P ASTILLE. Glückwunsch! in der Praxis mitarbeitender Arztfrauen e. V. Bundesverband. Sie haben eine E-Card erhalten... DIE

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1 P ASTILLE DIE MÄRZ 2006 HEFT 48 Herrad Schenk: Vorhang auf für die NEUEN ALTEN Maßgeschneidert: NEUES FORTBILDUNGSANGEBOT für Arztfrauen Auf zu NEUEN HORIZONTEN Arztfrau wird Sterbebegleiterin Glückwunsch! Sie haben eine E-Card erhalten... Bundesverband in der Praxis mitarbeitender Arztfrauen e. V.

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3 Liebe Mitglieder, der Bogen ist überspannt, der Bogen droht zu zerreißen. Bundesweite Protestaktionen der Ärzteschaft finden mit regionalen Unterschieden verschärft seit Mitte Januar 2006 statt. Die Bonus-Malus-Regelung als Instrument zur Wirtschaftlichkeit in der Arzneimittelversorgung droht nachhaltig das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient zu gefährden. Überbordende Bürokratie, Tendenzen zu einem staatlich gesteuerten Gesundheitssystem, Praxisgebühr, elektronischer Arztausweis, elektronische Gesundheitskarte, sinkender Punktwert, Zweifel an der ärztlichen Selbstverwaltung, Änderungen im Vertragsarztrecht, ein chronisch unterfinanziertes Gesundheitssystem, Ärztemangel, häufig schlechtere Abrechnungsergebnisse wegen des neuen EBM die Liste der Zumutungen ist lang. Der bereitwillige Idealismus der Ärzteschaft stößt an seine Grenzen. Der Bundesverband in der Praxis mitarbeitender Arztfrauen unterstützt die Protestaktionen der Ärzteschaft. Uns Allen stellt sich drastisch die Frage nach dem Überleben! Auch unter dem Aspekt der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung ist eine derartige Verunsicherung aller an der ärztlichen Versorgung Beteiligten nicht länger haltbar. Verunsicherung und Angst sind schlechte Ratgeber sowohl auf Patientenseite als auch auf der Seite der Gesundheitsberufe. Die Regierung ist aufgefordert, zusammen mit allen Beteiligten diese Verunsicherung zu beseitigen. Vertrauen darf nicht länger zerstört werden. Die Solidarität der Ärzteschaft sollte beispielhaft gelten als vorbildlicher Impulsgeber für ein solidarisches, gemeinsames Streben nach Lösungen. Gemeinsam gilt es, den Flickenteppich zu ersetzen durch eine tragfähige zukunftsorientierte Lösung für das Gesundheitswesen und für die Patientenversorgung. Erlauben Sie mir an dieser Stelle den Hinweis auf den Beitrag zur Sterbebegleitung in diesem Heft. Menschenrecht, Menschenwürde und menschliche Zuwendung: Glücklicherweise gibt es hierfür trotz Ökonomisierung des Gesundheitssystems die Zeit, die Menschen und das medizinische Wissen. Ich hoffe, dass wir mit dem Start unseres Fortbildungsreferates im März 2006 Ihre Interessen getroffen haben und freue mich, wenn die Inhalte dieser PASTILLE für Sie auch pragmatische Hilfen zur Bewältigung Ihres Alltages bieten. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen bis zur Mitgliederversammlung im März alles erdenklich Gute Ihre IN DIESEM HEFT EDITORIAL 3? IM GESPRÄCH Herrad Schenk über das Abenteuer Alter 4 AKTUELLES Neues vom Bündnis-Tag 7 AKTUELLES Startschuss für Testlauf der E-Karte 9 FORTBILDUNG Maßgeschneiderte Kurse für Arztfrauen 10 AUS DER PRAXIS Arztfrau machte Arzthelferinnen-Ausbildung 13 FORTBILDUNG Marianne Kohnen begleitet Sterbende auf ihrem letzten Weg 14 RECHT Teil IV der Serie: Wie kündige ich richtig? 16 AUS DEN LANDESVERBÄNDEN 20 IMPRESSUM 17 ADRESSEN 24 Titelbild: photocase.com, TK 3

4 IM GESPRÄCH TERRA X: TERRA X: als Abenteuer Das Alter wird offenbar langsam gesellschaftsfähig. Nachdem vor einigen Jahren meist nur negative Begriffe wie Rentnerschwemme oder Generationenkonflikt durch die Medien geisterten, gibt es mittlerweile eine Menge Publikationen, die das Alter durchaus positiv darstellen so auch Ihr Buch. Was hat Sie an diesem Thema interessiert? Herrad Schenk: Zum einen mein eigenes Alter: Ich bin 58 geworden und stehe damit sozusagen an der Schwelle. Ich habe mich aber schon Mitte der 70er Jahre in meiner Diplom- und Doktorarbeit mit dem Thema Alter beschäftigt. Damals fristete die Gerontologie noch ein Schattendasein. Die Alten das waren die Armen, die Einsamen, die Verbitterten. Diese eher deprimierende Sicht der Dinge ist jedoch überholt. Heute hat die Gerontologie ein ganz anderes Auftreten. Das hängt damit zusammen, dass uns der demographischen Wandel langsam bewusst wird. Aber auch mit der Frauenbewegung der 70er und 80er Jahre, die uns Frauen mehr Selbstbewusstsein gegeben hat auch, was das Alter angeht. Was ist für Sie ein ideales Alter? Herrad Schenk: Ein ideales Alter führt jemand, der Verantwortung für sich übernimmt. Der sich um seine finanzielle Vorsorge kümmert, über ein stabiles soziales Netz verfügt Das Alter als großes Abenteuer unserer Zukunft? Zugegeben, der Gedanke wirkt etwas kühn. Dr. Herrad Schenk (58), Sozialwissenschaftlerin und Autorin des kürzlich erschienenen Sachbuchs Der Altersangst- Komplex Auf dem Weg zu einem neuen Selbstbewusstsein ist jedoch davon überzeugt, dass Altern nicht nur Last, sondern auch Lust bedeutet. Also: Vorhang auf für die neuen Alten! und sich um eine ausgeglichenes Seelenleben bemüht. Der gesundheitsbewusst lebt, auf seine Ernährung achtet, Sport treibt. Die jetzt 80 bis 90jährigen haben vielleicht nicht erwartet, dass sie so alt werden. Sie konnten sich nicht entsprechend darauf vorbereiten. Die jungen Alten, die heute um die 60 sind, wissen aber, dass sie noch gut 20 bis 30 Jahre leben werden. Sie müssen diese Zukunft aber erst noch für sich definieren, da gibt es bislang keine Vorbilder. Gerade das finde ich ungeheuer spannend! Also kein verdienter Ruhestand? Herrad Schenk: Ich denke, die heutigen jungen Alten hatten und haben, verglichen mit den vorigen Generationen, eine gute Zeit. Sie sind in der Regel besser ausgebildet und verfügen über mehr Geld. Von denen darf die Gesellschaft noch etwas erwarten. Was darf sie erwarten? Herrad Schenk: Entlastung. Denn der Druck auf die heutige mittlere Generation, d.h. die etwa 40jährigen, hat enorm zugenommen. Sich als alter Mensch in eine Erwartungshaltung zu begeben, nach dem Motto: Ich hab genug gearbeitet, jetzt macht ihr mal was für mich, halte ich für falsch. Das führt nur zu Konflikten. Auf einer meiner Lesungen berichtete eine Frau, dass sie sich durch die Erwartungshaltung ihrer Mutter sehr unter Druck gesetzt fühlt. Ich denke, die Alten der Zukunft sollten ihr Leben selbst managen. Das ist letztlich für sie auch viel befriedigender. Das setzt voraus, dass ich als alter Mensch einigermaßen gesund bin...? Herrad Schenk: Natürlich ist im Alter nicht alles rosarot. Wer krank oder pflegebedürftig ist, braucht Hilfe und muss sie auch bekommen. Es besteht auch die Gefahr, dass sich die soziale Schere in Zukunft weiter öffnen wird. Denn der Trend zur 4

