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1 SÜDWESTRUNDFUNK SWR2 Leben - Manuskriptdienst Wer ist der Vater? Über das Geheimnis um die leibliche Herkunft Autor: Redaktion: Matthias Baxmann Rudolf Linßen Sendung: Wiederholung: Freitag, um Uhr in SWR2 Freitag, um Uhr in SWR2 Bitte beachten Sie: Das Manuskript ist ausschließlich zum persönlichen, privaten Gebrauch bestimmt. Jede weitere Vervielfältigung und Verbreitung bedarf der ausdrücklichen Genehmigung des Urhebers bzw. des SWR. Mitschnitte auf CD von allen Sendungen der Redaktion SWR2 Leben (Montag bis Freitag bis Uhr) sind beim SWR Mitschnittdienst in Baden-Baden für 12,50 erhältlich. Bestellmöglichkeiten: 07221/ Kennen Sie schon das neue Serviceangebot des Kulturradios SWR2? Mit der kostenlosen SWR2 Kulturkarte können Sie zu ermäßigten Eintrittspreisen Veranstaltungen des SWR2 und seiner vielen Kulturpartner im Sendegebiet besuchen. Mit dem kostenlosen Infoheft SWR2 Kulturservice sind Sie stets über SWR2 und die zahlreichen Veranstaltungen im SWR2-Kulturpartner-Netz informiert. Jetzt anmelden unter 07221/ oder swr2.de SWR2 Leben können Sie ab sofort auch als Live-Stream hören im SWR2 Webradio unter oder als Podcast nachhören:

2 MANUSKRIPT Sprecher: Als meine Tochter ein halbes Jahr alt war, trennte ich mich von deren Mutter. Auf ihren Wunsch hin sollte es keinen Kontakt mehr zwischen mir und dem Kind geben. Ich akzeptierte das. Vielleicht weil ich noch sehr jung war, gerade 20 Jahre alt. Vielleicht auch, weil ich mich neu verliebt hatte. In eine Frau, mit der ich drei weitere Kinder haben würde, eine neue Familie. Doch im Verlauf der Jahre sagte ich mir immer wieder, dass es an der Zeit wäre, mich meiner ersten Tochter vorzustellen. Sie musste sich doch fragen, warum ihr leiblicher Vater, sich nie um sie kümmerte, sich nicht für Sie interessierte, keine Weihnachtsgeschenke, keine Gratulation zum 3. Geburtstag, nicht zum 14. und auch nicht zu 18. Ich trug immer ein Schuldgefühl dieser meiner Tochter gegenüber in mir. Wann aber stellt man sich unter diesen Umständen als Vater, seinem Kind vor? Beobachtet man es aus der Ferne auf dem Spielplatz? Geht vielleicht sogar zu ihm, spielt mit ihm? Besucht man es gegen den Willen der Mutter kurz vor dem Schuleintritt? Steht man vor der Tür einer fremden Familie und stellt sich dem pubertierenden Teeny vor: "Guten Tag, ich bin Dein Vater". Wartet man bis der Jugendliche volljährig ist, um ihn mit sich zu konfrontieren? Oder macht man es sich bequem und hofft darauf, dass sich die junge Frau oder der jungen Mann schließlich von selbst auf die Suche nach seinen leiblichen Wurzeln begibt? Jeder Zeitpunkt scheint verkehrt, wenn man von Anfang an eher aus dem Gefühl der partnerschaftlichen Verletzung entschied, als an die späteren Folgen für das gemeinsame Kind zu denken. Doch meine Konflikte erscheinen mir heute vergleichsweise harmlos, wenn ich sie den beiden Schicksalen eines Vaters und einer Tochter gegenüberstelle, die ähnliches erlebt haben. Diese beiden Geschichten haben nichts miteinander zu tun, außer den Folgen der Geheimnisse, welche die Eltern aus dem leiblichen Ursprung ihrer Töchter machten. Ich nenne die beiden Sassa und Günter. Sassa ist 44 und hat zwei Schulkinder. Günter ist 48. Seine beiden erwachsenen Töchter haben die elterliche Wohnung schon verlassen. Ich war siebzehn und habe nach mehreren Jahren eine Freundin in einer Kleinstadt besucht, in der wir mal lebten. Jedenfalls, an irgendeiner