Geo++ GNSMART GNSS State Monitoring and Representation Technique

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1 Geo++ GNSMART GNSS State Monitoring and Representation Technique Andreas Bagge Geo++ GmbH, Garbsen GNSMART ist das weltweit erste System, das eine flächendeckende, homogene, zentimetergenaue und absolute Positionsbestimmung ermöglicht. Die GNSS-SMART Methode GNSMART basiert auf dem Verfahren GNSS-SMART (Global Navigation Satellite System State Monitoring And Representation Technique). Mit einem GNSS (zur Zeit GPS oder GLONASS) lassen sich hochauflösende Beobachtungsgrößen ermitteln, die aber im praktischen Betrieb von vielfältigen Fehlerquellen (Satellitenbahnfehler, Ionosphäre, Troposphäre) gestört werden. Das Gesamtsystem mit seinen Fehlerquellen läßt sich in einem dynamischen Systemzustand beschreiben. GNSS-SMART beinhaltet das Monitoring des Systemzustandes inklusive regionaler Atmosphäre sowie seine Repräsentation und B e reitstellung für den Nutzer zum Zwecke der Positionsbestimmung mit höchster Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit in Echtzeit und»postprocessing«. Aus Nutzersicht ist im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren keine Kenntnis über die innere Struktur und den Aufbau des SMART Systems erforderlich.

2 Geo++ GNSMART GNSS State Monitoring and Representation Technique Durch die über SMART bereitgestellten Referenzdaten erhält der Nutzer von systematischen Fehlern befreite Beobachtungen, die ihm dann mit einem einzelnen Mobilsystem eine absolute Positionsbestimmung mit hoher homogener Genauigkeit ermöglichen. Damit ist es erstmals möglich, hochgenaue Messungen in einem übergeordneten Bezugssystem ohne lokale Anschlußmessungen durchzuführen. Die Realisierung Geo++ GNSMART GNSMART ist die Geo++ Realisierung von GNSS-SMART. Es enthält alle notwendigen Software-Komponenten, um das Monitoring und die Repräsentation des Systemzustandes von GPS und GLONASS durchzuführen. Das Monitoring erfolgt durch Referenzstationen (Monitorstationen), die mit einem Stationsabstand von 50km und mehr eine flächendeckende Versorgung mit Referenzdaten für eine zentimetergenaue Psitionsbestimmung in Echtzeit erlauben. G N S M A RT ermöglicht durch Multistationsbeobachtungen und -auswertung die Erfassung und Modellierung von Bahnfehlern, Ionosphäre, Troposphäre und die Reduktion von Mehrwege-Einflüssen. Die Eliminierung von Antennen-Phasenzentrumsvariationen erfolgt durch die Berücksichtigung von Antennenkalibrierungen, so daß auch die Verwendung unterschiedlicher Antennentypen innerhalb eines GNSMART-Netzes möglich ist. Das System Geo++ GNSMART Die Komponenten von GNSMART sind (mit Angabe der entsprechenden Geo++ Produkte): Referenzstationen (GNREF), Kommunikationssysteme (GNCOM, RTCM IN, RTCM OUT), Multistationslösung (GNNET) und Repräsentationsmodell (GN-FKP, RTCM++, RTCM-AdV, GNPRED, GNVRX). Dem Nutzer können die Referenzinformationen über die international standardisierten und anerkannten Schnittstellen RTCM (Version 2.1 bzw. 2.2) für Echtzeitanwendungen sowie RINEX für»postprocessing«-anwendungen zur Verfügung gestellt werden. Geo++ GNSMART Anwendungen GNSMART läßt sich für vielfältige Aufgaben der präzisen Positionierung einsetzen. Einsatzbereiche sind: großräumige, flächendeckende Referenzstationsnetze (z.b. SAPOS), Anwendungen bei Betreibern von flächendeckenden oder linienförmigen Infrastrukturen, Energieversorgung, Bahn, Straßen,Pipelines (z.b. SATVB), Vermessung von flächen- oder linienhaften Projekten, die über die Reichweite eines RTK-Systems hinausgehen, präzise Positionierung im Offshore-Bereich, Hydrographie Maschinensteuerung im Ingenieurbau von Verkehrs- und Versorgungsbetrieben, u.v.m.