5 Das Alter der Zukunft auseinandersetzen. Sie versuchen, die Generationen zusammenzuhalten. Sie sind es in der Regel, die sich in VHS- Kursen, auf Abenteuerreisen etc. tummeln. Was die Vorstellung von Alter angeht, gibt es ein gewisses Stadt-Land- Gefälle: Veranstaltungen in ländlichen Gebieten sind oft weniger gut besucht, dort gibt immer noch häufiger das tradierte Verständnis von Alter mit der Großmutter im Haus und dem bunten Gemeindenachmittag. Herrad Schenk geb in Detmold, studierte Sozialwissenschaften in Köln und York. Seit 1980 ist sie freie Schriftstellerin (Romane und Sachbücher). Sie erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen. P.E.N.- Mitglied seit Im Verlag C.H. Beck erschien von ihr u. a.: Glück und Schicksal. Wie planbar ist unser Leben? (2000), Wie in einem uferlosen Strom. Das Leben meiner Eltern (2002), Der Altersangst- Komplex (2005). Individualisierung unserer Gesellschaft wird sich fortsetzen. Wer gelernt hat, sein Leben kreativ und eigenverantwortlich zu gestalten, kann gewinnen. Wer dies nicht gelernt hat, wird verlieren. Deshalb darf man das Alter auch nicht losgelöst von der Gesellschaft sehen. Was heißt das? Herrad Schenk: Die Politik muss verstärkt auf Bildung setzen. Die Menschen müssen befähigt werden, Verantwortung für ihr eigenes Leben zu entwickeln, kreativ zu sein, Foto: Privat geistige Interessen zu kultivieren. Das sollte schon in den Kindergärten und Schulen beginnen. Sie sind derzeit auf Lesereise quer durch die Bundesrepublik. Wie ist die Resonanz? Wer besucht Ihre Veranstaltungen? Herrad Schenk: Vor allem Frauen der Altersgruppe 50plus. Sie kommen, weil sie neugierig sind. Und sie erwarten, dass ich ihnen Mut mache. Männer kommen nur selten. Ich habe den Eindruck, dass sich Frauen grundsätzlich mehr mit der Thematik Das Cover Ihres Buches zeigt eine alte Dame im Abendkleid, die sich gerade anschickt, den Frosch auf ihrer Hand zu küssen... Herrad Schenk: Das bringt mein Anliegen genau auf den Punkt: Man kann dieses Tier als Kröte Alter sehen, die man nun einmal schlucken muss. Aber vielleicht ist das Alter ja auch ein verzauberter Frosch, den man nur küssen muss, um aufregende Dinge zu erleben... Was bedeutet Ihnen Ihr Buch persönlich?? Herrad Schenk: Es war für mich eine Art Selbstklärung, es zu schreiben. Als mein Mann vor zehn Jahren starb, stürzte ich in eine tiefe Krise. Damals hatte ich das Gefühl, dass viele Türen für mich einfach zugingen. Jetzt fühle ich eine Aufbruchstimmung, die ich auch anderen mitteilen wollte. Interview: Eva Richter 5

6 BÜCHERTIPPS Maria Jepsen (*1945), erste Bischöfin in der evangelischlutherischen Kirche, lässt sich nicht mehr von ihrem Ärger beherrschen und hat gelernt, Kritik anzunehmen. Professorin Gesine Schwan (* 1943), vor zwei Jahren Kandidatin für das Amt des Bundestagspräsidenten, empfindet ihren jetzigen Lebensabschnitt als jugendlichen Neubeginn. Petra Roth (*1944), Oberbürgermeisterin von Frankfurt, findet es gefährlich, die eigene Jugend konservieren zu wollen und sich damit selbst zu begrenzen. Ihre Gedanken und die anderer prominenter Frauen aus Politik, Film und Wissenschaft hat die Journalistin Regine Schneider gesammelt und in dem Buch 55plus die Kunst des Älterwerdens zusammengefügt. Die Frauen erzählen davon, was Alter und das Älterwerden für sie bedeutet. Sie stehen mitten im Leben, profitieren von ihren Erfahrungen und probieren Neues aus. Sie wissen, dass der dritte Lebensabschnitt große Chancen Foto: photocase.com bietet, wenn man sich nicht vom Jugendwahn irritieren lässt, gnädig zu sich selbst ist, offen bleibt, loslassen kann. Dass man erst durch das Älterwerden erkennt, warum die kleinen Dinge das Leben ausmachen und wie man den Schatz in sich selber findet... Das Buch lebt natürlich von den prominenten Namen der Erfahrungsbericht der ein oder anderen Normalo-Frau, die sicherlich nicht weniger zu sagen hätte, fehlt jedoch. er Regine Schneider 55plus - Die Kunst des Älterwerdens Eichborn-Verlag 2005 ISBN ,90 Euro Das Alter ist TIPP: Unter den Namen der Autorin eingeben, dort kann eine Leseprobe eingesehen werden. KÖNIG Was es heißt, alt zu werden darüber informiert der Ratgeber Wie geht s denn deinen Eltern von dem Autorinnen-Duo Monika Hoffmann und Ruth Kaiser. Hoffmann ist promovierte Sprachwissenschaftlerin, Kaiser examinierte Krankenschwester und Leiterin eines ambulanten Pflegedienstes. Vor allem Kaisers Nähe zur Praxis schlägt sich in dem Ratgeber wohltuend nieder zahlreiche Alltags-Beispiele machen die Lektüre lebendig und nachvollziehbar. So finden sich Tipps für einen gelingenden Alltag, Beiträge zum Thema Alltag mit dem Alter der anderen sowie Infos zu Wohnformen, zu Hilfe und Pflege. er Wie geht s denn deinen Eltern? BW Bildung und Wissen Verlag, Nürnberg, 2005 ISBN ,80 Euro Dem Alter souverän begegnen das möchten wir alle. P.J. Knörrich, Waldorfschullehrer und viele Jahre als Heimleiter tätig, hat jetzt einen Ratgeber für Kinder, Enkel und Senioren vorgelegt. Er informiert darin über Wohnformen im Alter und berichtet detailliert und kenntnisreich über das Thema Pflegebedürftigkeit. Einen weiteren Schwerpunkt legt er auf das Thema Alter-Sterben-Tod mit vielen hilfreichen Tipps auch für Angehörige. So beschreibt er beispielsweise Schritt für Schritt, was nach dem Tod eines Angehörigen beachtet werden muss, wen man informieren muss, etc. er Dem Alter souverän begegnen P.J. Knörrich dtv-taschenbuch-verlag, 2005 ISBN ,00 Euro 6

