IK Einkommen, Inflation und Arbeitslosigkeit. Thema 04: Internationale Wirtschaft - Grundlagen

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1 IK Einkommen, Inflation und Arbeitslosigkeit Thema 04: Internationale Wirtschaft - Grundlagen

2 Allgemeines. Nominelle Wechselkurse: Austauschverhältnisse zwischen Währungen. Zwei Darstellungsformen: Preis- und Mengennotierung. Rechnen mit Wechselkursen ist wichtig: Urlaub, Geldanlage und Schuldaufnahme, Wechselkursrisiken auch im Rahmen unternehmerischer Tätigkeit (Export, importierte Vorleistungen und Rohstoffe, Handel mit Importgütern, etc.). Konvertibilität von Währungen: Voll konvertibel ist eine Währung dann, wenn sie ohne jede Beschränkung in andere Währungen getauscht werden kann. Devisen sind ausländische Währungen in Form von Bankguthaben, Wechsel oder Schecks. Ausländisches Bargeld nennt man Valuten bzw. Sorten. Devisenmarkt und Wechselkurse 1

3 Notierungen. Preisnotierung: Preis einer Einheit ausländischer Währung in inländischer Währung. Beispiel: 0,9 Euro pro Dollar. Ein Steigen des Wechselkurses in Preisnotierung = Abwertung der inländischen Währung. Es sind mehr Euro nötig als vorher, um einen Dollar zu kaufen. Mengennotierung: Preis einer Einheit inländischer Währung in ausländischer Währung. Beispiel: 1,11 Dollar pro Euro. Ein Steigen des Wechselkurses in Mengennotierung = Aufwertung der inländischen Währung. Für einen Euro bekommt man mehr Dollar als vorher. Seit werden die Devisenkurse des Euro in Mengennotierung zu einem Euro dargestellt (1 Euro =...). Devisenmarkt und Wechselkurse 2

4 Euro per Dollar bzw. Dollar per Euro nominell. Devisenmarkt und Wechselkurse 3

5 Reale Wechselkurse. Relevanz: Entscheidend für die Wahl zwischen in- und ausländischen Gütern und Dienstleistungen. ɛ p = E p P P bzw. ɛ m = E m P P Notation: p... indiziert Preiswechselkurse, m... indiziert Mengenwechselkurse. Real-effektive Wechselkurse: Realer Wechselkurs gegenüber den Währungen aller Handelspartner, gewichtet mit den Anteilen der betroffenen Länder am Außenhandel (Import wie Export). Darstellung zumeist als Index, dessen Fallen eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit bedeutet (de facto: Mengennotierung). Devisenmarkt und Wechselkurse 4

6 Real-effektiver Wechselkurs für Österreich (1995 = 100). Devisenmarkt und Wechselkurse 5

7 Wo ist der Markt für Währungen? Der Handel mit Währungen findet nicht zentralisiert an nur einem Ort (wie zb einer Börse) statt. Submärkte: zb der Markt für Dollar, der Handel von Yen vs. Dollar, etc. Hauptakteure am Devisenmarkt: Banken (u.a. Privatpersonen) und Zentralbanken. im Auftrag von Unternehmen und Die Wechselkurse für voll konvertible Währungen bilden sich auf freien Devisenmärkten durch Angebot und Nachfrage. Devisenmarkt und Wechselkurse 6

8 Wechselkursbestimmung in der kurzen Frist: Angebot und Nachfrage am Euro-Dollar-Markt. Ordinate: Wechselkurs des Euro in Preisnotierung, also Euro pro Dollar. Verlauf von Nachfrage- und Angebotskurve: Wertet der Euro ab (Wechselkurs in Preisnotierung steigt), so kosten US-amerikanische Produkte nun mehr Euro als vorher, werden also relativ zu europäischen Produkten teurer. Daher vermuten wir, daß in der Folge eher europäische Produkte denn USamerikanische gekauft werden (sowohl von Europäern, als auch von US-Amerikanern). Die Nachfrage nach Euro steigt und das Angebot an Euro sinkt. Gleichgewicht bei E 0. Was passiert, wenn der Wechselkurs aktuell bei E 1 liegt? Devisenmarkt und Wechselkurse 7

