Mikrocomputertechnik. Adressierungsarten

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Mikrocomputertechnik. Adressierungsarten"

Transkript

1 Adressierungsarten Ein Mikroprozessor bietet meist eine Reihe von Möglichkeiten, die Operanden für eine Rechenoperation zu bestimmen. Diese Möglichkeiten bezeichnet man als Adressierungsarten. unmittelbare Adressierung (immediate) Bei dieser Adressierungsart ist der Operand eine Konstante, die direkt hinter dem OpCode im Speicher steht. MOVE #123,D1 Lade D1 mit 123 Eine Konstante kann nur als Quelloperand auftreten, nie als Ergebnis einer Rechenoperation. Häufig wird diese Adressierung verwendet, um Register des Prozessors mit Startwerten oder Adressen vorzubelegen. In Assemblerschreibweise wird der Konstanten beim das Zeichen # vorangestellt. absolute Adressierung (direct, absolute) Die effektive Adresse des Operanden befindet sich als absolute Adresse direkt im Anschluß an den Opcode im Speicher. In der Assemblersyntax (68000) steht die Adresse ohne spezielle Kennzeichnung als Zahlenwert direkt hinter dem Opcode.

2 Registeradressierung (register direct) Der Operand steht in einem der Prozessorregister. Die Adresse steht als kurze Registeradresse im OpCode. Als Register können universelle Register wie z.b. Datenregister oder Adreßregister, aber auch spezielle Register wie Stackpointer, Statusregister usw. angesprochen werden. CLR D1 Lösche D1 Registerindirekte Adressierung (register indirect) Die effektive Adresse steht in einem Register, üblicherweise in einem Adreßregister, der Operand steht im Speicher. Diese Adressierungsart hat gegenüber der absoluten Adressierung den Vorteil, daß beim Holen des Befehls die Operandenadresse nicht gelesen werden muß. Sie wird eingesetzt, wenn innerhalb eines Programmteils häufig auf dieselbe Operandenadresse zugegriffen wird. In Assemblersyntax wird der Name des zur Adressierung verwendeten Registers in Klammern geschrieben. MOVE D1,(A1) Lade die Speicherstelle, mit der Adresse in A1 mit D1.

3 Registerindirekte Adressierung mit Postinkrement Bei der Adressierung wird der Inhalt des verwendeten Adreßregisters verändert. Beim Postinkrement wird nach der Verwendung der Adresse der Inhalt des Registers inkrementiert, wobei das Inkrement abhängig von der Datenbreite des adressierten Operanden die Werte 1, 2 oder 4 annehmen kann. Diese Anpassung der Schrittweite nennt man Skalierung, da das Inkrement mit dem skalaren Faktor 1,2 oder 4 multipliziert wird. Wird zum Beispiel mit dem Befehl MOVE.B D1, (A1)+ ein Byte vom Datenregister D1 in den Speicher kopiert, so wird A1 anschließend um den Wert 1 erhöht. Wird mit MOVE.L D1, (A1)+ ein Langwort, also 4 Byte kopiert, so wird A1 entsprechend um den Wert 4 inkrementiert. Nach der Befehlausführung zeigt daher das Adreßregister immer auf das nächste Datenwort im Speicher. Diese Adressierungsart eignet sich für die Bearbeitung von Datenfeldern in einer Schleife, wie das Beispiel 5.5 zeigt. Soll das Feld nicht byteweise, sondern wortweise mit 1 belegt werden, so muß nur move.b durch move.w ersetzt werden, die Adreßberechnung passt sich automatisch an. Im folgenden Programmausschnitt werden die Elemente eines Feldes mit dem ; Wert 1 vorbelegt. FELDANF equ ; Startadresse des Feldes FELDEND equ FELDANF+100 ; Endadresse des Feldes move.l #FELDANF,A1 ; Startadresse ins Register A1 LOOP move.b #1, (A1)+ ; 1 in das akt. Feldelement cmp.l FELDEND, A1 ; Vergleich auf Feldende ble LOOP ; Verzweigung zu LOOP, falls ; Feldende noch nicht erreicht ist

4 Registerindirekte Adressierung mit Prädekrement Das Gegenstück zum Postinkrement ist die Adressierung mit Prädekrement. Hierbei wird vor dem Speicherzugriff der Inhalt des Adressregisters dekrementiert. Diese Adressierungsart wird durch ein Minuszeichen vor dem Adreßregister symbolisiert. Wird als Adreßregister der Stackpointer verwendet, so ersetzen diese beiden Adressierungsarten die Befehle PUSH und POP zur Stackverwaltung Registerindirekte Adressierung mit Displacement Bei der Adressierung mit Displacement wird die effektive Adresse aus dem Inhalt eines Adreßregisters und einer konstanten Adreßdistanz (Displacement) berechnet. Das Displacement ist vorzeichenbehaftet (2er-Komplement) und erlaubt so eine positive und negative Adreßdistanz zur Basisadresse im Adreßregister. Diese Methode wird beim Zugriff auf Daten verwendet, die in einer festen Struktur im Speicher vorliegen, wie z.b. Directoryeinträge im Dateiverwaltungssystem oder Register eines Peripheriebausteins. Durch Ändern der Basisadresse im Adreßregister wird so auf das gleiche Element im nächsten Datensatz zugegriffen bzw. es kann eine variable IO-Basisadresse berücksichtigt werden. In der Assemblersyntax wird das Displacement durch eine Zahl vor dem Adreßregister angegeben.

5 Indizierte Adressierung mit Displacement Wird neben einer Konstanten noch eine variable Adreßdistanz benötigt, die erst zur Laufzeit eines Programms feststeht, so wird die indizierte Adressierung verwendet. Die effektive Adresse wird hier aus der Basisadresse in einem Adreßregister, einem konstanten und einem variablen Adreßversatz aus einem weiteren Register berechnet MOVE D1,$5(A1,D0) Lade die Speicherstelle an der Adresse A1+D0+$5 mit D1.

