MARKTÜBERSICHT. Editorial DZ PRIVATBANK. Ausgabe 04/2015 KURSSCHWANKUNGEN NEHMEN DEUTLICH ZU SIRTAKI UM FINANZIERUNG GRIECHENLANDS

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1 Ausgabe 04/2015 Editorial KURSSCHWANKUNGEN NEHMEN DEUTLICH ZU SIRTAKI UM FINANZIERUNG GRIECHENLANDS Im März sah sich das Handelsgeschehen an den internationalen Finanzmärkten zunehmenden Kursschwankungen ausgesetzt. Angesichts aufkommender Sorgen, dass die jüngste Kursrallye den wirtschaftlichen Realitäten zu weit vorausgeeilt sein könnte, erhielt die allgemein hohe Zuversicht erhebliche Dämpfer. In Folge schritten die Investoren mehrfach zu Gewinnmitnahmen, so dass die Kurse auf breiter Front nachgaben. Neue Meldungen über die finanzielle Situation Griechenlands trugen ebenfalls ihren Teil bei. Spekuliert wurde unter anderem über ein neues Hilfspaket von bis zu 50 Mrd. Euro, um die Zahlungsfähigkeit Athens zu sichern. Für einen wiederholten Vertrauensverlust sorgte die griechischen Regierung gleich selbst: So hatten hochrangige Vertreter Athens etwa mit Flüchtlingsströmen gedroht, Reparationsforderungen an Deutschland gestellt, auf die Möglichkeit von Enteignungen hingewiesen und abermals einen Schuldenschnitt eingefordert. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) sah sich heftiger Kritik ausgesetzt, obwohl die Notenbank seit geraumer Zeit die Finanzierung des Landes und die Liquidität im Finanzsektor sicherstellt. Im Laufe des Monats hat die EZB den Rahmen der Notfallhilfen für griechische Banken auf 71 Mrd. Euro erweitert. Angesichts anstehender Zahlungsverpflichtungen pochte Griechenland auf die Auszahlung der noch verbliebenen Finanzmittel aus dem laufenden Hilfsprogramm. Die Euro-Vertreter verwiesen ihrerseits auf die mangelnde Umsetzung der bisher von der griechischen Regierung eingegangenen Verpflichtungen und erteilten der Auszahlung erneut eine Absage. Pessimisten befürchteten, dass das Finanzloch im hellenischen Staatshaushalt angesichts des Athener Verhaltens noch größer ist als bereits angenommen. Die Aussicht auf eine anhaltende groß zügige Liquiditätsversorgung sorgte jedoch dafür, dass die Zuversicht immer wieder zurückkehrte. Mit großer Erleichterung nahmen die Anleger in diesem Zusammenhang die Entscheidung der EZB auf, mit dem lang erwarteten Kauf von Staatsanleihen zu beginnen. Risikoanlagen erfreuten sich daraufhin wieder einer zunehmenden Nachfrage. Gefördert wurde der Optimismus auch durch die US-Notenbank. Die stimmberechtigten Mitglieder ihres Offenmarktausschusses gehen wegen des geringen Preisdrucks, der zuletzt schwächeren Konjunkturdynamik und des starken US-Dollar davon aus, dass der Leitzins noch geraume Zeit auf unterdurchschnittlichem Niveau verharren werde, und reduzierten ihre Erwartungen für das Jahresende von 1,125 auf 0,625 Prozent. EUROPÄISCHE ZENTRALBANK ÖFFNET GELDSCHLEUSEN Auf der turnusmäßigen Sitzung des geldpolitischen Rates der Europäischen Zentralbank fassten die stimmberechtigten Mitglieder den Beschluss, den Beginn des Staatsanleihenkaufprogramms einzuleiten. Den Leitzinssatz beließ die EZB mit 0,05 Prozent auf seinem bisherigen Rekordtief. Bis mindestens September 2016 beabsichtigt die europäische Notenbank Staatsanleihen der Mitgliedsländer im Umfang von monatlich 60 Mrd. Euro zu erwerben. Das Gesamtvolumen beläuft sich somit auf wenigstens 1,14 Bill. Euro. Die Erwartungen der Marktteilnehmer trafen somit im vollen Umfang ein. Ziel dieser Strategie ist es, die Bilanzsumme der EZB erneut auf über drei Billionen Euro auszudehnen und die Kapitalmarktrenditen in der Eurozone mit der Liquiditätsschwemme weiter nach unten zu drücken. Eine gefährliche Deflation soll so abgewendet und letztendlich die Konjunktur angekurbelt werden. Die mit dieser Lockerung der Geldpolitik einhergehende Schwächung des Euros ist erwünscht. Ein schwacher Euro soll die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im gemeinsamen Währungsraum und damit deren Exportfähigkeit steigern, wodurch die Konjunktur zusätzliche Impulse erhalten soll. Die EZB folgt damit den Notenbanken der USA, Großbritanniens und Japans. Die Hoffnung nährt sich speziell an den Beispielen der beiden angelsächsischen Länder, die mit dieser Strategie ihre Konjunktur erfolgreich aus der Talsohle der Finanzkrise führen konnten.