Stelle unseres Gespräches sagte sie: Weißt du eigentlich, in der Stadt wird gesagt, Dein Vater ist gar nicht Dein Vater? Ich muss sagen, im ersten Augenblick war mir das super unangenehm. Ich konnte dazu nichts sagen und hab dann gesagt, ja, ich weiß nicht, und ich muss mal sehen. Wusste aber auch, dass ich nicht zu meinen Eltern gehe, um sie zu fragen. Ich bin dann zu meiner jüngsten Tante gegangen. Habe ich gesagt, du, in der Stadt wird das und das erzählt, nach so vielen Jahren, wo wir da gar nicht mehr gelebt haben. Hat sie gesagt zu mir: Hast Du noch nie mit Deiner Mutter gesprochen? Und dann wusste ich dass was los ist. Und dann wollte ich es auch wissen. 2

3 Meine Kinder, zwei Mädchen, die wussten die ganze Zeit, da gibt es noch eine dritte Person. Das könnte die Schwester sein oder ist die Schwester. Und dann weiß man auch, dass da eigentlich noch ein Kind dazugehört. Weil das auch immer ein präsenter Mensch für uns war, die Maria. Also, sie war immer als drittes Kind sozusagen unsichtbar mit vorhanden. Das verfolgt einen eigentlich die ganze Zeit. Von den eigenen Kindern kam dann auch oft die Frage, können wir nicht mal die Maria kennen lernen, fahren wir nicht einfach mal hin? Ich hab gesagt, klar, probieren wir es mal, nehmen wir mal Kontakt auf. Der Kontakt wurde von der anderen Seite abgeschmettert. So zieht sich das dann Jahre hin, bis dann diese Volljährigkeitsgrenze kommt. Dann verändert sich dann plötzlich doch die Sicht auf die Dinge, dann möchte man plötzlich wissen, was ist los? Das war meine Ahnung schon als kleines Kind. Ich habe geahnt, irgendwas stimmt hier nicht. Aber nicht, weil mein Vater, mit dem ich aufgewachsen bin, irgendwie böse war oder schlecht oder - nichts dergleichen. Das ist ein netter Mensch. Das war einfach dieses Gefühl - ich habe keine Bindung gemerkt. Es gibt noch eine jüngere Schwester, die ich habe und einen jüngeren Bruder, und die sind beides die Kinder von dem Mann meiner Mutter. Das war so ein selbstverständlicheres - er war mit ihnen nicht anders als mit mir und trotzdem, irgendwas hat mir gefehlt - bis heute. Etwa ein halbes Jahr nachdem wir uns getrennt hatten, kam die Nachricht, da ist ein Kind von Dir unterwegs. Habe aber soviel Vertrauen gehabt, dass ich gesagt habe, OK, habe ich die Vaterschaft eben übernommen. Wollte auch das Kind dann als Vater immer sehen. Ich habe sie ja selber noch als Baby auf dem Arm gehalten, die ersten Monate, gefüttert. Meine Freundin damals war völlig von den Socken, dass ich mich um das Kind gekümmert habe, ja. Aber die hat kein Druck gemacht, hat nicht gesagt, komm, entweder ich oder das Kind, sondern hat's ertragen. Von der anderen Seite war es dann nicht so, dass es ertragen wurde. Dann kam eben die Einschränkung, entweder du kommst zurück oder du siehst das Kind nicht wieder. Das war dann auch so, von einem Tag auf den anderen war die Frau mit Kind verschwunden und ist weggezogen und hat auch keine Nachricht hinterlassen, wo sie hingezogen ist. Das war dann wirklich so ein richtig harter Schnitt. Also dann ging wirklich so was wie eine Maschine an, wo ich gesagt habe, so, jetzt will ich es wissen! Dann habe ich versucht von meiner Mutter so Geschichten von früher zu erfahren, alte Fotoalben von ihr anzugucken und zu fragen, wer die Menschen alle sind. Und habe gesagt, bevor du mir irgendwas erzählst, erzähle mir was über meinen Vater! Und dann war sie aber für mich erstaunlicher Weise ganz ruhig. Meine Mutter hat mir gesagt, das ist schwierig, man denk jedes Jahr neu darüber nach und weiß nicht, wann der richtige Zeitpunkt ist. Und so hat sie es halt von einem Jahr auf das andere geschoben. Und hat gesagt, so, da ist sein Name, da ist seine Adresse, da haben wir uns getroffen, da bist du entstanden und mehr habe ich nicht. 3

