Legislaturziele der Kirchenpflege für die Amtsperiode 2010 bis 2014

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1 Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Zürich-Wipkingen Rosengartenstrasse 1a Postfach Zürich Legislaturziele der Kirchenpflege für die Amtsperiode 2010 bis 2014 Genehmigt durch die Kirchenpflege am 25.August 2011

2 Warum Ziele Damit sich die Kirchgemeinde Wipkingen strategisch ausrichten kann, gibt sie sich für die laufende Amtsperiode das erste Mal Legislaturziele vor. Aufgrund dieser strategischen Grundlage möchte sie sich intensiver dem zielorientierten Gemeindeaufbau widmen. Die Kirchgemeinde ist sich bewusst, dass sie Teil eines grossen Ganzen ist: die christliche weltweite Kirche, der SEK (Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund), die Landeskirche, der Stadtverband und die Nachbargemeinden. An einer Strategietagung, die am 8. Mai 2011 im Kirchgemeindehaus in Wipkingen durchgeführt wurde, erarbeitete die Kirchenpflege zusammen mit der Pfarrschaft, den Mitarbeitenden und Aussenstehenden Stossrichtungen für die Zukunft. Gemeinsam wurde die aktuell herrschende Situation der Kirchgemeinde vor Augen geführt und Ziele für die laufende Amtsperiode diskutiert und festgehalten. Diese Ziele möchte die Kirchenpflege in den nächsten Jahren vorrangig erreichen, gemeinsam mit den Mitarbeitenden und Freiwilligen. Legislaturziele 2010 bis 2014 Seite 2

3 Kirchenpflege Niederschwellige Begegnungsmöglichkeiten mit der Kirchgemeinde sind vorhanden. Anlässe mit Begegnungsmöglichkeiten zu verschiedenartigen Themen sind eingeführt und ermöglichen neue Kontakte. Freiwilligenarbeit ist gefördert. Gezielt werden durch Mitarbeitende, Freiwillige und Behördenmitglieder neue Freiwillige verschiedener Altersgruppen für kurz- oder längerfristige Einsätze gefunden. Der Schwerpunkt Freiwilligenarbeit ist in allen Ressorts organisiert und gestärkt. Die von der Landeskirche formulierten Grundlagen zur Freiwilligenarbeit sind berücksichtigt. Personal Die Aus- und Weiterbildung ist gefördert. Aus- und Weiterbildung wird gezielt geplant, sowohl für Mitarbeitende als auch für Freiwillige und Behördenmitglieder. Personalressourcen sind geklärt. Der Bedarf an personellen Ressourcen ist geklärt. Ein Stellenplan liegt vor. Die Pfarrdienstordnung ist aktualisiert gemäss dem Bedarf der Kirchgemeinde. Die Schwerpunkte und Pflichtenhefte sind für alle Mitarbeitenden erarbeitet. Legislaturziele 2010 bis 2014 Seite 3

4 Liegenschaften Ökologie und Nachhaltigkeit im Bau und Betrieb gehören zum Standard. Bei unseren Umbauten wird dem Aspekt der Ökologie und Nachhaltigkeit Beachtung geschenkt. Beschaffung, Umgang und Entsorgung unserer Betriebsmittel erfolgt umweltschonend. Auch bei der Beschaffung von Lebensmitteln wird diesem Aspekt generell Beachtung geschenkt. Der Raumbedarf ist ermittelt, eine Liegenschaftenstrategie erarbeitet und die Nutzung optimiert. Eine Liegenschaftenstrategie für die Nutzung der kirchgemeindlichen Gebäude liegt vor. Die Nutzung der Räumlichkeiten für Büros und Begegnungsräume ist optimiert. Die Liegenschaften der Kirchgemeinde sind als solche gekennzeichnet und einladend gestaltet. Alle kirchlichen Liegenschaften sind beschriftet. Öffentliche kirchliche Räume sind gut zu finden, einladend gestaltet und möbliert. Die Kirchen der Kirchgemeinde Wipkingen sind untertags geöffnet. Die Rahmenbedingungen, damit die Kirchen tagsüber offen bleiben können, sind geklärt und Massnahmen umgesetzt. Legislaturziele 2010 bis 2014 Seite 4

