Rahmenregelung zur Einrichtung von IT-Arbeitsplätzen

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1 BzBm GM Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin Rahmenregelung zur Einrichtung von IT-Arbeitsplätzen Inhalt 1. Vorbemerkungen / Grundlagen 2. Verfahrensbeteiligte und deren Zusammenwirken 2.1 Arbeitgeber (Bezirksamt) 2.2 Leistungs- und Verantwortungszentren (Ämter) 2.3 I T-Ergonomiebeauftragte 2.4 BzBm GM 2.5 Beschäftigte 2.6 Beschäftigtenvertretungen 2.7 Strategisches IT-Management 2.8 SE Immobilien 2.9 Dokumentation 2.10 Zeitpunkt der Beurteilung des Bildschirmarbeitsplatzes 2.11 Produkt Anlagen Anlage 1: Gesetzliche Grundlagen Anlage 2: Vordruck Bildschirmarbeitsplatzanalyse Anlage 3: Erläuterungen zur Bildschirmarbeitsplatzanalyse Anlage 4: Merkblatt für Beschäftigte Anlage 5: Ablaufplan Anlage 6: Fragebogen Hardware/Software-Ausstattung Anlage 7: Betr. kritische Räume mit 2 PC-Arbeitsplätzen

2 1. Vorbemerkungen / Grundlagen Die Rahmenregelung regelt das Verfahren bei der Einrichtung und wesentlichen Änderung von IT-Arbeitsplätzen Grundlage der Rahmenregelung ist der Bezirksamtsbeschluss 219/03 vom Die Rahmenregelung ergänzt die bezirkliche IT-Rahmenregelung vom Die Rahmenregelung soll vor dem Hintergrund der gesetzlichen Grundlagen (Anlage 1) Verantwortlichkeiten benennen Zuständigkeiten regeln Verfahrensabläufe festlegen. Ziel der Rahmenregelung ist eine abgestimmte und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten. Dabei werden insbesondere berücksichtigt die dezentrale Fach- und Ressourcenverantwortung der einzelnen LUVs, die Notwendigkeit der Wahrnehmung zentraler Befugnisse durch die Dienststelle, die Rechte der Beschäftigtenvertretungen (Personalrat, Frauenvertreterin, Schwerbehindertenvertretung). Diese Rahmenregelung ist der erste dringend notwendige Schritt zu einer systematischen, standardisierten und qualifizierten Zusammenarbeit aller Beteiligten auf dem Weg zur Gefährdungsbeurteilung aller Arbeitsplätze (entsprechend dem ArbSchG von 1996) als Grundlage der Gesundheitssicherung. Sie ist fortzuschreiben und gegebenenfalls veränderten gesetzlichen Vorgaben oder Praxiserfahrungen anzupassen. 2. Verfahrensbeteiligte und deren Zusammenwirken 2.1 Arbeitgeber (Bezirksamt) Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes unter Berücksichtigung der Umstände zu treffen, die die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit beeinflussen. Er hat die Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und erforderlichenfalls sich ändernden Gegebenheiten anzupassen ( 3 ArbSchG). Der Arbeitgeber ist für die Durchführung der Gefährdungsanalyse verantwortlich ( 5 ArbSchG). Der Arbeitgeber muss an Bildschirmarbeitsplätzen die Gefährdungen insbesondere des Sehvermögens, körperliche Probleme und psychische Belastungen beurteilen ( 3 BildscharbV). Der Arbeitgeber muss eine Person bzw. eine Abteilung mit der Überwachung der Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen beauftragen ( 7 und 13 ArbSchG). Der Arbeitgeber muss schriftlich Fachkräfte benennen, die neben ihrer normalen Tätigkeit die Aufgaben von IT-Ergonomiebeauftragten wahrnehmen, und sicherstellen, 2

