Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Denken: Interpersonale Kommunikation Thesenpapier Spring Term 09 Gruppe B

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1 Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Denken: Interpersonale Kommunikation Thesenpapier Spring Term 09 Gruppe B Dozent: Prof Dr phil Gertraut Koch Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft & Wissensanthropologie Thema: Die Unwahrscheinlichkeit der Kommunikation Textgrundlage: Luhmann, N. (1981). Die Unwahrscheinlichkeit der Kommunikation. In N. Luhmann (Ed.), Die soziologische Aufklärung III (pp ). Opladen. Luhmann, N. (1998). In F. B. Simon (Ed.), Lebende Systeme, Wirklichkeitskonstruktionen in der systemischen Therapie (pp ). Referenten: Mirjam Hobeck, Irina Spokoinyi

2 (1998) I. Nur Kommunikation kann kommunizieren - Einleitung Psychische bzw. soziale Systeme sind hochkomplex und ihre Dynamik für den Beobachter intransparent. Für Soziologien sind Kommunikation und Handlung subjektbezogen, sie sind auf ein Individuum zurückzuführen. Luhmann abstrahiert das Netzwerk Kommunikation vom Subjekt und entwickelt durch seine Kernthese, dass nur die Kommunikation kommunizieren kann, eine vollkommen neue Betrachtungsweise. Die moderne Gesellschaft hat viele Teilsysteme, denen unterschiedliche Selbstreferenzen zugrunde liegen. Diese differenzierte Ausgestaltung hat zur Folge, dass sich unterschiedliche Weltbeobachtungsperspektiven in den jeweiligen Subsystemen herausbilden. Theoretische Ansätze sind vor die Herausforderung gestellt Selbstreferenzen aus der Metaebene zu betrachten, als Beobachter von Beobachtungen (second order cybernetics im Sinne Heinz von Foersters). Während Luhmann in den 80ern noch Handlung als zentrales Reproduktionsmoment betrachtet 1, rückt er die Bedeutung von Handlungen hier zu Gunsten von Kommunikation ein. Da aber Kommunikation nicht direkt beobachtet, sondern nur erschlossen werden kann, wird sie durch Handlung sichtbar und bekommt eine räumlich-zeitliche Dimension. Kommunikation ist einerseits eine soziale Operation (sie impliziert Interaktion) und andererseits fordern soziale Systeme Kommunikation (soziale Situationen setzten Kommunikation in Gang). Soziale Systeme reproduzieren sich also auf Basis. In seiner Begriffsdefinition isoliert Luhmann Kommunikation vom Bezug auf Bewusstsein oder Leben. Letztlich wäre Kommunikation ohne Bewusstsein, Leben, aber auch physikalischen Faktoren etc. nicht möglich, es geht aber darum den Sachverhalt unabhängig von Akteuren und Individuen zu betrachten. II. Kommunikation kommt zustande durch die Synthese von drei verschiedenen Selektionen: Information, Mitteilung, Verstehen. Die Information kann insofern als Selektion verstanden werden, als dass sie zwischen dem unterscheidet, was gesagt wurde und dem, was dadurch ausgeschlossen bleibt. Die Information, dass es regnet schließt z.b. aus, dass die Sonne scheint. Die Mitteilung ist eine Selektion dessen, welche Informationen aus dem individuellen Informationsschatz weitergeleitet werden. Das Verstehen selektiert eine bestimme Differenz, den Unterschied zwischen Information und Mitteilung. Die Bibliothekarin versteht, dass Alter das Buch fallen gelassen hat, um sie zu ärgern, nicht weil sie ihn erschrocken hat. Missverstehen ist in diesem Sinne auch Verstehen. Ist der Unterschied zwischen dem Informationsgehalt und den Gründen Alters die 1 Luhmann betrachtet die Gesellschaft als ein aneinander anschließen von sinnhaft verknüpften Handlungen