3 Geo++ GNREF DGPS-Referenzstationssoftware Geo++ GNREF DGPS-Referenzstationssoftware Geo++ GNREF 2.0 ist ein im Echtzeitbetrieb laufendes Programmsystem, das alle Funktionen einer DGPS/DGNSS-Referenzstation, inklusive der Steuerung der zugehörigen Peripheriegeräte GPS-Empfänger, Kommunikationseinrichtungen etc.), übernimmt. Was ist DGPS? Mit Differentiellem GPS (DGPS) oder allgemein einem Differentiellen GNSS (DGNSS) läßt sich das Genauigkeitspotential von GPS oder GLONASS wesentlich erhöhen. Durch Erfassen der wesentlichen Fehlereinflüsse auf einer Basisstation und Anbringen von daraus abgeleiteten korrekturwerten können auf einer beliebigen, auch mobilen zweiten Station, diese Fehler weitgehend eliminiert werden. Wenn die Korrekturwerte in Echtzeit auf der Mobilstation bereitstehen, kann deren Position in Echtzeit mit der gewünschten Genauigkeit bestimmt werden. Mit Codebeobachtungen lassen sich Genauigkeiten bis zu einem Meter erreichen. Mit Trägerphasenbeobachtungen können Genauigkeiten von besser als einem Zentimeter erzielt werden, so daß man hier auch von Präzisem DGPS (PDGPS) spricht. Unterstützte Korrekturdatenformate GNREF ist in der Lage, aus den Beobachtungsgrößen der verschiedensten Empfängertypen (Code, Trägerphasen, Ein- und Zweifrequenzempfänger, GPS und/oder GLONASS) in Echtzeit die benötigten Korrektursignale zu berechnen. Die wichtigen internationalen Standards auf diesem Gebiet sind in den sog. RTCM-Formaten definiert. RTCM-2.0 behandelt im wesentlichen die DGPS-(Code)-Korre k t u ren, während RTCM-2.1 einige Erweiterungen, insbesondere für PDGPS-(Trägerphasen)-Korrekturen enthält. Mit RTCM 2.2 wird auch das GLONASS System unterstützt. GNREF erzeugt alle Korrekturen kompatibel zum RTCM-Standard. Für gewisse zusätzliche Informationen nutzt GNREF darüber hinaus freie Einträge im RTCM-Format, um die Genauigkeit und Verfügbarkeit der Korrektursignale entscheidend zu verbessern. Mit diesem sogenannten RTCM++-Format läßt sich die Genauigkeit des einfachen DGPS auch ohne Phasenmessungen auf besser als einen Meter steigern. Für PDGPS- Anwendungen (cm-genauigkeit) ergibt sich durch RTCM++ ein bis zu dem Faktor vier gerin-

