Projekte der Entwicklungszusammenarbeit der Schweizerischen Evangelischen Werke

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1 2015 Projekte der Entwicklungszusammenarbeit der Schweizerischen Evangelischen Werke HEKS

2 IMPRESSUM UND KONTAKTE Projektauskunft der Evangelischen Werke (PEW) Maria Dörnenburg, Brot für alle Bürenstr.12, Postfach Bern 23 Tel , Fax Brot für alle Maria Dörnenburg Beratung und Fundraising Kirchgemeinden Tel Mission 21 Seraina Vetterli Tel HEKS Sara Baumann Tel Regula Demuth Tel Referent/innenvermittlung Brot für alle Gerne vermitteln wir Ihnen Fachleute aus Nord und Süd, die zu entwicklungspolitischen Fragen und Projekten mit Schwerpunkt Recht auf Nahrung und Ethisch Wirtschaften referieren. Siegfried Arends Fachperson Bildung und Theologie Tel Referent/innenvermittlung Mission 21 Vermittlung von ökumenischen Mitarbeitenden in den Projekten, Programmverantwortlichen in Basel und Gästen aus Übersee als Referentinnen und Referenten für Ihren Anlass. Christa Nadler Tel Referent/innenvermittlung HEKS Vermittlung von Programmbeauftragten als Referentinnen und Referenten über HEKS-Projekte für Ihren Gemeindeanlass. Sara Baumann Tel , Regula Demuth Tel Audiovisuelle Medien Filme und Videos für den Unterricht und die Erwachsenenbildung, Fachstelle «Filme für eine Welt» Daniel Gassmann und Dorothee Lanz Monbijoustrasse 31 Postfach Bern Tel HEKS-Fotodienst Fotos und Kleinausstellungen über einzelne HEKS-Projekte für Ihren Gemeindeanlass. Sabine Buri Postfach 8042 Zürich Tel Redaktion Pascale Schnyder, Brot für alle Layout grafik.trieb, 2560 Biel Druck Rub Media AG, 3084 Wabern *Folgende Werke sind zertifiziert: Brot für alle, HEKS, Horyzon, cfd, TearFund Projekte der Schweizerischen Evangelischen Werke 2015

3 WO FINDE ICH WAS? Gut zu wissen 5 Ein Auftrag drei Werke 5 Brot für alle sammelt für Partnerwerke 5 Wie funktioniert die Projektunterstützung 6 Ökumenische Kampagne Ökumenische Zusammenarbeit 7 Projekte geordnet nach Werk Brot für alle 8-12 HEKS Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz Mission DM-échange et mission Internationales Blaues Kreuz (IBK) 41 Christlicher Friedensdienst (CFD) Connexio Heilsarmee Horyzon 48 Mission Evangélique Braille (MEB) 49 Service de Missions et d Entraide (SME) 50 TearFund 51 Projekte geordnet nach Land Algerien 43 Angola 39 Argentinien 33, 40, 44 Äthiopien 13 Bangladesch 14, 48 Benin 9, 40, 49 Bolivien 35, 44 Brasilien 7, 14, 46 Burkina Faso 49 Chile 30, 45 China / Hongkong 11, 34 Costa Rica 33 Ecuador 9, 33, 46 Elfenbeinküste 49 Ghana 30 Guatemala 9 Haiti 7, 16, 46 Honduras 9, 17 Indien 7, 18, 30 Indonesien 31 Japan 34 Projekte der Schweizerischen Evangelischen Werke

4 Kambodscha 19, 45 Kamerun 32, 38, 49 Kenia 9 Kolumbien 7, 20, 48 Kongo (Demokratische Republik und Republik Kongo) 7, 11, 21, 32, 33, 41, 45, 47, 49 Kuba 39 Laos 7, 50 Madagaskar 7, 39, 40 Malaysia 31 Marokko 43 Mauritius 39, 40 Mexiko 39 Mosambik 39 Myanmar 47 Niger 22 Nigeria 33, 34 Pakistan 47 Palästina/Israel 23, 34, 42 Peru 35, 51 Philippinen 7, 24 Ruanda 38 Schweiz 9, 11, 34, 48 Senegal 7, 25 Sierra Leone 9 Simbabwe 26 Südsudan 27, 36 Südafrika 7, 36, 39 Südkorea 34 Tansania 36, 37 Togo 40 Tschad 41 Uganda 51 Auf Gebiete und Kontinente bezogene Projekte Afrika 9, 11, 28, 29, 38, 39, 47, 49 Asien 11, 28, 34 Europa 9, 11 Lateinamerika 28, 33 weltweit 9, 11, 40 Thematische Projekte Bildung 28 Dialogplattform 12 Ethisch wirtschaften 10, 11 Frauenförderung / Gender und Entwicklung 37 Kooperationsgemeinschaft 12 PEP! (Professionals Exposure Program) 37 Recht auf Nahrung 8, 9 4 Projekte der Schweizerischen Evangelischen Werke 2015

5 GUT ZU WISSEN Ein Auftrag drei Werke Als die Reformierten der Schweiz ihre Entwicklungs-, Hilfs-, und Missionswerke gründeten, wollten sie weit gehen. Bis heute, mehr als 50 Jahre danach, fruchtet die Zusammenarbeit noch immer und es konnten auf dem gemeinsamen Weg unzählige Projekte und Programme in aller Welt umgesetzt und realisiert werden. Nachfolgende Abbildung zeigt auf, wie die Zusammenarbeit geregelt und Synergien geschaffen werden. Die drei Organisationen hätten den langen Weg nicht ohne ihre Kirchgemeinden und ihre Mitglieder gehen können: Mit Suppentagen, Basaren, Rosenverkäufen, Kollekten und Aktionen haben sie zur Projektunterstützung beigetragen und engagierten sich solidarisch mit ihren Werken für die Not leidenden Menschen. Dafür danken wir von Herzen! «WENN DU SCHNELL GEHEN WILLST, GEH ALLEIN. WENN DU WEIT GEHEN WILLST, GEH MIT ANDEREN.» Afrikanische Weisheit HEKS Brot für alle sammelt für Partnerwerke Das Missionswerk - Weltweite Gemeinschaft von Kirchen und christlichen Organisationen - Unterstützung der Arbeit und Projekte von rund 70 Partnerkirchen und organisationen in Asien, Afrika und Lateinamerika - Weltweite Kirche Sammelschwerpunkt: Oktober/November, Missionssonntag (1. Advent) Diakonie weltweit Das Hilfswerk - Kirchliche Zusammenarbeit in Osteuropa - Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe in Afrika, Asien, Lateinamerika, Osteuropa - Soziale Integration und Anwaltschaft für sozial Benachteiligte in der Schweiz Flüchtlingssammlung im Juni, Sammlung im Dezember Der Entwicklungsdienst - Entwicklungspolitische Arbeit in den Bereichen Recht auf Nahrung und Ethisch Wirtschaften - Ökumenische Informations- und Sammelkampagne mit Fastenopfer - Finanzielle Unterstützung und Qualitätssicherung von Projekten neun evangelischer Partnerwerke Brot für alle leistet im Auftrag des Evangelischen Kirchenbundes SEK Sensibilisierungsarbeit, engagiert sich entwicklungspolitisch im Norden wie im Süden, koordiniert die gemeinsame Qualitätssicherung der Partnerwerke und führt Informations- und Spendenkampagnen durch. Mit den Einnahmen können rund 350 Projekte und Programme der evangelischen Werke unterstützt werden. Diese werden nach gemeinsam erarbeiteten Qualitätsstandards überprüft. Verschiedene Arbeitsgruppen mit externen und internen Fachleuten beurteilen die gesamte Programm- und Projekttätigkeit und wachen über die Einhaltung der gemeinsamen Grundsätze. Sie prüfen, ob die Standards für Planung, Abwicklung, Begleitung und Evaluation eingehalten werden. Aktions- und Sammlungsschwerpunkt: Passions-/Fastenzeit Abbildung 1 by Ev. ref. Landeskirche Zürich Projekte der Schweizerischen Evangelischen Werke