6 PC-relative Adressierung Eine interessante Variante ist die Verwendung des Befehlszählers (program counter) als Adreßregisters. Die effektive Adresse wird hier immer mit Bezug zum aktuellen Befehlszähler gebildet, d.h. alle Adressen werden nur mehr als relativer Adreßabstand zum Befehlszähler abgespeichert. Die befehlszählerrelative Adressierung ermöglicht es, ein übersetztes Programm mitsamt Daten und Konstanten im Speicher zu verschieben. Der Befehlszähler darf dabei natürlich nicht verändert werden, da sonst das Programm nicht mehr korrekt ablaufen würde. Von den bisher vorgestellten Methoden eignen sich daher nur die indizierte Adressierung oder die Adressierung mit Displacement zur PC-relativen Adressierung. Die Assemblersyntax verwendet die bereits besprochene Schreibweise, statt einem Adreßregister steht in Klammern das Symbol PC für ProgramCounter.

7

8 Assemblerprogramm 1 ; Es werden alle Zahlen von einem Startwert bis zu einem Endwert addiert 2 org $10000 ; Startadresse des Programms 3 STEP equ 1 ; Schrittweite wird als Konstante vereinbart 4 5 clr D0 ; Register D0 wird gelöscht 6 move FIRST,D1 ; Startwert ins Register D1 7 SCH add D1, D0 ; D1 wird zu D0 addiert, ; Ergebnis in D0 8 add #STEP,D1 ; D1 wird um Schrittweite inkrementiert 9 cmp LAST, D1 ; Vergleich von D1 mit dem Endwert 10 ble SCH ; Verzweigung zu SCH, falls Endwert ; noch nicht erreicht ist 11 move D0, SU ; Ergebnis wird in den Speicher kopiert 12 stop # FIRST dc.w 1 ; Speicherplatz für Startwert 15 LAST dc.w 100 ; und Endwert 16 SU ds.w 1 ; Speicherplatz für Ergebnis end ; Ende des Programms Maschinencode im Speicher in hexadezimaler Schreibweise Zeilen nr Adresse OpCode Operandenadres se D A D27C E B F00 FFF C E 4E

9

Mikrocomputertechnik - Programmierung

Mikrocomputertechnik - Programmierung 3 Programmierung Assembler Aufgaben: Übersetzt mnemotechnische Abkürzungen (z.b. move, add...) in die Maschinenbefehle des Prozessors Ermöglicht die Vergabe von Namen für Speicheradressen (Label) Berechnet

Mehr

Technische Informatik 2 Adressierungsarten

Technische Informatik 2 Adressierungsarten Technische Informatik 2 Adressierungsarten Prof. Dr. Miroslaw Malek Sommersemester 2009 www.informatik.hu-berlin.de/rok/ca Thema heute X-Adressmaschine 0-Adressmaschine 1-Adressmaschine 2-Adressmaschine

Mehr

Kurzübersicht MC68000 Mikroprozessor Dokumentversion 1.0 Sebastian Steinhorst

Kurzübersicht MC68000 Mikroprozessor Dokumentversion 1.0 Sebastian Steinhorst Hardwarearchitekturen und Rechensysteme Sommersemester 2009 Kurzübersicht MC68000 Mikroprozessor Dokumentversion 1.0 Sebastian Steinhorst Dieses Dokument erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern

Mehr

Übungen für die Einführung in die Assemblerprogrammierung mit dem Prozessor c515c

Übungen für die Einführung in die Assemblerprogrammierung mit dem Prozessor c515c Übungen für die Einführung in die Assemblerprogrammierung mit dem Prozessor c515c 1 Transportbefehle 1.1 Verwendung nur Akku und Register (R0, R1,... R7) 1.1.1 Kopieren Sie den Wert aus Register1 nach

Mehr

DATEN UND BEFEHLSFORMATE, ADDRESSIERUNGSARTEN UND MASCHINEN- PROGRAMMIERUNGSKONZEPTE

DATEN UND BEFEHLSFORMATE, ADDRESSIERUNGSARTEN UND MASCHINEN- PROGRAMMIERUNGSKONZEPTE D - CA - IV - AA - 1 HUMBOLDT-UNIVERSITÄT ZU BERLIN INSTITUT FÜR INFORMATIK Vorlesung 4 DATEN UND BEFEHLSFORMATE, ADDRESSIERUNGSARTEN UND MASCHINEN- PROGRAMMIERUNGSKONZEPTE Sommersemester 2003 Leitung:

Mehr

Assembler-Programmierung

Assembler-Programmierung Assembler-Programmierung Dr.-Ing. Volkmar Sieh Institut für Informatik 3: Rechnerarchitektur Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg SS 2011 Assembler-Programmierung 1/48 2012-02-29 Assembler-Programmierung

Mehr

Teil 1: Prozessorstrukturen

Teil 1: Prozessorstrukturen Teil 1: Prozessorstrukturen Inhalt: Mikroprogrammierung Assemblerprogrammierung Motorola 6809: ein einfacher 8-Bit Mikroprozessor Mikrocontroller Koprozessoren CISC- und RISC-Prozessoren Intel Pentium

Mehr

Prozessor HC680 fiktiv

Prozessor HC680 fiktiv Prozessor HC680 fiktiv Dokumentation der Simulation Die Simulation umfasst die Struktur und Funktionalität des Prozessors und wichtiger Baugruppen des Systems. Dabei werden in einem Simulationsfenster

Mehr

Technische Informatik 1

Technische Informatik 1 Technische Informatik 1 2 Instruktionssatz Lothar Thiele Computer Engineering and Networks Laboratory Instruktionsverarbeitung 2 2 Übersetzung Das Kapitel 2 der Vorlesung setzt sich mit der Maschinensprache

Mehr

1. Übung - Einführung/Rechnerarchitektur

1. Übung - Einführung/Rechnerarchitektur 1. Übung - Einführung/Rechnerarchitektur Informatik I für Verkehrsingenieure Aufgaben inkl. Beispiellösungen 1. Aufgabe: Was ist Hard- bzw. Software? a Computermaus b Betriebssystem c Drucker d Internetbrowser

Mehr

Mikroprozessoren Grundlagen AVR-Controller Input / Output (I/O) Interrupt Mathematische Operationen

Mikroprozessoren Grundlagen AVR-Controller Input / Output (I/O) Interrupt Mathematische Operationen Mikroprozessoren Grundlagen Aufbau, Blockschaltbild Grundlegende Datentypen AVR-Controller Anatomie Befehlssatz Assembler Speicherzugriff Adressierungsarten Kontrollstrukturen Stack Input / Output (I/O)

Mehr

B1 Stapelspeicher (stack)

B1 Stapelspeicher (stack) B1 Stapelspeicher (stack) Arbeitsweise des LIFO-Stapelspeichers Im Kapitel "Unterprogramme" wurde schon erwähnt, dass Unterprogramme einen so genannten Stapelspeicher (Kellerspeicher, Stapel, stack) benötigen

Mehr

3.0 8051 Assembler und Hochsprachen

3.0 8051 Assembler und Hochsprachen 3.0 8051 Assembler und Hochsprachen Eine kurze Übersicht zum Ablauf einer Programmierung eines 8051 Mikrocontrollers. 3.1 Der 8051 Maschinencode Grundsätzlich akzeptiert ein 8051 Mikrocontroller als Befehle

Mehr

Die Daten (Befehle und numerische Daten) werden in Form von BIT-Folgen verarbeitet.

