Ergonomie. Arbeitsplatzgestaltung

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1 Ergonomie Arbeitsplatzgestaltung

2 Allgemeine Einleitung Der Rat des Internationalen Verbandes für Ergonomie (IEA) verabschiedete im August 2000 eine offizielle Definition von Ergonomie: Die Ergonomie (oder human factors) ist die wissenschaftliche Disziplin, welche sich mit dem Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Menschen und anderen Elementen eines Systems beschäftigt, sowie die berufliche Tätigkeit, welche die Theorie, Prinzipien, Daten und Methoden zur Gestaltung anwendet, um das menschliche Wohlbefinden und die gesamte Systemleistung zu verbessern. Ergonomen tragen dazu bei, Aufgaben, Arbeiten, Produkte, Umgebungen und Systeme so zu gestalten und zu evaluieren, dass diese den Bedürfnissen, Fähigkeiten und Einschränkungen der Personen entsprechen. Vom Griechischen ergon (Arbeit) und nomos (Gesetze) abgeleitet - um die Arbeitswissenschaft zu benennen - ist die Ergonomie ein systemorientierter Wissenschaftszweig, welcher sich heute über alle Aspekte der menschlichen Aktivität ausdehnt. Praktizierende Ergonomen müssen über ein breites Verständnis bezüglich des gesamten Bereiches des Wissenschaftszweiges verfügen. Somit fördert die Ergonomie einen holistischen Ansatz, welcher Überlegungen zu physischen, kognitiven, sozialen, organisatorischen, umgebungsbedingten und anderen relevanten Faktoren berücksichtigt. Ergonomen arbeiten oft in besonderen Branchen oder Anwendungsgebieten. Diese Anwendungsgebiete sind nicht klar abgrenzbar und entwickeln sich fortwährend: Neue werden erschaffen und alte nehmen neue Perspektiven an. Was ist Ergonomie? Die Ergonomie befasst sich mit der Anpassung der Arbeitsbedingungen an die Fähigkeiten und Eigenschaften von erwerbstätigen Personen sowie mit den Anpassungsfähigkeiten dieser Personen an ihre Funktion. Die Ergonomie kümmert sich jedoch nicht nur um die Anpassung der Arbeitsmittel an die körperlichen Dimensionen, sondern interessiert sich auch für eine dem Menschen entsprechende Organisation der Arbeit sowie für die Inhalte der Arbeit und das Arbeitsumfeld. Wozu dient Ergonomie? Wohlbefinden am Arbeitsplatz Ergonomische Arbeitsplätze und Arbeitsprozesse sind für das Wohlbefinden der Menschen an ihrem Arbeitsplatz unabdingbar. Höhere Produktivität Die Ergonomie ist auch von wirtschaftlichem Interesse. Arbeiten und Arbeitsplätze, die an die Menschen angepasst sind, wirken sich nämlich positiv auf die Motivation und die Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus. Wird die Ergonomie richtig umgesetzt, trägt sie wesentlich zu einer besseren Produktivität bei. Weniger Unfälle und Krankheiten Die Ergonomie hat ausserdem positive Auswirkungen auf die Arbeitssicherheit und auf den Gesundheitsschutz, da ergonomische Arbeitsplätze zu weniger Unfällen und Krankheiten und CUSSTR / August 2005 Es gilt die aktualisierte Internetversion. 2

3 somit zu weniger Fehlzeiten führen. Bei den globalen Lösungen im Bereich der Arbeitssicherheit ist es oft wichtig, ergonomische Aspekte zu berücksichtigen. Rad der Ergonomie Das Ergonomierad ist in drei Teile unterteilt: Zentrum, Aktionskreis und Reaktionskreis. Im Zentrum befinden sich der Mensch und die Aufgabe. Die Arbeit muss an die Fähigkeiten und Eigenschaften des Menschen angepasst werden. Doch der Mensch besitzt auch eine gewisse Fähigkeit, sich der zu erfüllenden Aufgabe anzupassen. Der Mensch befindet sich daher ebenfalls im Aktionskreis, zu dem die Bereiche Ergonomie, Arbeitsplatzfaktoren, Arbeitsorganisation, Arbeitsumgebung und Arbeitsinhalt zählen. Alle diese Faktoren beeinflussen die Elemente im Reaktionskreis, der zwingend stark und ausgeglichen sein muss, wenn man am Arbeitsplatz Wohlbefinden und ein gutes Betriebsergebnis erreichen will. Diese beiden Begriffe sind untrennbar, sobald ein nachhaltiger Erfolg sichergestellt werden soll. Die Rolle der Ergonomie kann mit Hilfe einer einfachen Darstellung aufgezeigt werden: Wichtige Faktoren der Ergonomie Der Mensch Wir unterscheiden zwischen den vorgegebenen Eigenschaften, die nicht oder nur schwierig zu ändern sind: Geschlecht Alter CUSSTR / August 2005 Es gilt die aktualisierte Internetversion. 3

