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1 Swisscanto Anlagestiftungen Ausschliesslich für beaufsichtigte Finanzintermediäre / institutionelle Anleger Kommentare zur Marktentwicklung

2 Zusammenfassung Einige unserer Erwartungen an das Jahr 2014, die wir in dieser Publikation vor Jahresfrist äusserten, sind eingetroffen. So war der Einfluss der Geldpolitik der grossen Zentralbanken auf das Marktgeschehen weiterhin gross, und von der Konjunkturfront, vor allem von der US-Wirtschaft, kamen überwiegend gute Nachrichten, was insgesamt zu einer positiven Marktentwicklung bei allerdings höherer Volatilität führte. Sofern der Erdölpreis auf dem gegenwärtigen Niveau bleibt oder gar weiter sinkt, wird dies dem Wirtschaftswachstum positive Impulse verleihen. Auch im neuen Jahr dürften Aktien die bevorzugte Anlageklasse vieler Investoren bleiben. Dies vor allem deshalb, weil es kaum bessere Alternativen gibt. Von der Bewertung her sind allerdings die meisten Aktienmärkte, mit Ausnahme der europäischen, historisch gesehen eher teuer. Angesichts des rekordtiefen Zinsniveaus präsentiert sich das Marktumfeld für Obligationen grundsätzlich schwierig, und das auf längere Sicht. Bei Staatsanleihen bester Qualität resultiert nach Abzug der Teuerung eine negative Rendite. Kurzfristig ist aber nicht mit einem schnellen Anstieg der Renditen zu rechnen, denn die Europäische Zentralbank hat noch "Munition" zur Stimulierung der Märkte und dürfte nicht zögern, diese zur Bekämpfung der Deflationsgefahr einzusetzen. Von den Schweizer Immobilienmärkten erwarten wir auch im neuen Jahr insgesamt solide Renditen, da eine baldige und markante Zinserhöhung in der Schweiz in nächster Zeit nicht zu erwarten ist. 2

3 Inhaltsverzeichnis Allgemeine Markteinschätzung 4 Obligationen 7 Aktien 10 Gemischte Anlagen 13 Immobilien 14 Unser Versprechen an Sie 15 3

4 Allgemeine Markteinschätzung US-Wirtschaft erholt sich weiter Die Wirtschaftserholung in den USA hat sich fortgesetzt. Die Arbeitslosenquote sank von rund 7% auf rund 6%. Gegen Ende des Berichtszeitraumes stiegen zudem die Lohnkosten leicht an. Die Quantitative-Easing-Programme wurden zwischenzeitlich beendet, ohne dass es zu Wachstumseinbrüchen oder Turbulenzen an den Finanzmärkten kam. Somit müsste die US-Notenbank im Verlaufe des nächsten Jahres eigentlich beginnen, die Zinsen zu erhöhen. Allein die Erwartung steigender US-Leitzinsen hat zu einem ausgeprägten Schwächeanfall der meisten Schwellenländerwährungen geführt. So dürfte die tatsächliche oder in Aussicht gestellte Fortsetzung der eingeleiteten geldpolitischen Normalisierungsschritte durch die US-Notenbank den Märkten 2015 noch mancherlei Kopfschmerzen bereiten. Ölpreisrückgang unterstützt Konjunktur Der allgemeine Rückgang der Rohstoffpreise, insbesondere beim Erdöl, führte zu einem weiteren Rückgang der Inflation und zu einer Verbesserung des Wachstums-Inflations-Trade- Offs. Rohöl sank von USD 92 pro Barrel auf USD 65. Für die Konsumenten und Unternehmungen, welche Öl oder dessen Folgeprodukte benötigen, wirkt der Preiszerfall wie eine gigantische Steuersenkung und somit wachstumsfördernd. Insbesondere jene Länder, welche viel Öl benötigen, um eine Einheit Bruttoinlandprodukt zu produzieren, gehören zu den Gewinnern. An erster Stelle sind hier die Türkei und Indien zu nennen. Am Anfang der Verliererliste stehen die Opec- Länder und Russland. Europa hinkt hinterher EZB-Staatsanleihenaufkaufsprogramm erwartet Im Gegensatz zu den USA fiel die Eurozone erneut in das Rezessionsterritorium zurück (Grafik 1). Die Deflationsgefahr ist leider immer noch hoch. Die Verzinsungen der "Bunds" und der "Eidgenossen" erreichten neue Rekordtiefststände, der Euro-Schweizer-Franken-Wechselkurs befindet sich nahe bei der Interventionsgrenze von Die Finanzmärkte erwarten weitere geldpolitische Unterstützungsmassnahmen von der EZB, und deren Chef Mario Draghi hat diese bereits verbal in Aussicht gestellt. Die juristischen und faktischen Hürden für Staatsanleihenkäufe der EZB sind indes immer noch recht hoch. Der Europäische Gerichtshof verhandelt derzeit über die juristischen Grenzen der EZB-Politik. Nach dem Urteil, welches im 1. Quartal 2015 erwartet wird, dürfte die Wahrscheinlichkeit steigen, dass die EZB ebenfalls den QE-Weg des Fed beschreiten wird, indem sie gezielt über einen längeren Zeitraum Staatsanleihen aufkauft. Verschärfter Anlagenotstand: Negativverzinsung vierjähriger Eidgenossen Mit den rekordtiefen Zinsniveaus, einer Verzinsung zehnjähriger Schweizer Staatsanleihen unter 30 Basispunkten und der insbesondere in den USA bereits stattlichen Aktienbewertung hat sich der Anlagenotstand weiter akzentuiert. Die Preise der meisten Anlagekategorien sind hoch, was natürlich zulasten der zukünftigen Renditen geht. Im langfristigen Grafik 1: Reales Wirtschaftswachstum Europa gegenüber Vorjahresquartal in % Reales Wirtschaftswachstum Europa gegenüber Vorjahresquartal in % Prognose in % 4

