Gesprächskreis V. E Learning. Zusammenfassung des Projek8eams Simone Görl Universität zu Köln Gesprächskreis V

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1 Gesprächskreis V E Learning Zusammenfassung des Projek8eams Simone Görl

2 Überblick DefiniIonen und FunkIonen Status Quo Vorläufige Empfehlungen Weitere Fragen als Diskussionsgrundlage

3 Problem der DefiniIon Vier verschiedene E Learning Konzepte: Bereitstellung digitaler Ressourcen (z.b. pdf, ppt) KommunikaIonsorganisaIon zwischen Lehrenden und Lernenden (z.b. KoordinaIon des Mailaustausch) AutomaIsche Systeme zur Unterstützung von Lehrenden und Lernenden (z.b. Vokabeltrainer) Autonome Lehrsysteme (z.b. Serious Games)

4 InhaltsfunkIon KommunikaIonsfunkIon DidakIkfunkIon OrganisaIonsfunkIon EffizienzfunkIon QualifizierungsfunkIon FunkIonen Erlernung neuer Kulturtechniken Grundlagen für das lebenslange Lernen in der Wissensgesellscha`

5 Zusammenfassung E Learning ist bis heute mehr Mischform als Reinform (Gabi Reinmann) bzw. elearning ist bis heute kein fester Begriff für ein eindeuiges Phänomen (Rolf Schulmeister) Quellen: Gabi Reinmann auf der didacta 2010 in Köln ( ) in einer Diskussion zum Thema Sich verändernde Lernorte in Schule und Hochschule digitale Medien für Lehre, Prüfungen und Publikationen ; Rolf Schulmeister et al.: Didaktik und IT-Service-Management für Hochschulen. Referenzrahmen zur Qualitätssicherung und -entwicklung von elearning-angeboten, Bremen u.a. 2008, S. 10.

6 1. Definition Status Quo Meist alle vier genannten Konzepte in unterschiedlichster Quantität und Qualität gemeinhin: elektronisch unterstütze Lehre alle Formen der Nutzung von digitalen Medien für die Lernzwecke

7 2. Entwicklung Status Quo verschiedene Hochschulprojekte (Fokus meist auf technologische Komponenten) oft bottom up entwickelte Insellösungen (vgl. sog. Hesse-Studie) aktuelle Projekte: eknowledge Network and Innovation Center (eknic) Institute for Technology enhanced Learning (ITel)

8 3. Kooperationen Status Quo 1993: Institut für Verbundstudien der FHs NRWs (IfV NRW) 2005: Seven Universities of Applied Science (UAS7) 2007: Universitätsallinaz Metropole Ruhr (UAMAR) RuhrCampusOnline (RCO) 2008: elearning.nrw

9 4. Lehrplattformen Status Quo insgesamt gibt es ca. 250 verschiedene Plattformen befragte Hochschulen verwenden meist: Proprietäre Systeme: Clix-Campus, Blackboard, WebTC Open-Source Systeme: ILIAS, Stud.IP, Moodle Eigenentwicklungen in den unterschiedlichsten Varianten: vornehmlich ein LMS mehrere LMS mit unterschiedlichem Integrationsgrad gängigen LMS und Eigenentwicklung(en) nur Eigenentwicklung Testphase verschiedener LMS, noch keine Entscheidung geplanter Wechsel des LMS

10 5. Verortung Status Quo eigene Institution innerhalb der Hochschule (z.b. Stabstelle) meist dem Rektorat/Präsidium zugeordnet Hochschulbibliothek RZ/MZ bzw. eine vergleichbare Einrichtung zwischen Hochschulbibliothek und RZ/MZ bzw. einer vergleichbaren Einrichtung Verwaltung

11 Status Quo 6. Integriertes Informationsmanagement (LMS und CMS) wird als sinnvoll erachtet ( weil man so den Administrationsaufwand reduzieren kann ) Befürchtung, Mehrwert des E-Learning könnte verloren gehen ( so wäre es an einer Stelle ) Bedeutung von standardisierten Schnittstellen ( Am besten sind einfach integrierbare Bausteine mit standardisierten Schnittstellen zu anderen Systemen, so dass Wechsel unkompliziert sind. )