4 Körpermasse (Anthropometrie 1 ), Konstitution, physische und funktionelle Eigenschaften des Organismus (Physiologie) und den Eigenschaften, die mehr oder weniger veränderbar sind: Ausbildungsstand Geschicklichkeit Erfahrung körperliche Verfassung Im Ergonomierad werden die schwer veränderbaren Eigenschaften dem Zentrum zugeteilt, während die veränderbaren Eigenschaften eher zum Aktionskreis zu zählen sind: Der Arbeitsplatz Nun einige wichtige Aspekte der Arbeitsplatzgestaltung. Sitzende oder stehende Haltung? Diese Frage ist für die Gestaltung des Arbeitsplatzes von grundlegender Bedeutung. 1 Anthropometrie ist die Lehre der Ermittlung und Anwendung der Masse des menschlichen Körpers. Anthropometrie wird vor allem in der Ergonomie zur Gestaltung von Arbeitsplätzen, Werkzeug und Möbeln gebraucht sowie im Arbeitsschutz zur Festlegung von Sicherheitsmassnahmen (z.b. Bemessungen von Schutzabdeckungen oder Abständen zu gefahrenträchtigen Teilen) verwendet. CUSSTR / August 2005 Es gilt die aktualisierte Internetversion. 4

5 Sitzende Tätigkeiten finden sich vor allem in Büros und Verwaltungen, während stehende Tätigkeiten vorwiegend in den Bereichen Industrie und Verkauf vorkommen. Gemischte Tätigkeiten, d.h. Tätigkeiten, die sowohl sitzend, stehend als auch gehend ausgeübt werden, sind ideal, da sie gut sind für die Zirkulation, die Muskulatur und den Bewegungsapparat. Ein kombinierter Arbeitsplatz stehend/sitzend trägt wesentlich zum Wohlbefinden einer Person bei. Die Bandscheiben werden durch die Bewegungen der Wirbelsäule mit Nährstoffen versorgt, was letztlich auch die Leistung steigert. Dimensionen Solange Vorgehensweisen und Produktionsprozesse keine besonderen Dimensionen erfordern, folgen der Bau der Arbeitsgeräte und die Gestaltung der Arbeitsplätze den Gesetzen der Anthropometrie und der Physiologie. Bewegungsräume und Sicherheitsabstände Maschinen und Geräte müssen so konzipiert sein, dass Nutzung, Aufsicht und Wartung einfach sind. Ein geeigneter Arbeitsplatz bietet der Person genug Bewegungsraum und weist die nötigen Sicherheitsabstände auf. Zwangshaltung Soweit möglich sind Zwangshaltungen zu vermeiden. Bei anhaltender Bildschirmarbeit sollte geeignetes Mobiliar Änderungen der Körperhaltung ermöglichen. Stretching- oder Gymnastikübungen während der Arbeit sollten nicht nur toleriert, sondern gefördert werden. Heben von Gewichten und Lasten Der Mensch ist kein Hebe- oder Transportmittel. Häufiges Heben von Lasten sollte durch eine partielle oder totale Automatisierung der Arbeitsprozesse ersetzt oder durch geeignete Hebehilfen erleichtert werden. Viele Unfälle und Arbeitsunfähigkeiten sind oft eine direkte Folge von manuellen Handhabungen oder schlechten Körperhaltungen. Überwachung und Wartung von Anlagen Die Produktivität einer Anlage wird nicht nur durch die leichte Bedienbarkeit beeinflusst, sondern auch durch die Qualität der Überwachung und der Wartung. Die Qualität der Überwachung bestimmt sich vor allem durch die angemessene Darstellung der Funktionsweisen (Plakat) sowie durch ein reibungsloses Funktionieren der Steuerungselemente (Schalter, Griffe usw.), die kohärent und funktional im ganzen System verteilt sind. Die Verfügbarkeit einer Anlage hängt weitgehend von deren Unterhalt und Wartung ab. Es ist daher wichtig, dass die Anlagen und Installationen für die Wartungsarbeiten leicht zugänglich sind und dass das Personal über ausreichend Platz verfügt. Die unmittelbare Verfügbarkeit der folgenden Elemente ist ebenfalls ausschlaggebend: Hebehilfen, Transportmittel, Werkzeuge, Kontrollgeräte und Ersatzteile. CUSSTR / August 2005 Es gilt die aktualisierte Internetversion. 5

