1.2 Dynamische Methoden des Investitions-Controlling

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1 1.2 Dynamische Methoden des Investitions-Controlling Die dynamischen Methoden des Investitions-Controlling sind Methoden, die dem zeitlichen Ablauf der Investitions- und der anschließend folgenden Desinvestitionsvorgänge konzeptionell Rechnung tragen, insbesondere durch die Verwendung finanzmathematischer Methoden wie der Zinsrechnung. Demnach erfolgt eine zeitlich differenzierte Erfassung aller Einzahlungen und Auszahlungen, die sich bezüglich einer Investition während der gesamten Lebensdauer ergeben. Die Methoden beruhen auf folgenden Prämissen: Die Ein- und Auszahlungen bezüglich der Investition fallen am Ende der jeweiligen Periode der Nutzungsdauer an. Die Anschaffungsauszahlung fällt regelmäßig am Ende der Periode Null an. Diese Methoden kann man mit den heutigen PC-gestützten Tabellenkalkulationen sehr stark verfeinern. Es gibt keine Unsicherheiten über die Zukunft. Somit lassen sich die dem Investitionsobjekt zurechenbaren Einzahlungen und Auszahlungen sicher ermitteln. Tatsächlich kann man heute bei einer ausreichend langen Planungshistorie die Planungsqualität beurteilen und über MAD = midium absolute diviation (mittlere absolute Abweichung) und über die Standardabweichung = sigma, bei einer unveränderten Planungsqualität Korrekturfaktoren errechnen, die zu einer Planungssicherheit von > 99 % führen. 14

2 Es existiert ein vollkommener Kapitalmarkt. Liquide Überschüsse können also am Kapitalmarkt zum Kalkulationszinssatz angelegt werden; Kredite können zum Ausgleich von Unterdeckung am Kapitalmarkt zum Kalkulationszinssatz aufgenommen werden. Hierdurch wird es möglich, die Investitionsentscheidung von der Finanzierungsentscheidung zu separieren, denn die Frage der Finanzierungsform ist bei gleichem Soll- und Habenzins irrelevant. Tatsächlich trifft bei gut geführten Unternehmen zu, dass die Verzinsung der eigenen liquiden Mittel wesentlich über dem kalkulatorischen Zinssatz liegt. Darum ist diese Annahme durchaus real zu nennen. Voraussetzung für die Anwendung der dynamischen Methoden ist die Kennzeichnung der Investition oder Investitionsalternativen durch zeitlich differenzierte Zahlungsreihen. Sie weisen eine in der Regel periodengerechte (jährliche) Differenzierung der Einzahlungsüberschüsse (Einzahlungen./. Auszahlungen) aus. Eine feine, z.b. quartalsoder monatsweise Unterteilung des Zahlungsstromes kann in Einzelfällen sinnvoll sein. Im folgenden sollen zunächst die Daten, die für die Durchführung der dynamischen Rechnung nötig sind, definiert und erläutert werden. 15

3 (1) Investitionsdauer / Betrachtungsdauer Die Investitionsdauer (Jahre) ist der Zeitraum zwischen der ersten und der letzten aus bzw. für die Investition zu erwartenden Zahlung. Sie beginnt regelmäßig in der Periode t=0, z.b. mit Auszahlungen für Maschinen, Projektpläne oder Schulungen; dabei ist die Periode t=0 das Jahr, welches der Investitionsdurchführung unmittelbar vorausgeht. Sie endet mit der letzten Zahlung, die sich aus bzw. für die Nutzung der Investition ergibt. Oftmals gelingt es nicht, Einzahlungen und Auszahlungen mit der notwendigen Vollständigkeit und Genauigkeit für alle Perioden festzustellen. An die Stelle der Investitionsdauer tritt dann die Betrachtungsdauer (Jahre). Sie endet zu dem Zeitpunkt, zu welchem die Datenprognose so unsicher wird, dass eine rechnerische Festlegung nicht mehr sinnvoll erscheint. (2) Wirtschaftliche Nutzungsdauer Die wirtschaftliche Nutzungsdauer (Jahre) eines Investitionsobjektes endet, wenn Reparatur-, Wartungs-, und Instandhaltungsauszahlungen so hoch anwachsen, dass es sinnvoll erscheint, das Objekt zu ersetzen. Sie kann auch dadurch beeinflusst werden, dass die Leistungspotentiale des Investitionsobjektes nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen und ein vorzeitiger Ersatz Wettbewerbsvorteile verspricht. So kann auch die wirtschaftlich optimale Nutzungsdauer mit den dynamischen Methoden ermittelt 16