6 Helfen Sie, die Kräfte zu bündeln Jede der drei landeskirchlichen Organisationen hat ihre spezifische Sammlungszeit. Helfen Sie uns, die Kräfte zu bündeln und unterstützen Sie während den jeweiligen Zeitfenstern die entsprechende Organisation. Im Interesse aller Werke bitten wir Sie, bei Ihrer Sammlung die ZEWO-Richtlinien zu beachten. Diese schreiben vor, dass die Gelder derjenigen Organisation zufliessen, in deren Namen gesammelt wird. Die Organisation leitet die Gelder gemäss ihrem Auftrag weiter. Wie funktioniert die Projektunterstützung? Wenn Sie eines der in diesem Heft aufgeführten Projekte unterstützen möchten, erwähnen Sie bei der Überweisung an Brot für alle die Projektnummer. Brot für alle leitet den Betrag zu 100 Prozent an das Projekt weiter. Fliessen mehr Mittel in ein Projekt als vorgesehen, darf die Trägerorganisation den Überschuss für das Folgejahr, das entsprechende Landesprogramm oder einen Kontinentalfonds verwenden. Beiträge an Brot für alle, die nicht direkt an ein Projekt gebunden sind, werden gemäss dem Verteilschlüssel des SEK auf alle zwölf Organisationen aufgeteilt (Abbildung 2: Verteilschlüssel). Mit Hilfe dieser Beiträge werden die Kosten für unterfinanzierte Projekte gedeckt. Deshalb sind wir Ihnen dankbar, wenn Sie auch ungebundene Spenden überweisen. Indem Sie uns mitteilen, für welches Projekt Sie sammeln und welchen Betrag Sie ungefähr vorsehen, helfen Sie uns, die Finanzierung vorausschauend zu planen. Für Fragen rund um die Projektunterstützung steht Ihnen die Projektauskunft (Kontakt im Impressum) gerne zur Verfügung. Mehr Transparenz bei den Beiträgen von Brot für alle Künftig erfahren die Spenderinnen und Spender noch genauer, wie Brot für alle die Spenden zugunsten der Partnerwerke verteilt: Per sofort werden im Projektheft nicht mehr die budgetierten Beträge aufgeführt, die Brot für alle voraussichtlich im kommenden Jahr an die Partnerwerke überweisen möchte. Sondern es werden die effektiven Beiträge des vergangenen, abgeschlossenen Geschäftsjahres ausgewiesen. Grund dafür ist, dass projektbezogene wie projektunabhängige Zuwendungen von Jahr zu Jahr variieren können und Vorhersagen deshalb schwierig zu machen sind. Kreis 1 Organisationen mit SEK-Mandat resp. -Vertrag Kreis I (74%) HEKS, Mission 21, DM échange et mission HEKS Im Projektheft 2015 sind deshalb die effektiv erfolgten Zuwendungen aus dem Jahr 2013 aufgeführt. Sie dienen als Richtwert, in welchem Umfang Brot für alle ihre Partnerwerke im 2015 unterstützen möchte. Von der neuen Regelung ausgenommen sind diejenigen Werke, bei denen grosse Änderungen innerhalb des Projektportfolios erfolgt sind (z.b. neue Länder, neue Programme). In diesen Fällen (Bfa, connexio) wird das Budget 2015 aufgeführt. Kreis 3 gemeinsame ökumenische Aufgaben und Programme im Rahmen der Arbeit von Brot für alle Kreis 2 protestantische resp. ökumenische Hilfsund Missionswerke Brot für alle Kreis III (11.5%) IBK, cfd, cxo, HA, HOR, MEB, SME, TearFund Kreis II (14.5%) Abbildung 2 Die Einnahmen von Brot für alle werden gemäss diesem Schlüssel verteilt. 6 Projekte der Schweizerischen Evangelischen Werke 2015

7 ÖKUMENISCHE KAMPAGNE 2015 Weniger für uns. Genug für alle. Unter dem Slogan «Sehen und Handeln» nehmen Brot für alle, Fastenopfer und Partner sein unseren Fleischkonsum unter die Lupe. Exemplarisch zeigt die Ökumenische Kampagne 2015 anhand von Pouletfleisch, wie unser Konsum die Ernährungssicherheit vieler Menschen im Süden beeinträchtigt. Poulets in der Schweiz werden häufig in riesigen Zuchthallen gemästet. Wie Schweine, Rinder und Kühe fressen sie Soja, welches in Monokulturen in Ländern des Südens angebaut wird. In Brasilien zum Beispiel werden für den Sojaanbau Wälder und Savannen gerodet. Zahlreiche Familien verlieren wegen des Sojaanbaus ihre Felder, denn die Fleischproduktion beansprucht heute drei Viertel der weltweiten Agrarflächen. Werden alle indirekten Folgen eingerechnet, verursacht die industrielle Nahrungsmittelproduktion zudem fast 40 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen. Die Ökumenische Kampagne will jedoch nicht nur Missstände aufzeigen, sondern auch Alternativen: Denn wer Poulet oder Fleisch vom Schweizer Biobauernhof kauft, belastet das Klima wenig. Und in Ländern des Südens kann die Hühnerzucht für Bauernfamilien die Versorgung verbessern und ihnen dabei helfen, ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften. Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie auf: Brot für alle ÖKUMENISCHE ZUSAMMENARBEIT Ökumenische Zusammenarbeit Wenn Siegemeinsam mit einer katholischen oder christkatholischen Gemeinde sammeln, gibt es die folgenden drei Möglichkeiten, Ihre Spenden einzusetzen: Sammeln für das gleiche Projekt Brot für alleund Fastenopferengagieren sich gemeinsam für die Stiftung Fair Wear Foundation, die sich für faire Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie einsetzt. Zudem engagieren sie sich gemeinsam für die Friedensarbeit in Kolumbien. Projektfinanzierung und Abrechnung erfolgen hier getrennt. Sammeln für parallele Projekte: Es gibt Projekte, bei denen Brot für alle und Fastenopfer im gleichen Land Projekte unterstützen und damit ähnliche Zielsetzungen verfolgen. Projektfinanzierung und-abrechnung werden separat geführt. Parallelprojektefinden Sie in - Brasilien, Indien, DR Kongo und Senegal. Sammeln für Projekte im gleichen Land: In folgenden Ländern sind sowohl Brot für alle als auch Fastenopfer und ihre Partnerwerke tätig: - DR Kongo, Madagaskar, Senegal, Südafrika, Brasilien, Haiti, Kolumbien, Indien, Laos und Philippinen. Die Aufteilung Ihrer Spende kann hälftig oder anteilsmässig je nach Sammelergebnis oder Grösse der beteiligten Konfessionen erfolgen. Eine detaillierte Liste gemeinsam und parallel finanzierter Projekte erhalten Sie von der Projektauskunft Brot für alle (Kontakt im Impressum). Projekte der Schweizerischen Evangelischen Werke

8 Brot für alle Bürenstrasse 12 Postfach 1015, 3000 Bern 23 Tel Brot für alle Brot für alle ist die Entwicklungsorganisation der Evangelischen Kirchen der Schweiz. Wir sensibilisieren Menschen im Norden für einen bewussten Lebensstil und engagieren uns entwicklungspolitisch für ethisches Wirtschaften und das Recht auf Nahrung. Im Süden unterstützen wir Menschen dabei, sich aus eigener Kraft von Armut, Not und Hunger zu befreien und ein selbstbestimmtes und würdiges Leben zu führen. Gemeinsam mit Partnern vor Ort zeigen wir Missstände auf und verteidigen die Rechte der Betroffenen. RECHT AUF NAHRUNG Brot für alle Programm Für eine selbstbestimmte Ernährung weltweit Obwohl die Landwirtschaft weltweit mehr als genug produziert, fehlt der politische Wille, um das Menschenrecht auf Nahrung wirklich umzusetzen. Noch immer leidet jeder achte Mensch auf der Welt an Hunger. Besonders Frauen, die meist für die Ernährung der Familien zuständig sind, tragen schwer an den Folgen von Nahrungsmittelknappheit. Der weltweite Ausverkauf des Agrarlandes an private Investoren und der Export eines industriellen Agrarmodells in Entwicklungsländer verdrängen diejenigen vom fruchtbaren Ackerland, welche die Lebensmittel für die Bevölkerung produzieren: die Bäuerinnen und Bauern. Brot für alle setzt dem etwas entgegen. In der Schweiz und auf internationaler Ebene setzen wir uns für Rahmenbedingungen ein, die eine selbstbestimmte Ernährung für alle ermöglichen, ohne dass dies auf Kosten der Umwelt und des Klimas geschieht. Zusammen mit der internationalen Bauernbewegung La Via Campesina engagiert sich Brot für alle für die Erarbeitung einer Uno-Deklaration, welche die Rechte der Bäuerinnen und Bauern stärken und schützen soll. Für eine regionale, vielfältige und bäuerliche Landwirtschaft Brot für alle setzt sich für einen Richtungswechsel in der Landwirtschaft und bei der Ernährung ein: Vielfalt statt Einfalt, lokal statt global, mit der Natur statt gegen die Natur. Wir sensibilisieren und informieren Öffentlichkeit und Politik, dass eine moderne Landwirtschaft auf das Wissen der Bäuerinnen und Bauern setzen und ohne Gift und Chemie produzieren muss. Studien sowie die Erfahrungen unserer Partnerorganisationen im Süden zeigen uns, dass dies möglich ist. Wichtig ist auch ein Umdenken im Norden, zum Beispiel in der Agrarforschung, bei der Saatgutzüchtung oder bei unserem Konsumverhalten. Unser politisches Engagement zielt auf die Förderung einer Landwirtschaft ab, die eine gesunde und ökologische Lebensmittelproduktion und die in der Landwirtschaft tätigen Menschen stärkt und nicht die Interessen der Agrarkonzerne. In Honduras unterstützt Brot für alle ANAFAE, ein Netzwerk von Bauern-, Basis- und Bildungsorganisationen. Das Netzwerk setzt sich gegenüber den lokalen und nationalen Autoritäten für den biologischen Landbau ein. Dem Koordinator Octavio Sanchez ist vor allem die lokale Saatgutvielfalt ein Herzensanliegen. Die einheimischen Mais- und Bohnensorten und das Wissen darüber dürfen nicht verloren gehen. Die Weiterentwicklung der Sorten gemeinsam mit den Bäuerinnen und Bauern ist zudem eine vielversprechende Strategie, um sich an die Veränderungen anzupas- Brot für alle 8 Projekte der Schweizerischen Evangelischen Werke 2015

