Demokratie gestalten. Sozialkunde für Berufsschulen und Berufsfachschulen im Saarland. Altmeyer Klein Krier Schröder Zimmermann. Europa-Nr.

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1 Demokratie gestalten Sozialkunde für Berufsschulen und Berufsfachschulen im Saarland Altmeyer Klein Krier Schröder Zimmermann VERLAG EUROPA-LEHRMITTEL Nourney, Vollmer GmbH & Co. KG Düsselberger Straße Haan-Gruiten Europa-Nr.: 67524

2 Autoren: Michael Altmeyer, StR, Saarlouis Wolfgang Klein, StD, Püttlingen Alexander Krier, OStR, Saarlouis Jochen Schröder, OStR, Nohfelden Tim Zimmermann, OStR, Saarbrücken Arbeitskreisleitung: Wolfgang Klein, StD Verlagslektorat: Dr. Rainer Maurer 1. Auflage 2013 Druck Alle Drucke derselben Auflage sind parallel einsetzbar, da sie bis auf die Behebung von Druckfehlern untereinander unverändert sind. ISBN Alle Rechte vorbehalten. Das Werk ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der gesetzlich geregelten Fälle muss vom Verlag schriftlich genehmigt werden by Verlag Europa-Lehrmittel, Nourney, Vollmer GmbH & Co. KG, Haan-Gruiten Umschlaggestaltung, Layout, Grafik, Satz: Satz+Layout Werkstatt Kluth, Erftstadt Umschlagfoto: Förderverein BergbauErbeSaar e.v., Ensdorf Landmarke Duhamel Entwurf: Katja Pfeiffer und Oliver Sachse, Architekten, Berlin Visualisierung: StudioAida, Mainz Druck: M. P. Media-Print Informationstechnologie GmbH, Paderborn

3 Inhaltsverzeichnis Vorwort 3 Das Lehr- und Arbeitsbuch Demokratie gestalten ist ein modernes, handlungsorientiertes Lehrwerk für den Sozialkundeunterricht an saarländischen Berufsschulen. Es ist bestimmt für: u Technisch-gewerbliche und sozialpflegerische Ausbildungs berufe u Kaufmännische Ausbildungsberufe u Berufsfachschulen, da die wichtigsten Lehrplaninhalte dieser Schulform abgedeckt sind Grundlage für dieses Buch ist der Lehrplan des Saarlandes im Fach Sozialkunde von Diesem Lehrplan liegt die KMK-Rahmenvereinbarung über die Berufsschule zu Grunde (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom ). Auf Landesebene folgt der Lehrplan den Vorgaben der Verordnung Schulordnung über die Ausbildung an Berufsschulen im Saarland (AO-BS). Demokratie gestalten vermittelt den Schülerinnen und Schülern ein solides Grundwissen, das unter Berücksichtigung der neuesten didaktischen und methodischen Erkenntnisse präsentiert wird. Auf aktuelles Material wurde großer Wert gelegt. Damit ermöglicht das Buch eine fundierte, problemorientierte Auseinandersetzung mit politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Themen. So entwickelt sich eine gesellschaftliche Handlungskompetenz, die Schülerinnen und Schüler anregen soll, Demokratie zu gestalten. Die ausführliche, erläuternde Marginalspalte unterstützt bei der Erarbeitung des Stoffes und hält zudem ergänzende Informationen und Materialien für eine vertiefte Bearbeitung der Themen bereit. Damit gewährleistet und fördert das Buch die Entwicklung des selbstorganisierten Lernens. Um Ihnen das Arbeiten und Lernen mit dem Buch zu erleichtern, finden Sie folgende Textelemente: Hier finden Sie Fragen und Arbeitsaufgaben. Darin werden Sie aufgefordert, sich mit Themen und Fragestellungen vertieft auseinanderzusetzen. Wichtiges kurz gefasst In Wichtiges kurz gefasst stehen knapp und präzise die wichtigsten Inhalte des jeweiligen Kapitels. Diese Inhalte sollten Sie gründlich lernen. Wissens-Check Der Wissens-Check ermöglicht sowohl das selbstständige Einüben und Wiederholen des Stoffes als auch den Einsatz im Klassenverband. Hier können Sie überprüfen, ob Sie das Gelernte auch beherrschen. Wenn Sie diese Fragen beantworten können, haben Sie sich ein solides Wissen erarbeitet. Wenn nicht alle Inhalte im Unterricht durchgenommen werden können, bietet dieses Buch dem interessierten Leser die Möglichkeit zur umfassenden Eigeninformation. Die Verwendung nur eines grammatischen Geschlechts dient ausschließlich der Optimierung des Leseflusses. Sie stellt keine geschlechtsspezifische Wertung dar. Ihr Feedback ist uns wichtig Wenn Sie mithelfen möchten, dieses Buch für die kommenden Auflagen zu verbessern, schreiben Sie uns unter Ihre Hinweise und Verbesserungsvorschläge nehmen wir gerne auf. Dillingen, Sommer 2013 Autoren und Verlag