Die Daten (Befehle und numerische Daten) werden in Form von BIT-Folgen verarbeitet. Übung Nr. 1b: MIKROPROZESSOR, Hewlett - Packard µ-lab en sind kleine Computer, die mit externen Geräten Daten austauschen können. Sie verfügen über Speicher, um Programme und Daten zu speichern und Eingangsund

Mehr

2. Rechnerarchitektur 2.1 einfache Computer

2. Rechnerarchitektur 2.1 einfache Computer Fakultät Informatik Institut Systemarchitektur Professur Rechnernetze WS 2012 LV Informatik-I für Verkehrsingenieure 2. Rechnerarchitektur 2.1 einfache Computer Dr. rer.nat. D. Gütter Mail: WWW: Dietbert.Guetter@tu-dresden.de

Mehr

Ergänzungen zum Manual OS V 2.05/2.06

Ergänzungen zum Manual OS V 2.05/2.06 Ergänzungen zum Manual OS V 2.05/2.06 SYSTEMRESOURCEN - PROGRAMM DOWNLOAD - Ab der Betriebssystemversion 2.05 haben die C-Control Units M-2.0 und Station 2.0 die Möglichkeit das Anwenderprogramm von einem

Mehr

HC680 PROGRAMMER'S REFERENCE MANUAL

HC680 PROGRAMMER'S REFERENCE MANUAL HC680 PROGRAMMER'S REFERENCE MANUAL Programmieranleitung Mnemonic Assembler Maschinenbefehl Wirkung /Bedeutung Register (0 bis 3 allg. Reg.) Ope- Opcode/Binärcode - Adressierungsart - Nr Bez. xx Bin Art

Mehr

68000 Assembler J. Teepe

68000 Assembler J. Teepe 68 Assembler J. Teepe 2 J. Teepe 68 Assembler Inhaltsverzeichnis I N H A L T S V E R Z E I C H N I S Kapitel Einführung... 7. Übersicht der Computersprachen... 7.. Maschinencode - Assembler... 8..2 Höhere

Mehr

Was kann ein Assembler?

Was kann ein Assembler? Assemblerprogrammierung Assembler und Maschinensprache Befehle und Pseudo-Befehle C-Konstrukte in Assembler übersetzt Aufrufkonventionen (ABI) Der netwide assembler nasm Binärformate Was ist ein Assembler?

Mehr

12. Maschinennahes Programmieren

12. Maschinennahes Programmieren 12. Maschinennahes Programmieren Der Kern jedes Computers oder jeder Microcontroller-gestützten Schaltung ist ein Prozessor: in Hochleistungsservern sind es 64-Bit-Prozessoren (z.b. vom Typ Spark oder

Mehr

Befehlssatz AVR RISC Controller

Befehlssatz AVR RISC Controller Befehlssatz AVR RISC Controller Design-Philosophie des AVR Befehlssatzes Assembler-Sprache AVR-Befehlssatz Philosophie RISC = Reduced Instruction Set Computing keine komplexen Befehle möglichst symmetrischer

Mehr

7a. Rechnerarchitektur und Grundzüge der Assemblerprogrammierung

7a. Rechnerarchitektur und Grundzüge der Assemblerprogrammierung 7a. Rechnerarchitektur und Grundzüge der Assemblerprogrammierung Inhalt: Schichtenmodell x86-architektur und x86-assemblerprogrammierung Assemblersprache und Einbindung in C 1 Schichtenmodell Strukturierung

Mehr

Betriebssysteme Teil 6: Hardware-Schicht II

Betriebssysteme Teil 6: Hardware-Schicht II Betriebssysteme Teil 6: Hardware-Schicht II 13.11.15 1 Literatur [6-1] Engelmann, Lutz (Hrsg.): Abitur Informatik Basiswissen Schule. Duden-Verlag, 2003, S.43-53, 214-224, 239-242, S. 267-299,304-313 [6-2]

Mehr

Rechnerarchitektur und Betriebssysteme (CS201): AVR-CPU und -Assembler

Rechnerarchitektur und Betriebssysteme (CS201): AVR-CPU und -Assembler Rechnerarchitektur und Betriebssysteme (CS201): AVR-CPU und -Assembler 1. Oktober 2013 Prof. Dr. Christian Tschudin Departement Mathematik und Informatik, Universität Basel Wiederholung / Diskussion 1.

Mehr

Grundlagen der Programmiersprache C++

Grundlagen der Programmiersprache C++ / TU Braunschweig Grundlagen der Programmiersprache C++ Um den Studierenden den Einstieg in die FE-Programmierung zu erleichtern werden die wesentlichen Elemente eines C-Programmes beschrieben, soweit

Mehr

Maschinensprache und Assembler

Maschinensprache und Assembler 4. Befehle, die ein Digitalrechner ausführen soll, müssen binär codiert vorliegen. Diese Befehle werden als Maschinenbefehle bezeichnet. Will man z.b. beim 8051 den Inhalt des Accus in das Register R2

Mehr

4.2 Universalrechner: Schaltung unabhängig vom Problem 185

4.2 Universalrechner: Schaltung unabhängig vom Problem 185 4.2 Universalrechner: Schaltung unabhängig vom Problem 85 a) Geben Sie binär die Befehlsworte an, mit denen Sie die Eingänge a, b und c in die Register R, R2 und R übernehmen. K D M4 M M2 M Kommentar XXXXXXXXXXX

Mehr

Wer in der Grundschule ein wenig aufgepasst hat, sollte in der Lage sein schriftlich eine Zahl durch eine zweite zu teilen.

