im SoSe 2011 Informationsveranstaltung Montag, , 14:30 Uhr, Theo 01 Prof. Dr. Schumann Prof. Dr. Toporowski

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1 Pflichtmodul Projektstudium Projektstudium im SoSe 2011 Informationsveranstaltung Montag, , 14:30 Uhr, Theo 01 Dr Hammerschmidt Dr. Hammerschmidt Prof. Dr. Schumann Prof. Dr. Toporowski

2 Allgemeine Informationen zum Projektstudium Alle Projektarbeiten umfassen: Ergebnisdokumentation in Form einer Hausarbeit Zwischenpräsentationen Abschlusspräsentation Alle Komponenten sind Bestandteil der Note. Alle Projekte werden eng betreut. Dies bedeutet: Zwischenschritte werden regelmäßig g mit dem Betreuer besprochen. Kontakte zu Unternehmen werden nur mit Absprache des Betreuers aufgenommen. Im Falle von Gruppenarbeiten ist eine individuelle Bewertung nach Absprache möglich. Prof. Schumann: Eindeutige Zuordnung von Personen zu Ausarbeitungen. Insgesamt 18 Kreditpunkte.

3 Dr. Hammerschmidt

4 Marken als intangible Vermögensgegenstände - Analyse des Zusammenhangs zwischen Markenstärke und Unternehmenswert Coca Cola to slash marketing budget Marketing News, 2008 VW to reduce marketing costs Advertising Age, 2009 Colgate cut its first-quarter advertising spending by 24% WSJ, 2009 FedEx cuts marketing spend by more than 25% Reuters, 2009 Monster.com plans a dramatic decrease in its marketing spending Reuters, 2009

5 Marken als intangible Vermögensgegenstände - Analyse des Zusammenhangs zwischen Markenstärke und Unternehmenswert Ausgangsituation: Marken unterliegen als immaterielle, schwer fassbare Vermögensgegenstände der Gefahr von Unterinvestitionen Budgetkürzungen gerade im Markenmanagement allgegenwärtig Markenmanager müssen den Wertbeitrag von Markeninvestitionen anhand harter Fakten nachweisen Die Optimierung des kundenbezogenen, psychografischen Markenwertes (Markenstärke) greift zu kurz und muss durch Finanzmarktbetrachtung ergänzt werden Betrachtung der Marketing-Finance Interface erforderlich Markenmanager müssen prüfen, ob Markenstärke-Attribute (wie Image, Bekanntheit, Sympathie) Treiber des Unternehmenswertes t (Marktkapitalisierung, Aktienkursperformance) sind und somit zum langfristigen Unternehmenserfolg beitragen.

6 Fragestellungen des Projektes: Welches sind zentrale Markenstärke-Dimensionen? Spiegelt sich eine Erhöhung der Markenstärke-Dimensionen in einer Erhöhung des Marktwertes von Unternehmen wider? Welche Markenstärke-Dimensionen haben die stärkste finanzielle Wirkung? Sind eventuelle finanzielle Wirkungen kurz- oder langfristig? Über welche Pfade wirkt die Markenstärke auf den Unternehmenswert (direkt oder indirekt?) Ziel: Ableitung von Empfehlungen zur Markensteuerung und Markenportfolio- Gestaltung Datenbasis und Vorgehensweise Panel von Unternehmensmarken verschiedener Branchen Auswertung von Längsschnittdaten zu Markenstärke-Dimensionen (erhoben von Young & Rubicam Brand Asset Valuator durch Kundenbefragungen) und finanziellen Metriken (Datastream) Anwendung von Panel-Regressionsverfahren unter Berücksichtigung von marken- und zeitbezogenen Zufallsfehlern Organisatorisches: Projektarbeit in Kleingruppen, Zwischenpräsentation, Präsentation der Ergebnisse, Projektbericht

7 Einstiegsliteratur: Aaker, D. A. / Jacobson, R. (2001): The Value Relevance of Brand Attitude in High-Technology Markets, Journal of Marketing Research, 38 (4), Keller, K. L. / Lehmann, D. R. (2006): Brands and Branding: Research Findings and Future Priorities, Marketing Science, 25 (6), Landwehr, J. R. / Herrmann, A. / Heitmann, M. (2008): Linear Mixed Models: Grundidee, Methodik und Anwendung, Marketing ZFP, 30 (3), Mizik, N. / Jacobson, R. (2008): The Financial Value Impact of Perceptual Brand Attributes, Journal of Marketing Research, 45 (1), Kontakt: Welf Weiger goettingen