6 Arbeitsorganisation Eine Arbeitsorganisation, die der Situation und dem Menschen angepasst ist, beeinflusst in wesentlichem Masse das Betriebsklima, die Leistung der Angestellten sowie die Rentabilität der Arbeitsprozesse. Die folgende Abbildung zeigt, was zu einer solchen Organisation gehört. Verfahrensarten und Arbeitsmittel Um eine wirtschaftliche Produktion zu erhalten, braucht es unbedingt geeignete Arbeitsverfahren und entsprechende Arbeitsmittel. Diese haben einen grossen Einfluss auf Ermüdungserscheinungen und die Schnelligkeit, mit der sie auftreten. Arbeitsverfahren, die eine häufige und wiederholte körperliche Anstrengung erfordern, sollten soweit möglich mechanisiert und automatisiert werden. Grosse körperliche Anstrengungen über eine lange Zeit führen zu Ermüdung sowie zu einem Nachlassen der Konzentration und der Leistung, was sich direkt negativ auf die Rentabilität, die Sicherheit und die Gesundheit auswirkt. Arbeitsplanung und Aus-/Weiterbildung Eine gute Ausbildung garantiert, dass die Arbeit effizient und sicher und ohne Unfallrisiko ausgeführt wird. Informationen bezüglich der Risiken und Bedienungshinweise sind ebenso wichtig wie Erläuterungen in Bezug auf Qualität und Fristen. Sind die Personen, die Maschinen und Methoden neu, müssen die Einführung und die Ausbildung besonders sorgfältig erfolgen. Auf jeden Fall sollte diese Aus- und Weiterbildung in regelmässigen Abständen wiederholt und die praktische Umsetzung des Gelernten überprüft werden. Arbeitszeit und Pausen Flexible Arbeitszeiten garantieren einen gewissen Handlungsspielraum, um die Arbeitszeiten an die Bedürfnisse des Personals anzupassen. Aus organisatorischen, technischen oder wirtschaftlichen Gründen ist ein solches Arbeitszeitmodell jedoch nicht immer möglich. Die Pausen sollten sich nach der Tätigkeit richten und stattfinden, bevor die Energiereserven zu stark beansprucht werden. CUSSTR / August 2005 Es gilt die aktualisierte Internetversion. 6

7 Untersuchungen im Bereich der Arbeitsphysiologie haben gezeigt, dass Müdigkeit und Erschöpfung nicht linear zunehmen, sondern sprunghaft ansteigen, je länger eine ermüdete Person arbeitet. Die Erholungsphase ist zudem am Anfang einer Pause am höchsten, während sie wieder abnimmt, je länger die Pause dauert. Daraus kann geschlossen werden, dass viele kurze Pausen für die Erholung besser sind und den Ermüdungsprozess stärker verlangsamen als nur wenige, dafür längere Pausen. Arbeitsbeurteilung und Entlöhnung Eine klare und präzise Arbeitsbeurteilung und eine Entlöhnung, die der erbrachten Leistung wirklich entspricht, sind zusammen mit Lob, Anerkennung und Wertschätzung der Person die Voraussetzungen für das Wohlbefinden, die Motivation und den Leistungswillen. Diese Art der Personalführung hat sich als wesentlich effizienter erwiesen als die Ausübung von Druck und Kritik, und zwar auch in Krisenzeiten. Ausmass der Verantwortung und Entscheidungsbefugnis Um die Kreativität und den Verantwortungssinn nicht durch eine übertriebene Arbeitsorganisation zu hemmen, ist es sinnvoll, alle nicht unbedingt nötigen Zwänge abzuschaffen, um sie durch Entscheidungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten zu ersetzen. Solange sich dies nicht negativ auf andere Arbeitsplätze, auf die Qualität oder die Fristen auswirkt, sollte jeder im Rahmen seiner Mittel und Fähigkeiten selbst über den Ablauf der eigenen Arbeit bestimmen können. In vielen Fällen stellt die Zusammenfassung der Planungs-, Ausführungs- und Kontrollarbeiten eine Bereicherung der Arbeit dar, was sich wiederum positiv auf den Produktionsprozess auswirkt. Die Erledigung mehrerer Aufgaben im periodischen Rotationssystem innerhalb einer Gruppe trägt zu einer Diversifizierung der Arbeit bei und fördert den Teamgeist und die Zusammenarbeit. Arbeitsinhalte Der Inhalt der Arbeit gehört eigentlich ins Kapitel der Arbeitsorganisation. Da dieses Thema aber ständig an Bedeutung gewinnt, ist es gerechtfertigt, es separat und im Detail zu behandeln. Die Arbeitsinhalte können sowohl zu begrenzt als auch zu weitreichend sein. Dies kann in Bezug auf die Quantität und/oder die Qualität der Arbeit zu einer Unterforderung oder aber zu einer Überforderung führen. CUSSTR / August 2005 Es gilt die aktualisierte Internetversion. 7