7 BÜNDNIS gibt sich kämpferisch Solidaritätsaufruf! Der Bundesverband in der Praxis mitarbeitender Arztfrauen e.v. (VmA) erklärt sich solidarisch mit den Protestaktionen der Ärzteschaft und unterstützt die Protestaktionen der Ärzteverbände. Das Bündnis Gesundheit 2000, in dem auch der Arztfrauenverband vertreten ist, hat sich einmütig gegen die chronische Unterfinanzierung des Gesundheitswesens ausgesprochen. Wollen nicht länger für die Politik die Kohlen aus dem Feuer holen: Vertreter der Gesundheitsberufe, darunter auch Brigitte Vosfeldt, Vorsitzende des Arztfrauenverbandes (3.v.l.), beim Treffen des Bündnis Gesundheit 2000 in Berlin. Foto: BÄK Er bittet seine Mitglieder, sich mit ihren Praxen dem 2. Protesttag der Ärzteschaft am 24. März und der geplanten Protestwoche vom März 2006 anzuschließen. Diese Unterfinanzierung kann nicht länger durch unbezahlte Mehrarbeit der Gesundheitsberufe aufgefangen werden, kritisierten Vertreter von Verbänden und Organisationen der Gesundheitsberufe bei einer Tagung des Bündnisses im Januar in Berlin. Notfalls werde man zu gemeinsamen Protesten aufrufen. Ich habe das Gefühl, dass wir in diesem Jahr Ähnliches erleben werden wie 1999, sagte der Präsident der Bundesärztekammer, Professor Jörg-Dietrich Hoppe. Damals hatten Angehörige aller Gesundheitsberufe gegen die rotgrünen Reformpläne demonstriert. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagfraktion und Gesundheitsexperte Wolfgang Zöller (CSU) zeigte Verständnis für die schwierigen Arbeitsbedingungen der Gesundheitsberufe und versprach, sich für einen Bürokratie-Abbau einzusetzen. Der hohe Dokumentations- und Verwaltungsaufwand lasse zu wenig Zeit für Gespräche mit den Patienten. Zöller machte aber auch deutlich, dass es im Gesundheitssystem kaum noch nennenswerte Wirtschaftlichkeitsreserven gebe: Die Zitrone ist ausgepresst. Im Bündnis Gesundheit 2000 haben sich 37 Verbände und Organisationen der Gesundheitsberufe zusammengeschlossen. Es vertritt die Interessen von 4,1 Millionen Beschäftigten im Gesundheitswesen, unter ihnen die Angehörigen der Pflegeberufe, Arzthelferinnen, Apotheker, Assistenzberufe, Ärzte, Zahnärzte und Heilmittelerbringer. Über weitere Proteste will das Bündnis entscheiden, wenn die Bundesregierung ihre Pläne für die Finanzreform der Gesetzlichen Krankenversicherung vorgelegt hat. Die nächste Sitzung wird voraussichtlich im Frühjahr stattfinden. BGW-Schriften für Arbeits-Gesundheit Für versicherte Unternehmen und Beschäftigte hält die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) kostenlos ein umfassendes Angebot an Schriften bereit, die über Leistungen und gesetzliche Verpflichtungen wie auch über Präventions- und Rehamaßnahmen informieren. Das Verzeichnis Schriften für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (M 069) kann bei der BGW bestellt oder von der Website heruntergeladen werden. 7

8 Einen Überblick über die gesetzlichen Änderungen seit dem 1. Januar 2006 im Versicherungs-, Beitrags- und Melderecht gibt die kostenlose Arbeitgeberinfo-CD der Minijob-Zentrale. Damit Arbeitgeber am maschinellen Meldeverfahren teilnehmen können, wird ihnen auf der CD eine entsprechende Software kostenlos zur Verfügung gestellt. Sie ermöglicht eine einfache Übermittlung Arbeitgeberinfos auf CD der Sozialversicherungsmeldungen und Beitragsnachweise. Außerdem enthält sie zahlreiche Formulare, Vordrucke und Broschüren, einen Fragen- und Antwortenkatalog sowie einen Beitragsrechner. Die CD kann im Service-Center der Minijobzentrale unter der Rufnummer 01801/ (zum Ortstarif) bestellt werden. Was muss wann erledigt werden? In welchem Zeitraum müssen ärztliche Bescheinigungen ausgefüllt bzw. Anfragen von Kostenträgern beantwortet werden? Nach Auskunft der KV Baden-Württemberg gibt es Unterschiede in der Dringlichkeit. Da gibt es die Bescheinigungen, die aus medizinischen oder rechtlichen Gründen ein sofortiges oder schnelles Tätigwerden des Arztes erfordern beispielsweise Rezepte, Überweisungsscheine, AU-Bescheinigungen oder Verordnung von Heil- und Hilfsmitteln. Diese sind unverzüglich auszustellen. Anfragen von Kostenträgern, die aufgrund von Rechtsvorschriften oder auf Mustervordrucken zu beantworten sind, erfordern kein unverzügliches Handeln. In diesen Fällen (z.b. Anfragen zur Dauer der AU oder zum Vorliegen Chroniker ) kann sich der Arzt Zeit lassen. Anfragen von Kostenträgern, die nicht auf vereinbarten Vordrucken erfolgen oder über den vereinbarten Vordruckinhalt hinausgehen, sind nur im Ausnahmefall zu beantworten. Eine grundsätzliche Pflicht zur Beantwortung besteht nicht. Beispiele dafür sind frei formulierte Anfragen ohne Vordruck zu ausgestellten Hilfsmittelrezepten oder Verordnungen häuslicher Krankenpflege. TIPP: Die KVBW stellt derzeit einen Leitfaden aller relevanten Aspekte zum richtigen Umgang mit Anfragen von Krankenkassen, MDK, Behörden und anderen Einrichtungen zusammen. Eine Datenbank zum Thema Frauengesundheit und Gesundheitsförderung stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) zur Verfügung. Die unter der Adresse erreichbare Datenbank wurde auf Initiative des Bundesgesundheitsministeriums in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Experten entwickelt. Neue Datenbank zu Frauengesundheit Sie bietet Orientierung zu verschiedenen Frauengesundheitsthemen, wie z.b. Brustkrebs, Ernährung, Rauchen oder Wechseljahre und erschließt über ausgewählte Links weitere Informationsquellen. Damit bietet die BZgA die erste deutsche Datenbank im Bereich Frauengesundheit an, die auch internationale Daten berücksichtigt. Sie wird ständig aktualisiert und künftig um neue Themen erweitert werden. Fotos: photocase.com, KBV Anforderung zur Praxisbegehung Infos über die gegenwärtigen rechtlichen Anforderungen zur Begehung von Arztpraxen bietet eine neue Broschüre der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Neben der Rechtslage erklärt die Broschüre, unter welchen Umständen Behörden Arztpraxen mit und ohne Ankündigung begehen dürfen und welche Maßnahmen den Ärzten drohen, sollten ihre Praxen den Anforderungen nicht entsprechen. Unter kann nachgelesen werden, welche Anforderungen der Gesetzgeber an das praxisinterne Qualitätsmanagement stellt. Interessierte können das Infoblatt unter der -adresse bestellen. 8