2 FINANZMÄRKTE IM ÜBERBLICK 2 / 8 Finanzmärkte im Überblick GELDMARKTRENDITEN IN % (QUELLE: THOMSON REUTERS) Land Ende 2014 Veränderung in Basispunkten 52 Wochen Hoch 52 Wochen Tief EUR 0,02 0,08-6 0,35 0,02 GBP 0,57 0,56 1 0,57 0,52 CHF -0,81-0, ,02-0,96 USD 0,27 0,26 1 0,28 0,22 JPY 0,10 0,11-1 0,14 0,09 WÄHRUNGEN (QUELLE: THOMSON REUTERS) Ende 2014 Veränderung in % 52 Wochen Hoch 52 Wochen Tief EUR/GBP 0,72 0,78-7,7 0,83 0,70 EUR/CHF 1,04 1,20-13,3 1,22 0,86 EUR/USD 1,07 1,21-11,6 1,40 1,05 EUR/CAD 1,36 1,40-2,9 1,53 1,34 EUR/AUD 1,41 1,48-4,7 1,53 1,37 EUR/YEN , KAPITALMARKTRENDITEN IN % (QUELLE: THOMSON REUTERS) Ende 2014 Veränderung in Basispunkten 52 Wochen Hoch 52 Wochen Tief EUR 10 J 0,18 0, ,64 0,17 EUR 30 J 0,58 1, ,52 0,57 GBP 10 J 1,58 1, ,80 1,34 CHF 10 J -0,06 0, ,98-0,28 USD 10 J 1,93 2, ,81 1,64 USD 30 J 2,54 2, ,65 2,22 AKTIENMÄRKTE (QUELLE: THOMSON REUTERS) Ende 2014 Veränderung in % 52 Wochen Hoch 52 Wochen Tief DJ EURO STOXX , ,43 17, , ,63 Deutschland (DAX) , ,55 22, , ,97 Frankreich (CAC 40) 5.033, ,75 17, , ,11 England (FTSE 100 EOD) 6.773, ,09 3, , ,72 Schweiz (SMI) 9.128, ,37 1, , ,83 USA (Dow Jones) , ,07-0, , ,12 USA (S&P 500) 2.067, ,90 0, , ,36 Japan (Topix) 1.543, ,51 9, , ,50 MSCI World 1.740, ,67 1, , ,81 BASISPUNKT Einheit für die Kurs- oder Renditeänderung eines Finanzinstruments. Ein Basispunkt entspricht dem hundertsten Teil eines Prozentpunktes. Zum Beispiel entsprechen 53 Basispunkte 0,53 Prozentpunkten.