5 historischen relativen Bewertungsvergleich schneiden Schweizer Immobilien besser als die Festverzinslichen ab. Anders ausgedrückt: Die Immobilien sind weniger teuer als die extrem teuren Eidgenossen. Nicht nur das kurze Ende der Schweizer Staatsanleihenkurve liefert mittlerweile Negativzinsen. Selbst Investoren vierjähriger Eidgenossen müssen mittlerweile einen Negativzins erdulden. Ein Grund für den Negativzins liegt in der Erwartung einer noch expansiveren EZB-Geldpolitik, welche den Schweizer Franken unter Aufwertungsdruck setzen würde. SNB dürfte Euro-Franken-Kursuntergrenze von 1.20 weiter verteidigen Wie Grafik 2 zeigt, hat sich die Überbewertung des Schweizer Frankens seit Einführung der 1.20-Grenze bereits deutlich zurückgebildet, weil das Inflationsdifferential zulasten der Eurozone den Gleichgewichtswechselkurs um rund 7 Rappen nach unten getrieben hat. Mit anderen Worten: Die höhere Inflation in den Ländern der Währungsunion hat die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft Grafik 2: Kaufkraftparität Schweizer Franken gegenüber Euro erhöht. Wir rechnen damit, dass die von der SNB verteidigte Grenze von 1.20 auch 2015 halten wird. Es ist aber wahrscheinlich, dass der Preis, der hierfür bezahlt werden muss, ein weiterer Zinsrückgang über das gesamte Laufzeitenspektrum sein wird. Anders ausgedrückt: Die Wahrscheinlichkeit, dass auch zehnjährige Eidgenossen einen Negativzins abwerfen, dürfte höher sein, als dass die SNB die 1.20 nicht mehr verteidigt. Ukraine-Konflikt gefährdet Friedensdividende Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine und "dem Westen" führte in der Zwischenzeit zu einer starken Abwertung des Rubels, einem spürbaren Auftragseinbruch, den insbesondere die deutsche Industrie zu spüren bekam, und zu einem Crash am russischen Aktienmarkt. Der russische RTS-Aktienindex ist der nach der Ukraine weltweit zweitschlechteste Aktienmarkt seit Jahresanfang und verlor über 40%. Die längerfristigen Auswirkungen dieses ungelösten Konfliktes könnten unter anderem in einem Verschwinden der Friedensdividende liegen, welche nach dem Fall des eisernen Vorhangs unter anderem in massiv tieferen Verteidigungsausgaben lag. In diesem Zusammenhang ist es ebenfalls nicht beruhigend, dass Russland immer näher an China heranrückt. Bei der letzten Nato-Konferenz wurde betont, dass die Nato- Mitgliedsstaaten mindestens 2% des Bruttoinlandproduktes für Verteidigung ausgeben sollten. Derzeit erfüllen nur wenige Länder diese Vorgabe, da sie immer noch die Friedensdividende für sich in Anspruch nehmen Eine Ausweitung der Verteidigungsbudgets würde die ohnehin schleppende Sanierung der europäischen Staatshaushalte nochmals verlangsamen Wechselkurs Kaufkraftparität Devisenterminkurs 5

6 Aktien übergewichten? Quasi per Ausschluss anderer, weniger attraktiver Anlageformen kommen die meisten Anlagestrategen zum Schluss, dass Aktien übergewichtet werden sollen. Im relativen Bewertungsvergleich ist dies durchaus verständlich, bei absoluter Betrachtung gilt jedoch auch hier, dass immer mehr Aktienmärkte im historischen Vergleich eher auf der teuren Seite sind. Grafik 3 zeigt die Bewertung des kontinentaleuropäischen Aktienmarktes, Grafik 4 diejenige des Schweizer Aktienmarktes. Die kontinentaleuropäischen Aktienmärkte sind immer noch vergleichsweise attraktiv bewertet, während die US-Märkte eher teuer sind. Die Lohnquote in den USA ist auf einem Tiefststand, während sich die Gewinnquote auf einem absoluten Höchststand befindet. Steigende Lohnstückkosten, ein erstarkender USD und drohende Zinserhöhungen könnten 2015 auf den US-Aktienmärkten lasten. In der Vergangenheit konnten die europäischen Aktienmärkte wenig Eigenleben entfalten und sich nicht vom US-Aktienmarkt emanzipieren, insbesondere dann, wenn die US-Börsen nach unten tendierten. Vielleicht gelingt im neuen Jahr eine Abkoppelung. Nachholbedarf wäre vorhanden. Trügerische Ruhe? Die implizite und realisierte Volatilität für praktisch alle Anlageklassen erreichte in den letzten Quartalen neue Tiefststände. Dies ist im Zusammenhang mit dem Zinszyklus und den volatilitätsdämpfenden Massnahmen der Zentralbanken zu sehen. Grafik 3: Bewertung des Aktienindex MSCI Europa ohne UK und ohne die Schweiz Grafik 4: Bewertung des Schweizer Aktienmarktes MSCI Europe ex UK, ex Schweiz (rechte Skala logarithmiert) Faire Bewertung (rechte Skala logarithmiert) Geschätzte Unter-/Überbewertung in % (linke Skala) MSCI Schweiz (rechte Skala logarithmiert) Faire Bewertung (rechte Skala logarithmiert) Geschätzte Unter-/Überbewertung in % (linke Skala) 6