9 sen, welche die Klimaerwärmung mit sich bringt. ANAFAE engagiert sich besonders dafür, jungen Leuten auf dem Land eine Perspektive zu geben und sie vor Landflucht zu bewahren. Gegen den Ausverkauf von Land 2010 pachtete die Schweizer Firma Addax Bioenergy in Sierra Leone über Hektar Land, um Zuckerrohr für die Produktion von Agrotreibstoffen anzubauen. Brot für alle unterstützt seither das lokale Netzwerk für das Recht auf Nahrung SiLNoRF in der Begleitung und Rechtsberatung der betroffenen Dorfgemeinschaften und Bauernfamilien. SiLNoRF dokumentiert die Auswirkungen des Agrotreibstoff-Projekts auf die Nahrungsund Wasserversorgung der Menschen. Brot für alle geht mit diesen Informationen an die Schweizer Öffentlichkeit und Politik und fordert Addax zum Handeln auf. Mittlerweile hat die Firma mehr als die Hälfte des gepachteten Landes zurückgegeben. Brot für alle Auch in anderen Ländern Afrikas ist Landgrabbing ein grosses Problem. Gemeinsam mit der Bauerngewerkschaft Synergie Paysanne in Benin organisiert Brot für alle Workshops, in denen sich Bauern- und Basisorganisationen aus westafrikanischen Ländern austauschen und weiterbilden. Sie entwickeln Strategien, wie sie gegen Landgrabbing vorgehen können und fordern von ihren Regierungen, die Landrechte der Bäuerinnen und Bauern zu schützen. Zusammen mit anderen Schweizer Hilfswerken setzt sich Brot für alle für die Erarbeitung von internationalen Richtlinien für Regierungen und Unternehmen ein, die verantwortungsvolle Investitionen in die Landwirtschaft stärken. Land darf nicht zum Spekulationsobjekt verkommen. Denn fruchtbares Ackerland ist die wichtigste Grundlage für die Ernährungssicherheit und das «Brot» für alle. Entwickeln von Strategien im Umgang mit dem Klimawandel Die Auswirkungen des Klimawandels sind weltweit spürbar. Besonders betroffen sind die Menschen im Weltsüden. Dürren, Überschwemmungen, Stürme und immer willkürlichere Wetterereignisse bedrohen ihre Lebensgrundlage. «Wir wissen nicht mehr, wann wir säen sollen», sagen viele der Teilnehmenden von Brasilien bis Nigeria anlässlich der Workshops von Brot für alle. Um die Bauernfamilien besser vor den Folgen des Klimawandels zu schützen, führt Brot für alle mit lokalen Partnerorganisationen Klimatrainings durch. In Workshops wird mit der betroffenen Bevölkerung nach Möglichkeiten und Massnahmen gesucht, um ihre Verletzbarkeit gegenüber dem Klima zu verringern. Diese reichen von Schutzmassnahmen gegen Wetterextreme über die Suche nach angepasstem Saatgut bis hin zur Diversifizierung der Einkommensmöglichkeiten. Ziel der Workshops ist es, den lokalen Partnerorganisationen die von Brot für alle entwickelten Instrumente zu vermitteln, damit sie eigenständig und mit den Begünstigten ihrer Projekte Anpassungsstrategien gegen den Klimawandel entwickeln können. Entstehen daraus konkrete Projekte wie z.b. ein Bewässerungssystem oder Aufforstungsprojekte, werden diese über den Klimafonds von Brot für alle und Fastenopfer finanziert. Gesamtbudget entwicklungspolitische Aktivitäten und Partnerschaften «Recht auf Nahrung» Fr Ecuador Umsetzung des Rechts auf Nahrung, Stärkung Bauernrechte, FIAN Guatemala Netzwerk für das Recht auf Nahrung weltweit Schutz der Rechte von Bäuerinnen und Bauern, La Via Campesina weltweit Ökumenische Partnerschaften im Bereich Recht auf Nahrung Europa und Schweiz Entwicklungspolitik Stärkung des Rechts auf Nahrung weltweit Land Grabbing, lokale Saatgutvielfalt und Bauernrechte, GRAIN Honduras Ökologische Landwirtschaft, Ernährungssouveränität, ANAFAE Kenia Forschung und Wissensverbreitung mit Bäuerinnen und Bauern, Voice of the Farmer Benin Kampagne gegen Landgrabbing, Synergie Paysanne Westafrika Plattform gegen «Land- und Watergrabbing» Sierra Leone Vom Landgrabbing betroffene Gemeinschaften stärken, SiLNoRF Ostafrika Netzwerk gegen Landgrabbing, ASO weltweit Gemeinsam den Klimawandel angehen (Klimatrainings) weltweit Beratungsnetzwerk regionale Trainerinnen und Trainer weltweit Spezialfonds «Klima und Entwicklung» Projekte der Schweizerischen Evangelischen Werke

10 ETHISCH WIRTSCHAFTEN Brot für alle-programm Die Wirtschaft muss im Dienste der Menschen stehen nicht umgekehrt. Diese Haltung vertritt Brot für alle mit Nachdruck. Mit dem Programm Ethisch Wirtschaften setzen wir uns dafür ein, dass Unternehmen die Menschenrechte respektieren und verantwortungsvoll mit unserer Umwelt umgehen. Für Faire Arbeitsbedingungen in der Elektronikindustrie Elektronikgeräte werden heute vor allem in Niedriglohnländern wie China produziert. Fliessbandarbeit in 12-Stundenschichten an 6 Tagen pro Woche ist hier die Realität für hunderttausende junger Menschen, die in den Zulieferbetrieben der grossen Markenfirmen arbeiten. Dabei sind die Arbeiterinnen und Arbeiter hohen Belastungen z.b. durch schädliche Chemikalien ausgesetzt. Der Lohn, den sie erhalten, reicht nicht zum Überleben einer kleinen Familie. Brot für alleengagiert sich auf verschiedenen Ebenen für faire Produktionsbedingungen in der Elektronikindustrie. Zusammen mit seiner Partnerorganisation SACOM deckt Brot für alle Missstände in den Fabriken auf Die Marktmacht der öffentlichen Hand nutzen Seit 2014 ist Brot für alle ein aktives Mitglied des «Advisory committee» von Electronics Watch (EW). Als erste unabhängige Monitoring-Organisation, die sich für die Respektierung von Arbeitsrechten in der Elektronikindustrie einsetzt, bringt EW die öffentlichen Beschaffer Europas mit lokalen Nichtregierungsorganisationen (NGO) und Gewerkschaften in Produktionsländern wie China zusammen. Geschätzte 87 Millionen Euro gibt die EU jährlich für Informationsund Kommunikationstechnologie aus und ist damit für rund 20 Prozent der gesamten Nachfrage im Elektroniksektor verantwortlich. Diese Marktmacht gilt es für positive Veränderungen zu nutzen. Brot für alle Brot für allebeobachtetdie weltweitenaktivitäten von Schweizer Unternehmen und sensibilisiert die Öffentlichkeit für die sozialen und ökologischen Bedingungen, unter denen unsere Konsumgüter hergestellt werden. Brot für alleunterstützt Initiativen in der Textil-, Teppich- und Elektronikindustrie, die faire Arbeits- und Produktionsbedingungen fördern. Andererseits begleiten wir fortschrittliche Firmen in ihren Bemühungen, konkrete Verbesserungen vor Ort zu bewirken. Zusammen mit unseren Partnerorganisationen im Süden stärken wir die lokale Bevölkerung in der Verteidigung ihrer Grundrechte. und bringt sie an die Öffentlichkeit. Damit die Arbeiterinnen und Arbeiter ihre Rechte kennen und diese gegenüber dem Management auch einfordern können, unterstützt Brot für alle die Arbeiterinnenbildungsprogramme des Chinese Working Women Network (CWWN). In der Schweiz sensibilisiert Brot für alle die Öffentlichkeit und die Politik für die Bedingungen, unter denen unsere Elektronikprodukte hergestellt werden. Mit einem Rating, das die wichtigsten Markenfirmen bezüglich Konfliktrohstoffen, Umweltschutz und Arbeitsrechten bewertet, leistet Brot für alle einen wichtigen Beitrag für einen bewussten Konsum. Als Mitglieder von EW fordern die öffentlichen Beschaffer von den Markenherstellern, die Produktionsstandorte ihrer Lieferanten ihnen gegenüber offenzulegen. EW führt zusammen mit lokalen NGOs und Gewerkschaften unabhängige Kontrollen in den Fabriken durch und berichtet über ihre Befunde, welche den Kaufentscheid der Beschaffer massgeblich beeinflussen. Brot für alle unterstützt insbesondere die Südpartner von Electronics Watch. Damit wird die Ausbildung unabhängiger Kontrolleurinnen und Kontrolleure ermöglicht sowie die Durchführung von Untersuchungen in den Produktionsstätten. 10 Projekte der Schweizerischen Evangelischen Werke 2015