3 WIRTSCHAFTSDATEN IM ÜBERBLICK 3 / 8 Wirtschaftsdaten im Überblick WACHSTUM WELTWEIT IN % (QUELLE: THOMSON REUTERS, EIGENE BERECHNUNGEN) Region / Land Q Q Q4 Eurozone -0,8-0,4 0,1 0,2 0,3 USA 2,3 2,2 1,1 1,2 0,5 Japan 1,7 1,6-1,6-0,7 0,4 INFLATIONSRATE, JÄHRLICH IN % (QUELLE: MOODY S ANALYTICS) Region / Land 2012 Dezember 2013 Dezember 2014 Dezember 2015 Januar 2015 Februar Eurozone 2,2 0,8-0,2-0,6-0,3 USA 1,8 1,5 0,7-0,2-0,1 Japan -0,1 1,6 2,4 2,4 2,4 ARBEITSLOSENRATE IN % (QUELLE: MOODY S ANALYTICS) Region / Land 2012 Dezember 2013 Dezember 2014 Dezember 2015 Januar 2015 Februar Eurozone 11,9 11,9 11,3 11,2 11,3 USA 7,9 6,7 5,6 5,7 5,5 Japan 4,3 3,7 3,4 3,6 3,5 EINZELHANDELSUMSÄTZE, REAL (SAISONAL BEREINIGT, ÄNDERUNG IN % GEGENÜBER VORJAHRESMONAT; QUELLE: THOMSON REUTERS, EIGENE BERECHNUNGEN) Region / Land 2012 Dezember 2013 Dezember 2014 Dezember 2015 Januar 2015 Februar Eurozone -2,6 0,1 3,1 3,2 n.a. USA 3,2 2,2 2,6 3,8 1,8 Japan 0,3 0,9-2,2-4,3-3,9 INDUSTRIEPRODUKTION (ÄNDERUNG IN % GEGENÜBER VORJAHRESMONAT; QUELLE: THOMSON REUTERS) Region / Land 2012 Dezember 2013 Dezember 2014 Dezember 2015 Januar 2015 Februar Eurozone -2,2 1,5 0,4 0,2 n.a. USA 3,3 3,3 4,4 4,4 3,5 Japan -6,3 5,6-1,3-1,4-2,6 IFO-WELTWIRTSCHAFTSKLIMA (QUELLE: IFO-INSTITUT) Region / Land 2012 Q Q Q Q Q1 Weltwirtschaftsklima 82,4 98,6 105,0 95,0 95,9 - Lagebeurteilung 76,6 84,1 95,3 91,6 91,6 - Erwartungen 87,7 112,3 114,0 98,2 100,0 Asien 81,6 98,2 99,1 93,9 90,4 Europa 80,6 109,7 117,5 101,0 108,7 Eurozone 81,7 114,7 118,9 102,3 112,7 Nordamerika 80,3 88,7 110,5 101,3 101,1

4 WÄHRUNGEN 4 / 8 Währungen US-DOLLAR Der US-Dollar war im Berichtszeitraum von einer hohen Schwankungsintensität gekennzeichnet. Zunächst setzte er seinen Aufwärtstrend der letzten Monate gegenüber dem Euro weiter fort. Verantwortlich hierfür war der Beginn der Anleihekäufe durch die EZB, die eine neue geldpolitische Ära für die Eurozone darstellten und den Eurokurs massiv schwächten. Kurzzeitig rutschte die Gemeinschaftswährung unter 1,05 US-Dollar und markierte damit ein Zwölfjahrestief. Erst die Ausführungen der Vorsitzenden der amerikanischen Zentralbank (Fed), Janet Yellen, zur künftigen US-Geldpolitik beendeten die Stärke des US-Dollars vorläufig. Zwar hat die Fed erwartungsgemäß das Wort geduldig aus ihrem Statement entfernt und damit einen wichtigen Schritt in Richtung Zinswende noch in diesem Jahr vollzogen. Gleichzeitig wies Yellen jedoch darauf hin, dass damit keine Ungeduld unter den Währungshütern aufkomme. Daraufhin erholte sich der Euro gegenüber dem US-Dollar von seinem Tief, beendete den Monat jedoch mit einem deutlichen Minus von 4,5 US-Cent bei 1,074 US-Dollar. An der grundsätzlichen Dollar-Stärke gegenüber dem Euro dürfte sich auch in den nächsten Monaten wenig ändern. Hierfür sprechen die Zinsdifferenz, die anhaltende Griechenlandproblematik sowie das Staatsanleihekaufprogramm der EZB. US-DOLLAR JAPANISCHER YEN JAPANISCHER YEN Im März spiegelte sich die allgemeine Schwäche des Euro auch gegenüber dem Yen wider. Die bekannten Belastungsfaktoren wie das Staatsanleiheankaufprogramm der EZB sowie die Entwicklung in Griechenland setzten den Euro gegenüber dem japanischen Yen zunächst weiter unter Druck. Erst in der zweiten Monatshälfte konnte die europäische Gemeinschafswährung wieder an Terrain zurückgewinnen. Unterstützend wirkten Äußerungen von EZB- Präsident Draghi, dass die Aufwärtsdynamik beim Wachstum in der Eurozone zunimmt und er dies unter anderem den Anleihekäufen der EZB zuschreibt. Zwar erscheint diese Darstellung etwas übertrieben, sie schürte jedoch die Diskussion um ein vorzeitiges Ende der Anleihekäufe. Per saldo verlor der Euro um 5 auf 128,91 Yen. Mittelfristig sollte der Yen aufgrund der weiteren Lockerung der japanischen Geldpolitik wieder schwächer werden. SCHWEIZER FRANKEN SCHWEIZER FRANKEN Nachdem sich der Euro im Februar gegenüber dem Schweizer Franken von seinem Einbruch zum Jahresbeginn etwas erholen konnte, begab er sich im März erneut auf Talfahrt. Obwohl die Prognosen für das Schweizer Wirtschaftswachstum wegen der Wechselkursfreigabe zum Euro nach unten revidiert wurden, wertete der Franken erneut auf. Offenbar überwogen die Belastungsfaktoren beim Euro. Insgesamt verlor der Euro gut zwei Rappen auf 1,0438 Schweizer Franken.