7 Obligationen Bedeutende Marktentwicklung 2014 Anfang 2014 waren sich praktisch alle Analysten einig gewesen: die Renditen sind extrem tief und werden im Verlauf des Jahres steigen. Dazu ist es nicht gekommen. Im Gegenteil! Sowohl in den USA, in Japan wie auch in Europa haben die Obligationen nochmals eine sehr starke Performance an den Tag gelegt. In der Schweiz sind die Renditen der zehnjährigen Eidgenossen unter die Tiefststände von 2012 gerutscht, und auch die Rendite der zehnjährigen deutschen Bundesanleihen fiel im August erstmals unter 1% (Grafik 1). Amerikanische Treasuries entwickelten sich ebenfalls positiv, allerdings mit einem deutlicheren Auf und Ab. Über die letzten zwölf Monate weitete sich die Rendite differenz zwischen Deutschland und den USA auf 1.5% aus. Europa profitierte zudem von der weiteren Stabilisierung der Peripherie. Die Entwicklung der Renditen widerspiegelt auch die wirtschaftliche Entwicklung. Insbesondere in Europa und Japan zeichnet sich für die nächsten Jahre kein Zinsanstieg ab. In Japan ist die Wirkung von "Abenomics" am Obligationenmarkt inzwischen verpufft. Durch die Franken-Untergrenze bleiben auch die Zinsen in der Schweiz auf absehbare Zeit bei null fixiert. Als wichtiger Faktor für die langen Zinsen sind ab Sommer zudem die Inflationserwartungen eingebrochen (Grafik 2). Die Kreditmärkte entwickelten sich 2014 insgesamt positiv. Geholfen haben das relativ knappe Angebot und die anhaltende Suche der Investoren nach Zusatzrendite. Ausnahme war das High-Yield-Segment. In der ersten Jahreshälfte führten die Unsicherheiten betreffend Zinspfad der Federal Reserve sowie warnende Worte von Janet Yellen zu einem Exodus aus dieser Anlageklasse und einem markanten Performancerückgang. Seither beobachten wir eine anhaltende Unterperformance im Rating-Bereich Single-B und tiefer. Generell haben sich Unternehmensanleihen in USD schwächer gehalten als solche in EUR. Seit Mitte Sommer entwickeln sich die Kreditspannen in unterschiedliche Grafik 1: Entwicklung der Renditen der zehnjährigen Staatsanleihen EUR, USD, CHF Grafik 2: Inflationserwartungen Euroland Deutschland Schweiz USA 5-Jahr-5-Jahr Inflation Forwards 7

8 Richtungen (Grafik 3). Neben dem relativen Angebot dürfte hier die erwähnte Abkoppelung der Zinsen eine Rolle gespielt haben. Anleihen im Finanzsektor haben im Vergleich zum Rest des Marktes sehr stark performt. Sie profitierten davon, dass die regulatorischen Anforderungen hinsichtlich der Kapitalausstattung weitgehend geklärt wurden. Auch der Stresstest der Europäischen Zentralbank hat Unsicherheit aus dem Markt genommen. Nachrangige Finanzanleihen und Contingent Capital Securities (CoCos) zeigten in diesem Umfeld eine starke Performance. Die aufstrebenden Märkte sind 2014 unterschiedlich aufgefallen. Insgesamt zeigten sie eine gute Performance, hauptsächlich dank dem starken 2. Quartal. Wurde die letzten Jahre noch viel Geld aus Emerging Market Debt abgezogen, haben sich die Flüsse 2014 stabilisiert. Auswirkungen auf AST-Produkte Die verschiedenen Obligationenprodukte der AST konnten von der positiven Marktentwicklung profitieren. Alle Obligationenprodukte notierten 2014 im Plus. Dabei lieferte für einmal lange Duration mehr Performance als zusätzliches Kreditrisiko. In CHF hat die Anlagegruppe AST Obligationen Schweiz trotz dem besseren Durchschnittsrating und dank der höheren Duration das Segment AST Obligationen Ausland CHF übertroffen. Auch in USD und EUR übertrafen die Anlagegruppen Top, welche sich auf Staatsanleihen mit hoher Qualität konzentrieren, die Anlagegruppen Plus, welche in Unternehmensanleihen investieren. Die Anlagegruppen Obligationen Fremdwährungen wurden wesentlich durch die Währungen beeinflusst. Im Produkt ohne Währungsabsicherung überwog die stark positive Entwicklung des USD die negative Entwicklung des JPY; netto lieferte das offene Währungsrisiko einen Performance-Beitrag von rund 2.5%. Grafik 3: Durchschnittliche Kreditrisikoprämie für Anleihen in EUR und USD Grafik 4: Kreditrisikoprämien auf Unternehmensanleihen (EUR) nach Rating USD-Anleihen EUR-Anleihen AA A BBB 8