4 Geo++ GNREF DGPS-Referenzstationssoftware geres Datenvolumen als beim RTCM-2.1/2.2, wodurch bei begrenzter Übertragungsbandbreite (z.b Bits pro Sekunde im 2m-Funk) eine Echtzeit-Positionsbestimmung überhaupt erst möglich wird. Für Referenzstations-Dienste wie den im Aufbau befindlichen DGPS-Dienst der AdV (SAPOS ) ist es möglich, die Korrektursignale in einem eigenen Format wie z.b. RTCM-AdV zusätzlich zu kodieren, um eine Zugangskontrolle und damit eine Abrechnungsmöglichkeit zu eröffnen. Auf der Mobilstation lassen sich RTCM-Korrekturdaten verlustfrei in RTCM- 2.1/2.2-Korrekturen zurückwandeln. Unterstützte Empfängertypen GNREF ist empfängertypunabhängig konzipiert. Grundsätzlich werden daher von GNREF alle wichtigen Empfängertypen wie Ashtech, Leica, Trimble, Zeiss u.a. unterstützt. Es können Zweifrequenzempfänger ebenso wie Einfrequenzempfänger verwendet werden, wobei alle verfügbaren Informationen (Code, Trägerphasen) genutzt werden. Neben reinen GPS-Empfängern unterstützt GNREF auch GLONASS- oder hybride GPS/GLONASS- Empfänger. Unterstützte Übertragungskanäle GNREF kann die erzeugten Korrektursignale über verschiedene Kommunikationskanäle, auch mehrere gleichzeitig, abgeben. Gegenwärtig realisiert sind Anschlüsse über Wählverbindungen per Modem, zu denen auch Verbindungen über Mobilfunknetze wie z.b. D-Netz gehören, oder über Funkabstrahlung per Funkmodem, z.b. im 2m- oder im 70cm- Band. Letztere eignen sich besonders für lokale Referenzstationen mit nur einer oder wenigen Mobilstationen, während Erstere vorwiegend bei den permanenten Referenzstationen, z.b. der Landesvermessungen, zum Einsatz kommen. Weitere Schnittstellen, z.b. Internet- Anbindung über TCP/IP oder NETBIOS können über das Kommunikationsmodul GNCOM genutzt werden. Archivierung GNREF bietet die Möglichkeit, alle auf einer Referenzstation anfallenden Rohdaten und Korrektursignale aufzuzeichnen. Dies kann für eine spätere Nachprozessierung erforderlich oder generell als Messungsnachweis oder für Beweissicherungszwecke angebracht sein. Die Empfängerrohdaten können generell im empfängerspezifischen, im standardisierten RINEX-Format oder als RTCM++, RTCM-AdV, bzw. Geo++ -Minimum RTCM gespeichert und z.b. über eine BBS-Software zum Download bereitgestellt werden. Bedienung GNREF ist in eine graphische Benutzeroberfläche eingebunden und präsentiert sich dem Bediener durch verschiedene Status- und Kontrollfenster.

5 Geo++ GNREF DGPS-Referenzstationssoftware Fernwartung GNREF ist darauf ausgerichtet, auch von einer entfernten Kontrollstation aus per Datenfernübertragung bedient werden zu können. Der Zugriff kann sowohl über bestehende Rechnernetze als auch über spezielle Modemverbindungen erfolgen. Mit dem Zusatzprogramm GNROM ist die zentrale Konfiguration, Steuerung und Überwachung aller GNREF-Stationen eines Dienstanbieters möglich. Vernetzung von Referenzstationen Mit dem Zusatzprogramm GNNET können mehrere GNREF-Referenzstationen zur Genauigkeitssteigerung und Redundanzverbesserung miteinander vernetzt werden. Dabei kommunizieren die Referenzstationen in Echtzeit untereinander, um für ein bestimmtes Gebiet optimale Korrekturwerte zu generieren und die Entfernungsabhängigkeit von der Referenzstation weiter zu reduzieren. Durch GNNET werden die sogenannten Flächenkorrekturparameter (FKP) generiert. Diese werden über die Datenverbindungen zu den Referenzstationen übertragen und dort mit dem normalen RTCM-Signal an die Nutzer übersandt. Integrity Monitoring Mit den Zusatzprogrammen GNCIM und GNRIM stehen umfangreiche Funktionen zum Integrity Monitoring zur Verfügung stehen, um so die Zuverlässigkeit, insbesondere der Echtzeitkorrektur- Übertragung, zu maximieren. Durch Rückkopplung zwischen den beteiligten Stationen werden eventuelle Probleme in kurzer Zeit erkannt und der verursachenden Station gemeldet, so daß dort entsprechende Maßnahmen automatisch ergriffen werden können. GNREF ist empfängertypunabhängig und unterstützt die für GPS und DGPS wichtigen internationalen Standards (RINEX, NMEA, RTCM). GNREF nutzt alle Möglichkeiten eines modernen PC-basierten Multitasking-Betriebsystems (OS/2 Warp oder Windows NT) und seiner graphischen Benutzeroberfläche. GNREF ist modular aufgebaut und kann daher jederzeit flexibel um neue Komponenten erweitert werden. GNREF wird bereits heute auf vielen Referenzstationen, z.b. des Satellitenpositionierungsdienstes der deutschen Landesvermessung (SAPOS ), eingesetzt und genügt allen Anforderungen an eine zuverlässige und dauerhaft betriebene DGPS-Permanentstation. Auch zukünftige Entwicklungen zur weiteren Verbesserung des DGPS-Dienstes können mit GNREF integriert werden. Durch GNREF werden die sogenannten Flächenkorrekturparameter (FKP) generiert. Diese werden über die Datenverbindungen zu den Referenzstationen übertragen und dort mit dem normalen RTCM-Signal an die Nutzer übersandt. Leistungsmerkmale einer GNREF-Referenzstation Steuerung und Datenübernahme vom Satellitenempfänger mit selektierbaren Taktraten Echtzeitdatenverarbeitung in folgenden Schritten: Überprüfen der Meßdaten auf Vollständigkeit Prüfung der Datenqualität anhand empfängerabhängiger Qualitätsindikatore n (Signalstärke) Datenselektion anhand nutzerdefinierbarer Parameter (Elevation, Signalstärke, etc.) Berechnung von Satellitenkoordinaten, Elevation, Azimuth und Entfernung Glättung der Pseudoentfernungen durch optimalen Glättungsalgorithmus

