Gliederung. Volkswirtschaftslehre Makroökonomie 3.1. Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung 3.2. Wirtschaftskreislauf 3.3.

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1 Gliederung 3 Volkswirtschaftslehre Makroökonomie 3.1 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung 3.2 Wirtschaftskreislauf 3.3 Monetärer Sektor 3.4 Außenwirtschaft 3.5 Wirtschaftspolitik

2 Außenwirtschaft Globalisierung und Außenhandel Quelle: Statistisches Bundesamt;

3 Außenwirtschaft Internationale Handelsströme Quelle:

4 Außenwirtschaft Multinationale Unternehmen Quelle: Buscher, H. et.al.: Wie funktioniert das? Wirtschaft heute. 4. A.; Mannheim, 1999, S. 224;

5 Außenwirtschaft Wechselkurse - Erklärungen für Wechselkursveränderungen Kaufkraftparitätentheorem (Gustav Cassel ) Theorie zur Erklärung von Währungsschwankungen. Diese beruht auf der Annahme, dass eine Geldeinheit weltweit die gleiche Kaufkraft hat (mit dem Wechselkurs umgerechnete), da ansonsten Arbitragemöglichkeiten bestehen. Die Fragestellung ist: Wie viel Einheiten der jeweiligen Währung sind notwendig, um den gleichen repräsentativen Güterkorb zu kaufen, den man z.b. für einen Dollar in den USA erhält. Es werden nachfolgende Annahmen getroffen: Freier Güter und Warenverkehr Transportkosten etc. werden vernachlässigt Kritik: Es wird eine starke Bedeutung des Güterhandels als Wechselkursdeterminanten unterstellt Heute hat sich der globale Devisenhandel vom Gütermarkt gelöst 2007 Güterexporte bei Mrd. USA, Grenzüberschreitender Handel mit Devisen bei Mrd. USD pro Tag Einflussfaktoren wie Zinsunterschiede und Vermögensinvestitionen können Devisenkurve besser erklären. Quelle: Smart Investor Magazin, Bloomberg Markets Magazine;

6 Außenwirtschaft Der Big Mac Index Angaben: Big Mac in USA: 4,07 USD Big Mac in China: 14,7 Yuan Big Mac in China (in USD umgerechnet) : = 2,3 USD (Wechselkurs: 1 USD = 6,3 Yuan) KKP-Bedingung: Preis Big Mac in USA (USD) = Preis Big Mac in China (USD) 4,07 USD = 2,3 USD Exkurs: 1 USD= 6 Yuan (Mit einem USD können 6 Yuan an Kaufkraft gekauft werden hohe Bewertung 1 USD= 3 Yuan ( niedrigere Bewertung) Schlussfolgerung: Big Mac in China (in USD) gerechnet zu günstig theoretisch würden alle in China Big Macs kaufen und in USA wieder verkaufen. Dies würde zu einem fallenden Wert des USD führen (Händler bekommen USD für ihre Big Macs in den USA, tauschen diese zurück in Yuan) und das Ungleichgewicht in den Big Mac Preisen zwischen USA und China würde sich wieder ausgleichen. Wechselkurs des USD ist heute zu hoch bewertet gegenüber dem Yuan und damit überbewertet!! Fairer Wechselkurs nach KKP-Theorem: 1 USD = 3,6 Yuan ( Abwertung USD, Aufwertung Yuan)

7 3.4 Außenwirtschaft Vergleich des Wechselkurses mit dem KKP-Wert Quelle: economist.com;

8 3.4 Außenwirtschaft Vergleich des Wechselkurses mit dem KKP-Wert Quelle: economist.com;

9 Gliederung 3 Volkswirtschaftslehre Makroökonomie 3.1 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung 3.2 Wirtschaftskreislauf 3.3 Monetärer Sektor 3.4 Außenwirtschaft 3.5 Wirtschaftspolitik

10 Wirtschaftspolitik Grenzen des Wachstums Quelle: Buscher, H. et.al.: Wie funktioniert das? Wirtschaft heute. 4. A.; Mannheim, 1999, S. 117.

11 Wirtschaftspolitik Der Gini-Koeffizient Statistisches Maß, vom Italiener Corrado Gini entwickelt, um Ungleichverteilungen zu zeigen. Wird in der Ökonomie u.a. dafür eingesetzt, um die Verteilung von Einkommen und Vermögen darzustellen. Index kann dabei Werte zwischen 0 (alles Vermögen gleichmäßig auf alle Bürger verteilt) und 1 bzw. 100 (das gesamtes Vermögen gehört einem Menschen) annehmen. Ab einem Gini-Index >0,4 besteht möglich Gefahr für soziale Unruhen. Quelle: wikipedia.com/de;

12 Wirtschaftspolitik Vermögensverteilung in Deutschland Verteilung der Nettogesamtvermögen aller Bundesbürger über 17 Jahre, Stand 2007 Quellen: ag-gwo de;