9 Ausblick und Positionierung Die Ausgangslage für Obligationen für die nächsten zehn Jahre ist denkbar schlecht. Wer heute in Eidgenossen investiert, kann auf die nächsten zehn Jahre mit kumuliert (nicht annualisiert!) 3% nominaler Brutto-Performance rechnen. Für viele Investoren ist das weniger als die Depotgebühr. Nach Steuern und Inflation resultiert ein negativer Realertrag. Im EUR und JPY sieht die Situation nur unwesentlich anders aus. Hier lässt sich aus den inflationsgesicherten Anleihen direkt eine negative Realrendite auch auf Anlagen mit langer Duration ablesen. Im USD sind die Realrenditen inzwischen positiv, wenn auch mit 0.6% auf zehn Jahre deutlich unter dem Potenzialwachstum der US-Wirtschaft. Trotzdem rechnen wir kurzfristig nicht mit einem rasanten Anstieg der Renditen. In Europa deuten alle Zeichen auf eine weitere unkonventionelle Stimulierung durch die Europäische Zentralbank. Sollte es zu einem Kaufprogramm von Staatsanleihen kommen, würden die Renditen von ihrem tiefen Niveau noch weiter fallen. Wir halten darum taktisch an einer leicht langen Positionierung fest. Im Franken haben wir unsere kurze Duration weitgehend neutralisiert. Ein Ende der SNB-Untergrenze ist nicht in Sicht, und entsprechend gehen wir davon aus, dass sich die Zinsen hier weitgehend im Gleichschritt mit dem benachbarten Ausland verhalten werden. Wir vermeiden jedoch weiterhin das ganz lange Ende der Zinskurve. In den USA rechnen wir damit, dass die Zinsen bereits in der ersten Jahreshälfte 2015 angehoben werden könnten. Das ist etwas schneller, als dies aktuell vom Markt antizipiert wird. Wer als Ausweg aus der Tiefzinsumgebung das Glück bei Kreditanleihen sucht, wird auch dort nur bedingt fündig. Rating-korrigiert bewegen sich die Kreditspannen bereits auf ähnlichem Niveau wie 2007 (Grafik 4). Trotzdem halten wir vorläufig noch an unserem leichten Übergewicht fest. Technische Faktoren dürften Kreditanleihen auch im neuen Jahr weiter stützen. Der Rückgang der Liquidität bereitet uns jedoch durchaus Sorgen. Dass bei einer scharfen Korrektur der ganze Markt plötzlich auf derselben Seite steht, haben wir vereinzelt schon gesehen. Hier gilt es, wachsam zu sein und gegebenenfalls schnell und konsequent zu reagieren. 9

10 Aktien Bedeutende Marktentwicklungen 2014 Die positive Stimmung an den Aktienmärkten ging weiter und die internationalen Märkte zogen am Ende des Jahres eine positive Bilanz, Ende November erreichte der Welt-Aktienindex (in Schweizer Franken) sein Rekordniveau von Gegenüber dem sehr guten Vorjahr ist anzufügen, dass sich die Aktienmärkte in den Schwellenländern ebenfalls erholten und sich graduell zurückkämpften. Ende des Jahres scheint also erneut die Aktiensonne, aber die letzten zwölf Monate waren nicht ohne Turbulenzen. Rezessionsängste im Euroraum, das Ergebnis des Stresstests für die europäischen Banken, das sich anbahnende Ende der Anleihekäufe der amerikanischen Zentralbank, Diagnosen von Ebola-Fällen in den USA und Europa, Kämpfe an verschiedenen Brennpunkten im Nahen und Mittleren Osten oder die erneute Staatspleite Argentiniens waren einige Störfaktoren, welche die Märkte belasteten. Obwohl diese Ereignisse das Geschehen mal mehr und mal weniger beeinflussten, erwiesen sich die positiven Konjunkturund Unternehmensberichte aus den USA als solide Stütze. Die US-Wirtschaft präsentiert sich weiterhin in guter Verfassung, und in Bezug auf die erste Zinserhöhung stellt sich nicht mehr die Frage ob, sondern wann sie kommt. Das Bild in Europa ist weniger rosig. Gründe für die schlechtere Performance in Europa waren die wenig überzeugende Berichtssaison im 1. Semester, der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sowie das Fehlen von erhofften Wirtschaftsreformen. Die EZB hat als Antwort darauf Mitte des Jahres in ihren Werkzeugkasten gegriffen und den Einlagefazilitätssatz zum ersten Mal in der Geschichte der gemeinsamen europäischen Geldpolitik auf -0.1% gesenkt. Damit möchte die EZB unter anderem die Kreditvergabe der Banken ankurbeln. Die EZB zeigte sich Ende des Jahres besorgt über die Inflationsentwicklung und bekräftigte, alle ihr zur Verfügung stehenden Instrumente einzusetzen, um eine Deflation zu verhindern. Eine Entscheidung für weitere Massnahmen konkret eine quantitative Lockerung wurde auf den Januar 2015 vertagt. Bis zum Verfassen des Berichts hat sich der japanische Leitindex performancemässig ähnlich verhalten wie der europäische. Der japanische Yen hat sich weiter abgeschwächt, aber Japan ist in der zweiten Jahreshälfte aufgrund einer 60-prozentigen Erhöhung der Mehrwertsteuer in die Rezession gefallen, da der Konsum stärker als befürchtet eingebrochen ist. Die unter dem Begriff "Abenomics" bekannten Wirtschaftsprogramme haben bis dato nicht die gewünschten Impulse gebracht. Für Kursfantasien sorgten nebst der Geldzufuhr der Zentralbanken auch Fusionen und Übernahmen (Grafik 1). Bei einem Grossteil der Akquisitionen fällt auf, dass vielfach amerikanische Firmen in Europa zukaufen wollen. Die US-Firmen haben über die letzten Jahre enorm viel Cash ausserhalb des Landes angehäuft, welches sie nicht steuerfrei repatriieren können. Und jetzt, wo sich die Konjunktur in Europa erholt, wollen viele US-Unternehmen die aktuellen Kurse für strategische Investitionen nutzen. 10

