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1 DIE ZEITUNG DER RAHN-DITTRICH-GRUPPE Ausgabe III.Quartal 2003 kostenlos r-aktuell Inhaltsverzeichnis Seite 2 Im Schwerpunkt Benachteiligtenförderung eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe

2 INHALT BILDUNGSPOLITISCHE THEMEN Aus- und Weiterbildung vermarkten 3 Ausbildung wird leichter 3 Neue Lehrberufe 3 SCHWERPUNKT Benachteiligtenförderung Jahr der Menschen mit Behinderungen 5 Notwendige Mittel verfügbar 6 Einbrüche bei der Benachteiligtenförderung 6 EIN STANDORT STELLT SICH VOR Interview und Kurzportrait 7 Die Rahn Schule in Halle 8 Halle Die Saale-Stadt 8 AUS DEN NIEDERLASSUNGEN Übungsfirma in neuen Räumen 9 Verabschiedung der Facharbeiter 9 Tripp nach Strausberg 10 Erfolge bei Abschlussprüfungen 10 Reintegrationsmaßnahme 10 Ausbildereigungsprüfung 11 Außendienstbeauftagte als Marktforscher 11 Presseschau 14 Maßnahmen in der Erstausbildung 14 KULTUR Vorbereitung für Besucheransturm 12 Mendelssohn Festtage 12 Schumann-Festwoche 12 Die Tiere von Hameln 13 Leipzig bündelt Marketing 13 Schumann-Saal noch repräsentativer 13 AUS DEN SCHULEN Gymnasium Neuzelle nimmt Schulbetrieb auf 15 Besuch im Bundestag 15 Manfred Stolpe gratuliert 15 Sonderpreis vom Bildungsminister 16 Rahnschüler als Gegner 16 Zehn Jahre Rahn Schule Leipzig 17 Auszeichnung für jahrelanges Engagement 17 ABC-Schützen in der Inselstraße 17 AUS DEM AUSLAND Rahn Schulen now in Cape Town! 18 Post aus Tschechien 18 Student from HHL 19 Praktikumseinsatz 19 imove zieht Bilanz 19 MITARBEITERINFORMATIONEN Jubiläen, News, Personelle Veränderungen 20 Abkürzungen im Bildungsalltag 20 Sommerfest in Halle 20 Termine nicht mehr wegzudenken 21 Freundschaft keine keine Entfernung 22 Neue gesetzliche Regelungen 22 Vor 50 Jahren 23 Änderungen durch die Gesundheitsreform 23 Sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sehr geehrte Leserschaft, wir begrüßen Sie mit der dritten diesjährigen Ausgabe unserer Firmenzeitschrift r-aktuell in bewährter Form mit wissenswerten Informationen über neue Entwicklungen unserer Unternehmensgruppe. Einen großen Raum haben wir der Benachteiligtenförderung eingeräumt, einem immer bedeutungsvoller werdenden Thema, das durch die Vorstellung unserer Rehabilitationseinrichtung der Schulgesellschaft in Halle ergänzt wird. Die Erfolge, die wir auch in dieser Einrichtung mittlerweile über zehn Jahre erzielen können, belegen in eindrucksvoller Weise das partnerschaftliche Verhältnis zu unseren Kunden, welches wir über viele Jahre durch die Qualität unserer Arbeit, durch Innovationsfähigkeit, Kontinuität und Verlässlichkeit aufbauen konnten. Diese Aspekte sind auch zu einem der größten Erfolgsfaktoren, gerade in der aktuellen Marktlage des Arbeitsamtgeschäftes, geworden. Trotz der Widrigkeiten einer radikalen Restrukturierung und der sich durch alle Wirtschaftsbereiche hindurch verschlechternden konjunkturellen Rahmenbedingungen ist es uns bisher gemeinsam mit den uns begleitenden Kreditinstituten gelungen, eine tragfähige operative Basis zu schaffen und damit unserer Gruppe auch langfristig die notwendige Solidität zu geben. Die angesprochenen Restrukturierungen sind meist mit einigen unangenehmen Entscheidungen verbunden, aber andererseits wirtschaftlich kaum umgänglich. Eine Entscheidung, die wir deshalb in der letzten Zeit aus Kostengründen treffen mussten, war die Verlegung unserer Aktivitäten aus der Niederlassung Lützkendorf zur Niederlassung Halle. Andererseits ermutigen uns die Erfolge, die wir bei den Ausschreibungen in der Erstausbildung an anderen Standorten und in der Zusammenarbeit mit der Bundeswehr aufweisen, unter positiveren Ansätzen in die Zukunft zu blicken. Mit Freude konnten wir in den vergangenen Tagen das zehnjährige Jubiläum der Schuleröffnung in Leipzig begehen. Eine rasante Entwicklung hat sich seit dem Tag der Eröffnung am 22. August 1993 vollzogen. Das ermutigt uns, zukünftige Vorhaben mit der gleichen Intention anzugehen. Im historischen Refektorium des Stifts Neuzelle feierten wir am 21. August 2003 die festliche Eröffnung des Gymnasiums im Stift Neuzelle der gemeinnützigen Schulgesellschaft Dr. P. Rahn & Partner mbh. In der Presseerklärung des Brandenburgischen Bildungsministeriums werden die Worte von Bildungsminister Reiche wiedergegeben, der zu unserem Projekt sagte: Mit der Errichtung dieser Schule bekommt das Land Brandenburg einen strahlungskräftigen Stern in der Bildungslandschaft der Bundesrepublik, der in 10 bis 15 Jahren sicher eine Anziehungskraft wie Schloss Salem am Bodensee oder andere vergleichbare Internatsschulen erreichen kann. Unser Schulkonzept für dieses reizvolle in den Rahn Schulen neueste Projekt beinhaltete von Anfang an als tragenden Pfeiler eine deutliche Orientierung auf den europäischen Integrationsgedanken. Es kann wohl kaum einen geeigneteren Standort für diese Vision als an der Grenze zwischen Mittel- und dem im demokratischen Aufbruch befindlichen Osteuropa geben. Wir freuen uns außerdem auf eine gute Zusammenarbeit mit dem staatlichen deutschpolnischen Gymnasium am gleichen Standort. Gemeinsam möchten wir den internationalen Gedanken weiter beflügeln. Bedanken möchten wir uns bei Ihnen nicht nur für die anhaltende gute persönliche Zusammenarbeit, sondern auch für die Reaktionen auf die Veröffentlichungen in unserer Firmenzeitschrift. Für das außerordentlich große Interesse und die vielen Beiträge noch einmal herzlichen Dank. Wir sind dadurch ermutigt, Sie auch künftig über unsere Aktivitäten auf dem Laufenden zu halten. Ich möchte an dieser Stelle der Hoffnung Ausdruck geben, dass auch die vorliegende Ausgabe Ihr Interesse findet und Ihnen einen überzeugenden Eindruck von unserer Arbeit vermittelt. Über Ihre Reaktion darauf freuen wir uns. Mit freundlichen Grüßen Gotthard Dittrich Geschäftsführer Leipzig, im September 2003 Redaktion: Brigitte Wagner (WAK), Gritta Flau (omniphon, Leipzig) Gestaltung: Kerstin Stenchly (omniphon, Leipzig) Gesamtherstellung: omniphon, Leipzig Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Gotthard Dittrich Wirtschaftsakademie Dr. P. Rahn & Partner GmbH Kochstr. 24 a, D Leipzig Tel.: , Fax: Internet: Nächste Ausgabe: IV.Quartal 2003 Allen Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern, Azubis und Schülern, die an dieser Ausgabe mitgewirkt haben, gilt unser herzlicher Dank! Diese Zeitung ist auf chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt. 2

3 BILDUNGSPOLITISCHE THEMEN Bulmahn: Berufliche Aus- und Weiterbildung wirksamer vermarkten BERLIN: Deutschland muss die Chancen von Bildung als Exportartikel intensiver als bisher nutzen. Das hat Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn vor den rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Internationalen Konferenz zu Bildungsdienstleistungen gefordert. Deutschland ist ein weltweit bekannter und attraktiver Bildungsstandort. Deutschen Bildungsanbietern gelingt es aber heute noch nicht ausreichend, ihr Potenzial auf dem internationalen Bildungsmarkt zur Geltung zu bringen, sagte Bulmahn. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Zusammenarbeit mit International Marketing of Vocational Education, imove, wollen gemeinsam Strategien entwickeln, mit denen berufliche Aus- und Weiterbildung Made in Germany weltweit wirksamer vermarktet werden kann. An der Konferenz nehmen die Anbieter von Bildungsdienstleistungen, Geldgeber von Weltbank und Regionalbanken sowie Entscheidungsträger aus Bundesregierung und EU-Kommission teil. Nach Schätzungen der Weltbank hat der globale Bildungsmarkt einen Wert von rund zwei Billionen Euro. Bulmahn: Die Bundesregierung sieht ihre Aufgabe vor allem darin, ein Klima zu schaffen, das dem Engagement deutscher Anbieter auf dem internationalen Bildungsmarkt Aufwind Neue Lehrberufe gibt. Deshalb haben wir vor zwei Jahren gemeinsam mit den Bundesländern, Kommunen, Wissenschaft und Wirtschaft die konzertierte Aktion 'Internationales Marketing für den Bildungs- und Forschungsstandort Deutschland' gestartet. Gespräche mit unter anderem russischen, chinesischen und brasilianischen Regierungsvertretern hätten ihr gezeigt, dass diese Länder ein Interesse daran haben, zentrale Elemente des deutschen Berufsbildungssystems für sich nutzbar zu machen. Wir haben gute Chancen, dieses System mit seinem spezifischen Know-how erfolgreich auf dem internationalen Bildungsmarkt zu platzieren. Vor allem die deutschen Erfahrungen mit der Verbindung von Theorie und Praxis in der Ausbildung seien in vielen Staaten sehr gefragt. Allerdings müssten sich die vielen kleinen Anbieter von Bildungsdienstleistungen in Deutschland Partner suchen und solche Leistungen gemeinsam anbieten. Die Bundesbildungsministerin abschließend: Wir wollen, dass unsere Bildungseinrichtungen ihr Licht nicht länger unter den Scheffel stellen und unterstützen sie deshalb dabei, weltweit aktiv für ihre Angebote zu werben. Aus der Rahn- Dittrich-Gruppe nahmen an der Veranstaltung teil: Gotthard Dittrich, Alexandra Hilbig, Manja Bürger (VDP) aus: BMBF-Pressemitteilung Nr. 121/03 vom BONN (ddp): Ab August gibt es auf dem deutschen Ausbildungsmarkt 28 neue oder modernisierte Berufe. Mit der Überarbeitung des Profils bestehender Ausbildungsberufe werde vor allen den neuen Anforderungen in der Praxis, der Technikentwicklung sowie in der Dienstleistung Rechnung getragen. Die sechs neuen Ausbildungsberufe sind der Bauten- und Objektbeschichter, die Bestattungsfachkraft, der Fahrzeuginnenausstatter, der Fahrzeuglackierer, der Investkaufmann sowie der Kosmetiker. Für 2004 werden den Angaben zufolge weitere 26 Ausbildungsberufe modernisiert oder gänzlich neu angeboten. Der Bauwerksmechaniker und der Schädlingsbekämpfer kommen hinzu. Das Kuratorium wird von den acht größten Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft getragen. Ausbildung wird leichter Um mehr Betriebe für die Ausbildung zu gewinnen, will die Bundesregierung bestehende Hemmnisse abbauen. Von der am 21. Mai beschlossenen fünfjährigen Aussetzung der Ausbilder-Eignungsverordnung erwartet sie mehr ausbildungsbereite Betriebe und zusätzliche Ausbildungsplätze und setzt damit ein wichtiges Vorhaben der Agenda 2010 um. Die neue Regelung wurde zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres am 1. August 2003 wirksam. Die Bundesregierung geht davon aus, dass neue Ausbildungsplätze geschaffen werden. Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn teilte mit, dass es gesellschaftspolitisch nicht verantwortbar sei, wenn Zehntausende von Jugendlichen keinen Ausbildungsplatz und damit auch keine berufliche Perspektive erhalten. Mit der Aussetzung der Ausbilder-Eignungsverordnung soll es Betrieben erleichtert werden auszubilden. Bulmahn hatte diese Maßnahme bereits im April angekündigt, um bestehende Hemmnisse für ausbildungswillige Betriebe abzubauen. Durch den Beschluss des Bundeskabinetts können nun auch Betriebe ausbilden, in denen kein Ausbilder die Prüfung nach der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) abgelegt hat. Bisher mussten alle Betriebe, die Auszubildende einstellen wollen, Ausbilderinnen oder Ausbilder beschäftigen, die in einer Prüfung ihre arbeits- und berufspädagogischen Kenntnisse nachgewiesen haben, was insbesondere jungen und kleineren Unternehmen oftmals zu zeit- und kostenaufwändig war. Die Aussetzung der AEVO wird keine Auswirkung auf die Qualität der Ausbildung haben. Es bleibt dabei, dass ein Betrieb für die Ausbildung fachlich geeignet sein und das Ausbildungspersonal über arbeits- und berufspädagogische Kenntnisse verfügen muss. Die ausbildenden Firmen werden zukünftig von Kammern und Ausbildungsverantwortlichen im öffentlichen Dienst geprüft. Quelle: (Auszug aus der Veröffentlichung vom 23. Mai 2003) 3