4 4 Inhaltsverzeichnis Grundstufe LG 1: Ausbildung und Beruf 8 1 Verantwortungsbereiche und Partizipationschancen in der Berufsschule Schulordnung Schülermitverantwortung 11 2 Aufbau und gesetzliche Grundlagen der dualen Ausbildung Das duale Ausbildungssystem Gesetzliche Grundlagen Der Berufsausbildungsvertrag Jugendarbeitsschutzgesetz 21 Zusammenfassung/Wissens-Check 24 3 Möglichkeiten in der beruflichen Bildung Das System der beruflichen Schulen im Saarland Berufsausbildung und Anschlussmöglichkeiten 26 4 Berufliche Qualifikation und lebenslanges Lernen Technologischer Wandel Betriebsorganisatorischer Wandel Globalisierung: Auswirkungen auf die Arbeitswelt Veränderungen in der Form der Arbeitsverhältnisse Anforderungen an den Einzelnen Arbeitslosigkeit 38 Zusammenfassung 44 Wissens-Check 45 LG 2: Soziale Systeme 46 1 Prinzipien sozialer Sicherung Solidaritätsprinzip Äquivalenzprinzip Subsidiaritätsprinzip 48 2 Grundlagen des gesetzlichen Sozialversicherungssystems Geschichtliche Entwicklung und Bedeutung der Sozialversicherung Krankenversicherung Rentenversicherung Arbeitsförderung Unfallversicherung Pflegeversicherung 60 Zusammenfassung/Wissens-Check 62 3 Notwendigkeit privater Vorsorge Generationenvertrag und demographischer Wandel Private Vorsorge zur sozialen Sicherheit 68 4 Individualversicherung zum Schutz vor allgemeinen Risiken Berufsunfähigkeitsversicherung Private Unfallversicherung Risikolebensversicherung Haftpflichtversicherung Hausratversicherung 72 5 Transferleistungen des Staates Kindergeld Elterngeld Ausbildungsförderung (BAföG) Wohngeld Vermögensbildung Sozialhilfe Grundsicherung Versorgungsleistungen des Staates 77 Zusammenfassung/Wissens-Check 77 LG 3: Soziale Beziehungen 78 1 Umgang miteinander und verantwortliche Mitgestaltung der Gesellschaft Identitätsfindung durch soziale Kontakte (Interaktion) Primärgruppen Sekundärgruppen 82 Zusammenfassung/Wissens-Check 83 2 Konflikte und Gewalt: Folgen widersprüchlicher Rollenerwartungen, Interessen und Wertvorstellungen Wertewandel und Wertepluralismus Rollenvielfalt und Rollenerwartungen Rollenkonflikte und Lösungsmöglichkeiten Möglichkeiten und Modelle der Konfliktlösung 95 Zusammenfassung/Wissens-Check 98 3 Formen des Zusammenlebens Rollen- und Funktionswandel der Familie Rechtsstellung der Familie Veränderte Geschlechterrollen 105 Zusammenfassung/Wissens-Check 111

5 Inhaltsverzeichnis 5 LG 4: Das Saarland Die Geschichte des Saarlandes seit Das Saarland unter der Kontrolle des Völkerbundes Zwischen Vernunft und Nationalgefühl Die NSDAP an der Saar Das Saarland von 1935 bis zur kleinen Wiedervereinigung Das Saarland unter dem Nationalsozialismus Der teilautonome Saarstaat Die Entwicklung des Bundeslandes Saarland Politische Ordnung Strukturwandel Aktuelle politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Situation 131 Zusammenfassung 138 Wissens-Check 139 Fachstufe I LG 5: Grundrechte und Grundordnung, Repräsentation und Partizipation in Deutschland 140 Exkurs: Die Bedeutung des Staates 142 Zusammenfassung/Wissens-Check Die Stellung der Grundrechte im Grundgesetz Menschenrechte Bedeutung der Grundrechte Schutz der Grundrechte Einteilung der Menschenrechte, Grundrechte und Bürgerrechte 151 Zusammenfassung/Wissens-Check Verfassungsgrundsätze Die Republik Die Demokratie Der Bundesstaat Der Sozialstaat Der Rechtsstaat 163 Zusammenfassung/Wissens-Check Wahlen in der Demokratie Direkte und repräsentative Demokratie Partizipations- und Legitimationsfunktion Grundsätze und Merkmale demokratischer Wahlen Wahlsysteme 170 Exkurs: die Stellung des Abgeordneten 173 Zusammenfassung/Wissens-Check Bedeutung von Parteien zur politischen Willensbildung Aufgaben und Stellung der Parteien Parteienfinanzierung Mitgliederentwicklung Parteienverbot 179 Zusammenfassung/Wissens-Check Die Rolle der Medien in der Demokratie Funktionen der Medien Pressefreiheit Medienkonzentration Entwicklung zur Medien- und Stimmungsdemokratie 187 Zusammenfassung 189 Wissens-Check 190 Exkurs: Eigene Vorstellungen von Politik und Demokratie 190 Zusammenfassung/Wissens-Check Interessenartikulation außerhalb von Wahlen Pluralistische Ordnung Vereine und Verbände Bürgerinitiativen Bürgerbegehren und Bürgerentscheide Volksbegehren und Volksentscheide Petitionen 204 Zusammenfassung/Wissens-Check 205 LG 6: Politische Entscheidungsprozesse in Deutschland Kommunalebene: Organe und Funktionen Aufgaben der Kommunen Entscheidungsprozesse in den Kommunen 210 Zusammenfassung 215 Wissens-Check Föderalismus der Bundesrepublik Deutschland Sinn der bundesstaatlichen Ordnung Strukturen und Aufgaben Landtag und Landesregierung 222

