür, dass das im Achental nicht passiert? Durch die zahlreichen und stetig neuen Mitglieder im Verein gibt es auch immer wieder neue Ideen. Diese werden auf den regelmäßigen Treffen und oft auch in der Öffentlichkeit gemeinsam diskutiert, so fühlen sich alle Bürger daran beteiligt und übernehmen auch Verantwortung dafür. Daneben spielen aber auch einige Personen als Zugpferde eine Schlüsselrolle im Ökomodell ohne deren persönlichen Einsatz und unermüdlichen Fleiß wäre vieles nicht möglich gewesen. Nicht zu unterschätzen ist auch die Wirkung unserer gemeinsamen Ziele, zum Beispiel der Energieautarkie bis Das Ökomodell ist eine Initiative der Gemeinden im Achental, sozusagen eine Initiative der Basis. Ist es das, was wir in Zukunft öfter sehen werden? Wird die langfristige Entwicklung nicht mehr von der großen Politik sondern von den Bürgern und Gemeinden selbst in die Hand genommen? Ich bin mir sicher, dass die sogenannten Graswurzel -Bewegungen in Zukunft immer wichtiger werden. Das sieht man an den zahlreichen Energiegenossenschaften, Bürgerinitiativen und Vereinen, die derzeit im Energie- und Umweltbereich gegründet werden. Auch in anderen politischen Fragen wollen sich die Bürger mehr selbst einbringen und vertrauen nicht mehr automatisch auf die Politik. Nichtsdestotrotz wäre aber diese Strömung ohne einen entsprechenden politischen und gesetzlichen Rahmen nicht in dem Maße möglich die Regierungen müssen dafür sorgen, dass die Kraft von unten nicht erlischt. Für die Vereine ist es vor allem auch wichtig, mit positiven Ideen hervorzutreten: wenn die Verhinderung eines Projektes das einzige Ziel ist, so kann meiner Meinung nach keine dauerhaft tragfähige Basis entstehen. Was können andere Regionen von Achental lernen? Welchen Ratschlag würden Sie geben? Aus meiner Sicht am wichtigsten ist die Zusammenarbeit. Wenn für alle Gemeinden und Einwohner ein gemeinsames Ziel feststeht, ist es viel leichter, dass alle an einem Strang ziehen. Auch die Einbindung möglichst vieler verschiedener Menschen und Hintergründe zahlt sich am Ende aus auch wenn dies zu Beginn Geduld und Geschick erfordert. Im Übrigen empfehle ich allen, sich selbst vom Achental beeindrucken zu lassen besuchen Sie uns, wir freuen uns auf Sie! Herr Wimmer, vielen Dank für dieses Gespräch! Das Interview führte Dimitrij Naumov.

7 10 titel 11 Bayern Mittelstandsland Nummer eins Herr Minister, was macht den Standort Bayern für den Mittelstand attraktiv? Bayern ist das Mittelstandsland Nummer eins in Deutschland. Unser Mittelstand ist mit gut Selbständigen, rund drei Millionen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen und mehr als Ausbildungsstellen im ganzen Freistaat sowohl im ländlichen Raum wie auch in den Städten dynamisch und leistungsfähig. Wir als Bayerische Staatsregierung sorgen hierzu für bestmögliche Rahmenbedingungen und maßgeschneiderte Unterstützung. Wir schaffen attraktive Standortbedingungen, stärken die Innovationskraft der Unternehmen, achten auf gute Finanzierungsmöglichkeiten, unterstützen Existenzgründungen und erleichtern Unternehmensnachfolgen. Außerdem fördern wir die Internationalisierung des Mittelstands und verbessern die Voraussetzungen, um Fachkräfte zu halten und zu gewinnen. Das wissen die mittelständischen Unternehmen und verlassen sich auf unsere nachhaltige Politik. Ist die mittelständische Struktur in Bayern fit für die Herausforderungen der Zukunft? Unsere mittelständischen Unternehmen sind hervorragend für die Zukunft aufgestellt. Gemeinsam mit ihren motivierten Mitarbeitern entwickeln sie innovative Produkte, Prozesse und Dienstleistungen. Damit sind sie auf den Märkten im In- und Ausland weltklasse. Laut dem Mittelstandsbarometer 2012 von Ernst & Young bewerten demnach auch 95 Prozent der bayerischen Mittelständler ihre Geschäftslage als positiv. Hinzu kommt: Dank unserer erfolgreichen kleinen und mittleren Betriebe und Zum Thema Standortfaktoren für den Mittelstand in Bayern sprach UNUS mit Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil. mit Hilfe unserer zukunftsorientierten Mittelstandspolitik belegt Bayern sowohl beim langfristigen Wirtschaftswachstum als auch beim Erhalt und der Schaffung von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen einen Spitzenplatz. Für die Zukunft investiert Bayern in eine sichere und bezahlbare Energieversorgung sowie eine leistungsfähige Infrastruktur. Gerade unser Mittelstand ist im ganzen Land auf gute Verkehrswege angewiesen. Ich stehe deshalb zur 3. Startbahn am Flughafen München. Sie ist eine Investition in die Zukunft Münchens und Bayerns. Bei der Entscheidung über die 3. Startbahn geht es nicht nur um das Hier und Jetzt, auch wenn bereits heute die Kapazitätsgrenze erreicht ist. Wir müssen auch das Wohlergehen der zukünftigen Generationen im Blick haben. Wir brauchen reibungslose und schnelle Verbindungen mit den Wachstumszentren der Welt. Das gilt auch für die Schiene. Um das stetig wachsende Verkehrsaufkommen zu bewältigen, brauchen wir zum Beispiel die ICE- Strecke Nürnberg Erfurt, den Ausbau der Strecke München Mühldorf Freilassing oder in München die zweite Stammstrecke. Ich bin überzeugt, dass alle diese wichtigen Infrastrukturprojekte Zukunft haben, wenn wir die Bürger mitnehmen. Es kommt auf die Einstellung in den Köpfen an. Jede Generation darf nicht nur an sich denken, sondern auch an ihre Kinder und Enkelkinder. Welche besonderen Vorteile bietet der Standort Bayern kleineren Unternehmen? Zu den optimalen Rahmenbedingungen für kleinere Unternehmen gehört ganz wesentlich, ihre größenbedingten Nachteile auszugleichen und ihnen Chancen zu eröffnen. Hier setzt unsere Mittelstandspolitik an. Ganz speziell für kleine Unternehmen und Handwerksbetriebe mit weniger als 50 Beschäftigten stellen wir beispielsweise Innovationsgutscheine zur Verfügung. Die Gutscheine können für die Planung, Entwicklung und Umsetzung neuer Produkte, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit einer anerkannten Forschungseinrichtung eingesetzt werden. Sie leisten damit für die kleinen Mittelständler einen wichtigen Beitrag, um sich im Markt zu behaupten. Die Gutscheine sind eine Erfolgsgeschichte, so dass wir das Förderprogramm sogar ausgeweitet haben. Im Nachtragshaushalt 2012 stellen wir fünf Millionen Euro zusätzlich dafür bereit. Dank des Bayerischen Mittelstandsschirms konnten zudem kleine und mittlere Unternehmen sowie über Arbeitsplätze über die Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise von 2009 hinweg gerettet werden. Mit dem Mittelstandspakt haben wir ein schlagkräftiges Netzwerk geschaffen, über das die bayerische Wirtschaft ihre Positionen wirkungsvoll in die politische Debatte einspeisen kann. Das Mittelstandskreditprogramm ist ein effektives und effizientes Instrument, um Investitionen kleiner und mittelständischer Betriebe im ganzen Land zu forcieren. Von 2009 bis 2011 konnten damit Projekte, darunter knapp Existenzgründungen verwirklicht werden. Dahinter stehen Investitionen in Höhe von über 2,8 Milliarden Euro, mit denen über neue Arbeitsplätze geschaffen und Arbeitsplätze gesichert werden konnten. Welche weichen Faktoren schätzen Sie als besonders attraktiv im Freistaat ein? Der Freistaat bietet einen 1A-Freizeitwert vom Chiemsee über den Bodensee bis hin zum Fränkischen Seenland oder die Skigebiete von Garmisch bis Berchtesgaden. Auch die kulturelle Landschaft Bayerns lässt keine Wünsche offen. Wir leben dort, wo andere Urlaub machen. In Bayern ist man gerne zu Hause. Das zeigt nicht zuletzt der positive Wanderungssaldo des Freistaats. Wie ein Magnet hat der Freistaat allein in den vergangenen zehn Jahren mehr als Menschen aus anderen Regionen Deutschlands angezogen, die hier Arbeit und eine neue Heimat gefunden haben. Was die Freizeitmöglichkeiten anbelangt, können wir mit vielen Assen auftrumpfen und das beschert uns einen enormen Vorteil im Wettbewerb um die besten Köpfe aus nah und fern. Das Interview führte Peter Jordan Ohne uns fehlt Ihnen was. Wir fördern Energieeffizienz für die Zukunft Ihres Unternehmens. Sie haben ein mittelständisches Unternehmen? Die LfA Förderbank Bayern unterstützt Sie mit zinsgünstigen und langfristigen Finanzierungen bei Investitionen in die Energieeffizienz. Lassen Sie sich persönlich und kostenlos beraten. Telefon: 0800 /

8 12 bds positionen 13 Das neue Landesentwicklungsprogramm geht in die Anhörungsphase Schneller, einfacher, eigenbestimmter oder Liberalisierung um (fast) jeden Preis? A weisses Blattl Papier, das sollte nach dem Willen von Ministerpräsident Seehofer die Basis für eine offene Diskussion und Neugestaltung des Landesentwicklungsprogramms sein. Nun liegt der Entwurf mit 150 Seiten vor, auf Basis des ebenso neu gefassten Landesentwicklungsgesetzes. Formell hat das Bayerische Kabinett im Dezember 2009 eine völlige Neuerarbeitung und Überarbeitung des Landesentwicklungsprogramms (LEP) beschlossen. Dies war zum einen ein Erfordernis aus dem geänderten rechtlichen Rahmen auf Bundesebene, was die Neufassung des Landesplanungsgesetzes zur Folge hatte, sowie der Beschlussfassung im Landtag. Als weiteres Ziel dieser Reform wurde die Entbürokratisierung bei Planungsverfahren vorgegeben. Im Entwurf der Staatsregierung sind massive fachliche Änderungen und Neuerungen eingearbeitet. Im Rahmen der Anhörung der Träger öffentlicher Belange und der Verbände hat der BDS Bayern eine Stellungnahme zum Entwurf abgegeben. Diese steht unter jedem zur Verfügung. Nachfolgend möchten wir die wichtigsten Knackpunkte, Änderungen und auch aus unserer Sicht vertane Chancen darstellen. Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an Das LEP hat aber über die rein juristische Aufgabe hinaus weitere Aufgaben zu übernehmen, insbesondere: Aufzeigen einer Entwicklungsperspektive für Bayern, insbesondere in Bezug auf die Raumnutzung und das Zusammenwirken der Räume und mit ihren spezifischen Nutzungen. Wahrnehmung einer Schutzfunktion und einer für die kommunale Planungshoheit unterstützende Funktion. Damit übernimmt das LEP eine Schiedsrichterfunktion bzw. sollte diese einnehmen. Bündelungsfunktion der fachrechtlichen Regelungen. Grundsätzliche Ausrichtung des Entwurfes der Staatsregierung Die Verantwortung für Detailregelungen und letztendlich für die Konzepte der regionalen Entwicklung wird nahezu vollständig auf die Ebene der Regionalen Planungsverbände verlagert. Daraus begründet sich, dass dem Entwurf des LEPs eine detailliertere Leitvision / ein Leitziel, welches stärker in die Regionen hineingeht, fehlt. Zu begrüßen generell: die Wiedereinführung der regionalen Planungsbeiräte und die Möglichkeit, dass die regionalen Planungsverbände weitere Aufgaben, wie z.b. für das Regionalmanagement, übernehmen können. Raumordnungsverfahren werden künftig nurmehr in besonders raumbedeutsamen Fällen angewendet werden oder wenn sie von anderen Fachgesetzen verbindlich vorgeschrieben werden. Dies spielt eine besondere Rolle bei Einzelhandelsgroßprojekten: es ist zu erwarten, dass die gängigen Größen künftig auf dem Verwaltungsweg bearbeitet werden. Vorschläge zu den Fachgebieten und deren Bewertung Zum Kapitel 2: Raumstruktur Reduzierung des Systems der zentralen Orte Das System der zentralen Orte umfasst künftig nur mehr drei Kategorien, bisher waren es sieben. Die neuen Kategorien: Grundzentren (sind von den regionalen Planungsverbänden festzulegen), Mittelzentren, Oberzentren. Die bisherigen möglichen Mittelzentren und möglichen Oberzentren werden damit zu Mittel- und Oberzentren. Kleinzentren, Unterzentren und sog. Siedlungsschwerpunkte werden zu Grundzentren. Bewertung: Durch die Kategorie Unterzentrum konnte gerade im ländlichen Raum eine kleinteilige Förderung erfolgen. Der fallweise Prüfungsaufwand erhöht sich, Prüfungsaufwand wird fallweise individualisiert. Folge muss aus unserer Sicht sein: bessere finanzielle Ausstattung der regionalen Planungsverbände. Erhebliches Konfliktpotential zeichnet sich vorallem in den Verdichtungsräumen: der Wegfall der Kategorie Siedlungsschwerpunkt stellt eine Große Kreisstadt wie Germering mit knapp Einwohnern auf das Niveau einer Gemeinde mit 2000 bis 3000 Einwohnern, die als Grundzentrum im ländlichen Raum im wesentlichen nur die Grundversorgung gewährleisten soll. So sollte unserer Meinung nach auf jeden Fall die Kategorie Siedlungsschwerpunkt beibehalten werden. Raumkategorien Die Raumkategorien wurden reduziert. Bewertung: Die Konzentration auf drei plus einer Raumkategorie dient einer Straffung der Instrumente: grundsätzlich positiv. Die neue Kategorie Teilräume mit besonderem Handlungsbedarf sehen wir als Unterstützung der individuellen Entwicklung in der Fläche Bayerns. Zum Kapitel 3: Siedlungsstruktur Bewertung: Das Gebot des Flächensparens wird lediglich als Grundsatz festgeschrieben: Im Zuge der konsequenten Delegierung von Zuständigkeiten auf die kommunale Ebene, sollte der sparsame Flächenverbrauch als Ziel und damit in einer stärkeren rechtlichen Weise verankert werden! Den vollständigen Entwurf finden Sie unter: landesentwicklungs-programm/fortschreibung-deslep.html Zum Kapitel 4: Verkehr Verkehrsflughafen München Die Errichtung einer dritten Start- und Landebahn ist in den Entwurf des LEP s aufgenommen worden. Bewertung: Unabhängig von der fachlichen Haltung: steht dahin gehend im Widerspruch zu anderen grundsätzlichen Ausführungen im LEP, dass eine einzelne Infrastruktur-Einrichtung landesweiten Verordnungsrang erhält. Dadurch haben sich damit zusammenhängende Einrichtungen an dieser dritten Start- und Landebahn zwingend zu orientieren auch wenn sie vielleicht niemals kommen wird. Unverständlich: Die zweite S-Bahn-Stammstrecke fehlt in München! Diese ist für die Entwicklung im Verdichtungsraum München mindestens genauso wichtig. Zum Kapitel 5: Wirtschaft Aus unserer Sicht fehlt grundsätzlich ein Hinweis auf die Unterstützung mittelständischer Strukturen. Deren Schutz und die Entwicklungsmöglichkeiten haben in Bayern Verfassungsrang (Art. 153). Bodenschätze Bewertung: Verbindliche Festlegungen, insbesondere Vorranggebiete, sind zu begrüßen. Es ergibt sich jedoch immer wieder Konfliktpotential, wenn Kommunen Vorrang- oder Vorbehaltsgebiete geändert haben möchten, und in anderen Bereichen im Gemeindegebiet gleichwertige Flächen zur Nutzung zur Verfügung stellen. Hier sollte eine Regelung aufgenommen werden, dass für diese Fälle dem Anliegen der Kommunen auf Änderung der Flächenkategorie Rechnung zu tragen ist. EinzelhandelsgroSSprojekte (EHG): Straffung der Sortimentsliste: einige bisher als so genannte innenstadtrelevante Sortimente