4 werden. In der Praxis begnügt man sich regelmäßig mit einer erfahrungsgestützten Schätzgröße. (3) Bereitstellungsauszahlungen für Anlagegüter Bereitstellungsauszahlungen für Anlagegüter sind Auszahlungen für alle Gegenstände des Anlagevermögens materieller und immaterieller Natur die für den Aufbau und die Leistungsbereitschaft des Investitionsobjektes notwendig sind. (4) Liquidationserlös für Anlagegüter Ein Liquidationserlöswert entsteht, wenn die wirtschaftliche Nutzungsdauer des Anlagegutes länger ist, als die Investitions- oder Betrachtungsdauer und der Investor davon ausgeht, dass eine Verwertung des Gutes zum Ende der Investitions- oder Betrachtungsdauer möglich ist. Die Verwertung kann darin liegen, den Gegenstand zu verkaufen, womit der Liquidationserlöswert dem erwarteten Verkaufspreis entspräche. Liegt die Verwertung darin, den Gegenstand in irgendeiner Form im Unternehmen weiter zu verwenden, dann ist der Restwert gleich dem Kapitalwert der erwarteten Anschlussnutzung, nachdem die Investitions- oder Betrachtungsdauer des Objektes erreicht wurde. In der betrieblichen Praxis wird regelmäßig eine grobe Schätzung dieser Anschlussnutzungen vorgenommen. Vielfach wird der für die Bilanzierungszwecke errechenbare Restbuchwert angesetzt, obwohl 17

5 dieser mit einem entscheidungsorientierten Controlling nichts zu tun hat. (5) Bereitstellungsauszahlungen für Umlaufgüter Bereitstellungsauszahlungen für Umlaufgüter sind Auszahlungen für eine investitionsbedingte Mehrung der Lagerbestände. Auch die Erhöhung der Debitoren ist zu beachten. Hierbei handelt es sich aber genau genommen nicht um Auszahlungen, sondern um Einzahlungsverzögerungen. (6) Liquidationserlöswert für Umlaufgüter Liquidationserlöswerte für Gegenstände des Umlaufvermögens sind denkbar, wenn gegen Ende der Investitions- oder Betrachtungsdauer durch Verwertung von Restbeständen im Umlaufvermögen Einzahlungen erwartet werden können. (7) Laufende Auszahlungen Laufende Auszahlungen umfassen alle Auszahlungen, die in einer Periode wiederkehrend für alle Verbrauchsgüter anfallen. Hierzu gehören Auszahlungen für Rohstoffe, Energie, Löhne, Versicherungsprämien u.a.m. Bei ihnen handelt es sich um aufwandsgleiche Auszahlungen. Nicht enthalten sind Abschreibungen, Wertberichtigungen, Zuführungen zu Pensionsrückstellungen und andere nicht liquiditätswirksame Aufwendungen. Auch Zinsen sind nicht enthalten, da sie erst durch die Rechenmethode selbst erfasst werden. Dadurch 18