9 Angebot und Nachfrage am Euro-Dollar-Markt. Devisenmarkt und Wechselkurse 8

10 Angebot und Nachfrage am Euro-Dollar-Markt. Devisenmarkt und Wechselkurse 9

11 Beispiel. Die Nachfrage nach Euro sinkt und - gleichzeitig - nimmt das Angebot an Dollar ab. Dies könnte zb hervorgerufen werden durch einen Rückgang der Einkommen in den USA, was auch dazu führen wird, daß US-Amerikaner weniger aus der EU importieren als vorher. Die Nachfrage nach Euro bzw. das Angebot an Dollar sinkt, gegeben den Wechselkurs. Die entsprechenden Kurven verschieben sich daher nach links. Der Wechselkurs steigt, der Euro wertet also (bei Konstanz des Euro-Angebotes in der ersten bzw. der Dollar-Nachfrage in der zweiten Graphik) ab. Zu beachten hier: Einerseits kommen Veränderungen von Exporten und Importen vor, welche durch Veränderungen des nominellen Wechselkurses bedingt sind und den Verlauf der Angebots- und Nachfragekurven in den Devisenmarktdiagrammen erklären. Andererseits sind es Veränderungen in Exporten und Importen, welche zb nach Einkommensveränderungen eintreten, die zu Kurvenverschiebungen führen und in der Folge den gleichgewichtigen Wechselkurs verändern. Devisenmarkt und Wechselkurse 10

12 Beispiel: Abwertung des Euro. Devisenmarkt und Wechselkurse 11

13 Beispiel: Abwertung des Euro. Devisenmarkt und Wechselkurse 12

14 Kernaussage. Ein Überangebot bzw. ein Steigen des Angebotes an einer Währung sollte zu einer Abwertung dieser führen. Eine Übernachfrage bzw. ein Steigen der Nachfrage nach einer Währung sollte zu einer Aufwertung dieser führen. Devisenmarkt und Wechselkurse 13

15 Welche Faktoren bestimmen Währungsangebot und -nachfrage? Gleichbedeutende Frage: Welche Gründe gibt es, Währungen zu tauschen? 1. Außenhandel. Importe von Waren und Dienstleistungen führen zu vermehrter Devisennachfrage sowie - gleichzeitig - zu einem vermehrten Angebot an Inlandswährung. In welcher Währung fakturiert wird, hat keinen Einfluß auf den Effekt am Devisenmarkt. Aber: Wechselkursrisiko besteht nur für den, in dessen Währung nicht fakturiert wird. Exporte führen zu einem vermehrten Angebot an Devisen sowie - gleichzeitig - zu einer erhöhten Nachfrage nach der Inlandswährung. Devisenmarkt und Wechselkurse 14

16 Welche Faktoren bestimmen Währungsangebot und -nachfrage? 2. Unterschiedliche Inflationsraten im In- und Ausland. Kaufkraftparitätenbedingung (für E in Preisnotierung): P = E P. Theoretische Aussage: Langfristig sollte der reale Wechselkurs gleich 1 sein. Heimische Güter werden für das Ausland immer teurer, falls die Inflation im Inland dauerhaft höher ist als die ausländische. Güternachfrage verschiebt sich dann tendenziell in Richtung ausländischer Güter. Dazu später mehr (siehe Abschnitt Kaufkraftparitätentheorie )! Devisenmarkt und Wechselkurse 15

17 Welche Faktoren bestimmen Währungsangebot und -nachfrage? 3. Unterschiedliche Zinsniveaus im In- und Ausland. Zinsparitätenbedingung (für E in Preisnotierung): i t = i t + Ee t+1 E t E t. Werden keine Wechselkursveränderungen erwartet, wird vermehrt die Währung jenes Landes nachgefragt werden, in dem die Zinsen höher sind. Beispiel: Die Wahl zwischen in- und ausländischen Finanzanlagen. Beispiel: Die Wahl zwischen Euro- und Fremdwährungskrediten. Dazu später mehr (siehe Abschnitt Offenheit auf Finanzmärkten )! 4. Langfristiger Kapitalverkehr, Direktinvestitionen. Zum Beispiel führt ein Kapitalabfluß aufgrund höherer Investitionsrenditen im Ausland zu vermehrter Devisennachfrage. Folge: Eine Abwertung der Inlandswährung. Devisenmarkt und Wechselkurse 16