9 14 bds positionen bds event deklarierte Sortimente sind dort nicht mehr aufgeführt, z.b. Fahrräder. Möbelhäuser und Gartenmärkte werden künftig nur noch in Mittelzentren und Oberzentren angesiedelt werden können. Ausnahme: es bestehen bereits solche Märkte in einer Gemeinde. Einzelhandelsgroßprojekte für den Lebensmittelbereich sollen künftig in jeder Gemeinde mit bis zu qm Verkaufsfläche möglich sein, ganz unabhängig von der Einstufung im System der zentralen Orte. Bisher waren es 800 qm 2. Für die Sortimente des Innenstadtbedarfs wird eine neue Raumgröße gebildet: der einzelhandelsspezifische Verflechtungsbereich. Berechnungsgrundlage: die Attraktivität des Einzelhandel (abgebildet durch Zentralitäts-Kennziffer und Kaufkraft der Bevölkerung) und überörtlicher Erreichbarkeit (gestaffelte Fahrzeiten, je nach Zentralität, die zugrunde gelegt werden). Neubewertung, für welche Märkte eine Ortsrandlage noch als zulässig gewertet werden kann: Künftig wird bei Nichtvorhandensein von Flächen für die Grundversorgung ein Einzelhandelsgroßprojekt auch ohne Probleme am Siedlungsrand genehmigt werden können. Regelung für zusammenwachsende Gemeinden: Diese Regelung ist in dieser Form neu, baut aber auf Erfahrungen aus dem bestehenden LEP auf. Bei solchen Ausweisungen dürfen EH-Großprojekte für Innenstadtbedarf auf 7,5 Prozent der Kaufkraft zurückgreifen, die [ ] in einer zentralörtlich nicht niedriger eingestuften Gemeinde maßgeblich ist (Rückgriff). Erhöhung der Kaufkraftabschöpfung bei den Sortimentskategorien generell auf 30 Prozent. Bewertung: Sortimentslisten: Es fehlt die Erwähnung, dass Kommunen auf Basis von Erhebungen vor Ort modifizierte Sortimentslisten beschließen können. Ablehnung der Möglichkeit der Ansiedlung von Lebensmittelmärkten bis qm Verkaufsfläche: Es ist weiterhin ein massiver Schub in Richtung größere Betriebe und Discounter zu erwarten. Ebenso stehen diese größeren Flächen konträr zu einer verbrauchernahen und landesweiten Versorgung. Das Lebensmittelhandwerk wird insbesondere in den ländlich geprägten Gebieten weiter unter Druck geraten. Möbelhäuser und Gartenmärkte: diese Regelung ist eine deutliche Verbesserung im Sinne einer strukturierten Ansiedlung, jedoch fördert es bereits jetzt vorhandene wilde Standorte und eine Benachteiligung von Gemeinden insbesondere in Verdichtungsräumen. Denn der Wegfall der Kategorie Siedlungsschwerpunkt im System der zentralen Orte wird dazu führen, dass in solchen Gemeinden eine Neuansiedlung nur noch in den Ausnahmefällen stattfinden wird, nämlich in Mittelzentren. Abschaffung des Verflechtungsbereichs des innerstädtischen Einzelhandels ist unverständlich. Die reine Reduzierung der Parameter auf Attraktivität und Erreichbarkeit wird massiv die verkehrsgünstig gelegenen Standorte unterstützen. Es ist leider zu erwarten, dass Innenstädte weiter ins Hintertreffen geraten. Einzelhandelskonzepte statt Mehr Ortsrand : Die Ausdehnung auf qm 2 Verkaufsfläche bei Lebensmittelmärkten wie die Einbeziehung aller Einzelhandelsgroßprojekte bei der Ausnahmeregelung für die Ansiedlung am Ortsrand leisten einer zufälligen und oftmals städtebaulich ungeordneten Entwicklung weiter Vorschub auf jeden Fall zu Lasten der Lagen in Ortszentren. Das Nichteinführen des Instrumentes der Einzelhandelskonzepte als zwischen Kommunen abgestimmte Fachplanungen bedeutet das Auslassen einer historischen Chance zur abgestimmten, nachhaltigen Siedlungsentwicklung. Ablehnung einer Regelung für zusammenwachsende Gemeinden Einzelhandelskonzepte könnten auch hier Lösung bieten. Erhöhung der Kaufkraftabschöpfung generell auf 30 Prozent Auslassen der Verbindung zur Städtebauförderung und Dorferneuerung: Diese generelle Angleichung der Kaufkraftabschöpfung auf 30 Prozent ist aus unserer Sicht abzulehnen, da sie der Verkaufsflächenkonzentration ebenso Vorschub leistet. Einzelfallprüfungen werden verwaltungsintern trotzdem stattfinden, da bestehende Versorgungsbereiche nicht gefährdet werden dürfen. Somit findet nur augenscheinlich eine Entbürokratisierung statt. An keiner Stelle wird eine Verbindung zur Städtebauförderung oder zur Dorfentwicklung hergestellt. Aus unserer Sicht wird dadurch ebenso eine historische Chance nicht genutzt, diese beiden Fachbereiche als Regulativ und als Kriterium hinzuzuziehen. Unserer Kenntnis nach ist Bayern damit das einzige Bundesland, welches diese Möglichkeit nicht nutzt. Tourismus nicht erwähnt Bewertung: Ebenso bleibt der Bereich Tourismus generell unerwähnt. Für die ländlich geprägten Gebiete stellen die unterschiedlichen Formen des Tourismus jedoch eine wesentliche Säule des wirtschaftlichen und kulturellen Lebens dar. Ankerbetriebe und Leitentwicklungen sind jedoch dringend erforderlich, abgestimmt auf die jeweilige Region sowie Wirtschafts- und Siedlungsstruktur. Dies ist eigentlich ein zwingender Bestandteil, um unsere Tourismuswirtschaft im internationalen Wettbewerb wettbewerbsfähig zu halten. Deshalb empfehlen wir dringend, zumindest als Grundsatz entsprechende Ausführungen im LEP zu treffen. Breitbandversorgung nicht erwähnt Bewertung: Kommunikation und Datentransfer bilden eine weitere Säule der Entwicklung in Bayern. Die Versorgung mit zeitgemäßen Bandbreiten sollte zwingend ihren Niederschlag im LEP finden. Die öffentliche Hand hat solche Entwicklungen zu unterstützen. Leitungsinfrastruktur könnte gebündelt werden, z.b. neue Stromleitungen mit Telekommunikationsleitungen. Zum Kapitel 6: Energieversorgung Bewertung: Die Stärkung der Regionalen Planungsverbände bei der Planung und Realisierung von Windkraftanlagen ist zu begrüßen. Nicht erwähnt sind jedoch weitere Energieträger, insbesondere Methan. Es zeichnet sich ab, dass die an Sonnen- und Windtagen überschüssige Energie durch die Elektrolyse zur Methanerzeugung genutzt werden kann. Dieses Methan muss neben dem bestehenden Netz geologisch gespeichert werden. Somit sollten solche geologischen Speichermöglichkeiten ebenso in den Regionalplänen festgelegt werden. Zum Kapitel 7: Freiraumstruktur Bewertung: Die Einführung dieses Kapitels mit den damit verbundenen Regelungsmöglichkeiten ist zu begrüßen. Dadurch wird den regionalen Besonderheiten und der Vielfalt Bayerns Rechnung getragen. Hier wäre jedoch der klassische Anknüpfungspunkt für touristische Konzepte und Entwicklungsformen. Somit bestünde die Chance, den bestehenden Konflikt zwischen Tourismusverbänden und Regionalen Planungsverbänden an dieser Stelle aufzulösen. Zum Kapitel 8: Soziale und kulturelle Infrastruktur Bewertung: Es ist zu begrüßen, dass Festlegungen zu Bildung, Sozialem und Kultur im LEP weiterhin enthalten sind. Wir empfehlen eine besondere Herausstellung der Bedeutung von Hochschulen und Forschungseinrichtungen für die gleichwertigen Lebensbedingungen in ganz Bayern, da diese Einrichtungen herausragende Bedeutung als Entwicklungskerne für Wirtschaft und Gesellschaft haben. Aktuell besonders positives Beispiel: die Hochschule Deggendorf. Freuen Sie sich auf den Jubiläumskatalog 2012! GESCHENKIDEEN, DIE WIRKUNG ZEIGEN Individualisierung mit Ihrem Firmenlogo, Deckelbedruckung, Etikettierung, Prägung oder Flyerbeilage. All das ist gegen Aufpreis bereits ab einer Auflage von nur 300 Stück möglich. Für rechtzeitige Lieferung bitte die Vorlaufzeiten beachten! Mehr dazu unter Sie möchten unseren Katalog 2012 zugeschickt bekommen? Bestellen Sie noch heute kostenlos: PER TELEFON: 0911 / PER FAX: 0911 / PER INTERNET: lebkuchen-schmidt.com/

10 16 bds positionen 17 Bayerns Selbständige: Euro Ja Fass ohne Boden nein Bayerns Selbständige stehen trotz der derzeitigen Krise mit großer Mehrheit zum Euro. Allerdings lehnen sie die aktuellen Rettungsmaßnahmen ab. Die Krise hat inzwischen Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft: 25 Prozent der Befragten wollen Investitionen drosseln. Fast 80 Prozent der befragten BDS-Mitglieder sehen den Euro nicht als gescheitert und wollen auch kein Zurück zu den nationalen Währungen, erklärte der BDS-Präsident Ingolf F. Brauner zu den aktuellen Zahlen des BDS-Stimmungstests. Interessant sei dies vor allem deshalb, weil nur sieben Prozent der Befragten in ihrem Exportgeschäft direkt vom Euro profitieren, so Professor Karlheinz Zwerenz von der Hochschule München und wissenschaftlicher Leiter des Testes. Geordnete Staateninsolvenz gewünscht Nicht einverstanden sind Bayerns kleine und mittlere Betriebe allerdings mit den bisherigen Rettungsversuchen: Die immer wieder aus den USA und anderen Euroländern geforderte Geldschwemme sehen deutlich weniger Selbständige als Lösung an als Strukturreformen in den Krisenstaaten, verdeutlichte Zwerenz. Als Lösung können sich hingegen 60 Prozent der Befragten vorstellen, für Staaten ein geordnetes Insolvenzverfahren einzuführen. Dies zeigt ganz klar den Wunsch vieler Selbständiger, dass die betroffenen Staaten endlich Verantwortung für ihr jahrelanges Verschleppen von Reformen übernehmen. Schließlich wird kein Selbständiger bei einer Insolvenz seines Unternehmens von einem Rettungsschirm aufgefangen, interpretierte Brauner das Ergebnis der Befragung. Die Mehrheit steht auch Bestrebungen, die Krise durch ein Mehr Europa zu bekämpfen, skeptisch gegenüber. Zwei Drittel der Befragten wünschen sich eine Rückverlagerung von Kompetenzen auf Bund und Länder. Eine europäische Zentralregierung lehnen drei Viertel unserer Befragten ab, legte Zwerenz dar. Ich lese aus dem Ergebnis auch die Angst, dass bei mehr Kompetenzen für Brüssel es für die kleinen und mittleren Unternehmen noch schwieriger werden könnte, sich gegen die Interessen der Großunternehmen zu behaupten, so Brauner. Häufig geäußerter Wunsch: Eine klare Sprache zur Europolitik Zudem sehen viele Selbständige auch die Gefahr, dass sich bei einer Überdehnung der EU viele Menschen von Europa abwenden. Deutlich über 60 Prozent sehen die Gefahr, dass die Krise Rechtspopulisten Wähler zutreiben könnte und über 50 Prozent der Teilnehmer kann sich vorstellen, eine Partei zu wählen, die gegen den Rettungsschirm ist, legte Professor Zwerenz dar. Europa dürfe kein Elitenprojekt werden, von dem sich die Leute im schlimmsten Fall abwenden. Die Selbständigen wünschen sich von der Politik mehr Verantwortlichkeit für das eigene Tun und mehr Klarheit über das, was beschlossen wird. Bei unserer offenen Frage haben 150 geantwortet, sie wünschen sich eine klare und verständliche Sprache zur Europolitik. Damit könnte die Politik als erstes anfangen, so Brauner. Auch Klarheit und Verlässlichkeit lasse sich aus den Antworten lesen: Bedenklich aus Sicht der Konjunkturpolitik ist, dass bereits 25 Prozent unserer Befragten sich überlegen, wegen der Eurokrise Investitionen zurückzustellen, sagte der wissenschaftliche Leiter des Stimmungstests. Axel Heise Trotz Konjunkturwolken: Gute Stimmung im bayerischen Mittelstand Die aufziehenden Konjunkturwolken machen inzwischen auch dem Mittelstand im Freistaat erste Sorgen. Die Geschäftslage ist weiterhin erstaunlich gut, allerdings erwarten die BDS-Mitglieder, dass die Geschäfte zurückgehen. Auch die Bereitschaft, neue Mitarbeiter einzustellen, nimmt ab. Im bayerischen Mittelstand hat sich die wirtschaftliche Lage in diesem Sommer nur leicht verschlechtert. Das gute Niveau des Sommers 2011 ist nach dem fast schon einmaligen Rekordhoch im Winter 2011/12 wieder erreicht. Allerdings: Die Geschäftserwartungen haben sich deutlich verschlechtert und liegen jetzt auf dem Niveau von 2009, dem Jahr der Weltfinanzkrise, erklärte Professor Karlheinz Zwerenz von der Hochschule München. Leicht sinkende Geschäfte bleiben nicht ohne Auswirkungen auf die Beschäftigung: Die Erwartungen bei der Mitarbeiterentwicklung sind so schlecht wie seit drei Jahren nicht. Nur zwölf Prozent der Betriebe planen Neueinstellungen, zehn Prozent rechnen mit einem Rückgang der Mitarbeiterzahl, erklärte der wissenschaftliche Leiter des BDS-Konjunkturbarometers zu den aktuellen Zahlen. Der Präsident des BDS Ingolf F. Brauner betonte die Verantwortung des Mittelstandes für die Gesellschaft: Wir befinden uns immer noch auf einem sehr guten Niveau. Schwarzmalen ist absolut nicht angebracht, denn es wollen immer noch leicht mehr Firmen Beschäftigung auf- statt abbauen. Der Mittelstand ist und bleibt der Stabilitätsanker der bayerischen Wirtschaft. Dass die Konjunkturrisiken derzeit vor allem aus dem Ausland kommen, zeigt auch der BDS-Stimmungstest: Exportabhängige Mittelständler sehen ihre Lage positiver als nicht exportabhängige; ihre Geschäftserwartungen sind allerdings deutlich negativer, so Professor Zwerenz. Die Politik muss uns nun mit ruhiger Hand durch die sich verschlechternde Konjunkturphase steuern. Dafür braucht es vor allem eins: Verlässliche Entscheidungen, so Brauner abschließend. Axel Heise Horst vor Angela: Bayerns Mittelständler benoten Politik kritisch Eine 3,1 für München, nur eine 3,6 für die Politik in Berlin. Bayerns Mittelständler finden, dass die Staatsregierung einen besseren Job macht als die Bundesregierung in Berlin. Besonders Kleinunternehmen sind kritisch gegenüber der Politik. Wenig schmeichelhaftes Urteil von Bayerns Selbständigen für die Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU): Die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung erhält im Sommer-Stimmungstest des BDS auf einer Sechser-Schulnotenskala vom bayerischen Mittelstand lediglich eine Gesamtnote von 3,6 (etwa 4+). Dieser Wert ist schlechter als im Winter 2011/12 (3,4), so Karlheinz Zwerenz von der Hochschule München. Unternehmerinnen beurteilen die Bundes- und Landespolitik deutlich schlechter als ihre männlichen Kollegen. Auch die Mittelständler in der Altersgruppe zwischen 40 und 55 sind nur unterdurchschnittlich mit der Politik in Berlin und München einverstanden: Sie beurteilen die Bundes- und Landespolitik schlechter als ihre jüngeren und älteren Kolleginnen und Kollegen. Die besten Werte erzielt die Politik interessanterweise in der jüngsten Altersklasse. Unterschiede gibt es auch zwischen großen und kleinen Firmen. Die kleinen Mittelständler beurteilen die Politik auf Bundes- und Landesebene deutlich schlechter als größere Unternehmen. Echte Mittelstandspolitik bedeutet vor allem, auf Klein- und Kleinstunternehmen besondere Rücksicht zu nehmen, denn sie sind von unnötiger Bürokratie am stärksten betroffen, so BDS-Präsident Ingolf F. Brauner. Axel Heise

11 18 bds positionen bds positionen 19 Bürokratiemonster E-Bilanz: Erfolgreiche Intervention des BDS Bayern Es war die Horrorvorstellung für viele Mittelständler: Bei der Umstellung auf die so genannte E-Bilanz sollten Unternehmer in Zukunft bis zu 900 Bilanzposten angeben. Der BDS konnte erreichen, dass das Bundesfinanzministerium massiv abgespeckt hat. Den Buchhaltern in kleinen und mittleren Betrieben bleibt viel unnötige Tipparbeit erspart: Bei der Umstellung auf die sogenannte E-Bilanz plante das Bundesfinanzministerium ursprünglich, dass in Zukunft mehr als 900 Felder auszufüllen gewesen wäre. Bisher mussten Mittelständler bei der Übermittlung ihrer Papierbilanz an das Finanzamt nur 20 bis 80 Pflichtfelder ausfüllen. Diese Pläne sind nun vom Tisch. Gut, dass dieses Bürokratiemonster nicht auf die Selbständigen losgelassen wurde, freut sich BDS-Präsident Ingolf F. Brauner. BDS-Präsident hatte sich persönlich für Erleichterungen eingesetzt Der Präsident hatte sich persönlich zusammen mit dem Vorsitzenden des BDS-Bundesverbandes Günter Hieber im Oktober 2011 bei einem Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesfinanzministerium Hartmut Koschyk für eine mittelstandfreundliche Ausgestaltung der E-Bilanz stark gemacht. Wir freuen uns, dass unsere Intervention teilweise gehört wurde und die E-Bilanz nun deutlich mittelstandsfreundlicher ausfällt und auf kleine und mittlere Unternehmen Rücksicht genommen wird. Dass Kleinunternehmer nur die im Hauptbuch enthaltenen Bilanzposten elektronisch übermitteln müssen, ist eine deutliche Verbesserung, so Brauner. Bundesfinanzministerium präzisiert Regelung Ende Juli präzisierte Staatssekretär Koschyk auf Nachfrage des BDS in einem Schreiben an Präsident Ingolf F. Brauner die Regelung: Die Erleichterungen gelten generell für alle Betriebe, die weniger als Euro Jahresumsatz und weniger als Euro Gewinn erwirtschaften. Sie müssen keine E-Bilanz abgeben. Weiter heißt es: Unternehmen, die diese Buchführungsgrenzen überschreiten oder aus anderen Gründen bilanzieren, sollen ( ) nicht nach gutem und weniger gutem Erfolg des laufenden Geschäftsjahres wechseln müssen. Da das Buchungsverhalten der Unternehmer infolge der E-Bilanz weitestgehend unberührt bleiben soll, genügt es, dass nur die Daten, die in der Buchführung vorhanden sind, in die E-Bilanz übertragen werden müssen. Nach alle dem sind keine besonderen Abgrenzungskriterien zu beachten. ( ) Niemand muss also eine Einstufung vornehmen, fortlaufend überwachen und womöglich seine Buchführung neu ausrichten. Axel Heise Stichtag Die Unisex-Tarife kommen! Männer müssen starten, Frauen könnten warten Der Europäische Gerichtshof hat entschieden: Am kommen die neuen Unisex-Tarife, Männer und Frauen zahlen dann gleich viel. Die Folge: Für Männer wird es in Zukunft fast immer teurer. Dies gilt vor allem für die private Vollversicherung sowie Pfl egezusatzversicherungen. Doch wer rechtzeitig startet, profi tiert von bis zu 50 % Beitragsersparnis. Let s talk about Unisex: Informieren Sie sich rechtzeitig unter oder Telefon Wir versichern Menschen Vorher abschließen und dauerhaft Beiträge sparen!

