Der nächste Irrweg: Pflanzentreibstoffe schaffen mehr Probleme als sie lösen (I)

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1 In einer dreiteiligen Artikelserie analysiert die Autorin die Folgen einer von großen Konzernen gesteuerten Energiepolitik, die nur dem Anschein nach Klimaschutz als oberstes Ziel verfolgt. Die Artikel dieser Serie erschienen zuerst als ein Beitrag in der Zeitschrift iz3w (Nr 305, März/April 2008) unter dem Schwerpunkt "Klimadebatte". Die Autorin, Martina Backes, ist Mitarbeiterin im iz3w - informationszentrum 3. welt (Freiburg). Teil I: der Boom der Agrartreibstoffe. Teil II: Kritik an Großkonzernen Teil III: Gewinnspannen und asymmetrische Machtbeziehungen. Der nächste Irrweg: Pflanzentreibstoffe schaffen mehr Probleme als sie lösen (I) Do 5. Jun 2008 Martina Backes Die Gewinnung von Wärme, Strom und Kraftstoff aus Pflanzen war ursprünglich an die Konzepte einer dezentralen und umweltfreundlichen Energieversorgung gekoppelt. Nicht große Konzerne, sondern kleine Kommunen sollten profitieren. Inzwischen betreiben global agierende Unternehmen das florierende Geschäft. Zu den Folgen gehören Nahrungsmittelknappheit, Billigarbeitsplätze, Umweltschäden und Landvertreibung. Damit rückt die Hoffnung, Energie billig und ohne Klimabelastung vom eigenen Acker zu produzieren, in immer weitere Ferne. Es gibt sie noch. VisionärInnen, die nicht nur an die Revolution glauben, sondern sich anschicken, sie zu organisieren. Einer von ihnen ist der brasilianische Präsident Ignacio Lula. Im Oktober 2007 bereiste Lula vier afrikanische Länder und lud deren Staatschefs ein, sich der»biofuelrevolution«anzuschließen. Brasilien ist der weltweit größte Produzent des Pflanzentreibstoffs Ethanol, der aus Zuckerrohr und Mais hergestellt wird. Als nachwachsender Rohstoff wird es den fossilen Treibstoffen beigemischt ebenso wie der aus verschiedenen Ölpflanzen gewonnene Pflanzendiesel. Seit den 1970er Jahren baut Brasilien seine Ethanolindustrie systematisch aus. Nun will die brasilianische Regierung im Rahmen von Süd-Süd-Kooperationen technische und wissenschaftliche Unterstützung bei der Entwicklung des Agrartreibstoffsektors in Afrika gewähren. Ziel ist laut Lula,»den Zugang zu Energie zu demokratisieren«. Dass arme verschuldete Länder, die sich den Kauf von Erdöl nicht leisten können, mit Hilfe einer eigenen Agrartreibstoffindustrie Energiesicherheit erzielen, galt lange Zeit als utopisch. Seit Brasilien vorexerziert, wie die erneuerbare Energie vom eigenen Acker gewonnen und weltweit vermarktet werden kann, erhoffen sich auch in Afrika viele Länder, durch den Anbau der Kraftstoffpflanzen von fossilen Energieträgern unabhängig zu werden und durch den Handel Devisen zu erwirtschaften. Der Export von Agrartreibstoffen in die energiebedürftigen Industrieländer könne überdies die postkoloniale Abhängigkeit zwischen Nord und Süd in sein Gegenteil verkehren, so die Hoffnung. Auch vor dem Hintergrund ökologischer Schreckenszenarien klingt Lulas Vorstoß umwälzlerisch: dank der proklamierten Klimaneutralität der nachwachsenden Agrartreibstoffe sei ein soziales und

2 wirtschaftliches Wachstum machbar, das nicht zum Klimawandel beitrage. Traum von der grünen OPEC Technisch ist es schon lange möglich, aus Palmöl, Zuckerrohr oder Brechnuss Energie zu gewinnen. Auch Maniok und Sorghum eignen sich zur Herstellung von Ethanol. Der International Energy Agency Bioenergy zufolge»schlummert«auf dem afrikanischen Kontinent das größte Reservoir für die Agrartreibstoffproduktion. Der Direktor des britischen Unternehmens Greenenergy meinte, das südliche Afrika könne zum»mittleren Osten der Biotreibstoffe«werden. Die grüne Fraktionsvorsitzende