6 6 Inhaltsverzeichnis 2.4 Probleme des Föderalismus 224 Zusammenfassung/Wissens-Check Oberste Bundesorgane Der Bundestag Die Bundesregierung Der Bundesrat Der Bundespräsident Das Bundesverfassungsgericht 238 Zusammenfassung 241 Wissens-Check Gesetzgebungsverfahren auf Bundesebene Warum wir Gesetze brauchen Beispiel Zuwanderung Ziele und Vorstellungen der Parteien Verbandsinteressen im Gesetzgebungsverfahren Öffentliche Meinung und Medien Der Gesetzgebungsweg 249 Zusammenfassung 254 Wissens-Check 255 LG 7: Der Nationalsozialismus Die Weimarer Republik Die Weimarer Reichsverfassung Belastungen der Weimarer Republik Wirtschaftskrisen Das Ende der Weimarer Republik 266 Zusammenfassung/Wissens-Check Aufbau und Festigung der Diktatur Die nationalsozialistische Ideologie Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur Leben im Nationalsozialismus Der Weg in den Zweiten Weltkrieg Der Zweite Weltkrieg 287 Zusammenfassung 288 Wissens-Check Die Verfolgung der Juden im Dritten Reich Ausgrenzung aus dem gesellschaftlichen Leben Die Nürnberger Gesetze von Verfolgung und Terror Der Holocaust 291 Zusammenfassung/Wissens-Check Widerstand gegen den Nationalsozialismus Widerstand im Alltag Widerstandsgruppen 296 Zusammenfassung/Wissens-Check Aktuelle Gefahren für die Demokratie Rechtsextremismus Linksextremismus Religiös motivierter Extremismus Demokratiefeindliche Sekten 304 Zusammenfassung/Wissens-Check 305 LG 8: Die Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland Politische und wirtschaftliche Situation nach dem Zweiten Weltkrieg Die Stunde Null Die Besatzungszonen und der wirtschaftliche Neubeginn 309 Zusammenfassung 310 Wissens-Check Gründung der beiden deutschen Staaten Gründung zweier deutscher Staaten Einbindung in die Machtblöcke des Kalten Krieges 312 Zusammenfassung/Wissens-Check Politische Spannungen und Entspannungsansätze im geteilten Deutschland Berlin-Blockade und Luftbrücke Volksaufstand Der Mauerbau Alltag in der DDR Entspannungspolitik 319 Zusammenfassung 321 Wissens-Check Der deutsche Einigungsprozess: Verlauf und Folgen Veränderungen in Mittel- und Osteuropa Prozess der deutschen Einigung Gesellschaftliche Probleme und wirtschaftliche Veränderungen nach der Wiedervereinigung 328 Zusammenfassung 329 Wissens-Check Entwicklungen im wiedervereinigten Deutschland Deutschlands Rolle im europäischen Einigungsprozess Aktuelle Entwicklungen 331 Zusammenfassung/Wissens-Check 333

7 Inhaltsverzeichnis 7 Fachstufe II/III LG 9: Die Europäische Union Motive der europäischen Einigung und der Einigungsprozess Der Entwicklungsprozess Die Mitgliedsländer der EU Die europäischen Verträge Vorteile der europäischen Einigung Friedenssicherung Europäischer Binnenmarkt Währungsunion Leben, Lernen und Arbeiten in der EU Institutionen und Entscheidungsprozesse in der EU Der Europäische Rat Der Ministerrat (Rat der Europäischen Union) Die Kommission Das Europäische Parlament Die Europäische Zentralbank Der Europäische Gerichtshof Auswirkungen des europäischen Einigungsprozesses Übertragung nationaler Souveränitätsrechte Folgen der EU-Erweiterung 363 Zusammenfassung/Wissens-Check 365 LG 10: Globalisierung Globalisierung Dimensionen der Globalisierung Chancen und Risiken des Globalisierungsprozesses 370 Zusammenfassung/Wissens-Check 375 LG 11: Umwelt Zentrale Umweltprobleme: Ursachen und Auswirkungen Klimawandel Boden- und Luftverschmutzung Wasserverschmutzung Gefährdung durch Strahlung Volkswirtschaftliche Auswirkungen 388 Zusammenfassung/Wissens-Check Aktive Auseinandersetzung mit der Umweltproblematik Prinzip der Nachhaltigkeit Nationale Umweltschutzmaßnahmen Internationale Umweltschutzmaßnahmen Individuelle Umweltschutzmaßnahmen in Beruf und Haushalt 401 Exkurs: Energiewende 409 Zusammenfassung/Wissens-Check 411 LG 12: Frieden und Sicherheit Problemfelder internationaler Friedenspolitik Zerfallende Staaten Internationaler Terrorismus Umweltkonflikte Sicherheitsrisiko Klimawandel Konflikte um Ressourcen Unterentwicklung Migration 432 Zusammenfassung/Wissens-Check Analyse internationaler Konflikte Was ist eigentlich Krieg? Der lange Weg zum Frieden 440 Zusammenfassung/Wissens-Check Internationale Zusammenarbeit zur Friedenssicherung Die UNO 442 Zusammenfassung 453 Wissens-Check Die NATO Europäische Verteidigungsund Friedenspolitik 457 Zusammenfassung 461 Wissens-Check Die neue Rolle der Bundeswehr Entstehung der Bundeswehr Staatsbürger in Uniform Aufgaben der Bundeswehr Auslandseinsätze der Bundeswehr 465 Zusammenfassung/Wissens-Check 467 Anhang A. Karte Saarland 468 B. Karte Bundesrepublik Deutschland 469 C. Karte Europa 470 D. Karte Welt 471 Sachwortverzeichnis 472