12 20 bds leistungen bds intern 21 Arbeitskreis Steuern: Wir brauchen eine Axt im deutschen Steuerdschungel Auch auf Facebook ist ein Impressum nötig Dass gewerbliche Internetseiten ein Impressum brauchen, hat sich inzwischen herumgesprochen. Was viele nicht wissen: Auch in Sozialen Medien wie Facebook, Google Plus oder Youtube ist ein Impressum nötig. Derzeit werden Selbständige massenhaft abgemahnt. Immer mehr Selbständige bieten ihre Produkte und Dienstleistungen nicht nur auf ihrer eigenen Internetseite, sondern auch über Soziale Medien wie Facebook an. Hier gilt wie bei jeder konventionellen Internetseite: Stellt ein Selbständiger sein Gewerbe oder seine selbständige Tätigkeit auf Social Media Plattformen dar, so muss er, nach der einschlägigen Rechtsprechung, auch dort ein Impressum einstellen. Abmahnungen drohen Geschieht dies nicht, drohen kostenpflichtige wettbewerbsrechtliche Abmahnungen, insbesondere auch durch Mitbewerber. Dies gilt natürlich ebenfalls bei einem gewerblichen Angebot auf Ebay, erklärt BDS-Jurist Rainer Colberg. Derzeit bekommen viele Selbständige Post wegen eines fehlerhaften Impressums. Problematisch und rechtlich nicht einfach ist die konkrete Umsetzung des korrekten Impressums: Facebook beispielsweise macht es Unternehmen und Selbständigen nicht unbedingt leicht: Das Netzwerk bietet kein Rechtsanwalt Rainer Colberg Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Schwanthalerstraße München dezidiertes Feld für ein Impressum an. Eine Möglichkeit ist, dass Unternehmen ihr Impressum in die Rubrik Info schreiben oder von dort auf das Impressum der Unternehmens-Webseite verlinken. Dies gilt derzeit als der sicherste Schutz gegen Abmahnungen. Leicht erkennbar und unmittelbar erreichbar Laut Telemediengesetz muss das Impressum leicht erkennbar und unmittelbar erreichbar sein. In der Praxis gilt hier die Zwei-Klick-Regel: Das heißt, das Impressum muss mit zwei Klicks erreichbar sein. Daher ist es auch möglich, von Facebook auf das Impressum der eigenen Homepage zu verlinken. Wichtig ist allerdings, dass auf Facebook und der Firmenhomepage die exakt gleichen Angaben stehen. Schwierig wird diese Lösung auf mobilen Facebook-Applikationen. Ob dort eine reine Verlinkung dann ausreichend ist, ist unter Juristen umstritten. Im Internet gibt es inzwischen auch kostenlose Angebote (Apps), mit denen sich ein solches Impressum erstellen lässt. Doch nicht alle diese Apps sind rechtssicher. Daher sind die Apps derzeit zu meiden. Impressum auch auf Youtube Ähnliche Regeln wie für Facebook gelten auch für andere Soziale Netzwerke wie Google Plus oder die Bilderpinnwand Pinterest. Wer eine Abmahnung bekommt, sollte diese auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. In jedem Fall sollte der Unternehmer einen Anwalt aufsuchen und mit diesem versuchen, die Unterlassungserklärung zu ändern. Dies ist im Zweifelsfall günstiger als die Unterschrift unter die Erklärung und sicher billiger als die Lösung Aussitzen. Klar ist aber auch: Die Betreiber privater Facebookseiten brauchen keine Angst vor Abmahnungen zu haben. Das deutsche Steuerrecht treibt viele Selbständige zur Weißglut. Längst hat der normale Unternehmer den Überblick verloren, welche Ausnahmen und Tricks seine Steuerlast senken könnten. Seit einem Jahr arbeitet der Arbeitskreis Steuern des BDS an einem mittelstandsfreundlichen Steuerkonzept. Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen. Mit Gesetzen ist es wie mit Würsten: Es ist besser, wenn man nicht zusieht, wie sie gemacht werden! Dieser Satz Otto von Bismarcks gilt heute mehr denn je, besonders für das deutsche Steuerrecht. Vor allem Selbständige kostet der Steuerwust inzwischen einen großen Teil ihrer wertvollen Zeit, schließlich wusste schon Hans-Karl Schneider, einer der einflussreichsten Volkswirte der Nachkriegszeit: Wer mehr als die Hälfte seines Einkommens an das Finanzamt abführen muss, ist mehr darauf bedacht, Steuern zu sparen, als darauf, Geld zu verdienen. Wesentliche Thesen des Arbeitskreises Steuern sind: 1. Jede Steuerreform muss vor allem Mittel- und Kleinbetrieben und den Bürgern dienen. 2. Steuerpolitik muss für Unternehmen wieder berechenbar werden. Dauernde Gesetzesänderungen sind Operationen am offenen Herzen und müssen aufhören. 3. Der BDS bekennt sich zur Notwendigkeit, dass der Staat ausreichend Einnahmen benötigt. 4. Der Sinn und Zweck jeder Steuer sollte regelmäßig evaluiert werden: Welcher Aufwand ist nötig, diese zu erheben und welche Einnahmen spült die Steuer in die Kassen des Staates. 5. Die Zahl der Steuerarten muss massiv reduziert werden. 6. Steuervergünstigungen und Subventionen gehören weitgehend abgeschafft. Sie greifen unnötig ins Marktgeschehen ein und begünstigen vor allem die Großindustrie. 7. Die Besteuerung von Personen- und Kapitalgesellschaften soll möglichst rechtsformneutral sein. 8. Der Staat soll die Umsatzsteuer als reine Endverbrauchersteuer erheben. 9. Ein Hebesatzrecht für Städte und Gemeinden bei der Einkommensteuer soll die Gewerbesteuer ersetzen. 10. Bund und Länder müssen mehr Eigenverantwortung für ihre Einnahmen übernehmen. Seit einem knappen Jahr hat sich der Arbeitskreis Steuern um den Vorsitzenden des BDS-Bezirks Niederbayern Siegfried Späth in insgesamt sechs Sitzungen mit einem mittelstandfreundlichen Steuerrecht befasst. Wesentliches Ziel ist eine Vereinfachung des Steuerrechts ähnlich dem Konzept des ehemaligen Verfassungsrichters Paul Kirchhof. Steuerberater Siegfried Späth gibt allerdings zu bedenken: Kirchhof wird sich nicht eins zu eins umsetzen lassen, aber die Richtung muss stimmen. In Zukunft soll es nach Vorstellungen des Ausschuss nur noch eine reformierte Einkommensteuer, die möglichst alle Rechtsformen umfassen soll, eine Umsatzsteuer und eine Verbrauchsteuer für Energie sowie eine Kommunalsteuer geben. Bei der Einkommensteuer schlägt der Arbeitskreis entweder die von Kirchhof vorgeschlagene rechtsformneutrale Einkommensteuer oder die duale Einkommensteuer vor. Bei der rechtsformneutralen Einkommensteuer gibt sprechen sich für ein mittelstandsfreundli- Die Mitglieder des Arbeitskreises Steuern ches Steuerrecht aus: Beate Dantele (erste es Zielkonflikte Reihe links), Sieglinde Hofmann, Wolfgang zwischen einer Krebs, Frank Dietrich, Rudolf März und Siegfried Späth. Nicht auf dem Foto sind Birgit als gerecht angesehenen Einkommensteuer Hosemann u. Klaus A. Fenzl. Foto: Axel Heise und ökonomisch beziehungsweise mehr rechtspolitisch orientierten Zielen, gibt Beate Dantele, Fachanwältin für Steuerrecht, zu bedenken. Der Arbeitskreis schlägt ebenfalls vor, dass die Gewerbesteuer abgeschafft wird. Stattdessen sollen eigene Hebesätze für Städte und Gemeinden bei der Einkommensteuer die Gewerbesteuer ersetzen. Wichtig wäre, eine Regelung zu finden, die Großstädten wie München einen Ausgleich für entfallende Einnahmen bietet, gibt Steuerberaterin Birgit Hosemann zu bedenken. Weitere Vorteile des Modells: Freiberufler wären einbezogen, damit hätten die Städte eine breitere Bemessungsgrundlage und weniger schwankende Einnahmen. Bei der Umsatzsteuer plädiert der BDS für eine Endverbrauchersteuer. Damit könnte man auf einen Schlag den Umsatzsteuerbetrug massiv eindämmen, hofft Steuerberater Frank Dietrich, der im Arbeitskreis das Thema Umsatzsteuer bearbeitet. Generell strebt der BDS auch mehr Verantwortlichkeit und Klarheit in der Steuerpolitik an: Die Steuerpolitik von Bund und Ländern sollte viel stärker getrennt werden, damit unnötige Blockadesituationen im Bundesrat endlich aufhören. Jeder Unternehmer ist für seine Einnahmen selber verantwortlich. Diese sollte auch für den Bund und die Länder gelten, so Axel Heise, Koordinator des Arbeitskreises. In den kommenden Sitzungen will der BDS noch die Themen Dienstwagenbesteuerung und Abschreibungen, Subventionen und Steuerpolitik, Vermögen- und Erbschaftssteuer sowie Vereinfachung der Steuerverwaltung anpacken. Der Arbeitskreis hat sich darauf geeinigt, dass strittige Themen wie die Frage Flat-Tax oder progressiver Stufentarif von einem größeren Gremium, beispielsweise der Generalversammlung, beschlossen werden sollen.

13 22 bds intern Anzeige BDS-AzubiAkademie gute Ideen setzen sich durch Die BDS-AzubiAkademien sind eine der Erfolgsgeschichten des BDS. Vor ein paar Jahren von den BDS Ortsverbänden der nördlichen Ammerseeregion gegründet, gibt es nun AzubiAkademien in ganz Bayern wie auch in dieser UNUS-Ausgabe etwa die Seiten 36, 42 und 44 zeigen. Viele Unternehmen und Azubis haben erkannt, wie sie durch die Akademien gegenseitig voneinander profitieren können. Die Unternehmen bekommen besser ausgebildete Azubis ohne Kostenaufwand, die Auszubildenden erhalten einen Blick über den Tellerrand des eigenen Unternehmens. Landkreis Main Spessart Erlangen Nürnberger Land Und dieser Blick wird immer vielfältiger, da sich mittlerweile auch über externe Trainer die Palette an Themen erweitert beispielsweise von Chefs richtig motivieren - Führung von unten nach oben über Power Learning: Effektiver und erfolgreicher lernen und Messe- und Veranstaltungstraining bis hin zu Selbstsicher am Telefon Basiswissen für Azubis. Die BDS-AzubiAkademien freuen sich auch weiterhin auf engagierte Auszubildende und Unternehmen. Informationen finden Sie unter: Regensburg Entgeltabrechnung selbst gemacht Mit einer übersichtlichen, einfachen und rechtssicheren Software haben Unternehmen klare Vorteile Interview mit Michael Baur, Produktmanager bei Haufe-Lexware Herr Baur, können Sie uns sagen, worauf Unternehmen bei der Gehaltsabrechnung besonders achten sollten? Verständlichkeit ist natürlich entscheidend, aber Pünktlichkeit ist ebenfalls sehr wichtig: Aufschieberitis auch bei veränderten Rahmenbedingungen gilt nicht. Nachlässigkeiten sollte sich eine Firma in diesem Bereich auf gar keinen Fall leisten. Denn unpünktliche und unübersichtliche Abrechnungen demotivieren und frustrieren die Mitarbeiter. Und tauchen sogar Fehler auf, rückt ein Betrieb schnell in schlechtes Licht nicht nur bei seinen Angestellten. Kundenstudie 2012 Benutzerfreundlichkeit Service Aktualität / Updates Preis- Leistungs-Verhältnis Software-Performance Kompatibilität Eignung für Kleinstunternehmer Erhebungen zeigen: Kunden wollen und schätzen besonders solche Programme, die sie nicht lange lernen müssen und die sich gut ans Unternehmen anpassen lassen. Wie lässt sich die Abrechnung sinnvoll optimieren? Mit einer leistungsstarken und flexiblen Entgeltabrechnungs-Software wie etwa Lexware lohn+gehalt. Mit einer solchen Softwarelösung erledigen kleine Unternehmen oder Handwerksbetriebe ihre Lohn- und Gehaltsabrechnungen ganz entspannt und sicher egal, ob für angestellte Gehaltsbezieher, gewerbliche Arbeitnehmer mit Stundenlohn oder für geringfügig Beschäftigte. Welche Funktionen sollten effiziente Entgeltabrechnungs- Lösungen enthalten? Es sollten sich alle wichtigen Unterlagen für den Betrieb, das Finanzamt und die Krankenkassen schnell und komfortabel erstellen lassen. Die neue Version Lexware lohn+gehalt 2013 berücksichtigt außerdem alle für den Jahreswechsel 2013 relevanten gesetzlichen Änderungen und enthält alle Module für das Übermitteln der Steuerdaten an das Finanzamt (ELSTER) und aller wichtigen Meldungen an die Sozialversicherungsträger (Dakota). Dazu gehören z.b. die Beitragsnachweise, DEÜV-Meldungen (Datenerfassungs- und Übermittlungsverordnung), Sofortmeldungen und Erstattungsanträge für die Umlage bei Krankheit oder Mutterschutz. Landshut Ammersee-Lech Fürstenfeldbruck Schongau Starnberg Weilheim München Garmisch-Partenkirchen u. Umgebung Holzkirchen > > 99,90 statt 199,90 Mitglieder sparen 50 % Schnell und einfach unter unserer Service-Hotline: (kostenlos) oder online: > Eine Partnerschaft, die sich lohnt.

14 24 bds intern 25 Weichen neu stellen Neuwahlen zum Präsidium Einladung zur außerordentlichen Generalversammlung am Samstag, den 27. Oktober 2012, in der Stadthalle Germering Der Landesausschuss des Bundes der Selbständigen (BDS) Gewerbeverband Bayern hat am 13. September 2012 auf Vorschlag von Präsident Ingolf F. Brauner die Neuwahl des Präsidiums beschlossen. Das achtköpfige Präsidium des BDS Bayern hatte in den vergangenen Monaten durch ein Patt von jeweils vier Stimmen keine Einigung darüber erzielen können, mit welchen Instrumenten sich der BDS in den kommenden Jahren inhaltlich und strukturell weiterentwickeln soll. Ein wesentlicher Streitpunkt war, in welchem Maße Bayerns größter branchenübergreifender Mittelstandsverband in Zukunft unternehmerischer auftreten soll. Da vier Präsidiumsmitglieder für einen geschlossenen Rücktritt des Gremiums nicht zu gewinnen waren, müssen vor der Neuwahl alle amtierenden Präsidiumsmitglieder abgewählt werden. Präsident Brauner wird sich wieder zur Wahl stellen. Ich möchte die begonnenen zukunftsweisenden Projekte im Sinne eines Selbständigen- und Unternehmerverbandes weiterführen und damit die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinschaft sichern, so Brauner. Herzliche Einladung an alle Delegierten der Ortsverbände. Jeder hat auf diese Weise die Möglichkeit, mit seinem Votum den Weg des BDS Gewerbeverband Bayern mitzubestimmen. Außerordentliche Generalversammlung des BDS Gewerbeverband Bayern e.v. am Samstag, den 27. Oktober 2012 Einladung zum Fachkongreß Internetmarketing am 7. November 2012 Wie können Selbständige und mittelständische Unternehme Vernetzungsangebote im Internet für sich erfolgreich nutzen? Welche erfolgreichen Vernetzungs-Angebote und Plattformen gibt es bereits, insbesondere von mittelständischen Anbietern aus den Reihen des BDS Bayern? Um sich einen Überblick zu verschaffen, welche Angebote es zur Vernetzung im Internet und im Bereich Onlinemarketing gibt, laden wir Aussteller und Besucher recht herzlich zur ersten Hausmesse ins Verbandshaus in die Schwanthalerstraße 110 nach München ein. Wir wollen mit diesem Angebot die vielfältigen Angebote der mittelständischen Anbieter in unseren Reihen bündeln und in erster Linie den Entscheidern in den Ortsvorstandschaften eine Übersicht über die bestehenden Angebote und Nutzungsmöglichkeiten bieten. Denn die Ortsverbände stehen oft vor demselben Problem: was eigenes Selbermachen oder bestehende Angebote nutzen? Es ist folgender Ablauf geplant: 9.30 Uhr Vorstellungsrunde inklusiv Vorstellung der Produktidee Erfahrungsaustausch mit Fokus auf folgenden Themen: Kooperationsaustausch gemeinsame Vermarktung Trends und Nutzen für Internetmarketing Erwartung der kleinen bis mittelständischen Unternehmen Was können wir als gemeinsame ARGE den BDS-Mitgliedern im Bereich Internetmarketing bieten? Uhr Mittagspause Uhr Hausmesse: Präsentation der verschiedenen Projekte für Vorstandsmitglieder der einzelne Ortsverbände Wenn Sie als Aussteller oder Besucher teilnehmen möchten, schreiben Sie uns bitte eine an Uhr Sitzung des Landesausschusses (Nur für Gremiumsmitglieder) Uhr Generalversammlung Begrüßung und Eröffnung BDS Präsident Ingolf F. Brauner Tagesordnung TOP 1 Bericht des Präsidenten TOP 2 Aussprache TOP 3 Abwahl des amtierenden Präsidiums TOP 4 Neuwahlen des Präsidiums, gegebenenfalls Nachwahl einzelner Präsidiumsmitglieder TOP 5 Wahl des Ehrengerichts TOP 6 Behandlung der Anträge Antragsfrist: 05. Oktober 2012 TOP 7 Verschiedenes und allgemeine Aussprache Zur Teilnahme an der Generalversammlung ist jedes Mitglied berechtigt. Stimmberechtigt sind die Delegierten der Ortsverbände und Gewerbevereine, die für je angefangene 50 Mitglieder eine Stimme haben. Auf einen Delegierten können höchstens vier Stimmen vereinigt werden. Stimmvertretung der Mitgliedsvereinigungen untereinander ist unzulässig. Emotion statt Emission DER NEUE GS 450h VOLLHYBRID AB 639, * IM MONAT Erleben Sie atemberaubenden Fahrspaß mit 254 kw (345 PS), bei einem außergewöhnlich niedrigen Verbrauch ab 5,9 l/100 km kombiniert und CO 2 -Emissionen ab lediglich 137 g/km**. Der neue Lexus GS 450h eine Klasse für sich. Weitere Informationen unter / oder SIND SIE BEREIT? 6,2 5,9 l/100 km ** g/km ** Frist für Delegiertenmeldungen: 22. Oktober 2012 Per an: oder per Fax: 089 / Ort der Generalversammlung: Stadthalle Germering Landsberger Str. 39, Germering Anmeldung Generalversammlung: * Unser Mittelstandsleasingangebot 1 für den GS 450h, Leasingsonderzahlung 0, Laufzeit 36 Monate, Gesamtlaufleistung km. 1 Ein Angebot der Toyota Leasing GmbH für gewerbliche Kunden ab einem Fahrzeug im Bestand. Nur bei teilnehmenden Lexus Vertragshändlern. Gilt bei Anfrage und Genehmigung bis zum Auf Basis der unverbindlichen Preisempfehlung der Toyota Deutschland GmbH (Lexus Division) per Juni 2012 exkl. MwSt. und Überführung. ** Kraftstoffverbrauch in l/100 km kombiniert 6,2 5,9 (innerorts 6,7 6,5/außerorts 5,7 5,4), CO 2 -Emissionen in g/km kombiniert nach dem vorgeschriebenen EU-Messverfahren. Rein elektrisch bis 4 km und bis zu 64 km/h. Maximale Gesamtreichweite einer Tankfüllung: bis zu km, Systemleistung: 254 kw (345 PS). Abb. zeigt GS450h F Sport.

