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1 Wiesbaden, 08. Dezember 2010 Pressekonferenz Wo bleibt mein Geld? Ergebnisse der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2008 am 8. Dezember 2010 in Berlin Statement von Vizepräsident Peter Weigl Es gilt das gesprochene Wort Sehr geehrte Damen und Herren, in den letzten Wochen und Monaten war die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS), deren aktuelle Ergebnisse ich Ihnen heute vorstellen möchte, stark in der öffentlichen Diskussion. Anlass war die Neuberechnung der Regelsätze zur Sicherung des Lebensunterhaltes der sogenannten Hartz-IV-Sätze durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im September. Nach meiner Einschätzung ist in der medialen Berichterstattung nicht immer ganz klar geworden, welche Rolle das Statistische Bundesamt in diesem Zusammenhang gespielt hat. Ich möchte deshalb die Gelegenheit nutzen, einführend noch einmal zu erläutern, wofür das Statistische Bundesamt tatsächlich zuständig war und wofür nicht. Als statistische Grundlage für die Neuberechnung der Regelsätze dienten die Ergebnisse der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hatte dazu beim Statistischen Bundesamt Sonderauswertungen der EVS 2008 in Auftrag gegeben. Diese Sonderauswertungen umfassten im Kern Übersichten über die Ausgabestrukturen bestimmter Haushaltstypen. Die Definitionen und Abgrenzungen dieser Haushaltstypen wurden vom Ministerium vorgegeben. Eine genaue Beschreibung der nachgewiesenen Haushalte sowie die Ergebnisse der Sonderauswertungen selbst hat das BMAS auf seinen Internetseiten ausführlich veröffentlicht.

2 Seite Das Statistische Bundesamt hat also Grunddaten aus der EVS nach Vorgaben des BMAS aufbereitet. Die Entscheidung, welche Ergebnisse letztlich für die Regelsatzberechnung verwendet werden, hat allein das Ministerium getroffen. Auch die Abwägung, welche Ausgaben als regelsatzrelevant berücksichtigt werden, lag in alleiniger Verantwortung des BMAS. Heute sind aber nicht die neuen Regelsätze mein Thema, sondern die EVS selbst. Die umfangreichen Ergebnisse der EVS 2008, die bereits seit September auf den Internetseiten des Statistischen Bundesamtes veröffentlicht wurden, sind in der öffentlichen Debatte nämlich etwas untergegangen. Die heutige Pressekonferenz möchte ich dazu nutzen, um ihnen Highlights der aktuellen EVS aufzuzeigen. Was verbirgt sich hinter der EVS die wir übrigens seit 1963 im Abstand von fünf Jahren durchführen? Bei der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe führen private Haushalte unterschiedlicher sozialer Gruppierungen und Haushaltsgrößen jeweils ein Vierteljahr lang ein detailliertes Haushaltsbuch über ihre gesamten Einnahmen und Ausgaben. Die aktuellen Ergebnisse stammen aus dem Jahr 2008 und basieren auf den Aufzeichnungen von rund Haushalten. Diese Aufzeichnungen sind die größten ihrer Art, die von der amtlichen Statistik in Deutschland erhoben werden. Die aus den Anschreibungen der Haushalte gewonnenen Angaben vermitteln ein repräsentatives Bild der Einkommenssituation, des Lebensstandards und des Konsumverhaltens der privaten Haushalte in Deutschland. Ich möchte Ihnen heute aus der großen Datenfülle dieser Erhebung die wichtigsten Ergebnisse präsentieren. Dabei werde ich neben Ost-West-Betrachtungen vor allem auch vergleichend auf die Situation verschiedener Haushaltstypen eingehen, nämlich auf Paarhaushalte mit und ohne Kinder, auf Alleinlebende und auf Alleinerziehende. Diese Typen decken zusammen rund 87% aller Haushalte in Deutschland ab. 62% des Haushaltsbruttoeinkommens entfallen auf Erwerbseinkünfte. Im Durchschnitt verfügten die privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2008 über ein monatliches Bruttoeinkommen von Euro. Hinter einem solchen Durchschnittseinkommen verbirgt sich eine breite Streuung. So haben zum Beispiel rund 20% aller Haushalte ein monatliches Bruttoeinkommen von weniger als Euro. Wiederum stehen etwa 24% der Haushalte mehr als Euro zur Verfügung. Wichtigste Einnahmequelle waren mit einem Anteil von 62% die Einkünfte aus Erwerbstätigkeit: durchschnittlich Euro stammten aus unselbstständiger und selbstständiger Tätigkeit. Rund 23% ihres Bruttoeinkommens beziehungsweise 842 Euro erhielten die Haushalte durch öffent-