9 Kosten der flächendeckenden Einführung noch unklar Neue E-Karte: Erster Praxis-Test im April Bereits seit Mitte Dezember 2005 werden die Funktionen der egk im Labor der Gesellschaft für die Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (gematik) getestet. Im April sollen dann die ersten Praxistests zunächst mit Labordaten beginnen. Zum 1. Juli wird die Karte erstmals mit echten Patientendaten in zwei Regionen mit jeweils Versicherten eingesetzt voraussichtlich in Löbau/Zittau und Flensburg. Weitere er-Regionen sind Trier, Bremen und Wolfsburg. Ob es noch 2006 zum Testbeginn in den vorgeschlagenen er-Regionen in Ingolstadt, Heilbronn und Bochum/ Essen kommt, ist nach Ansicht der Krankenkassen fraglich. Ärzte, die an dem Testlauf teilnehmen, erhalten insgesamt EURO. Diese Vereinbarung gilt jedoch nur für Tests in den so genannten er-Regionen. Die jetzt vereinbarten Beträge beziehen sich auf maximal ein Jahr. Sie setzen sich zusammen aus einer einmaligen Pauschale für die Ausstattungskosten (z.b. Kartenterminal und Anbindung an die Telematik-Infrastruktur) und einem zusätzlichen Betrag für besonderen Aufwand, insbesondere Information der Patienten und Schulung der Mitarbeiter. Die genauen Kosten einer flächendeckenden Einführung der E-Karte sind bislang nicht bekannt: Bislang ging die gematik von rund 1,4 Milliarden EURO aus. Nach Schätzungen des Verbandes der Privaten Krankenversicherungen könnte die Einführung aber bis zu vier Milliarden Euro kosten. Genauere Zahlen sollen im Sommer vorliegen. Die elektronische Gesundheitskarte (egk) kommt wenn auch zunächst nur im Testlauf. Die neue multifunktionale Karte soll in acht Regionen getestet werden, dabei sind jeweils 15 bis 25 Ärzte, drei bis fünf Apotheken und ein bis zwei Krankenhäuser eingebunden. Mit einer flächendeckenden Einführung der E-Karte ist frühestens in 2007 zu rechnen. Fotos: photocase.com, TK Infos: Wie die bisherige Krankenversichertenkarte wird auch die E-Gesundheitskarte einen Pflichtteil beinhalten also administrative Daten zur Person und Angaben zur Krankenversicherung. Die Kartenrückseite enthält die Berechtigung zur Behandlung im Ausland. Die Karte steht auch für die papierlose Übertragung eines Rezeptes bereit, dem so genannten elektronischen Rezept. In einem zweiten, freiwilligen Teil können auch persönliche Gesundheitsdaten gespeichert werden. Dazu gehören die Dokumentation verordneter Arzneimittel, die Speicherung von Notfalldaten (Blutgruppe, Allergien etc.) sowie am Ende der Entwicklung die elektronische Patientenakte. Für diesen freiwilligen Bereich sollen strenge Datenschutz-Regeln gelten. 9

10 Neues Angebot: Der Startschuss für das neue Fortbildungsangebot für mitarbeitende Arztfrauen ist gefallen: Ab März laufen an der Akademie für Gesundheitsberufe, Wuppertal, die ersten Kurse an. Maßgeschneiderte Fortbildung für Arztfrauen Um qualifiziert in der Praxis mitarbeiten zu können, brauchen wir als Arztfrauen Kompetenz. Mit dieser Fortbildungsreihe bietet der Verband seinen Mitgliedern erstmals ein zielgruppenspezifisches Programm an, beschreibt Elfi Schuwerack vom Weiterbildungsreferat des Arztfrauen-Verbandes das gemeinsam mit der Akademie entwickelte Konzept. Neben medizinischen Grundlagen werden auch Kenntnisse im Bereich Kommunikation und Personalentwicklung sowie betriebswirtschaftliches Knowhow vermittelt. Die Veranstaltungen finden in der Regel freitags statt. Die Dozenten kommen aus dem Referentenpool der Akademie. Für jeden Kurs gibt es eine bestimmte Anzahl von Punkten. Wer 80 Fortbildungspunkte gesammelt hat, erhält von der Akademie das Zertifikat Praxiskoordinatorin. Ansprache, interessierte Zuwendung und gezielte Nachfrage ab. Arztfrauen würden von Patienten, Angehörigen und Mitarbeitern mal als Puffer benutzt, mal als Vermittler gefordert. Die Motive meiner Umgebung zu deuten, die Möglichkeiten der Praxis zu nutzen, die Markterfordernisse des Gesundheitssystems im Blick zu behalten das werden die Leistungen künftiger Praxiskoordinatorinnen sein. Genau hier setzt das Seminar an und vermittelt praxisorientierte Inhalte, erklärt Breuckmann. Die Akademie für Gesundheitsberufe verfüge als größte Einrichtung ihrer Art in Nordrhein-Westfalen über eine besondere Programmatik. Allen Gruppen, die zu Vielfalt und Qualität der gesundheitlichen Versorgung beitragen, sollen maßgeschneiderte Qualifikationen, vor allem aber auch Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten offeriert werden. Foto: Privat Von l. n. r.: Rita Bugenhagen, Brigitte Vosfeldt, Michael Breuckmann und Elfi Schuwerack In der Praxis tätige Arztfrauen sind meist Allroundkräfte, die viel Koordinierungsarbeit leisten müssen, so Akademie- Geschäftsführer Michael Breuckmann. Sie nehmen den Ärzten in der Regel einen großen Teil der weichen Behandlungsfaktoren wie persönliche Elfi Schuwerack hofft jetzt auf rege Teilnahme der Verbandsmitglieder: Dieses Fortbildungsangebot ist nicht nur attraktiv für Arztfrauen, sondern kann auch unserem Verband noch mehr Profil verleihen. 10

11 Name. Diese Fortbildungsreihe hat das Ziel den in der Praxis mitarbeitenden Arztfrauen eine Qualifikation für ihre Tätigkeit in die Hand zu geben. Das Zertifikat "Praxiskoordinatorin " kann nach 80 Fortbildungspunkten erlangt werden. Jeder Teilnehmer erhält nach Abschluss einer Veranstaltung eine Teilnahmebescheinigung. Alle Veranstaltungen finden in den Räumlichkeiten der Akademie für Gesundheitsberufe ggmbh Wuppertal statt. Kommunikation und Personalentwicklung 4/03 Gespräche führen - überzeugend argumentieren Argumentation, Überzeugungstechniken R. Berg, Personaltrainer und Supervisor, Freiburg Mai 2006 / Uhr 160,00 Euro / Punkte 16 4/05 Grundlagen der Kommunikation R. Berg, Personaltrainer und Supervisor, Freiburg April 2006 / Uhr 160,00 Euro / Punkte 16 4/06 Guten Tag, mein Name ist... Freundlich und zielführende Kommunikation am Telefon D. Spingys, I. Neumann, AfG Wuppertal 14. März 2006 / Uhr 40,00 Euro / Punkte 4 4/10 NLP - Einführungsseminar Neuro - Linguistisches Programmieren R. Berg, Personaltrainer und Supervisor, Freiburg März 2006 / Uhr 240,00 Euro / Punkte 24 Medizinische Grundlagen 20/01 Atmung, Blutdruck, Puls und EKG R. Bugenhagen, Dipl. Berufspädagogin, Wuppertal 24. März 2006 / Uhr 50,00 Euro / Punkte 4 20/02 Erste Hilfe, Basismaßnahmen der Reanimation Dr. A. Gesang, Leitung Notfallmedizin, Wuppertal 01. April 2006 / Uhr 40,00 Euro / Punkte 4 Arztpraxis als Unternehmen 20 /03 Betriebswirtschaftliche Auswertungen, Personalvergütung Dipl. oec. V. Mucha, medoec, Wuppertal 28. April 2006 / Uhr 100,00 Euro / Punkte 10 20/04 Einführung Arzthaftungsrecht, Strafrecht Aufklärung, Haftung, Delegation, Schuldfragen S. Strüwe, Jurist, Unternehmensberater, Münster 05. Mai 2006 / Uhr 100,00 Euro / Punkte 10 20/05 Hygienerichtlinien, Begehung von Arztpraxen J. zum Bruch, Hygienefachkraft, Wuppertal 02. Juni 2006 / Uhr 50,00 Euro / Punkte 4 Akademie für Gesundheitsberufe ggmbh 11