8 Grundstufe Ausbildung und Beruf

9 Lerngebiet 1 1 ale Das du tem ngssys u d l i b s Au in der n e t i e k h Möglic en Bildung ch berufli la Lebens en ng lern

10 10 LG 1 Ausbildung und Beruf LG 1 Ausbildung und Beruf Grundstufe 1 Verantwortungsbereiche und Partizipationschancen in der Berufsschule Cello Armstrong Fotolia.com Das Handy in der Schule wirft viele Fragen auf. Der Start in die Arbeitswelt stellt einen bedeutenden Einschnitt im Leben eines Jugendlichen dar. Schule und Ausbildungsbetrieb haben unterschiedliche Aufgaben. In der Berufsschule werden ne ben den beruflichen Fähigkeiten und Fertigkeiten auch allgemeinbildende Inhalte vermittelt. Alle an einer Schule Beschäftigten, die Schülerinnen und Schüler, die Erziehungsberechtigten und die Lehrerinnen und Lehrer sind mit einbezogen und Teil der Berufsschule. Schulordnung, Hausordnung und Schülermitverantwortung tragen zur Gestaltung und zum Gelingen des Bildungsauftrages der Berufsschule bei. 1.1 Schulordnung Im Saarland ist die Schulordnung im Wesentlichen durch das Schulordnungsgesetz (SchoG) und die Allgemeine Schulordnung (ASchO) geregelt. Wichtige Inhalte sind: Aufgabe und Aufbau des Schulwesens Aufgabe von Schulleitung und Lehrkräften Art und Aufgabe verschiedener Konferenzen Beziehungen der Schule zu den Schülern und Erziehungs berechtigten und zu den für die Berufsausbildung Verantwortlichen Finanzierung, Verwaltung und Aufsicht der Schulen Hausordnung Zusätzlich gibt sich jede Schule eine eigene Hausordnung. In der Hausordnung sind spezielle, für diese Schule geltende Regeln festgelegt. Diese Regeln umfassen beispielsweise den gegenseitigen Umgang miteinander und Einzelheiten zum Unterrichtsbetrieb. Weiterhin ist die Vorgehensweise bei Erkrankungen, Beurlaubungen und Befreiungen vom Unterricht sowie der Umgang mit Konflikten und Beschwerden geregelt. Auch Bestimmungen zu Sauberkeit und Ordnung sowie zum Rauchverbot sind Bestandteil der meisten Hausordnungen. Analysieren Sie die Hausordnung Ihrer eigenen Schule. Welche Regelungen sehen Sie als wichtig an, welche sind Ihrer Meinung nach entbehrlich?

11 1 Verantwortungsbereiche und Partizipationschancen in der Berufsschule Schülermitverantwortung Im Saarland wird die Schülermitbestimmung durch das Gesetz über die Mitbestimmung und Mitwirkung im Schulwesen Schulmitbestimmungsgesetz (SchumG) geregelt. Schulmitbestimmungsgesetz 1 Ziel und Geltungsbereich des Gesetzes (1) Ziel dieses Gesetzes ist es, den an der Schule Beteiligten die Möglichkeiten der Mitbestimmung und Mitwirkung zu gewährleisten, die unter Berücksichtigung des Interesses aller Bürger an der Schule und des Auftrags, den der Staat und seine Einrichtungen zu erfüllen haben, gerechtfertigt sind. Lerngebiet 1 Die Schülerinnen und Schüler haben das Recht, nach Maßgabe dieses Gesetzes bei der Aufgabe ihrer Schule zur Erfüllung der Unterrichts- und Erziehungsaufgabe mitzuwirken und mitzubestimmen. Sie sind an der Gestaltung der Unterrichts- und Erziehungsarbeit der Schule beteiligt durch: Informations- und Meinungsaustausch in der Schülerversammlung Unmittelbar durch stimmberechtigte Teilnahme an der Wahl von Schülervertreterinnen und Schülervertretern Mittelbar durch deren Teilnahme an Beratungen und Entscheidungen schulischer Gremien Die gewählte Schülervertretung dient der Vertretung von Interessen der Schülerinnen und Schüler in der Schule, der Beteiligung an den schulischen Gremien sowie der Durchführung übertragener und selbstgewählter Aufgaben im Rahmen der Unterrichtsund Erziehungsaufgabe der Schule. picture alliance/dpa Die Beteiligung an der Schülervertretung stärkt die demokratische Kultur an Schulen. Ermitteln Sie weitere Rechte der Schülervertretung aus dem Schulmitbestimmungsgesetz. Dave Vaughan

