v2.0 Europäisches Monitoringsystem für Treibhausgase

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1 v2.0 Europäisches Monitoringsystem für Treibhausgase

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3 Inhalt Seite 04 Seite 05 Seite 09 Seite 21 Seite 25 Seite 31 Seite 34 Vorwort Aufgrund der positiven Erfahrungen mit Version 1.0 des Freiwilligen CO 2 -Monitoring-Systems für Betriebe und aktueller klimapolitischer Entwicklungen haben sich die Bayerische Staatsregierung und die bayerische Wirtschaft als Partner des Klimadialogs Bayern im Jahr 2003 entschlossen, das Monitoringsystem weiterzuentwickeln. Das jetzt vorliegende Europäische Monitoringsystem (EuMoS) ist weltweit das erste EDV-basierte und mit einer integrierten Datenbank versehene System seiner Art. Das Projekt Als weiteres Projekt des Klimadialogs Bayern soll EuMoS Unternehmen auf zukünftige nationale und internationale klimapolitische Anforderungen vorbereiten. Die Beteiligung von etwa 50 Betrieben verschiedener Größe aus unterschiedlichen Branchen garantiert die Praxistauglichkeit des Systems. Zudem ist das Monitoringsystem ein Beitrag zu den bundes- und EU-politischen Klimaschutzstrategien. Das Europäische Monitoringsystem Es vereinfacht die regelmäßige Erstellung von Treibhausgas-Inventaren, ermöglicht Zeitreihenvergleiche und damit die Bewertung der Emissionsentwicklung sowie die Erzeugung eines zertifizierbaren Berichts. Darüber hinaus gibt die Bildung von Kennzahlen Aufschluss über bisher durchgeführte Maßnahmen zur Emissionsreduzierung und weitere Einsparpotenziale. Simulationen erlauben zudem eine Prognose der zukünftigen Emissionsentwicklung. Erfahrungen und Ergebnisse Die Erfahrungen der Pilotunternehmen bei der Anwendung von EuMoS sind ein wesentlicher Bestandteil des Projekts und haben zur Verbesserung von EuMoS geführt. In diesem Kapitel werden die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten des Systems beschrieben. Grundsätzlich schätzen die Unternehmen EuMoS als gut strukturiertes und hilfreiches Instrument zur Erfassung der klimaschutzrelevanten Daten. Der Hintergrund Klimaschutz kennt keine Ländergrenzen. Meilenstein der internationalen Bemühungen war die Konferenz in Kyoto, die mit dem Kyoto-Protokoll endete. Seine Ratifizierung steht kurz bevor. Zur Umsetzung der Emissionsminderungsziele sieht das Protokoll flexible Mechanismen vor, darunter den Handel mit Emissionszertifikaten. Unabhängig vom Kyoto-Protokoll startet 2005 der europäische Emissionshandel. Davon werden allein in Deutschland über Anlagen betroffen sein. Glossar Die wesentlichen Begriffe zum internationalen Klimaschutz, zu Vereinbarungen, Mechanismen, Konventionen und Regelwerken. Impressum Namen und Adressen der Projektbeteiligten. 03

4 Vorwort Vorwort Im Rahmen des Klimadialogs Bayern wurde 2002 das Freiwillige CO 2 -Monitoring-System für Betriebe entwickelt. Es erlaubt Unternehmen, ihren CO 2 -Ausstoß auf möglichst einfache Weise zu ermitteln und im Hinblick auf den am 1. Januar 2005 beginnenden EU-weiten Emissionshandel verlässlich zu dokumentieren. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit der Systemversion 1.0 und aktueller klimapolitischer Entwicklungen haben sich die Bayerische Staatsregierung und die bayerische Wirtschaft als Partner des Klimadialogs Bayern entschlossen, das Monitoringsystem weiterzuentwickeln. Damit wird auch dem Wunsch der Wirtschaft entsprochen, das System auf eine noch breitere praxisorientierte Basis zu stellen. Das jetzt vorliegende Europäische Monitoringsystem für Treibhausgase ist weltweit das erste EDV-basierte und mit einer integrierten Datenbank versehene System seiner Art. Es bietet Unternehmen jeder Größe vom Kleinbetrieb bis hin zum Großkonzern ein geeignetes und der jeweiligen Unternehmensstruktur individuell anzupassendes Instrumentarium zur Erfassung und Kontrolle der betrieblichen CO 2 -Emissionen, zur Dokumentation von CO 2 - Minderungsmaßnahmen und letztlich auch zum Energiemanagement. Es enthält Informationen zu Emissionsfaktoren sowie Berechnungsverfahren und ermöglicht es, entsprechende Daten so aufzubereiten, dass zertifizierbare Berichte erstellt werden können. Rund 50 Pilotbetriebe in Deutschland waren an der Weiterentwicklung beteiligt und haben die Praxistauglichkeit im laufenden Betrieb getestet. Mit dem EDV-System können zusätzlich die zur Erstellung des so genannten Nationalen Allokationsplans zu erhebenden Daten auf einfache Weise erfasst und anschließend in das von der Bundesregierung vorgegebene Datensystem RISA-GEN exportiert werden. Daten, die bereits mit der Vorgängerversion (1.0) erfasst worden sind, müssen nicht aufs Neue eingepflegt werden. Das System stellt somit eine wertvolle Arbeitshilfe sowohl zur Vorbereitung als auch zur Teilnahme am EU-Handelssystem dar. Dr. Werner Schnappauf, Bayerischer Staatsminister für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Randolf Rodenstock, Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. 04

5 Das Projekt Die Zusammenarbeit von Staat und Wirtschaft zum Nutzen der Umwelt hat in Bayern Tradition. Das Monitoringsystem setzt sie konsequent fort und baut die Vorreiterrolle Bayerns im kooperativen Umweltschutz aus. Die Idee dafür wurde im Klimadialog Bayern geboren, einer Gemeinschaftsinitiative der bayerischen Wirtschaft und der Bayerischen Staatsregierung. 05