4 IM SCHWERPUNKT Benachteiligtenförderung eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe Eine geförderte Ausbildung und ein erfolgreicher Berufsabschluss bilden einen wichtigen Bestandteil der erfolgreichen Integration in das Beschäftigungssystem und sind von größter Bedeutung für die Identitätsentwicklung der Jugendlichen. Darüber hinaus verringert eine abgeschlossene Berufsausbildung immer noch erheblich das Risiko, arbeitslos zu werden und eröffnet somit höhere Chancen, dauerhaft in den Erwerbsarbeitsmarkt integriert zu werden. Jugendliche mit schlechtem oder gar keinem Schulabschluss und anderen sozialen Benachteiligungen können bei einer besonderen Lernunterstützung und individuellen Förderungen einen anerkannten Berufsabschluss erreichen. Deshalb gibt es neben den verschiedenen schulischen Angeboten zahlreiche Förderungsmöglichkeiten nach dem Sozialgesetzbuch III (Arbeitsförderung SGB III) aus Mitteln der Bundesanstalt für Arbeit und nach dem Sozialgesetzbuch VIII (Kinder- und Jugendhilfe SGB VIII) aus Mitteln der Städte und Gemeinden. Viele dieser Maßnahmen werden außerbetrieblich durchgeführt, sodass die Anfangsschwierigkeiten beim Übergang aus dem allgemein bildenden Schulwesen in eine Berufsausbildung vermieden werden. Sowohl auf europäischer Ebene als auch in Deutschland besteht in der jugend-, sozial- und bildungspolitischen Diskussion Einigkeit darüber, dass die Ausbildungsund Arbeitslosigkeit von Jugendlichen ein gravierendes gesellschaftliches Problem darstellen. Die verschiedensten Beschlüsse für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit in den vergangenen Jahren verursachten, dass die Förderung der Berufsbildung von benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen als Daueraufgabe und integrierter Bestandteil des Berufsbildungssystems in Deutschland angesehen werden. Seitdem wird die Benachteiligtenförderung nicht mehr als Überbrückungsinstrument für Zeiten knapper betrieblicher Ausbildungsplätze gesehen. Vielmehr wird jetzt davon ausgegangen, dass es immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene geben wird, die ihre Integration in Ausbildung und Beschäftigung ohne besondere Unterstützung auch und vor allem von betrieblicher Seite nicht schaffen werden. Soziale Benachteiligung Verwehrung von Rechten, die anderen in gleicher Situation zuerkannt werden. In der BRD gehört das Recht auf Gleichbehandlung zu den Grundrechten: In Art des Grundgesetzes ist festgeschrieben, dass niemand wegen seiner Behinderung benachteiligt werden darf. Wer ist benachteiligt und welche besondere Förderung und Unterstützung wird benötigt? Als benachteiligte junge Menschen gelten jene, die im Rahmen der auf dem Ausbildungsmarkt bestehenden Anforderungen besonderer Hilfe und Unterstützung bedürfen, und zwar bei der Aufnahme und Fortsetzung einer Berufsausbildung, beim erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung, zur Begründung oder Festigung eines Beschäftigungsverhältnisses, für Übergangshilfen im Anschluss an eine außerbetriebliche Ausbildung. Eine Vielzahl dieser Jugendlichen und jugendlichen Erwachsenen haben einen schlechten oder gar keinen Schulabschluss oder sind auf andere Weise sozial benachteiligt, beispielsweise durch geringe deutsche Sprachkenntnisse. Außerdem steigt angesichts der erhöhten Anforderungen auf dem Ausbildungsmarkt die Zahl der jungen Menschen, die zwar einen Hauptschulabschluss haben, aber trotzdem keinen betrieblichen Ausbildungsplatz finden. Diese Jugendlichen fallen mehr denn je unter die Gruppe der so genannten sozial Benachteiligten, wobei hier die konjunkturellen und strukturellen Bedingungen auf dem Ausbildungsstellenmarkt von zentraler Bedeutung sind. 4

5 IM SCHWERPUNKT 2003 ist auch das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen Das Motto des Europäischen Jahres 2003 für Menschen mit Behinderungen lautet: Nichts über uns ohne uns. Die Betroffenen selbst hatten maßgeblichen Anteil an seinem Zustandekommen und der Umsetzung ihrer Forderungen. Bekanntermaßen versucht Florian Gerster, Chef der Bundesanstalt für Arbeit, die Finanznot durch Kürzungen bei den Leistungen für Menschen mit Behinderung einzudämmen. So soll beispielsweise bei der Weiterbildung behinderter Menschen Rückblick: Bereits 1992 gehen die Betroffenen zum ersten Mal in Deutschland auf die Straße, demonstrieren für ein Gleichstellungs- und Antidiskriminierungs- Gesetz. Zehntausende von Unterschriften werden gesammelt und an zuständige Politiker übergeben beschließt der Bundestag mit großer Mehrheit, mit einer Grundgesetzänderung (Art. 3 Abs. 3 Grundgesetz: Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. ) ein Benachteiligungsverbot in die Verfassung aufzunehmen. Ein wichtiges Signal, doch Barrieren im Alltag beseitigt das nicht schließen sich mehr als 100 Verbände und Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe zur Aktion Grundgesetz zusammen, die sich zur größten Sozialkampagne der deutschen Nachkriegsgeschichte entwickelt und ein Gleichstellungsgesetz zu einem ihrer wichtigsten Ziele hat. In einem ZDF-Interview führt der Behindertenbeauftragte Karl-Hermann Haack aus:...wir haben ein Programm gestartet, schwerbehinderte Menschen in Arbeit zu bringen. Das Projekt ist bis Januar gut gelaufen. Wir haben die Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter um 24 Prozent gesenkt und damit gegen den allgemeinen Trend auf dem Arbeitsmarkt gewirkt. Bedauerlicherweise wird jetzt dieses Projekt durch den konjunkturellen Abschwung und die negative Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt betroffen. Allerdings sind wir dabei, ein neues Bündnis mit der Gewerkschaft, mit Arbeitgeberverbänden und dem deutschen Behindertenrat zu schließen, um noch einmal eine Kampagne zu starten und die Politik zur Integration von behinderten Menschen in den Arbeitsmarkt fortzusetzen. und ihrer Integration in den Arbeitsmarkt gespart werden. Ausgelöst wurde diese Situation der Umorientierung durch zwei Dinge: Erstens ist der Bundeszuschuss an die Bundesanstalt für Arbeit von 5,3 Milliarden Euro auf Null gestellt worden. Zweitens hat das zu dem neuen Verständnis geführt, dass nur wer in die Kasse einzahlt, Leistungen bekommen soll. Lernbehinderte Jugendliche und Sonderschulabgänger, die vor dem Arbeitsmarkt stehen, bekommen diese Leistungen zunehmend nicht mehr, weil sie vorher kein Geld in die Arbeitslosenversicherung einzahlen konnten. Bundeskanzler Schröder und Minister Clement haben allerdings ihr Wort gegeben, dass die gleichen Leistungen realisiert werden können wie im Jahr Haack meint dazu: Wir werden sehr genau hinsehen, ob das, was oben besprochen wurde, vor Ort tatsächlich umgesetzt wird. In den Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation erhalten Menschen Ausund Weiterbildungen, die durch Behinderung, soziale Benachteiligung Erkrankung oder im zunehmenden Maße auch durch Unfall ihre bisherige berufliche Tätigkeit nicht mehr ausüben können. Es werden auch Teilqualifikationen und Integrationsmaßnahmen zum Erhalt eines Jobs angeboten. Auch innerhalb der Rahn-Dittrich-Gruppe hat die Ausbildung im Rehabilitationsbereich einen hohen Stellenwert. Sowohl in der Dr. P. Rahn & Partner Schule in Halle als auch in den Niederlassungen Gröningen, Dessau und Halle der Wirtschaftsakademie werden Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen in den kaufmännischen, gewerblich-technischen und hauswirtschaftlichen Bereichen der beruflichen Rehabilitation durchgeführt. Informationen unter: 5

