Auswahl und Implementierung eines Lieferantenmanagement-Tools

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1 Bilfinger SE Auswahl und Implementierung eines Lieferantenmanagement-Tools René Grams Manager Procurement Processes and Tools Bilfinger SE November 2014

2 Agenda Bilfinger at a glance Einkauf Status quo Erfahrungen bei der Auswahl und Implementierung eines Lieferantenmanagement-Tools Erfahrungen bei der Auswahl und Implementierung eines Lieferantenmanagement-Tools Seite 2

3 Bilfinger Ihr Erfolg Unser Angebot INDUSTRIAL POWER BUILDING AND FACILITY CONSTRUCTION* Industrial Maintenance Power Systems Building Construction Insulation Scaffolding and Painting Piping Systems Facility Services Infrastructure Oil and Gas Offshore Systems & Grids Real Estate Industrial Fabrication and Installation Water Technologies Engineering, Automation and Control Support Services * to be sold Seite 3

4 Bilfinger Weltweit für unsere Kunden im Einsatz Leistung nach Regionen % Übriges Europa 39% Deutschland 11% Amerika 3% Afrika 5% Asien Seite 4

5 Kennzahlen des Konzerns in Mio Leistung Auftragseingang Auftragsbestand EBITA bereinigt 1, EBITA-Marge bereinigt 1,2 4,5% 4,8% EBITA Bereinigtes Konzernergebnis aus fortzuführenden Aktivitäten Konzernergebnis Mitarbeiter ) bereinigt im Jahr 2013 um Einmalaufwendungen in Zusammenhang mit dem Effizienzsteigerungsprogramm Bilfinger Excellence und Belastungen aus dem Verkauf der deutschen Straßenbauaktivitäten sowie um Ergebnisbeiträge aus dem Verkauf von Anteilen im Nigeriageschäft (Gesamtjahr 2013: 71 Mio. vor Steuern und 45 Mio. nach Steuern, 4. Quartal 2013: 59 Mio. vor Steuern und 35 Mio. nach Steuern) 2) bereinigt im Jahr 2012 um Ergebnisbeiträge aus dem Verkauf von Anteilen im Nigeriageschäft (Gesamtjahr 2012: 45 Mio. vor Steuern und 37 Mio. nach Steuern; 4.Quartal 2012: 0 Mio. vor und nach Steuern) 3) bereinigt um die unter 1) und 2) genannten Sondereinflüsse im EBITA sowie um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Akquisitionen (Gesamtjahr 2013: 35 (Vorjahr: 35) Mio. nach Steuern; 4.Quartal 2013: 9 (Vorjahr: 11) Mio. nach Steuern) 4) beinhaltet fortzuführende und nicht fortzuführende Aktivitäten Seite 5

6 Agenda Bilfinger at a glance Einkauf Status quo Erfahrungen bei der Auswahl und Implementierung eines Lieferantenmanagement-Tools Erfahrungen bei der Auswahl und Implementierung eines Lieferantenmanagement-Tools Seite 6

7 Bilfinger Einkaufsprofil 2013 Einkaufsvolumen (gemäß Geschäftsbericht 2013) Materialbezüge Mio. 39% 61% Subunternehmerleistungen Mio. Konzern: ~ 500 Mitarbeiter im Einkauf Gesamt Einkaufsvolumen 2013: Mio. Seite 7

8 Bilfinger Einkaufsziel und Einkaufsstrategie Einkaufsziel Kernelemente der Einkaufstrategie Der Einkaufs-Diamant Der Einkauf liefert durch ein professionelles Einkaufsnetzwerk einen maßgeblichen Wettbewerbsvorteil und Mehrwert zum Erfolg. Fachaufsicht Einkaufsnetzwerk Bedarfsbündelung Warengruppenmanagement Lieferantenmanagement Ausgabentransparenz Zielsteuerungsgrößen Kompetenzmanagement Seite 8

9 Agenda Bilfinger at a glance Einkauf Status quo Erfahrungen bei der Auswahl und Implementierung eines Lieferantenmanagement-Tools Erfahrungen bei der Auswahl und Implementierung eines Lieferantenmanagement-Tools Seite 9

10 Ausgangssituation 2011 Ist-Aufnahme Umsetzungsgrad Lieferantenmanagement Projektteam mit Beteiligung aller damaligen Teilkonzerne von Bilfinger Ergebnisse Kein einheitliches Lieferantenmanagement Fehlende übergreifende Transparenz Keine Standards bei der Bewertung von Lieferanten Hoher Aufwand für Lieferanten und Einkauf bei der Pflege der Stammdaten Priorisierung der Themen Lieferantenbewertung und auswahl Erfahrungen bei der Auswahl und Implementierung eines Lieferantenmanagement-Tools Seite 10