6 Das Projekt Im Jahr 2002 entstand Deutschlands erstes freiwilliges elektronisches CO 2 -Monitoringsystem für Betriebe. Ein Jahr später wurde diese Idee erfolgreich fortgesetzt und auf eine größere Basis gestellt: Der Klimadialog Bayern beauftragte die Weiterentwicklung des CO 2 -Monitoringsystems und plante eine deutschlandweite Testphase mit etwa 15 Unternehmen. Auf diese Testphase wiesen Bundesländer wie Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein ihre Unternehmen hin. Thüringen und Hessen unterstützten genauso wie Bayern ihre Industrieunternehmen zudem finanziell. An der Ausgestaltung des Europäischen Monitoringsystems (EuMoS) arbeiteten sowohl die Unternehmen als auch die Länder erfolgreich mit. Das Ergebnis war eine deutschlandweite Testphase, an der etwa 50 Unternehmen aus sechs Bundesländern teilnahmen. Die Ziele EuMoS bietet die Möglichkeit, Emissionen einheitlich zu erfassen und somit einfach vergleichen zu können. Die Lösung Unter Federführung von ERM, Neu-Isenburg, ist als Resultat des Projekts Deutschlands erstes unternehmensorientiertes Monitoringsystem für Treibhausgase [> Glossar] EuMoS entstanden. Inhaltlich unterstützt wurde ERM von seinen Partnern EUtech, Aachen, 500PPM, Hannover, und Aspera, Aachen. Um die Praxistauglichkeit und einfache Handhabbarkeit sicherzustellen, waren ungefähr 50 beteiligte Unternehmen sowohl in die Weiterentwicklung als auch in die Anwendung von EuMoS intensiv eingebunden. EuMoS und seine Funktionsweise werden auf den Seiten 9 bis 20 eingehend erläutert. Mit der Entwicklung einer weiteren Version des Monitoringsystems wurde die alte Version den aktuellen klimapolitischen Anforderungen angepasst und die klimapolitische Diskussion nicht nur auf europäischer, sondern auch auf nationaler Ebene konstruktiv begleitet. Gleichzeitig konnte sich ein großer Unternehmenskreis auf den Emissionshandel vorbereiten. Der Emissionshandel beginnt mit der Ermittlung der unternehmensbezogenen Emissionsinventare. So bekommen die Unternehmen einen Überblick über die tatsächlichen Treibhausgas-Emissionen. Damit dafür ein praxistaugliches und anwenderfreundliches System zur Verfügung steht, wurde EuMoS von vielen Unternehmen getestet. Dies förderte deutschlandweit den Bekanntheitsgrad des Systems und erhöhte gleichzeitig die Akzeptanz in den Unternehmen. EuMoS hilft den Unternehmen bei der strukturierten und einfachen Erfassung aller Treibhausgas-Emissionen, mögliche Energiekostensenkungspotenziale aufzudecken, bei der Erstellung eines zertifizierbaren Berichts für den Emissionshandel, Die Projektbeteiligten Bayern Der Klimadialog Bayern ist Teilprojekt des Umweltpakts Bayern eine Vereinbarung, die von der Bayerischen Staatsregierung mit der bayerischen Wirtschaft getroffen wurde, um den kooperativen Umweltschutz weiterzuentwickeln. Partner des Klimadialogs Bayern sind die Bayerischen Staatsministerien für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (StMUGV) sowie für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie (StMWIVT), die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.v. (vbw), die Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern sowie die Handwerkskammer (HWK) für München und Oberbayern [www.klima.bayern.de]. Eine wichtige Maßnahme im Rahmen des Klimadialogs war die Erstellung des freiwilligen Monitoringsystems für Betriebe. Das System ermöglicht den Unternehmen die eigenhändige Erfassung und Bewertung ihrer klimarelevanten betrieblichen Prozesse. Damit leistet es einen wesentlichen Beitrag zur Vorbereitung der Unternehmen auf zukünftige nationale und internationale klimapolitische Anforderungen. ein Carbon-Risk-Management in Angriff zu nehmen. 06

