Gebäude im Haus Graz Energiemonitoring-System Anforderungsprofil

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1 Anforderungsprofil Graz, im Februar 2013

2 Impressum: Projektleitung Auftraggeber GBG Gebäude- und Baumanagement Graz GmbH Brückenkopfgasse 1/IV, 8020 Graz Ansprechpartner: Ing. Bernhard Wallner, Energiestabstelle Tel.: / Fax: / Projektleitung Ausschreibung: Grazer Energieagentur Ges.m.b.H. DI Gerhard Bucar Kaiserfeldgasse 13/I 8010 Graz Tel.: Fax: /14 EMS_Anforderungsprofil.docx,

3 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeines Anforderungsprofil Erfassung der Verbrauchswerte Auswertungssoftware, Applikationsserver und Auswertungsmöglichkeiten Datenbankserver und Datenbank Fernwirkmöglichkeiten /14

4 1 Allgemeines Die GBG Gebäude- und Baumanagement Graz GmbH beabsichtigt für die Gebäude des Hauses Graz (Stadt Graz, Holding Graz und Beteiligungen) ein Energiemonitoring- und Controllingsystem einzurichten und auf Basis der gewonnenen Daten und Benchmarks Maßnahmen zu setzen um den Energieverbrauch der Gebäude zu senken. Die zu überwachenden Medien sind Strom, Erdgas, (Fern-) Wärme und Wasser (alle Arten von Messeinrichtungen). Das System soll dem Echtzeitmonitoring des Energieverbrauchs dienen und auch die Möglichkeit eröffnen Störungsmeldungen und Verbrauchsüberschreitungsmeldungen über das System abzuwickeln und auf Heizungsregelungen einzuwirken. Das Energiemonitoring- und -controlling soll mit einer bewährten und bereits mehrjährig erprobten Standardsoftware mit individuellen Anpassungen an die Anforderungen des Auftraggebers erfolgen. Das System wird zuerst für priorisierte Gebäude eingerichtet, es muss jedoch für eine große Anzahl von Gebäuden geeignet sein. Nach Maßgabe der Budgetmittel wird ggf. das System auf alle größeren Gebäude im Haus Graz erweitert. Die Übertragung der Energiedaten soll gemäß unten dargestelltem Schema erfolgen: 4/14

5 2 Anforderungsprofil Für das Energiemonitoringsystem wurden folgende Anforderungen seitens des Auftraggebers definiert: 2.1 Erfassung der Verbrauchswerte Automatische Erfassung von Zählerdaten: Erfassung über webfähige Datalogger oder Gebäudeleittechnik-Anlagen und Anbindung über ein V-LAN der Stadt Graz in eine Datenbank i. Erfassung von Zählerdaten von Zählern mit M-Bus Schnittstelle oder Impulsausgang + Wandler auf M-Bus (Impulsausgang + Relay Padpuls M2, S0-Ausgang + Relay PadPuls M1C), Anbindung an eine zentrale Stelle im Gebäude über M-Bus Koppler Relay an einen dezentralen Datenkonzentrator (=Kommunikations- und Fernwirkgerät mit Datenspeicher). Falls erforderlich Überspannungsschutz bei jedem Zähler und Batteriepufferung von Wandler und Koppler. Die Parametrierung und softwaremäßige Einbindung ist Aufgabe des Anbieters Die Zählerdaten müssen in Form von Zählernummer, Zählerständen mit Zeit- und Datumsstempel und eindeutiger Objektzuordnung erfasst, zwischengespeichert/gepuffert und an den Datenserver übermittelt werden nicht als Impuls oder ähnliches und spätere softwaremäßige Umrechnung! ii. Mindestens 20 Zähler können über M-Bus Schnittstelle pro Konzentrator/Fernwirkgerät eingebunden werden (einfache Erweiterungsfähigkeit für Subzähler) iii. Anbindung des Datenkonzentrators an den Datenserver über V- LAN der Stadt Graz (TCP-IP Protokoll) iv. Automatische Auswertung analoger Zähler (z.b. Gaszähler), Anbindung über V-LAN oder GSM-Netz v. Erfassung zumindest im 15 Minuten Intervall, Datenübermittlung aus den dezentralen Objekten (verteilt im ganzen Grazer Stadtgebiet und in Graz-Umgebung [z.b. Flughafen]) zumindest 1mal täglich bzw. jederzeit auf manuellem Abruf es muss jederzeit möglich sein, die Datenverbindung zu den Außenstellen unabhängig von 5/14