12 Anmeldung Die Innenseite des Flyers mit Kennzeichnung der Kurse kann per Post bzw. Fax oder in Kopie an die AfG gesendet werden. Sie können sich auch online über unsere Homepage anmelden ( Stichwort - VmA ). Die Anmeldefrist endet vier Wochen vor Beginn der Veranstaltung. Bei Ausfall eines Kurses durch zu geringe Teilnehmerzahl oder sonstige unvorhersehbare Ereignisse besteht kein Anspruch auf Durchführung der Veranstaltung. Bereits gezahlte Kursgebühren werden erstattet. Die Kursgebühr ist zahlbar nach Erhalt der Rechnung, spätestens bis 10 Tage vor Kursbeginn. Weitere Infos unter Telefon 0202/ Frau Bugenhagen 0202/ Frau Schuwerack VmA 0700/ Geschäftsstelle VmA Akademie für Gesundheitsberufe ggmbh Wuppertal Vogelsangstraße Wuppertal Tel. (02 02) Fax (02 02) Akademie für Gesundheitsberufe ggmbh Fortbildungsreihe 2. Quartal 2006 Qualifizierung zur Praxiskoordinatorin ölkvljlkb 12

13 Arztfrau machte Arzthelferinnen- Ausbildung: Zwischen Theorie und Praxis liegen oft Welten... Ich habe diesen Abschluss im wesentlichen aus zwei Gründen gemacht: Zum einen sollte und wollte ich als wichtigste Kraft meines Mannes eine fundierte Ausbildung haben. Wie wichtig das ist, haben wir gemerkt, als eine Arzthelferin von uns plötzlich kündigte und ich sie von jetzt auf nachher ersetzen musste, erzählt Marlene Hackl. Hinzu kommt, dass die Allgemeinarztpraxis auch Schulungen für DMP anbietet. Für Diabetes-Schulungen muss ich in Bayern keine medizinisch geschulte Fachkraft sein, für KHK-Schulungen aber schon. Die Ausbildungszeit war nicht immer leicht: Die anderen Azubis waren teilweise jünger als meine Kinder, da gab es nicht allzu viel Gemeinsamkeiten. Mit den Lehrern habe ich häufig diskutiert, da ich manche Sachverhalte aus der Praxis ganz anders kannte. Manchmal hatte ich das Gefühl, zwischen allen Stühlen zu sitzen, so Marlene Hackl, die die Ausbildung in zwei Jahren durchgezogen hat. Zwei volle Tage pro Woche musste sie die Schulbank drücken, der zusätzliche Lernaufwand habe sich aber in Grenzen gehalten, sagt sie. Es ist schon eine harte Zeit, aber wenn man drin ist, geht es ganz gut. Ihr Mann habe sie immer ermuntert und versucht, sie in der Familie zu entlasten. Er ist wie ich in einem Familienbetrieb aufgewachsen, wo es immer selbstverständlich war, dass man täglich zusammenarbeitete. Das Schulgeld übernahm die Kommune: Man kann jederzeit einen zweiten Beruf erlernen, das Schulgeld übernimmt dann die Stadt oder Gemeinde. Dazu kommt die normale Ausbildungsvergütung vom ausbildenden Betrieb. Eine Förderung durch das Arbeitsamt hätte es nur gegeben, wenn sie bereits mehr als ein Jahr arbeitslos gewesen wäre und die Kinder noch nicht das 15. Lebensjahr erreicht hätten. Die Prüfung war natürlich eine stressige Zeit. Meine Familie hat mich aber immer unterstützt. Mit 43 Jahren entschloss sich Marlene Hackl, noch einmal die Schulbank zu drücken. Die gelernte Erzieherin und dreifache Mutter begann an der Berufsschule in Passau eine Arzthelferinnen-Ausbildung. Trotz der Dreifachbelastung Beruf, Familie und Ausbildung meint sie heute: Der Stress hat sich gelohnt. Die Ausbildung zur Arzthelferin hat sich ihrer Ansicht nach in vieler Hinsicht gelohnt: Ich weiß jetzt zum Beispiel, was Lehrlinge eigentlich können müssen. Wobei sie das Verhältnis Schule Praxis durchaus kritisch sieht: Da liegen oft Welten dazwischen. Zum Beispiel wurde in meiner Ausbildung noch zu viel Labor unterrichtet. Das wird doch in den meisten Arztpraxen gar nicht mehr gemacht. Qualitätsmanagement sei bei ihrer Ausbildung kein Thema gewesen. Es gibt jetzt jedoch einen neuen Lehrplan, bei dem beispielsweise Patientenarbeit und Psychologie eine größere Rolle spielen. Das finde ich sehr gut. Auch sei ihr Verhältnis zu den anderen Arzthelferinnen viel offener geworden. Sie fühlen sich in ihrer Rolle ernstgenommen. Das gilt nicht nur für unsere, sondern auch für die Mitarbeiterinnen bei den Nachbarpraxen, die mich alle kennen. Hackl ist der Ansicht, dass Arztpraxen von ihren Lehrlingen auch profitieren können: In einer Praxis schleicht sich doch manche Routine ein. Lehrlinge können da vielleicht den ein oder anderen aktuellen Tipp geben, zum Beispiel zum Thema Hygiene. Ausbildenden Arztpraxen rät sie in jedem Fall, Kontakt zur Berufsschule zu knüpfen. Man sollte wissen, was dort gelehrt wird. Und vielleicht kann man die ein oder andere Anregung aus der Praxis geben. Foto: Privat 13