7 Das Projekt Hessen Die Hessische Umweltallianz ist eine Vereinbarung der hessischen Landesregierung mit der hessischen Wirtschaft, die im Jahr 2000 vom Ministerpräsidenten des Landes Hessen, den Präsidenten der Organisationen der Hessischen Wirtschaft sowie dem hessischen Umweltminister unterzeichnet wurde. Im Rahmen der Umweltallianz Hessen sagte die Wirtschaft zu, sich im Umwelt-, Arbeits- und Klimaschutz über die gesetzlichen Anforderungen hinaus zu engagieren. Das Land Hessen hat sich wiederum verpflichtet, den Wirtschaftsstandort Hessen zu stärken und den Abbau der Bürokratie voranzutreiben. Im Jahr 2003 wurde in Hessen auf Grundlage des im Umweltpakt Bayern und Klimadialog Bayern entwickelten CO 2 - Monitoringsystems ein Feldversuch mit mehr als 20 Unternehmen gestartet. Dabei wurde die Praktikabilität des CO 2 - Monitoringsystems in kleinen und mittelständischen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen getestet. Das Projekt diente der Vorbereitung hessischer Unternehmen auf den Emissionshandel und wurde von der Dialogplattform Emissionshandel des Hessischen Umweltministeriums und der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände begleitet. An dem Feldversuch nahmen hessische Unternehmen aus den Sektoren Chemie, Metall, Steine/Erde und Energie teil. Thüringen In Fortsetzung der auf dem 1. Thüringer Klimaforum (April 2002 in Erfurt) formulierten gemeinsamen Klimaschutzstrategie von Landesregierung und Wirtschaft und im Hinblick auf den zukünftigen Emissionshandel führte das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt (TMLNU) in Kooperation mit den Thüringer Industrie- und Handelskammern und dem Verband der Wirtschaft Thüringens e.v. Informationsveranstaltungen für Thüringer Betriebe durch. Ziel war und ist, Unternehmen frühzeitig auf den Emissionshandel vorzubereiten. In diesem Zusammenhang unterstützt das TMLNU die Einführung des freiwilligen Treibhausgas-Monitoringsystems in Thüringer Pilotunternehmen. Um den Nutzen des Systems bei der Vorbereitung auf den Emissionshandel und die Erfahrungen der Unternehmen aus dem Projekt zu dokumentieren, wurde dieses vom IWT-Institut der Wirtschaft Thüringens GmbH und der Geschäftsstelle der Umweltinitiative für die Thüringer Wirtschaft (UIT) wissenschaftlich begleitet. Das IWT ist ein von den Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbänden Thüringens gegründetes Forschungsinstitut. In enger Zusammenarbeit mit bundesweiten Forschungspartnern sowie anderen Forschungsinstituten werden insbesondere Vorhaben unterstützt und entwickelt, die dem Wachstum und der Stabilisierung der Wirtschaft und damit auch der Stärkung des Wissenschaftsstandorts Thüringen dienen. Die UIT ist eine freiwillige Vereinbarung zwischen der Thüringer Landesregierung und den Vertretern der Thüringer Wirtschaft zur Umweltkommunikation, zum Informationstransfer sowie zur Darstellung von herausragenden Beispielen auf dem Gebiet der nachhaltigen Entwicklung. Niedersachsen Die Unternehmerverbände Niedersachsen e.v. (UVN) haben das Projekt co 2 ncept ins Leben gerufen, das durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert wird. Ziel des Projekts ist die Vorbereitung insbesondere des Mittelstands und kleinerer Unternehmen auf die Praxis des Emissionshandels. co 2 ncept baut auf den Resultaten der in anderen Bundesländern durchgeführten Projekte auf und nutzt deren Erkenntnisse zur Erweiterung seines Leistungsspektrums. Dazu gehört ein umfassendes Informations- und Beratungsangebot sowie die Erarbeitung der erforderlichen Instrumente, um erfolgreich am Emissionshandel teilnehmen zu können. Geplant ist der Aufbau eines umfassenden unternehmensinternen Carbon- Management-Systems (CMS). Das CMS kombiniert Erfassungsund Kalkulationsbausteine mit konkreten Beratungsmodulen. CMS-Werkzeuge werden kostenfrei zur Verfügung gestellt und auf Wunsch auf die konkreten Bedürfnisse einzelner Branchen und Betriebe zugeschnitten. Darüber hinaus hat co 2 ncept die Notwendigkeit gesehen, Schnittstellen zu schaffen, die den Datentransfer von EuMoS in die Datenerhebungssoftware für die Allokation ermöglichen. 07

8 Das Projekt Die Pilotunternehmen Branche Name Ort Aluminiumindustrie TRIMET ALUMINIUM AG Essen Automobilindustrie Audi AG Ingolstadt Chemische Industrie Acordis Kelheim GmbH Kelheim/Donau AllessaChemie GmbH Nabaltec GmbH Ticona GmbH Trevira GmbH The Fibre Company Wacker-Chemie GmbH Frankfurt am Main Schwandorf Kelsterbach Frankfurt am Main München Chemische Industrie Bergbau K+S Aktiengesellschaft Kassel Chemische Industrie Pharma Merck KGaA Darmstadt Eisenmetallverarbeitung MAN Nutzfahrzeuge AG München Eisenmetallerzeugung Stahl Stahlwerk Thüringen GmbH Unterwellenborn Nichteisen-Metallverarbeitung Diehl Metall Stiftung&Co. KG Röthenbach an der Pegnitz Wieland-Werke AG Energiedienstleister Dalkia Energie Service GmbH Neu-Isenburg Energiewirtschaft E.ON Kraftwerke GmbH Kraftwerk Staudinger Großkrotzenburg Energieversorgung Offenbach AG Erlanger Stadtwerke AG HEAG Südhessische Energie AG (HSE) Kraftwerke Gera GmbH Mainova AG Stadtwerke Gießen AG Städtische Werke AG TEAG Thüringer Energie AG Ulm Offenbach Erlangen Darmstadt Gera Frankfurt am Main Gießen Kassel Energiewirtschaft Dienstleister InfraServ GmbH&Co. Gendorf KG Burgkirchen Infraserv GmbH&Co. Höchst KG InfraServ GmbH&Co. Wiesbaden KG Erfurt Frankfurt am Main Wiesbaden Flughafen Fraport AG Frankfurt am Main Mineralölraffinerien BP Gelsenkirchen GmbH Gelsenkirchen Deutsche BP AG Erdöl-Raffinerie Emsland OMV Deutschland GmbH Lingen Burghausen Mineralverarbeitende Industrie Baustoffe Knauf Gips KG Iphofen Mineralverarbeitende Industrie Glas OSRAM GmbH München Technische Glaswerke Ilmenau GmbH Mineralverarbeitende Industrie Kalk Schaefer Kalk KG Diez Ilmenau Mineralverarbeitende Industrie Porzellan Triptis Porzellan GmbH&Co. KG Triptis Mineralverarbeitende Industrie Ziegel Erlus Baustoffwerke AG Neufahrn/NB Guelich Technologies AG Ziegelwerk Nordhausen Dipl. Ing. Sourell GmbH Nahrungsmittelindustrie Starmilch eg Fulda Lichtenfels-Sachsenberg Nordhausen Textilindustrie Dura Tufting GmbH Fulda Zellstoff- und Papierindustrie, FiberMark Gessner GmbH&Co. KG Bruckmühl Pappeindustrie SCA Packaging Containerboard Deutschland GmbH Witzenhausen Steinbeis Temming Papier GmbH&Co. Glückstadt Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal GmbH&Co. KG Blankenstein 808