6 der Art der Verbindung (Telekomleitung oder LAN) aufzubauen und gezielt Daten (Energieverbräuche, aber auch Anlagenzustände) aus frei wählbaren Objekten in den zentralen Rechner zu laden. vi. Führen eines 2 Jahrespuffers für die Anlagenwerte je Gebäude im Datenkonzentrator, Anlagenkennwerte in wochentagsrichtiger Zuordnung (Historie für Veränderungen) 96h ohne Hilfsenergie (Batteriepufferung) vii. Bei jedem Verbindungsaufbau zwischen Zentrale und den Außenstellen (Datenkonzentrator) erfolgt ein Uhrzeitabgleich viii. Sämtliche Parameter (Gefahrmeldepriorität,...) der dezentralen Datenkonzentratoren müssen von der Zentrale aus änderbar sein ix. Zeit-, datums- und objektrichtiges Ablegen der Daten x. Die Daten müssen ohne Hilfsenergie mindestens 96h gespeichert bleiben (Batteriepufferung, siehe oben) Anlegen von virtuellen Zählern und manuelle Erfassung von Zählerdaten: Eingabe über Web-Browser und mobiler Applikation dezentral gemäß Berechtigungsschema (Tages-, Wochen, Monats- oder Jahreswerte). Die Datenerfassung muss mit derzeit gängigen mobilen Endgeräten leicht möglich sein (z.b. Smartphone mit Android-, Windows- oder Apple Betriebssystem). Datenimport und -export: Import und Export historischer und aktueller Verbrauchsdaten im Format XLS, CSV, XML (Kompatibilität mit Microsoft Produkten) und Einbindung von Daten von Energieversorgern in die Datenbank 6/14

7 2.2 Auswertungssoftware, Applikationsserver und Auswertungsmöglichkeiten Auswertungssoftware für die Energiedaten über zentralen Serverprozess auf eigenem Server und Betriebssystem mit offen konfigurierbarem Webinterface (HTML-Oberfläche) integrierter Webserver, Zugriff gemäß Berechtigungsschema für mindestens 500 Personen, Möglichkeit zur Erweiterung Webbasierendes Tool mit mehreren Zugängen mit verschiedenen Berechtigungen, personengenaue Kompetenzen (z.b. Auswertung eines konkreten Benutzers nur für gewisse Gebäude erlaubt etc.) a. Administrator/Superuser: alle Rechte im Backend und im Frontend inkl. Benutzerverwaltung b. Benutzer1 (Advanced, z.b. Energiestabstelle der GBG): i. Anlegen von Zählern, Gebäuden ii. Eingabe, Bearbeitung und Löschen von Zählerständen iii. Eingabe, Bearbeitung von historischen Daten iv. Eingabe von sonstigen Daten (HGTs, Flächen, ) v. Auswertungsvorlagen zusammenstellen vi. Ansehen von allen Zählereingaben vii. Ansehen von allen Auswertungen c. Benutzer2 (basic; z.b. Hauswart): i. Eingabe von Zählerständen (Speichern nach automatischer Plausibilitätskontrolle) d. Leser (z.b. CAFM-Bearbeiter, Buchhaltung, Liegenschaftsnutzer): i. Ansehen von definierten Auswertungen ii. Ansehen von allen Zählereingaben Sicherungs- und Wiederherstellungskonzept mit hoher Sicherheit für die Applikationseinstellungen (mind. 2 Sicherungsmechanismen), Firewall und internationale Sicherheitsstandards für den Zugriff und Einhaltung der Sicherheitsstandards der ITG Stadt Graz. Übermittlung einer Sicherungsdatei der Datenbank 1x im Monat an den Auftraggeber. Automatische Einbindung von Klimadaten der ZAMG (Zentralanstalt für Meteorlogie und Geodynamik; zumindest Solarstrahlung, Temperatur, Heizgradtage 20/12 und 22/15) tagesaktuell mit Stundenwerten der Kauf der Klimadaten ist im Leistungsumfang des Auftragnehmers enthalten und ergänzend als CSV-Datei zur Verfügung zu stellen. Festlegung von CO2-Potenzialen für alle Medien mit Gültigkeitsbereich 7/14