15 26 ratgeber bds tagungspartner 27 Unisex bringt geschlechtsneutrale Tarife Für jeden Anlass der richtige Ort BDS-Tagungspartner Die deutschen Versicherer müssen bei Neuverträgen von weiblichen und männlichen Kunden künftig die gleichen Beiträge verlangen. Einzelne Versicherungen werden damit je nach Geschlecht teurer oder auch günstiger. gleich gibt es momentan für alle neu abgeschlossenen Unfall-Risikoversicherungen einen dauerhaften Beitragsnachlass von 10 Prozent. Was steckt dahinter? Nach dem sogenannten Unisex-Urteil des Europäischen Gerichtshofs müssen Versicherungsunternehmen spätestens ab dem bei neuen Verträgen von beiderlei Geschlechtern für gleiche Leistungen die gleichen Beiträge erheben. Bisher durften sie individuelle Hotel Fürstenfelder Mühlanger Fürstenfeldbruck Telefon 08141/ KKC Bad Windsheim Erkenbrechtallee Bad Windsheim Telefon 09841/4020 Landhotel Birkenhof Hofenstetten Neunburg vorm Wald Telefon 09439/ Best Western Hotel Cristal Schwanthalerstr München Telefon 089/ Hotel Hallertau Ziegelstraße Wolnzach Telefon / Gasthof u. Landhotel Kaiserblick Kufsteinerstraße Oberaudorf Telefon 08033/ Die bevorstehenden Tarifänderungen sind ein wichtiger Anlass, die eigene Versorgungssituation von Fachleuten möglichst rasch analysieren zu lassen. Ob es tatsächlich einen Handlungsbedarf gibt, das hängt natürlich zuallererst von den ganz persönlichen Verhältnissen und eventuellen Versorgungslücken ab. Nach Frauen und Männern getrennte Tarife dürfen aber nur noch bis zum angeboten werden. Zumeist wird es für das starke Geschlecht teurer Beitragserhöhungen wird es bei der Allianz vor allem für Männer geben. Sie zahlen im nächsten Jahr mehr, wenn sie ihre Vorsorge mit einer lebenslangen Altersrente ergänzen, eine Berufsunfähigkeits- oder Pflegeversicherung abschließen oder sich privat krankenversichern möchten. Frauen müssen u. a. bei Risikolebensversicherungen für den Todesfall mit höheren Beiträgen rechnen. In der Autoversicherung können sich vereinzelt neue Beiträge ergeben und zwar sowohl für Frauen als auch für Männer. In der Unfallversicherung hat die Allianz die Beiträge bereits umgestellt. Hier zahlen Frauen und männliche Senioren jetzt etwas mehr als vorher. Zum Aus- Unterschiede im Risikoverlauf berücksichtigen. So haben beispielsweise Männer gegenüber Frauen eine etwas kürzere statistische Lebenserwartung. Deshalb zahlten sie bislang für den Kauf einer lebenslangen privaten Rente etwas weniger. Junge Autofahrerinnen verursachen weniger schwere Unfälle als gleichaltrige Männer. Eine Autoversicherung war für sie daher günstiger. Das sind nur zwei Kalkulationsbeispiele, die künftig so nicht mehr zugelassen sind. Bis zum sind noch die alten Konditionen möglich Im Vergleich zu den alten Tarifen werden die Beiträge geschlechtsabhängig jeweils steigen oder sinken. Wie hoch die Differenz letztlich ausfällt, ist individuell ganz unterschiedlich. Auf zehn Jahre betrachtet sind beispielsweise bei einer Rentenversicherung mehrere hundert Euro durchaus drin. Können die alten günstigeren Konditionen noch gesichert werden, gelten sie dauerhaft für die gesamte Vertragslaufzeit. Wer bereits weiß, dass für die eigene Vorsorge noch unbedingt etwas zu tun ist, sollte umgehend auf seinen Versicherungsexperten zugehen und sich informieren. Wenn auch Sie BDS Tagungspartner werden und unser landesweites Netzwerk kontinuierlich nutzen möchten, senden Sie uns eine an oder rufen Sie uns an unter 089 / Martin Boschert Leiter Unternehmensberatung Allianz Beratungsund Vertriebs-AG Wo Beiträge für ein Geschlecht teuerer werden, profitiert das jeweils andere von niedrigeren Beiträgen. Diese günstigeren Tarife gibt es bei der Allianz zumeist bereits. Bestehende Verträge sind von Unisex übrigens generell nicht betroffen. Hier ändert sich nichts.

16 28 bds vor ort niederbayern 29 Wirtschaftsstandort Landshut im Focus Premiere für Gangkofen erleben bei Nacht Die Blaskapelle Bina Blech begeisterte die Gäste mit einem einstündigen Konzert vor dem Rathaus. Adlkofen. Bestandsaufnahme und Ausblick für den Wirtschaftsstandort Landshut standen im Focus des vierten Sommerfestes des BDS Adlkofen. Vorsitzender Thomas Eckard moderierte den Abend und begrüßte als Referenten Ludwig Götz, zuständig für Wirtschaftsförderung am Landratsamt Landshut und Daniel Sporer, stellvertretender Landrat, Bürgermeister der Gemeinde Wörth und selbst Unternehmer. Eingangs befasste sich Ludwig Götz mit der Entwicklung des Landkreises in den letzten zehn Jahren mit seinen Einwohnern Tendenz steigend sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen stehen lediglich 2,4 Prozent Arbeitslose gegenüber. Prognosen sehen bis 2029 für den Landkreis ein Einwohner- Plus von 4 % (Stadt Landshut 7,6 %). Motor dieser Top Entwicklung sind der nahe Flughafen, Werke eines bedeutenden Auto-Bauers, und für die Industrie attraktiv nahe an der A 92 gelegene Gemeinden. Dies führt allerdings dazu, dass der Fachkräfte-Markt quasi leergefegt ist. Umso mehr gilt es, den Landkreis für Unternehmen aus anderen Regionen schmackhaft und seine Stärken bekannt zu machen. Argumente dafür sind günstige Quadratmeterpreise aber auch die günstige Lage für hohen Wohn- und Freizeitwert. Zukünftig kommt es darauf an, der bestehenden Branchenlastigkeit zu begegnen. Entscheidend ist dabei, wie gut man sich an neuen Techniken und Ansprüchen wie Elektromobilität, Energiefrage, Medizintechnik, Aufbau neuer Kompetenzfelder, Ausbildung und Qualifikation von Fachkräften ausrichten kann. Innovative Arbeitszeitmodelle, ein dem demographischen Wandel angepasstes Dienstleistungsspektrum und bessere Ausbildungsfähigkeit von Schulabgängern sind weitere Faktoren. Foto: Als Referenten beim Sommerfest des BDS-Ortsverbands Adlkofen begrüßte Vorsitzender Thomas Eckard Ludwig Götz (r.) und Daniel Sporer In der Diskussion regte man an, wegen ihres positiven Einflusses auf die soziale Entwicklung auch kulturelle und kreative Angebote auszubauen. Entscheidend für das Überleben von Handwerk und Industrie sah man den Ausbau des Straßennetzes und schneller Breitbandversorgung. Letzteres wird laut MdL Gertraud Goderbauer durch ein neues, erweitertes Förderprogramm bereits forciert. Weiter führte man an, der demografische Wandel verlange vor allem, den Standort zu erhalten Wachstum alleine sei nicht das Maß aller Dinge. Daniel Sporer vertrat dagegen die Ansicht, angesichts zu erwartender weiter steigender Ausgaben im sozialen Bereich sei eine Erhöhung der Umlagekraft unerlässlich. Diese könne jedoch aus Wachstum generiert werden, um den finanziellen Spielraum der Gemeinden nicht über Gebühr zu strapazieren. Am Beispiel der Gemeinde Wörth erklärte er anschaulich die Wichtigkeit der Autobahnanbindung für die Ansiedlung von Industrie und Handwerk. Deren Steueraufkommen ermöglicht es der Kommune erst, Infrastruktur herzustellen und zu bezahlen. Wir müssen es schaffen, die Bedingungen für die Wirtschaft weiter zu verbessern dazu gehört auch die B 15 neu, so sein Fazit. Sozialleistungen wie auch die Bezirksumlage werden weiter steigen, auch Straßen, Brücken, medizinische Versorgung, Bildung etc. müssen bezahlt werden. So danke er Thomas Eckard, dem BDS und den Gewerbetreibenden für ihren maßgeblichen Beitrag, Gemeinden und Landkreis handlungsfähig zu machen. GANGKOFEN. Nur 37 Sekunden benötigten die Cannibal Fighters, um zu acht einen Reisebus etwa 30 Meter weit zu ziehen. Sie holten sich damit den Sieg bei der Veranstaltung Gangkofen erleben bei Nacht des BDS- Mitgliedes Werbegemeinschaft (WEGA). Nach diesem sportlichen und schwungvollen Beginn der Nacht der offenen Geschäfte sorgten diverse Konzerte für gute Unterhaltung. Auch den kleinen Gästen wurde es nicht langweilig, war doch eine große Hüpfburg aufgebaut, die immer gut belegt war. Zudem konnten sich die Kinder schminken lassen, am Glücksrad drehen oder ihr Können beim Ballwerfen ausprobieren. Der Vorsitzende der WEGA, Stephan Graf, zeigte sich sehr zufrieden mit der Premiere dieser Veranstaltung und dankte den beteiligten Firmen für die Vollen Einsatz zeigten die Cannibal Fighters beim Bustauziehen und holten sich den Sieg. Interessante Themen beim BDS-Vortragsabend UNTERSTEPPACH. So vielfältig die Themen, so zahlreich waren die Gäste beim Vortragsabend des BDS Kleines Vilstal. Der Ortsverband um den Vorsitzenden Berthold Stenzel hatte drei erfahrene Steuerberater für vier Vorträge als Referenten gewinnen können. Zunächst erklärte Hubert Rauscher, dass Photovoltaikanlagen in Süddeutschland durch ihre guten Energieerträge auch weiterhin interessant bleiben und wie man sie steuerlich optimiert. Danach ging es um die hohe Zeitersparnis und andere Vorteile der digitalen Buchführung, die auch ohne größere Investitionen nutzbar seien, so der Referent Franz Stanglmayr. Welche Rechtsform hat die geringste Steuerbelastung? Dieser Frage vieler Selbständiger ging Andrea Rauscher in ihrem Vortrag nach. Anhand von Beispielen mit umfangreichen Berechnungen zeigte die Steuerberaterin, dass sich in vielen Fällen die Steuerbelastung zwischen den Rechtsformen nur gering unterscheidet was der Gesetzgeber auch so bezweckt hat. Im letzten Vortrag machte Franz Stanglmayr den Zuhörern deutlich, dass Controlling nicht nur großen Unternehmen Vorteile bringt, sondern auch mittelständischen und kleinen Firmen. Mit Musterauswertungen zeigte er etwa, wie praktisch anwendbar und wichtig die finanzielle Analyse des eigenen Unternehmens ist. harmonische Zusammenarbeit sowie der Marktgemeinde für die Unterstützung. Bei der Erlebnisnacht wirkten mit: Pizzeria Marielena Monaco, Wagenhuber GbR, Johann Wasner GmbH, Bäckerei Thomas Sax, NKD, Schmuck und Juwelen Heinz Blank, Kebap-Haus, Bäckerei Bachmeier, EDEKA Aktivmarkt Degner, Metzgerei Eckbauer, Autohaus Gallersdörfer, Hairstyling Dominik Dietrich, Fotoservice Italia, Gasthaus Hüllmayer, Momente Renate Kaschel, Schuh Moser, Bauelemente Mühlbauer, Blumen Schned, Sonja und Stephan Graf GbR, Bäckerei Stöttner, Marktapotheke, Wein & Fein im Moserhaus, Claudia s Haarstudio und Mode Lerbinger (Brigitte Kohlmeier), Gasthaus Bayerischer Hof, Christa Boxhammer Betten und Gardinen, BRK-Bereitschaft Gangkofen-Massing, EP Elektro Thanner, Metzgerei Lehner und Ratsport Pertl. Terminvorschau Niederbayern 1. Oktober 2012, Uhr, Stadthalle Deggendorf Fachtagung Neue Perspektiven für kooperatives Standortmanagement in der Kommune 4. Oktober 2012, Uhr Landratsamt Landshut, kleiner Sitzungssaal 1. Ausbildertreffen der BDS-AzubiAkademie Landkreis Landshut 28. November, Wega Gangkofen Unternehmer-Stammtisch: Mitglieder u. Interessierte Zum Schluckspecht, Panzinger Weg 58, Gangkofen Ihr Ansprechpartner Reinhold Walter Geschäftsführer Niederbayern Vachenlueg Anger-Vachenlueg Telefon: / Fax: /

17 30 bds vor ort unterfranken 31 Richtig aufgestellt für die Unternehmensnachfolge! Tausende Unternehmen werden jedes Jahr in Deutschland nicht weiter geführt, weil die Unternehmensnachfolge nicht ausreichend vorbereitet wurde. Vielfach wird dabei die Komplexität der verschiedenen Aspekte wie Steuern, Recht oder Finanzen unterschätzt. Eine frühzeitige Planung führt dazu, ausreichend Vorlauf für die erforderlichen Schritte zu haben, Komplexität zu reduzieren und rechtliche Fragen, steuerliche Besonderheiten und finanzielle Aspekte einheitlich zu betrachten. Der BDS lädt ein, sich gleich von vier Experten informieren zu lassen zu den Themen: praktische Überlegungen zur Vorbereitung der Unternehmensnachfolge, rechtliche und steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten anhand aktueller Beispiele, finanzielle Aspekte und Lösungsmöglichkeiten und Termin: Donnerstag, 11. Oktober, Beginn Uhr Ort: VOSS CONSULTING GbR, Delpstraße 5, Würzburg. Anmeldung: Bitte bis zum 5. Oktober per Frank Bernard: Schaffen Sie mehr Zeit für s Wesentliche Sie wollen weniger Zeit in Ihren Verwaltungsaufwand stecken, Arbeitsschritte vereinfachen oder Informationen und Dokumente zu Ihren Kunden und zu Verkaufsaktivitäten effizienter ablegen und schneller finden? Schnuppergolfen in Bad Kissingen BAD KISSINGEN. Auf den Spuren von Bernhard Langer übten sich 30 Selbständige beim ersten unterfränkischen Schnuppergolfen mehr konnten leider an der Premiere nicht teilnehmen. Zunächst wurde die Gruppe auf der Driving Ranch und beim Putten geschult. Der Höhepunkt war dann am Nachmittag ein 6-Loch Turnier. Peter Bründl aus Münnerstadt gewann mit 25 Schlägen vor Simon Pfannes mit 28 Schlägen. Gregor Kunzmann wurde mit 31 Schlägen dritter. Der BDS Bad Kissingen hatte für jeden Teilnehmer einen Preis gesponsert, damit auch Anfänger nicht leer ausgehen mussten. Den longest Drive der Damen gewann Selina Denhma mit 100 Metern, den longest Drive zwischenmenschliche Fragestellungen bei UnternehmerInnen und NachfolgerInnen. Die Referenten sind Claudia Behringer ist unabhängige Finanzberaterin und leitet das Würzburger Büro von MehrWert Finanzen. Christine Seger ist Gesellschafterin der Seger Transporte GmbH & Co. KG, geschäftsführende Gesellschafterin der Miterfolg GmbH und Businesscoach. Dr. Karin Fischer-Böhnlein ist Diplom-Kauffrau und Steuerberaterin mit eigener Kanzlei in Würzburg. Carsten Lexa, LL.M. ist Inhaber der Rechtsanwaltskanzlei Lexa Kanzlei für Wirtschaftsrecht. Darüber informiert der BDS bei einem gemütlichen Feuerabend. Referent ist Patrick Fischer von der Firma SOLOX die Verwaltungsaufwand-Optimierer aus Karlstadt. Er gibt Tipps, wie Sie in Ihrer Verwaltung und in den Abläufen rund um ihr Hauptgeschäft noch besser werden. Den perfekten Rahmen stellt BDS-Mitglied Klaus Leichtenschalg. In den 400 qm 2 großen Ausstellungsräumen von Marmor Merz erhalten Sie Einblicke in die Welt der Fliesen und Öfen. Erleben Sie einen informativen und schönen Abend am Kaminfeuer mit Flammkuchen aus dem Holzbackofen und einem guten Glas Wein. Der Feuerabend findet statt am 14. November 2012, Beginn: Uhr bei Marmor Merz GmbH, Im Aller 5, Lohr. Bitte melden Sie sich bis zum 5. November per an bei Frank Bernard: der Männer der Gesamtgewinner Peter Bründel mit 150 Metern. Helmut Krimmler von SignWorld aus Euerdorf sponserte zudem für alle Vorstandsmitglieder und den Bezirksgeschäftsführer ein speziell bedrucktes Poloshirt. Durch das Event konnte ein neues Mitglied für den BDS Bad Kissingen gewonnen werden. Aber schon die große Nachfrage und die gute Stimmung sind Grund, das zweite Schnuppergolfen bald in Angriff zu nehmen. MovieLounge in Aschaffenburg ASCHAFFENBURG. 50 Selbständige informierten sich bei der ersten BDS Matinee MovieLounge im CASINO in Aschaffenburg über aktuelle Möglichkeiten der Kino-, Radio- und Fernsehwerbung. Beim gemeinsamen Frühstück wurden die ersten Kontakte geknüpft, bevor es in den großen Saal zur Vorstellung der Werbemöglichkeiten ging. Referent Marco Oberglock zeigte in einem kurzen Film die Möglichkeiten der Kinowerbung und deren Preisgestaltung. Sabine Weimer und Rudi Schwind hatten für die Teilnehmer ebenfalls jeweils SummerLounge in Würzburg WÜRZBURG. Charlotte Schloßareck, 1. Vorsitzende des BDS Würzburg, konnte 60 Selbständige zur diesjährigen BDS SummerLounge begrüßen unter dem Motto Informieren und Netzwerken in familiärer Atmosphäre. Gastgeber Joachim Beck zeigte den interessierten Selbständigen zu Beginn einen kurzen Imagefilm über sein Unternehmen. Anschließend konnten sich die Teilnehmer über die neueste computergesteuerte Technik im Haus informieren, bevor sich jeder auf Elektro-Roller und Segway versuchen konnte. Nach dem informativen Teil wurden beim get together das Netzwerken gepflegt und neue Kontakte geknüpft. Die neuen BDS Mitglieder konnten sich vorstellen und ihre Firma präsentieren. Charlotte Schloßareck überreichte zum Abschluss einen Blumenstrauß an Andrea Zimmermann für die geleistete Arbeit im Bezirk. Eine tolle Summerlounge, ein super Catering und viel Informatives und einige Visitenkarten mit nach Hause genommen, was will man als Selbständiger mehr, so etwa BDS Mitglied Sven Roth aus Windheim. Fränkische Abende Der Juli und August stand beim unterfränkischen BDS ganz unter dem Motto ein zwangloser, fränkischer Abend im Bierzelt, bei dem das Netzwerken in gemütlicher Runde im Vordergrund steht. So trafen sich der BDS Würzburg auf dem Kiliani und der BDS Main Spessart auf der Festwoche und Laurenzi. v.l.n.r. Dr. Helmut Strohmeier, Theater Apotheke; Dr. Adolf Bauer, Bürgermeister Würzburg; Charlotte Schloßareck, OV Würzburg BDS; Wolfgang Schloßareck, Eurogolf Würzburg eine kurze Filmpräsentation zur Radio- und Fernsehwerbung. Zum Abschluss kamen alle in den Genuss einer Review, dem aktuellen Film Lachsfischen im Jemen. Eine tolle Veranstaltung, bei der in kurzen prägnanten Filmen die Beispiele der durchaus preisgünstigen Werbung für kleine, mittelständige Unternehmen zu sehen waren, und das in einer absolut passenden Umgebung, so Horst Peter Hau, BDS-Mitglied aus Lohr. Ein herzliches Dankeschön in diesem Sinne auch an Christopher Bausch, den Gastgeber vom CASINO, ergänzt Bezirksgeschäftsführer Frank Bernard. Terminvorschau Unterfranken 23. September Weinbergwanderung Lügensteinweg in Eibelstadt mit Weinprobe und Brotzeit. 25. September, Beginn: Uhr empathie forum Emotion Motivation mit BDS Stand, Pflanzen Weiglein, Untersambacher Str. 10, Wiesentheid/Geesdorf 29. September, Beginn: Uhr Weinbergwanderung mit anschließender Weinprobe im Weinbaukeller in Ramsthal,. 3. Oktober, 11. Goldbacher Herbstmarkt 10. Oktober, Beginn: Uhr Beckhäuser Personalforum Diversity Interkulturelles Personalmanagement mit BDS Stand, Kolping-Hotel GmbH, Schweinfurt 10. Oktober, Beginn: Uhr 5. Lohrer Stadtgespräch, Historischer Rathaussaal am Marktplatz, Lohr 14. Oktober, bis Uhr verkaufsoffener Kerbsonntag, Hösbach 14. November, Beginn: Uhr Ofenvorführung mit Fachvortrag Verwaltungsaufwand optimieren! Marmor Merz GmbH, Im Aller 5, Lohr 17. November, Beginn: Uhr Führung (Blick hinter die Kulissen) mit Eintritt in die KissSalis Therme in Bad Kissingen Ihr Ansprechpartner Frank Bernard Geschäftsführer Unterfranken Spessartstr. 30 b, Lohr Telefon: / Fax: /

