Zukunftsprogramm des KSV Sachsen Maßnahmekonzept (MANAKO) III Moderne Verwaltung

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1 Zukunftsprogramm des KSV Sachsen Maßnahmekonzept (MANAKO) III Moderne Verwaltung Stand Entwurf: Info Homepage KSV Sachsen:

2 Themenkomplexe MANAKO III 1. Weiterentwicklung der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention 2. Weiterentwicklung der Teilhabe am Arbeitsleben im Sinne der UN- Behindertenrechtskonvention 3. Zusammenarbeit mit den kommunalen Gebietskörperschaften bei der Erfüllung der sozialen Aufgaben 4. Themen aus der Reform zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe 5. Themen aus der Reform des Sozialen Entschädigungsrechts 6. Optimierung der Kooperation mit den Partnern des KSV Sachsen

3 1. Weiterentwicklung der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention Weiterentwicklung der intensivpädagogischen Wohnstätten Flexibilisierung des ambulant betreuten Wohnens Anpassung der Wohnformen für Suchtkranke Steuerung der Tagesgestaltung und Tagesstruktur für Menschen mit Behinderung

4 1.1 Weiterentwicklung der intensivpädagogischen Wohnstätten Vermeidung des Wechsels in eine intensivpädagogische Wohnform Begrenzung der Verweildauer durch adäquate Betreuungskonzepte Rückkehr in ein Regelangebot durch zielorientiertes Entlassungsmanagement unterstützen Beibehaltung der Platzkapazitäten in intensivpädagogischen Wohnstätten anstreben Fachgespräche mit allen Akteuren Auswertung der Ergebnisse des Projektbeirates Versorgung und Betreuung von Menschen mit geistiger und/oder Mehrfachbehinderungen und herausforderndem Verhalten im Freistaat Sachsen Überprüfung und ggf. Überarbeitung des entsprechenden Leistungstyps

5 1.2 Anpassung der Wohnformen für Suchtkranke Anpassung der Strukturen der Versorgung junger drogenabhängiger Menschen (insbesondere Crystal) möglichst nachhaltige Hilfen, die wieder aus dem System heraus führen weitere bedarfsgerechte Angebote entwickeln Mitwirkung bei der des 10-Punkte-Planes der Sächsischen Staatsregierung zur Prävention und Bekämpfung des Crystal-Konsums klare Beschreibung der Zielgruppe, Mitwirkung bei der Auswahl geeigneter Träger Tagesstruktur durch Angebote mit sinnstiftender Beschäftigung Wahrung des Nachranges der Sozialhilfe

6 1.3 Flexibilisierung des ambulant betreuten Wohnens (abw) : Fortsetzung der Aktivitäten der gezielten Steuerung des abw aus MANAKO I und MANAKO II Erweiterung der Flexibilisierung des abw für Menschen mit seelischer Behinderung : Auswertung der Modellprojekte in Dresden und Leipzig sowie ggf. als reguläres Angebot Definition der Leistung unter Berücksichtigung vorrangiger Angebote anderer Leistungsträger

7 1.4 Steuerung der Tagesgestaltung und Tagesstruktur für Menschen mit Behinderung Schaffung von inklusiven Lösungen für Menschen mit Behinderung, die aus verschiedenen Gründen keiner Beschäftigung nachgehen können Vermeidung neuer Strukturen Einhaltung der Vorgaben von Leistungsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit Nutzung bzw. Weiterentwicklung vorhandener Strukturen nach SGB XI und SGB XII Alternativen zum Förder- und Betreuungsbereich im rechten Maß Öffnung und Vernetzung von Angeboten

8 2. Weiterentwicklung der Teilhabe am Arbeitsleben im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention Evaluierung der Ausgleichsabgabe Optimierung der Übergänge von Werkstattbeschäftigten auf den Arbeitsmarkt Verstetigung und Erweiterung der Angebote in den Integrationsprojekten