8 Prof. Dr. Schumann

9 Projektstudium zur Prüfung von Rezepten Thema: Identifikation von Verbesserungspotentialen bei IT-Infrastruktur, eingesetzten Werkzeugen und Prozessen einer Rezeptprüfstelle Forschungsfragen: Wie kann die Automatisierung der Rezeptprüfung verbessert werden? Wie kann die Prüfung so flexibel gestaltet werden, dass die häufigen Änderungen bei der Verordnung und Abrechnung berücksichtigt werden können? Wie muss die IT-Infrastruktur des Projektpartners umgestaltet werden, um die Prüfprozesse zu optimieren? Programm: Einarbeiten in das Themenfeld Abrechnung von Rezeptleistungen für Privatversicherte. Aufnahme der Ist-Situation in der Rezeptprüfstelle in Hinblick auf IT-Infrastruktur, tu eingesetzte te Werkzeuge euge und Prüfprozesse. Entwicklung von Verbesserungsvorschlägen. Kontakt: Marco Klein

10 Projektstudium zu Social Software im Personalmanagement Thema: Benchmark zu Softwareprodukten für das betriebliche Personalmanagement mit besonderem Fokus auf die Integration von Social Software Funktionalitäten und Prinzipien Forschungsfragen: Welche Social Software Funktionalitäten und Prinzipien finden sich in aktuellen Softwareprodukten für das betriebliche Personalmanagement? Welche Social Software Funktionalitäten und Prinzipien planen die entsprechenden Softwarehersteller in Zukunft in Ihre Standardprodukte aufzunehmen? Welchen Kundennutzen und -herausforderungen sehen Softwarehersteller durch die Integration von Social Software Funktionalitäten? Programm: Einarbeiten in die Themenfelder Social Software und IT-gestütztes Personalmanagement Strukturierter Vergleich der wichtigsten Softwareprodukte für das betriebliche Personalmanagement Führen von Interviews mit Verantwortlichen Vertretern der Softwarehersteller bzgl. der Integration von Social Software Funktionalitäten und Prinzipien in ihre Softwareprodukte Auswerten der erhobenen Daten hinsichtlich der obigen Forschungsfragen Kontakt: Marco Klein

11 Projektstudium zur Produktionsplanungsgrundlage von Bioenergiedörfern Thema: Empirische Untersuchung zur Produktionsplanungsgrundlage von Bioenergiedörfern Forschungsfragen: Welche Methoden oder Verfahren nutzen Bioenergiedörfer, um Bedarf und Nutzung von Rohstoffen zu planen? Wie werden Über- und Unterangebote genutzt bzw. überbrückt? Wie wird mit Lieferausfällen oder -verschiebungen umgegangen? Existieren Sicherungsmechanismen dagegen? Welche IT-Systeme werden genutzt oder wären zukünftig zur Unterstützung denkbar? Programm: Einarbeitung in das Themenfeld nachwachsende Rohstoffe, Bioenergie, Planung und Steuerung der Energieerzeugung Empirische Untersuchung (Fragebogen, Interview) Auswertung der Untersuchung im Hinblick auf die oben genannten Fragestellungen Dokumentation und Erstellung von Fallstudien Kontakt: Stefan Friedemann

12 Projektstudium zur Emissionsdatenerfassung für Product Carbon Footprints im Straßengütertransport Thema: Konzeption und prototypische Implementierung einer mobilen Anwendung zur Emissionsdatenerfassung in Straßengütertransportprozessen mit der Plattform Google Android Forschungsfragen: Wie kann eine mobile Anwendung mit OBDII zur Emissionsdatenerfassung im Straßengütertransport mit der Plattform Google Android umgesetzt werden? Wie unterscheiden sich PCFs auf Basis der entwickelten Anwendung gegenüber klassischen PCFs auf Sekundärdatenbasis? Welche Möglichkeiten zur Emissionsreduktion ergeben sich durch die entwickelte Anwendung gegenüber klassischen PCFs? Programm: Einarbeitung in die Themenfelder Product Carbon Footprint, Android- Anwendungsentwicklung, Bluetooth-Kommunikation und On Board Diagnostic II Weiterentwicklung eines Initialkonzeptes zur Emissionsdatenerfassung im Straßengüterverkehr Fachliche und technische Ausgestaltung des Konzepts Prototypische Implementierung Kontakt: Hendrik Hilpert

13 Projektstudium zur Akzeptanz von Peer-to-Peer- vermittelten Unternehmenskrediten Thema: Unternehmensbefragung zur Akzeptanz von Peer-to-Peer-Krediten Forschungsfragen: Welche Unternehmen sind bereit, sich mittels Peer-to-Peer-Krediten zu finanzieren? Welche Investoren (Privat, andere Unt., Finanzinstitutionen) werden von potenziellen Kreditnachfragern bevorzugt? Welche Informationen würden Unternehmen zur Erlangung eines P2P-Kredits auf einem geeigneten Marktplatz veröffentlichen? Programm: Einarbeitung in die Themenfelder Peer-to-Peer-Banking, Unternehmensfinanzierung, Durchführung von Fragebogen-gestützten Erhebungen Entwicklung eines Fragebogens und Durchführung der Befragung Auswertung der Ergebnisse der Befragung im Hinblick auf die gestellten Forschungsfragen Kontakt: Arne Frerichs