4 Ich habe alle gehasst, meine ganze Familie. Ich habe mich unendlich verraten Gefühlt, weil ich dachte, alle wussten hier irgendwas und haben mich alle mein Leben lang belogen. So ich war erst mal, war ich fertig so mit der ganzen Familie. Und die Menschen in der Stadt, das hat mich dann nicht mehr wirklich interessiert: Das war mir egal, aber die Menschen in der Familie - wie man so ist, in seiner Überschwänglichkeit mit Siebzehn, Achtzehn, ich war erstmal mit allen fertig. Ich hab' keinem mehr getraut, da war ich schon sauer. Diese Art und Weise der Mutter, diese Beziehung, Tochter-Vater zu behandeln, hat mich misstrauisch gemacht. Ich kann mir einfach nicht vorstellen dass ein Mensch jemandem vorenthält, einen nahen Verwandten zu treffen ohne einen Grund dazu zu haben. meine Mutter hat studiert und war schwanger vom Ausländer, das war natürlich die Hölle. Schwanger vom Ausländer, unverheiratet, ein Dorf in Mecklenburg, also das war sozusagen das Letzte. Und bevor meine Mutter womöglich illegal abtreiben wollte, hat meine Großmutter gesagt: Stopp, bekomm' bitte dieses Kind! Und so hat sie's dann auch gemacht. Als die Maria sechzehn war, da hatte ich plötzlich eine Mail von der Maria: ich möchte Kontakt mit dir aufnehmen. Dann hat sich so eine Art Briefwechsel entwickelt, dann haben wir uns doch 'ne ganze menge zu sagen gehabt. gesagt, jetzt müssen wir es endlich mal in die Hand nehmen. Es war nie die Idee von seiner Seite, mich zu suchen, mich zu finden, sich um mich zu kümmern, mich zu unterstützen oder meine Mutter zu unterstützen. Dann kommt erschwerend dazu, dass ich ein Siebenmonatskind bin, das heißt, wenn er gerechnet hat, kamen da sieben Monate raus und nicht neun. Das hat ihn erstmal zweifeln lassen, ob er überhaupt mein Vater ist. Und hatte was weiß ich im Kopf; nur nicht sich um jemanden zu kümmern, der da angeblich sein Kind ist. Er hat geheiratet, er hat zwei weitere Kinder bekommen. Er hatte seine Familie, er hatte seinen Beruf. Sie wusste ja, dass ich ein Autor bin, hatte ihre Mutter ihr dann erzählt, der macht das und das. "Ich schreibe selbst Kurzgeschichten...". also sie versuchte auch irgendwas zu finden, was sie von mir haben könnte. Das war geradezu rührend, war das, ja, also so eine Verbindung herzustellen. Von Ihrer Seite wollte sie eigentlich sehen, dass sie irgendwas geerbt hatte, was sie jetzt fortführt. Man hat ja nur sein Phantasiebild von diesem Menschen - dass ich ja nur meine Phantasie hatte, wie ich mir diesen Vater vorstelle und wie der dann vielleicht ist. 4

5 Mein Vorschlag, sie zu treffen, hat sie sehr reserviert behandelt. Sie wollte das erst mit Distanz sozusagen abarbeiten. Das war mir dann aber doch ein bisschen zu wenig und deswegen habe ich dann als sie achtzehn wurde, jetzt müssen wir es endlich mal in die hand nehmen. Ich wollte trotzdem einmal sehen, wie der aussieht und was der macht und wie der sich so anfühlt, wenn er mir gegenüber sitzt. Ich hab' auch nicht die Idee gehabt, ich treffe jetzt in dem Sinne meinen Vater, zu dem ich womöglich Papa sage. Das ist mir überhaupt nicht als Idee gekommen. Ich hab' einfach gesagt, ich bin eine erwachsene Frau, ich bin