18 Welche Faktoren bestimmen Währungsangebot und -nachfrage? 5. Wechselkurserwartungen. Kursspekulation. Erwarten die Wirtschaftssubjekte zb, daß der Preis des Dollars (in Euro gemessen) steigt - der Dollar also aufwertet - so lohnt es sich, heute Euro in Dollar zu tauschen (d.h. Dollar nachzufragen) und, nach erfolgter Aufwertung, wieder in Euro zurückzutauschen (man erhält dann für einen Dollar vergleichsweise mehr Euro). Analog: Wird erwartet, daß der Dollar abwertet, haben die Wirtschaftssubjekte einen finanziellen Anreiz, Dollarbestände zu verkaufen (Dollar anzubieten). Nach der Dollar- Abwertung sind dann vergleichsweise weniger Euro nötig, um diese Dollarguthaben wieder aufzubauen. Self-fulfilling prophecies. Devisenmarkt und Wechselkurse 17

19 Welche Faktoren bestimmen Währungsangebot und -nachfrage? 6. Interventionen der Notenbanken. Bewußte An- und Verkäufe der Notenbanken zur Wechselkursbeeinflussung. Beispiel für das sog. Stützen von Währungen: Das Stoppen der Euro-Abwertung im Jahr 2000 durch eine konzertierte Aktion der großen Notenbanken! Besonders bedeutend sind diese Interventionen in Systemen fester Wechselkurse (Beispiel: Europäisches Währungssystem ). 7. Psychologische und politische Faktoren. Beispiele: Aktuelle und erwartete politische Krisen, Regierungswechsel, Kriege, etc. Devisenmarkt und Wechselkurse 18

20 Kaufkraftparitätentheorie (Wechselkurse in der langen Frist). Kurzfristig fluktuieren Wechselkurse vor allem aufgrund von Änderungen von Zinssätzen, politischen Ereignissen und sich verändernden Erwartungen relativ stark. Die Theorie der sog. absoluten Kaufkraftparität (KKP) besagt: Langfristig werden Wechselkurse primär durch die jeweiligen Warenpreise in den einzelnen Ländern bestimmt. Einfachstes Konzept der absoluten Kaufkraftparität ist das Einheitspreisgesetz ( law of one price ). Dieses besagt, daß (unter Außerachtlassung von Transportkosten und Handelsbarrieren) identische Produkte auf allen Märkten gleich viel kosten sollten - egal, wo sie hergestellt werden. Die Preise werden für diesen Vergleich in gleiche Währung (üblicherweise in Dollar) umgerechnet. Die sich auf freien Märkten bildenden Wechselkurse sollten dann dazu beitragen, daß sich die Preise der identischen Güter international angleichen. Devisenmarkt und Wechselkurse 19

21 Kaufkraftparitätentheorie (Wechselkurse in der langen Frist). Beispiel: Ein bestimmtes Güterbündel kostet in den USA Dollar und in Mexiko Pesos. Bei einem Wechselkurs von 100 Pesos pro Dollar kostet dieser Warenkorb in Mexiko 100 Dollar. Was erwarten wir in dieser Situation bei freiem Handel zwischen den USA und Mexiko und wie entwickelt sich dabei der Peso-Dollar-Wechselkurs? Antwort: Wir würden steigende Importe aus Mexiko (Konsum, gewinnbringender Weiterverkauf), eine steigende Nachfrage nach Pesos (gleichzeitig steigendes Angebot an Dollar), und daher eine Aufwertung des Peso (ein Sinken des Peso-Dollar- Wechselkurses) erwarten. Der Preis der mexikanischen Güter (in Dollar) sollte daher steigen aufgrund der Peso-Aufwertung sowie aufgrund der steigenden Nachfrage nach diesen Produkten. Insgesamt sollten sich die Preise in Mexiko denen in den USA angleichen. Devisenmarkt und Wechselkurse 20

22 Kaufkraftparitätentheorie (Wechselkurse in der langen Frist). Die relative Kaufkraftparität (im Gegensatz zur absoluten KKP) argumentiert nicht in Preisniveaus, sondern deren Veränderungen. Die Hauptaussage kennen wir bereits. Devisenmarkt und Wechselkurse 21

