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1 Tatjana Prattes Silke Schober Zertifizierte/r Mitarbeiter/in Buchhaltung Vorbereitung zur Zertifizierung b*finbasic inkl. 35 Musterprüfungsfragen 1. Auflage

2 INHALT VORWORT... 1 KAPITEL I KAUFMÄNNISCHES RECHNEN Schlussrechnung Prozentrechnung Begriffe und Rechengrößen Arten der Prozentrechnung Zinsrechnung Rechengrößen der Zinsrechnung Arten der Zinsrechnung KAPITEL II GRUNDLAGEN DES RECHNUNGSWESENS Teilbereiche und Funktionen des Rechnungswesens Gesetzliche Bestimmungen des Rechnungswesens Ordnungsgemäße Buchführung (Aufzeichnungen) KAPITEL III DAS SYSTEM DER DOPPELTEN BUCHFÜHRUNG Merkmale der doppelten Buchführung Begriffe der doppelten Buchführung Bücher der doppelten Buchhaltung Hauptbuch Journal Nebenbücher Belegwesen Bilanz Soll-Seite der Bilanz (= AKTIV-Seite) Haben-Seite der Bilanz (= PASSIV-Seite) Bilanzgleichung Buchungskreislauf Bestandskonten Buchen mit Bestandskonten Eintragung eines Buchungssatzes auf Bestandskonten Das Schlussbilanzkonto (SBK) Eröffnung und Abschluss der Bestandskonten Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) Erfolgskonten Abschluss der Erfolgskonten (GuV-Konto) Kontenrahmen und Kontenplan Kunden- und Lieferantenbuchhaltung Die Umsatzsteuer Betriebswirtschaftliche Gesellschaft i

3 9.1 System der Umsatzsteuer Umsatzsteuervoranmeldung, Fälligkeit, Umsatzsteuererklärung Was unterliegt der Umsatzsteuer Steuersätze in Österreich Entstehung und Fälligkeit der Umsatzsteuerschuld Formale Bestimmungen (Rechnungsmerkmale) Verbuchung der Umsatzsteuer Zusammenfassendes Beispiel: Buchhaltung im Jahreskreislauf KAPITEL IV BUCHUNGEN IM BESCHAFFUNGS- UND ABSATZBEREICH Wareneinkauf Als Verbrauch (Klasse 5) Als Bestand auf einem Vorratskonto (Klasse 1) Beschaffung von Anlagegütern Verbuchung des Zugangs von Anlagegütern Verbuchung des Zugangs von Geringwertigen Wirtschaftsgütern Warenverkauf Bezugskosten- und Versandkosten Bezugskosten Versandkosten Zusammenfassendes Beispiel Warenrücksendung Rabatt und Skonto Sofort gewährter Rabatt Nachträglich gewährter Rabatt Skonto Anzahlung, Teilzahlung und Vorauszahlung Grundlagen Verbuchung aus Sicht des Verkäufers Verbuchung aus Sicht des Käufers KAPITEL V MÖGLICHKEITEN DES RECHNUNGSAUSGLEICHS Barzahlung Unbare Zahlung Zahlungen mit Bankomat- und Kreditkarte Aus Sicht des Verkäufers Aus Sicht des Käufers KAPITEL VI BUCHUNGEN AUF DEM BANKKONTO Das Verrechnungskonto Kassa-Bank (Schwebende Geldbewegungen) Verbuchung des (Quartals)Abschlusses Verbuchung von (Bank)Provisionen und Spesen Verbuchung von Zinsaufwendungen ii Betriebswirtschaftliche Gesellschaft

4 2.3 Verbuchung von Zinserträgen Verbuchung der KESt KAPITEL VII PRIVATENTNAHMEN, PRIVATEINLAGEN, EIGENVERBRAUCH Verbuchung von Privateinnahmen und Einlagen Verbuchung des Eigenverbrauchs Abschluss des Kontos Privat KAPITEL VIII LÖHNE UND GEHÄLTER Theoretische Grundlagen Vorgehensweise bei der Verbuchung Zusammenfassendes Beispiel KAPITEL IX NÜTZLICHE INTERNETSEITEN KAPITEL X ÜBERSICHT DOPPIK MUSTERPRÜFUNGSBEISPIELE Betriebswirtschaftliche Gesellschaft iii