3 Seite liche Transferleistungen. Dazu gehören unter anderem Renten der gesetzlichen Rentenversicherung, staatliche Pensionen, Kindergeld, Arbeitslosengeld I und II sowie Sozialhilfe. Einnahmen aus Vermögen und aus nichtöffentlichen Transferzahlungen trugen rund 15% beziehungsweise 569 Euro zum Bruttoeinkommen bei. Schaubild 1 Struktur der monatlichen Bruttoeinkommen privater Haushalte 2008 Früheres Bundesgebiet: Euro Neue Länder und Berlin-Ost: Euro Einnahmen aus Vermögen 10% Einkommen aus nichtöffentlichen Transferzahlungen 5% Einkommen aus öffentlichen Transferzahlungen 23% Euro Erwerbseinkünfte 62% Dabei zeigt der regionale Vergleich: Sowohl in der Höhe als auch in der Struktur unterscheiden sich die Bruttoeinkommen der Haushalte im früheren Bundesgebiet von Haushalten in den neuen Ländern. Zum einen hatten die Haushalte in den neuen Ländern und Berlin-Ost ein Bruttoeinkommen von lediglich Euro das entspricht knapp drei Viertel des Einkommens der Haushalte im früheren Bundesgebiet. Hier lag es bei Euro. Zum anderen war im Osten der Anteil der Einnahmen aus öffentlichen Transferzahlungen am gesamten Bruttoeinkommen mit 29% um 7 Prozentpunkte höher als im früheren Bundesgebiet (22%).

4 Seite Der Anteil der öffentlichen Transferzahlungen ist bei Paaren mit Kindern nicht einmal halb so hoch wie bei den anderen Haushaltstypen. Schaubild 2 Struktur der monatlichen Bruttoeinkommen nach Haushaltstyp 2008 in % Paare mit Kind(ern) Alleinlebende Alleinerziehende Paare ohne Kind Erwerbseinkünfte Einkommen aus öffentlichen Transferzahlungen (einschließlich Renten und Pensionen) Einkommen aus nichtöffentlichen Transferzahlungen Einnahmen aus Vermögen Zwischen den einzelnen Haushaltstypen lassen sich ebenfalls deutliche Unterschiede feststellen, vor allem in Bezug auf die Zusammensetzung des Haushaltsbruttoeinkommens. Hier spiegeln sich die jeweiligen demografischen Besonderheiten wider. Bei den Paarhaushalten mit Kindern sind die Eltern fast ausnahmslos im erwerbsfähigen Alter. In der Regel gehen meist ein oder beide Elternteile einer Erwerbstätigkeit nach. Diese Haushalte beziehen dementsprechend mit rund 75% den Großteil ihres Bruttoeinkommens aus selbstständiger oder unselbstständiger Arbeit. Bei allen anderen Haushaltstypen ist dieser Anteil deutlich geringer. Hier spielen Einkommen aus öffentlichen Transferzahlungen eine wesentlich größere Rolle. Während die Paarhaushalte mit Kindern nur 12% ihres Einkommens aus solchen Transfers bezogen, waren es bei Paaren ohne Kind 30%, bei Alleinlebenden 29% und bei Alleinerziehenden 26%. In der Zusammensetzung der öffentlichen Transfereinkommen gibt es bei den drei zuletzt genannten Haushaltstypen deutliche Unterschiede, die sich wiederum aus den demografischen Charakteristika der Haushalte ergeben. Bei den Paarhaushalten ohne Kind und bei den Alleinlebenden ist der Anteil der Personen im Rentenalter beträchtlich. Entsprechend bestehen die öffentlichen Transfereinkommen zum größten Teil aus Renten und Pensionen. Die Alleinerzie-