11 Für Menschenrechte und Umweltschutz beim Rohstoffabbau in der DR Kongo Die Rohstoffbranche boomt wie keine andere. Doch während globale Konzerne mit dem Rohstoffhandel Milliardengewinne erzielen, leiden Millionen von Menschen im Weltsüden an den negativen Folgen des Rohstoffabbaus: Umweltverschmutzungen, Vertreibungen oder blutige Konflikte bedrohen ihre Lebensgrundlage. Zusammen mit lokalen Partnerorganisationen beobachtet Brot für alle den Rohstoffabbau in der Demokratischen Republik Kongo und bringt Missstände wie vergiftete Flüsse oder missbräuchliche Steuervermeidungspraktiken von globalen Konzernen wie Glencore ans Tageslicht. Im März 2014 organisierten Brot für alle und Fastenopfer mit lokalen Partnerorganisationen einen Workshop für die betroffene Bevölkerung in der Region Kolwezi. Das Treffen half, die Vernetzung der lokalen Zivilgesellschaft zu stärken und die Betroffenen über national und international gültige Gesetze zu informieren. Zudem wurden Arbeitsmethoden diskutiert wie das Anstellen von Recherchen oder das Sammeln von Beweismaterial als Grundlage für Forderungen gegenüber Staat und Unternehmen. Auf politischer Ebene engagiert sich Brot für alle dafür, dass Schweizer Unternehmen rechtlich für soziale und ökologische Konsequenzen aus ihren Tätigkeiten und denen ihrer Tochterfirmen Verantwortung übernehmen müssen. Rohstofftätigkeiten in Südafrika unter der Lupe Der Abbau von Bodenschätzen ist zentral für die südafrikanische Wirtschaft. Die lokale Bevölkerung profitiert jedoch kaum davon im Gegenteil: Immer wieder gelangen hochgiftige Säuren in lebenswichtige Gewässer, die Luftverschmutzung macht die Menschen krank und lokale Gemeinschaften werden von ihrem Land verjagt. Anstatt Einheimische auszubilden, stellen die Minenkonzerne billige Arbeitskräfte aus ärmeren Nachbarstaaten an. Die bezahlten Löhne reichen kaum für ein menschenwürdiges Leben. Solche Missstände zu dokumentieren, ist die Aufgabe der Benchmarks Foundation, einer Partnerorganisation von Brot für alle von Erzbischof Tutu ins Leben gerufen, erarbeitete die Stiftung anfänglich eine Reihe von Kriterien die Benchmarks für einen nachhaltigen und respektvollen Rohstoffabbau. Seither bewertet sie die Praktiken der Minenunternehmen anhand dieser Standards. Betroffenen Gemeinschaften eine Stimme geben Im «Community Monitoring Programme» der Bench Marks Foundation, das Brot für alle mitfinanziert, werden Mitglieder lokaler Gemeinschaften zu Monitoring-Aktivistinnen und -Aktivisten ausgebildet. Sie lernen, genau hinzuschauen und die Lage um die Minen und in ihren Dörfern zu dokumentieren. Die Berichte werden auf einer Internet-Plattform veröffentlicht. Inzwischen werden jährlich über 100 meist junge Leute ausgebildet. Die Vernetzung mit bestehenden Organisationen in 30 Gemeinden hilft ihnen massgeblich dabei, sich bei Minenkonzernen und Behörden Gehör zu verschaffen. «Ich habe gelernt, Fakten zu dokumentieren und zu argumentieren. Vor allem aber hat mir das Schreiben Selbstvertrauen gegeben. Ich weiss nun, dass ich mir Gehör verschaffen kann», erklärt Shanon, eine lokale Monitoring-Aktivistin. Von dem Programm sollen demnächst auch Gemeinden in den Nachbarländern profitieren können. Bench Marks Foundation Gesamtbudget entwicklungspolitische Aktivitäten und Partnerschaften «Ethisch Wirtschaften» Fr weltweit Ökumenische Partnerschaften im Bereich Ethisch Wirtschaften Schweiz/Europa Entwicklungspolitische Arbeit und Kampagnen im Bereich Ethisch Wirtschaften China Chinese Working Women Network (CWWN) weltweit Faire Arbeitsbedingungenin der Textilindustrie, Fair Wear Foundation weltweit Electronics Watch China Faire Arbeitsbedingungenin der Computerindustrie, SACOM weltweit Faire Bedingungen in der Herstellung und im Handel mit Teppichen, STEP Südliches Afrika Bench Marks Foundation DR Kongo Menschenrechte im Bergbau (Afrewatch) Projekte der Schweizerischen Evangelischen Werke

12 KOOPERATIONEN UND NETZWERKE BROT FÜR ALLE Die heutige Welt steht vor grossen globalen Herausforderungen ökologisch wie ökonomisch die nur mit neuen Ansätzen angegangen werden können. Einerseits muss das ganze Konzept unserer Entwicklung überdacht werden: Sowohl der Norden wie auch der Süden müssen neue, nachhaltige Lebensweisen entwickeln. Andererseits sind die Herausforderungen so gross, dass einzelne Organisationen dagegen nicht ankommen. Koalitionen und Kooperationen sind wichtiger denn je, um Wissen zu verbreiten und alternative Lebensmodelle zu fördern. Genau aus diesem Grund setzt sich Brot für alle in der Zusammenarbeit der zivilen Gesellschaft in nationalen und internationalen Netzwerken ein. DIALOGPLATTFORM Dialogue4change von Brot für alle und Fastenopfer «Entwicklung neu überdenken» will die Dialogplattform Dialogue4change, die Brot für alle und Fastenopfer ins Leben gerufen haben. Als Drehscheibe fördert Dialogue4change den internationalen Austausch zu Fragen der Entwicklung und Transformation. Im Zentrum stehen folgende Fragen: - Was verstehen wir unter Entwicklung und welche Art von Entwicklung wollen wir? - Was lernen wir von bestehenden alternativen Lebenskonzepten? - Wie können wir möglichen alternativen globalen Entwicklungsparadigmen zum Durchbruch verhelfen? Paul Jeffrey/Act Alliance Suche nach alternativen Lebenskonzepten Dialogue4change sucht nach innovativen Konzepten, die all jenen Orientierung bieten sollen, die sich in irgendeiner Form für eine gerechtere und nachhaltige Welt einsetzen. Ein Schwerpunkt ist die Analyse der verändernden Kräfte, die den globalen Herausforderungen wie Armut, Unsicherheit und Marginalisierung begegnen und das Modell des unbegrenzten Wachstums ablösen. Die Plattform ist interdisziplinär angelegt und bindet Menschen aus allen Weltregionen mit unterschiedlichen Hintergründen, Kulturen und Weltsichten in den Dialog ein. Gesamtbudget Fr , Brot für alle-beitrag Fr KOOPERATIONSGE- MEINSCHAFT Kooperationsgemeinschaft Brot für alle Der Austausch und das gegenseitige Lernen sind für Brot für alle zentral. Deshalb hat sich Brot für alle mit elf evangelischen Partnerwerken in der Schweiz zu einer Kooperationsgemeinschaft zusammengeschlossen. Diese arbeitet in den vier Themenbereichen Korruptionsbekämpfung, Recht auf Nahrung, Projektmanagement und Organisationsentwicklung sowie Religion und Entwicklung zusammen. Expertise und Know-how werden ausgetauscht und gemeinsame Grundlagen, Leitlinien, Standards und Instrumente erarbeitet, welche in Pilotprojekten getestet werden. Zentral ist auch der Wissenstransfer in den Süden über die Durchführung entsprechender Projekte. Die Zusammenarbeit im Süden wird gestärkt, z.b. über gemeinsame Weiterbildungen für die Südpartner. Die Erfahrungen aus den Projekten fliessen wiederumin die Fachgruppen zurück, Lessons Learned werden mit anderen Kooperationspartnern geteilt. Die Fachgruppen setzten sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Werke zusammen, womit das Wissen zurück in die Organisationen fliesst. Gesamtbudget , Brot für alle-beitrag Projekte der Schweizerischen Evangelischen Werke 2015