3 Information mitzuteilen erkennbar, werden die drei Selektionen zur Kongruenz gebracht und Kommunikation kann zustande kommen. Abgrenzung von Wahrnehmung zu Kommunikation Wenn keine Trennung zwischen Information und Mitteilung vollzogen wird, wenn die Differenz nicht bewusst ist, dann kann man nur von Wahrnehmung und nicht von Kommunikation sprechen. Kommunikation gibt zwar die Möglichkeit für mitlaufende Wahrnehmung, diese ist aber ein rein psychisches Ereignis. Diese ist nicht Teil des Kommunikationssystems und findet darin keinen Anschluss, weil das Bewusstsein anderer abgeschlossen und nicht einsehbar ist. Über Wahrnehmungen kann kommuniziert werden, indem Situationsdeutungen ausgetauscht werden. Kommunikationsprobleme Kommunikation über Verstehen, Missverstehen oder Nicht-Verstehen auf einer Metaebene ist nur im Rahmen der Eigengesetzlichkeiten des Kommunikationssystems möglich. Rückfragen und Erläuterungen sind hier die normale Technik ohne zu psychische Aufladung zu führen. Die Mitteilung du verstehst mich nicht dagegen ist der Versuch Kommunikationsprobleme durch Kommunikation zu lösen. Man kommuniziert darüber, dass Kommunikation fehlgeschlagen ist und unter dem Umstand des Nicht-Verstehens nicht weiterlaufen kann, und setzt damit die Kommunikation fort (paradoxe Kommunikation). III Die Emergenz der Kommunikation Kommunikation ist eine emergente Realität, ein Sachverhalt sui generis 2. Entgegen dem handlungstheoretischen Ansatz sieht Luhmann die Kommunikation nicht als Übertragungsprozess von Wissen durch Alter an Ego. Er fasst die Kommunikation innerhalb des sozialen Systems und betrachtet somit ihre Emergenz. Durch das Bilden eines Gedächtnisses baut die Kommunikation Redundanzen auf, die verschiedenartigen Zugriff auf Informationen erlauben. Da jeder Zugriff ein Selektionsakt ist, pulsiert das System zwischen der Erzeugung von Überschuss und Selektion. Durch die Verschriftlichung, den Buchdruck hat die Gesellschaft im Bereich des Kommunikationssystems einen enormen Komplexitätsschub bekommen. Information, Mitteilung und Verstehen können nur innerhalb von Kommunikation existieren. Sie stehen in einem zirkulären Verhältnis wechselseitiger Abhängigkeit. Kommunikationssystem als autopoietisches System 3 Das Kommunikationssystem ist operativ vollkommen geschlossen. Es kann kein Austausch mit der Umwelt vollzogen werden. Die Elemente und Strukturen werden nur durch 2 passt nicht in eine übliche Kategorisierung und bildet damit eine eigene Gattung 3 Autopoiesis ist ein Begriff, der zunächst vom Biologen Humberto Maturana geprägt wurde. Luhmann erweiterte und übertrug ihn von biologischen Systemen auch auf psychische und soziale Systeme (vgl. dazu Baraldi et al, 1998: 29-33).

4 Kommunikation selbst produziert und reproduziert. Nur Kommunikation kann Kommunikation beeinflussen, kontrollieren oder reparieren. IV Reproduktion des Kommunikationssystems und Grundannahmen seines Fortbestehens Kommunikation hat keinen Zweck, nur zweckorientierte Episoden. Habermas These, Zweck von Kommunikation sei Konsens, dementiert Luhmann als empirisch falsch. Auch Dissenssuche ist ein rationaler Kommunikationsgrund, wie auch Konsenssuche. Letztlich ist entscheidend, ob verstandene Informationen angenommen oder abgelehnt werden. Das Risiko der Ablehnung begünstigt zwei Strategien: das Meiden von Kommunikation mit Ablehnungswahrscheinlichkeit und Aufbau von Institutionen zum Überwinden der Unwahrscheinlichkeit (symbolisch generalisierte Kommunikationsmedien). Kommunikation zwingt zu Selektion, zu einer Entscheidung. In dieser Birifucation liegt die Autopoiesis des Kommunikationssystems. Das bedeutet, damit garantiert das System seine eigene Fortsetzbarkeit. Die einzige Ausnahme bildet hierbei die Welt. Innerhalb dieser spielen sich jegliche Prozesse ab; sie kann nicht abgelehnt werden, da sie Bedingung für jegliche Kommunikation eben auch Ablehnung an sich ist. V Problem der Wertbeziehung von Kommunikation Die Stabilität von Werten beruht auf dem Unterstellen und Erproben der Semantik. Werte erhalten ihre Geltung durch Unterstellung. Wer gegen sie argumentieren möchte, muss ein hohes Maß an Komplexität und Argumentationslast übernehmen. Werte sollen eine gemeinsame Basis der in der Gesellschaft produzierten Kommunikation liefern. Man unterstellt, dass Werte geteilt werden und in den Kommunikationsprozess impliziert werden. Werte sind in der Gesellschaft zu einem hohen Maße institutionalisiert. Wer also Einwände oder Zweifel hat, trägt die Argumentationslast. Wertedebatten implizieren aber wiederum neue Werte und führen zu einem endlosen Unterfangen. Um sich dem nicht auszusetzten kommuniziert man über Interessen und Präferenzen. VI Interdependenzen von psychischen und sozialen Systemen Psychische und soziale Systeme stellen in sich geschlossene, autopoietische Systeme dar, die füreinander intransparent aber trotzdem interdependent sind. Luhmanns Ansatz betont die Differenz von psychischen und sozialen Systemen. Während die psychischen auf dem Bewusstsein des Menschen basieren, bildet Kommunikation die Grundlage sozialer Systeme. Beiden ist jedoch gemein, dass sie in sich geschlossene, autopoietische Systeme darstellen. Dies heißt jedoch nicht, dass sie unabhängig voneinander koexistieren. Ohne psychische Systeme gäbe es auch keine sozialen Systeme. Allerdings sind beide Systeme füreinander intransparent. Wäre dem nicht so, bestünde die Notwendigkeit der Kommunikation erst gar nicht, da sich das den sozialen Systemen eigentlich verschlossene Bewusstsein der psychischen Systeme öffnen würde. Um kommunizieren zu können, müssen die Bewusstseinsstrukturen der Individuen zwar nicht bekannt sein; allerdings muss eine gewisse Verständnisbasis gegeben sein, um der Kommunikation eine Anschlussmöglichkeit zu gewähren.

