Anwendung von Kondomen, Tubensterilisation und Kinderwunsch bei Frauen mit HIV/AIDS in Nordostbrasilien

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1 HIV/AIDS Innovative Strategien für Prävention und Therapie Anwendung von Kondomen, Tubensterilisation und Kinderwunsch bei Frauen mit HIV/AIDS in Nordostbrasilien Fabíola Oliveira Department of Community Health Bundesuniversität von Ceará Fortaleza - Brasilien

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3 Fortaleza

4 HIV/AIDS in Brasilien 1982: Erster Patient mit AIDS in Brasilien 1986: Gründung einer Bundes-STD/AIDS-Abteilung: Kostenlose Anti-HIV-Tests Kostenlose Verteilung von Kondomen Gesundheitsfördernde Maßnahmen Kostenlose Verteilung von Einmalspritzen und nadeln HIV-Tests in Schwangerenvorsorge Digitalisierung/zentrale Datenbanken (www.aids.gov.br)

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6 HIV/AIDS in Brasilien 1996: Bundesgesetz garantiert Recht auf universellen und kostenlosen Zugang zu HAART : Mortalität durch AIDS sinkt um 50%, Hospitalisierungsraten durch AIDS sinken um 80% (Brasilien hat US$ 1 Milliarden erspart!) Domestic expertise : von den 17 AIDS-Medikamenten, die vom MoH gekauft werden, werden 8 in Brasilien produziert: Didanosin Lamivudin Zidovudin Estavudin Indinavir Ritonavir Nevirapin Zidovudin+Lamivudin.

7 Politik zur Reduktion der Preise von importierten AIDS-Medikamenten Planung, Lizenzen an nationale Industrien zu vergeben (compulsory license) US$ 2.500,00 pro Jahr (HAART für alle Patienten = weniger als 0,05% des GNP) Networking mit Argentinien, Kuba, Nigeria, Russland, Ukraine und Thailand, um die Möglichkeiten, eigene Medikamente, Kondome und diagnostische Tests zu produzieren und zu verbessern.

8 Kampagnen in Brasilien Durch das Kondom kommt nichts durch benutze es und verlasse Dich drauf.

9 Warum eine Studie an Frauen? Männer-Frauen Ratio von AIDS-Patienten in Brasilien Ministério da Saúde PNDST/AIDS 2006

10 Warum eine Studie an Frauen? Männer-Frauen Ratio von AIDS-Patienten in Brasilien Jahr Ministério da Saúde PNDST/AIDS 2006

11 2005: neue AIDS-Fälle bei Erwachsenen (40% Frauen) Infektionswege: Frauen: 95% heterosexuell, 4% intravenöse Drogen Männer: 26% homo/bisexuell; 44% heterosexuell; 10% i.v.-drogen Schätzung HIV-Infizierte (2006): HIV-Infizierte Prävalenz (HIV) Frauen: 0,4% Prävalenz (HIV) Männer: 0,8% OMS/UNAIDS Fact Sheet 2006 Ministério da Saúde PNDST/AIDS 2006

12 Studiendesign Studienpopulation: Frauen (18-49 Jahre) im Referenzkrankenhaus für Infektionskrankheiten in Fortaleza/Nordostbrasilien Fall-Kontrolle-Studie: HIV-positive Frauen mit AIDS (290) HIV-positive Frauen ohne AIDS (83) Kontrolle: HIV-negative Frauen (209) Strukturierter Fragebogen

13 Charakterisierung der Studienteilnehmerinnen AIDS HIV Kontrolle (N=290) (N=83) (N=209) Hat einen festen Partner 50,0%* 73,5% 76,6% Wurde schon einmal zum Sex gezwungen 28,6%* 25,3% 17,1% Hat beim letzten Sex kein Kondom benutzt 29,7%* 37,7%* 79,4% * p<0,001

14 Hauptmotiv für die Nichtanwendung eines Kondoms beim letzten Sex mit festem Partner 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% Partner mag keine Kondome Partner HIV + Nicht gewohnt Benutze andere Methode zur Verhütung Vertraue dem Partner Mag keine Kondome Andere AIDS HIV Kontrolle

15 HIV-positive Frauen: regelmässige Anwendung von Kondomen, nach HIV-Status des Partners Regelmässige Anwendung Partner HIV+ (n=98) Partner HIV- (n=61) 65,3% 72,1% p=0,4

16 Infektionsanamnese 80% durch den Partner infiziert 16% wussten nicht, wie sie infiziert wurden Nur 4 HIV-positive Frauen gaben an, jemals i.v.- Drogen angewandt zu haben Aber... 30% der HIV-positiven Frauen gaben an, schon einmal Sex mit einem Partner gehabt zu haben, der i.v.-drogen konsumiert hat.

