Vorbericht zum Haushalt

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1 Vorbericht zum Haushalt Kurzbericht über das Haushaltsjahr 212 (Stand ) Das Haushaltsvolumen des Haushaltsjahres 212 beläuft sich auf , davon entfallen auf Auszahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit und auf Auszahlungen aus Investitionstätigkeit Einnahmen 212: Der Gewerbesteueransatz von 5,5 Mio. wird zum Jahresende nicht ganz erreicht werden. Das liegt u. a. an Anpassungen der Vorausleistungen aufgrund der sich abzeichnenden Konjunkturaussichten. Die Einkommensteuerbeteiligung (Ansatz 5.2. ) wird voraussichtlich aufgrund der stärkeren Konjunktur um rd. 5. überschritten werden. Das Grundstück in Widdersberg wird derzeit erneut ausgeschrieben. Der Finanzmittelbestand (dies sind Festgelder, Sparbücher und der Kassenbestand) wird zum Jahresende noch bei voraussichtlich über 5,5 Mio. liegen. Die weiteren Einnahmen (Grundsteuern, Gebühren, Zuschüsse usw.) entsprechen den Erwartungen/Ansätzen. Ausgaben 212: Das Feuerwehrhaus Breitbrunn (rd. 1,8 Mio. ) wurde am eingeweiht. Die Eröffnung des Jugendhauses Stellwerk (rd ) war am Der Tag der offenen Tür für die Rathaussanierung/-erweiterung (rd. 2,4 Mio. ) war am Alle 3 genannten Projekte liegen im Kostenrahmen. Mit der Baumaßnahme Kinderbetreuung beim Kath. Pfarrzentrum wurde begonnen. Der Mitfinanzierungsanteil der Gemeinde Herrsching liegt bei insgesamt 1,9 Mio., der voraussichtliche Restbetrag von 7. wird im Jahr 213 veranschlagt. Seite 1 von 8

2 Ebenso wurde mit der Neuerrichtung des Feuerwehrhauses Herrsching begonnen. Die Gesamtkosten werden auf insgesamt 5,2 Mio. geschätzt, rd. 2. werden in 212 für Erdarbeiten und die provisorische Fahrzeughalle anfallen. Verschiedene Straßensanierungen wurden verwirklicht (Dorfstraße Widdersberg, Martinsweg, Schützenweg, Am Mühlfeld). Der Regenwasserkanal Summerstraße wurde fertiggestellt und mit der Erstellung eines Regenwasserkanals Madl.-Ruoff-Str. (22. ) wird in diesen Tagen begonnen. Mit der P & R Anlage konnten aus bahntechnischen Gründen weitere Abschnitte nicht fertiggestellt werden. Die weiteren Ausgaben (C-M-Volksschule, Soziales und Jugend usw.) entsprechen den Erwartungen/Ansätzen. 2. Haushaltsjahr Der Haushaltsplan der Gemeinde Herrsching besteht aus dem Ergebnishaushalt und dem Finanzhaushalt. Der Ergebnishaushalt enthält alle Erträge und Aufwendungen für den laufenden Verwaltungsbetrieb und sollte mit einem positiven Jahresergebnis abschließen. Da im Ergebnishaushalt u. a. die Abschreibungen und Auflösungen von Investitionszuweisungen ergebniswirksam werden, sind der stattfindende Ressourcenverbrauch sowie das Ressourcenaufkommen der Gemeinde transparent. Und er ist weitestgehend mit einem GuV-Konto vergleichbar. Der Finanzhaushalt bildet alle zahlungswirksamen Vorgänge ab. Er weist die gesamten Einzahlungen und Auszahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit, Investitionstätigkeit sowie der Finanzierungstätigkeit aus. Daraus ergibt sich die Veränderung des Finanzmittelbestandes (=liquide Mittel). Die Planungen auf Fachbereichsebene (z. B. Politik, Zentrale Verwaltung, Liegenschaften, Bauhof) werden in Form von Teilhaushalten dargestellt, die sich dann in die entsprechenden Produktkontenübersichten aufgliedern. Das Haushaltsvolumen des Haushaltsjahres 213 beläuft sich auf , davon entfallen auf Auszahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit und auf Auszahlungen aus Investitionstätigkeit Ergebnishaushalt halt A) Die ordentlichen Erträge betragen insgesamt (Zeile S1). Dem Steueraufkommen (Zeile 1) liegen folgende Planansätze zugrunde: Seite 2 von 8