18 32 bds vor ort oberpfalz 33 BDS Lappersdorf enge Verbindung zur Gemeinde zahlt sich aus LAPPERSDORF. Der Ortsverband Lappersdorf des BDS sieht in seiner Kooperation mit dem Markt Lappersdorf ein positives wie notwendiges Vorgehen. Schließlich sind der Informationsaustausch und die Zusammenarbeit ein Geben und Nehmen, das beiden Seiten dient wie sich in Lappersdorf immer wieder zeigt. Dies geht so weit, dass der Markt Lappersdorf seit 2001 Mitglied im Ortsverband ist. Der 1. Bürgermeister Erich Dollinger nimmt auch an den Monatstreffen teil und lud zum September-Monatstreffen etwa in den Sitzungssaal des Rathauses ein. Dort wird neben den aktuellen Punkten auch über das geplante Kultur- & Begegnungszentrum gesprochen. Der Bürgermeister will dabei die Meinung der Mitglieder zu Gestaltung und Größe in Erfahrung bringen, was wegen der Gewerbeausstellung auch für den Ortsverband von Bedeutung ist. Die Halle wird dem BDS jeweils sehr kostengünstig überlassen. In Lappersdorf existiert auch ein Bürgerverein (BVL), der für die Veranstaltungen organisatorisch verantwortlich ist, die vom Markt veranstaltet bzw. unterstützt werden. Vorsitzender ist Bürgermeister Dollinger. Mit Waltraud Mittermaier, der 1. Vorsitzenden des Ortsverbandes, sitzt Entsorger Meindl Eröffnung des neuen Bürogebäudes zum 60. Firmenjubiläum LAPPERSDORF. Gleich zwei Gründe zu feiern hatte die Meindl GmbH, ein führendes Entsorgungsunternehmen aus Lappersdorf, das auch seit 24 Jahren Mitglied im BDS ist. Mit vielen geladenen Gästen und der Belegschaft feierte man das 60jährige Firmenjubiläum und die Einweihung eines neuen Bürogebäudes, in dem nun die Geschäftsführung und alle Innendienstmitarbeiter neue Büros und Räume beziehen können. Landrat Herbert Mirbeth gratulierte im Namen des Landkreises zu einer Pionierleistung. Er führte aus, dass in den 50er und 60er Jahren viele den Schritt in die Entsorgung gingen. Kaum einem sei der Durchbruch so erfolgreich gelungen wie Meindl. Nicht zuletzt deshalb, weil man immer zukunftsorientiert geplant und gearbeitet habe. Er bekannte sich zur Abfallwirtschaft mit im Beirat dieses Vereines auch eine Vertreterin des BDS. Im Zuge der Aktivitäten des BVL wird in jedem Jahr ein Weihnachtsmarkt ausgerichtet, an dem Vereine des Marktes teilnehmen. Natürlich beteiligt sich daran auch der BDS Lappersdorf. Das Ergebnis, das die Vereine an zwei Samstag-Nachmittagen und am Abend des Nikolaustages erzielen, wird für soziale Zwecke über den BVL jeweils an eine lokale Einrichtung gespendet. Im vergangenen Jahr konnte der BDS 3.251,26 Euro dazu beitragen und war damit sogar größter Spender. Zum 60. Geburtstag überreichten Ehrenvorsitzender Albert Schedl ( ) und Vorsitzende Waltraud Mittermaier Bürgermeister Erich Dollinger als Zeichen der Verbundenheit ein T-Shirt mit der Titelseite des Gewerbeverzeichnisses des BDS Lappersdorf. Foto: Felix Mittermaier dem Landkreis und den Kommunen, was bestens funktioniere. Der 1. Bürgermeister Dollinger stellte fest, dass die neue Schaltzentrale Meindls den Unternehmensstandort Lappersdorf festige, weitere Arbeitsplätze schaffe und die Gewerbesteuer in der Kasse des Marktes willkommen sei. Zudem sei die Großfamilie Meindl aktiv am Gemeindeleben beteiligt und habe stets ein offenes Ohr, wenn es gilt, soziale, kirchliche oder kulturelle Projekte zu unterstützen. Das weithin sichtbare, neue Gebäude berücksichtige aktuelle bautechnische Erkenntnisse sowie zukünftige Anforderungen an die Arbeitsorganisation, führte Richard Meindl jun. aus, der mit seinem Bruder Reinhard die Geschicke des Unternehmens leitet. HWK-Vizepräsident Franz Greipl, Mitglied des BDS Lappersdorf, überreichte der Familie Meindl das goldene Ehrenblatt der HWK. Das Unternehmen verfügt heute über knapp 100 Fahrzeuge und hat mehr als 200 Beschäftigte. Nach der Jubiläumsfeier und Gebäudeeinweihung: 1. BM Erich Dollinger, Landrat Her-bert Mirbeth, Richard Meindl sen., Thomas Liebl (BDS Oberpfalz), Theresia Meindl (Seniorchefin), Waltraud Mittermaier (BDS Lappersdorf), Reinhard Meindl (jüngerer der beiden Söhne, Mitglied der Geschäftsführung), kath. Pfarrer Roman Gerl, Richard Meindl jun. (Leiter der Geschäftsführung). Foto: Felix Mittermaier Begegnung schafft Bewegung Unternehmernetzwerk BDS Berg BERG. Unter dem Motto Begegnung schafft Bewegung Unternehmer und Politik im Dialog stand das große Unternehmertreffen des BDS beim Gewerbeverband Berg Einmal mit dem stellvertretenden Landrat, dem Bürgermeister oder gewählten Volksvertretern nicht in deren Amtsstuben sprechen, sondern in ungezwungener Atmosphäre. Dies nutzten rund 70 Handwerksmeistern, Dienstleistern oder Vertretern mittelständischer Firmen, die sogar aus dem nahen Mittelfranken herüber gekommen waren. So entstand auf dem Betriebsgelände der Gartenbaufirma Weißmüller in Riebling auch ein Austausch benachbarter Unternehmer. Albert Endres, der neugewählte Vorsitzende des Gewerbeverbandes Berg begrüßte den stellvertretenden Landrat und Bürgermeister von Freystadt, Willibald Gailler, Bergs Bürgermeister Helmut Himmler und Konrad Schwarzfischer, den Geschäftsführer des BDS Oberpfalz. Bürgermeister Himmler sprach anschließend über die wichtige Gemeinsame Zeitung von Pressath und Gewerbering PRESSATH. Als vor 21 Jahren der Gewerbering Pressath im DGV (heute BDS) von Richard Stangl gegründet wurde, zeigte sich auch die Notwendigkeit einer Publikation für die Bürger der Stadt und der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Pressath. So entstand zunächst der Bürgerinformant, abgelöst durch VG Aktuell nach der Zusammenlegung mit dem VG-Informanten von Stadt und VG. Das Foto zeigt die Ausgabe zum 20. Geburtstag des Gewerberings. Schon die Titelseite weist auf die Zusammenarbeit von Gewerbering mit den drei Kommunen im VG-Gebiet hin. Diese Zeitung ist für die Stadt und die beiden Gemeinden das Mitteilungsblatt und berichtet regelmäßig über Aktivitäten des Gewerberings im BDS und weiterer Vereine. Das in jedem Haushalt gelesene Blatt bietet außerdem eine preiswerte Möglichkeit für Anzeigen begrenzt auf die engere Umgebung. Foto: Titel VG Aktuell, Ausgabe 76 Juli 2011 Die meisten Teilnehmer des Unternehmertreffs stellten sich im Ambiente des Gartenbaubetriebes zu einem Gruppenfoto auf. Aufgabe der Handwerker und Kleinunternehmer, die auf dem flachen Land für Arbeitsplätze und somit für Lohn und Brot der Arbeitnehmer und deren Familien sorgen. Zudem würden sie durch die Gewerbesteuer auch die Haushalte der Kommunen stützen. Damit ein Handwerker, ein kleiner Unternehmer und Dienstleister weiterhin sein Geschäft ausüben könne, bedürfe es allerdings guter Nachwuchskräfte. Der stellvertretende Landrat Gailler lobte ebenso wie Konrad Schwarzfischer das Engagement des Gewerbeverbandes Berg mit seiner engagierten Führungsspitze. Beide bemerkten, dass die Handwerker und kleineren Unternehmer, bei denen die Wirtschaftskrise noch nicht angekommen sei und deren Auftragsbücher zum Teil noch voll seien, ein Rückgrat der Wirtschaft sind. Nachdem das Berger Unternehmertreffen großen Ausklang fand, wollen die Organisatoren die Veranstaltung, die als Handwerker- und Unternehmer-Schaufenster der Wirtschaftsregion Neumarkt bezeichnet Terminvorschau Oberpfalz werden kann, auch in den kommenden Jahren organisieren. 15-Jahr-Feier des OV Lappersdorf mit 29. September Ehrungen ERFA-Runden in den Regionen 25. September Lappersdorf (Regensburg) 2. Oktober Amberg (Amberg) 4. Oktober Schwarzenfeld (Schwandorf) 9. Oktober Neumarkt (Neumarkt) 17. Oktober Weiden (Weiden Tirschenreuth) 13. November, Regensburg Veranstaltung zum Euro mit Bundesbankdirektor Reinhard Pfaffel 20. Januar 2013, Regensburg Neujahrsempfang für den Mittelstand mit Festredner Alois Glück Ihr Ansprechpartner Konrad Schwarzfischer Geschäftsführer Oberpfalz Adolf-Schmetzer-Str Regensburg Telefon: 0941 / Fax: 0941 /

19 34 bds vor ort schwaben 35 BDS Unternehmertreff bei der RENK AG Dr. Ing. Burkhard Pinnekamp von der RENK AG und Rolf D. Neuburger, Ortsvorsitzender des BDS Augsburg Betriebsbesichtigung bei der Genussmolkerei Zott Ein nicht zu unterschätzender Nebeneffekt der Kooperation mit Forschungseinrichtungen ist unterdessen, dass man qualifizierte, junge Mitarbeiter rekrutieren kann. Denn im Laufe der Forschungsprojekte lernt man sich gegenseitig kennen und schätzen. Neben internationalen Kooperationen ist aber auch der persönliche Kontakt durch räumliche Nähe nicht zu unterschätzen. Deshalb werde sich das Unternehmen auch intensiv im Innovationspark Augsburg engagieren. Der Vortrag und die anschließende Führung durch die Produktion vermittelten weitere, zahlreiche Fakten und Themen, etwa Windkraftanlagen oder Test- Systeme, die RENK weltweit Forschungseinrichtungen für Getriebetests anbietet. Insgesamt ein gelungener Abend, der trotz der sommerlichen Hitze die Teilnehmer bis zum Schluss begeisterte. MERTINGEN. Mitglieder des BDS und Gäste des BDS Region Günzburg besuchten im Juli die Genussmolkerei Zott in Mertingen. Das Familienunternehmen, dessen Grundstein schon 1926 gelegt wurde, und das sich zunächst auf die Käseproduktion spezialisiert hatte, wird heute in der dritten Generation geführt. Nach der Begrüßung durch den geschäftsführenden Direktor Anton Hammer erfuhren die Teilnehmer in einer sehr interessanten und informativen Firmenpräsentation vieles über das Unternehmen. Zunächst wurden Joghurt-, Käse- und Mozarellafertigung besichtigt. Die Gruppe zeigte sich besonders vom unternehmenseigenen Becherwerk beeindruckt. Die Molkerei Zott ist eine der wenigen Molkereien, die ein eigenes hochtechnisiertes Becherwerk betreibt und sogar die dazugehörigen Aluminiumdeckel selbst stanzt. Weiterhin war zu erfahren, dass die Molkerei Zott auch zahlreiche sogenannte No-Name Produkte für diverse Discounter herstellt. Diese sind dann meist unter den Eigenmarken-Namen der Discounter in den Regalen zu finden. Zum Abschluss wurde noch in das gigantische Hochregallager geführt, in dem unzählige Roboter perfekt koordiniert Waren minütlich ein- und ausfahren. Unvorstellbar, dass angesichts der täglich produzierten Mengen hier kein Produkt länger als drei Tage im Lager steht. AUGSBURG. Im beliebten BDS UnternehmerTreff präsentierte im Juli 2012 kürzlich der Leiter der zentralen Getriebetechnik der RENK AG, Dr. Ing. Burkhard Pinnekamp, das Unternehmen, aber auch die Bedeutung von Kooperationen zwischen der betrieblichen Forschung und Hochschulen. Denn die Zeiten wandeln sich. Heute kooperieren Wirtschaft und Hochschulen zum Nutzen beider Seiten. Die RENK Getriebetechnik ist ein vorbildliches Beispiel für diese Entwicklung. Dr. Pinnekamp schaffte es brillant, die hochkomplexe Thematik Getriebe für Laien verständlich zu vermitteln. Wettbewerbsvorteile sichert sich das Unternehmen durch Innovationen im Bereich Produkt und bei Systemen. Der Markt agiert eher langfristig, daher investiert RENK permanent in technologischen Fortschritt. Die eigenen Kapazitäten ergänzt das Unternehmen durch enge und langfristige Zusammenarbeit mit Forschungsinstitutionen. Die IT-Technologie ermögliche heute, durch Rechenprogramme schnell und preiswert Denkmodelle zu entwerfen und zu bewerten. Neben der Grundlagenforschung kann man so in Kombination mit den Möglichkeiten der Mechatronik Produkte entwickeln, die die Anforderungen des Weltmarktes erfüllen oder sogar neue Wege aufzeigen. So konnte die RENK AG weltweit führender Anbieter von Spezialgetrieben werden. Rolf D. Neuburger, Ortsvorsitzender des BDS Augsburg, bedankte sich mit dem Buch der Wahren Geschichte als Gastgeschenk und erzählte daraus eine Begebenheit, die Parallelen zu RENK aufweist: Die US-Regierung hatte der Industrie den Auftrag erteilt, ein Militärfahrzeug mit schier unvorstellbaren Anforderungen zu entwickeln. Nach langwierigen Forschungsanstrengungen hieß das Ergebnis: JEEP. Die RENK AG gehört mit 76% zur MAN Diesel & Turbo und trägt mit einem wesentlichen Teil zum positiven Ergebnis der Gesamtgruppe bei. Der Gründer Johann Julius Renk gründete 1873 das Werk mit der Fokussierung auf geschnittene Zahnräder, was damals hohes Know-how voraussetzte. Heute verteilen sich die Umsatzanteile auf Panzer-Fahrzeuggetriebe (25%), Schiffsspezielgetriebe (34%), Standardgetriebe (16%) sowie Lager und Kupplungen (25%). In den drei Werken Augsburg (Zentrale), Rheine und Hannover beschäftigt das Unternehmen z.zt. etwa Mitarbeiter. Ein Erfolgsgeheimnis ist globale Präsenz und damit der permanente Kontakt zu Kunden und Märkten weltweit. Stellvertretender BDS Bezirksvorsitzender Manuel Schuster, geschäftsführender Direktor Zott - Anton Hammer, 1. Vorsitzende des BDS Region Günzburg Ingrid Vogg Kaufbeurer Ausbildungstag am 24. Oktober KAUFBEUREN. Zum 4. Mal lädt der BDS-Kaufbeuren die Schüler der 8./9. Klasse aus den Mittel-Förder-Mittel-und Realschulen zum Kaufbeurer Ausbildungstag ein. Die Initiatorin, Projektleiterin und 1. Vorsitzende des BDS Kaufbeuren, Bilgi Dikkaya- Kaufmann, und ihre Vorstandskollegen freuen sich über den immer größer werdenden Zuspruch ihrer Ausbildungsinitiative. Auch in diesem Jahr haben sich wieder sieben Schulen, sowohl für den Ausbildungstag am 24. Oktober, wie auch zur parallel laufenden Ausbildungsmesse im Stadtsaal angemeldet. Die Akquise der Firmen und Institutionen ist bereits abgeschlossen. Diese sollen auch in diesem Jahr den Jugendlichen einen intensiven Einblick in ihre Branche bieten. Vom Altenpfleger über den Mechatroniker bis zur Tierarzthelferin. Praktische Übungen und Vorführungen sollen zeigen, was ein modernes Handwerk oder eine kaufmännische Ausbildung zu bieten hat und welche Perspektiven sich daraus ergeben. An der Ausbildungsmesse können sich die Schüler an den zahlreichen Ständen über die Berufe informieren und ebenfalls an den extra für diesen Tag zugeschnittenen Workshops und Vorträgen teilnehmen. Der Kaufbeurer Ausbildungstag dient den Schülern als Berufsorientierung sowie den Firmen und Institutionen zur Nachwuchssuche und als Plattform für Firmenpräsentation. Infos zum Kaufbeurer Ausbildungstag erhalten sie auf der Website des BDS: 1. Vorsitzende BDS Kaufbeuren Bilgi Dikkaya-Kaufmann und Herr Riermeier von der Stadt Kaufbeuren Terminvorschau Schwaben Oktober, ganztägig Gewerbeschau BDS Pfronten/Nesselwang 24. Oktober, ganztägig Ausbildungstag BDS Kaufbeuren Oktober, ganztägig Zelt-Straßenmesse, Herbstmarkt, EVG- Hausmesse BDS Erkheim November, Uhr Existenzgründertag im Rahmen der Gründerwoche 2012 BDS Region Günzburg Ihr Ansprechpartner Ann-Kathrin Lacher Geschäftsführerin Schwaben Rieder 3, Aislingen O.T. Rieder Tel.: / Fax: / Mobil: /