5 VORWORT Diese Unterlage dient der Vorbereitung auf die weithin anerkannte Zertifizierungsprüfung b*finbasic: Zertifizierte/r Mitarbeiter/in Buchhaltung. Das Skriptum sieht sich nicht als ausschließliches Lehrwerk für die Zertifizierungsprüfung und es erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Vielmehr dient es ergänzend zu den auf der Website der Betriebswirtschaftlichen Gesellschaft angegebenen Inhalten/Stoffgebieten der Prüfung b*finbasic als Überblick und Zusammenfassung über die geprüften Themen. Hinweis: Die hinter den Buchungssätzen angegebenen Symbole und = geben die Gewinnwirkung des jeweiligen Geschäftsfalles an (steigend, sinkend, gleichbleibend). Betriebswirtschaftliche Gesellschaft 1

6 KAPITEL II Grundlagen des Rechnungswesens Jedes Unternehmen misst sich an seinem wirtschaftlichen Erfolg. Um diesen darstellen zu können, werden betriebliche Vorgänge zahlenmäßig im Rechnungswesen erfasst. Das Rechnungswesen wird auch oft als Rechenwerk und Herzstück des Unternehmens bezeichnet. 1 TEILBEREICHE UND FUNKTIONEN DES RECHNUNGSWESENS Das betriebliche Rechnungswesen lässt sich in vier Teilbereiche gliedern: Buchführung Statistik Kosten- Rechnung Planungsrechnung Buchführung (Buchhaltung, Finanzbuchführung): Sie nimmt die zentrale Stellung im Rechnungswesen ein. Jeder Geschäftsfall des Unternehmens wird zahlenmäßig erfasst; dadurch wird ein Überblick über die Vermögenslage des Unternehmens ermöglicht bzw. der wirtschaftliche Erfolg (Gewinn/Verlust) angezeigt. Kostenrechnung: Informationsgrundlage dafür bilden die Zahlen der Buchhaltung. Eine wichtige Aufgabe ist die Berechnung (Kalkulation) der Preise. Planungsrechnung: Sie ist zukunftsorientiert und zeigt die zahlenmäßige Auswirkung geplanter Maßnahmen. Die Planungsrechnung ist wichtig für betriebliche Entscheidungen. Statistik: Die Zahlen des Rechnungswesens werden dargestellt und ausgewertet. Aus diesen vier Teilbereichen lassen sich folgende Hauptfunktionen des Rechnungs-wesens ableiten: Dokumentations- und Informationsfunktion: Betriebliche Vorgänge werden zahlenmäßig erfasst. Interessenten des Unternehmens (Eigentümer, Kreditgeber, Geschäftsführer, Beschäftigte, Öffentliche Institutionen etc.) werden über Entwicklungen informiert. 16 Betriebswirtschaftliche Gesellschaft

7 Planungs- und Entscheidungsfunktion: Das Rechnungswesen liefert Unterlagen, die für die Planung des Betriebsablaufes sowie für Unternehmensentscheidungen maßgebend sind. Kontrollfunktion: Es wird kontrolliert, ob das Unternehmen wirtschaftlich und rentabel geführt wird. Berichtsfunktion: Aktuelle Informationen werden anhand von Berichten (Reports) an die Unternehmensleitung weitergegeben. 2 GESETZLICHE BESTIMMUNGEN DES RECHNUNGSWESENS Eine Reihe von Gesetzestexten regeln die Bestimmungen über die Buchführungspflicht (Unternehmensgesetzbuch, Bundesabgabenordnung, Umsatzsteuergesetz, Einkommensteuergesetz etc.). Aufgrund dieser Vorschriften ergeben sich für Unternehmen unterschiedliche Buchführungssysteme. Nicht jedes Unternehmen unterliegt denselben Bestimmungen. Es werden folgende Buchführungssysteme unterschieden: Doppelte Buchhaltung Buchführungssysteme Einnahmen-Ausgaben- Rechnung Steuerliche Pauschalierung Das Unternehmensgesetzbuch (UGB) regelt, welcher Unternehmer buchführungspflichtig ist. Buchführungspflichtig (doppelte Buchhaltung) gemäß UGB sind: Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) unabhängig von Größe und Tätigkeit. Unternehmerisch tätige Personengesellschaften ohne eine natürliche Person als unbeschränkt haftender Gesellschafter (GmbH & Co KG). alle anderen Unternehmer ab dem zweitfolgenden Geschäftsjahr, wenn sie in zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren mehr als ,00 Umsatzerlös erzielt haben. Betragen die Umsatzerlöse in einem Geschäftsjahr mehr als ,00 (Schwellenwert von ,00 muss um mindestens ,00 überschritten sein), gilt die Buchführungspflicht bereits im Folgejahr. Betriebswirtschaftliche Gesellschaft 17