5 Die Unwahrscheinlichkeit der Kommunikation (1981) I Die Unwahrscheinlichkeit der Kommunikation als Grundannahme über die Natur Niklas Luhmann fordert eine umfassende theoretische Betrachtung des Kommunikationsproblems, die auf der Annahme von Unwahrscheinlichkeit als Grundeigenschaft der Natur beruht. Das Überwinden dieser Unwahrscheinlichkeit ist für die Bildung von Ordnung existenziell und nicht selbstverständlich. Anders als bei der partiellen Betrachtung von Kommunikationsfaktoren, gewinnt man mit dieser Theorie eine andere Beurteilung für Erreichtes und zu Verbesserndes. Kommunikation als Voraussetzung menschlicher Beziehungen fordert das Transformieren von Unwahrscheinlichkeit in Wahrscheinlichkeit. Rekombination von Ordnung ist unwahrscheinlich. Wenn es unwahrscheinlich ist Ordnung herzustellen, indem man Kommunikation, Basis für jegliche Ordnung, unwahrscheinlich erreicht, so ist beim Auflösen einer Ordnung unwahrscheinlich sie wieder zusammenfügen zu können. II Die drei Unwahrscheinlichkeiten der Kommunikation Kommunikation als Phänomen ist für uns selbstverständlich und muss daher eher als Problem gefasst werden. Luhmann will Kommunikation nicht beschreiben, sondern die Rahmenbedingungen, Hindernisse dafür aufzeigen. Wie ist Kommunikation möglich? Kommunikation ist unwahrscheinlich! Alter Ego Die drei Unwahrscheinlichkeiten der Kommunikation müssen überwunden werden, damit sie zustande kommen kann: 1. Verstehen Es ist unwahrscheinlich, dass Alter versteht, was Ego meint. Alters Bewusstsein, Gedächtnis bildet einen kontextgebunden Rahmen für das Verständnis. 2. Erreichen Es ist unwahrscheinlich, dass Kommunikation den Kreis der unmittelbar Anwesenden überschreitet. Bei räumlicher und zeitlicher Extension des Interaktionssystems kann Aufmerksamkeit nicht garantiert werden, auch wenn ein beweglicher und zeitbeständiger Träger vorhanden ist.