12 7. Wünsche und Visionen Status Quo Aus Sicht der Studierenden: Wunsch nach Vereinheitlichung (wenigstens innerhalb einer Hochschule) Aus Sicht der Lehrenden/Experten: Eine einheitliche Lösung wird es (vermutlich) nicht geben Möglichkeiten: Ausbau von Schnittstellen (elearning.nrw) Ausbau von RCO

13 Vorläufige Empfehlung 1. Systematische Förderung von E-Learning Werkzeugen durch geeignete Stabstellen (kurzfristig). 2. Mittelfristige Integration der Unterstützung für die kommunikativen E-Learning-Paradigmen in die allgemeinen Hochschulplattformen. 3. Zukünftige Formen des E-Learnings ist Aufgabe der didaktischen Forschung, nicht der Infrastruktureinrichtung der Hochschulen (langfristig).

14 Weiterführende Fragen als Diskussionsgrundlage, u.a. E Learning und Open Access E Learning und Hochschulbibliotheken E Learning im Kontext (vermutlich zunehmender) dualer/berufsbegleidender Studiengänge Wie sieht der Hörsaal 2025 aus? Technik und DidakIk im E Learning: Wer sollte was können? Einschätzung des (zusätzlichen) Zeitaufwands? Vorlesungsaufzeichnungen / Podcasts vs. Präsenzlehre? Zukün`ige Lehr und Lernformen (siehe Beispiel)

15 Beispiel: Ars Legendi Preis 2009 für exzellente Hochschullehre für Prof. Oliver Vornberger, MedieninformaIker, Universität Osnabrück Aus der Begründung der Jury: Lernstandsmessungen durch Testate, aber auch Classroom Quizes werden eingesetzt; Übungen mit geschulten Tutoren unterstützen individuell in kleinen Gruppen. Seine vielfälige Lehre, die über Spezialisierungsfächer bis zu Berufsfeldseminaren reicht, honorieren die Studierenden mit sehr guten EvaluaIonen [...]. Die Podcasts seiner Veranstaltungen werden weit über die Studierendenscha` hinaus von den unterschiedlichsten Personengruppen in ganz Deutschland genutzt [...]. [Er] entwickelt mul;mediale Anwendungen, die die Lehre und das Lernen durch Visualisierung und Dokumenta;on erleichtern, die Abs;mmung und Transparenz des Studiengangs insgesamt fördern und die Bindung der Absolventen über ihr Studium hinaus unterstützen. Quelle: h8p://www.si`erverband.info/presse/pressemi8eilungen/2009_04_16_ars_legendi_preis/ars_legendi_begruendung_jury.pdf.

16 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

17 Gesprächskreis V E Learning Thesen Manfred Thaller

18 These 1 elearning ist einerseits ein Forschungsthema; als solches ist es keine Frage der Infrastruktur Universität zu Köln Gesprächskreis v

19 These 2 elearning sollte andererseits ein durchgehendes organisatorisches Konzept zur Bereitstellung inhaltlicher und administraiver Ressourcen für die Lehre sein; als solches ist es nicht Teil der universitären InformaIonsversorgung, sondern deren konsituives Prinzip Universität zu Köln Gesprächskreis v

20 These 3 KonsItuIve Prinzipien werden nicht durch Zentren vertreten sie konsituieren den einheitlichen Zugang zu den InformaIonsressourcen einer Universität / des Landes (vgl. Gesprächskreise I und II) Universität zu Köln Gesprächskreis v

21 These 4 Dedizierte elearnigneinrichtungen sind daher nicht auf Dauer angelegt: Sie leisten den DozentInnen Hilfestellung bei der BewälIgung der modernen InformaIonstechnologie Universität zu Köln Gesprächskreis v

22 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit Universität zu Köln Gesprächskreis v

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