9 2.1 Evaluierung der Ausgleichsabgabe Analyse der Ausgabensituation Beobachtung der Einnahmesituation Sicherung der Liquidität durch Anpassung der Ausgaben an die künftigen Einnahmen Durchführung von Leistungs-/Kostenevaluationen unter dem Aspekt der wirksamen Nachhaltigkeit konzeptionelle Planungen zur Priorisierung der künftigen Mittelverwendung unter Berücksichtigung des Bundesteilhabegesetzes (Übergänge aus WfbM)

10 2.2 Verstetigung und Erweiterung der Angebote in den Integrationsprojekten Standort- und Kapazitätserweiterungen, insbesondere mit - Trägern der Sozialwirtschaft, Trägern der WfbM - öffentlichen und kommunalen Einrichtungen v. a. für eine nachhaltige Beschäftigung chronisch psychisch kranker Menschen Erarbeitung und Abstimmung einer Konzeption Intensivierung der Zusammenarbeit mit allen beteiligten Partnern Planung konzeptionelle und zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit Inklusionsinitiative II - AlleImBetrieb Zielvereinbarungen mit WfbM anstreben

11 2.3 Intensivierung der Übergänge von Werkstattbeschäftigten auf den Arbeitsmarkt Zahl der Übergänge von Werkstattbeschäftigten auf den Arbeitsmarkt deutlich erhöhen Optimierung der Zusammenarbeit innerhalb der Allianz Arbeit + Behinderung Bündelung von Leistungen aus SGB IX und SGB XII Entwicklung von Instrumenten für Zielvereinbarungen mit WfbM zur Inklusion von Beschäftigten auf dem Arbeitsmarkt Anpassung bisheriger Beratungs- und Unterstützungsangebote Analyse und Ausbau bewährter Unterstützungsinstrumente, z. B. Spurwechsel Abstimmung eines neuen inklusiven Übergangsmanagements mit allen Akteuren weitere der Handlungsempfehlung der Allianz Arbeit + Behinderung

12 3. Zusammenarbeit mit den kommunalen Gebietskörperschaften bei der Erfüllung der sozialen Aufgaben Gesamtkonzept zur Versorgung älterer Menschen mit Behinderung der Rechtsprechung zum Amtsermittlungsgrundsatz im Sozialgesetzbuch IX Weiterentwicklung der Angebote für behinderte Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten Zentralisierung der Klagebearbeitung im Sozialgesetzbuch IX und Eltern- und Landeserziehungsgeld beim KSV Sachsen

13 3.1 Gesamtkonzept zur Versorgung älterer Menschen mit Behinderung Unterstützung der Kommunen bei der weiteren des sächsischen Konzeptes Vermeidung von Parallelstrukturen für ältere Menschen mit Behinderung Übergangsmanagement ab 65. Lebensjahr intensivieren Erarbeitung und Bereitstellung sozialplanerischer Sozialraumdaten Konzept Übergangsmanagement: Steuerung über Sozialpädagogischen Dienst, Vorbereitung Wechsel Tagesstruktur und/oder Wohnform Abstimmung mit den Kommunen und Leistungsanbietern Initiierung Projekte zur Beratung älter werdender Eltern von Menschen mit Behinderung Entwicklung gemeinsamer beispielhafter Projekte örtlicher/überörtlicher Sozialhilfeträger

14 3.2 Weiterentwicklung der Angebote für behinderte Kinder und Jugendliche mit schwersten Verhaltensauffälligkeiten Sicherstellung bedarfsgerechte Versorgung des Personenkreises innerhalb des Freistaates Sachsen Unterstützung der örtlichen Jugendhilfeträger bei Einbindung wohnortnaher, kleingliedriger Betreuungseinheiten in das Versorgungsnetz Entwicklung und Gestaltung bedarfsgerechter und gemeinsamer Angebotsstrukturen Initiieren und Fortführen von Gesprächen mit Leistungserbringern und Abstimmung mit den Landkreisen und kreisfreien Städten