5 ANLEIHEN 5 / 8 Anleihen STAATSANLEIHEN Die Kapitalmarktrenditen entwickelten sich in der Betrachtungsperiode weiter rückläufig. Hintergrund war in der Eurozone vor allem der Start der Anleihekäufe durch die EZB, der die Renditen von lang laufenden Staatsanleihen auf neue Tiefstände führte. Daran änderten auch verbesserte Konjunkturdaten im Euroraum nichts. In Deutschland sank die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe um 14 Basispunkte auf 0,18 Prozent. Dieser Trend übertrug sich ebenso auf die europäischen Peripheriestaaten. Letztendlich fielen die Kapitalmarktrenditen in Italien und Spanien um rund 12 bzw. 5 Basispunkte auf 1,24 und 1,21 Prozent und damit ebenso auf neue Rekordtiefs. In den USA gaben die Kapitalmarktrenditen um 7 Basispunkte auf 1,93 Prozent nach, da sich die US-Notenbank auf ihrer Sitzung vergleichsweise gemäßigt zeigte und damit der von den Marktteilnehmern erwartete Zinsanstieg moderater ausfallen dürfte. In den nächsten Monaten werden die Kapitalmarktrenditen in der Eurozone angesichts der anhaltenden Anleihekäufe der EZB niedrig bleiben. In den USA ist hingegen mittelfristig von steigenden Zinsen auszugehen. GEDECKTE ANLEIHEN UND UNTERNEHMENSANLEIHEN Bei gedeckten Anleihen und Unternehmensanleihen war die Wertentwicklung im März gegenläufig. Beide Segmente profitierten zwar von dem allgemeinen Zinsrückgang. Während sich die Bonitätsaufschläge zu Staatsanleihen bei gedeckten Anleihen aber leicht eingeengt haben, weiteten sie sich bei Unternehmensanleihen im Durchschnitt um etwa 15 Basispunkte aus. Dies war aber mehr auf technische Gründe zurückzuführen, infolge einer Neu emissionsflut bei Unternehmensanleihen. Aufgrund der Ausweitung der Bonitätsaufschläge sind Unternehmensanleihen jetzt attraktiver geworden. Generell bleiben gedeckte Anleihen und Unternehmensanleihen wegen des Nachfrageüberhangs seitens der Kapitalmarktinvestoren auch in den nächsten Wochen attraktiv. Zudem wirkt sich das Anleihenkaufprogramm der EZB positiv aus. RENDITEN VON STAATSANLEIHEN VON EUROLÄNDERN WERTENTWICKLUNG VON GEDECKTEN ANLEIHEN UND UNTERNEHMENSANLEIHEN SCHWELLENLÄNDERANLEIHEN Schwellenländeranleihen haben im März eine positive Wertentwicklung erzielt und profitierten in erster Linie von dem allgemeinen Zinsrückgang. Die Bonitätsaufschläge zu Staatsanleihen haben sich über den Monat nur wenig verändert. Schwellenländeranleihen in Lokalwährung haben aufgrund der allgemeinen US-Dollar- Stärke an Wert verloren. Die Renditen der Lokalwährungsanleihen sind etwas angestiegen. Im Niedrigzinsumfeld weisen Schwellenländeranleihen noch attraktive Renditen auf und bleiben auch angesichts solider Fundamentaldaten attraktiv. Zudem sind die Anleihen durch Zuflüsse seitens der Kapitalmarktinvestoren unterstützt. RENDITEN VON SCHWELLENLÄNDERANLEIHEN