14 Arztfrau machte Fortbildung zur Sterbebegleiterin Foto: photocase.com Früher stand ich oft wortlos da... Gerne erinnere ich mich an meine Urgroßmutter. Wir nannten sie Urla. Sie wurde 94 Jahre alt. Mit vier Generationen wohnten wir damals unter einem Dach. Wir spürten, dass sie mit uns Kindern gerne zusammen war und bei ihr fühlten wir uns geborgen. Meine Großtante Mia habe ich jahrelang betreut. Sie starb 2003 in meinen Armen im Alter von 102 Jahren. Durch den Verein Christlicher Hospizkreis Saarlouis e.v, dessen Mitglied ich seit 2001 bin, erfuhr ich von dem Vorbereitungskurs für Interessierte und pflegende Angehörige In Würde leben... bis zuletzt, an dem ich von April bis November des vergangenen Jahres teilnahm. Der Kurs umfasste etwa 60 Stunden, die aufgeteilt waren auf Abend- und Samstagsveranstaltungen. Es ist ein Pflegekurs ( 45 SGB XI) und wird in der Regel von den Pflegekassen bezahlt. Ich habe die Kursgebühr selbst getragen und 310 EUR bezahlt. Wir sprachen über Möglichkeiten der Schmerztherapie, Selbstbestimmungsrecht und Patientenverfügung, über sozialrechtliche Fragestellungen, Möglichkeiten und Grenzen der Pflegeperson, Reifungs- und Verarbeitungsprozesse, Formen und Stadien der Trauer, Hilfen für die häusliche Pflege, Dienste und Versorgungsstruktur sowie Wahrnehmung und Kommunikation in der Begleitung und Betreuung. Ich wünschte mir für unsere Patientinnen und mich, schon zu Praxiszeiten an diesem Kurs teilgenommen zu haben. Wie oft stand ich wortlos da, wenn die Diagnose Krebs gestellt war. Verbandsmitglied Marianne Kohnen (Foto) aus Saarlouis hat im vergangenen Jahr bei ihrer Gemeinde eine Fortbildung zur Sterbebegleiterin gemacht. Für die PASTILLE beschreibt sie ihre Beweggründe und welche Erkenntnisse sie aus der Fortbildung gewonnen hat. Heute würde ich unsere Patientinnen besser verstehen, wenn z.b. der Schock der Diagnose zu impulsivem unkontrolliertem Verhalten oder zur Depression führen würde. Ich wüsste, dass ein langer Reifeprozess vor ihnen liegt. Ich würde ihnen einfach zuhören, später vielleicht heraushören, ob sie Angst vor Schmerzen haben. Ihnen sagen, dass es Möglichkeiten gibt, ohne Schmerzen zu leben. Ihnen die Adresse von der Palliativstation geben dort werden Ängste und Sorgen ernst genommen, dort gibt es erfahrene Ärzte und Seelsorger, die auch Angehörigen zur Verfügung stehen. Auf die Hospize aufmerksam machen. Die Familie kann den Patienten dort jederzeit besuchen und hat dann mehr Zeit für ihn selbst als Person, weil die Pflege in den Händen des Hospizes liegt. Wer Sterbebegleiter sein möchte, muss selbst innerlich ruhig sein. Wer Probleme oder Stress hat, kann nicht gut begleiten. Man kann festlegen, wie viele Stunden man sich dafür Zeit nehmen will. Danach wird mit den anderen Begleitern ein Plan erstellt. Man wird über den Krankheitsverlauf usw. aufgeklärt. Der Begleiter kann auch jederzeit Kontakt mit einem Seelsorger aufnehmen, wenn er sich überfordert fühlt oder sich aussprechen will. Man fühlt sich wie in einer großen Hospizfamilie. Noch habe ich niemanden betreut. Aber ich freue mich darauf. 14

15 Länder wollen bessere Palliativ-Versorgung Ein gemeinsames Modellprojekt zur Hilfe für schwerstkranke und sterbende Menschen will das Land Brandenburg gemeinsam mit den Krankenkassen starten. Modellregion wird der Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Bis Mitte April soll zwischen den Krankenkassen und Leistungserbringern ein Vertrag über die Finanzierung eines Palliativstützpunktes in Neuruppin geschlossen werden. Mit dem Projekt werden die Empfehlungen eines Gutachtens zur Palliativversorgung im Land Brandenburg aufgegriffen. Auch Hessen und das Saarland wollen die Palliativ-Versorgung weiter ausbauen. Derzeit arbeiten in Hessen knapp 100 Hospizgruppen mit rund ehrenamtlichen Hospizhelfern in der ambulanten Begleitung Sterbender. Das Land förderte die Schulung und Fortbildung der Ehrenamtlichen im vergangenen Jahr mit EURO. Für die Koordinations- und Ansprechstelle für Dienste der Sterbebegleitung (KASA) fließen 2005 insgesamt EURO. Die Landesarbeitsgemeinschaft Hospize Hessen erhält EURO. Im Saarland gibt es zwei stationäre Hospizeinrichtungen, fünf Krankenhäuser halten insgesamt 56 Planbetten im Bereich Schmerztherapie und Palliativmedizin vor. Drei Jahre lang förderte die Landesregierung den Aufbau ambulanter Hospiz- und Palliativzentren mit jährlich EURO. TIPP+++TIPP+++TIPP+++TIPP KVNo startet Projekt zur Versorgung Sterbender Die KV Nordrhein hat zum Jahresbeginn gemeinsam mit mehreren Krankenkassen ein Pilotprojekt zur Versorgung Sterbender gestartet. Am Vertrag teilnehmen können Hausund Fachärzte sowie besonders qualifizierte Palliativ-Ärzte. Voraussetzung ist, dass sie in den Hausarztvertrag der KV Nordrhein mit den Primärkassen eintreten. Das Projekt läuft zunächst in Köln, soll aber später auf ganz Nordrhein-Westfalen ausgeweitet werden. Einen umfassenden Überblick der Hospizeinrichtungen in Deutschland bietet die Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz e.v. zur Förderung von ambulanten, teilstationären und stationären Hospizen und Palliativmedizin (BAG). Die Organisation wurde 1992 als gemeinnütziger Verein für die bundesweite Interessenvertretung der Hospizbewegung in Deutschland gegründet. Hospizstatistik 2005 Geschäftsstelle der BAG Hospiz: Am Weiherhof 23, Niederzier, Tel / Internet: Bundesweit wurden im vergangenen Jahr rund Menschen durch ambulante Hospizdienste in ihrer letzten Lebensphase begleitet. Das geht aus Hospizstatistik 2005 hervor, die kürzlich von der Deutschen Hospiz Stiftung veröffentlicht wurde. Damit ist die Zahl der ambulanten Hospizdienste im Vergleich zu 2004 um 90 gestiegen. Im Bereich der professionellen Palliative-Care- Versorgung habe es jedoch kaum Verbesserungen gegeben, kritisiert die Stiftung. Deutsche Hospiz Stiftung, Europaplatz 7, Dortmund, Tel: 0231 / , Internet: 15

16 Außerordentliche sollte immer nur Der letzte Teil der PASTILLE-Serie Kündigung befasst sich mit zwei sehr wichtigen Themen, die im Alltag eines Unternehmens von großer Bedeutung sind: Die außerordentliche Kündigung und der Aufhebungsvertrag. Simone Kneer-Weidenhammer, Rechtsberaterin des VmA, informiert über die Details. Die außerordentliche Kündigung Die außerordentliche Kündigung ist immer eine sehr einschneidende Maßnahme. Eine fristlose Kündigung wird mit ihrem Zugang wirksam. Das Arbeitsverhältnis wird dann sofort, ohne Einhaltung einer Auslauffrist, beendet. Die Mitarbeiterin wird aufgefordert, umgehend ihre Sachen zu packen, gegebenenfalls Schlüssel etc. zurückzugeben und hat ihren Arbeitsplatz zu verlassen. Wird die außerordentliche Kündigung mit einer Auslauffrist ausgesprochen, wird sie erst mit dem genannten Datum wirksam. Eine Besonderheit der außerordentlichen Kündigung liegt darin, dass sie vertraglich nicht ausgeschlossen werden kann (auch nicht im Ausbildungsverhältnis!). Sowohl dem Arbeitgeber wie auch dem Arbeitnehmer bleibt immer die Möglichkeit, bei Vorliegen eines wichtigen Grundes das Arbeitsverhältnis zu beenden. Dieser wichtige Grund ist das A und O der außerordentlichen Kündigung! Was ist ein wichtiger Grund? Er ist nach 626 Abs. 1 BGB dann gegeben, wenn Tatsachen vorliegen, auf Grund derer dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles und unter Abwägung der Interessen beider Vertragsteile die Fortsetzung des Dienstverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zu der vereinbarten Beendigung des Dienstverhältnisses nicht zugemutet werden kann. Eine solch weit gefasste Generalklausel verlangt nach Präzisierung. Hilfreich ist eine Eingruppierung der die Kündigung stützenden Tatsachen in Fallgruppen: Wird die Kündigung mit einer Leistungsverfehlung, einem persönlichen Fehlverhalten oder betrieblich bedingten Vorkommnissen begründet? Eine Einteilung hilft bei der Beurteilung des Kündigungsgrundes. Da die außerordentliche Kündigung immer nur ultima ratio sein darf, muss der Vorwurf in einem angemessenen Verhältnis zur Kündigungsmaßnahme stehen. Vor der außerordentlichen Kündigung sollte man sich immer fragen, ob das Problem nicht auf andere Weise gelöst werden kann. Sicher gibt es Tatsachen, bei denen eine außerordentliche Kündi- gung gerechtfertigt ist. Dies kann man zum Beispiel bei Straftaten, massiven bzw. beharrlichen Arbeitsvertragsverletzungen (zum Beispiel wiederholte Unpünktlichkeit), beim Verrat von Geschäftsgeheimnissen, bei andauernder Arbeitsverweigerung, bei Vortäuschen einer Krankheit oder auf der Seite der Arbeitnehmer nach erfolgter Abmahnung bei Lohnrückständen, bei Beleidigung oder Missachtung von Arbeitsschutzmaßnahmen annehmen. Es gilt weiterhin zu beachten: Der Kündigungsgrund muss objektiv bei Kündigung vorliegen. Umstände, die erst nach Zugang der Kündigung entstehen, können die außerordentliche Kündigung nicht tragen. Wichtig ist die Frist! Nach 626 Abs. 2 BGB ist die außerordentlichen Kündigung innerhalb von zwei Wochen nach Kenntnis der Tatsachen, auf die sich die Kündigung stützt, auszusprechen. Die Angabe des Kündigungsgrundes ist außer in Ausbildungsverhältnissen entbehrlich. Der Kündigungsgrund muss jedoch unverzüglich schriftlich mitgeteilt werden, wenn der Gekündigte dies verlangt. 16