6 3. Erfolg Es ist unwahrscheinlich, dass Alter das, was Ego kommuniziert, annimmt. Der selektive Inhalt (Information) wird bei einem kommunikativen Erfolg als Prämisse des eigenen Handelns übernommen. Schwellen der Entmutigung führen zum Unterlassen von Kommunikation. Die Unwahrscheinlichkeit einer aussichtsreichen Kommunikation in allen drei Dimensionen ist nicht nur ein Hindernis für Verständigung sondern kann Alter auch entmutigen sich mitteilen zu wollen, wenn er die Kommunikation für aussichtslos erachtet. Kommunikation bildet die operative Einheit in sozialen Systemen. Deshalb können nur soziale Systeme aufgebaut werden, bei denen die Unwahrscheinlichkeit überwunden werden kann. Die Art, wie Unwahrscheinlichkeiten transformiert werden, regeln den Aufbau sozialer Systeme Das Transformieren von einer der Unwahrscheinlichkeiten in Wahrscheinlichkeit verstärkt die anderen Unwahrscheinlichkeiten: Wenn Unwahrscheinlichkeit der Verbreitung technisch überwunden werden kann, steigert sie die Unwahrscheinlichkeit des Erfolgs. Verbreitung der Mitteilung über den Kreis der Anwesenden hinaus erschwert das Verstehen und macht Annehmen unwahrscheinlicher. Problemlösungen belasten sich wechselseitig und lösen daher immer neue Folgeprobleme aus. Es gibt keinen Weg zu immer besserer menschlicher Kommunikation. Luhmann betrachtet das als eines der grundlegenden Strukturprobleme moderner Gesellschaften III Funktionaler Begriff der Medien Der Begriff (Massen-)medien umfasst alle Einrichtungen, die unwahrscheinliche Kommunikation in wahrscheinliche umformen. Arten von Medien: 1. Sprache Symbolische Generalisierungen ersetzten Wahrnehmungen 4 um übereinstimmendes Verstehen herbeizuführen. Gemeinsame Sprache erweckt den Eindruck einer gemeinsamen Verständnisbasis. 2. Verbreitungsmedien Verbreitungsmedien überschreiten die Grenzen des Systems von Anwesenden. Dafür werden Informationen fixiert (z.b. durch Schrift). Die Zugänglichkeit der 4 siehe zu Unterschied Kommunikation Wahrnehmung Was ist Kommunikation, Abschnitt II

7 Verbreitungsmedien erweitert das Gedächtnis der Kultur. Ihre Selektivität entscheidet über die Einschränkung der anschließenden Kommunikation. 3. symbolisch generalisierte Kommunikationsmedien Geld, Staatsraison, Recht, Werte, wissenschaftliche Wahrheit, Liebe Diese unterschiedlichen Medien wirken in den wichtigsten gesellschaftlichen Bereichen entsprechend ihrer selektiven Aspekte auf den Evolutionsprozess ein und fördern die Ausdifferenzierung der Gesellschaft. Ihre Spezialisierung auf verschiedene Arten von Unwahrscheinlichkeiten führen zur Bildung von Funktionssystemen, in denen sie die Annahmewahrscheinlichkeit der Kommunikation erhöhen. Sie entstehen erst, wenn Verbreitungstechnik die Grenzen der Interaktion unter Anwesenden überschreitet und eine unbeschränkte Zahl Nichtanwesender erreichen kann (Schrift als Grundvoraussetzung). Außerdem müssen symbolisch selektive Kommunikationsmedien abstrakte und zugleich spezifische Eigenschaften aufweisen um in einer Vielzahl von noch nicht bekannten Situationen wirken zu können. Ordnung entsteht durch das Ermöglichen unwahrscheinlicher Kommunikation und deren Normalisierung in sozialen Systemen. Verbreitungstechnik führt zu verstärkten Erfolgsproblemen der Kommunikation und stellt Kultur damit vor neue Herausforderungen. Größere Differenzierung beschleunigt den Veränderungsprozess, wodurch immer neu gebildete Unwahrscheinlichkeiten immer schneller überwunden werden müssen. IV Auswirkungen von Massenmedien auf gesellschaftliche Strukturen 1. Handlung ist nur kontextgebunden im entsprechenden Teilsystem relevant. Um die gesellschaftlichen Folgen der Auswirkungen der Massenmedien auf das individuelle Verhalten adäquat erfassen zu können, muss das Handeln des Individuums im Kontext des gesellschaftlichen Teilsystems 5, innerhalb dessen es erfolgt, betrachtet werden. Denn Handlung kann nur eine über die jeweilige Situation hinausgehende Relevanz entwickeln, wenn sie dem Kontext eines der Teilsysteme zugeordnet wird. 2. Daher muss man Verbreitungsmedien und Funktionssysteme betrachten, sowie deren Rückkopplungen. Zum einen müssen dazu die Veränderungen der Verbreitungsmöglichkeiten und deren unterschiedliche Auswirkung auf die verschiedenen Funktionssysteme betrachtet werden, zum anderen die Wirkungen, die die beiden Bereiche aufeinander haben. 1) Systematisierung bedeutet die Umwandlung von Unwahrscheinlichkeiten in Wahrscheinlichkeiten und damit die Erhöhung von Kommunikationschancen. Aus dieser Logik heraus ergibt sich durch die funktionale Aufgliederung eine Notwenigkeit für ein Kommunikationsmedium innerhalb des Teilsystems. 6 Aber nicht unbedingt werden in jedem Teilsystem Erfolgschancen gleichermaßen gefördert und 5 Teilsysteme sind etwa Familie, Politik, Wirtschaft, Recht, Gesundheitssystem, Erziehung etc. 6 Zunehmenden Leistungsansprüchen kann ein System nur genügen, wenn Kommunikationsprozesse standardisiert ablaufen und Unwahrscheinlichkeit in Wahrscheinlichkeit ohne großen Aufwand umgewandelt werden kann.