13 Wirtschaftspolitik Einkünfte und Steuerlast Quellen: Informationen für politische Bildung Nr. 299; Bonn, 2006;

14 Wirtschaftspolitik Magisches Viereck Quelle: Buscher, H. et.al.: Wie funktioniert das? Wirtschaft heute. 4. A.; Mannheim, 1999, S. 233.; Informationen für politische Bildung Nr.299, Bonn, 2006;

15 Wirtschaftspolitik Magisches Sechseck Quelle: Buscher, H. et.al.: Wie funktioniert das? Wirtschaft heute. 4. A.; Mannheim, 1999, S. 233.; Informationen für politische Bildung Nr.299, Bonn, 2006;

16 3.5 Wirtschaftspolitik Wirtschaftspolitik Quelle: Buscher, H. et.al.: Wie funktioniert das? Wirtschaft heute. 4. A.; Mannheim, 1999, S. 131

17 3.5 Wirtschaftspolitik Instrumente der Fiskalpolitik Quelle: Buscher, H. et.al.: Wie funktioniert das? Wirtschaft heute. 4. A.; Mannheim, 1999, S

18 Wirtschaftspolitik Basel II u. III Eigenkapitalvorschriften für Banken vom Basler Ausschuss für Bankenaufsicht. Ziel: Sicherstellung hinreichend hoher Eigenkapitalausstattung bei Kreditinstituten: weniger Ausfallrisiko, da weniger notleidende Kredite vergeben werden können einheitliche Wettbewerbsbedingungen für Kreditvergabe eigentlich: Vermeidung von Finanzkrisen Umsetzung mittels einer bonitätsorientierten und dabei ratingbasierten Kreditvergabe: höhere Kreditkosten (Zinsen) bei schwacher Eigenkapitalausstattung der Kreditnehmer (häufig wenig EK im Mittelstand) oder bei schlechtem Rating bzw. keine Finanzierungsmöglichkeit über Kredite Aufwand zur Rating-Erstellung Bildquelle: High speed money, worldpress.

19 Wirtschaftspolitik Eigenkapital Im Gegensatz zum Fremdkapital jene Mittel, die von den Aktiva Passiva Eigentümern einer Unternehmen zu deren Finanzierung aufgebracht oder als erwirtschafteter Gewinn im VermöFK Unternehmen belassen wurden. genses steht dem Unternehmen unbefristet zur Verfügung. gegenek Entlohnt wird es in Form von Gewinnausschüttungen an stände die Unternehmer / Teilhaber. Mit seiner Funktion als haftendes Kapital ist es die Voraussetzung f.d. Aufnahme von Fremdkapital. Buchmäßiges EK: in der Bilanz als Differenz von Aktivposten und den Verbindlichkeiten (grob schematisch). Das effektive Eigenkapital ist wegen der stillen Reserven / Verlusten nur bei Verkauf bzw. Liquidation feststellbar. Reales EK: wird erhöht durch Einlagen der Eigentümer bzw. Kapitalerhöhung durch Beschluß der Anteilseigner oder durch erzielte Gewinne. Vermindert durch Entnahmen bzw. Kapitalherabsetzungen oder Verluste. Quelle: Gabler Wirtschaftslexikon (2009)

20 3.5 Wirtschaftspolitik Abschreibungen VWL: wertmäßiges Äquivalent f. verzehrtes Kapital. BWL: Wertverlust von bilanziellen Vermögenspositionen durch Verbrauch, Verschleiß, Alterung, Preisänderung etc. Abschreibungen werden nach handels- oder steuerrechtlichen Vorgehensmodellen ermittelt und stellen betrieblichen Aufwand bei der Gewinnermittlung dar. In der Theorie gehen Abschreibungen auf Marx und Engels zurück (Kaptialfreisetzungs- bzw. Lohmann Ruchti Effekt): Unter bestimmten Bedingungen können die durch die Abschreibungen vorgenommenen Wertberichtigungen (sofern sie bei der Preisfestsetzung berücksichtigt wroden sind) aus den Unternehmenserlösen reinvestiert werden. Ein Unternehmen finanziert sich damit quasi selbst (ohne neue Mittel zuzuführen). Bildquelle: Gabler Wirtschaftslexikon (2009) Aktiva Anlagevermögen Umlaufvermögen Passiva FK EK

21 3.5 Wirtschaftspolitik Rating We will always be a AAA country Rede: 8 August 2011 Barack Obama, US-Präsident Bildquelle: Handelsblatt.de, handelszeitung.ch;

22 3.5 Wirtschaftspolitik Rating Rating ist eine Methode zur Einstufung von Sachverhalten, Gegenständen oder Personen und sind das Ergebnis eines Beurteilungsverfahrens. Über Ratingsymbole wird über eine Skala ausgedrückt, wie der auf bestimmte Weise definierte Bonitätsgrad eines betrachteten Emittenten bzw. des betrachteten Forderungstitels bestimmt ist. Ratings leben vom Vertrauen in die Agenturen und die Richtigkeit der Risikoabbildung. Weltgrößte Rating-Agenturen: Standard & Poor s, Moody s, Fitch > 1 Jahr < 1 Jahr Kapitaldienst und Tilgung gefährdet Bildquelle: Gabler Wirtschaftslexikon (2009), liveindia.tv;

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