6 IM SCHWERPUNKT Die aktuellen gegensätzlichen Informationen zur Förderung der beruflichen Bildung beziehungsweise zu Einschnitten in der Bewilligungs- und Förderpraxis verunsichern in verstärktem Maße Ausbilder und Auszubildenden und bedürfen einer eindeutigen Aussage seitens der bildungspolitisch Verantwortlichen, damit Irritationen kurzfristig beseitigt werden. Notwendige Mittel für Behinderte verfügbar Das für das operative Geschäft zuständige Vorstandsmitglied der Bundesanstalt für Arbeit (BA) Heinrich Alt wies zum Europäischen Aktionstag der Menschen mit Behinderungen darauf hin, dass die Bundesanstalt für Arbeit auch weiterhin die notwendigen Mittel für die berufliche Eingliederung behinderter Menschen zur Verfügung stellen werde. Tatsache sei, so Alt, dass für die berufliche Eingliederung behinderter Menschen in diesem Jahr mehr Geld zur Verfügung stehe, als im Vorjahr ausgegeben wurde. Bei den Pflichtleistungen gebe es eine Steigerung von knapp neun Prozent auf 2,5 Milliarden Euro, bei den Ermessensleistungen stünden mit über 500 Millionen Euro sogar 14 Prozent oder 60 Millionen Euro mehr zur Verfügung. Es besteht also kein Anlass zur Befürchtung, dass in diesem Bereich mit drastischen Einschnitten zu rechnen ist, sagte Alt. Das Engagement der BA für berufliche Eingliederung behinderter Menschen wird auch durch die Zahl der Teilnehmer in Maßnahmen belegt. Ende März 2003 befanden sich Teilnehmer in beruflichen Reha-Maßnahmen. Gegenüber dem Teilnehmerbestand Ende März 2002 ( ) ist das ein Anstieg um 14 Prozent. Es träfe aber zu, dass die BA ihre Förderstrategie bei behinderten Menschen überprüfen und darauf achten müsse, dass jeweils die Basis für eine nachfolgende Beschäftigung gelegt werde, sagte Alt. Auch etablierte Träger müssten sich mit der Frage auseinander setzen, ob ihr Maßnahmeangebot tatsächlich zur Integration führe. Mit Sorge werde der Rückgang des Ausbildungsstellenangebotes gesehen, von der behinderte Schulabgänger in besonderem Maße betroffen seien. Der Vorstand der Bundesanstalt für Arbeit habe angesichts dieser Entwicklung entschieden, dass Maßnahmen für behinderte Jugendliche mindestens auf Vorjahresniveau fortgeführt würden. (Quelle: Bundesanstalt für Arbeit, Mai 2003) Einbrüche bei Benachteiligtenförderung Die Arbeitsämter sind angewiesen, in diesem Bereich in großem Umfang Mittel einzusparen. Somit sind die verschiedenen Instrumente der Benachteiligtenförderung nach SGB III die Förderung außerbetrieblicher Einrichtungen, ausbildungsbegleitende Hilfen (ABH) und berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BVB) inzwischen ebenfalls in den Sog der Kürzungen des BA-Haushaltes geraten. Zusätzlich werden Fördermaßnahmen für behinderte Jugendliche gestrichen, obwohl es sich dabei zu einem großen Teil um Pflichtleistungen der BA handelt. Dieses Vorgehen ist vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen problematisch: In der Benachteiligtenförderung wurden neue Ansätze entwickelt, die inzwischen auch im Rahmen von Modellversuchen gefördert werden. Insbesondere handelt es sich dabei um neue Förderstrukturen unter dem Stichwort Förderung aus einem Guss, die einen Paradigmenwechsel (Musterwechsel) von der Maßnahmenförderung zu einem von den individuellen Kompetenzen ausgehenden flexibleren Förderungskonzept darstellen. Experten schätzen, dass insgesamt bis Jugendliche von den Kürzungen betroffen sind. Ein erhebliches Anwachsen der Jugendarbeitslosigkeit wird verschärft durch den dramatischen Rückgang des betrieblichen Ausbildungsplatzangebots nicht ausbleiben, wenn in den nächsten Wochen nicht gegengesteuert wird. Außer den massiven Einschnitten für die betroffenen Jugendlichen führen die jetzigen Kürzungen und Absagen von Maßnahmen zu Entlassungen bei den Trägern der Jugendberufshilfe und der Jugendsozialarbeit, die wiederum drastische Verschlechterungen für die Zielgruppen und zunehmende Arbeitslosigkeit bei den Beschäftigten der Träger zur Folge haben. Quelle: GWE; Mai

7 EIN STANDORT STELLT SICH VOR DIE REHA HALLE Interview r-aktuell: Frau Steffens, der Rehabilitationsbereich der Rahn Schulen mit seinen Besonderheiten der Ausbildung von benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen stellt an Sie und Ihr Team immer wieder neue Herausforderungen. Wie gelingt es Ihnen immer wieder, dieser anspruchsvollen Aufgabe gerecht zu werden? Sabine Steffens: Indem man sich täglich selbst neu motiviert und sich selbst fordert, kann man seine Mitarbeiter motivieren und fordern. Wenn man dazu noch wie ich seit der eigenen Schulzeit ein Faible für Benachteiligte hat, fällt vieles leichter. Und wenn sich der Mitarbeitererfolg dazu gesellt, ich denke an die Prüfungsergebnisse oder die Vermittlungsquoten des letzten Jahres, dann ist auch das Motivation. Nicht zuletzt die Resonanz auf unser 10-jähriges Bestehen bestätigt den von uns eingeschlagenen Weg. r-aktuell: Frau Steffens, seit vielen Jahren leiten Sie erfolgreich die Rehabilitationseinrichtung in Halle. Zurzeit befinden sich ca. 230 junge Menschen in der Ausbildung. Wie gestaltet sich die Entwicklung der Schülerzahlen für das kommende Ausbildungsjahr und welche Ausbildungsbereiche stehen hoch im Kurs? Sabine Steffens: Die Teilnehmerzahlen sind vom Arbeitsamt fest vorgegeben. Wir können nur hoffen, dass auch auf Grund unseres Qualitätsstandards alle angebotenen Plätze belegt werden. Das sind in der Berufsausbildung 200 und in der - vorbereitung 50 Plätze im F1-Lehrgang. Es gibt keinen Bereich, der besonders hervorzuheben wäre. Unser zahlenmäßig stärkster Bereich ist Wirtschaft und Verwaltung. Übrigens erweitern wir hier ab diesem Ausbildungsjahr unsere Angebotspalette um den/die Handelsfachpacker/in und den/die IT-System-Kaufmann/-frau. r-aktuell: Der letzte Tag der offenen Tür war wieder ein großer Erfolg, viele Interessenten, teils mit, teils ohne Eltern, haben die Möglichkeit wahrgenommen, sich vor Ort zu informieren. Nehmen auch die Praktikumsbetriebe diesen Tag zur Präsentation wahr? Wie gestalten sich die Kontakte zum Arbeitsamt und zu den Berufsschulen? Sabine Steffens: Natürlich sind auch die Praktikumsbetriebe an diesem Tag vertreten. Es ist für diese immer wieder interessant, was außerbetriebliche Ausbildung in der Lage ist zu leisten. Das unterstreicht auch ein Zitat aus dem Gästebuch. Unser Kontakt zum Arbeitsamt ist traditionell gut, wir blicken schließlich auf unser elftes Jahr. Auch in schwierigen Zeiten ist die Zusammenarbeit konstruktiv und ergebnisorientiert. Die vielen Ausbildungserfolge wären ohne die Berufschule undenkbar, trotzdem sind hier unsere Beziehungen ausbaufähig. r-aktuell: Die neuesten Veröffentlichungen zu Mittelkürzungen auch im Reha-Bereich, verunsichern viele Auszubildende und Ausbilder. Wo drückt Ihnen hier am meisten der Schuh? Sabine Steffens: Der spätere Beginn des F1-Lehrganges am bedeutet finanzielle Einschränkungen und Mitarbeiterfreisetzung. Ansonsten erreichte uns die Kürzungswelle des FbW-Bereiches bisher nur bedingt. Planen können wir jedenfalls mit stabilen Zahlen. r-aktuell: Die Arbeit mit Ihren benachteiligten Jugendlichen hat nicht nur Sonnenseiten. Wie verstehen Sie und Ihre Mitarbeiter es immer wieder, die Jugendlichen neu zu motivieren und auf ihre besonderen Bedürfnisse einzugehen? Sabine Steffens: Welcher Beruf hat nur Sonnenseiten? Wir orientieren uns an den erfolgreichen Beispielen unserer Arbeit. Wenn man z. B. sieht, wie sich unsere Jugendlichen an einem Tag der offenen Tür engagieren, da kommt Freude auf. Oder wenn man Jahre später ehemalige Lehrlinge mit ihren Familien in der Stadt trifft und freudig begrüßt wird. Das beantwortet auch nochmals die Eingangsfrage. Ansonsten vertrauen wir auf einen festen Mitarbeiterstamm, der nicht auf die Minute Dienstzeit schaut und ständig bereit ist, mehr zu tun, als eine Stellenbeschreibung vorgibt, um so beispielsweise Höhepunkte im Ausbildungsablauf zu schaffen, sei es nun ein Leistungsvergleich, die Exkursion oder Abschlussfahrt, das Sportfest oder der Tag des Gewerkes. Nicht die Defizite unserer Schützlinge stehen im Vordergrund, sondern ihre Kompetenzen. r-aktuell: Wir bedanken uns für Ihre interessanten Ausführungen und wünschen Ihnen weiterhin recht viel Erfolg für Ihre schöne Aufgabe! Kurzportrait Sabine Steffens Sabine Steffens ist seit 1968 fast ausschließlich im Bildungswesen tätig. In der Gehörlosenschule in Halle, in der sie von 1985 bis zum Eintritt ins Rahn- Dittrich-Unternehmen arbeitete, sammelte sie wertvolle Erfahrungen für ihre jetzige Aufgabe. Im März 1992 nahm sie in der Niederlassung Halle ihre Arbeit als Lehrerin und Sozialpädagogin auf. Gemeinsam mit Dieter Assert baute sie ab September 1992 die Rehabilitationseinrichtung auf. Wegen ihrer sehr guten fachlichen und pädagogischen Kenntnisse und Fähigkeiten wurde Sabine Steffens im September 1993 mit der Leitung der Reha- Einrichtung der Rahn Schulen in Halle betraut, die sie zu einem wichtigen Geschäftsfeld des Unternehmens entwickelt hat und erfolgreich führt. 7

8 EIN STANDORT STELLT SICH VOR DIE REHA HALLE Die Rahn Schule in Halle In Halle-Trotha dem Ein- und Ausgangstor der Saale-Stadt mit ihrer Besonderheit dem Hafen ist eine weitere Schule der gemeinnützigen Schulgesellschaft Dr. P. Rahn & Partner Schulen in freier Trägerschaft mbh angesiedelt. Das renovierte Gebäude mit dem roten R ist neben der MEAG, der Abbruch und Recycling GmbH, Radio Brocken, der Getreide- und Agrarhandel Halle GmbH sowie anderen Industrie- und Dienstleistungsbetrieben des Gewerbegebietes Nord weithin sichtbar und ein wichtiger Arbeitgeber der Region. In der Rehabilitationseinrichtung der Schule Halle eröffnen sich seit über zehn Jahren Jugendlichen und jungen Erwachsenen Ausbildungschancen, die auf dem freien Markt keine Ausbildungsmöglichkeiten auf Grund körperlicher Einschränkungen, Lernbehinderungen oder sozialer Benachteiligungen haben. Auf ihrem Weg in die berufliche Zukunft werden den Jugendlichen durch zusätzliche Hilfen und Einzelförderung verschiedene Ausbildungsmaßnahmen angeboten. Ein Bestandteil sind berufsvorbereitende Maßnahmen (F1-Lehrgang), die dazu dienen, einen geeigneten Ausbildungsberuf zu finden. Um die Arbeit zu erproben und den richtigen Beruf zu wählen, wird ein informativer Überblick über die wesentlichen Berufsinhalte und die berufspraktischen Anforderungen gegeben. So kann gleichzeitig herausgefunden werden, ob und mit welchen Voraussetzungen ein bereits feststehender Berufswunsch realisiert werden kann. Sabine Steffens, Leiterin der Rehabilitationseinrichtung, und ihr 55-köpfiges Mitarbeiterteam sind in fachlicher und pädagogischer Hinsicht diesen mitunter nicht einfachen Herausforderungen gewachsen. Um die Lehrlinge und Jugendlichen in der Berufsausbildung und Berufsvorbereitung aus Halle und dem Saalkreis kümmern sich nicht nur Lehrer und Lehrausbilder, sondern auch Psychologen, Sozial- und Integrationspädagogen. Die Zitate der Ausbilder geben die Empfindungen der Ausbilder und Auszubildenden wieder: Es macht Spaß hier zu arbeiten, so der pädagogische Leiter Dieter Leschnik. Man weiß täglich, was man erreicht hat oder eben nicht. Eigenes Bemühen ist Pflicht! das hat Malermeister Peter Kick über die Tür der Werkstatt schreiben lassen. Das ist mein Leitmotiv, sagt der Ausbilder. Wir arbeiten uns auch in kleinen Schritten nach vorn. Die Jugendlichen in der Hallenser Einrichtung können sich unter besten Bedingungen auf ihren Ausbildungsabschluss vorbereiten. Dazu stehen ihnen moderne Unterrichtsräume, Lehrkabinette und Werkstätten mit hoher technischer Ausstattung zur Verfügung. Ebenso sind vielfältige Freizeitangebote ein fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit an der Hallenser Rahn Schule. Thematische Freizeitnachmittage, die Bibliothek, das Internetcafe oder Sportangebote werden gern und oft angenommen. Weitere Informationen unter: Halle Die Saale-Stadt Halle a. d. Saale ist die größte Stadt des Bundeslandes Sachsen-Anhalt mit ca Einwohnern und einer über 1000-jährigen Geschichte. Die Stadt wurde 961 erstmals urkundlich erwähnt. Um 1280 trat Halle der Hanse bei, im Jahre 1310 erlangte der Rat die Anerkennung einer städtischen Verfassung. Im Jahre 1817 wird die Universität mit der berühmten Reformations-Universität von Wittenberg zusammengeschlossen. Die Stadt ist weitgehend in ihrer historischen Form erhalten. Georg Friedrich Händel wurde 1685 in Halle geboren. Das Händelhaus beherbergt heute das Musikmuseum der Stadt Halle. Anlässlich seines 100. Todestages setzten ihm seine Bewunderer ein Denkmal auf dem Markplatz. Heute bildet Halle mit Stolz das Zentrum der deutschen Händelpflege und ist Sitz der Händel-Gesellschaft. Die jährlichen Händelfestspiele im Frühsommer ziehen Gäste aus der ganzen Welt in die Saale- Stadt. Besuchenswert sind auch die nach August Hermann Francke benannten Franckeschen Stiftungen. Francke kümmerte sich im 17. Jahrhundert intensiv um die gefährdeten Kinder und legte 1695 den Grundstein für eine Schule. Drei Jahre später waren schon 56 Lehrer für 409 Schüler in der Anstalt tätig. Vom preußischen König erhielt er 1698 das Privileg für die Errichtung und Führung eines Waisenhauses trifft Martin Luther in Halle seinen Ordensbruder, den Augustiner Johannes Nathin. Auch 1518, im Jahr nach dem Thesenanschlag in Wittenberg, hält sich Luther in Halle auf. In der Marktkirche Unser lieben Frauen hat Luther noch während der Bauzeit gepredigt. Die Brüderschaft der Halloren (von Hallonen = Halleute) blickt auf eine 470 Jahre alte Tradition zurück. Im Hallorenund Saline-Museum kann man kostbare Silberschätze der Halloren bestaunen. Quelle: Tourist-Information Halle 8