17 Kündigung ultima ratio sein Der Aufhebungsvertrag Häufig, und gerade wenn eine außerordentliche Kündigung im Raum steht, bietet sich die Möglichkeit an, mit einem Aufhebungsvertrag das Arbeitsverhältnis einvernehmlich zu lösen. Diese Möglichkeit besteht immer auch in Ausbildungsverhältnissen und bei Sonderkündigungsschutzverhältnissen (Mutterschutz, Elternzeit, Schwerbehindertenrecht). Mit einem Aufhebungsvertrag vermeiden die Vertragspartner eine Auseinandersetzung um Tatsachen, die als Kündigungsgründe zu erörtern wären. Allerdings sind die arbeitsförderrechtlichen Folgen eines Aufhebungsvertrages zu bedenken und in dem Aufhebungsvertrag zu gestalten. Rechtsanwaltskanzlei Simone Kneer-Weidenhammer St. Arnualer Markt 1 D Saarbrücken Telefon: +49 (0) 681 / Telefax: +49 (0) 681 / URL: Nach 144 SGB III tritt eine Sperrzeit in Kraft, wenn der Arbeitnehmer das Beschäftigungsverhältnis gelöst oder durch ein arbeitsvertragswidriges Verhalten Anlass für die Lösung des Beschäftigungsverhältnisses gegeben und dadurch vorsätzlich oder grob fahrlässig die Arbeitslosigkeit herbeigeführt hat. Der Arbeitnehmer setzt sich also einer Sperrfrist aus, wenn er einen Aufhebungsvertrag ohne wichtigen Grund abschließt und dabei seine Schutzrechte vorsätzlich oder grob fahrlässig aufgibt. Als wichtiger Grund wird eine drohende rechtmäßige Kündigung zum Beispiel wegen Betriebsaufgabe oder anderer betrieblicher Gründe anerkannt. Ebenso werden gesundheitliche Gründe anerkannt, die es dem Arbeitnehmer unzumutbar machen, das Arbeitsverhältnis fortzusetzen. Der Sachverhalt muss einleuchtend und nachvollziehbar geschildert werden. Dabei müssen die Gründe erkennbar werden, warum für den Arbeitnehmer ein Aufhebungsvertrag günstiger ist als eine Kündigung. Das kann zum Beispiel sein, wenn die Kündigung das berufliche Weiterkommen des Arbeitnehmers erschweren würde. Der Aufhebungsvertrag könnte daher wie folgt beginnen: Die Parteien sind sich darüber einig, dass das Arbeitsverhältnis auf Veranlassung des Arbeitgebers unter Wahrung der vertraglichen (tariflichen) Kündigungsfrist einvernehmlich aus betrieblichen oder personenbedingten oder zur Vermeidung einer Kündigung aus dringenden betrieblichen oder persönlichen Gründen zum... beendet wird. IMPRESSUM Herausgeber/Anzeigen: BV in der Praxis mitarbeitender Arztfrauen e.v., Buchenbuschweg 17, Schmitten Postfach , Tübingen Tel / , Fax: 0700 / Internet: Redaktion: Eva Richter Siefen 23, Rösrath Tel / , Fax: / Redaktionsbeirat: Brigitte Vosfeldt Satz/Layout: Werbeberatung Enders, Windeck Druck: Druckerei Müller, Roth Vertrieb: BV in der Praxis mitarbeitender Arztfrauen e.v., Buchenbuschweg 17, Schmitten Postfach , Tübingen Tel / , Fax: 0700 / Die PASTILLE erscheint vierteljährlich. Abopreis: 30 EURO pro Jahr, Einzelheft: 8 EURO. Bestellungen werden von der Geschäftsstelle in Schmitten entgegen genommen. Für Mitglieder des Bundesverbandes ist der Bezugspreis durch den Mitgliedsbeitrag abgegolten. Nachdruck, Kopien, Aufnahme in elektronische Medien nur mit Genehmigung der Redaktion. Für unverlangt eingesandte Manuskripte oder Fotos keine Gewähr. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. 17

18 Anzeige dietze-bauer & partner Unternehmensentwicklung Katharina Hartig Dipl.-Psych. Petra Wittich Unternehmensberatung Dipl.Volksw. Tamara Dietze-Bauer EOQ-Auditorin ISO 9000:2000 DGQ-Auditorin ISMS, ISO DGQ-Trainerin für Trainer KBV-lizenzierte QEP -Trainerin Katharina Hartig Schulungen & Beratung für die Arztpraxis Petra Wittich Kommunikationstechnische Korrespondentin Qualitätsbeauftragte KBV-lizenzierte QEP -Trainerin Begleitung und Beratung bei der Einführung von Qualitätsmanagement Kleingruppen-Seminare zu Aufbau und Weiterentwicklung Ihres QMS Zertifizierungsvorbereitung IGeL-Auswahl IGeL und QM Wissensmanagement Mitarbeiterführung Coaching Einzelpersonen + Teams Nutzerorientierte Raumgestaltung Aufbau- und Ablaufanalysen Insolvenzprophylaxe Das Telefon als Visitenkarte der Praxis Praxisabläufe und Terminmanagement optimieren Professionelle Patientenführung IGeL-Leistungen, Praxismarketing und Patientenbefragungen Selbstmanagement und Stressbewältigung Beratung und Begleitung bei Marketingmaßnahmen, Personalfragen und Organisationsentwicklung Individuelles Coaching EDV-Anwendungsschulungen Grundlagen und praxisspezifische Schulungen am PC Gruppen- und Einzelschulungen in Word Excel Powerpoint Outlook vor Ort EDV-technische Begleitung beim Aufbau eines QM-Systems nach DIN EN ISO 9001:2000 und QEP Praxisinterne Begleitung bei der Erstellung von Dokumenten für das praxiseigene QM-Handbuch Weiterführende Informationen erhalten Sie gerne per Telefon oder mail unter Bürgerstraße Karlsruhe Tel: 0700/ dietze-bauer-partner.de Elsenheimerstraße München Tel: 089/ Buchenbuschweg Schmitten Tel: 06084/ wittich-unternehmensberatung.de 18