9 Das Europäische Monitoringsystem Mit dem Europäischen Monitoringsystem (EuMoS) können sich die Unternehmen erfolgreich auf die Anforderungen der Klimaschutzpolitik wie etwa den EU-Emissionshandel vorbereiten. Es bietet die Möglichkeit der strukturierten Erfassung und übersichtlichen Darstellung aller energie- und emissionsrelevanten Daten eines Unternehmens. Zudem kann per Knopfdruck ein zertifizierbarer Bericht für den Emissionshandel generiert werden. 09

10 Das Europäische Monitoringsystem EuMoS ist die Weiterentwicklung des ersten freiwilligen elektronischen CO 2 -Monitoringsystems. Es ist flexibel aufgebaut, so dass die Anwender es ihren Bedürfnissen entsprechend strukturieren können. Beliebige Unternehmensgrößen können schnell und übersichtlich dargestellt werden. So kann sich zum Beispiel ein kleiner oder mittelständischer Betrieb auf die Darstellung seiner Wärmeerzeugung beschränken, während ein Konzern seine komplexen Beteiligungsstrukturen bis hinunter zu einer frei wählbaren Anlagengröße eingeben kann. Mit der hierarchischen Abbildung eines Unternehmens, der anlagenbezogenen Datenerfassung und der Erzeugung eines Emissionsinventars wird den Anforderungen für die Datenmeldung gemäß der EU-Richtlinie zum Emissionshandel entsprochen. In EuMoS wurden ferner die Datenfelder ergänzt, die für die Datenerhebungssoftware RISA-GEN [> Glossar ] des Nationalen Allokationsplans [NAP > Glossar] notwendig sind, und eine entsprechende Schnittstelle geschaffen. Sie ermöglicht den Transfer von Daten aus EuMoS in die Datenerhebungssoftware. Dies erspart den Anwendern von EuMoS zusätzlichen Eingabeaufwand bei der Datenerfassung für den NAP. Neben der Berechnung und Inventarisierung von Emissionen kann das System auch zur Berichterstattung der Treibhausgas-Emissionsdaten an das Europäische Schadstoffemissionsregister [EPER > Glossar] genutzt werden. Vollständigkeit: Erfassung aller Treibhausgas-Emissionen innerhalb der gewählten Systemgrenzen. Konsistenz: Im Zeitverlauf sollte die berichtete Emissionsmenge vergleichbar sein. Änderungen der Berichtsbasis sollten deutlich gemacht und so einbezogen werden, dass die Vergleichbarkeit gewährleistet bleibt. Transparenz: Alle relevanten Fragestellungen, faktischen Darstellungen, Annahmen und Rechenwege sollten nachvollziehbar und prüffähig sein. Genauigkeit: Die Bestimmung des Emissionsinventars sollte mit der notwendigen Sorgfalt erfolgen, um dessen Integrität sicherzustellen. Somit ist gewährleistet, dass die erfassten Daten ein möglichst realistisches Abbild der tatsächlich von Unternehmen erzeugten Emissionen ergeben, also die Berichtsdaten glaubwürdig sind und die Ermittlung der Daten nachvollziehbar ist. Die fünf Prinzipien orientieren sich an den allgemeinen Richtlinien für die Wirtschaftsprüfung und liegen auch der Greenhouse Gas Protocol Initiative [GHG Protocol > Glossar] des World Resources Institute [www.wri.org] sowie den Arbeiten des World Business Council for Sustainable Development [www.wbcsd.ch] zugrunde. Damit EuMoS auch außerhalb Deutschlands problemlos anwendbar ist, wurde eine englischsprachige Oberfläche integriert. Außerdem sind in EuMoS CSV-Schnittstellen vorgesehen, die den Export und Import verschiedener Daten erlauben und die Zeit für die erste Dateneingabe stark verkürzen. Prinzipien und Vorgaben Bei der Entwicklung des Monitoringsystems wurden folgende Prinzipien festgelegt, die auch bei der Anwendung von EuMoS stets befolgt werden sollten: Relevanz: Definition der Systemgrenzen der zu erfassenden Anlagen bzw. des Standorts mit dem Ziel, die entstehenden Emissionen sachlich richtig zu erfassen. Festlegung geeigneter Systemgrenzen, um sich auf relevante Quellen zu konzentrieren. Die Gestaltung des Monitoringsystems baut zudem auf den Vorgaben des EU-Emissionshandelssystems, der Entscheidung der Kommission vom 29/01/2004 zur Festlegung von Leitlinien für Überwachung und Berichterstattung betreffend Treibhausgasemissionen gemäß der Richtlinie 2003/87/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (nachfolgend Monitoring-Leitlinien genannt), den Anforderungen an die Datenerfassung im Rahmen der Erstellung des NAP (mit der Software RISA-GEN) und weiteren national sowie international anerkannten Standards und Vorgaben auf. Darüber hinaus wurden frühzeitig zahlreiche Industriebetriebe in die Entwicklung des Monitoringsystems eingebunden, so dass branchenspezifische Eigenschaften und Anforderungen berücksichtigt werden konnten. Damit genügt das System nicht nur den theoretischen Anforderungen, sondern wird auch der Unternehmenspraxis gerecht. 10

