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1 Mediengestalter Digital u. Print Konzeption und Gestaltung Zusammenfassung Abschlussprüfung Sommer 2013 Zusammenfassung von Bach Christopher

2 INHALTSVERZEICHNIS U1 Schriftmerkmale Schriftklassifikation nach DIN Klassifikation (DIN 16518)... 5 Klasse 1: Venezianische Renaissance-Antiqua...5 Klasse 2: Französische Renaissance-Antiqua...6 Klasse 3: Barock-Antiqua... 7 Klasse 4: Klassizistische Antiqua... 8 Klasse 5: Serifenbetonte Linear-Antiqua...9 Klasse 6: Serifenlose Linear Antiqua...10 Klasse 7: Antiqua-Varianten...11 Klasse 8: Schreibschrifften Klasse 9: Handschriftliche Antiqua...12 Klasse 10: Gebrochene Schriften Typografische Begriffe Am Buchstaben: Grundbegriffe Erklärung U2 Ergonomie Was bedeutet Ergonomie? Wo sind die Richtlinien zur Ergonomie festgesetzt?...17 Der ergonomische Arbeitsplatz besteht aus? Der Arbeitsstuhl Der Arbeitstisch Der Bildschirm Drucker: Maus: Die Tastatur Der Büroraum Die Beleuchtung Raumtemperatur Lärm Pflanzen am Arbeitsplatz Wichtige Vorgaben rund um die Ergonomie...18 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)...19 Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV)...19 Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)...19 U3 Druckkosten Definition Wichtige Faktoren: Begriffserklärung: Abschreibung: Auswirkung Lineare Abschreibung Degressive Abschreibung Nutzen Break Even Point Kalkulation Abschreibung Linear... 23

3 INHALTSVERZEICHNIS U4 Plakatgestaltung Folgende Leitlinien sollten eingehalten werden:...25 Struktur Format/Größe AIDA-Formel: Produktgröße Motivinhalt Farben Kontrast Textgröße Textmenge Textposition Textinhalte Schriften Logoplatzierung U5 HTML5 Definition Was ist HTML5 nun genau? Ziel von HTML5? Doctype Der HTML 5 Doctype! HTML5 und Multimediale Inhalte...28 Strukturierende Elemente Das header-element <header>...30 Navigationen mit dem nav-element...30 Kontextmenüs mit dem menu-element...30 Das footer-element Vorteile von HTML Veraltete Tags U6 Anzeigenanalyse Grundregeln der Anzeigengestaltung...34 FRAGEN DIE VORAB GEKLÄRT SEIN SOLLTEN...34 ANZEIGENANALYSE Fazit - wie bewerten Sie die Gestaltung?...34 Wichtige Aspekte beim Erstellen einer Anzeige!...35 Gestaltungsgesetze beachten!!...35 Fachbegriffe U7 Medienneutrale Daten Definition Ziel Vorraussetzungen: Medienneutraler Workfl ow:...39 Vor- und Nachteile:... 39

4 INHALTSVERZEICHNIS U8 XML Definition Aufgaben Vorteile Regeln Element oder Attribut XML und HTML well formed und valid Aufbau: extensible U9 Wort-Bild-Marke Logo Unterschiede Kontrollfragen: Logogestaltung Entwicklung/Logo-Prinzipien Gutes Logo Element für gelungenes Logo Grundsätze der Logogestaltung Corporate Identity Corporate Design Wortmarke Bildmarke (Signet) S I G N E T Wort und Bildmarke Positionierungsmöglichkeiten...47 Wichtige Bewertungskriterien...47 Schutz... 48

5 U1 Schriftmerkmale Schriftmerkmale Schriftklassifikation nach DIN Die Schriftklassifikation nach DIN existiert seit 1964 und wurde vom Deutschen Institut für Normung e.v. für den materiellen Schriftsatz(Bleisatz) festgelegt und von Schriftkünstlern entwickelt. Dabei unterscheidet man elf Stilrichtungen. Warum überhaupt Klassen? Klasse dienen dem Zuordnen von Schriften, der Pflege und helfen unter anderem beim Kombinieren von Schriften. Man sollte es z.b. tunlichst vermeiden, Schriften aus der Klasse der Renaissance-Antiqua mit Schriften aus der Barock-Antiqua zu mischen. 1. Klassifikation (DIN 16518) Klasse 1: Venezianische Renaissance-Antiqua Die Strichstärke ist dünn, die Unterschiede in der Strichstärke sind sehr gering. Der Übergang zu den Serifen ist abgerundet, und die Achse der Buchstaben schräg, was beim e, aber auch bei allen anderen Buchstaben mit einer Rundung wie dem d oder dem b erkennbar sind. Die Oberlängen der Kleinbuchstaben ragen über die Großbuchstaben hinaus. Merkmale: 1. abgerundete Serifen 2. schräger Dachansatz der Serifen 3. schräge Achsen 4. schräger Querstrich im e 5. leichte Strichstärkenunterschiede zwischen den Längs- und Querbalken Oberlängen der KleinbucTef Beispielschriften: Centaur, Schneider Stempel, Berkley Old Style 6 Lesbarkeit: Die meisten Schriften aus der Renaissance Antiqua sind sehr gut lesbar und weisen ein klares, harmonisches Schriftbild auf Seite 5