11 Auswirkungen auf AST-Produkte In diesem ereignisreichen, sprich volatilen Börsenjahr profitierten die AST-Produkte von der Bevorzugung von Pharma und Versicherungen, aber auch von so zyklischen Industrien wie Medien, Automobil und Transport. Auch zahlte es sich aus, die Bereiche Erdöl, Chemie und Lebensmitteldetailhandel zu meiden. Die Untergewichtung von Lebensmittel/Tabak, Gesundheitsausrüstern, Telekoms und Versorgern erwies sich als falsch. Dagegen profitierten die AST-Produkte auch von Stockpicks und Übernahmen. Der Swisscanto AST Avant Responsible Invest entwickelte sich im Berichtsjahr schlechter als die Benchmark MSCI World ESG. Das Übergewicht von europäischen und das Untergewicht von US-amerikanischen Aktien relativ zur Benchmark wirkten sich negativ auf die Performance aus. Die Performanceunterschiede zwischen dem nordamerikanischen und dem europäischen Aktienmarkt waren im Jahr 2014 extrem. Auf Titelebene enttäuschten Unternehmen aus dem Energie- und Industriegütersektor. Positiv auf die Performance des Portfolios wirkten sich die Kursgewinne von Unternehmen aus dem Gesundheitssektor aus. Ausblick und Positionierung Die aktuellen Marktbedingungen und das makroökonomische Umfeld sind seit einiger Zeit durch anhaltende Spannungen in Osteuropa, im Nahen Osten und neuerdings in Hongkong gekennzeichnet. Bis dato haben die internationalen Aktienmärkte diese "ungünstigen Ereignisse" gelassen verdaut, was sicherlich für die Stärke der Aktienmärkte spricht. Unser Ausblick hat sich nur marginal verändert, und wir gehen weiterhin von einer sich langsam erholenden Weltwirtschaft aus, was einen positiven Einfluss auf Aktien haben sollte. Die Bewertungen sind aber sicherlich nicht mehr so günstig wie in den Jahren 2011 und Das Umfeld für Grafik 1: Anstieg der Fusions- und Übernahmeaktivitäten in letzter Zeit Grafik 2: Performance der wichtigsten Aktienmärkte seit % 160 Performancevergleich Total-Return-Indizes % 35% 30% 25% 20% 0 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q % Volumen in Mrd. USD (linke Skala) Ø bezahlte Prämie (Skala rechts aussen Anzahl Transaktionen (rechte Skala) S&P 500 (in USD) MSCI Europe (in EUR) Topix (in JPY) MSCI AC Asia ex Japan (in USD) MSCI Emerging Markets (in USD) 11