Renate Künast sieht in den Kleinbauern gar die»ölscheichs von Morgen«. Optimistisch gibt sich auch das Copernicus- Institut aus Utrecht: Bis 2050 könnten bis zu 70 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Flächen zu Kraftstoffäckern werden. Dank der globalen Gilde von optimistischen PrognostikerInnen und auf Druck bioenergetisch aufgeheizter InvestorInnen erlassen Regierungen von Industrie- und Schwellenländern bereits seit Jahren Energiegesetze, die eine Beimischung von Agrarsprit zum fossilen Treibstoff vorschreiben. In Europa gilt derzeit das Ziel von 5,75 Prozent bis 2010, anvisiert sind zehn Prozent bis In den USA verabschiedete der Senat im Januar 2008 ein Energiegesetz, das eine Erhöhung der Beimischung auf 15 Prozent bis 2017 festlegt. Zugleich gewährt das Gesetz General Motors Fördermittel für die Entwicklung eines Automobils, das mit 85- prozentigem Ethanol fährt. In Indien sollen bis 2013 sogar 20 Prozent Biodiesel beigemischt werden. Auch in Thailand, Korea, Malaysia, China und den Philippinen wurden ehrgeizige Ziele festgelegt, die dem Welthandel mit den Rohstoffpflanzen Anreize verschaffen. Längst zieht die grüne Goldgräberstimmung ihre Kreise. Inzwischen haben sich die industriellen Komplexe, die in das Geschäft mit den Pflanzentreibstoffen investieren, und die AkteurInnen, die mittels handels- und klimapolitischer Vorgaben die Rahmenbedingungen für die Branche organisieren, den boomenden Welthandel mit»bioenergie«selbst geschaffen. Schon verlangt die Agrartreibstoffbranche nach zusätzlichen Flächen, um die politisch festgelegten Ziele zu realisieren. Die politische Elite weiß sie dabei hinter sich. Ob Merkel, Bush oder Lula, sie alle begrüßen»biofuel«als unverzichtbar für klimaneutrale Energieversorgung. Und auch die Entwicklungsagenturen versprechen willigen Ländern im Süden Kredite, Technologietransfer und Deviseneinnahmen, wenn sie ihre Landwirtschaft an die Energiegewinnung koppeln. Der nächste Irrweg: Pflanzentreibstoffe schaffen mehr Probleme als sie lösen (II) Mo 9. Jun 2008 Martina Backes Kurz vor dem UN-Klimagipfel in Bali rief das African Biodiversity Network zu einem Moratorium auf, das die Entwicklung von Agrartreibstoffen auf dem Kontinent untersagt. Auch die Beimischungsverordnungen in Europa und Asien sollen aufgehoben werden. Das Netzwerk ist nicht das erste, das mit dieser Forderung auftritt. INFORSE-Europe, ein Zusammenschluss von EnergieexpertInnen, forderte im Oktober 2007 einen sofortigen Stopp aller politischen Instrumente, die Anreize zur Ausweitung der Plantagenwirtschaft für die Pflanzenspritbranche schaffen. Weltweit häufen sich Proteste von Bauernverbänden, Indigenen, Landlosenbewegungen, Gewerkschaften und Umweltorganisationen. Ihnen zufolge stellen die Auswirkungen der»biofuelrevolution«eine soziale und ökologische

3 Katastrophe dar: Die Vergabe von Land an global agierende Unternehmen führt zu Vertreibungen. Die Arbeitsbedingungen auf den für die Treibstoffproduktion angelegten Zuckerrohr- und Palmölplantagen erinnern an koloniale Verhältnisse. Die Lebensmittelpreise steigen, Landschaften und Wälder werden zerstört, der Einsatz von Pestiziden wird erhöht und Wasser verschmutzt. Statt der versprochenen»bioenergierevolution«kündigt sich ein Revival der»grünen Revolution«an. Die KritikerInnen bemängeln zudem, dass der Gewinn für das Klima in Anbetracht der Rodung von Wäldern, dem Einsatz von Dünger und der langen Transportwege nicht ersichtlich ist. Je nach Herkunft und Anbauweise, Transport und Gewinnung des Ethanols oder des Biodiesels schwankt der Ausstoß von Klimagasen pro gefahrenem Kilometer erheblich. Berechnungen des Chemie-Nobelpreisträgers Paul Crutzen zufolge liegen