8 es bildet sich nicht immer ein universelles, effizientes Medium heraus, das Unwahrscheinliches in das routinemäßig Erwartbare umwandelt. In einigen Bereichen treten bereits innerhalb einfacher Interaktionssysteme schon entmutigende Schwellen auf. 7 2) Rückwirkungen eines Fortschritts im Bereich Verbreitungstechnik können, wie zum Beispiel beim Buchdruck, eine Verschiebung der gesamten gesellschaftlichen Struktur bedeuten und damit neue Ausgangspunkte für Operationen der Funktionsbereiche bilden. Selektion aus der erweiterten Semantik wird dadurch aber auch erschwert. Voraussetzungen für Operationen können von Massenmedien beeinflusst werden und daher müssen auf jedem neuen Entwicklungsniveau institutionelle Lösungen neu einbalanciert werden. Ob dabei eine zufriedenstellende Lösung möglich ist, stellt Luhmann in Frage. 3) Prämissen, mit denen Massenmedien in die Kommunikationsinteraktion treten, können auf die Konsumenten übertragen werden. 8 Sie haben weiterhin einen Stimulationseffekt, da man, wenn man an Kommunikation teilnehmen will, zur Erhöhung der Chancen für eigene Kommunikation die Semantik der für die Öffentlichkeit festgesetzten Themen kennen muss. Fazit: Nur Kommunikation kann kommunizieren, da es ein abgeschlossenes autopoietisches System ist. Luhmann entkoppelt es von Indiviuen, um es geschlossen betrachten zu können. Es ging ihm darum Zusammenhänge zu erkennen, die auf der elementaren Basis nicht sichtbar werden. Das liegt an der Emergenz Komplexer Systeme, dass man Zusammenhänge und bestimmte Regelmäßigkeiten erst erkennt, wenn man das Gesamte betrachtet. Luhmann geht von der Unwahrscheinlichkeit der Kommunikation aus um die ihr zugrunde liegenden Gesetzmäßigkeiten aus einem neuen Zusammenhang zu sehen. Systematisierung bedeutet die Umwandlung von Unwahrscheinlichkeiten in Wahrscheinlichkeiten und damit die Erhöhung von Kommunikationschancen. Die Problemstellung der Kommunikation als die Transformation von Unwahrscheinlichkeit in Wahrscheinlichkeit setzt in der Kommunikationsforschung radikal an und entwickelt systematische tiefgründige Forschungsfragen. Untersuchungen von Kommunikation in ihrer Interaktion mit Gesellschaft dienen in der Systemtheorie nicht nur speziell der Kommunikationsforschung, sondern sind eine zentrale Fragestellung zu Gesellschaftstheorie. Standardisierung als das Überwinden der Unwahrscheinlichkeit ist Grundbedingung für das Bilden von sekundärer Komplexität. Dabei haben übergeordnete Teilsysteme, wie Politik und Institutionen der Medien eine besondere Rolle, weil sie die Agenda für relevante Themen der Öffentlichkeit und damit auch die Semantik der Kommunikation festsetzen. Der Buchdruck und die Digitalisierung von Informationen hat das Kommunikationssystem enorm verändert, das Gedächtnis erweitert, aber auch Verstehen und Annehmen von Mitteilungen enorm erschwert. 7 Als Beispiel führt Luhmann hier das Erziehungssystem an, in dem Veränderungen von Personen angestrebt wird. Das kann nur durch Kommunikation unter Anwesenden erfolgen, obwohl der gesamte Prozess kommunikationsbasiert ist. Symbolisch generalisierte Kommunikationsmedia gibt es nicht. 8 Welche Nachrichten sind sendewürdig? Sind sie zwangsläufig neu oder fester Bestandteil (Sport, Unfälle)

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