12 Aktien bleibt gut. Gestützt von positiven Unternehmensnachrichten, soliden Bilanzen, hohen Cashflows, tiefen Rohstoff- (vor allem Öl-)Preisen und einer nach wie vor lockeren Geldpolitik in Europa und Japan sehen wir weiterhin Chancen auf Kursgewinne. Seit der Finanzkrise und den entsprechenden Tiefpunkten haben sich die Börsen gut erholt (Grafik 2). Nach einer erfreulichen Entwicklung der amerikanischen und europäischen Börsen muss aber mit zwischenzeitlichen Korrekturen gerechnet werden. Die Ausrichtung unserer globalen Aktienportfolios bleibt zyklisch, und wir behalten unser Übergewicht in Substanzwerten bei. Das grösste regionale Potenzial sehen wir in Europa, wo die Bewertungen nach wie vor attraktiv bleiben, sowohl im historischen Vergleich als auch im Vergleich mit anderen Regionen (Grafik 3). Europäische Unternehmen haben über die letzten Jahre sinnvolle Restrukturierungen vorgenommen, ihre Kosten reduziert und so ihre Marktpositionen verbessert. Wir glauben deshalb, dass viele Unternehmen im operativen Geschäft von signifikanten Hebelwirkungen profitieren werden, sollten wir in Europa eine Fortsetzung der schrittweisen Wirtschaftserholung sehen. Ein erstarkter USD gepaart mit den aktuell tiefen Erdölpreisen wird sich ebenfalls positiv auf die Gewinnmargen europäischer Firmen auswirken. Die Bewertung für Japan ist sicherlich attraktiv, aber die strukturellen Herausforderungen bleiben nach zwei Jahren "Abenomics" ungelöst. Die US-Wirtschaft ist zweifellos am weitesten fortgeschritten, und alle (Investment-)Augen sind auf Amerika gerichtet. Allerdings sind US-Aktien zurzeit fair bewertet, was wir mit einem Untergewicht zum Ausdruck bringen. Grafik 3: Bewertung der wichtigsten Aktienmärkte seit 1989 (Kurs-/Buch-Verhältnis) USA Asia ex Japan Europa Emerging Markets* Japan * Daten Emerging Markets erst seit verfügbar 12

13 Gemischte Anlagen Bedeutende Marktentwicklungen 2014 Das Jahr war geprägt von divergierenden Konjunkturdaten. Während die Zahlen aus den USA mehrheitlich zu überzeugen vermochten, sah das Bild in Europa eher enttäuschend aus. Entsprechend unterschied sich auch die Geldpolitik der Notenbanken. Während die US-Zentralbank ihre Wertschriftenkäufe stoppte, wurde an den Märkten zunehmend über mögliche Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) spekuliert. Diese bekräftigte immer wieder ihren Willen zur Bekämpfung der drohenden Deflation. Zwischendurch sorgten die Krisenherde in der Ukraine, im Irak und in Syrien temporär für Kursrückgänge an den Finanzmärkten. Auf der Unternehmensseite vermochten die Firmen in der Mehrheit mit guten Bilanzen und Erfolgsrechnungen die Erwartungen der Analysten zu übertreffen. Ein markanter Rückgang der Rohstoffpreise belastete direkt betroffene Firmen aus dem Sektor, führte aber auf der anderen Seite für viele Unternehmungen zu sinkenden Kosten. Auswirkungen auf AST-Produkte Über das ganze Jahr sanken die Zinsen nochmals auf breiter Front deutlich und erreichten häufig wieder neue Tiefststände. Viele Investoren wurden dabei auf dem falschen Fuss erwischt, ging doch die Mehrheit eher von steigenden Zinsen aus. Dieser Rückgang bescherte den Obligationen deutliche Kursgewinne. Die Strategie innerhalb der festverzinslichen Anlagen führte insgesamt zu Renditen, die mit jenen der Referenzindizes vergleichbar waren. Ebenfalls erfreulich sah es grundsätzlich auf der Aktienseite aus. Allerdings ergaben sich regional recht grosse Unterschiede. Während in CHF gerechnet die Schweiz und die USA deutlich zulegen konnten, lagen Europa, Japan und die Emerging Markets vergleichsweise zurück. In den AST BVG-Mischvermögen wurden die Aktien mehrheitlich übergewichtet, was sich auszahlte. Innerhalb der Aktien wurde mit der gewählten Sektor- und Stilallokation sowie der Titelauswahl die Rendite der Benchmark nicht erreicht. Zudem zahlte sich die Regionenstrategie aufgrund des Übergewichts in Europa und Japan nicht aus. Auch die Übergewichtung von Schweizer Small und Mid Caps war kein Vorteil. Der Schweizer Immobilienmarkt entwickelte sich einmal mehr stabil, vermochte aber die Rendite von CHF-Obligationen nicht zu übertreffen. Damit leistete die Übergewichtung von Immobilien gegenüber festverzinslichen CHF-Papieren in diesem Jahr keinen positiven Beitrag zur Performance. Ausblick und Positionierung Das globale Wirtschaftswachstum hat etwas an Momentum verloren, ist aber grundsätzlich intakt. Die US-Notenbank wird wahrscheinlich im Laufe von 2015 mit den ersten Zinserhöhungen aufwarten, während die EZB und auch die japanische Zentralbank grundsätzlich zu weiteren Stimulierungsmassnahmen bereit sind. Insgesamt dürfte somit der Support der Notenbanken erhalten bleiben. Der Ölpreisrückgang wird sich positiv auf die Wirtschaftsentwicklung auswirken. Die Firmen weisen überwiegend robuste Bilanzen auf. Angesichts der tiefen Zinsen sind Aktien relativ gesehen immer noch attraktiv bewertet. Die Suche der Investoren nach Rendite hält an, der Risikoappetit ist gestiegen, aber nicht auf ein Niveau, das besorgniserregend ist. Viele Anleger sind nach wie vor nicht überdurchschnittlich in Aktien investiert und verfügen noch über Mittel für Zukäufe. Deshalb erwarten wir ein nach wie vor günstiges Umfeld für Aktien. Europäische Aktien bleiben aufgrund der äusserst attraktiven Bewertung übergewichtet. Schweizer Aktien bleiben neutral gewichtet, wobei wir Substanzwerte immer noch bevorzugen. Kleinkapitalisierte Werte werden ebenso favorisiert, und auch der Anteil zyklischer Aktien bleibt erhöht. Bei den Obligationen hingegen sind die Erwartungen bescheiden. Wir halten die Duration generell im Vergleich zur Benchmark etwas kürzer. Anleihen werden insgesamt gegenüber Aktien und Schweizer Immobilien untergewichtet. Von Letzteren erwarten wir auch 2015 eine ansprechende Rendite. 13