20 36 bds vor ort oberbayern west 37 Qualitätsatlas Garmisch-Partenkirchen Vorbild für andere Ortsverbände Die großen Handelsketten dominieren immer mehr der Einkaufsmeilen deutscher Städte. In den letzten fünf Jahren hat die Filialisierung sogar noch zugenommen. In den großen deutschen Städten sind zwei von drei Geschäften mittlerweile Filialbetriebe. Auch kleinere Städte sind davon betroffen, ihr oft noch individuelles Erscheinungsbild zu verlieren. Besonders der inhabergeführte Einzelhandel bekommt den Druck der Ketten zu spüren. Wie man sich dagegen engagieren kann, zeigt der BDS Garmisch-Partnerkirchen. In Fürstenfeldbruck entsteht fünfte AzubiAkademie im Bezirk FÜRSTENFELDBRUCK. Es ist die mittlerweile fünfte BDS-AzubiAkademie im BDS-Bezirk Oberbayern-West: Die AzubiAkademie im Landkreis Fürstenfeldbruck soll auch hier ein zusätzliches Argument im Wettbewerb um die besten Auszubildenden werden und Jugendlichen besondere Fähigkeiten vermitteln, die in der Berufsschule auf keinem Lehrplan zu finden sind. v.l.n.r.: Markus Droth, BDS-Hauptgeschäftsführer, Stephan Johannes Reinhold, Bezirksvorsitzender Bezirk Oberbayern West und Kreissprecher des BDS-Gewerbeverbandes im Landkreis, Ingrid Rothfuß, Koordinatorin der BDS-AzubiAkademie, Landrat Thomas Karmasin, Landrat, Wirtschaftsfördererin Barbara Magg, Bezirksgeschäftsführer Uwe Jennerwein Zwar gibt es im Doppelort noch eine Vielfalt und Vielzahl an inhabergeführten Geschäften. Diese waren aber auch nicht alle bei den Einheimischen bekannt, da etwa auch ein Einkaufsführer fehlte. Die Überlegung des Ortsverbandes war es nun, diesen mit einem innovativen Ansatz ins Leben zu rufen, die Einkaufs- und Lebensqualität zu zeigen, sich aber von herkömmlichen Infoflyern und reinen Anzeigenbroschüren abzuheben. Der Qualitätsatlas gibt Gästen und Kunden hochwertige Informationen zu den umfassenden Einkaufsmöglichkeiten und Besonderheiten der Geschäfte. Jede Firma wird mit ihren Besonderheiten und ihrem Mehrwert an Service und Qualität präsentiert. So gibt es etwa Prozente beim Einkauf im Geburtstagsmonat, Bedienen auch nach Ladenschluss oder einen Lieferservice. Es fehlen auch nicht Infos zu Veranstaltungen, Konzerten, Modenschauen und Ausstellungen sowie individuelle Tipps für die Stadt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und der Erfolg spricht für sich: Mittlerweile wird die vierte Auflage in Angriff genommen und die Auflage wurde abermals auf Exemplare erhöht. Zum Konzept gehört ein paralleler Internetauftritt, der auch vielen Geschäften eine erste und günstige Präsenz im Internet ermöglicht hat. Das funktionierende Konzept hat sich mittlerweile herumgesprochen und kann für viele andere Ortsverbände des BDS eine Blaupause für einen eigenen erfolgreichen Qualitätsatlas sein nicht nur als Außenmarketing, sondern zur Gewinnung neuer Mitglieder und als attraktiver Service für bestehende Mitglieder. Momentan entwickelt Jan Vogel vom OV Garmisch-Partnerkirchen dieses Erfolgsmodell weiter. Da alle beschriebenen Betriebe als inhabergeführt ja vor ähnlichen Herausforderungen stehen, wäre der gegenseitige Austausch etwa bei einem Stammtisch sehr interessant, so Jan Vogel. Außerdem könnte man sich gut vorstellen, dass die beteiligten Firmen auf ihr besonders kundenfreundliches Verständnis auch im Schaufenster bereits hinweisen. Neuwahlen des Bezirksvorstandes: Vorstand erweitert und gut gerüstet für die Zukunft GARMISCH-PARTENKIRCHEN. Bei herrlichstem Spätsommerwetter und vor imposantem Bergpanorama wählten die Delegierten des Mitglieder zählenden stärksten Bezirkverbandes im BDS bei der Bezirksversammlung 2012 im Hotel Riessersee für die kommenden drei Jahre ihren Bezirksvorstand. Über 60 Teilnehmer und Delegierte sind der Einladung Mitte September nach Garmisch-Partenkirchen gefolgt. Der Bezirksverband zeichnet sich vor allem durch seine Handlungsstärke und zukunftsweisende inhaltliche Gestaltungskraft aus. Auch nach den Wahlen sieht sich der Bezirksvorstand für die anstehenden Herausforderungen bestens aufgestellt. Im Mittelpunkt stehe stets die Stärkung der Ortsverbände, so der wiedergewählte Bezirksvorsitzende Stephan Johannes Reinhold aus Germering. Stellvertreter sind Florian Möckl (GAP), Ingrid Rothfuß (Gilching) und Reinhard Schmieder (Weilheim). Ebenfalls wiedergewählt wurden Ingolf F. Brauner (Landsberg), der gleichzeitig Präsident des Landesverbandes ist, Martin Busch (Pförring), Stephan Feneberg (Herrsching), Franz Kreitmair (Allershausen), Claus Sasse (Pullach). Wolf-Dieter Waag (Oberschleißheim) wurde darüber hinaus in seiner zusätzlichen Funktion als Landesausschuss-Mitglied bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurden: Josef v.l.n.r: Claus Sasse, Martin Busch, Sebastian Portenlänger, Margit Schuhmann, Ingolf Brauner, Stephan Johannes Reinhold (Bezirksvorsitzender), Ehrenvorsitzender Jochen Steuber, Yvonne Voigt, Reinhard Schmieder, Ingrid Rothfuß, Florian Möckl, Christoph Auer, Uwe Jennerwein, Jan Vogel Info: Die drei weiteren gewählten Vortandsmitglieder Wolf-Dieter Waag, Stephan Feneberg und Franz Kreitmair sind nicht auf dem Bild Wir begrüßen folgende neue Mitglieder Altenstadt > Maxbrauerei Biermanufaktur > Spranger Reifen und Automobile Beilngries > Kemmler Consulting Berglern > Petra Lanz & Mauela Fischer Marketing Buxheim > Ingenieurbüro Andreas Ostertag Eching >Unternehmensberatung Lothar Haas Freising > RD Immobilienmanagement GmbH > Weihenstephaner am Dom > La Petite France > Schneiders Gastronomie Fürstenfeldbruck > Weinhandel Peter Braun > DEKO Sign Werbetechnik > Bruxx Fashion for Men Garching > brillant inszeniert, Kerstin Tschuk Garmisch-Partenkirchen > Airport-Shuttel-Zugspitzland GmbH > Kaffeerösterei Leonhard Wild > Schreibwaren, Tabakwaren Mark Ahrens Germering > Friseur Oliver Greiter > Vranjes Raumausstattung Gröbenzell > Autohaus Gröbenzell GmbH > Elektro Rupprecht > Farbe & Design KG > Twin Taekwondo Germering > Keim Planung und Projektmanagement > Computerschule Andreas Wölfel > HDV GmbH Hotel Da Vinci > PP Büroservice Haimhausen > Web Managementsystem Services Ungnadner Herrsching > Tierladen Herrsching > Alexander Cigarev Ingolstadt > JT Consulting Kösching > SBK GmbH Landsberg > Wasserbau Ringler GmbH Mammendorf > Mainstage Eventservice Moosburg > Hofmann Horst und Hofmann Karl GbR Neuried > Spenglerei Manfred Strasser Odelzhausen > active Fitness Olching > Allianz Christian Obermeier > Ingenieurbüro Robert Sing Peiting > Buchhandlung am Bach Pöcking > Fitness-Beauty-Health > Rechtsanwältin Christine-Anja Giese Puchheim > Maple Marketing GbR > Rechtsanwälte Dr. Jung & O Hara-Jung Pullach > Isartaler Haustechnik GmbH > Assekuranzmakler Fred Rupprecht Saulgrub > Hausmeisterservice Georg Hager Schernfeld > WischStar Gebäudereinigung Oltmann e.k. Scheuring > Jagdschule Schützeberg Schöngeising > Omikron Informationssysteme GmbH Starnberg > SPV GmbH > GHB Consult GmbH > Fotograf Thomas Gebeßler > Frank Hoenicke Sulzemoos > Phoenix Solar AG > Bernhard Glück GmbH DER FREI- STAAT Unterschleißheim-Lohhof > your servant GmbH Utting > InovoOlution GmbH Weilheim > Mobile Fußpflege Windach > Alfred Dohr GmbH Wolnzach > Reitsport Pia Spreng Alle Mitglieder des BDS finden andere Mitglieder ihres Ortsverbands mit Kontaktdaten auf (Stand August 2012). Sebastian Portenlänger (Haimhausen), Margit Schuhman (Unterschleißheim), Yvonne Voigt (Hohenfurch-Peiting). Ein besonderes Highlight der Bezirksversammlung: Florian Möckl, stellv. Bezirksvorsitzender, hatte in seiner Funktion als Ga-Pa - Ortsvorsitzender eine besondere Überraschung parat: Werner Blank (80), der über 20 Jahre die Geschicke des Gewerbeverbandes Garmisch-Partenkirchens gelenkt hat, wurde für seine Verdienste zu dessen Ehrenvorsitzender ernannt. Blank berichtete nicht ohne Stolz von einem der herausragendsten Erfolge während seiner Amtszeit. Vor ziemlich genau vierzig Jahren machten er und seine Mitstreiter mit tatkräftiger Unterstützung des Landesverbandes mobil und leisteten massiv Widerstand gegen den Abbruch eines traditionsreichen Hotels, das der Ansiedelung eines fünfstöckigen Kaufhauses im Herzen Garmischs hätte weichen müssen. Der Protest führte dazu, dass sich der unliebsame Investor zurückgezogen und heute stattdessen die Spielbank ihre Heimat auf diesem Areal gefunden hat. Ausführlicher Beitrag unter findet die Bezirksversammlung nach dem Wunsch der Delegierten in Landsberg am Lech statt. Terminvorschau Oberbayern West Herbst, Runder Tisch LK Weilheim-Schongau Herbst, Runder Tisch LK Starnberg 1. Okt., Standortmanagementtagung (Deggendorf) 18. Oktober, BDS Weilheim: Verleihung Standort-Oskar Nov., GA Wir in Werdenfels (wir-in-werdenfels.de) 5. Nov., Unterschleißheim-Lohhof: JHV mit Neuwahlen 8. Nov., BDS Landsberg: JHV mit Neuwahlen 14. Nov., BDS Bergkirchen: Mitgliederversammlung Ihr Ansprechpartner Uwe Jennerwein Geschäftsführer Oberbayern West Alter Bahnhofplatz 26, Bad Tölz Telefon: / Fax: /

Sehr geehrter Herr Botschafter

Sehr geehrter Herr Botschafter Es gilt das gesprochene Wort Rede der Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen in der Bayerischen Staatskanzlei Dr. Beate Merk, MdL, bei der Veranstaltung India-Germany-Business

Mehr

Gemeinsamer Beschluss: Schnelles Internet für Brandenburg!

Gemeinsamer Beschluss: Schnelles Internet für Brandenburg! 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 Gemeinsamer Beschluss: Schnelles Internet für Brandenburg! Deutschland hat die Chance auf ein digitales Wirtschaftswunder und Brandenburg kann einen Beitrag dazu

Mehr

Entwicklung der LEADER- Entwicklungsstrategie der LAG Vogtland

Entwicklung der LEADER- Entwicklungsstrategie der LAG Vogtland Entwicklung der LEADER- Entwicklungsstrategie der LAG Vogtland Das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) setzte am 9. Oktober 2013 den ersten Schritt in Richtung neuer Förderperiode.

Mehr

Statement ZVEI-Präsident Friedhelm Loh. PK 5. Juni 2013, 9.00 Uhr, Berlin. Sehr geehrte Damen und Herren,

Statement ZVEI-Präsident Friedhelm Loh. PK 5. Juni 2013, 9.00 Uhr, Berlin. Sehr geehrte Damen und Herren, Statement ZVEI-Präsident Friedhelm Loh PK 5. Juni 2013, 9.00 Uhr, Berlin Sehr geehrte Damen und Herren, in drei Monaten wird der neue Bundestag gewählt. Wir entscheiden über die Politik, die Deutschland

Mehr

Es gilt das gesprochene Wort

Es gilt das gesprochene Wort Dr. h.c. Charlotte Knobloch Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern ehem. Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland anlässlich der Pressekonferenz "Wir Helfen München",

Mehr

Fakten, Analysen, Positionen 39 Sparkassen sind in der Finanzmarktkrise noch wichtiger geworden

Fakten, Analysen, Positionen 39 Sparkassen sind in der Finanzmarktkrise noch wichtiger geworden S Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband Fakten, Analysen, Positionen 39 Sparkassen sind in der Finanzmarktkrise noch wichtiger geworden Die Stabilität der Sparkassen angesichts der Finanzmarktkrise

Mehr

Perspektiven für Klein- und Mittelstädte

Perspektiven für Klein- und Mittelstädte N Perspektiven für Klein- und Mittelstädte Bedeutung der Städtebauförderung am Beispiel der Stadt Wittstock/Dosse Jörg Gehrmann, Bürgermeister der Stadt Wittstock/Dosse Rahmenbedingungen der Stadtentwicklung

Mehr

FOM-Umfrage für Studierende

FOM-Umfrage für Studierende FOM-Umfrage für Studierende Was tun Sie für Ihre Rente? Job, Karriere und Altersvorsorge FOM Hochschule für Oekonomie & Management University of Applied Sciences Prof. Dr. Thomas Heupel KCS KompetenzCentrum

Mehr

Arbeiten für. Mittelfranken. Selbstbewusst. Erfolgreich. Heimatverbunden. BayernSPD Landtagsfraktion

Arbeiten für. Mittelfranken. Selbstbewusst. Erfolgreich. Heimatverbunden. BayernSPD Landtagsfraktion Arbeiten für Mittelfranken. Selbstbewusst. Erfolgreich. Heimatverbunden. BayernSPD Landtagsfraktion Arbeiten für Mittelfranken. Als eine der zehn größten Wirtschaftsregionen Deutschlands ist Mittelfranken

Mehr

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie Es gilt das gesprochene Wort! Sperrfrist: 29. Oktober 2009, 15:30 Uhr Grußwort der Bayerischen Staatssekretärin für

Mehr

Rede von Horst Seehofer

Rede von Horst Seehofer Rede von Horst Seehofer anlässlich der Verabschiedung von Staatsminister a.d. Josef Miller am 07. Februar 2014 in Memmingen 1. Josef Miller_- der Landwirtschaftsminister Wir verabschieden heute einen über

Mehr

Perspektive 2030. Regionales Entwicklungskonzept für die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. - Regionale Maßnahmenliste -

Perspektive 2030. Regionales Entwicklungskonzept für die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. - Regionale Maßnahmenliste - Anlage 3 zu Beilage 8/2014 Perspektive 2030 Regionales Entwicklungskonzept für die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg - Regionale Maßnahmenliste - Perspektive 2030 Regionales Entwicklungskonzept für die Region

Mehr

Wir wollen, dass die Energiewende. bezahlbar bleibt!