die Emissionen sogar bis 170 Prozent höher als bei fossilen Treibstoffen das Klima also leidet zusätzlich. Hinzu kommt die Belastung durch Stickoxide aus der Düngung, die bis zu 300-mal klimaschädlicher sind als Kohlendioxid. Für eine einzige Kilokalorie aus Ethanol müssen 10 bis15 Kilokalorien in seine Produktion investiert werden. Weltweit gehen bereits jetzt 18 Prozent der Treibhausgase auf die fortschreitende Waldzerstörung auch infolge des Anbaus von Energiepflanzen und 14 Prozent auf die Landwirtschaft zurück. Glaubhafte KlimaschutzpolitikerInnen sollten eigentlich glücklich darüber sein, dass derzeit nur ein Prozent allen Treibstoffs auf dem Acker wächst und jedes Wachstumsszenario politisch unterbinden. Zudem sind die angeblichen Emissionseinsparungen sehr teuer: selbst wenn man von einer fiktiven ökoeffizienten Ethanolherstellung mit Produktionskosten von 60 Cent pro Liter und einer Einsparung von 1,5 Kilogramm CO 2 ausgeht (was höchstens möglich ist, wenn die Pflanzenmasse in direkter Nähe zur Raffinerie wächst und das Ethanol nicht erst über den halben Globus bis zu den EndverbraucherInnen transportiert wird), dann kostet jede eingesparte Tonne CO Euro. Emissionsreduktionen wären auf andere Weise billiger zu haben. Offensichtlich sind also andere Interessen mit im Spiel. Survival of the quickest Im November 2007 blockierten die EU und die USA gemeinsam einen Vorstoß Brasiliens bei der Welthandelsorganisation WTO, Agrartreibstoffe als»umweltfreundliche Produkte«auszuweisen. Damit wollte Brasilien eine Abschaffung der Einfuhrzölle erwirken, die auf bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse nach wie vor zulässig sind. Die europäischen und nordamerikanischen Bauern können nur solange Mais und Zuckerrüben als Rohstoff für die Ethanolgewinnung anbauen, wie das in der Herstellung wesentlich billigere brasilianische Zuckerrohrethanol dank hoher Importzölle den Markt im Norden nicht»überschwemmt«. Wenn sich Brasilien mit seinem Vorschlag durchsetzt, würde sich die Illusion, das»bauernsterben«in Europa und den USA dank der Agrartreibstoffe zu verhindern, schnell in Luft auflösen. Brasilien und die USA liefern sich bei der Ethanolherstellung mit jeweils rund 45 Prozent der weltweiten Produktion ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide Länder fördern diesen Sektor seit den 1970er Jahren gezielt durch Steuererleichterungen, Subventionen und Einfuhrbeschränkungen. An diesem Agrarprotektionismus der EU und der USA zeigt sich ebenso wie an den Ambitionen Brasiliens, dass es um Absatzmärkte für die nationale Energiewirtschaft geht und nicht um klimapolitische Ziele. Doch wie sicher gehen, dass der Boom nicht zur Blase wird? Die optimistischen PrognostikerInnen bescheren sich ihren eigenen Umsatz, indem sie ihre

4 Statistiken als Dienstleistung anbieten. So verkauft die Firma Soyatech den Soyatech- Biofuels-Index im Vierteljahresabonnement für 995 US-Dollar. Mithilfe ihrer Analysen können die AbonnentInnen weltweite Entwicklungen industrieller Kapazitäten zur Herstellung von Agrarkraftstoffen aus Soja einholen und so Diskrepanzen in Angebot und Nachfrage ermitteln, um das Risiko eigener Investitionen abschätzen. Zum KundInnenkreis gehören HändlerInnen, HerstellerInnen und InvestorInnen des Agrarspritsektors: Saatgutfirmen, Erdölunternehmen, Investmentbanken, Energieunternehmen, Logistikunternehmen, Agrarchemielieferanten und so weiter. Bioenergiefabriken im Norden wie im Süden haben großes Interesse am exklusiven Zugang zu einem möglichst billigen Rohstoff. Niedere Rohstoffpreise lassen sich dort erzielen, wo Arbeitskraft und Flächen billig (oder staatlich subventioniert) sind, Wasser wenig kostet und