11 Roadmap Bilfinger Lieferantenmanagement Mehrjährige Laufzeit bereits zu Beginn geplant Frühzeitige Festlegung auf SAP Supplier Lifecycle Management (SAP SLC) passend zur IT-Strategie des Konzerns Lieferantenauswahl Konzeptionierung Umsetzung Registrierung Umsetzung Qualifzierung & Datenpflege Umsetzung Zertifikatsmanagement Lieferantenbewertung Konzeption Nutzung Intranet-Tool Konzeption SAP SLC Nutzung SAP SLC Lieferantenentwicklung Konzeptionierung Umsetzung Lieferantenausphasung Konzeptionierung Umsetzung Übergreifende Funktionen Upgrade auf SP05 Dublettenverwaltung Anbindung Backend-Systeme Erfahrungen bei der Auswahl und Implementierung eines Lieferantenmanagement-Tools Seite 11

12 Zielsetzung Lieferantenmanagement Ziel Fokus auf die besten Lieferanten in Bezug auf Risiko, Compliance, Termin, Qualität und Preis Nutzen Transparenz über die Leistungsfähigkeit der Lieferanten Risikominimierung im Einkaufsprozess Vorgehensweise Einführung eines standardisierten konzernweiten Lieferantenmanagements Einsatz von unterstützenden Tools zur Lieferantenbewertung/ -auswahl/ -entwicklung Prozess des Lieferantenmanagements Lieferantenauswahl Lieferantenbewertung Überprüfung der Compliance-Einhaltung Lieferantenausphasung Lieferantenentwicklung Ausbau von Geschäftsbeziehungen Erfahrungen bei der Auswahl und Implementierung eines Lieferantenmanagement-Tools Seite 12

13 Systemunterstützung Implementierung eines internen Tools zur kurzfristigen Einführung einer konzernweit einheitlichen Lieferantenbewertung als Brückentechnologie einfache Anwendbarkeit Testphase für Content und Struktur Erstellung eines Lastenhefts für ein ganzheitliches Lieferantenmanagement-Tool aus den Ergebnissen der durchgeführten Lieferantenbewertungen sowie den Konzepten des Lieferantenmanagements Erfahrungen bei der Auswahl und Implementierung eines Lieferantenmanagement-Tools Seite 13

14 Konzernweit einheitliche Lieferantenbewertung Bewertungen aus den Bereichen Einkauf, HSEQ, Logistik und Risiko Z.B. im Bereich Einkauf drei Fragen, davon eine Pflicht-Frage So tief wie möglich bei einer inhomogenen Lieferantenstruktur Auswertungen und Fact-Sheet über die Anwendung direkt abrufbar Erfahrungen bei der Auswahl und Implementierung eines Lieferantenmanagement-Tools Seite 14

15 Registrierung und Qualifizierung von Lieferanten Die Heterogenität der Lieferantenstruktur findet sich im Fragebogenkonzept für Qualifizierung von Lieferanten wieder Registrierung (Erstanmeldung) kurz und für alle Lieferanten gleich, Qualifizierung stark geschäftsspezifisch und warengruppenabhängig Erfahrungen bei der Auswahl und Implementierung eines Lieferantenmanagement-Tools Seite 15

16 Lieferantenentwicklung und -ausphasung Inhaltliche Aufbereitung und Konzeptionierung im Rahmen von divisionsübergreifenden Workshops Darauf aufbauend Lastenheft und Prozessbeschreibung Umsetzung in SAP SLC in 2015 geplant Erfahrungen bei der Auswahl und Implementierung eines Lieferantenmanagement-Tools Seite 16

17 Umsetzung in SAP SLC Lieferantenregistrierung Erfahrungen bei der Auswahl und Implementierung eines Lieferantenmanagement-Tools Seite 17

18 Umsetzung in SAP SLC Lieferantendatenpflege Erfahrungen bei der Auswahl und Implementierung eines Lieferantenmanagement-Tools Seite 18

19 Umsetzung in SAP SLC Lieferantensuche und Darstellung der Ergebnisse Erfahrungen bei der Auswahl und Implementierung eines Lieferantenmanagement-Tools Seite 19

20 Nächste Schritte Lieferatenentwicklung Lieferantenausphasung Lieferantenhierarchien Zertifikatsmanagement Zentrale Lieferantenstammdatenpflege Dublettenbearbeitung Überarbeitung der Bewertungskriterien Anschluss weiterer ERP-Systeme Erfahrungen bei der Auswahl und Implementierung eines Lieferantenmanagement-Tools Seite 20

21 Lessons learned Projektmanagement Einbindung aller Beteiligten bereits zu Beginn des Projektes Regelmäßiger Informationsfluss über verschiedene Medien (Workshops, Präsentationen, Newsletter, Intranet, Podcasts) Technische Umsetzung Inhaltliche Umsetzung Abgestimmtes Konzept als Grundlage Frühzeitige Erstellung von Content notwendig, um ein Lastenheft in gebotener Tiefe zu erstellen Probephase (hier Brückentechnologie) bereitet Nutzer vor und führt zu Akzeptanz Funktionsumfang SAP SLC Anbindung an bestehende Systeme Aufwand bei der Einführung Erfahrungen bei der Auswahl und Implementierung eines Lieferantenmanagement-Tools Seite 21

22 Das Erreichen unserer anspruchsvollen Ziele setzt die vertrauensvolle Kooperation aller Beteiligten voraus! Seite 22

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