6 U1 Schriftmerkmale Klasse 2: Französische Renaissance-Antiqua Bei der französischen Variante weichen die Eigenheiten der Renaissance-Antiqua bereits etwas auf: Die Achsen bewegen sich in Richtung Senkrechte, die Serifenübergänge werden kantiger und die Strichstärkeunterschiede etwas deutlicher Merkmale: 1. gerundete Serifen 2. schräge Achsen 3. gerader Querstrich im e 4. Oberlängen der Kleinbuchsttaben überragen die Versalien Tef Beispielschriften: Garamond, Bembo, Goudy Old Style, Palatino, Sabon Lesbarkeit: Die meisten Schriften aus der Renaissance Antiqua sind sehr gut lesbar und weisen ein klares, harmonisches Schriftbild auf Seite 6

7 U1 Schriftmerkmale Klasse 3: Barock-Antiqua Die Unterschiede in der Strichstärke sind ausgeprägter, die Achse teilweise nach links geneigt. Das Schriftbild offener und die Mittellängen sind erheblich größer als die Oberlängen. Die Querstriche sind waagerecht. Die Serifenachsen sind oben meist schräg, unten waagerecht angesetzt. Merkmale: 1. leicht abgerundete Serifen 2. fast senkrechte Achsen 3. größere Strichstärkenunterschiede Tef Beispielschriften: Times, Baskerville, Caslon Old Face Seite 7

8 U1 Schriftmerkmale Klasse 4: Klassizistische Antiqua Typisch für die Klassizistische Antiqua sind klare, streng wirkende Schriften. Erreicht wird dies unter anderem durch die gerade angesetzten Serifen, die sehr eckig wirken. Die Endungen sind waagerecht, bei den kursiven Schnitten sind sie gerundet. Die Achsen verlaufen senkrecht und passend zum kontrastreichen Klassizismus ist der Unterschied in den Strichstärken deutlich ausgeprägt. Merkmale: 1. waagerechte Serifen ohne Rundungen 2. senkrechte Achse 3. starker Unterschied in den Strichstärken 4. Oberlängen der Kleinbuchstaben und Versalhöhen sind gleich groß. Tof Beispielschriften: Bauer Bodoni, Walbaum, Didot, New Century Schoolbook Seite 8

9 U1 Schriftmerkmale Klasse 5: Serifenbetonte Linear-Antiqua Aufgrund sehr unterschiedlicher Merkmale teilt man die Gruppe in 3 Untergruppen: Gruppe 1: Die Egyptienne Typisch für diese wohl bekannteste Untergruppe sind die Eckigen Übergänge zu den Serifen Rockwell Beispielschriften: Rockwell, Memphis Gruppe 2: Die Clarendon Die Übergänge zu den Serifen sind abgerundet Clarendon Beispielschriften: Clarendon, Impressum Gruppe 3: Die Italienne In dieser Untergruppe sind die Serifen dicker als der Grundstrich der Schrift, die Achsen der Rundungen sind senkrecht und die Anstriche waagerecht Figaro Beispielschriften: Figaro, Pro Arte Seite 9

10 U1 Schriftmerkmale Klasse 6: Serifenlose Linear Antiqua Die Schriften der Serifenlosen Linear-Antiqua zeichnen sich natürlich durch das fehlen der Serifen aus. Außerdem weisen sie eine optisch gleichmäßige Strichstärke auf. Merkmale: 1. keine Serifen 2. senkrechte Achsen 3. Oberlängen der Kleinbuchstaben und Versalhöhen sind oft gleich groß. 4. optisch gleiche Strichstärke Tof Beispielschriften: Helvetica, Gill, Futura, Univers, Avant Garde Seite 10

11 U1 Schriftmerkmale Klasse 7: Antiqua-Varianten Diese Klasse besteht aus Schriften, die zwar an die Antiqua anlehnen, aber grundsätzlich nicht in die anderen Klassen einsortiert werden können. Es sind Druck- und Bildschirmschriften mit und ohne Serifen Merkmale: Sie können nicht in die Klassen 1-6 einsortiert werden und weisen weder den Charakter der geschriebenen Antiqua noch den von Schreibschriften oder handschriftlichen Antiqua aus. Böckling Beispielschriften: Arnold Böcklin, Mambo Bold, Eckmann, Broadway Seite 11