8 Für Unternehmer, die den Schwellenwert nicht überschreiten sowie für Angehörige der freien Berufe bestehen folgende Alternativen: Führen einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung freiwilliges Führen einer doppelten Buchhaltung Aufzeichnungen im Rahmen einer steuerlichen Pauschalierung, wenn der Vorjahresumsatz ,00 nicht übersteigt Zusammenfassend nochmals die wichtigsten Bestimmungen für doppelte Buchführung und Einnahmen-Ausgaben-Rechnung: 3 ORDNUNGSGEMÄßE BUCHFÜHRUNG (AUFZEICHNUNGEN) Die Formvorschriften sind im Unternehmensgesetzbuch (UGB) sowie in der Bundesabgabenordnung (BAO) festgelegt. Grundsätzlich sind gemäß 190 UGB Bücher und Aufzeichnungen so zu führen, dass sie einem sachverständigen Dritten innerhalb angemessener Zeit einen Überblick über die Geschäftsfälle und über die Lage des Unternehmens vermitteln können. Die Geschäftsfälle müssen in ihrer Entstehung und Abwicklung nachvollziehbar sein. U.a. sind folgende wesentliche Punkte vorgeschrieben: Bücher und Aufzeichnungen sind in einer lebenden Sprache zu führen (z.b. Englisch JA, Latein NEIN). Abkürzungen und Symbole müssen eindeutig festgelegt und erklärt werden. Eintragungen müssen fortlaufend, vollständig, richtig und zeitgerecht erfolgen. 18 Betriebswirtschaftliche Gesellschaft

9 Änderungen müssen so vorgenommen werden, dass der ursprüngliche Inhalt ersichtlich ist. Kein Radieren und Löschen! Für Eintragungen keine leicht entfernbaren Schreibmittel (z.b. Bleistift) verwenden. Bei schriftlichen Aufzeichnungen keine leeren Zwischenräume ( Leernasen ) lassen. Keine Buchung ohne Beleg!!! Belege müssen geordnet aufbewahrt werden, damit eine Überprüfung jederzeit möglich ist. Bücher und Aufzeichnungen sowie die zugehörigen Belege sind 7 Jahre aufzubewahren. Zur Buchführung, Aufzeichnung, Erfassung von Geschäftsfällen können elektronische Datenträger verwendet werden. KEIN elektronisches Radieren! Der ursprüngliche Inhalt muss erkennbar bleiben; Änderungen müssen protokolliert werden. Die Kontenbezeichnung muss erkennen lassen, welche Geschäftsfälle auf dem betreffenden Konto verbucht werden. Der Zusammenhang zwischen den einzelnen Buchungen bzw. zwischen Buchung und Beleg muss erkennbar sein und durch gegenseitige Verweise gekennzeichnet sein. Betriebswirtschaftliche Gesellschaft 19