19 AUS DER PRAXIS FÜR DIE PRAXIS Ein neues Infoblatt zu Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) hat der Medizinische Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS) Ende 2005 herausgegeben. Das Infoblatt gibt Antworten auf grundsätzliche Fragen zu IGeL: Es beschreibt, wie es zu individuellen Gesundheitsleistungen kam, erklärt die sozialrechtliche Situation und stellt MDS informiert über IGeL auch den Gemeinsamen Bundesausschuss als das Gremium vor, das über die Aufnahme von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden in den Leistungskatalog der GKV entscheidet. Darüber hinaus wird erläutert, welche Gruppen von IGeL es gibt und wie man diese unterscheidet. Abschließend werden Hinweise gegeben, wie der Versicherte zu einem kritischen und eigenverantwortlichen Umgang mit IGeL motiviert werden kann. Unabhängiges Portal für Patienteninformation geht online Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat ein neues Internet-Portal für evidenzbasierte Gesundheitsinformation gestartet. Unter finden Verbraucher unabhängige, evidenzbasierte und geprüfte Informationen. Das IQWiG ist ein unabhängiges wissenschaftliches Institut, das den Nutzen medizinischer Leistungen für den Patienten untersucht. Es erforscht, was therapeutisch und diagnostisch möglich und sinnvoll ist und informiert Ärzte und Patienten darüber. Das Institut wurde im Zuge der Gesundheitsreform am 1. Juni 2004 als private Stiftung gegründet und ist im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses oder des Bundesgesundheitsministeriums tätig Das Grundsatzpapier des MDS kann von der Website der Organisation heruntergeladen werden: Infos zu Elektro-Schrott Mit dem Infoflyer Wenn Medizinprodukte als Altgeräte entsorgt werden müssen informieren der Bundesverband Medizintechnologie, BV- Med, und sechs weitere Verbände der Medizintechnologie über das neue Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) und seine Bedeutung für Betreiber und Anwender von Medizinprodukten in Arztpraxen. Das ElektroG vom März 2005 setzt europäische Vorschriften zur Vermeidung von Abfällen und Schadstoffen und zur Schonung von Ressourcen um. Danach sind die Hersteller von Geräten ab 24. März 2006 zur Rücknahme der Altgeräte verpflichtet. Auch elektrotechnische Medizinprodukte unterliegen grundsätzlich den Pflichten des ElektroG zur ordnungsgemäßen Altgeräte-Sammlung und Entsorgung. Vom Geltungsbereich ausgenommen sind Implantate und infektiöse Produkte. Der Flyer informiert die Betreiber und Anwender von Medizinprodukten über die wichtigsten Folgen des ElektroG für die Entsorgung der betroffenen Geräte und über ihre Rechte und Pflichten. Der Flyer kann im Internet unter folgender Adresse heruntergeladen werden: downloads/58/a6/00/infoblattelektro G.pdf. Die Europäische Kommission bietet eine neue Website, die Informationen über Studium und Arbeit im Ausland enthält. Auf der Website finden sich Links zu verschiedenen Stellenangeboten, Praktika, Au-Pair-Jobs in Europa und weltweit. Die Studium und Arbeit im Ausland meisten Links führen zu englisch- oder französischsprachigen Websites, einige sind jedoch auch ins Deutsche übersetzt. Die Website ist abrufbar unter: Das Europäische Jugendportal mit allgemeinen Informationen zur Jugendpolitik ist abrufbar unter: m?l_id=de 19

20 LANDESVERBÄNDE medass Wirtschaftsberatung & Treuhand Gutachten und Analysen Wirtschaftsberatung Nachbesetzungsverfahren Konzeption Praxisabgabe Planung Gemeinschaftspraxis Seminare (www.medass.de) Praxisbörse Praxisbewertung Wirtschaftliche Beratung bei Verträgen Investitions- / Kostenanalysen Gründung MVZ Für Verbandsmitglieder unentgeltlich: Broschüren und Literatur Der mitarbeitende Ehepartner Der Supergau (Tod des Praxisinhabers) Fallstricke Praxisabgabe Betriebliche Altersversorgung Verkehrswert und Arztpraxis Arztpraxis und Ehescheidung (Ermittlung des Zugewinnausgleichs) medass Versicherungs- & Finanzmakler Der Versicherungsmakler des Verbandes: Gruppenverträge Kranken und Leben sämtliche Versicherungssparten Versicherungs-/ Versorgungsanalysen Prüfung der Sozialvers.pflicht Bausparen Leasing Finanzierungen Kapitalanlagen Sanierung von Verträgen Schließung von Versorgungslücken medass -net Interdisziplinäres Dienstleistungsnetzwerk Wirtschaftliche Beratung Abrechnungswesen Juristische Beratung Steuerliche Beratung Praxisbewertung Finanzdienstleistungen Qualitätsmanagement Durch ein Netzwerk von Fachleuten werden Informationen und Beratungen für das Unternehmen Arztpraxis abgedeckt. Internet: Telefax: 0201 / Telefon: 0201 / Hufelandstr. 56 * Essen oder über die BV-Geschäftsstelle (Adresse siehe Rückseite) Landesverband NORD-WEST Vorsitzende: Angelika Schoch, Gartenstraße 15 a, Oldenburg, Tel / Fax: / ARBEITSKREIS NORD Angelika Schoch ARBEITSKREIS HANNOVER Heidi Neetz, Welfenstraße Garbsen, Tel: / Fax: / ANSPRECHPARTNERIN HAMBURG Margrit Kleinhans, Leuchtturmweg Hamburg, Tel / Fax: 0 40 / Landesverband NORD-OST Vorsitzende: Silvia Ott, Seestraße 4, Neustrelitz Tel / Fax: / Landesverband SÜD-WEST Marianne Kohnen, II. Gartenreihe 7, Saarlouis Tel / o / ARBEITSKREIS TRIER Liz Schwöbel-Awender, Auf der Au 14, Trier, Tel / oder Katharina Rixecker, Tel / Vorsitzende Hessen Wiltrud Ritter, Im Wingert 11, Nidda, Tel / Der Landesverband Nord-West trifft sich am Samstag, 22. April 2006, von bis Uhr zu seiner Jahresmitgliederversammlung in Bremen. Zuvor bietet der LV von 11 bis 13 Uhr ein Seminar zum Thema Rechtliche Rahmenbedingungen beim QM in der Arztpraxis an. Besprochen werden die Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses über grundsätzliche Anforderungen an ein QM-System in der Arztpraxis. Infos bei Angelika Schoch, Tel / , Fax 0441 / , Am Mittwoch, 5. Juli, 16 bis 18 Uhr veranstaltet der LV in Hamburg ein Seminar. Ein/e Referent/in der KV Hamburg wird zu einem aktuellen Thema vortragen. Infos bei Angelika Schoch. Landesverband SÜD-OST Vorsitzende: Marita Elstner, Talstraße 30, Masserberg Tel / AK Saarland AK-Treffen Auskünfte bei Marianne Kohnen, Tel / , 20

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