Umweltauflagen oder Arbeitsrechte nicht angewendet werden. Dieser Logik folgend hat der Wettlauf um weitere Flächen zu einem beispiellosen Vormarsch der Monokulturen geführt. Betroffen sind insbesondere Regionen, die bisher nur marginal in der globalen Verwertungskette von transnationalen Unternehmen kapitalisiert werden konnten: von Kleinbauern und -bäuerinnen bewirtschaftete Flächen sowie extensiv genutzte Weidegebiete oder Regenwälder vor allem in Ländern, die zugleich extrem billige Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Der nächste Irrweg: Pflanzentreibstoffe schaffen mehr Probleme als sie lösen (III) Mi 11. Jun 2008 Martina Backes Oft werden die Anbauprojekte dort realisiert, wo die Energiepreise hoch sind, Fabriken schließen mussten oder nur wenige Haushalte an das Stromnetz angeschlossen sind. Gerade in abgelegenen ländlichen Regionen, wo eine dezentrale Energieversorgung durch kleine Biomassekraftwerke und angepasste Technologien nötig wäre, droht das globale»biofuel«- Geschäft diese Option zunichte zu machen. Beispiel Äthiopien (1): Die dortige Regierung erklärte eine Fläche von 15 Prozent des Landes zur potenziellen Energieanbaufläche Hektar sind bereits an europäische und israelische Firmen vergeben. Das Münchener Unternehmen Flora EcoPower (FEP) kooperiert beim Rizinusanbau mit äthiopischen Bauernkollektiven und verkauft das Rizinusöl an europäische Raffinerien. In Äthiopien gibt es keine Raffinerie, die es zu Pflanzendiesel veredeln und so eine lokale Nutzung garantieren könnte. Aktiv ist FEP in einer Region des Landes, in dem Nahrungsmittel knapp und Ernten unsicher sind. Rund Kleinbauern und -bäuerinnen wollen für FEP Rizinus anbauen. Im Oktober 2007 konnte das Unternehmen an der Frankfurter Börse neue Aktien im Wert von 5,78 Millionen Euro erfolgreich platzieren, während das Einkommen der VertragslandwirtInnen die bisherigen Einnahmen durch Nahrungspflanzen kaum übersteigt. In einer Region, wo Nahrungsmittel knapp sind, liegt die Gefährdung der Ernährungssicherheit auf der Hand. Die Konkurrenz zwischen Nahrung und Treibstoffen ist denn auch einer der Hauptkritikpunkte am Agrartreibstoffbusiness. Längst nimmt sie globale Dimensionen an. Oft verfolgen die Firmen eine Doppelstrategie: neben eigenen Plantagen binden sie Kleinbauern über langfristige Verträge an sich. Neben vielen kleinen Unternehmen sind auch die Giganten unter den transnationalen Konzernen auf dem Biomassemarkt aktiv. Sie verfolgen verschiedene Strategien gleichzeitig, um ihr Risiko zu minimieren. Agrarmultis wie

5 Cargill entscheiden je nach Rohstoffpreis, ob sie»ihre«sojaernte zu Viehfutter oder Pflanzendiesel veredeln. Raffinerien und Kraftwerke können je nach Preisentwicklung zwischen verschiedenen Energiepflanzen und Lieferanten wählen. Kleinbauern und -bäuerinnen, die sich nur den Anbau einer einzigen Pflanze leisten können, sind hingegen besonders verwundbar. Oft müssen sie sich verschulden, um die nötigen Investitionen tätigen zu können. Der Zugang zu Mikrokrediten ist oft denen vorbehalten, die sich durch einen Vertrag mit einem Agrarunternehmen verpflichten, deren Hochleistungssorten und Düngemethoden anzuwenden. Durch entsprechende Auflagen in ihren Mikrokreditprogrammen fördern die Weltbank und andere Entwicklungsinstitutionen diese monokulturelle Energiewirtschaft der Multis mitsamt ihrer Komplettpakete aus Saatgut, Setzlingen, Kunstdünger und Pestiziden. Eine betriebswirtschaftliche sinnvolle Entscheidung über den eigenen Acker ist dann für die Bauern und Bäuerinnen kaum mehr möglich. Während die Arbeit auf den Feldern an Kleinbauern und -bäuerinnen, LandarbeiterInnen oder kleine Kollektive outgesourct wird, sichert sich