3. Medienkongress zum Thema Bewegtbild Meet the Experts Bewegtbildkommunikation im Praxistest

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1 VideoWeb rüstet Flachbildfernseher zum digitalen Entertainment-Terminal auf Der Karlsruher Hybrid-Receiver- und TV-Portal-Spezialist VideoWeb (www.videoweb.de) hat auf der CeBIT in Hannover einen neuen hybriden HDTV-Satelliten-Internet-Receiver präsentiert, der die Produktsparte neu definiert. Der Hybrid-Receiver baut jeden High-Definition-TV zum digitalen Entertainment-Terminal aus. Er besitzt bereits heute alle zukünftig relevanten Kernfunktionen, die der moderne hybride HDTV-Satelliten- Internet-Receiver von morgen braucht. Kurz vor dem Marktstart hatte VideoWeb ein in der TV-Gerätewelt einmaliges Betatest-Programm für Enduser lanciert, um diese frühzeitig in den Designprozess einzubeziehen und dank Rückkanalfähigkeit des hybriden Gerätes schnell und flexibel auf Kundenwünsche zu reagieren. Der Hybrid-Receiver von VideoWeb wurde im Messe- Vorfeld auf den CeBIT Previews 2010 von Journalisten auf den ersten Platz der diesjährigen CeBIT-Innovationen gewählt. Der Gründer und Visionär von Video- Web Matthias Greve wird auf der TV Komm. über die Zukunft des Bewegtbildes diskutieren und in einem Workshop die neue hybride Technik präsentieren. short-news Der TV Komm. Film: Stillleben. Erleben. Der Film wurde produziert von Markus Kambeck, Hier geht es zum Film --> Neuer Medienminister in Baden-Württemberg übernimmt Schirmherrschaft der TV Komm. Seit 24. Februar ist Helmut Rau als neuer Minister im Staatsministerium in Baden-Württemberg im Amt, und eine seiner ersten Amtshandlungen war es, die Schirmherrschaft über den Medienkongress in Karlsruhe zu übernehmen. Weitere Themen: +++ Medienpraktiker im Fokus: Michael Bart, Südwestrundfunk +++ Interview mit Thomas Rathgeb, Geschäftsstellenleiter Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest: Trotz der Verfügbarkeit von Computer und Internet haben die klassischen Medien weiterhin Bestand +++ Interview mit Harald Rösch, CEO Kabel BW: Kabel bietet Contentanbietern neue Wachstumschancen +++ Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Wo lauern die Fußangeln beim Bewegtbild? +++

2 Diese Top-Referenten können Sie auf der TV Komm. treffen Mit der TV Komm. veranstaltet die Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH gemeinsam mit der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg bereits zum dritten Mal den hochkarätig besetzen Medienkongress zum Thema Bewegtbild-Kommunikation im Praxistest. Am 19. März 2010 diskutieren Experten aus Wirtschaft und Medien aktuelle Fragestellungen rund um das bewegte Bild im Messe Konferenz Center der Messe Karlsruhe: Nicole Agudo Berbel Director Affiliate Sales and Business Development Discovery Networks Deutschland Michael Bart Leiter DASDING.tv Südwestrundfunk Max Barth Chefredakteur/Projektmanager Online Services Web TV Fachverlag Health and Beauty Group Stefan Beberweil Bereichsleiter Produktmanagement Kabel Baden-Württemberg Dr. Nikolai A. Behr Vorsitzender Corporate TV Association (CTVA) Stephan Bourauel Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV) Wolfgang Elsäßer ASTRA Deutschland Matthias Greve VideoWeb Gerold Hug Leiter Strategische Unternehmensentwicklung Südwestrundfunk Thomas Langheinrich Präsident der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) Vorsitzender der Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten (ZAK) Stefan