13 HEKS Seminarstr. 28 Postfach, 8042 Zürich Tel Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS) HEKS ermöglicht Menschen den Zugang zu lebenswichtigen Ressourcen wie Land, Wasser, Nahrung, Bildung und hilft Unterdrückten, ihre Rechte einzufordern. Rund 200 Projekte im In- und Ausland zielen auf ein selbstbestimmtes Leben in Würde für alle Menschen, unabhängig davon, welcher Volksgruppe oder Religion sie angehören. ÄTHIOPIEN HEKS Landesprogramm Äthiopien zählt mehr als 85 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Der Bevölkerungsdruck ist gross und längere DürreperiodenstellenViehzüchterundAckerbäuerinnen vor grosse Herausforderungen. Eine zentrale Aufgabe der Entwicklungszusammenarbeit ist es deshalb, die Ernährung und den Zugang zu sauberem Trinkwasser nachhaltig zu sichern. HEKS arbeitet mit engagierten lokalen Partnerorganisationen zusammen. Sie unterstützen die Initiativen der ländlichen Bevölkerung und Selbsthilfegruppen mit folgenden Aktivitäten: Ernährungssicherung und Einkommensförderung Nur eine Landwirtschaft, die neben der Selbstversorgung auch Produkte zur Vermarktung erzeugt, hilft den Bauernfamilien, ihre Ernährung und Lebensgrundlage langfristig zu sichern. Auf den lokalen Wochenmärkten können sowohl traditionelles Gemüse und Obst als auch neue Nischenprodukte, wie zum Beispiel Äpfel, gut verkauft werden. Die Partnerorganisationen vermitteln neues Wissen und begleiten Bauernfamilien dabei, innovative Ideen umzusetzen und neue Erzeugnisse auf den Markt zu bringen. So hat eine Gruppe von Bäuerinnen und Bauern von der traditionellen Allmend ein Stück mit einem Zaun abgegrenzt, um Ochsen aufzuziehen. Eine Familie züchtet Pilze und kann sie im Supermarkt in Addis Abeba verkaufen, eine andere Fische. Eine weitere Gruppe von Produzentinnen und Produzenten plant, Äpfel zu dörren. Mit gemeinschaftlicher Organisation lassen sich bessere Preise erzielen. So erhalten z.b. Gruppen von Bäuerinnen Unterstützung beim Aufbau von Geschäftstätigkeiten für ein zusätzliches Einkommen. Zugang zu sauberem Trinkwasser Das Recht auf Nahrung bedingt den Zugang zu sauberem Trinkwasser. HEKS unterstützt sowohl bauliche Vorhaben (Brunnen, Zisternen, Wasserrückhaltebecken) als auch Erosionsschutzmassnahmen im Wassereinzugsgebiet (Wiederaufforstung, Terrassierung). In einer interdisziplinären Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Forschungsinstitut EAWAG unterstützte HEKS die Entwicklung einfacher Filtermethoden, um die Qualität des Trinkwassers zu verbessern. Diese Methoden haben sich auch für Gemeinschaftsfilter bewährt, die nun für ganze Dörfer installiert werden. Ökologische Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen Der Bevölkerungsdruck in Äthiopien hat zur Folge, dass sich immer mehr Menschen und Tiere den landwirtschaftlich nutzbaren Boden teilen müssen. Nur wo Boden und Wasser schonend genutzt werden, können Erosionsschäden vermieden werden. Eine Landwirtschaft, die den ökologischen Grundsätzen Rechnung trägt, kann selbst in sehr trockenen Zonen die Bodenfruchtbarkeit verbessern und die Erträge erhöhen. Kompostierung, Gründüngung und pflanzliche Befestigung von Terrassenrändern sind Massnahmen, die von Kleinbauernfamilien im Hochland Äthiopiens getestet und weitervermittelt werden. Damit Quellen auch in der trockenen Jahreszeit Wasser führen, muss das umliegende Land genügend Wasser speichern können. HEKS unterstützt deshalb die Aufforstung von Hangflächen oder den Aushub von Wasserrückhaltebecken. HEKS Gesamtbudget Programm und Projekte 2015 Fr , Brot für alle-beitrag 2013 Fr Rift Valley Fluorfilter für sauberes Trinkwasser (Heks-Projektbudget 2015 Fr ) Guduru, Hababo Vielfältige Landwirtschaft und Wiederaufforstung (Fr ) Jimma-Horro Einkommensförderung für Kleinbauernfamilien (Fr ) Guduru Wasserversorgung und Quellschutz für Dörfer im Hochland (Fr ) Borana Erhaltung der Lebensgrundlage für Hirtenvölker (Fr ) Walensu, Kerensa Sauberes Wasser für Schulkinder und Familien (Fr ) Projekte der Schweizerischen Evangelischen Werke

14 BANGLADESH HEKS Landesprogramm Bangladesh erlangte 1971 seine Unabhängigkeit. Trotz Wirtschaftswachstum und wichtigen sozialen Fortschritten, beispielsweise im Gesundheits- und Bildungsbereich, leidet das Land bis heute unter weit verbreiteter Armut, politischer Instabilität und Korruption. Die geographische Lage von Bangladesch imgrössten Flussdelta der Welt und nur wenige Meter über dem Meeresspiegel macht das Land zudem anfällig für Überschwemmungen. Auch wird es regelmässig von tropischen Wirbelstürmen heimgesucht. Dies ist umso dramatischer, als Bangladesch eines der am dichtesten besiedelten Länder der Welt ist. Mit diesen ungünstigen Voraussetzungen gehört Bangladesch zu den ärmsten Ländern überhaupt. Über 30 Prozent der Bevölkerung müssen mit weniger als 1,25 Dollar pro Tag auskommen. Die Unterstützung von HEKS richtet sich an soziale, ethnische und religiöse Minderheiten, die es in diesem Land besonders schwer haben. Im Rahmen des Landesprogramms zielen die einzelnen Projekte auf die Ernährungssicherung und Verbesserung des Einkommens einerseits und die Förderung von Gleichheit und Gerechtigkeit für marginalisierte Minderheiten andererseits ab. Die Bildung und der Aufbau von Kompetenzen der benachteiligten Menschen sind zentrale Begleitthemen. Daneben leistet HEKS auch Not- und Aufbauhilfe nach Naturkatastrophen. Ziele, Schwerpunkte, Aktivitäten Um die Lebensumstände der Ärmsten zu verbessern, stützt sich HEKS in Bangladesch auf zwei Schwerpunkte: 1. Ländliche Entwicklung: Die Förderung von nachhaltigen landwirtschaftlichen Nutzungsmethoden, ergänzt durch Kleinviehhaltung und Gemüsegärten, sichert die Ernährung der Familien. Spezialisierte Partnerorganisationen unterstützen die landlosen Arbeiterinnen und Arbeiter im Bemühen, Zugang zu wenn möglich eigenem Land zu erhalten, das ihnen und ihrer Familie genügend Nahrung garantiert. Die Familien werden darin unterstützt, innovative Kleingewerbe aufzubauen. Dies können beispielsweise die Herstellung und der Verkauf von Kompost, Blumen, Gemüse oder auch Saatgut sein. Wichtig ist, dass die Produkte zu einem fairen Preis verkauft werden können, sei dies lokal oder auch regional. Die Familien werden deshalb auch in den Bereichen Verarbeitung und Vertrieb unterstützt. Damit können die Begünstigten ihre Einkommen steigern und sich in die Gesellschaft integrieren. HEKS 2. Konflikttransformation: Bildung, Ausbildung und Kompetenzen der ländlichen Bevölkerung werden gefördert, Dorfbewohnerinnen und -bewohner nehmen aktiv an der Dorfpolitik teil und Basisorganisationen werden aufgebaut und untereinander vernetzt. Die soziale Integration der Minderheiten wird gefördert, indem sie in lokale und regionale Wertschöpfungsketten eingebettet und die Gesellschaft sowie die Behörden für ihre Anliegen und Rechte sensibilisiert werden. Dieser Prozess wird auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene zusätzlich unterstützt, indem Behörden und Ministerien systematisch durch Lobbyarbeit und Anwaltschaft in die Pflicht genommen werden. Gesamtbudget Programm und Projekte 2015 Fr , Brot für alle-beitrag 2013 Fr Nordwest-Bandladesh Grundrechte und Menschenwürde für Dalits und Adivasi (Heks-Projektbudget 2015 Fr ) Thkurgaon, Dinajpur Schuldbildung und würdige Arbeit für Dalits und Adivasi (Fr ) Nordwest-Bandladesh Bessere Lebensbedingungen für Latrinenreiniger (Fr ) Nilphamari, Dinajpur Grundrechte und Ausbildung für Dalits und Adivasi (Fr ) Nordwest-Bandladesh Marktzugang und Integration von Minderheiten (Fr ) BRASILIEN HEKS Landesprogramm Das Landesprogramm Brasilien fokussiert auf die Savannenregion, den Cerrado, in den Bundesstaaten Minas Gerais, Goias, Bahia und Mato Grosso do Sul. Die thematischen Schwerpunkte sind: Zugang zu Ressourcen (Land, Wasser), Erhalt der Biodiversität, Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft und die Entwicklung von Wertschöpfungsketten sowie die Stärkung der Zivilgesellschaft. Durch eine nationale und internationale Advocacy-Arbeit sollen die ländlichen Gemeinschaften, Landlosen, Indigenen und ethnische Minderheiten (Quiombolas) in der Einforderung ihrer Rechte auf Land, Territorium und Nahrung unterstützt werden. Zugang zu Land Die nationale Bewegung der Landlosen MST (Movimiento dos Trabalhadores Rurais Sem 14 Projekte der Schweizerischen Evangelischen Werke 2015