8 Unterforderung und Monotonie Die Unterforderung führt zu einer Reduktion der Motivation und der Befriedigung bei der Arbeit. Unterforderung kommt vor allem in monotonen, wenig stimulierenden oder wenig anspruchsvollen Tätigkeiten vor. Solche Tätigkeiten sind oft das Resultat einer extremen Aufteilung der Arbeit (Taylorismus), bei der komplexe Aufgaben in unzählige kleine Zwischenetappen aufgeteilt werden (z.b. Fliessbandarbeit). Monotonie führt sehr rasch zu Gleichgültigkeit und einem Nachlassen der Aufmerksamkeit. Diese beiden Faktoren haben einen negativen Einfluss sowohl auf das Sicherheitsverhalten als auch auf die Leistung und den Ertrag. Unterforderung und Monotonie können durch folgende Massnahmen reduziert oder behoben werden: Rotation der Aufgaben, Erweiterung des Aufgabenkreises. Überforderung Die Grenzen zwischen Unterbeschäftigung, ausgeglichener Tätigkeit und Überforderung variieren von einer Person zur anderen. Für die eine Person kann eine Arbeit bereichernd sein, während eine andere Person sie mit Stress und Überforderung gleichsetzt. Neben dem berufsbedingten Stress muss auch der private Stress berücksichtigt werden (Familie, Vereinsleben, Sport, Strassenverkehr usw.). Die Summe aller Stresssituationen darf die von einer Person zur anderen unterschiedlich hohe Schwelle des ungesunden Stresses nicht erreichen. Man spricht von ungesundem beruflichem Stress, wenn die Anforderungen der Arbeit ständig über den Kapazitäten und Fähigkeiten der Person liegen. Dieser Zustand manifestiert sich durch verschiedene Gefühle und Leiden, wie z.b. Angst, Wut, Müdigkeit, Langeweile, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen. Arbeitsumfeld Das Arbeitsumfeld beeinflusst weitgehend die Arbeitsbedingungen und demzufolge auch das Wohlbefinden, die Sicherheit, die Befriedigung bei der Arbeit, die Ermüdungserscheinungen, die Gesundheit und letztlich somit auch die Leistung und den Ertrag. Das Arbeitsumfeld besteht aus: den Bedingungen und Voraussetzungen, die durch die Arbeit vorgegeben sind CUSSTR / August 2005 Es gilt die aktualisierte Internetversion. 8

9 den Bedingungen, die sich aus der Ausführung der Arbeit ergeben oder durch die Ausführung verändert werden den Bedingungen, die z.b. durch die benachbarten Arbeitsplätze bestimmt werden (externe Bedingungen) Durch die Arbeit vorgegebene Bedingungen: Dazu gehören ein an die Tätigkeit und die Person angepasstes Klima sowie korrekte Lichtverhältnisse. Das Klima wird bestimmt durch die Lufttemperatur, die Luftzirkulation und die Luftfeuchtigkeit sowie durch die Temperatur der Räumlichkeiten und Anlagen. Das so genannte Wohlfühlklima hängt auch von der Bedeutung der körperlichen Bewegungen und der Muskelarbeit ab. Das ideale Klima hängt vom Alter, vom Geschlecht, von der körperlichen Verfassung, von der Gesundheit, der Ernährung und der Kleidung ab. Die Art der Beleuchtung, die Lichtstärke und der Einfallwinkel des Lichts müssen an die visuellen Bedürfnisse angepasst sein. Farben können das Ambiente sowie die Wahrnehmung von Temperaturen und Distanzen beeinflussen. Neben allen diesen Erläuterungen muss auch auf die Bedeutung von Ordnung und Sauberkeit in der Arbeitsumgebung hingewiesen werden. Sie beeinflussen nämlich auch die Ordnung und Sauberkeit am eigentlichen Arbeitsplatz und tragen so in nicht zu vernachlässigender Weise zur Qualität der Arbeit, zur Arbeitsleistung sowie zur Sicherheit und Gesundheit bei. CUSSTR / August 2005 Es gilt die aktualisierte Internetversion. 9

10 Arbeit und Körperhaltung CUSSTR / August 2005 Es gilt die aktualisierte Internetversion. 10

11 Hauptgefahren Allgemeines Befinden und Verhalten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden durch technische, wirtschaftliche und organisatorische sowie durch menschliche Faktoren beeinflusst. Sie sind ein Teil des Arbeitssystems. Neben der Gestaltung von Arbeitsplatz und Arbeitsmitteln sind deshalb auch die Organisation der Arbeitsausführung und die Berücksichtigung der menschlichen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Hier sind im speziellen zu beachten, dass die Fähigkeiten und Eigenschaften der Beschäftigten unterschiedlich sind zwischen der Arbeitsbeanspruchung und der Arbeitsleistung enge Beziehungen bestehen eine Dauerleistung nur unterhalb einer bestimmten Beanspruchungshöhe (Dauerleistungsgrenze) möglich ist einseitige Belastungen besonders schnell ermüdend wirken und Informationen über die Planung und die Ergebnisse der Arbeit für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wichtig sind (vgl. auch Art. 2, 5 und 6 ArGV 3) Bei der technischen Einrichtung von Arbeitsplätzen, Arbeitsgeräten und Hilfsmitteln dienen die arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse als Basis. Dazu gehören z.b. Einschränkungen, die sich durch die individuellen Körpermasse und die Anatomie des Menschen ergeben die Notwendigkeit, dass Kraftanforderungen den körperlichen Fähigkeiten entsprechen Erkenntnisse über die physiologischen und psychologischen Gegebenheiten der menschlichen Wahrnehmung Grundlagen: - Merkblatt des BIGA über Ergonomie Körpermasse Für die Gestaltung von Arbeitsplätzen und Betriebsmitteln sind die Körpermasse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von grosser Bedeutung. Diese allein genügen für die Dimensionierung von Arbeitsplätzen, Maschinen und Werkzeugen aber nicht, da immer auch die Bewegungen des Körpers und die Bedingungen der Arbeitsaufgabe zu beachten sind. Häufig sind die erforderlichen Grössenbereiche nur durch Verstellmechanismen erreichbar. Im Einzelfall ist es hilfreich, die Dimensionierung des Arbeitsplatzes (Bewegungsraum, Höhe und Erreichbarkeit von Bedienungselementen und Werkstücken) mittels zeichnerischer Darstellung zu überprüfen, z.b. anhand der DIN-Norm Normen DIN «Körpermasse des Menschen» DIN «Arbeitsplatzmasse im Produktionsbereich» DIN «Zeichnerische Darstellung der menschlichen Gestalt in typischen Arbeitshaltungen» CUSSTR / August 2005 Es gilt die aktualisierte Internetversion. 11