Liebig Director Content Distribution/Network Development MTV Networks Germany Paul Mudter Geschäftsleiter Interactive IP Deutschland Eckhard Müller Chefredakteur und Ressortleiter TV/Radio Haymarket Media kress Dirk Nolde Redaktionsleiter Online Berliner Morgenpost Jörg Plathner Leiter Geschäftsbereich/ Motor Presse TV Motor Presse Stuttgart Thomas Rathgeb Geschäftsstellenleiter Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest Lars Reckmann Bavaria Film Interactive Harald Rösch Vorsitzender der Geschäftsführung Kabel Baden-Württemberg Martina Rutenbeck in Eutelsat visavision Petra Schmietendorf Director Operations NDS Michael Tiebeck Projektmanager Bewegtbild news aktuell Nadine Schüttel Referentin für Internet- und Medienrecht eco Verband deutscher Internetwirtschaft e. V. Dr. Angela Frank Vize-Präsidentin Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) Hermann Orgeldinger orgeldinger media group Thomas Wagensonner Produktmanager Bewegtbild news aktuell

3 Medienpraktiker im Fokus Michael Bart, Leiter DASDING.tv, Südwestrundfunk Trotz der Verfügbarkeit von Computer und Internet haben die klassischen Medien weiterhin Bestand Interview mit Thomas Rathgeb, Geschäftsstellenleiter Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest Einblicke in die Bewegtbild-Strategie des Südwestrundfunks wird Michael Bart auf der TV Komm. am Beispiel von DASDING geben. Er leitet seit April 2008 das wöchentlich ausgestrahlte Jugendund Musikmagazin DASDING.tv im SWR Fernsehen und betreut darüber hinaus SWR-Projekte wie die Live-Berichterstattung zur Bundestagswahl 2009 im Hinblick auf die Interessen der jüngeren Zielgruppe. Vor seiner Zeit bei DASDING.tv leitete Michael Bart drei Jahre lang die TV- und Filmproduktionsfirma Park Avenue Pictures. In dieser Zeit entwickelte und produzierte er zahlreiche Beiträge und Formate unter anderem für Pro7, Sat1, kabel eins, D-MAX und n-tv. Michael Bart gilt seitdem als der jüngste TV-Produzent Deutschlands, der bereits mit 26 Jahren sowohl für die RTL Group wie auch für die Sender der ProSiebenSat.1 Media AG und für Discovery Communications Beiträge und Formate realisiert hat. Im Rahmen seiner vielfältigen TV-Produktionen stand Michael Bart sowohl hinter als auch vor der Kamera. Die JIM-Studie (Jugend, Information, (Multi-)Media) liefert seit 1998 jedes Jahr aktuelle Erkenntnisse über den Medienumgang der 12- bis 19-Jährigen. Neben der JIM-Studie etablierte der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest die KIM-Studie (Kinder und Medien), die das Medienverhalten der 6- bis 13-Jährigen untersucht. Beide Studien sind als Langzeitprojekt angelegt, um die sich im Wandel befindlichen Rahmenbedingungen des Medienangebots und die damit verbundenen Entwicklungen adäquat abbilden zu können. Thomas Rathgeb leitet die Geschäftsstelle und wird auf der TV Komm. wichtige Eckdaten zum Medienverhalten von Kindern und Jugendlichen liefern. TV Komm. Wie hat sich das Medienverhalten der Digital Natives im Vergleich zu den Jugendlichen vor zehn Jahren verändert? TR Den Jugendlichen steht heute ein großes Medienangebot zur Verfügung, sie wachsen in Familien auf, in denen Vollversorgung mit Handy, Fernsehen und Computer besteht, und auch ein Internetanschluss ist in fast allen Haushalten vorhanden. Drei Viertel der Jugendlichen haben einen eigenen Rechner und mehr als jeder Zweite kann vom eigenen Zimmer aus online gehen. TV Komm. Viele läuten angesichts dieser Entwicklung das Totenglöcklein