3 dass diese Fachkräfte entsprechend geschult sind und ihnen zur Erfüllung ihrer Aufgaben genügend Zeit zur Verfügung steht ( 7 und 13 ArbSchG, 6 und 7 AsiG). 2.2 Leistungs- und Verantwortungszentren (Ämter) Im Rahmen der dezentralen Fach- und Ressourcenverantwortung nehmen die LUVs folgende Aufgaben wahr: a) Benennung von IT-Ergonomiebeauftragten (entsprechend BA-Beschluss ) Die Ergonomiebeauftragten werden für ihre Arbeit qualifiziert und schriftlich benannt. Sie nehmen ihre Aufgaben neben ihrer normalen Tätigkeit wahr. Sie vertreten sich untereinander. Es wird sichergestellt, dass ihnen zur Erfüllung ihrer Aufgaben genügend Zeit zur Verfügung steht. Die Qualifizierung wird von BzBm GM organisiert und finanziert. b) Arbeitsplatzbezogen Ergonomische Gestaltung der IT-Arbeitsplätze entsprechend den gesetzlichen und sonstigen Regelungen einschließlich evtl. notwendiger Beschaffungen und der Instandhaltung der Arbeitsmittel. Begehung einschließlich Erstellung eines Begehungsprotokolls laut Anlage 2 Erstellung einer maßstabsgerechten Skizze des eingerichteten Dienstraumes Sicherstellung, dass an allen Arbeitsplätzen in regelmäßigen Zeitabständen eine Arbeitsplatzanalyse durchgeführt wird, um Gesundheits- und Sicherheitsrisiken aufzudecken, zu beseitigen und zu kontrollieren. Beauftragung entsprechender technischer Stellen mit der Beseitigung von Sicherheitsrisiken (in Abstimmung mit BzBmGM). Weitergabe aller erforderlichen Unterlagen, aus denen das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung, die festgelegten Maßnahmen des Arbeitsschutzes und das Ergebnis ihrer Überprüfung ersichtliche sind, an BzBmGM. c) Mitarbeiterbezogen Sicherstellung, dass alle Beschäftigten mit Bildschirmarbeitsplätzen an Unterweisungen über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der PC-Arbeit teilgenommen haben (siehe auch Ergonomie-Merkbaltt, Anlage 4) Sicherstellung, dass diese Beschäftigten sich rechtzeitig einer arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung nach den berufsgenossenschaftlichen Grundsätzen unterziehen. Sicherstellung der Teilnahme an Grund- und Fachverfahrenschulungen laut TV Info- Technik Bei der Einführung von neuen IT-Verfahren ist nach dem Verfahrensablauf (s.s. 7) der Ablaufplan (Anlage 5) von Ziffer 1 an abzuarbeiten, Bei der Einrichtung von IT-Arbeitsplätzen ist nach dem Verfahrensablauf (s.s. 7) der Ablaufplan (Anlage 5) ab Ziffer 8 abzuarbeiten. 2.3 IT-Ergonomiebeauftragte 3

4 Die Ergonomiebeauftragten nehmen folgende Aufgaben wahr: Erstellen der Vorlagen für BzBm GM entsprechend dieser Rahmenregelung bei Neueinrichtung oder Veränderung/Umzug von IT-Arbeitsplätzen oder Einführung/Veränderung von IT-Verfahren Durchführen von Arbeitsplatzanalysen in Zusammenarbeit mit Sicherheitsingenieuren, Betriebsärzten und Beschäftigtenvertretungen. Feststellen ergonomischer Gefährdungen während routinemäßiger Arbeitsplatzbegehungen und Mithilfe bei deren Beseitigung. Beraten von Vorgesetzten und MitarbeiterInnen. Die Dienststelle stellt sicher, dass die IT-Ergonomiebeauftragten Dienstgebäude, Geschäfts- und Büroräume während der Rahmenarbeitszeit betreten, besichtigen und prüfen können, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist. Dazu gehören auch das Prüfen entsprechender Arbeitsmittel, das Untersuchen von Arbeitsverfahren und abläufen, Messungen und insbesondere das Feststellen arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren und das Untersuchen, auf welche Ursachen ein Arbeitsunfall, eine arbeitsbedingte Erkrankung oder ein Schadensfall zurückzuführen ist ( 5, Abs. 2 AsiG). 2.4 BzBm GM BzBm GM hat folgende Aufgaben (entsprechend BA-Beschluss ) vertritt das Bezirksamt in allen APA-Angelegenheiten nach außen wirkt im Innenverhältnis steuernd und koordinierend führt die formelle Beteiligung der Beschäftigtenvertretungen durch pflegt eine Dokumentation der IT-Arbeitsplätze pflegt eine Datei aller Beschäftigter, die einen Bildschirmarbeitsplatz haben (berufsgenossenschaftliche Vorsorgeuntersuchung). veranlasst die Vorsorgeuntersuchungen (z.b. G 37). organisiert und finanziert die Qualifizierung der IT-Ergonomiebeauftragten. 2.5 Beschäftigte Die Beschäftigten nehmen folgende Aufgaben wahr: Im eigenen Interesse zur Erhaltung ihrer Gesundheit sind die Beschäftigten gehalten, die Empfehlungen von BzBmGM und des für sie zuständigen IT- Ergonomiebeauftragten bezüglich möglicherweise notwendiger Änderungen ihrer Arbeitsgewohnheiten, Praktiken oder ihres Arbeitsumfeldes zu befolgen. Benachrichtigen der Vorgesetzten bzw. des IT-Ergonomiebeauftragten, sobald Bedingungen vorliegen, die eine Gefährdung darstellen könnten. Gegebenenfalls Empfehlungen zu deren Überwachung und Beseitigung geben. Teilnahme an medizinischen Überwachungen. Teilnahme an Besprechungen, Unterweisungen, Schulungen sowie am Ergonomie- Programm. 4

