Potsdam-Mittelmark Unternehmerabend Treffpunkt Wirtschaft. Schwankungen. 29. März 2012 Dr. Dirk Pramann

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1 Potsdam-Mittelmark Unternehmerabend Treffpunkt Wirtschaft Personalbindung in Betrieben mit saisonalen Schwankungen 29. März 2012 Dr. Dirk Pramann

2 Das B-Lohn-Konzept Spezialisten für Personalsteuerung Spezialisten für Personalsteuerung ANREIZSYSTEME Gute Leistung von guten Mitarbeitern belohnen Leistungsträger stärken und an das Unternehmen binden Transparenz und objektive Auswertungssysteme für eine dezentrale Steuerungskompetenz 2 Ausschüttungsmodelle Wie wird die Arbeitsleistung vergütet? Nutzung von Steuer- und Sozialversicherungsvergünstigungen Unter Berücksichtigung von mitarbeiterspezifischen Bedürfnissen Arbeitszeitflexibilisierung Umgang mit saisonalen Auftragsschwankungen durch Arbeitszeitflexibilisierung Entwicklung von Lösungen für langfristige Überstunden B-Lohn-Wissensfabrik Wir qualifizieren im Bereich der dezentralen Personalsteuerung

3 Situation im Mittelstand - allgemein Grundprobleme des Mittelstandes Keine großen Budgets für hohe Gehälter zusätzliche Infrastruktur oder Kapazitäten Keine Strukturen für Familienfreundlichkeit Familienfreundlichkeit ist nicht im Tagesgeschäft vorgesehen Aber fehlendes Personal, unmotiviertes Personal, Mitarbeiterfluktuation senken die Produktivität erheblich! 3

4 Situation des Mittelstandes Ausgangssituation Ziele Das Unternehmen will junge Mitarbeiter gewinnen und über einen längeren Zeitraum an das Unternehmen binden Der Weg rein über Gehälter geht nicht Das Unternehmen muss durch starke Exportorientierung ihre Produkte zu international wettbewerbsfähigen Preisen anbieten Je besser die Betreuung der Kinder, desto besser die Motivation und Aufmerksamkeit der Mitarbeiter alle jungen Familien bei denen einer von beiden im Unternehmen angestellt ist Mitarbeiter sollen Sicherheit bekommen, dass sie mit dem Unternehmen und ihrer Familie planen können sie Unterstützung bei der Betreuung und bei der Ausbildung der Kinder vom Unternehmen erhalten 4 Konkurrenz in Niedriglohnländern Idee Abnahme der zeit- und kostenintensiven Kinderbetreuung

5 Was wünschen sich Mitarbeiter? Arbeitszeitflexibilisierung Entwicklung von Möglichkeiten zur Arbeitszeitflexibilisierung und rechtlichen Gestaltungen von Stundenkonten und Sabbaticals Schaffen von Telearbeit Anreizsysteme Ersatzleistungen in Bezug auf die Infrastruktur Nutzen von haushaltsnahen Dienstleistungen Abrechnung über steuer- und sozialversicherungsgünstige Möglichkeiten 5 Quelle: Fürstenberg Performance Index 2011

6 Interessen! Mitarbeiterinteressen? Was sind die größten Nöte von Mitarbeitern? (Evaluation was beschäftigt unsere Mitarbeiter und womit verbringen sie Zeit und was kostet ihnen Geld und Arbeitsenergie?) Betreuung von Kindern? Betreuung der Eltern? Organisation des Haushaltes? Zeit für den Partner? Die eigene Gesundheit? Unternehmensinteressen Ziel: Hochkonzentrierte Mitarbeiter, die nicht abgelenkt sind, weil es private Probleme gibt Welche kostengünstigen Maßnahmen kann ein Unternehmen durchführen in Bezug auf Zeitmanagement Arbeitsortflexibilisierung Infrastruktur Zusatzleistungen Anreize 6 Weg: Die Mitarbeiter müssen das Vertrauen in den Arbeitgeber haben, über ihre größten Probleme zu sprechen

7 Welche Ausschüttung motiviert? alternative Auszahlungen? Wie kommt der Leistungsanreiz am besten bei meinen Mitarbeitern an? Vorteil: kaum SV und Steuern direkte Geste Überreichung eines "Wertes Beispiele: Einkaufsgutscheine, Kindergartenplatz, Urlaub, Gesundheitsleistungen, Massagen, Freizeit in Geld einfach handhabbar aber viele Abzüge kein persönlicher Kontakt abhängig von Besonderheiten des Unternehmens wie Unternehmensziele, Strategie, Stärken und Schwächen, Branche, Mitarbeiterstruktur, Komplexität der Arbeit, Lohn und Gehaltsgefüge Anreizsysteme spiegeln meist die Infrastruktur des Unternehmens wider 7 Besonderheiten der Mitarbeiter Lebensphasengerechte Anreize, typbezogen, geschlechterbezogen

8 Instrument: Arbeitszeitkonten Bonussysteme Gehaltsumwandlung Arbeitszeitkonten Steigerung der Gestaltungsoptionen Persönliche Zeitkonten der Mitarbeiter Arbeitgeber Arbeitnehmer Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer Saldieren Abweichungen von der vereinbarten Arbeitszeit Reaktion auf schwankende Auftragslagen mehr Zeitautonomie Ergebnis aus der Praxis (Unternehmen, das Arbeitszeitkonten implementiert hat): Es wurde die 30 Stunden-Woche eingeführt. Statt 3 Schichten à 8 Stunden wurden 4 Schichten à 6 Stunden gearbeitet. Die Stundenlöhne der Arbeitnehmer wurden um 12,5 % erhöht. 8 Das Ergebnis war eine Steigerung der Arbeitsfreude und der Leistungsfähigkeit, die sich im Laufe von 5 Jahren wie folgt auswirkte: die Gemeinkosten sanken um 25 % die Stückkosten sanken um 10 % die Arbeitsunfälle sanken um 40 % 8

9 Arbeitszeitflexibilisierung Flexibles Arbeitszeitsystem mit dem 3-Kontenmodell (1-3) Kurzfristige Überstunden Kurzzeitkonto langfristige Überstunden Entgelt Saisonkonto Verzinste Rückführung LAZK 9 Betriebliche Altersvorsorge Bezahlte Freistellung 9

10 Abrechnung als Entgelt unter Berücksichtigung von allen steuerund sozialversicherungsrechtlichen Besonderheiten Arbeitnehmer erwirbt für gute Arbeit zusätzliche Bonuspunkte Kann die Bonuspunkte auf einer Plattform einlösen und 10 haushaltsnahe Dienstleistungen buchen

11 Boni als Sachleistung Nutzung eines Dienstleistungsportals auf dem unsere Arbeitnehmer auf Unternehmens- Kosten mithilfe eines Bonusmodells haushaltsnahe Dienstleistungen buchen können 11

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