5 Seite henden hingegen befinden sich überwiegend im Erwerbsalter. Mehr als 28% von ihnen waren allerdings arbeitslos. Deshalb stellen bei ihnen mit knapp 75% Arbeitslosengeld I und II, Sozialgeld aber auch Kinder- und Elterngeld die wichtigsten Einkommensposten innerhalb der öffentlichen Transfers dar. Die Steuer- und Abgabenlast ist gestiegen. Von ihren Erwerbseinkommen müssen die Haushalte Steuern und Sozialversicherungsbeiträge abführen. Einkommen-, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag sowie die Pflichtbeiträge zur Sozialversicherung machten 2008 im Durchschnitt 793 Euro monatlich aus. Damit lag der Anteil des Haushaltsbruttoeinkommens, den die Haushalte an Steuern und Abgaben abführen mussten, im Jahr 2008 bei durchschnittlich 21,4%. Er war somit 2 Prozentpunkte höher als 15 Jahre zuvor. Schaubild 3 Anteil der Steuern und Abgaben am Haushaltsbruttoeinkommen 21,4% 20,7% 20,4% 19,4% Die Steuer- und Abgabenbelastung war im Jahr 2008 im früheren Bundesgebiet höher als in den neuen Ländern: Im Westen lag die Steuern- und Abgabenquote der Haushalte bei 21,6% beziehungsweise 843 Euro, in den neuen Ländern und Berlin-Ost bei 20,1% beziehungsweise 576 Euro. Ursache dafür ist vor allem, dass aufgrund der Steuerprogression die im Westen höheren Erwerbseinkommen stärker mit Einkommensteuer und Solidaritätszuschlag belastet waren.

6 Seite Die Einkommensschere zwischen Ost und West hat sich wieder etwas geöffnet: Das Haushaltsnettoeinkommen im Osten beträgt 75% des Westniveaus. Das nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben verbleibende monatliche Nettoeinkommen aller Privathaushalte betrug im Jahr 2008 durchschnittlich Euro im Monat. Monatliches Haushaltsnettoeinkommen in Euro Schaubild Früheres Bundesgebiet Neue Länder und Berlin-Ost Im Zeitvergleich fällt auf, dass sich die Schere zwischen Ost und West bei den Haushaltsnettoeinkommen im Jahr 2008 wieder geöffnet hat. So lag im Jahr 1993 das Haushaltsnettoeinkommen in den neuen Bundesländern bei durchschnittlich 68,3% des Nettoeinkommens der Haushalte im früheren Bundesgebiet. Bis zum Jahr 2003 näherten sie sich an: Das Nettoeinkommen ostdeutscher Haushalte betrug durchschnittlich 77,5% des Nettoeinkommens westdeutscher Haushalte. Im Jahr 2008 hat sich der Einkommensabstand aber wieder vergrößert: Das Durchschnittsniveau des Nettoeinkommens der Haushalte in den neuen Ländern ist auf 75,0% des Einkommens der Haushalte im früheren Bundesgebiet zurückgegangen. Während die Haushaltsnettoeinkommen im Westen seit 2003 um mehr als 3% anstiegen, stagnierten sie in den neuen Ländern. Dies lässt allerdings keine Rückschlüsse auf die Entwicklung der Verdienste in Ost und West zu. Höhe und Dynamik der Durchschnittseinkommen hängen natürlich auch von den Veränderungen in den Haushaltsstrukturen ab. Auch die Höhe der Nettoeinkommen der jeweiligen Haushaltstypen unterscheidet sich im früheren Bundesgebiet von den neuen Ländern zum Teil sehr stark. Auffallend groß war die Einkommensschere bei den Nettoeinkommen von Alleinlebenden. So erreichten diese Haushalte im