Wer in der Grundschule ein wenig aufgepasst hat, sollte in der Lage sein schriftlich eine Zahl durch eine zweite zu teilen. Teilen binär Teil 1 - Vorzeichenlose Ganzzahlen ============ Irgendwann steht jeder Programmieren vor diesem Problem. Wie teile ich eine Binärzahl durch eine zweite? Wer in der Grundschule ein wenig aufgepasst

Mehr

Betriebssysteme Teil 4: Übersetzung von C-Programmen

Betriebssysteme Teil 4: Übersetzung von C-Programmen Betriebssysteme Teil 4: Übersetzung von C-Programmen 18.10.13 1 Übersicht Übersetzungsprozess gcc(i) als Steuerprogramm Assembler Binder Hauptprogramme in C In dieser Einheit werden nur die Grundprinzipien

Mehr

Die Befehle mit dem Ziel IP sind nichts anderes als Sprungbefehle, sie sind unten noch mal aufgeführt.

Die Befehle mit dem Ziel IP sind nichts anderes als Sprungbefehle, sie sind unten noch mal aufgeführt. Die Befehle des Modellrechners in übersichtlichen Tabellen: Alle Opcodes sind Hexadezimal angegeben (s.u.). 1.) Die Ladebefehle zwischen den einzelnen Registern. In der oberen Zeile steht jeweils die Quelle

Mehr

Technische Informatik 1 Übung 2 Assembler (Rechenübung) Georgia Giannopoulou (ggeorgia@tik.ee.ethz.ch) 22./23. Oktober 2015

Technische Informatik 1 Übung 2 Assembler (Rechenübung) Georgia Giannopoulou (ggeorgia@tik.ee.ethz.ch) 22./23. Oktober 2015 Technische Informatik 1 Übung 2 Assembler (Rechenübung) Georgia Giannopoulou (ggeorgia@tik.ee.ethz.ch) 22./23. Oktober 2015 Ziele der Übung Aufgabe 1 Aufbau und Aufruf von Funktionen in Assembler Codeanalyse

Mehr

Mikrocomputertechnik. Einadressmaschine

Mikrocomputertechnik. Einadressmaschine technik Einadressmaschine Vorlesung 2. Mikroprozessoren Einführung Entwicklungsgeschichte Mikroprozessor als universeller Baustein Struktur Architektur mit Akku ( Nerdi) FH Augsburg, Fakultät für Elektrotechnik

Mehr

Der MS-DOS Standardmonitor und Debugger DEBUG

Der MS-DOS Standardmonitor und Debugger DEBUG Einfache Assemblerprogrammierung mit DOS-DEBUG 1/7 Auf Personalcomputern kann in der Regel leicht eine einfache Umgebung zur Software-Entwicklung für die Intel Rechnerfamilie 80x86 eingerichtet werden.

Mehr

Betriebssysteme. Dipl.-Ing.(FH) Volker Schepper

Betriebssysteme. Dipl.-Ing.(FH) Volker Schepper Speicherverwaltung Real Mode Nach jedem starten eines PC befindet sich jeder x86 (8086, 80386, Pentium, AMD) CPU im sogenannten Real Mode. Datenregister (16Bit) Adressregister (20Bit) Dadurch lassen sich

Mehr

Übungscomputer mit Prozessor 8085 - Bedienungsanleitung

Übungscomputer mit Prozessor 8085 - Bedienungsanleitung Seite 1 von 9 Pinbelegung der Steckerleisten im Übungsgerät Seite 2 von 9 Inbetriebnahme: Schalter S1, S2, und S3 in Stellung 1 (oben) schalten. Spannung 5 V anlegen. ACHTUNG auf Polarität achten. Taste

Mehr

Besprechung des 3. Übungsblattes MIMA-Interpreter MIMA-Aufgabe: Primzahltest Weitere MIMA-Aufgaben online

Besprechung des 3. Übungsblattes MIMA-Interpreter MIMA-Aufgabe: Primzahltest Weitere MIMA-Aufgaben online Themen heute Besprechung des 3. Übungsblattes MIMA-Interpreter MIMA-Aufgabe: Primzahltest Weitere MIMA-Aufgaben online Besprechung des 3. Übungsblattes Aufgabe 3 Speicherplätze für Mikrocode-Anweisungen

Mehr

IT- Handbuch für Fachinformatiker, 7. Auflage: Text- Lösungen Sascha Kersken

IT- Handbuch für Fachinformatiker, 7. Auflage: Text- Lösungen Sascha Kersken IT- Handbuch für Fachinformatiker, 7. Auflage: Text- Lösungen Sascha Kersken Im Folgenden finden Sie jeweils die korrekte Antwort zu den im Buch abgedruckten Prüfungsfragen, soweit die Antworten in Textform

Mehr

5.BMaschinensprache und Assembler

5.BMaschinensprache und Assembler Die Maschinenprogrammebene eines Rechners Jörg Roth 268 5.BMaschinensprache und Assembler Die vom Prozessor ausführbaren Befehle liegen im Binärformat vor. Nur solche Befehle sind direkt ausführbar. So

Mehr

Fehlerkorrektur Bild 3.190 Demoprozessor

Fehlerkorrektur Bild 3.190 Demoprozessor 7 Prozessor 3 0 Flags C V N Z A IP 0 SP AB 8 MS W/R DB 4 00h..6Fh Daten Speicher 70h..70h PA 71h..71h PB 72h..73h PC 74h..76h PD 80h..FFh Programm Speicher Fehlerkorrektur Bild 3.190 Demoprozessor Die

Mehr

Unterprogramme, Pointer und die Übergabe von Arrays

Unterprogramme, Pointer und die Übergabe von Arrays Unterprogramme, Pointer und die Übergabe von Arrays Unterprogramme Wie schon im Abschnitt über Funktionen erwähnt, versteht man unter einem Unterprogramm im engeren Sinn eine Prozedur, welche die Werte

Mehr

Erweiterung der Aufgabe. Die Notenberechnung soll nicht nur für einen Schüler, sondern für bis zu 35 Schüler gehen:

Erweiterung der Aufgabe. Die Notenberechnung soll nicht nur für einen Schüler, sondern für bis zu 35 Schüler gehen: VBA Programmierung mit Excel Schleifen 1/6 Erweiterung der Aufgabe Die Notenberechnung soll nicht nur für einen Schüler, sondern für bis zu 35 Schüler gehen: Es müssen also 11 (B L) x 35 = 385 Zellen berücksichtigt