12 12 LG 1 Ausbildung und Beruf Grundstufe 2 Aufbau und gesetzliche Grundlagen der dualen Ausbildung Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war die menschliche Arbeit von handwerklicher Arbeitsteilung geprägt. Es gab nur wenige Handwerksberufe wie z. B. Bäcker, Schuster, Schneider, Müller, Schmied usw. Die Handwerker stellten meist ein ganzes Stück (z. B. ein Brot, einen Schuh oder eine Hose) selbst her. Die Vielzahl unterschiedlichster Berufe entwickelt sich erst im Zuge der Industrialisierung. Der Herstellungsprozess wurde in viele einzelne Arbeitsgänge und Tätigkeiten aufgeteilt. Diese haben sich zu eigenen Berufen entwickelt. Heute sind an der Herstellung einer modernen Werkzeugmaschine viele hoch qualifizierte Experten und spezialisierte Fachkräfte beteiligt. Die Entwicklung und Herstellung neuer und verbesserter Güter bringt neue und anspruchsvollere Berufe hervor. Mit den gestiegenen Anforderungen ist es nicht mehr möglich, jeden Beruf unabhängig von der Schulbildung zu erlernen. Viele Betriebe fordern bereits einen mittleren Schulabschluss oder gar das Abitur als Einstellungsvoraussetzung. Zahlen: Bundesinstitut für Berufsbildung (Stand 2012) Dave Vaughan Wie viel Prozent der Jugendlichen durchlaufen das Duale Ausbildungssystem?

13 1 Verantwortungsbereiche 2 Aufbau und gesetzliche und Partizipationschancen Grundlagen der dualen in Ausbildung der Berufsschule Das duale Ausbildungssystem Findet die berufliche Ausbildung in der Berufsschule und im Betrieb statt, spricht man von einer Berufsausbildung im Dualen System. Die Ausbildung an den verschiedenen Lernorten soll sich ergänzen und dauert, je nach Ausbildungsberuf und Vorbildung, zwei bis dreieinhalb Jahre. Die Berufsschule deckt den theoretischen Teil der Ausbildung ab. Fachtheoretische Kenntnisse für den jeweiligen Beruf werden vermittelt und die Allgemeinbildung wird gefördert. Der Betrieb übernimmt als Partner im Dualen System die praktische Ausbildung und ermöglicht den Erwerb der erforderlichen Berufserfahrung während der Ausbildung. Lerngebiet 1 In der Berufsschule kann der Unterricht auf verschiedene Weise organisiert sein: Teilzeitform Blockunterricht In der Berufsschule beträgt der Unterricht in der Regel zwölf Wochenstunden. Teilzeitform: An einzelnen Wochentagen Blockunterricht: Mehrmals im Jahr zusammenhängende Teilabschnitte mit täglichem Unterricht Notieren Sie mögliche Argumente für den Blockunterricht und den Unterricht an einzelnen Wochentagen. 2.2 Gesetzliche Grundlagen Berufsbildungsgesetz Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) ist die wichtigste gesetzliche Grundlage für die Berufsausbildung in Deutschland. Es wurde im Jahre 1969 verabschiedet und blieb in der damaligen Fassung lange bestehen. Im Jahr 2002 wurde die Berufsvorbereitung aufgenommen (Erweiterung auf Jugendliche in berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen). Eine große Reform des Berufsbildungsgesetzes folgte 2005: Die Berufsausbildung wurde internationalisiert: Teile der Berufsausbildung können nun auch im Ausland durchgeführt werden. Die Lernorte der beruflichen Bildung wurden um sonstige Berufsbildungseinrichtungen erweitert, da eine zunehmende Zahl von Berufsausbildungen außerbetrieblich von externen Trägern angeboten wird. Das Prüfungswesen wurde reformiert: In vielen Berufen in der Metall- und Elektrobranche gilt seitdem die gestreckte Abschlussprüfung (Teil 1 und Teil 2).

14 14 LG 1 Ausbildung und Beruf Die mögliche Probezeit wurde von drei auf vier Monate verlängert. Außerdem wurde die Teilzeitberufsausbildung ( 8 BBiG) eingeführt. Grundstufe Vollzeitschulpflicht: Die allgemeine Vollzeitschulpflicht dauert neun Schuljahre. Sie endet spätestens mit dem erfolgreichen Besuch der Klassenstufe 9. Das BBiG trifft keine Regelungen über Urlaub und Arbeitszeit. Diese werden in anderen Gesetzen des Arbeitsrechts geregelt (z. B. durch das Jugendarbeitsschutzgesetz). Schulpflicht Berufsschulpflicht Im Saarland besteht allgemeine Schulpflicht für alle Kinder, Jugendlichen und Heranwachsenden, die im Saarland ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt oder ihre Berufsausbildungsoder Arbeitsstätte haben. Die Schulpflicht gliedert sich in die Vollzeitschulpflicht und die Berufsschulpflicht. Sie dauert in der Regel zwölf Jahre und umfasst neun Jahre Vollzeitschule und drei Jahre Berufsschule. Die Berufsschule ist daher für die meisten jungen Auszubildenden eine Pflichtschule: Auszubildende sind unabhängig davon bis zur Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses berufsschulpflichtig. Die Berufsschulpflicht endet für Jugendliche ohne Berufsausbildungsverhältnis spätestens mit der Vollendung des 18. Lebensjahres, sofern sie nicht durch Begründung eines Berufsausbildungsverhältnisses wieder auflebt. Ansonsten endet die Berufsschulpflicht spätestens mit der Vollendung des 21. Lebensjahres. Mittlerer Bildungsabschluss durch die Berufsschule. Picture-Factory Fotolia.com Mittlerer Bildungsabschluss Bei guten Leistungen im Abschlusszeugnis der Berufsschule kann die Berufsschule den Mittleren Bildungsabschluss verleihen. Voraussetzungen sind ein Notendurchschnitt von 3,0 oder besser, eine mindestens fünfjährige Teilnahme am Fremdsprachenunterricht in anerkannten Schulen (verschiedene Fremdsprachen sind möglich) und die zuletzt erteilte Fachnote in der Fremdsprache ist mindestens ausreichend. 1. Wo können Sie den Mittleren Bildungsabschluss beantragen? 2. Welche Unterlagen sind dazu erforderlich?