11 Das Europäische Monitoringsystem Aktualität Bundesumweltministeriums eine Datenbank entwickelt (RISA- GEN), in die die Unternehmen alle relevanten Betriebsdaten Erklärtes Ziel der Projektbeteiligten ist, EuMoS hinsichtlich der klimapolitischen Anforderungen und Rahmenbedingungen immer auf dem aktuellen Stand zu halten. Aus diesem Grund wurden während der Entwicklung und Testphase des Monitoringsystems die neuesten Anforderungen in die Ausgestaltung miteinbezogen. Auch zukünftig steht bei der Weiterentwicklung von EuMoS die Aktualität im Vordergrund. eingegeben haben. Um allen Anwendern von EuMoS, insbesondere den an der Testphase beteiligten Pilotunternehmen, die Datenermittlung und -erfassung zu erleichtern, wurde das Monitoringsystem an die Datenabfrage des NAP angepasst: Es wurde eine Schnittstelle geschaffen, mit der die Daten aus EuMoS in die Allokationsdatenbank übertragen werden können. Auf diese Weise ersparten sich die betroffenen Unternehmen eine erneute Dateneingabe. Die Leitlinien für Überwachung und Berichterstattung, in denen zum Beispiel Vorgaben zu Erläuterungspflichten hinsichtlich eingesetzter Emissionsfaktoren und Berechnungsmethoden enthalten sind, wurden in einigen Ausgestaltungsmerkmalen bereits berücksichtigt. Sobald weitere konkrete Vorgaben für die Umsetzung verfügbar sind, werden die nötigen Anpassungen von EuMoS als Update im Internet zur Verfügung gestellt. Systemergänzungen finden die Anwender im Internet unter Auf dieser Seite werden regelmäßig Updates, FAQs und EuMoS als kostenloser Download zur Verfügung gestellt. Bei der Durchführung von Updates gehen bereits eingegebene Daten nicht verloren. Sie Außerdem ist die Programmierung einer weiteren Schnittstelle vorgesehen, die den Import aus RISA-GEN in das Monitoringsystem ermöglicht. So können auch Unternehmen, die ihre Daten bislang nur in die Allokationsdatenbank eingetragen haben, für den Emissionshandel relevante Daten in EuMoS importieren und dort kontinuierlich weiterpflegen. Die Weiterentwicklung des CO 2 -Monitoringsystems erfolgte in der Phase der Erstallokation. Für diese Datenerhebung wurde von Seiten des stehen dem Anwender in der aktualisierten Fassung von EuMoS wieder zur Verfügung. 11

12 Das Europäische Monitoringsystem Aufbau, Funktion und Nutzen EuMoS ist modular aufgebaut. Eine Übersicht über den Funktionsumfang gibt die Startseite von EuMoS: Hier sind alle wesentlichen Funktionen in der Menüleiste aufgeführt (siehe Abbildung Seite 11). Das System besteht aus den Hauptfunktionen Stammdaten, Struktur, Erfassung, Auswertung, Berichte und Simulation. Zudem gibt es die Funktionen Datenbanken verwalten und die Möglichkeit, unter Optionen das System zu konfigurieren. Die nachfolgenden Abfragemasken sind teilweise miteinander verknüpft zum Beispiel Emissionsvorlage und Emissionsbuchung oder Anschriften und Verwaltungseinheiten. Stammdaten Die Funktion Stammdaten dient der Eingabe der betrieblichen Grunddaten. Hier können organisatorische und physikalische Stammdaten eingepflegt werden. Alle relevanten Unternehmensdaten werden an dieser Stelle tabellarisch hinterlegt. Dazu gehören: Organisatorische Stammdaten Anschriften Kontaktpersonen Verwaltungseinheiten Anlagen Emissionsvorlagen Physikalische Stammdaten Einheiten Produkte Brennstoffe Prozesse Indirekte Emissionen Standardwerte Unter den organisatorischen Stammdaten werden Anschriften der Anlagen und Verwaltungseinheiten sowie Kontaktdaten der jeweiligen Ansprechpartner in Tabellen hinterlegt. Auf diese Tabellen kann beim Anlegen der Verwaltungseinheiten und Anlagen zugegriffen werden. Mit den Verwaltungseinheiten und Anlagen können die Organisationseinheiten eines Unternehmens, bezogen auf einen Standort oder den gesamten Konzern (entsprechend der hierarchischen Unternehmensstruktur), angelegt werden. Unter Verwaltungseinheiten werden die allgemeinen Unternehmensdaten abgefragt, die keinen jährlichen Schwankungen unterliegen, wie Name, Anschrift und wirtschaftliche Haupttätigkeit. Diese Informationen sind unter anderem für die Berichterstellung relevant. In der Maske Anlagen werden ebenfalls allgemeine Daten abgefragt, die der Definition von Systemgrenzen sowie der Zuordnung der Anlagen dienen, wie IVU-Code, NOSE-P-Code und 4. BImSchV-Nr. Um die Systemgrenzen festzulegen, sollte sich der Anwender an genehmigungsrechtlichen bzw. im EU-Emissionshandel vorgegebenen Definitionen orientieren. In Deutschland richtet sich die Anlagendefinition nach der 4. BImSchV. Die unter Verwaltungseinheiten und Anlagen abgefragten Daten sind teilweise Pflichtfelder für den EU-Emissionshandel, die Berichterstattung nach EPER oder relevant für die Datenerfassung im Rahmen des NAP. Die Pflichtfelder sind so gewählt, dass ein Bericht generiert werden kann, der den aktuellen Anforderungen entspricht und leicht zu zertifizieren ist. Die jeweiligen Pflichtfelder sind mit den Kürzeln EU, EPER bzw. 1. NAP entsprechend gekennzeichnet. Wichtig bei der Erfassung der Allokationsdaten ist insbesondere die Abfrage der technischen Anlagendaten, so etwa die Angabe der genehmigten bzw. der tatsächlichen Anlagenkapazität. Die Abbildung auf Seite 13 gibt einen Überblick über die abgefragten Anlagendaten. Emissionsvorlage Die Funktion Emissionsvorlage dient als Grundlage für die spätere Emissionsbuchung. Wie im GHG-Protocol [> Glossar] und in der EU-Richtlinie zum Emissionshandel gefordert, sind für die Ermittlung der Treibhausgas-Emissionen in EuMoS standardisierte brennstoffspezifische Emissionsfaktoren vorgegeben, die für den Anwender in der Datenbank hinterlegt sind. Den am Standort eingesetzten Brennstoffen können 12