6 Geo++ GNREF DGPS-Referenzstationssoftware Berechnung von Pseudoentfernungs- und Geschwindigkeitskorrekturen Kodierung/Formatierung der Korre k t u ren nach RT C M , RTCM 2.1/2.2, bzw. RTCM+ Kodierung/Formatierung der FKP im RTCM-AdV/RTCM++ Übertragung über serielle Schnittstellen mit konfigurierbarer Übertragungsrate, ggf. mit Modemkontrolle, TCP/IP, NETBIOS Aufzeichnung der Empfängerrohdaten und der Korrekturdaten Aufzeichnung der Empfängerrohdaten im RINEX-, RTCM++-Format, Geo++ Minimum RTCM Fernbedienung (optional) Multistationslösung mit vernetzten Referenzstationen (optional) Integrity Monitoring (optional) Kommunikations-Monitoring (optional) Ausfallüberwachung/WatchDog (optional) Verschlüsselung der Korrekturdaten mit individuellem Schlüssel (optional) Time Slicing für überlappende Funkbereiche Kommunikationsmodul (Geo++ GNCOM) Erreichbare Genauigkeiten: ca. 1 m mit Codebeobachtungen und RTCM-2.0 Korrekturdaten ca. 0,5m mit Codebeobachtungen und RTCM++ Korrekturdaten ca. 1 cm+1ppm mit Trägerphasenbeobachtungen (GNRT-K) und RTCM++ ca. 0,5..1cm mit Trägerphasen, RTCM++ und Multistationslösung ca. 0,1..0,5cm mit Kalibrierung Antennen/Mehrwegeausbreitung Geo++ GNNET Multistations-Lösung für PDGPS-Referenzstationen GNNET realisiert die Vernetzung von PDGPS-Referenzstationen. Durch Echtzeit- Berechnung einer GPS- Multistationslösung wird die Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit des DGPS-Dienstes erheblich verbessert. Kurzinformation GNNET läuft auf IBM-kompatiblen PC's unter den graphischen Multitasking- Betriebssystemen OS/2 oder Windows NT. GNNET verarbeitet Korrektursignale mehrerer PDGPS-Referenzsstationen im Format RTCM++, RTCM-AdV oder RTCM-2.1/2.2, wie sie von GNREF erzeugt werden. Kommunikation zwischen den Referenzstationen über Modemverbindung, über transparente Netzwerkverbindungen (z.b. über Ethernet TCP/IP, ISDN-Routing) oder über das normale RTCM-Korrekturdatensignal (z.b. 2m-Funk) Simultane Verarbeitung von zwei oder mehr Referenzstationen gemäß dem Konzept Geo++ GNSMART, dadurch weitgehende Erfassung von entfernungsabhängigen Fehleranteilen in Satellitenbahnen, Ionosphäre, Troposphäre sowie Reduktion von Mehrwegeeinflüssen bei >3 Stationen Bestimmung von Korrekturmodellen und -parametern zur Beschreibung dieser Fehleranteile Generierung von speziellen Flächen-Korrekturparametern (FKP) für ein erweitertes Format RTCM++ / RTCM-AdV Auf der Mobilstation ermöglichen die zusätzlichen Korrekturparameter die B e rechnung optimaler positionsabhängiger Korrekturwerte (virtuelle Refere n z- stationen)