5 Finanzen Die Finanzierung der Legislaturziele und des Grundauftrages werden prioritär behandelt. Die Finanzen sind so verteilt, dass primär der Grundauftrag der Kirchgemeinde und auch die Verwirklichung der Legislaturziele ermöglicht werden unter Einhaltung der Vorgaben des Stadtverbands. Öffentlichkeitsarbeit Die Öffentlichkeitsarbeit ist professionell gefördert. Wir kommunizieren mit modernen Medien zu Themen, welche die Menschen ansprechen und zu denen unsere Kirchgemeinde etwas zu sagen hat. Vier die Kirchgemeinde profilierende Schwerpunkte sind festgelegt und medienwirksam vermarktet. Eine regelmässige Präsenz in den Medien ist gewährleistet. Für Gottesdienste und Musik wird ansprechend geworben. Potenzielle Kirchgänger werden zielgruppengerecht angesprochen. Die neuen Gottesdienst-Profile sind den Zielgruppen bekannt. Legislaturziele 2010 bis 2014 Seite 5

6 Gottesdienst und Musik Eine Jahresplanung mit verschiedenen Gottesdienstformen ist erstellt. Ein Gottesdienst-Konzept ist aufgrund einer Analyse des Bestehenden und Bestimmung der Zielgruppen erstellt. Neue Gottesdienstformen für verschiedene, auch kirchenferne Zielgruppen, insbesondere für Jugendliche, junge Erwachsene und Familien sind eingeführt. Gottesdienste werden auch unter Einbezug von Interessierten vorbereitet. Die musikalische Vielfalt an kirchlichen Anlässen ist gefördert. In Ergänzung zu den Gottesdiensten mit traditioneller Orgelmusik werden auch Gottesdienste mit alternativen Musikstilen angeboten. Werktags-Gottesdienste sind erprobt. Regelmässig stattfindende Werktags-Gottesdienste mit mindestens 20 teilnehmenden Personen sind als Pilotprojekt erprobt und ausgewertet. Legislaturziele 2010 bis 2014 Seite 6

7 Diakonie und Seelsorge Die Diakonie im Alltag ist gefördert. Diakonie als Handlungsfeld der Kirche ist in der Kirchgemeinde geklärt. Menschen sind angeleitet, wie sie im Alltag diakonisch tätig sein können. Massnahmen sind eingeführt, damit der Gottesdienst am Sonntag mit der Diakonie im Alltag vernetzt ist. Kirchgemeindemitglieder sind auf Angebote der Diakonie aufmerksam gemacht. Die Seelsorge ist gefördert und bekannt gemacht. Seelsorge als Handlungsfeld der Kirche ist in der Kirchgemeinde geklärt. Mitarbeitenden steht genügend Zeit für die Seelsorge zur Verfügung. Mit der Seelsorge beauftragte Personen sind für ihre Aufgabe geschult. Kirchgemeindemitglieder sind auf Angebote der Seelsorge aufmerksam gemacht. Niederschwellige Begegnungsmöglichkeiten sind geschaffen. Mitarbeitende suchen Menschen auf, um mit ihnen in Kontakt zu kommen. Einladende, beziehungsfördernde, niederschwellige Begegnungsmöglichkeiten sind vorhanden. OeME-Anliegen haben Raum im Handeln unserer Kirchgemeinde Kontakt zu unseren Hilfswerken HEKS, mission 21 und Bfa (Brot für alle) wird regelmässig gepflegt. Die OeME-Kommission arbeitet konkrete Vorschläge aus zur Umsetzung zuhanden der Kirchenpflege (Beispiel Partnerschaft in Ungarn). Bestehende ökumenische Kontakte/Veranstaltungen werden gepflegt und wo möglich ausgebaut. Legislaturziele 2010 bis 2014 Seite 7

8 Bildung und Spiritualität Spiritualität ist gefördert. Die Spiritualität als Methode zur Begegnung mit Gott und zur Hinführung zum Leben und Reden mit Gott ist in der Gemeinde gefördert. Die Kinder- und Jugendarbeit ist gefördert. Das rpg (religionspädagogische Gesamtkonzept) ist nach den Vorgaben der Landeskirche umgesetzt. Bei der Konfirmation sind Jugendliche informiert über Anschlussangebote, wovon mindestens eines durch die Kirchgemeinde selber angeboten wird. Massnahmen zur Weiterentwicklung der Jugendarbeit sind eingeleitet. Der Bedarf des Eltern-Kind-Singens ist geprüft. Oekumenisches Fiire mit de Chline findet regelmässig statt. Neue Kontakte zu Jungsenioren, Familien und Singles sind hergestellt. Über Vorträge, Bildungsveranstaltungen und weitere Begegnungsplattformen ist der Kontakt zu Jungsenioren, Familien und Singles hergestellt. Über die Elternkontakte werden neue Freiwillige, Ehrenamtliche oder Veranstaltungsbesucher gewonnen. Legislaturziele 2010 bis 2014 Seite 8

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