23 Kaufkraftparitätentheorie (Wechselkurse in der langen Frist). Populär: Der Big-Mac-Index der Zeitschrift The Economist. Beliebt auch unter Anlegern, um einzuschätzen, ob eine Währung über- oder unterbewertet ist (relativ zum Niveau, das die Kaufkraftparität implizieren würde). Devisenmarkt und Wechselkurse 22

24 Warum kann die Kaufkraftparitätstheorie Wechselkurse auch in der langen Frist nicht vollständig erklären? Nicht identische Güter (Toyota vs. Chevrolet). Nicht handelbare Güter. Handelsbeschränkungen, Zölle, Transportkosten. Präferenzen ( tastes ). Wechselkurse werden auch auf längere Frist oft eher von Finanzströmen (Zinsparität!) denn von Handelsflüssen bestimmt. Devisenmarkt und Wechselkurse 23

25 Offenheit auf Finanzmärkten. Wir beschäftigen uns hier mit der Wahl zwischen in- und ausländischen Geldanlagen. Einfachst: Vergleich zweier Anleihen... für die beim Kauf bzw. beim Verkauf Transaktionskosten in gleicher Höhe anfallen, die bezüglich des Rückzahlungsrisikos als identisch angesehen werden können, mit jeweils einem Jahr Laufzeit, für die sich die Verzinsung bzw. die Rendite für den Anleger aus der Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem am Ende der Laufzeit ausbezahlten Nennwert ergibt (diese Anleihen werden Nullkuponanleihen genannt). Zinsparität 24

26 Offenheit auf Finanzmärkten: Beispiel I. Angenommen, der Zinssatz einer US-amerikanischen Anleihe beträgt 3 %, der Zinssatz einer japanischen Anleihe beträgt 1 %, der gegenwärtige Wechselkurs beträgt 0,01 Dollar pro japanischem Yen, und Anlageentscheidungen werden am erwarteten Ertrag ausgerichtet. Würden keine Wechselkursveränderungen erwartet, wie legten Sie Ihr Geld an, wenn Sie US-Amerikaner bzw. Japaner wären? Erwartete Wechselkursveränderungen beeinflussen die Anlageentscheidung! Tatsächliche Wechselkursveränderungen bestimmen absolute und relative Erträge! Zinsparität 25

27 Offenheit auf Finanzmärkten: Beispiel I. Welchen erwarteten Wert hätten 100 von einem US-Amerikaner in japanische Anleihen angelegte Dollar am Ende der Laufzeit (ausgedrückt in Dollar), wenn erwartet wird, daß der Wechselkurs in einem Jahr bei 0,011 Dollar pro Yen liegen wird? , 01 1, 01 0, 011 = 111, 1. Sollte in diesem Fall ein US-Amerikaner in US- oder japanischen Anleihen anlegen? In japanischen Anleihen, da die erwartete Rendite aus einer Anlage in japanischen Anleihen höher ist als die (als sicher angenommene) Rendite der US-Anleihe von 3 %. Zinsparität 26

28 Offenheit auf Finanzmärkten: Beispiel I. Welchen erwarteten Wert hätten von einem Japaner in US-Anleihen angelegte Yen am Ende der Laufzeit (ausgedrückt in Yen), wenn erwartet wird, daß der Wechselkurs in einem Jahr bei 0,011 Dollar pro Yen liegen wird? , 01 1, , 011 = 9.363, 64. Sollte in diesem Fall ein Japaner in US-Anleihen oder in japanischen Anleihen anlegen? In japanischen Anleihen. Der erwartete Ertrag aus einer Anlage in US-Anleihen ist negativ, japanische Anleihen zahlen zumindest positive Zinsen. Zinsparität 27

29 Offenheit auf Finanzmärkten: Beispiel I. Die in diesem Beispiel erwartete hohe Dollarabwertung (der Preiswechselkurs aus Sicht der USA erhöht sich um 10 %!) läßt eine Anlage in japanische Anleihen relativ vorteilhafter erscheinen, da die Erwartung, am Ende der Laufzeit derart mehr Dollar pro Yen zu bekommen, den relativen Zinsvorteil der US-Anleihen überkompensiert. Für einen Japaner verhält es sich umgekehrt: Die Erwartung, am Ende der Laufzeit derart weniger Yen pro Dollar zurückzubekommen, wiegt den relativen Zinsnachteil der japanischen Anleihe mehr als auf. Fazit für den Fall gleich hoher Zinsniveaus: Angelegt wird in Anleihen jener Währung, für die eine Aufwertung erwartet wird. Frage: Sind die Annahmen dieses Beispiels mit der Zinsparitätenbedingung vereinbar? Zinsparität 28

