Vorlesung Deutsches und Europäisches Kartellrecht Mo Uhr, HS I (Alte Universität)

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1 Prof. Dr. Olaf Sosnitza Wintersemester 2009/2010 Vorlesung Deutsches und Europäisches Kartellrecht Mo Uhr, HS I (Alte Universität) A. Literaturhinweise I. Lehrbücher Bunte, Kartellrecht, 2. Aufl., München 2008 Emmerich, Kartellrecht, 11. Aufl., München 2008 Kling/Thomas, Kartellrecht, München 2007 Lettl, Kartellrecht, 2. Aufl., München 2007 Mäger, Europäisches Kartellrecht, Baden-Baden 2006 Mestmäcker/Schweitzer, Europäisches Wettbewerbsrecht, 2. Aufl., München 2004 Rittner/Kulka, Wettbewerbs- und Kartellrecht, 7. Aufl., Heidelberg 2008 Kommentare Bechtold, Kartellgesetz, 5. Aufl., München 2008 Immenga/Mestmäcker, Wettbewerbsrecht EG (2 Bände), 4. Aufl., München 2007 Immenga/Mestmäcker, Wettbewerbsrecht GWB, 4. Aufl., München 2007 Langen/Bunte, Kommentar zum deutschen und europäischen Kartellrecht, 10. Aufl., München 2006 Loewenheim/Meessen/Riesenkampff, Kartellrecht, 2. Aufl., München 2009 Münchener Kommentar KartellR, 2007/2008 B. Gliederungsübersicht 1. Kapitel: Allgemeines I. Überblick über das Rechtsgebiet Gang der Veranstaltung I Literaturhinweise 2. Kapitel: Einleitung I. Grundlagen des Wettbewerbsrechts 1. Abgrenzung Kartellrecht Lauterkeitsrecht 2. Wettbewerbsbegriff 3. Wettbewerbstheorie

2 - 2 - Geschichte 1. Deutsches Kartellrecht 2. Europäisches Kartellrecht 3. Kapitel: Europäisches und deutsches Kartellrecht I. Europäisches Kartellrecht 1. Anwendungsbereich 2. Zwischenstaatlichkeitsklausel 3. Unternehmen 4. Ausnahmebereiche Deutsches Kartellerecht 1. Anwendungsbereich 2. Unternehmen 3. Rangverhältnis 4. Kapitel: Kartellverbot I. Das Kartellverbot nach Art. 81 EGV 1. Tatbestand a) Maßnahmen aa) Vereinbarungen bb) Beschlüsse cc) Abgestimmte Verhaltensweisen b) Wettbewerbsbeschränkung aa) Begriff bb) Relevanter Markt (1) Sachlich relevanter Markt (2) Räumlich relevanter Markt (3) Zeitlich relevanter Markt c) Bezwecken oder Bewirken d) Regelbeispiele, Art. 81 Abs. 1 Halbs. 2 EGV aa) Festsetzung von Preisen und Geschäftsbedingungen bb) Einschränkung oder Kontrolle der Erzeugung, des Absatzes, der technischen Entwicklung oder der Investitionen cc) Aufteilung der Märkte oder Versorgungsquellen dd) Anwendung unterschiedlicher Bedingungen ee) Kopplungsverträge e) Ausnahmen von Art. 81 Abs. 1 EGV aa) Unlauterer Wettbewerb bb) Wettbewerbsverbote

3 - 3 - cc) Spürbarkeit dd) Handelsvertreter ee) Rule of Reason 2. Freistellung, Art. 81 Abs. 3 EGV a) System der Legalausnahme b) Gruppenfreistellungsverordnungen c) Generalklausel aa) Verbesserung der Warenerzeugung oder Verteilung bb) Angemessene Beteiligung der Verbraucher cc) Grundsatz der Verhältnismäßigkeit dd) Ausschaltung des Wettbewerbs 3. Rechtsfolgen a) Nichtigkeit, Art. 81 Abs. 2 EGV b) Schadensersatz c) Kartellbehördliche Sanktionen Das Kartellverbot nach 1 GWB 1. Einleitung 2. Tatbestand a) Maßnahmen b) Wettbewerbsbeschränkung c) Spürbarkeit d) Zweck oder Wirkung 3. Ausnahmen a) Immanenztheorie b) Beispiele c) Abwägung 4. Beispiele für Kartellvereinbarungen a) Kernbeschränkungen b) Arbeitsgemeinschaften c) Marktinformationsverfahren 5. Rechtsfolgen a) Nichtigkeit b) Schadensersatz c) Kartellbehördliche Sanktionen aa) Exkurs: Kartellbehörden und Verfahren bb) Entscheidungen und Sanktionen 6. Freistellungen a) Legalausnahme nach 2 GWB b) Mittelstandskartelle, 3 GWB c) Zeitungen und Zeitschriften, 30 GWB d) Buchpreisbindungsgesetz