12 U1 Schriftmerkmale Klasse 8: Schreibschrifften Sie haben häufig einen Wechselstrich, sowie auffällige, geschwungende Anfangsbuchstaben und sollten deswegen eher als auszeichnungsschrift denn als Leseschrift verwendet werden. Zwischen den Kleinbuchstaben findet man oft kleine Verbindungsstriche, als wäre der Text in einem Stück geschrieben. Merkmale:»» Feder- oder Pinselcharakter»» Wechselstrich»» geschwungene Anfangsbuchstaben Zapfino Beispielschriften: Zapfino, Berthold-Script, Lino-Script, Poetic Klasse 9: Handschriftliche Antiqua Während die Schreibschriften einen gleichmäßigeren Stil haben, zeichnen sich die Schriften dieser Gruppe durch eher unregelmäßige Handschriftliche und auch originelle Merkmale aus. Teilweise ähneln sich die Schriften der Klasse 8 und 9 so sehr, dass eine einteilung oft nicht problemlos möglich ist Merkmale:»» handschriftlicher Charakter»» Wechselstrich»» geschwungende Anfangsbuchstaben Mistral Beispielschriften: Mistral, Tekton, Vivaldi, Kaufmann Seite 12

13 U1 Schriftmerkmale Klasse 10: Gebrochene Schriften -Gotisch In dieser Gruppe sind die runden Kleinbuchstaben gebrochen, die Schriften wirken eher streng. Fette Gotisch o Beispielschriften: Fette Gotisch, Wilhelm-Klingspor-Gotisch -Rundgotisch Die Kleinbuchstaben sind kaum gebrochen, die Schrift wird runder und wirkt dadurch weniger streng als die Gotische Clairvaux o Beispielschriften: Linotext, Clairvaux, Wallau von Rudolf Koch -Schwabacher Die Buchstaben sind noch runder, weiter und offener und wirken breit. Typisch ist das kleine o, das einen deutlichen Unterschied zur Gotisch und Rundgotisch aufzeigt Alte Schwabacher o Beispielschriften: Alte Schwabacher, Renata -Fraktur Die Frakturschriften wirken eleganter und schlanker als die Schwabacher und die Rotunda Fette Fraktur o Beispielschriften: Fette Fraktur, Neue fraktur, Walbaum Fraktur -Fraktur Varianten Diese Gruppe enthält sämtliche Varianten der gebrochenen Schriften, die sich nicht in die vier anderen Untergruppen einsortieren lassen Seite 13

14 Abschlussprüfung Mediengestalter Konzeption und Gestaltung U1 Schriftmerkmale 2. Typografische Begriffe Am Buchstaben: 1. Vorbreite 2. Nachbreite 3. Fleisch 4. Geschlossene Punzen 5. Offene Punzen 6. Zeichenbreite 7. Dickte Fachbezeichnungen am Musterwort Hamburgo Hamburgo Hauptstrich/Grundstrich 2. Haarstrich 3. Serife 4. Scheitel 5. Bauch 6. Anstrich 7. Kehlung 8. Endstrich 9. Symetrieachse 10. Versalhöhe 11. Oberlänge 12. Mittellänge, x-höhe 13. Unterlänge Seite 14

15 U1 Schriftmerkmale Grundbegriffe Erklärung Vorbreite Schmaler Abstand auf dem Schriftkegel vor dem Buchstabenbild Nachbreite Schmaler Abstand auf dem Schriftkegel nach dem Buchstabenbild Vor- und Nachbreite dienen der Lesbarkeit einer Schrift und sorgen dafür, dass sich Zeichen beim satz nicht berrühren. Fleisch Nichtdruckende Elemente um das Buchstabenbild Geschlossene Punzen Innenraum eines Schriftzeichens ohne Öffnung Mittellänge/x-Höhe Mittlerer teil eines Buchstabens Unterlänge Raum unterhalb der Grundlinie für spezielle Kleinbuchstaben wie y oder p Ligaturen Verbindung von zwei oder mehreren Buchstaben zu einer Einheit Minuskel Kleinbuchstaben, auch Gemeine genannt Majuskel Großbuchstaben, auch als Versalie bezeichnet Offene Punzen Offener Innenraum eines Schriftzeichends Zeichenbreite Breite des druckenden Schriftbildes. Dickte Zeichen mit Vor- und Nachbreite Hauptstrich/Grundstrich nach unten geführter Strich Haarstrich dünnste Linie im Buchstaben Serife Sockel bzw. Abschlussstriche / häckchenartige Enden Scheitel Wendepunkt, an dem Aufstrich und Abstrich zusammenlaufen Bauch Rundung der buchstaben innerhalb der Mittellänge beim d,b,p,q Anstrich Schräg und horizontal. auch Nase, Ansatz oder Dachansatz genannt Kehlung Innerer Bogen der serife. Auch Serifenrundung genannt Endstrich Abschluss: schräg, wie beim u oder rund wie beim a Symetrieachse Achse zwischen den Stellen mit der geringsten Strichstärke Versalhöhe Höhe der Großbuchstaben Oberlänge Raum oberhalb der x-höhe. Seite 15