Mehr

Instruktionssatz-Architektur

Instruktionssatz-Architektur Institut für Informatik 3: Rechnerarchitektur Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg WS 2005/2006 Übersicht 1 Einleitung 2 Bestandteile der ISA 3 CISC / RISC Übersicht 1 Einleitung 2 Bestandteile

Mehr

Tutorübung 7: Mikroprogrammierung I

Tutorübung 7: Mikroprogrammierung I Tutorübung 7: Mikroprogrammierung I Vorlesung Einführung in die Technische Informatik (ETI) Lehrstuhl für Rechnertechnik und Rechnerorganisation Institut für Informatik 10 Technische Universität München

Mehr

1.7 Assembler Programmierung

1.7 Assembler Programmierung 1.7 Assembler Programmierung Die nach außen sichtbare Programmierschnittstelle eines Prozessors ist der Befehlscode. Dies ist eine binäre Dateninformation, die vom Prozessor Byte für Byte abgearbeitet

Mehr

Kapitel 04: Das erste Projekt Abschnitt 04: Überblick über das Programm

Kapitel 04: Das erste Projekt Abschnitt 04: Überblick über das Programm Kapitel 04: Das erste Projekt Abschnitt 04: Überblick über das Programm Beim Durchgehen des Programms will ich die verschiedenen Abschnitte zeigen, aus denen jedes ATmega-Assemblerprogramm besteht. Da

Mehr

COMPILER & CODE ANALYSE. Eine Einführung in die Code Analyse auf Grundlage von Compilern und deren Optimierung. 1

COMPILER & CODE ANALYSE. Eine Einführung in die Code Analyse auf Grundlage von Compilern und deren Optimierung. 1 1 COMPILER & CODE ANALYSE Eine Einführung in die Code Analyse auf Grundlage von Compilern und deren Optimierung. 1 INHALT Einleitung Werkzeuge Compiler Aufbau Optimierung Beispiel Code Analyse Einführung

Mehr

x86 Assembler Praktische Einführung Sebastian Lackner Michael Müller 3. Juni 2013

x86 Assembler Praktische Einführung Sebastian Lackner Michael Müller 3. Juni 2013 x86 Assembler Praktische Einführung Sebastian Lackner Michael Müller 3. Juni 2013 1 / 53 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 2 Assembler Syntax, Register und Flags 3 Hauptspeicher 4 Stack 5 Assemblerbefehle

Mehr

Klausur zur Mikroprozessortechnik

Klausur zur Mikroprozessortechnik Prof. Dr. K. Wüst WS 2001 FH Gießen Friedberg, FB MNI Studiengang Informatik Klausur zur Mikroprozessortechnik Nachname: Vorname: Matrikelnummer: 7.3.2001 Punkteverteilung Aufgabe Punkte erreicht 1 3 2

Mehr

a. Flipflop (taktflankengesteuert) Wdh. Signalverläufe beim D-FF

a. Flipflop (taktflankengesteuert) Wdh. Signalverläufe beim D-FF ITS Teil 2: Rechnerarchitektur 1. Grundschaltungen der Digitaltechnik a. Flipflop (taktflankengesteuert) Wdh. Signalverläufe beim D-FF b. Zähler (Bsp. 4-Bit Zähler) - Eingang count wird zum Aktivieren

Mehr

Karlsruher Institut für Technologie

Karlsruher Institut für Technologie Karlsruher Institut für Technologie Lehrstuhl für Programmierparadigmen Sprachtechnologie und Compiler WS 2010/2011 Dozent: Prof. Dr.-Ing. G. Snelting Übungsleiter: Matthias Braun Lösung zu Übungsblatt

Mehr

lldeckblatt Migration von AWL-Programmen nach S7-1500 STEP 7 (TIA Portal) V12 FAQ Januar 2013 Service & Support Answers for industry.

lldeckblatt Migration von AWL-Programmen nach S7-1500 STEP 7 (TIA Portal) V12 FAQ Januar 2013 Service & Support Answers for industry. lldeckblatt Migration von -Programmen nach S7-1500 STEP 7 (TIA Portal) V12 FAQ Januar 2013 Service & Support Answers for industry. Migration von -Programmen nach S7-1500 Dieser Beitrag stammt aus dem Siemens

Mehr

3 Assembler- und Maschinenbefehle, Programmablauf-Steuerung

3 Assembler- und Maschinenbefehle, Programmablauf-Steuerung 3 Assembler- und Maschinenbefehle, Programmablauf-Steuerung In der Vorlesung wurde folgendes Beispiel-Programm in der höheren Programmiersprache C vorgestellt: int x=0; int i= 0; for (i=1;i

Mehr

Multitasking / virtuelle Maschinen mittels Atmel AVR- Mikrocontrollern (Simple & Stupid)

Multitasking / virtuelle Maschinen mittels Atmel AVR- Mikrocontrollern (Simple & Stupid) VM/AVR SIMPLE & STUPID 1 Multitasking / virtuelle Maschinen mittels Atmel AVR- Mikrocontrollern (Simple & Stupid) Stand: 26. 1. 2010 Zweck: Elementare Demonstration der Mehrprogrammausführung auf Grundlage

Mehr

Wie arbeiten Computer?

Wie arbeiten Computer? Autor: Ortmann, Jürgen. Titel: Wie arbeiten Computer? Quelle: Einführung in die PC-Grundlagen. München, 8. Auflage, 2003. S. 29-41. Verlag: Addison-Wesley Verlag. Die Veröffentlichung erfolgt mit freunlicher

Mehr

Stephan Brumme, SST, 2.FS, Matrikelnr. 70 25 44

Stephan Brumme, SST, 2.FS, Matrikelnr. 70 25 44 Aufgabe 33 a) Der Pseudobefehl move $rd,$rs wird als addu $rd,$0,$rs übersetzt. Dabei macht sich SPIM zunutze, dass das Register $0 immer Null ist. Somit wird das Register $rd ersetzt durch $rd=0+$rs=$rs,

Mehr

0 C (Carry) Überlauf des 8ten Bits. 1 DC (Digit Carry) Überlauf des 4ten Bits. Mnemonic Parameter Beschreibung Status-Flags.