5 2.6 Beschäftigtenvertretungen Die Beschäftigtenvertretungen Personalrat Frauenvertreterin Schwerbehindertenvertretung nehmen die Beteiligungsrechte im Sinne ihres jeweiligen gesetzlichen Auftrages wahr. Sie sind von den übrigen Verfahrensbeteiligten im Rahmen einer vertrauensvollen Zusammenarbeit frühzeitig einzubinden. 2.7 Strategisches IT-Management Das Strategische IT-Management nimmt die Aufgaben im Rahmen der IT- Rahmenregelung wahr und beteiligt frühzeitig den Bereich BzBm GM. 2.8 SE Immobilien Die SE Immobilien berät die LUVs bei der Einrichtung von IT-Arbeitsplätzen hinsichtlich der notwendigen technischen Ausstattung (z.b. Beleuchtung, Mobiliar). 2.9 Dokumentation Die Ergonomiebeauftragten haben einen Nachweis über Ergonomie-Schulungen und -Unterweisungen der Beschäftigten zu führen und Schulungsnachweise abzulegen. Die LuVs müssen nach dem ArbSchG über die erforderlichen Unterlagen verfügen zu: den Ergebnissen der Gefährdungsanalysen, den festgelegten Maßnahmen des Arbeitsschutzes, dem Ergebnis der Überprüfung der Maßnahmen, Unfällen in Zusammenhang mit IT-Arbeitsplätzen mit mehr als drei Tage völliger oder teilweiser Arbeitsunfähigkeit. BzBmGM werden auf Anforderung die entsprechenden Unterlagen zur Verfügung gestellt oder Abschriften daraus erstellt. BzBmGM führt folgende Dokumentation: Nachweis über alle Beschäftigten, die an einer Ergonomieschulung teilgenommen haben, Nachweis über alle IT-Ergonomiebeauftragten, die an entsprechenden Schulungsmaßnahmen teilgenommen haben, Nachweis über alle Beschäftigten, die an einer berufsgenossenschaftlichen Gesundheitsuntersuchung teilgenommen haben, einschließlich der Untersuchungsergebnisse. 5

6 2.10 Zeitpunkt der Beurteilung des Bildschirmarbeitsplatzes Immer wenn ein Bildschirmarbeitsplatz in Betrieb genommen werden soll, also im Planungsstadium, sich Arbeitsplätze und abläufe grundlegend ändern, Beschäftigte erstmals einen Bildschirmarbeitsplatz übernehmen, auf die Bildschirmarbeit zurückführbare Beschwerden auftreten, muss eine (erneute) Beurteilung der Arbeitsbedingungen erfolgen Produkt (((Regelung befindet sich in der Klärungsphase mit dem Steuerungsdienst. Alternative Unterkostenstelle Beauftragte ( ) oder Alternative eigenes Produkt freischalten.))) 6

7 3. Verfahrensablauf Beratung Aufgaben im Rahmen der IT-Rahmenregelung Dienstliche Notwendigkeit zur Einrichtung eines IT-Arbeitsplatzes LUV und IT- Ergonomiebeauftragte Einrichtung des AP Begehungsprotokoll Raumskizze Mitarbeiter-Info Mitarbeiter-Schulung Frühzeitige Beteiligung Beratung IT-Management Unterlagen liefern (Raum+ MA) SE Immobilien Frühzeitige Meldung BzBm GM Formelle Beteiligung PR / FV / SV Veranlassung G 37 Dokumentation Formelle Beteiligung PR / FV / SV Verfahrensbeteiligung Gesetzliche Beteiligung Beratung Beratung Beratung Beratung Arbeitsmedizin - Arbeitssicherheit 7

8 IT Ergonomie Rahmenregelung: Anlage 1 (überarbeitete Fassung 2010) Rechtliche Grundlagen (jeweils in der aktuell gültigen Fassung) Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) vom 7. August 1996 Richtlinien 90/270 EWG Mindestvorschriften für Arbeiten an Bildschirmgeräten Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV) vom 20. Dezember 1996 Arbeitsstättenverordnung mit Arbeitsstättenrichtlinien, ASR 17, ASR 7/3 Unfallverhütungsvorschrift Allgemeine Vorschriften (GUV-V A1 ehem. 0.1) Sicherheitsregeln für Büroarbeitsplätze (GUV-R 1/535 ehem. 17.7) Regeln für Sicherheit und Gesundheitsschutz an Arbeitsplätzen mit künstlicher Beleuchtung (GUV-R 131 ehem. 17.9) Sichere und gesundheitsgerechte Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen (GUV-I 8566 ehem ) Merkblatt Bildschirmarbeitsplätze (GUV-I 8502 ehem. 23.3) DIN 5035 Künstliche Beleuchtung Tarifvertrag Infotechnik ÖTV Bezirk Berlin, Personalvertretungsgesetz Berlin Landesgleichstellungsgesetz Berlin Sozialgesetzbuch IX (Gesetz über Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen) Dienstvereinbarung über das Betriebliche Gesundheitsmanagement in der Berliner Verwaltung (DV Gesundheit) vom