15 1 Verantwortungsbereiche 2 Aufbau und gesetzliche und Partizipationschancen Grundlagen der dualen in Ausbildung der Berufsschule Der Berufsausbildungsvertrag Auszug aus einem Lehrvertrag von 1864 Eduard Groß in Grünberg einerseits und Philipp Walther in Biedenkopf andererseits haben folgende Übereinkunft getroffen: Groß nimmt den Sohn des Ph. Walther mit Namen Georg auf vier Jahre auf zwar vom 15ten Oktober 1864 bis dahin 1868, als Lehrling in sein Geschäft auf. Groß macht sich verbindlich, seinen Lehrling in Allen dem, was in seinem Geschäft vorkommt, gewissenhaft zu unterrichten, ein wachsames Auge auf sein sittliches Betragen zu haben und ihm Kost und Logis in seinem Hause frei zu geben. Groß gibt seinem Lehrling alle 14 Tage des Sonntags von 12 bis 5 Uhr frei (...). Groß (=Ausbildender) verzichtet auf ein Lehrgeld, hat aber dagegen die Lehrzeit auf vier Jahre ausgedehnt. (...) Der junge Walther darf während der Dauer seiner Lehrzeit kein eigenes Geld führen, sondern die Ausgaben, welche nicht von seinem Vater direkt bestritten werden, gehen durch die Hände des Lehrherrn. (...) Darf der Lehrling während seiner Lehrzeit kein Wirtshaus oder Tanzbelustigung besuchen, er müsste denn ausdrücklich die Erlaubnis hierzu von seinem Vater oder Lehrherrn erhalten haben und dann besonders darf er auch nicht rauchen im Geschäft oder außer demselben, es bleibt ganz untersagt. (...) Grünberg und Biedenkopf, den 27.November 1864 Lerngebiet 1 Welche Unterschiede zwischen historischen Lehrverhältnissen und modernen Berufsausbildungsverhältnissen stellen Sie fest? Vor Beginn einer Berufsausbildung wird zwischen dem Ausbildenden und dem Auszubildenden ein Berufsausbildungsvertrag geschlossen ( 10 BBiG). Dieser Vertrag dokumentiert ein besonderes Arbeitsverhältnis, das den Auszubildenden schützt, aber auch Pflichten auferlegt. Der Ausbildende übernimmt ebenfalls Rechte und Pflichten. 10 BBiG (Vertrag) (1) Wer andere Personen zur Berufsausbildung einstellt (Ausbildende), hat mit den Auszubildenden einen Berufsausbildungsvertrag zu schließen. 11 BBiG (Vertragsniederschrift) (1) Ausbildende haben unverzüglich nach Abschluss des Berufsausbildungsvertrages den wesentlichen Inhalt des Vertrages schriftlich niederzulegen. Nennen Sie die Vertragspartner eines Ausbildungsvertrages?

16 16 LG 1 Ausbildung und Beruf Rechte und Pflichten Grundstufe Der Ausbildende Der Auszubildende hat dafür zu sorgen, dass dem muss sich bemühen, die berufliche Auszubildenden die berufliche Handlungsfähigkeit Handlungsfähigkeit vermittelt zu erwerben, die zum Erreichen des Ausbildungszieles wird, die zum Erreichen des Ausbildungszieles erforderlich erforderlich ist. ist. hat die Berufsausbildung in einer durch ihren Zweck gebotenen Form planmäßig, zeitlich und sachlich gegliedert so durchzuführen, dass das Ausbildungsziel in der vorgesehenen Ausbildungszeit erreicht werden kann. darf dem Auszubildenden nur Aufgaben übertragen, die dem Ausbildungszweck dienen und seinen körperlichen Kräften angemessen sind. hat den Auszubildenden zum Besuch der Berufsschule sowie zum Führen von schriftlichen Ausbildungsnachweisen (z. B. Berichtsheft) anzuhalten und diese durchzusehen. hat selbst auszubilden oder einen Ausbilder oder eine Ausbilderin ausdrücklich damit zu beauftragen. hat dafür Sorge zu tragen, dass der Auszubildende charakterlich gefördert sowie sittlich und körperlich nicht gefährdet wird. hat dem Auszubildenden kostenlos die Ausbildungsmittel, insbesondere Werkzeuge und Werkstoffe, zur Verfügung zu stellen. muss die im Rahmen der Berufsausbildung aufgetragenen Aufgaben sorgfältig ausführen. hat an Ausbildungsmaßnahmen teilzunehmen, für die er freigestellt wird (z. B. Berufsschulunterricht, Lehrgänge der Innung oder Kammern). hat den Weisungen zu folgen, die ihm im Rahmen der Berufsausbildung von Ausbildern bzw. Ausbilderinnen oder von anderen weisungsberechtigten Personen erteilt werden. muss die für die Ausbildungsstätte geltende Ordnung beachten. ist verpflichtet, über Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse Stillschweigen zu wahren hat Werkzeuge, Maschinen und sonstige Einrichtungen pfleglich zu behandeln. Finden Sie Oberbegriffe für die aufgeführten Rechte und Pflichten