8 Importmöglichkeit von Preismodellen mit Gültigkeitsbereich Zusammenspiel mit CAFM-Datenbank smotive (Schnittstelle wird definiert; zumindest Austausch über CSV Datei mit 1:1 Bezug) Sortieren und getrennt bewerten der einzelnen Zählerarten (Wasser, Gas, etc.) Automatische Klimabereinigung der Verbrauchswerte (zu- und abschaltbar; zumindest Jahresbereinigung muss möglich sein) Trendanalysen (grafische Aufbereitung z.b. Verbrauch über mittlerer Außentemperatur dargestellt) und Hinterlegung von Energiebudgets (Verbrauchsmenge) und Sollwerten mit Schwankungsbreite a. Automatischer Alarm bzw. grafische Kennzeichnung bei Abweichungen ( Energieampel ) b. automatische Verbrauchsabweichungsanzeige für den Vortagsverbrauch bezogen auf einen selbstadaptiv errechneten Sollwert z.b: Mittelwert der letzten 52 Montage c. Vorhersageberichte abgeleitet von aktuellen Daten und vorausberechnet über Mittelwerte eines Bezugszeitraumes d. Automatische Umrechnung/Hochrechnung von Werten aus Lastgangs-Zählern und Standardlastprofil-Zählern, sowie Wärme- und Gaszählern auf vergleichbare Jahreswerte und Abgrenzung auf frei definierbare Zeiträume (z.b. Kalenderjahr) um einen Vergleichswert mit der Jahresabrechnung des Versorger zu erlangen (Plausibilitätsbericht + Exportmöglichkeit des Berichts in verschiedene Formate z.b. MS-Excel,.csv). Grafisches Echtzeitmonitoring mit Überlagerung mehrerer Kurven (z.b. Außentemperatur, Verbrauch) unter Einbeziehung von Nutzungsprofilen (Sollvorgaben zeitabhängig) -> automatische Alarmierung bei Abweichungen per und SMS, Statusüberwachung der Alarmmeldung (Alarm angenommen, in Arbeit, erledigt mit Anmerkung zur Störung etc.) Gleitender Kennwertvergleich: Mit täglichen Kennwerten und seit Jahresbeginn aufgelaufenen Kennwert, Vergleich mit dem Vorjahr, Vorgabe von Toleranzen Erstellung von Prognosewerten über Mittelwerte aus vergangenen Aufzeichnungsperioden Regressionsverfahren: Für bestimmte Nutzerverhalten, ermöglicht schnelle Abweichungsfindung, Normwerte als Sockel, Rest als variable Gerade 8/14