15 Terra) ist mit rund Aktivistinnen und Aktivisten und 1,2 Millionen Mitgliedern die bedeutendste soziale Bewegung Brasiliens. Ihre Mitglieder besetzen auf friedliche Weise brach liegendes Land, denn laut brasilianischer Verfassung können ungenutzte Ländereien vom Staat zu Gunsten der Landreform enteignet werden. Zurzeit warten Familien auf die Legalisierung ihrer Situation. Im Norden von Minas Gerais unterstützt HEKS ein Projekt zur biologischen Saatgutproduktion. Die ökologisch produzierten Samen haben das Label Bionatur und sind vom brasilianischen Umweltministerium anerkannt. Die Bäuerinnen und Bauern produzieren 117 verschiedene Sorten, verbessern damit ihr Einkommen und unterstützen gleichzeitig die Ernährungssouveränität der brasilianischen Bevölkerung. Bionatur ist eine schlagkräftige nationale Alternative zum gentechnisch veränderten Saatgut der transnationalen Saatgutkonzerne. Gegen Umweltzerstörung In der Region des Cerrado bildet das CAA (Centro de Agricultura Alternativa) Kleinbauernfamilien in ökologischer Landwirtschaft aus. In dieser Savannenregion Brasiliens kämpfen verschiedene Bauerngemeinden und ethnische Minderheiten (Quilombolas) für ihre Landrechte und gegen die massive Zerstörung der Umwelt durch Abholzung, Monokulturen (Soja und Eukalyptus) und extensive Rinderzucht. Die Kooperative Grande Sertão, der rund 3000 Familien angehören, verarbeitet die landwirtschaftlichen Erzeugnisse für den Markt: Zuckerrohr zu Blockund Rohrzucker, Früchte zu Fruchtmark, Medizinpflanzen und ölhaltige Pflanzen zu Speiseöl und Kosmetika. Dreissig Schulen und Kinderkrippen werden mit Fruchtsäften beliefert. Um die Vermarktung stärker diversifizieren zu können, baut die Kooperative im Hauptort Montes Claros eine zentrale Verkaufsstelle für den fairen Handel auf. Lebensperspektiven für Jugendliche Die HEKS-Partnerorganisation CEAS (Centro de Estudos e Ação Social) unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene, die in ländlichen Gemeinden und in den neuen Siedlungen der Landlosen im Südosten und Süden von Bahia leben. Armut und zerrüttete Familienverhältnisse erhöhen die Gefahr, dass sie in kriminelle Machenschaften verwickelt werden. Mit Elementen der lokalen Kultur wie Capoeira, Theater oder Tanz bietet CEAS Alternativen an und versucht, die Jugendlichen für aktuelle Themen wie Gewalt, Drogen, Arbeitslosigkeit, Verhütung, Bürger- und Menschenrechte zu sensibilisieren. Ein weiteres Ziel ist der Einbezug der Jugendlichen in die lokale Politik und ihr Austausch untereinander, sowohl in den Dörfern wie auch zwischen den Dörfern und zwischen Stadt und Land. Recht auf Stammesland für die Guaraní In einem neuen Projekt unterstützt HEKS über die Partnerorganisation FIAN (Food First International Network) den Kampf der Guarani-Kaiowá um ihr angestammtes Land in Mato Grosso do Sul. Die Guarani-Kaiowá leben auf engstem Raum und sind umzingelt von riesigen Soja- und Zuckerrohrfeldern. Sie haben nicht einmal genügend Land, um sich zu ernähren und sind auf staatliche Nothilfe angewiesen. Etwa 8000 Jugendliche arbeiten unter sehr schlechten Bedingungen als Zuckerrohrschneider oder Arbeiterinnen in Ethanolfabriken. Viele Kinder sind mangelernährt. Das neue Projekt unterstützt die Guarani Kaiowá dabei, bei der interamerikanischen Kommission für Menschenrechte ihr Recht auf Nahrung und Territorium sowie die Umsetzung von Schutzmassnahmen einzufordern. Neben der juristischen Unterstützung wird HEKS in der Gemeinde Panambizinho 90 Familien, die bereits Land zurückerhalten haben, in der ländlichen Entwicklung unterstützen. HEKS Gesamtbudget Programm und Projekte 2015 Fr , Brot für alle-beitrag 2013 Fr Landesweit Landrechte und Starthilfen für bedrohte Gemeinschaften (Heks-Projektbudget 2015 Fr ) Minas Gerais Ländliche Entwicklungen für Minderheiten (Fr ) SW-Bahia, Land, Nutzungsrechte und Marktzugang für Bauernfamilien (Fr ) N-Minas Gerais, Goias Mato Grosso do Sul Rechtsbeistand im Landkampf für Guaraní Kaiowá (Fr ) Mato Grosso do Sul Sicherung der Lebensgrundlagen für die Guaraní Kaiowá (Fr ) Salvador und Cerrado, Unterstützung von Kleinbauernfamilien zur Beschleunigung der Landreform (Fr ) Südwest Bahia Nord-Minas Gerais Unterstützung der Landlosenbewegung (Fr ) Region Diamantina, Land und Einkommen für Kleinbauernfamilien (Fr ) Minas-Gerais National/Cerrado Advocacy- und Lobbyarbeit der ökumenischen Hilfswerke (Fr ) Projekte der Schweizerischen Evangelischen Werke

16 HAITI HEKS Landesprogramm Haiti ist eines der ärmsten Länder der Welt; erst recht nach dem Erdbeben, das die Hauptstadt Port-au-Prince im Januar 2010 zerstört hat. HEKS hat Nothilfe geleistet und geholfen, Häuser wieder aufzubauen, Infrastruktur wieder instand zu stellen und Existenzgrundlagen zu sichern. Doch weil das Land politisch noch immer sehr instabil ist, verbessern sich die Lebensumstände der Menschen nur langsam. Jährlich wiederkehrende Wirbelstürme machen die Anstrengungen der Bevölkerung, ihre Nahrungsversorgung zu sichern, auch immer wieder zunichte. Nahrungssicherheit und ländliche Entwicklung Die HEKS-Partnerorganisationen sind daran, landwirtschaftliche Produktionsketten mit hoher Wertschöpfung aufzubauen, bei denen auch die Verarbeitung und Vermarktung der Produkte einbezogen sind. Dazu gehören z.b. Kaffee, Früchte und Kakao. Die finanziellen Mittel erlauben es den Gemeinschaften und Gruppen von Produzentinnen und Produzenten, in die Verarbeitung und Veredelung ihrer Erzeugnisse zu investieren. Ländliche Gemeindeschulen Die Dörfer und Weiler im Departement Grand Anse sind derart abgelegen, dass ein- bis zweistündige Schulwege keine Seltenheit sind. HEKS unterstützt dreissig von Elternkomitees getragene Gemeindeschulen, damit auch Kinder aus abgelegenen Dörfern zur Schule gehen können. Ihre Eltern, die meisten Kleinbauernfamilien, erhalten Unterstützung, um ihre Ernten zu optimieren und Gewinn zu erzielen, damit sie sich den Schulbesuch ihrer Kinder leisten können. Sichere Schulen und Strassen Nachdem bereits 16 Schulen saniert werden konnten, werden nun innert zwei Jahren weitere fünf Gemeindeschulen erdbebenund sturmsicher neu gebaut. Zudem sollen Landstrassen befestigt und Marktplätze instand gestellt werden. Die Arbeiten werden durch die ansässige Bevölkerung ausgeführt und ermöglichen den Kleinbauernfamilien ein Zusatzeinkommen. HEKS Gesamtbudget Programm und Projekte 2015 Fr , Brot für alle-beitrag 2013 Fr Grand Anse Grundschulen und ländliche Entwicklung (Heks-Projektbudget 2015 Fr ) Grand Anse Stärkung der Kakaoproduzentinnen und -produzenten (Fr ) Grand Anse Stärkung der Früchteproduzentinnen und -produzenten in Jérémie (Fr ) Jérémie und Roseaux Neubau von fünf Schulen (Fr ) Grand Anse Mehr Einkommen für Bauernfamilien (Fr ) Jérémie und Roseaux Befestigungen der Landstrassen (Fr ) Grand Anse Stärkung von Kaffeeproduzentinnen und -produzenten (Fr ) 16 Projekte der Schweizerischen Evangelischen Werke 2015