12 Körperkraft Die Körperkräfte des Menschen sind abhängig von Alter, Geschlecht, Grösse und Gewicht. Sie sind bei 20- bis 30-jährigen Männern am grössten. Die Körperkräfte werden durch Energieumsatz in den Muskeln erzeugt. Bei der Muskelarbeit ist zu unterscheiden zwischen statischer und dynamischer Muskelbelastung. Als Dauerleistungsgrenze für statistische Muskelarbeit gelten 15 Prozent der Maximalkraft. Die Grösse der mit Armen und Beinen ausgeübten Kraft ist von der Körperhaltung, der Bewegungsrichtung und der Lage des Kraftangriffspunktes abhängig (weitere Angaben siehe Art. 25 ArGV3; siehe dazu auch Abbildungen A bis C). Normen: - DIN «Körperkräfte des Menschen» A. Dynamische und statische Körperkräfte. Kraft in Abhängigkeit vom Alter (Maximalkraft des Mannes = 100 Prozent) B. Dynamische und statische Körperkräfte. Maximale Dauer einer statischen Muskelarbeit in Abhängigkeit vom Kraftaufwand. C. Dynamische und statische Körperkräfte CUSSTR / August 2005 Es gilt die aktualisierte Internetversion. 12

13 Rechtliche Grundlagen Artikel 23 ArGV 3 Arbeitsplätze, Arbeitsgeräte und Hilfsmittel sind nach ergonomischen Gesichtspunkten zu gestalten und einzurichten. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sorgen für ihre sachgerechte Benutzung. Allgemeine Weisungen Dimensionierung und Körperhaltung Die Arbeitshöhe soll der Körpergrösse und der Art der Arbeit angepasst sein. Sitz, Arbeitsfläche und/oder Tisch sind als Einheit zu gestalten, um eine bevorzugte Körperhaltung zu ermöglichen, und diese sind auf die anatomischen und physiologischen Merkmale des jeweiligen Benutzers einzustellen. Für Körperbewegungen, insbesondere des Kopfes, der Arme, Hände, Beine und Füsse soll ausreichend Raum vorgesehen sein. Stellteile, Werkzeuge oder Werkstücke müssen im funktionellen Greifraum liegen. Griffe sind der Form und Funktion der Hand und der Arbeitsaufgabe anzupassen. Wenn starke Muskelkräfte eingesetzt werden müssen, ist eine geeignete Körperhaltung zu ermöglichen und für Abstützungen zu sorgen, damit der Kraftweg oder die Drehmomentvektoren durch den Körper kurz und einfach gehalten werden. Körperkräfte und Körperbewegungen Kraftanforderungen müssen mit den körperlichen Fähigkeiten des Arbeitnehmers im Einklang stehen, und die beteiligten Muskelgruppen müssen für die jeweiligen Kraftanforderungen stark genug sein. Um die Kraftanforderungen zu verringern, sollen technische Hilfsmittel in das Arbeitssystem eingebracht werden. Zwischen den einzelnen Körperbewegungen ist eine gute Abstimmung anzustreben, und bei hohen Anforderungen an die Genauigkeit sind grössere Körperkräfte zu vermeiden. Bei Bedarf sind Hilfsmittel einzusetzen. Signale, Anzeigen, Stellteile Art und Anzahl der Signale und Anzeigen müssen dem Charakter der Information und den Wahrnehmungsfähigkeiten entsprechen und der zuverlässigen schnellen Orientierung dienen. Eine eindeutige Wahrnehmung muss gewährleistet sein, insbesondere für Gefahrensignale. CUSSTR / August 2005 Es gilt die aktualisierte Internetversion. 13