10 KAPITEL IV Buchungen im Beschaffungs- und Absatzbereich 1 WARENEINKAUF Lieferant Einkauf ER, K, S Unternehmen Lieferverbindlichkeit oder sofortige Bezahlung Buchungsgrundlage für einen Wareneinkauf auf Ziel (spätere Bezahlung!) ist die vom Lieferanten ausgestellte Rechnung (Eingangsrechnung). Wird hingegen sofort (bar) bezahlt, gilt der Kassabeleg bzw. die Rechnung zusammen mit dem ausgestellten Kassabeleg. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten einen Wareneinkauf zu verbuchen: 1.1 Als Verbrauch (Klasse 5) In der Praxis die häufigste Methode, da von Anfang an erfolgswirksam auf den Verbrauchskonten gebucht wird. Verbuchung in der Kontenklasse 5: HW-Einsatz, Rohstoffverbrauch, Verbrauch von Hilfsstoffen etc. Zweck: Wird sofort erfolgswirksam verbucht, können Zwischenabschlüsse gemacht werden, um vorläufige Ergebnisse zu ermitteln. Man geht davon aus, dass ca. so viel zugekauft wird, wie verbraucht wird. Das Konto HW-Vorrat weist nur den Anfangsbestand an Waren aus. Es bleibt aber von den Zukäufen unberührt. (1) HW-Vorrat AB Buchungssatz bei Wareneinkauf: (5) HW-Einsatz (2) VSt an (3) Lieferantenkonto oder (2) Kassa Alle in einer Periode (Geschäftsjahr) verkauften Waren, bewertet zum Einstandspreis, nennt man Handelswareneinsatz. Abschluss der Warenkonten: Am Ende des Geschäftsjahres wird mithilfe der Inventur der Endbestand an Handelswaren ermittelt und die Differenz zum Anfangsbestand berechnet. Der Anfangsbestand scheint am Konto HW-Vorrat auf. Das Gegenkonto für die Verbuchung des Differenzbetrages ist das HW-Einsatz-Konto. Es ergeben sich 2 mögliche Fälle: (5) HW-Einsatz Zukäufe Betriebswirtschaftliche Gesellschaft 49

11 Fall 1: Endbestand > Anfangsbestand Beispiel: Endbestand lt. Inventur ,00 Anfangsbestand ,00 Differenz ,00 Bestandsvermehrung! Verbuchung der Bestandsvermehrung: (1) HW-Vorrat / (5) HW-Einsatz ,00 Fall 2: Endbestand < Anfangsbestand Beispiel: Endbestand lt. Inventur ,00 Anfangsbestand ,00 Differenz 6.000,00 Bestandsverminderung! Verbuchung der Bestandsverminderung (5) HW-Einsatz / (1) HW-Vorrat 6.000,00 Nach erfolgter Umbuchung werden die Konten wie gewohnt abgeschlossen! Erinnere: HW-Vorrat mit SBK, HW-Einsatz mit GuV. 1.2 Als Bestand auf einem Vorratskonto (Klasse 1) Kommt vereinzelt in der Praxis vor. Verbuchung in der Kontenklasse 1: HW-Vorrat Erfolgsneutral, da nur Bestandskonten betroffen sind. Zukäufe werden auf das Vorratskonto gebucht und erst am Ende des Geschäftsjahres wird der gesamte Verbrauch auf das Verbrauchskonto umgebucht. (1) HW-Vorrat AB Zukäufe Buchungssatz bei Wareneinkauf: (1) HW-Vorrat (2) VSt an (3) Lieferantenkonto oder (2) Kassa = Abschluss der Warenkonten: Mithilfe des Warenendbestandes lt. Inventur muss durch Rückrechnung zuerst der HW-Einsatz ermittelt werden. Anfangsbestand zum Beginn der Periode + Zukäufe (- Warenrücksendung, - nachträgliche Preisnachlässe) Endbestand lt. Inventur = HW-Einsatz Der ermittelte HW-Einsatz wird nun vom Konto HW-Vorrat auf das Konto HW- Einsatz umgebucht. (5) HW-Einsatz / (1) HW-Vorrat Nach erfolgter Umbuchung werden die Konten wie gewohnt abgeschlossen! 50 Betriebswirtschaftliche Gesellschaft