17 1 Verantwortungsbereiche 2 Aufbau und gesetzliche und Partizipationschancen Grundlagen der dualen in Ausbildung der Berufsschule 17 Der Ausbildungsvertrag wird von den zuständigen Stellen (z. B. Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, Ärztekammer ) geprüft. Mit dem Eintrag in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse entsteht ein rechtskräftiges Dokument. Die Eintragung wird nur vorgenommen, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind: Der Berufsausbildungsvertrag entspricht den gesetzlichen Vorgaben. Ein Auszubildender unter 18 Jahren legt die Bescheinigung über eine Erstuntersuchung vor. Die persönliche und fachliche Eignung des Ausbildungspersonals sowie die Eignung der Ausbildungsstätte wird bestätigt ( 32 BBiG, 29 HwO). Persönliche und fachliche Eignung: Sie wird erworben durch } die Meisterprüfung } die Technikerprüfung } ein Studium } die Ausbildereignungsprüfung Lerngebiet 1 Dauer der Ausbildung Die Ausbildungsdauer ist in der jeweiligen Ausbildungsordnung vorgeschrieben und muss im Berufsausbildungsvertrag festgelegt sein. Sie beträgt je nach Ausbildungsberuf zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Normalerweise endet das Berufsausbildungsverhältnis mit Ablauf der vorgeschriebenen Ausbildungszeit. In bestimmten Fällen kann die Ausbildungszeit durch die zuständige Stelle verkürzt oder verlängert werden. 21 Abs. 2 BBiG (Beendigung) Bestehen Auszubildende vor Ablauf der Ausbildungszeit die Abschlussprüfung, so endet das Berufsausbildungsverhältnis mit Bekanntgabe des Ergebnisses durch den Prüfungsausschuss. Ausbildungsdauer (Beispiele): 2 Jahre } Verkäufer/in } Tiefbaufacharbeiter/-in 3 Jahre } Tischler/-in } Informatikkaufmann/-frau 3 ½ Jahre } Zahntechniker/in Verkürzung der Ausbildungszeit Der Auszubildende kann auf Antrag während der Ausbildung vorzeitig zur Prüfung zugelassen werden. Die Ausbildungszeit verkürzt sich um sechs Monate, wenn zwei Bedingungen erfüllt sind: Der Auszubildende hat gute Leistungen in der betrieblichen Ausbildung erbracht und der Ausbildungsbetrieb befürwortet die vorzeitige Zulassung. Der Auszubildende weist in den berufsbezogenen Fächern der Berufsschule gute Leistungen nach. Die Ausbildungszeit kann auch aufgrund der schulischen Vorbildung verkürzt werden, z. B. für Abiturienten. Verlängerung der Ausbildungszeit Besteht der Auszubildende innerhalb der Ausbildungszeit die Prüfung nicht, kann die Ausbildung auf Antrag des Auszubildenden verlängert werden. Der Ausbildende ist verpflichtet dem zuzustimmen und den Berufsausbildungsvertrag zu verlängern.

18 18 LG 1 Ausbildung und Beruf Grundstufe In Ausnahmefällen kann die zuständige Stelle auf Antrag des Ausbildenden die Ausbildungszeit verlängern, wenn die Verlängerung erforderlich ist, um das Ausbildungsziel zu erreichen. Solche Ausnahmefälle sind z. B.: erkennbare schwere Mängel in der Ausbildung, längere Ausfallzeiten, die vom Auszubildenden nicht zu vertreten sind (z. B. Krankheit). Vergütung Der Ausbildende muss dem Auszubildenden eine angemessene Vergütung bezahlen. Sie richtet sich nach dem Alter des Auszubildenden und der Dauer der Berufsausbildung. West Wie viel Lehrlinge verdienen Durchschnittliche monatliche Ausbildungsvergütungen* in Euro Binnenschiffer/-in Maurer/-in Mechatroniker/-in Industriemechaniker/-in Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen Industriekaufmann/-frau Verwaltungsfachangestellte/-r Einzelhandelskaufmann/-frau Kfz-Mechatroniker/-in Koch/Köchin Bürokaufmann/-frau Gärtner/-in Medizin. Fachangestellte/-r Metallbauer/-in Elektroniker/-in Energieund Gebäudetechnik Tischler/-in Bäcker/-in Florist/-in Friseur/-in Maler/-in und Lackierer/-in Ost *Durchschnitt aller Ausbildungsjahre in ausgewählten Berufen Stand 2009 Quelle: BIBB Globus 3287 Es gibt zwar keine Mindestvergütung, aber wenn für den Ausbildungsbetrieb eine verbindliche Tarifregelung gilt, dürfen im Ausbildungsvertrag keine niedrigeren Vergütungssätze vereinbart werden. Informationen hierzu erhält man beim Betriebsrat, der Jugendvertretung oder bei Gewerkschaftsmitgliedern im Betrieb.