14 Bei länger andauernden Beobachtungs- und Überwachungstätigkeiten sind durch Gestaltung und Anordnung von Signalen und Anzeigen Über- und Unterforderungen zu vermeiden. Stellteile (Bedienungselemente, Schalter, Hebel) sind so zu gestalten und anzuordnen, dass sie den Eigenschaften und Bewegungsmöglichkeiten des Körperteils entsprechen, mit dem sie betätigt werden. Die Funktion von Stellteilen muss leicht erkennbar sein und kritische Stellteile sind gegen unbeabsichtigtes Betätigen zu sichern. Werkzeuge, Geräte Werkzeuge und Geräte müssen der Anatomie des Menschen, z.b. der Hand, und der Bewegungsphysiologie entsprechen. Wo nötig, sind geschlechtsspezifische Unterscheidungen zu machen. Längere statische Muskelanspannungen sind zu vermeiden. Wartungs- und Servicearbeiten müssen von einem sicheren Arbeitsstandort aus in entspannter Körperhaltung vorgenommen werden können. Kontroll- und Justierpunkte, Beschriftungen, Messpunkte usw. müssen gut sichtbar und unmissverständlich angeordnet sein. Gestaltung des Arbeitsablaufs Über- und Unterforderung, welche aus der Überschreitung von oberen bzw. unteren Grenzen der Bandbreite physischer und/oder psychischer Funktionen resultieren, sind zu vermeiden. Bei aufeinanderfolgenden Tätigkeiten soll eine extreme Aufteilung in einzelne Arbeitsschritte vermieden und durch eine Erweiterung des Arbeits- und Handlungsspielraums der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ersetzt werden. Wo immer möglich und sinnvoll, ist ein Arbeitsplatzwechsel zwischen verschiedenen Arbeitsplätzen zu fördern (Job-Rotation). Die Bildung von Teams, möglichst innerhalb autonomer Arbeitsgruppen, ist ein Vorteil. Dabei sind die individuellen Unterschiede des Leistungsvermögens, altersbedingte Änderungen, sowie die persönliche Entfaltung zu beachten. Sachgerechte Benutzung Eine hinreichende Information über die sachgerechte Benutzung von Arbeitsplätzen, Arbeitsgeräten und Hilfsmitteln ist auch aus ergonomischer Sicht unerlässlich (siehe auch Art. 5 ArGV 3). Die besonderen Anstrengungen für ergonomisch gut gestaltete Einrichtungen und Geräte sind weitgehend nutzlos, wenn diese nicht den individuellen Gegebenheiten angepasst oder falsch eingesetzt werden. CUSSTR / August 2005 Es gilt die aktualisierte Internetversion. 14

15 Bildschirmarbeit CUSSTR / August 2005 Es gilt die aktualisierte Internetversion. 15

16 Hauptgefahren Allgemeines Bildschirmgeräte als Arbeitshilfsmittel für verschiedenste Anwendungen gehören heute zur täglichen Arbeit, z.b. für die Datenerfassung, die Dialogarbeit (CAD) und Textverarbeitung. Der Bildschirmarbeitsplatz ist ein komplexes System. Ergonomisch optimal gestaltete Arbeitsplätze lassen sich deshalb nur im Zusammenwirken mehrerer Partner und Faktoren (Benutzer, Arbeitsorganisation, Planer) erreichen. Diese kommen erst zum Tragen, wenn sie richtig genutzt werden. Dazu braucht es Schulung und Mitarbeit, aber vor allem auch Selbstverantwortung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Gesundheitliche Beschwerden Die Ergonomie hat die Aufgabe, die Arbeitsmittel (z.b. Bildschirme), den Arbeitsplatz (z.b. Bildschirmtisch) und die Arbeitsumgebung (z.b. Lärm, Klima) an den Menschen anzupassen. Teilgebiete der Ergonomie sind Hardwareergonomie, ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, ergonomische Gestaltung der Arbeitsumgebung und Softwareergonomie. Bei nichtergonomischer Gestaltung der Arbeitsmittel, des Arbeitsplatzes und der Arbeitsumgebung treten Belastungen auf, die zu unterschiedlichen Gesundheitsfolgen bei den Beschäftigten führen. Es können folgende Belastungen auftreten: Belastungen der Augen durch konzentriertes Arbeiten am Bildschirm sowie durch häufigen Blickwechsel zwischen Vorlage, Bildschirm und Eingabegerät einseitige körperliche Belastungen durch gleichbleibende Arbeits- und Sitzhaltung Belastungen durch falsche Anordnung der EDV-Geräte und des Mobiliars sowie durch schlechte Arbeitsumgebungsbedingungen (z.b. falsche Beleuchtung, Veränderung des Raumklimas) schlecht gestaltete Benutzeroberfläche der Software (unflexible Menüsteuerung, fehlender Einfluss auf Antwortzeichen des Systems, Verständigungsschwierigkeiten durch Abkürzungen) Belastungen durch fehlende Übersicht über Arbeitszusammenhänge, Leistungsverdichtung, Einschränkung von Kommunikation und Kooperation Aufgrund dieser Belastungen können - je nach Leistungsfähigkeit - körperliche und psychische Beanspruchungen entstehen: Augenbeschwerden (Augenbrennen, Augentränen, gerötete Lider, rasche Ermüdung der Augen, Lidflattern usw.) Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Übermüdung, Abgeschlagenheit, Nervosität Hals-, Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen, Muskelverspannungen, Sehnenscheidenentzündungen, RSI (repetitive strain injury, sog. Sekretärinnenkrankheit: Krankheit infolge einförmiger, sich wiederholender Bewegungen) CUSSTR / August 2005 Es gilt die aktualisierte Internetversion. 16