9 AUS DEN NIEDERLASSUNGEN Tag der offenen Tür: Übungsfirma in neuen Räumen BERNBURG: Am 28. Juni 2003 lud die Wirtschaftsakademie Dr. P. Rahn & Partner GmbH, Niederlassung Bernburg zum Tag der offenen Tür mit einem ansprechenden kulturellen Programm ein. Schüler der 1. bis 9. Klassenstufe der Musikschule Kreativ boten ein vielseitiges Musikprogramm. Anschließend wurde in der Rahn-Galerie Bernburg eine Vernissage mit Kunstwerken des Malers sowie Grafikers Bernhard Langer eröffnet. Als weiterer Höhepunkt präsentierte sich das kaufmännische Kompetenzzentrum (Übungsfirma der Wirtschaftsakademie) in seinen neuen Ausbildungsräumen. Mit dem Umzug vom Mühlenweg 13 in die Niederlassung Bernburg (Dessauer Straße 42) wurden ausgehend von den Erfordernissen des ersten Arbeitsmarktes die Ausbildungsbedingungen für die Teilnehmer/-innen deutlich verbessert. Gotthard Dittrich & Dr. Bernd Landmann im Gespräch mit dem Künstler Die rasanten Veränderungen auf dem Bildungsmarkt erfordern neue Vermarktungsstrategien, effizientere Informationswege zu den Kunden und eine verbesserte Beratung zu Möglichkeiten der berufsbegleitenden Fortbildung. Um diese Maßnahmen umzusetzen, wird in das kaufmännische Kompetenzzentrum ein Call- Center integriert. Zahlreiche Besucher nutzten diese Gelegenheit, um sich von der Vielfalt der technischen und räumlichen Möglichkeiten der Bildungseinrichtung zu überzeugen. Besonderer Dank gilt den Teilnehmern der Übungsfirma sowie den Mitarbeitern der Niederlassung Bernburg, ohne deren tatkräftige Unterstützung der Umzug der Übungsfirma in so kurzer Zeit nicht möglich gewesen wäre, zu danken ist auch für die sehr kurzfristige und unkomplizierte Hilfe aus der Niederlassung Halle. Gotthard Dittrich und Sven Höhne von der Geschäftsführung aus Leipzig ließen es sich nicht nehmen, an diesem Tage der Niederlassung Bernburg einen Besuch abzustatten, und waren erfreut über die gelungene Veranstaltung sowie die vollzogenen räumlichen Veränderungen. Wolfram Schmidt Niederlassungsleiter Bernburg Weitere Informationen unter: Verabschiedung der frischgebackenen Facharbeiter ALTENBURG: Nach drei Jahren Ausbildung haben die Berufsfachschüler aus Altenburg nun ihr Ziel erreicht und sind nach Aufregung und Prüfungsstress Kaufmänner und frauen im Einzelhandel. Am 30. Juni lud Niederlassungsleiterin Dr. Waltraud Modersohn-Kante (im Foto links) und das Ausbilderteam zur Verabschiedung ein. Die Ausbildung der frischgebackenen Kaufleute begann im Oktober Die Theorie wurde in der Staatlichen Berufsbildenden Schule für Wirtschaft und Soziales vermittelt. Ihre praktische Ausbildung erfuhren die angehenden Kaufleute in der Kaufmännischen Übungsfirma der Wirtschaftsakademie Dr. P. Rahn & Partner GmbH, Niederlassung Altenburg. Dort durchliefen sie die Abteilungen Rechnungswesen, Verkauf, Allgemeine Verwaltung, Personalwesen und Beschaffungs-Lager-Marketing gemeinsam mit den zukünftigen Bürokaufleuten, den Kaufleuten im Großhandel und für Bürokommunikation. Besonders wichtig für die Gruppe war natürlich der Praxistag in den verschiedensten Einzelunternehmen im Altenburger Land. Der Einsatz fand im AWG Mode Center, im Western Store Beran Fachgeschäft, im toom Baumarkt, im Dänischen Bettenlager, im Netto Discounter und im Extra-Markt statt. Diese Unternehmen äußerten sich immer wieder angetan über die hohe Einsatzbereitschaft, das Können und die kreativen Ideen. Alle Auszubildenden wurden immer wieder gern im Team der Mitarbeiter der Einzelhandelsunternehmen aufgenommen und mit verantwortungsvollen Aufgaben betraut. Die Ausbildung der jungen Einzelhandelskaufleute ist nun abgeschlossen. Zur feierlichen Zeugnis- und Zertifikatsausgabe besannen sie sich des hohen Stellenwerts des erreichten Facharbeiterabschlusses durch die Prüfung bei der IHK Ostthüringen zu Gera. Gisela Wolf, Niederlassung Altenburg 9

10 AUS DEN NIEDERLASSUNGEN Unser Trip nach Straußberg (Harz) Die Gebäudereinigerklasse der Wirtschaftsakademie in Halle unternahm vom bis zum einen Erholungsausflug zur Feuerkuppe. Die Fahrt verging wie im Flug. Im Ferienpark Feuerkuppe in Straußberg angekommen klärten wir das Organisatorische und anschließend bezogen wir unsere Bungalows. Später wanderten wir gemeinsam zum Affenwald, wo im Freigehege marokkanische Berberaffen, Totenkopfaffen, Lemuren, Varis und Benett-Kängurus zu sehen waren, Mutige konnten sie sogar anfassen. Aber vor den Langfingern unter den Tieren war Vorsicht geboten, denn die Affen klauten alles, was nicht sicher verpackt war. Nach unserem Rundgang durch den Affenwald liefen wir zur 760 m langen Sommerrodelbahn im hügligen Wald. Es machte allen Spaß, die Rodelbahn mit hoher Geschwindigkeit runterzufahren. NVA total so wurde man am Freitagmorgen geweckt. Da gab es keine Gnade von Meister Boer. Nach dem Frühstück ging es nach Sondershausen ins Erlebnisbergwerk Glückauf, wo die Putzteufel viel Spaß hatten. Nach der Einkleidung und Einfahrt in den Schacht wurde das unter Tage gelegene Museum auf einem LKW mit Sitzbänken befahren. In original Spreewaldkähnen gondelten wir vorbei an Wasserfällen durch den geheimnisvoll beleuchteten Berg. Die Grubenfahrt endete mit einer Rutschpartie durch das Salz. Wieder über Tage angekommen, besichtigten wir die Stadt Sondershausen mit ihrem wunderschönen Schloss. Auf dieser Fahrt lernten wir uns auch privat besser kennen, was für alle sehr interessant war. Durch unsere gemeinsame kleine Reise ist die Gruppe besser zusammengewachsen und KAMERADSCHAFT wird bei uns jetzt groß geschrieben. Raik Uebel & Sylvia Benedikt, NL Halle AUERBACH: Nach dreijähriger Berufsausbildung in der Auerbacher Niederlassung der Wirtschaftsakademie stellten sich im Juli zehn auszubildende Köche und zwei Restaurantfachfrauen den Anforderungen der Abschlussprüfung der Industrie- und Handelskammer, Regionalkammer Plauen. Bei der Erstellung der Prüfungsmenüs wurde besonderes Augenmerk auf die individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten der jeweiligen Prüflinge gelegt. In der Abschlussprüfung zum Ausbildungsberuf Restaurantfachfrau/-mann musste eine Tafel zu einem vorgegeben Thema (z.b. Opernball, Krönung der Weinkönigin usw.) hergerichtet werden. Die Tafeln wurden in mühevoller Kleinarbeit eingedeckt und immer wieder mit neuen, kreativen Ideen umgestaltet. Die praktische Prüfung haben alle Auszubildenden mit guten Ergebnissen bestanden, für zwei Jugendliche steht eine Wiederholung der Theorieprüfung im Erfolge bei Abschlussprüfungen Winter an. Bisher ist es schon gelungen sieben Teilnehmer in Arbeit zu vermitteln, eine Auszubildende nimmt Erziehungsurlaub in Anspruch, die anderen befinden sich weiterhin aktiv in der Bewerbungsrunde. Die abschließenden Vorbereitungen für die Abschlussprüfungen zur Fachkraft im Gastgewerbe Ende August laufen für sechs Auszubildende auf Hochtouren, gespannt wird dem Termin und den Aufgabenstellungen entgegengefiebert. Im kommenden Ausbildungsjahr werden wieder 30 Neue nach 241 SGB III in den Berufen Koch/Köchin, Restaurantfachmann/-frau, Hotelfachmann/-frau, Fachkraft im Gastgewerbe und Floristik ihre Ausbildung in der Niederlassung Auerbach aufnehmen. An dieser Stelle möchten die Absolventen noch einmal ein großes Lob und Dankeschön an alle Ausbilder richten, die an den Prüfungsvorbereitungen beteiligt waren und ihnen mit Rat und Tat zur Seite standen. Wir wünschen allen unseren Facharbeitern viel Erfolg im Berufsleben und persönlich alles Gute und unseren zukünftigen Auszubildenden einen guten Start in die Berufsausbildung! Yvonne Haugk, NL Auerbach Reintegrationsmaßnahme DESSAU: Am 1. August 2003 begann in der Niederlassung Dessau eine Reintegrationsmaßnahme für erwachsene Rehabilitanden, die von der Bundesanstalt für Arbeit und der Landesversicherungsanstalt mit der Zielstellung der Wiedereingliederung von Teilnehmern mit gesundheitlichen Einschränkungen in das Berufsleben finanziert wird. Über den Zeitraum von zwölf Monaten werden 16 Teilnehmer von erfahrenen Fachkräften auf ihren Wiedereinstieg ins Berufsleben vorbereitet. 10