15 3.3 Zentralisierung Klagebearbeitung im Sozialgesetzbuch IX und Eltern-/Landeserziehungsgeld beim KSV Sachsen zentrale Bearbeitung von Gerichtsverfahren im Bereich des Feststellungsverfahrens nach dem Sozialgesetzbuch IX/Landesblindengeld und dem Eltern- und Landeserziehungsgeld durch den KSV Sachsen im Anschluss an das Widerspruchsverfahren Sicherstellung einer möglichst einheitlichen medizinischen und rechtlichen Beurteilung sowie effizienten und effektiven Bearbeitung der Klagefälle Analyse und Meinungsbildung mit den kommunalen Gebietskörperschaften gegebenenfalls Erarbeitung eines Konzeptes zur Schaffung der rechtlichen und personellen Voraussetzungen für die der

16 3.4 der Rechtsprechung zum Amtsermittlungsgrundsatz im Sozialgesetzbuch IX Organisation des Prozesses der Anpassung und Optimierung der Sachverhaltsermittlung im Verwaltungsverfahren zur Feststellung von Behinderung nach 69 SGB IX Auswertung der Rechtsprechung Erarbeitung von Vorschlägen und Abstimmung von Handlungsempfehlungen und Optimierungsvorschlägen durch den KSV Sachsen Erstellen von Arbeitshilfen und Regeln zur Sachverhaltsaufklärung EDV-seitige Unterstützung bei der der Handlungsbedarfe

17 4. Themen aus der Reform zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes Rahmenbedingungen zur der Personenzentrierung Einführung des Budget für Arbeit

18 4.1 Rahmenbedingungen zur der Personenzentrierung im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes Erarbeitung von Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für die der Personenzentrierung Einführung und eines ICF-basierten Instrumentes zur Hilfebedarfsermittlung entsprechend der Vorgaben der Landesregierung Optimierung des sachsenweit einheitlichen Gesamtplanverfahrens Anpassung Rahmenvertrag und Vereinbarungen, Schwerpunkt: Trennung der Fachleistungen von den existenzsichernden Leistungen Prüfung und Schaffung der personellen Voraussetzungen im KSV Sachsen

19 4.2 Einführung des Budget für Arbeit im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes. der Gesetzesvorgaben zur Einführung des Budget für Arbeit Verbesserung der Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt Herstellung einheitliches Verständnis zu den Reformvorgaben mit allen Beteiligten Erarbeitung eines Konzeptes und Abstimmung dazu Vermeidung separater Strukturen für einzelne Personenkreise Entwicklung gemeinsamer Budgets Eingliederungshilfe und Integrationsamt

20 5. Themen aus der Reform des Sozialen Entschädigungsrechts Schlussfolgerungen aus der Reform Einführung von Fallmanagern

21 5.1 Schlussfolgerungen aus der Reform planvolle und effektive der Vorgaben aus der Reform des Sozialen Entschädigungsrechtes Auswertung der Vorgaben der Reformgesetzgebung Erarbeitung eines skonzeptes Abstimmung des Konzeptes und der Handlungsbedarfe mit allen Beteiligten Anpassung und Änderung der bestehenden Verwaltungsprozesse und EDV-Verfahren

22 5.2 Einführung von Fallmanagern Einrichtung von Fallmanagern im Bereich des neuen Sozialen Entschädigungsrechts im KSV Sachsen entsprechend der Reformgesetzgebung Gewährleistung eines schnellen, unkomplizierten und fachübergreifenden Zugangs zu den Leistungen durch die Fallmanager als zentrale Ansprechpartner Analyse der Aufgaben und strukturellen Voraussetzungen zur Einbindung der Fallmanager Abstimmung der sich daraus ergebenden Handlungsbedarfe mit allen zu beteiligenden Partnern Anpassung der Organisationsstrukturen, Verwaltungsprozesse und EDV-Verfahren

23 6. Optimierung der Kooperation mit den Partnern des KSV Sachsen Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Krankenkassen zum Ausbau der Soziotherapie Abstimmung weiterer Voraussetzungen für die des gesetzlichen Prüfauftrages der Heimaufsicht Nachjustierung der Abstimmungen mit Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit Anerkennung niedrigschwelliger Betreuungs- und Entlastungsangebote Abstimmung zur der Pflegestärkungsgesetze II und III mit den Pflegekassen