30 Offenheit auf Finanzmärkten: Beispiel II. Beispiel Fremdwährungskredit. Angenommen, Sie benötigen einen Kredit über Euro, Laufzeit: 1 Jahr. Ihre Bank offeriert Ihnen zwei endfällige Kredite: Einen in Euro mit 5 % Zinsen und einen Franken-Kredit mit 2 % Zinsen. Der aktuelle Wechselkurs sei 1,5 Franken pro Euro. Angenommen, Sie nähmen den Kredit in Franken auf. Kreditvolumen: Franken. In welche Richtung müßte sich der Wechselkurs verändern, damit sich der Zinsvorteil aus dem Franken-Kredit verringert? Antwort: Wenn der Euro gegenüber dem Franken abwertet (der Franken aufwertet), so müssen Sie am Ende der Laufzeit - also bei Rückzahlung des geliehenen Franken- Betrages - relativ mehr Euro aufwenden, um einen Franken zurückzubezahlen... Zinsparität 29

31 Offenheit auf Finanzmärkten: Beispiel II. Bei einem Wechselkurs von... zum Zeitpunkt der Fälligkeit des Franken-Kredites beträgt die Rückzahlung in Euro... Franken pro Euro C 1, , , , , , , Zinsparität 30

32 Offenheit auf Finanzmärkten: Beispiel II. Beobachtung 1: Auch beim Franken-Kredit zahlen Sie Euro zurück, wenn der Euro während der Kreditlaufzeit ca. 3 % gegenüber dem Franken abwertet. Beobachtung 2: Erwarten wir keine Veränderung des Franken-Euro-Wechselkurses, entsteht auch im Falle der Kreditwahl Nachfrage nach der Währung jenes Landes, für das der Zinssatz der höhere ist: Sie nehmen zwar einen Kredit in Franken auf, tauschen diese aber am Devisenmarkt in Euro, um Euro verprassen zu können... Zinsparität 31

33 Die Zahlungsbilanz. Leistungsbilanz. Kapitalbilanz. Unterbilanzen. Restposten ( Statistische Differenz ). Zahlungsbilanz 32

34 Die österreichische Zahlungsbilanz. Positiv erfaßt werden außenwirtschaftliche Transaktionen, die zu einem Angebot an Devisen führen, zb: Güterexporte. Ausländer machen in Österreich Urlaub. Ausländer kaufen österreichische Vermögenswerte. Österreicher verkaufen ausländische Vermögenswerte. Abnahme der OeNB-Währungsreserven. Negativ erfaßt werden außenwirtschaftliche Transaktionen, die zu Nachfrage nach Devisen führen... Zahlungsbilanz 33

35 Die österreichische Zahlungsbilanz. Tabelle: Zahlungsbilanz Österreichs für das 1. Quartal Quellen: WIFO Wirtschaftsdaten. Statistisches Monatsheft der OeNB. p.htm Für Details zur Methodik siehe das Statistisches Jahrbuch Österreichs. Salden in Mio. Euro. Zahlungsbilanz 34

36 Die österreichische Zahlungsbilanz. Güter 607 Dienstleistungen 1877 Einkommen Laufende Transfers Leistungsbilanz 1447 Vermögensübertragungen - 74 Direktinvestitionen Portfolioinvestitionen 708 Sonstige Investitionen Finanzderivate Offizielle Währungsreserven 880 Kapitalbilanz Statistische Differenz Zahlungsbilanz 35

37 Erläuterungen zu den Posten der Zahlungsbilanz. Güter: Warenexport und -import ohne Transport- und Versicherungskomponente. Dienstleistungen: Gütertransport, Reiseverkehr, Bau- und Finanzdienstleistungen, Patente und Lizenzen,... Einkommen: Erwerbs- und Vermögenseinkommen. Laufende Transfers: EU-Beitrag, Gastarbeiterüberweisungen, Pensionen und Renten... Vermögensübertragungen: Erwerb bzw. Veräußerung von nicht produzierten, nicht finanziellen Vermögensgegenständen wie Ankauf von Patenten (nicht deren Nutzung), Verkauf von Kundenstöcken, usw. Weitere Posten: Ein- und Auswanderung, Schuldenerlässe und bestimmte Rückflüsse aus dem EU-Haushalt zur Verbesserung der Infrastruktur. Zahlungsbilanz 36