17 HIV-positive Frauen und Kinder 23% (n=83) der HIV-positiven Frauen hatten ein oder mehrere Kinder nach HIV Diagnose. 22% (n=18) von diesen Frauen hatten ein HIV-positives Kind. 31% der HIV-positiven Frauen möchten Kinder haben. Von den HIV-positiven Frauen mit festem Partner, wandten 12% keine Verhütungsmethode an

18 Frauen mit festem Partner: Verhütungsmethoden 50% 45% 40% 35% 30% 25% 20% 15% 10% 5% 0% Tubensterilisation Kondom Pille + Kondom Pille Andere Keine AIDS HIV Kontrolle

19 Frauen mit festem Partner: Verhütungsmethoden 50% 45% 40% 35% 30% 25% 20% 15% 10% 5% 0% Tubensterilisation Kondom Pille + Kondom Pille Andere Keine AIDS HIV Kontrolle

20 Tubensterilisation Prävalenz in Brasilien: 29% - 60% Ursachen: Fehlender Zugang zur Information über andere Möglichkeiten der Verhütung Kulturelle Faktoren (Männer nicht verantwortlich für Verhütung) Kein Vertrauen in reversible Methoden Stimmenkauf bei Wahlen Vieira EM, In: Sexo & Vida, Unicamp, 2003 Bemfam, PNDS, 1997

21 Hauptmotive für Tubensterilisation 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% Möchte keine Kinder mehr Wegen HIV Ärztliche Empfehlung Finanzielle Probleme Ärztliche Indikation (nicht HIV) Andere AIDS HIV Kontrolle HIV-positive: nur Frauen, die nach Diagnose sterilisiert wurden

22 Hauptmotive für Tubensterilisation 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% Möchte keine Kinder mehr Wegen HIV Ärztliche Empfehlung Finanzielle Probleme Ärztliche Indikation (nicht HIV) Andere AIDS HIV Kontrolle HIV-positive: nur Frauen, die nach Diagnose sterilisiert wurden

23 Tubensterilisation Bei HIV-positiven Frauen gab es keine Sterilisierung außerhalb der Geburt (Kaiserschnitt). 58% der Frauen mit Kind nach Diagnose wurden sterilisiert. 32% wurden < 25 Jahren sterilisiert (25% bei HIVnegativen; p=0,5). 50% wurden mit nur 1 oder 2 Kindern sterilisiert (16% bei HIV-negativen; p<0,001).

24 Kinderwunsch bei sterilisierten und nicht sterilisierten Frauen 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% Sterilisiert Nicht sterilisiert AIDS HIV Kontrolle

25 Zusammenfassung HIV wird bei Frauen in Nordostbrasilien hauptsächlich heterosexuell übertragen. Bluttransfusionen und i.v.-drogen spielen bei Frauen keine Rolle. Niedrige Rate bei der Anwendung von Kondomen, sogar bei serodiskordanten Paaren. Die Motive dafür sind hauptsächlich gender-spezifisch.

26 Zusammenfassung Kinderwunsch spielt eine wichtige Rolle bei HIVpositiven Frauen. Irreversible Verhütungsmethoden (Tubensterilisation) sind extrem häufig und werden zu leichtfertig durchgeführt. Die Entscheidung über Kinderwunsch und Verhütungsmethoden wird bei HIV-positiven Frauen stark von Ärzten beeinflußt.

27 Zusammenfassung Es gibt keine (neutrale) Beratung über kontrazeptive Methoden, und auch keine Beratung für diejenigen Frauen, die Kinder wünschen. HIV-Kontrollprogramme müssen Gender-Aspekte in Betracht ziehen, unter Fokussierung auf junge Frauen. Partner müssen einbezogen werden.

28 Frau, du bist es, die ihr eigenes Leben bestimmt.

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31 Vielen Dank!

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