6 verbieten sich diese Verfahren eigentlich für geplante Leasingfinanzierungen, weil bei solchen Finanzierungen die Zinsen in den seltensten Fällen mit dem kalkulatorischen Zins in Übereinstimmung gebracht werden können und diese Modelle eigentlich ein Tilgungsdarlehn voraussetzen. (8) Laufende Einzahlungen Laufende Einzahlungen bestehen überwiegend aus den erwarteten jährlichen Umsatzerlösen. Regelmäßig werden auch die laufenden Einzahlungen in Auszahlungsersparnisse uminterpretiert. Diese ergeben sich insbesondere bei der Durchführung von Rationalisierungsinvestitionen aus den erhofften Minderzahlungen für Löhne, Energie oder Reparaturen. (9) Netto-Einzahlungen Als Differenz der laufenden Einzahlungen bzw. Auszahlungsersparnisse und der laufenden Auszahlungen ergibt sich jährlich eine Netto- Einzahlung, die auch als (operativer) Cash Flow, Rückfluss, Einzahlungsüberschuss oder Roh-Gewinn bezeichnet wird. (10) Finanzierungsdaten In der klassischen Form der Investitionsrechnung werden Art und Kosten der Finanzierung nicht explizit berücksichtigt. Es wird unterstellt, dass die Unternehmung beliebig hohe Geldbeträge zu einem bestimmten Zinssatz, dem sogenannten Kalkulationszinssatz, 19

7 aufnehmen oder anlegen kann. Theoretisch ist der Kalkulationszinssatz die Verzinsung der besten Geldverwertung, die alternativ zur betrachteten Investition belastet. Also zeigt das Ergebnis der Investitionsrechnung an, ob die betrachtete Investition im Vergleich zur besten alternativen Geldverwendung vorteilhaft ist oder nicht. In der betrieblichen Praxis bieten sich für die Bestimmung der Höhe des Kalkulationszinssatzes folgende Möglichkeiten, insbesondere für den Fall an, dass der Investition eine oder mehrere konkrete Finanzierungsfonds zugeordnet werden können: Wird die Investition ausschließlich mit Fremdkapital finanziert, dann ist der Effektivzinssatz (Sollzinssatz) des Fremdkapitals anzusetzen. Wird die Investition ausschließlich mit Eigenkapital finanziert, dann ist die mögliche Rendite (Habenzinssatz) einer alternativen Geldanlage am Kapitalmarkt ausschlaggebend. Wird die Investition mit einer Mischung aus Fremd- und Eigenkapital finanziert, so muss aus dem Effektivzinssatz des Fremdkapitals und der Rendite einer möglichen Geldanlage am Kapitalmarkt ein Mittelwert gebildet werden. Dabei sind die Finanzierungsquellen anteilig zu berücksichtigen. Wenn z.b. ein Kapitaleinsatz von benötigt wird, der mit Fremdkapital (Effektivzinssatz = 12 %) und mit Eigenkapital (Rendite = 20 %) finanziert wird, entsteht der Mischzins von 13,2 %. 20

8 1.2.1 Methode des Kapitalwertes (Net Present Value) Der Kapitalwert einer Investition beschreibt das zusätzliche Vermögen, das dem Investor in der Periode Null (Zeitpunkt t=0) mit der Durchführung der Investition zufließt. Die rechnerische Ermittlung des Kapitalwertes erfolgt durch die Subtraktion des ursprünglichen Kapitaleinsatzes von der Summe der auf einen einheitlichen Bezugspunkt diskontierten Netto-Einzahlungen (Summe Barwerte der Rückflüsse). Die Abzinsung erfolgt mit einem Zinssatz, der als gewünschte Mindestverzinsung (Kalkulationszinsfuß) den Kapitalkosten des Investors entsprechend soll und diejenige Rendite ausmacht, die bei alternativer Anlage in finanziellen Mitteln erzielt werden würde. Voraussetzung zur Durchführung dieser Rechnung ist ein Mehrjahresbudget des Vertriebsbereichs über realisierbare Absatzmengen und des Produktionsbereichs über die erwartenden Kosten, oder eine hinreichend genaue Schätzung dieser Größen Methode des internen Zinsfusses Die Methode des internen Zinsfusses stellt eine Umkehrung des Kapitalwertes dar. Gefragt wird nach demjenigen Diskontierungszinsfuss, bei dem die Barwerte der Einzahlungsreihe gleich den Barwerten der Auszahlungsreihe sind, also der Kapitalwert gleich null ist. Dieser Zinsfuss wird als interne Verzinsung der Investition (discounted cash flow rate) bezeichnet und kennzeichnet die Rendite, mit der sich der jeweils noch nicht amortisierte Kapitaleinsatz jährlich verzinst (Effektivverzinsung des Objektes vor Abzug der Zinsen). 21