17 Rechtsgrundlagen Artikel 23 ArGV 3 Arbeitsplätze, Arbeitsgeräte und Hilfsmittel sind nach ergonomischen Gesichtspunkten zu gestalten und einzurichten. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sorgen für ihre sachgerechte Benutzung. Allgemeine Weisungen Besondere Anforderungen bei der Beschaffung der Hardund Software Informations- und Dialogsgestaltung Mit zunehmender Komplexität der Aufgaben wird die «Softwareergonomie» immer wichtiger. Darunter wird die grafische Gestaltung der Benutzeroberfläche zur Erleichterung der Mensch- Computer-Interaktion verstanden. Bei Neuanschaffungen ist eine diesbezügliche Analyse besonders wichtig. Bildschirme, Tastaturen In Bildschirmgeräten wird das Bild mit Hilfe eines Elektronenstrahls erzeugt, der durch Magnetspulen zeilenweise abgelenkt wird. Dabei entstehen ionisierende Strahlung (wenige Prozent der natürlichen Grundstrahlung) sowie elektromagnetische und elektrostatische Wechselfelder. Die gemessenen Strahlungswerte und Feldstärken liegen erheblich unter den heute in Normen festgelegten Grenzwerten. Beeinträchtigungen der Gesundheit sind bis heute keine bekannt, auch nicht in Bezug auf die Belastung schwangerer Frauen. Es sollten nur Bildschirmgeräte berücksichtigt werden, die den schwedischen Prüfnormen MPR2 oder TCO entsprechen. Diese weltweit strengsten Normen (bezüglich physikalischer Einwirkungen) werden heute von den meisten Herstellern eingehalten. Eine von der Standart-Tastatur abweichende Tastenanordnung, die der natürlichen Handstellung nachempfunden ist (z.b. im Winkel verstellbare Halbtastatur für die linke und rechte Hand) kann bei Dauerbelastung vor Beschwerden schützen. CUSSTR / August 2005 Es gilt die aktualisierte Internetversion. 17

18 Gestaltung des Bildschirmarbeitsplatzes. Allgemeine Grundlagen können auch Artikel 15 und 22 sowie Artikel 24 Absatz 1 bis 5, entnommen werden. Die heute angebotenen Geräte erfüllen im Allgemeinen die ergonomischen Anforderungen. Die einzelnen Komponenten müssen aber richtig auf- und eingestellt werden. Der natürlichen Handstellung nachempfundene Tastatur Gestaltung des Bildschirmarbeitsplatzes Die Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen beruht auf folgenden Hauptgrundsätzen: Tischplatte Ausreichende Fläche für Akten und handschriftliche Arbeiten Mindestlänge 120 cm (für handschriftliche Eintragungen), besser 160 cm Tischtiefe bei Bildschirmaufstellung auf Platte mindestens 80 cm Reflexionsgrad unter 50 % (matt/seidenmatt) und der Umgebung angepasste Helligkeit Tischhöhe, Bildschirmhöhe Einstellbarkeit von 68 bis 76 cm ermöglicht beste Anpassung an die individuelle Körpergrösse 72 bis 75 cm bei nicht verstellbarer Tischhöhe; Anpassen der richtigen Körperhaltung nur durch Korrektur der richtigen Sitzhöhe; rutschsichere, verstellbare Fussstützen sind unerlässlich (optimale Fläche grösser als 70x70 cm) Bewegungsraum, Beinraum (Mindestabmessungen) Breite 58 cm / Tiefe 60 cm (siehe auch Art. 24 Abs. 1 ArGV3) Arbeitsstuhl, Fussstützen Nebst einem guten, richtig eingestellten Arbeitsstuhl ist das richtige Verhalten beim Sitzen sehr wichtig. Bewegung hilft Beschwerden zu vermeiden, u.a. durch häufiges Anpassen der Sitzhaltung (siehe BIGA-Merkblatt 103). Dazu muss der Arbeitsstuhl folgende Merkmale haben: CUSSTR / August 2005 Es gilt die aktualisierte Internetversion. 18

19 - Sitzhöhe leicht verstellbar - Sitzfläche gepolstert und geformt sowie Sitzvorderkante abgerundet - Neigung der Rückenlehne leicht verstellbar und arretierbar - Rückenlehne mit auf Lendenhöhe ergonomisch geformter Stütze Die Sitzhöhe sollte zwischen 40 cm und mindestens 55 cm einstellbar sein. Bei 42 cm Einstellungshöhe erübrigen sich in vielen Fällen Fussstützen (Frauen), die richtige Tischhöhe vorausgesetzt. Siehe auch Ausführungen zu Artikel 24 Absatz 2 ArGV 3. Künstliche Beleuchtung, Tageslicht Die optimale Beleuchtung hängt von der Art der Tätigkeit ab: Lux für überwiegende Informationsaufnahme via Bildschirm bis Lux für überwiegende Informationsaufnahme vom Beleg Vermeiden von Direktblendung durch Leuchten, z.b. durch Verwendung von Rasterleuchten und richtiger Anordnung Begrenzen der Reflexblendung durch Reduzierung der mittleren Leuchtdichte auf 200 cd/m 2, Blendschutz oder leichte Neigung des Bildschirms nach vorn Anordnen der Arbeitsplätze hinsichtlich der Hauptblickrichtung parallel zu den Fenstern. Vermeiden von Direkt- und/oder Reflexblendung vorzugsweise mit senkrechten Lamellenstoren (Blick ins Freie bleibt dadurch erhalten) Belege, Beleghalter Anordnen des Beleghalters und weiterer Arbeitsunterlagen unter oder neben dem Bildschirm in richtiger Sehdistanz Arbeitsorganisation Anstreben einer zusammenhängenden ganzheitlichen Aufgabenstellung (Arbeitsteilung vermeiden) Vorsehen eines angemessenen Handlungsspielraums, z.b. hinsichtlich Reihenfolge, Arbeitstempo, Vorgehensweise Arbeitsumgebung Von grossem Einfluss sind das Raumklima und die Lärmeinwirkung (weitere Angaben siehe Art. 16 und 22 ArGV 3). Arbeitsplatzbewertung Die ergonomischen Anforderungen an Bildschirmarbeitsplätze widersprechen teilweise den Anforderungen an die übrigen Arbeitsplätze. Deshalb richtet sich die Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen auch nach der Einsatzdauer und der Arbeitsweise am Bildschirm. Eine Einteilung dazu zeigt die folgende Tabelle: CUSSTR / August 2005 Es gilt die aktualisierte Internetversion. 19