16 Ergonomie U2 Ergonomie Was bedeutet Ergonomie? Wo sind die Richtlinien zur Ergonomie festgesetzt?...17 Der ergonomische Arbeitsplatz besteht aus? Der Arbeitsstuhl Der Arbeitstisch Der Bildschirm Drucker: Maus: Die Tastatur Der Büroraum Die Beleuchtung Raumtemperatur Lärm Pflanzen am Arbeitsplatz Wichtige Vorgaben rund um die Ergonomie...18 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)...19 Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV)...19 Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)...19

17 U2 Ergonomie Ergonomie Die Wissenschaft der Arbeitsbedingungen und deren optimale Anpassung an den Menschen! Was bedeutet Ergonomie? Der Begriff Ergonomie setzt sich aus den griechischen Wörtern ergon (Arbeit) und nomos (Regel, Gesetz) zusammen. Er bezeichnet also im übertragenen Sinne, auf welche Art und Weise eine Arbeit zu verrichten ist. Wo sind die Richtlinien zur Ergonomie festgesetzt? Die EU-Richtlinie 90/270/EKG vom wurde im Juli 1996 vom Bundestag in nationales Recht umgesetzt. Die Mindestvorschriften für die Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen legen fest: ¾Arbeitsschutzgesetz ¾ (ArbSchuG) ¾Bildschirmarbeitsverordnung ¾ (BildschArbV) ¾Arbeitsstättenverordnung ¾ ( ArbStättV) Der ergonomische Arbeitsplatz besteht aus? ¾Arbeitsplatzgestaltung ¾ (Schreibtisch und Platzbedarf / Anordnung der ¾Arbeitsmittel ¾ / Greif und Bewegungsraum / Bürostuhl / Sehabstand / ¾individuell ¾ anpassbare Büromöbel) ¾Beleuchtung ¾ ( Beleuchtungsstärke und -arten / Anordnung ) ¾Lärm ¾ (Lärmarten und Stress / Gegenmaßnahmen) ¾Raumklima ¾ ( Temperatur und Luftfeuchtigkeit / Sonnensschutz / Pflanzen) ¾Pausen ¾ ( z.b. pro 60 min. Bildschirmarbeit ca. 5 min. Pause ) Die folgenden allgemeinen Richtlinien für Ergonomie am Bildschirmarbeitsplatz gelten: Der Arbeitsstuhl ¾Sitzhöhe: ¾ verstellbar zwischen 42 cm und 53 cm; ¾Sitztiefe: ¾ cm, Sitzbreite: cm (mind. 2/3 der Oberschenkel sollten auf Sitzfläche sein) ¾Rückenlehnen ¾ etwa 48 bis 55 cm über der Sitzfläche ¾Rückenlehnen ¾ müssen in Höhe (LWS-Abstützung) und Neigung einstellbar sein ¾Synchronmechanik ¾ individuell einstellbar ¾Verstellbare ¾ Armlehnen (Höhe und Tiefe) Der Arbeitstisch ¾Ausreichende ¾ Höhe (72 cm), ideal höhenverstellbare Tische von 68 bis 76 cm (Richtlinien für Körpergrößen von 157 cm bis 187 cm) ¾Mindestens ¾ Arbeitsfl ächengröße von 160 cm x 80 cm ¾Ausreichend ¾ Beinfreiheit ¾Reflexionsarme ¾ Oberfläche Der Bildschirm ¾Abstand ¾ zum Bildschirm je nach Bildschirmgröße: 17 : ca. 60 cm, 21 : ca. 80 cm. mind. jedoch 50cm ¾Bildschirmoberkante ¾ in Höhe der Augen ¾Bildschirm ¾ leicht nach hinten gekippt ¾Aufstellung ¾ frontal zum Gesichtsfeld ¾Aufstellung ¾ parallel zur Fensterfront und zwischen zwei Leuchten Drucker: ¾Im ¾ Büro wird geistig gearbeitet und der Drucker darf nicht stören. ¾Drucker ¾ sollten leise, wenig Staub und kein Ozon produzieren. ¾Energiesparende, ¾ wartungs- und verbrauchsarme Geräte sind zu empfehlen. ¾Drucker ¾ sollen von vorn bedienbar sein und ein reflexionsarmes, helles Gehäuse haben. Seite 17