38 Erläuterungen zu den Posten der Zahlungsbilanz. Direktinvestitionen: Beteiligungen, langfristige Darlehen, kurzfristige Finanzbeziehungen verbundener Unternehmen, Grundstücke... Portfolioinvestitionen: Wertpapiere. Ausgenommen sind Aktien und Finanzderivate, die als Direktinvestitionen zu klassifizieren sind (wenn ein besonders intensives unternehmerisches Engagement vorliegt). Sonstige Investitionen: Weder den Direkt- noch den Portfolioinvestitionen zurechenbare Guthaben, Einlagen und Kredite. Offizielle Währungsreserven: Gold, Bargeld und Einlagen, Wertpapiere, Sonderziehungsrechte und andere Forderungen gegen den Internationalen Währungsfonds etc. Zahlungsbilanz 37

39 Die Rolle der offiziellen Währungsreserven ( Devisenbilanz ). Betrachten wir die Summe aus Leistungs- und Kapitalbilanz (ohne den Posten Offizielle Währungsreserven und ohne Berücksichtigung der statistischen Differenz) für den gesamten Euroraum, so ergab sich zb im 1. Quartal 2003 ein Saldo von rund -40 Mrd. Euro. Daß dieser Betrag negativ war, weist auf ein Überangebot an Euro auf den internationalen Güter- und Finanzmärkten in diesem Zeitraum hin, was für den Euro Druck in Richtung Abwertung bedeutete. Die Zentralbank (in diesem Fall die EZB) kann solche Ungleichgewichte in der Zahlungsbilanz ausgleichen oder auch nicht. Täte sie dieses, so würde sie in diesem Fall das Überangebot an Euro (zum Teil) aufkaufen und dabei Währungsreserven abgeben. Tatsächlich enthält die Euroraum-Zahlungsbilanz für das erste Quartal 2003 eine Abnahme der Währungsreserven in Höhe von ca. 11,7 Mrd. Euro. Zahlungsbilanz 38

40 Offene Gütermärkte: Wiederholung. Eine Erhöhung der Nachfrage im Inland führt in einer offenen Wirtschaft (verglichen mit einer geschlossenen) zu einer relativ geringeren Erhöhung des BIP, da ein Teil der erhöhten Nachfrage für Importe ausgegeben wird. Daher führt eine Erhöhung der Nachfrage im Inland zu einer Verschlechterung der Handelsbilanz. Eine Erhöhung der Nachfrage im Ausland führt - über vermehrte Exporte - im Inland zu einer Erhöhung des BIP und zu einer Verbesserung der Handelsbilanz. Eine reale Abwertung der inländischen Währung führt zu einer Erhöhung der Nettoexporte (sofern die sog. Marshall-Lerner-Bedingung erfüllt ist). Kurzfristig jedoch führt eine reale Abwertung zu einer Verschlechterung der Handelsbilanz, erst über die Zeit hinweg verbessert letztere sich. Der sogenannte J-Kurven-Effekt beschreibt diesen Anpassungsprozeß. Einkommen, Wechselkurs und Handelsbilanz 39

41 Güterhandel Österreichs nach Warengruppen. Quelle: Statistik Austria, Statistisches Jahrbuch 2003, Kapitel 26: Außenhandel. Außenhandel Österreichs 40

42 Güterhandel Österreichs nach Ländergruppen. Außenhandel Österreichs 41

43 Güterhandel Österreichs nach wichtigen Handelspartnern. Außenhandel Österreichs 42

44 Wechselkursbestimmung: Der Kapitalmarktansatz (optional). Motivation: Das Volumen im grenzüberschreitenden Handel von Vermögenswerten übersteigt das Güterhandelsvolumen um ein Vielfaches. Der hier folgende alternative Ansatz zur Darstellung der Wechselkursbestimmung in der kurzen Frist vernachlässigt daher Güterexporte und -importe und argumentiert explizit über außenwirtschaftliche Transaktionen, für deren Volumen die Überlegungen zur Zinsparität maßgeblich sind. Im einfachsten Fall: Die Nachfrage nach ausländischen Anleihen. Wechselkursbestimmung: Der Kapitalmarktansatz 43