7 Seite Osten nur 72,4% des Westniveaus. Statt Euro standen ihnen lediglich Euro netto zur Verfügung. Bei Alleinerziehenden entsprach das Haushaltsnettoeinkommen im Osten 93,1% der Einkommen des gleichen Haushaltstyps im Westen. Das waren Euro im Osten und Euro im Westen. Ein Vergleich der nominalen Nettoeinkommen der verschiedenen Haushaltstypen ist aufgrund der unterschiedlichen Haushaltsgrößen nicht sinnvoll. Deshalb wird an dieser Stelle auf eine Pro- Kopf-Betrachtung übergegangen. Hier zeigen sich sehr starke Unterschiede. Schaubild 5 Monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf 2008 in Euro Alleinerziehende Paare mit Kind(ern) Paare ohne Kind Alleinlebende In Haushalten von Alleinerziehenden war das Pro-Kopf-Einkommen im Bundesdurchschnitt am niedrigsten. Durchschnittlich lebten in diesem Haushaltstyp 2,3 Personen ihnen standen jeweils 845 Euro zur Verfügung. Im Vergleich dazu: Bei Paaren mit Kindern in diesem Haushaltstyp lebten im Durchschnitt 3,8 Personen betrug das durchschnittliche Nettoeinkommen pro Kopf Euro. Paarhaushalte ohne Kinder kamen pro Kopf auf Euro netto. Bei Alleinlebenden war das Einkommen mit Euro am höchsten. Höhere Konsumquote im Osten, höhere Sparquote im Westen. Zusätzlich zu ihren Nettoeinkommen haben die Haushalte geringfügige Zusatzeinnahmen beispielsweise durch den Verkauf von Waren sowie durch Rückerstattungen. Im Durchschnitt standen im Jahr 2008 den Haushalten damit monatlich Euro für ihre Ausgaben zur Verfügung. Sie verwendeten dieses ausgabefähige Einkommen für ihren Konsum, für die Ersparnisbildung sowie für Nicht-Konsumzwecke (das sind unter anderem Versicherungsbeiträge, Kfz- Steuern, Kreditzinsen und Unterhaltszahlungen).

8 Seite Schaubild 6 Verwendung der ausgabefähigen Einkommen 2008 in % 10,8 14,2 Sparen Übrige Ausgaben 9,1 11,1 75,0 Konsumausgaben 79,8 Früheres Bundesgebiet Neue Länder und Berlin-Ost Das niedrigere Einkommensniveau der Haushalte in den neuen Ländern gegenüber dem früheren Bundesgebiet führt auch zu Unterschieden bei der Einkommensverwendung. Anteilig setzten die Haushalte in den neuen Ländern und Berlin-Ost mehr Geld für Konsum, das heißt für Ernährung, Wohnen, Bekleidung, Reisen und anderes ein. Mit 79,8% lag die Konsumquote in Ostdeutschland um 4,8 Prozentpunkte höher als im früheren Bundesgebiet. Hieraus folgen ebenfalls Unterschiede in der Spartätigkeit: Im Jahr 2008 legten die Haushalte im früheren Bundesgebiet durchschnittlich 335 Euro im Monat auf die hohe Kante, in den neuen Ländern und Berlin-Ost waren es 213 Euro. Die Sparquote in Ostdeutschland (9,1%) fiel damit im Jahr 2008 niedriger aus als in Westdeutschland (10,8%). Alleinerziehende sparen am wenigsten. Das ungleiche Einkommensniveau führt nicht nur regional zu Unterschieden in der Einkommensverwendung, sondern auch bei den einzelnen Haushaltstypen. So hat die beschriebene geringe Einkommensbasis bei den Alleinerziehenden zur Folge, dass diese im Vergleich aller Haushaltstypen den bei weitem größten Anteil ihrer verfügbaren Mittel für Konsumzwecke ausgaben. Alleinerziehende steckten 88,1% ihres ausgabefähigen Einkommens in den Konsum. Für die Ersparnisbildung blieben diesen Haushalten damit die geringsten Spielräume: Ihre Sparleistungen betrugen lediglich 4,5% der ausgabefähigen Einkommen. Das waren durchschnittlich 89 Euro im Monat.

9 Seite Die niedrigste Konsumquote und die höchste Sparquote im Vergleich aller Haushaltstypen hatten im Jahr 2008 Paare mit Kindern. Sie verwendeten 70,7% ihres Gesamtbudgets für den Konsum und 14,8% für die Ersparnisbildung. Mit durchschnittlich 630 Euro im Monat sparten sie mehr als das Siebenfache von Alleinerziehenden. Bei den Paaren ohne Kinder war die Konsumquote (76,1%) um rund 6 Prozentpunkte höher und der Sparanteil (9,5%) um rund 5 Prozentpunkte niedriger als bei Paaren mit Kindern. Schaubild 7 Sparquote 2008 in % Paare mit Kind(ern) 14,8 Paare ohne Kind 9,5 Alleinlebende 7,4 Haushalte insgesamt 10,5 Alleinerziehende 4,5