18 U2 Ergonomie Maus: ¾Die ¾ ergonomisch gestaltete Maus entspricht der Anatomie der Hand. ¾Eine ¾ falsche Maus ermüdet, verspannt und kann Beschwerden verursachen. ¾Das ¾ Eingabegerät sollte neben der Tastatur möglich körpernah liegen. Die Tastatur ¾Handballenaufl ¾ age vor dem Tastenfeld ca cm ¾Neigung ¾ des Tastaturfeldes 5 bis 15 Grad ¾Vor ¾ der Tastatur soll 5 10 cm Platz für das Auflegen der Hände zu sein. ¾Form ¾ und Anschlag der Tasten haben eine ergonomische Bedienung zu ermöglichen. Der Büroraum ¾Der ¾ Raum sollte hell und geräumig sein ¾Die ¾ ideale Raumtemperatur beträgt ca. 22 C bei einer Luftfeuchtigkeit von ca. 50 Prozent Die Beleuchtung ¾Blendungen ¾ und Reflexionen auf dem Monitor zu vermeiden. ¾So ¾ viel Tageslichtausnutzung wie möglich ¾Lampen ¾ in Blickrichtung ¾Gleichmäßige ¾ Ausleuchtung des Arbeitsplatzes Raumtemperatur Zu kalt, zu warm zu zügig. Wir alle kennen die Probleme mit dem Büroklima. Je mehr Leute in einem Raum arbeiten, umso schwerer ist es, es allen Recht zu machen. Umso wichtiger ist die Einhaltung der empfohlenen Grundwerte für Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftbewegung. Für sitzende oder leichte Tätigkeiten wird eine Raumtemperatur von 21 bis 22 Grad Celsius empfohlen. Diese sollte nur bei sehr hohen Außentemperaturen überschritten werden. Dabei ist auch die Wärmeabgabe von Geräten und die Anzahl der in einem Raum arbeitenden Personen zu berücksichtigen. Lärm Lärm senkt die Effektivität egal ob er von Geräten oder Kollegen verursacht wird. Gegenmaßnahmen oder besser in Bürokonzept, das Belästigung durch Lärm von vornherein vermeidet, sind also eindeutig auch ein Gebot der Wirtschaftlichkeit. Am Bildschirmarbeitsplatz soll laut Arbeitsstättenverordnung der Beurteilungspegel im allgemeinen höchstens 55 db(a) betragen. Der Beurteilungspegel wird aus einer Schallmessung über einen längeren Zeitraum ermittelt, es können also durchaus höhere Spitzen (z.b. Telefonklingeln) auftreten. Pflanzen am Arbeitsplatz Pflanzen verbessern das Raumklima! Pflanzen im Büro sind auf jeden Fall zu empfehlen und zwar nicht nur, weil sie sich bei vielen positiv aufs Gemüt auswirken. Pflanzen leisten einen echten Beitrag zur Verbesserung des Raumklimas. Zum einen erhöhen sie die Luftfeuchtigkeit und zum anderen filtern sie Schadstoffe aus der Luft. Vorteile einer ergonomisch orientierten Arbeitsplatzgestaltung: ¾niedrigere ¾ Arbeitsbelastung ¾geringere ¾ chronische gesundheitliche Beschwerden ¾verbessertes ¾ Betriebsklima ¾ansteigende ¾ Arbeitszufriedenheit ¾Aktivierung ¾ des Herz-Kreislauf- und des ¾vegetativen ¾ Nervensystems ¾Vorbeugen ¾ gegen Muskelinaktivitäten ¾Steigerung ¾ der geistigen Leistungsfähigkeit Seite 18

19 U2 Ergonomie Wichtige Vorgaben rund um die Ergonomie Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, zeigt aber die Systematik des Themas. In einer Vielzahl von Verordnungen und Gesetzen verlangt der Gesetzgeber ein Mindestmaß an ergonomisch gestalteten Arbeitsplätzen: Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) 3 Grundpflichten des Arbeitgebers 5 Beurteilung der Arbeitsbedingungen 6 Dokumentation Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV) 3 Beurteilung der Arbeitsbedingungen 5 Täglicher Arbeitsablauf Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) 6 Arbeitsräume, Sanitätsräume, Pausen- und Bereitschaftsräume, Erste-Hilfe-Räume, Unterkünfte Normen außerdem DIN EN ISO 9241: Ergonomie der Mensch-System-Interaktion (Bildschirmarbeitsplätze) DIN EN ISO 10075: Ergonomische Grundlagen psychischer Arbeitsbelastung Seite 19

20 Druckkosten U3 Druckkosten Definition Wichtige Faktoren: Begriffserklärung: Abschreibung: Auswirkung Lineare Abschreibung Degressive Abschreibung Nutzen Break Even Point Kalkulation Abschreibung Linear... 23