3 Beträge in Steuerart Grundsteuer A Grundsteuer B Gewerbesteuer Einkommensteuerbeteiligung Umsatzsteuerbeteiligung Zweitwohnungssteuer Grunderwerbsteuer Hundesteuer Millionen Grundsteuer B Gewerbesteuer Einkommensteuer-beteiligung Umsatzsteuerbeteiligung Zweitwohnungssteuer Grunderwerbsteuer Hundesteuer Erträge aus Zuweisungen u. Zuschüssen (Zeile 2) Dieser Bereich umfasst u. a. die Zuweisungen vom Land (z. B. Kfz-Steuerbeteiligung, Investitionspauschale, Finanzzuweisungen nach FAG). Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte (Zeile 4). Diese beinhalten Verwaltungsgebühren, Benutzungsgebühren und sonstige Gebühren. Privatrechtliche Leistungsentgelte (Zeile 6) Dies sind Erträge aus der Vermietung von Wohneigentum sowie der Verpachtung von bebauten und unbebauten Grundstücken und Entgelte für die Benutzung von gemeindlichen Einrichtungen deren Festsetzung privatrechtlich erfolgt (z. B. Gemeindekindergarten, Bücherei). Erträge aus Kostenerstattungen (Zeile 7) Dies sind vor allem Erstattungen der Gemeinden im Schulsprengel der C-M-Volksschule Herrsching. Sonstige ordentliche Erträge (Zeile 8) Hier sind vor allem die Konzessionsabgaben sowie die Bußgelder für den fließenden Verkehr anzuführen. Seite 3 von 8

4 B) Die ordentlichen Aufwendungen betragen insgesamt (Zeile S2) Personalaufwendungen (Zeile 11) Bei den Personalaufwendungen liegt der Ansatz für 213 bei Sach- und Dienstleistungen (Zeile 13) Aufgrund der Darstellungsweise im Neuen kommunalen Finanzwesen sind nicht vermögensrelevante Maßnahmen (z.b. Sanierungen mit bis zu 2 Gewerken ) bei den Aufwendungen nachzuweisen. Bilanzielle Abschreibungen (Zeile14) Anhand der Abschreibungen wird der innerhalb der Gemeinde stattfindende Werteverzehr des Anlagevermögens dargestellt. Die Abschreibungen sind nicht zahlungswirksam. Transferaufwendungen (Zeile 15) Beträge in / Hhjahr Aufwandsart Kreisumlage Kreisumlagesatz 51,48 % 51,51 % steht noch nicht fest steht noch nicht fest steht noch nicht fest steht noch nicht fest BayKiBiG- Beteiligungen Gewerbesteuerumlage , Kreisumlage BayKiBiG-Beteiligungen Gewerbesteuerumlage Seite 4 von 8

5 C) Finanzergebnis (S4) Als Finanzerträge fließen hier die Zinseinnahmen von den Banken ein. Beim Finanzaufwand handelt es sich um Zinsaufwendungen aus bestehenden Kreditverträgen. D) Jahresergebnis des Ergebnishaushalts 213 (Zeile S7) Insgesamt wird ein positives Jahresergebnis in Höhe von erwartet, im Jahre 212 waren es Finanzhaushalt A) Saldo aus laufender Verwaltungstätigkeit (Zeile S3) In der Cashflow-Rechnung werden die aus dem Ergebnishaushalt zahlungswirksamen Vorgänge abgebildet. Der positive Cashflow mit in 213 setzt sich auch in den Folgejahren fort. Diese Prognose ist aufgrund der positiven Einnahmeentwicklungen vor allem im Bereich der Einkommensteuerbeteiligung durchaus realistisch. Ein zusätzlicher Finanzierungsbeitrag für Investitionsmaßnahmen (= freie Spitze) ist damit aus heutiger Sicht in 213 möglich. Cashflowrechnung in Summe aller Einzahlungen Summe aller Auszahlungen Cashflow Summe aller Einzahlungen Summe aller Auszahlungen Cashflow 5.. Seite 5 von 8