10 Seite Fast ein Drittel der Konsumausgaben setzen die Haushalte für Wohnen ein. Im Jahr 2008 gaben die privaten Haushalte in Deutschland für Konsumzwecke durchschnittlich Euro im Monat aus. Gegenüber 2003 erhöhten sich die Ausgaben um 68 Euro. Die Struktur der Konsumausgaben hat sich jedoch kaum verändert. Die vier größten Ausgabepositionen waren wie schon 2003 die Ausgaben für die Bereiche Wohnen, Verkehr, Ernährung und Freizeit. Die Aufteilung der Konsumbudgets bei den Haushalten im früheren Bundesgebiet und in den neuen Ländern ist nahezu gleich. Schaubild 8 Struktur der Konsumausgaben privater Haushalte 2008 Sonstige Konsumausgaben 27,1% Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung 32,6% 2245Euro Freizeit, Unterhaltung und Kultur 11,4% Nahrungsmittel, Getränke, Tabakwaren 14,3% Verkehr 14,6% Das meiste Geld gaben die Privathaushalte für Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung aus. Hierfür verwendeten sie fast ein Drittel ihrer Konsumbudgets (32,6%). Die zweitgrößte Konsumposition waren mit 14,6% die Verkehrsausgaben, gefolgt von den Ausgaben für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren mit 14,3%. Für Freizeit, Unterhaltung und Kultur wendeten die Haushalte 11,4% ihrer Konsumausgaben auf. Die weiteren Konsumausgaben hier zur Position sonstige Konsumausgaben zusammengefasst enthalten unter anderem Ausgaben für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen (5,0%), für Innenausstattung, Haushaltsgeräte und -gegenstände (5,0%), für Bekleidung und Schuhe (4,7%), für Gesundheitspflege (4,2%), für Nachrichtenübermittlung (2,9%) und für Bildung (0,9%).

11 Seite Bei Alleinlebenden ist der Ausgabenanteil für Wohnen am größten. 731 Euro im Monat wendeten die privaten Haushalte im Bundesdurchschnitt für Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung auf. Das waren 4,9% mehr als im Jahr Die Ausgaben für Miete (+ 11%) nahmen dabei ebenso zu wie die für Energie (+ 17%). Dagegen verringerten sich die Ausgaben für Instandhaltungen stark ( 68%). Möglicherweise hielten sich die Haushalte hier zurück, um unumgängliche Ausgabensteigerungen bei den Mieten und Energiekosten aufzufangen. Den größten Budgetanteil für Wohnen setzten mit durchschnittlich 37,5% die Alleinlebenden ein. Im Vergleich dazu: Bei Paaren mit Kindern waren es lediglich 30,6%. Grund dafür ist, dass die Ausgaben für Wohnen nicht proportional mit der Anzahl der Haushaltsmitglieder steigen. Paarhaushalte mit Kindern haben somit vergleichsweise niedrigere Wohnaufwendungen als die Haushaltstypen geringerer Größe. Schaubild 9 Anteil der Wohnausgaben an den Konsumausgaben 2008 in % 37,5 35,3 31,2 30,6 Haushalte insgesamt 32,6 Alleinlebende Alleinerziehende Paare ohne Kind Paare mit Kind(ern) Die Verkehrsausgaben nahmen von 2003 bis 2008 im Durchschnitt aller Haushalte zu. Sie stiegen um 7,5% von 305 Euro auf 328 Euro im Monat. Dies war vor allem auf die gestiegenen Ausgaben für Kraftstoffe und Schmiermittel zurückzuführen. Der Betrag, der hierfür je Haushalt aufgebracht wurde, erhöhte sich von durchschnittlich rund 82 Euro auf 98 Euro im Monat. Ursache für diese Zunahme waren vor allem die stark gestiegenen Kraftstoffpreise, die sich von 2003 bis 2008 um insgesamt 31,8% erhöht hatten. Die Aufwendungen für den Kauf von Personenkraftwagen waren 2008 mit 95 Euro im Monat um mehr als 10% niedriger als im Jahr Die Anteile der Verkehrsausgaben an den gesamten Konsumausgaben unterscheiden sich je nach Haushaltstyp: So waren bei Paaren ohne Kinder die Verkehrsausgaben mit 15,0% die