21 U3 Druckkosten Druckkosten Definition sind alle Kosten die anstehen, sobald die fertigen Daten bei der Druckerei sind. (keine Material-,Vorstufen- und Weiterverarbeitungskosten) Wichtige Faktoren: ¾Personalkosten ¾ Digitalvorbereitung ¾Vorbereitung ¾ der Maschinen ¾Materialkosten ¾ ¾Maschinenkosten ¾ ¾Personalkosten ¾ Begriffserklärung: Nutzen: Beschreibt die Exemplare auf einem Druckbogen. Diese werden so verteilt, um den Platz auf einem Bogen optimal zu nutzen und dadurch die Druckkosten zu sparen. Fortdruckzuschuss: Damit ist der Verbrauch von Druckbogen gemeint, der dazu dient um die Druckmaschine einzustellen. Weiterverarbeitungszuschuss: Hier ist der Verbrauch der bereits gedruckten Exemplare gemeint, die zur Einstellung der Falz-,Heftmaschine benötigt werden. Break-even-Analyse Zeigt ab welcher Stückzahl sich die Produktion lohnt. Auch bekannt unter Gewinnschwelle, Nutzschwelle, Kostenschwelle Break even Point Umsatz (startet bei 0) Gesamtkosten (startet bei den Fixkosten) Fixkosten Seite 21

22 U3 Druckkosten Abschreibung: Wertminderung von Anlagegütern: ¾geprägt ¾ durch techn. Fortschritt ¾Abnutzung ¾ Auswirkung ¾Buchhaltung ¾ ¾Ermittlung ¾ der Selbstkosten Lineare Abschreibung Wertminderung in gleichen Teilen! Abschreibungssatz: 100%:Nutzungsdauer Abschreibungswert: Abschreibungssatz x Anschaffungswert Lineare Abschreibung: Anschaffungswert - Abschreibung = Restwert Degressive Abschreibung Wertminderung in nicht gleichen Teilen! Berechnung im 1. Jahr ausgehend vom Anschaffungswert ab dem 2. Jahr vom Buchwert Maximal 25% Seite 22

23 U3 Druckkosten Aufgaben 1. Nutzen Ein Plakat wird 5/0-farbig im einfachen Nutzen auf einer Fünffabrne-Offsetmaschine gedruckt. Auflage St. Fortdruckzuschuss 1,5% Grundeinrichten der Maschine: 36,00 Euro Wechsel einer Sonderfarbe: 54,00 Euro Wechsel von 5 Druckplatten: 174,00 Euro Grundwert je Druckgang: 52,50 Euro Effektive Fortdruckleistung: Bogen/Stunde Stundensatz: 380,00 Euro a) Berechnung der Druckkosten für die gesamte Auflage b) Berechnung der Druckkosten für 1000 Exemplare 2. Break Even Point Die Daten eines Medienunternehmens: (Jahreszahlen) Umsatzerlöse: Fixkosten: Variable Kosten Jahresproduktion: Euro Euro Euro Stück Linearer Verlauf der Kosten wird angenommen. a) Zeichnen Sie die Werte in ein Koordinatensystem ein 3. Kalkulation Ein Heft soll zu einem Verkaufspreis von 3,90 Euro vertrieben werden. Die Kostenrechnung hat folgende Werte ermittelt: Kosten fix: Kosten variabel pro Stück ,00 Euro 1,90 Euro a) Berechnen Sie den Gewinn/Verlust bei 5000 St. b) Berechnen Sie den gewinn/verlust bei St. 4. Abschreibung Linear Druckanlage Anschaffungswert: Euro Nutzungsdauer: 10 Jahre a) Berechnen Sie den Abschreibungssatz und den Linear abzuschreibende Betrag 5. Abschreibung Degressiv Druckanlage Anschaffungswert: Nutzungsdauer: Euro 10 Jahre a) Berrechnen Sie die Wertminderung im 1. und 2. Jahr. Geben Sie die gesamte Abschreibungssumme nach 2 Jahren an. Seite 23

24 Plakatgestaltung U4 Plakatgestaltung Folgende Leitlinien sollten eingehalten werden:...25 Struktur Format/Größe AIDA-Formel: Produktgröße Motivinhalt Farben Kontrast Textgröße Textmenge Textposition Textinhalte Schriften Logoplatzierung... 26