12 2 BESCHAFFUNG VON ANLAGEGÜTERN Neben der Beschaffung von Waren, die für den Verkauf bestimmt sind, gibt es in einem Unternehmen natürlich auch andere Güter, die beschafft werden müssen. Handelt es sich dabei um Investitionsgüter, die länger als ein Jahr im Unternehmen verbleiben sollen, so handelt es sich um sog. Anlagegüter. Hierbei sind jedoch zu unterscheiden: Anlagegüter mit einem Anschaffungswert von mehr als 400,00 netto Anlagegüter mit einem Anschaffungswert von weniger als 400,00 netto (= sog. Geringwertige Wirtschaftsgüter = GWG) 2.1 Verbuchung des Zugangs von Anlagegütern Werden Anlagegüter für das Unternehmen beschafft, so sind diese Anschaffungskosten in der Klasse 0 auf dem entsprechenden Anlagekonto zu verbuchen (also z.b. Maschinen, PKW, LKW, Betriebs- und Geschäftsausstattung o.ä.). (0) Anlagegut (2) VSt an (3) Lieferantenkonto oder (2) Kassa = Hinweis! Jährlich ist für dieses Wirtschaftsgut die Wertminderung als Aufwand (=Absetzung für Abnutzung oder Abschreibung) zu berücksichtige. Dies ist jedoch erst Prüfungsinhalt bei der Prüfung b*fin01. Beispiel 28.: Der Unternehmer G. Fuchs kauft am J0 für das Besprechungszimmer einen Konferenztisch mit 12 Stühlen zum Preis von 5.680,00 inkl. 20 % USt bei der Firma Bene. Wie wird dieser Geschäftsfall verbucht? Lösung: J0: (0) Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.733,33 (2) VSt 946,67 an (3) Bene 5.680,00 = 2.2 Verbuchung des Zugangs von Geringwertigen Wirtschaftsgütern Übersteigt der Wert eines Anlageguts nicht den Wert von 400,00 netto, so können diese im Jahr der Anschaffung dennoch sofort als Aufwand verbucht werden. (7) Geringwertige Wirtschaftsgüter (2) VSt an (3) Lieferantenkonto oder (2) Kassa Beispiel 29.: Der Unternehmer G. Fuchs kauft sich am J0 einen neuen Bürodrehstuhl im Wert von 470,00 inkl. 20% USt? Wie wird dieser Geschäftsfall verbucht? Lösung: J0 (7) Geringwertige Wirtschaftsgüter 319,67 (2) VSt 78,33 an (3) Bene 470,00 Betriebswirtschaftliche Gesellschaft 51

13 Musterprüfungsbeispiele Die auf den folgenden Seiten zusammengestellten Prüfungsfragen bieten Ihnen einen Einblick in die Art der Aufgabenstellungen bei der Prüfung b*finbasic. Rechtslage: Hinweise und Tipps zu BEWIG-Prüfungsfragen: Es gibt 2 Typen von Prüfungsfragen: Typ A: Besteht aus 4 Antwortalternativen, die jeweils mit Richtig oder Falsch beantwortet werden müssen. Sie müssen hier also 4 Mal eine Teillösung abgeben!!! Typ B: Von 4 Antwortalternativen ist nur eine Richtig. Bei Fragen von Typ A wird jede richtige Teillösung bewertet. Falsche Antworten führen nicht zu Punkteabzügen. Wenn Sie bei Fragen des Typs A bei einer oder mehreren Teillösungen unsicher sind, dann raten Sie einfach! So haben Sie wenigstens eine 50%-ige Chance, richtig zu liegen. Bleibt die Teillösung unbeantwortet, ist dies zu 100% falsch. Bei Fragen des Typs B liegt die Ratechance nur bei 25%, deshalb sollten Sie diese Fragen mit besonderer Sorgfalt beantworten. Es sind niemals alle Teillösungen mit Falsch zu beantworten, es kann aber Fragen geben, wo alles mit Richtig zu beantworten ist. Lesen Sie genau! Oftmals ist auch ein Teil eines Satzes eigentlich richtig, der zweite Teil jedoch falsch. Die Lösung muss dann natürlich als Falsch markiert werden. Achten Sie bei den Buchungssätzen auf Details (richtige Kontenklasse, richtiger Betrag, Brutto und Netto richtig eingesetzt, etc.). Nutzen Sie die Funktion des Assessment-Navigators der Prüfungssoftware. Hier können Sie sich Fragen markieren, die Sie vielleicht später noch einmal kontrollieren wollen. Machen Sie vor Ihrem Prüfungsantritt unbedingt einmal die Online-Demovariante der Prüfung unter (Teilnehmer-ID: Proctor, Kennwort: demo2010; Prüfung MP_bfinBASIC_ohne QM Secure wählen). So sind Sie dann mit der Prüfungssoftware vertraut. Betriebswirtschaftliche Gesellschaft 77

