Grundbewegungen mit der Maus. Das Markieren. Kontextmenüs öffnen. Der PC und sein Zubehör im Schnellüberblick

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1 Der PC und sein Zubehör im Schnellüberblick Grundbewegungen mit der Maus Mit den Grundfunktionen der Maus, dem Zeigen und Klicken, sind Sie schnell vertraut. Zeigen bedeutet nichts anderes, als den Mauszeiger auf ein Symbol oder einen Bereich zu bewegen. Mit Klicken ist die Betätigung einer der beiden Tasten gemeint. Für manche Aktionen, beispielsweise das Starten einer Anwendung mithilfe eines Symbols auf dem Desktop, ist der sogenannte Doppelklick notwendig. Dazu führen Sie den Mauszeiger auf das gewünschte Symbol und drücken anschließend zweimal schnell hintereinander die linke Maustaste. Die Maus selbst darf dabei nicht bewegt werden. Das Markieren Markieren meint die besondere Hervorhebung eines Elements oder auch eines Buchstabens oder Textes für eine weitere Bearbeitung. Die Markierung eines Elements, beispielsweise auf dem Desktop, erfolgt mit einem einfachen linken Mausklick auf das Element. Ein nicht markiertes und ein markiertes Programmsymbol. In Anwendungen, z. B. einer Textverarbeitung, wird mit Markieren die Technik bezeichnet, einzelne Textteile für die weitere Bearbeitung vorzubereiten. Dazu wird der Mauszeiger mit gedrückter linker Maustaste über den gewünschten Textbereich gezogen. Markierter Text wird invers dargestellt. Markierter Text in Microsoft Word. Kontextmenüs öffnen Windows Vista bietet an vielen Stellen Möglichkeiten, Befehle einzugeben, Einstellungen vorzunehmen oder einfach nur bestimmte Informationen zu erhalten. Ein wichtiges Werkzeug dazu sind die sogenannten Kontextmenüs. 40

2 Die Bedienung mit Maus und Tastatur Diese werden über einen Klick mit der rechten Maustaste geöffnet. Die Funktion kann an jeder Stelle der Programmoberfläche ausgelöst werden. Die Bezeichnung Kontextmenü ergibt sich aus der Tatsache, dass Windows Vista in dem Menü immer nur die Bearbeitungsmöglichkeiten angibt, die genau an dieser Stelle sinnvoll und möglich sind. So unterscheiden sich die Kontextmenüs in einer Textverarbeitung und dem Desktop erheblich. Kontextmenüs des Desktops und der Textverarbeitung Word. Innerhalb der Kontextmenüs lösen Sie einen Befehl bzw. eine Funktion durch einen Klick mit der linken Maustaste auf den Menüpunkt aus. Kleine Dreiecke neben einer Eintragung weisen auf ein Untermenü hin. Sobald Sie auf einen solchen Menüpunkt zeigen, wird das Untermenü zusätzlich erscheinen. Untermenü eines Kontextmenüs. Drag & Drop mit ruhiger Hand zum Ziel Eine wichtige Funktion der Maus ist die Technik des Drag & Drop (sprich Dräg änd Dropp ), übersetzt heißt es Ziehen und Fallenlassen. Mit dieser Hilfe können markierte Objekte oder Elemente sehr einfach bewegt werden. Zum Üben eignet sich dazu sehr gut der Desktop. 1 Klicken Sie ein beliebiges Symbol auf Ihrem Desktop mit der linken Maustaste an und halten Sie die linke Maustaste gedrückt. 2 Bewegen Sie jetzt die Maus an eine andere Stelle des Monitors. Sie werden feststellen, dass Sie eine Kopie des Symbols mit bewegen. 41