25 U4 Plakatgestaltung Plakatgestaltung Keep it short and simple! Ein Plakat soll auffordern, mitteilen, informieren, überzeugen und auch provozieren. Fühlt sich ein Betrachter angesprochen, kann ein Plakat durchaus Entscheidungen beeinflussen.ein optimal gestaltetes Plakat spricht die Neugier, den Intelekt aber auch unbewusst die emotionale Seite des Betrachters an. Die Reaktion auf das Plakat hängt von seinen Interessen, Neigungen und insbesondere von seiner sozialen Lage ab. Folgende Leitlinien sollten eingehalten werden: Struktur ¾Aufbau ¾ muss mit einem Blick erkennbar sein ¾Freiräume ¾ im Plakat nutzen und nicht überlagern ¾Elemente ¾ in der Mitte des Plakates werden als wichtig wargenommen ¾Symetrie ¾ und/oder ein geordnetes Layout unterstützen die Lesbarkeit und Übersichtlichkeit Format/Größe ¾ein ¾ großes Format fällt grundsätzlich eher auf Aber: ein kleineres, sehr helles und farbintensives Plakat fällt eher auf, als ein in dunklen Farben gehaltenes großes Plakat ¾Hochformatige ¾ Plakate und damit Kürzere Textzeilen sind besser zu lesen. Sie sind oftmals auch besser zu platzieren z.b. in Geschäftsauslagen, auf Türen etc AIDA-Formel: Attention: erste Aufmerksamkeit wecken Interest: Interesse wecken Desire: Wunsch das angepriesene Produkt zu erwerben Action: Erwerb des Produkt(kaufen) Keep it short and simple! Oft ist weniger mehr! Produktposition große Beachtung durch Positionierung in der Bildmitte Bild schlägt Wort! Emotionen und Wünsche/Bedürnisse wecken. Produkt groß Abbilden und durch Kontrast vom Hintergrund abgrenzen Produktgröße ¾¾Möglichst groß ¾¾mind % der Plakatfläche Motivinhalt Blickrichtung: Z-Form Wichtige Elemente der Blickführung entsprechend anordnen. Wir lesen von links nach rechts und oben nach unten, die Mitte ist dennoch am wichtigsten. Eine Spannung soll aufgebaut werden, die den Betrachter nicht überläd sondern festhält. ¾¾Wahl eines ansprechenden Motivs in der dem Format angemessener Größe ¾¾evtl. auch Verwendung einer Antithese ¾¾Originalität und Wiedererkennungswert sind anzustreben Beispiel Gesichter: Erlangen automatisch Aufmerksamkeit Aber Vorsicht: nicht zu dominant! ¾¾Emotionen und Bedürfnisse beim Betrachter wecken ¾¾Immer an die Zielgruppe Denken! (was spricht diese, wieso an?) Seite 25

26 U4 Plakatgestaltung Farben Die Verbindung von Farben mit bestimmten Werbebotschaften schafft besonderen Wiedererkennungswert. Dadurch wird der Absender der Botschaft auf den ersten Blick erkannt. ¾Am ¾ Besten Farben die sich im Farbkreis gegenüber liegen ¾Vermeidung ¾ von zuvielemn unterschiedlichen Farbflächen (ohne inhaltlichen Bezug) ¾muss ¾ auch im Halbdunkel/Abends funktionieren ¾möglichst ¾ helle, nicht sehr getrübte Farben verwenden ¾Bei ¾ Einsatz dunkler Farben, auf ausreichend Kontrast achten! ¾Assoziationen ¾ zur Plakatfarbe ¾Wiedererkennungswert ¾ durch farbe garantieren (Cororate Identity beachten) Kontrast Je stärker der Kontrast zwischen Produkt, Motiv Text und Hintergrund ist, desto eher wird die Aufmerksamkeit auf diese Elemente gezogen. Komplementärfarben heben sich voneinander ab! ¾je ¾ stärker der Kontrast, desto höher die Aufmerksamkeit ¾Starke ¾ Kontraste fallen auf z.b. Hell-Dunkel- oder Komplimentärkontraste ¾Allerdings ¾ ist eine Überfrachtung der Kontraste zu vermeiden! ¾je ¾ stärker der Kontrast zwischen Produkt, Motiv bzw. Text und Hintergrund, umso eher ziehen die entsprechenden Bild-bzw. Textelemente die Aufmerksamkeit auf sich ¾Dunkle ¾ Schrift auf hellem Untergrund hat eine bessere Fernwirkung als ihre Negativ Version Textgröße ¾mind ¾ 5% der Plakathöhe - für eine gute Lesebarkeit der Textpassagen, auch aus größerer Entfernung Textmenge ¾Geringe ¾ Zahl an Textelemnten (innerhalb von 2 Sekunden erfassbar) ¾alte ¾ Regel: 5-7 Wörter für die Headline Textposition ¾Positionierung ¾ des Textes in der Bildmitte sowie im Umfeld des Produktes ¾Stellen ¾ mit starken Kontrastübergängen ¾Angaben ¾ zum Produkt, Terminen, Orten usw. sind lesbar und an exponierten Stellen des Plakates angebracht Textinhalte ¾Textpassagen ¾ müssen einen inhaltlichen Bezug zum Produkt aufweisen Schriften ¾nicht ¾ mehr als 2 Schriftarten Logoplatzierung ¾Übliche ¾ Positionierung ist unten recht ¾Unübliche ¾ Positionierung/starker Kontrast ist aufmerksamkeitsstärker Fernwirkung Aus mind. 5 Metern Entfernung müssen Plakate noch gut lesbar sein!! Buchstabenhöhe mind 5% der Plakathöhe! Werbewirksamer ansprechender Slogan, z.b. als Erklärung, Frage oder Antithese Seite 26