14 Richtig KAUFMÄNNISCH RECHNEN Aufgabe 1.: Prozentrechnung Im Vorjahr haben wir insgesamt 7.800,- exkl. USt an Büromiete bezahlt. Ab Jänner des laufenden Jahres lautet die monatliche Vorschreibung auf 803,40 inkl. 20 % USt. KAUFMÄNNISCH RECHNEN Aufgabe 2.: Prozentrechnung Ein Lebensmittelhändler verkauft seine Waren generell mit 20 % Umsatzsteuer. Insgesamt hat er am 15.1.J ,- Umsatzerlöse brutto erzielt. Von diesen Umsatzerlösen wären 65 % nur mit 10 % Umsatzsteuer zu berechnen gewesen. Um wie viel % wurde die Miete erhöht? Wie hoch ist der Betrag, den die Kunden zu viel bezahlt haben? Lösung: (Bitte wählen Sie die richtige Antwortalternative.) Richtig Lösung: (Bitte wählen Sie die richtige Antwortalternative.) 3,0% 242,83 2,5% 186,98 3,5% 178,45 3,25% 224,38

15 UMSATZSTEUER Aufgabe 13.: Theorie Damit ein Vorsteuerabzug für den Rechnungsempfänger möglich ist, muss die Rechnung bestimmte Voraussetzungen erfüllen. UMSATZSTEUER Aufgabe 14.: Theorie Die Umsatzsteuer kann nach der Netto- oder nach der Bruttomethode erfasst werden. Bitte überprüfen Sie die angeführten Rechnungsbestandteile und entscheiden Sie, ob diese als gesetzliche Rechnungsbestandteile gelten! Beurteilen Sie folgende Aussagen in diesem Zusammenhang! Lösung: (Mehrere Antwortalternativen können richtig sein. Markieren Sie Richtig oder Falsch für jede Antwortalternative.) Richtig Falsch Datum, an dem die Rechnung ausgestellt wurde. Lösung: (Mehrere Antwortalternativen können richtig sein. Markieren Sie Richtig oder Falsch für jede Antwortalternative.) Richtig Falsch Gesetzlich ist es erlaubt, die Brutto- und Nettomethode zu kombinieren. Menge und Bezeichnung der Ware UID-Nummer des Kunden Zahlungs- und Lieferbedingungen Bei der Nettomethode werden das Entgelt und die Umsatzsteuer in einer Summe erfasst. Am Monatsende muss allerdings die Steuer herausgerechnet werden. Bei der Nettomethode trennt man sofort in Nettoentgelt und Umsatzsteuer. Die Steuer stellt daher einen reinen Durchlaufposten dar. Unabhängig von der gewählten Methode, müssen die Erlöskonten nach den verschiedenen Steuersätzen getrennt geführt werden.

16 Richtig LAUFENDE GESCHÄFTSFÄLLE Aufgabe 21.: Warenrücksendung/Rabatt Das Möbelhaus IKEA liefert Büromöbel an die Firma URANSCHEK GmbH. Das Möbelhaus erhält einen Anruf, worin bemängelt wird, dass einige Regale Beschädigungen an den Kanten aufweisen. Man einigt sich auf einen Nachlass in Höhe von 15 % ( 462,- inkl. USt). Die entsprechende Gutschrift wird erstellt und an die Firma Uranschek GmbH versendet. LAUFENDE GESCHÄFTSFÄLLE Aufgabe 22.: Warenrücksendung/Rabatt Die Firma Ritter hat an das Hotel IBIS in Graz Tischtücher geliefert. Bei der Rechnungslegung wurde jedoch vergessen, den vereinbarten Stammkundenrabatt in Abzug zu bringen. Die Firma Ritter stellt am 18. Dez J0 eine Gutschrift in Höhe von 304,80 inkl. USt aus. Der Betrag kann bei Zahlung der Eingangsrechnung vom 29. Nov J0 in Abzug gebracht werden. Wie muss das Möbelhaus IKEA diesen Geschäftsfall buchhalterisch richtig erfassen? Wie wird diese Gutschrift aus Sicht der Firma Ritter richtig erfasst? Lösung: (Bitte wählen Sie die richtige Antwortalternative.) (4) Erlösberichtigungen 385,- (2) Vorsteuer 77,- an (2) Uranschek 462,- (7) Mängelrabatt 385,- (2) Vorsteuer 77,- an (2) Uranschek 462,- (4) Erlösberichtigung 385,- (3) Umsatzsteuer 77,- an (2) Uranschek 462,- (4) HW-Erlöse 385,- (3) Umsatzsteuer 77,- an (2) Uranschek 462,- Richtig Lösung: (Bitte wählen Sie die richtige Antwortalternative.) (2) IBIS 304,80 an (4) HW-Erlöse 254,00 an (3) Umsatzsteuer 50,80 (4) Erlösberichtigungen 254,00 (2) Umsatzsteuer 50,80 an (2) IBIS 304,80 (4) Erlösberichtigungen 254,00 (3) Umsatzsteuer 50,80 an (2) IBIS 304,80 (4) HW-Erlöse 254,00 (3) Umsatzsteuer 50,80 an (2) IBIS 304,80