11 AUS DEN NIEDERLASSUNGEN Vorbereitungslehrgang auf die Ausbildereignungsprüfung BERNBURG: Wer ausbilden will, muss persönlich und fachlich geeignet sein. Unter diesem Motto bot die Niederlassung Bernburg interessierten Mitarbeitern aus allen Niederlassungen sowie externen Teilnehmern einen Vorbereitungslehrgang auf die IHK-Ausbildereignungsprüfung mit angeleitetem Selbststudium an. Mit dem Erwerb der Ausbildereignung werden, berufs- und funktionsübergreifende Qualifikationen erworben, die für die Steuerung von Lernprozessen von übergeordneter Bedeutung sind. Acht Interessenten, die in ihrem beruflichen Umfeld direkt mit der Ausbildung betraut sind und die berufs- und arbeitspädagogische Eignung nachweisen wollen, nutzten die ihnen gebotene Möglichkeit. Mit insgesamt 30 Unterrichtsstunden fand in der Zeit vom 16. Mai 2003 bis 11. Juli 2003 jeweils freitags eine Konsultation in Form eines klassischen Seminars statt. Die intensive Vorbereitung auf die IHK-Prüfung wird von jedem Teilnehmer selbständig und zeitlich und räumlich flexibel mit interaktiv aufbereiteten Lernprogrammen online und offline mit CD-ROM sowie mit zusätzlichen Skripten des Lehrgangsdozenten bewältigt. Die Inhalte des Vorbereitungslehrgangs auf die AEVO gliedern sich gemäß der Vorgabe der Industrie- und Handelskammer in sieben Handlungsfelder wie Allgemeine Grundlagen, Planung der Ausbildung, Mitwirkung bei der Einstellung von Auszubildenden, Ausbildung am Arbeitsplatz, Förderung des Lernprozesses, Ausbildung in der Gruppe und Abschluss der Ausbildung. Allen Teilnehmern viel Erfolg bei der schriftlichen und mündlichen Prüfung! Kerstin Wartmann, stv. NL-Leiterin NL Bernburg Der Außendienstbeauftragte als Marktforscher und Trendscout Die veränderten Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt und die teilweise Neuorientierungen auf dem Bildungsmarkt durch die Umsetzung des Hartz-Konzeptes führten zu grundsätzlichen Überlegungen innerhalb der Niederlassungen der Wirtschaftsakademie Dr. P. Rahn & Partner hinsichtlich der verstärkt zu realisierenden Vermittlung von Teilnehmern aus Bildungsmaßnahmen in den ersten Arbeitsmarkt. Die Umsetzung dieser Überlegungen mündete in der Rekrutierung von Mitarbeitern des Unternehmens für die Tätigkeit als Außendienstbeauftragte. Ein erstes Konzept zur Schulung dieser Mitarbeiter wurde in Form von Workshops umgesetzt, die mehrheitlich in Leipzig stattfanden. Nach Überarbeitung der Konzeption und deren Vorstellung vor der Geschäftsführung, war die Voraussetzung geschaffen worden, kontinuierlich und themengebunden die Schulungen der Mitarbeiter dieses Bereichs durchzuführen. Unter dem Grundsatz Gleiche unter Gleichen wird seit April 2003 im Rotationsprinzip die Schulung der Außendienstbeauftragten in den jeweiligen Niederlassungen der Wirtschaftsakademie durchgeführt. Am wurde in Altenburg begonnen, weitere Schulungen folgten in Dessau und Auerbach. Der Themenbereich erstreckt sich von Fachvorträgen externer Dozenten bis hin zu Berichten der Mitarbeiter über die erfolgreiche Vermittlungstätigkeit, vom Umgang mit Behörden bis hin zum allgemeinen Erfahrungsaustausch und Hilfestellung bei der Formularbearbeitung. Bei intensiverer monatlicher Analyse und Auswertung der Vermittlungstätigkeit, die auch der Geschäftsleitung zur Kenntnis vorliegt, wird deutlich, dass jede Niederlassung bis zu zehn Bereiche der Vermittlung abdecken kann, wie beispielsweise die Vermittlung Dritter, die Vermittlung aus Maßnahmen oder die Vermittlung über den Bildungsgutschein. Das heißt, jeder Außendienstbeauftragte leistet ein immenses Pensum an unterschiedlichster Vermittlung und verfügt demzufolge über ganz unterschiedliche Erfahrungen und Erfolge in diesem Bereich. Ein besonders wichtiger Aspekt der Vermittlung steht immer wieder im Vordergrund: die Neuakquise von Unternehmen, die nicht nur bereit sind, Praktikumsplätze zu ermöglichen, sondern auch Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen. Hier ist ein hohes Maß an Know-How, bezogen auf den Umgang mit Entscheidungsträgern, notwendig. Als ein Hilfsmittel im Umgang mit dieser Klientel wurde ein Gesprächsleitfaden den Außendienstbeauftragten ausgehändigt. Das Telefonat und das sich anschließende Gespräch sind oftmals der Beginn einer geschäftlichen Beziehung, deren Pflege und Ausbau ein weiterer Schwerpunkt ist, verbunden mit Einladungen zu kulturellen oder kulinarischen Höhepunkten in den jeweiligen Niederlassungen. Das Aufspüren von Arbeitsplätzen, das Spurenlesen in Veröffentlichungen der jeweiligen Printmedien, im Internet und nicht zu vergessen: die guten Kontakte zu Firmen und Institutionen (Sozialämter, Arbeitsämter, Wirtschaftsministerien u.a.) machen den Außendienstbeauftragten tatsächlich zum Marktforscher und Trendscout. Seiner Nase und seinem Geschick ist es schließlich zu verdanken, wenn eine Vermittlung erfolgreich ist. Kornelia Hoffmann Koordinatorin der Außendienstmitarbeiter NL Altenburg 11

12 KULTUR Hochtourige Vorbereitungen für Besucheranstürme im kommenden Jahr Nun gelingt die Präsentation der Musikstadt Leipzig mit neuer Qualität. Das kommende Jahr wird einen weit größeren Besucherstrom in die Stadt und damit auch ins Schumann-Haus lenken, denn die Deutsche Zentrale für Tourismus präsentiert Deutschland als Musikland. Leipzig hat die damit verbundene Chance unter Federführung des Dezernats für Kultur rechtzeitig erkannt. Langjährige Kooperationsbeziehungen, insbesondere auch mit dem Leipziger Tourist Service, erweisen sich nun als tragfähige Grundlage, um den neuen Anforderungen entsprechen zu können. Vereinsmitglieder leisten die immer umfangreicher werdende Arbeit ehrenamtlich. Im Schumann-Haus werden Absprachen getroffen werden, um alle Anforderungen des Alltags koordinieren zu können, denn Schulbetrieb, Veranstaltungen und Gästeführungen erfordern ein harmonisches Miteinander, Verständnis für die jeweilige Aufgabenspezifik und die Situation. Die jetzt entstandenen Strukturen eröffnen die Chance, auch auf diesen Feldern neue Wege zu beschreiten. Es existiert eine verständnisvolle Gesprächskultur zwischen dem Schulleiter Herrn Mario Korb und der Geschäftsführerin des Vereins denn die Zusammenarbeit ist aus dem gemeinsamen Arbeiten in Projekten und dem Fach Musenkunde gewachsen. Dieses inhaltlich fundierte Kennenlernen in den letzten Jahren wird nun den zu bewältigenden Aufgaben zugute kommen. Dr. Petra Dießner, Geschäftsführerin des Robert-und-Clara-Schumann-Vereins Felix Mendelssohn Bartholdy Festtage 31. Oktober bis 9. November 2003 Erneut werden die Mendelssohn-Festtage des Gewandhauses zu Leipzig anlässlich des Todestages des großen Komponisten und bedeutenden Gewandhauskapellmeisters Felix Mendelssohn Bartholdy im Verbund verschiedener Orte zur Leipziger Musikgeschichte durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem Mendelssohn- Haus, dem Schumann-Haus, dem Bach- Archiv, der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig, dem Musikinstrumenten-Museum, der Universität Leipzig und der Thomaskirche präsentiert das Gewandhaus zu Leipzig unter dem Motto Zwischen Klassik und Romantik mehr als dreißig Veranstaltungen, von der Lesung bis zum großen Oratorium. Ein beeindruckendes Programm entstand. Es werden Gäste von den verschiedensten Orten erwartet. Auch im Schumann-Haus haben sich Gäste angemeldet. Das Publikum wird viele Eindrücke aus der Schumannschen Wohnung mitnehmen können. Erstmals wird der Saal im neuen alten Glanz zu erleben sein. Das Angebot im Schumann-Haus ist reichhaltiger und umfangreicher geworden: Konzerte, Vortrag, Führungen und der Spaziergang vom Schumann-Haus zum Coffe Baum stehen auf dem Programm. Der Kartenvorverkauf erfolgt für diese Festtage über das Gewandhaus zu Leipzig und das damit verbundene Ticket-System. SCHUMANN- FESTWOCHE im September Nachdem im letzten Jahr der Auftakt sehr erfolgreich war, gibt es die Festwoche wieder. Sie soll zu einem der Leipziger Herbstfestivals entwickelt werden. Eingebettet in diese Woche ist der Hochzeitstag von Robert und Clara Schumann am 12. September, Clara Schumanns Geburtstag am 13. September und der Einzug des Künstlerehepaares in die Leipziger Inselstraße. Bekannte Leipziger Künstler und Gäste aus Berlin und Stuttgart gestalten die Programme. Die BW Bank Leipzig ist erneut unser Partner. Ihr, den Rahn Schulen und allen anderen Sponsoren gilt der Dank für die Zusammenarbeit. Im Festwochenheft finden alle den gebührenden Platz. 12