14 Immobilien Bedeutendste Marktentwicklungen 2014 Nachdem die Anleger im Jahr 2013 eher zurückhaltend waren, erfreuten sich indirekte Schweizer Immobilienanlagen im Jahr 2014 wieder zunehmender Beliebtheit. Grund war vor allem das erneut gefallene Zinsniveau und die damit verbundene grössere Attraktivität von Immobilienanlagen gegenüber Obligationen. Die Renditedifferenz zugunsten von Immobilien war noch nie so gross. Dieses Umfeld haben einige Immobilien-Anlagestiftungen genutzt und ihre Anlagegruppen temporär für Zeichnungen geöffnet. Insgesamt wurden so Neugelder von über CHF 700 Mio. generiert. Auswirkungen auf AST-Produkte Die Anlagegruppe Swisscanto AST Immobilien Schweiz verzeichnete ein Wachstum von rund CHF 220 Mio. und weist neu ein Nettovermögen von CHF 5271 Mio. auf. Das Wachstum erfolgte hauptsächlich durch die Wiederinvestition der realisierten Erträge. So konnten an verkehrstechnisch ausgezeichnet erschlossenen Lagen Wohnliegenschaften in Dübendorf (ZH) und in Chavannesprès-Renens (VD) sowie Büroliegenschaften in Zürich und in Basel erworben werden. Weiter wurden Neubauten in Grosshöchstetten (BE), Reiden (LU), Gland (VD) und Monthey (VS) fertiggestellt. Die bereits heute hervorragende Diversifikation des Portfolios wurde durch die beschriebenen Akquisitionen und Neubauten weiter erhöht. Die Anlagegruppe ist für Neuzeichnungen offen. Um den Bedürfnissen der Anleger Rechnung zu tragen, ist das maximal mögliche Volumen für Neuzeichnungen von CHF 5 Mio. auf CHF 50 Mio. pro Mitstifter und Jahr erhöht worden. Gleichzeitig sind neu Investitionen in Alters- und Pflegeheime sowie in Tochtergesellschaften, sofern diese im Alleineigentum der Stiftung stehen, zulässig. Ausblick und Positionierung Die Schweizer Wirtschaft präsentiert sich weiterhin stabil. Obwohl die Prognosen für 2015 leicht nach unten korrigiert wurden, bleiben die für den Immobilienmarkt wichtigsten Einflussfaktoren positiv. Gemäss KOF-Herbstprognose für 2015 wird ein BIP-Wachstum von rund 1.8% erwartet, die Beschäftigung wächst um rund 1.3% und die Arbeitslosigkeit bleibt auf einem tiefen Niveau von ca. 3.1%. Die Zinsen bewegen sich weiter auf rekordtiefem Niveau, und mit einer nennenswerten Änderung wird vorerst nicht gerechnet. Somit dürften sich die Schweizer Immobilienmärkte auch im nächsten Jahr solide entwickeln. Im Wohnungsmarkt wird die Nachfrage anhaltend hoch sein. Die Bremswirkungen der Masseneinwanderungsinitiative fallen vorerst gering aus. Die Bautätigkeit bei Mehrfamilienhäusern bewegt sich auf hohem Niveau, flacht ab 2015 aber ab. Mit einem Überangebot ist insbesondere in den Ballungszentren nicht zu rechnen, wohingegen in peripheren Lagen das Leerstandsrisiko grösser ist. Insgesamt ist angesichts der ansteigenden Marktliquidität im kommenden Jahr mit einer schwächeren Zunahme der Mietpreise zu rechnen. Bei kommerziellen Liegenschaften sind die Angebotsmieten gesunken und dürften angesichts des Flächenüberangebots sowie gedämpfter Nachfrage weiter unter Druck bleiben. Da bei Geschäftsliegenschaften kein Renditebeitrag aus der Wertänderung zu erwarten ist, wird der Fokus auf der Ertragskomponente liegen. Diese bildet das eigentliche Kernelement der Anlageklasse. Deshalb werden ein aktives Vermietungsmanagement, eine effiziente Liegenschaftsbewirtschaftung und ein diszipliniertes Kostenmanagement zukünftig noch stärker den Erfolg des Immobilienportfolios ausmachen. 14