13 Das Europäische Monitoringsystem daher an dieser Stelle die entsprechenden Emissionsfaktoren zugeordnet werden. Auch die Heizwerte für die üblichen Brennstoffe sind hinterlegt. In EuMoS wurde auf vom Umweltbundesamt definierte Standardfaktoren zurückgegriffen, die auch für den 1. NAP vorgegeben wurden. Damit zur genaueren Berechnung der Emissionen auch eigene tätigkeitsspezifische Emissionsfaktoren verwendet werden können, erlaubt das System die individuelle Eingabe von Emissionsfaktoren. Produkte. Andererseits werden die Emissionsquellen (Brennstoffe, Prozesse und indirekte Emissionen) in Tabellen hinterlegt. Bei den Brennstoffen werden die entsprechenden Heizwerte zugeordnet. Mit dem Anlegen von Einheiten, Produkten und Emissionsquellen hat der Anwender die Möglichkeit, uneingeschränkt alle unternehmensspezifischen Kenngrößen in EuMoS zu definieren und sein Unternehmen anhand reeller Daten im System abzubilden. Die Funktion physikalische Stammdaten dient einerseits der Eingabe unternehmensspezifischer Einheiten (sowohl pro-duktspezifischer als auch brennstoffspezifischer) und 13

14 Das Europäische Monitoringsystem Struktur Die Funktion Struktur ermöglicht die Zuordnung von Organisationseinheiten in einer grafischen Baumstruktur. Diese Art der Darstellung gibt eine gute Übersicht über die im Monitoringsystem angelegte Struktur und bietet darüber hinaus eine einfache Navigation zu den jeweiligen Organisationseinheiten. Unter Struktur ist es außerdem möglich, weitere auf die Organisationseinheit bezogene Daten einzugeben. Hierbei handelt es sich um jährlich variierende Daten wie beispielsweise Umsatz, Mitarbeiterzahl, Betriebsstunden oder Auslastung einer Anlage. Diese können freiwillig angegeben werden und sind nur für den internen Gebrauch vorgesehen. Das heißt, sie fließen in keinen Bericht ein. Sie dienen dem Unternehmen zum Beispiel zur Bildung von Kennzahlen bei der Auswertung (siehe Abbildung Seite 17). Die Unternehmensstruktur wird immer für ein Jahr angelegt. Sie kann gemeinsam mit den eingegebenen Stammdaten kopiert und in ein neu angelegtes Jahr übernommen werden. So vermindert sich der Eingabe- und Pflegeaufwand im Monitoringsystem. Die folgende Abbildung zeigt die hierarchische Darstellung eines Unternehmens (linke Spalte) und die freiwillig einzugebenden Unternehmensdaten (rechte Spalte). 14

15 Das Europäische Monitoringsystem Erfassung Die Funktion Erfassung bildet den Kern des Monitoringsystems. Sie dient der kontinuierlichen jährlichen Pflege folgender Daten: Emissionsinventar Produktionsmengen Emissionsminderungsmaßnahmen (EMM) Emissionsinventar Emissionsmengen werden auf Anlagenebene über die Eingabe von Energiedaten berechnet oder direkt in das System eingepflegt. Zur Ermittlung von Emissionsmengen gibt es drei Möglichkeiten, die auch im EPER als geeignete Verfahren genannt werden: Die Messung, die Berechnung und die Schätzung. Im EU-Emissionshandel ist die Schätzung von Emissionen nicht erlaubt. Die Emissionsberechnung wird als das zentrale Verfahren zur Ermittlung von CO 2 -Emissionen betrachtet. Hierfür wird in EuMoS auf die im Anhang IV der EU-Richtlinie zum Emissionshandel genannte Formel zurückgegriffen: Emissionen = Daten über die Tätigkeit x (unterer) Heizwert x Emissionsfaktor x Oxidationsfaktor Beispiel: m 3 Erdgas x 31,7 MJ/m 3 x 56 kg CO 2 /GJ x 1 = 177,52 t CO 2 Erläuterungen Daten über die Tätigkeit (auch Aktivitätsrate genannt), zum Beispiel Brennstoffverbrauch, Produktionsniveau usw.: Angaben zum Ausmaß einer Tätigkeit, die in einer bestimmten Zeitspanne zur CO 2 -Emission führt (zum Beispiel das Verbrennen von Energieträgern). Der Bezugszeitraum einer Aktivitätsrate im Zusammenhang mit der Datenerhebung für den Nationalen Allokationsplan ist grundsätzlich das Kalenderjahr. Die Netto-Aktivitätsrate gibt das tatsächliche Ausmaß der emissionsverursachenden Tätigkeit ohne Lagerhaltung und Verkauf von Brenn- und Rohstoffen an. Emissionsfaktor oder Einbindungsfaktor: Menge an CO 2, die je Inputeinheit oder je Produkteinheit im Prozess maximal freigesetzt werden kann. Allgemein wird hiermit der Koeffizient beschrieben, der die bei der Handhabung eines Stoffs freigesetzte Menge CO 2 in Bezug zur Masse, zum Volumen etc. dieses Stoffs setzt. Bei Verbrennungsprozessen und fossilen Energieträgern als Input entspricht der Emissionsfaktor dem 3,667-fachen des auf die Aktivitätsrate bezogenen Kohlenstoffgehalts. Oxidationsfaktor oder Konversionsfaktor: Dieser Faktor für die Emissionsberechnung gibt an, ob der in den Energieträgern oder Rohstoffen enthaltene Kohlenstoff vollständig in CO 2 umgewandelt und als solches in die Atmosphäre freigesetzt wird. Im Regelfall (vollständige Umsetzung) ist der Konversionsfaktor 1. Bei unvollständiger Umsetzung kann ein neuer Stoff mit einem Faktor < 1 angelegt werden, wenn die Abweichung begründet und transparent nachgewiesen werden kann. Brennstoffeinsätze können beliebig mit Bezug auf Primärenergiegehalt, Masse oder Volumen eingegeben werden. Zudem ist es dem Anwender erlaubt, eigene Maßeinheiten zu verwenden. Die Berechnung erfolgt automatisiert. Um dem Anwender die Emissionsberechnung zu erleichtern und Fehler zu vermeiden, ist in EuMoS eine strukturierte Vorgehensweise zur Erfassung der Emissionen vorgegeben. Um die Emissionen zu berechnen bzw. zu ermitteln, nimmt EuMoS eine Unterteilung in drei Kategorien vor: Energieumwandlung Prozessemissionen Indirekte Emissionen Die für die Emissionsbuchung relevanten Emissionsfaktoren und Heizwerte (siehe Abbildung Seite 16) werden bereits unter Stammdaten den jeweiligen Brennstoffen zugeordnet. Beim Anlegen der Emissionsinventare wird auf die eingegebenen Werte zurückgegriffen. Über die Eingabe der Tätigkeitsmenge werden die Emissionen berechnet. An dieser Stelle ist auch, wie bereits beschrieben, die direkte Eingabe der Emissionen möglich. Zur Berechnung der CO 2 -Emissionen fließt als dritter Multiplikator der Oxidationsfaktor in die oben erklärte Formel ein. Der Oxidationsfaktor muss nur dann bei der Emissionsberechnung miteinbezogen werden, wenn er nicht bereits im Emissionsfaktor enthalten ist. 15