9 Datum: erstellt von: IT-Ergonomie-Rahmenregelung Anlage 2 Arbeitsplatzanalyse (überarbeitete Fassung Nov. 2010) LuV Erstbeurteilung Jährliche Beurteilung Raumskizze mit Möblierung: Raum: Himmelsrichtung des/der Fenster/s Dienstgebäude: Mitarbeiter(in): Siehe Anlage/n Ergebnis der Arbeitsplatzanalyse: ohne Mängel mit Mängel (s. Mängelliste) lfd. Nr. Büroarbeitsplatz Büroraum: 1. Kontrollfragen ja nein entf. Bemerkung / Mangel / Maßnahme Raumfläche: Raumgröße: mind. 8 m² Zusatz BAP: Arbeitsplatz mind. 8 m² Bildschirmarbeitsplatz mind. 10 m² bei ProSoz-Arbeitsplatz mind. 12 m² 2. Raumhöhe (bis 50m²) mind. 2,50 m 3. Fußboden eben, rutschhemmend, frei von Stolperstellen 4. Sichtverbindung ins Freie (= Fenster) Farbgestaltung Wände/Decken/Boden/Möbel abgestuft (3 Stufen), Pastelltöne Sonnenschutz am Fenster innen: Vertikallamellen (m. Transmissionswert n. Richtlinien) außen: Seite 1 von 5 Realisierungs- Termin

10 Datum: erstellt von: IT-Ergonomie-Rahmenregelung Anlage 2 - Arbeitsplatzanalyse LuV: lfd. Nr. Kontrollfragen ja nein entf. Bemerkung / Mangel / Maßnahme Realisierungs- Termin Verkehrswege und Arbeitsplatzmaße Verkehrswege 7. bis 5 Personen: mind. 0,875 m Breite bis 20 Personen: mind. 1,00 m Breite 8. Zugangsweg zu persönlich zugewiesenem Arbeitsplatz mind. 0,60 m 9. Bedienungs- und Überwachungswege 0,50 m breit 10. Bedienungs- und Überwachungswege vor Fenstern 0,60 m breit 11. keine Flächenüberlagerungen (Möbelfunktionsflächen, Verkehrswegeflächen, Benutzerflächen, Fenster, Türen etc.) 12. freie Bewegungsfläche am Arbeitsplatz mind. 1,5 m² 13. Breite der Bewegungsfläche 1 m Beinraumbreite mind. 580 mm Beinraumtiefe mind. 600 mm 14. Für die Unterfahrbarkeit mit dem Rollstuhl in einer Breite von 90 cm sind Tiefen für die Knie von min. 30 cm und Füße von min. 55 cm erforderlich. Die Höhe für die Oberschenkel beträgt min. 67 cm und für die Füße min. 35 cm Möbel/Tisch 15. Möbel (Regale) standsicher 16. Tisch: Mindesttiefe: 800 mm mit Röhren-Monitor: 900 mm 17. Tisch-Mindestbreite 1600 mm 18. Tischhöhe von 680 bis 760 mm = höhenverstellbar 19. mindestens 1200 mm breiter PC-Tisch in Kombination mit klassischem Schreibtisch 20. Kabelschächte im/am Tisch vorhanden Bürostuhl Bürodrehstuhl nach DIN 4551, z. B. mind. Model Sedus 21. Dublin 3 Synchro mit höhenverstellbaren Armlehnen, mit GS-Zeichen 22. Rollen an Bodenbelag angepasst (z.b. Holz, Stein weiche Rollen Typ W; Teppich harte Rollen Typ H) Seite 2 von 5

11 Datum: erstellt von: IT-Ergonomie-Rahmenregelung Anlage 2 - Arbeitsplatzanalyse LuV: lfd. Nr. Kontrollfragen ja nein entf. Bemerkung / Mangel / Maßnahme Realisierungs- Termin Elektrische Zuleitungen 23. Isolierung intakt, keine Quetschstellen 24. keine Stolperstellen vorhanden Lichtverhältnisse 25. künstliche Raumbeleuchtung gleichmäßig 26. Lichtfarbe angenehm/warmweiß bzw. neutralweiß 27. Leuchtenart: Darklight-Spielgelrasterleuchten Anbauleuchten (an die Decke gebaut) Einbauleuchten (in Decke/Wand/Boden eingebaut) Pendelleuchten (mit Seilzügen von der Decke) Standleuchten (Deckenfluter mit/ohne Leseleuchte) Beleuchtungsstärke ausreichend 500 lux auf Vorlage 500 lux auf Tastatur 28. Arbeitsplatzleuchte vorhanden 29. Leuchten parallel zur Hauptblickrichtung ausgerichtet 30. kein Spiegeln oder Reflektieren der Leuchten im Bildschirm 31. Blickrichtung nicht auf Fensterflächen 32. Fenster nicht im Rücken der Dienstkraft Klima / Raumluft 33. Raumklima behaglich, keine Zuglufterscheinungen Zusätzlichen Anforderungen an Bildschirmarbeitsplatz (= BAP) Bildschirm 34. im rechten Winkel zu Fensterfront / Lichtband 35. Abstand zu den Augen 500 mm 36: Blickrichtung waagerecht zum Bildschirm bzw. leicht geneigt (max. 15 ) 37: Bildschirmgröße bei grafischen Oberflächen 17 Zoll bei CAD-Arbeitsplätzen 21 Zoll 38: Positivdarstellung (schwarze Schrift auf weißem Untergrund) 39. Das Bild ist flimmerfrei Seite 3 von 5