13 KULTUR Die Tiere von Hameln Leipzig: Eine Geschichte, Musik, Schauspielerei und Tanz können in einen Einklang gebracht werden. Diese Erfahrung machten jüngst die Schüler einer dritten Klasse der Freien Grundschule Clara Schumann. Sie bekamen das Angebot von der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy, gemeinsam mit Studenten ein Musical über die Tiere von Hameln einzustudieren. Zum kommenden Jahr, in dem Deutschland als Musikland auftritt, überarbeitet die Stadt Leipzig ihre Marketingstrategien in Richtung Kultur. Zeit wurde es auch, so die Meinung vom Kulturbeigeordneten Georg Girardet: Eigentlich war es überfällig: Endlich bündeln zwischen Gewandhaus und Oper, Mendelssohn- und Schumann-Haus, Thomaskirche und MDR, Wave-Gothik-Treffen und Jazzclub, Hochschule und Grieg-Stätte, EuroArts, Musikinstrumenten-Museum, Bach-Archiv die Leipziger Musikinstitutionen ihre Marketing-Bemühungen unter der Dachmarke,Musikstadt Leipzig. Dieses Vorhaben wurde schnell in die Tat umgesetzt, und so folgten im hauseigenen Fach Musenkunde und einer zusätzlichen Stunde ab Januar die Proben. Die Kinder studierten Lieder ein, entwickelten und lernten eigene Texte und Begleitungen. Natürlich musste auch das Anfertigen der Kostüme und Gestalten der Kulissen organisiert werden. Hierbei beteiligten sich auch die Eltern aktiv an den Vorbereitungen. Nach vielen Proben und Pleiten, Pech und Pannen wurde es am 17. Juni 2003 Zeit für die Premiere. In den Räumen der Hochschule für Musik und Theater wurde vor den Eltern und geladenen Gästen das Musical zum ersten Mal und mit grandiosem Erfolg aufgeführt. Weitere Aufführungen sind im Oktober geplant. Für die beiden Initiatoren und Studenten Cathleen Wiese und Alexander Mildner bildete der Abschluss des Musicalprojektes auch eine bestandene Prüfung mit sehr Musikstadt Leipzig bündelt Marketing Die verschiedenen Aufführungsorte und Veranstaltungen sollen so auch überregional größere Aufmerksamkeit bei den Kulturinteressierten erwecken. Girardet: Bisher konzipieren die Häuser ihre Kommunikationsaktivitäten für ihr eigenes Angebot. Ein überregionaler Werbedruck konnte mit den meist niedrigen Marketingbudgets nicht erzeugt werden. Besonders die kleinen Partner, die ebenfalls Einzigartiges anzubieten haben, wurden überregional zu wenig wahrgenommen. Das sollen kleine Drucksachen ändern, die prägnante Ankündigungen, Programme und Bestellmöglichkeiten bieten. Der Leipziger Tourist Service bearbeitet im Anschluss die hoffentlich zahlreich eintreffenden Anfragen. gut. Besonderer Dank gilt Johanna Metz und den Studenten Nadine Prange, Jan Kanehl und Stefan Jahrling sowie allen Schülern und Eltern der Mäuseklasse. Mario Korb, Schulleiter Grundschule Clara Schumann Vielen Dank! Schumann-Saal noch repäsentativer Dem Zeitgeist von Robert und Clara Schumann entsprechend, konnte für den Schumann-Saal durch Spenden ein Biedermeierofen angeschafft und aufgestellt werden. So wirkt das gesamte Ambiente des Saales um so mehr auf die Besucher, da der Gesamteindruck des vollständig renovierten historischen Raumes anheimelnd abgerundet wird. Der Ofen ist ein Ausstellungsstück des Vereins. Ab September können Interessenten das gute Stück dann auch ausgiebig bewundern. Vielen Dank an die Initiatoren und die Sponsoren! Weitere Informationen: Classic-Open auf dem Leipziger Marktplatz (Auszug aus LVZ vom 26. Juni 2003) 13

14 AUS DEN NIEDERLASSUNGEN Presseschau Die Ausbildung war in Ordnung 16 frischgebackene Fertigungsmechaniker haben gestern in Gröningen ihre Zeugnisse bekommen Träger dieser Metallverarbeitungs-Lehre waren die Berufsbildenden Schulen des Bördekreises (BBS), in denen auch die theoretische Ausbildung erfolgte. Der praktische Teil wurde in der Niederlassung Gröningen der Wirtschaftsakademie absolviert. Ausbildungsleiter Detlef Höltge bezeichnete diese Ausbildungsklasse als eine gute Truppe. Zwar habe ihnen erst klar werden müssen, dass Ausbildungsjahre keine Herrenjahre seien, doch mit zunehmender Lehrzeit sei es immer besser gelaufen. Und so sei er froh, dass ich mit leichten Abstrichen allen positive Ausbildungsergebnisse bescheinigen kann. Zudem bot Höltge Hilfe bei der Suche nach Arbeitsplätzen an. wenn jemand bei der Arbeitssuche Hilfe braucht, sollte er sich melden. Wir haben einige Möglichkeiten zu vermitteln, so Höltge. Aus Börde-Volksstimme, Die Skatstadt als Basislager für Mitteldeutschland die Skatstadt (bekommt) Besuch aus allen Ecken Europas. aus insgesamt 14 Ländern reisen 27 Jugendliche an, um an einem dreiwöchigen Sommerkurs mit dem Motto Freunde gewinnen in Europa teilzunehmen. Eingeladen wurden sie dazu von den deutschen Lions Clubs. Diesmal fiel die Wahl auf Altenburg, weil sich als Tagungsstätte die Wirtschaftsakademie Rahn & Partner in der Rudolf-Breitscheid-Straße anbot. Aus OVZ, Auszubildende zaubern Prüfungsessen auf den Tisch Altenburg. Während sich die Schüler bereits in den Ferien befinden, muss ein Teil der Auszubildenden noch alle Kraft für das Lernen, Üben und Vorbereiten verwenden. Auch einige Lehrlinge in den Berufen Maßnahmen in der Erstausbildung Mit dem neuen Ausbildungsjahr 2003/2004 beginnen erfreulicherweise in fast allen Niederlassungen Maßnahmen der Erstausbildung. Dazu ein kurzer Überblick: Niederlassung Maßnahme Förderung über SGB III 241 Teilnehmer Altenburg Kaufmann/ -frau für Bürokommunikation 5 Bürokaufmann/ -frau 5 Fachkraft im Gastgewerbe 10 Dreijährige Ausbildung Restaurantfachmann/ -frau 13 Maßnahmen zur Berufsvorbereitung AQJ *) 8 Modellprojekt Berufsstart 43 Auerbach Koch/Köchin 12 Restaurantfachmann/-frau 3 Hotelfachmann/-frau 3 Fachkraft im Gastgewerbe 6 Fachkraft Floristik 8 Bernburg Bürokaufmann/-frau 12 Dessau Verkäufer 12 Gröningen Metallbauer, FR Konstruktionstechnik 12 Verkäufer 12 Handelsfachpacker 12 Förderlehrgang F 1 24 Ausbildungsprogramm Ost Halle Gebäudereiniger 12 Teilezurichter 18 Ausbildung für Fremdbetriebe Kaufmännischer Bereich 5 Gewerblich/technischer Bereich 10 *) Arbeit und Qualifizierung für noch nicht ausbildungsgeeignete Jugendliche Koch und Restaurantfachfrau/-mann, die am vergangenen Dienstag ihre Facharbeiterprüfung in der Wirtschaftsakademie Dr. P. Rahn Partner GmbH absolviert haben, gehören zu ihnen. Acht Jugendliche können allerdings bereits aufatmen. Sie haben unter den Augen einer kritischen Kommission ihre praktische Prüfung ablegen müssen. Gleichzeitig waren auch Gäste Geschäftspartner der Wirtschaftsakademie eingeladen, denen man mit diesem Essen für die gute Zusammenarbeit danken wollte. In stilvollem Ambiente servierten die vier zu prüfenden Azubis im Bereich des Services das Menü, welches die vier Lehrlinge aus der Küche zubereitet hatten. Drei Jahre lang haben die Jugendlichen in ihrer dualen Ausbildung für diesen Tag gelernt und geübt und nun sollte alles bestens funktionieren. Alles in allem zeigten die Azubis eine gute Leistung und so dürfen nun zumindest diese acht Lehrlinge ihre Zeugnisse in den Händen halten und sich damit in eine erfolgreiche Zukunft stürzen. Aus KURIER Altenburg,

15 AUS DEN SCHULEN Gymnasium im Stift Neuzelle nimmt Schulbetrieb auf NEUZELLE: Am 21. August 2003 wurde offiziell das neue Gymnasium der gemeinnützigen Schulgesellschaft Dr. P. Rahn & Partner im brandenburgischen Neuzelle eröffnet. Der Geschäftsführer der Rahn Schulen Gotthard Dittrich konnte die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur Professor Dr. Johanna Wanka, Herrn Hägemann vom Bildungsministerium Brandenburg, Vertreter der EKO Stahl AG und des Landratsamtes sowie weitere Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Kultur begrüßen. Auch zukünftige Schüler mit ihren Eltern waren unter den Gästen. Das MDR-Sinfonieorchester untermalte die Feierlichkeit im Refektorium des Stifts Neuzelle kulturell. (Ausführlich berichten Besuch im Bundestag BERLIN: Auf Einladung des SPD- Bundestagsabgeordneten Jörg Vogelsänger besuchten kürzlich etwa 50 Schülerinnen und Schüler der Fürstenwalder Rahn Schulen den Bundestag. Der Einladung war das Projekt Bundestagswahlkampf in dem Fach Politische Bildung vorausgegangen, bei dem Rahnschüler im vergangenen Jahr mehre Wahlkampfveranstaltungen in Brandenburg besuchten und sich dabei tatkräftig im politischen Meinungsstreit mit diversen Bundestagskandidaten übten. Aber auch Bundesminister wie Joschka Fischer, Otto Schily oder Manfred Stolpe wurden zu wichtigen Themen in interessante Gespräche verwickelt und waren nicht zuletzt voll des Lobes für die Streitkultur unserer Schülerinnen und Schüler. Politiklehrer Wilfried Bremer zog dann auch eine erfolgreiche Bilanz und betonte vor allem den enormen Wert des wir in der nächsten r-aktuell) Der Schulbetrieb beginnt mit 30 Schülern in zwei Klassen der Stufe 7. Die Schüler konnten sich wahlweise für ein naturwissenschaftliches oder ein wirtschaftswissenschaftliches Profil entscheiden. Polnisch oder Französisch werden klassenübergreifend als zweite Fremdsprache gelehrt. Schulleiter Karl Fisher unterrichtet selbst in Geschichte, Politik und Deutsch. Ihm stehen ein Lehrerkollegium mit drei fest angestellten Lehrern (Frau Edinghaus - Englisch und Französisch, Herr Schneider - Sport, Mathematik, Geschichte und Herr Martin Ciubeck - Polnisch und Informatik) sowie weitere Honorarkräfte zur Seite. Viel Erfolg beim Start! Meinungsstreites mit Politikern für die Entwicklung der Argumentationsfähigkeit junger Menschen. Nach einer zweistündigen Diskussion mit Jörg Vogelsänger, in der es hauptsächlich um die Wirkungen der Agenda 2010 ging, wurden außerdem der Plenarsaal des Bundestages und die imposante Reichstagskuppel besichtigt. Auf der Heimfahrt machten sich die Schüler/innen Gedanken über das neue Projekt Kommunalwahlkampf im Land Brandenburg, das für Herbst dieses Jahres geplant ist. In der Vorbereitung des vierwöchigen Projektes wird Jörg Vogelsänger erneut die Rahn Schulen besuchen und an verschiedenen Workshops teilnehmen. Kerstin Baronik, Sandra Schulze AG Zeitzünder Projekt Jugend gegen Gewalt Manfred Stolpe gratuliert Rahnschülern FRANKFURT/Oder: Im Rahmen der Einweihungsfeierlichkeiten des modernisierten Bahnhofs Frankfurt(Oder) und der Namensgebung eines neuen ICE traf Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe mit Rahnschülern zusammen, die mit einem Infostand ihr Projekt Jugend gegen Gewalt der Öffentlichkeit vorstellten. Nicole Schröter, Nadine Alter und Stefanie Lodka berichteten dem Minister von den aktuellen landesweiten Aktionen ihres Anti-Gewaltprojektes. Der Bundesminister zeigte sich erfreut über die langjährige erfolgreiche Arbeit der Jugendlichen gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit, denn er verfolge schon seit längeren dieses Brandenburger Projekt. Neben dem Infostand zeigte auch die CAPOEIRA Gruppe vom Projekt Jugend gegen Gewalt vor vielen begeisterten Zuschauern ihr Können. Der Erlös einer Tombola anlässlich des Bahnhofsfestes wurde vom Leiter des Bahnhofsmanagement Dirk Gellrich an die Projektmitglieder übergeben. Projektleiter Wilfried Bremer freute sich ebenso über diese Anerkennung, denn, so Bremer brauche man für ein gemeinsames Projekt mit Jugendlichen einer Krefelder Schule einiges an Geld. Gemeinsam wollen die Projektmitglieder mit Krefelder Jugendlichen auf Spurensuche zur DDR Geschichte gehen und in einem viertägigem Workshop in Leipzig die Forschungsergebnisse vervollkommnen. Nicole Schröter, Nadine Alter, Caroline Brede, Torsten Frank, Stefanie Lodka, Dominique Hanisch, Tina Herdling AG Zeitzünder Projekt Jugend gegen Gewalt 15