19 1 Verantwortungsbereiche 2 Aufbau und gesetzliche und Partizipationschancen Grundlagen der dualen in Ausbildung der Berufsschule 19 Ausbildungsstätte Auszubildende dürfen nur eingestellt werden, wenn die Ausbildungsstätte für die Berufsausbildung geeignet ist. Will ein Betrieb ausbilden, muss eine genügende Ausstattung sowie qualifiziertes Personal vorhanden sein. Am besten wäre es, wenn jeder Ausbildungsbetrieb alle für einen Beruf nötigen Fertigkeiten und Kenntnisse vermitteln könnte. Dies ist in kleineren Unternehmen jedoch häufig nicht möglich. In solchen Fällen kann nur ein Ausgleich durch Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte geschaffen werden, beispielsweise in Ausbildungswerkstätten oder überbetrieblichen Einrichtungen bei den Handwerkskammern oder Innungen. Lerngebiet 1 Prüfungen Bei der Ausbildung in vielen anerkannten Ausbildungsberufen werden Zwischen- und Abschlussprüfungen durchgeführt. Die Zwischenprüfung findet je nach Ausbildungsberuf nach einem, anderthalb oder zwei Ausbildungsjahren statt. Für die Zulassung zur Abschlussprüfung müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Einhalten der Ausbildungszeit Teilnahme an der Zwischenprüfung Führen eines vorgeschriebenen schriftlichen Ausbildungsnachweises (Berichtsheft) Organisation und Durchführung der Zwischen- und Abschlussprüfung (auch der Gestreckten Abschlussprüfung) liegen bei den zuständigen Stellen. Nach bestandener Prüfung erhält der Auszubildende ein Zeugnis der zuständigen Stelle und ein Abschlusszeugnis der Berufsschule. Arbeitszeugnis Alle Arbeitnehmer haben bei der Beendigung ihrer Tätigkeit einen Anspruch auf ein schriftliches Zeugnis des Arbeitgebers. Dies gilt auch für Auszubildende nach Beendigung ihres Ausbildungsverhältnisses. Das Arbeitszeugnis spielt bei der Bewerbung eine wesentliche Rolle. Es beschreibt die Person des Auszubildenden und vermittelt einen ersten wichtigen Eindruck. Einerseits müssen die Aussagen der Wahrheit entsprechen andererseits dürfen keine negativen Formulierungen enthalten sein. Das berufliche Fortkommen des Beurteilten darf nicht ungerechtfertigt erschwert werden. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Arbeitszeugnissen: Das einfache und das qualifizierte Arbeitszeugnis. Anerkannte Ausbildungsberufe: Über 350 nach dem Berufsbildungsgesetz geregelte Ausbildungsberufe, die 13 Berufsfeldern zugeordnet werden Gestreckte Abschlussprüfung: Sie besteht aus Teil 1 und Teil 2. Die Gesamtprüfungsnote berechnet sich aus den erbrachten Leistungen in beiden Prüfungsteilen. Bei den anderen Berufsabschlussprüfungen findet das Ergebnis der Zwischenprüfung keine Berücksichtigung. Einfaches Arbeitszeugnis: Es ist hauptsächlich ein Tätigkeitsnachweis und enthält folgende Fakten: Personalien, Dauer und Beschreibung der ausgeübten Tätigkeit Qualifiziertes Arbeitszeugnis: Beinhaltet über das einfache Arbeitszeugnis hinaus eine Bewertung von Leistung und Verhaltensweisen des Arbeitnehmers Dave Vaughan

20 20 LG 1 Ausbildung und Beruf 1. Recherchieren Sie im Internet oder in Broschüren die derzeit gängigen Formulierungen für Arbeitszeugnisse. Grundstufe Probezeit: Die Probezeit beträgt zwischen einem Monat und vier Monaten. Wichtiger Grund: Es liegen Tatsachen vor, die unter Berücksichtigung aller Umstände und unter Abwägung der Interessen beider Vertragsteile dem Kündigenden die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses unzumutbar machen. 2. Verfassen Sie ein gutes bzw. schlechtes qualifiziertes Arbeitszeugnis für einen Auszubildenden in Ihrem Ausbildungsberuf. Beendigung des Ausbildungsverhältnisses Kündigung Die Voraussetzungen für eine Kündigung sind gesetzlich festgelegt. Jugendliche und Auszubildende genießen einen besonderen Kündigungsschutz. Nur während der Probezeit kann ohne Angabe von Gründen und ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist vom Ausbildenden und vom Auszubildenden schriftlich gekündigt werden. Nach der Probezeit kann nur aus wichtigem Grund gekündigt werden. Ausnahme: Nach der Probezeit kann der Auszubildende mit einer Kündigungsfrist von vier Wochen kündigen, wenn er die Berufsausbildung aufgeben oder sich für eine andere Berufstätigkeit ausbilden lassen will ( 22 Abs. 2 BBiG). Auch Auszubildende müssen sich nicht alles gefallen lassen. ferkelraggae Fotolia.com Lehre abgebrochen In Deutschland wurden im Jahr 2010 insgesamt Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst. Wer? Männer Frauen Wann? In der Probezeit/im 1. Ausbildungsjahr Im 2. Ausbildungsjahr Im 3. und 4. Ausbildungsjahr Wo? Industrie und Handel Handwerk Freie Berufe Landwirtschaft Hauswirtschaft Öffentlicher Dienst 825 Quelle: Stat. Bundesamt Globus 4470 Aufhebungsvertrag Im gegenseitigen Einvernehmen kann das Ausbildungsverhältnis jederzeit aufgehoben werden. Welcher Unterschied besteht zwischen einer Kündigung während und einer Kündigung nach der Probezeit?

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