Zur Zukunft der Gesundheits- und Pflegeberufe

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1 Zur Zukunft der Gesundheits- und Pflegeberufe Prof. Dr. Bernd Reuschenbach Prof. Dr. Bernd Reuschenbach 1 von 18

2 Was kommt auf uns zu? Was bringt die Zukunft? Was können wir tun? 2 von 18

3 Was kommt auf uns zu? Global: Steigender Pflegebedarf Global: Qualitativ veränderter Pflegebedarf: Multimorbidität Beratungsbedarf Informiertheit Chronische Erkrankungen Global: Unterjüngerung der Gesellschaft und damit auch der Pflegenden Prof. Dr. Bernd Reuschenbach 3 von 18

4 Was kommt auf uns zu? , ,8 57, ,6 61, Altersgruppen in %-der Gesamtbevölkerung Prof. Dr. Bernd Reuschenbach 4 von 18

5 UN, World Population Aging, Prof. Dr. Bernd Reuschenbach 5 von 18

6 Können die Gesundheits- und Pflegeberufe die Probleme stemmen? Ja, aber nur mit neuen Strukturen, Organisationen und innovativen Ideen! Prof. Dr. Bernd Reuschenbach 6 von 18

7 Akademische Lehreinrichtung für Gesundheits- und Pflegeberufe Mitarbeiter Ort der Berufung Kunden Ort des Lebens 7 von 18

8 Mitarbeiter Mitarbeiter Arbeitszeit Einsatzfelder Pflegehilfen Qualitätssicherung Incentives - Gesundheits- und Krankenpfleger - Altenpfleger - Ehrenamtliche - Heilerziehungspfleger - Fachsozialbetreuer/Altenarbeit - Altenpflegefachhelfer - Heimhilfen - Bachelor, Master, Promovenden - Gerontopsychiatrische Fachkraft Fort- Weiterbildung Prof. Dr. Bernd Reuschenbach 8 von 18

9 Mitarbeiter Arbeitszeit Einsatzfelder Pflegehilfen Qualitätssicherung Incentives Fort- Weiterbildung - Vollzeit - Teilzeit - Altersteilzeit - Sabbatical - Wiedereinstiegprogramme - Auslandsaufenthalt - Pflegefrei - Kinder- und Altenbetreuung 9 von 18

10 Mitarbeiter Arbeitszeit Einsatzfelder Pflegehilfen Qualitätssicherung Incentives Fort- Weiterbildung - Case- und Caremanagement - Demografie-Lotse - Wohnraumberatung /Präventiver Hausbesuche - Gesundheitsprävention - Forschung und Entwicklung - Management/Bildung - Öffentlichkeitsarbeit - Modellprojekte - Anleitung, Beratung - ambulant - teilstationär - stationär 10 von 18

11 Ω Mitarbeiter Arbeitszeit Einsatzfelder Pflegehilfen - Technische Hilfen - Mobilisations & Lagerungshilfen - Automatisierte Assessments - Robotic Qualitätssicherung Incentives Fort- Weiterbildung Prof. Dr. Bernd Reuschenbach - Personelle Hilfen - Hol- und Bringedienste - Hotelerie und Service - Angehörigenprogramm - Dokumentationsassistenz

12 Mitarbeiter Arbeitszeit Einsatzfelder Pflegehilfen Qualitätssicherung Incentives Fort- Weiterbildung - Innerbetriebliches Vorschlagswesen - Abbau der Prüfinstanzen - Verpflichtende Fort- und Weiterbildung - Externe Qualitätssicherung + Bewertung

13 Mitarbeiter Arbeitszeit Einsatzfelder Pflegehilfen Qualitätssicherung Incentives Fort- Weiterbildung - Innnovation des Jahres - Mitarbeiter des Jahres - Wohnbereich/Station des Jahres - OE/ PR des Jahres - Bewertung nach persönlicher Zielvereinbarung - Zufriedenheitsbarometer 13 von 18

14 Mitarbeiter Arbeitszeit Einsatzfelder Pflegehilfen Qualitätssicherung Incentives Fort- Weiterbildung - Verpflichtende Fortbildung - Strukturierte und mitarbeiterzentrierte Personalentwicklung - Sponsoring von Studium/Ausbildung - Akademische Lehreinrichtung - research culture (Journalclub) 14 von 18

15 Vision oder Utopie?

16 Wer soll das bezahlen? Norwegen 1,61 Schweden 2,24 Deutschland 0,16 Österreich 0,95 0 0,5 1 1,5 2 2,5 % des Bruttoinlandproduktes für Ausgaben in der Altenpflege, EUROSTAT, 2005 Prof. Dr. Bernd Reuschenbach 16 von 18

17 Fazit Die Fähigkeit Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten wird zu einer Überlebensstrategie Es bedarf einer graduelle gestuften Ausbildung mit geplanten Einsatzfeldern Pflegende arbeiten in neuen Einsatzfeldern (Casemanagement, Prävention, Überleitungspflege, Demografiemanagemente etc.) Das Ehrenamt gewinnt an Bedeutung und verlangt nach Modellen der Zusammenarbeit Pflegeentlastende Dienste und Instrumentarien werden an Bedeutung gewinnen Prof. Dr. Bernd Reuschenbach 17 von 18

18 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 18 von 18

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