27 HTML5 U5 HTML5 Definition Was ist HTML5 nun genau? Ziel von HTML5? Doctype Der HTML 5 Doctype! HTML5 und Multimediale Inhalte...28 Strukturierende Elemente Das header-element <header>...30 Navigationen mit dem nav-element...30 Kontextmenüs mit dem menu-element...30 Das footer-element Vorteile von HTML Veraltete Tags... 32

28 U5 HTML5 HTML5 Definition HTML5 ist eine textbasierte Auszeichnungssprache (Programmiersprache) zur Strukturierung von Inhalten wie Texten, Bildern und Hyperlinks in Dokumenten. Sie bietet vielfältige neue Funktionen wie unter anderem Video, Audio und dynamische 2D- und 3D-Grafiken, die von HTML4 nicht direkt unterstützt werden und sich dort nur mit zusätzlichen Plugins wie zum Beispiel Adobe Flash umsetzen lassen. Was ist HTML5 nun genau? Genau genommen ist HTML5 die neueste, noch nicht vollständige Version des HTML-Standards zur Darstellung von Webinhalten. Allgemein wird unter HTML5 allerdings der Standard an sich zusammen mit zusätzlichen Standards und Technologien verstanden: CSS3 (Cascading Style Sheets), die Sprache JavaScript und damit verbundene Standards wie AJAX (Asynchronous JavaScript And XML), JSON (JavaScript Object Notation), das Document Object Model (DOM) und weitere nichtproprietäre Standards wie XML. Ziel von HTML5? ist eine verbesserte semantische Bedeutung der Strukturierung (semantische Datenmodellierung) des Quelltextes und der Inhalte einer Website (dem Sinn entsprechend). Dabei soll einzelnen Dokumenten- Abschnitten eine eindeutige Gewichtung zuteil werden. Als Nutzen dieser Erweiterungen soll HTML5 unterschiedlichsten Browsern, User Agents, Screenreadern, Suchmaschienen, Lesehilfen, etc. die Interpretation des Inhalts eines Dokuments erleichtern.durch diese verbesserte Lesbarkeit des Quellcodes ist eine gesteigerte User Experience (Interaktion) möglich. ¾¾Kompatibilität Bestehender Inhalt muss weiterhin unterstützt werden. Neue Elemente der Sprache dürfen den bestehenden Inhalt nicht negativ beeinflussen. ¾¾Verwendbarkeit Neue Funktionen sollen echte Probleme lösen, und dies vorrangig für Autoren, dann Browserhersteller. Funktionen die jedoch bereits einen bestimmten Zweck erfüllen, sollen nicht neu erfunden werden. ¾¾Vereinfachung Durch genau definiertes Verhalten (auch in Fehlersituationen) und geringe Komplexität soll HTML leichter mit anderen Systemen kompatibel sein. ¾¾Universalität HTML soll auf allen Endgeräten und mit Inhalt in allen Weltsprachen verwendbar sein. ¾¾Barrierefreiheit ¾¾ Die Barrierefreiheit von Inhalt und Funktion soll gewährleistet sein. Doctype Sagt einem Browser um welche HTML Version und welche Standarts es sich handelt. Früher z.b. <!DOCTYPE html PUBLIC -//W3C//DTD XHTML 1.0 Strict//EN > Der HTML 5 Doctype! Der neue HTML5 Doctype ist im Vergleich zu den älteren Doctypes wesentlich simpler: <!DOCTYPE html> Mehr muss nicht angegeben werden. Nun erkennt der Browser, dass es sich bei dem Dokument um ein HTML5 Dokument handelt, sofern sie dieses bereits unterstützen. HTML5 und Multimediale Inhalte HTML5 führt spezielle Elemente zur Einbindung von Audio- und Videodateien ein. Zum Einbinden von Audio- bzw. Videodaten definiert HTML5 die Elemente audio und video. Da jedoch kein Format definiert ist gibt es momentan kein Format, das von allen Browsern unterstützt wird. Für Audio- / Videodaten können eine oder mehrere Quellen bzw. verschiedene Formate hinterlegt werden, aus denen ein Browser dann ein für ihn verständliches Format auswählt. <video> <source src= video.ogg type= video/ogg /> <source src= video.mp4 type= video/mp4 /> </video> Zudem wurde eine Zeichenoberfläche (Canvas-Element) hinzugefügt, auf der mit Hilfe von Skripten zweidimensionale Bilder gezeichnet werden können. Warum HTML5? Die Flut der div-tags in HTML-Seiten mitsamt der Flut der CSS-Klassen macht die Pflege des Layouts immer komplizierter. Dem sollen neue semantische HTML-Tags in HTML5 entgegentreten.header, nav, article, aside, footer und section bringen mehr Struktur in das HTML-Dokument und erleichtern auch den Zugriff via Javascript. Seite 28

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