3 Der PC und sein Zubehör im Schnellüberblick 3 Lassen Sie die linke Maustaste an einer anderen Stelle wieder los. Die Position des Programmsymbols haben Sie erfolgreich verändert. Eingaben mit der Tastatur Das wichtigste Eingabegerät beim PC ist die Tastatur. Sie erlaubt es dem Anwender, Befehle und Daten (wie z. B. Texte) einzugeben. Dazu hat sie Tasten für alle Buchstaben und Zahlen sowie eine ganze Reihe von Sonderzeichen wie etwa Satzzeichen, mathematische Symbole, Klammern etc. Zusätzlich gibt es einige besondere Tasten, die speziell für die Bedienung des Computers vorgesehen sind. Die Eingabe mit der Tastatur dürfte selbst für Einsteiger keine allzu schwere Übung sein. Wer schon mal eine Schreibmaschine oder Ähnliches benutzt hat, ist mit dem Prinzip vertraut. Um ein Zeichen einzugeben, drücken Sie einfach nur kurz auf die dazugehörende Taste. Ein leichter Druck reicht dabei völlig, denn Tastaturen reagieren sehr schnell auf Eingaben. Ein In-die-Tasten-Hämmern wie bei einer mechanischen Schreibmaschine ist nicht nötig, also schonen Sie Ihre Fingerkuppen. Auf der Tastatur eines Computers befinden sich neben den allgemein bekannten Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen einige besondere Tasten, die zum Steuern des PCs dienen. Sie können je nach verwendetem Programm unterschiedliche Auswirkungen haben. Im Folgenden zeigen wir die typischen Verwendungszwecke: Mit der [Umschalt]-Taste wechseln Sie zwischen Groß- und Kleinbuchstaben bzw. rufen bei Tasten, auf denen mehrere Zeichen abgebildet sind, jeweils das obere Zeichen auf. Diese Taste finden Sie sowohl am linken als auch am rechten Rand des großen Tastenfeldes. Auch diese Taste ist Ihnen vielleicht vertraut, wenn Sie schon mal mit einer Schreibmaschine gearbeitet haben. Es handelt sich dabei um die [Groß]-Taste, die den Schreibbetrieb dauerhaft umschaltet, als ob Sie die ganze Zeit [Umschalt] gedrückt halten würden. Auf den 42

4 Mit dem PC ins Internet Tipp Serverüberprüfung per https:// Im Menü für vertrauenswürdige Websites finden Sie zusätzlich die Option Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich. Das bedeutet, dass beim Zugriff auf die Webangebote aus der Zone Vertrauenswürdige Sites nur sichere Verbindungen verwendet werden sollen. Dabei überprüft der Internet Explorer jeweils, ob der Server einer Website sicher ist, bevor die Verbindung zu dieser Website hergestellt wird. In der Regel ist das aber nicht nötig und wird auch nicht von allen Webservern unterstützt, sodass diese Option am besten ausgeschaltet bleibt. 6.6 Ich bin drin! Die ersten Schritte im Internet Wenn die erste Onlineverbindung erfolgreich aufgebaut ist, kann es mit dem Internet endlich losgehen. Die wichtigste Anwendung ist dabei der Internet Explorer. Dabei handelt es sich um einen Webbrowser (sprich Wäbb-Brauser ), also ein Programm zum Abholen und Anzeigen von Webseiten. Den Internet Explorer finden Sie entweder direkt als Symbol auf dem Windows-Desktop oder Sie rufen ihn über das Startmenü auf, in dem er ganz links oben seinen eigenen Eintrag hat (also Start/Internet Explorer). Webseiten aufrufen Ohne Webadressen geht beim Surfen gar nichts. Irgendwie muss der Internet Explorer ja schließlich wissen, welche Webseite Sie ansehen wollen. Solche Webadressen erfahren Sie aus Computerzeitschriften und -büchern, von Werbeplakaten, aus dem Fernsehen, von Bekannten etc. Ein paar kennen Sie bestimmt schon. Info Webadressen, URLs und Links Eine Webadresse wird offiziell als Uniform Resource Locator (URL) bezeichnet, inoffiziell auch als Link oder Verknüpfung. Sie beschreibt die Position eines Internetdokuments auf eindeutige Weise. Anhand der Adresse erkennt der Webbrowser genau, wohin er seine Anfrage richten muss, um die entsprechende Webseite anzufordern. Die URL besteht aus drei Komponenten: 284