Wir wollen, dass die Energiewende. bezahlbar bleibt! 15. LANDTAG VON BADEN-WÜRTTEMBERG 96. Sitzung Donnerstag, 10. April 2014, 9:30 Uhr TOP 1 Wir wollen, dass die Energiewende bezahlbar bleibt! Rede von Paul Nemeth MdL Energiepolitischer Sprecher CDU-Landtagsfraktion

Mehr

Integriertes Klimaschutzkonzept Regionalforum Bremerhaven Workshop Leitbild Klimakonzept

Integriertes Klimaschutzkonzept Regionalforum Bremerhaven Workshop Leitbild Klimakonzept Integriertes Klimaschutzkonzept Regionalforum Bremerhaven Workshop Leitbild Klimakonzept Ulrich Scheele ARSU GmbH Bremerhaven 20. November 2013 Integriertes Klimaschutzkonzept (IKS) des Regionalforum Bremerhaven

Mehr

Haushaltsrede 14.03.2013 DIE LINKE Michael Otter. Es gilt das gesprochene Wort. Sehr geehrter Herr Landrat, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Haushaltsrede 14.03.2013 DIE LINKE Michael Otter. Es gilt das gesprochene Wort. Sehr geehrter Herr Landrat, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, Haushaltsrede 14.03.2013 DIE LINKE Michael Otter Es gilt das gesprochene Wort. Sehr geehrter Herr Landrat, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, Herr Landrat Kühn hat auf der letzten Kreistagssitzung

Mehr

Bürger fordern mehr Investitionen in die Infrastruktur

Bürger fordern mehr Investitionen in die Infrastruktur Allensbacher Kurzbericht 21. Mai 201 Bürger fordern mehr Investitionen in die Infrastruktur In der Bevölkerung setzt sich zunehmend die Überzeugung durch, dass in Deutschland in den letzten Jahren zu wenig

Mehr

Wie man mit Change Management IT-Projektkosten senken kann

Wie man mit Change Management IT-Projektkosten senken kann Wie man mit Change Management IT-Projektkosten senken kann ein Artikel von Ulrike Arnold Kaum ein Projekt wird in der vorgegebenen Zeit und mit dem geplanten Budget fertiggestellt. Und das, obwohl die

Mehr

Nachhaltiges Wachstum und stabiles Jahresergebnis

Nachhaltiges Wachstum und stabiles Jahresergebnis 1 von 5 Nachhaltiges Wachstum und stabiles Jahresergebnis Vorstand stellt die Geschäftsentwicklung des vergangenen Jahres vor. Sparkasse auch 2014 auf solidem Kurs. Hohes Kundenvertrauen bestätigt das

Mehr

Schwierige Zeiten für Existenzgründer? Mittelständler sagen: Wenn Gründung, dann mit der Sparkasse

Schwierige Zeiten für Existenzgründer? Mittelständler sagen: Wenn Gründung, dann mit der Sparkasse Wirtschaftsbarometer 2/2012 xx Schwierige Zeiten für Existenzgründer? Mittelständler sagen: Wenn Gründung, dann mit der Sparkasse +++ Mittelstand weiter im Stimmungshoch +++ Schritt in die Selbstständigkeit

Mehr

mediengespraeche@kreuzer

mediengespraeche@kreuzer 01 Das Thema Städtemarketing und sein Nutzen für die Metropolregion Nürnberg stand diesmal bei den mediengespraechen@kreuzer auf dem Plan, die wieder am 2. März in Nürnberg stattfanden. Die Veranstalter

Mehr

Grußwort. von Karl-Ludwig Kley. Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck

Grußwort. von Karl-Ludwig Kley. Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck Grußwort von Karl-Ludwig Kley Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck anlässlich des Besuchs von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und der Inbetriebnahme einer Energiezentrale auf dem Werkgelände

Mehr

Der MeinCentTarif für Strom und Gas

Der MeinCentTarif für Strom und Gas Dr. Marie-Luise Wolff Geschäftsführerin der E WIE EINFACH Strom & Gas GmbH Der MeinCentTarif für Strom und Gas - Es gilt das gesprochene Wort - Pressekonferenz der E WIE EINFACH Strom & Gas GmbH 01. Februar

Mehr

LAG Wein, Wald, Wasser. Stellungnahme LAG Wein, Wald, Wasser

LAG Wein, Wald, Wasser. Stellungnahme LAG Wein, Wald, Wasser Untere Hauptstraße 14 97291 Thüngersheim Tel. 09364 / 815029 oder 0931/ 9916516 Fax 0931/ 9916518 E-Mail:info@mainkabel.de www.mainkabel.de Stellungnahme Projektnahme: Projektträger: Handlungsfeld: Bachrundweg

Mehr

Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband

Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband Statement Herr Werner Netzel Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes e.v. Einordnung Green Economy Die Sparkassen-Finanzgruppe

Mehr

I&K als Schlüssel für die Entwicklung ländlicher Räume und Ansatz für Desurbanisierung

I&K als Schlüssel für die Entwicklung ländlicher Räume und Ansatz für Desurbanisierung ländlicher Räume und Ansatz für Desurbanisierung 6. Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg»Infrastruktur und Kommunikation«Prof. Dr.-Ing. Heinz Gerhäuser Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen

Mehr

PRESSE-INFORMATION. Logistikforum Köln. Start in die logistische Zukunft der Region. Köln, 25. Juli 2012

PRESSE-INFORMATION. Logistikforum Köln. Start in die logistische Zukunft der Region. Köln, 25. Juli 2012 Logistikforum Köln. Start in die logistische Zukunft der Region Köln, 25. Juli 2012 Um den wachsenden Aufgaben eines rasant expandierenden Logistikmarktes gerecht zu werden, hat der Rat der Stadt Köln

Mehr

Wirtschaftsbrief 1/2011. COMETA ALLGÄU Unternehmensstandort mit vielen Vorzügen

Wirtschaftsbrief 1/2011. COMETA ALLGÄU Unternehmensstandort mit vielen Vorzügen Wirtschaftsbrief 1/2011 COMETA ALLGÄU Unternehmensstandort mit vielen Vorzügen Dass der Technologie- und Dienstleistungspark COMETA ALLGÄU (Nutzfläche: 7.450 m²) in Kempten ein idealer Standort für den

Mehr

Die Leitsätze sind langfristig ausgelegt. Sie zeigen die Absicht, Richtung und Bandbreite auf, die als Leitplanken für das Handeln in der Gemeinde

Die Leitsätze sind langfristig ausgelegt. Sie zeigen die Absicht, Richtung und Bandbreite auf, die als Leitplanken für das Handeln in der Gemeinde ist Lebensqualität Präambel Die Leitsätze sind langfristig ausgelegt. Sie zeigen die Absicht, Richtung und Bandbreite auf, die als Leitplanken für das Handeln in der Gemeinde dienen. 2 3 ABSICHT RICHTUNG

Mehr

10 Fort Schritte. Da geht. noch was!

10 Fort Schritte. Da geht. noch was! 10 Fort Schritte Da geht noch was! Die Energiewende gelingt nur gemeinsam mit ihnen. Schließlich sind die privaten Verbraucher eine bedeutende Kundengruppe der EnBW. Doch wie zufrieden sind sie mit den

Mehr

Perspektiven M+E Bayerischer Patentkongress

Perspektiven M+E Bayerischer Patentkongress Perspektiven M+E Bayerischer Patentkongress Mittwoch, 29.10.2014 um 13:00 Uhr hbw I Haus der Bayerischen Wirtschaft, Europasaal Max-Joseph-Straße 5, 80333 München Innovation und Patente im Wettbewerb Bertram

Mehr

Hessen. Wie wir uns verstehen. Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.v. Selbstverständnis

Hessen. Wie wir uns verstehen. Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.v. Selbstverständnis Hessen Wie wir uns verstehen Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.v. Selbstverständnis 2 Selbstverständnis Diakonie Hessen Diakonie Hessen Selbstverständnis 3 Wie wir uns verstehen

Mehr

Jena: Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern

Jena: Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern : Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern Ergebnisse der Geschäftskundenstudie 2014 Agenda und Rahmenbedingungen der Studie Ziel und Inhalte der Studie: Gewinnung

Mehr

Unternehmen sehen Finanzierung weitestgehend entspannt

Unternehmen sehen Finanzierung weitestgehend entspannt Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer-Konjunkturumfrage, 4. Quartal 2010 Unternehmen sehen Finanzierung weitestgehend entspannt Zum Jahresende 2010 hält das Konjunkturhoch

Mehr

Deutschland-Check Nr. 32

Deutschland-Check Nr. 32 Umsetzung und Folgen der Energiewende Ergebnisse des IW-Unternehmervotums Bericht der IW Consult GmbH Köln, 14. September 2012 Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH Konrad-Adenauer-Ufer 21

Mehr

- 1. Grußwort des Landrates Michael Makiolla zum 20-jährigen Jubiläum der Stiftung Weiterbildung am 21. Januar 2011 um 15.

- 1. Grußwort des Landrates Michael Makiolla zum 20-jährigen Jubiläum der Stiftung Weiterbildung am 21. Januar 2011 um 15. - 1 Grußwort des Landrates Michael Makiolla zum 20-jährigen Jubiläum der Stiftung Weiterbildung am 21. Januar 2011 um 15.00 Uhr in Unna Sehr geehrte Damen und Herren, ich darf Sie ganz herzlich zur Feier

Mehr

Mitarbeiter über ihre Unternehmen

Mitarbeiter über ihre Unternehmen Mitarbeiter über ihre Unternehmen Einstellungen und Wahrnehmungen der Mitarbeiter größerer Unternehmen in Deutschland Short-Summary 2000 Ziele der Studie Diese unternehmensübergreifende Studie zeichnet

Mehr

DAS URTEIL DES BUNDESVERFASSUNGSGERICHTS ZUM ESM-VERTRAG UND ZUM FISKALVERTRAG VOM 12. SEPTEMBER 2012 HINTERGRÜNDE UND INFORMATIONEN

DAS URTEIL DES BUNDESVERFASSUNGSGERICHTS ZUM ESM-VERTRAG UND ZUM FISKALVERTRAG VOM 12. SEPTEMBER 2012 HINTERGRÜNDE UND INFORMATIONEN DAS URTEIL DES BUNDESVERFASSUNGSGERICHTS ZUM ESM-VERTRAG UND ZUM FISKALVERTRAG VOM 12. SEPTEMBER 2012 HINTERGRÜNDE UND INFORMATIONEN Informationen zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum ESM-Vertrag

Mehr

Grußwort Eröffnung Energiecampus CC4E Es gilt das gesprochene Wort. Sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister Scholz,

Grußwort Eröffnung Energiecampus CC4E Es gilt das gesprochene Wort. Sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister Scholz, Grußwort Eröffnung Energiecampus CC4E Es gilt das gesprochene Wort Sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister Scholz, sehr geehrte Frau Senatorin Dr. Stapelfeldt, sehr geehrter Herr Senator Horch sehr geehrter

Mehr

Leader Region Osttirol Gemeindekooperationen als Zukunftschance Potenziale und Chancen des Regionalmanagement in Osttirol

Leader Region Osttirol Gemeindekooperationen als Zukunftschance Potenziale und Chancen des Regionalmanagement in Osttirol Leader Region Osttirol Gemeindekooperationen als Zukunftschance Potenziale und Chancen des Regionalmanagement in Osttirol Ablauf Regionsmanagement in Osttirol Gemeindekooperationen in Projekten - Potenziale

Mehr

Stolz: Beispielgebende Kooperation von Unternehmen, um Familie und Beruf in Einklang bringen zu können

Stolz: Beispielgebende Kooperation von Unternehmen, um Familie und Beruf in Einklang bringen zu können Pressemitteilung Stolz: Beispielgebende Kooperation von Unternehmen, um Familie und Beruf in Einklang bringen zu können Seite 1 von 5 Spatenstich mit Ministerin Dr. Monika Stolz für die Kita Schloss-Geister

Mehr

Professor Armin Trost und die Promerit AG: Personalmanagement in Zeiten von Social Media, E-Recruiting und Personalentwicklung 2.0

Professor Armin Trost und die Promerit AG: Personalmanagement in Zeiten von Social Media, E-Recruiting und Personalentwicklung 2.0 Professor Armin Trost und die Promerit AG: Personalmanagement in Zeiten von Social Media, E-Recruiting und Personalentwicklung 2.0 Name: Professor Dr. Armin Trost Funktion/Bereich: Partner Organisation:

Mehr

Kaum irgendwo auf der Welt gibt es bessere Möglichkeiten hierzu als in Garching mit seinen exzellenten Hochschul- und Forschungseinrichtungen.

Kaum irgendwo auf der Welt gibt es bessere Möglichkeiten hierzu als in Garching mit seinen exzellenten Hochschul- und Forschungseinrichtungen. Sperrfrist: 29.06.2015, 13.00 Uhr Es gilt das gesprochene Wort. Grußwort des Bayer. Staatsministers für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Dr. Ludwig Spaenle, bei der Inbetriebnahme der Phase

Mehr

Entwicklungskreis Wirtschaftsförderung

Entwicklungskreis Wirtschaftsförderung Leitbild für die Stadt Schleiden Entwicklungskreis Wirtschaftsförderung Leitbildstrategien 1.) Wir setzen uns für die regionale und überregionale sowie reale und virtuelle Vernetzung unserer Betriebe und

Mehr

Rede des Ministers für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein Dr. Robert Habeck zu TOP 36 a+b

Rede des Ministers für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein Dr. Robert Habeck zu TOP 36 a+b Rede des Ministers für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein Dr. Robert Habeck zu TOP 36 a+b TOP 36a) Entwurf eines Gesetzes zur Änderung wasser- und naturschutzrechtlicher

Mehr

Nachhaltigkeit. 36 Prozent können spontan nicht sagen, was sie mit Nachhaltigkeit verbinden. Assoziationen mit dem Begriff Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit. 36 Prozent können spontan nicht sagen, was sie mit Nachhaltigkeit verbinden. Assoziationen mit dem Begriff Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit Datenbasis: 1.008 Befragte Erhebungszeitraum: 23. bis 25. Januar 2012 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: Wissenschaftsjahr 2012 Zukunftsprojekt Erde/BMBF Auf

Mehr

Kurzbericht 2009. Sparkasse Landshut

Kurzbericht 2009. Sparkasse Landshut Kurzbericht 2009 Sparkasse Landshut Geschäftsentwicklung 2009. Wir ziehen Bilanz. Globale Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise: das beherrschende Thema 2009. Ihre Auswirkungen führten dazu, dass erstmalig

Mehr

Eröffnung der Nordakademie Graduate School 26. Sept. 2013, 12 Uhr, Dockland, Van-der-Smissen-Str. 9

Eröffnung der Nordakademie Graduate School 26. Sept. 2013, 12 Uhr, Dockland, Van-der-Smissen-Str. 9 Seite 1 von 7 Freie und Hansestadt Hamburg Behörde für Wissenschaft und Forschung DIE SENATORIN Eröffnung der Nordakademie Graduate School 26. Sept. 2013, 12 Uhr, Dockland, Van-der-Smissen-Str. 9 Es gilt

Mehr

1 Million 33 tausend und 801 Euro.

1 Million 33 tausend und 801 Euro. Gemeinderat 24.02.2011 19.00 Uhr TOP 7 / Haushalt Stellungnahme der CDU-Fraktion Sperrfrist: Redebeginn, es gilt das gesprochene Wort. Als ich den Entwurf des Haushaltes 2011 gesehen habe, bin ich zunächst

Mehr

Chancen einer Energiegenossenschaft. Dr. Petra Gruner-Bauer

Chancen einer Energiegenossenschaft. Dr. Petra Gruner-Bauer Chancen einer Energiegenossenschaft Dr. Petra Gruner-Bauer Chancen einer Energiegenossenschaft Motivation Voraussetzungen in der VG Wörrstadt Charakteristika einer Genossenschaft Realisierung Fazit Motivation

Mehr

Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren

Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren Ja zu Vorschlägen, die - Vermögen und Kapitaleinkommen höher besteuern und ein gerechteres Steuersystem

Mehr

Video-Thema Begleitmaterialien

Video-Thema Begleitmaterialien RENTE NEIN DANKE! In Rente gehen mit 67, 65 oder 63 Jahren manche älteren Menschen in Deutschland können sich das nicht vorstellen. Sie fühlen sich fit und gesund und stehen noch mitten im Berufsleben,

Mehr

Psychologie der Veränderung. Magazin für Wirtschaftspsychologie und Management. Märkte & Marken Josef Ackermann: Euro gerettet?

Psychologie der Veränderung. Magazin für Wirtschaftspsychologie und Management. Märkte & Marken Josef Ackermann: Euro gerettet? Ausgabe 1/2012 6,90 Euro/9,70 sfr. www.neunsightlive.de Magazin für Wirtschaftspsychologie und Management Märkte & Marken Josef Ackermann: Euro gerettet? Psychologie der Veränderung MANAGEMENT & FÜHREN

Mehr

Berührt von Gott, der allen Menschen Gutes will... 2 Wer sich von Gott geliebt weiß, kann andere lieben... 2 In wacher Zeitgenossenschaft die

Berührt von Gott, der allen Menschen Gutes will... 2 Wer sich von Gott geliebt weiß, kann andere lieben... 2 In wacher Zeitgenossenschaft die Berührt von Gott, der allen Menschen Gutes will... 2 Wer sich von Gott geliebt weiß, kann andere lieben... 2 In wacher Zeitgenossenschaft die Menschen wahrnehmen... 3 Offen für alle Menschen, die uns brauchen...