7 Geo++ GNREF DGPS-Referenzstationssoftware Konvertierung innerhalb des SAPOS - Decoders möglich, dadurch bleibt die Schnittstelle auf der Mobilstationsseite im Format RTCM-2.1/2.2 GPS-Mobilsysteme mit RTCM-2.1/2.2 -Korrekturdaten-Eingang können die zusätzliche Genauigkeit sofort nutzen GNNET erhöht die Redundanz des Gesamtsystems durch die Verwendung von mehreren Referenzstationen wesentliche Leistungsmerkmale: homogene Genauigkeit: Die Entfernungsabhängigkeit von der Referenzstation wird weitgehend eliminiert. Im gesamten Versorgungsbereich eines Referenzstationsnetzes kann eine homogene Genauigkeit gewährleistet werden. verbesserte Integrität und Zuverlässigkeit: Fehlerhafte Daten einzelner Referenzstationen können detektiert und eleminiert werden. erhöhte Verfügbarkeit: Bei Teilausfall von Beobachtungen können aus der Netzlösung sinnvolle Korrekturdaten abgeleitet werden. GNNET-Prozeßkontrolle GNNET-Stationsstatus GNNET-Satellitenstatus

8 Geo++ GNRIM Reference Station Integrity Monitoring Software Geo++ GNRIM Reference Station Integrity Monitoring Software GNRIM läuft auf DGPS-Monitorstationen und dient zur automatischen Überwachung der Korrektursignalqualität von beliebig vielen lokalen oder entfernten DGPS- Referenzstationen. Kurzinformation GNRIM läuft auf IBM-kompatiblen PC's unter den graphischen Multitasking- Betriebssystemen OS/2 Warp oder Windows NT Überwachung der Korrektursignale durch Ve rgleich von zwei oder mehr Referenzstationen GNRIM erwartet Eingangssignale von den Referenzstationen im RTCM-Format (RTCM-2.0, RTCM-2.1, RTCM-2.2, RTCM-AdV oder RTCM++). GPS-Hardware auf der Monitorstation möglich, aber nicht erforderlich. Kommunikation zwischen Monitor- und Referenzstation über Modemverbindung oder über transparente Netzwerkverbindungen (z.b. über Ethernet TCP/IP, ISDN- Routing etc.), zwischen Referenz- und Monitorstation, zusätzlich auch über normale Korrektursignal-Kanäle (2m-Funk etc.) erforderliche Bandbreite der Kommunikationskanäle, in Bits pro Sekunde (bps): Datenkanal von Referenz- zur Monitorstation: bps (abhängig vom Datenformat s.o.) Simultane Überwachung von beliebig vielen Referenzstationen möglich, abhängig von der Leistungsfähigkeit des Rechners und der Bandbreite der zur Verfügung stehenden Übertragungskanäle Zugangskontrolle an den entfernten Referenzstationen zum Schutz vor Mißbrauch Generierung von periodischen Meldungen, welche Referenzstationen überwacht werden Analyse und Beurteilung der gesammelten Daten zur automatischen Erkennung von Fehlfunktionen in Echtzeit: Analyse der Positionsfehler (globale Kontrolle) Analyse der Enfernungskorrekturen (satellitenspezifische Kontrolle) Analyse der L1/L2-Trägerphasen (Ionosphärenüberwachung) Analyse von GNNET Flächenkorrekturparametern (FKP) zur Netzkontrolle Generierung aller automatischen Kontrollmeldungen im RSIM ++ Format (RSIM=Reference Station Integrity Monitoring), weitgehend kompatibel zum RTCM/RSIM Message- Format mit Erweiterungen von Geo ++