16 Das Europäische Monitoringsystem Im Unterschied zur EU-Richtlinie zum Emissionshandel und den Vorgaben der Monitoring-Leitlinien hat EuMoS den Vorteil, dass neben den CO 2 -Emissionen auch die übrigen fünf Kyoto-Gase bereits erfasst bzw. berechnet werden können. Für jede Verwaltungseinheit können die Emissionsdaten der darunter liegenden Einheiten aggregiert werden. Die rechtliche Zuordnung, die zuvor unter Struktur eingepflegt worden ist, wird bei der Erstellung des Emissionsinventars automatisch berücksichtigt. Die prozentuale Zuordnung der Organisationseinheiten zueinander ermöglicht die Aggregation der Emissionsdaten entsprechend der Emissionsverursacher. Im EU-Emissionshandel bleibt die 100-prozentige Verantwortung für die Erfüllung der gesetzlichen Auflagen beim Anlagenbetreiber. Daher sieht EuMoS innerhalb der Struktur zusätzlich zur prozentualen auch eine eindeutige rechtliche Zuordnung vor. Produktionsmengen Unter Produktionsmengen können die jeweils erzeugten Mengen des Unternehmens in den produktspezifischen Maßeinheiten festgelegt und den Organisationseinheiten des Unternehmens zugeordnet werden. Dies lässt den Anwendern größtmögliche Freiheit bei der Darstellung der verschiedenen Unternehmensaktivitäten. An dieser Stelle kann auf die bereits unter Stammdaten eingegebenen Produkte zugegriffen werden, die entsprechenden jährlichen Produktionsmengen können eingegeben und den Anlagen bzw. Verwaltungseinheiten zugeordnet werden. EuMoS bietet so die Möglichkeit, produktbezogene Treibhausgas-Emissionen als Kennzahlen darzustellen (unter Auswertung). Beispiele für Kennzahlen sind: t CO 2 pro m 3 Dampf oder t CO 2 pro t Papier. Werden an einer Anlage verschiedene Produkte (z.b. Dampf, Strom) erzeugt, können die Emissionen den verschiedenen Produktionsmengen prozentual zugeordnet werden. 16

17 Das Europäische Monitoringsystem Emissionsminderungsmaßnahmen (EMM) Mit EuMoS lassen sich nicht nur die vergangenen oder künftigen Treibhausgas-Emissionen betrachten, sondern auch die Maßnahmen darstellen, die zur Reduktion von Treibhausgas- Emissionen geführt haben. Dies funktioniert über EMM. Der Anwender kann die an den Anlagen frühzeitig durchgeführten Minderungsmaßnahmen [Early Action > Glossar] abbilden und dokumentieren. Die erzielte Emissionseinsparung wird berechnet und die Maßnahme beschrieben. Außerdem beinhaltet die Funktion die Bewertung und Erfolgskontrolle von Minderungsmaßnahmen hinsichtlich der Reduktion des jeweiligen Treibhausgases, der Energieeinsparung und der Wirtschaftlichkeit. Die Datenabfrage in EuMoS ist auf die Anerkennung von EMM im EU-Emissionshandel ausgelegt und ermöglicht über die einfache Berichterzeugung leicht eine Verifizierung durch einen externen Prüfer. Für den zukünftigen Emissionshandel können sich Unternehmen mit der Erfassung historischer 17