9 Erarbeiten einer durchschnittlichen Jahresganglinie und ständige Nachjustierung mit den neu eintreffenden Werten derselben für jedes Objekt und gemittelt für jede Objekttype Einfache Datenexportmöglichkeit in eine Access- und in eine Excel- Datei Auswertesoftware für Störungen, wie ausdrucken und graphisch Aufarbeiten aller Störungen eines Objektes (Störungshäufigkeit/Objekt) und nach einer Art mit Angabe des Objektes und danach sortiert (Störungshäufigkeit nach Art) Auswertung aller Werte nach Kriterien der Objekte (z.b. Vergleich aller Kindergärten, aller Pensionistenheime, etc., Erstellen von Reihungen) Korrektur der Stromverbräuche nach der Außenhelligkeit zuschaltbar (aus Klimadaten) Ermitteln von Anlagenkennwerten und grafische Darstellung aus allen oder mehreren, ein Objekt betreffenden Werten (frei konfigurierbar; Ergebnis als CSV-Datei mit 1:1 Bezug exportierbar) Ausgabe von Balkendiagrammen mit dem Vergleich der einzelnen Objekte zu den anderen der gleichen Kategorie Objektspezifische Auswertungen und grafische Darstellung mit verschiedenen Bezugsfaktoren (HGT, m², Personen etc.), Vergleich mit Vorperioden; Exportmöglichkeit der Auswertungen Objektübergreifende Auswertungen mit verschiedenen Bezugsfaktoren (HGT, m², Personen etc.), Vergleich mit Vorperioden und Benchmarks Änderungen von Bezugsparametern wie z.b. Nutzflächen müssen einem Datum zugeordnet werden können (Korrekturen Datumsbezogen Benchmarks und Energiekennzahlen werden datumsgenau auf die entsprechenden Bezugsparameter bezogen Erstellung von Lastprofilen und Jahresganglinien a. Erstellung von Lastprofilen mit frei definierbarem Zeitraum b. Ausgabe von Jahresganglinien (Soll-Ist-Vergleich) für z.b. Brennerlaufzeiten oder Energieverbräuche (Minimum- und Maximumregistrierung und erkennung) CO 2 Auswertung: Auswertung des CO 2 Ausstoßes (über Berichtsvorlage), CO 2 -Statistiken 9/14

10 Ermitteln von Energiekennzahlen je Objekt samt Möglichkeit der Addition von Werten aus mehreren Außenstellen (Heizanlagen) je Objekt frei konfigurierbar Möglichkeit von Alarmierungen auf Handy (per SMS) und per E- Mail Dynamische Sollwertermittlung (System lernt selbständig aus Verbrauchswerten der Vorperioden; zuschaltbar) Sämtliche Auswertungen können von jedem beliebigen Punkt innerhalb der Objektstruktur aufgerufen werden (in Abhängigkeit der Benutzerrechte). In einer Auswertung kann der Bezug zu Gebäudetyp, Gebäude, Bauteil bis zum einzelnen Zähler gewechselt werden Tagesverläufe für alle Medien und virtuellen Gruppen mit freier Wahl von Gruppen und Ansichtszeitraum (Auflösung 15min) Vergleich von Tagesverläufen aus verschiedenen Zeiträumen und Gruppen Wochenverläufe für alle Medien und virtuellen Gruppen mit freier Wahl von Gruppen und Ansichtszeitraum (Auflösung wählbar von 15min bis 1 Tag) Monatsstatistiken über 5 Jahre mit Jahressummierung für einzelne Medien und Mediensummen Ausgabe Energiekennzahlen (z.b. Verbrauch pro m²/personen/arbeitsplätze/sonstige frei definierbare Bezugsgrößen und Zeiteinheit), Energiekennzahlenvergleich Preisstatistiken, Bewertung über die Kosten der Verbräuche (Schnittstelle zu CAFM) Möglichkeit zur automatischen Umrechnung von Meßwerten (z.b. Liter in kwh, m³ Erdgas in kwh etc.; Formel ist hinterlegt und kann einfach geändert werden; stichtagsgenaue Zuordnung [vorhergehende/historische Werte ändern sich nicht, erst ab dem Stichtag gilt die neue Formel]) 10/14