24 6.1 Abstimmung weiterer Voraussetzungen für die des gesetzlichen Prüfauftrages der Heimaufsicht Erhöhung der Prüf- und Begehungsquoten durch verbesserte Steuerung der Handlungsabläufe Entwicklung und Ausbau der partnerschaftlichen Beziehungen mit allen Partnern, insbesondere den Landesverbänden der Pflegekassen, MDK, Prüfdienst Private Krankenversicherung und mit anderen Kooperationspartnern sowie beispielsweise der Besuchskommission im Bereich Psychiatrie Einbeziehung weiterer Partner in die lösungsorientierte Zusammenarbeit, insbesondere Bau-, Gesundheits- und Brandschutzamt Einarbeitung der Evaluierungsergebnisse in den Prüfkatalog und die Handlungsempfehlungen Aufbau internes Benchmarking- und Dokumentationssystem Weiterentwicklung der EDV-gestützten Bearbeitung

25 6.2 Nachjustierung der Abstimmungen mit der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit Intensivierung der fachlichen und strategischen Zusammenarbeit des KSV Sachsen mit der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit kontinuierliche Beratungen nach gemeinsamer Jahresplanung insbesondere zu folgenden Themen: - Fragen der Bundesteilhabegesetz und Teilhabe am Arbeitsleben - Übergänge aus Werkstätten für behinderte Menschen auf den Arbeitsmarkt - Planung ambulanter Plätze in Rehabilitationseinrichtungen für psychisch Kranke - Beschäftigung chronisch psychisch kranker Menschen strategische Planung und gemeinsamer Aktivitäten Organisation gemeinsamer Prozess durch KSV Sachsen

26 6.3 Abstimmung der der Pflegestärkungsgesetze II und III mit den Pflegekassen Erarbeitung inhaltlicher und organisatorischer Rahmenbedingungen zur der Pflegestärkungsgesetze (PSG) II und III Anpassung der Versorgungsstruktur an die demografische Entwicklung Mitwirkung auf Bundesebene zu den Umstellungsprozessen Abstimmung mit den Partnern auf Landesebene in der Kommission nach 86 SGB XI und beim Abschluss neuer Rahmenverträge Realisierung einrichtungsindividueller Lösungen zur Deckung der Pflegebedarfe von Menschen in SGB XII-Einrichtungen Unterstützung des Prozesses der Umwidmung von Einrichtungen in den Rechtskreis des SGB XI Anpassung der personellen Ressourcen im KSV Sachsen

27 6.4 Anerkennung niedrigschwelliger Betreuungs- und Entlastungsangebote Hinwirken auf den Ausbau der Angebote im kommunalen Bereich Verbesserung der Kommunikation an Schnittstellen, insbesondere Optimierung der Abstimmungsverfahren mit den Pflegekassen zum Einvernehmen im Rahmen der jeweiligen Förderprogramme Weiterentwicklung der Bereiche Qualitätssicherung und Berichtswesen Unterstützung der Kommunen bei der Ausweitung der Öffentlichkeitsarbeit Anpassung der personellen und technischen Ressourcen im KSV Sachsen u. a. Aufbau, Weiterentwicklung und Pflege der fachlich erforderlichen Daten nach Information durch die Pflegekassen Bearbeitung von Anzeigen zu Qualitätsdefiziten

28 6.5 Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Krankenkassen zum Ausbau der Soziotherapie Sicherung des Vorranges der Soziotherapie gegenüber der Eingliederungshilfe durch Ausbau der soziotherapeutischen Leistungen und Verbesserung der Zugangsvoraussetzungen Hinwirken auf stärkere Inanspruchnahme der Leistungen nach SGB V Analyse des gegenwärtigen Versorgungsstandards weiterführende Gespräche mit den Krankenkassen Ableitung von Handlungsbedarfen, insbesondere zu neuen Angeboten sowie sinnvollen Vernetzungen und Steigerung der Nachhaltigkeit der Hilfen Intensivierung der Aufklärungs- und Beratungsarbeit des KSV Sachsen mit Anspruchsberechtigten und Leistungserbringern

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