4 Kapitel: Missbrauchsaufsicht I. Das Missbrauchsverbot des Art. 82 EGV 1. Normadressaten a) Beherrschende Stellung b) Beispiele 2. Missbräuchliche Ausnutzung a) Allgemeines b) Ausbeutungsmissbrauch, Art. 82 S. 2 lit. a EGV c) Einschränkung zum Schaden der Verbraucher, Art. 82 S. 2 lit. b EGV d) Unterschiedliche Bedingungen bei gleichwertigen Leistungen, Art. 82 S. 2 lit. c EGV e) Kopplungsgeschäfte, Art. 82 S. 2 lit. d EGV f) Sonstiges 3. Rechtsfolgen a) Nichtigkeit b) Schadensersatz c) Behördliche Sanktionen Die Missbrauchsaufsicht nach GWB 1. Allgemeines 2. Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung, 19 GWB a) Marktbeherrschende Stellung, 19 Abs. 2 GWB b) Missbräuchliche Ausnutzung, 19 Abs. 1, Abs. 4 GWB 3. Verbot unbilliger Behinderung und Verbot der Diskriminierung, 20 GWB a) Allgemeines b) Generelles Verbot, 20 Abs. 1, Abs. 2 GWB c) Passive Behinderung, 20 Abs. 3 GWB d) Mittelstandsbehinderung, 20 Abs. 4 GWB e) Aufnahmezwang, 20 Abs. 6 GWB 4. Boykottverbot und Verbot sonstigen wettbewerbsbeschränkenden Verhaltens, 21 GWB a) Boykottverbot, 21 Abs. 1 GWB b) Druck- und Lockmittel, 21 Abs. 2 GWB c) Sonstige Fälle, 21 Abs. 3, Abs. 4 GWB 5. Rechtsfolgen 6. Kapitel: Fusionskontrolle I. Die FusionskontrollVO 139/2004

5 Allgemeines 2. Verhältnis zu Art. 81, 82 EGV 3. Verhältnis zur nationalen Fusionskontrolle 4. Anwendungsbereich, Art. 3 und Art. 1 FKVO a) Zusammenschluss, Art. 3 FKVO b) Gemeinschafsweite Bedeutung, Art. 1 Abs. 2, Abs. 3 FKVO 5. Eingreifkriterien, Art. 2 FKVO a) Beurteilungskriterien, Art. 2 Abs. 1 FKVO b) Erlaubnisvorbehalt, Art. 2 Abs. 2 FKVO c) Verbotstatbestand, Art. 2 Abs. 3 FKVO d) Gemeinschaftsunternehmen, Art. 2 Abs. 4, Abs. 5, Art. 3 Abs. 4 FKVO aa) Voll- und Teilfunktionsgemeinschaftsunternehmen bb) Konzentrative und kooperative Vollfunktionsgemeinschaftsunternehmen 6. Rechtsfolgen 7. Verfahren Die Zusammenschlusskontrolle nach 35 ff. GWB a) Anwendungsbereich, 35 GWB b) Zusammenschluss, 37 GWB aa) Normadressaten bb) Vermögenserwerb, 37 Abs. 1 Nr. 1 GWB cc) Kontrollerwerb, 37 Abs. 1 Nr. 2 GWB dd) Anteilserwerb, 37 Abs. 1 Nr. 3 GWB ee) Sonstige Unternehmensverbindungen, 37 Abs. 1 Nr. 4 GWB ff) Ausnahmetatbestand, 37 Abs. 3 GWB c) Eingreifkriterien, 36 Abs. 1 GWB aa) Begründung einer marktbeherrschenden Stellung bb) Verstärkung einer marktbeherrschenden Stellung cc) Beispiele dd) Abwägungsklausel d) Verfahren aa) Anmeldung, 39 GWB bb) Vorprüfverfahren, 40 Abs. 1 GWB cc) Hauptprüfverfahren, 40 Abs. 2 bis Abs. 7 GWB dd) Vollzugsverbot, 41 GWB ee) Ministererlaubnis, 42 GWB

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