20 Tabelle: Bildschirmarbeit Benützung Tätigkeiten Merkmale Typische Tätigkeiten und Benutzergruppen Beispiele: Führungskräfte, Fachkräfte, Sachbear- Gelegentlich: Begrenzter Zeitraum führend, Initiative Mischtätigkeit, oder verteilt, insgesamt nicht mehr als vielfältig, selbstbeiter, beim Bediener, ca. 30 % der Tagesarbeit. gegen innen und/ ständig, Kontakte oder aussen. Unterstützungsdienste (z.b. allg. Sekretariatsarbeiten). Charakteristik der Tätigkeiten Bildschirmgerät ergänzt einen administrativen oder technischen Normalarbeitsplatz. Wird evtl. von mehreren Personen benützt. Arbeitsplatz Anforderungen Beleuchtung und Raumgestaltung sind vorwiegend auf die Tätigkeiten am Normalarbeitsplatz ausgerichtet. Mit einer günstigen Anordnung und richtigen Neigung des Bildschirmes werden normalerweise ausreichende Bedingungen erreicht. Häufig: Mischtätigkeit oder intensive Tätigkeit, insgesamt nicht mehr als 50 % der Tagesarbeit. Ausschliesslich: Intensive Dateneingabe oder Dialogarbeit, mehr als 50 % der Tagesarbeit. Ausschliessliche Tätigkeit, intensiv, repetitiv, Initiative beim System, monoton, Druck von aussen, Kontrolle, wenig oder keine Kontakte. In Büro und Verwaltung häufig vorkommender, kombinierter Arbeitsplatz. Möblierung, Beleuchtung, Raumgestaltung und Infrastruktur berücksichtigen die gemischte Tätigkeit an Schreibplatz und Bildschirmgerät. Texterfassung (Fremdtexte im Schreibpool), Datatypist/in, CAD-/ CAM- Arbeit. Spezialisierter Arbeitsplatz, Belegung z.t. in Schichtbetrieb. Bildschirmgerät Möblierung, Beleuchtung, Raumgestaltung und Infrastruktur sind vollumfänglich auf die Arbeit am ausgerichtet. Gewährung von zusätzlichen Arbeitspausen. Arbeitszeit und Pausen Die Leistungsfähigkeit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ändert sich im Laufe eines Arbeitstages. Ein Wechsel der Tätigkeit oder Veränderungen im Arbeitstempo sind daher menschliche Bedürfnisse. In Anbetracht der Vielzahl verschiedener Tätigkeiten kann jedoch nicht allein aus der Tatsache, dass am Arbeitsplatz ein Bildschirm steht, eine Arbeitszeitregelung mit Nutzungsdauer des Bildschirms und Pausenregime abgeleitet werden. Wird jedoch ausschliesslich und intensiv am Bildschirmgerät gearbeitet, so ist die Tätigkeit so zu organisieren, dass die tägliche Arbeit am Gerät regelmässig durch Pausen oder andere Aufgaben unterbrochen wird. Häufige, individuell wählbare Pausenanteile, die ein gutes Verhältnis zwischen Arbeits- und Erholungszeit ermöglichen, sind anzustreben. Sie vermeiden langandauerndes Sitzen ohne Haltungswechsel und repetitiv einseitige Bewegungsmuster. Empfehlung: ½ Minute auf 10 Minuten (Kurzpause) oder 3 Minuten auf 50 Minuten (Kurzpause) Wird den ganzen Tag an einem Bildschirm gearbeitet, so sollen am zweiten Halbtag, zusätzlich zu den Kurzpausen, zwei Arbeitsunterbrechungen von je 10 Minuten gewährt werden. Kurze, jedoch häufig durchgeführte Bewegungsübungen helfen überdies, die verkrampfte Muskulatur zu dehnen und besser zu durchbluten. CUSSTR / August 2005 Es gilt die aktualisierte Internetversion. 20

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