zwanzig, ich treffe jetzt diesen Menschen, der mein leiblicher Vater ist, und ich gu ck' mal, ich wollte einfach wissen, wer das ist, wie der heißt, was er macht, wie er lebt, ob es ihm gut geht. Und hab' gedacht, gut, wenn das unser Gespräch ist, dann geht jeder seiner Wege, und er sagt ja, ist nett dich kennen gelernt zu haben, bist 'ne schöne junge Frau und guten Weg, und ich hätte ihm das dann auch gewünscht. Also so habe ich gedacht, so wird das jetzt erstmal sein, weil ich habe zwanzig Jahre ohne ihn gelebt, ich habe gesagt, OK, ich lebe auch zwanzig weitere Jahre ohne ihn. Und bei dem Treffen dann Das kann man eigentlich nicht beschreiben. Das war eigenartig. Das ist so - da gab es auch keine Frage mehr. Das war einfach Das war wirklich so: Da saß für mich eine völlig fremde Person. Das war, dass ich gedacht habe, ich gucke in einen Spiegel. Aber er auch. Also er hatte dann auch von Punkt dem Augenblick an nicht mehr den Zweifel, dass ich nicht sein Kind sein könnte. Und alle Merkmale, die ich an ihr gecheckt habe, passten überhaupt nicht in das Schema, das ich von meiner Familie hatte. Ganz seltsam. Mit dem Tag, wo ich meinen leiblichen Vater getroffen habe, ear das vom ersten Augenblick da, also, so ein Gefühl, was ich nicht beschreiben kann. Das ist eine Vertrautheit, obwohl ich mir das nicht so vorgenommen habe. 5

6 Also ein ganz anderer Charakter, ganz anderes Auftreten, ganz anderes Aussehen. Ja, das war dann noch kein Grund zu sagen, die Mutter hat soviel genetischen Einfluss dass eigentlich von Dir überhaupt nichts dort vorhanden ist, außer die Augen, die sahen eigentlich doch aus, wie meine Augen, graublau. Also, meine Jugendbilder so mit zwanzig und seine Bilder, also, ich habe nur ein Photo von ihm, wo er so Mitte zwanzig war, das ist schon sehr ähnlich. Als wir uns getroffen haben bei dieser ersten Begegnung war das ganz offensichtlich. Ich hatte auch schon mal in einem Brief an ihre Mutter erwähnt, dass ich so was in Erwägung ziehe, einen Test zu machen. Und dann kam aber immer, du bist der einzige, der in Frage kommt - das hat sie dann auch ihrer Tochter sozusagen wie eingeimpft - was machst du jetzt hier für Quatsch? das war ein Gefühl: Genau das, was ich vermisst habe. Es war alles so, wie ich mir gedacht habe, so ist es richtig. Sie hatte überhaupt nicht gezweifelt, gar nicht. Weil, ihre Mutter ist natürlich die Bezugsperson und wenn die sagt, es gibt keinen Anderen, dann ist das natürlich auch klar. Dann war das für sie klar, wenn der jetzt mit mir dahin geht, dann kommt nur raus, dass ich die Tochter von ihm bin, fertig. Der hat alles erfüllt. Also mein Vater hat wirklich alles so gemacht wie ich mir das immer vorgestellt, was der machen sollte. Ich hab' noch ein anderes Problem auf dem Herzen, dass ich Dir gerne mal offerieren möchte. Das ist, dass ich mit der Zeit den Glauben verloren habe, dass du meine Tochter bist. Dann habe ich ihr den Vorschlag gemacht, komm wir gehen noch mal, wenn du einverstanden bist, einen Vaterschaftstest machen. Dann wissen wir wenigstens, was los ist. Hat sie sofort eingewilligt, klar, wenn Du das willst, dann machen wir das Wir haben uns am Flughafen getroffen, und das war dann ein bisschen schwierig, weil, wir mussten in acht Stunden so zwei Leben durchrennen sozusagen. Wir haben uns schön beim Italiener getroffen und haben gebrunched mehrere stunden lang, uns schön unterhalten. Es war eigentlich eine ganz angenehme Geschichte. Nach den acht Stunden hat er gesagt - also er hat ja noch zwei Kinder - von seinen drei Kindern wäre ich ihm am Ähnlichsten. Und das ist auch so. 6