45 Wechselkursbestimmung: Der Kapitalmarktansatz (optional). Annahmen: Dollar- und Euro-Anleihen seien perfekte Substitute und weisen eine Laufzeit von jeweils einem Jahr auf. Perfekte Kapitalmobilität. USA = Inland. Der erwartete Ertrag bei einer Anlage im Inland (in Dollar-Anleihen hier) - mit R D ( domestic return ) bezeichnet - sei gegeben mit dem Zinssatz dieser Anleihen von 10 %: R D = 10%. Der erwartete Ertrag bei einer Anlage im Ausland (in Euro-Anleihen) - mit R F ( foreign return ) bezeichnet - soll hier über die Näherungsformel der Zinsparität dargestellt werden. Er ergibt sich in Abhängigkeit vom Zinssatz auf Euro-Anleihen und von der erwarteten Wechselkursentwicklung. Wechselkursbestimmung: Der Kapitalmarktansatz 44

46 Die R F -Gerade. Gegeben sind: Zinssatz auf Euro-Anleihen ebenfalls 10 %. Erwarteter Wechselkurs für das Ende des Jahres: E e t+1 = 1,0 C pro Dollar. Der Wechselkurs ist hier in Mengennotierung gegeben, daher: i = i + E Ee t+1 Et+1 e. Wenn E t = 1,05: R F = 0,1 + [(1,05-1) / 1] = 15 %. Wenn E t = 1,00: R F = 0,1 + [(1-1) / 1] = 10 %. Wenn E t = 0,95: R F = 0,1 + [(0,95-1) / 1] = 5 %. Wechselkursbestimmung: Der Kapitalmarktansatz 45

47 Die R F -Gerade. In der folgenden Abbildung sind diese Punkte verbunden. Die Gerade R F positive Steigung: hat eine Ist E > E e t+1, gilt: Je höher E t, desto höher ist die erwartete Aufwertung der Auslandswährung (des Euro). R F ist dann höher, da der US-amerikanische Investor dann relativ mehr Dollar aus der Anlage in Euro zurückbekommt. Ist E < E e t+1, gilt: Je höher E t, desto geringer ist die erwartete Abwertung der Auslandswährung (des Euro). R F ist dann höher, da der US-amerikanische Investor dann relativ mehr Dollar aus der Anlage in Euro zurückbekommt. Der Ertrag einer Anlage im Ausland ist für den US-amerikanischen Investor aber geringer als der sichere Ertrag einer Dollar-Anleihe. Wechselkursbestimmung: Der Kapitalmarktansatz 46

48 Die R F -Gerade. Wechselkursbestimmung: Der Kapitalmarktansatz 47

49 Gleichgewicht und Anpassung. R D = R F in E. Wenn E t > E, dann ist R F > R D. Folge: Dollar-Anleihen werden verkauft, Euro-Anleihen gekauft. Folge: E t sinkt, der Dollar wertet ab. Wenn E t < E, dann ist R F < R D. Folge: Dollar-Anleihen werden gekauft, Euro-Anleihen verkauft. Folge: E t steigt, der Dollar wertet auf. Sowohl US-amerikanische wie auch europäische Anleger werden zu diesen Entwicklungen beitragen. Wechselkursbestimmung: Der Kapitalmarktansatz 48

50 Verschiebung der R F -Gerade. Die R F -Gerade verschiebt sich dann nach rechts, wenn der Ertrag der Euro-Anleihe bei jedem gegebenen aktuellen Wechselkurs relativ höher ist als vorher. Dies ist der Fall, wenn... der Zinssatz der Euro-Anleihen steigt. der erwartete Wechselkurs sinkt (eine relativ höhere Aufwertung bzw. eine geringere Abwertung des Euro erwartet wird). Folge: Der Dollar wertet ab bzw. der Euro auf. Die R F -Gerade verschiebt sich dann nach links, wenn... Wechselkursbestimmung: Der Kapitalmarktansatz 49

51 Verschiebung der R F -Gerade. Wechselkursbestimmung: Der Kapitalmarktansatz 50

52 Verschiebung der R D -Gerade bei Veränderung des inländischen Zinssatzes. Wechselkursbestimmung: Der Kapitalmarktansatz 51

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