0 C (Carry) Überlauf des 8ten Bits. 1 DC (Digit Carry) Überlauf des 4ten Bits. Mnemonic Parameter Beschreibung Status-Flags. 3. Assembler-Programmierung Der PIC 16F84A Microcontroller kennt 35 verschiedene Befehle. Für eine ausführliche Beschreibung aller Befehle siehe PIC16F84A-Datenblatt Kapitel 7.1. 3.1 Wichtige Flaggen im

Mehr

L3. Datenmanipulation

L3. Datenmanipulation L Datenmanipulation Aufbau eines Computers Prozessor, Arbeitsspeicher und system Maschinensprachen und Maschinenbefehle Beispiel einer vereinfachten Maschinensprache Ausführung des Programms und Befehlszyklus

Mehr

Die Software-/Hardeware-Hierarchie

Die Software-/Hardeware-Hierarchie Umgangssprache Spezifikationssprache Hohe Programmiersprache Assembler Maschinencode Microcode Gatter Physik mach Primzahl i p: p(modi) > 0 for (i=; i*i

Mehr

Mikroprozessor als universeller digitaler Baustein

Mikroprozessor als universeller digitaler Baustein 2. Mikroprozessor 2.1 Allgemeines Mikroprozessor als universeller digitaler Baustein Die zunehmende Integrationsdichte von elektronischen Schaltkreisen führt zwangsläufige zur Entwicklung eines universellen

Mehr

Atmel AVR für Dummies

Atmel AVR für Dummies Atmel AVR für Dummies fd0@koeln.ccc.de 29.12.2005 Übersicht 1 Hardware Kurzvorstellung Atmega8 Programmierkabel (Eigenbau vs. Kommerzlösung) Alternative: Bootloader (Programmieren via rs232) Software Speicher

Mehr

Funktionaler Aufbau eines Computers Untersuchung von Delphi-Compilaten

Funktionaler Aufbau eines Computers Untersuchung von Delphi-Compilaten Funktionaler Aufbau eines Computers Im Folgenden soll der Weg untersucht werden, wie ein Programm, das von einem Compiler/Interpreter in Maschinencode übertragen wurde, schließlich vom Prozessor abgearbeitet

Mehr

Name: ES2 Klausur Thema: ARM 25.6.07. Name: Punkte: Note:

Name: ES2 Klausur Thema: ARM 25.6.07. Name: Punkte: Note: Name: Punkte: Note: Hinweise für das Lösen der Aufgaben: Zeit: 95 min. Name nicht vergessen! Geben Sie alle Blätter ab. Die Reihenfolge der Aufgaben ist unabhängig vom Schwierigkeitsgrad. Erlaubte Hilfsmittel

Mehr

1 Einleitung zum RISC Prozessor

1 Einleitung zum RISC Prozessor 1 Einleitung zum RISC Prozessor Wesentliche Entwicklungsschritte der Computer-Architekturen [2, 3]: Familienkonzept von IBM mit System/360 (1964) und DEC mit PDP-8 (1965) eingeführt: Gleiche Hardware-Architekturen

Mehr

Steuern des GSR-Interface mit QBasic

Steuern des GSR-Interface mit QBasic Steuern des GSR-Interface mit QBasic Erstellt von Jochen Sendler, Geschwister-Scholl-Realschule Mannheim Inhaltsverzeichnis 1. Die Programmiersprache QBasic 3 2. Starten von QBasic 3 3. Ansteuern einzelner

Mehr

VBA Grundlagen. VBA Grundlagen - Steuerelemente. VBA Grundlagen - Variable. VBA Grundlagen Namensbildung, Kommentar

VBA Grundlagen. VBA Grundlagen - Steuerelemente. VBA Grundlagen - Variable. VBA Grundlagen Namensbildung, Kommentar VBA Grundlagen Basic = Programmiersprache (Beginners All Purpose Symbolic Instruction Code). Wurde 1964 als einfache Programmiersprache entwickelt. Bestandteil vom Anfang des MS-DOS (1981) an als BASICA,

Mehr

C Überlebenstraining

C Überlebenstraining C Überlebenstraining Dies ist nur ein Schnellkurs in C, der genug Einstiegswissen vermitteln soll, daß weiterführende Literatur schnell benutzt werden kann. Dies ist kein vollständiger Programmier oder

Mehr

Direkter Zugriff auf I/O-Ports bzw. CPU-Register

Direkter Zugriff auf I/O-Ports bzw. CPU-Register MAX-P- und P-Bibliotheken Direkter I/O-Zugriff 1 Direkter Zugriff auf I/O-Ports bzw. PU-Register Die auf dem X-MAX-1 verwendete PU AMD S400 bietet über die Standard-P- alität (486-kompatibel) hinaus eine

Mehr

Skriptum Mikrocontroller-Systeme. Kapitel 6: Kapitel 7:

Skriptum Mikrocontroller-Systeme. Kapitel 6: Kapitel 7: Hochschule Karlsruhe Fakultät Elektro- und Informationstechnik Studiengang Energie- und Automatisierungstechnik Skriptum Mikrocontroller-Systeme Kapitel 6: Befehlssatz des Mikrocontrollers C517 Kapitel

Mehr

3 Variablen. 3.1 Allgemeines. 3.2 Definition und Verwendung von Variablen

3 Variablen. 3.1 Allgemeines. 3.2 Definition und Verwendung von Variablen 3 Variablen 3.1 Allgemeines Variablen werden in Prozeduren, Mustern und Parameter-Dokumenten definiert und verwendet und bei der Jobgenerierung durch die Werte, die ihnen zugewiesen werden, ersetzt. Variablen

Mehr

Technische Informatik I. Übung 3 Speicherhierarchie. v t d 0 d 1 d 2 d 3 0 1 2 3. Technische Informatik I Übung 3. Technische Informatik I Übung 3

Technische Informatik I. Übung 3 Speicherhierarchie. v t d 0 d 1 d 2 d 3 0 1 2 3. Technische Informatik I Übung 3. Technische Informatik I Übung 3 Institut für Kommunikationsnetze und Rechnersysteme Technische Informatik I Paul J. Kühn, Matthias Meyer Übung 3 Speicherhierarchie Inhaltsübersicht Aufgabe 3.1 Daten-Cache Aufgabe 3.2 Virtueller Speicher

Mehr

Kap.2 Befehlsschnittstelle. Prozessoren, externe Sicht

Kap.2 Befehlsschnittstelle. Prozessoren, externe Sicht Kap.2 Befehlsschnittstelle Prozessoren, externe Sicht 2.1 elementare Datentypen, Operationen 2.2 logische Speicherorganisation 2.3 Maschinenbefehlssatz 2.4 Klassifikation von Befehlssätzen 2.5 Unterbrechungen