12 Datum: erstellt von: IT-Ergonomie-Rahmenregelung Anlage 2 - Arbeitsplatzanalyse LuV: lfd. Nr. Kontrollfragen ja nein entf. Bemerkung / Mangel / Maßnahme Realisierungs- Termin Die Gerätesicherheit des Bildschirmgeräts ist gegeben und ergonomische Grundanforderungen sind erfüllt 40. Zertifikate: mind. TCO 03 CE GS TÜV Tastatur / Maus Die Gerätesicherheit ist gegeben und ergonomische 41. Grundanforderungen sind erfüllt Zertifikate: CE GS 42. Die Tastatur und die Maus können auf der Arbeitsfläche variabel angeordnet werden (Kabellänge mindestens 1,8 m)) 43. Handauflagemöglichkeit vor der Tastatur cm Drucker Die Gerätesicherheit ist gegeben und ergonomische Grundanforderungen sind erfüllt Zertifikate: CE GS 44. TÜV Eco-Kreis Blauer Engel BG-Prüfzert schadstoffgeprüft LGA-schadstoffgeprüft 45. Die Geräuschentwicklung ist nicht unzuträglich (< 55 db) Der Drucker ist so angeordnet, dass die Beschäftigten so 46. gering wie möglich belastet werden Hardware-/Softwareausstattung 47. Hardware/Software zentral beim ITDZ beschafft (s. Anlage 6) Die eingesetzte Software unterstützt die Aufgabenerfüllung gut. Ergonomische Schulungen/Unterweisungen vor Aufnahme der Tätigkeit (Grundschulung/Unterweisung) bei wesentlichen Änderungen (Unterweisung) mind. jährlich (= Aushändigung eines Merkblattes) Seite 4 von 5

13 Datum: erstellt von: IT-Ergonomie-Rahmenregelung Anlage 2 - Arbeitsplatzanalyse LuV: lfd. Nr. Kontrollfragen ja nein entf. Bemerkung / Mangel / Maßnahme Realisierungs- Termin Vorsorgeuntersuchung Vorsorgeuntersuchung nach Tarifvertrag Infotechnik 50. durchgeführt; wenn ja: wann? Sonstiges Fußstütze: Bedarf 51. wenn vorhanden: Vorlagenhalter: Bedarf wenn vorhanden: Maße 35 x 45 cm höhen- und neigungsverstellbar ausreichend groß 52. neigbar standfest frei aufstellbar 53. Besprechungstisch im Publikumsbereich: Bedarf 54. Aufstiegshilfen - Tritt oder Leiter (ab Regal-/Schrankhöhe von 1,80 m): Bedarf Mängelliste Mängel-Nr. Mängelbeschreibung / Maßnahme Realisierungs- Termin Nächste Kontrolle Seite 5 von 5

14 0,75 x 0,6 Schreibtisch 1,6 x 0,8 0,8 x 1,6 x 0,8 1,2 x 0,7 0,8 0,8x0,42 Container 1,4 x 0,7 0,8 x 0,9 0,6x 0,6 0,6x 0,47 1,4 x 0,6 APC-Tisch 1,2 x 0,8 APC-Tisch 1,6 x 0,9 APC-Tisch 1,8 x 0,9 APC x0,9 APC-Tisch 1,6 x 0,8 0,85 x 0,65 1,8 x 0,42 1,1 x 0,35 0,95x0,45 Kleiderschrank 1,2 x 0,425 Aktenschrank 1,2 x 0,42 Aktenschrank 1,35 x 0,42 Aktenschrank 1,6 x 0,42 0,8 x 0,4 Abmessung [m] x Faktor = Formatabmessung [cm], Faktor: 2,5

15 R-Nr.: APC-Tisch 1,2 x 0,9 APC-Tisch 1,6 x 0,9 Kleiderschrank 1,2 x 0,425 0,8x0,42 0,8x0,42 Regal Aktenschrank 1,2 x 0,42