6 AKTIEN 6 / 8 Aktien USA Der seit Jahresbeginn bestehende positive Kurstrend an den internationalen Aktienmärkten setzte sich auch im Monat März weitgehend fort, wenngleich unter größeren Schwankungen. Lediglich die amerikanischen Indizes entzogen sich dem Aufwärtstrend. Zwar notierten sie zu Beginn der Berichtsperiode noch in der Nähe ihrer Höchststände, im weiteren Monatsverlauf setzten jedoch Gewinnmitnahmen ein. Hintergrund war der starke US-Dollar, der die Wachstumsaussichten vieler US-Unternehmen trübte. Bei dem mittlerweile erreichten hohen Bewertungsniveau entschieden sich die Anleger zu Verkäufen. Die Kurse der Beteiligungstitel im S&P- 500-Index gaben durchschnittlich um 1,7 Prozent auf 2.067,89 Punkten nach. Aufgrund des hohen Bewertungsniveaus bleibt die Wall Street jetzt im hohen Maß anfällig gegenüber Störeinflüssen. Zukäufe sollten zunächst allenfalls selektiv vorgenommen werden. S&P-500-INDEX EUROZONE Die Aktienkurse an den europäischen Börsen setzten im März im Vergleich zum Kursverlauf in den USA ihren Aufwärtstrend weiter fort. Ursache war hier der Kursverfall im Euro, ausgelöst durch das gestartete An leihe kaufprogramm der EZB, der die Exportaussichten europäischer Unternehmen stärkt. Hinzu kamen verbesserte Konjunkturdaten im Euroraum. Neben der damit einsetzenden Aussicht auf höhere Unter nehmensgewinne beflügelte auch die relative Unattrak tivität von Anlagealternati ven die europäischen Aktienkurse. Per saldo legte der Euro-Stoxx-50-Index im März um 2,7 Prozent auf 3.697,38 Zähler zu. Fundamental betrachtet sind die Aktienkurse den Unternehmensgewinnen aktuell deutlich vorausgeeilt. Es sind die politischen und geld politischen Themen, die zählen. Mittel fristig sollten jedoch wie der die Fun damentaldaten in den Vordergrund rücken, die besser ausfallen müssen, um das hohe Kursniveau zu recht fertigen. Ansonsten drohen Enttäuschungen. Eine Konso lidierung sollte daher nicht über raschen. DJ-EURO-STOXX-50-INDEX JAPAN In Japan beendete der Aktienmarkt den Handel im März gemessen am Topix-Index ebenfalls mit einem Plus. Die unverändert lockere Geldpolitik der japanischen Notenbank hielt die Risikoneigung auf hohem Niveau. Der Topix-Index verbesserte sich um 1,3 Prozent auf 1.543,11 Punkte. Die Konjunkturprogramme, die expansive Geldpolitik sowie der weiter zur Schwäche neigende japanische Yen sollten auch in den kommenden Monaten die Kurse am Kabutocho beflügeln. Konsolidierungsphasen sollten zum Bestandsaufbau genutzt werden. TOPIX-INDEX

7 ANDERE ANLAGEN 7 / 8 Andere Anlagen GOLD Der Goldpreis setzte seine Abwärtsbewegung auch im März weiter fort, wenngleich unter starken Schwankungen mit zwischenzeitlich ausgeprägten Erholungsphasen. Zunächst überwogen die Belastungsfaktoren wie der erwartete Zinsanstieg in Amerika sowie der starke US-Dollar. Das Edelmetall wird oftmals als eine Art Gegenwährung zum US-Dollar gesehen. Außerdem verteuert die erwartete Leitzinswende in den USA die Opportu nitätskosten der Goldhaltung. Entsprechend trennten sich insbesondere spekulative Anleger von ihren Goldbeständen. Das Bild änderte sich erst nach der Sitzung der US-Notenbank (Fed), bei der moderatere geldpolitische Töne angeschlagen wurden. Außerdem senkten einige Fed-Mitglieder ihre Leitzinsprognosen für die nächsten Quartale deutlich. Daraufhin erholte sich der Goldpreis. Insgesamt verlor die Unze Feingold dennoch knapp 29 auf 1.183,68 US-Dollar. Die sich abzeichnende Leitzinswende in den USA sollte mittel- bis längerfristig den Feinunzenpreis belasten. GOLDPREIS KUPFER Der Kupferpreis profitierte auch im März von den bestehenden Angebotsstörungen, ausgelöst durch einen elektrischen Kurzschlusses