Erfahrungen aus dem KVG-Lizenzantragsprozess sowie offene Fragen im Rahmen der Zusammenarbeit mit der BaFin

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1 Erfahrungen aus dem KVG-Lizenzantragsprozess sowie offene Fragen im Rahmen der Zusammenarbeit mit der BaFin Panel 7 bsi Summit 2014 Martina Hertwig

2 Agenda 1. Planungsphase 2. Antragsphase 3. Rückfragen vermeiden 4. Exkurs: Konzeptionelle Überlegungen 2

3 Agenda 1. Planungsphase 2. Antragsphase 3. Rückfragen vermeiden 4. Exkurs: Konzeptionelle Überlegungen 3

4 Planungsphase Lizenz 4

5 Planungsphase 5

6 Planungsphase Wie ausgeprägt ist die Organisationsstruktur im Unternehmen? Besitzt das Unternehmen entsprechende Mitarbeiterressourcen? Verfügt das Unternehmen über ausreichende liquide Eigenmittel (min. EUR )? 6

7 Planungsphase Welche Absatzvolumina sind in naher Zukunft geplant? Welche Vertriebswege sollen genutzt werden? Wie lange dauert es, bis das Unternehmen die Lizenz oder die Registrierung vorbereitet hat? 7

8 Planungsphase 8

9 Planungsphase Kriterien Ausgestaltung der bisherigen Organisationsstruktur A-Invest gering Möglichkeiten die Organisationsstruktur zu ändern gering, keine Ressourcen Verfügbares Eigenkapital unter EUR Absatzvolumen in näherer Zukunft Angestrebter Vertriebsweg Dauer Lizenzeinreichung unter EUR 100 Mio. direkt, Bank Haftungsdach, 32 KWG oder 34f GewO unter 2 Monate 9

10 Planungsphase 10

11 Planungsphase Kriterien Ausgestaltung der bisherigen Organisationsstruktur Möglichkeiten die Organisationsstruktur zu ändern Verfügbares Eigenkapital Absatzvolumen in näherer Zukunft Angestrebter Vertriebsweg Dauer Lizenzeinreichung B-Invest Grundzüge vorhanden groß, Ressourcen vorhanden bzw. können geschaffen werden unter EUR , zukünftig mehr unter EUR 100 Mio., Tendenz wachsend direkt, Bank, Haftungsdach, 32 KWG oder 34f GewO unter 2 Monate 11

12 Planungsphase 12

13 Planungsphase Kriterien Ausgestaltung der bisherigen Organisationsstruktur Möglichkeiten die Organisationsstruktur zu ändern Verfügbares Eigenkapital Absatzvolumen in näherer Zukunft Angestrebter Vertriebsweg Dauer Lizenzeinreichung C-Invest gut ausgeprägt groß, ausreichend Ressourcen ausreichend (EUR und mehr) über EUR 100 Mio. direkt, Bank, Haftungsdach, 32 KWG oder 34f GewO 6 Monate und länger 13

14 Planungsphase Kriterien A-Invest B-Invest C-Invest Ausgestaltung der bisherigen Organisationsstruktur Möglichkeiten die Organisationsstruktur zu ändern Verfügbares Eigenkapital Absatzvolumen in näherer Zukunft Angestrebter Vertriebsweg gering Grundzüge vorhanden gut ausgeprägt gering, keine Ressourcen unter EUR unter EUR 100 Mio. direkt, Bank, Haftungsdach, 32 KWG oder 34f GewO groß, Ressourcen vorhanden bzw. können geschaffen werden unter EUR , zukünftig mehr unter EUR 100 Mio., Tendenz wachsend Direkt, Bank, Haftungsdach, 32 KWG oder 34f GewO groß, ausreichend Ressourcen ausreichend (EUR und mehr) über EUR 100 Mio. direkt, Bank, Haftungsdach, 32 KWG oder 34f GewO Dauer Lizenzeinreichung unter 2 Monate unter 2 Monate 6 Monate und länger 14

15 Planungsphase Vorteile der Registrierung GL können vorgefühlt werden Schneller Zusammenschluss von Personen mit Investmentinteresse ohne Vertrieb (Bsp.: Spezial-AIF) Portfoliomanagement für andere lizenzierte KVG soll übernommen werden, 36 KAGB Wesentliche Erleichterung bei Organisationsstruktur und Kapital Erleichterungen Kein Meldewesen nach 34 und 35 KAGB Keine Prüfungspflicht der KVG 15

16 Exkurs: Was ist mit den Übergangsvorschriften Konzeption, Vertrieb und Verwaltung von AIF Lizenzerstellungszeitraum Februar Juli Januar 2015 Was kann ich tun bis Juli 2014? 1. Erst Produkt, dann Geschäftserlaubnis: möglich, aber Geschäftserlaubnis muss bis Januar 2015 vorliegen, sonst Rückabwicklung oder Master KVG 2. Lizenzantrag und Vertriebsanzeige gemeinsam: möglich, aber Rückfragen im Rahmen der Vertriebsanzeige könnten Frist für Beginn der Prüfung des Lizenzantrages hemmen 3. Lizenzantrag, danach Vertriebsanzeige: regelmäßig zu empfehlen, fast ein Jahr Zeit bis Lizenzerhalt, KVG kann sich z.b. durch Dienstleistungen an Altfonds finanzieren 16

17 Planungsphase 17

18 Agenda 1. Planungsphase 2. Antragsphase 3. Rückfragen vermeiden 4. Exkurs: Konzeptionelle Überlegungen 18

19 Antragsphase Eigenmittel Geschäftsleiter Bedeutende Beteiligte/Enge Verbindungen Internes Kontrollsystem Risikomanagement Interessenkonflikte/Mitarbeitergeschäfte 19

20 Antragsphase Vergütung Auslagerung Anlagestrategien Gesellschaftsverträge Verwahrstelle Verkaufsprospekt 20

21 Agenda 1. Planungsphase 2. Antragsphase 3. Rückfragen vermeiden 4. Exkurs: Konzeptionelle Überlegungen 21

22 Rückfragen vermeiden Verwendung von KWG/KAGB/WpHG Begrifflichkeiten Gliederung von Merkblättern und sonstige Verlautbarungen beachten und einhalten, auch Negativaussagen treffen Freiwillig hohe Transparenz bei Gesellschaftern/Aufsichtsräten Darstellung von Risikomanagement und IKS als verzahntes System Lösungen darstellen, keine offenen Fragen stellen 22

23 Agenda 1. Planungsphase 2. Antragsphase 3. Rückfragen vermeiden 4. Exkurs: Konzeptionelle Überlegungen 23

24 Exkurs: Konzeptionelle Überlegungen Anlagebedingungen Vermögensgegenstände Anlagegrenzen Leverage / Belastungen Anteilsklassen Ausgabepreis Ausgabeaufschlag/ Rücknahmeabschlag Vergütung Ausschüttung Prospektierung Aufbau Prospekt WAI Weitere Werbematerialien 24

25 Wir bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit! Wir kennen die Antworten. 25

26 Ihre Ansprechpartner Martina Hertwig Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin Geschäftsführerin TPW GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Tel.: Fax: Aykut Bußian Wirtschaftsprüfer Prokurist TPW GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatergesellschaft Tel Fax: TPW, Valentinskamp 88, Hamburg

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