17 HONDURAS HEKS Landesprogramm Honduras gehört zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas. Fast ein Viertel der Bevölkerung lebt in grösster Armut. Die Vernachlässigung der Bevölkerung auf dem Land führt zu einer wachsenden Abwanderung in die Städte. Zusätzlich migrieren immer mehr Menschen ins Ausland, hauptsächlich in die USA. Frauen, Männer und Jugendliche nehmen die abenteuerlichsten Wege in Kauf, um der Perspektivlosigkeit im eigenen Land zu entfliehen. Die honduranische Bevölkerung hat aber die Hoffnung auf eine menschenwürdigere Zukunft nicht verloren. Mit Engagement und Kreativität setzen sich Menschen in den Dorfgemeinschaften für eine bessere Zukunft ein. Sie versuchen ihre Probleme gemeinsam zu lösen und suchen dazu die Unterstützung von Hilfswerken, Kirchen und anderen Organisationen. HEKS setzt auf die Motivation dieser Menschen und ist überzeugt, dass es Wege aus dem Teufelskreis der Verarmung gibt. HEKS konzentriert sein Engagement auf ausgewählte ländliche Gemeinden im Süden von Honduras. Ernährungssouveränität, Schutz der Menschenrechte und Förderung der zivilgesellschaftlichen Mitbestimmung sowie Katastrophenprävention und Nothilfebereitschaft stehen im Zentrum der unterstützten Programme und Projekte. HEKS arbeitet mit lokalen Organisationen zusammen und fördert mit Aus- und Weiterbildungen deren Kompetenzen. Recht auf Nahrung und sichere Existenz für ländliche Familien HEKS unterstützt die Bevölkerung dabei, ihre Parzellen optimal zu nutzen. Sie lernen einfache Techniken kennen, mit denen sie die Bodenfruchtbarkeit erhöhen, Schädlinge mit natürlichen Mitteln bekämpfen und die Erträge von gesunden Nahrungsmitteln erhöhen können. HEKS setzt sich auch dafür ein, dass Kleinbauernfamilien ihre Erzeugnisse verarbeiten und lokal vermarkten können. Im Rahmen eines Pilotprojekts in Pespire wird versucht, die lokal produzierten Früchte besser als bisher zu nutzen. Ein wichtiger Aspekt ist zudem der Schutz des lokalen Saatguts. Die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern lernen, ihr eigenes Saatgut kontinuierlich zu verbessern, damit sie auch in Zukunft unabhängig bleiben und kein fremdes Saatgut zukaufen müssen. Ziel ist, über das ganze Jahr den natürlichen Bedingungen angepasstes Saatgut in ausreichender Menge zur Verfügung zu haben. Ein wichtiger Bestandteil in der Projektarbeit ist die Stärkung von Frauen- und Männergruppen sowie lokalen Genossenschaften und andern Selbsthilfeorganisationen. Ihre Mitglieder werden befähigt, ihre Anliegen gegenüber den zuständigen Behörden wirkungsvoll einzubringen. Schutz der Rechte der Kleinbäuerinnen und -bauern In Honduras sind Kleinbäuerinnen und Kleinbauern oft dem Risiko ausgesetzt, von ihrem Land vertrieben zu werden. Einer von vielen Landkonflikten findet in Zacate Grande statt. Wie in vielen anderen Landkonflikten wehren sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Halbinsel dafür, dass sie ihr seit Generationen bewirtschaftetes Land weiterhin nutzen können. Alleine wären sie der Übermacht der Grossgrundbesitzer chancenlos ausgeliefert. HEKS unterstützt die Selbsthilfeorganisation der Kleinbäuerinnen und -bauern in Zacate Grande mittels Rechtshilfe und bei der Verbesserung der Anbaumethoden auf den zum Teil kargen Feldern. Schutz und Verteidigung der Menschenrechte Wer sich in Honduras für Gerechtigkeit einsetzt, lebt gefährlich. Vertreterinnen und Vertreter von Menschenrechts-, Bauern- und Frauenorganisationen sowie Journalistinnen und Journalisten werden gezielt eingeschüchtert und verfolgt. Die Welle der Gewalt gegen mutige Menschen reisst nicht ab. HEKS unterstützt die Arbeit von Menschenrechtsorganisationen, unter anderem von COFADEH. Gruppen aus ländlichen Gemeinschaften im Süden des Landes werden ausgebildet mit dem Ziel, ihre Rechte eigenständig verteidigen zu können. Dank der Zusammenarbeit mit der Kirche Agape wird ein Beitrag geleistet zur Sensibilisierung von kirchlichen Mitarbeitenden für Menschenrechtsfragen. Die Kirchen werden befähigt, mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln für den Schutz der Menschenrechte einzustehen. HEKS unterstützt die Präsenz von Menschenrechtsbeobachterinnen und -beobachtern zum Schutz von gefährdeten Menschen und Gruppen. Ein wichtiges Mittel zum Schutz der Menschenrechte ist die Information und Sensibilisierung der Bevölkerung durch Lokalradios. HEKS unterstützt die Arbeit der beiden Lokalradios in Zacate Grande und Lepaterique. HEKS Gesamtbudget Programm und Projekte 2015 Fr , Brot für alle-beitrag 2013 Fr Schutz der Menschenrechte und Stärkung Zivilgesellschaft Tegucigalpa Ökumenische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (Heks-Projektbudget 2015 Fr ) Departemente Choluteca Die Menschenrechte kennen und einfordern (Fr ) und Valle Konfliktregionen Schutz durch internationale Beobachterinnen und Beobachter (Fr ) Ernährungssicherung Departemente Choluteca, Einheimisches Saatgut züchten und verbreiten (Fr ) Valle und Francisco Morazán Region Guarumas Existenzsicherheit und Würde für Kleinbauernfamilien (Fr ) Perspire, Choluteca Lokal produzierte Fruchtsäfte für Schulen (Fr ) Zacate Grande Verteidigung der Lebensgrundlagen (Fr ) Lepaterique Ein Lokalradio schützt die natürlichen Ressourcen (Fr ) Projekte der Schweizerischen Evangelischen Werke

18 INDIEN HEKS Landesprogramm Ernährungssicherheit bedeutet täglich über Nahrung in ausreichender Quantität und Qualität zu verfügen, die selbstbestimmt erwirtschaftet wird. Dalits («Unberührbare») und Adivasi (Urbevölkerung) müssen sich den Zugang zu Land, Wasser und Bildung, zu naturnahen Landwirtschaftstechniken, zu medizinischer Versorgung und zu zusätzlichen Einnahmequellen durch Kleinprojekte noch immer erkämpfen. Zusammen mit lokalen Partnern unterstützt HEKSDalit- und Adivasi- Familien in den langwierigen Verhandlungen mit den Behörden um Landzuteilung und um Zugang zu staatlichen Armutsbekämpfungsprogrammen. Des Weiteren fördert HEKS in Indien die nachhaltige Bewirtschaftung von Land sowie die Einbindung der Kleinbauernfamilien in profitable Wertschöpfungsketten. Die HEKS- Projekte in Indien sind in den südlichen Gliedstaaten Telangana und Seemandhra (beide früher Andhra Pradesh) sowie Karnataka und Tamil Nadu angesiedelt. Die Umsetzung des Programmes wird durch das HEKS-Koordinationsbüro in Chennai von indischen Mitarbeitenden begleitet und unterstützt. Land und Lebensgrundlagen für Dalits und Adivasi Ziel der Projekte dieser Kategorie ist die Existenzsicherung für Dalits und Adivasi. Mithilfe der Partnerorganisationen erhalten Landlose Zugang zu Land und anderen landwirtschaftlichen Ressourcen wie Wasser, Saatgut und Kredite, um so ihre Lebensgrundlagen zu verbessern. Alle Aktivitäten beinhalten zudem die Bewusstseinsbildung der begünstigten Familien. Dank Aufklärung und Ausbildung durch die HEKS-Partnerorganisationen stärken die Adivasi und Kleinbauernfamilien ihr Selbstbewusstsein: Vertreterinnen und Vertreter der Adivasi-Siedlungen und der Dorfgemeinschaften werden zusammengeführt, damit sie sich in Frauengruppen, Jugendgruppen, Gruppen von Landlosen und Bauerngruppen organisieren können. Sobald ein Stück Land errungen worden ist, erhalten die neuen Landbesitzenden eine Ausbildung in nachhaltiger Landwirtschaft: Gezieltes Wassermanagement verhilft zu höheren Erträgen; ein Gemüsegarten und Kleinvieh ermöglichen ein zusätzliches Einkommen. Wenn immer möglich wird dazu der Staat im Rahmen von Armutsbekämpfungsprogrammen in die Pflicht genommen. HEKS Würde und Einkommen für die Urbevölkerung und Dalits Diese Projekte gehen über den Zugang zu Land und die Urbarmachung von Boden hinaus. Sie fördern zusätzlich die Einbindung lokaler Kleinbauern in profitable Wertschöpfungsketten. Als erster Schritt lernen die Familien, ihr Land mit ökologischen Methoden zu bewirtschaften und ihre Produktion zu diversifizieren. Mit guten landwirtschaftlichen Praktiken lässt sich die Ernte steigern und die Qualität verbessern. Zurzeit fokussieren die HEKS-Partnerorganisationen ihre Unterstützung auf die Wertschöpfungsketten von Cashewnüssen und Fingerhirse. Sie bieten Trainings zur verbesserten Produktion, Verarbeitung und Vermarktung an, fördern Gruppen von Produzentinnen und Produzenten sowie den Zugang zu subventionierten Produktionsmitteln. Damit werden den Kleinbauernfamilien der Zugang zum Markt ermöglicht und die Verkaufserträge vergrössert. Gesamtbudget Programm und Projekte 2015 Fr , Brot für alle-beitrag 2013 Fr Tamil Nadu Land und Lebensgrundlagen für Dalits und Adivasi (Heks-Projektbudget 2015 Fr ) Telangana Land und Lebensgrundlagen für Dalits und Adivasi (Fr ) Telangana Land und Lebensgrundlagen für Dalits und Adivasi (Fr ) Tamil Nadu Land und Lebensgrundlagen für Dalits und Adivasi (Fr ) Seemandhra Land und Lebensgrundlagen für Dalits und Adivasi (Fr ) Karnataka Würde, Land und Einkommen für die Urbevölkerung und Dalits (Fr ) Telangana Würde, Land und Einkommen für die Urbevölkerung und Dalits (Fr ) Telangana Würde, Land und Einkommen für die Urbevölkerung und Dalits (Fr ) Karnataka Würde, Land und Einkommen für die Urbevölkerung und Dalits (Fr ) 18 Projekte der Schweizerischen Evangelischen Werke 2015