9 (1) Einzelinvestition Die Beurteilung der Vorteilhaftigkeit einer Einzelinvestition ist mit der Methode des internen Zinsfusses denkbar, wenn eine investitionspolitisch festgelegte Mindestverzinsung der Investition als Orientierungsgröße vorgegeben ist. (2) Alternativenvergleich Die Beurteilung der Vorteilhaftigkeit alternativer Investitionsobjekte ist mit der Methode des internen Zinsfusses denkbar, wenn die internen Zinsfüsse der Investitionen gegenübergestellt werden und eine investitionspolitisch festgelegte Mindestverzinsung der Investitionen als Orientierungsgröße vorgegeben ist Methode der Annuität Die Annuität ist eine über alle Perioden gleich bleibende Rente aus einer Investition. Sie ergibt sich durch Umrechnung des Kapitalwertes in uniforme (gleich große) jährliche Zahlungen unter Verrechnung der Zinseszinsen. (1) Einzelinvestition Die Beurteilung der Vorteilhaftigkeit einer Einzelinvestition ist mit der Methode der Annuität möglich, wenn eine investitionspolitisch festgelegte Mindestverzinsung als Orientierungsgröße vorgegeben ist. 22

10 (2) Alternativenvergleich Die Bestimmung der Vorteilhaftigkeit alternativer Investitionsobjekte auf der Basis der Methode der Annuität ist möglich, wenn die einzelnen Annuitäten des Investitionen gegenübergestellt werden Methode der dynamischen Amortisationszeit Die Methode der dynamischen Amortisationszeit basiert auf der Ermittlung der Kapitalrückflusszeiträume (Pay Off Zeiten, Wiedergewinnungsfristen, Amortisationszeiten). Also derjenigen Zeiträume, in denen sich die Anschaffungsauszahlungen der Investitionsobjekte aus ihren zu erwartenden barwerten Einzahlungsüberschüssen (Cash Flow) wiedergewinnen lassen. (1) Einzelinvestitionen Die Beurteilung der Vorteilhaftigkeit einer Einzelinvestition ist mit der Methode der dynamisierten Amortisationszeit möglich, wenn eine investitionspolitisch festgelegte Höchstdauer der Amortisation der Investition als Orientierungsgröße vorgegeben ist. (2) Alternativenvergleich Zur Bestimmung der Vorteilhaftigkeit alternativer Investitionsobjekte auf der Basis der Methode der dynamischen Amortisationszeit ist die Ermittlung der jeweiligen Amortisationszeiten erforderlich. 23

11 1.2.5 Kritische Würdigung der dynamischen Methoden Die Vorteile liegen in der periodischen Berücksichtigung der barwerten Investitions- und Desinvestitionsvorgänge über den gesamten Zeitraum der investiven Kapitalbindung hinweg. Nachteilig ist die relativ komplizierte Handhabung dieser Methoden. 24

12 2 Investitions-Controlling unter Berücksichtigung von Gewinnsteuern Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, die Steuerarten in Kosten- und Gewinnsteuern zu unterscheiden. Zu den Kostensteuern gehören z.b. die Umsatzsteuer. Die Körperschaftssteuer und die Gewerbesteuer sind Gewinnsteuern. Die Kostensteuern werden berücksichtigt, indem sie als zusätzliche Auszahlungen in die betreffenden Zahlungsreihen integriert werden. Zur Berücksichtigung der Gewinnsteuern werden folgende Annahmen getroffen: (1) Die Bemessungsgrundlage für die verschiedenen Gewinnsteuern ist unterschiedlich hoch, so dass die gewinnsteuerlichen Effekte unterschiedlich bewertet werden müssen und dann in einem %-Satz ausgedrückt werden. (2) Der Steuersatz ist unabhängig von dem Gewinn oder Einkommen (3) Als zu versteuernde Größe gilt der steuerpflichtige Gewinn in der entsprechenden Periode (4) Ein zu versteuernder Gewinn führt in der gleichen Periode zu entsprechenden Steuerzahlungen. (5) Es herrscht ein vollkommener Kapitalmarkt (6) Für den Fall der Fremdfinanzierung wird unterstellt, dass der Kreditnehmer die Schuldentilgung nach Maßgabe der zur Verfügung 25