18 Das Europäische Monitoringsystem Emissionswerte Vorteile sichern: Bei Anerkennung der Minderungsmaßnahme verringert sich bei betroffenen Anlagen entsprechend der Minderung die Reduktionsverpflichtung. Darüber hinaus besitzt EuMoS viele Auswertungsoptionen, die über die eigentliche Vorbereitung auf den EU-Emissionshandel hinausgehen und den Unternehmen weiteren Nutzen bringen: Auswertung Darstellung absoluter Jahresemissionen Unter der Funktion Auswertung können die Grund- und Emissionsdaten durch die Ableitung von Kennzahlen zueinander in Relation gesetzt und die Entwicklung von Emissionsdaten und Kennzahlen in Zeitreihen dargestellt werden. Auch hier wird der hierarchischen Struktur des Unternehmens Rechnung getragen: Eine Aggregation von Emissionsdaten auf Ebene der Verwaltungseinheiten ist möglich. Die erforderlichen Rechenoperationen und Umrechnungsfaktoren sind in EuMoS enthalten. Bildung von Kennzahlen (Emissionen/Produkt, Emissionen/ Mitarbeiter etc.) Darstellung verschiedener Emissionsarten (Prozessemissionen, indirekte Emissionen usw.) Darstellung unterschiedlicher Treibhausgase Die mit dem System erzeugten Kennzahlen ermöglichen den Unternehmen eine einfache Darstellung der Energieeffizienz 18

19 Das Europäische Monitoringsystem auf allen Hierarchieebenen. Dem Anwender bleibt freigestellt, welche Organisationseinheiten in die Auswertung einfließen sollen. Damit können ein standortbezogenes Treibhausgasund Energiemanagement durchgeführt und Schwachstellen bei der rationellen Energieanwendung identifiziert werden. Die Abbildung auf Seite 17 ist ein gutes Beispiel dafür, welche Informationen einer solchen Auswertung entnommen werden können. Zusätzlich wird die grafische Auswertung gezeigt, die die Emissions- oder Kennzahlenentwicklung veranschaulicht. Mit jeder Auswertung generiert sich die Grafik automatisch neu. Berichterstattung Zusätzlich zur Auswertung der Daten als Zeitreihenvergleiche können in EuMoS verschiedene jährliche Berichte generiert werden. Der zertifizierbare Bericht entspricht bereits weitgehend den Vorgaben der EU-Handelsrichtlinie. Eine endgültige Fassung wird implementiert, sobald die Vorgaben durch die zuständige Behörde konkretisiert sind. Der Mittelwert- Bericht gibt die Emissionen gemittelt über einen Zeitraum von zwei oder drei Jahren aus. Hiermit können die im NAP zugeteilten Emissionsberechtigungen abgeschätzt werden. Als Schnittstelle zum Europäischen Schadstoffemissionsregister dient der EPER-Bericht. Die erzeugten Berichte erfüllen die Anforderungen des Kyoto-Protokolls [> Glossar] (siehe Abbildung Seite 18). Zudem besteht die Möglichkeit, weitere Treibhausgase auszuwählen, die im Bericht angezeigt werden sollen. Die Berichte werden als HTML-Dokumente erzeugt und können zudem als PDF-Dateien zum Ausdrucken und Archivieren exportiert werden. Simulation Wie sich Veränderungen der Unternehmenskennzahlen und geplante Maßnahmen auf die Treibhausgas-Emissionen auswirken, kann mit der Funktion Simulation abgeschätzt werden (siehe Abbildung Seite 20). Da die Simulation auf unterschiedlichen Ebenen in der Unternehmensstruktur möglich ist, gibt sie für beliebige Unternehmensbereiche Aufschluss darüber, wie neue Maßnahmen die Treibhausgas-Emissionen beeinflussen. Als Basis dieser Prognose dienen die bisher eingepflegten Daten. Über die Eingabe verschiedener Maßnahmen sowie der prognostizierten prozentualen Entwicklungen betrieblicher Aktivitäten (Mitarbeiter, Produktion, Emissionen) kann eine eventuelle zukünftige betriebliche Entwicklung mit den daraus resultierenden Treibhausgas-Emissionen abgebildet werden (siehe Abbildung Seite 20). Die Simulation kann damit unter anderem Investitionsentscheidungen unterstützen. Datenbanken verwalten Die Daten, die ein Anwender in EuMoS eingibt, werden in Datenbanken abgelegt. Um weitere Standorte eines Unternehmens getrennt darzustellen oder Probedaten in das Monitoringsystem einzupflegen, können unter Datenbanken verwalten neue Datenbanken erstellt werden. Alle neu angelegten Datenbanken sind mittels dieser Funktion übersichtlich in einer Tabelle zu sehen. Für Anwender der Version 1.0 des Monitoringsystems steht hier die Importfunktion für Daten aus der Version 1.0 in die Version 2.0 zur Verfügung. In EuMoS eingegebene Daten können über CSV- bzw. XML- Schnittstellen exportiert werden. Entsprechende Importfunktionen sind in Vorbereitung. So können einerseits bereits bestehende Datenbestände verwendet, andererseits die Anbindung an andere Berichtssysteme sowie die Visualisierung von Daten und Auswertungen verwirklicht werden. CSV-Schnittstellen wurden für den Export von Stammdaten wie Kontaktperson, Anschrift, Verwaltungseinheiten und Anlagen geschaffen. Der Export vollständiger Datenbanken ist über eine Backup- Funktion möglich. Der Anwender kann hierüber sehr einfach Sicherungskopien der eingegebenen Daten erstellen. Diese Datensätze können an anderer Stelle im Unternehmensnetzwerk oder auf dem Rechner des Anwenders als Datei abgelegt und auf Wunsch einfach an gleicher Stelle wieder importiert werden. Zusätzlich wurde die bereits erwähnte Schnittstelle zur Datenerhebungssoftware für den Nationalen Allokationsplan geschaffen. Der Export von Daten für den NAP erfolgt über das XML-Format. 19

20 Das Europäische Monitoringsystem Optionen Unter Optionen können verschiedene Systemeinstellungen geändert werden. Der Anwender kann an dieser Stelle entscheiden, ob er mit der deutsch- oder englischsprachigen Version von EuMoS arbeiten möchte. Zudem erhält er hier weitere Informationen über die Lizenzen sowie die Herausgeber und Entwickler des Systems. 20

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