19 KAMBODSCHA HEKS Landesprogramm Kambodscha gehört zu den ärmsten Ländern Asiens. Achtzig Prozent der Bevölkerung lebt in ländlichen Gebieten. HEKS unterstützt Projekte in den vier Provinzen Kampong Chhnang, Kampong Speu, Prey Veng und Pursat. Zugang zu Bewässerungsanlagen Um die Landwirtschaftserträge zu erhöhen, werden alte, versandete Kanäle und erodierte Dorfteiche renoviert. Eine verbesserte Bewässerung ermöglicht den Bäuerinnen und Bauern eine grössere Reisernte, nachhaltigen Gemüsebau sowie Zwischenkulturen auf den Reisfeldern. Ziel ist es, dass die Bauernfamilien einen Teil der Ernte verkaufen können. Ausbildung in der Landwirtschaft Bäuerinnen und Bauern lernen nachhaltige Landwirtschaftstechniken kennen und anwenden; dazu zählen unter anderen die Herstellung von Kompost, die Verwendung von Gründünger, neue Reisanbaumethoden sowie eine naturschonende Schädlingskontrolle. Um Ernteausfällen vorzubeugen und Synergien besser nutzen zu können, wird die Diversifizierung der kleinen Bauernbetriebe gefördert. Mit einer ökologischen Landwirtschaft können Kleinbauernfamilien ihre Ernteerträge erhöhen, Kosten senken und neue Einkommensquellen erschliessen. Forschung und Ausbildung für Kleinbäuerinnen und -bauern In Kambodscha sind die Reis- und Gemüseerträge sehr niedrig, unter anderem, weil das Saatgut nicht an die lokalen Bedingungen angepasst ist. Das von HEKS unterstützte Forschungszentrum Larec erforscht und produziert passendes Saatgut, z.b. für Reis, Bohnen, Melonen und Chili, das von speziell ausgebildeten Bäuerinnen und Bauern in den Projektdörfern vermehrt wird, um es anschliessend den Kleinbauernfamilien zur Verfügung zu stellen. Die HEKS-Partnerorganisation Sacred führt zudem ein Ausbildungszentrum, wo Kleinbäuerinnen und Kleinbauern bessere Anbaumethoden kennenlernen. Zugang zu Märkten Der Verarbeitung und dem Verkauf von Landwirtschaftsprodukten (Gemüse und Früchte) kommt eine grosse Bedeutung zu. Bevor ein Produkt produziert wird, werden die Verkaufsmöglichkeiten auf den lokalen Märkten abgeklärt. So wissen die Bäuerinnen und Bauern, welche Reissorten, welches Gemüse oder welche Früchte sich gut verkaufen lassen. Zudem werden die Bäuerinnen und Bauern in der Lagerung und Weiterverarbeitung ihrer Produkte geschult. Dies erlaubt ihnen, den Verkauf ihrer Erzeugnisse an den Bedarf des Marktes anzupassen und damit höhere Preise zu erzielen. Stärkung der Dorfgemeinschaften Mit der Gründung von Dorfkomitees und Interessengruppen treiben die Dorfbewohnerinnen und -bewohner ihre eigene Entwicklung voran. HEKS unterstützt sie dabei, Projekte zu planen und durchzuführen, welche die Lebensumstände auf dem Land verbessern helfen. Die Menschen erhalten auch wichtige Informationen zu ihren Rechten und Pflichten als Bürgerinnen und Bürger. Im Zuge der politischen Dezentralisierung, die momentan in Kambodscha stattfindet, ist die Stärkung der ländlichen Gemeinschaften sehr wichtig, damit diese gut organisiert auf die Prozesse Einfluss nehmen können. Stärkung des Dialogs und Bearbeitung von Konflikten Gegenseitiges Misstrauen sowie ungelöste Konflikte (u.a. um Ressourcen) haben eine lähmende Wirkung auf die ländliche Entwicklung Kambodschas. HEKS fördert die Weiterbildung von Zivilgesellschafts- und Behördenvertretern sowie von Mitgliedern der traditionellen Schlichtungsgremien in Sachen Konfliktbearbeitung und Friedensförderung. HEKS Gesamtbudget Programm und Projekte 2015 Fr , Brot für alle-beitrag 2013 Fr Kampong, Chhnang, Ernährungssicherung und Entwicklung ländlicher Gemeinschaften Kampong Speu (Heks-Projektbudget 2015 Fr ) Prey Veng Entwicklung der Landwirtschaft in Svay Antor (Fr ) Pursat Bauernbetriebe produzieren vielfältig und profitabel (Fr ) Kampong Chhnang Einheimisches Saatgut erforschen und verbreiten (Fr ) Pursat, Kampong Chhnang, Partner und Behörden erkennen und lösen Konflikte (Fr ) Prey Veng Projekte der Schweizerischen Evangelischen Werke

20 HEKS KOLUMBIEN HEKS Landesprogramm Die Wiederwahl des bisherigen Präsidenten Juan Manuel Santos nährt die Hoffnung auf Frieden. Die Friedensverhandlungen zwischen Guerilla und Regierung werden weitergeführt. Allerdings wird der Weg zum Frieden ein steiniger sein. Denn gleichzeitig müssen die Ursachen der enormen Armut und Ungleichheit beseitigt werden. Mehr als 32 Prozent der Bevölkerung Kolumbiens gelten als arm. Zehn Prozent der Ärmsten erwirtschaften nicht einmal ein Prozent des nationalen Einkommens. Friedensförderung und Ernährungssicherung Geografisch konzentriert sich das Landesprogramm auf die Regionen Chocó und den Nordosten Kolumbiens. Es sind strategisch bedeutende Regionen, in denen sehr heftige bewaffnete Konflikte ausgetragen werden. HEKS hilft intern vertriebenen Familien und ländlichen Gemeinschaften dabei, ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Ländliche Gemeinschaften werden unterstützt beim Zugang zu Land und Wasser, in der agroökologischen Produktion und solidarischen Vermarktung ihrer Produkte sowie beim Aufbau von zivilgesellschaftlichen Organisationen. In der Region Magdalena Medio werden die Aktivitäten zur Förderung der Ernährungssicherheit und der Einkommenssteigerung weitergeführt. Die Begünstigten werden unterstützt, Produkte, die einen guten Absatz versprechen, anzubauen, zu verarbeiten und zu fairen Preisen zu verkaufen. Dies geschieht beispielsweise, indem sich die Familien im Bereich der Verarbeitung oder auch des Vertriebs in Gruppen organisieren. Ein besonderer Akzent wird auf das Recht auf Nahrung gelegt unter anderem durch eine enge Zusammenarbeit mit FIAN. Zusammen mit der internationalen Organisation, die auf dieses Thema spezialisiert ist wurde ein Observatorio für das Recht auf Nahrung eingerichtet, welches von der Regierung konkrete Massnahmen fordert, um die Ernährungssituation der Bevölkerung zu verbessern. Die Umsetzung wird vom Observatorio ebenfalls überprüft. So wird beispielsweise am Fluss Sogamoso ein Staudamm für die Elektrizitätsgewinnung gebaut. Viele Menschen wurden vertrieben, viele Kleinbauern- und Fischerfamilien haben ihre Lebensgrundlage verloren. Durch das Observatorio werden die Menschen gestärkt, sich für ihre Rechte einzusetzen. Sie fordern bei der Regierung und der Elektrizitätsfirma eine Kompensation sowie Massnahmen zum Schutz der Umwelt. Der Prozess ist noch im Gang. Bildung, Kultur und Sport für Kinder und Jugendliche Ausbildungs- und Begleitaktivitäten sorgen in der Region Chocó dafür, dass Kinder und Jugendliche trotz Krieg und Gewalt ein einigermassen normales Leben führen und Perspektiven für ihre Zukunft entwickeln können. Soziale, sportliche und künstlerische Aktivitäten (Musik, Tanz, Theater) stärken ihre Identität und fördern die Integration in die Gesellschaft. Kinder aus besonders schwierigen Verhältnissen erhalten psychosoziale Begleitung und junge Mütter eine Tagesstruktur, mit der sie ihre frühe Mutterschaft besser meistern können. Um der Gewalt in öffentlichen Schulen Einhalt zu gebieten, werden Semilleros de Paz (Friedensförderer) ausgebildet. Junge Frauen und Männer werden zudem darauf vorbereitet, in ihren Dörfern soziale Verantwortung zu übernehmen und aktiv am Aufbau einer gerechteren und friedlichen Gesellschaft mitzuwirken. Frauen sichern Überleben und Frieden In der Region Chocó werden 20 Frauenorganisationen in der Durchführung von einkommensschaffenden Aktivitäten gefördert. Fast alle arbeiten in der Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln: Sie bauen Früchte an, die getrocknet oder als Fruchtsäfte verkauft werden, produzieren Bananenmehl für Kleinkinder und alte Menschen oder bereiten Essen für Minenarbeiter zu. Eine Frauengruppe pflanzt Blumen, die anschliessend vor allem an Hotels und Kirchen verkauft werden. Fünf Frauengruppen führen ein kleines Volksrestaurant. Sie werden dabei von einer Organisation begleitet, die auf die Fortbildung und Begleitung von Kleinunternehmen spezialisiert ist. Ziel ist es, die Gruppen so voranzubringen, dass die Unternehmen rentabel werden. Bis Ende 2015 sollen die Qualität der Produkte, die Produktionsprozesse, die Hygiene, das Design der Verpackung etc. so weit verbessert werden, dass sie den Vorschriften des kolumbianischen Instituts für Nahrungsmittelüberwachung entsprechen, womit die Absatzmöglichkeiten der Produkte erheblich gesteigert würden. Gesamtbudget Programm und Projekte 2015 Fr , Brot für alle-beitrag 2013 Fr Chocó Angebote für Kinder und Jugendliche im Konfliktgebiet (Heks-Projektbudget 2015 Fr ) landesweit Schweizer Lobbyarbeit für Menschenrechte (Fr ) Chocó Neue Perspektiven für Frauen im Chocó (Fr ) Magdalena Medio Schutz durch internationale Beobachtende (Fr ) Nordosten/Norte de Santander, Recht auf Nahrung einfordern (Fr ) Santander landesweit Friedensprogramm der Schweiz in Kolumbien (Fr ) Nordosten/Tibu Land, Wasser und Marktzugang für Kleinbauernfamilien (Fr ) Barancabermeja Frauen fordern das Recht auf Nahrung ein (Fr ) 20 Projekte der Schweizerischen Evangelischen Werke 2015

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