13 stehenden liquiden Mittel vollzieht, also den gesamten Umfang der freien Mittel zur Tilgung verwendet. Im Falle der Eigenfinanzierung wird angenommen, dass die freien Mittel einer Finanzanlage am Kapitalmarkt zugeführt werden. 2.1 Barwertmodelle im Steuerfall Für die Integration der Gewinnsteuern in die dynamischen Methoden des Investitions-Controlling bestehen zwei Möglichkeiten: Durch Anpassung der Zahlungsreihe Durch Anpassung des Kalkulationszinsfusses Eine vollständige Steuerwirkungsanalyse von Investitionsalternativen wird durch das Standardmodell und das Zinsmodell zumindest prinzipiell geleistet. (1) Standardmodell Im Standardmodell findet der zinsbedingte Steuereffekt durch Korrektur des Kalkulationszinsfusses Berücksichtigung. Der abschreibungsbedingte Steuereffekt wird durch Korrektur der Zahlungsreihe berücksichtigt. (2) Zinsmodell Im Zinsmodell werden alle Steuereffekte ausschließlich durch Korrektur der Zahlungsreihe erfasst. 26

14 2.1.1 Standardmodell (ist nur bei Kapitalgesellschaften oder solchen Unternehmen die diesen in der Besteuerung gleich gestellt sind anwendbar) Zur expliziten Berücksichtigung der Zinseffekte auf den steuerpflichtigen Gewinn wird der Kalkulationszinsfuss um die zinsbedingte Gewinnsteuerbelastung korrigiert. Diese Korrektur ist erforderlich, da einerseits die mit einer Fremdfinanzierung verbundenen Zinskosten als Betriebsausgaben abzugsfähig sind (aus Kapitalertragsteuersicht ganz, bei der Gewerbesteuer muss der Dauerschuldzinsabzug berücksichtigt werden) und andererseits die verzinsliche Anlage von freien Mitteln am Kapitalmarkt regelmäßig der Gewinnsteuer unterliegt. Der (Brutto-) Kalkulationszinsfuss wird unter Berücksichtigung des Gewinnsteuersatzes in den (Netto-) Kalkulationszinsfuss nach Steuern überführt. Der Abschreibungseffekt auf den steuerpflichtigen Gewinn erfährt seine Berücksichtigung in der Zahlungsreihe der Investition, indem der Gewinnsteuersatz auf die um die Periodenabschreibungen gekürzten periodischen Einzahlungsüberschüsse bezogen wird. Das Ergebnis ist der Einzahlungsüberschuss nach Steuern Zinsmodell Die Effekte der Zinsen und der Abschreibungen auf den steuerpflichtigen Gewinn erfahren ihre Berücksichtigung ausschließlich in der Zahlungsreihe der Investition. Hierzu wird der Gewinnsteuersatz auf die um die Periodenabschreibungen und Zinsaufwendungen gekürzten, 27

15 sowie um die Zinserträge erhöhten, periodischen Einzahlungsüberschüsse bezogen. Es ergeben sich die Einzahlungsüberschüsse nach Steuern. 2.2 Endwertmodell im Steuerfall Das Endwertmodell ist die endgültige Entscheidungsinstanz für die Herbeiführung einer Investitionsentscheidung im Steuerfall. Es basiert auf dem Vermögensendwert des Investitionsobjektes als Präferenzkriterium. So stellt der Vermögensendwert das Vermögen des Investors am Ende der Nutzungsdauer des Investitionsobjektes dar Vollständiger Finanzplan Die Erstellung eines vollständigen Finanzplans ermöglicht die Ermittlung der Vermögensendwerte für den Fremd- und Eigenfinanzierungsfall Mathematische Methode Mit der mathematischen Methode können die Vermögenswerte für den Fremd- und Eigenfinanzierungsfall ermittelt werden. 28

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