Mehr

Zahlensysteme. Digitale Rechner speichern Daten im Dualsystem 435 dez = 1100110011 binär

Zahlensysteme. Digitale Rechner speichern Daten im Dualsystem 435 dez = 1100110011 binär Zahlensysteme Menschen nutzen zur Angabe von Werten und zum Rechnen vorzugsweise das Dezimalsystem Beispiel 435 Fische aus dem Teich gefischt, d.h. 4 10 2 + 3 10 1 +5 10 0 Digitale Rechner speichern Daten

Mehr

Compiler und Codegenerierung. Hw-Sw-Co-Design

Compiler und Codegenerierung. Hw-Sw-Co-Design Compiler und Codegenerierung Hw-Sw-Co-Design Wo sind wir? System Verhalten Modul Architektur Block SW HW Logik Struktur Compiler und Codegenerierung Compiler - Aufbau Codegenerierung Codeoptimierung Codegenerierung

Mehr

Einführung in die technische Informatik

Einführung in die technische Informatik Einführung in die technische Informatik Christopher Kruegel chris@auto.tuwien.ac.at http://www.auto.tuwien.ac.at/~chris Betriebssysteme Aufgaben Management von Ressourcen Präsentation einer einheitlichen

Mehr

Grundlagen der Adreßrechnung

Grundlagen der Adreßrechnung REHNERARHITEKTUR 2 - GRUNDLAGEN DER ADREßREHNUNG 1 Grundlagen der Adreßrechnung Im folgenden wollen wir elementare Adressierungsweisen und Rechengänge betrachten, mit denen effektive Adressen berechnet

Mehr

3 Rechnen und Schaltnetze

3 Rechnen und Schaltnetze 3 Rechnen und Schaltnetze Arithmetik, Logik, Register Taschenrechner rste Prozessoren (z.b. Intel 4004) waren für reine Rechenaufgaben ausgelegt 4 4-Bit Register 4-Bit Datenbus 4 Kbyte Speicher 60000 Befehle/s

Mehr

VisualBasic - Variablen

VisualBasic - Variablen Typisch für alle Basic-Dialekte ist die Eigenschaft, dass Variablen eigentlich nicht deklariert werden müssen. Sobald Sie einen Bezeichner schreiben, der bisher nicht bekannt war, wird er automatisch angelegt

Mehr

Kapitel VI. Speicherverwaltung. Speicherverwaltung

Kapitel VI. Speicherverwaltung. Speicherverwaltung Kapitel VI Speicherverwaltung 1 Speicherverwaltung Computer exekutiert Programme (mit Daten) im Hauptspeicher. Hauptspeicher: Großes Array von Wörtern (1 oder mehrere Bytes) Jedes Wort hat eine eigene

Mehr

Applikation 5030. Kommunikation mit der PA-CONTROL Touch über ModbusTCP

Applikation 5030. Kommunikation mit der PA-CONTROL Touch über ModbusTCP Applikation 5030 Kommunikation mit der PA-CONTROL Touch über ModbusTCP Kurzfassung: In dieser Applikationsschrift wird aufgezeigt, wie mit dem Modbus-TCP-Protokoll über die TCP/IP-Schnittstelle mit der

Mehr

Zahlensysteme: Oktal- und Hexadezimalsystem

Zahlensysteme: Oktal- und Hexadezimalsystem 20 Brückenkurs Die gebräuchlichste Bitfolge umfasst 8 Bits, sie deckt also 2 8 =256 Möglichkeiten ab, und wird ein Byte genannt. Zwei Bytes, also 16 Bits, bilden ein Wort, und 4 Bytes, also 32 Bits, formen

Mehr

Ausbildungsunterlage für die durchgängige Automatisierungslösung Totally Integrated Automation (T I A) MODUL B4 Datenbausteine

Ausbildungsunterlage für die durchgängige Automatisierungslösung Totally Integrated Automation (T I A) MODUL B4 Datenbausteine Ausbildungsunterlage für die durchgängige Automatisierungslösung Totally Integrated Automation (T I A) MODUL B4 T I A Ausbildungsunterlage Seite 1 von 18 Modul B4 Diese Unterlage wurde von Siemens A&D

Mehr

Rechnerarchitektur und systemnahe Programmierung

Rechnerarchitektur und systemnahe Programmierung Leitprogramm Informatik: Rechnerarchitektur und systemnahe Programmierung in Assembler Schultyp: Gymnasium Klasse: 12 Fachliche Vorkenntnisse: Bearbeitungsdauer: Autoren: Betreuer: Die Schüler sollten

Mehr

Compiler: Vom Code zum Maschinen-Code. C Programmierung - Vorlesung 2 Hochschule Regensburg 19.03.2012 Universitätsstraße 31, 93053 Regensburg

Compiler: Vom Code zum Maschinen-Code. C Programmierung - Vorlesung 2 Hochschule Regensburg 19.03.2012 Universitätsstraße 31, 93053 Regensburg Compiler: Vom Code zum Maschinen-Code C Programmierung - Vorlesung 2 Hochschule Regensburg 19.03.2012 Universitätsstraße 31, 93053 Regensburg Prof. Dr. Jan Dünnweber Zusammenhänge: C und Assembler Hochsprachen

Mehr

Praktikum Mikrocomputertechnik

Praktikum Mikrocomputertechnik Anleitung zum Praktikum Mikrocomputertechnik Im Praktikum wird der Mikrocontroller 68332 von Motorola verwendet. Dieser Mikrocontroller besteht aus einer 32-Bit CPU und integrierten Peripheriebausteinen

Mehr

Steuerungen. 4 Typen verbindungsprogrammierte Steuerung (VPS), speicherprogrammierte Steuerung (SPS), Mikrokontroller (MC) und Industrie-PCs (IPC)

Steuerungen. 4 Typen verbindungsprogrammierte Steuerung (VPS), speicherprogrammierte Steuerung (SPS), Mikrokontroller (MC) und Industrie-PCs (IPC) Steuerungen 4 Typen verbindungsprogrammierte Steuerung (VPS), speicherprogrammierte Steuerung (SPS), Mikrokontroller (MC) und Industrie-PCs (IPC) VPS - Funktion der Steuerung in der Schaltungstopologie

Mehr

Microsoft Excel 2013 Automatisches Ausfüllen

Microsoft Excel 2013 Automatisches Ausfüllen Hochschulrechenzentrum Justus-Liebig-Universität Gießen Microsoft Excel 2013 Automatisches Ausfüllen Automatisches Ausfüllen in Excel 2013 Seite 1 von 10 Inhaltsverzeichnis Lineare Reihen erstellen...