11 2.3 Datenbankserver und Datenbank Eigenständiger Datenbankserver, Datenbank mit hierarchischer Struktur a. Die Datenbank soll dafür ausgelegt sein, dass die ¼ Stundenwerte von 500 Gebäuden und ca Zählpunkten zumindest 10 Jahre ohne Archivierung gespeichert werden können b. Die Datenbankstruktur muss offengelegt werden und gängigen Standards entsprechen (SQL gemäß ISO/IEC 9075:2011 und ISO/IEC in der aktuellen Fassung), Eigentümer der Datenbank ist der Auftraggeber c. Möglichkeit zur Archivierung von historischen Daten ab Stichtag d. Die Datenauswertung, auch von historischen Daten, muss in Echtzeit erfolgen (Datenbankabfrage dauert weniger als 10 Sekunden die Geschwindigkeit ist Teil der Qualitätsbewertung im Zuge des Testzuganges). Die ¼ Stundenwerte müssen dabei zumindest 2 Jahre online verfügbar sein, Tageswerte mindestens 10 Jahre online verfügbar e. Ein Zugriff auf den Datenbankserver aus dem Internet soll nicht möglich sein Zugriff nur vom Applikationsserver auf die Datenbank, Entsprechender Schutz der Datenbank vor Angriffen (Hacker) f. Freie Substrukturen [Baumstruktur] (z.b. Gebäudeteil, Abteilung, Zähler etc.); g. Frei gestaltbare Eingabefelder z.b. bei Zähler: Zählerbezeichnung, Hersteller/Fabrikat, Zählernummer, Wandlerfaktor (für Umrechnung von m3 auf kwh bei Gas bzw. bei Stromzählern mit Skalierung/Stromwandler), Einbaudatum, Zählerstand bei Einbau h. Einfache und daher kostengünstige Möglichkeit zur Erweiterung der Eingabefelder ohne Störung der Auswertemöglichkeit früherer Daten i. Filterfunktionen und Bildung von Auswertungsgruppen j. Möglichkeit zur Verwendung vorgefertigter Auswertungsvorlagen bzw. frei durch den Auftraggeber erstellter Auswertungsvorlagen mit freier Definition des Zeitraumes und Auswertungsumfanges k. Export- und Importschnittstelle XLS, CSV, XML (Kompatibilität mit Microsoft Produkten und zur vorhandenen CAFM- Datenbank smotive) 11/14

12 l. Die Zuordnung der einzelnen Zähler zu Gebäudetypen, Gebäuden, Bauteilen und Funktionseinheiten muss vom Benutzer frei wählbar möglich sein = virtuelle Sammelzähler m. Einzelne Zähler müssen mehreren Gruppen zuordenbar sein. n. Die Erstellung virtueller Zähler, die aus mehreren Datenpunkten errechnet werden, muss möglich sein. Diese virtuellen Zähler sind gleichwertig wie physikalische Zähler zu behandeln o. Die Historie von Änderungen muss nachvollziehbar und zuordenbar sein (Protokollierung manueller Änderungen) Datenbanksicherungs- und Wiederherstellungskonzept mit hoher Sicherheit (mind. 3 Sicherungsmechanismen, Hochsicherheits- Serverfarm), Firewall und internationale Sicherheitsstandards Importmöglichkeit von FM-Daten - automatisierte Datenübernahme von Objektdaten aus bestehenden Datenbanken, zumindest im folgenden Umfang mittels CSV-Datei mit 1:1 Beziehung: a. Virtuelle Sammelzähler: i. Kode = Anlagennummer ii. Name = Adresse der Anlage, Bezeichnung der Anlage oder beides iii. Art = Kategorie der Anlage (z.b. Stromanlage Schule, vordefiniert) iv. Lage = wo befindet sich die Anlage (meist Standort aus der Gebäudeinformation oder direkt ein Gebäude, Verlinkung in ein anderes Modul) v. Fläche = manuell einzugebende Fläche in m² oder aus dem jeweiligen Flächenbereich (anderes Modul) zu übernehmende Fläche, falls diese so vorhanden vi. Kunde = wer bezieht den Strom vii. Rechnungsempfänger viii. Lieferant ix. Netzbetreiber x. gesammelte Abrechnungsdaten nach einem vorgegebenen Intervall b. Reale Zähler: i. Kode = Zählernummer ii. Name = Bezeichnung des Zählers (z.b. HT-Zähler Schule XY) iii. Art = Art des Zählers (z.b. Fernwärmezähler, Gaszähler, Strom HT, NT oder ET = vordefiniert) 12/14