16 Anlage 3 Seite 1 von 3 Anforderungen an einen Bildschirmarbeitsplatz Pflicht des Arbeitgebers: Der Unternehmer hat die Versicherten über die bei ihren Tätigkeiten auftretenden Gefahren sowie über die Maßnahmen zu ihrer Abwendung vor der Beschäftigung und danach in angemessenen Zeitabständen, mindestens jedoch einmal jährlich, zu unterweisen. Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten vor Aufnahme ihrer Tätigkeit an Bildschirmgeräten, anschließend in regelmäßigen Zeitabständen sowie bei Auftreten von Sehbeschwerden, die auf die Arbeit am Bildschirmgerät zurückgeführt werden können, eine angemessene Untersuchung der Augen und des Sehvermögens durch eine fachkundige Person anzubieten. Eine angemessene Augenuntersuchung stellt die arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung nach dem berufsgenossenschaftlichen Grundsatz G 37: Bildschirmarbeitsplätze dar. Büroraum Farbgestaltung große Oberflächen und als Hintergrundfarbe sollen helle, matte Farben mit geringer Sättigung gewählt werden (Pastelltöne); Decken hell; Wände in mittleren und Fußböden in dunkleren Tönen (zu geringe Leuchtdichte- und Farbunterschiede Kontraste - bewirken einen monotonen Raumeindruck; zu große Leuchtdichteverhältnisse - Farbkontrast zu groß) Arbeitsplatzmaße, Platzbedarf Arbeitstisch bzw. Arbeitsfläche muß eine ausreichend große und reflexionsarme Oberfläche besitzen und eine flexible Anordnung des Bildschirmgeräts, der Tastatur, des Schriftguts und der sonstigen Arbeitsmittel ermöglichen (ausreichender Raum muß vorhanden sein für eine ergonomisch günstige Arbeitshaltung und für wechselnde Arbeitshaltungen und -bewegungen). Mindestfläche des Arbeitstisches: 1,28 m² (siehe auch Anforderungen an Büromöbel ) Breite der Bewegungsfläche muß mindestens 1 m in jede Richtung bzw. mindestens 1,5 m ²; Beinraumbreite (-freiheit) mindestens 580 mm; Beinraumtiefe mindestens 600 mm und Beinraumhöhe mindestens 650 mm betragen. Für jeden ständig anwesenden Arbeitnehmer soll eine Mindestfläche von 8 m², bei einem Bildschirmarbeitsplatz 10 m² und bei einem BASIS-Arbeitsplatz 12 m² vorhanden sein (bzw. muß ein Luftraum von mindestens 12 m³ pro Arbeitnehmer vorhanden sein). Beleuchtung Arbeitsfehler, vorzeitiges Ermüden, Unwohlsein und unnötige Belastungen des vegetativen Nervensystems können ihre Ursache im geringeren Beleuchtungsniveau oder in der Blendung haben. Mindestforderung: 500 Lux (Nennbeleuchtungsstärke der Allgemeinbeleuchtung!) (Empfehlung: 600 bis 800 Lux). Nach DIN 5035 Teil 2 sind im Bürobereich Lampen der Farbwiedergabestufen 1 und 2 vorzusehen. Das sind für die Arbeitsplatzbeleuchtung Leuchtstofflampen der Lichtfarbe warmweiß oder neutralweiß. Als Leuchten für Allgemeinbeleuchtung des Raumes sind Spiegelrasterleuchten am besten geeignet (diffuses Licht wird erzeugt; Blendung von den künstlichen Lichtquellen sowohl direkt als auch über die Bildschirmoberfläche wird weitgehend ausgeschlossen). Einzelplatzleuchten (Tischleuchten) an Bildschirmarbeitsplätzen nur in Verbindung mit der Allgemeinbeleuchtung verwenden (GUV 50.12)!