6 B) Saldo aus Investitionstätigkeit (Zeile S6) Der Ansatz bei den Investitionsausgaben (Zeile S5) hat sich im Vergleich zum Vorjahr von auf auf hohem Niveau leicht erhöht. An wesentlichen Investitionen sind in 213 u. a. der beabsichtige Kauf von Grundstücken (213:,8 Mio. ), die Erweiterung des Feuerwehrhauses Herrsching (213: 2,78 Mio. ), Anschaffung eines Rüstwagens und eines Tanklöschfahrzeuges (ges. 7. ), die weitere Neuerrichtung einer Kinderkrippe beim Kath. Pfarrzentrum (213: 7. ), erstmalige Erstellung der See-/Steingrabenstraße in Breitbrunn sowie die Brandschutzertüchtigung des Kurparkschlösschens (3. ) eingeplant. Die jeweiligen Einzelmaßnahmen können Sie bitte in den entsprechenden Teilhaushalten sowie in der Liste der markanten Positionen 213 ersehen. Auf der Einnahmenseite stehen Zuschüsse, Grundstücksverkäufe, Erschließungsbeiträge und Rückflüsse aus Ausleihungen (z.b. AWA) mit einem Ansatz von insgesamt (Zeile S 4). Insgesamt ergibt sich somit ein negativer Cashflow in Höhe von (Zeile S6). Investitionstätigkeit Beträge in Summe aller investiven Einzahlungen Summe aller investiven Auszahlungen Cashflow aus Investitionstätigkeit Summe aller investiven Einzahlungen Summe aller investiven Auszahlungen Cashflow aus Investitionstätigkeit C) Finanzierung Wie unter A) und B) dargestellt bleibt ein Finanzmittelfehlbetrag in Höhe (Zeile S7). Im Jahr 212 waren es Seite 6 von 8

7 In 213 und in den Folgejahren kann die Gemeinde noch auf den Finanzmittelbestand von voraussichtlich über 5,5 Mio. (dies sind Festgelder, Sparbücher und der Kassenbestand) zurückgreifen. Eine Darlehensaufnahme ist weiterhin nicht erforderlich. 3. Bevölkerungsentwicklung entwicklung Einwohnerzahlen zum voraussichtlich Hauptwohnsitz Veränderung in Prozent -,1 +,6 +,6 +1,32 +,4 Hauptwohnsitz Schulden Beträge in Schuldenstand zum Schuldenstand zum Seite 7 von 8

8 Dies bedeutet eine Pro-Kopf-Verschuldung zum bei einer Einwohnerzahl von (gemeldet mit Hauptwohnsitz) zum bei einer Einwohnerzahl von (gemeldet mit Hauptwohnsitz) 216,21 /Einwohner 211,29 /Einwohner. Schlussfeststellung lung Die Gemeinde Herrsching kann aufgrund Ihrer nach wie vor guten Steuerkraft einen positiven Ergebnishaushalt vorlegen. Damit ist die Erfüllung der Pflichtaufgaben für die Daseinsfürsorge (BayKiBiG, C-M- Volksschule, Feuerwehren, Friedhofwesen usw.) weiterhin gewährleistet. Darüber hinaus sind große Investitionen, vor allem im Feuerwehrbereich, ohne Neuverschuldung möglich. Die Haushaltslage der Gemeinde Herrsching ist mit dem hier vorgelegten Haushalt 213 als gesund zu bezeichnen. Herrsching, den Wörle Kämmerer Seite 8 von 8

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