17 LAUFENDE GESCHÄFTSFÄLLE Aufgabe 33.: Privatentnahme/Privateinlage, Eigenverbrauch Das Geschäftskonto des Unternehmers Robert Schick weist einen negativen Saldo aus. Herr Schick hat von seiner verstorbenen Tante einen namhaften Betrag geerbt; zum Ausgleich des Bankkontos zahlt Herr Schick am 15.6.J ,- auf das Konto ein. LAUFENDE GESCHÄFTSFÄLLE Aufgabe 34.: Löhne/Gehälter Im Mai J0 erhalten unsere Arbeiter insgesamt 4.689,- an Bruttolöhnen (enthaltene Lohnsteuer 410,70, SVA Dienstnehmeranteil 853,40). (SVA DGA 21,70 %, DB 4,5 %, DZ 0,4 %, Kommunalsteuer 3 %, MVB 1,53 %). Bitte nehmen Sie zu folgenden Antworten Stellung! Bitte nehmen Sie zu folgenden Antworten Stellung! Lösung: (Mehrere Antwortalternativen können richtig sein. Wählen Sie richtig oder falsch für jede Antwortalternative.) Richtig Falsch Bei der indirekten Gewinnermittlung müssen die Privateinlagen vom Gewinn abgezogen werden. Lösung: (Mehrere Antwortalternativen können richtig sein. Wählen Sie richtig oder falsch für jede Antwortalternative.) Richtig Falsch 31.5.J0 (6) Löhne 4.689,00 an (3) Verr. Sozialversicherung 853,40 an (3) Verr. Finanzamt 410,70 an (3) Verr. Mitarbeiter 3.424,90 Der Buchungssatz für die Privateinlage lautet: (2) Bank ,- an (2) Schwebende Geldbewegung ,- Der Buchungssatz für die Privateinlage lautet: (3) Bank ,- an (9) Privat , J0 (3) Verr. Sozialversicherung 1.950,63 (3) Verr. Finanzamt 640,46 (3) Verr. Gemeinde 140,67 an (2) Bank 2.731, J0 (3) Verr. Sozialversicherung 1.942,67 (3) Verr. Finanzamt 640,46 (3) Verr. Gemeinde 140,67 an (2) Bank 2.723,79 Das Privatkonto ist als Unterkonto des Kontos Kapitals anzusehen J0 (3) Verr. Mitarbeiter 3.424,90 an (2) Bank 3.424,90

18 Betriebswirtschaftliche Gesellschaft, Donau-City-Straße 1, 1220 Wien 1. Auflage, März 2013 Das vorliegende Werk ist in all seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das Recht der Übersetzung, des Vortrags, der Reproduktion, der Vervielfältigung auf fotomechanischen oder anderen Wegen und der Speicherung in elektronischen Medien. Ungeachtet der Sorgfalt, die auf die Erstellung von Text und Abbildungen verwendet wurde, können die Autorinnen für mögliche Fehler und deren Folgen keine juristische Verantwortung oder irgendeine Haftung übernehmen. Die in diesem Werk wiedergegebenen Gebrauchsnamen, Handelsnamen Warenbezeichnungen, etc. können auch ohne besondere Kennzeichnung Marken sein und als solche den gesetzlichen Bestimmungen unterliegen. Umschlagfoto: RainerSturm / pixelio.de

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