Mehr

Presseinformation Seite 1 von 6

Presseinformation Seite 1 von 6 Seite 1 von 6 01. Juni 2015 Memminger Neubaugebiet Dobelhalde und Gewerbegebiet Memmingen Nord wechseln auf die Daten- Überholspur: Ca. 70 Haushalte im Neubaugebiet Dobelhalde nutzen Internet mit bis zu

Mehr

Pressestatement Prof. Dieter Kempf, Präsident des BITKOM Vortrag im Rahmen der Pressekonferenz zum Cloud Monitor 2014 Ansprechpartner Präsident

Pressestatement Prof. Dieter Kempf, Präsident des BITKOM Vortrag im Rahmen der Pressekonferenz zum Cloud Monitor 2014 Ansprechpartner Präsident Pressestatement Prof. Dieter Kempf, Präsident des BITKOM Berlin, 30. Januar 2014 Seite 1 Guten Morgen, meine sehr geehrten Damen und Herren! Wenn wir unsere Mitglieder nach den wichtigsten IT-Trends fragen,

Mehr

Die Investition in Humankapital Hochschulen als Magnet für kluge Köpfe? Prof. Dr. Joachim Weimann Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Die Investition in Humankapital Hochschulen als Magnet für kluge Köpfe? Prof. Dr. Joachim Weimann Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Die Investition in Humankapital Hochschulen als Magnet für kluge Köpfe? Prof. Dr. Joachim Weimann Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg 1. Humankapital ist wichtig Warum eigentlich? Wie wächst man als

Mehr

Online-Marketing in deutschen KMU

Online-Marketing in deutschen KMU Online-Marketing in deutschen KMU - April 2009-1 - Vorwort Liebe Leserinnen und Leser, Rezzo Schlauch Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung a.d. Die Käuferportal-Studie gibt einen Einblick in die

Mehr

Und so funktioniert`s. Graphik Flyer

Und so funktioniert`s. Graphik Flyer Und so funktioniert`s Graphik Flyer Die Bürgerkarte Mit der Bürgerkarte werden Euroumsätze elektronisch erfasst und auf einem parallel geführten Bürgertalerkonto dokumentiert Die Bürgerkarte erhalten Verbraucher

Mehr

Datenschutz in deutschen Unternehmen Einstellung zum Datenschutz, Stand der Umsetzung und Rolle des Datenschutzbeauftragten

Datenschutz in deutschen Unternehmen Einstellung zum Datenschutz, Stand der Umsetzung und Rolle des Datenschutzbeauftragten Datenschutz in deutschen Unternehmen Einstellung zum Datenschutz, Stand der Umsetzung olle des Datenschutzbeauftragten 1 Einführung - Datenschutz in deutschen Unternehmen Die UIMCert führte in den vergangenen

Mehr

ERP 2020: Zurück in die Zukunft?! - Treiber, Handlungsfelder und Lösungen für zukunftsfähige ERP-Lösungen

ERP 2020: Zurück in die Zukunft?! - Treiber, Handlungsfelder und Lösungen für zukunftsfähige ERP-Lösungen ERP 2020: Zurück in die Zukunft?! - Treiber, Handlungsfelder und Lösungen für zukunftsfähige ERP-Lösungen Name: Markus Beck Funktion/Bereich: Geschäftsführer Organisation: Deliance GmbH Liebe Leserinnen

Mehr

Statusreport: Interne Unternehmenskommunikation. Eine Eigenstudie der SKOPOS VIEW

Statusreport: Interne Unternehmenskommunikation. Eine Eigenstudie der SKOPOS VIEW Statusreport: Interne Unternehmenskommunikation Eine Eigenstudie der SKOPOS VIEW Vorwort. 1 Kommunikation ist mehr als nur über etwas zu sprechen. Der VIEW Statusreport gibt Aufschluss darüber, wie dieses

Mehr

SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG

SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG Drucksache 16/743 16. Wahlperiode 06-04-26 Große Anfrage der Fraktion der SPD Wohnungsbaupolitik in Schleswig-Holstein Wir fragen die Landesregierung: Die Landesregierung

Mehr

Pressemitteilung. Umfrage: Kreditzugang deutlich verschlechtert. BDS-Präsident Hieber: Kreditnot nicht verharmlosen. Stuttgart, 18.

Pressemitteilung. Umfrage: Kreditzugang deutlich verschlechtert. BDS-Präsident Hieber: Kreditnot nicht verharmlosen. Stuttgart, 18. Pressemitteilung Stuttgart, 18. September 29 Umfrage: Kreditzugang deutlich verschlechtert BDS-Präsident Hieber: Kreditnot nicht verharmlosen Stuttgart. Die Finanzkrise hat deutliche Auswirkungen auf die

Mehr

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Konferenz der Präsidentinnen und Präsidenten der deutschen und österreichischen Landesparlamente, des Deutschen Bundestages, des Bundesrates sowie des Südtiroler Landtages

Mehr

Studie: Zufriedenheit Dresdner Unternehmen mit der Stadt und dem Wirtschaftsservice 2015

Studie: Zufriedenheit Dresdner Unternehmen mit der Stadt und dem Wirtschaftsservice 2015 Studie: Zufriedenheit Dresdner Unternehmen mit der Stadt und dem Wirtschaftsservice 2015 Präsentation der Ergebnisse Modus, Ausschöpfung, Befragte, Themenschwerpunkte DIE BEFRAGUNG Befragung Telefonbefragung

Mehr

Der Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden. von Berufsangehörigen mit dem Ziel der Interessenvertretung des Berufsstandes.

Der Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden. von Berufsangehörigen mit dem Ziel der Interessenvertretung des Berufsstandes. 7Seiten über Ihren Berufsverband 1 auf Wort Ihr Verband stellt sich vor Der Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern e.v. ist ein Zusammenschluss von Berufsangehörigen

Mehr

S Finanzgruppe Sparkassenverband. Bayern. Wunschbarometer 2006 Sonderauswertung. Bayern. www.sparkassenverband-bayern.de www.dsgv.

S Finanzgruppe Sparkassenverband. Bayern. Wunschbarometer 2006 Sonderauswertung. Bayern. www.sparkassenverband-bayern.de www.dsgv. S Finanzgruppe Sparkassenverband Bayern www.sparkassenverband-bayern.de www.dsgv.de Wunschbarometer 200 Sonderauswertung Bayern Im Fokus: Bayern Das Wunschbarometer 200 Zum zweiten Mal veröffentlicht der

Mehr

Auswertung online Konsultation Grundstoff-Industrien September 2014 Insgesamt wurde die Konsultation von 479 Personen ausgefüllt, davon waren:

Auswertung online Konsultation Grundstoff-Industrien September 2014 Insgesamt wurde die Konsultation von 479 Personen ausgefüllt, davon waren: Auswertung online Konsultation Grundstoff-Industrien September 2014 Insgesamt wurde die Konsultation von 479 Personen ausgefüllt, davon waren: 45% 40% 35% 30% 25% 20% 15% 10% 5% 0% 40,66% 9,09% 9,60% 1,01%

Mehr

Kelheim digital Schnelles Internet für den ganzen Landkreis

Kelheim digital Schnelles Internet für den ganzen Landkreis Kelheim digital Schnelles Internet für den ganzen Landkreis Dienstag, 21.07.2015 um 9:00 Uhr Wolf GmbH Industriestraße 1, 84048 Mainburg Herausforderung Breitbandausbau Handlungsempfehlungen für Kommunen

Mehr

Ausbau und Qualität der Kinderbetreuung

Ausbau und Qualität der Kinderbetreuung Information Ausbau und Qualität der Kinderbetreuung Gleiche Bildungschancen für alle Kinder von Anfang an Teilhabe junger Menschen Seite 2 Vorwort Der Ausbau der Kindertagesbetreuung in Deutschland ist

Mehr

Bericht zum Geschäftsjahr 2014:

Bericht zum Geschäftsjahr 2014: Pressegespräch vom 13. März 2015, 14.00 Uhr Bericht zum Geschäftsjahr 2014: Zusammenfassung: Sparkasse konnte sich als Marktführer behaupten Solide Ertragslage auf Vorjahreshöhe Mitarbeiterbestand aufgebaut

Mehr

ClusterForum Augsburg/Schwaben

ClusterForum Augsburg/Schwaben ClusterForum Augsburg/Schwaben Innovation und Wachstum durch engere Kooperation Einladung zum ClusterForum Augsburg/Schwaben am 31. Januar 2007 Vorwort Staatsminister Erwin Huber Vorwort Bayern ist der

Mehr

Umfrage: Kreditzugang weiter schwierig BDS-Präsident Hieber: Kreditnot nicht verharmlosen

Umfrage: Kreditzugang weiter schwierig BDS-Präsident Hieber: Kreditnot nicht verharmlosen Presseinformation 11.03.2010 Umfrage: Kreditzugang weiter schwierig BDS-Präsident Hieber: Kreditnot nicht verharmlosen Berlin. Die Finanz- und Wirtschaftkrise hat weiterhin deutliche Auswirkungen auf die

Mehr

Rede zum Haushalt 2014 Soziale Fraktion im Rat der Stadt Dorsten

Rede zum Haushalt 2014 Soziale Fraktion im Rat der Stadt Dorsten Rede zum Haushalt 2014 Soziale Fraktion im Rat der Stadt Dorsten Reinhild Reska Sehr geehrter Herr Bürgermeister, meine Damen und Herren, die Soziale Fraktion wird der Fortschreibung des Haushaltssanierungsplanes

Mehr

GÜRP SG Teilrichtplan Siedlung

GÜRP SG Teilrichtplan Siedlung FORUM 5 vom 12. März 2015, Wattwil GÜRP SG Teilrichtplan Siedlung Evaluation der Gemeindegespräche zur Festlegung der Siedlungsgebiete im Richtplan und Empfehlungen für die weiteren Schritte von Ursula

Mehr

Kick-off ÖREK 2011. Grundzüge der Raumordnung 1996

Kick-off ÖREK 2011. Grundzüge der Raumordnung 1996 Kick-off ÖREK 2011 RAUMKONZEPT SCHWEIZ Dr. Fritz Wegelin, Bern 1 Grundzüge der Raumordnung 1996 Vom Bund erarbeitet Nach Anhörung der Kantone und weiterer interessierter Kreise (Vernehmlassung) stark überarbeitet

Mehr

Ohne Netz und doppelten Boden? - Sozial gesichert starten

Ohne Netz und doppelten Boden? - Sozial gesichert starten Ohne Netz und doppelten Boden? - Sozial gesichert starten - Auswertung einer bundesweiten IHK-Aktion Starthilfe und Unternehmensförderung Deutscher Industrie- und Handelskammertag Herausgeber und Copyright

Mehr

Rente ab 67 stoppen soziale Alternativen durchsetzen!

Rente ab 67 stoppen soziale Alternativen durchsetzen! Rente ab 67 stoppen soziale Alternativen durchsetzen! 1. Stand der Debatte 2. Arbeiten bis 67 Wie soll das gehen? 3. Rente ab 67 Programm für Rentenkürzung und Altersarmut 4. Falsche Prämissen der Rente

Mehr

Bedeutung von Breitband für Region und Unternehmen

Bedeutung von Breitband für Region und Unternehmen Breitband für den Landkreis Cochem-Zell Starke Wirtschaft Starke Regionen: Infrastruktur Bedeutung von Breitband für Region und Unternehmen 30.04.2014, Landrat Manfred Schnur Landkreis Cochem-Zell - Bundesland

Mehr

Medientage München 2014. Stärkung der Gründerszene in der Medienwirtschaft. Bertram Brossardt

Medientage München 2014. Stärkung der Gründerszene in der Medienwirtschaft. Bertram Brossardt Medientage München 2014 Mittwoch, 22.10.2014 um 15:00 Uhr ICM München, EG Raum 03 Messegelände, 81823 München Stärkung der Gründerszene in der Medienwirtschaft Bertram Brossardt Hauptgeschäftsführer vbw

Mehr

Energetische Sanierung im Quartier Isenbecker Hof. Manfred Rauschen, Öko-Zentrum NRW Geschäftsführer

Energetische Sanierung im Quartier Isenbecker Hof. Manfred Rauschen, Öko-Zentrum NRW Geschäftsführer Energetische Sanierung im Quartier Isenbecker Hof Manfred Rauschen, Öko-Zentrum NRW Geschäftsführer Klimaschutz erfordert ganzheitliche Lösungsansätze Nachhaltiges Bauen Quelle: Broschüre Nachhaltig Bauen:

Mehr

PRESSEKONFERENZ RISIKOGERECHTE ZINSEN BEI GEWERBLICHEN FÖRDERPROGRAMMEN. Hans W. Reich

PRESSEKONFERENZ RISIKOGERECHTE ZINSEN BEI GEWERBLICHEN FÖRDERPROGRAMMEN. Hans W. Reich PRESSEKONFERENZ RISIKOGERECHTE ZINSEN BEI GEWERBLICHEN FÖRDERPROGRAMMEN Ausführungen von Hans W. Reich Sprecher des Vorstands (Es gilt das gesprochene Wort.) sehr geehrter Herr Bundesminister Clement,

Mehr

Gerechtigkeit in Deutschland: Einstellungen der Bevölkerung zu Fragen der Verteilungsgerechtigkeit und Steuerpolitik

Gerechtigkeit in Deutschland: Einstellungen der Bevölkerung zu Fragen der Verteilungsgerechtigkeit und Steuerpolitik Gerechtigkeit in Deutschland: Einstellungen der Bevölkerung zu Fragen der Verteilungsgerechtigkeit und Steuerpolitik Ergebnisse einer Meinungsumfrage im Auftrag des Paritätischen verbandes. September Der

Mehr

Security & Safety in einer smarten Energiewelt. Ergebnisse der Breitenbefragung Stand März 2013

Security & Safety in einer smarten Energiewelt. Ergebnisse der Breitenbefragung Stand März 2013 Security & Safety in einer smarten Energiewelt Ergebnisse der Breitenbefragung Stand März 2013 Folie 1 Art und Umfang der Studie Vorbemerkung Die vermehrte Einspeisung von Erneuerbaren Energien und die

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zur mit Landesrat Rudi Anschober und Dr. David Pfarrhofer (market-institut) am 16. Dezember 2008 zum Thema "Aktuelle market-meinungsumfrage Die große OÖ Klimaumfrage: Oberösterreicherinnen

Mehr

Weniger Kinder weniger Rente? Prof. Dr. Federico Foders Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel

Weniger Kinder weniger Rente? Prof. Dr. Federico Foders Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel Weniger Kinder weniger Rente? Prof. Dr. Federico Foders Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel Federico Foders 2 GLIEDERUNG Einführung: Die demographischen Fakten Risiken der umlagefinanzierten

Mehr

Studie "Wahrnehmung und Verständnis von Wirtschaftspolitik" Infographiken

Studie Wahrnehmung und Verständnis von Wirtschaftspolitik Infographiken Studie "Wahrnehmung und Verständnis von Wirtschaftspolitik" Infographiken Daten und Fakten zur Studie Erste Studie sowohl bundesweit als auch auf Länderebene, die im Detail die Wahrnehmung von Wirtschaftspolitik

Mehr

Sehr geehrte Damen und Herren, Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer SoCom News.

Sehr geehrte Damen und Herren, Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer SoCom News. Sehr geehrte Damen und Herren, Q2 2014 Folgen Sie uns: welche Optimierungen die Josef Urzinger GmbH durch den Einsatz unserer Software TIKOS nun erzielt, was sich hinter dem Begriff Training verbirgt und

Mehr

Österreichs Städte in der Wahrnehmung der Bevölkerung

Österreichs Städte in der Wahrnehmung der Bevölkerung Berichtsband Österreichs Städte in der Wahrnehmung der Bevölkerung Hamburg/Wien im Mai 2015 1 1 Inhaltsverzeichnis (1) Seite Einführung 4 Hintergrund des Stadtmarken-Monitors 4 Auswahl der Städte 6 Eckdaten

Mehr

Berufsausbildung in den Freien Berufen: Ausbildungssituation, Besonderheiten und Herausforderungen

Berufsausbildung in den Freien Berufen: Ausbildungssituation, Besonderheiten und Herausforderungen den : Ausbildungssituation, Besonderheiten und Herausforderungen Dipl.-Volksw. Marcus Kuhlmann Bundesverband der Freien Berufe (BFB) Wer sind die Freien Berufe? Freie Heilberufe 311.000 Freie rechts-,

Mehr

Umfrage über die Erfolgsfaktoren beim Change Management. ICG Change Scout. www.integratedconsulting.at

Umfrage über die Erfolgsfaktoren beim Change Management. ICG Change Scout. www.integratedconsulting.at Umfrage über die Erfolgsfaktoren beim Change Management ICG Change Scout www.integratedconsulting.at 1 «Change-Vorhaben werden noch viel zu oft an Berater delegiert, brauchen aber eigentlich kraftvolle

Mehr

glichkeiten der erneuerbaren Energien auf regionaler Ebene

glichkeiten der erneuerbaren Energien auf regionaler Ebene Steuerungsmöglichkeiten glichkeiten der erneuerbaren Energien auf regionaler Ebene Region Ostwürttemberg Regionalverband Ostwürttemberg Universitätspark 1 73525 Schwäbisch Gmünd www.ostwuerttemberg.org

Mehr

Ein Marshallplan für Europa

Ein Marshallplan für Europa Ein Marshallplan für Europa Vorschlag des Deutschen Gewerkschaftsbundes für ein Konjunktur-, Investitions- und Aufbauprogramm für Europa Workshop mit Raoul Didier, Martin Stuber Umverteilen. Macht. Gerechtigkeit

Mehr

Regional und Öko! Regional oder Öko?

Regional und Öko! Regional oder Öko? Regional und Öko! Regional oder Öko? Nicole Weik, FiBL Was erwartet euch? Das FiBL stellt sich vor Trend Regionalität: Zahlen, Daten, Fakten Definition: Was ist eine Region? Was macht ein regionales Produkt

Mehr

Deutsche Energiewende eine Blaupause für die Welt? Weltenergierat Deutschland Berlin, Januar 2015

Deutsche Energiewende eine Blaupause für die Welt? Weltenergierat Deutschland Berlin, Januar 2015 Deutsche Energiewende eine Blaupause für die Welt? Weltenergierat Deutschland Berlin, Januar 2015 Weltenergierat Deutsche Energiewende Inhaltsverzeichnis 1 2 Globale Ergebnisse 35 Antworten Europäische

Mehr

Klima schützen Werte schaffen Vortrag von Dr. Otto Beierl, Mitglied des Vorstands im Rahmen der Klimawoche am 13. Juli 2009

Klima schützen Werte schaffen Vortrag von Dr. Otto Beierl, Mitglied des Vorstands im Rahmen der Klimawoche am 13. Juli 2009 Logo Klima schützen Werte schaffen Vortrag von Dr. Otto Beierl, Mitglied des Vorstands im Rahmen der Klimawoche am 13. Juli 2009 1 07/2009 Agenda 1. Die LfA Förderbank Bayern im Überblick 2. Infrakredit

Mehr

IT Investment Check 2015

IT Investment Check 2015 IT Investment Check 2015 Whitepaper November 2014 16. 20. März 2015 Hannover Germany cebit.de New Perspectives in IT Business Der große IT Investment Check 2015. Wer sind die IT-Entscheider im Unternehmen?

Mehr

Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China, Indien und Pakistan

Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China, Indien und Pakistan Schillerstr. 59 10 627 Berlin E-Mail: info@berlin-institut.org Tel.: 030-22 32 48 45 Fax: 030-22 32 48 46 www.berlin-institut.org Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China,

Mehr

Bayerische Staatskanzlei

Bayerische Staatskanzlei Bayerische Staatskanzlei Pressemitteilung «Empfängerhinweis» Nr: 289 München, 4. November 2014 Bericht aus der Kabinettssitzung: 1. Europaministerin Dr. Merk und Wissenschaftsminister Dr. Spaenle: Andrássy-Universität

Mehr

Ich stelle mir vor, diese Investition zahlt sich für ein Leben lang aus.

Ich stelle mir vor, diese Investition zahlt sich für ein Leben lang aus. Karlshochschule International University Daten & Fakten seit 2005 staatlich anerkannt vom Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg alle Studiengänge (acht Bachelor, ein Master) akkreditiert von der FIBAA

Mehr