5 Ich bin drin! Die ersten Schritte im Internet Der Protokollbezeichner, der angibt, welches Kommunikationsprotokoll für die Ressource benötigt wird. Meist handelt es sich dabei um für das Hypertext Transfer Protocol für die Übermittlung von Webseiten. Es gibt aber auch andere Bezeichner, z. B. ftp:// für das Herunterladen von Dateien oder https:// für verschlüsselte Webseiten. Die Adresse des Webservers, auf dem die Ressource gespeichert ist. Dabei handelt es sich um eine Internetadresse wie z. B. Webadressen beginnen häufig mit www, dies muss aber nicht unbedingt sein. Schließlich folgt die genaue Position der Ressource auf dem Webserver, die häufig in Form einer Pfadangabe für eine Datei mit der Endung.htm oder.html erfolgt. Auch dies kann im Einzelfall aber anders aussehen. Die Adresse des Webservers ist unerlässlich. Eine genaue Position der Ressource muss nicht unbedingt angegeben werden. Lässt man sie weg, gelangt man meist automatisch zur Startseite des Angebots. Auch der Protokollbezeichner muss nicht unbedingt angegeben werden. Wenn Sie ihn weglassen, ergänzt der Webbrowser ihn automatisch, sodass eine korrekte URL entsteht. Zum Eingeben von Webadressen gibt es beim Internet Explorer die Adressleiste. Sie ist stets zu sehen und Sie können mit dem Mauszeiger jederzeit darauf klicken, um zu neuen Stellen im World Wide Web zu springen. 1 Klicken Sie mit der linken Maustaste in das Feld der Adressleiste. 2 Steht dort bereits eine Adresse, entfernen Sie diese, indem Sie den Text mit dem Mauszeiger markieren und mit [Entf] löschen. 3 Geben Sie die gewünschte Adresse ein. Bei den meisten Webadressen können Sie auf das anführende verzichten und stattdessen gleich mit www beginnen. Da der Protokollbezeichner ohnehin immer gleich ist, ergänzt der Internet Explorer ihn automatisch. 285

6 Mit dem PC ins Internet Info Erste Hilfe: Merkwürdiges Verhalten bei der Adresseingabe Wie Sie bei Ihren ersten Versuchen mit dem Eingeben von Adressen in der Adressleiste vielleicht bemerken, verhält der Internet Explorer sich beim Eingeben teilweise etwas sonderbar. Plötzlich öffnet er unter dem Eingabefeld eine Liste von Adressen. Wenn Sie Glück haben, ist sogar die dabei, die Sie gerade eingeben wollten. Dann können Sie die Adresse mit der Maus direkt auswählen und sich weitere Tipparbeit sparen. Falls Sie diese Funktion eher irritierend als hilfreich finden, können Sie sie deaktivieren. Öffnen Sie dazu mit Extras/Internetoptionen die Einstellungen des Internet Explorer und wechseln Sie in die Rubrik Inhalte. Klicken Sie hier im Bereich AutoVervollständigen auf die Schaltfläche Einstellungen. Deaktivieren Sie im nachfolgenden Menü die Option Webadressen im Feld AutoVervollständigen verwenden für und klicken Sie dann zweimal auf OK. 4 Haben Sie die Adresse komplett eingegeben, schließen Sie die Eingabe mit [Enter] ab oder klicken rechts neben der Adressleiste auf die Pfeilschaltfläche. 5 Der Internet Explorer fordert daraufhin die gewünschte Webseite an und stellt sie im Browserfenster dar. 286