9 Geo++ GNRIM Reference Station Integrity Monitoring Software Leistungsmerkmale abgestufte Vo rgehensweise bei festgestellten Fehlfunktionen nach vorg e g e b e n e m Alarmplan: Meldung an Referenzstation, die entsprechend (automatisch) reagieren kann Meldung an Kontrollstation (z.b. GNROM) Benachrichtigung eines Operateurs an der lokalen Monitorstation Benachrichtigung eines Operateurs an der entfernten Referenzstation Benachtichtigung eines Operateurs an einer zentralen Kontrollstation weitere nutzerdefinierte Aktionen optional Protokollierung der Korrektursignal-Qualität aller überwachten Referenzstationen lauffähig mit allen Referenz- und Kontrollstationen, die o.g. RTCM- und RSIM-Formate unterstützen, optimal abgestimmt auf die Zusammenarbeit mit GNREF und GNROM lauffähig simultan mit Referenzstations-Software GNREF und/oder Multistations-Software GNNET und/oder mit Kontrollstations-Software GNROM auf demselben OS/2-Rechner, wobei zur Minimierung des Kommunikationsaufwandes oft eine dezentrale Installation von GNRIM zweckmäßiger ist.

10 Geo++ GNCIM Communication Interity Monitoring Geo++ GNCIM Communication Interity Monitoring GNCIM läuft auf GNREF-Referenzstationen und dient dem Monitoring eines abgestrahlten Korrekturdatensignals. Kurzinformation GNCIM läuft auf IBM-kompatiblen PCs unter den Multitasking-Betriebssystemen OS/2 oder Windows NT. GNCIM überwacht ein abgestrahltes Korrekturdatensignal (2m-Funk oder GSM- Mobilfunk) durch Kontrollempfang mit Empfangsmodem und RTCM-IN. GNCIM deckt Probleme im Bereich des lokalen RTCM-Senders oder mit dem Übertragungsmedium auf. GNCIM ist bei der Fehlersuche bei Kommunikationsproblemen, insbesondere im Funkbereich, behilflich. GNCIM dokumentiert die Signalqualität für Nachweiszwecke. GNCIM arbeitet mit RTCM-OUT (Sender) und RTCM-IN (Kontrollempfänger) auf einer GNREF-Referenzstation zusammen, kann aber auch auf separaten Rechnern eingesetzt werden. Monitoring-Funktionen gem. RTCM-RSIM Standard: Fehlerrate des empfangenen Kontrollsignals: überwacht die Anzahl fehlender oder fehlerhafter RTCM-Epochen im Verhältnis zur Gesamtzahl der ausgesendeten Epochen Datenalter des empfangenen Kontrollsignals: überwacht die Zeitdauer bis zur Verfügbarkeit der RTCM-Epochen Timeout des empfangenen Kontrollsignals: überwacht den kontinuierlichen Datenempfang des Kontrollempfängers Protokollierung der mittleren Fehlerraten in beliebigen Intervallen (Minuten, Stunden, Tage) Alarmgenerierung bei festgestellten Alarmbedingungen; Alarmweiterleitung und - Verarbeitung nach vorgegebenem Alarmplan gemäß konfigurierbarer Alarmdaten bank mit Geo++ GNALARM.