12 Seite zweitgrößte Konsumposition, während bei den anderen Haushaltstypen die Ausgaben für Verkehr den drittgrößten Anteil bildeten. Hier variierten die aufgewendeten Anteilswerte zwischen 12,1% bei den Alleinlebenden beziehungsweise 12,2% bei den Alleinerziehenden bis hin zu 15,3% bei Paaren mit Kindern. Im Bundesdurchschnitt gaben die Haushalte mit 321 Euro den drittgrößten Anteil ihres Konsumbudgets für Ernährung aus. Betrachtet nach Haushaltstypen ergeben sich hier allerdings ebenfalls Unterschiede: Die Ausgaben für Ernährung war bei allen Haushaltstypen die zweitwichtigste Position, außer bei den Paaren ohne Kinder. Mit 16,1% wendeten die Alleinerziehenden im Vergleich aller Haushaltstypen den höchsten Ausgabenanteil für Ernährung auf. Das lag an ihrem vergleichsweise geringen Gesamtbudget. Paare mit Kindern setzten mit 15,9% ebenfalls einen hohen Ausgabenanteil ein. Alleinlebende (12,9%) und Paare ohne Kinder (13,7%) gaben dagegen vergleichsweise geringe Anteile für Ernährung aus. Für Freizeit, Unterhaltung und Kultur gab ein Haushalt in Deutschland im Jahr 2008 monatlich im Durchschnitt rund 255 Euro aus. Innerhalb dieser Ausgabengruppe wurde mit rund 67 Euro der größte Teil für Dienstleistungen aufgewendet. Hierzu zählen der Besuch von Kultur- und Sportveranstaltungen, die Rundfunk- und Fernsehgebühren sowie der Besuch außerschulischer Unterrichte und Hobbykurse. Ebenfalls von Bedeutung waren die Ausgaben für Pauschalreisen (61 Euro), für Zeitungen, Zeitschriften und Ähnliches (24 Euro) sowie für Blumen und Gärten (16 Euro). Die Anteilsunterschiede zwischen den einzelnen Haushaltstypen bei den Ausgaben für Freizeit, Unterhaltung und Kultur waren vergleichsweise gering.

13 Seite Zum Abschluss noch einige bemerkenswerte Unterschiede zwischen einzelnen Haushaltstypen bei kleineren Ausgabepositionen: Schaubild 10 Anteil ausgewählter Konsumausgaben nach Haushaltstyp 2008 in % 5,8 4,8 4,6 3,3 5,3 4,3 3,5 2,9 2,6 2,7 2,4 4,0 Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen Gesundheitspflege Nachrichtenübermittlung Paare ohne Kind Alleinlebende Paare mit Kind(ern) Alleinerziehende Für Restaurant- und Hotelbesuche gaben die Paare ohne Kinder relativ betrachtet am meisten aus. Der Anteil der Konsumausgaben, den sie für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen verwendeten, war bei ihnen mit 5,8% am höchsten. Alleinerziehende gaben mit 3,3% am wenigsten aus. Die Ausgabenanteile für Gesundheitspflege waren bei Paaren ohne Kinder mit 5,3% rund doppelt so hoch wie bei Alleinerziehenden (2,6%) und Paaren mit Kindern (2,9%). Alleinlebende gaben mit 4,3% ebenfalls einen vergleichsweise hohen Anteil für Gesundheit aus. Die Gründe dürften hauptsächlich in den höheren Anteilen älterer Personen in den Haushalten von Alleinlebenden und Paaren ohne Kinder liegen. Der Konsumbereich Nachrichtenübermittlung das sind Ausgaben für Post-, Kurier- und Telekommunikationsdienste hat bei Alleinerziehenden einen hohen Stellenwert: Im Vergleich mit den anderen Haushaltstypen war ihr Budgetanteil für diesen Bereich mit 4,0% am größten. Auffällig ist auch, dass innerhalb dieser Ausgabengruppe der Anteil, der für Mobilfunk ausgegeben wird, bei den Alleinerziehenden am höchsten ist. Außerdem weisen sie im Vergleich die höchste Ausstattungsrate mit Handys auf.

14 Seite Zusammenfassung 1. Auf der Einnahmeseite entfallen im Durchschnitt 62% des Haushaltsbruttoeinkommens auf Erwerbseinkünfte. 2. Die Steuer- und Abgabenlast ist seit 1993 um zwei Prozentpunkte gestiegen. 3. Die Einkommensschere zwischen Ost und West hat sich wieder etwas geöffnet: Das Haushaltsnettoeinkommen im Osten beträgt 75% des Westniveaus. 4. Höhere Konsumquote im Osten, höhere Sparquote im Westen. 5. Fast ein Drittel der Konsumausgaben setzen die Haushalte für Wohnen ein.

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