7 Es muss auch so für sie auch wie ein Tritt gewesen sein, glaube ich. Es kostet Überwindung das zu sagen. Gott sei Dank war sie dann schon volljährig, aber ich hatte das Gefühl, die Volljährigkeit war bei ihr noch nicht ins Erwachsenwerden umgeschlagen. Mit achtzehn war sie selbst noch ein richtiges Kind, noch gar nicht entlassen aus der Kindlichkeit. Und das hat die Sache noch ein bisschen erschwert. Andererseits war es unmöglich mit der Mutter irgendwie Kontakt aufzunehmen. Wenn sich über achtzehn Jahre doch ein gewisser Frust aufgebaut hat, auch in diesem Abschmettern von Möglichkeiten, das Kind kennen zu lernen, dann wird man auch härter. Ja, dann wird man härter, dann wird man ungnädiger, unnachgiebiger und möchte dann auch irgendwann die Gewissheit haben: Du hast jetzt achtzehn Jahre Alimente bezahlt, ohne zu wissen, wem Du es bezahlt hast, ja, zum Beispiel. Das Geld spielt dabei eine relativ geringe Rolle, spielt aber auch 'ne Rolle, auf jeden Fall. Es häuft sich ja mit den Jahren ganz schön an. Und dann haben wir einen Test gemacht und dann waren wir alle am Boden zerstört. Dann war das alles Nichts, es löste sich in Nichts auf. Das war vielleicht eine innere Beziehung von ihr - weiß nicht, wie stark das war, aber die war dann plötzlich auch Nichts mehr, nichts mehr wert. Das war wirklich eine große Überraschung eigentlich, ja. Da ist eine ganze Menge Urvertrauen flöten gegangen, erst mal in die Frau, die in der Situation der Gegenpart war und dann eigentlich auch ins andere Geschlecht ein bisschen. Also, dass man auf diese Art und Weise gelinkt wird, das ist nicht gerade ein gutes Gefühl. Als ich dann der Mutter referierte, dass die Maria nicht meine Tochter ist, da meinte sie: "Ja, das entscheidet das Gericht, das entscheidest nicht du." Sie muss es gewusst haben, denn hinterher hat sich gleich den anderen Vater aus dem Hut gezaubert, ja, der war dann gleich präsent. Der war dann auch so kulant gleich eine Vaterschaftstest von sich aus machen zu lassen. Und das war dann alles klar. Der Mann meiner Mutter weiß bis heute nicht, dass ich weiß, dass ich einen anderen leiblichen Vater habe. Das war einfach ein Thema, worüber nie gesprochen wurde. Ich habe mit meiner Mutter darüber gesprochen, sie hat mit mir darüber gesprochen und dann war das Thema beendet. Er hat sich dann auch bei mir gemeldet nachdem er den Test gemacht hat. Ich kenn' den auch noch, den Vater, von damals. Und hat sich dann auch entschuldigt bei mir. Er war derjenige, der gesagt hat: "Es tut mir Leid, dass es so gelaufen ist." Für ihn ist das, weil er ja auch in einer anderen Beziehung noch ist, mehrere Kinder hat, natürlich auch ein starker Einschnitt. 7

8 Ich hätte mir gewünscht, dass mein leiblicher Vater die Größe hat, die Kraft hat zu sagen, ich konnte das, ich darf das meiner Familie niemals sagen, das darf meine Frau nie erfahren. Oder, ich hab' dir zwar von deinen Geschwistern erzählt, aber in Wirklichkeit kennen sie dich nicht. Das hätte ich verstanden. Aber bis heute nicht zu wissen, was die Wirklichkeit ist, also ob die das wissen oder nicht, ob die das nicht wissen - ich weiß einfach nicht, was die Wahrheit ist und das hat mich dann schon verletzt, weil, da hab' ich mich wirklich verraten gefühlt. Und so wie ich dann erfuhr, ist es für den Vater - ist es sehr schwierig geworden, mit dem Kind umzugehen. Manchmal, hat