14 Projektstudium zu Dokumentenmanagement-Systemen an Hochschulen Thema: Empirische Untersuchung zum Einsatz von Dokumentenmanagement-Systemen an Hochschulen Forschungsfragen: Welche Hochschulen setzen Dokumentenmanagement-Systeme (DMS) ein bzw. planen den Einsatz? Was sind die Gründe für bzw. gegen einen Einsatz von DMS? In welchen Bereichen können Einsatzfelder liegen? Was könnte die Hochschulen zum Einsatz von DMS bewegen? Wo sehen Hochschulen die größten Probleme und Herausforderungen bei der Umsetzung eines DMS und welche Anforderungen ergeben sich daraus? Programm: Einarbeiten in das Themenfeld Dokumentenmanagement Dokumentenmanagement Entwicklung eines Fragebogens und Durchführung der Befragung Auswertung der Antworten im Hinblick auf die dargestellten Forschungsfragen Kontakt: Stefan Gröger

15 Projektstudium zur Akzeptanz von webbasierten Anwendungen für mobile Endgeräte Thema: Empirische Untersuchung der Akzeptanz von webbasierten Anwendungen für mobile Endgeräte am Beispiel eines Mensaspeiseplans Forschungsfragen: Welche Eigenschaften unterscheiden lokal installierte Anwendungen von webbasierten Anwendungen? Wie ist die Akzeptanz von webbasierten Anwendungen im Vergleich zu lokal installierten Anwendungen? Welche Schwächen des Konzepts werden von Endnutzern gesehen? Programm: Einarbeitung in die Themenfelder Anwendungen für mobile Endgeräte und Mobiles Internet. Herleitung der Unterschiede der benannten Softwarekonzepte. Konzeption eines Nutzungsexperiments mit zwei bereits implementierten Mensaspeiseplan-Anwendungen. Durchführung des Nutzungsexperiments. Auswertung der Ergebnisse. Kontakt: Stefan Christmann

16 Projektstudium zur Entwicklung eines webbasierten Studierendenportals für mobile Endgeräte Thema: Konzeption und prototypische Implementierung eines Studierendenportals für mobile Endgeräte auf Basis von Webtechnologien Forschungsfragen: Welche funktionalen Anforderungen muss ein webbasiertes Studierendenportal für mobile Endgeräte erfüllen? Wie kann die graphische Benutzeroberfläche der Anwendungen ähnlich zu nativen mobilen Anwendungen gestaltet werden, ohne die Nutzbarkeit auf verschiedenen Endgeräten einzuschränken? Wie können Portal und Anwendungen die HTML5-Funktionalitäten zur Offlinefähigkeit mobiler Anwendungen nutzen, wenn ein Endgerät über diese verfügt? Wie muss ein Studierendenportal d t auf Basis von Webtechnologien strukturiert t sein, um die Entwicklung weiterer Anwendungen für das Portal zu unterstützen? Programm: Einarbeitung it in die Themenfelder Webanwendungsentwicklung, mobile Portale und mobiles Internet. Online-Befragung der Studierenden zu gewünschten Funktionen. Entwicklung eines Konzepts für ein Studierendenportal auf Basis von Webtechnologien, welches Basis-Funktionalitäten für konkrete Anwendungen bereitstellt. Prototypische Implementierung des Portals und einer Beispielanwendung. Kontakt: Stefan Christmann

17 Prof. Dr. Toporowski

18 Projektstudium zu Mehrkanalsystemen des Handels Thema: Kundenverhalten in Multi-Channel-Systemen Wechselwirkungen zwischen Absatzkanälen Projektpartner: Just Music GmbH - Drittgrößter Händler für Musikinstrumente und-zubehör in Deutschland Just Music GmbH Drittgrößter Händler für Musikinstrumente und zubehör in Deutschland Komponenten der Multi-Channel-Strategie: Stationäre Shops (Berlin, Hamburg, München), Online-Shop, Katalog

19 Projektstudium zu Mehrkanalsystemen des Handels Thema: Kundenverhalten in Multi-Channel-Systemen Wechselwirkungen zwischen Absatzkanälen Forschungsfragen: Wie nutzen und wählen Kunden die Kanäle des Multi-Channel-Systems im Rahmen ihres Kaufprozesses? Welche Wechselwirkungen gibt es zwischen einzelnen Kanälen auf unternehmensinterner und unternehmensübergreifender Ebene? Welche Konsequenzen lassen sich aus dem Nutzungsverhalten für das Handels- bzw. Mehrkanalmanagement ableiten? Programm: Einarbeitung der theoretischen Grundlagen unter Einbeziehung internationaler Fachliteratur Situationsanalyse, insb. der Branchen- und Kundenstruktur Mitarbeit bei der Entwicklung eines empirischen Untersuchungsdesigns und bei der Datenerhebung Auswertung der erhobenen Daten Zwischen- und Abschlusspräsentation Erstellen eines Projektberichts Kontakt: Julian Kellner Kontakt: Julian Kellner Anne Wiese

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