der klassischen Medien. Aus Ihrer Sicht richtig? TR Trotz der Verfügbarkeit von Computer und Internet haben die klassischen Medien weiterhin Bestand. Der Fernseher wird ebenso häufig genutzt wie der Computer, über die Hälfte der Jugendlichen hört täglich Radio. Knapp die Hälfte liest mehrmals pro Woche Bücher und greift zu einer Tageszeitung. Neben diesem großen Medienangebot spielen auch Freizeitbeschäftigungen ohne Medien nach wie vor eine Rolle, allen voran das Treffen mit Freunden und Sport. TV Komm. 90 Prozent der Jugendlichen sind regelmäßig im Netz, zwei Drittel sind täglich online. Die Frage ist also, wie verbringen Sie ihre Zeit im Netz? TR Die Nutzung des Internets ist für Jugendliche Alltag, es ist für Jugendliche vor allem Kommunikationsmedium, knapp die Hälfte ihrer Nutzungszeit verbringen sie in sozialen Netzwerken, halten Kontakt über Instant Messenger, schicken Mails oder chatten. Zur Unterhaltung werden online vor allem Videoportale und Musik genutzt. Workshop NUTZERZAHLEN: Alles nur noch online? Mediennutzung der Jugendlichen. Ergebnisse der aktuellen JIM-Studie. Über den Medienpädagogischen Forschungsverbund (mpfs) Der mpfs ist eine Kooperation der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK). Die Durchführung der Studien erfolgt in Zusammenarbeit mit der SWR Medienforschung.

4 Kabel bietet Contentanbietern neue Wachstumschancen Im Gespräch mit Harald Rösch, CEO Kabel Baden-Württemberg TV Komm. Die Digitalisierung im Kabel kommt langsam voran: Wann kommt das Erwachen aus dem Dornröschenschlaf? HR Sicher liegt das Kabel bei der digitalen Nutzung mit dem Satelliten noch nicht gleich auf. Im Dornröschenschlaf lag es aber nie. Allein im letzten Jahr ist die digitale Nutzung massiv angestiegen und erreicht zwischenzeitlich rund 36 % der Kabelhaushalte. Der Boom von HDTV wird hier als weiterer Treiber wirken. Und vergessen Sie nicht, dass es seit Jahren die Kabelnetzbetreiber sind, die deutschlandweit als Schrittmacher für Innovation und Technik gelten. Kabel BW bietet nicht nur überall im Kabelnetz digitales Fernsehen mit 19 HD-Sendern an, sondern hat auch ohne Subventionen weite Flächen des ländlichen Raums in Baden-Württemberg mit Breitband- Internet von bis zu 100 MBit/s modernisiert. Damit übertreffen wir alle DSL- und VDSL-Anbieter im Land, und ermöglichen im Gegensatz zum Satelliten Interaktivität. TV Komm. Das mag sein, trotzdem sind die Kabelkunden bislang zurückhaltend beim Kauf von Digital-Receivern. HR Gerade jetzt haben wir als Netzbetreiber die große Chance, mit neuester und zukunftsfähiger Endgeräte-Technik optimale Voraussetzungen für die Marktteilnehmer zu schaffen. Während die digitalen Satellitenreceiver oftmals nur als technische Schmalspur-Geräte in den Haushalten stehen und nicht mehr können als digitales Fernsehen auf dem Bildschirm zu bringen, bietet Kabel BW seinen Endkunden seit Ende vergangenen Jahres ausschließlich interaktive HD- Receiver an, die damit auch für alle zukünftigen digitalen Services, etwa den Empfang Video on Demand, bereits gerüstet sind. Und das ist verbunden mit günstigen Miet-Modellen. TV Komm. Als Kabelnetzbetreiber müssen Sie Ihre Endkunden bedienen, aber natürlich auch Ihre Contentpartner und Sender. Was bedeutet diese neue Geräte- Generation für sie? HR In Zeiten abnehmender Fernsehwerbung sind die Veranstalter zunehmend auf neue Erlösquellen angewiesen. Kabel BW stattet die Endkunden bereits heute mit der Technologie von morgen