Workflowmodellierung mit Nautilus

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1 Workflowmodellierung mit Nautilus Vorstellung der Entwicklung eines klinischen Workflowmodells mit Nautilus A.Weiss; Klinikum Darmstadt Abteilung Datenverarbeitung, Information und Kommunikation (ADIK)

2 Referent: Andreas Weiss Dipl. Inf. Med. ADIK: Medizinische Anwendungen Projekt: EPA/KAS-System A.Weiss und ADIK 2

3 Gliederung des Vortrages Motivation für die Modellierung Methodik / Grundlagen Workflowmodell Präsentation von Nautilus A.Weiss und ADIK 3

4 Motivation Ganzheitliche prozessorientierte Einführung eines Klinischen Arbeitsplatzsystems (KAS) Unterstützung des klinischen Behandlungsprozess als Kernprozess im Krankenhaus Interdisziplinärer Anspruch KAS als strategisches Instrument A.Weiss und ADIK 4

5 Motivation Prozesse Klinikum Primärer Leistungsprozess - Kernprozess Patientenversorgung (Pflege, Medizinische Leistung..) Service Prozesse Steuern, Organisieren, Unterstützen Personal Rechnung IT-Service MaWi A.Weiss und ADIK 5

6 TQM - Grundprinzipien Kundenorientierung *[JoGr98] Prozeßorientierung TQM - Grundprinzipien Mitarbeiterorientierung A.Weiss und ADIK 6

7 Prozessorientiertes KH Effizientes Krankenhaus- Geschäftsprozessmanagement Menschen einer Organisation Krankenhaus Prozessorientiertes Denken und Handeln Prozessorientierte Anwendungssoftware A.Weiss und ADIK 7 AW

8 Vorgehensweise Geschäftsstrategie Prozess Anwendungssoftware AW Top-Down-Vorgehensweise: KH - Strategie Prozesse geplant Funktionen in Software umgesetzt Bottom-Up-Vorgehensweise: Standard-Software Prozesse angepasst In letzter Konsequenz die Geschäftsstrategie A.Weiss und ADIK 8

9 Systematisches Vorgehen Analyse der klinischen Leistungsprozesse Festlegen der Abläufe, die von der IT unterstützt werden sollen Modellierung Beschreiben der eigenen Bedürfnisse im Pflichtenheft Produktauswahl Prozessorientiertes Customizing des Produktes anhand der Analyse Anpassung der Abläufe Mit Hilfe eines klinischen Workflowmodells A.Weiss und ADIK 9

10 Workflowanalyse Erwerb von Know-how über die zu modellierenden Prozesse (Literatur,...) Durchführung strukturierter Interviews auf repräsentativen Stationen / Abteilungen Beteiligung aller Berufsgruppen Erhebung des Dokumentenworkflows A.Weiss und ADIK 10

11 Modell - Konzept - Wirklichkeit *[RePo97] Konzept Modell Übertragung in die Wirklichkeit Abbilden aus der Wirklichkeit Wirklichkeit Ausschnitt Wirklichkeit Konzept: Für die Wirklichkeit (Soll) Modell: Aus der Wirklichkeit (Ist) Meist wird zwischen Modell und Konzept nicht unterschieden A.Weiss und ADIK 11

12 Ausführende Personengruppen Interdisziplinäre Arbeitsgruppen: AG-EPA innerhalb der ADIK Pflegedienst Ärztlichen Dienst Medizin Informatik Vertrieb, RIS / PACS Erweitert durch Personen aus dem Klinikum Controlling, Datenschutz Pflegedienst Ärztlichen Dienst A.Weiss und ADIK 12

13 Modellierung Diskussion der Interview-Ergebnisse Identifikation der stabilen Anteile der Prozesse Abstraktion und Benennung der Prozesse Definition des Soll-Zustandes Modellierung als Ereignis-Prozess-Ketten (EPK) und Unified Modeling Language (UML) Beschränkung auf EPA / KAS Relevanz ACT CHECK PLAN DO PDCA: Zyklus von Plan, Ausführen, Überprüfen und Verbessern A.Weiss und ADIK 13

14 Anpassen der Abläufe (Prozessmanagement) Prozess- Überwachung Prozess Prozess-Design Prozess-Modellierung Prozess-Simulation Prozess-Realisierung Prozess- ReEngineering Prozess-Modellierung Prozess-Simulation Prozess-Realisierung Prozess- Steuerung Prozess- Engineering Prozess-Modellierung Prozess-Simulation Prozess-Realisierung AW Prozess Design: Neugestaltung Prozess Reegineering: Radikales Umgestalten Prozess Engineering: Optimierung A.Weiss und ADIK 14

15 Grenzen von Modellierungssystemen Krankenhäuser sind sehr komplexe Systeme Es entstehen sehr detaillierte Workflowmodelle die den Praxiseinsatz behindern Den meisten Systemen fehlt ein methodisch fundiertes Metamodell für die Aggregation und Generalisierung solcher detaillierten Workflowmodelle A.Weiss und ADIK 15