das Agroenergie-Business durch die Kontrolle der gesamten Wertschöpfungskette gegen Risiken ab. Das funktioniert besonders gut durch strategische Kooperationen mit Ölfirmen, Raffinerien, Tankschiffen, InfrastrukturbetreiberInnen und den Biomasse-VerwerterInnen wie Raffinerien und Kraftwerken. Oft sind die Agrarmultis über finanzielle Teilhabe mit ihren PartnerInnen dicht verfilzt. Weltweit größter Ethanolhersteller und Raffinerieteilhaber ist der Agrarkonzern Archer Daniels Midland. Die Biotechfirma Du-Pont entwickelt zusammen mit British Petroleum (BP) Biobuthanol, Shell investiert in den Zellstoffplantagenanbau, der Stromkonzern E.On besitzt Biomassekraftwerke.(2) Der aufstrebende Agrar-Erdöl-Auto-Wirtschaftskomplex stellt darüber hinaus die universitäre Forschung in seinen Dienst: BP investierte 2007 in die Gründung eines Forschungsinstituts an der Universität Berkeley. Daimler Chrysler unterstützt zusammen mit der Universität Hohenheim und einem indischen Forschungsinstitut sowie der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft den Anbau der ölhaltigen Energiepflanze Jatropha in Indien. Über neue Betätigungsfelder freut sich auch die Gentechnikbranche, nachdem sie in Europa und Afrika nur schwer Fuß fassen konnte. Gentechnisch erzeugte Trocken- und Pestizidresistenzen, so die Hoffnung, könnten die Ernteerträge bei den Treibstoffpflanzen steigern. BP wünscht sich daher eine genetische Verbesserung der Energiepflanzen. Unter BiochemikerInnen gelten insbesondere gentechnisch veränderte Pappeln als Rohstoff der Zukunft. Doch auch bisherige Nahrungspflanzen wie Mais, Soja und Sorghum sind die botanischen Labormäuse der Zukunft. BASF Plant Science experimentiert derzeit mit genverändertem Maniok. Besiegeltes Geschäft Euphorische Investoren stehen dramatischen Prognosen gegenüber. Selbst das Joint Research Centre der EU und das britische Parliament Environmental Audit Committee (EAC) äußerten unlängst hinsichtlich der ökologischen Auswirkungen von Agrartreibstoffen erhebliche Bedenken. Auch wurde prophezeit, dass auch die Agrartreibstoffe der zweiten Generation, die wesentlich ökoeffizienter werden sollen, keine grundlegende Lösung des Klimaproblems darstellen und fossile Treibstoffe keinesfalls ersetzen können. Die Gewinne allerdings sind so verlockend, dass trotz des schwankenden Erdölpreises, mit dem das Biomassegeschäft steigt und fällt, munter investiert wird. Mitte März trafen sich große wie kleine AkteurInnen beim»world Biofuels Markets«in

6 Brüssel. Wo letztes Jahr Al Gore vor über TeilnehmerInnen aus 58 Ländern seinen großen Klimaschutzauftritt abhielt, erwog diesmal EU-Kommissarin für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung Mariann Fischer Boel im gewohnten Ton des Regulierungsoptimismus die Notwendigkeit einer Zertifizierung für Energiepflanzenimporte. Seit die Klimabilanz für Palmöl selbst von EU-Forschungsgremien nach unten korrigiert und die Zerstörung der Regenwälder bescheinigt wurde, sitzt die EU zusammen mit der Branche und Umweltschutzorganisationen wie dem WWF am Runden Tisch. Erörtert werden Biosprit- Zertifikate. Die von Lula proklamierte»demokratisierung der Energiewirtschaft«findet also im exklusiven Rahmen statt. Die Agrarmultis haben bereits angemeldet, dass sie eine Kontrolle von Dünger- und Pestizideinsatz durch Zertifikate nicht unterstützen. Wenn für sie alles glatt läuft, werden zukünftig also sogar Monokulturen»besiegelt«. 1 Wolfgang Hees, Oliver Müller, Matthias Schüth (Hg.): Volle Tanks Leere Teller. Der Preis für Agrokraftstoffe: Hunger, Vertreibung, Umweltzerstörung. Freiburg im Breisgau, Stoppt den Agrar-Energie Wahn!

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