17 Anlage 3 Seite 2 von 3 Bildschirm Die auf dem Bildschirm dargestellten Zeichen müssen scharf, deutlich und ausreichend groß sein sowie einen angemessenen Zeichen- und Zeilenabstand haben. Das auf dem Bildschirm dargestellte Bild muß stabil und frei von Flimmern sein; es darf keine Verzerrungen aufweisen. Helligkeit der Bildschirmanzeige und der Kontrast zwischen Zeichen und Zeichenuntergrund auf dem Bildschirm müssen einfach einstellbar sein und den Verhältnissen der Arbeitsumgebung angepaßt werden können. Bildschirm muß frei von störenden Reflexionen und Blendungen sein. Bildschirmgerät muß frei und leicht drehbar und neigbar sein. Bildschirmgröße muß 17 bei grafischen Benutzeroberflächen; 21 bei CAD-Arbeitsplätzen betragen. Tastatur muß vom Bildschirmgerät getrennt und neigbar sein, damit eine ergonomisch günstige Arbeitshaltung eingenommen werden kann Tastatur und die sonstigen Eingabemittel müssen auf der Arbeitsfläche variabel angeordnet werden können; ein Auflegen der Hände auf der Arbeitsfläche vor der Tastatur muß möglich sein. Sehabstände /Kopfhaltung Die Sehabstände zwischen Augen und Monitor sollten folgende Mindestabstände betragen: bei 15 Zoll-Monitoren (wenn noch vorhanden) 50 cm und bei > 17 Zoll-Monitoren 70 cm. Blicklinie soll um etwa aus der Waagerechten abgesenkt werden (zur Erzielung einer entspannten Kopfhaltung); oberste Bildschirmzeile soll nie über Augenhöhe der Beschäftigten liegen. Lärm In Arbeitsräumen ist der Schallpegel so niedrig zu halten, wie es nach der Art des Betriebes möglich ist. Der Beurteilungspegel am Arbeitsplatz soll bei überwiegend geistigen Tätigkeiten 55 db/a, bei einfachen oder überwiegend mechanischen Bürotätigkeiten 70 db/a nicht überschreiten. Der von Büromaschinen und geräten verursachte Schallpegel soll dementsprechend kleiner als 70 db/a sein. Der Beurteilungspegel soll auch unter Berücksichtigung der von außen einwirkenden Geräusche in Abhängigkeit von der Tätigkeit höchstens 55 db/a betragen. Raumklima Die Arbeitsmittel dürfen nicht zu einer erhöhten Wärmebelastung am Bildschirmarbeitsplatz führen, die unzuträglich ist. Es ist für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit zu sorgen. Hinweise zur Aufstellung des Computers und der Einrichtung des Computerarbeitsplatzes Reflexion von Lichtquellen, Fenstern und hellen Raumflächen führen zu störenden Reflexen auf dem Bildschirm und sind durch geeignete Aufstellungen, Lamellenvorhänge, Jalousien, Rasterblenden an Leuchten und ähnlichem vermeidbar. Durch das Anbringen von verstellbaren Innenjalousien hat man die Möglichkeit, den äußeren Lichteinfall bedarfsweise zur regeln. Hauptblickrichtung zum Computer soll parallel zu Fensterflächen und Leuchtreihen bzw. der Leuchtaufhängung verlaufen. Bildschirm, Tastatur und Beleghalter sind so anzuordnen, daß körperliche Belastungen durch Verdrehen und Verbeugen von Kopf und Oberkörper vermieden werden (Anordnung hintereinander).

18 Anlage 3 Seite 3 von 3 Anforderungen an die Büromöbel Höhenverstellbare Tische: Durch die Anpassung des Stuhles und des Tisches kann jede Person die für sie ideale Kombination von Stuhlhöhe und Tischhöhe finden. Die Einrichtungsgegenstände sollten so beschaffen sei, daß die Verstellung von einer Person allein durchgeführt werden kann (kann besonders bei EDV-Tischen problematisch sein), damit die Verstellmöglichkeit auch genutzt wird. Tisch sollte laut DIN 4549; GUV 17.7; GUV folgende Merkmale besitzen. Verstellbare Tischhöhe von cm. Breite der Tischplatte 160 cm. (Schmalere Tische sind auch dann zulässig, wenn für Schreibarbeiten ein separater Schreibtisch vorhanden ist.) Durch die Verwendung einer Winkelkombination kann der Tisch auch schmaler als 120 cm sein, da für Schreibarbeiten ein separater Schreibtisch zur Verfügung steht. Tiefe der Tischplatte mindestens 80 cm (bei Flachbildschirmen ist diese Tischtiefe ausreichend), ansonsten aber 90 cm. So soll es ermöglicht werden, daß Tastatur und Monitor hintereinander angeordnet werden können, mit einem ausreichenden Augenabstand von cm. Es ist darauf zu achten, daß der Monitor nicht über die Tischkante hinausragt (Absturzgefahr). Mindestfläche des Arbeitstisches: 1.28m². Tisch sollte auf der Rückseite Kabelkanäle besitzen, in denen die Strom- und Verbindungsleitungen geführt werden. Neben dem aufgeräumteren Eindruck des Arbeitsplatzes (kein Kabelgewirr) wird die Stolpergefahr verringert, und die Geräte sind vor dem Herunterreißen sowie dem Abtrennen der Steckverbindungen geschützt. Tisch sollte nach Möglichkeit keine festen Unterbauten besitzen, notwendige Schubfächer und Unterschränke sollten in Rollcontainern integriert sein, so können sie beliebig platziert werden. Unter den Arbeitsflächen sollten sich ebenfalls keine Verstrebungen befinden, welche die Beinfreiheit einengen. Der Bürostuhl sollte folgende Merkmale besitzen: Höhenverstellung der Sitzhöhe, der Rückenlehne, Horizontalverstellung der Rückenlehne (Rückenlehne mind. 450 cm hoch), Arretierungsmöglichkeit für Rückenlehne Rückenlehne mit Lendenbausch (stützt die Lendenwirbelsäule), (Armstützen nur für den Ellenbogenbereich sind empfehlenswert - unterstützen dynamisches Sitzen ohne einzuengen; hohenverstellbar) Mittesäulenfederung, Polsterung und Sitzflächenbezug müssen in Material und Ausführung genügend wasserdampf- und luftdurchlässig sein, fünfstrahliger Fuß mit Rollen, Rollen an Bodenbelag angepasst (für Teppichboden Typ H und für glatte Böden, wie Parkett, Stein- und Kunststoffböden, Typ W ) [DIN 68131], Synchronverstellung sinnvoll (Konstruktion, bei der gleichzeitig mit jeder Verstellung der Rückenlehnenneigung auch die Sitzflächenneigung abgestimmt auf die Körperhaltung verändert wird). Vorlagenhalter Der Vorlagenhalter muß stabil und verstellbar sein sowie so angeordnet werden können, daß unbequeme Kopf- und Augenbewegungen soweit wie möglich eingeschränkt werden. Fußstütze Eine Fußstütze ist auf Wunsch zur Verfügung zu stellen, wenn eine ergonomisch günstige Arbeitshaltung ohne Fußstütze nicht erreicht werden kann. (Das ist bei höhenverstellbaren Tischen eigentlich nicht notwendig; aber in besonderen Fällen, wenn trotz richtigem Einstellen des Systems Stuhl und Tisch die Füße nicht ganzflächig aufgestellt werden können.)