in der Olympic Dam Mine des Bergbauriesen BHP Billiton. Hierdurch werden Tonnen weniger Kupfer produziert. Auch andere Bergbauunternehmen haben teilweise Probleme auf der Angebotsseite, hervorgerufen durch Streiks. Der Kupferpreis stieg um 2,5 Prozent auf US-Dollar je Tonne. Derzeit scheint der Kupfermarkt die industrielle Stimmungseintrübung in China, dem mit Abstand wichtigsten Kupfernachfrager weltweit, sowie die hohen Lagerbestände auszublenden. Folglich könnte der Kupferpreis kurzfristig nochmals unter Druck geraten, da sich eine Angebotsstörungsprämie von gut 10 Prozent aufgebaut haben dürfte. Allerdings sollte eine erwartete Nachfragesteigerung, dank der anziehenden Weltkonjunktur ab dem zweiten Halbjahr, den Kupferpreis dann wieder in deutlich höhere Regionen führen. KUPFERPREIS ROHÖL Konnte sich der Rohölpreis im Februar noch deutlich erholen, so nahm er im März seinen übergeordneten Abwärtstrend wieder auf. Belastend wirkten Meldungen, dass die Lagerkapazitäten in den USA allmählich aufgebraucht seien. Ebenso schwächten die Fortschritte bei den Atomverhandlungen mit dem Iran den Ölpreis, weil bei einem möglichen Durchbruch mit einer Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran zu rechnen ist. Per saldo verlor der Preis für ein Fass der europäischen Mischsorte Brent fast 12 Prozent auf 55,11 US-Dollar. Die Re-Synchronisie rung von Angebot und Nachfrage bietet Raum, den Rohölpreis bis zum Jahresende wieder in den Bereich von US-Dollar zu heben. ROHÖLPREIS (BRENT)

8 DISCLAIMER 8 / 8 DISCLAIMER Alle Inhalte dieses Dokumentes dienen ausschließlich Ihrer eigenen Information und sollen Ihnen helfen, eine fundierte, eigenständige Entscheidung zu treffen. Allein maßgebliche Rechtsgrundlage für die angebotene Leistung ist der Vertrag zwischen dem Kunden und der DZ PRIVATBANK. Eigene Darstellungen und Erläuterungen beruhen auf der jeweiligen Einschätzung des Verfassers zum Zeitpunkt ihrer Erstellung, im Hinblick auf die gegenwärtige Rechts- und Steuerlage, die sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern kann. Alle weiteren Informationen in diesem Dokument stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen, die für zuverlässig gehalten werden. Für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Quellen steht der Verfasser nicht ein. Die Inhalte dieses Dokuments stellen keine Handlungsempfehlung dar, sie ersetzen weder die individuelle Anlageberatung durch die Bank noch die Beurteilung der individuellen Verhältnisse durch einen Steuerberater. Diese Broschüre wurde mit großer Sorgfalt entworfen und hergestellt, dennoch übernimmt die DZ PRIVATBANK keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit. Die DZ PRIVATBANK übernimmt keine Haftung für etwaige Schäden oder Verluste, die direkt oder indirekt aus der Verteilung oder der Verwendung dieses Dokuments oder seiner Inhalte entstehen. Durch die Annahme dieses Dokuments akzeptieren Sie die vorstehenden Beschränkungen als für Sie verbindlich. IMPRESSUM DZ PRIVATBANK S.A. 4, rue Thomas Edison L-2016 Luxembourg Tel Fax DZ PRIVATBANK (Schweiz) AG Münsterhof 12 CH-8022 Zürich Tel Fax Redaktion: Portfoliomanagement Redaktionsschluss 31. März 2015

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