7 Ich bin drin! Die ersten Schritte im Internet Tipp als Einstiegsseite Die im Beispiel verwendete Adresse gehört zu einem Webverzeichnis, das eine Vielzahl von Webadressen thematisch sortiert bereithält. Es handelt sich dabei um ein nichtkommerzielles Projekt auf freiwilliger Basis und ohne Werbung bzw. gesponserte Inhalte. Es eignet sich sehr gut als Ausgangspunkt für die ersten Ausflüge ins Web. Verknüpfungen zu anderen Seiten folgen Ohne Links, auch Hyperlinks (sprich Heiperlinks ) oder auf gut Deutsch Verknüpfungen genannt, geht im World Wide Web gar nichts. Ein Link verknüpft Webseiten miteinander. Er wird in einer Webseite platziert und verweist auf die Adresse einer anderen, die z. B. ein verwandtes Thema behandelt. Durch diese Verknüpfung der Webseiten untereinander entsteht erst das weltweite Netz. Dementsprechend spielen die Links auch beim Websurfen eine ganz zentrale Rolle. Um erst mal einen Einstiegspunkt in das Web zu finden, trägt man meist eine Adresse ein, die man z. B. in einer Computerzeitschrift entdeckt hat. Danach aber führen die auf dieser Webseite enthaltenen Links zu den interessanten Themen weiter. Sehr häufig lassen sich Links an ihrem typischen Erscheinungsbild erkennen. Im Fließtext sind sie üblicherweise blau eingefärbt und werden unterstrichen dargestellt. Beide Eigenschaften lassen sich aber sowohl vom Verfasser als auch vom Betrachter einer Webseite individuell einstellen, sodass kein absoluter Verlass darauf ist. Außerdem können neben Texten auch Grafiken als Verknüpfungen dienen, die sich so nicht erkennen lassen. Um auch Links finden zu können, die nicht auf den ersten Blick als solche erkennbar sind, hilft Ihnen der Mauszeiger weiter. Wenn er sich über einem Link befindet egal ob im Fließtext oder in einer Grafik, verwandelt er seine Form in das Symbol einer Hand. Wenn Sie wie oben beschrieben einen Link gefunden haben, können Sie erfahren, wohin, also auf welche andere Webseite er zeigt. Solange der Mauszeiger über einem Link schwebt, also als Hand-Symbol dargestellt wird, zeigt der Internet Explorer links unten in der Statuszeile die URL an, auf die der Link verweist. 287

8 Mit dem PC ins Internet Die Suchfunktion des Internet Explorer nutzen Auf den vorangegangenen Seiten haben wir Ihnen gezeigt, wie Sie Webseiten über eine Adresse abrufen und dann durch das Verfolgen von Links zu weiteren interessanten Angeboten kommen. Beide Methoden setzen allerdings voraus, dass Sie einen geeigneten Einstiegspunkt in das Web haben, von dem aus Sie lossurfen können. Aber auch wenn das mal nicht der Fall ist und Sie sich für ein Thema interessieren, ohne entsprechende Adressen zu kennen, lässt der Internet Explorer Sie nicht im Stich. Mit der eingebauten Suchleiste finden Sie im Handumdrehen die notwendigen Einstiegspunkte. Sie befindet sich ganz oben links im Internet Explorer und lässt sich denkbar einfach bedienen: 1 Geben Sie den gesuchten Begriff einfach in das Feld ein. Sie können auch gleich mehrere Begriffe, die das gesuchte Thema beschreiben, in das Feld eingeben. 2 Um die Suche mit der standardmäßig voreingestellten bzw. der zuletzt gewählten Suchmaschine durchzuführen, brauchen Sie anschließend einfach nur [Enter] zu drücken. 3 Wollen Sie eine der angebotenen Suchmaschinen für die Suche auswählen, klicken Sie stattdessen auf die kleine Schaltfläche am rechten Rand des Suchfeldes. 4 Damit öffnen Sie ein Menü, in dem Sie den gewünschten Suchdienst auswählen können. Dieser wird für diese Anfrage verwendet und anschließend als neuer Standard eingetragen. 5 Die Antwort der Suchmaschine erhalten Sie als Webseite im Browserfenster, ganz so, als ob Sie die Anfrage im Formular des Suchdienstes direkt eingegeben hätten. 288

9 Ich bin drin! Die ersten Schritte im Internet Die eingebaute Suchfunktion des Internet Explorer ist eine gute Hilfe für den ersten Einstieg in das Websurfen. Es gibt im Internet noch weitaus leistungsfähigere Suchhilfen. Diese und noch viel mehr Angebote und Möglichkeiten im Internet stellen wir Ihnen im nachfolgenden Kapitel ausführlicher vor. 289

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