19 Anlage 4 Ergonomisch gestalteter Bildschirmarbeitsplatz Anordnung von Bildschirm, Tastatur, Konzepthalter Bei einem Arbeitsplatz, der den Anforderungen der Ergonomie entspricht, passen die einzelnen Elemente wie Tisch, Stuhl und Bildschirm zueinander, und sie sind auf den Benutzer abgestimmt. Nur so können Zwangshaltungen vor dem Bildschirm vermieden werden (Abbildung). Die Anordnung von Bildschirm, Tastatur und Konzepthalter muß so erfolgen, daß körperliche Belastungen durch ständiges Verdrehen und Vorbeugen von Kopf und Oberkörper vermieden werden. Als ergonomisch hat sich die Anordnung von Bildschirm und Tastatur hintereinander erwiesen. Es ist sinnvoll, die Höhe des Bildschirms so einzurichten, daß die oberste Zeichenzeile unterhalb der Augenhöhe liegt. Die oberste verwendbare Zeile auf dem Bildschirm soll jedoch nicht oberhalb der waagerechten Blicklinie liegen. Weiterhin sind unnötige, dauernde Kopfbewegungen zu vermeiden, d.h. der Blickwinkel zwischen Konzept, Bildschirm und Tastatur muß so gering wie möglich sein. Aus dieser Forderung ergibt sich, daß ein gleicher Sehabstand von vorzugsweise 500 mm für Tastatur, Konzepthalter und Bildschirm erforderlich ist. Ist das nicht der Fall, muß sich das Auge bei jedem Blickwechsel auf die neue Entfernung einstellen. Durch diesen Vorgang werden die Augen stark belastet. Rahmen IT Anlage 4 Ergonomie Merkblatt.doc

20 IT Ergonomie Rahmenregelung: Anlage 5 (überarbeitete Fassung 2010) Ablaufplan bei der Einführung von neuen IT-Verfahren (Beginn bei Schritt 1) der Einrichtung von IT-Arbeitplätzen (Beginn bei Schritt 7) 1 Bildung einer Projektgruppe Mitglieder Einsetzende Stelle PR FV Schwerbehindertenvertretung IT-Management IT - KoordinatorIn der betroffenen Bereiche BzBmGM Ggf. Datenschutzbeauftragte/r Bei landesweiten Verfahren weiter mit 5 2 Sitzung der Projektgruppe (Information über Erarbeiten von Pflichtenheft / Ausschreibungsunterlagen, Einbringen von Anforderungen der Beschäftigtenvertretungen) 3 Unterrichtung der betroffenen Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen ( 3 TV Info-Technik) 4 Beteiligung des PR zum Pflichtenheft (Schulungskonzept, Datenschutzkonzept, Sicherheitskonzept, Zugriffsregelung) und zu den Ausschreibungsunterlagen (Mitbestimmung) Vor Vertragsabschluss muss Zustimmung des Personalrats vorliegen. Bei Zustimmung Bei Ablehnung Keine Ausschreibung möglich Ggf. Einigungsverfahren nach 80 PersVG 5 Schaffung der mitarbeiterbezogenen Voraussetzungen Einleitung von Schulungsmaßnahmen Veranlassen von Vorsorgeuntersuchungen 6 Sitzung der Projektgruppe zu den Themen Anwenderschulung Ergonomische Gestaltung der Arbeitsplätze 1

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