15 Unser Versprechen an Sie Wir bieten eine breite, zeitgemässe Palette an effizienten und BVG-konformen Anlagelösungen. Wir überzeugen mit Kompetenz, Zuverlässigkeit und Qualität. Wir vereinen die besten Ideen zum Nutzen unserer Kunden. Die Swisscanto Anlagestiftungen fühlen sich in jeder Hinsicht einer fortschrittlichen und umweltgerechten Unternehmensführung verpflichtet. Individuell anlegen macht glücklich Gemeinsam gestalten und wachsen mit den Swisscanto Anlagestiftungen. seit 1973 BVG KONFORM Impressum Herausgeber Telefon Grafiken/Tabellen Redaktion Autoren Bestellung Swisscanto Anlagestiftungen, Europaallee 39, 8021 Zürich , Fax , Informationen und Grafiken ohne Quellenhinweis stammen von Datastream und Bloomberg oder sind eigene Berechnungen der Swisscanto Asset Management AG Thomas Keller, Andreas Fuchs, Sandro Moccetti Thomas Härter, Thomas Liebi, Benno Weber, Jan Peterhans, Beat Gerber, Dirk Steiner Telefon , Disclaimer Diese Unterlagen sind ausschliesslich für beaufsichtigte Finanzintermediäre von Swisscanto / institutionelle Anleger bestimmt. Jegliche anderweitige Verwendung oder Vervielfältigung ist untersagt. Die Unterlagen dürfen unter keinen Umständen als Werbematerial für den Vertrieb verwendet und ohne vorherige schriftliche Zustimmung von Swisscanto weder direkt noch indirekt einer Drittpartei zur Verfügung gestellt werden. Ein Intermediär ist für die Verwendung von Informationen aus diesen Unterlagen insbesondere dem Anleger wie auch Swisscanto gegenüber allein verantwortlich. Privatpersonen tätigen ihre Säule 3a Wertschriftenanlage über eine in der Schweiz domizilierte steuerbefreite Vorsorgeeinrichtung. Diese Angaben dienen ausschliesslich Werbezwecken und stellen keine Anlageberatung oder Offerte dar. Alleinverbindliche Grundlage für Anlagen sind die Statuten, Reglemente, Anlagerichtlinien und allfälligen Prospekte der Swisscanto Anlagestiftung oder Swisscanto Anlagestiftung Avant. Diese können bei den Swisscanto Anlagestiftungen, Europaallee 39, 8021 Zürich, oder bei allen Geschäftsstellen der Kantonalbanken in der Schweiz und der Bank Coop AG, Basel, kostenlos bezogen werden. Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen wurden von Swisscanto mit grösster Sorgfalt zusammengestellt. Obwohl diese Informationen und Meinungen aus zuverlässiger Quelle stammen, kann Swisscanto weder die Richtigkeit noch die Vollständigkeit der Angaben garantieren. Die Steuerfolgen wurden mit Sorgfalt, jedoch nicht allumfassend abgeklärt. Es kann dafür keine Gewähr übernommen werden. Steuerfolgen sind von verschiedenen Faktoren im Einzelfall, insbesondere auch von der Rechtsform und der steuerlichen Ansässigkeit abhängig und können sich jederzeit ändern. Massgebend ist die Beurteilung der zuständigen Steuerbehörden. Die Nennung einzelner Wertpapiere stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf dieser Wertpapiere dar. Die vergangene Wertentwicklung ist kein Indikator und keine Garantie für den Erfolg in der Zukunft.Die Wertentwicklung wurde ohne Berücksichtigung der bei Ausgabe und Rücknahme der Anteile erhobenen Kommissionen und Kosten berechnet. Diese Werbemitteilung wurde nicht unter Einhaltung der Vorschriften zur Sicherstellung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt auch nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Dezember 2014, Swisscanto Anlagestiftungen, Europaallee 39, 8021 Zürich 15

16 Rundum sorglos mit den Swisscanto Anlagestiftungen! 01/2015 Sorglos anlegen macht glücklich. Verschiedene Herausforderungen prägen Ihren Alltag als Pensionskasse. Darum entlasten wir Sie gerne bei Themen, die über die Anlagen hinausgehen. Mit dem Rundum-Sorglos- Paket der Swisscanto Anlagestiftungen. Exklusiv ist bei uns inklusive. Informieren Sie sich unter oder beim Kundenberater Ihrer Bank. Anlage und Vorsorge. Die Angaben in dieser Publikation gelten nicht als Offerte. Sie dienen lediglich zu Informationszwecken. Der Inhalt wurde sorgfältig recherchiert und zusammengestellt. Gleichwohl kann Swisscanto die Richtigkeit, Vollständigkeit sowie Aktualität der gemachten Angaben nicht garantieren. Alleinverbindliche Grundlage für den Erwerb von Anteilen der Swisscanto Anlagestiftung und der Swisscanto Anlagestiftung Avant sind die Statuten, Reglemente und allfälligen Prospekte. Diese können bei den Swisscanto Anlagestiftungen, Waisenhausstr. 2, 8021 Zürich, oder unter bei allen Geschäftsstellen der Kantonalbanken in der Schweiz und der Bank Coop AG, Basel, kostenlos bezogen werden.

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