aus, auf die die TV-Veranstalter neue Geschäftsmodelle aufsetzen können. Die Receiver sind für den Empfang von Fernsehinhalten im klassischen Kabelstandard sowie auch für interaktive Nutzung über IP geeignet. Neben linearem Fernsehen im hochauflösenden HDTV-Format ermöglichen die Geräte auch die Wiedergabe von On-Demand-TV-Content, wie zeitversetztes Fernsehen, Filme auf Abruf und ganz neue, interaktive Serviceangebote. Gerade für kleinere Sender oder Spartenprogramme bieten Abrufdienste eine interessante Möglichkeit, ihre Zielgruppe direkt und kosteneffektiv zu erreichen. Da wir als Kabelnetzbetreiber diese Services auf Basis unserer leistungsfähigen DVB-C Standards übertragen, bieten wir sie in deutlich besserer Qualität, das heißt mit Full-HD-Auflösung und höherer Bandbreite als im Internet an. TV Komm. Bislang lag der Fokus bei den Kabelnetzbetreibern auf dem Wachstumsmarkt Internet und Telefonie. Heißt das, das Fernsehen spielt wieder eine größere Rolle? HR Das Fernsehen hat bei Kabel BW immer eine große Rolle gespielt, mit über 400 digitalen und 19 HDTV-Sendern sind wir unter den Netzbetreibern in Deutschland führend. Gerade das Breitbandkabel eröffnet durch die voll interaktive Technik den Programmveranstaltern und Contentanbietern neue Wachstumschancen mit digitalem Fernsehen und Breitband-Internet. TV wird mit den neuen Diensten HDTV, On-Demand, Interaktivität und 3D in den kommenden Jahren in der Bedeutung sicherlich wachsen. Harald Rösch diskutiert bei der TV Komm. über die Zukunft des Bewegtbildes mit Wolfgang Elsässer ( Astra Deutschland), Matthias Greve ( VideoWeb), Gerold Hug (Leiter strategische Unternehmensentwicklung SWR), Thomas Langheinrich (Präsident LFK) Stephan Bourauel (Geschäftsführender Vorstand Verband der Südwestdeutschen Zeitungsverleger) und Dr. Nikolai A. Behr (Vorsitzender Corporate TV Association). Moderator ist Eckhard Müller, Chefredakteur von Kress.

5 Das Internet ist kein rechtfreier Raum Wo lauern die Fußangeln beim Bewegtbild? Digitale Satelliten- und Kabelverbreitung, VDSL und IPTV machen es möglich: Für die Verbreitung von Bewegtbild gibt es keine technischen Engpässe mehr. Konnten bis vor ein paar Jahren nur ausgewählte Fernsehangebote ihr analoges Publikum erreichen, gibt es nun in der digitalen Welt einen grenzüberschreitenden globalen Marktplatz für journalistische und kommerzielle Kommunikation. Welcher rechtliche Schutz ist hier für den Verbraucher und Nutzer nötig, und wie kann der freie Zugang zu den neuen digitalen Plattformen gesichert werden? Angela Frank, Vizepräsidentin der Landesanstalt für Kommunikation, und Nadine Schüttel, Referentin für Internet- und Medienrecht vom eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e.v. diskutieren neue Regulierungsmodelle für Bewegtbildangebote aus der Sicht der Medienaufsicht und der Internetwirtschaft bei der TV Komm. Daten und Fakten im Überblick: Donnerstag, ab 18:00 Uhr MediaNight mit Preisverleihungen Freitag, ab 9:30 Uhr 10 bis 17 Uhr Kongress Kongress 380,- * inkl. MediaNight im ZKM I Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe Registrierung der Teilnehmer Mehr Informationen zu den Vorträgen, Referenten und weiteren Angeboten auf Online buchbar Kongresskarte für Studenten ohne MediaNight: 30,- * *alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer Schirmherr: Sponsor: Partner: Medienpartner: Ideeler Träger: VPRA Hauptsponsor: Veranstalter:

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