11 Geo++ GNCOM Kommunikationsmodule zu GNSMART Geo++ GNCOM Kommunikationsmodule zu GNSMART Das Programmpaket GNCOM umfaßt eine Gruppe von Programmodulen zur Kommunikation zwischen Stationen in einem GNSMART-Referenzstationsnetz. Funktionsweise Zwischen den Stationen in einem GNSMART-Referenzstationsnetz sind ständig verschiedene Arten von Daten auszutauschen. In erster Linie sind dies GPS-Beobachtungsdaten (Rohdaten, Korrekturdaten) und als Ergebnis einer GNSMART-Vernetzung die sogenannten Flächenkorrekturparameter (FKP). Daneben sind auch Statusmeldungen (z.b. Integrity-Monitoring und bei Bedarf Alarmmeldungen) zu übertragen. GNCOM arbeitet als zentrales Kommunikationsmodul auf jedem beteiligten Rechner. Innerhalb einer Applikation erfolgt die Adressierung einer Zielstation über eine beliebige, aber netzweit eindeutige Stations-ID. Die Applikation muß sich nicht darum kümmern, auf welchem konkreten Wege die Daten an die Zielstation gelangen, sondern überträgt diese Aufgabe an GNCOM. Dies nimmt Kommunikationsaufträge von anderen Modulen auf diesem Rechner entgegen, ermittelt anhand einer konfigurierbaren Datenbank den optimalen Kommunikationsweg und baut die dazu erforderliche Verbindung über eine Kommunikationsschnittstelle nach außen auf. Nach erfolgter Übertragung wird die Verbindung automatisch wieder abgebaut. Kommunikationsmedien GNCOM unterstützt die folgenden Kommunikationsmedien:

12 Geo++ GNCOM Kommunikationsmodule zu GNSMART Kommunikationsdatenbank GNCOMDB Die je nach Kommunikationsmedium spezifischen Rechneradressen (z.b. IP-Adresse, Telefonnummer, etc.) werden ebenso in einer Datenbank verwaltet wie die Information über alle möglichen Kommunikationswege zwischen einzelnen Stationen. Im Programmpaket GNCOM ist ein Programmodul GNCOMDB enthalten, mit dem die GNCOM-Datenbank aufgebaut und gepflegt werden kann. Optional ist dem Programmpaket Geo++ GNROM (Remote Operation Manager) eine Konfiguration oder ein Abgleich der Datenbank zusätzlich auch von einem zentralen Konfigurations-Server aus möglich. Automatisches Routing, Störungsmanagement GNCOM verfügt dank seiner Kenntnisse über alle möglichen Kommunikationsverbindungen zwischen den Rechnern eines Netzes auch über die Möglichkeit, einen Zielrechner indirekt über eine oder mehrere Zwischenstationen zu erreichen (GNCOM- Routing). GNCOM kann Störungen auf einem Kommunikationskanal (z.b. Standleitung) erkennen und, falls entsprechend konfiguriert, automatisch auf einen altern a t i v e n Kommunikationsweg (z.b. Wählleitung) ausweichen. GNCOM Anwendungsbereiche GNCOM kommt vorwiegend dann zum Einsatz, wenn die Daten mehrerer GNREF- Referenzstationen auf einem zentralen Rechner zusammengeführt werden sollen, um dort eine Vernetzung mit GNNET zu rechnen. Wenn es auf eine hohe Verfügbarkeit in Echtzeit ankommt, kann parallel zu einer Standleitung oder einer Datennetz-Verbindung von einer Referenzstation in den Zentralrechner eine Modem-Wählverbindung installiert werden, die bei Störungen automatisch aktiviert wird. Eine andere wichtige Anwendung besteht darin, zwischen verschiedenen Rechnern, z.b. in einer GNSMART-Zentrale, eine Aufgabenverteilung zu erreichen, indem z.b. der Dateneingang (Geo++ RTCM-IN), die Vernetzung (Geo++ GNNET), das Integrity Monitoring (Geo++ GNRIM), das Konfigurationsmanagement (Geo++ GNROM) und die RINEX-Datenabgabe (Mailbox Geo++ GNREFBBS, Web-Server) auf je einem oder ggf. auch mehreren Rechnern läuft, die untereinander mit GNCOM über TCP/IP kommunizieren. Eine ähnliche Konfiguration kann auch für eine Referenzstation aufgebaut werden, wenn zur Redundanzverbesserung ein zweiter Rechner als Backup- System eingesetzt werden soll.

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