16 AUS DEN SCHULEN Sonderpreis aus den Händen des Bildungsministers POTSDAM: Während der Gedenkfeierlichkeiten anlässlich des 50. Jahrestages des Volksaufstandes in der ehemaligen DDR im Potsdamer Landtag wurden die beiden Rahnschülerinnen Kerstin Baronick und Judith Gralki vom Projekt Jugend gegen Gewalt ausgezeichnet. Aus den Händen von Bildungsminister Steffen Reiche und Landtagspräsident Herbert Knoblich nahmen sie einen Sonderpreis entgegen. Freude und Stolz darüber war ihnen dabei nicht nur von den strahlenden Augen abzulesen. Beide hatten sich am landesweiten Wettbewerb Der 17. Juni 1953 eine Spurensuche beteiligt und konnten sich im Verlauf ihrer Recherchen, Analysen und Zeitzeugenbefragungen umfangreiche Kenntnisse über die Streiks, Demonstrationen, Straßenkämpfe sowie deren Hintergründe und Ziele erarbeiten und diese in einem inzwischen didaktischmethodisch aufbereiteten Material einbringen und digital darstellen. Die Spurensuche zum Volksaufstand 1953 und die dabei erreichten Ergebnisse sind Ausgangspunkt eines Projektes mit dem Titel Leben und arbeiten in der DDR zwischen Volksaufstand und Mauerbau, an dem sich unter der Federführung der Fürstenwalder Rahnschüler 122 Jugendliche aus über 20 Städten und Dörfern unseres Landes beteiligen. Einige Frankfurter Projektmitglieder nutzten während der Kranzniederlegung und der Gedenkfeier im Rathaus die günstige Gelegenheit und nahmen zu anwesenden Zeitzeugen und Experten die notwendigen Verbindungen auf. Projektleiter Wilfried Bremer freut sich schon auf den Dezember dieses Jahres, denn dann wollen die Jugendlichen mit Ausstellungen, auf Workshops, aber auch im Internet ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentieren. Wilfried Bremer BAD SAAROW: Spannend blieb es in der Scharmützelseehalle in Bad Saarow bis zum Abpfiff des letzten Spieles. In diesem Jahr trafen sich zwölf Jugendmannschaften aus ganz Brandenburg zum sechsten und damit in diesem Schuljahr letzten Turnier um den Pokal Jugend gegen Gewalt der Rahn Schulen Fürstenwalde. Und die Vergleiche hatten es in sich, zumal gegenüber der Fußballpokalserie im letzten Jahr einige Teams eine gewachsene Ausgeglichenheit zur Schau stellten. Die gut vorbereiteten Mannschaften von BOLZER (Rahn 2) und RAHN SCHULE 1 machten allen Mitaspiranten auf den Sieg einen Strich durch die Rechnung und im Finalspiel den Sieg unter sich aus. 2 : 1 hieß es am Ende für die BOLZER. Die RAHN SCHULE 1 haderte damit, den Gegner vielleicht unterschätzt zu haben, ist doch die Pokalverteidigung oberstes Ziel aller Anstrengungen gewesen. Erfreulich war auch die Teilnahme von Asylbewerbern in diesem Jahr. So waren die zahlreichen Zuschauer nicht nur von Rahnschüler als Gegner fußballerischen Leckerbissen angetan. Die Jugendlichen zollten auch Respekt an die ausländischen Mitbürger. Als spielerisch beste Akteure zeichneten sich Falko Zahlten von Rahn 1 und Keeper Stephan Enke von BOLZER aus. Trotz dieser Niederlage konnten die Spieler von RAHN SCHULE 1 den Pokal verteidigen. Die zweite Rahnmannschaft freute sich über den zweiten Platz natürlich ebenso. Wilfried Bremer, der seit vier Jahren mit seinen Organisationsschülern vom Projekt Jugend gegen Gewalt die Turnierserien durchführt, lobte vor allem die Fairness und Kameradschaftlichkeit, die bisher über alle Turniere hinweg dominierten. Sie sind ein Markenzeichen dieses Antigewaltprojektes. Marcel Höhne, Skadi Stiegel Projekt Jugend gegen Gewalt Rahn Schulen Fürstenwalde 16

17 AUS DEN SCHULEN Zehnjähriges Jubiläum in Leipzig LEIPZIG: Am Anfang waren es nur 27 Schüler, als die Schule in der Kochstraße 28a in Leipzig ihren Schulbetrieb aufnahm. In den darauf folgenden Jahren erfuhren hier ungefähr 3000 junge Leute in den von ihnen gewählten Berufen eine Ausbildung. Bei der diesjährigen Verleihung des Adolf- Reichwein-Preises im Potsdamer Hans- Otto-Theater am 2. Juni 2003 würdigten Bildungsminister Steffen Reiche und Landtagspräsident Herbert Knoblich das erfolgreiche Engagement des Projektes Jugend gegen Gewalt der Fürstenwalder Rahn Schule. Schulleiter Thorsten Gärtner, die Schülerinnen Kerstin Baronick, Judith Grabki, Sandra Schulze, die Schüler Benjamin Zum Schuljahresbeginn 2003/2004 können in den Räumlichkeiten in der Kochstraße rund 330 neue Schüler begrüßt werden. Insgesamt wird in der Fachoberschule und Berufsfachschule Leipzig mit etwa 580 Schülern in das neue Schuljahr gestartet. Die Nachfrage an der Leipziger Schule, wie auch an den anderen Standorten, ist unvermindert hoch und spricht für die hohe Qualität der Ausbildung in den verschiedenen Bildungsgängen. Gotthard Dittrich, Geschäftsführer der Rahn Schulen, hat Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur der Region, Geschäftspartner und Mitarbeiter zur Festveranstaltung am 22. August eingeladen, um das 10-jährige Jubiläum der Fachober- und Berufsfachschule in Leipzig gebührend zu begehen. Der Schulleitung und den Lehrkräften, von denen viele auch schon über zehn Jahre dem Unternehmen die Treue halten, wünschen wir in seinem Namen für die Auszeichnung für jahrelanges Engagement Abraham, Falko Zahlten sowie Projektleiter Wilfried Bremer freuten sich natürlich über diese lobenden Worte und nahmen die Anerkennung dankend entgegen. Die Strategie, deren Inhalte, Mittel und Methoden, mit denen Jugend gegen Gewalt die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen unterstützt und fördert, hat sich als Erziehungs- und Bildungsprojekt bestens bewährt. Die Vermittlung gesellschaftlich relevanter Normen, Werte und Verhaltensweisen sind dabei wichtige Gründe vieler Eltern, ihre Kinder an den Rahn Schulen lernen zu lassen. Wilfried Bremer, Stellv. Schulleiter Rahn Schulen Fürstenwalde und Projektleiter Jugend gegen Gewalt kommenden Jahre weiterhin viel Erfolg! Bildungsgänge an der Fachober- und Berufsfachschule Leipzig Zweijährige Berufsfachschule Wirtschaftsassistent/-in (Fachrichtung Infomationsverarbeitung) Assistent/in für Softwaretechnologie Dreijährige Berufsfachschule für Wirtschaft Assistent/-in für das Hotelmanagement Zweijährige Fachoberschule Sozialwesen Zweijährige Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung Zweijährige Fachoberschule Gestaltung Zweijährige Fachoberschule für Agrarwirtschaft, Fachrichtung Ernährungswirtschaft Einjährige Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung ABC-Schützen in der Inselstraße LEIPZIG: Für 48 ABC-Schützen, die auf zwei erste Klassen in der Freien Grundschule Clara Schumann aufgeteilt werden, beginnt bald ein neuer großer Lebensabschnitt. Damit die Knirpse sich noch lange an diesen Tag erinnern werden, haben Schulleitung und Lehrerkollegium alles vorbereitet, um den Erstklässlern einen schönen Tag zu bereiten und ihren Familien nochmals zu zeigen, wie schön das Lernen im Schumann-Haus mit seinem historischen Flair und seiner modernen Schulausstattung sein wird. Die Erzieherinnen des Hortes kümmern sich liebevoll vor und nach dem Unterricht um die Kleinen. Insgesamt besuchen in diesem Schuljahr 185 Schüler die Freie Grundschule Clara Schumann. 17

18 AUS DEM AUSLAND RAHN SCHULEN NOW IN CAPE TOWN! Rahn Schulen jetzt auch in Kapstadt Ms. Jeanette Bosman is our latest Partner vor Ort in Cape Town, South Africa! She will be our official representative from 1 August 2003 for: Marketing courses Organising & running courses Developing future relationships with other businesses Supporting the further development of our courses for the South African market. She has been back in Cape Town since October 2002, after having lived and worked in Germany for nearly 2 years, and is also the South African representative for the Carl Duisberg Centre GmbH. She has a degree in Education, a diploma in Public Relations, speaks English, Afrikaans and German and has over 9 years experience in the training industry. She has also recently qualified as a Tour Guide for the Western Cape and is currently involved in training new tour guides in Cape Town. As a South African, she has many contacts in and knowledge about Cape Town and is looking forward to developing our business there and making it a successful and viable venture for Rahn Schulen in the future. Jeanette Bosman ist unser neuester Partner vor Ort in Kapstadt, Südafrika! Vom 1. August an wird sie unsere Firma offiziell repräsentieren und folgende Aufgaben wahrnehmen: Vermarktung von Kursen Organisation und Durchführung von Kursen Entwicklung von neuen Geschäftsbeziehungen Unterstützung der Weiterentwicklung der Kurse für den südafrikanischen Markt Nachdem Jeanette Bosman nahezu zwei Jahre in Deutschland gelebt und gearbeitet hat, kehrte sie im Oktober 2002 nach Kapstadt zurück. Sie repräsentiert neben ihrer Tätigkeit für die Rahn Schulen auch die Carl Duisberg Centren (CDC) GmbH in Südafrika. Jeanette Bosman hat neben einem pädagogischen Abschluss ein Diplom in Public Relations, spricht Englisch, Afrikaans und Deutsch und hat mehr als neun Jahre Arbeitserfahrung im Bildungsbereich. Kürzlich qualifizierte sie sich als Reiseleiterin für die westliche Kap-Region und ist gegenwärtig mit der Ausbildung weiterer Reiseleiter in Kapstadt befasst. Als Südafrikanerin hat sie viele Kontakte und umfangreiche Kenntnisse über Kapstadt. Sie freut sich darauf unsere Aktivitäten dort weiterzuentwickeln und sie zu einer erfolgreichen und wachstumsfähigen Unternehmung für die Rahn Schulen in der Zukunft zu machen. Post aus Tschechien Sehr geehrter Herr Dittrich, das Schuljahr neigt sich seinem Ende und ich möchte seinen Verlauf bewerten. Wir haben eine Reihe von Erfolgen zu verzeichnen, einige davon haben wir auch in Ihrer Zeitschrift präsentiert und bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei Frau Wagner für die gute Zusammenarbeit bedanken. Wir haben nun auch den gegenseitigen Austausch mit einer schwedischen Schule in Nyköping (im Bereich Koch/Kellner) verwirklicht. Unser Hauptziel war es, uns dem internationalen Programm Comenius anzuschließen. Leider wurde unser Antrag für dieses Jahr abgelehnt, aber wir möchten am Projekt Aldebaran auf dem Gebiet der Gastronomie als Beobachter teilnehmen. Auch möchten wir gerne mit Ihren Niederlassungen die Zusammenarbeit fortsetzen. Die gegenseitigen Besuche sind für den gemeinsamen Informationsaustausch und die praktischen Tätigkeiten von großer Bedeutung. Eine sehr gute Zusammenarbeit mit den Niederlassungen Auerbach und Altenburg war für uns immer eine Garantie der Partnerschaft und Freundschaft. In der letzten Zeit haben wir den Kontakt mit der Niederlassung in Dessau verloren und ich wäre sehr froh, wenn wir an die frühere gute Zusammenarbeit anknüpfen können, da unsere Profile ähnlich sind. Wir hoffen, dass wir bald die Gelegenheit zu einem Treffen haben, um unsere gemeinsamen Pläne zu besprechen. Mit freundlichen Grüßen Mgr. Zdenek Musil Direktor der Schule Tel./fax:

19 AUS DEN AUSLAND Student from HHL joined us for an internship Student der HHL absolvierte Praktikum bei uns Praktikumseinsatz Mr. Mahesh Bhatter from Handelshochschule Leipzig joined us for an internship this summer. He originally comes from India and is doing his Masters in Business Administration with focus on International Management in Germany. Mr. Bhatter has professional work experience of almost 5 years and is only 24 years old. He has been in Germany for about 1 year, but his German skills need to be still improved. However, the language barrier did not stop him from presenting his way of thinking to us. He specializes in Marketing and has provided great insights for the company s future marketing strategy. His contributions can be seen from the new outlook of the website or the new company brochure. Mr. Bhatter leaves us with his firm belief that Marketing is the key to growth and success in the present competitive scenario and into the future. He will be finishing his MBA in November 2003 and then he seeks for a dynamic job in a new country, trying to understand different cultures and implementing his Marketingtools on different markets across the globe. Mahesh Bhatter von der Handelshochschule Leipzig absolvierte in unserem Unternehmen in diesem Sommer ein Praktikum. Er kommt aus Indien und studiert in Deutschland Business Administration mit Schwerpunkt Internationales Management. Mit 24 Jahren verfügt er bereits über fünf Jahre praktischer Arbeitserfahrung. Er hält sich seit etwa einem Jahr in Deutschland auf, seine Deutschkenntnisse müssen sich jedoch noch verbessern. Die Sprachbarriere hinderte ihn aber nicht daran, uns seine Ansichten zu vermitteln. Er spezialisiert sich im Bereich Marketing und unterstützte das Unternehmen bei der Entwicklung einer Marketingstrategie. Seine Beiträge sind in der Neugestaltung der Website und der neuen Firmenbroschüre sichtbar. Mahesh Bhatter verlässt uns mit der Überzeugung, dass Marketing der Schlüssel zu Wachstum und Erfolg in der gegenwärtigen Wettbewerbslandschaft und auch in der Zukunft ist. Seinen Abschluss wird Mahesh Bhatter voraussichtlich im November 2003 machen. Danach ist er auf der Suche nach einer interessanten Beschäftigung in einem weiteren Land, um verschiedene Kulturen verstehen zu lernen und seine Marketingtools auf unterschiedlichen Märkten der Welt anzuwenden. In den Monaten August und September 2003 absolviert Krystian Kaminski aus Zielona Gora ein Praktikum in den Rahn Schulen. Er wird sowohl in den Verwaltungsbereichen des Unternehmens als auch bei der Gestaltung der Internetpräsentation der polnischen Schuleinrichtung tätig sein. Damit wird ein Bestandteil des Leitbildes der Rahn Schulen umgesetzt, in dem es heißt: Wir wollen in hoher Qualität, praxisnah und unter Einbeziehung internationaler Aspekte ausbilden. Außerdem wird Krystian Kaminski die Möglichkeit geboten, im Schumann-Haus Eindrücke der Zusammenarbeit zwischen dem Robert-und-Clara-Schumann-Verein und der Freien Grundschule Clara Schumann zu gewinnen und vor Ort den Schulalltag kennen zu lernen. In Auswertung der Informationsveranstaltungen, die die imove in Zusammenarbeit mit ihren Partnern im Frühjahr dieses Jahres in den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Oman durchgeführt hat, veröffentlichte das BiBB in BWP 4/2003 eine Zusammenfassung und einen Ausblick, in denen es heißt: Die deutsche Berufsausbildung hat in den VAE sowie in den angrenzenden Ländern einen guten Ruf. Diese Vorteile sollten nicht ungenutzt bleiben. Ein wichtiges imove zieht Bilanz Signal wurde mit den imove- Informationsveranstaltungen gegeben. Die positive Resonanz auf die teilnehmenden deutschen Bildungsanbieter zeigt, dass trotz angelsächsischer Konkurrenz die Chancen für deutsche Aus- und Weiterbildungsangebote gut sind. So erwägt zum Beispiel der Internationale Bund, im German Business Center in Dubai eine Niederlassung zu gründen. Den Angeboten der Carl Duisberg Centren wurde ein großes Interesse im Bereich Schweißtechnik und zerstörungsfreie Werkstoffprüfung entgegengebracht. Darüber hinaus stieß das Qualifizierungsangebot von Dr. P. Rahn & Partner im Tourismusbereich auf großes Interesse. Das sind nur einige Beispiele, die jedoch darauf hindeuten, dass sich ein deutsches Berufsbildungsmarketing in der Golfregion lohnt. Nun gilt es an diese Ergebnisse anzuknüpfen. 19

20 INFORMATIONEN FÜR MITARBEITER Jubiläen ++Newsticker++News++News Im Namen der Geschäftsleitung gratulieren wir auch in dieser Ausgabe Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die unserem Unternehmen schon zehn Jahre die Treue halten: Angelika Wichmann, NL Dessau Dr. Hannelore Petruschke, FOS/BFS Leipzig Dr. Manfred Pudszuhn, FOS/BFS Leipzig Sameh El Mahmoudy, Grundschule Leipzig Dafür recht vielen Dank und weiterhin im beruflichen und privaten Leben alles Gute! Personelle Veränderungen Schulleiter der Fachoberschule/Berufsfachschule Leipzig und Ansprechpartner für die Gesamtschulleitung der Rahn Schulen ist ab Andreas Gericke, die Funktion des Schulleiters der Freien Grundschule Clara Schumann nimmt ab 1. Juli 2003 Mario Korb wahr. Für ihre anspruchsvolle und schöne Aufgabe recht viel Erfolg! Abkürzungen im Bildungsalltag Viele Abkürzungen begleiten uns tagtäglich: Oftmals ist der Abkürzungsdschungel kaum noch zu durchforsten, deshalb nachstehend einige hilfreiche Erläuterungen: AFBG Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz AFG Arbeitsförderungsgesetz BA Bundesanstalt für Arbeit BBiG Berufsbildungsgesetz BIBB Bundesinstitut für Berufsbildung DIE Deutsches Institut für Erwachsenenbildung DIHT Deutscher Industrie- und Handelskammertag EN European Norm FernUSGFernunterrichtsschutzgesetz FuU Fortbildung und Umschulung IES Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung ISO International Standardisation Organisation IT Informationstechnologien KMK Kultusministerkonferenz QMS Qualitätsmanagementsystem QS Qualitätssicherheit QUEM Qualifikations-Entwicklungs-Management PSA Personal-Service-Agentur SGB Sozialgesetzbuch News Die Niederlassung Altenburg der Wirtschaftsakademie beteiligt sich am Thüringer Modellprojekt: Bildung schafft Zukunft, einer Qualifizierungsoffensive zur arbeitsplatzorientierten Bildung, neuen Wegen zur Erhöhung der Wirtschaftskraft der klein- und mittelständischen Unternehmen und zu vernetzten modularen Bildungssystemen/modularisierten Beschäftigungssystemen. News Unsere Partnerschule in Zdár nad Sázavou führt einen regen Austausch der Auszubildenden als Koch/Kellner mit einer schwedischen Schule in Nyköping durch. News Die Rahn Schulen und das Forum Thomanum wollen zukünftig eine intensive Zusammenarbeit pflegen. News Schüler der Grundschule Clara Schumann studierten Lieder zum Kinder- Musical Die Tiere von Hameln ein. Dazu wurde eine CD eingespielt. News Der Sächsische Musikbund e.v. ist seit einiger Zeit im Hause der Rahn Schulen Leipzig, Kochstraße 28 a, ansässig auch ein Ausdruck der guten Zusammenarbeit. News In den überbesetzten Räumen des Schumann-Hauses und des Gohliser Schlösschens bewies der Edvard-Grieg- Verein Leipzig, mit drei Konzerten zum 160. Geburtstag des norwegischen Künstlers, welche Ausstrahlung und Zeitlosigkeit diese Musik besitzt. News Einer guten Tradition folgend wird noch im September dieses Jahres ein Lehreraustausch zwischen der Dr. P. Rahn & Partner Schule Leipzig und der dänischen Partnerschule stattfinden. News Im von 12 Mannschaften in Friedrichroda ausgetragenen Hallen-Fußball-Turnier der Reha- Einrichtungen aus Sachsen-Anhalt und Thüringen wurde die Elf der Rahn Schule Halle SIEGER! News Igor Oistrach war im August in Leipzig zu Gast; unter anderem stattete er dem Schumann- und dem Mendelssohn-Haus einen Besuch ab. Oistrach ist Ehrenmitglied im Robert-und- Clara-Schumann-Verein. News Sommerfest in Halle HALLE: Am 27. Juni 2003 fand in der Reha Halle das gemeinsame Sommerfest aller Niederlassungen und Schulen unseres Unternehmens statt. Die Vorbereitung und Durchführung lag in den Händen von Sabine Steffens und ihrem Team, unterstützt von Mitarbeitern und Azubis aus Altenburg und Auerbach, Mario Guth und Harald Martin aus Leipzig sowie Dr. Bernd Landmann, der die kulturellen Fäden in der Hand hielt. Geschäftsführer Gotthard Dittrich eröffnete die Veranstaltung mit einem kurzen Rück- und Ausblick zur Lage des Unternehmens und gab der Hoffnung Ausdruck, dass durch Veranstaltungen dieser Art auch das Zusammengehörigkeitsgefühl weiter verstärkt wird. Sabine Steffens erinnerte an die nicht einfache Situation der vergangenen Monate und daran, dass trotz aller Schwierigkeiten eine Vielzahl von Arbeitsplätzen erhalten bleiben konnte. Seit längerer Zeit war es ein Treffen, bei dem sich alle Mitarbeiter der Rahn- Dittrich-Gruppe wieder etwas näher gekommen sind. Die Veranstaltung war in jeder Hinsicht gelungen; die Mitarbeiter fühlten sich sichtlich wohl und mancher denkt schon an eine Wiederholung. Allen an der Vorbereitung und Durchführung Beteiligten nochmals herzlichen Dank! 20

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