er gesagt, ist sie sehr zugänglich und dann macht sie mehrere Monate völlig dicht und lässt sich nicht sehen und nicht blicken. Es gab dann nach dieser ersten Begegnung eine ziemliche Kontinuität über mehrere Jahre und dann gab es auch ein plötzliches Aus. Ich weiß nicht, ob plötzlich irgendwelche Ängste gekommen sind, dass ich Ansprüche stellen könnte. Ich hab' gar keinen Anhaltspunkt, aus welcher Richtung die Beweggründe kamen, sich überhaupt gar nicht mehr zu melden. Und da ich nicht weiß - den Hintergrund dieses plötzlichen Kontaktabbruchs, ist es für mich auch ein Problem, einfach diese Telefonnummer anzurufen. Ich weiß natürlich nicht, wo ich da anrufe, wenn ich diese Telefonnummer wähle, ob ich nun ihn am Telefon habe, ob ich in seiner Familie anrufe? Und dann hatte diese Mutter wahrscheinlich dann ihre Tochter auch noch soweit indoktriniert, muss man schon fast sagen, dass eine richtige Bösartigkeit dann in die ganze Geschichte hineinkam, also dass man eigentlich überhaupt nicht mehr miteinander reden konnte. Das lag natürlich auch daran, dass sie noch viel länger brauchte, um das zu verarbeiten, ich aber schnell die Sache dann über die Bühne bringen wollte, die Vaterschaft los werden wollte, weil: Erstens, war ich nicht der Vater und zweitens, hatte ich keine Beziehung zu der Tochter und drittens, wollte ich keine Alimente mehr zahlen. Also meinen Geschwistern habe ich es dann gesagt, mit einer Riesenangst, dass ich sie dann verlieren würde, weil, wir waren ja schon Jugendliche. Das war für mich schon eine große Überwindung. Für die war das - erst verwundert, aber sie hätten niemals gesagt, dass ich nun nicht mehr ihre Schwester bin oder dass nun irgendwas anders werden müsste. Wir sind als Geschwister aufgewachsen und das war das, was für sie wichtig war, und das sind sie bis heute geblieben. Solange gerichtlich keine Vaterschaftsaberkennung vorliegt, ist man der Vater, egal ob man das biologisch ist oder nicht. Ein absolut ätzender Prozess, wo man noch mal richtig aufeinander einhauen kann. Man muss sich einen Rechtsanwalt suchen, man muss viel Kohle abdrücken, man muss starke Nerven haben, weil der erste Vaterschaftsanfechtungsanfechtungsprozess, der wurde zurückgewiesen, weil der Richter der Meinung war, ich hätte zu spät meine Klage eingereicht, ich hätte das schon kurz nach der Geburt machen müssen: 8

9 Sie könne hier keine Vaterschaftsanfechtungsklage führen, gehen sie wieder, oder gehen sie zur nächsten Instanz, aber sie haben keine Chance, meint er. Aber er hat dann immerhin den Hinweis gegeben, die Tochter, Maria, kann selbst Klage führen und die Vaterschaft auf dem Weg über die Tochter anfechten. Und so musste noch mal alles andersherum aufgerollt werden mit allen Inhalten, mit allen Klagepunkten, und das musste alles von Maria vorgetragen werden. Und sie musste stellvertretend für ihre Mutter, die es vor dem achtzehnten Lebensjahr des Kindes nicht geschafft hat, die Situation zu klären, die Situation bereinigen, auf Druck des Nicht-Vaters auch noch. Und das ist das, was mich wirklich ein bisschen verzweifelt macht, dass sie das einfach nicht begreift, was für Schaden man anrichten kann. Und man hat absolut kein gutes Gefühl dabei, in diese Justiztretmühle das Kind mit rein zu ziehen, aber es gibt keine Chance, anders raus zu kommen. ich hab' mir gewünscht, dass mein Vater mich anerkennt, also die Vaterschaft anerkennt. Ich wollte das dokumentiert haben, zwar nicht auf meiner