Mehr

Die Mikroprogrammebene eines Rechners

Die Mikroprogrammebene eines Rechners Die Mikroprogrammebene eines Rechners Das Abarbeiten eines Arbeitszyklus eines einzelnen Befehls besteht selbst wieder aus verschiedenen Schritten, z.b. Befehl holen Befehl dekodieren Operanden holen etc.

Mehr

Informationssysteme Semesterwoche 3

Informationssysteme Semesterwoche 3 Informationssysteme Semesterwoche 3 Teil 1: Zahlen und Logik A) Aufgaben zu den ganzen Zahlen 1. Konvertieren Sie die folgenden Zahlen in die Binärform: 1984 / 2 = 992 0 (LSB) / 2 = 496 0 / 2 = 248 0 /

Mehr

1 Aufgaben zu Wie funktioniert ein Computer?

1 Aufgaben zu Wie funktioniert ein Computer? 71 1 Aufgaben zu Wie funktioniert ein Computer? Netzteil a) Welche Spannungen werden von PC-Netzteilen bereitgestellt? 3.3 V, 5 V, 12 V, -5 V, -12 V. b) Warum können PC-Netzteile hohe Leistungen liefern,

Mehr

Technische Informatik 2: Addressierung und Befehle

Technische Informatik 2: Addressierung und Befehle Technische Informatik 2: Addressierung und Befehle Memory Map Programm Speicher: Adresse $000-$FFF max. 4096 Byte für kompiliertes Programm Data Memory: Adresse $0000-$FFFF 32 8Bit Register 64 I/O Register

Mehr

Johann Wolfgang Goethe-Universität

Johann Wolfgang Goethe-Universität Flynn sche Klassifikation SISD (single instruction, single data stream): IS IS CU PU DS MM Mono (Mikro-)prozessoren CU: Control Unit SM: Shared Memory PU: Processor Unit IS: Instruction Stream MM: Memory

Mehr

Algorithmen und Datenstrukturen (ESE) Entwurf, Analyse und Umsetzung von Algorithmen (IEMS) WS 2012 / 2013. Vorlesung 9, Dienstag 18.

Algorithmen und Datenstrukturen (ESE) Entwurf, Analyse und Umsetzung von Algorithmen (IEMS) WS 2012 / 2013. Vorlesung 9, Dienstag 18. Algorithmen und Datenstrukturen (ESE) Entwurf, Analyse und Umsetzung von Algorithmen (IEMS) WS 2012 / 2013 Vorlesung 9, Dienstag 18. Dezember 2012 (Performance Tuning, Profiling, Maschinencode) Prof. Dr.

Mehr

9.0 Komplexe Schaltwerke

9.0 Komplexe Schaltwerke 9.0 Komplexe Schaltwerke Die Ziele dieses Kapitels sind: Lernen komplexe Schaltwerke mittels kleinerer, kooperierender Schaltwerke zu realisieren Verstehen wie aufgabenspezifische Mikroprozessoren funktionieren

Mehr

9 Strukturierte Programmierung

9 Strukturierte Programmierung 9 Die "strukturierte Programmierung" ist entstanden aus dem Wunsch, die Korrektheit von Programmen beweisen zu können. Dies wäre ein ziemlich hoffnungsloses Unterfangen, wenn jede beliebige Programmstruktur

Mehr

Elementare logische Operationen

Elementare logische Operationen RECHNERARCHITEKTUR 2 - ELEMENTARE LOGISCHE OPERATIONEN 1 Elementare logische Operationen Modifizieren, Testen,Vergleichen In diesem Abschnitt wollen wir zeigen, wie man mit den elementaren logischen Verknüpfungen

Mehr

Grundlagen der Informatik. Prof. Dr. Stefan Enderle NTA Isny

Grundlagen der Informatik. Prof. Dr. Stefan Enderle NTA Isny Grundlagen der Informatik Prof. Dr. Stefan Enderle NTA Isny 2 Datenstrukturen 2.1 Einführung Syntax: Definition einer formalen Grammatik, um Regeln einer formalen Sprache (Programmiersprache) festzulegen.

Mehr

Mikrocontroller effektiv in C programmieren - ein noch unbekanntes Land

Mikrocontroller effektiv in C programmieren - ein noch unbekanntes Land Mikrocontroller effektiv in C programmieren- ein noch unbekanntes Land Mikrocontroller effektiv in C programmieren - ein noch unbekanntes Land HS Pforzheim Fakultät Technik Mikrocontroller-Labor Tiefenbronner

Mehr

Zähler- und Zeitgeber-Baugruppen

Zähler- und Zeitgeber-Baugruppen Zähler- und Zeitgeber-Baugruppen Sinn: häufig müssen Zeitbedingungen eingehalten werden z.b.: einige ms warten, Häufigkeit von Ereignissen zählen etc... Lösung: 1.) Zeitschleifen = Programm abarbeiten,

Mehr

Fachhochschule Kaiserslautern Fachbereich Angewandte Ingenieurwissenschaften WS2010/11. Zeitpunkt der Prüfung: 18.01.2011 Beginn: 10.

Fachhochschule Kaiserslautern Fachbereich Angewandte Ingenieurwissenschaften WS2010/11. Zeitpunkt der Prüfung: 18.01.2011 Beginn: 10. Lehrprozessor: Coldfire MCF-5272 Zeitpunkt der Prüfung: 18.01.2011 Beginn: 10.45 Uhr Raum: Aula Bearbeitungszeit: 180 Minuten Erlaubte Hilfsmittel: Gedrucktes Vorlesungsskript von Prof. Neuschwander mit

Mehr

Einführung in AVR-Assembler

Einführung in AVR-Assembler Einführung in AVR-Assembler Easterhack 2008 Chaos Computer Club Cologne Stefan Schürmans, BlinkenArea stefan@blinkenarea.org Version 1.0.4 Easterhack 2008 Einführung in AVR-Assembler 1 Inhalt Vorstellung

Mehr