13 iv. Zählerstand (laut Eingabe der Ablesungswerte) v. Lage = in welchem Objekt bzw. Raum befindet sich der Zähler vi. Übergeordneter Zähler = jeweilige Anlage vii. Fläche = manuell einzugebende Fläche im m² oder aus dem jeweiligen Flächenbereich (anderes Modul) zu übernehmende Fläche, falls diese so vorhanden viii. Anschlussleistung in kw ix. Netzebene x. Lastprofiltyp xi. Zählpunktnummer xii. Ablesungswerte 2.4 Fernwirkmöglichkeiten (ggf. separate Software möglich; bidirektionale Kommunikation auf Fernwirkgerät und Datenkonzentrator). Ein Fernzugriff erfolgt über DDC-Regler und es werden mind. 10 digitale Einund Ausgänge zur Verfügung gestellt. Über die Eingänge des DDC-Reglers werden Betriebszustände, Störungen, Parameter etc. von technischen Anlagen wie z.b. Lüftungsanalagen, MSR-Steuerungen, Notlichtzentralen, Wasseraufbereitungsanlagen usw. in eine zentrale Datenbank übertragen. Die Übertragung der Eingangswerte erfolgen täglich bzw. bei Störungen umgehend. Störmeldungen werden zusätzlich umgehend per und SMS an eine zuständige Stelle pro Anlage (verschiedene Adressen/ Telefonnummern bei den verschiedenen Anlagen) bekanntgegeben. Die Änderung der zuständigen Stelle muss mit geringem Aufwand auch seitens des AG möglich sein. Über die Ausgänge des DDC-Reglers werden haustechnische Anlagen geschalten, Betriebszustandsveränderungen durch schalten der potenzialfreien Ausgänge hervorgerufen. Die einzelnen Schaltvorgänge werden zentral in einer Datenbank erfasst und können zentral für mehrere, frei definierbare Anlagen gleichzeitig erfolgen. Bei Nicht-Erreichung der gewünschten Betriebsveränderung hat eine Störung mit entsprechender Weiterleitung per und SMS (siehe oben) zu er- 13/14

14 folgen. Die Software zur Veränderung der Betriebszustände der Anlagen muss eine Kalenderfunktion mit der Möglichkeit der freien Gruppenbildung von Anlagen und Objekten enthalten. Erweitern, reduzieren bzw. Neuerstellung von Gruppen ist einfach durchzuführen. Zentrale Kalendereinstellungen wie z.b. Österreichische und Steiermark- oder Graz-spezifische Feiertage, Ferien und Sondertage zur Schaltung von Betriebszuständen für die jeweilige Gruppe müssen möglich sein (z.b. Aufhebung der Wochenendabsenkung an Wahltagen, Absenkbetrieb bei schulfreien Tagen für gewisse Gebäudegruppen etc.). Die einzelnen Gruppen können in mindestens 10 Prioritäten unterteilt werden. Somit kann z.b. eine Wahllokal-Gruppe die Feriensteuerung der Gruppe Schulen übersteuern. Zusammenfassung der Fernwirkmöglichkeiten: Software zum Verbindungsaufbau zum DDC-Steuerungsgerät, über welches über potenzialfreie Kontakte Betriebszustandsveränderungen durchgeführt werden können. Zentrale Vorgabe von kalenderabhängigen Funktionen für frei wählbare Anzahl von Anlagen und Gruppen mit Prioritätenschaltung (laut obiger Beschreibung) Erkennung von Betriebszuständen und Meldung über die Software, falls ein gewünschter Betriebszustand nicht eintritt (z.b. Absenkbetrieb nicht möglich, weil Anlage auf Handbetrieb geschaltet wurde) Störmeldungen der DDC-Regler per und SMS an verschiedene, frei definierbare Stellen (pro Anlage zumindest eine Stelle definierbar und Anlagen müssen gruppierbar sein [für diese Gruppe wird dann eine gemeinsame Ansprechstelle definiert]). 14/14

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