16 Top-Down - Modellierung I. II. III. Aufnahme Behandlung Entlassung Pat. Aufnahme Anamnese erstellen Untersuchung klinisch durchführen Behandlung Entlassung Konzept Behandlung erstellen Anordnung Behandlung durchführen Behandlung Nachbereitung Behandlung durchführen Abstraktionsproblematik! A.Weiss und ADIK 16 AW

17 Gesamt - Workflow-Modell Kernmetamodell A.Weiss und ADIK 17

18 Gesamt- / Sub-Workflow-Modell AW A.Weiss und ADIK 18

19 Entwickelter Modellrahmen Modell-Ebenen Standard-Ebene Pflichtenheft-Ebene Detail-Ebene Wirklichkeit Sichten... Sichten... Sichten... A.Weiss und ADIK 19

20 Workflowmodell Modell EPK-Notation Modell UML-Notation A.Weiss und ADIK 20

21 Nautilus Firma: Gedilan Consulting GmbH (Kantstraße 72, Berlin) EPK Notation DB (SQL, geplant Oracle) Vollintegration von Visio Grafische Generierung von Prozessbeziehungen, Prozessabläufen, Elementbeziehungen, etc. Ausgabe von HTML-Dokumenten Ausgaben von Reports, Listen, etc.... A.Weiss und ADIK 21

22 EPK Notation ( Nautilus ) Patient Anfrage anlegen Patient Anfrage angelegt UND NICHT Behandlung: möglich Patient Anfrage ablehnen Anfang Prozess Ereignis Ende Dokumentation durchführen Prozess AW Werkzeug: Nautilus Prozesse Sub-Prozess Ereignisse A.Weiss und ADIK 22

23 WFM Anamnese A.Weiss und ADIK 23

24 WFM Anordnung Diagnostik A.Weiss und ADIK 24

25 WFM ext. Dokumente A.Weiss und ADIK 25

26 WFM Formulare-Scans A.Weiss und ADIK 26

27 WFM Behandlungskonzept A.Weiss und ADIK 27

28 Phasen-Modell nach [BiBu97] : nach WHO : Aufnahme 1. Informationssammlung / Pflegeanamnese 2. Erkennen von Ressourcen und Pflegeproblemen 3. Detaillierte Festlegung von Pflegezielen 4. Planung der Pflegemaßnahme 5. Durchführung der geplanten Pflegemaßnahme 6. Beurteilung / Bewertung der Pflege ja Behandlung abgeschlossen nein I. II. III. IV. Daten- und Informationssammlung Pflegeplanung mit Pflegezielformulierung Durchführung des Pflegeplanes Kontrolle des Pflegeerfolges, Auswertung (Ist-Soll-Analyse) ja Behandlung abgeschlossen nein I. II. IV. III. A.Weiss und ADIK 28 IV. Anamnese erstellen Untersuchung klinisch durchführen Konzept Behandlung erstellen Behandlung abgeschlossen Information notwendig nein nein Pflege durchführen Nachbereitung Pflege durchführen Entlassung ja ja AW

29 Konzept Behandlung erstellen Vorhandenes Wissen Problem Information ausreichend Behandlung abgeschlossen Diagnose Ziele Planung Nein Ja Wissen Externes Wissen Nein Ja Information Anordnung Durchführung Nachbereitung Information Anamnese Klinische Untersuchung Konsil Diagnostik OP Abschluss Medical Pathways Ressource Dokumentation A.Weiss und ADIK 29 AW Behandlungs- konzept- Modell (Entscheidungsfindungsprozess)

30 Funktion Workflowmodell Visualisierung der Abläufe Vereinfachung der Produktauswahl / Teil des Pflichtenhefts Zuordnung Funktionspunkte Beschleunigung des Customizing Basis für evtl. Zertifizierung Basis für Stellenbeschreibungen, Rollenbeschreibung, etc. A.Weiss und ADIK 30

31 Erfahrungen im Hinblick auf KAS Positive Reaktion der Industrie auf Workflowmodell und Pflichtenheft Rasche Identifikation von workfloworientierten Systemen WFM als Prüfstein für Referenzbesuche und Demonstrationen Intensive inhaltliche Auseinandersetzung mit Funktionalitäten Auswahlprozess ist beendet; Vertrag wurde am Dienstag unterschrieben Einführung und Customizing laufen gerade an A.Weiss und ADIK 31

32 Erwartungen an ein Workflowmodell Beschleunigung der Customizing Phase des KAS Workflowmodell: gute Ausgangsbasis für Qualitätsmanagement Informationsmanagement Prozessreorganisationen (Organisationsgestaltung) Arbeitsablaufbeschreibungen, etc. Fazit: lohnender Aufwand der sich zum strategischen Erfolgsfaktor entwickeln kann. A.Weiss und ADIK 32

33 Vielen Dank...für Ihre Aufmerksamkeit! Jetzt die Präsentation von Nautilus!...Diskussion und Fragen

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