Geburtsurkunde, aber ich wollte ein Dokument haben, wo klar ist für die ganze Welt, das ist mein Vater. Und der ist auch zuständig. So also, wenn ich jemand frage um Hilfe, ist der zuständig und das ist auch festgeschrieben, weil, es war wie so ein Loch, irgend so ein Niemand. Aber das habe ich mich nicht getraut zu fragen, weil ich dann Angst gehabt hätte, dass er dann weg ist. Ich hab' Angst gehabt, dass er dann den Kontakt zu mir abbricht. Und dann kam der nächste Prozess auf die Schadensersatzklage gegenüber dem Vater, der erst die Vaterschaft anerkennen muss, damit er regresspflichtig wird und als er dann merkte, dass Regresspflichtigkeit ansteht, hat er gesagt: "Ich erkenne die Vaterschaft nicht an." Und dann sind die Regressforderungen sozusagen ins Leere gelaufen. Dann musste man wieder die Justiz bemühen und Rechtsanwälte auffahren und was weiß ich - mit bescheidenem Erfolg, mit kleinem Erfolg, ja. Bei dem neuen Vater war es auch so, dass er kein Geld hatte und nicht wirklich möglich war, den Regress in voller Höhe zurückzubekommen und dann haben wir uns auf einen Vergleich geeinigt. Mir ging's auch nicht unbedingt um viel Geld, sondern es ging einfach auch darum, dass er gewissermaßen einen kleinen Schadenersatz dafür leistet, dass man achtzehn Jahre doch an der Nase herum geführt wurde. Es ist immer auch ein kleines Spiel mit der Rache. Aber natürlich will man auch Genugtuung. Dann bin ich so in mich gegangen und hab' gesagt, ist okay, hab' meinen Frieden. Ich hätte mir was Anderes gewünscht, weil als ich zwanzig war und wir haben uns das erste Mal getroffen, da hab' ich gesagt, ist gut, ihn mal gesehen zu haben. Dann hat sich aber doch über Jahre eine Beziehung entwickelt, die auch mit Emotionen zusammengepackt war. Die hat mich auch geprägt, auch wenn sie kurz war. Und dann plötzlich so ein Bruch! Das hat so lange in meinem Gehirn rumort und so viel Raum eingenommen, diese immer wieder Denken: Warum ist das passiert? Was passiert, wenn ich versuche, ihn zu erreichen? Warum ist es überhaupt passiert? Also, das hat so viel Raum eingenommen in all den Jahren - jetzt sollte ich wieder auf die Suche gehen? Das wollte ich abschließen. Und das habe ich dann für mich getan. 9

10 Sprecher: Wann ist der richtige Zeitpunkt, seinen Sohn oder seine Tochter mit der Wahrheit zu konfrontieren, denn irgendwann wird das Kind oder der Jugendliche ohnehin davon erfahren oder Fragen stellen, denen man nicht mehr ausweichen kann? Je länger man es hinausschiebt, desto größer sind die Verletzungen, so scheint es. Auch ich verfiel dem Irrtum, ein Mensch von 18 Jahren sei plötzlich in der Lage, den Grund für die Geheimnisse um seine leibliche Herkunft zu verstehen oder zu akzeptieren. Im Alter von 18 Jahren stellte ich mich in einem Brief meiner Tochter vor und machte ihr das Angebot, mich, ihren genetischen Vater kennen zu lernen. Auch wir trafen uns in einem Café. Ich war auf Vorwürfe gefasst und hatte mir meine Rechtfertigungen zurechtgelegt. Sie aber wollte mich ganz unbefangen einfach nur kennen lernen und wir unterhielten uns stundenlang. An meiner Vaterschaft bestand kein Zweifel. 10

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T: Genau. B: Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Entscheidungen von Eltern, Freunden beeinflusst wurde? 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 Interview mit T B: Ich befrage Sie zu vier Bereichen, und vorweg

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